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Dokumentenidentifikation DE102006028886A1 27.12.2007
Titel Handtelefon mit Touch-Screen
Anmelder Baumann, Felix Michael Otto, 70182 Stuttgart, DE
Erfinder Baumann, Felix Michael Otto, 70182 Stuttgart, DE
Vertreter Baumann, H., Dr., Rechtsanw., 70173 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 21.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028886
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/23(2006.01)A, F, I, 20060621, B, H, DE
Zusammenfassung Handtelefon, bei dem Display und Tastatur durch einen einheitlichen Touch-Screen ersetzt sind.

Beschreibung[de]

Handtelefone nach dem Stand der Technik haben Displays, die es erlauben, in größerem Umfang Grafik zu zeigen. Benutzt werden die Displays allerdings nur zur Ausgabe. Zur Eingabe werden nach dem Stand der Technik Tastaturen benutzt. Dies hat eine Reihe von Nachteilen:

Die Tastaturen sind gegen unbeabsichtigte Tastendrücke empfindlich, mit der Folge, dass Handtelefone unbeabsichtigt angeschaltet werden können und dass weiter, ebenso unbeabsichtigt, Nummernfolgen eingegeben werden, die dann zu unbeabsichtigten Verbindungen führen. Beispielsweise kann dies damit geschehen, dass Handtelefone in unkontrollierten Behältern, beispielsweise Taschen und Kleidungsstücken, getragen werden.

Ein weiterer Nachteil von Handtelefonen nach dem Stand der Technik besteht darin, dass die Tasten zumindest überwiegend als Zifferntasten angelegt sind. Dies hat die Notwendigkeit zur Folge, die Tasten für Schriftzeichen, insbesondere für Buchstaben, mehrfach zu belegen, mit der Folge, dass die Eingabe von Wörtern und Sätzen umständlich ist.

Ein weiterer Nachteil nach dem Stand der Technik besteht darin, dass es im Zuge der technischen Entwicklung möglich ist, Handtelefone immer kleiner herzustellen, mit der Folge, dass die Größe des Handtelefons letztlich nicht mehr durch die technischen Herstellungsmöglichkeiten beschränkt ist sondern durch die Fläche, die als Minimalfläche für die Eingabe einerseits (Tastatur) und die Ausgabe andererseits (Display) begrenzt ist.

Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, diese Nachteile nach dem Stand der Technik zu vermeiden. Dazu wird folgende Lösung vorgeschlagen:

Das Display wird nicht mehr ausschließlich zur Ausgabe benutzt sondern sowohl zur Ausgabe wie auch zur Eingabe. Das Display ersetzt folglich die Tastatur.

Diese Möglichkeit ist nach dem Stand der Technik bekannt. Es sind "Touch-Screens", die es ermöglichen, prinzipiell jede Grafik in der Weise zu aktivieren, dass der Druck auf bestimmte, vordefinierte Stellen bestimmte, vorprogrammierte Signale bewirkt.

Ein Handtelefon, bei dem ein solcher Touch-Screen sowohl die Funktion der Ausgabe wie auch die der Eingabe übernimmt, kann kleiner gebaut werden als herkömmliche Handtelefone, da die Benutzerfläche nicht mehr durch eine gesonderte Tastatur teilweise "verbraucht" wird. Der Gefahr einer unbeabsichtigten Aktivierung einzelner Schaltflächen lässt sich durch eine entsprechende Programmierung leicht begegnen (Anspruch 1).

Zweckmäßig wird der Touch-Screen beim Handtelefon nach der Erfindung durch Grafiken hinterlegt, die vom Benutzer angewählt werden können und die der jeweiligen Benutzersituation angepasst sind (Anspruch 2).

Will der Benutzer eine Telefonnummer eingeben, dann will er ein übersichtliches Zahlenfeld zur Eingabe haben.

Will er Text eingeben, dann will er alle Buchstaben des Alphabets sowie alle oder zumindest die gebräuchlichen Satzzeichen gleichzeitig auf einer Fläche angeboten haben.

Will er Funktionen des Handtelefons benutzen, dann will er die Schaltflächen, mit der die Funktionen initialisiert werden können, übersichtlich dargeboten haben.

Unerwünscht aus Sicht des Benutzers ist die Überschneidung solcher Funktionskreise: Die Eingabe von Telefonnummer schließt beispielsweise den Bedarf völlig aus, gleichzeitig Buchstaben oder Satzzeichen einzugeben. Dem trägt die Erfindung damit Rechnung, dass dem Touch-Screen für jede Benutzersituation die geeignete Grafik hinterlegt wird (Anspruch 3).

Insbesondere bei kleinen Formaten ist die Eingabe auf dem Touch-Screen mit den Fingern problematisch, da die Auflagefläche des Fingers größer sein kann als das sensibilisierbare Feld des Touch-Screens. Dem trägt die Erfindung damit Rechnung, dass dem Benutzer des Handtelefons ein Stift zur Verfügung gestellt wird, mit dem präzise Eingaben möglich sind (Anspruch 4).

Vorteilhaft ist diese Ausführung in der Weise, dass der Stift vor Verlust damit geschützt wird, dass er mit dem Handtelefon verbunden ist (Anspruch 5).


Anspruch[de]
Handtelefon, dadurch gekennzeichnet, dass das Display ein Touch-Screen ist. Handtelefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Touch-Screen mehrere Eingabemasken vorgegeben sind, die durch den Benutzer frei wählbar sind. Handtelefon nach Anspruch 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabemasken wahlweise Schriftzeichen und/oder Ziffern und/oder Funktionstastenfelder zeigen. Handtelefon nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Eingabevorrichtung mit einer Druckfläche aufweist, die kleiner ist als die kleinste Eingabefläche des Touch-Screens. Handtelefon nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabevorrichtung mit dem Handtelefon durch eine Verbindungsvorrichtung verbunden ist.






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