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Dokumentenidentifikation DE102006029543A1 27.12.2007
Titel Optischer Datenträger mit RFID Label
Anmelder CDA Datenträger Albrechts GmbH, 98529 Albrechts, DE
Erfinder Scholz, Konrad, 98587 Steinbach-Hallenberg, DE;
Wiese, Thürk, 99330 Gräfenroda, DE
Vertreter Jungblut & Seuss Patentanwälte, 10589 Berlin
DE-Anmeldedatum 26.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006029543
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse G11B 23/40(2006.01)A, F, I, 20060626, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06K 19/00(2006.01)A, L, I, 20060626, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen optischen Datenträger (1) mit zumindest einem scheibenförmigen Substratbauteil (2) und mit einem RFID Label (3). Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass das RFID Label (3) eine einzigartige Identzeichenfolge, welche für verschiedene Datenträger (1) verschieden ist, in einem Speicherelement gespeichert enthält, wobei die Identzeichenfolge mit einer RFID-Ausleseeinheit aus dem RFID Label (3) auslesbar ist.

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung.

Die Erfindung betrifft einen optischen Datenträger mit zumindest einem scheibenförmigen Substratbauteil und mit einem RFID Label. Die Erfindung betrifft des weiteren ein Verfahren zur Herstellung eines solchen optischen Datenträgers. Die Erfindung betrifft schließlich ein Verfahren zur Überprüfung und/oder zum Auslesen und/oder zum Kopieren eines Datenträgers sowie ein Gerät durch Durchführung dieser Verfahren.

Stand der Technik und Hintergrund der Erfindung.

Ein grundsätzliches Problem des Vertriebs von optischen Datenträgern besteht darin, dass von einem authorisierten, i.e. von einer berechtigten Person in Verkehr gebrachten, Datenträger jedenfalls dann relativ problemlos unauthorisierte Kopien hergestellt werden können, wenn der Datenträger nicht mit einem Kopierschutz ausgestattet ist.

Kopierschutze sind in mannigfaltiger Art bekannt, wozu lediglich beispielsweise auf die Literaturstellen EP 1174876 A2, WO 00/21085 A, DE 41 08 249 A, US 5,737286 und US 6,078,552 A verwiesen wird. Diesen Varianten von Kopierschutz ist gemeinsam, dass ein Kopieren durch bestimmten Veränderungen der Datenstrukturen und/oder der physikalischen Strukturen, die für die optisch auslesbare Information codieren, erschwert bzw. verhindert werden soll. Nachteilig bei den insofern bekannten Kopierschutzen ist, dass sie zumindest teilweise durch geeignete Reprogrammierung von Brennern umgangen werden können. Dies ist zwar bei dem Kopierschutz gemäß EP 1174876 nicht möglich, jedoch kann hierbei nicht ausgeschlossen werden, dass durch den Kopierschutz auch das reguläre Abspielen bzw. Auslesen des optischen Datenträgers in einzelnen Geräten behindert und so das Abspielen eines authorisierten Datenträgers in solchen Geräten erschwert wird. Insofern hat sich gezeigt, dass jeder Kopierschutz über Veränderungen der Datenstruktur und/oder der physikalischen Strukturen je nach „Härte" des kopierschutzes entweder umgehbar ist oder zu Störungen beim Abspielen und folglich zu Kundenreklamationen führen kann.

Aus der Literaturstelle EP 1302893 A1 ist es bekannt, auf der Oberfläche eines optischen Datenträgers ein RFID Label anzubringen. Das RFID Label ist dabei auf eine planare Oberfläche des Datenträgers im Bereich des Mittelloches angebracht.

Aus der Literaturstelle DE 101 12 899 ist ein RFID Label bekannt, welches zur Anbringung auf einer planaren Oberfläche u.a. eines optischen Datenträgers geeignet ist.

Technisches Problem der Erfindung

Der Erfindung liegt daher das technische Problem zu Grunde, einen optischen Datenträger zur Verfügung zu stellen, bei welchem ein Kopierschutz unabhängig von den gespeicherten Daten bzw. physikalischen Strukturen, die für Daten codieren, einrichtbar ist.

Grundzüge der Erfindung und bevorzugte Ausführungsformen.

Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung, dass das RFID Label eine einzigartige Identzeichenfolge, welche für verschiedene Datenträger verschieden ist, in einem Speicherelement gespeichert enthält, wobei die Identzeichenfolge mit einer RFID-Ausleseeinheit aus dem RFID Label auslesbar ist.

Eine Identzeichenfolge ist einzigartig, wenn für eine geschlossene Gruppe von Datenträgern jedem Datenträger eine andere Zeichenfolge zugeordnet ist. Eine geschlossene Gruppe von Datenträgern kann beispielsweise durch einen Datenträgertyp, wie unten gelistet, gebildet sein. Bevorzugt ist es, wenn die Identzeichenfolge einzigartig in dem Sinne ist, dass kein zweites RFID Label existiert, welches die gleiche Identzeichenfolge eingespeichert enthält. Dann kann die Identzeichenfolge beispielsweise eine UID-Nummer sein.

Daten können im Rahmen der Erfindung beliebige gespeicherte Informationen sein. Es kann sich dabei um Zeichenfolgen, codierte Toninformationen, codierte Textinformationen und/oder codierte Bildinformationen handeln.

Das RFID Label kann auf an sich bekannte Weise auf einer Hauptfläche des Datenträgers fixiert, insbesondere mit der Oberfläche des Datenträgers verklebt sein.

Eine besonders vorteilhafte Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Substratbauteil eine sich orthogonal zu einer Hauptfläche des Substratbauteils erstreckende Ausnehmung aufweist, und dass in die Ausnehmung das RFID Label eingelegt und hierin fixiert, mittels einer Klebstoffschicht fixiert, ist. Der Vorteil dieser Variante ist, dass unberechtigte Personen das RFID Label weder manipulieren, noch austauschen, noch entfernen können. Im Einzelnen ergeben sich verschiedene Weiterbildungen dieser Variante. Die Ausnehmung kann mit dem RFID Label mit einem zweiten scheibenförmigen Substratbauteil abgedeckt sein. Diese Variante ist insbesondere bei solchen optischen Datenträgern geeignet, die auf Grund der Anordnung der physikalischen Strukturen, welche für die Daten codieren, ohnehin aus zwei (oder mehr) scheibenförmigen Substratbauteilen, die miteinander fluchtend flächig verklebt werden, bestehen. Beispiele hierfür sind DVDs. Im Falle von optischen Datenträgern, welche aus mehr als einem scheibenförmigen Substratbauteil gebildet sind, ist es aber auch möglich, dass die Ausnehmung in einer Außenfläche eines außenliegenden Substratbauteils angeordnet ist, wie es bei optischen Datenträgern mit nur einem einzigen Substratbauteil (beispielsweise CD) ohnehin gegeben ist. Dann finden die vorstehenden Ausführungen zur Abdeckung der Ausnehmung entsprechend Anwendung. Die Ausnehmung mit dem RFID Label kann aber auch durch eine Lackschicht, durch eine Druckschicht und/oder durch eine Folie abgedeckt sein. Eine Druckschicht bezeichnet eine Farbschicht, welche mittels eines herkömmlichen und in der Bedruckung von Datenträgern üblichen Druckverfahrens, beispielsweise Siebdruck, aufgebracht ist. In dieser Variante erfolgt mittels der Druckschicht auch eine optische Abdeckung der Ausnehmung, so dass eine Betrachtungsperson das RFID Label gar nicht erkennen kann. Zudem wird der designerische Eindruck des Datenträgers durch das RFID Label in keinster Weise beeinträchtigt. In der Variante mit Lackschicht sind die üblichen Techniken zur Aufbringung von Lacken auf optische Datenträger einsetzbar. Zwar kann als Lack auch ein Klarlack eingesetzt werden, es wird sich aber meist empfehlen, einen nicht-transparent pigmentierten Lack zu verwenden, welcher einen Einblick in die Ausnehmung und so auf das RFID Label verhindert. In der Variante mit Folie kommen grundsätzlich alle üblichen Folien auf Basis von Polymerwerkstoffen und mit Schichtdicken von 0,1 bis 10 &mgr;m und mehr in Frage. Bei der Folie kann es sich um eine Klebefolie handeln, i.e. eine Seite der Folie trägt ein Adhäsiv. Es ist aber auch möglich, dass ein Adhäsiv auf das Substratbauteil mit eingelegtem RFID Label aufgebracht ist und die Folie dann auf die Adhäsivschicht aufgelegt und angeklebt wird. Die Folie kann transparent sein, vorzugsweise ist die Folie jedoch entweder in sich gefärbt und nicht transparent und/oder mit einer Druckschicht versehen.

Die Ausnehmung kann eine Mittelachse, in Richtung orthogonal zur Hauptfläche des Substratbauteils, aufweisen und die Mittelachse kann coaxial zur Zentralachse eines Mittelloches des Substratbauteils angeordnet sein.

Ein erfindungsgemäßer optischer Datenträger kann beispielsweise, jedoch keineswegs beschränkend, eine CD, CDR, DVD, DVDR, Blu-Ray Disc, oder HD-Disc sein.

Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen optischen Datenträgers, wobei in ein scheibenförmiges Substratbauteil eine Ausnehmung eingebracht und in der Ausnehmung ein RFID Label mit einer in einem Speicherelement des RFID Labels gespeicherten Idenzeichenfolge fixiert, insbesondere eingeklebt, wird. Die Ausnehmung kann nach der Fixierung des RFID Labels in der Ausnehmung abgedeckt werden, insbesondere mittels einer Lackschicht, einer Druckschicht und/oder einer Klebefolie.

Die Erfindung betrifft des Weiteren verschiedene Verfahren zur Überprüfung, zum Abspielen und/oder zum Kopieren eines erfindungsgemäßen optischen Datenträgers. Diesen Verfahren stellen Verwendungen des erfindungsgemäßen Datenträgers dar, deren Gemeinsamkeit die Auslesung bzw. versuchte Auslesung der Identzeichenfolge ist. Diese verschiedenen Verfahren werden folgend im Einzelnen beschrieben.

Beim Verfahren zur Überprüfung der Originalität eines erfindungsgemäßenoptischen Datenträgers wird der Datenträger einer RFID-Ausleseeinheit zugeführt, wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit ein Verfahrensschritt zur Auslesung der Identzeichenfolge durchgeführt wird, wobei entweder bei erfolglosem Verfahrensschritt zur Auslesung einer Zeichenfolge, oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine nicht Identzeichenfolgenorm-konforme Zeichenfolge aufweist, oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine Identzeichenfolge ist, jedoch bei Vergleich der ausgelesenen Identzeichenfolge mit in einem an die RFID-Ausleseeinheit angeschlossenen Zentralspeicher gespeicherten registrierten Identzeichenfolgen, als nicht registriert identifiziert wird, eine Warnmeldung zur Anzeige eines nicht-originalen Datenträgers aktiviert wird. In diesem Verfahren kann mit einer RFID Ausleseeinheit gearbeitet werden, die unabhängig von einer optischen Ausleseeinheit funktioniert. Gleichsam off-line kann die Authentizität des Datenträgers zumindest einer ersten Prüfung, auch automatisiert, unterzogen werden. Nicht-originale Datenträger können dann von einer Bedienperson der RFID Ausleseeinheit sofort beschlagnahmt werden. Insbesondere bei der erfindungsgemäßen Variante mit eingebettetem RFID-Label wird bereits eine hohe Sicherheit erreicht, da Fälscher in der Regel den Aufwand des Einbaus eines RFID-Labels scheuen werden. Selbst bei aufgeklebtem RFID-Label wird eine hohe Sicherheit erreicht, da RFID-Label mit geeigneten Datenstrukturen (Identzeichenfolge) nicht ohne weiteres verfügbar sind.

Beim Verfahren zum Auslesen eines erfindungsgemäßen optischen Datenträgers wird der optische Datenträger in ein Datenträgerauslesegerät eingelegt wird, wobei mittels einer im Abspielgerät eingerichteten RFID-Ausleseeinheit die Identzeichenfolge aus dem RFID Label ausgelesen wird, wobei entweder bei erfolglosem Verfahrensschritt zur Auslesung einer Zeichenfolge, oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine nicht Identzeichenfolgenorm-konforme Zeichenfolge aufweist, oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine Identzeichenfolge ist, jedoch bei Vergleich der ausgelesenen Identzeichenfolge mit einer in einem an die RFID-Ausleseeinheit angeschlossenen Zentralspeicher gespeicherten registrierten Identzeichenfolgen, als nicht registriert identifiziert wird, eine Inhibierung eines Auslesens der Daten des Datenträgers aktiviert und ansonsten ein Auslesen der Daten des Datenträgers initiiert wird. Mit anderen Worten ausgedrückt, es wird ein Abspielgerät verwendet, welches eine RFID-Ausleseinheit enthält, wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit die Überprüfung der Datenträgers erfolgt, und wobei ein Abspielen nur bei authentischem. Datenträger angesteuert werden kann.

Ein Verfahren zum Kopieren eines optischen Datenträgers ist auch bestandteil der Erfindung, da in manchen Ländern ein bestimmte Anzahl von privaten Kopien zuzulassen ist. Bei diesem Verfahren wird der Datenträger in eine Kopiervorrichtung, beispielsweise einen computergesteuerten Brenner, welche eine RFID-Ausleseeinheit enthält, eingelegt wird, wobei die Kopiervorrichtung einen an die RFID-Ausleseeinheit angeschlossenen Prozessor mit einem Speicher aufweist, in welchem, einer gespeicherten Identzeichenfolge zugordnet, eine Anzahl von Kopiervorgängen speicherbar ist, wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit die Identzeichenfolge aus dem Datenträger ausgelesen wird, wobei die ausgelesene Identzeichenfolge mit gespeicherten Identzeichenfolgen verglichen wird, wobei bei positivem Vergleich die der Identzeichenfolge zuordnete Anzahl von Kopiervorgängen mit einer maximalen Anzahl von Kopiervorgängen verglichen wird, wobei bei Überschreiten der maximalen Anzahl von Kopiervorgängen ein Kopiervorgang inhibiert wird, wobei bei Unterschreiten der maximalen Anzahl von Kopiervorgängen die gespeicherte Anzahl von Kopiervorgängen um 1 erhöht und der Kopiervorgang initialisiert wird, wobei bei negativem Vergleich die Identzeichenfolge gespeichert und der Identzeichenfolge eine Anzahl von Kopiervorgängen von 1 zugeordnet und der Kopiervorgang initialisiert wird. Mit anderen Worten ausgedrückt, die Kopiervorrichtung prüft zunächst, ob auf ihr bereits eine Kopie erstellt wurde. Falls nicht, wird die Identzeichenfolge gespeichert und ein Kopieanzahl „1" zugeordnet. Bei jedem weiteren Kopiervorgang desselben Datenträgers wird die Anzahl inkrementiert, bis zur maximal zulässigen Anzahl an Kopiervorgängen. Nach Erreichen der maximalen Anzahl an Kopiervorgängen wird jeder weitere Kopierversuch unterbunden.

Schließlich betrifft die Erfindung ein Gerät zum Auslesen und/oder Kopieren eines erfindungsgemäßen optischen Datenträgers, mit einer optischen Ausleseeinheit für einen optischen Datenträger, mit einer RFID-Ausleseeinheit, die vorzugsweise zur Auslesung des RFID-Labels bei eingelegtem Datenträger positioniert ist, mit einem Prozessor, an welchen die RFID-Ausleseeinheit angeschlossen ist, und welcher zur Steuerung der optischen Ausleseeinheit eingerichtet ist, wobei der Prozessor ein Betriebsprogramm zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Auslesen oder Kopieren des Datenträgers enthält.

In Bezug auf Anodnung und Ausbildung des RFID Labels ergeben sich die folgenden Möglichkeiten.

Vorzugsweise ist das RFID Label in der Ausnehmung eingeklebt. Hierzu können im einfachsten Falle selbstklebende RFID Labels, wie sie käuflich erwerbbar sind, eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um im Wesentlichen flächige Elemente, die auf einer Seite ein Adhäsiv tragen. Dann kann das RFID Label einfach in die Ausnehmung eingelegt und angedrückt werden. Alternativ ist es möglich, dass zumindest die Grundfläche der Ausnehmung mit einer Adhäsivschicht beschichtet wird und dann das RFID Label eingelegt und angedrückt wird. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, das RFID Label in der Ausnehmung dadurch zu fixieren, dass die Ausnehmung mit dem darin angeordneten Label mit einer Vergussmasse, typischerweise aus einem organischen Polymer, vergossen wird. Dies kann unabhängig davon erfolgen, ob das RFID Label in der Ausnehmung verklebt ist oder nicht.

Die Ausnehmung wird vorzugsweise eine Mittelachse, in Richtung orthogonal zur Hauptfläche des Substratbauteils, aufweisen und die Mittelachse kann dann coaxial zur Zentralachse eines Mittelloches des Substratbauteils angeordnet sein. In dieser Ausführungsform kann das RFID Label ebenfalls ein Labelmittelloch aufweist, wobei das Labelmittelloch bei in die Ausnehmung eingelegtem RFID Label mit dem Mittelloch des Substratbauteils fluchtet. Es kann aber auch statt dessen vorgesehen sein, dass die Ausnehmung kreisringformig ist, wobei der innere Durchmesser des Ringes größer als der Durchmesser des Mittelloches ist. Der Innendurchmesser des Ringes kann dann im Bereich von 16 bis 18 mm liegen. Der Außendurchmesser des Ringes kann dann im Bereich von 30 bis 35 liegen. Es versteht sich, dass auch das RFID Label in dieser Ausführungsform kreisringförmig, bezogen auf eine zur Mittelachse orthogonalen Projektionsebene, ist.

Die Grundfläche der Ausnehmung kann zwar grundsätzlich eine beliebige Form aufweisen, beispielsweise plan sein. Die Form der Grundfläche kann aber auch dem Querschnitt des RFID Labels angepaßt sein. Wenn beispielsweise der Chip des RFID Labels dicker als jener Bereich des Labels, welcher die Antenne trägt, ist und folglich auf einer Seite des RFID Labels hervorragt, so kann es vorgesehen sein, dass für den über die Oberfläche des Trägers des RFID Labels hervorragenden Teil des Chips eine komplementäre Zusatzausnehmung in der Grundfläche vorgesehen ist. Mit anderen Worten ausgedrückt, die Grundfläche der Ausnehmung kann einer von einer im wesentlichen planen Ebene abweichenden Topographie einer Hauptfläche des RFID Labels komplementär angepaßt sein. Vorzugsweise wird eine plane Hauptfläche des RFID Labels demgegenüber der Grundfläche der Ausnehmung gegenüber liegen, so daß bei in die Ausnehmung eingelegtem RFID Chip eine im wesentlichen plane Oberfläche auch im Bereich der Ausnehmung entsteht. Dann kann die die Ausnehmung aufweisende Hauptfläche des Substratbauteils beispielsweise durchgehend bedruckt werden. Eine solche Zusatzausnehmung kann im übrigen auch unabhängig von den vorstehenden Ausführungen zur Auswuchtung des mit dem RFID Label versehenen Substratbauteils bzw. des Datenträgers insgesamt genutzt werden. Dann wird die Zusatzausnehmung mit der Maßgabe eingerichtet, positioniert und dimensioniert, dass Lagerkräfte im Betrieb des Datenträgers minimiert werden. Mittels der Zusatzausnehmung kann also auch eine ggf. durch das eingelegte RFID entstandene bzw. zu erwartende Unwucht kompensiert werden.

Die Seitenwandungen der Ausnehmung können ebenfalls grundsätzlich beliebig sein, beispielsweise nach Maßgabe der Umfangsform des RFID Labels. Bevorzugt ist es jedoch, wenn die Seitenwandungen als Zylinderinnenfläche ausgebildet sind. In diesen bevorzugten Varianten ist die Ausnehmung koaxial und rotationssymmetrisch zum Mittelloch des Substratbauteils.

Vorzugsweise weist die Ausnehmung einen (Außen-)Durchmesser im Bereich von 20 bis 50 mm auf. Der Durchmesser wird typischerweise im Bereich des 1,3- bis 4-fachen, vorzugsweise des 1,5- bis 3-fachen, des Durchmessers des Mittelloches des Substratbauteiles liegen. Im Falle einer kreisringförmigen Ausnehmung liegt der Innendurchmesser zumindest 1 mm über dem Durchmesser des Mittelloches des Substratbauteils bzw. beträgt zumindest das 1,05-fache bis 1,5-fache des Mittelloches. Die Tiefe der Ausnehmung kann im Bereich von 0,1 bis 1 mm, vorzugsweise 0,2 bis 0,8 mm, liegen. Im Allgemeinen wird die Tiefe der Ausnehmung zwischen dem 0,1- und 0,9-fachen, vorzugsweise 0,2- bis 0,7-fachen, der Dicke des Substratbauteiles liegen.

Geeignete RFID Labels bzw. Transponder/Transponderantennen sind beispielsweise in der Literaturstelle EP 1302893 A1 beschrieben. Grundsätzlich lassen sich alle RFID Labels bzw. Transponder/Transponderantennen einsetzen, die den geometrischen Anforderungen genügen und die Möglichkeit der Einspeicherung einer auslesbaren Identzeichenfolge aufweisen.

Bezüglich des Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen optischen Datenträgers ergeben sich im Einzelnen die folgenden Möglichkeiten. Die Ausnehmung kann in das Substratbauteil im Zuge des Spritzgussprozesses zur Herstellung des Substratbauteils eingebracht werden. Hierfür ist es lediglich erforderlich, ein entsprechend angepaßtes Formwerkzeug einzusetzen. Es ist aber grundsätzlich auch möglich, zuerst das Substratbauteil in üblicher Weise herzustellen und erst danach die Ausnehmung, beispielsweise durch Fräsen, einzubringen. Es versteht sich in jedem Falle, dass die Ausnehmung nur in einem Bereich eingebracht wird, die nicht im weiteren Prozess durch beispielsweise Besputtern mit einer Metallschicht ausgestattet wird, die letztendlich die Informationen tragen wird. Dies ist beispielsweise der Bereich um das Mittelloch. Mit Ausnahme der Einbringung der Ausnehmung und dem Einbringen und Fixieren des RFID Labels entspricht der gesamte Herstellungsprozeß ansonsten den üblichen Verfahren, die dem Durchschnittsfachmann gut vertraut und folglich hier nicht näher erläutert werden brauchen. Das RFID Label kann in der Ausnehmung durch Einkleben fixiert werden, sei es durch Einsatz eines selbstklebenden RFID Labels oder durch Einbringung einer Klebstoffschicht in den Grund der Ausnehmung. Es gelten die vorstehend zum erfindungsgemäßen Datenträger getroffenen Anmerkungen analog. Nach der Fixierung des RFID Labels in der Ausnehmung wird diese abgedeckt, insbesondere mittels einer Lackschicht, einer Druckschicht und/oder einer Klebefolie. Es versteht sich, dass die Lackschicht, Druckschicht und/oder Klebefolie so dimensioniert und angeordnet ist, dass eine Auslesung der gespeicherten Informationen nicht behindert wird. Bei einer runden Ausnehmung wird die Lackschicht, Druckschicht oder Klebefolie zumindest den Durchmesser der Ausnehmung haben, typischerweise jedoch einen Durchmesser von zumindest dem 1,1-fachen des Durchmessers der Ausnehmung.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich Ausführungbeispielen darstellenden Figuren näher erläutert.

Es zeigen:

1: einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße CD,

2: eine Aufsicht auf den Gegenstand der 1,

3: einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße DVD 18, und

4: einen Querschnitt durch eine Variante des Gegenstandes der 3.

5: eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gerätes zu Auslesung und/oder zum Kopieren eine erfindungsgemäßen optischen Datenträgers.

In der 1 erkennt man einen erfindungsgemäßen Datenträger 1, beispielsweise eine CD 1, welcher aus einem einzigen scheibenförmigen Substratbauteil 2 gebildet ist. Aus einer vergleichenden Betrachtung der 1 und 2 ist entnehmbar, dass das Substratbauteil 2 eine sich orthogonal zu einer Hauptfläche des Substratbauteils 2 erstreckende, in der Aufsicht der 2 kreisringförmige Ausnehmung 4 aufweist, in welche das ebenfalls kreisringförmige und exakt in die Ausnehmung passende RFID Label 3 eingelegt und hierin fixiert ist. Nicht dargestellt ist, dass das RFID Label 3 einen Speicher enthält, in welchem eine Identzeichenfolge gespeichert ist. Der Speicher ist in üblicher Weise mit den an sich bekannten weiteren Schaltkreisen des RFID Labels 3 verbunden, welche zur Aussendung eines Signals, das als Information die Identzeichenfolge enthält, eingerichtet ist. Wiederum der 1 ist zu entnehmen, dass das RFID Label 3 mittels einer Klebstoffschicht 9, welche zwischen RFID Label 3 und dem Grund der Ausnehmung 4 angeordnet ist, in der Ausnehmung 4 befestigt ist.

Die Dicke des RFID Labels 3 (einschließlich Klebstoffschicht 9) entspricht der Tiefe der Ausnehmung 4. In der Detailansicht der 1a erkennt man, dass des Weiteren im Rahmen der Ausnehmung 4 eine Zusatzausnehmung 4a eingerichtet ist. Das RFID Label 3 wird dabei in die Ausnehmung 4 so eingelegt, dass der Chip 3a in der Zusatzausnehmung 4a zum Liegen kommt. Dabei ist die Zusatzausnehmung 4a so dimensioniert, dass das Trägheitsmoment des Chips 3a durch das in der Zusatzausnehmung 4a fehlende Substratmaterial kompensiert wird, i.e. der Datenträger trotz des exzentrisch angeordneten Chips 3a ausgewuchtet ist. Aufgrund der Dichten des Chips 3a einerseits und des Substratmaterials andererseits wird die Zusatzausnehmung 4a in der Regel ein Volumen haben, welches höher als das Volumen des über die Oberfläche des RFID hinausragenden Teils des Chips 3a ist.

Da die in der Darstellung der 1 und 1a obenliegende Oberfläche bzw. freie Oberfläche des RFID Labels 3 plan ist, und wegen der Gestaltung der Zusatzausnehmung ist die freie Oberfläche bündig mit der Oberfläche des Substratbauteils 2. Auf diese Seite der CD 1 ist eine (nicht transparente) Druckschicht 5' vollflächig aufgebracht. Dadurch ist das RFID Label 3 jedenfalls von der Seite der CD 1 mit der Druckschicht 5' nicht erkennbar. Die Druckschicht erstreckt sich auch über die die Informationen tragenden Metallschicht 10. Soll das RFID Label auch von der der Metallschicht 10 gegenüberliegenden Seite unsichtbar sein, so kann beispielsweise der Grund der Ausnehmung 4 mit einer nicht-transparenten (nicht dargestellten) Farbschicht versehen sein, oder es kann ein nicht-transparenter Kleber für die Klebstoffschicht 9 verwendet werden. Auch kann auf der der die Metallschicht 10 tragenden Seite des Substratbauteils 2, von welcher eine Auslesung der Information durch das Substratbauteil 2 hindurch erfolgt, im Innenbereich ein (nicht dargestellter) Aufdruck eingerichtet sein. Der maximale Durchmesser eines solchen Aufdruckes muß jedoch kleiner als der kleinste Durchmesser der Metallschicht 10 sein, um die Auslesung nicht zu stören. An Stelle eines Aufdruckes oder zusätzlich hierzu kann natürlich auch eine nicht-transparente Farbschicht und/oder ein nicht-transparenter Aufkleber eingerichtet sein.

In der 3 erkennt man einen erfindungsgemäßen Datenträger 1, beispielsweise eine erfindungsgemäße DVD 18 1, welcher aus zwei Substratbauteilen 2 gebildet ist. Dabei sind beide Substratbauteile 2 vollflächig miteinander verbunden und die Ausnehmung 4 ist auf einer außenliegenden Seite eines der beiden Substratbauteile 2 angeordnet. Da eine DVD 18 1 von beiden Seiten auslesbar sein muß, darf der Durchmesser der Ausnehmung 4 nicht größer als der kleinste Durchmesser einer Metallschicht 10 sein. Die Abdeckung 5' ist in Bereichen oberhalb der Metallschichten 10 transparent, damit eine Auslesung der Informationen aus der Metallschicht 10 auch von der die Abdeckung 5' tragenden Seite möglich ist. Innerhalb des kleinsten Durchmessers der Metallschicht 10 ist die Abdeckung 5' demgegenüber nicht transparent, so dass das RFID Label 3 von dieser Seite nicht sichtbar ist. Der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist, dass auf der gegenüberliegenden Seite des Datenträgers 1 ebenfalls eine nicht-transparente Schicht angebracht sein kann, wobei deren größter Durchmesser kleiner als der kleinste Durchmesser der darunterliegenden Metallschicht 10 ist, damit die Auslesung auch von dieser Seite nicht beeinträchtigt wird. Ansonsten treffen die vorstehenden Erläuterungen analog zu.

In der 4 ist eine Variante eines erfindungsgemäßen Datenträgers 1 aus zwei Substratbauteilen 2 dargestellt. Dabei ist die Ausnehmung 4 mit dem RFID Label in einem der Substratbauteile 2 durch das andere Substratbauteil abgedeckt. Ansonsten entspricht der Aufbau jenem der 3.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Überprüfung der Originalität eines optischen Datenträgers (1) erfolgt dadurch, dass der Datenträger (1) einer nicht dargestellten einer stationären und vorzugsweise automatisierten oder auch manuell zu bediendenen RFID-Ausleseeinheit, beispielsweise zur Mitführung von polizeilichen oder sonstigen Kontrollpersonen, zugeführt wird, wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit ein Verfahrensschritt zur Auslesung der Identzeichenfolge durchgeführt wird. Wird überhaupt keine Zeichenfolge ausgelesen, so ist der Datenträger (1) sofort als unauthorisiert identifiziert. Wird eine Zeichenfolge ausgelesen, weist diese jedoch eine nicht Identzeichenfolgenorm-konforme Zeichenfolge auf, beispielsweise unzutreffende Zeichenanzahl, Verwendung nicht zulässiger Zeichen, Fehlen von definierten Zeichenfolgen, usw., so kann durch Vergleich mit in der RFID-Ausleseeinheit gespeicherten Regeln für Identzeichenfolgenormen die nicht-Originalität festgestellt werden. Schließlich ist es möglich, dass die RFID-Ausleseeinheit mit einem Zentralspeicher verbunden ist, in welchem registrierte Identzeichenfolgen gespeichert sind. Bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine Identzeichenfolge ist, jedoch bei Vergleich der ausgelesenen Identzeichenfolge mit den gespeicherten registrierten Identzeichenfolgen, als nicht registriert identifiziert wird, kann wiederum die nicht-Originalität festgestellt werden.

In der 5 ist schließlich ein erfindungsgemäßes Auslesegerät 11 bzw. Kopiergerät 11 dargestellt. Dieses umfasst eine optische Ausleseeinheit 12, die in üblicher Weise zur Auslesung der optisch gespeicherten Informationen des Datenträgers 1 ausgebildet ist. Des Weiteren ist eine RFID-Auleseeinheit 13 eingerichtet. Die RFID-Ausleseeinheit 13 und die Ausleseeinheit 12 sind an einen Prozessor 14 angeschlossen. die Ausleseeinheit 12 kann von dem Prozessor 14 aktiviert werden und der Prozessor 14 wandelt dann die von der Ausleseeinheit 12 dem Prozessor 14 zugeführten Signale in üblicher Weise in eine gewünschte Wiedergabeform um. Die RFID Ausleseeinheit 13 ist so positioniert, dass eine Auslesung des RFID-Labels 3 in einer Position des Datenträgers 3 möglich ist, in welcher die Ausleseeinheit 12 normalerweise operativ ist. Der Prozessor 14 enthält in einem Speicher 15 ein Betriebsprogramm, welches für ein im allgemeinen Teil der Beschreibung erläutertes Verfahren codiert. Im Speicher 15 sind auch die für das Betriebsprogramm benötogten Daten gespeichert.


Anspruch[de]
Optischer Datenträger (1) mit zumindest einem scheibenförmigen Substratbauteil (2) und mit einem RFID Label (3) dadurch gekennzeichnet, dass das RFID Label (3) eine einzigartige Identzeichenfolge, welche für verschiedene Datenträger (1) verschieden ist, in einem Speicherelement gespeichert enthält, wobei die Identzeichenfolge mit einer RFID-Ausleseeinheit aus dem RFID Label (3) auslesbar ist. Optischer Datenträger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Identzeichenfolge eine UID-Nummer ist. Optischer Datenträger (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das RFID Label (3) auf einer Hauptfläche des Datenträgers (1) fixiert, insbesondere mit der Oberfläche des Datenträgers (1) verklebt, ist. Optischer Datenträger (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Substratbauteil (2) eine sich orthogonal zu einer Hauptfläche des Substratbauteils (2) erstreckende Ausnehmung (4) aufweist, und dass in die Ausnehmung (4) das RFID Label (3) eingelegt und hierin fixiert, mittels einer Klebstoffschicht (9) fixiert, ist. Optischer Datenträger (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) mit dem RFID Label (3) mit einem zweiten scheibenförmigen Substratbauteil (2') abgedeckt ist. Optischer Datenträger (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) mit dem RFID Label (3) durch eine Lackschicht, durch eine Druckschicht (5') und/oder durch eine Folie abgedeckt ist. Optischer Datenträger (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) eine Mittelachse (6), in Richtung orthogonal zur Hauptfläche des Substratbauteils (2), aufweist und die Mittelachse (6) coaxial zur Zentralachse (7) eines Mittelloches (8) des Substratbauteils (2) angeordnet ist. Optischer Datenträger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 in der Ausführungsform als CD, CDR, DVD, DVDR, Blu-Ray Disc, oder HD-Disc. Verfahren zur Herstellung eines optischen Datenträgers (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei in ein scheibenförmiges Substratbauteil (2) eine Ausnehmung (4) eingebracht und in der Ausnehmung (4) ein RFID Label (3) mit einer in einem Speicherelement des RFID Labels (3) gespeicherten Identzeichenfolge fixiert, insbesondere eingeklebt, wird. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Ausnehmung (4) nach der Fixierung des RFID Labels (3) in der Ausnehmung (4) abgedeckt wird, insbesondere mittels einer Lackschicht, einer Druckschicht (5') und/oder einer Klebefolie, abgedeckt wird. Verfahren zur Überprüfung der Originalität eines optischen Datenträgers (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

wobei der Datenträger (1) einer RFID-Ausleseeinheit (13) zugeführt wird, wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit (13) ein Verfahrensschritt zur Auslesung der Identzeichenfolge durchgeführt wird, wobei

entweder bei erfolglosem Verfahrensschritt zur Auslesung einer Zeichenfolge,

oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine nicht Identzeichenfolgenorm-konforme Zeichenfolge aufweist,

oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine Identzeichenfolge ist, jedoch bei Vergleich der ausgelesenen Identzeichenfolge mit in einem an die RFID-Ausleseeinheit angeschlossenen Zentralspeicher gespeicherten registrierten Identzeichenfolgen, als nicht registriert identifiziert wird,

eine Warnmeldung zur Anzeige eines nicht-originalen Datenträgers (1) und/oder eine Steuerfunktion zur Inhibierung eines Auslesens der Daten des Datenträgers (1) aktiviert wird.
Verfahren zum Auslesen eines optischen Datenträgers (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der optische Datenträger (1) in ein Datenträgerauslesegerät eingelegt wird,

wobei mittels einer in einem Gerät (11) zum Auslesen eingerichteten RFID-Ausleseeinheit (13) die Identzeichenfolge aus dem RFID Label (3) ausgelesen wird, wobei

entweder bei erfolglosem Verfahrensschritt zur Auslesung einer Zeichenfolge,

oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine nicht Identzeichenfolgenorm-konforme Zeichenfolge aufweist,

oder bei Auslesung einer Zeichenfolge, die eine Identzeichenfolge ist, jedoch bei Vergleich der ausgelesenen Identzeichenfolge mit einer in einem an die RFID-Ausleseeinheit (13) angeschlossenen Zentralspeicher gespeicherten registrierten Identzeichenfolgen, als nicht registriert identifiziert wird,

eine Inhibierung eines Auslesens der Daten des Datenträgers (1) aktiviert und ansonsten ein Auslesen der Daten des Datenträgers (1) initiiert wird.
Verfahren zum Kopieren eines optischen Datenträgers (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

wobei der Datenträger (1) in eine Kopiervorrichtung (11), beispielsweise einen computergesteuerten Brenner, welche eine RFID-Ausleseeinheit (13) enthält, eingelegt wird, wobei die Kopiervorrichtung einen an die RFID-Ausleseeinheit (13) angeschlossenen Prozessor (14) mit einem Speicher (15) aufweist, in welchem, einer gespeicherten Identzeichenfolge zugordnet, eine Anzahl von Kopiervorgängen speicherbar ist,

wobei mittels der RFID-Ausleseeinheit (13) die Identzeichenfolge aus dem Datenträger (1) ausgelesen wird,

wobei die ausgelesene Identzeichenfolge mit im Speicher (15) gespeicherten Identzeichenfolgen verglichen wird,

wobei bei positivem Vergleich die der Identzeichenfolge zuordnete Anzahl von Kopiervorgängen mit einer maximalen Anzahl von Kopiervorgängen verglichen wird, wobei bei Überschreiten der maximalen Anzahl von Kopiervorgängen ein Kopiervorgang inhibiert wird, wobei bei Unterschreiten oder Erreichen der maximalen Anzahl von Kopiervorgängen die gespeicherte Anzahl von Kopiervorgängen um 1 erhöht und der Kopiervorgang initialisiert wird,

wobei bei negativem Vergleich die Identzeichenfolge gespeichert und der Identzeichenfolge eine Anzahl von Kopiervorgängen von 1 zugeordnet und der Kopiervorgang initialisiert wird.
Gerät zum Auslesen und/oder Kopieren eines optischen Datenträgers (1),

mit einer optischen Ausleseeinheit (12) für einen optischen Datenträger (1),

mit einer RFID-Ausleseeinheit (13), die vorzugsweise zur Auslesung des RFID-Labels (3) bei eingelegtem Datenträger (1) positioniert ist,

mit einem Prozessor (14), an welchen die RFID-Ausleseeinheit (13) angeschlossen ist, und welcher zur Steuerung der optischen Ausleseeinheit (12) eingerichtet ist,

wobei der Prozessor (14) in einem Speicher (15) ein Betriebsprogramm zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 12 oder 13 enthält.






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