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Dokumentenidentifikation DE102006058573A1 27.12.2007
Titel Flüssigkristallanzeigevorrichtung
Anmelder LG.Philips LCD Co., Ltd., Seoul/Soul, KR
Erfinder Lee, Chang Ho, Gumi, Gyeongsangbuk, KR;
Lee, Yong Kon, Seoul/Soul, KR;
Kwon, Oh Sang, Incheon, KR
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 12.12.2006
DE-Aktenzeichen 102006058573
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse G09F 9/35(2006.01)A, F, I, 20061212, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung und insbesondere einen Inverterschaltkreis, der zum Anlegen von Strom an eine Hintergrundbeleuchtung geeignet ist, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung mit demselben.
Eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist auf: ein Flüssigkristallanzeigepaneel; eine Mehrzahl von Lampen zum Strahlen von Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel; einen Inverterschaltkreis, der eine AC-Spannung verstärkt, indem ein Wandler verwendet wird, der auf einer Schaltplatine montiert ist, so dass die Lampen gemeinsam angesteuert werden; und eine Bodenabdeckung, die die Lampen aufnimmt und in der Nähe des Inverterschaltkreises angeordnet ist, wobei die Schaltplatine eine erste Oberfläche aufweist, auf der der Wandler montiert ist, und eine zweite Oberfläche auf der der ersten Oberfläche gegenüberliegenden Seite mit einer Isolationsbasisschicht dazwischen, und es ist eine Metallabschirmschicht gebildet, die sich mit dem Wandler auf der zweiten Oberfläche überlappt und einen Magnetfluss abschirmt, der sich auf die Bodenabdeckung des Wandlers erstreckt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung und insbesondere einen Inverterschaltkreis, der zum Anlegen einer Spannung an eine Hintergrundbeleuchtung einstellbar ist, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die diesen anwendet.

Wenn sich die Informationsgesellschaft entwickelt, steigt eine Nachfrage nach Anzeigevorrichtungen in verschiedenen Formen zum Anzeigen eines Bilds, und es werden seit kurzem verschiedene Flachpaneelanzeigevorrichtungen, wie zum Beispiel eine LCD (Flüssigkristallanzeige), ein PDP (Plasmaanzeigepaneel), eine ELD (Elektrolumineszenzanzeige), eine VFD (Vakuumfluoreszenzanzeige) usw. verwendet.

Unter den Flachpaneelanzeigevorrichtungen findet die Flüssigkristallanzeigevorrichtung in großem Umfang Verwendung, da die Flüssigkristallanzeige mit einer kleinen Spannung angesteuert werden kann und die Bildqualität sehr hoch ist.

Allgemein steuert die Flüssigkristallanzeigevorrichtung eine Lichtdurchlässigkeit eines Flüssigkristalls unter Verwendung eines elektrischen Felds, wodurch ein Bild angezeigt wird. Bis jetzt weist die Flüssigkristallanzeigevorrichtung ein Flüssigkristallanzeigemodul auf, wo Flüssigkristallzellen matrixförmig angeordnet sind, einen Ansteuerungsschaltkreis zum Ansteuern des Flüssigkristallanzeigemoduls, und ein Gehäuse.

Das Flüssigkristallanzeigemodul weist ein Flüssigkristallanzeigepaneel auf, wo Flüssigkristallzellen zwischen zwei Glassubstraten matrixförmig angeordnet sind; und eine Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe, die Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel einstrahlt. Das Flüssigkristallanzeigepaneel und die Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe sind miteinander kombiniert, so dass sie integriert sind, um einen Lichtverlust zu vermeiden.

Das Flüssigkristallanzeigepaneel weist zwei einander gegenüberliegende Substrate; und einen zwischen die beiden Substrate gefügten Flüssigkristall auf. Hier sind die beiden Substrate ein Arraysubstrat, wo Dünnschichttransistoren (nachstehend als „TFT" bezeichnet) gebildet sind, und ein Farbfiltersubstrat, wo Farbfilter gebildet sind.

Das Flüssigkristallanzeigepaneel wird in ein Nicht-emissives Anzeigepaneel, wo das Flüssigkristallanzeigepaneel Licht von der Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe empfängt, so dass ein Bild angezeigt wird eingeteilt. Die Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe wird in Übereinstimmung mit der Anordnungsposition der Hintergrundbeleuchtung in einen Kantentyp und einen Direkttyp eingeteilt. Bei dem Kantentyp ist die Hintergrundbeleuchtung zum Anlegen von Licht an der Seitenfläche des Flüssigkristallanzeigepaneels angeordnet. Bei dem Direkttyp sind eine Mehrzahl von Hintergrundbeleuchtungen unter dem Flüssigkristallanzeigepaneel angeordnet, so dass Licht bereitgestellt wird.

Seit kurzem werden die Flüssigkristallanzeigevorrichtungen vergrößert und in großem Umfang zur Herstellung von Fernsehern verwendet, wobei hauptsächlich die Direkt-Hintergrundbeleuchtung verwendet wird, da eine große Helligkeit erzeugt werden kann.

Andererseits kann ein Lichtquelle, die in dem Hintergrundbeleuchtung verwendet wird, eine Kaltkathoden-Fluoreszenzlampe (CCFL), eine Fluoreszenzlampe mit externer Elektrode EEFL usw. sein.

1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe gemäß dem Stand der Technik darstellt, und 2 ist ein vergrößertes Diagramm von Teil „A" aus 1.

Unter Bezugnahme auf die 1 und 2 weist die Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe Lampen 10, eine Bodenabdeckung 14, die die Lampen 10 aufnimmt; eine Reflexionsschicht 12, die innerhalb der Bodenabdeckung 14 eingerichtet ist; und eine Inverter-Schaltplatine (nachstehend als PCB bezeichnet) 16, die außerhalb der Bodenabdeckung 14 angeordnet ist, auf. Eine Diffusionsplatte ist auf die Bodenabdeckung 14 gesteckt, die die Lampen aufnimmt, und eine Mehrzahl von optischen Schichten sind auf der Diffusionsplatte angeordnet.

Die Bodenabdeckung 14 weist eine Bodenfläche und eine Seitenfläche auf, und die Reflexionsschicht 12 ist mit einem doppelseitigen Klebeband auf der Innenfläche davon befestigt.

Die Reflexionsschicht 12 reflektiert das von den Lampen 10 einfallende Licht auf die Vorderseite der Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe.

Die Lampen 10 sind Fluoreszenzlampen mit externer Elektrode EEFL, die parallel angeordnet sind, und sie weisen einen Leuchtstofff auf, der über der Innenwand einer Glasröhre verteilt ist; ein reaktionsträges (inertes) Gas, das in der Glasröhre enthalten ist; und eine externe Elektrode, die an der Außenseite beider Enden der Glasröhre installiert ist.

Der Inverter-PCB 16 ist an der Rückseite der Bodenabdeckung 14 angeordnet, und ein Inverterschaltkreis, der einen Wandler 55 zum Ansteuern der Lampen 10 aufweist, ist an dem Inverter-PCB 16 montiert, wie in 2 gezeigt ist.

Der Inverterschaltkreis ist nicht gezeigt, weist aber ein Schaltteil auf, das eine Gleichspannungs (DC) von einer externen Spannungsquelle empfängt, so dass es in ein Wechselspannungs (AC)-Signal umgewandelt wird; einen Wandler 55, der das von dem Schaltteil erzeugte AC-Signal verstärkt, so dass das verstärkte AC-Signal an die Lampen 10 angelegt wird; und ein Steuerteil, das einen an die Lampen 10 angelegten Strom erfasst, so dass das Schaltteil dadurch gesteuert wird. Ein Ansteuerungsverfahren der Lampe 10 durch so einen Inverterschaltkreis umfasst ein Einzel-Ansteuerungsverfahren, wo ein Lampe einem Wandler in einer 1:1-Beziehung entspricht, und ein Parallel-Ansteuerungsverfahren, wo eine Mehrzahl von Lampen einem Wandler in einer n:1-Bezeihung entsprechen.

Im Fall des Einzel-Ansteuerungsverfahrens wird ein Wandler zum Ansteuern einer Lampe verwendet, wodurch die Lampe durch den Wandler mit einer geringen Kapazität angesteuert werden kann. Im Gegensatz dazu, werden im Fall des Parallel-Ansteuerungsverfahren viele Lampen durch einen Wandler angesteuert, wodurch der zu verwendende Wandler ein Hochleistungs-Ausgabewandler sein muss.

3 ist ein Diagramm, das ein Parallel-Ansteuerungsverfahren zeigt, wobei eine Mehrzahl von Lampen unter Verwendung eines Hochleistungs-Ausgabewandlers angesteuert werden.

Die Fluoreszenzlampe mit externer Elektrode weist das parallele Ansteuerungsverfahren auf, wie in 3 gezeigt ist, während die Kaltkathoden-Fluoreszenzlampe das Einzel-Ansteuerungsverfahren aufweist. Das heißt, eine Mehrzahl von Fluoreszenzlampen mit externer Elektrode 10 ist gemeinsam an eine gemeinsame Elektrode 40 gekoppelt, so dass sie eine AC-Hochspannung (Wechselspannungs-Hochspannung) durch den Inverterschaltkreis empfängt.

Der Inverterschaltkreis 50 weist, wie in 2 gezeigt ist, den Hochleistungs-Ausgabewandler 55 auf, der auf dem Inverter-PCB 16 montiert ist. Hier weist der Inverter-PCB 16 ein Epoxy-Glasfasersubstrat 16C und eine erste und eine zweite Kupfer-Dünnschicht 16A bzw. 16B, die über dem oberen und unteren Substrat des Glasfasersubstrats 16C aufgetragen sind, auf. Das Inverter-PCB 16 weist den darauf montierten Hochleistungs-Ausgabewandler 55 auf, wodurch die Kupfer-Dünnschicht nicht auf dem oberen und unteren Oberflächen des Inverter-PCB 16 verarbeitet ist, die einem Bereich entsprechen, wo der Wandler 55 montiert ist. Im Fall, dass die Oberfläche dicht auf dem Wandler 55 ist, wird die Kupfer-Dünnschicht weggelassen, so dass das Risiko des Entladung, die von der Hochleistungsausgabe des Wandler 55 verursacht wird, vermieden wird. Und, im Fall der unteren Oberfläche, wird die Kupfer-Dünnschicht (Masseanschlussprozess) in Anbetracht eines Isolationsinnendrucks des Wandler-PCB 16 weggelassen.

Bei der herkömmlichen Flüssigkristallanzeigevorrichtung, wie oben beschrieben, wird der Kupfer-Dünnschichtprozess weggelassen auf der unteren Oberfläche des Inverter-PCBs 16, der einem Montagebereich des Hochleistungs-Ausgabewandler 55 entspricht, wodurch der von dem Hochleistungs-Ausgabewandler 55 erzeugte magnetische Fluss an die Oberfläche der Bodenabdeckung 14 fixiert ist. Die Anzahl der daran festgelegten magnetischen Flüsse, d.h. die Anzahl von Leck-Magnetflüssen ist erhöht, wenn die Ausgabe des Hochleistungs-Ausgabewandlers 55 höher ist, und entsprechend ist ein Wirbelstrom entlang der Oberfläche der Bodenabdeckung 14 ausgebildet. Hierbei tritt ein partieller Hochtemperatureffekt auf der Bodenabdeckung 14 und dem Wandler 55 der herkömmlichen Flüssigkristallanzeigevorrichtung auf, wodurch bewirkt wird, dass sich der Leistungsverlust erhöht.

Folglich ist es ein Ziel der Erfindung, eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung bereitzustellen, die zum Vermeiden eines Leck-Magnetflusses zwischen einem Hochleistungs-Ausgabewandler und einer Bodenabdeckung geeignet ist.

Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung bereitzustellen, die zur Verringerung eines Leistungsverbrauchs geeignet ist, indem ein Leck-Magnetfluss zwischen einem Wandler und einer Bodenabdeckung verhindert wird.

Zum Erreichen dieser und anderer Ziele der Erfindung weist eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Flüssigkristallanzeigepaneel; eine Mehrzahl von Lampen zum Strahlen von Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel; einen Inverterschaltkreis, der eine AC-Spannung verstärkt, indem ein Wandler verwendet wird, der auf einer Schaltplatine montiert ist, wobei die Lampen gemeinsam angesteuert werden; und eine Bodenabdeckung, die die Lampen aufnimmt, und in der Nähe des Inverterschaltkreises angeordnet ist, und die Schaltplatine eine erste Oberfläche, auf der der Wandler montiert ist, und eine zweite Oberfläche, auf der gegenüberliegenden Seite der ersten Oberfläche mit einer Isolationsbasisschicht dazwischen, aufweist, und es ist eine Metallabschirmschicht gebildet, die sich mit dem Wandler auf der zweiten Oberfläche überlappt und einen Magnetfluss abschirmt, der sich auf die Bodenabdeckung des Wandlers erstreckt.

In der Flüssigkristallanzeigevorrichtung sind die Lampen Fluoreszenzlampen mit externer Elektrode (EEFL).

In der Flüssigkristallanzeigevorrichtung ist die Metallabschirmschicht von anderen Metallstrukturen, die auf der zweiten Oberfläche gebildet sind, elektrisch getrennt.

In der Flüssigkristallanzeigevorrichtung weist die Metallabschirmschicht Kupfer Cu, Zink Zn, Nickel Ni oder Aluminium Al auf.

In der Flüssigkristallanzeigevorrichtung ist die Bodenabdeckung zwischen den Lampen und dem Inverterschaltkreis angeordnet.

Diese und weitere Ziele der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlich, wobei:

1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe gemäß dem Stand der Technik darstellt;

2 ist ein vergrößertes Diagramm von Teil „A" aus 1;

3 ist ein Diagramm, das ein Parallel-Ansteuerungsverfahren zeigt, wo eine Mehrzahl von Lampen unter Verwendung eines Hochleistungs-Ausgabewandlers angesteuert werden;

4 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

5 ist eine Querschnittsansicht, die eine Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe aus 4 zeigt;

6 ist eine Querschnittsansicht, die einen Inverter-PCB und eine Bodenabdeckung im Detail durch Vergrößern von Teil „B" aus 5 darstellt; und

7 ist eine Draufsicht des Inverter-PCB zum Zeigen einer Abschirmschicht eines Leck-Magnetflusses, die darin eingefügt ist.

Es wird jetzt im Detail auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung Bezug genommen, wovon ein Beispiel in den angefügten Zeichnungen dargestellt ist.

Unter Bezugnahme auf die 4 bis 7 wird das Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt erklärt.

4 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, und 5 ist eine Querschnittsansicht, die eine Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe aus 4 darstellt.

Unter Bezugnahme auf 4 und 5, weist eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Flüssigkristallanzeigepaneel 110 und eine Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe 140, die Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel 110 einstrahlt, auf.

Ein Flüssigkristall ist zwischen ein oberes Substrat 101 und ein unteres Substrat 102 des Flüssigkristallanzeigepaneels 110 eingefügt (injiziert). Ein Farbfilter, eine gemeinsame Elektrode, eine Schwarzmatrix usw. sind auf dem oberen Substrat 101 des Flüssigkristallanzeigepaneels 110 gebildet. Auf dem unteren Substrat 102 des Flüssigkristallanzeigepaneels 110 sind Signalleitungen, wie zum Beispiel Datenleitungen, Gateleitungen usw. gebildet, und ein TFT ist an jedem Kreuzungsabschnitt einer Datenleitung mit einer Gateleitung gebildet. Der TFT schaltet ein Datensignal, das von der Datenleitung an eine Flüssigkristallzelle zu übertragen ist, in Antwort auf ein Abtastsignal (Gatepuls) von der Gateleitung. Eine Pixelelektrode ist an einem Pixelbereich zwischen der Datenleitung und der Gateleitung gebildet.

Die Direkt-Hintergrundbeleuchtungs-Baugruppe 140 weist eine Mehrzahl von Lampen 120, die parallel angeordnet sind, und Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel 110 einstrahlen; eine Bodenabdeckung 114, die auf der Rückseite der Lampen 120 angeordnet ist, so dass die Lampen 120 aufgenommen sind; eine nicht-metallische Reflexionsschicht 112, die auf der Innenfläche der Bodenabdeckung 114 befestigt ist, so dass Licht von den Lampen 120 auf das Flüssigkristallanzeigepaneel 112 reflektiert wird; ein Stützseite 122, die an beiden Seiten der Bodenabdeckung 114 installiert ist, so dass beide Seiten der Lampen 120 und externe Elektroden gehalten werden; ein Inverter-PCB 124, das an der Bodenfläche der Außenseite der Bodenabdeckung 114 angeordnet ist; eine Diffusionsplatte 116 zum Zerstreuen des von den Lampen 120 einfallenden Lichts, so dass das Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel 110einfällt; und eine Mehrzahl optischer Schichten 118, die auf der Diffusionsplatte 116 abgeschieden sind, auf.

Jede der Lampen 120 ist eine Fluoreszenzlampe mit externen Elektroden, die an den Außenflächen auf beiden Seiten (bzw. Enden) einer Glasröhre gebildet sind, wo ein Entladungsgas (oder inertes, d.h. reaktionsträges, Gas) eingeschlossen ist, und die Lampen 120 sind innerhalb der Bodenabdeckung 114 parallel angeordnet und beide Seiten werden von den Stützseiten 122 gehalten.

Die Reflexionsschicht 112 reflektiert das von den Lampen 120 reflektierte Licht, so dass das ausgestrahlte Licht in die Richtung des Flüssigkristallanzeigepaneels 102 gelenkt wird, wodurch die Lichtausbeute verbessert wird.

Die Diffusionsplatte 116 streut das von den Lampen 120 einfallende Licht, so dass es keinen Helligkeitsunterschied zwischen den Positionen der Lampen 120 und den Positionen zwischen den Lampen 120 gibt.

Die optischen Schichten 118 ändern den Lichtpfad des von der Diffusionsplatte 116 einfallenden Lichts, so dass es zu dem Flüssigkristallanzeigepaneel 110 vertikal ist, und streuen Licht, wodurch die Wirksamkeit von Licht, das auf das Flüssigkristallanzeigepaneel 110 eingestrahlt wird, verbessert wird, und das Flüssigkristallanzeigepaneel 110 gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Demzufolge umfassen die optischen Schichten 118 eine oder mehrere Prismenschichten und eine oder mehrere Diffusionsschichten auf.

Die Stützseite 122 ist aus einem gepresstem oder gegossenem Plastikmaterial hergestellt, und eine gemeinsame Elektrode zum gemeinsamen Anlegen einer Spannung an die externen Elektroden der Lampen 120 ist darin gebildet. Ferner sind beide Seiten (Enden) der Lampen 120, wo die externen Elektroden gebildet sind, darin eingefügt.

Die Bodenabdeckung 114 weist eine Bodenfläche und Seitenflächen, die mit einer Neigung von der Bodenfläche weggebogen sind, auf, so dass ein Gehäuseraum der Lampen 120 gesichert ist.

Das Inverter-PCB 124 ist auf der Bodenfläche der Außenseite der Bodenabdeckung 114 angeordnet und weist einen Inverterschaltkreis, einschließlich einem Wandler, zum Treiben (Ansteuern) der Lampen 120 auf.

Der Inverterschaltkreis weist ein Schaltteil, das eine Gleichspannung von einer externen Spannungsversorgung empfängt, und sie in ein Wechselspannungssignal (AC-Signal) umwandelt, auf; einen Wandler, der das AC-Signal, das von dem Schaltteil erzeugt wird, verstärkt, und das verstärkte AC-Signal an die Lampe 120 anlegt; und ein Steuerteil, das einen Strom erfasst, der an die Lampe 120 angelegt wird, wodurch das Schaltteil gesteuert wird, auf. In der Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß der Erfindung werden durch solch einen Inverterschaltkreis die Fluoreszenzlampe 120 mit externen Elektroden parallel angesteuert. Das heißt, eine Mehrzahl von Fluoreszenzlampen 120 werden durch eine AC-Hochspannung angesteuert, die von einem Hochleistungs-Ausgabewandler ausgegeben wird.

6 ist eine Querschnittsansicht, die einen Inverter-PCB und eine Bodenabdeckung im Detail durch Vergrößern von Teil „B" aus 5 darstellt, und 7 ist eine Draufsicht des Inverter-PCB zum Zeigen einer Abschirmschicht eines Leck-Magnetflusses, die darin eingefügt ist.

Der Inverterschaltkreis, der in 6 gezeigt ist, weist einen Hochleistungs-Ausgabewandler 155, der auf einem Inverter-PCB 124 montiert ist, auf. Hier weist der Inverter-PCB 124 ein Epoxy-Glasfasersubstrat 124C, eine erste Kupfer-Dünnschicht 124A, in der eine Kupferbeschichtung in einem anderem Bereich, als dem Bereich, auf dem der Hochleistungs-Ausgabewandler 155 in der Oberfläche des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C nah befestigt ist, hergestellt ist; eine zweite Kupfer-Dünnschicht 124B, wobei eine Kupferbeschichtung in einem Bereich der Unterseite des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C hergestellt ist, der der ersten Kupfer-Dünnschicht 124A entspricht; und eine Abschirmschicht 124D für einen Leck-Magnetfluss, die dem Bereich entspricht, der nah an dem Hochleistungs-Ausgabewandler 155 und der Oberfläche des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C angeordnet ist, auf, wobei die Abschirmschicht 124D so aufgetragen ist, dass sie von der zweiten Kupfer-Dünnschicht 124B isoliert ist.

Ein Schaltkreisteil ist auf der Oberfläche des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C montiert und eine Schaltkreis-Drahtleitung ist auf der Unterseite des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C montiert. Die zweite Kupfer-Dünnschicht 124B des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C ist mit Masse (Erde) gekoppelt.

Im Fall der Oberfläche des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C, die eng an dem Hochleistungs-Ausgabewandler 155 befestigt ist, ist der Kupfer-Dünnschichtprozess weggelassen, so dass das Entladungsrisiko, das durch die Hochleistungs-Ausgabe des Wandler 155 verursacht wird, vermieden wird. Im Gegensatz dazu, im Fall der Unterseite des Epoxy-Glasfasersubstrats 124C, das der Oberfläche entspricht, wo der Kupfer-Dünnschichtprozess weggelassen ist, ist die Abschirmschicht 124D für den Leck-Magnetfluss von dem Kupfer-Dünnschicht aufgetragen, so dass sie das Problem löst, das von dem Leck-Magnetfluss verursacht wird.

Das heißt, die Erfindung weist die Abschirmschicht 124D für den Leck-Magnetfluss auf, wodurch der magnetische Fluss, der von dem Hochleistungs-Ausgabewandler 155 erzeugt wird, nicht auf der Bodenabdeckung 114 festsitzt, so dass es möglich ist, eine Leistungsverbrauchserhöhung zu vermeiden und eine partielle Temperaturerhöhung des Hochleistungs-Ausgabewandlers 155 und des Bodenabdeckung 114 zu vermeiden. Hier ist es vorteilhaft, das die Abschirmschicht 124 des Leck-Magnetflusses in dem gleichen Prozess wie die zweite Kupfer-Dünnschicht gebildet wird, wodurch die Abschirmschicht 124 des Leck-Magnetflusses meist durch den Kupfer-Dünnschichtprozess unter Verwendung von Kupfer Cu gebildet wird. Natürlich kann die Abschirmschicht 124D des Leck-Magnetflusses auch aus Aluminium Al, Nickel Ni, Zink Zn, usw., die einen exzellenten Abschirmeffekt aufweisen, gebildet werden, falls Unbequemlichkeiten in dem Herstellungsprozess aufzuheben sind.

Ferner, wie in 7 gezeigt ist, ist die Abschirmschicht 124D des Leck-Magnetflusses getrennt von der zweiten Kupfer-Dünnschicht 124B mit einem festen Abstand angeordnet, so dass die Abschirmschicht 124D des Leck-Magnetflusses elektrisch von der zweiten Kupfer-Dünnschicht 124B getrennt sein kann (siehe Teil „C"). Das geschieht, da es ein Entladungsrisiko gibt, das durch eine Isolationszerstörung verursacht ist.

Wie oben beschrieben, weist die Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Metallabschirmstruktur zum Abschirmen des Magnetflusses auf, der von dem Wandler auf die Bodenabdeckung geht, so dass das Leck-Magnetfeld zwischen dem Hochleistungs-Ausgabewandler und der Bodenabdeckung vermieden wird.

Ferner vermeidet die Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung den Leck-Magnetfluss zwischen dem Hochleistungs-Ausgabewandler und der Bodenabdeckung, so dass ein Leistungsverbrauch herabgesetzt ist.


Anspruch[de]
Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die aufweist:

ein Flüssigkristallanzeigepaneel (110);

eine Mehrzahl von Lampen (120) zum Strahlen von Licht auf das Flüssigkristallanzeigepaneel (110);

einen Inverterschaltkreis, der eine AC-Spannung verstärkt, indem ein Wandler (155) verwendet wird, der auf einer Schaltplatine (124) montiert ist, so dass die Lampen (120) gemeinsam angesteuert, werden; und

eine Bodenabdeckung (114), die die Lampen (120) aufnimmt und in der Nähe des Inverterschaltkreises (155) angeordnet ist,

wobei die Schaltplatine eine erste Oberfläche (124a) aufweist, auf der der Wandler (155) montiert ist, und eine zweite Oberfläche (124b) auf der der ersten Oberfläche gegenüberliegenden Seite mit einer Isolationsbasisschicht (124c) dazwischen, und es ist eine Metallabschirmschicht (124d) gebildet, die sich mit dem Wandler (155) auf der zweiten Oberfläche (124b) überlappt und einen Magnetfluss abschirmt, der sich auf die Bodenabdeckung (114) des Wandlers (155) erstreckt.
Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Lampen (120) Fluoreszenzlampen mit externer Elektrode sind. Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Metallabschirmschicht (124d) von anderen Metallstrukturen, die auf der zweiten Oberfläche (124b) gebildet sind, elektrisch getrennt ist. Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Metallabschirmschicht (124d) Kupfer, Zink, Nickel oder Aluminium aufweist. Flüssigkristallanzeigevorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Bodenabdeckung (114) zwischen den Lampen (120) und dem Inverterschaltkreis (155) angeordnet ist.






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