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Ventilzeitsteuerungsvorrichtung - Dokument DE102007000341A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102007000341A1 27.12.2007
Titel Ventilzeitsteuerungsvorrichtung
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Morii, Yasushi, Kariya, Aichi, JP;
Uehama, Motoki, Kariya, Aichi, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Anmeldedatum 21.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007000341
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse F01L 9/04(2006.01)A, F, I, 20070621, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F01L 1/34(2006.01)A, L, I, 20070621, B, H, DE   F02D 45/00(2006.01)A, L, I, 20070621, B, H, DE   F02D 41/20(2006.01)A, L, I, 20070621, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung weist einen elektrischen Motor (4), der ein Rastdrehmoment an einer Motorwelle (102) erzeugt, eine Stromsteuerungseinrichtung (6) zur Steuerung einer dem elektrischen Motor (4) zugeführten elektrischen Energie und einen Phasenänderungsmechanismus (8) auf, der eine relative Rotationsphase zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle (2) entsprechend einer Rotation der Motorwelle (102) variiert. Das Rastdrehmoment weist einen Spitzenwert auf, der größer als ein absoluter Wert eines Nockendrehmoments ist, der der Motorwelle (102) von der Nockenwelle (2) durch den Phasenänderungsmechanismus (8) beaufschlagt wird.

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung (Ventilzeitverlaufssteuerungsvorrichtung), die einen Ventilzeitverlauf eines Einlassventils und/oder eines Auslassventils justiert.

Stand der Technik

Es ist bekannt, dass eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung einen Ventilzeitverlauf (zeitliche Steuerung eines Ventils) einer Brennkraftmaschine durch Verwendung eines elektrischen Motors oder einer elektromagnetischen Bremse justiert. Die JP-2005-146993A zeigt eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung, bei der eine relative Phasendifferenz zwischen einer Kurbelwelle und einer Nockenwelle auf einer mittleren Phase zwischen der am weitesten voreilenden Phase und der am weitesten nacheilenden Phase beibehalten wird, um die Startfähigkeit und das Leistungsvermögen der Brennkraftmaschine zu verbessern. In dieser Ventilzeitsteuerungsvorrichtung ist eine Unterbremse (Nebenbremse) neben einer elektromagnetischen Bremse vorgesehen. Die elektromagnetische Bremse übt ein Bremsdrehmoment von einer Bremswelle auf einen Phasenänderungsmechanismus aus, um die relative Phasendifferenz zu ändern. Die Unterbremse wird betätigt, wenn die Brennkraftmaschine ausgeschaltet wird. Die mittlere Phase wird durch ein Drehmomentgleichgewicht zwischen der Unterbremse und einer Feder erhalten, die in dem Phasenänderungsmechanismus vorgesehen ist.

In dieser Ventilzeitsteuerungsvorrichtung ist es wahrscheinlich, dass ein der Bremswelle von der Nockenwelle beaufschlagtes Nockendrehmoment in einem großen Ausmaß entsprechend einer Temperaturbedingung variiert, wenn die Brennkraftmaschine mit niedriger Drehzahl betrieben wird. Es ist relativ schwierig, das Drehmomentgleichgewicht mit hoher Genauigkeit zu justieren. Somit wird die Genauigkeit der mittleren Phase verschlechtert, so dass es schwierig sein kann, die Brennkraftmaschine

Darstellung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf das vorstehend beschriebene Problem gemacht. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung anzugeben, die einen Ventilzeitverlauf geeignet für eine Antriebsbedingung der Brennkraftmaschine justiert.

Erfindungsgemäß weist die Ventilzeitsteuerungsvorrichtung einen elektrischen Motor, der ein Rastdrehmoment an einer Motorwelle erzeugt, eine Stromsteuerungseinrichtung zur Steuerung einer dem elektrischen Motor zugeführten elektrischen Energie und einen Phasenänderungsmechanismus auf, der eine relative Rotationsphase zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle variiert. Das Rastdrehmoment weist einen Spitzenwert auf, der größer als ein absoluter Wert eines Nockendrehmoments aufweist, das der Motorwelle von der Nockenwelle beaufschlagt wird. Selbst falls das Nockendrehmoment aufgrund der Ventilreaktionskraft der Motorwelle in einer Bedingung beaufschlagt wird, in der der elektrische Motor energielos gemacht wird (abgeschaltet wird), überwindet das Rastdrehmoment der Motorwelle das Nockendrehmoment. Als Ergebnis wird die Motorwelle bei der Startphase selbst dann gehalten, falls das Nockendrehmoment beaufschlagt wird, so dass der Ventilzeitverlauf geeignet zum Betrieb der Brennkraftmaschine, insbesondere zum Starten der Brennkraftmaschine wird.

Kurze Beschreibung der Abbildungen der Zeichnungen

1 zeigt eine Querschnittsansicht, die eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung darstellt, die entlang einer Linie I-I in 3 genommen ist.

2 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie II-II in 1 genommen ist.

3 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie III-III in 1 genommen ist.

4 zeigt eine Querschnittsansicht, die entlang einer Linie IV-IV in 1 genommen ist.

5 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung eines charakteristischen Betriebs der Ventilzeitsteuerungsvorrichtung.

6 zeigt ein Kennliniendiagramm zur Beschreibung eines charakteristischen Betriebs der Ventilzeitsteuerungsvorrichtung.

Weg(e) zur Ausführung der Erfindung

Ausführungsbeispiele der vorstehenden Erfindung sind nachstehend beschrieben. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer Ventilzeitsteuerungsvorrichtung (Ventilzeitverlaufssteuerungsvorrichtung, Ventilzeit-Controller, valve timing controller) 1. Die Ventilzeitsteuerungsvorrichtung 1 ist in einem Drehmomentübertragungssystem vorgesehen, das das Drehmoment einer (nicht gezeigten) Kurbelwelle auf eine Nockenwelle 2 einer Brennkraftmaschine überträgt. Die Ventilzeitsteuerungsvorrichtung 1 weist einen elektrischen Motor 4, eine Stromsteuerungsschaltung 6 und einen Phasenänderungsmechanismus 8 auf, so dass eine relative Rotationsphasendifferenz zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle 2 variiert wird, um einen Ventilzeitverlauf des Einlassventils zu justieren.

Wie es in 1 und 2 gezeigt ist, ist der elektrische Motor 4 ein bürstenloser Motor, der mit einem Gehäuse 100, zwei Lagern 101, einer Motorwelle 102 und einem Motorstator 103 versehen ist. Das Gehäuse 100 ist an der Brennkraftmaschine durch eine (nicht gezeigte) Strebe befestigt. In dem Gehäuse 100 sind die Lager 101 und der Motorstator 103 untergebracht. Die Lager 101 stützen einen Wellenkörper 104 der Motorwelle 104 derart, dass die Motorwelle 102 in die X-Richtung und die Y-Richtung gemäß 2 rotiert. Die Motorwelle 102 weist einen Rotorabschnitt 105 auf, in dem eine Vielzahl von Permanentmagneten 106 zu gleichmäßigen Intervallen vorgesehen sind. Benachbarte Permanentmagnete 106 erzeugen eine zueinander umgekehrte Polarität an dem äußeren Rand des Rotorabschnitts 105. Der Motorstator 103 ist koaxial außerhalb des Rotorabschnitts 105 angeordnet. Der Motorstator 103 weist einen Kern 108 und eine Spule 109 auf. Der Kern 108 ist durch Schichten von Eisenblechen aufgebaut. Eine Vielzahl von Kernen 108 sind in Rotationsrichtung der Motorwelle 102 zu regelmäßigen Intervallen vorgesehen. Die Spule 109, die um den Kern 108 gewickelt ist, ist mit der Stromsteuerungsschaltung 6 verbunden.

Die Stromsteuerungsschaltung 6 weist einen Treiber (einer Antriebs- bzw. Ansteuerungseinrichtung) für den elektrischen Motor 4 und einen Mikrocomputer auf. Die Stromsteuerungsschaltung 6 ist in dem Gehäuse 100 untergebracht. Zumindest ein Teil der Stromsteuerungsschaltung 6 kann außerhalb des Gehäuses 100 vorgesehen sein. Die elektrische Steuerungsschaltung 6 steuert Energie (Strom), die der Spule 109 zugeführt wird, entsprechend einer Antriebsbedingung (Antriebszustand) der Brennkraftmaschine. Wenn die Spule 109 gespeist wird, wird der elektrische Motor 4 derart angetrieben, dass die Motorwelle 102 in der X-Richtung und der Y-Richtung entsprechend einem rotierenden Magnetfeld rotiert, das durch die Permanentmagnete 106 und die gespeiste Spule 109 erzeugt wird.

Wie es in 1 gezeigt ist, ist der Phasenänderungsmechanismus 8 mit einem antreibenden Rotationsteil 10, einem angetriebenen Rotationsteil 20, einem Planetenträger 40 und einem Planetengetriebe 50 versehen.

Wie es in 1 und 3 gezeigt ist, weist das antreibende Rotationsteil 10 ein Zahnradteil (Zahnkranzteil) 12 und ein Zwischenrad (Stachelrad, sprocket) 13 auf, die koaxial miteinander durch einen Bolzen verbunden sind. Das Zahnradteil 12 weist einen antreibenden inneren Zahnkranz 14, dessen Zahnkopfhöhenkreis innerhalb von dessen Zahnfußhöhenkreis liegt. Das Zwischenrad 13 ist mit einer Vielzahl von Zähnen 19 versehen. Eine Zahnkette bzw. Steuerkette ist um das Zwischenrad 13 und eine Vielzahl von Zähnen der Kurbelwelle gewickelt, um ein Maschinendrehmoment aus der Kurbelwelle auf das Zwischenrad 13 zu übertragen. Das antreibende Rotationsteil 10 rotiert zusammen mit der Kurbelwelle, wobei die selbe Rotationsphase wie die Kurbelwelle beibehalten wird. Die Rotationsrichtung des antreibenden Rotationsteils 10 ist gemäß 3 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn.

Wie es in 1 und 4 gezeigt ist, ist das angetriebene Rotationsteil 20 koaxial innerhalb des antreibenden Rotationsteils 10 angeordnet. Ein unterer Abschnitt des angetriebenen Rotationsteils 20 bildet einen Verbindungsabschnitt 21, der koaxial mit der Nockenwelle 2 durch einen Bolzen verbunden ist. Das angetriebene Rotationsteil 20 rotiert zusammen mit der Nockenwelle 2, wobei die selbe Rotationsphase wie die Nockenwelle 2 beibehalten wird. Das angetriebene Rotationsteil 20 kann relativ in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 rotieren. Die Richtung X stellt dar, dass das angetriebene Rotationsteil 20 in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 voreilt, und die Richtung Y stellt dar, dass das angetriebene Rotationsteil 20 in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 nacheilt.

Das angetriebene Rotationsteil 20 ist mit einem angetriebenen inneren Zahnkranz 22 versehen, dessen Zahnkopfhöhenkreis innerhalb von dessen Zahnfußhöhenkreis liegt. Dabei ist der innere Durchmesser des angetriebenen inneren Zahnrads 22 kleiner als derjenige des antreibenden inneren Zahnrads 14. Die Anzahl der Zähne des angetriebenen inneren Zahnrads 22 ist geringer als diejenige des antreibenden inneren Zahnrads 14. Das angetriebene Rotationsteil 20 ist in das Zwischenrad 13 pressgepasst.

Wie es in 1, 3 und 4 gezeigt ist, ist der Planetenträger 40 insgesamt zylindrisch und bildet einen Eingangsabschnitt 41 an dessen innerer Oberfläche. Der Eingangsabschnitt 41 ist koaxial in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10, das angetriebene Rotationsteil 20 und der Motorwelle 102 angeordnet. Der Eingangsabschnitt 41 ist mit einem Nutenabschnitt 42 versehen. Der Planetenträger 40 ist mit der Motorwelle 102 über eine Verbindung (Joint) 43 verbunden, die im Eingriff mit dem Nutenabschnitt 42 steht. Der Planetenträger 40 rotiert zusammen mit der Motorwelle 102 und rotiert relativ in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10.

Der Planetenträger 40 bildet einen exzentrischen Abschnitt 44. Der exzentrische Abschnitt 44 ist derart angeordnet, dass er exzentrisch in Bezug auf die inneren Zahnräder 14 und 22 ist. Der exzentrische Abschnitt 44 steht im Eingriff mit einer inneren Oberfläche der zentralen Bohrung 51 des Planetengetriebes 50, wodurch das Planetengetriebe 50 um ein Zentrum des exzentrischen Abschnitts 44 rotiert und eine Planetenbewegung in Rotationsrichtung des Planetenträgers 40 ausführt. Das Planetengetriebe 50 ist mit einem antreibenden äußeren Zahnrad 52 und einem angetriebenen externen Zahnrad 54 versehen. Die Anzahl der Zähne des angetriebenen externen Zahnrads 52 ist niedriger als diejenige des antreibenden inneren Zahnrads 14 um eine vorbestimmte Zahl N, und die Anzahl der Zähne des angetriebenen externen Rads 54 ist niedriger als diejenige des angetriebenen inneren Zahnrads 22 um die vorbestimmte Anzahl N. Somit ist die Anzahl der Zähne des angetriebenen externen Zahnrads 54 niedriger als diejenige des antreibenden externen Zahnrads 52. Das antreibende externe Zahnrad 52 steht im Eingriff mit dem antreibenden inneren Zahnrad 14. Das angetriebene externe Zahnrad 54 steht im Eingriff mit dem angetriebenen inneren Zahnrad 22.

Innerhalb der Rotationsteile 10 und 20 ist ein Differentialgetriebemechanismus 60 vorgesehen, in dem das antreibende innere Zahnrad 14 mit dem angetriebenen inneren Zahnrad 22 durch das Planetengetriebe 50 verbunden ist. Wenn der Planetenträger 40 nicht relativ zu dem antreibenden Rotationsteil 10 rotiert, rotieren die Rotationsteile 10 und 20 zusammen, während das Planetengetriebe 50 die Eingriffsposition mit den inneren Zahnrädern 14 und 22 beibehält. Auf diese Weise wird die Rotationsphase nicht variiert, so dass der Ventilzeitverlauf beibehalten wird.

Wenn der Planetenträger 40 in Richtung X in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 rotiert, führt das Planetengetriebe 50 die Planetenbewegung derart aus, dass das angetriebene Rotationsrad 20 relativ in Richtung X in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 rotiert. Die Rotationsphase der Nockenwelle 2 wird relativ zu der Kurbelwelle vorgeschoben, so dass der Ventilzeitverlauf (die Ventilzeit, valve timing) vorgeschoben (voreilen gelassen) wird.

Wenn der Planetenträger 40 in die Richtung Y in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 rotiert, führt das Planetengetriebe 50 die Planetenbewegung derart aus, dass das angetriebene Rotationsteil 20 relativ in Richtung Y in Bezug auf das antreibende Rotationsteil 10 rotiert. Die Rotationsphase der Nockenwelle 2 wird relativ zu der Kurbelwelle verzögert, so dass der Ventilzeitverlauf verzögert (nacheilen gelassen) wird.

Wenn ein Zündschalter ausgeschaltet wird, um die Brennkraftmaschine, die sich in einem Leerlauf befindet, zu stoppen, steuert die Stromsteuerungsschaltung 6 den der Spule 109 zugeführten elektrischen Strom derart, dass eine relative Phase Pcam auf einer spezifizierten Phase Ph beibehalten wird. Die relative Phase Pcam stellt eine relative Phasendifferenz zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle dar. Wenn die Maschinendrehzahl Ne auf einen Schwellwert Rth (beispielsweise 200 U/min) oder weniger verringert wird, stoppt die Stromsteuerungsschaltung 6 die Zufuhr von Energie zur Spule 109. Die Brennkraftmaschine wird vollständig gestoppt und die Motorwelle 102 wird vollständig gestoppt. Alternativ dazu wird die Motorwelle 102 in einer kurzen Zeitdauer (beispielsweise 0,1 Sekunden) nach Abschalten der Spule 109 gestoppt. Somit wird die relative Phase Pcam auf eine Phase Ps gebracht, die relativ zu der Phase Ph leicht verzögert ist, wie es in 5 gezeigt ist. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wir die nächste Startphase der Brennkraftmaschine auf die Phase Ps eingestellt.

Wie es in 1 und 2 gezeigt ist, ist jeder Permanentmagnet 106 ein Kreisbogen in dessen Querschnitt und ist umlaufend an einem äußeren Rand 110 des Rotorabschnitts 105 vorgesehen. Die Permanentmagnete 106 und der Motorstarter 103 sind durch einen Raum 112 einander zugewandt. Somit wird, wenn die Spule 109 nicht gespeist wird, die Magnetkraft der Permanentmagnete 106 dem Kern 108 über den Raum (Spalt) 112 beaufschlagt, so dass jeder Kern 108 magnetisiert wird, was ein Rastdrehmoment in der Motorwelle 102 bewirkt. Das Rastdrehmoment pulsiert entsprechend der Position der Motorwelle 102, wie es in 6 gezeigt ist. Das Spitzendrehmoment des Rastdrehmoments ist durch Tp bezeichnet. Der Spitzenwert Tp wird derart eingestellt, dass die nachstehende Gleichung (1) erfüllt wird. Tp > Tc(1)

Dabei bezeichnet Tc einen absoluten Wert eines Nockendrehmoments, das der Motorwelle 102 durch den Phasenänderungsmechanismus 8 beaufschlagt wird. Das Nockendrehmoment wird erzeugt, wenn die Nockenwelle 2 durch eine Ventilreaktionskraft in einer Bedingung (in einem Zustand) rotiert wird, wenn die Brennkraftmaschine gestoppt wird und die Spule 109 nicht gespeist wird.

Insbesondere variiert der absolute Wert Tc des Nockendrehmoments entsprechend der Rotationsposition der Nockenwelle 2 und einer Temperaturbedingung. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird das Spitzenrastdrehmoment Tp derart eingestellt, dass die nachfolgende Gleichung (2) erfüllt wird. Tp > Tcmax(2)

Dabei ist Tcmax ein maximaler Wert des Nockendrehmoments Tc.

Selbst falls das Nockendrehmoment aufgrund der Ventilreaktionskraft der Motorwelle 102 in einer Bedingung (einem Zustand) beaufschlagt wird, in der die Nockenwellenphase die Startphase Ps erreicht, überwindet das Rastdrehmoment der Motorwelle 102 das Nockendrehmoment. Als Ergebnis wird die Motorwelle 102 auf die Startphase Ps gehalten, selbst falls das Nockendrehmoment beaufschlagt wird. Die Startphase Ps wird durch leichtes Variieren gegenüber der spezifizierten Phase Ph eingerichtet, so dass die Startphase Ps, jedes Mal, wenn die Brennkraftmaschine gestoppt wird, im wesentlichen ein konstanter Wert ist.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel wird die Startphase Ps stabil erhalten, wenn die Brennkraftmaschine ausgeschaltet wird, und die Startphase Ps wird sicher gehalten, während die Brennkraftmaschine nicht betrieben wird. Somit wird ein Ventilzeitverlauf verwirklicht, der zum Betrieb der Brennkraftmaschine, insbesondere zum Starten der Brennkraftmaschine geeignet ist.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt. Verschiedene Modifikationen können innerhalb des Umfangs der Erfindung angewandt werden.

Beispielsweise kann der elektrische Motor 4 ein anderer Motor als der bürstenlose Motor sein, solange er ein Rastdrehmoment erzeugt. In einem Fall, dass lediglich entweder ein normales Rotationsnockendrehmoment (Vorwärtsrotations-Nockendrehmoment) oder ein Rückwärtsrotations-Nockendrehmoment der Motorwelle 102 beaufschlagt wird, wird der maximale Wert Tcmax des beaufschlagten Nockendrehmoments derart eingestellt, dass die vorstehend beschriebene Gleichung (2) erfüllt wird.

Die Permanentmagnete 106 können in dem Rotorabschnitt 105 eingebettet sein. Die Anzahl und die Form der Permanentmagnete 106 können in geeigneter Weise geändert werden. Die Anzahl der Kerne 108 und der Spulen 109 können entsprechend der Anzahl der Permanentmagnete 106 geändert werden.

Die Startphase Ps kann einer am meisten verzögerte Phase oder die am meisten vorgeschobene Phase anstelle der mittleren Phase sein.

Der Phasenänderungsmechanismus 8 kann modifiziert werden, solang die Nockenwellenphase entsprechend der Motorwelle 102 variiert werden kann.

Wie es vorstehend beschrieben worden ist, weist eine Ventilzeitsteuerungsvorrichtung einen elektrischen Motor 4, der ein Rastdrehmoment an einer Motorwelle 102 erzeugt, eine Stromsteuerungseinrichtung 6 zur Steuerung einer dem elektrischen Motor 4 zugeführten elektrischen Energie und einen Phasenänderungsmechanismus 8 auf, der eine relative Rotationsphase zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle 2 entsprechend einer Rotation der Motorwelle 102 variiert. Das Rastdrehmoment weist einen Spitzenwert auf, der größer als ein absoluter Wert eines Nockendrehmoments ist, der der Motorwelle 102 von der Nockenwelle 2durch den Phasenänderungsmechanismus 8 beaufschlagt wird.


Anspruch[de]
Ventilzeitsteuerungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, wobei die Ventilzeitsteuerungsvorrichtung in einem System angeordnet ist, in dem ein Drehmoment einer Kurbelwelle auf eine Nockenwelle (2) übertragen wird, und die Ventilzeitsteuerungsvorrichtung einen Ventilzeitverlauf eines Einlassventils und/oder eines Auslassventils justiert, mit

einem elektrischen Motor (4), der eine Motorwelle (102) aufweist und ein Rastdrehmoment an der Motorwelle (102) erzeugt,

einer Stromsteuerungseinrichtung (6) zur Steuerung einer dem elektrischen Motor (4) zugeführten Energie, wobei die Stromsteuerungseinrichtung (6) die Zufuhr der elektrischen Energie zu dem elektrischen Motor (4) nach Ausschalten eines Zündschalters stoppt, um die Brennkraftmaschine zu stoppen, und

einem Phasenänderungsmechanismus (8), der mit der Kurbelwelle und der Nockenwelle (2) verbunden ist und eine relative Rotationsphase zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle (2) entsprechend einer Rotation der Motorwelle (102) variiert, wobei

das Rastdrehmoment einen Spitzenwert aufweist, der größer als ein absoluter Wert eines Nockendrehmoments ist, das der Motorwelle (102) von der Nockenwelle über den Phasenänderungsmechanismus (8) beaufschlagt wird.
Ventilzeitsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Spitzenwert des Rastdrehmoments größer als ein maximaler geschätzter Wert eines Normalrotationsnockendrehmoments und/oder eines Rückwärtsrotationsnockendrehmoments ist. Ventilzeitsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei, nachdem die Stromsteuerungseinrichtung (6) dem elektrischen Motor (4) elektrische Energie zuführt, um eine spezifizierte relative Rotationsphase zu erhalten, die Stromsteuerungseinrichtung die Zufuhr der elektrischen Energie zu dem elektrischen Motor stoppt, wenn eine Bedingung erfasst wird, die wiedergibt, dass die Brennkraftmaschine stoppen wird. Ventilzeitsteuerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der elektrische Motor (4) einen Motorstarter (103), der ein magnetisches Feld erzeugt, eine Motorwelle (102), die innerhalb des Motorstarters vorgesehen ist, und einen Permanentmagneten (106) aufweist, der an einer äußeren Oberfläche der Motorwelle vorgesehen ist. Ventilzeitsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Stromsteuerungseinrichtung (6) die Zufuhr der elektrischen Energie zu dem elektrischen Motor stoppt, nachdem die Brennkraftmaschine vollständig gestoppt ist. Ventilzeitsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Stromsteuerungseinrichtung (6) die Zufuhr der elektrischen Energie zu dem elektrischen Motor stoppt, wenn der Maschinenstopp unmittelbar bevorsteht.






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