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Dokumentenidentifikation DE102007012872A1 27.12.2007
Titel Fußmatte für ein Kraftfahrzeug
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Bendig, Stefan, 85139 Wettstetten, DE;
Mahler, Wolfgang, 91809 Wellheim, DE;
Cerhak, Andreas, 85051 Ingolstadt, DE
DE-Anmeldedatum 17.03.2007
DE-Aktenzeichen 102007012872
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B60N 3/04(2006.01)A, F, I, 20070317, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 13/01(2006.01)A, L, I, 20070317, B, H, DE   A47G 27/02(2006.01)A, L, I, 20070317, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Fußmatte für ein Kraftfahrzeug weist ein Trägermaterial und eine auf dem Trägermaterial aufgebrachte Deckschicht auf. Die Deckschicht besteht zumindest teilweise aus einem Holzmaterial.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Fußmatte für ein Kraftfahrzeug nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.

Aus der DE 44 20 439 A1 ist eine Ladeflächenauskleidung für Kraftfahrzeuge bekannt, die eine im Wesentlichen ebene Oberschale und eine der Kontur des Kofferraumbereichs angepasste Unterschale aufweist. Die Oberschale besteht vorzugsweise aus verpresstem Baumwollfaservlies, es können jedoch auch Werkstoffe wie Holz oder Hartschaum verwendet werden.

Eine Auflageboden für eine Ladefläche ist aus der DE 203 17 673 U1 bekannt. Hierbei weist der Boden eine auf die Ladefläche aufzulegende Platte auf, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht, jedoch auch aus Holz ausgeführt werden könnte.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fußmatte für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, welche den Innenraum insbesondere von hochwertigen Kraftfahrzeugen noch aufwertet.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.

Dadurch, dass erfindungsgemäß die Deckschicht zumindest teilweise aus einem Holzmaterial besteht, weist die Fußmatte ein sehr ansprechendes Äußeres auf und bringt selbst bei sehr hochwertigen Kraftfahrzeugen noch einen zusätzlichen Designeffekt im Innenraum. Auf diese Weise wird ein Bauteil, das an sich nur eine Nutzfunktion hat, erheblich aufgewertet und trägt selbst optischen zur Aufwertung des Kraftfahrzeugs bei.

Um im Falle nasser Schuhsohlen oder ähnlicher Umstände ein Abrutschen von der erfindungsgemäßen Fußmatte zu verhindern, kann in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Deckschicht Elemente aus rutschhemmendem Material aufweist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.

Es zeigt:

1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fußmatte für ein Kraftfahrzeug;

2 einen Schnitt durch eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fußmatte;

3 eine Draufsicht auf die Fußmatte aus 2; und

4 eine Draufsicht auf eine weitere alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fußmatte.

1 zeigt einen Schnitt durch eine Fußmatte 1, welche ein Trägermaterial 2 und eine auf dem Trägermaterial 2 aufgebrachte Deckschicht 3 aufweist. Das Trägermaterial 2 kann beispielsweise aus textilem Material oder auch aus Gummi bestehen, wohingegen die Deckschicht 3 im vorliegenden Fall zumindest teilweise aus einem Holzmaterial besteht. Hierbei kann es sich um Echtholz, Sperrholz, Formsperrholz oder auch um ein Holzfurnier handeln. Die Oberfläche der Deckschicht 3 kann durch verschiedene Versiegelungsarten an die jeweiligen Ansprüche bzw. an die zu erwartende Belastung angepasst werden. Insbesondere bei Echtholz kommen hierfür beispielsweise volltransparente Silizium-PU-Lacke in Frage, die für eine kratz- und verschleißfeste Oberfläche der Deckschicht 3 sorgen. Vor oder nach der Aufbringung der Deckschicht 3 auf das Trägermaterial 2 kann eines dieser Bauteile oder auch beide Bauteile gemeinsam dreidimensional verformt werden, falls dies erforderlich ist. Zusätzlich kann auch eine beispielsweise aus Aluminium bestehende Zwischenlage vorgesehen sein, um bei einem eventuellen Bruch ein Splittern des Holz- bzw. Deckfurniers zu vermieden.

Bei der Ausführungsform gemäß 1 besteht die Deckschicht 3 vollständig aus dem Holzmaterial, wobei sie gegebenenfalls auch durch einzelne Elemente gebildet werden kann, die in der Art eines Parkettbodens angeordnet sind. Bei der Fußmatte 1 kann es sich sowohl um die Fußmatte im Fahrer- oder Beifahrerraum als auch um eine Fußmatte im Fondraum, also vor der hinteren Sitzbank, handeln.

In 2 ist eine Weiterbildung der Fußmatte 1 aus 1 dargestellt. Dabei weist die Deckschicht 3 mehrere Elemente 4 aus rutschhemmendem Material auf, die beispielsweise aus Gummi bestehen können. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform sind die Elemente 4 aus dem rutschhemmenden Material länglich ausgebildet und befinden sich zwischen einzelnen, in Längsrichtung der Fußmatte 1 verlaufenden Elementen der Deckschicht 3. Die in Längsrichtung der Fußmatte 1 verlaufenden Elemente 4 aus dem rutschhemmenden Material können in der Art einer Fuge gestaltet sein, was zum Design der in Längsrichtung der Fußmatte 1 verlaufenden, einzelnen Elemente der Deckschicht 3 passt.

Alternativ zu der Ausführungsform der 2 und 3 können die Elemente 4 aus dem rutschhemmenden Material auch punkt- oder flächenförmig ausgebildet und über die Deckschicht 3 verteilt sein, wie dies bei der Ausführungsform von 4 der Fall ist. Auf diese Weise lassen sich auch bestimmte Designs auf der Oberfläche der Deckschicht 3 realisieren, beispielsweise bestimmte Schriftzüge, wie eine Marken- oder Typenbezeichnung, oder auch ein bestimmtes Emblem.

In nicht dargestellter Weise können die Elemente 4 aus dem rutschhemmenden Material bei beiden Ausführungsformen auch einteilig mit dem Trägermaterial 2 ausgebildet sein. Auch ein Aufkleben der Elemente 4 aus dem rutschhemmenden Material auf die Deckschicht 3 ohne in dieselbe einzugreifen ist denkbar.


Anspruch[de]
Fußmatte für ein Kraftfahrzeug mit einem Trägermaterial und mit einer auf dem Trägermaterial aufgebrachten Deckschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (3) zumindest teilweise aus einem Holzmaterial besteht. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (3) Elemente (4) aus rutschhemmendem Material aufweist. Fußmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (4) aus rutschhemmendem Material punkt- oder flächenförmig ausgebildet und über die Deckschicht (3) verteilt sind. Fußmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (4) aus rutschhemmendem Material länglich ausgebildet sind und sich zwischen einzelnen Elementen der Deckschicht (3) befinden. Fußmatte nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (4) aus rutschhemmendem Material einteilig mit dem Trägermaterial (2) ausgebildet sind. Fußmatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (4) aus rutschfestem Material aus Gummi bestehen. Fußmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (3) vollständig aus dem Holzmaterial besteht. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (2) aus textilem Material besteht. Fußmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (2) aus Gummi besteht.






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