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Dokumentenidentifikation DE112006000348T5 27.12.2007
Titel Stabilisierung von natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen
Anmelder Ciba Speciality Chemicals Holding Inc., Basel, CH
Erfinder Kaspers, Sarah Root, Scarsdale, N.Y., US;
Guckel, Christian, 79713 Bad Säckingen, DE;
Rogez, Daniel, Mulhouse, FR;
Schaller, Christian, Basel, CH
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 80339 München
DE-Aktenzeichen 112006000348
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 06.02.2006
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2006/050673
WO-Veröffentlichungsnummer 2006087269
WO-Veröffentlichungsdatum 24.08.2006
Date of publication of WO application in German translation 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse C08L 97/02(2006.01)A, F, I, 20060206, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C08K 5/3435(2006.01)A, L, I, 20060206, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stabilisieren von natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen oder Holz-Polymer-Komposit bzw. Verbundwerkstoffen (WPC) gegen Schädigung durch Wärme und Licht, durch Behandeln der von Holz abgeleiteten Füllstoffe oder des Mehls mit einer auf Wasser basierenden Lösung, Suspension, Dispersion oder Emulsion von einem sterisch gehinderten Amin, Trocknen des behandelten, von Holz abgeleiteten Füllstoffs, und dann Vereinigen mit Kunststoff über Compoundierungsverfahren, wie Extrusion.

Natürliche Produkt-Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe, z.B. Holz/Kunststoff-Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe, sind auf dem Fachgebiet gut bekannt. Sie können z.B. natürliche Faser/Kunststoff-Komposit bzw. Verbundwerkstoffe sein, wie in US-Pat. Nummern 6 290 885 und 6 511 757 offenbart, hierin durch diesen Hinweis einbezogen.

Holz ist ein komplexes polymeres Material, das im Wesentlichen Cellulose, Hemicellulose und Lignin enthält. Lignin selbst ist ein kompliziertes Gemisch von Produkten mit hohem Molekulargewicht, die von Conyferylalkohol abgeleitet sind.

Insbesondere verursacht Lignin Verfärbung und unterliegt dem Abbau nach Aussetzung von aktinischer Strahlung.

Über Polymermaterialien ist gut bekannt, dass sie nach der Wirkung von Sonnenlicht abbauen. Gehinderte Amine sind gut bekannte Stabilisatoren für Polymere und Sonnenlichtschutzmitteln. Siehe "Plastics Additives Handbook" 4. Ausgabe, R. Gächter et al. Hrsg. Hanser Publishers, New York, Seiten 129-263, (1993).

Es ist bekannt, Holzoberflächen durch Auftragen von gehinderten Aminen oder Nitroxylen auf ein Holzsubstrat zu stabilisieren. Zum Beispiel offenbart EP-A-943 665 einen breiten Bereich von sterisch gehinderten Amin-N-oxylen oder -N-hydroxylen, die auf das Holzsubstrat als Lösungen, Suspensionen oder Dispersionen, die mindestens ein organisches Lösungsmittel umfassen, aufgetragen werden.

US-Patente Nummern 6 187 387 und 6 653 324 offenbaren die Verwendung von sterisch gehinderten Amin-N-oxylen oder -N-hydroxylen oder Salzen davon, die direkt oder über Imprägnierung auf ein Holzsubstrat aufgetragen werden und hierin durch Hinweis einbezogen sind.

US-Patente Nummern 6 254 724 und 6 650 303 offenbaren die Verwendung von Nitroxiden und Hydroxylaminen bei der Stabilisierung von Papier oder Zellstoff.

Die veröffentlichten US-Anmeldungen 2002/056534 und 2003/121630 erörtern ein Verfahren zur Herstellung von gefärbtem, lichtstabilem Lignocellulosematerial.

Versuche wurden unternommen, um natürliche Produkt-Komposit bzw. Verbundwerkstoffe durch Anwendung von gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren zu stabilisieren. Siehe z.B. Falk, R. H. et al., Natural Polymers and Composites, Proc. 3. Int. Symposium on Natural Polymers and Composites, Sao Pedro, Brasilien, 14.-17. Mai 2000, 382-385.

Star, Nicole M. et al., Annual Technical Conference, Soc. Plast. Eng, 60./Band 2, (2002), 2209-2213, zeigen Zusammensetzungen von Holzmehl und hochdichtem Polyethylen in Kombination mit gehinderten Aminen.

US-Anmeldung Veröffentlichungs-Nummer US 2004/0235983 offenbart Naturprodukt-Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe, die gegen Wettereinfluss und Farbbildung durch die Einarbeitung von sterisch gehinderten Aminen in die Polymer-Holz-Matrix geschützt sind.

US-Anmeldung Veröffentlichungs-Nummer US 2004/0076847 offenbart vorbehandelten Holzfüllstoff mit Pigment und/oder Farbstoffen vor der Einarbeitung in einen Komposit- bzw. Verbundwerkstoff.

Es wurde nun gefunden, dass ausgewählte sterisch gehinderte Amine eine verbesserte Stabilisierungswirkung gegen durch Licht induzierten Abbau von Holz-Polymer-Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen aufweisen, wenn sie direkt auf die Cellulose- oder Holzkomponente des Komposit- bzw. Verbundwerkstoffs, vor dem Vereinigen der Cellulose- oder Holzkomponente mit der Kunststoff- oder Polymerkomponente der Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe, aufgetragen werden. Die Auftragung der Lösung, Suspension oder Dispersion von gehinderten Aminen auf das Cellulosematerial findet in Abwesenheit von Matrixpolymer statt. Das behandelte Cellulosematerial wird dann mit dem Polymer kombiniert, um den Komposit- bzw. Verbundwerkstoff zu bilden.

Ohne durch Theorie gebunden sein zu wollen, ist es bekannt, dass gehinderte Amine als gute Radikalfänger wirken. Es wird weiter angenommen, dass die Vorimprägnierung von der Cellulose- oder Holzkomponente mit dem gehinderten Amin den Radikalfänger an Ligninstellen platziert und somit den wirksamsten Schutz für das Lignin vor dem Verfärben durch Lichtschädigung bereitstellt.

Die vorliegende Erfindung stellt überraschende Wetterfestigkeit und Schutz vor durch Licht induzierter Verfärbung für Komposit- bzw. Verbundwerkstoffsubstrate bereit, wenn mit dem Stand der Technik verglichen.

Folglich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Schützen von natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen gegen durch Licht induzierten Abbau durch die Schritte, umfassend

Behandeln von auf Cellulose oder Holz basierenden Füllstoffen mit einer imprägnierenden Zusammensetzung, wobei die imprägnierende Zusammensetzung umfasst

  • a) Wasser oder Wasser/organisches Lösungsmittel und
  • b) ein sterisch gehindertes Amin, das ausgewählt ist aus mindestens einer der Verbindungen der Formeln (I) und (II)
    worin

    G1 und G2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen; Z1 und Z2 jeweils Methyl darstellen, oder Z1 und Z2 zusammen eine unsubstituierte Verknüpfungseinheit, oder eine Verknüpfungseinheit, substituiert mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus einer Ester-, Ether-, Hydroxy-, Oxo-, Cyanhydrin-, Amid-, Amino-, Carboxy- oder einer Urethangruppe, bilden;

    E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

    E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

    X eine anorganische oder organische Säure darstellt;

    und worin die Gesamtladung von h Kationen gleich der Gesamtladung von j Anionen ist;

    Trocknen der imprägnierten Füllstoffe und

    Vermischen der imprägnierten Füllstoffe mit einem Polymer, um den natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoff zu bilden.

Ein natürlicher Komposit- bzw. Verbundwerkstoff, worin der natürliche Komposit- bzw. Verbundwerkstoff wie vorstehend gebildet wird, oder die von Cellulose oder Holz abgeleiteten Füllstoffe, die mit den vorstehenden gehinderten Aminen imprägniert wurden, werden auch von der vorliegenden Erfindung umfasst.

Sterisch gehinderte Amine für die Zwecke der Erfindung umfassen Strukturen der vorstehenden Formeln (I) und (II). Wenn z.B. E oder E' ein Hydroxyl oder Oxy darstellt, so sind die Formeln (I) und (II) technisch keine Amine. Jedoch der Einfachheit halber, verwenden die Erfinder durchgängig den Begriff „gehindertes Amin", mit dem Verständnis, dass Strukturen, die von Formeln (I) und (II) umfasst werden, in dem Sinne aufzufassen sind.

X ist z.B. Phosphat, Phosphonat, Carbonat, Bicarbonat, Nitrat, Chlorid, Bromid, Bisulfit, Sulfit, Bisulfat, Sulfat, Borat, Formiat, Acetat, Benzoat, Citrat, Oxalat, Tartrat, Acrylat, Polyacrylat, Fumarat, Maleat, Itaconat, Glycolat, Gluconat, Maleat, Mandelat, Tiglat, Ascorbat, Polymethacrylat, ein Carboxylat von Nitrilotriessigsäure, ein Carboxlylat von Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure, ein Carboxylat von Ethylendiamintetraessigsäure, ein Carboxylat von Diethylentriaminpentaessigsäure, ein Carboxylat von Diethylendiamintetraessigsäure, ein Carboxylat von Diethylentriaminpentaessigsäure, Alkylsulfonat, Arylsulfonat oder Alkyl-substituiertem Arylsulfonat.

X ist ein Carboxylat, insbesondere ein Carboxylat von einer Mono-, Di-, Tri- oder Tetracarbonsäure, hauptsächlich mit 1-18 Kohlenstoffatomen, wie Formiat, Acetat, Benzoat, Citrat oder Oxalat.

Zum Beispiel ist X Chlorid, Bisulfat, Sulfat, Phosphat, Nitrat, Ascorbat, Formiat, Acetat, Benzoat, Oxalat, Citrat, ein Carboxylat von Ethylendiamintetraessigsäure oder von Diethylentriaminpentaessigsäure oder Polyacrylat.

Zum Beispiel ist X Chlorid, Bisulfat, Ascorbat oder Citrat.

Vorzugsweise sind Z1 und Z2 als eine Verknüpfungseinheit eine Kette von 2 oder 3 Kohlenstoffatomen oder 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und einem Stickstoff- oder Sauerstoffatom, das zusammen mit der verbleibenden Struktur in Formel (I) oder Formel (II) einen gesättigten unsubstituierten, 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring, oder einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring, substituiert mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus einer Ester-, Ether-, Hydroxy-, Oxo-, Cyanhydrin-, Amid-, Amino-, Carboxy- oder einer Urethangruppe, bilden. Die Substituenten in Z1 und Z2 selbst können gehinderte Amineinheiten enthalten. Zum Beispiel enthalten die Verbindungen der Formeln (I) oder (II) 1-4 gehinderte Amin- oder gehinderte Ammoniumgruppen. Zum Beispiel enthalten die Verbindungen der Formeln (I) oder (II) 1 oder 2 gehinderte Amin- oder gehinderte Ammoniumeinheiten.

Besonders bevorzugt sind Z1 und Z2 als eine Verknüpfungseinheit eine Kette von 2 oder 3 Kohlenstoffatomen oder 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und einem Stickstoff- oder Sauerstoffatom, das zusammen mit der verbleibenden Struktur in Formel (I) oder Formel (II) einen gesättigten unsubstituierten, 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring, oder einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring, substituiert mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus einer Ester-, Ether-, Hydroxy-, Oxo-, Cyanhydrin-, Amid-, Amino-, Carboxy- oder einer Urethangruppe, bilden.

Die Gesamtladung für das Salz ist neutral. Z.B. ist die Gesamtanzahl an j Kationen gleich der Gesamtanzahl von h Anionen. Es ist auch möglich, dass die Gesamtanzahl von j Kationen nicht gleich der Gesamtanzahl von h Anionen ist, jedoch die durch die j Kationen wiedergegebenen Gesamtladungen zu den durch die h Anionen wiedergegebenen Gesamtladungen gleich sind.

Vorzugsweise ist die Komponente von dem gehinderten Amin b) ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln A bis EE und A* bis EE* und III bis IIIc

worin

E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

R Wasserstoff oder Methyl darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 oder 2 ist,

wenn n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2-18 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, worin Z Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt, oder worin Z das Alkyl, substituiert mit -(COO-)n Mn+, darstellt, worin n 1-3 ist und M ein Metallion der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems darstellt, oder Zn, Cu, Ni oder Co darstellt, oder M eine Gruppe Nn+(R2)4 darstellt, worin R2 Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt;

wenn n 2 ist,

R1 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen oder Alkylen mit 1 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 bis 4 ist,

wenn m 1 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkyl mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO-, Alkyl mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOH oder COO-, darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einer bis vier Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -NHR3 darstellt, worin R3 Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einem bis vier Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -N(R3)2 darstellt, worin R3 wie vorstehend definiert ist,

wenn m 2 ist,

R2 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen, Alkylen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO-, Alkylen mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOH oder COO-, darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH2- darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Cycloalkylen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -NHR4NH- darstellt, worin R4 Alkylen mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 8 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -N(R3)R4N(R3)- darstellt, worin R3 und R4 wie vorstehend definiert sind, oder

R2 -CO- oder -NH-CO-NH- darstellt,

wenn m 3 ist,

R2 Alkantriyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzoltriyl darstellt, oder

wenn m 4 ist,

R2 Alkantetrayl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzoltetrayl darstellt;

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Alkanoyl mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenoyl mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Benzoyl darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, worin Z Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt, oder worin Z das Alkyl, substituiert mit -(COO-)n Mn+, darstellt, worin n 1-3 ist und M ein Metallion aus der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems darstellt, oder Zn, Cu, Ni oder Co darstellt, oder M eine Gruppe Nn+(R2)4 darstellt, worin R2 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt, oder

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen oder Alkylen mit 1 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 wie vorstehend definiert ist,

y 1 bis 4 ist und

R12 wie für R2 vorstehend definiert ist;

in Formeln E und E*,

k 1 oder 2 ist,

wenn k 1 ist,

R20 und R21 unabhängig Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen darstellen, oder R20 auch Wasserstoff darstellt, oder

R20 und R21 zusammen Alkylen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, oder das Alkylen, substituiert mit Hydroxyl, darstellen, oder Acyloxy-Alkylen mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellen, oder

wenn k 2 ist,

R20 und R21 zusammen (-CH2)2C(CH2-) 2 darstellen;

in Formeln F und F*,

R30 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Benzyl, Glycidyl oder Alkoxyalkyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt,

g 1 oder 2 ist,

wenn g 1 ist, R31 wie für R1 vorstehend definiert ist, wenn n 1 ist,

wenn g 2 ist, R31 wie für R1 vorstehend definiert ist, wenn n 2 ist;

in Formeln G und G*,

Q1 -NR41- oder -o- darstellt,

E1 Alkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt, oder E1 -CH2-CH(R42)-O- darstellt, worin R42 Wasserstoff, Methyl oder Phenyl darstellt, oder E1 -(CH2)3-NH- darstellt oder E1 eine direkte Bindung darstellt,

R40 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 to 18 Kohlenstoffatomen darstellt,

R41 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R41 -CH2-CH(R42)-OH darstellt, worin R42 wie vorstehend definiert ist;

in Formeln H und H*,

p 1 oder 2 ist,

T4 wie für R11 definiert ist, wenn x 1 oder 2 ist,

M und Y unabhängig Methylen oder Carbonyl darstellen, vorzugsweise stellt M Methylen dar und Y stellt Carbonyl dar;

in Formeln I und I*,

diese Formel bedeutet eine wiederkehrende Struktureinheit eines Polymers, worin T1 Ethylen oder 1,2-Propylen darstellt, oder die wiederkehrende Struktureinheit, abgeleitet von einem &agr;-Olefin-Copolymer mit einem Acrylsäure- oder Methacrylsäurealkylester, darstellt, und worin

q 2 bis 100 ist,

Q1 -N(R41)- oder -O- darstellt, worin R41 wie vorstehend definiert ist;

in Formeln J und J*,

r 1 oder 2 ist,

T7 wie für R1 definiert ist, wenn n 1 oder 2 in Formel

A ist;

in Formeln L und L*,

u 1 oder 2 ist,

T13 wie für R1 definiert ist, wenn n 1 oder 2 in Formel A ist, mit der Maßgabe, dass T13 nicht Wasserstoff darstellt, wenn u 1 ist;

in Formeln M und M*,

E1 und E2, die voneinander verschieden sind, jeweils -CO- oder -N(E5)- darstellen, worin E5 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Alkoxycarbonylalkyl mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellt,

E3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, Phenyl, Naphthyl, das Phenyl oder das Naphthyl, substituiert mit Chlor oder mit Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, oder Phenylalkyl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Phenylalkyl, substituiert mit Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt,

E4 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, Phenyl, Naphthyl oder Phenylalkyl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

E3 und E4 zusammen Polymethylen mit 4 bis 17 Kohlenstoffatomen, oder das Polymethylen, substituiert mit einem bis vier Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellen;

in Formeln N und N*,

R1 wie für R1 in Formel A definiert ist, wenn n 1 ist,

G3 eine direkte Bindung, Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Phenylen oder -NH-G1-NH- darstellt, worin G1 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln O und O*,

R10 wie für R10 in Formel C definiert ist;

in Formeln P und P*,

E6 einen aliphatischen oder aromatischen vierwertigen Rest, vorzugsweise Neopentantetrayl oder Benzoltetrayl, darstellt;

in Formeln T und T*,

R51 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellt,

R52 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellt oder

R51 und R52 zusammen Alkylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellen,

f 1 oder 2 ist,

wenn f 1 ist,

R50 wie für R11 in Formel C definiert ist, wenn x 1 ist, oder R50 -(CH2)2COOR54 darstellt, worin z 1 bis 4 ist, und R50 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R54 ein Metallion aus der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems oder eine Gruppe -N(R55)4 darstellt, worin R55 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt,

wenn f 2 ist, R50 wie für R11 in Formel C definiert ist, wenn x 2 ist;

in Formeln U und U*,

R53, R54, R55 und R56 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen;

in Formeln V und V*,

R57, R58, R59 und R60 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen;

in Formeln W und W*,

R61, R62, R63 und R64 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen,

R55 Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt,

M Wasserstoff oder Sauerstoff darstellt;

in Formeln X bis CC und X* bis CC*,

n 2 bis 3 ist,

G1 Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Butyl oder Benzyl darstellt,

m 1 bis 4 ist,

x 1 bis 4 ist,

wenn x 1 ist, R1 und R2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein bis fünf Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit 1 bis 5 Hydroxylgruppen, oder das Alkyl sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen; Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einem bis drei Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, darstellen, oder R1 auch Wasserstoff darstellt,

oder R1 und R2 zusammen Tetramethyl, Pentamethylen, Hexamethylen oder 3-Oxapentamethylen darstellen,

wenn x 2 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer Hydroxylgruppe, oder das Alkyl sowohl unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome als auch substituiert mit einer Hydroxylgruppe, darstellt,

R2 Alkylen mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, das Alkylen, unterbrochen durch ein bis fünf Sauerstoffatome, das Alkylen, substituiert mit 1 bis 5 Hydroxylgruppen, oder das Alkylen sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen; o-, m- oder p-Phenylen oder das Phenylen, substituiert mit einem oder zwei Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -(CH2)kO[(CH2)kO]h(CH2)k- darstellt, worin k 2 bis 4 ist und h 1 bis 40 ist, oder

R1 und R2 zusammen mit den zwei N-Atomen, an die sie gebunden sind, Piperazin-1,4-diyl darstellen,

wenn x 3 ist,

R1 Wasserstoff darstellt,

R2 Alkylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein Stickstoffatom, darstellt,

wenn x 4 ist,

R1 Wasserstoff darstellt,

R2 Alkylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch zwei Stickstoffatome, darstellt,

R3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer Hydroxylgruppe, oder sowohl unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome als auch substituiert mit einer Hydroxylgruppe, darstellt,

p 2 oder 3 ist, und

Q ein Alkalimetallsalz, Ammonium oder N+(G1)4 darstellt; und

in Formeln DD und DD*,

m 2 oder 3 ist,

wenn m 2 ist, G -(CH2CHR-O)rCH2CHR- darstellt, worin r 0 bis 3 ist und R Wasserstoff oder Methyl darstellt, und

wenn m 3 ist, G Glyceryl darstellt;

in Formeln EE und EE*,

G2 -CN, -CONH2 oder -COOG3 darstellt, worin G3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt,

X ein anorganisches oder organisches Anion darstellt,

wobei die Gesamtladung von Kationen h gleich der Gesamtladung von Anionen j ist; und

in Formeln III bis IIIc,

A11 OR101 oder NR111R112 darstellt,

R101 Alkenyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis drei Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder R101 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit Carboxy oder mit den Alkalimetall-, Ammonium- oder C1-C4-Alkylammoniumsalzen davon, darstellt; oder R101 Alkyl, substituiert mit -COOE10, darstellt, worin E10 Methyl oder Ethyl darstellt,

R102 Alkyl mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO- oder durch -CO, darstellt, oder R102 -CH2(OCH2CH2)cOCH3 darstellt, worin c 1 bis 4 ist; oder

R102 -NHR103 darstellt, worin R103 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

a 2 bis 4 ist,

wenn a 2 ist, T11 -(CH2CHR100-O)dCH2CHR100- darstellt, worin d 0 oder 1 ist und R100 Wasserstoff oder Methyl darstellt,

wenn a 3 ist, T11 Glyceryl darstellt,

wenn a 4 ist, T11 Neopentantetrayl darstellt,

b 2 oder 3 ist,

wenn b 2 ist, G11 -(CH2CHR100-O)eCH2CHR100- darstellt, worin e 0 bis 3 ist und R100 Wasserstoff oder Methyl darstellt, und

wenn b 3 ist, G11 Glyceryl darstellt;

R111 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder das Alkyl, substituiert mit einem oder zwei Hydroxyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, oder sowohl substituiert mit einem Hydroxyl, als auch unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, darstellt,

R112 -CO-R113 darstellt, worin R113 die gleiche Bedeutung wie für R111 aufweist, oder R113 -NHR114 darstellt, worin R114 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, substituiert mit einem oder zwei Hydroxyl, substituiert mit Alkoxy mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, oder das Alkyl, substituiert sowohl mit einem Hydroxyl als auch mit einem Alkoxy mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R111 und R112 zusammen -CO-CH2CH2-CO-, -CO-CH=CH-CO- oder -(CH2)6-CO- darstellen; und

mit der Maßgabe, dass, wenn R113 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, R111 nicht Wasserstoff darstellt.

Bevorzugter ist die Verbindung von Komponente (b) ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln A, A*, B, B*, C, C*, D, D*, Q, Q*, R, R*, S oder S*, X, X*, Y, Y*, Z und Z*,

worin E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt und R Wasserstoff darstellt,

E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 oder 2 ist,

wenn n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2-6 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zehn Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis fünf Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn n 2 ist,

R1 Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkylen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zehn Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis fünf Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 oder 2 ist,

wenn m 1 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R2 CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Phenyl, oder das Phenyl, substituiert mit einer bis drei Methylgruppen, darstellt, oder

R2 -NHR3 darstellt, worin R3 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl, oder das Phenyl, substituiert mit einer bis zwei Methylgruppen, darstellt,

wenn m 2 ist,

R Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH2-darstellt, worin n 1 bis 12 ist,

R2 NHR4NH darstellt, worin R4 Alkylen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 8 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -CO- oder -NHCONH darstellt;

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff oder Alkanoyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Glycidyl darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 Wasserstoff darstellt,

y 1 oder 2 ist,

R12 wie R2 vorstehend definiert ist;

in Formeln Y, Y*, Z und Z*,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R1 und R2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen,

oder R1 und R2 zusammen Tetramethylen oder Pentamethylen darstellen,

R2 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei die Alkylgruppe mit einer Hydroxylgruppe substituiert ist,

wenn x 2 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei das Alkyl mit einer Hydroxylgruppe substituiert ist,

R2 Alkylen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt,

R3 wie vorstehend definiert ist.

Bevorzugter ist die Verbindung von Komponente (b) ausgewählt aus den Verbindungen der Formeln A, A*, B, B*, C, C*, D, D*, Q, Q*, R und R*,

worin E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

E' Wasserstoff, Hydroxyl oder Methyl darstellt,

R Wasserstoff darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer oder zwei Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit -COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 oder 2 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt oder R2 CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 4 ist,

wenn m 2 ist,

R Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt;

mit der Maßgabe, dass Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)-sebacat und Methyl(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)sebacat ausgenommen sind.

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff oder Alkanoyl mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Glycidyl darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 Wasserstoff darstellt,

y 1 oder 2 ist,

R12 wie R2 vorstehend definiert ist.

Obwohl nicht durch Theorie gebunden sein zu wollen, ist, gilt, je höher die Wasserlöslichkeit des gehinderten Amins ist, umso wahrscheinlicher dringt es in das Lignin ein. Solche Salze (jene Strukturen, die mit einem * bezeichnet sind) von den vorstehenden sind bevorzugt oder gehinderte Amine mit niedrigem Molekulargewicht. Mit niedrigem Molekulargewicht ist ein Molekulargewicht unter 500, z.B. unter 450 oder unter 350 gemeint. Mit höherer Wasserlöslichkeit ist gemeint, dass das gehinderte Amin bei Raumtemperatur mindestens etwa 5,0 % in Wasser löslich ist.

Insbesondere ist die gehinderte Aminverbindung

Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl) sebacat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl) sebacat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidinium-4-yl) sebacatcitrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidinium-4-yl)sebacatcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidin;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidin;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

4-Hydroxy-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-piperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.

Insbesondere ist die gehinderte Aminverbindung

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

4-Hydroxy-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-piperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.

Besonders bevorzugt ist die gehinderte Aminverbindung

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.

Der behandelte Füllstoff wird mit Polymer mit Hilfe von Schmelzverarbeiten, unter Bildung einer Schmelze, vermischt.

Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe werden vorzugsweise durch solche Standardmittel, wie Spritzformen, Kompressionsformen, Co-Verkneten, Pultrusion, Walzenvermahlen und Extrusion, vermischt. Diese Verfahren werden verwendet, um das kombinierte Produkt (Cellulosematerial oder auf Holz basierendes Material) unter ausreichenden Bedingungen zum Vermischen des kombinierten Produkts zu einem homogenen Gemisch und einer vollständig fertigen, anwendbaren synthetischen Holzmaterialkomponente zu vermischen. Das Vermischen kann auf verschiedenen Wegen, wie Vermischen, Vermischen mit Schmelzen oder genaues Abmessen aller Komponenten in einem Extruder, ausgeführt werden. Der behandelte Füllstoff kann auch zum besseren Abmessen zum Schmelzverarbeiten zu Pellets geformt werden.

Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe können als Konstruktions- und Baumaterialien angewendet werden, wie z.B. dekorative Formlinge innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes, Bilderrahmen, Möbel, Veranden, Fensterformlinge, Fensterkomponenten, Türkomponenten, Dachsysteme, Seitenwandung, Zaun und Dachschindeln. Sie können auch z.B. in Kraftfahrzeuganwendung, wie Innenverkleidungen, Rücksitzen und Ersatzreifenabdeckungen, angewendet werden. Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe sind auch für Infrastrukturanwendung, z.B. Randsteine, Docks und verwandte Strukturen, geeignet. Sie können auch in Verbraucher/Industrie-Anwendung, z.B. als Picknicktische, Parkbänke, Paletten, usw., verwendet werden. Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe können angewendet werden, um Teile, die gegenwärtig aus Holz, Thermokunststoff oder Metall oder Kombinationen davon hergestellt werden, zu ersetzen.

Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe sind in Form von extrudierten oder Kompressions-geformten Produkten, z.B. Pressholz, Spanplatte, Graupappe, Waferplatte, Sperrholz, laminierte Materialien und dergleichen.

Das Wasser oder Wasser/Lösungsmittelgemisch von Komponente a) sind flüssig und können eine Emulsion, Dispersion oder Suspension mit Komponente b) bilden und können ein Tensid oder Stabilisatoren zum Unterstützen der Dispersion oder Emulgierung von Komponente b) einschließen. Geeignete Tenside sind auf dem Fachgebiet bekannt und können vom kationischen, anionischen oder nichtionischen Typ sein. Sie sind kommerziell erhältlich und werden in breitem Maße in der Druckfarben- und Anstrichstoffindustrie verwendet.

Die Komponente a) ist ein polares Lösungsmittel. Vorzugsweise ist das Lösungsmittel Wasser oder ein Alkohol/Wassergemisch. Besonders bevorzugt ist Komponente a) Wasser.

Bevorzugter sind die Verbindungen von Komponente b) in Wasser löslich. In Wasser löslich, im Sinne der vorliegenden Erfindung, bedeutet, dass sie bei Raumtemperatur mindestens 0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf die Menge an Wasser, bevorzugter mindestens 1 % und besonders bevorzugt mindestens 5 %, löslich sind.

Diese Naturprodukt-Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe enthalten Cellulose- oder Holzfüllstoffe und Polymer. Die Cellulosefüllstoffe können beliebige ein oder mehrere Cellulosematerialien, wie Sägemehl, Zeitungspapier, Luzerne, Weizenzellstoff, Holzschnitzel, Holzfasern, Holzteilchen, vermahlenes Holz, Holzmehl, Holzflocken, Holzfurniere, Holzlaminate, Papier, Karton, Stroh, Baumwolle, Reishülsen, Kokosnussschalen, Erdnussschalen, Bagasse, Pflanzenfasern, Hanf, Bambus oder Palmfasern und Kenaf, sein.

Vorzugsweise ist das auf Cellulose oder Holz basierende Material Holzmehl, Sägespäne, vermahlenes Holz, Holzteilchen oder Holzfasern.

Die Füllstoffe können in der Größe von etwa 30 bis etwa 600 &mgr;m liegen.

Der Komposit- bzw. Verbundwerkstoff schließt typischerweise etwa 1 % bis etwa 75 Gewichtsprozent Holz- oder Cellulosematerial, vorzugsweise etwa 30 % bis etwa 75 % und besonders bevorzugt etwa 35 % bis etwa 70 %, bezogen auf das Gesamtgewicht des Komposit- bzw. Verbundwerkstoffs, ein.

Die imprägnierende Zusammensetzung durchdringt die Oberfläche des auf Cellulose oder Holz basierenden Materials und sollte deshalb von relativ niedriger Viskosität sein. In dem einfachsten Fall ist die Imprägnierung eine Lösung, Suspension oder Dispersion des gehinderten Amins in Wasser oder Gemischen von Wasser und Lösungsmittel. Die Imprägnierung kann auch ein Bindemittel und/oder ein Penetrationsmittel, das herkömmlicher Weise zum Schutz von Holzbeschichtungen verwendet wird, enthalten. Die Lösung, Suspension oder Dispersion kann auch gegebenenfalls W-Absorptionsmittel, Kompatibilisatoren, hydrophil modifizierte Öle, zusätzliche Stabilisatoren, Gleitmittel, Flammverzögerungsmittel und Konservierungsmittel und/oder Biozide enthalten.

Die Imprägnierung kann auf die Holz- oder Cellulosefüllstoffe durch herkömmliche Techniken, z.B. durch Imprägnieren, Verbreiten bzw. Streichen, Bürsten, Tauchen, Fluten oder Sprühen, aufgetragen werden. Auch Imprägnieren unter hohem Druck oder unter Vakuum ist möglich.

Das gehinderte Amin von Verbindung b) kann in dem Wasser oder Wasser/Lösungsmittel als eine Dispersion, Lösung, Emulsion oder Suspension vorliegen.

Das gehinderte Amin von Verbindung b) liegt in der imprägnierenden Zusammensetzung in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der gesamten imprägnierenden Lösung, Suspension oder Dispersion, vorzugsweise bezogen auf das Gewicht von Komponente a), vor. Z.B. liegt Verbindung b) bei etwa 1 bis etwa 6 Gewichtsprozent vor. Vorzugsweise liegt Verbindung b) in mindestens 1 Gewichtsprozent und bevorzugter mindestens 2 Gewichtsprozent vor, jedoch gewöhnlich nicht mehr als etwa 6 Gewichtsprozent.

Es ist bevorzugt, dass Farbstoffe oder Pigmente in der imprägnierenden Zusammensetzung nicht vorliegen.

Das Gewichtsverhältnis von imprägnierender Zusammensetzung zu den Holz- oder Cellulosefüllstoffen liegt im Bereich von etwa 0,1 : 10 bis etwa 10 : 0,1, vorzugsweise etwa 0,1 : 5 bis etwa 5 : 0,1 und besonders bevorzugt etwa 0,1 : 1 bis etwa 1 : 0,1, bezogen auf das Gewicht. Das Imprägnierungs-Gewichtsverhältnis ist insbesondere etwa 1 : 2 bis 2 : 1.

Die imprägnierende Zusammensetzung für die Holz- oder Cellulosefasern kann durch fast jede Technik, die dem Fachmann zur Verfügung steht, wie z.B. Sprühen durch die Imprägnierungslösung, Wirbelschicht und durch Aufschlämmung der Holzfasern in der imprägnierenden Lösung, aufgetragen werden.

Insbesondere enthalten die behandelten Füllstoffe nach Trocknen mindestens etwa 0,1 Gewichtsprozent bis etwa 20 Gewichtsprozent gehindertes Amin; bevorzugter enthalten die behandelten Füllstoffe mindestens 1,0 Gewichtsprozent bis etwa 5 Gewichtsprozent gehindertes Amin, bezogen auf das Trockengewicht der Füllstoffe; besonders bevorzugt enthalten die behandelten Füllstoffe mindestens 1,0 Gewichtsprozent bis etwa 3 Gewichtsprozent gehindertes Amin, bezogen auf das Trockengewicht der Füllstoffe, jedoch gewöhnlich nicht mehr als 6 Gewichtsprozent.

Die Behandlung der auf Cellulose oder Holz basierenden Füllstoffe mit der gehinderten Aminlösung, -suspension oder -dispersion muss vor dem Vermischen der Füllstoffe mit dem Matrixpolymer ausgeführt werden. Die zum Behandeln des auf Cellulose oder Holz basierenden Materials verwendete Imprägnierungszusammensetzung ist im Wesentlichen frei von dem Matrixkomposit- bzw. Verbundwerkstoffpolymer.

Für die Zwecke der Erfindung bedeutet das Matrixkomposit- bzw. Verbundwerkstoffpolymer das Polymer oder die Polymere, die den fertigen Holz-Polymer-Komposit- bzw. Verbundwerkstoff umfassen.

Für die Zwecke der Erfindung bedeutet ein Holz- oder Cellulosematerial, das im Wesentlichen frei von dem Matrixkomposit- bzw. Verbundwerkstoffpolymer ist, das Holz- oder Cellulosematerial ist nicht eingekapselt oder mit einem festen Polymermaterial vor der Behandlung mit einer wässrigen Lösung, Suspension oder Dispersion von gehindertem Amin vermischt.

Zu der Polymermatrix zugesetzte Additive können auch zu dem Komposit- bzw. Verbundwerkstoff in der Form von einem Masterbatch ("Konzentrat") gegeben werden, welches die Additive in einer Konzentration von z.B. etwa 5 % bis etwa 90 % oder etwa 10 % bis etwa 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Trägerharzes, enthält. Das Trägerharz kann nicht notwendiger Weise von identischer Struktur zu dem thermoplastischen Harz sein, wenn die Additive schließlich zugesetzt werden.

Ein Konzentrat oder Masterbatch kann auch durch das erfindungsgemäße Verfahren durch Behandeln der Cellulosefüllstoffe mit einer wässrigen Lösung, Suspension oder Dispersion von gehindertem Amin, vor dem Kombinieren über eine Schmelze mit festem Polymer, hergestellt werden.

Dieses Verfahren könnte auch verwendet werden, um Cellulosefasern mit einer wässrigen Lösung, Suspension oder Dispersion von gehindertem Amin, vor dem Kombinieren mit den thermoplastischen Polymermaterialien, z.B. Holzfaser und Polyvinylchlorid, um ein Pellet von Komposit- bzw. Verbundwerkstoffmaterial zu bilden, das später beim Formen von Strukturgliedern verwendet werden soll, zu behandeln. Das Komposit- bzw. Verbundwerkstoffmaterial kann verwendet werden, um Strukturelemente, anstatt von Holz, Polyvinylchlorid, oder Metall, wie Aluminium, zu bilden.

Die Imprägnierungszusammensetzung kann Polymere, wie z.B. Eindringmittel, Bindemittel, Dispersantien, Tenside und Kompatibilisatoren oder Gemische davon, enthalten, jedoch ist die Imprägnierungszusammensetzung vorzugsweise eine wässrige Flüssigkeit und ermöglicht den gehinderten Aminlichtstabilisatoren, in direkten Kontakt mit der Holz- oder Celluloseoberfläche zu kommen.

Vorzugsweise ist das Bindemittel der Imprägnierungszusammensetzung ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkydharzen, modifizierten Alkydharzen, selbst vernetzenden oder nicht selbstvernetzenden Acrylharzen, Polyesterharzen, trocknenden Ölen, Phenolharzen, Nitrocellulose, Cellulose-Aceto-Butyrat oder Gemischen davon. Das Bindemittel ist vorzugsweise in einer wässrigen Lösung, Suspension oder Dispersion löslich oder leicht dispergiert.

Das Penetrationsmittel kann ausgewählt sein aus der Gruppe, bestehend aus hydrophilen modifizierten Ölen und hochsiedenden Flüssigkeiten, die in dem Holz verbleiben, z.B. höhere Alkanole, Glycole, Glycolether, Glycolesterpolyglycole oder PEG-modifizierte Öle.

Die gehinderte Aminverbindung b) liegt vorzugsweise in dem behandelten Holz- oder Cellulosematerial vor, um eine Menge von 0,1-20 %, bevorzugter 0,2-10 % und besonders bevorzugt 0,2-5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Trockengewicht des auf Cellulose oder Holz basierenden Materials, zu ergeben.

Die gehinderten Aminverbindungen b) sind bekannt und sind teilweise kommerziell erhältlich oder können durch chemische Standardverfahren hergestellt werden. Beispiele werden in J. Polym Sci. Polym. Chem. Hrsg., 22, 277-281 (1984) und in US 4 831 134 angegeben. Die Salze werden leicht aus der entsprechenden Aminvorstufe und einer geeigneten Säure hergestellt.

Die zur Herstellung der vorliegenden Verbindungen benötigten Zwischenprodukte sind weit verbreitete Handelsgegenstände.

Das Cellulose- oder Holzmaterial wird vorzugsweise nach Behandlung mit der imprägnierenden Zusammensetzung und vor dem Vermischen mit dem Matrixpolymer und Bilden des Komposit- bzw. Verbundwerkstoffs getrocknet.

Das behandelte Cellulose- oder Holzmaterial wird zu einem Feuchtigkeitsgehalt von weniger als etwa 12 Gewichtsprozent, vorzugsweise einem Feuchtigkeitsgehalt von weniger als etwa 5 Gewichtsprozent und besonders bevorzugt weniger als etwa 2 % getrocknet.

Die zum Trocknen des Füllstoffes erforderliche Zeit wird gemäß der Art des Holzfüllstoffs, dem vorliegenden Feuchtigkeitsgrad und der Teilchengröße des Füllstoffs variieren.

Der behandelte Cellulosefüllstoff wird bei einer Temperatur von etwa 60 bis 150°C, vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa größer als 130°C, getrocknet.

Typische Beispiele für organische Lösungsmittel, die in geeigneter Weise für Imprägnierungszusammensetzungen verwendet werden können, sind aliphatische, aromatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ester, Ketone.

Wasser/Lösungsmittel-Gemische sind typischerweise Gemische von Wasser und Niederalkoholen, Glycolen, Glycolethern oder polaren Lösungsmitteln.

Es ist bevorzugt, Wasser oder Wasser-Alkohol-Gemische als das Lösungsmittel zu verwenden.

Obwohl die imprägnierende Zusammensetzung mindestens eines von dem sterisch gehinderten Amin der Formeln (I) und (II) enthält und guten Schutz gegen Licht bereitstellt, kann es vorteilhaft sein, andere herkömmliche Lichtstabilisatoren zu der imprägnierenden Zusammensetzung oder zu der Polymermatrix während Extrusion oder Formen hinzuzusetzen. Erläuternde Beispiele für geeignete herkömmliche Lichtstabilisatoren sind nachstehend angeführt.

Typischerweise können die Lichtstabilisatoren oder Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel etwa 0,1 Gewichtsprozent bis etwa 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 0,5 Gewichtsprozent bis etwa 20 Gewichtsprozent, besonders bevorzugt etwa 1 Gewichtsprozent bis etwa 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der imprägnierenden Lösung, Suspension oder Dispersion, ausmachen.

Es ist bevorzugt, dass die Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel in Wasser löslich sind. In Wasser löslich bedeutet im Sinne der vorliegenden Erfindung, dass das Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel bei Raumtemperatur bei mindestens 0,1 Gewichtsprozent, bevorzugter mindestens 1 % und besonders bevorzugt mindestens 5 %, bezogen auf die Menge an Wasser, löslich ist.

Nach Trocknen der Holz- oder Cellulosefasern ist der Gewichtsprozentsatz des Ultraviolettlicht-Absorptionsmittels mindestens etwa 0,1 %, vorzugsweise mindestens etwa 0,5 %, besonders bevorzugt mindestens etwa 1 % von dem Gesamtgewicht der getrockneten Holz- oder Cellulosefüllstoffe.

UV-Absorptionsmittel und Lichtstabilisatoren

  • 2-(2'-Hydroxyphenyl)benzotriazole, zum Beispiel 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(5'-tert-Butyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-sec-Butyl-5'-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl) benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-4'-octyloxyphenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-amyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Bis(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)-carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl) benzotriazol, 2-(3'-Dodecyl-2'-hydroxy-5 '-methylphenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-isooctyloxycarbonylethyl)phenylbenzotriazol, 2,2'-Methylen-bis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-6-benzotriazol-2-ylphenol]; das Umesterungsprodukt von 2-[3'-tert-Butyl-5'-(2-methoxycarbonylethyl)-2'-hydroxyphenyl]-2H-benzotriazol mit Polyethylenglycol 300; [R-CH2CH2-COO-CH2CH2-]2- worin R = 3'-tert-Butyl-4'-hydroxy-5'-2H-benzotriazol-2-ylphenyl, 2-[2'-Hydroxy-3'(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-phenyl]benzotriazol; 2-[2'-Hydroxy-3'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-5'-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-phenyl]benzotriazol; 3-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4-hydroxy-5-(1-methylpropyl)-benzolsulfonsäuremononatriumsalz.
  • 2-Hydroxybenzophenone, zum Beispiel die 4-Hydroxy-, 4-Methoxy-, 4-Octyloxy-, 4-Decyloxy-, 4-Dodecyloxy-, 4-Benzyloxy-, 4,2',4'-Trihydroxy- und 2'-Hydroxy-4,4'-dimethoxy-Derivate.
  • Ester von substitutierten und unsubstitutierten Benzoesäuren, wie zum Beispiel 4-tert-Butyl-phenylsalicylat, Phenylsalicylat, Octylphenylsalicylat, Dibenzoylresorcin, Bis(4-tert-butylbenzoyl) resorcin, Benzoylresorcin, 2,4-Di-tert-butylphenyl-3,5-ditert-butyl-4-hydroxybenzoat, Hexadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat, Octadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat, 2-Methyl-4,6-di-tert-butylphenyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat.
  • Acrylate, zum Beispiel Ethyl-&agr;-cyano-&bgr;,&bgr;-diphenylacrylat, Isooctyl-&agr;-cyano-&bgr;,&bgr;-diphenylacrylat, Methyl-&agr;-carbomethoxycinnamat, Methyl-&agr;-cyano-&bgr;-methyl-p-methoxy-cinnamat, Butyl-&agr;-cyano-&bgr;-methyl-p-methoxy-cinnamat, Methyl-&agr;-carbomethoxy-p-methoxycinnamat und N-(&bgr;-carbomethoxy-&bgr;-cyanovinyl)-2-methylindolin.
  • Nickelverbindungen, zum Beispiel Nickelkomplexe von 2,2'-Thiobis-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenol], wie der 1 : 1 oder 1 : 2 Komplex, mit oder ohne zusätzliche Liganden, wie n-Butylamin, Triethanolamin oder N-Cyclohexyldiethanolamin, Nickeldibutyldithiocarbamat, Nickelsalze von den Monoalkylestern, z.B. die Methyl- oder Ethylester, von 4-Hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzylphosphonsäure, Nickelkomplexe von Ketoxirnen, z.B. von 2-Hydroxy-4-methylphenylundecylketoxim, Nickelkomplexe von 1-Phenyl-4-lauroyl-5-hydroxypyrazol, mit oder ohne zusätzliche Liganden.
  • Sterisch gehinderte Amine, zum Beispiel Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)succinat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-n-butyl-3, 5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylmalonat, das Kondensat von 1-(2-Hydroxyethyl)-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin und Bernsteinsäure, lineare oder cyclische Kondensate von N,N'-Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin und 4-tert-Octylamino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)nitrilotriacetat, Tetrakis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butan-tetracarboxylat, 1,1'-(1,2-Ethandiyl)-bis(3,3,5,5-tetramethylpiperazinon), 4-Benzoyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-2-n-butyl-2-(2-hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzyl)malonat, 3-n-Octyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)sebacat, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)succinat, lineare oder cyclische Kondensate von N,N'-Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin und 4-Morpholino-2,6-dichlor-1,3,5-triaz in, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-bis(4-n-butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-1,3,5-triazin und 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-di-(4-n-butylamino-1,2,2,6,6-penramethylpiperidyl)-1,3,5-triazin und 1,2-Bis-(3-aminopropylamino)ethan, 8-Acetyl-3-dodecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion, 3-Dodecyl-1-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion, 3-Dodecyl-1-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion, ein Gemisch von 4-Hexadecyloxy- und 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, ein Kondensationsprodukt von N,N'-Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl) hexamethylendiamin und 4-Cyclohexylamino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, ein Kondensationsprodukt von 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan und 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin sowie 4-Butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidin (CAS Reg. Nr. [136504-96-6]); N-(2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid, N-(1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid, 2-Undecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxo-spiro[4,5]decan, ein Reaktionsprodukt von 7,7,9,9-Tetramethyl-2-cycloundecyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxospiro[4,5]decan und Epichlorhydrin, 1,1-Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyloxycarbonyl)-2-(4-methoxyphenyl)ethen, N,N'-Bis-formyl-N,N'-bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin, Diester von 4-Methoxy-methylen-malonsäure mit 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidin, Poly[methylpropyl-3-oxy-4-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)]siloxan, Reaktionsprodukt von Maleinsäureanhydrid-&agr;-olefin-Copolymer mit 2,2,6,6-Tetramethyl-4-aminopiperidin oder 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-aminopiperidin.
  • Oxamide, zum Beispiel 4,4'-Dioctyloxyoxanilid, 2,2'-Diethoxyoxanilid, 2,2'-Dioctyloxy-5,5'-di-tert-butoxanilid, 2,2'-Didodecyloxy-5,5'-di-tert-butoxanilid, 2-Ethoxy-2'-ethyloxanilid, N,N'-Bis(3-dimethylaminopropyl)oxamid, 2-Ethoxy-5-tert-butyl-2'-ethoxanilid und sein Gemisch mit 2-Ethoxy-2'-ethyl-5,4'-di-tert-butoxanilid, Gemische von o- und p-Methoxy-disubstituierten Oxaniliden und Gemische von o- und p-Ethoxy-disubstituierten Oxaniliden.
  • 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazine, zum Beispiel 2,4,6-Tris(2-hydroxy-4-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin,2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Bis(2-hydroxy-4-propyloxyphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triaz in, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)1,3,5-triaz in, 2-(2-Hydroxy-4-dodecyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triaz in, 2-(2-Hydroxy-4-tridecyloxyphenyl)-4, 6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-butyloxy-propoxy)phenyl]-4, 6-bis(2,4-dimethyl)-1,3,5-triaz in, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-octyloxy-propyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethyl)-1,3,5-triazin, 2-[4-(Dodecyloxy/Tridecyloxy-2-hydroxypropoxy)-2-hydroxy-phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-dodecyloxy-propoxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-hexyloxy)phenyl-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin,2-(2-Hydroxy-4-methoxyphenyl)-4,6-diphenyl-1,3,5-triaz in, 2,4,6-Tris[2-hydroxy-4-(3-butoxy-2-hydroxy-propoxy)phenyl]-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)-6-phenyl-1,3,5-triazin, 2-{2-Hydroxy-4-[3-(2-ethylhexyl-1-oxy)-2-hydroxypropyloxy]phenyl}-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.

Transparente Eisenoxide, z.B. fein verteiltes Zinkoxid oder Titandioxid.

Das Trocknen der behandelten Cellulosefaser kann durch beliebige herkömmliche, auf dem Fachgebiet bekannte Mittel, wie Trommeltrockner, Öfen und IR-Lampen, getrocknet werden.

Die thermoplastischen Harze sind synthetische Harze und die Auswahl ist:

  • 1. Polymere von Monoolefinen und Diolefinen, zum Beispiel Polypropylen, Polyisobutylen, Polybut-1-en, Poly-4-methylpent-1-en, Polyvinylcyclohexan, Polyisopren oder Polybutadien, sowie Polymere von Cycloolefinen, zum Beispiel von Cyclopenten oder Norbornen, Polyethylen (das gegebenenfalls vernetzt sein kann), zum Beispiel Niederdruck-Polyethylen (HDPE), Niederdruck-Polyethylen mit hohem Molekulargewicht (HDPE-HMW), Niederdruck-Polyethylen mit ultra-hohem Molekulargewicht (HDPE-UHMW), mitteldichtes Polyethylen (MDPE), Hochdruck-Polyethylen (LDPE), linear-niederdichtes Polyethylen (LLDPE), (VLDPE) und (ULDPE);
  • 2. Gemische von den unter 1) erwähnten Polymeren, zum Beispiel Gemische von Polypropylen mit Polyisobutylen, Polypropylen mit Polyethylen (zum Beispiel PP/HDPE, PP/LDPE) und Gemische von verschiedenen Arten von Polyethylen (zum Beispiel LDPE/HDPE);
  • 3. Copolymere von Monoolefinen und Diolefinen mit einander oder mit anderen Vinylmonomeren, zum Beispiel Ethylen/Propylen-Copolymere, linear-niederdichtes Polyethylen (LLDPE) und Gemische davon mit Hochdruck-Polyethylen (LDPE), Propylen/But-1-en-Copolymere, Propylen/Isobutylen-Copolymere, Ethylen/But-1-en-Copolymere, Ethylen/Hexen-Copolymere, Ethylen/Methylpenten-Copolymere, Ethylen/Hepten-Copolymere, Ethylen/Octen-Copolymere, Ethylen/Vinylcyclohexan-Copolymere, Ethylen/Cycloolefin-Copolymere (zum Beispiel Ethylen/Norbornen wie COC), Ethylen/1-Olefin-Copolymere, wo das 1-Olefin in-situ erzeugt wird; Propylen/Butadien-Copolymere, Isobutylen/Isopren-Copolymere, Ethylen/Vinylcyclohexen-Copolymere, Ethylen/Alkylacrylat-Copolymere, Ethylen/Alkylmethacrylat-Copolymere, Ethylen/Vinylacetat-Copolymere oder Ethylen/Acrylsäure-Copolymere und deren Salze (Ionomere) sowie Terpolymere von Ethylen mit Propylen und einem Dien, wie Hexadien, Dicyclopentadien oder Ethyliden-Norbornen; und Gemische von solchen Copolymeren mit einander und mit vorstehend unter 1) erwähnten Polymeren, zum Beispiel Polypropylen/Ethylen-Propylen-Copolymere, LDPE/Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), LDPE/Ethylen-Acrylsäure-Copolymere (EAA), LLDPE/EVA, LLDPE/EAA und alternierende oder statistische Polyalkylen/Kohlenmonoxid-Copolymere und Gemische davon mit anderen Polymeren, zum Beispiel Polyamide;
  • 4. Kohlenwasserstoffharze (zum Beispiel C5-C9) einschließlich hydrierte Modifizierungen davon (zum Beispiel Klebrigmacher) und Gemische von Polyalkylenen und Stärke;

    Homopolymere und Copolymere von 1.)-4.) können jede Stereostruktur, einschließlich syndiotaktisch, isotaktisch, hemi-isotaktisch oder ataktisch, aufweisen; wobei ataktische Polymere bevorzugt sind. Stereoblock-Polymere sind auch eingeschlossen;
  • 5. Polystyrol, Poly(p-methylstyrol), Poly(&agr;-methylstyrol);
  • 6. Aromatische Homopolymere und Copolymere, abgeleitet von Vinyl-aromatischen Monomeren, einschließlich Styrol, &agr;-Methylstyrol, allen Isomeren von Vinyltoluol, insbesondere p-Vinyltoluol, allen Isomeren von Ethylstyrol, Propylstyrol, Vinylbiphenyl, Vinylnaphthalin, und Vinylanthracen, und Gemischen davon. Homopolymere und Copolymere können beliebige Stereostruktur, einschließlich syndiotaktisch, isotaktisch, hemi-isotaktisch oder ataktisch, aufweisen; wobei ataktische Polymere bevorzugt sind. Stereoblock-Polymere sind auch eingeschlossen;
  • 6a. Copolymere, die vorstehend erwähnte Vinyl-aromatische Monomere und Comonomere einschließen, ausgewählt von Ethylen, Propylen, Dienen, Nitrilen, Säuren, Maleinsäureanhydriden, Maleimiden, Vinylacetat und Vinylchlorid oder Acryl-Derivaten und Gemische davon, zum Beispiel Styrol/Butadien, Styrol/Acrylnitril, Styrol/Ethylen (Interpolymere), Styrol/Alkylmethacrylat, Styrol/Butadien/Alkylacrylat, Styrol/Butadien/Alkylmethacrylat, Styrol/Maleinsäureanhydrid, Styrol/Acrylnitril/Methylacrylat; Gemischen mit hoher Schlagzähigkeit von Styrol-Copolymeren und einem weiteren Polymer, zum Beispiel ein Polyacrylat, ein Dien-Polymer oder ein Ethylen/Propylen/Diene-Terpolymer; und Block-Copolymeren von Styrol, wie Styrol/Butadien/Styrol, Styrol/Isopren/Styrol, Styrol/Ethylen/Butylen/Styrol oder Styrol/Ethylen/Propylen/Styrol;
  • 6b. Hydrierte aromatische Polymere, abgeleitet von der Hydrierung von unter 6) erwähnten Polymeren, insbesondere einschließlich Polycyclohexylethylen (PCHE), hergestellt durch Hydrieren von atactischem Polystyrol, häufig als Polyvinylcyclohexan (PVCH) bezeichnet;
  • 6c. Hydrierte aromatische Polymere, abgeleitet von der Hydrierung von unter 6a.) erwähnten Polymeren;

    Homopolymere und Copolymere können jede Stereostruktur, einschließlich syndiotaktisch, isotaktisch, hemi-isotaktisch oder ataktisch, aufweisen; wobei ataktische Polymere bevorzugt sind. Stereoblock-Polymere sind auch eingeschlossen;
  • 7. Pfropf-Copolymere von Vinyl-aromatischen Monomeren, wie Styrol oder &agr;-Methylstyrol, zum Beispiel Styrol auf Polybutadien, Styrol auf Polybutadien-Styrol oder Polybutadien-Acrylnitril-Copolymere; Styrol und Acrylnitril (oder Methacrylnitril) auf Polybutadien; Styrol, Acrylnitril und Methylmethacrylat auf Polybutadien; Styrol und Maleinsäureanhydrid auf Polybutadien; Styrol, Acrylnitril und Maleinsäureanhydrid oder Maleimid auf Polybutadien; Styrol und Maleimid auf Polybutadien; Styrol und Alkylacrylate oder -methacrylate auf Polybutadien; Styrol und Acrylnitril auf Ethylen/Propylen/Dien-Terpolymere; Styrol und Acrylnitril auf Polyalkylacrylate oder Polyalkylmethacrylate, Styrol und Acrylnitril auf Acrylat/Butadien-Copolymere, sowie Gemische davon mit den unter 6) aufgeführten Copolymeren, zum Beispiel die Copolymer-Gemische, bekannt als ABS-, MBS-, ASA- oder AES-Polymere;
  • 8. Halogen-enthaltende Polymere, wie Polychloropren, chlorierte Kautschuke, chloriertes und bromiertes Copolymer von Isobutylen-Isopren (Halogenbutyl-Kautschuk), chloriertes oder sulfochloriertes Polyethylen, Copolymere von Ethylen und chloriertem Ethylen, Epichlorhydrin-Homo- und -Copolymere, insbesondere Polymere von Halogen-enthaltenden Vinyl-Verbindungen, zum Beispiel Polyvinylchlorid (PVC), Polyvinylidenchlorid, Polyvinylfluorid, Polyvinylidenfluorid, sowie Copolymere davon, wie Vinylchlorid/Vinylidenchlorid, Vinylchlorid/Vinylacetat oder Vinylidenchlorid/Vinylacetat-Copolymere;
  • 9. Polymere, abgeleitet von &agr;, &bgr;-ungesättigten Säuren und Derivaten davon, wie Polyacrylate und Polymethacrylate; Polymethylmethacrylate, Polyacrylamide und Polyacrylnitrile, Schlag-modifiziert mit Butylacrylat;
  • 10. Copolymere von den unter 9) erwähnten Monomeren mit einander oder mit anderen ungesättigten Monomeren, zum Beispiel Acrylnitril/Butadien-Copolymere, Acrylnitril/Alkylacrylat-Copolymere, Acrylnitril/Alkoxyalkylacrylat oder Acrylnitril/Vinylhalogenid-Copolymere oder Acrylnitril/Alkylmethacrylat/Butadien-Terpolymere;
  • 11. Polymere, abgeleitet von ungesättigten Alkoholen und Aminen oder den Acyl-Derivaten oder Acetalen davon, zum Beispiel Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylstearat, Polyvinylbenzoat, Polyvinylmaleat, Polyvinylbutyral, Polyallylphthalat oder Polyallylmelamin; sowie deren Copolymere mit vorstehend unter 1) erwähnten Olefinen;
  • 12. Homopolymere und Copolymere von cyclischen Ethern, wie Polyalkylenglycole, Polyethylenoxid, Polypropylenoxid oder Copolymere davon mit Bisglycidylethern;
  • 13. Polyacetale, wie Polyoxymethylen und jene Polyoxymethylene, die Ethylenoxid als ein Comonomer enthalten; Polyacetale, modifiziert mit thermoplastischen Polyurethanen, Aacrylaten oder MBS;
  • 14. Polyphenylenoxide und -sulfide, und Gemische von Polyphenylenoxiden mit Styrol-Polymeren oder Polyamiden;
  • 15. Polyurethane, abgeleitet von Hydroxyl-beendeten Polyeshern, Polyestern oder Polybutadienen einerseits und aliphatischen oder aromatischen Polyisocyanaten andererseits, sowie Vorstufen davon;
  • 16. Polyamide und Copolyamide, abgeleitet von Diaminen und Dicarbonsäuren und/oder von Aminocarbonsäuren oder den entsprechenden Lactamen, zum Beispiel Polyamid 4, Polyamid 6, Polyamid 6/6, 6/10, 6/9, 6/12, 4/6, 12/12, Polyamid 11, Polyamid 12, aromatischen Polyamiden, ausgehend von m-Xyloldiamin und Adipinsäure; Polyamide, hergestellt aus Hexamethylendiamin und Isophthal- oder/und Terephthalsäure und mit oder ohne ein Elastomer als Modifizierungsmittel, zum Beispiel Poly-2,4,4,-trimethylhexamethylenterephthalamid oder Poly-m-phenylenisophthalamid; und auch Block-Copolymere von den vorstehend erwähnten Polyamiden mit Polyolefinen, Olefin-Copolymere, Ionomere oder chemisch gebundene oder gepfropfte Elastomere; oder mit Polyethern, zum Beispiel mit Polyethylenglycol, Polypropylenglycol oder Polytetramethylenglycol; sowie Polyamide oder Copolyamide, modifiziert mit EPDM oder ABS; und Polyamide, kondensiert während des Verarbeitens (RIM-Polyamid-Systeme);
  • 17. Polyharnstoffe, Polyimide, Polyamid-imide, Polyetherimide, Polyesterimide, Polyhydantoine und Polybenzimidazole;
  • 18. Polyester, abgeleitet von Dicarbonsäuren und Diolen und/oder von Hydroxycarbonsäuren oder den entsprechenden Lactonen, zum Beispiel Polyethylenterephthalat (PET), Polyethylenterephthalatglycol, modifiziert (PETG), Polybutylenterephthalat, Poly-1,4-dimethylolcyclohexanterephthalat, Polyalkylennaphthalat (PAN) und Polyhydroxybenzoate, sowie Blockcopolyetherester, abgeleitet von Hydroxyl-beendeten Polyethern; und auch Polyester, modifiziert mit Polycarbonaten oder MBS;
  • 19. Polycarbonate und Polyestercarbonate;
  • 20. Polyketone;
  • 21. Polysulfone, Polyethersulfone und Polyetherketone;
  • 22. Vernetzte Polymere, abgeleitet von Aldehyden einerseits und Phenolen, Harnstoffen und Melaminen andererseits, wie Phenol/Formaldehyd-Harze, Harnstoff/Formaldehyd-Harze und Melamin/Formaldehyd-Harze;
  • 23. Trocknende und nicht-trocknende Alkydharze;
  • 24. Ungesättige Polyester-Harze, abgeleitet von Copolyestern von gesättigten und ungesättigten Dicarbonsäuren mit mehrwertigen Alkoholen und Vinyl-Verbindungen als Vernetzungsmittel, und auch Halogen-enthaltende Modifizierungen davon mit niederer Entflammbarkeit;
  • 25. Vernetzbare Acryl-Harze, abgeleitet von substituierten Acrylaten, zum Beispiel Epoxyacrylaten, Urethanacrylaten oder Polyesteracrylaten;
  • 26. Alkyd-Harze, Polyester-Harze und Acrylat-Harze, vernetzt mit Melamin-Harzen, Harnstoff-Harzen, Isocyanaten, Isocyanuraten, Polyisocyanaten oder Epoxid-Harze;
  • 27. Vernetzte Epoxid-Harze, abgeleitet von aliphatischen, cycloaliphatischen, heterocyclischen oder aromatischen Glycidyl-Verbindungen, zum Beispiel Produkte von Diglycidylethern von Bisphenol A und Bisphenol F, die mit üblichen Härtern, wie Anhydriden oder Aminen, vernetzt sein können, mit oder ohne Beschleuniger; und
  • 28. Blends von den vorstehend erwähnten Polymeren (Polyblends), zum Beispiel PP/EPDM, Poly-Amid/EPDM oder ABS, PVC/EVA, PVC/ABS, PVC/MBS, PC/ABS, PBTP/ABS, PC/ASA, PC/PBT, PVC/CPE, PVC/Acrylate, POM/thermoplastisches PUR, PC/thermoplastisches PUR, POM/Acrylat, POM/MBS, PPO/HIPS, PPO/PA 6.6 und Copolymere, PA/HDPE, PA/PP, PA/PPO, PBT/PC/ABS oder PBT/PET/PC.

Polyolefine, d.h. die Polymere von in dem vorangehenden Absatz beispielhaft angegebenen Monoolefinen, vorzugsweise Polyethylen und Polypropylen, können durch verschiedene und insbesondere durch die nachstehenden Verfahren hergestellt werden:

  • a) radikalische Polymerisation (normalerweise unter hohem Druck und bei erhöhter Temperatur).
  • b) katalytische Polymerisation unter Verwendung eines Katalysators, der normalerweise ein oder mehr als ein Metall der Gruppen IVb, Vb, VIb oder VIII des Periodensystems enthält. Diese Metalle haben gewöhnlich einen oder mehr als einen Liganden, typischerweise Oxide, Halogenide, Alkoholate, Ester, Ether, Amine, Alkyle, Alkenyle und/oder Aryle, die entweder n- oder &sgr;-koordiniert sein können. Diese Metall-Komplexe können in freier Form oder fixiert auf Substraten, typischerweise auf aktiviertem Magnesiumchlorid, Titanium(III)chlorid, Aluminiumoxid oder Siliciumoxid vorliegen. Diese Katalysatoren können in dem Polymerisationsmedium löslich oder unlöslich sein. Die Katalysatoren können selbst bei der Polymerisation verwendet werden oder weitere Aktivatoren können verwendet werden, typischerweise Metallalkyle, Metallhydride, Metallalkylhalogenide, Metallalkyloxide oder Metallalkyloxane, wobei die Metalle Elemente der Gruppen Ia, IIa und/oder IIIa des Periodensystems darstellen. Die Aktivatoren können geeigneterweise mit weiteren Ester-, Ether-, Amin- oder Silylethergruppen modifiziert sein. Diese Katalysatorsysteme werden gewöhnlich Phillips-, Standard-Oil-Indiana-, Ziegler(-Natta)-, TNZ(DuPont)-, Metallocen- oder Single-Site-Katalysatoren (SSC) genannt.

Insbesondere ist das vorliegende thermoplastische Harz ausgewählt aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), ABS, Polystyrol (PS) und Polyvinylchlorid (PVC).

Insbesondere sind die erfindungsgemäßen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe PE, PP, ABS, PS oder PVC mit Holzmehl.

Jedes formbare Polyolefin oder Gemisch von Polyolefinen kann für die Zwecke der vorliegenden Erfindung verwendet werden, einschließlich hoch- und niederdichtes bzw. Niederdruck- und Hochdruck-, Polyethylen, Polypropylen, Ionomere, andere Copolymere, einschließlich technisches thermoplastisches Polyolefin (TPO), das aus mit Kautschuk compoundiertem Polypropylen bestehen kann. Die Polyolefinkomponente kann z.B. ausgewählt sein aus der Gruppe, bestehend aus HDPE und Polypropylen, z.B. aus Nach-Verbrauch- oder nachindustriellen Kunststoffabfällen, speziellem Abfall-HDPE, wie jener, der aus verwendeten Milchgefäßen oder Einkaufsbeuteln regeneriert wurde. Es sollte dem Fachmann klar sein, dass ursprünglicher Kunststoff gleich wirksam angewendet werden kann, obwohl der Vorteil von produktiv genutztem Abfallkunststoff dann verloren geht.

Die Komposit- bzw. Verbundwerkstoffe der vorliegenden Erfindung enthalten z.B. etwa 20 % bis etwa 80 Gewichtsprozent thermoplastisches Harz, bezogen auf das gesamte Gemisch. Z.B. liegt das thermoplastische Harz von etwa 30 % bis etwa 50 % oder von etwa 35 % bis etwa 45 Gewichtsprozent, bezogen auf das gesamte Gemisch, vor. Folglich liegen die natürlichen Produkte von etwa 80 % bis etwa 20 %, etwa 70 % bis etwa 50 %, oder etwa 65 % bis etwa 55 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des gesamten Gemisches, vor.

Das polymere Matrixmaterial kann aus Polyolefinen, wie Polyethylen, Polypropylen, niederdichtem Polyethylen (LDPE), hochdichtem Polyethylen (HDPE) und Polystyrol, ausgewählt sein. Andere Thermokunststoffe werden ins Auge gefasst, wie Polyvinylchlorid und Ethyl-Vinyl-Acetat. Jedes Polymer, das eine Schmelztemperatur von weniger als etwa 250°C zeigt, kann in vorteilhafter Weise als das Matrixpolymer angewendet werden.

Die Polyolefinkomponenten sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus HDPE und Polypropylen. Wieder aufbereiteter Abfall, wie Nach-Verbrauch- oder nachindustrielle Kunststoffabfälle, insbesondere Abfall-HDPE, wie jener, aufbereitet von verwendeten Milchgefäßen, ist auch denkbar.

Zusätzlich zu den Polyolefinkunststoffen können weitere Thermokunststoffe, wie Nylon und technische Thermokunststoff-Polyolefine, in der Zusammensetzung enthalten sein, um die Schlagbeständigkeit und Steifigkeit des Materials zu steigern.

Die Polymermatrixzusammensetzung kann zusätzliche Additive, wie Flammverzögerungsmittel, bindende Mittel, Gleitmittel, zusätzliche Stabilisatoren und Kompatibilisatoren, einschließen. Diese können einzeln oder als Konzentrate oder Masterbatche zu der Schmelze gegeben werden.

Flammverzögerungsmittel, wie Aluminiumoxidtrihydrat, können zugegeben werden. Bekannte Flammverzögerungsmittel sind z.B. Organohalogenverbindungen, auf Melamin basierende Verbindungen, Phosphor enthaltende Verbindungen, Metallhydroxide und Borate.

Bindemittel oder Kompatibilisatoren, wie EPOLENE APG-11, EPOLENE APG-7 von Eastman, und EXXELOR VA 1801, 1803, 1840, PO 1015 und 1020 von Exxon, können zum weiteren Verstärken des Bindens zwischen den Cellulosefasern und dem Polymer von dem natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoff angewendet werden. Typische Beispiele für Kompatibilisatoren sind mit Maleinsäure bzw. deren Derivaten umgesetzte Polyolefine, mit Maleinsäure bzw. deren Derivaten umgesetztes Polypropylen und mit Maleinsäure bzw. deren Derivaten umgesetzte Copolymere oder Terpolymere von Ethylen und Gemische davon.

Beispielhafte Gleitmittel schließen Silikonöl, Fettamide, wie Ethylen-bis-stearamid und Oleylpalmitamid, Metallstearate und Gemische davon ein. Z.B. verkauft Stuktol und Baerlocher eine Reihe von Gleitmitteln, speziell zum Verbessern des Verarbeitens von mit Holz gefüllten Thermokunststoffen, wie BAEROLUB LA-SP, STRUKTOL TPW 104, STRUKTOL TPW 113, STRUKTOL TPW 012 UND STRUKTOL TPW 101.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein zusätzlicher Stabilisator, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem sterisch gehinderten Phenol, einem Phosphit oder Phosphonit oder Gemischen davon, verwendet.

Beispiele für sterisch gehinderte Phenole, die als Antioxidantien verwendbar sind, werden nachstehend angegeben.

  • 1. Alkylierte Monophenole, zum Beispiel 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol, 2-tert-Butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-ethylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-n-butylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-isobutylphenol, 2,6-Dicyclopentyl-4-methylphenol, 2-(&agr;-Methylcyclohexyl)-4,6-dimethylphenol, 2,6-Dioctadecyl-4-methylphenol, 2,4,6-Tricyclohexylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-methoxymethylphenol, 2,6-Di-nonyl-4-methyl-phenol.
  • 2. Alkylierte Hydrochinone, zum Beispiel 2,6-Di-tert-butyl-4-methoxyphenol, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon, 2,5-Di-tert-amylhydrochinon, 2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol.
  • 3. Hydroxylierte Thiodiphenylether, zum Beispiel 2,2'-Thiobis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Thiobis(4-octylphenol), 4,4'-Thiobis(6-tert-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thiobis(6-tert-butyl-2-methylphenol).
  • 4. Alkylidenbisphenole, zum Beispiel 2,2'-Methylenbis-(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylenbis(6-tert-butyl-4-ethylphenol), 2,2'-Methylenbis[4-methyl-6-(&agr;-methylcyclohexyl)phenol], 2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-cyclohexylphenol), 2,2'-Methylenbis(6-nonyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethylidenbis(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethylidenbis(6-tert-butyl-4-isobutylphenol), 2,2'-Methylenbis[6-(&agr;-methylbenzyl)-4-nonylphenol], 2,2'-Methylenbis[6-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-4-nonylphenol], 4,4'-Methylenbis(2,6-di-tert-butylphenol), 4,4'-Methylenbis(6-tert-butyl-2-methylphenol), 1,1-Bis(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 2,6-Bis(3-tert-butyl-5-methyl-2-hydroxybenzyl)-4-methylphenol, 1,1,3-Tris(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,1-Bis(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-3-n-dodecylmercaptobutan, Ethylenglycolbis[3,3-bis(3'-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)butyrat], Bis(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)dicyclopentadien, Bis[2-(3'-tert-butyl-2'-hydroxy-5'-methylbenzyl)-6-tert-butyl-4-methylphenyl]terephthalat.
  • 5. Benzyl-Verbindungen, zum Beispiel 1,3,5-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,4,6-trimethylbenzol, Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)sulfid, Isooctyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylmercaptoacetat, Bis(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)dithiolterephthalat, 1,3,5-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat, 1,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanurat, Dioctadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Calciumsalz von Monoethyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, 1,3,5-Tris(3,5-dicyclohexyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat.
  • 6. Acylaminophenole, zum Beispiel 4-Hydroxylauranilid, 4-Hydroxystearanilid, 2,4-Bis(octylmercapto)-6-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-s-triazin, Octyl-N-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)carbamat.
  • 7. Ester von &bgr;-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, zum Beispiel mit Methanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, Neopentylglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, Thiodiethylenglycol, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxaldiamid.
  • 8. Ester von &bgr;-(5-tert-Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, zum Beispiel mit Methanol, Diethylenglycol, Octadecanol, Triethylenglycol, 1,6-Hexandiol, Pentaerythrit, Neopentylglycol, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, Thiodiethylenglycol, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxaldiamid.
  • 9. Ester von &bgr;-(3,5-Dicyclohexyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, zum Beispiel mit Methanol, Diethylenglycol, Octadecanol, Triethylenglycol, 1,6-Hexandiol, Pentaerythrit, Neopentylglycol, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, Thiodiethylenglycol, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxaldiamid.
  • 10. Amide von &bgr;-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure zum Beispiel N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hexamethylendiamin, N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl) trimethylendiamin, N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hydrazin.

Nicht-phenolische Stabilisatoren

Weitere Additive (Stabilisatoren, nicht-phenolisch), die in dem Komposit verwendet werden können, sind Benzofuran-2-one, wie zum Beispiel in US-Pat. Nr. 4 325 863, US-Pat. Nr. 4 338 244 oder US-Pat. Nr. 5 175 312 beschrieben. Beispiele oder solche nicht-phenolische Stabilisatoren sind 3-[4-(2-Acetoxyethoxy)phenyl]-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on, 5,7-Di-tert-butyl-3-[4-(2-stearoyloxyethoxy)phenyl]benzofuran-2-on, 3,3'-Bis[5,7-di-tert-butyl-3-(4-[2-hydroxyethoxy]phenyl)-benzofuran-2-on], 5,7-Di-tert-butyl-3-(4-ethoxyphenyl)benzofuran-2-on, 3-(4-Acetoxy-3,5-di-methylphenyl)-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on, 3-(3,5-Dimethyl-4-pivaloyloxyphenyl)-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on.

In speziellen Fällen kann es vorteilhaft sein, zwei oder mehrere Antioxidantien anzuwenden.

Beispiele für verwendbare Phosphite oder Phosphonite sind: Triphenylphosphit, Diphenylalkylphosphite, Phenyldialkylphosphite, Tris(nonylphenyl)phosphit, Trilaurylphosphit, Trioctadecylphosphit, Distearylpentaerythritdiphosphit, Tris(2,4-di-tert-butylphenyl phosphit, Diisodecylpentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Bis(2,6-di-tert-butyl-4-methylphenyl)-pentaerythritdiphosphit, Diisodecyloxypentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Bis(2,4,6-tris(tert-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Tristearylsorbittriphosphit, Tetrakis(2,4-di-tert-butylphenyl)-4,4'-biphenylendiphosphonit, 6-Isooctyloxy-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12H-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin, 6-Fluor-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12-methyl-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin, Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)methylphosphit, Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)ethylphosphit, 2,2',2''-Nitrilo[triethyltris(3,3',5,5'-tetra-tert-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit], 2-Ethylhexyl(3,3',5,5'-tetra-tert-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit.

Insbesondere bevorzugt sind die nachstehenden Phosphite:

Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit (Irgafos®168, Ciba-Geigy), Tris(nonylphenyl)phosphit,

Die sterisch gehinderten Phenole, Phosphite oder Phosphonite liegen vorzugsweise in einer Menge von 0,01 %-5 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamte Formulierung, vor.

Die Naturproduktzusammensetzung kann auch Konservierungsmittel, wie Fungizide oder Insektizide, enthalten. Beispielhaft für verwendbare Fungizide sind Azaconazol, Tebuconazol, Propioconazol, Tributylzinnoxid, Phenylquecksilbersalze, Kupfernaphthenat, Zn-Borat, Hydroxide oder Silikate von Ca, Mg, Al oder Zn, 1-Chlornaphthalin oder Pentachlorphenol. Beispielhaft für verwendbare Insektizide sind DDT, Dieldrin, Lindan, Cypermethrin, Deltamethrin, Benzalkoniumhydrochlorid und Parathion.

Das Konservierungsmittel oder Biozid kann auch z.B. eine organische Jod-enthaltende Verbindung, wie 3-Brom-2,3-dijod-2-propenylethylcarbonat, 3-Jod-2-propinylbutylcarbamat (IPBC), 2,3,3-Trijodallylalkohol und p-Chlorphenyl-3-jodpropargylformal; eine auf Benzimidazol oder Benzothiazol basierende Verbindung, wie 2-(4-Thiazolyl)benzimidazol und 2-Thiocyanomethylthiobenzothiazol; eine auf Triazol basierende Verbindung, wie 1-(2-(2',4'-Dichlorphenyl)-1,3-dioxolan-2-ylmethyl)-1H-1,2,4-triazol, 1-(2-(2',4'-Dichlorphenyl)-propyl-1,3-dioxolan-2-ylmethyl)-1H-1,2,4-triazol, &agr;-(2-(4-Chlorphenyl)ethyl)-&agr;-(1,1-dimethylethyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethanol und &agr;-(4-Chlorphenyl)-&agr;-(1-cyclopropylethyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethanol; und eine organische Zinkverbindung, wie Zink-bis-(2-pyridin-thiol-1-oxid)phthalat; eine auf Benzoesäure basierende Verbindung, wie 4-Isopropyltropolon (Hinokitiol), Benzoesäure, Natriumbenzoat und p-Oxybenzoesäuren-butylester, und eine natürliche Verbindung, wie Borax, sein.

Weitere Bestandteile, die in der Komposit- bzw. Verbundwerkstoffzusammensetzung vorliegen können, sind geringe Mengen von Beschleunigern (Härter) für die Bindemittel, Farbstoffe oder Pigmente, Eindringhilfen und oberflächenaktive Bestandteile.

Diese anderen Additive können mit dem Komposit- bzw. Verbundwerkstoff in allen üblichen Mischvorrichtungen, worin das thermoplastische Harz geschmolzen und mit den Additiven vermischt wird, vermischt werden. Geeignete Vorrichtungen sind dem Fachmann bekannt. Sie sind vorwiegend Mischer, Kneter und Extruder.

Besonders bevorzugte Verarbeitungsvorrichtungen sind Ein-Schnecken-Extruder, gegenlaufende und gleichlaufende Doppel-Schnecken-Extruder, Planeten-Zahnrad-Extruder, Ringextruder oder Co-Kneter. Es ist auch möglich, Verarbeitungsvorrichtungen anzuwenden, die mit mindestens einer Gasentfernungskammer ausgestattet sind, auf die ein Vakuum angewendet werden kann.

Die Temperatur der Bestandteile in dem Extruderzylinder von dem Extruder ist vorzugsweise etwa 100-260°C und bevorzugter etwa 120-240°C.

Die vorliegende Erfindung wird durch die nachstehenden nicht begrenzenden Beispiele weiter erläutert. Prozentsätze sind auf das Gewicht bezogen, sofern nicht anders ausgewiesen.

Holzmehl (WF) Behandlungsbeschreibung

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin, Verbindung A (1-5 %) wird in Wasser gelöst. WF wird unter konstantem Rühren mit einem Dispermat bei niedriger Geschwindigkeit zugegeben, bis Holzmehl vollständig aufgesogen ist. Das Gewichtsverhältnis der gehinderten Aminlösung zu WF ist 2 : 1. Das Gemisch wird 24 Stunden unter konstantem Rühren gelagert. Das überschüssige Wasser wird abfiltriert und das feuchte WF wird in einem Elektroofen bei 100°C für 24 Stunden getrocknet, um einen Endfeuchtigkeitsgehalt von 1-2 % zu ergeben.

Formulierung für WPC:

  • – 50 % Holzmehl (Weichholz)
  • – 2 % Kupplungsmittel bzw. Haftmittel, eine Standard-Polypropylen-gepfropfte Methacrylsäure
  • – 5 % Standard-Polypropylenwachs
  • – 43 % Polypropylen-Moplen-RP340-Pulver (mit Standardstabilisierung: 0,15 % CHIMASSORB® 944 + 0,15 % TINUVIN® 326)

    CHIMASSORB® 944 entspricht der Formel
    und

    TINUVIN® 326 entspricht der Formel

Herstellung von WPC

Verfahren: auf einer Zwei-Walzen-Mühle und anschließend verpresst.

Trockenes WF für mindestens 4 Stunden, bis der Wassergehalt < 1 %.

Man mischt alle Komponenten per Hand und verarbeitet in der nachstehenden Reihenfolge: Polymer unter Schmelzen, Additive und Färbemittel, bis homogenes Material erhalten wird, gefolgt von WF, vermischt mit Kupplungsmittel.

Man gibt kleine Mengen auf eine Zwei-Walzen-Mühle bei 165°C für 8 Minuten.

Man presst die Proben bei 190°C für 2 Minuten/50 bar und 1 Minute/100 bar.

Eine Reihe der Proben (30 × 45 mm) wird Xenonlicht gemäß DIN/ISO/EN 11341 (siehe Tabelle 1) ausgesetzt.

Eine weitere Reihe von Proben wird mit einer Polyurethanklarbeschichtung mittels Pinsel (1 × 100 g/m2) (siehe Formulierung Tabelle 2) beschichtet und in der gleichen Weise ausgesetzt.

Die Ergebnisse nach künstlichem Bewittern werden in Tabelle 3 zusammengefasst (Proben ohne Deckbeschichtung) und Tabelle 4 (Proben mit Deckbeschichtung).

Die Farbmessung mit Berechnung von L*, C*, h und &Dgr;E* wird gemäß DIN 6174 sowie der Grauskale gemäß DIN EN 20105-A02 nach Xenonlampen-Belichtung ausgeführt. Der 60° Glanz wird gemäß DIN 67530 gemessen.

Tabelle 1: Beschleunigtes Bewittern (DIN/ISO/EN 11341)
Tabelle 2: Formulierung des Polyurethanklarbeschichtungssystems Polyurethan-Klarbeschichtung Macrynal SM 510n (60 %) 1125,00 Butylglycolacetat (BGA) 225,00 Solvesso® 100 91,50 Methylisobutylketon (MIBK) 54,00 Nuodex Zn Octoat (8 %) 1,50 BYK 300 3,00 &Sgr;·Komponente 1 1500,00 Komponente 1 100,00 Desmodur® N75 40,00 &Sgr;·Komponente 1+2 140,00
Tabelle 3: Ergebnisse nach 400 Stunden künstlichem Bewittern von Reihen ohne Polyurethan – klare Deckschicht

Für die nichtbeschichteten Proben können starkes Weißen, Verfärbungs- und Bleicheffekte nach 400 Stunden Bewittern beobachtet werden. Dies wird durch den Ligninabbau in dem WF verursacht. Ligninabbau verursacht in Wasser lösliche farbige Chromophoren. Diese Chromophoren werden aufgrund des Vorliegens von Wasser in dem Xenon-Belichtungszyklus unter Verbleiben von weißen Cellulosefasern ausgewaschen. Die Vorbehandlung von Verbindung A verhindert, dass das Lignin abgebaut wird und deshalb die Chromophorenbildung. Dies kann deutlich durch vermindertes Ausbleichen (&Dgr;L*), Tönung (&Dgr;H*) und Chroma (&Dgr;C*)-Abweichung, höhere Grauskalenwerte sowie bessere Glanzbeibehaltung aufgrund der Vorbehandlung von Verbindung A beobachtet werden.

Tabelle 4: Ergebnisse nach 1000 Stunden künstlichem Bewittern der Reihen von Polyurethan – klare Deckbeschichtung

Im Gegensatz dazu zeigen die beschichteten Proben ohne WF-Vorbehandlung gemäß der Erfindung starkes Dunkeln und Färbung, was nach 1000 Stunden Bewittern beobachtet werden kann. Dies wird durch den Ligninabbau mit gefärbten Chromophoren verursacht. Die Polyurethandeckschicht hält die Chromophoren vom Auswaschen ab. Weil die Vorbehandlung des WF gemäß der Erfindung das Lignin am Abbauen und der Chromophorenbildung niedriger Farbabweichung (&Dgr;E*) mit niedriger Chromaabweichung (&Dgr;C*) hindert, werden vermindertes Dunkeln (&Dgr;L*) und höhere Grauskalenwerte erhalten.

Sowohl Tabelle 3 als auch 4 zeigt, dass die Vorbehandlung von dem erfindungsgemäßen Holzmehl das Lignin am Abbau hindert und deshalb Chromophorenbildung stoppt, die zu den bekannten Holzerosionseffekten führt. Lignin kann als der schwache Teil in dem WPC gesehen werden. Deshalb ist eine Stabilisierung von diesem schwachen Teil wichtig, um die Gesamtleistung des Komposit- bzw. Verbundwerkstoffmaterials zu verbessern. Im Allgemeinen werden bessere Ergebnisse erhalten, wenn eine Deckbeschichtung oder eine co-extrudierte Kunststoffschicht vorliegt, die den Kontakt von WF mit Wasser vermeidet.

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stabilisieren von natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen gegen Schädigung durch Wärme und Licht durch Behandeln der von Holz abgeleiteten Füllstoffe mit einer auf Wasser basierenden Lösung von einem sterisch gehinderten Amin, Trocknen des behandelten, von Holz abgeleiteten Füllstoffs und dann Kombinieren mit Kunststoff über Compoundierungsverfahren, wie Extrusion.


Anspruch[de]
Verfahren zum Schützen von natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffen gegen durch Licht induzierten Abbau durch die Schritte, umfassend

Behandeln von auf Cellulose oder Holz basierenden Füllstoffen mit einer imprägnierenden Zusammensetzung, wobei die imprägnierende Zusammensetzung umfasst

a) Wasser oder Wasser/organisches Lösungsmittel und

b) ein sterisch gehindertes Amin, das ausgewählt ist aus mindestens einer der Verbindungen der Formeln (I) und (II)
worin

G1 und G2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen; Z1 und Z2 jeweils Methyl darstellen, oder Z1 und Z2 zusammen eine unsubstituierte Verknüpfungseinheit, oder eine Verknüpfungseinheit, substituiert mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus einer Ester-, Ether-, Hydroxy-, Oxo-, Cyanhydrin-, Amid-, Amino-, Carboxy- oder einer Urethangruppe, bilden;

E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

X eine anorganische oder organische Säure darstellt; und worin die Gesamtladung von h Kationen gleich der Gesamtladung von j Anionen ist;

Trocknen der imprägnierten Füllstoffe und

Vermischen der imprägnierten Füllstoffe mit einem Polymer, um den natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoff zu bilden.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das sterisch gehinderte Amin von Komponente b) ausgewählt ist aus den Verbindungen der

Formeln A bis EE und A* bis EE* und III bis IIIc
worin

E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

R Wasserstoff oder Methyl darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 oder 2 ist,

wenn n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2-18 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, worin Z Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt, oder worin Z das Alkyl, substituiert mit -(COO-)n Mn+, darstellt, worin n 1-3 ist und M ein Metallion der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems darstellt, oder Zn, Cu, Ni oder Co darstellt, oder M eine Gruppe Nn+(R2)4 darstellt, worin R2 Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt;

wenn n 2 ist,

R1 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen oder Alkylen mit 1 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 bis 4 ist,

wenn m 1 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkyl mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO-, Alkyl mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOH oder COO-, darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einer bis vier Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -NHR3 darstellt, worin R3 Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einem bis vier Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -N(R3)2 darstellt, worin R3 wie vorstehend definiert ist,

wenn m 2 ist,

R2 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen, Alkylen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO-, Alkylen mit 3 bis 18 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOH oder COO-, darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH2- darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Cycloalkylen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -NHR4NH- darstellt, worin R4 Alkylen mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 8 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -N(R3)R4N(R3)- darstellt, worin R3 und R4 wie vorstehend definiert sind, oder

R2 -CO- oder -NH-CO-NH- darstellt,

wenn m 3 ist,

R2 Alkantriyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzoltriyl darstellt, oder

wenn m 4 ist,

R2 Alkantetrayl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzoltetrayl darstellt,

mit der Maßgabe, dass Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)sebacat und (1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidinyl)sebacinsäuremethylester ausgeschlossen sind;

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Alkanoyl mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenoyl mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Benzoyl darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, worin Z Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt, oder worin Z das Alkyl, substituiert mit -(COO-)n Mn+, darstellt, worin n 1-3 ist und M ein Metallion aus der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems darstellt, oder Zn, Cu, Ni oder Co darstellt, oder M eine Gruppe Nn+ (R2)4 darstellt, worin R2 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt, oder

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, Xylylen oder Alkylen mit 1 bis 50 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zwanzig Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis zehn Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 wie vorstehend definiert ist,

y 1 bis 4 ist und

R12 wie für R2 vorstehend definiert ist;

in Formeln E und E*,

k 1 oder 2 ist,

wenn k 1 ist,

R20 und R21 unabhängig Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen darstellen, oder R20 auch Wasserstoff darstellt, oder

R20 und R21 zusammen Alkylen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, oder das Alkylen, substituiert mit Hydroxyl, darstellen, oder Acyloxy-Alkylen mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellen, oder

wenn k 2 ist,

R20 und R21 zusammen (-CH2)2C(CH2-)2 darstellen;

in Formeln F und F*,

R10 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Benzyl, Glycidyl oder Alkoxyalkyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt,

g 1 oder 2 ist,

wenn g 1 ist, R31 wie für R1 vorstehend definiert ist, wenn n 1 ist,

wenn g 2 ist, R31 wie für R1 vorstehend definiert ist, wenn n 2 ist;

in Formeln G und G*,

Q1 -NR41- oder -O- darstellt,

E1 Alkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt, oder E1 -CH2-CH(R42)-O- darstellt, worin R42 Wasserstoff, Methyl oder Phenyl darstellt, oder E1 -(CH2)3-NH- darstellt oder E1 eine direkte Bindung darstellt,

R40 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 to 18 Kohlenstoffatomen darstellt,

R41 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R41 -CH2-CH(R42)-OH darstellt, worin R42 wie vorstehend definiert ist;

in Formeln H und H*,

p 1 oder 2 ist,

T4 wie für R11 definiert ist, wenn x 1 oder 2 ist,

M und Y unabhängig Methylen oder Carbonyl darstellen, vorzugsweise stellt M Methylen dar und Y stellt Carbonyl dar;

in Formeln I und I*,

diese Formel bedeutet eine wiederkehrende Struktureinheit eines Polymers, worin T1 Ethylen oder 1,2-Propylen darstellt, oder die wiederkehrende Struktureinheit, abgeleitet von einem &agr;-Olefin-Copolymer mit einem Acrylsäure- oder Methacrylsäurealkylester, darstellt, und worin

q 2 bis 100 ist,

Q1 -N(R41)- oder -O- darstellt, worin R41 wie vorstehend definiert ist;

in Formeln J und J*,

r 1 oder 2 ist,

T7 wie für R1 definiert ist, wenn n 1 oder 2 in Formel A ist;

in Formeln L und L*,

u 1 oder 2 ist,

T13 wie für R1 definiert ist, wenn n 1 oder 2 in Formel A ist, mit der Maßgabe, dass T13 nicht Wasserstoff darstellt, wenn u 1 ist;

in Formeln M und M*,

E1 und E2, die voneinander verschieden sind, jeweils -CO- oder -N(E5)- darstellen, worin E5 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Alkoxycarbonylalkyl mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen darstellt,

E3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, Phenyl, Naphthyl, das Phenyl oder das Naphthyl, substituiert mit Chlor oder mit Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, oder Phenylalkyl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen, oder das Phenylalkyl, substituiert mit Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt,

E4 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, Phenyl, Naphthyl oder Phenylalkyl mit 7 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

E3 und E4 zusammen Polymethylen mit 4 bis 17 Kohlenstoffatomen, oder das Polymethylen, substituiert mit einem bis vier Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellen;

in Formeln N und N*,

R1 wie für R1 in Formel A definiert ist, wenn n 1 ist,

G3 eine direkte Bindung, Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Phenylen oder -NH-G1-NH- darstellt, worin G1 Alkylen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln O und O*,

R10 wie für R10 in Formel C definiert ist;

in Formeln P und P*,

E6 einen aliphatischen oder aromatischen vierwertigen Rest, vorzugsweise Neopentantetrayl oder Benzoltetrayl, darstellt;

in Formeln T und T*,

R51 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellt,

R52 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellt oder

R51 und R52 zusammen Alkylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellen,

f 1 oder 2 ist,

wenn f 1 ist,

R50 wie für R11 in Formel C definiert ist, wenn x 1 ist, oder R50 -(CH2)2COOR54 darstellt, worin z 1 bis 4 ist, und R54 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R54 ein Metallion aus der 1., 2. oder 3. Gruppe des Periodensystems oder eine Gruppe -N(R55)4 darstellt, worin R55 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Benzyl darstellt,

wenn f 2 ist, R50 wie für R11 in Formel C definiert ist, wenn x 2 ist;

in Formeln U und U*,

R53, R54, R55 und R56 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen;

in Formeln V und V*,

R54, R58, R59 und R60 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen;

in Formeln W und W*,

R61, R62, R63 und R64 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen,

R65 Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt,

M Wasserstoff oder Sauerstoff darstellt;

in Formeln X bis CC und X* bis CC*,

n 2 bis 3 ist,

G1 Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Butyl oder Benzyl darstellt,

m 1 bis 4 ist,

x 1 bis 4 ist,

wenn x 1 ist, R1 und R2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein bis fünf Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit 1 bis 5 Hydroxylgruppen, oder das Alkyl sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen; Cycloalkyl mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, oder das Aryl, substituiert mit einem bis drei Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, darstellen, oder R1 auch Wasserstoff darstellt,

oder R1 und R2 zusammen Tetramethyl, Pentamethylen, Hexamethylen oder 3-Oxapentamethylen darstellen,

wenn x 2 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer Hydroxylgruppe, oder das Alkyl sowohl unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome als auch substituiert mit einer Hydroxylgruppe, darstellt,

R2 Alkylen mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, das Alkylen, unterbrochen durch ein bis fünf Sauerstoffatome, das Alkylen, substituiert mit 1 bis 5 Hydroxylgruppen, oder das Alkylen sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen; o-, m- oder p-Phenylen oder das Phenylen, substituiert mit einem oder zwei Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R2 -(CH2)kO[(CH2)kO]h(CH2)k- darstellt, worin k 2 bis 4 ist und h 1 bis 40 ist, oder

R1 und R2 zusammen mit den zwei N-Atomen, an die sie gebunden sind, Piperazin-1,4-diyl darstellen,

wenn x 3 ist,

R1 Wasserstoff darstellt,

R2 Alkylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein Stickstoffatom, darstellt,

wenn x 4 ist,

R1 Wasserstoff darstellt,

R2 Alkylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch zwei Stickstoffatome, darstellt,

R3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer Hydroxylgruppe, oder sowohl unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome als auch substituiert mit einer Hydroxylgruppe, darstellt,

p 2 oder 3 ist und

Q ein Alkalimetallsalz, Ammonium oder N+(G1)4 darstellt;

in Formeln DD und DD*,

m 2 oder 3 ist,

wenn m 2 ist, G -(CH2CHR-O)rCH2CHR- darstellt, worin r 0 bis 3 ist und R Wasserstoff oder Methyl darstellt, und

wenn m 3 ist, G Glyceryl darstellt;

in Formeln EE und EE*,

G2 -CN, -CONH2 oder -COOG3 darstellt, worin G3 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellt,

X ein anorganisches oder organisches Anion darstellt, wobei die Gesamtladung von Kationen h gleich der Gesamtladung von Anionen j ist; und

in Formeln III bis IIIc,

A11 OR101 oder NR111R112 darstellt,

R101 Alkenyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis drei Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder R101 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit Carboxy oder mit den Alkalimetall-, Ammonium- oder C1-C4-Alkylammoniumsalzen davon, darstellt; oder R101 Alkyl, substituiert mit -COOE10, darstellt, worin E10 Methyl oder Ethyl darstellt,

R102 Alkyl mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch -COO- oder durch -CO, darstellt, oder R102 -CH2(OCH2CH2)cOCH3 darstellt, worin c 1 bis 4 ist; oder

R102 -NHR103 darstellt, worin R103 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

a 2 bis 4 ist,

wenn a 2 ist, T11 -(CH2CHR100-O)dCH2CHR100- darstellt, worin d 0 oder 1 ist und R100 Wasserstoff oder Methyl darstellt,

wenn a 3 ist, T11 Glyceryl darstellt,

wenn a 4 ist, T11 Neopentantetrayl darstellt,

b 2 oder 3 ist,

wenn b 2 ist, G11 -(CH2CHR100-O)eCH2CHR100- darstellt, worin e 0 bis 3 ist und R100 Wasserstoff oder Methyl darstellt, und

wenn b 3 ist, G11 Glyceryl darstellt;

R111 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder das Alkyl, substituiert mit einem oder zwei Hydroxyl, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, oder sowohl substituiert mit einem Hydroxyl, als auch unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, darstellt,

R112 -CO-R113 darstellt, worin R113 die gleiche Bedeutung wie für R111 aufweist, oder R113 -NHR114 darstellt, worin R114 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, das Alkyl, substituiert mit einem oder zwei Hydroxyl, substituiert mit Alkoxy mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, oder das Alkyl, substituiert sowohl mit einem Hydroxyl als auch mit einem Alkoxy mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, darstellt, oder

R111 und R112 zusammen -CO-CH2CH2-CO-, -CO-CH=CH-CO- oder -(CH2)6-CO- darstellen; und

mit der Maßgabe, dass, wenn R113 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, R111 nicht Wasserstoff darstellt.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei in der Verbindung von Komponente (b) X Phosphat, Carbonat, Bicarbonat, Nitrat, Chlorid, Bromid, Bisulfit, Sulfit, Bisulfat, Sulfat, Borat, Carboxylat, Citrat, ein Alkylsulfonat oder ein Arylsulfonat oder ein Phosphonat darstellt. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Verbindung von Komponente (b) ausgewählt ist aus den Verbindungen der Formeln A, A*, B, B*, C, C*, D, D*, Q, Q*, R, R*, S oder S*, X, X*, Y, Y*, Z und Z*,

worin E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt und R Wasserstoff darstellt,

E' Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 oder 2 ist,

wenn n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2-6 Kohlenstoffatomen, Propargyl, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zehn Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer bis fünf Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit -COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn n 2 ist,

R1 Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkylen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein bis zehn Sauerstoffatome, substituiert mit einer bis fünf Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 oder 2 ist,

wenn m 1 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R2 CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 12 ist, oder

R2 Phenyl, oder das Phenyl, substituiert mit einer bis drei Methylgruppen, darstellt, oder

R2 -NHR3 darstellt, worin R3 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl, oder das Phenyl, substituiert mit einer bis zwei Methylgruppen, darstellt,

wenn m 2 ist,

R Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkenylen mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt, oder R2 -CH2(OCH2CH2)nOCH2-darstellt, worin n 1 bis 12 ist,

R2 NHR4NH darstellt, worin R4 Alkylen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkylen mit 8 bis 15 Kohlenstoffatomen oder Arylen mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, oder

R2 -CO- oder -NHCONH darstellt;

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff oder Alkanoyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Glycidyl darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit einer Carboxygruppe oder mit COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 Wasserstoff darstellt,

y 1 oder 2 ist,

R12 wie R2 vorstehend definiert ist;

in Formeln Y, Y*, Z und Z*,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R1 und R2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen,

oder R1 und R2 zusammen Tetramethylen oder Pentamethylen darstellen,

R2 Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei die Alkylgruppe mit einer Hydroxylgruppe substituiert ist,

wenn x 2 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei das Alkyl mit einer Hydroxylgruppe substituiert ist,

R2 Alkylen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt,

R3 wie vorstehend definiert ist.
Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Verbindung von Komponente (b) ausgewählt ist aus Verbindungen der Formeln A, A*, B, B*, C, C*, D, D*, Q, Q*, R und R*,

worin E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt,

E' Wasserstoff, Hydroxyl oder Methyl darstellt,

R Wasserstoff darstellt;

in Formeln A und A*,

n 1 ist,

R1 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Glycidyl, Alkyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, unterbrochen durch ein oder zwei Sauerstoffatome, das Alkyl, substituiert mit einer oder zwei Hydroxylgruppen, oder sowohl unterbrochen durch die Sauerstoffatome als auch substituiert mit den Hydroxylgruppen, darstellt, oder

R1 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit -COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln B und B*,

m 1 oder 2 ist,

R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt oder R2 CH2(OCH2CH2)nOCH3 darstellt, worin n 1 bis 4 ist,

wenn m 2 ist,

R Alkylen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln C und C*,

R10 Wasserstoff oder Alkanoyl mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen darstellt,

x 1 oder 2 ist,

wenn x 1 ist,

R11 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Glycidyl darstellt, oder

R11 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, substituiert mit COOZ, darstellt, worin Z Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt,

wenn x 2 ist,

R11 Alkylen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt;

in Formeln D und D*,

R10 Wasserstoff darstellt,

y 1 oder 2 ist,

R12 wie R2 vorstehend definiert ist.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Verbindung von Komponente (b) bedeutet

Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidinium-4-yl)sebacatcitrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidinium-4-yl)sebacatcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-acetamidopiperidiniumbisulfat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-methoxy-piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidin;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-propoxy-piperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-propoxy-piperidin;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-(2-hydroxy-4-oxapentoxy)piperidiniumacetat;

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Tri(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)nitrilotriacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentamethylenphosphonat;

4-Hydroxy-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-piperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Verbindung der Komponente b) bedeutet

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Tetra(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)ethylendiamintetraacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-acetamidopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

Penta(2,2,6,6-tetramethyl-4-oxopiperidinium)diethylentriaminpentaacetat;

4-Hydroxy-tetramethylpiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-piperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-piperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.
Verfahren nach Anspruch 2, wobei die gehinderte Aminverbindung von Komponente b) bedeutet

1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidiniumcitrat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-acetoxypiperidiniumcitrat;

Bis(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1-hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(1,2,2,6,6-pettamethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidinium)citrat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumchlorid;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumchlorid;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumchlorid;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumacetat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumacetat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumacetat;

1-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidiniumbisulfat;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethylpiperidiniumbisulfat;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxo-piperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin;

1,2,2,6,6-Penramethyl-4-oxo-piperidin oder

1,2,2,6,6-Pentamethylpiperidin-4-hydroxy-piperidin.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren weiterhin Beschichten des gebildeten natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoffs umfasst. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die imprägnierende Zusammensetzung zusätzlich mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel, einem gehinderten phenolischen Antioxidants, Kompatibilisator, Penetrationsmittel und Flammverzögerungsmittel, umfasst. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die gehinderte Aminverbindung b) in der imprägnierenden Zusammensetzung in einer Menge von 0,1-20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht von Holz- oder Zellstofffüllstoff, vorliegt. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Füllstoffe aus der Gruppe, bestehend aus Sägemehl, Zeitungen, Luzerne, Weizenzellstoff, Holzschnitzeln, Holzfasern, Holzteilchen, vermahlenem Holz, Holzmehl, Holzflocken, Holzfurnieren, Holzlaminaten, Papier, Karton, Stroh, Baumwolle, Reishülsen, Kokosnussschalen, Erdnussschalen, Bagasse, Pflanzenfasern, Hanf, Bambus, Palmfaser und Kenaf, ausgewählt sind. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Füllstoffe aus der Gruppe, bestehend aus Holzmehl, Sägespänen, vermahlenem Holz, Holzteilchen und Holzfasern, ausgewählt sind. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Penetrationsmittel aus der Gruppe, bestehend aus Alkanolen, Glycolen, Glycolethern, Glycolestern, Polyglycolen und PEG-modifizierten Ölen, ausgewählt ist. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel eine Verbindung darstellt, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus 2-(2'-Hydroxyphenyl)benzotriazolen, 2-Hydroxybenzophenonen, Estern von substituierten und unsubstituierten Benzoesäuren, Cinnamaten, Oxamid, 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazinen und transparenten Metalloxiden. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der behandelte Füllstoff mit Polymer mit Hilfe von Schmelzverarbeiten vermischt wird, um eine Schmelze zu bilden. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Schmelzverarbeiten mit Hilfe von Spritzformen, Pressformen, Co-Verkneten, Pultrusion oder Extrusion ausgeführt wird. Verfahren nach Anspruch 16, wobei zusätzlicher Stabilisator zu der Schmelze gegeben wird. Verfahren nach Anspruch 18, wobei der Stabilisator aus der Gruppe, bestehend aus sterisch gehinderten Phenolen, Derivaten von Benzofuran-2-on, einem Phosphit und einem Phosphonit oder Gemischen davon, ausgewählt ist. Natürlicher Komposit- bzw. Verbundwerkstoff, wobei der natürliche Komposit- bzw. Verbundwerkstoff unter Verwendung des Verfahrens von Anspruch 1 gebildet wird. Baukonstruktionsgegenstand oder Baumaterial, wobei der Gegenstand aus einem natürlichen Komposit- bzw. Verbundwerkstoff gemäß Anspruch 20 gebildet wird. Baukonstruktionsgegenstand oder Baumaterial nach Anspruch 21, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus dekorativen Formlingen innerhalb oder außerhalb eines Hauses, Bilderrahmen, Möbel, Veranden, Fensterformlingen, Fensterkomponenten, Türkomponenten, Dachsystemen, Seitenwandung, Zaun, Dachschindeln, Kraftfahzeug-Innenverkleidung bzw. -armaturenbretter, Kraftfahrzeugrücksitzen, Ersatzreifenabdeckungen, Plankenwegen, Hafenanlagen, Picknicktabletts, Parkbänken, Paletten und Einzäunungen. Von Zellulose oder Holz abgeleitete Füllstoffe, wobei die Füllstoffe imprägniert sind mit einer Zusammensetzung, umfassend

ein sterisch gehindertes Amin, das ausgewählt ist aus mindestens einer der Verbindungen der Formeln (I) und (II)
worin

G1 und G2 unabhängig Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen oder zusammen Pentamethylen darstellen; Z1 und Z2 jeweils Methyl darstellen, oder Z1 und Z2 zusammen eine unsubstituierte Verknüpfungseinheit, oder eine Verknüpfungseinheit, substituiert mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt aus einer Ester-, Ether-, Hydroxy-, Oxo-, Cyanhydrin-, Amid-, Amino-, Carboxy- oder einer Urethangruppe, bilden;

E Oxyl, Hydroxyl, Wasserstoff oder Methyl darstellt;

X eine anorganische oder organische Säure darstellt; und worin die Gesamtladung von h Kationen gleich der Gesamtladung von j Anionen ist, und der Holzfüllstoff aus der Gruppe, bestehend aus Sägemehl, Zeitungen, Luzerne, Weizenzellstoff, Holzschnitzeln, Holzfasern, Holzteilchen, vermahlenem Holz, Holzmehl, Holzflocken, Holzfurnier, Holzlaminaten, Papier, Karton, Stroh, Baumwolle, Reishülsen, Kokosnussschalen, Erdnussschalen, Bagasse, Pflanzenfasern, Hanf, Bambus, Palmfaser und Kenaf, ausgewählt ist.
Von Zellulose oder Holz abgeleitete Füllstoffe nach Anspruch 23, zusätzlich imprägniert mit mindestens einem Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel.






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