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Dokumentenidentifikation DE202006010896U1 27.12.2007
Titel Stauraum
Anmelder Peguform GmbH, 79268 Bötzingen, DE
Vertreter Patentanwälte Westphal Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Aktenzeichen 202006010896
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 13.07.2006
IPC-Hauptklasse B62D 25/20(2006.01)A, F, I, 20060713, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen in die Ladefläche des Heck- oder Kofferraumbereichs eines Kraftfahrzeugs eingelassenen, nach oben hin offenen oder zu öffnenden Stauraum für ein Ersatzrad.

Stauräume für Ersatzräder sind üblicherweise im Ladebereich des Hecks von Kraftfahrzeugen bzw. im Bereich des Kofferraums angeordnet, wobei sie häufig in der Form dem Ersatzrad angepasst als kreisförmige Mulde oder Wanne ausgebildet sind. Typischerweise ist eine entfernbare Platte oder Deckel auf der Ersatzradmulde in Höhe der Ladefläche vorgesehen, so dass die Ladefläche eine relativ flache und einheitliche Oberfläche bildet, auf der die Fracht untergebracht werden kann.

Es ist generell wünschenswert, zusätzlichen Stauraum für Spezial- und/oder Standardausrüstungen des Kraftfahrzeugs zur Verfügung zu haben.

In der DE 197 05 281 C2 wird ein Fahrzeug beschrieben, in dessen Fahrzeugboden eine Wanne zur Aufnahme des zusammengefalteten Hintersitzes angeordnet ist. Der Wannenrand ist mit dem Fußboden bündig, so dass die Wanne mit einer entsprechenden Abdeckung auf Höhe des Fußbodens abgedeckt werden kann und eine ebene Bodenfläche erhalten wird. Aus der beigefügten Zeichnung ist ersichtlich, dass die Größe der Wanne ausreicht, zusätzlich ein Reserverad aufzunehmen. Eine derartige Ausführung eines multifunktionellen Stauraums ist insbesondere für Großraumlimousinen geeignet, die einen ausreichend großen zugänglichen Bodenbereich für die Installierung eines Stauraums in einer solchen Größenordnung aufweisen und dazu eine ausreichende Bodenhöhe besitzen.

Ein Beispiel für zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Lasten im Ladebereich eines KFZ ist in der DE 10 2005 052 383 A1 dargestellt, die vorsieht, die Ladefläche eines Kraftfahrzeugs mit zwei eingelassenen Stauräumen zu versehen, um damit das Ladevolumen des Ladebereiches des Fahrzeuges zu vergrößern. Dabei ist im hinteren Ladebereich des Kraftfahrzeugs im Boden eines ersten eingelassenen Stauraums ein zweiter Stauraum ausgebildet, um das Ersatzrad und den Wagenheber aufzunehmen. Mit dieser Maßnahme wird allgemein das Ladevolumen des Ladebereichs vergrößert, ohne dabei einen spezifischen Stauraum für Standard- und/oder Spezialzubehör zu schaffen.

Die DE 101 16 488 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Halten und/oder Sichern von Gegenständen in einem Laderaum des Fahrzeugs, wobei ein Säulenelement eingesetzt wird, das im Wesentlichen senkrecht von einem Laderaumboden abstehend an diesem befestigt ist und das mehrere, sternförmig angeordnete Längsschlitze aufweist, in die Wandelemente einsteckbar sind. Als Beispiel für die Nutzung einer derartigen Vorrichtung ist ihr Einsatz in einer Ersatzradmulde aufgeführt.

Sämtliche oben genannten Veröffentlichungen des Standes der Technik zeigen individuelle Lösungen zur zusätzlichen Nutzung des für das Ersatzrad vorgesehenen Stauraums.

Angesichts der immer kompakter werdenden Bauweise bei Kraftfahrzeugen und der zunehmenden Zahl von im Kraftfahrzeug angeordneten und integrierten Funktionen und Ausrüstungen besteht weiterhin das Problem, dass für Standard- und/oder Spezialzubehör zu wenig Stauraum zur Verfügung steht, wobei insbesondere eine multifunktionelle Nutzung des Stauraums erwünscht ist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch einen in die Ladefläche des Heck- oder Kofferraumbereichs eingelassener nach oben hin offener Stauraum mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.

Als zusätzlicher Stauraum bzw. als Basis für zusätzlichen Stauraum bieten sich angesichts der technischen Weiterentwicklung für Reparaturlösungen bei defekten Rädern oder Reifen, die das Ersatzrad als Standardzubehör möglicherweise in naher Zukunft überflüssig machen, die Ersatzradmulden an. Zur Erweiterung des Stauraums im Heck bzw. im Kofferraum eines Kraftfahrzeugs wird die Ersatzradwanne in ihrer Funktion so gestaltet, dass es möglich ist, anstatt des Ersatzrades oder zusätzlich zum Ersatzrad andere Funktionen mit Hilfe von multifunktionellen Konstruktionsmerkmalen zu integrieren.

Ausgegangen wird bei der Lösung des Problems von einem nach oben hin offenen Stauraum im Heck- oder Kofferraumbereich in Form einer Wanne mit einem Innenraum aus etwa senkrecht angeordneten Seitenwänden und einem im wesentlichen waagerecht angeordneten Boden. Dieser allgemeinen Form einer Ersatzradwanne werden nun Strukturmerkmale verliehen, die eine multifunktionelle Nutzung des Stauraums erlauben.

Eine bevorzugte Maßnahme ist die Anordnung einer waagerecht auf einer Höhe verlaufenden Stapelschulter im Bereich der Seitenwände der Mulde, wodurch eine Unterteilung des Stauraums in zwei Ebenen erfolgt und der untere bzw. obere Bereich des Stauraums separat genutzt werden kann, wenn beispielsweise eine für die Stapelschulter passende Abdeckung vorgesehen ist, die den Stauraum in einen unteren und oberen Bereich unterteilt. Dabei ist es insbesondere aus fertigungstechnischen aber auch aus Gründen der Handhabung vorteilhaft, wenn die im Wesentlichen senkrecht angeordneten Seitenwände sich zum Boden hin leicht trapezförmig verengen.

Üblicherweise weist der erfindungsgemäße Stauraum in seinem oberen Öffnungsbereich umlaufend eine waagerecht angeordnete, nach außen weisende Randleiste auf, die für die Anordnung individuell ausgelegter Stauräume genutzt werden kann, die in die Randleiste eingelassen sind.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen multifunktionellen Stauraums sieht ein variables kombiniertes Deckel- und Raumaufteilungssystem vor. Dabei können beispielsweise als Raumteiler Steckplatten vorgesehen sein, die in Nuten im Boden- und Seitenbereich der Stauräume eingeführt werden.

Bei der Wahl des Deckelsystems bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für passende Kombinationen, ohne dass das Basissystem verändert werden muss. So können beispielsweise ein- oder mehrteilige Abdeckungen, Zwischenböden, Kombinationselemente aus Abdeckungen, Zwischenböden und Raumteilern vorteilhaft eingesetzt werden. Dabei können die Abdeckungen als Klappdeckel oder einfache Auflagen oder auch als rolloartig ausgeführte Abdeckungen eingesetzt werden. Die Deckel, Zwischenböden oder Kombinationselemente des Deckelsystems weisen bevorzugt eine nach oben gebogene L-förmige Randleiste zur Auflage des Deckels auf die Randleiste oder eine Stapelschulter des Stauraums auf, wodurch ein Verschieben der Abdeckung verhindert wird. Alternativ ist es ebenso möglich, den Deckelrand glatt zu gestalten und beispielsweise im Bereich der Randleiste ein zurückweichendes Profil vorzusehen, in das der Deckel eingelegt werden kann.

Das erfindungsgemäße Konzept sieht vor, dass der Stauraum sowohl fest mit der Fahrzeugstruktur verbunden ist und dabei eine strukturelle Einheit mit der Heckstruktur des Fahrzeugs bildet, als auch die Gestaltung als austauschbares Modul. Beide Ausführungsformen haben ihre Vorteile. Beispielsweise ermöglicht die Modulbauweise auch spezifischere Lösungsmöglichkeiten, die dann in dafür vorgesehene Ausnehmungen im Heck- oder Kofferraumbereich des Kraftfahrzeugs eingesetzt werden. Bei der fest mit der Fahrzeugstruktur verbundenen Lösungsmöglichkeit für den Stauraum bietet sich dagegen der Einsatz eines vielseitig nutzbaren Basismodells an, das durch zusätzliche Maßnahmen und Vorrichtungen individuell variiert und genutzt werden kann.

Der erfindungsgemäße multifunktionelle Stauraum wird auf Basis von Metall oder Kunststoff hergestellt, wobei als Herstellverfahren für Metall das Tiefziehen oder Umformen bevorzugt ist, während für den Einsatz von Kunststoff Spritzgießen oder Pressen bevorzugt wird. Als Kunststoffe sind zahlreiche für die Herstellung von Bauteilen bekannten Kunststoffe, insbesondere Polyäthylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Acrylnitril-Butadien-Styrol, Polycarbonat, Polyäthylenterephthalat, Polybutylenterephtalat sowie Blends aus den genannten Basispolymeren, geeignet.

Die Stabilität des Stauraums kann zusätzlich durch weitere Maßnahmen bei der Herstellung variiert werden. So kann beispielsweise durch die Strukturierung des Stauraums eine erhöhte Crashbeständigkeit erreicht werden. Eine höhere Stabilität erreicht man auch durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffverbundwerkstoffen.

Darüber hinaus kann die Oberfläche des Stauraums durch zusätzliche Maßnahmen strukturiert werden. So kann die Oberfläche wahlweise beflockt, genarbt oder auch mit einem Teppich belegt werden. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Stauraums sehen vor, dass auf der Außenseite des Stauraums eine Isolation insbesondere gegen Vibrationen, Stöße, Fahrgeräusche oder äußere Temperatureinflüsse angeordnet ist.

Das erfindungsgemäße multifunktionelle Konzept sieht weiterhin vor, dass der Stauraum auch für individuell gestaltete Einsätze, wie z. B. eine Kühlbox, ein Lautsprecher- oder HiFi-System, Werkzeugkisten, Einkaufskörbe, Koffer oder Klappboxen genutzt wird. Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Stauraums selber, wie beispielsweise für den Einsatz als Transportbehälter für spezielle Ladungen oder als Aufbewahrungsmöglichkeit für spezielle Ausrüstungen, wie z. B. Campingausrüstung oder berufsspezifische Einrichtungen.

Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von grafischen Darstellungen beispielhaft erläutert. Dabei zeigt:

1 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Stauraums,

2 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit zusätzlichen Stauräumen in der Randleiste,

3 eine perspektivische Darstellung eines strukturverstärkten Stauraums,

4a eine Schnittdarstellung des Stauraums mit Klappdeckel,

4b eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit zweiteiligem Klappdeckel,

4c eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit einem Kombinationselement aus Deckel, Zwischenboden und Raumteiler,

5 eine perspektivische Darstellung eines Stauraums mit Steckplatten als Raumteiler,

6 eine Explosionsdarstellung eines multifunktionellen Stauraums mit zwei Zwischenböden,

7 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit einer rolloartig ausgeführten Abdeckung,

8 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit zwei Zwischenböden,

9 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit Tresoreinsatz,

10 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit Werkzeugkisten als individuelle Einsätze,

11 eine Schnittdarstellung eines Stauraums mit einer Kühlbox als Spezialeinsatz,

12a eine perspektivische Darstellung eines Stauraums mit einer HiFi-Anlage als Spezialeinsatz,

12b eine perspektivische Darstellung eines Stauraums als Spezialtransportbehälter.

In der 1 ist der erfindungsgemäße Stauraum in einer relativ einfachen Ausführungsform perspektivisch dargestellt. Ausgehend von der ursprünglichen Form der Ersatzradwanne weist der Stauraum 1 etwa senkrecht angeordnete Seitenwände 2 und einen im wesentlichen waagerecht angeordneten Boden 3 auf. Im Bereich der Seitenwände 2 ist etwa auf halber Höhe im Innenraum 7 des Stauraums 1 eine Stapelschulter 6 zu erkennen, deren Stapelfunktion ebenfalls anhand der zusätzlichen Darstellung in 1 erläutert wird. In der Randleiste 4 sind individuell gestaltete Stauräume 5 eingelassen, die beispielsweise für Spezialzubehör, wie z. B. Öldosen, Handschuhe, Warndreieck, Verbandskasten, Werkzeug, Sicherheitsweste oder anderes genutzt werden können. Die Stapelbarkeit des in 1 dargestellten Stauraummoduls erleichtert und verbilligt den Transport von Stauraummodulen z. B. vom Lieferanten zum KFZ-Hersteller.

In der 2 ist eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stauraums 1 zu erkennen, dessen Boden 3 eine vertikal angeordnete, nach oben gerichtete Befestigungsmutter 12 für ein Ersatzrad aufweist. Im Bereich der Seitenwände 2 ist eine Stapelschulter 6 angeordnet und in die Randleiste 4 sind Stauräume 5 eingelassen. Die gesamte innere Oberfläche des Stauraums 1 weist eine Struktur 9 auf, während auf der Außenseite des Stauraums 1 eine Isolation 8 vorgesehen ist. Die strukturierte Oberfläche 9 kann als beflockte, genarbte oder mit einem Teppich belegte Ausführungsform eingesetzt werden. Je nach Einsatzzweck kann die Isolation 8 spezifisch als thermische Isolation oder auch zur Dämpfung von Vibrationen, Stößen oder Fahrgeräuschen eingesetzt werden.

Die 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Stauraums 1, bei der die Stauraumwanne eine Struktur 10 zur Erhöhung der Crashbeständigkeit aufweist. Zusätzlich weist der Innenraum kreuzförmig angeordnete Nuten 11 auf, die über die gesamte Wandhöhe und Bodenbreite verlaufen und sich im Bereich des Bodens 3 kreuzen. Analoge Nuten 11 sind in den in der Randleiste 4 eingelassenen Stauräumen 5 zu erkennen. Die Nuten 11 dienen der Aufnahme von Steckplatten 17 zur Unterteilung der Stauräume 1, 5. Die Funktionsweise des Raumteilers 17 wird in den und weiter unten näher erläutert.

Die 4a, 4b und 4c verdeutlichen die multifunktionelle Nutzbarkeit des erfindungsgemäßen Stauraums durch kombinierte Deckel und Raumaufteilungssysteme. Der Stauraum 1 in 4a weist als relativ einfache Ausführungsform lediglich einen einfachen Klappdeckel 13 auf, der über ein Scharnier 14 drehbar aufgeklappt werden kann. Der Deckel 13 weist eine Randleiste 19 auf, die der Randleiste 4 des Stauraums 1 angepasst ist. In der 4b ist eine Unterteilung des Stauraums 1 in zwei Ebenen dargestellt, wobei die untere Ebene des Stauraums 1 zusätzlich durch einen Raumteiler 17, der fest verbunden im Stauraum 1 angeordnet ist, unterteilt wird. Als Zwischenboden 15 fungiert ein zweiteiliger Klappdeckel 13, der über ein Scharnier 14, das auf dem Raumteiler 17 angeordnet ist, drehbar gelagert ist. Der Deckel 13 weist eine Randleiste 19 auf, die der Stapelschulter 6 angepasst ist. Als Abdeckung des Stauraums ist ein Deckel 13 vorgesehen mit einer der Randleiste 4 des Stauraums angepassten Randleiste 19, wodurch ein Verrutschen der Abdeckung verhindert wird.

Die 4c zeigt eine Ausführungsform des Stauraums 1, bei der die untere Ebene des Stauraums 1 für die Aufbewahrung des Ersatzrads vorgesehen ist und eine Befestigungsmutter 12 für das Ersatzrad aufweist. Dieser Bereich wird durch ein Kombinationselement 16 aus Deckel, Zwischenboden und Raumteiler abgedeckt, wobei das Kombinationselement 16 mit einer Randleiste 19 auf der Stapelschulter 6 aufliegt. Abgedeckt wird der gesamte Stauraum 1 durch einen zweiteiligen Klappdeckel 13, der über ein Scharnier 14, das auf dem Raumteiler 17 des Kombinationselementes 16 gelagert ist, aufgeklappt wird.

5 zeigt das Prinzip des Raumaufteilungssystems, bei dem individuelle Raumteiler 17 als Steckplatten in entsprechenden Nuten des Stauraums angeordnet sind und auf diese Weise den Stauraum unterteilen.

In der 6 ist das gleiche Prinzip anhand einer weiteren Ausführungsform erläutert. Bei der in der 6 gezeigten Ausführungsform ist der Stauraum 1 durch den Einsatz von Zwischenböden 15 zusätzlich in drei Ebenen unterteilt. Im vorliegenden Fall wird die untere Ebene zusätzlich durch die Steckplatten 17 unterteilt. Ebenfalls werden die zusätzlichen Stauräume 5 im Bereich der Randleiste 4 durch Steckplatten 17 unterteilt.

Die 7 ist eine Schnittdarstellung einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stauraums, bei der die Abdeckungen 18 als Rollos ausgeführt sind.

Die 8 zeigt einen Schnitt durch einen multifunktionellen Stauraum 1, der mit Hilfe von Zwischenböden 15 in drei Ebenen unterteilt ist und zusätzlich eine Isolierung 8 auf seiner Außenseite aufweist.

Die 9 zeigt eine spezielle Ausführungsform des Stauraums 1, bei dem die untere Ebene des Stauraums als Tresor 20 genutzt wird.

In der 10 ist die Nutzung des Stauraums 1 zur Einlagerung von Werkzeugkisten 21 dargestellt.

Die 11 verdeutlicht die Vielzahl der Nutzungsmöglichkeiten des Stauraums 1. Hier wird der Stauraum 1 zur Einlagerung einer Kühlbox 22 eingesetzt, wobei der Zwischenraum zwischen Stauraum 1 und Kühlbox 22 ein dicht geschlossenes System darstellt und mit Kühlflüssigkeit 23 durchflutet wird.

Weitere Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Stauraums 1 sind in den 12a und 12b dargestellt, die einmal die Anordnung einer HiFi-Anlage im Stauraum 1 bzw. den Stauraum 1 in seiner Funktion als Transportbehälter darstellen.

Die hier aufgeführten Beispiele und grafischen Darstellungen sollen lediglich die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Stauraums aufzeigen und sind nicht als Einschränkung gedacht. Es ist eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete des Stauraums denkbar, wie z. B. die Einlagerung von Ersatzsitzen, der Transport von Koffern und Einkaufskörben, berufsspezifische Einrichtungen, Campingausrüstungen, Klapptische, etc., die durch die beigefügten Ansprüche abgedeckt werden sollen.

1
Stauraum
2
Seitenwand
3
Boden
4
Randleiste
5
Stauraum
6
Stapelschulter
7
Innenraum
8
Isolation
9
Strukturierte Oberfläche
10
Struktur zur Erhöhung der Crash-Beständigkeit
11
Nut
12
Befestigungsmutter Ersatzrad
13
Deckel
14
Scharnier
15
Zwischenboden (Deckel)
16
Kombinationseinsatz
17
Raumteiler
18
Rolloartige Abdeckung
19
Randleiste
20
Tresor
21
Werkzeugkiste
22
Kühlbox
23
Kühlflüssigkeit
24
Kühlleitung


Anspruch[de]
Ein in die Ladefläche des Heck- oder Kofferraumbereichs eines Kraftfahrzeuges eingelassener, nach oben hin offener oder zu öffnender Stauraum (1) für ein Ersatzrad in Form einer Wanne mit einem Innenraum aus etwa senkrecht angeordneten Seitenwänden (2) und einem im wesentlichen waagerecht angeordneten Boden (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) Konstruktionsmerkmale für eine multifunktionelle Nutzung aufweist. Stauraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) mindestens eine, auf einer Höhe verlaufende, waagerecht angeordnete Stapelschulter (6) aufweisen. Stauraum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Seitenwände (2) nach unten, zum Boden (3) hin leicht trapezförmig verengen. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) in seinem oberen Öffnungsbereich eine umlaufende, waagerecht angeordnete, nach außen weisende Randleiste (4) aufweist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Randleiste (4) weitere in Größe und Form individuell ausgelegte Stauräume (5) eingelassen sind. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum ein variables, kombiniertes Deckel- und Raumaufteilungssystem aufweist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Raumteiler (17) für das Raumaufteilungssystem in Nuten (11) im Boden- und Seitenbereich der Stauräume (1, 5) eingeführte Steckplatten vorgesehen sind. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelsystem ein- und mehrteilige Deckel (13), Zwischenböden (15), Kombinationselemente (1b) aus Deckel (13), Zwischenboden (15) und Raumteiler (17), Klappdeckel und rolloartig ausgeführte Deckel umfasst. Stauraum nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel, Zwischenböden oder Kombinationselemente des Deckelsystems eine nach oben gebogene L-förmige Randleiste zur Auflage des Deckels auf die Randleiste (4) oder eine Stapelschulter (6) des Stauraums (1) aufweisen. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) fest mit der Fahrzeugstruktur verbunden ist und eine strukturelle Einheit mit der Heckstruktur des Fahrzeugs bildet. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) als austauschbares Modul ausgeführt ist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) auf Basis von Metall oder Kunststoff ausgeführt ist und über Tiefziehen, Umformen, Spritzgießen oder Pressen herstellbar ist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) eine Struktur (10) zur Erhöhung der Crash-Beständigkeit aufweist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) ein faserverstärkter Kunststoff-Verbund ist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) eine strukturierte Oberfläche (9) aufweist. Stauraum nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (9) beflockt, genarbt oder mit einem Teppich belegt ist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) auf seiner Außenseite eine Isolation (8), insbesondere gegen Vibrationen, Stöße, Fahrgeräusche und äußere Temperatureinflüsse aufweist. Stauraum nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (1) individuell gestaltete Einsätze, wie z.B. eine Kühlbox (22), ein Lautsprecher- und HiFi-System, Werkzeugkisten (21), Einkaufskörbe, Koffer, Klappboxen, einen Klapptisch, einen Ersatzsitz oder eine Campingausrüstung, aufweist.






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