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Dokumentenidentifikation DE202006016398U1 27.12.2007
Titel Fliesenandrückhilfe
Anmelder Siewert, Henrik, 39291 Möckern, DE
DE-Aktenzeichen 202006016398
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 26.10.2006
IPC-Hauptklasse E04F 21/18(2006.01)A, F, I, 20061026, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 21/22(2006.01)A, L, I, 20061026, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Bei diesem Werkzeug handelt es sich um eine Fliesenandrückhilfe, die einem Hobbyhandwerker das Verlegen von Fliesen erleichtert. Mit diesem Werkzeug erhält man auf ebenen Untergründen eine gleichmäßige Fliesenhöhe. Es kommt nicht dazu, dass durch ungleichmäßiges Andrücken mit der Hand die Fliesen teilweise leicht hervorstehen und kleine Absätze entstehen. Das Werkzeug besteht aus einer ebenen vorzugsweise rechteckigen stabilen Platte (z.B. aus Kunststoff, Holz oder Aluminium) mit einem mittig angebrachten Griff. Die Größe der Platte ist abhängig von der Größe der Fliesen die damit verlegt werden sollen. In dieser Platte befinden Sich Löcher und Fräsungen die zur Aufnahme und Verschraubung von Führungsschienen dienen (siehe Skizze). Durch die Fräsungen ist die Schiene verstellbar und lässt sich so der Breite der Fliese genau anpassen. Die Unterseite der Platte ist zwischen den Führungsschienen mit einer mehrere Millimeter starken Schicht aus festerem Gummi, Silikon, Schaumstoff oder ähnlichem versehen. So wird eine Beschädigung der Fliese Beim Andrücken vermieden. Die Stärke des Gummis ist notwendig, damit die Schienen in ihrer Andruckhöhe der Fliesen- und der gewünschten Kleberstärke angepasst werden können, ohne dass sie die Fliese auf ihrer Oberseite berühren und eventuell beschädigen. Eine Höhenveränderung erfolgt, indem man die Anzahl der Unterlegscheiben verändert, die sich zwischen den Schienen und der Platte befinden. Die Führungsschienen sind gezahnte Winkelprofile aus Edelstahl, Aluminium, Kunststoff oder ähnlichem mit fest angebrachten Gewindestiften, mit denen die Schienen an die Platte geschraubt werden, vorzugsweise mit Flügelmuttern (siehe Skizze). Die Zahnung der Schiene ist nötig, damit kein Kleber am Fliesenrand hochgedrückt wird.

Dieses Werkzeug setzt man einfach mit der Gummischicht mittig auf die vorher leicht in den Kleber gedrückte Fliese und übt solange unter leichten Kreis- oder Hin- und Herbewegungen Druck auf die Fliese aus, bis das Werkzeug mit seinen Führungsschienen gleichmäßig die Wand bzw. den Boden berührt. So erhält jede Fliese an allen Seiten den gleichen Abstand zur Wand- oder Bodenfläche, und es entsteht ein gleichmäßiges Fliesenbild ohne Stufen und Absätze.


Anspruch[de]
Fliesenandrückhilfe wie in Beschreibung und Skizze dargestellt,

dadurch gekennzeichnet:

1. dass sie aus einer ebenen stabilen Platte besteht (z.B. aus Kunststoff, Holz, Aluminium oder Ähnlichem), mit mittig angebrachten Griff

2. dass es diese Platte in unterschiedlichen Größen gibt, entsprechend den üblichen Fliesenmaßen

3. dass Bohrungen und Fräsungen in der Platte vorhanden sind (siehe Nr. 1 in Skizze), die eine feste bzw. verstellbare Aufnahme und Verschraubung von Fliesenführungsschienen ermöglichen

4. dass die Unterseite der Platte zwischen den Führungsschienen ganzflächig oder auch nur teilweise mit einer mehrere Millimeter starken Schicht (siehe Nr. 2 in Skizze) aus Gummi, Silikon, Schaumstoff oder Ähnlichem versehen ist

5. dass von unten als Führungsschienen Winkelprofile oder auch T-profile (z.B. aus Edelstahl, Aluminium, Kunststoff oder Ähnlichem) mit fest angebrachten Gewindestiften (siehe Nr. 3 in Skizze) leicht lösbar mit der Platte verschraubt sind

6. dass diese Winkelprofile vorzugsweise gezahnt sind

7. dass diese Winkelprofile vorzugsweise mit Hilfe von Flügelmuttern mit der Platte verschraubt sind

8. dass durch das Einbringen von Unterlegscheiben zwischen Profil und Platte (siehe Nr. 4 in Skizze) die Andrücktiefe variiert werden kann






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