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Dokumentenidentifikation DE202007010557U1 27.12.2007
Titel Schutzschild zum Schützen ein Haus vor Überflutungen
Anmelder Sladkov, Semen, 37269 Eschwege, DE
DE-Aktenzeichen 202007010557
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 28.07.2007
IPC-Hauptklasse E06B 9/00(2006.01)A, F, I, 20070728, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 9/14(2006.01)A, L, I, 20070728, B, H, DE   E04B 1/92(2006.01)A, L, I, 20070728, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die Häuser und Industriewerke vor Überflutung schützt.

TECHNISCHES GEBIET

Fast jeder starker Regenfall, Schneeschmelze oder Hochwasserüberschwemmung führt dazu, dass viele Keller, Tiefgaragen und Wohnungen im Erdgeschosse mit Wasser überflutet werden. Das Eindringen von Wassermassen ins Gebäude zieht oftmals katastrophale Folgen nach sich. Man muss viele Bemühungen dazu bringen, um nach der Überflutung die Räume sauber zu machen, zu sanieren und zu renovieren. Jährlich gibt es Tausende von Häuser und Industriewerke, die unter Überflutungen leiden. Da entstehen erhebliche wirtschaftliche Schäden.

Es gibt verschiedene Hochwasserscheitel von Überschwemmungen. Meistens sind sie nicht höher als 2,0-2,5 Meter tief, das heißt, dass das Wasser die Mitte der Fenster des Erdgeschosses erreicht.

STAND DER TECHNIK

Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, so eine Schutzvorrichtung erschaffen, die Fenster- und Türöffnungen vor dem Wasser bei der Überflutungen abschotten kann.

Gewöhnlich verwendet man für den Schutz vor den Wassermassen die provisorischen Deiche aus Säcken mit Sand, die keine zuverlässige Wasserdichtung garantieren.

Es ist mein Gebrauchsmuster DE 20 2006 005 742.0 „Hochwasserschutzanlage", 2006, bekannt, wo diese Anlage aus einem Skelett, einer Stoffbreite aus wasserdichtem Stoff und aus Sandsäcken besteht.

Der Mangel dieser Anlage ist in ihre große Länge, die der ganzer Stelle entspricht, wo die Überflutung es gibt; und in Aufwendung von vielen Teilnehmer und viel Zeit, um die Säcke manuell mit Sand zu füllen und in Deich sie zu legen.

Es ist ein Deutsches Patent DE 10 2005 055 017 A1 „Klappschott sowie Vorrichtung zum Abschotten eines Raums gegen einem in der Raum oder aus dem Raum strömende Fluid", 2005, bekannt, wo ein Klappschott aus Beton automatisch durch das Wasserangriff aus waagerechter Position in die senkrechte Position übergehen kann.

Nachteil dieser Konstruktion besteht in kleiner Breite bzw.. Höhe des Klappschotts, das heißt, dass nur kleine Überflutungen mit diesem Aufbau abgeschottet werden können: keine Fenster, keine Türe.

Es gibt mein Gebrauchsmusteranmeldung DE 20 2007 007 943.5 ab 05.06.2007 „Schirmwand zur Abschotten eines Raums gegen Überflutungen", wo eine Schirmwand die vordere Wand des Erdgeschosses schützt.

Mangel dieser Lösung ist zuerst das, dass die Schwerkraft dieser Schirmwand man an die Wand des Hauses übergetragt hat. Eine derartige Konstruktion ist für Häuser mit schwachen und beifälligen Wänden kaum verwendbar. Zweitens, die psychische Umstände, wenn etwas schwere immer über dem Kopf hängt, ist sehr unbequem.

TECHNISCHE LÖSUNG

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung zu schaffen, die normalerweise auf dem Boden liegt und im Notfall alle Fenster – und Türöffnungen vor der Wassermenge schützt.

Der Schutzschild besteht aus einem Rahmen 1 und einem Schild 2, der auf dem Rahmen hängen kann.

Der Schild kann in zwei Lagen sich befinden: die Lage 1 ist Arbeitslage – der Schild steht auf dem Boden an der Fassadenwand während Überschwemmungen und beschützt die Fenster- und Türöffnungen. Die Lage 2 ist leere Lage – der Schild ist auf zwei Plattensätzen zerlegt, die in zwei Plattenstapel 3 sich befinden und alle Fenster und Türe frei sind.

Der Schild besteht aus zwei Sätzen von flachen stählernen Platten 4, in jedem Satz, z.B. drei gelenkig zu einander gebundenen Platten, die in Lage 1 lotrechtig sind. Jede Platte hat ein Plattengerüst 5 aus zusammengeschweißten Balken, der von Außenseite mit Plattenstahlblech 6 bedeckt ist. Die Gelenke zwischen den Platten aussehen wie Türangel 7.

Der Rahmen besteht aus zwei Rahmensäulen 8 und einen Rahmenbalken 9 und ist mit den Rahmenfixatoren 10 zur Fassadenwand 11 abgefangen.

Die Rahmenbalken ist von oben mit zwei Winden 12 versorgt, die jede einen Seilstropp 13 mit Seilgehänge und zwei Haken am Ende hat.

Den Schild und den Rahmen transportiert man aus Stahlbauwerk in zerlegtem Zustand und montiert auf dem Montageplatz in zwei Plattensätze 14. Um die Platten in einen Satz zu bringen, stellt man die Achsen 15 in die Türangeln. Dann bringt man den Rahmen zusammen, stellt ihn an der Fassadenwand und fängt mit Rahmenfixatoren ab.

Jeder Stapel legt man auf einem Karren 16 mit vier Räder 17, dass die Möglichkeit aufweist, den Stapel auf Horizontaleabstand um Hälfte der Türbreite zu schieben, um beide Stapel zu nähern. Um die Stapeln so zu fördern, benutzt man die unbewegliche Rolle 18 und den Seilstopp, dessen Haken in eine Öse 19 an den Karren man einsteckt. Zwischen den Platten innerhalb des Stapels legt man hölzerne Klötze.

Nach dem Alarmsignal, der als Erklärung über Bedrohung von der Überschwemmung bedeutet, führt man den Schild in Arbeitslage 1 auf. Dafür braucht man eine Leiter und einen Schraubenschlüssel. Zuerst verschließt man alle Fenster und Türen. Dann nähert man die beiden Stapel. Nachdem aufhebt man beide Sätze mit Hilfe von entsprechenden Winden und vorbereitet von diesen zwei Sätzen einen Schild.

Die Spalten zwischen den Platten in einem Satz sind von oben mit wasserdichten Plattenverlegungen 20 aus Gummistreifen und mit Flachstahllaschen 21 versehen. Diese Laschen überlappen die Längstößen und sind mit den Klemmuttern 22 auf dem Plattenstahlblech festgelegt.

Im lotrechten Stoß zwischen den zwei Sätzen ausfüllt man die Fuge auch mit den Sätzeverlegungen 23 und zieht sie mit den anziehenden Sätzebolzen 24 ein. So entsteht der Schild.

Um die Wasserdurchlössikeit zu verhindern, versorgt man den Schild das Perimeter entlang mit wasserdichten Perimeterverlegungen 25 aus Gummistreifen und zusätzlich einbettet im Boden und vermauert an die Wand die Stahlbänder 26.

Um den Schild in eine richtige Arbeitslage 1 zu bringen, senkt man den Schild mit Hilfe von Winden dann gleitet der Schild den Führungen 27 entlang mit Hilfe von den Stahlknaggen 28. Man versorgt manuell und mit Hilfe von Winden den dichten Anschluss ohne Klaffen zwischen dem Schild und den Stahlbändern: man drückt den Schild an diese Stahlbänder auf und zusätzlich klebt fest oder kittet mit dem Leim fest. Am Ende fixiert man den Schild mit anziehenden Wandbolzen 29.

Alle Elemente muss man durch statische Berechnung an der Wirkung des Wasserstaus auswählen.

Mit Hilfe des Schildes werden alle Öffnungen wirkungsvoll und zuverlässig verschlossen.

Die Vorrichtung besteht aus folgenden Teilen:

1
Rahmen
2
Schild
3
Plattenstapel
4
Platte
5
Plattengerüst
6
Plattenstahlblech
7
Türangel
8
Rahmensaule
9
Rahmanbalken
10
Rahmenfixatoren
11
Fassadenwand
12
Winde
13
Seilstropp
14
Plattensatz
15
Achse in der Türangel
16
Karren
17
Rad
18
unbewegliche Rolle
19
Öse
20
Plattenverlegung
21
Flachenstahllaschen
22
Klemmtter
23
Sätzeverlegung
24
Sätzebolzen
25
Perimeterverlegung
26
Stahlband
27
Führung
28
Stahlknagge
29
anziehenden Wandbolzen

Die Erfindung wird mittels mehrere Zeichnungen näher erläutert:

1 – Ansicht an die vordere Seite des Hauses, Lage 1

2 – Ansicht an die vorderne Seite des Hauses. Lage 2

3 – Querschnitt 1-1 in 1

4 – Querschnitt 2-2 in 2

5 – Querschnitt 5-5 in 3

6 – Querschnitt 4-4 in 2

7 – Querschnitt 3-3 in 1

8 – Querschnitt 6-6 in 1

9 – Querschnitt 7-7 in 3

10 – Querschnitt 12-12 in 9

11 – Querschnitt 8-8 in 9

12 – Fragment A in 2

13 – Fragment B in 9

14 – Querschnitt 10-10 in 13

15 – Querschnitt 9-9 in 4

16 – Querschnitt 11-11 in 1


Anspruch[de]
Schutzschild zum Schützen ein Haus vor Überflutungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschild aus folgenden Merkmalen besteht:

– aus einem Rahmen und einem Schild, der auf dem Rahmen hängen kann, beide aus Stahl gefertigt,

– der Rahmen ist von oben mit Winden versorgt,

– der Schild besteht aus zwei Sätze von stählerne Platten, die gelenkig zu einander gebunden sind,

– jede Platte besteht aus einem Plattengerüst aus Balken und aus Plattenstahlblech von der Außenseite,

– die Spalten zwischen Platten sind mit wasserdichten Plattenverlegungen versehen und mit Flachstahllaschen verdeckt.
Schutzschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schild in zwei Lagen sich befinden kann, wobei die Lage 1 ist Arbeitslage – der Schild steht auf dem Boden und schützt die Fassadenwand, und die Lage 2 ist leere Lage – der Schild liegt auf dem Boden so, dass die Fenster und Türen frei bleiben. Schutzschild nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Winde einen Seilstropp mit Haken hat. Schutzschild nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im lotrechten Stoß zwischen den zwei Sätzen man die Fuge mit den Sätzeverlegungen ausfüllt und es mit den anziehenden Satzbolzen festlegt. Schutzschild nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt zwischen dem Schild und der Fassadenwand und dem Boden mit Hilfe von Perimeterverlegungen aus Gummistreifen sich verwirklicht und mit anziehenden Bolzen sich fixiert Schutzschild nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummistreifen an dem Schildperimeter entlang verleimt sind.






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