PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007011137U1 27.12.2007
Titel Anschlaganordnung für eine Handabrichte
Anmelder Chang, Lee-Cheng, Taichung, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 202007011137
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 09.08.2007
IPC-Hauptklasse B27C 1/02(2006.01)A, F, I, 20070809, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B27C 1/14(2006.01)A, L, I, 20070809, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anschlaganordnung, die für die Verwendung bei Holzbearbeitungsmaschinenwerkzeugen, wie zum Beispiel Handabrichten, vorgesehen ist.

Eine Handabrichte ist eine Art von Holzbearbeitungsmaschinenwerkzeugen. Die Handabrichte ermöglicht einer Bedienperson, einen genauen Winkel zwischen zwei Flächen an einem Werkstück, üblicherweise einer bei einem Endprodukt, wie zum Beispiel Möbeln, Schränken und dergleichen, verwendeten Holzplatte zu bilden.

Mit Bezug auf das taiwanische Patent Nr. 106774 weist eine Handabrichte eine Plattform zum Anlegen eines Holzwerkstücks auf, wobei die Plattform in verschiedenen Winkeln bezüglich einer Tischanordnung, an welcher das Holzwerkstück montiert ist, gekippt werden kann. Jedoch ist die Plattform, wenn sie aus Metall, wie zum Beispiel Gussstahl, hergestellt ist, empfindlich gegen Änderung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Daher wird keine genaue Bearbeitung des Holzwerkstücks erreicht. Ebenso reibt die Plattform an der Tischanordnung, wenn sie mit dieser in Kontakt gelangt, und da die Plattform aus Metall ist, beschädigt der Abrieb die Tischanordnung. Ferner benötigt die Plattform von Zeit zu Zeit eine regelmäßige Wartung, um das Ansetzen von Rost zu vermeiden.

Daher wird mit der Erfindung beabsichtigt, die im Stand der Technik auftretenden Probleme zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern.

Eine Handabrichte weist eine Anschlaganordnung, eine Abrichtbasisanordnung und eine Abrichttischanordnung auf. Die Anschlaganordnung weist ein Anschlagelement auf, das aus Granit hergestellt ist und eine Anschlagfläche zum Abstützen eines Holzwerkstücks definiert. Ein Anschlagstellmittel ist an einer Seite der Abrichttischanordnung montiert und mit dem Anschlagelement verbunden. Das Anschlagstellmittel ermöglicht, dass das Anschlagelement gekippt werden kann, um den Winkel zwischen dem Anschlagelement und der Abrichttischanordnung einzustellen. Das Anschlagelement definiert auch eine Anschlagfläche und zwei Eingriffsschlitze, die an seinen beiden entfernten Enden angeordnet sind. Zwei Anschlagpositionierungskissen sind in die beiden Eingriffsschlitze eingesetzt. Jedes Anschlagpositionierungskissen ist aus einem federnden und flexiblen Material, wie zum Beispiel Nylon, hergestellt. Ferner kann das Anschlagpositionierungskissen ein Holzwerkstück abstützen, welches zu dünn ist, um von dem Anschlagelement abgestützt zu werden.

Es ist ein Vorteil der Erfindung, dass das Anschlagelement aus Granit hergestellt ist.

Ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, dass das Anschlagelement die Anschlagpositionierungskissen aufweist, die verhindern können, dass das Anschlagelement die Abrichttischanordnung abnutzt, und die ein Holzwerkstück abstützen können, das zu dünn ist, um von dem Anschlagelement abgestützt zu werden.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer Handabrichte gemäß der Erfindung;

2 eine perspektivische Explosionsansicht einer Anschlaganordnung gemäß der Erfindung;

3 eine vergrößerte Teilansicht der Anschlaganordnung aus 2;

4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in 1, wobei ein Holzwerkstück an der Anschlaganordnung abgestützt ist;

5 einen Schnitt wie in 4, wobei die Anschlaganordnung in einer anderen Position ist; und

6 einen Schnitt wie in 4, wobei ein relativ dünneres Holzwerkstück an der Anschlaganordnung abgestützt ist.

Mit Bezug auf die 1 bis 5 weist eine Handabrichte eine Anschlaganordnung, eine Abrichtbasisanordnung 91 und eine Abrichttischanordnung 92 auf. Die Anschlaganordnung weist ein Anschlagelement 10 auf, das einen viereckigen Querschnitt hat und aus Granit hergestellt ist. Da das Anschlagelement 10 aus Granit ist, ist es unempfindlich gegen Erosion, die durch Säure verursacht wird. Darüber hinaus ist das Anschlagelement 10 nicht so leicht verformbar, wenn es Druck ausgesetzt ist, da das Granit wenigstens einem Druck von 2000 kg/mm2 standhält und eine Moh's Härte von 5-7 hat, welche 8-mal höher als Stahl und 2,5-mal höher als Gussstahl ist. Außerdem hat das Anschlagelement 10 die Vorteile, dass es beständig gegen Magnetkraft ist, keine Fremdkörper annimmt, beständig gegen Änderung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist, und leicht zu warten und zu reinigen ist.

Ein Anschlagstellmittel 90 ist mit dem Anschlagelement 10 verbunden, um das Anschlagelement 10 zu kippen und somit den Winkel in Bezug auf die Abrichttischanordnung 92 einzustellen. Das Anschlagstellmittel 90 ist an einer Seite der Abrichttischanordnung 92 montiert. Das Anschlagstellmittel 90 und die Abrichttischanordnung 92 sind an der Abrichtbasisanordnung 91 befestigt. Das Anschlagelement 10 definiert eine Anschlagfläche 11, an welcher ein Werkstück 93 angelegt werden kann. Spezieller wird das Werkstück 93 während des Zu- und Abführens an der Abrichttischanordnung 92 von der Anschlagfläche 11 abgestützt. Das Anschlagelement 10 weist auch an seinen beiden entfernten Enden zwei Eingriffsschlitze 12 auf. Jeder Eingriffsschlitz 12 weist wenigstens ein, und vorzugsweise zwei darin angeordnete Befestigungslöcher 13 auf. Zwei Anschlagpositionierungskissen 20 sind in die beiden Eingriffsschlitze 12 eingesetzt. Jedes Anschlagpositionierungskissen 20 weist wenigstens ein, und vorzugsweise zwei Befestigungslöcher 21 auf, die mit den in jedem Eingriffsschlitz 12 definierten Befestigungslöchern 13 korrespondieren. Wenn jedes Anschlagpositionierungskissen 20 in seinen entsprechenden Eingriffsschlitz 12 eingesetzt ist, wird ein Befestigungselement 22 durch jedes Befestigungsloch 21 und das entsprechende Befestigungsloch 13 hindurch eingeführt, um dadurch das Anschlagpositionierungskissen 20 in dem Eingriffsschlitz 12 des Anschlagelements 10 zu befestigen.

Jedes Anschlagpositionierungskissen 20 ist aus einem federnden und flexiblen Material, wie Nylon, hergestellt. Darüber hinaus definiert jedes Anschlagpositionierungskissen 20 eine Fläche, die zu der Anschlagfläche 11 ausgerichtet ist und an welcher das Holzwerkstück 93 angelegt werden kann. Die beiden Anschlagpositionierungskissen 20 ermöglichen, dass das Anschlagelement 10 in Bezug auf die Abrichttischanordnung 92 schwenken kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen. Es versteht sich, dass die Abrichttischanordnung 92 aus Gussstahl hergestellt ist. Daher hat das Anschlagelement 10 eine größere Härte als die Abrichttischanordnung 92. Dementsprechend könnte, wenn das Anschlagelement 10 an der Abrichttischanordnung 92 schwenkt, das Anschlagelement 10 die Abrichttischanordnung 92 schwer abnutzen.

Mit Bezug auf 6 ist ein Holzwerkstück 94, das zu dünn ist, um von der Anschlagfläche 11 abgestützt zu werden, an der Abrichttischanordnung 92 platziert. In diesem Falle wird das Holzwerkstück 94 von dem Anschlagpositionierungskissen 20 abgestützt. Das Holzwerkstück 94 liegt an der Fläche an, die zu der Anschlagfläche 11 ausgerichtet ist.

In Anbetracht der vorhergehenden Ausführungen ist es ein Vorteil der Anschlaganordnung für eine Handabrichte gemäß der Erfindung, dass ein Anschlagelement 10 vorgesehen ist, welches aus Granit hergestellt ist.

Ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, dass das Anschlagelement 10 mit den Anschlagpositionierungskissen 20 versehen ist, die ermöglichen, dass das Anschlagelement 10 in Bezug auf die Abrichttischanordnung 92 geschwenkt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen, wodurch verhindert wird, dass das Anschlagelement 10 an der Abrichttischanordnung 92 reibt.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, dass die Anschlagpositionierungskissen 20 vorgesehen sind, die ein Holzwerkstück 94 abstützen können, das zu dünn ist, um von dem Anschlagelement 10 abgestützt zu werden.


Anspruch[de]
Anschlaganordnung für eine Handabrichte mit einer Abrichtbasisanordnung (91) und einer Abrichttischanordnung (92), aufweisend:

ein Anschlagelement (10), das aus Granit hergestellt ist und eine Anschlagfläche (11) definiert, die ermöglicht, dass ein Holzwerkstück (93) während des Zu- und Abführens an der Abrichttischanordnung (92) abgestützt werden kann; und

ein Anschlagstellmittel (90), das ermöglicht, dass das Anschlagelement (10) in Bezug auf die Abrichttischanordnung (92) gekippt werden kann, und das an einer Seite der Abrichttischanordnung (92) und an der Abrichtbasisanordnung (91) montiert ist.
Anschlaganordnung nach Anspruch 1, wobei die Anschlagfläche (11) des Anschlagelements (10) zwei Eingriffsschlitze (12) definiert, die an beiden Enden angeordnet sind, wobei in jedem Eingriffsschlitz (12) ein Anschlagpositionierungskissen (20) aufgenommen werden kann, das aus einem federnden und flexiblen Material hergestellt ist und ermöglicht, dass das Anschlagelement (10) in Bezug auf die Abrichttischanordnung (92) geschwenkt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen, wodurch verhindert wird, dass das Anschlagelement (10) die Abrichttischanordnung (92) abreibt. Anschlaganordnung nach Anspruch 2, wobei die Anschlagpositionierungskissen (20) aus Nylonmaterial hergestellt sind. Anschlaganordnung nach Anspruch 2, wobei jeder Eingriffsschlitz (12) wenigstens ein Befestigungsloch (13) aufweist und jedes Anschlagpositionierungskissen (20) wenigstens ein Befestigungsloch (21) aufweist, das mit dem wenigstens einen Befestigungsloch (13) des Eingriffsschlitzes (12) korrespondiert, und wobei jedes Anschlagpositionierungskissen (20) mittels wenigstens eines Befestigungselements (22) in den entsprechenden Eingriffsschlitz (12) eingesetzt ist. Anschlaganordnung nach Anspruch 2, wobei das Anschlagpositionierungskissen (20) eine Fläche definiert, von welcher ein Holzwerkstück (94), das zu dünn ist, um von der Anschlagfläche (11) abgestützt zu werden, abgestützt werden kann, und wobei die Fläche zu der Anschlagfläche (11) ausgerichtet ist. Anschlaganordnung nach Anspruch 1, wobei das Anschlagelement (10) aus Granit hergestellt ist, dessen Härte größer als die der Abrichttischanordnung (92) ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com