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Dokumentenidentifikation DE202007011330U1 27.12.2007
Titel Gaskocher
Anmelder Universität Duisburg-Essen, Körperschaft des öffentlichen Rechts, 45141 Essen, DE
Vertreter Patentanwälte Gesthuysen, von Rohr & Eggert, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 202007011330
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 13.08.2007
IPC-Hauptklasse F24C 3/00(2006.01)A, F, I, 20070813, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24C 15/10(2006.01)A, L, I, 20070813, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gaskocher mit einem Brenner und einem zugeordneten Rost sowie einen Rost insbesondere für einen derartigen Gaskocher oder sonstige Zwecke.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen Gasherd. Dementsprechend ist der Begriff "Gaskocher" vorzugsweise entsprechend weit auszulegen bzw. in diesem Sinne zu verstehen.

Bisherige Gasherde oder -kocher weisen üblicherweise einen Brenner oberhalb einer metallischen Oberfläche auf, auf der sich ein Rost abstützt. Meistens ist der Rost durch einen Ring oder Rahmen mit sich radial und/oder axial erstreckenden fingerartigen Abstützelementen zum Abstützen des Rostes und/oder Halten eines Topfes oder dergleichen versehen. Der Rost besteht üblicherweise aus Metall und ist dunkel bzw. schwarz ausgeführt. Dies ist im Hinblick auf das übliche Einbrennen von Speiseresten vorteilhaft.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gaskocher und Rost anzugeben, so das die Verschmutzung des Rosts und/oder von darunterliegenden Komponenten, insbesondere des Brenners oder einer sonstigen Oberfläche, minimiert wird, daß die Reinigung des Rosts und/oder Komponenten vereinfacht wird und/oder das eine einfache, funktionssichere Handhabung ermöglicht wird.

Die obige Aufgabe wird durch einen Gaskocher gemäß Anspruch 1, 4 oder 5 oder durch einen Rost gemäß Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Der Rost ist vorzugsweise aus einem keramischen Verbundwerkstoff hergestellt, der volloxidiert ist, als Faser- und/oder Matrix-Verbundwerkstoff ausgebildet ist, matrixummantelte vollkeramische Fasern enthält oder daraus besteht, mindestens bis 1200°C temperaturbeständig ist und/oder durch Erhitzen von Speiseresten freibrennbar ist.

Besonders bevorzugt ist der Gaskocher oder Brenner derart ausgebildet, daß der Brenner zwischen einem Normalbetrieb zum Kochen und einem Hochtemperaturbetrieb zum Freibrennen des Rosts umschaltbar ist.

Der Rost weist vorzugsweise im wesentlichen schlitzförmige Durchbrechungen auf, die konzentrisch angeordnet sind, sich jeweils über einen Umfangsabschnitt von weniger als &pgr;/2 erstrecken, gegeneinander peripher versetzt sind und/oder in ihrer radialen Breite und/oder ihrer Größe ausgehend vom effektiven Brennerdurchmesser zum äußeren Rand des Rosts hin abnehmen.

Besonders bevorzugt beträgt die Durchbrechungsfläche des Rosts weiniger als 50% seiner Gesamtfläche.

Besonders bevorzugt weist der Rost einen Vorsprung in einem umlaufenden Randbereich radial innerhalb von Durchbrechungen auf.

Die vorschlagsgemäße Lösung gestattet eine sehr einfache Reinigung des Rosts durch Freibrennen von Speiseresten, eine weitgehende Abdeckung von Komponenten unter dem Rost zur Minimierung der Verschmutzung der Komponenten, eine günstige Wärmeverteilung und ausreichende Wärmeabführung, einen einfachen und ästhetisch ansprechenden Aufbau und/oder einen sicheren Betrieb.

Der Gaskocher weist vorzugsweise eine Mulde auf, die aus Edelstahl hergestellt ist oder besteht, deren Größe im wesentlichen der Größe des Rosts entspricht, deren Seitenrand den Rost trägt, die zur Mitte hin eine Erhöhung aufweist und/oder in deren Mitte der Brenner erhöht angeordnet ist. Dies gestattet einen einfachen, leicht zu reinigenden Aufbau.

Weitere Aspekte, Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigt:

1 einen schematischen Schnitt eines vorschlagsgemäßen Gaskochers mit einem vorschlagsgemäßen Rost; und

2 eine Draufsicht des Rosts.

Ein vorschlagsgemäßer Gaskocher 1 – wie beispielhaft schematisch im Schnitt gemäß 1 dargestellt – weist insbesondere einen Brenner 2 und einen zugeordneten Rost 3 auf.

Der Rost 3 ist hergestellt oder besteht aus einem keramischen Verbundwerkstoff, der volloxidiert ist, als Faser- und/oder Matrix-Verbundwerkstoff ausgeführt ist, aus matrixummantelten vollkeramischen Fasern aufgebaut ist und/oder durch Erhitzen von Speiseresten freibrennbar ist.

Bei den Verbundwerkstoff handelt es sich besonders bevorzugt um keramische Fasern, die mit einem Schlicker (Suspension mit feinstkörnigen Partikeln einer Matrix) getränkt werden. Die Fasern werden besonders gewickelt und/oder durchgekühlt. Es werden insbesondere aluminiumsilikatische Matrizes und Aluminiumoxid- oder Aluminiumsilikatfasern verwendet. Insbesondere sind die Fasern durch poröse Matrixgerüste miteinander verbunden. So kann ein faserverstärkter, hochbelastbarer und/oder quasi duktiler Verbundwerkstoff erreicht werden.

Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Verbundwerkstoff um das unter der Marke WHIPOX des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. erhältliche Keramikmaterial.

Der bei der vorliegenden Erfindung vorgesehene keramische Verbundwerkstoff ist vorzugsweise mindestens bis 1200°C temperaturbeständig, insbesondere bis 1300°C, besonders bevorzugt mindestens im wesentlichen bis 1400°C.

Die Zugfestigkeit beträgt vorzugsweise 55 bis 120 MPa bei dem bevorzugten Verbundwerkstoff.

Die Biegefestigkeit beträgt vorzugsweise 80 bis 350 MPa bei dem bevorzugten Verbundwerkstoff.

Das Elastizitätsmodul beträgt vorzugsweise 40 bis 200 GPa bei dem bevorzugten Verbundwerkstoff.

Die interlaminare Scherfestigkeit beträgt vorzugsweise 5 bis 30 MPa bei dem bevorzugten Verbundwerkstoff.

Die Dichte beträgt vorzugsweise 1,5 bis 3,0 g/cm3 bei dem bevorzugten Verbundwerkstoff.

Die thermische Leitfähigkeit des bevorzugten Verbundwerkstoffs ist insbesondere geringer als 1,5 W/mK.

Die thermische Dehnung des bevorzugten Verbundwerkstoffs beträgt vorzugsweise weniger als 9·10–6/K.

Die Gesamtporositä des bevorzugten Verbundwerkstoffs beträgt vorzugsweise mindestens 25%.

Der Gaskocher 1 bzw. Brenner 2 ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß der Brenner 2 zwischen einem Normalbetrieb zum Kochen und einem Hochtemperaturbetrieb zum Freibrennen des Rosts 3 umschaltbar ist. Insbesondere wird beim Hochtemperaturbetrieb ein anderes Gas/Luft-Verhältnis bzw. ein optimiertes Gas/Luft-Verhältnis und/oder ein größerer oder maximaler Volumenstrom (Gasstrom) verwendet, um besonders hohe Temperaturen zum Freibrennen des Rosts 3 zu erreichen.

Das Freibrennen des Rosts 3 erfolgt insbesondere innerhalb von etwa 1 min. Beim Freibrennen des Rosts 3 wird vorzugsweise kein Topf auf den Rost 3 gestellt.

Beim Freibrennen wird der Rost 3 vorzugsweise durchgängig erwärmt. So kann trotz der möglichen und bevorzugten Porosität des Verbundwerkstoffs überraschenderweise eine quasi vollständige Entfernung von Speiseresten erreicht werden.

2 zeigt in einer Draufsicht eine besonders bevorzugte Ausbildung des Rosts 3.

Der Rost 3 weist vorzugsweise im wesentlichen schlitzförmige Durchbrechungen 4 auf, die bezüglich der Mitte bzw. Lage des Brenners 2 insbesondere konzentrisch angeordnet sind, sich jeweils über einen Umfangabschnitt von weniger als &pgr;/2, im wesentlichen &pgr;/4 oder weniger, erstrecken und/oder gegeneinander peripher versetzt sind. Versuche haben ergeben, daß so eine gute Wärmeverteilung und ausreichende Wärmeabfuhr und gleichzeitig eine gute Abdeckung des darunterliegenden Brenners 2 oder sonstiger Komponenten erreichbar ist.

Vorzugsweise nimmt die radiale Breite und/oder die Größe der Durchbrechungen 4 zum äußeren Rand des Rosts 3 hin ab. Dies gilt insbesondere zumindest ausgehend von einem effektiven Brennerdurchmesser D, der in 1 schematisch angedeutet ist und demjenigen Radius bzw. Bereich entspricht, bei dem die Gasflamme bzw. der Brenner 2 die stärkste Wärmeentwicklung auf der Rostunterseite zeigt. Besonders bevorzugt nimmt die radiale Breite bzw. die Größe der Durchbrechungen 4 von diesem Brennerdurchmesser D zum äußeren Rand des Rosts 3 hin ab und/oder nach innen zur Mitte hin zu. Dies führt zu einer optimalen Wärmeverteilung, wie Versuche gezeigt haben. Besonders bevorzugt beträgt die Durchbrechungsfläche des Rosts 3 weiniger als 50% seiner Gesamtfläche. Dies ist dem Schutz des Brenners 2 und/oder sonstiger darunterliegender Komponenten zuträglich. Gleichzeitig wird trotzdem eine gute Wärmezufuhr ermöglicht, wie Versuche gezeigt haben.

Besonders bevorzugst weist der Rost 3 einen Vorsprung 5 in einem umlaufenden Randbereich radial innerhalb von Durchbrechungen 4 auf. Dieser Vorsprung 5 kann insbesondere peripher umlaufend und/oder durch eine axiale Schulter bzw. einen entsprechenden Ringbereich bzw. eine ringartige Verdickung gebildet sein. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich. Insbesondere kann der Vorsprung 5 auch bereichsweise unterbrochen sein.

Der Vorsprung 5 dient insbesondere dazu, einem Benutzer anzuzeigen, daß ein nicht dargestellter Topf oder dergleichen möglichst nur innerhalb des umlaufenden oder über den Umfang verteilt angeordneten Vorsprungs 5 auf dem Rost 3 abgestellt werden sollte. So kann eine immer ausreichende Wärmeabfuhr durch die radial außerhalb des Vorsprungs 5 liegenden Durchbrechungen 4 sichergestellt werden.

Alternativ oder zusätzlich kann der Vorsprung 5 dazu dienen, daß größere Töpfe auf dem Vorsprung 5 in einem etwas angehobenen Zustand zu liegen kommen, so daß auch in diesem Fall eine ausreichende Wärmeabfuhr über die radial außen liegenden Durchbrechungen 4 noch ermöglicht wird.

Der Vorsprung 5 ist vorzugsweise auf beiden Seiten des Rosts 3 gebildet.

Insbesondere ist der Rost 3 spiegelsymmetrisch bezüglich seiner Hauptebene ausgebildet.

Der Rost 3 ist vorzugsweise zumindest im wesentlichen flach, dünn, eben und/oder kreisrund ausgebildet. Jedoch sind auch andere Konfigurationen möglich. Der Rost 3 weist vorzugsweise eine Dicke von weniger als 5 mm, insbesondere von im wesentlichen 4 mm oder weniger, auf. Die verhältnismäßig geringe Dicke ermöglicht ein sehr schnelles und gleichmäßiges Durcherhitzen des Rosts 3 und damit ein sehr effektives Freibrennen von Speiseresten oder dergleichen. Der Begriff "Rost" ist vorzugsweise dementsprechend weit zu verstehen.

Generell ist anzumerken, daß der Rost 3 auch unabhängig von dem beschriebenen Gaskocher 1 generell zum Kochen oder Tragen eines heißen Kochgegenstands, wie eines nicht dargestellten Topfs oder dergleichen, oder auch darüber hinaus für sonstige Zwecke verwendet werden kann.

Außerdem kann der vorgeschlagene Verbundwerkstoff auch für sonstige Komponenten oder Teile zum Kochen, im Backofen oder in der Mikrowelle verwendet werden. Insbesondere kann der Verbundwerkstoff als Material zur Herstellung von Komponenten, Teilen oder Abdeckungen oder als Beschichtung, Verblendung oder dergleichen eingesetzt werden. Insbesondere ist dementsprechend der Begriff "Rost" vorzugsweise in einem sehr breiten Sinne zu verstehen, daß auch die vorgenannten Aspekte abgedeckt werden.

Der vorschlagsgemäße Gaskocher 1 weist vorzugsweise eine Mulde 6 auf, die insbesondere im wesentlichen nur konkav ausgebildet ist, die aus Edelstahl hergestellt ist oder besteht, deren Größe im wesentlichen der Größe des Rosts 3 entspricht, deren Seitenrand 7 den Rost 3 trägt, die zur Mitte hin eine Erhöhung 8 aufweist und/oder in deren Mitte der Brenner 2 erhöht angeordnet ist. Dies gestattet einen einfachen und/oder leicht zu reinigenden Aufbau.

Der Brenner 2 weist vorzugsweise eine insbesondere konvexe oder konische Abdeckung 9 auf, die insbesondere die Erhöhung 8 abdeckt. Besonders bevorzugt ist zwischen der Abdeckung 9 und der Erhöhung 8 bzw. der Mulde 6 ein Ringspalt 10 für den Brenner 2 gebildet. Durch den Ringspalt 10 kann das Gas/Luft-Gemisch in gewünschter Weise im wesentlichen radial und/oder axial ausströmen und anschließend die Flamme bzw. Flammen um den Brenner 2 bzw. die Abdeckung 9 herum bilden.

Besonders bevorzugt ist der Ringspalt eine im Übergang des konkaven Bereich der Mulde 6 bzw. Erhöhung 8 zu einem konischen oder konkaven Bereich der Abdeckung 9 angeordnet bzw. gebildet.

Insbesondere sind in der Mulde 6 bzw. Erhöhung 8 entsprechende Zuführkanäle 11 zur Zuführung des Gas/Luft-Gemischs sowie gegebenenfalls sonstige Komponenten, wie ein Temperaturfühler, ein Magnetschalter oder dergleichen, angeordnet.

Das bereits beschriebene Freibrennen des Rosts 3 erfolgt vorzugsweise durch entsprechend erhöhte Zufuhr eines Gas/Luft-Gemisches und entsprechend starke Erhöhung der Wärmezufuhr, so daß der Rost 3 insbesondere durchgängig und/oder übermäßig erhitzt wird, um Speisereste oder dergleichen zu verbrennen. Da der Rost 3 aus dem besonders bevorzugt volloxidierten Faserverbundwerkstoff besteht, kann der Rost 3 auch nicht weiter oxidieren, sondern behält seine ursprüngliche – insbesondere helle der weiße Farbe – auch nach sehr lang anhaltendem Freibrennen.

Der Seitenrand 7 der Mulde 6 und der Rost 3 bilden vorzugsweise im wesentlichen eine durchgehende Fläche und/oder enden in einer gemeinsamen horizontalen Ebene, wie in 1 angedeutet. Besonders bevorzugst weist der Seitenrand 7 hierzu eine Ringschulter oder ringförmige Ausnehmung 12 zur randseitigen Aufnahme des Rosts 3 auf. Alternativ oder zusätzlich weist der Seitenrand 7 vorzugsweise einen sich radial an den Rost 3 anschließenden, flachen Flansch- oder Ringabschnitt 13 auf, wie in 1 angedeutet.

Die Mulde 6 mit ihrem Seitenrand 7 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.

Die Mulde 6 und/oder die Abdeckung 9 besteht bzw. bestehen vorzugsweise aus Stahl, insbesondere Edelstahl.

Der Rost 3 kann mindestens eine seitenrandoffene Ausnehmung 14 aufweisen, wie in 2 angedeutet, insbesondere zum Erleichtern des Herausnehmens des Rosts 3. Gegebenenfalls können die radial außerhalb des Vorsprung 5 angeordneten Durchbrechungen 4 auch durch eine Ausnehmung 14 oder mehrere insbesondere über den Umfang verteilte Ausnehmungen 14 gebildet oder ersetzt sein.


Anspruch[de]
Gaskocher (1) mit einem Brenner (2) und einem zugeordneten Rost (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) aus einem keramischen Verbundwerkstoff hergestellt ist oder besteht, der volloxidiert ist, als Faser- und/oder Matrix-Verbundwerkstoff ausgebildet ist, matrixummantelte vollkeramische Fasern enthält oder daraus besteht, mindestens bis 1200°C temperaturbeständig ist und/oder durch Erhitzen von Speiseresten freibrennbar ist. Gaskocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) bis 1300°C, insbesondere mindestens im wesentlichen 1400°C, temperaturbeständig ist. Gaskocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskocher (1) oder Brenner (2) derart ausgebildet ist, daß der Brenner (2) zwischen einem Normalbetrieb zum Kochen und einem Hochtemperaturbetrieb zum Freibrennen des Rosts (3) umschaltbar ist. Gaskocher (1) mit einem Brenner (2) und einem zugeordneten Rost (3), insbesondere nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

daß der Rost (3) vorzugsweise im wesentlichen schlitzförmige Durchbrechungen (4) aufweist, die konzentrisch angeordnet sind, sich jeweils über einen Umfangsabschnitt von weniger als &pgr;/2 erstrecken, gegeneinander peripher versetzt sind und/oder in ihrer radialen Breite und/oder ihrer Größe ausgehend vom effektiven Brennerdurchmesser (D) zum äußeren Rand des Rosts (3) hin abnehmen, und/oder

daß der Rost (3) eine Durchbrechungsfläche von weniger als 50% seiner Gesamtfläche aufweist, und/oder

daß der Rost (3) einen Vorsprung (5) in einem umlaufenden Randbereich radial innerhalb von Durchbrechungen (4) aufweist.
Gaskocher (1) mit einem Brenner (2) und insbesondere einem zugeordneten Rost (3), insbesondere nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskocher (1) eine vorzugsweise konkave Mulde (6) aufweist, die aus Edelstahl hergestellt ist oder besteht, deren Größe im wesentlichen der Größe des Rosts (3) entspricht, deren Seitenrand (7) den Rost (3) trägt, die zur Mitte hin eine Erhöhung (8) aufweist und/oder in deren Mitte der Brenner (2) erhöht angeordnet ist. Gaskocher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (2) eine vorzugsweise konvexe oder konische Abdeckung (9) aufweist, insbesondere wobei zwischen der Abdeckung (9) und der Erhöhung (8) der Mulde (6) ein Ringspalt (10) für den Brenner (2) bzw. zur Gaszuführung gebildet ist. Gaskocher nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenrand (7) der Mulde (6) und der Rost (3) im wesentlichen eine durchgehende Fläche bilden oder in einer Horizontalebene enden. Gaskocher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) zumindest im wesentlichen flach, dünn, eben und/oder kreisrund ausgebildet ist. Gaskocher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) ein Dicke von weniger als 5 mm, insbesondere von im wesentlichen 4 mm oder weniger, aufweist. Rost (3), insbesondere für einen Gaskocher (1) oder zum Kochen oder Tragen eines heißen Kochgegenstands, wie eines Topfs,

dadurch gekennzeichnet,

daß der Rost (3) aus einem keramischen Verbundwerkstoff hergestellt ist oder besteht, der volloxidiert ist, als Faser- und/oder Matrix-Verbundwerkstoff ausgebildet ist, matrixummantelte vollkeramische Fasern enthält oder daraus besteht, mindestens bis 1200°C temperaturbeständig ist und/oder durch Erhitzen von Speiseresten freibrennbar ist, und/oder

daß der Rost (3) vorzugsweise im wesentlichen schlitzförmige Durchbrechungen (4) aufweist, die konzentrisch angeordnet sind, sich jeweils über einen Umfangsabschnitt von weniger als &pgr;/2 erstrecken, gegeneinander peripher versetzt sind und/oder in ihrer radialen Breite und/oder ihrer Größe zum äußeren Rand des Rosts (3) hin abnehmen.
Rost nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) bis 1300°C, insbesondere mindestens im wesentlichen 1400°C, temperaturbeständig ist. Rost nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) eine Durchbrechungsfläche von weniger als 50% seiner Gesamtfläche aufweist. Rost nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) einen Vorsprung (5) in einem umlaufenden Randbereich radial innerhalb von Durchbrechungen (4) aufweist. Rost nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) zumindest im wesentlichen flach, dünn, eben und/oder kreisrund ausgebildet ist. Rost nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (3) ein Dicke von weniger als 5 mm, insbesondere von im wesentlichen 4 mm oder weniger, aufweist.






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