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Liegedreirad für behinderte Menschen - Dokument DE202007011609U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007011609U1 27.12.2007
Titel Liegedreirad für behinderte Menschen
Anmelder Wohlfahrt, Armin, 99438 Legefeld, DE
DE-Aktenzeichen 202007011609
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 16.08.2007
IPC-Hauptklasse B62K 5/04(2006.01)A, F, I, 20070816, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61G 5/02(2006.01)A, L, I, 20070816, B, H, DE   B62M 1/12(2006.01)A, L, I, 20070816, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Therapeutische, selbständige Fortbewegung für Rollifahrer und andere teilweise behinderte Personen sind meist nur durch spezielle Konstruktionen, wie Handbike oder Dreirad mit normaler Sitzposition, bekannt.

Die Fortbewegung ausschließlich durch die Armkraft, ist jedoch nur durch spezielles Training und nur in ausgewählten Behindertensportbereichen möglich.

Die meisten Betroffenen könnten jedoch Restfunktionen in den Armen oder den Beinen also gemeinsam nutzen, bzw. diese selbst therapeutisch trainieren. Dafür fehlt Ihnen ein Gerät, das sie entsprechend eigenständig nutzen können, was gerade im Freizeitbereich mit einem hohen Motivationsfaktor, eben durch die eigenständige Beweglichkeit, auch außerhalb therapeutischer Angebote, verbunden wäre.

Dreirädrige Konstruktionen für behinderte Personen gibt es meist nur mit extrem hohem und damit gefährlichem Schwerpunkt, die bei Unebenheiten im Gelände sehr schnell umkippen. Liegeräder dagegen sind rein sportlicher Natur, vorwiegend für den Beinantrieb konstruiert und nur bedingt für behinderte Personen geeignet.

Für Rollifahrer gibt es nur die Alternative Handbike. Die Handbikes sind ausschließlich Freizeitgeräte ohne Möglichkeit den körperlichen Zustand im Problembereich verbessern zu können.

Der Dualantrieb ist eine selten angebotene Lösung (DE 461451), wobei eine Dreiradvariante einen zu hohen Schwerpunkt hätte und das obere Lager des Armantriebes das Einsteigen beinahe unmöglich macht. Als Dreirad, jedoch mit Vorderradantrieb in Verbindung mit einer Einstiegshilfe, tiefem Schwerpunkt und Kompensation der Seitenneigung, entspricht das vorgestellte Gerät den Anforderungen für diesen Einsatz.

In diesem Sinne ist jedoch kein Liegerad, als Dreirad in Kompaktbauweise, mit den Vorteilen der vorgestellten Erfindung bekannt:

Der im Patentanspruch 1-92 angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde ein Liegerad- als Dreirad mit Arm und Beinantrieb, in kompakter Bauform, für Personen mit Bewegungseinschränkungen, jedoch nicht ausschließlich für Diese zu konzipieren.

Es gilt den kombinierten Antrieb inklusive Lenkung für den Vorderradantrieb nutzbar zu machen und vor allem mit einem tiefen Schwerpunkt zu optimieren, und dabei nicht auf eine synchrone Antriebsverbindung oder einen Freilauf angewiesen zu sein, damit das benachteiligte Arm- oder Beinpaar bevorzugt bewegt werden kann.

Die technische Besonderheit ergibt sich aus dem Verhältnis der Lenkgeometrie, mit dem langen Nachlauf, zu der Bewegungsfreiheit in der Liegeposition mit dem tiefem Schwerpunkt, die ohne Freilauf oder synchrone Kopplung der beiden Antriebskurbeln auskommt. Dabei wird eine hohe Kurvensicherheit, Bodenfreiheit und bei Bedarf ein extrem kleiner Kurvenradius bei mitgeführten Armen und Beinen ermöglicht.

Zudem ist das Problem des einfachen Ein- und Ausstiegs im Bereich des Armantriebes besonders für behinderte Menschen zu lösen.

Damit ist das Liegerad für viele Formen der motorischen oder neurologischen Behinderung als Therapie- und Fortbewegungsmittel auch im Alttag geeignet.

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1-12 aufgeführten Merkmale gelöst.


Anspruch[de]
Für eine Vorrichtung zur Fortbewegung, für Menschen mit Behinderung in einer Liegeposition oder leicht geneigten vertikalen Position, bestehend aus einem vorderen Antriebsrad (1), zwei hinteren Laufrädern (2 + 3), einem Liegesitz (4), schwenkbar in Punkt (4a), sowie einem Antriebsmodul (5) mit einer Lenkung (6), auf der Basis der dreiteiligen Rahmenkonstruktion (A + B + C), dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (1) mittels Ketten (7) oder Kardanwelle oder Riemen durch Arme und Beine gemeinsam, nicht synchron gekoppelt, die Muskelkraft auch ohne Freilauf in den Kurbellagern (5a + 5b) angetrieben wird oder optional durch einen Nabenmotor im Rad (1) unterstützt wird. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Laufräder (2 + 3) in zwei rechtwinklig zur Fahrtrichtung nach außen gespreizten Radaufhängungen, (C2 + C3) befestigt sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfreiheit und die Spurbreite der Rahmenkonstruktion (C) an den Teleskopradaufhängungen (C2 + C3) mit Führungsnut verstellbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Laufräder (2 + 3) an den Radaufhängungen, durch lockern je einer Klemme (8 + 9) für die Demontage gelöst werden können. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Rahmenkonstruktion (B) mit Liegesitz (4) an der Verbindung (10) der Teleskopradaufhängungen der Hinterräder um die Längsachse schwenkbar gelagert ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den hinteren Laufrädern (2 + 3) zwei Gummielemente (11 + 12) befinden, welche miteinander durch ein Stahlseil (13) verbunden, am hinteren Teil der Rahmenkonstruktion (B) mittig, befestigt sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlseil (12) durch eine Öse (14) und deren Position, in der Mitte der Rahmenkonstruktion (B) verstellbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (5) an dem Kurbellager für die Beine (5a) schwenkbar gelagert ist und mittels Schnellspanner (15) aus der Rahmenkonstruktion (A) gelöst werden kann und so das Kurbellager für die Arme (5b) nach oben schwenkbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkgeometrie des Lenkwinkels (16), der zwischen den 2 Kurbellagern (5a + 5b) hindurchführt und den langen Nachlauf (17) des Antriebsrades bestimmt, eine optimale Kurvenstabilität während der Fahrt und ebenso einen engen Wenderadius bei Schritttempo ermöglicht. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter dem Liegesitz (4) ein Schnellverschluss (18), zum Lösen der Verbindung der Rahmenkonstruktion (B) in zwei Teile, befindet. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch je eine Halterung an der Außenseite des Sitzes (4), rechts (19) und links (20) jeweils ein Bein der/s Fahrerin/ers während der Kurbelbewegungen sicher geführt wird. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Armkurbeln (21 + 22) so konstruiert sind, dass ein Bewegungsfreiraum für die Beine, insbesondere die Knie in jeder Kombination der Bein- und Armumdrehung erhalten bleibt und trotzdem das Lenken des Liegerades ermöglicht.






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