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Dokumentenidentifikation DE202007011729U1 27.12.2007
Titel Reibradgetriebe
Anmelder Schlötzer, Eugen, 91126 Rednitzhembach, DE
DE-Aktenzeichen 202007011729
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 15.08.2007
IPC-Hauptklasse F16H 13/08(2006.01)A, F, I, 20070815, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unter- oder Übersetzung von rotierenden Antrieben (Getriebe)

Herkömmlicherweise wird ein Getriebe mit Zahnrädern aufgebaut, die über den Formschluss der Zähne mit unterschiedlichen Zähnezahlen Drehmomente in einen anderen Drehzahlbereich unter oder übersetzen. Der Nachteil solcher Getriebe ist, dass bei hohen Drehzahlen der Verschleiss, Wärmeentwicklung und die Geräuschentwicklung sehr hoch sind.

Es sind Getriebe bekannt, die in den vielfältigsten Varianten als mehrstufige Zahnübersetzungen oder Planetengetriebe wirken, ferner ist unter Patentnummer DE 39 30 408 A1 ein Reibrad Getriebe bekannt (eigene Anmeldung. V. 12.09.89), dass ein Reibradgetriebe darstellt.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eins Vorrichtung der Eingangs genannten Art zu schaffen, die vergleichsweise einfach aufgebaut ist und dennoch universell einsetzbar ist.

Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielhaft beschrieben.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Unter- oder Übersetzung von rotierenden Antrieben (Getriebe) besteht aus einem festgelagertem, starren Aussenring 1, der mit einem definierten Winkel (z. B. 7 Grad) die Berührungskante der Planetenscheiben darstellt. Der Planetensatz besteht aus drei Rollscheiben 2, die in aussenliegenden Trägerscheiben/Treibsegmenten 3 drehbar gelagert sind. Die Laufflächen der Scheiben sind ballig ausgebildet.

Die abtriebsseitige Trägerscheibe ist konzentrisch mit der Abtriebsachse fest verbunden.

Die Antriebsachse 4 ist kegelförmig ausgebildert (ca. 7 Grad).

Eine Sonderform dieses Getriebes gemäß beschreibt eine wirkungsgradverbesserte Variante mit folgender Besonderheit: Wenn der Ablaufwinkel des feststehenden Außenrings 5 in seiner Verlängerung sich mit dem Winkel der Verlängerung der Trägerachse 6 am Treibsegment 7 und die Verlängerung des Winlels der Antriebsachse 8 in einem Punkt schneiden (egal in welchem), ist das Kippmoment des System gleich null.

Abb. 1
1
Aussenring
2
Rollscheiben
3
Trägerscheiben/Treibsegment
4
Antriebsachse
Abb. 2:
5
Aussenring
6
Trägerachse
7
Treibsegment
8
Antriebsachse


Anspruch[de]
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Unter- oder Übersetzung von rotierenden Antrieben (Getriebe) besteht aus einem feststehenden Aussenring, der mit dem Gehäuse des Antriebselements fest verbunden ist. Die kegelförmige Antriebsachse (4) hat die Aufgabe die Rollscheiben (2), vorzugsweise drei Scheiben, zu klemmen, dass eine rollende reibschlüssige Kraftverbindung entsteht. Die notwendige Axialkraft für den Reibschluss ergibt sich aus dem Winkel des Antriebsachse (4). Der Tangens dieses Winkels geht reziprok in die Klemmkraft. Das Drehmoment wird durch Übertragung der erzwungenen Rollung der Scheiben auf die Mitnahmezapfen des Treibsegmentes (3) übertragen. Diese Anordnung kann mehrfach hintereinander angeordnet werden. Die konstruktive Besonderheit, dass die Verlängerung der drei Rollachsen sich in einem Punkt treffen.






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