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Dokumentenidentifikation DE202007012095U1 27.12.2007
Titel Gleichluftsystem für eine Abzugshaube, insbesondere zur Anwendung an einem Kochfeld
Anmelder Horber, Thilo, 78256 Steißlingen, DE
Vertreter Heisel, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 78464 Konstanz
DE-Aktenzeichen 202007012095
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 29.08.2007
IPC-Hauptklasse F24C 15/20(2006.01)A, F, I, 20070829, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abzugshaube mit einem Abluftsystem, das geeignet ist, an einem Kochfeld angeordnet zu werden.

Stand der Technik

Unter dem Begriff einer Abzugshaube, auch als Dunstabzugshaube oder als Wrasenabzug bekannt, versteht man eine Vorrichtung zum Absaugen und Filtern des beim Kochen entstehenden Wrasen. Wrasen bezeichnet man im Allgemeinen als Koch- oder Backdunst, welcher neben Luft auch Wasser und insbesondere Fett enthält. Bei dem Wrasenabzug handelt es sich daher um eine technische Vorrichtung zur Absaugung von bei Kochvorgängen entstehenden Dünsten. Dunstabzugshauben umfassen in der Regel neben einer Haubenkonstruktion eine oder mehrere Radial- oder Axiallüfter sowie entsprechende Fettfilter.

Dunstabzugshauben werden grundsätzlich in zwei Ausführungsformen hergestellt. Zum einen ist die Dunstabzugshaube als sogenannte Ablufthaube oder andererseits als Umlufthaube bekannt.

Ablufthauben weisen die Eigenschaft auf, dass die abgesaugte Luft in Richtung ausserhalb eines Raumes geführt wird. Um den Betrieb einer solchen Ablufthaube aufnehmen zu dürfen, ist es notwendig, die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die so genannte Feuerstättenverordnung zu berücksichtigen. Generell gilt, dass die Menge der abgeführten Luft ungefähr gleich der Menge der zugeführten Luft übereinstimmen muss. Dadurch ist es für den Betrieb notwendig, dass genügend frische Luft in den Raum nachströmen kann (zum Beispiel durch ein geöffnetes Kippfenster, das mit einem Fensterkontaktschalter ausgestattet ist oder ein entsprechendes ausgeschaltetes Zuluftelement).

So ist beispielsweise aus der WO 2001051857 A (PHILIP MEREDITH, ANDREM LIVCHAK) 10.01.2001 eine Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb bekannt. Die Dunstabzugshaube ist derart gestaltet, dass innerhalb der Dunstabzugshaube ein Wirbel entsteht, der im Bereich des Kochfeldes ein Unterdruck erzeugt. So können, durch die in der Abluftströmung zusätzlich eingeführten Lüfter, die aus der Verwirbelung entstehenden Wrasen abgesaugt werden.

Aus der US 4655194 A (WILLIAM G. WOODEN) 15.04.1986 ist ebenfalls eine Dunstabzugshaube bekannt. Diese Dunstabzugshaube kennzeichnet sich dadurch, dass Abluft und Zuluft voneinander getrennt ausgeführt sind. So wird die Zuluft entfernt von der Abluft in Richtung des Kochfeldes geblasen. Aufgrund des entstehenden Unterdrucks, der durch die Ablufteinrichtung erzeugt wird, entsteht ein Luftvorhang, der dynamisch an dem Kochfeld vorbeistreicht. Abluft und Zuluft sind nahezu auf gleicher Höhe angeordnet und innerhalb der Haube vorgesehen. Die Zuluft strömt trichterförmig in Richtung Kochfeld, wird jedoch durch das Ansaugen bereits vor Auftreffen des Kochfeldes abgesogen. In Seitenansicht auf die Dunstabzugshaube entsteht ein bogenförmig ausgestalteter Luftvorhang.

Aus der GB 1180852 A (DONALD DELBERT JENSEN) 22.01.1968 ist ebenfalls eine besondere Ausführung einer Dunstabzugshaube bekannt. Diese Dunstabzugshaube kennzeichnet sich dadurch, dass sowohl ein Zuluftsystem als auch ein Abluftsystem vorhanden und jedes der beiden Systeme mit einem Lüfter versehen ist. Die Zuluft erfolgt über ein Führungssystem entlang der Rückwand eines Kochfeldes und ist derart gestaltet, dass dieses sowohl im rückwärtigen Bereich des Kochfeldes an der Wand als auch hinter dem Kochmodul und dem Schrankmodul unten auf der Bodenseite und vor dem Schrankelement dann wieder in den Raum dringen kann. Dadurch wird gewährleistet, dass genügend Zuluft in den Raum gelangt. Die Abluft erfolgt, wie an sich aus dem übrigen Stand der Technik bekannt, durch eine im Bereich des Kochfeldes entstehende Sogwirkung, so dass der Wrasen über die erzeugte Luftströmung durch einen Fettfilter nach Aussen geführt werden kann.

Aus der WO 2006012628 A (ANDREM LIVCHAK, DEREK SCHROCK, RICK BAGWELL) 25.07.2005 ist ebenfalls eine Dunstabzugshaube bekannt, bei der Zu- und Abluft entsprechend getrennt ausgeführt sind. Zu- und Abluft weisen jeweils Lüfter auf. Die Zuluft wird aus der Dunstabzugshaube unmittelbar vor das Kochfeld, in den Bereich, in dem die Person steht um das Kochfeld zu bedienen, geblasen und parallel über das Kochfeld umgelenkt. Aufgrund des entstehenden Unterdrucks des Abluftsystems wird dann ein Luftbogen über dem Kochfeld erzeugt.

Alle vorgenannten aus dem Stand der Technik bekannten Dunstabzugshauben sind derart gestaltet, dass im Bereich des Kochfeldes ein Luftbogen entsteht, der dadurch erzeugt wird, dass Zuluft schräg von einer Seite aus trichterförmig auf das Kochfeld aufgeblasen wird und aufgrund des entstehenden Soges, hervorgerufen durch das Abluftsystem, diese Luft wieder nach oben in die Dunstabzugshaube eingesogen wird. Dadurch entsteht ein entsprechender Luftbogen.

Nachteile des Standes der Technik

Luftbogen der vorstehenden Art haben jedoch den Nachteil, dass sie insbesondere in den Randbereichen den Wrasen, der beim Kochen entsteht, nicht erfassen. Zudem weisen die vorstehenden Systeme keine Regelung auf, dass die Menge der zugeführten Luft ungefähr auch der Menge der abgeführten Luft entspricht. Vielmehr sind die vorstehenden Systeme darauf abgestellt, dass im Bereich der Dunstabzugshaube, um den Wrasen zu erfassen, ein Unterdruck entsteht. Dadurch ist es notwendig, dass mehr Abluft abgezogen, als Zuluft zugeführt wird.

Ferner zeigen die aus dem Stand der Technik bekannten Einrichtungen, dass kein Gleichluftsystem vorhanden ist. Die Menge der zugeführten Luft entspricht nicht der abgeführten Luft, so dass zusätzliche technische Einrichtungen bereitgestellt werden müssen, um der Feuerstättenverordnung zu genügen. Insbesondere wenn ein Schwedenofen oder eine sonstige Feuerstätte innerhalb des Raumes angeordnet ist, ist es notwendig, zusätzliche Luftzufuhreinrichtungen bereitzustellen.

Zudem ergibt sich dadurch der Nachteil, dass kalte Frischluft eingesaugt wird. Dadurch ist es notwendig, diese Menge an Luft wiederum zu erwärmen. Dies ist mit weiteren Kosten verbunden. Der Wärmeverlust ist erhelblich.

Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abzugshaube bereitzustellen, bei der der Wrasen abgezogen wird, ohne dass weitere Einrichtungen an Fenster, Türen oder ähnlichem zur Schaffung eines Druckausgleichs angebracht werden müssen.

Lösung der Aufgabe

Die Lösung der Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 bereitgestellt.

Vorteile der Erfindung

Einer der wesentlichen Vorteile der Erfindung ist es, dass durch Bereitstellung eines Gleichluftsystems eine Einrichtung geschaffen worden ist, für die es nicht notwendig ist, weitere Einrichtungen an Fenster, Türen oder ähnlichem zur Schaffung eines Druckausgleichs bereitzustellen. Die Erfindung lässt sogar zu, dass eine oder mehrere Feuerstätten innerhalb des Raumes, in dem die Abzugshaube installiert ist, betrieben werden können. Dies liegt darin begründet, dass die Abzugshaube derart ausgelegt ist, dass je nach Bedarf die notwendige Menge an Zuluft in den Raum gelangt. Dies bedeutet, dass die Menge an abgesogener Luft (entweder allein durch die Abzugshaube oder in Verbindung mit einer oder mehreren Feuerstätten) immer im Gleichgewicht steht.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass zwischen Abzugshaube und Randbereich des Kochfeldes ein sogenannter aerodynamischer Vorhang entsteht. Dieser aerodynamische Vorhang wird entweder dadurch erzeugt, dass Luft von der Dunstabzugshaube in Richtung Kochfeld strömt oder im Bereich des Kochfeldes Luft aktiv in Richtung der Dunstabzugshaube strömt. Der Luftkanal, der diesen aerodynamischen Vorhang erzeugt, ist schmal ausgebildet und vorzugsweise im Randbereich des Kochfeldes beziehungsweise der Abzugshaube angeordnet. Der Kanal selbst ist rechteckig ausgestaltet, so dass eine vorhangartige Strömung entsteht. Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem Luft trichterförmig auf das Kochfeld geblasen wird oder Luft von oben heruntergedrückt wird und die sich dann auf dem Kochfeld niederschlägt und nach Aussen weggedrückt wird, handelt es sich hier um eine gerichtete schmale ausgebildete Luftströmung, die verhindert, dass Wrasen, der beim Kochen entsteht, ausserhalb des aerodynamischen Vorhanges gelangen kann. Tritt Wrasen in den aerodynamischen Vorhang, so wird durch die Luftströmung der Wrasen aufgenommen und durch die erzeugte Abluft, die über dem Kochfeld angeordnet ist, mit nach Aussen geführt.

Die vorhangartige Strömung kann laminar sein. Dies bedeutet, dass diese gerichtet ist und gleichmässig strömt. Eine andere Ausführung sieht vor, dass die Strömung turbulent ist und derart ausgelegt ist, dass diese turbulenten Strömungen zur Kochfeldmitte wandern. Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass die vorhangartige und gerichtete Strömung nicht senkrecht zur Haube beziehungsweise zum Kochfeld die jeweilige Einrichtung verlässt, sondern – vergleichbar mit der Haube – eine in Seitenansicht auf das Kochfeld ausgerichtete trapezförmige Gestalt aufweist, wobei sich die Strömung in Richtung der Haube verjüngt.

Für die Realisierung der Zu- und Abluft innerhalb der Abzugshaube sind nur geringe konstruktive Veränderungen an den bisher gestalteten Dunstabzugshauben notwendig. So ist mittels eines Einsatzes innerhalb der Dunstabzugshaube bereits eine Vorrichtung geschaffen, mit der der aerodynamische Vorhang, ausgehend von der Dunstabzugshaube, in Richtung Kochfeld erzeugt werden kann. Durch eine weitere Rohrführung innerhalb des Abluftrohres, kann die Zuluft ausserhalb des vorzugsweise mittig angeordneten Abluftrohres geführt werden. Zu- und Abluft werden vorzugsweise mittels unterschiedlicher Lüfter geregelt.

Um die Abzugshaube in ihren Abmassen so gering wie möglich zu halten, ist es denkbar, dass sogenannte Abweiser im Bereich des Kochfeldes vorhanden sind. Diese Abweiser bewirken, dass die von der Abzugshaube in Richtung Kochfeld strömende Luft, in der Ausbildung eines aerodynamischen Vorhangs, auf diese Abweiser trifft. Diese Abweiser führen wiederum dazu, dass eine Luftströmung zurück mittig über das Kochfeld in Richtung Abluft geführt wird. Dadurch entsteht in Frontansicht auf die Dunstabzugshaube, in Bezug auf das Kochfeld, eine Strömung von Aussen zur Mitte hin und von der Mitte ausgehend zurück in die Dunstabzugshaube.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor.

Zeichnungen

Es zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Abzugshaube in Zusammenwirkung mit einem Kochfeld;

2 Draufsicht auf das Kochfeld und ein Teil der erfindungsgemässen Abzugseinrichtung gemäss 1;

3 eine schematische Seitenansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Abzugshaube in Zusammenwirkung mit einem Kochfeld.

Beschreibung eines Ausführungsbeispiels

In 1 ist die erfindungsgemässe Ablufthaube 1 dargestellt. Sie besteht aus einer Haube 2 sowie eine von der Haube 2 wegführende Vorrichtung 3. Die Vorrichtung 3 dient dazu, den angesaugten Wrasen 4 abzusaugen und in Pfeilrichtung 5 zu transportieren. Wie herkömmliche Hauben auch, wird durch ein innerhalb der Vorrichtung 3 angeordnete Lüftung Luft in Pfeilrichtung 5 angesaugt, so dass die Luftströmung oberhalb des Kochfeldes 6, dargestellt über die Pfeile 7, sich in einem Punkt 8 konzentriert und von dort aus über die Vorrichtung 3 in Pfeilrichtung 5 weitertransportiert wird.

Eine alternative Ausführungsform sieht auch vor, dass der Wrasen 4 in Richtung der Haube 2 gesaugt wird, und zwar flächig dort angesaugt wird und erst innerhalb der Haube 2 konzentriert zu einem Punkt 8 und dann über die Vorrichtung 3 in Pfeilrichtung 5 transportiert wird.

Erfindungsgemäss ist nun vorgesehen, dass seitlich und sowie es auch in 2 dargestellt ist, im Bereich des Kochfeldes 6 Austrittsöffnungen 9 vorgesehen sind. Vorzugsweise sind diese Austrittsöffnungen 9 rechteckig ausgebildet und weisen eine schmale Öffnung auf, so dass eine vorhangartige Luftströmung in der Ausbildung eines aerodynamischen Vorhangs 11 von dem Kochfeld 6 ausgehend in Richtung der Haube 2 ( 1) erfolgt. Diese Luftströmung ist in 1 durch Pfeile 10 dargestellt.

Wie in 1 auch ersichtlich, kann der Wrasen 4 aufgrund des aerodynamischen Vorhangs 11, hervorgerufen durch die Luftströmung (Pfeile 10) nicht ausserhalb des aerodynamischen Vorhanges 11 gelangen.

Vorzugsweise ist der aerodynamische Vorhang 11 so gestaltet, dass die Luftströmung dort schneller ist als die Luftströmung, hervorgerufen durch die Sogwirkung. Dadurch wird die Charakteristik des aerodynamischen Vorhanges 11 weiter verstärkt. Die Luftströmung 10 erfolgt zielgerichtet in Richtung Haube 2 und wird vorzugsweise durch separate Bereiche 12, die in der Haube 2 angeordnet sind, angesaugt. Dadurch ist es möglich, dass auch hier eine stärkere Luftströmung 10 erfolgt. Durch die stärkere Luftströmung 10 wird innerhalb der Haube 2 beziehungsweise der Vorrichtung 3 eine an den Aussenwandungsbereichen höhere Strömung erzielt, so dass sich, zumindest teilweise selbsttätig, ein Unterdruck einstellt, so dass der Wrasen 4, der über dem Kochfeld 6 entsteht, selbsttätig durch diese schnelle Luftströmung 10 bereits eingezogen wird.

Andere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Darstellung gemäss 1 und 2 sehen vor, dass die Austrittsöffnungen 9 nur teilweise im Bereich des Kochfeldes 6 angeordnet sind. Die Strömung ist dann in diesen Bereichen so ausgerichtet, dass wiederum ein aerodynamischer Vorhang 11 um das Kochfeld 6 entsteht. Im Bereich der Rückwand des Kochfeldes 6 ist es nicht notwendig, einen zusätzlichen aerodynamischen Vorhang 11 anzuordnen. Aber auch dies ist je nach Beschaffenheit der Grösse des Kochfeldes 6 wahlweise ausführbar.

In 3 ist eine weitere Ausführung der erfindungsgemässen Abzugshaube 100 dargestellt. Die Abzugshaube 100 besteht aus einer Haube 102 sowie einer an die Dunstabzugshaube 2 anschliessenden Vorrichtung 103. Der erzeugte Wrasen 104 wird in Pfeilrichtung 105 durch die Vorrichtung 103 über die Haube 102, weg von dem Kochfeld 106, abgesaugt. Dabei folgt der Wrasen 104 in Pfeilrichtung 107 über dem Kochfeld 106.

Das kompakte Gleichluftsystem der Abzugshaube 100 zeichnet sich dadurch aus, dass innerhalb der Vorrichtung 103 sowohl Zuluft Z als auch Abluft A transportiert wird. Die Zuluft Z wird innerhalb der Vorrichtung 103 in Pfeilrichtung 110 geführt und in einen separaten Kanal, im Aussenbereich der Haube 102, in Richtung des Kochfeldes 106 gedrückt. Dabei entsteht im Aussenbereich, so wie es auch in 1 und 2 dargestellt ist, des Kochfeldes 106 ein aerodynamischer Vorhang 111, der ausschliesslich im Randbereich zwischen der Haube 102 und dem Kochfeld 106 entsteht. Im Bereich des Kochfeldes 106 verfolgt die Strömung dann aufgrund des innerhalb der Haube 102 entstehenden Sogwirkung, in Pfeilrichtung 105, eine Bogenform in der Mitte des Kochfeldes 106 und wird zu einem Punkt 108, der vorzugsweise innerhalb der Haube 102 liegt, geführt. Wie bereits ausgeführt, strömt die Zuluft 110 über die separaten Bereiche 112 der Haube 102 in Richtung Kochfeld 106. Die separaten Bereiche 112 sind, so wie im Bereich des Kochfeldes 6 gemäss 2 gezeigt, ebenfalls schmale langgestreckte Austrittsöffnungen 109, so dass die Luftströmung 110, die vorzugsweise schneller ist als die Abluftströmung, eine vorhangartige Ausgestaltung annimmt. Dadurch wird vermieden, dass der Wrasen 104, der in die Randbereiche gelangt, aus diesen Randbereichen austritt und von der Sogwirkung in Pfeilrichtung 105 nicht erfasst wird.

Aufgrund des Grundgedankens, einen schmalen aerodynamischen Vorhang zwischen der Abzugshaube und dem Kochfeld entstehen zu lassen, wird auf sehr einfache Art und Weise unter Zuhilfenahme eines Gleichluftsystems zwischen Zu- und Abluft eine Abzugshaube 1, 100 geschaffen, die sehr kompakt ausgestaltet ist und keine hohen technischen Anforderungen stellt.

Ausschliesslich durch die Anordnung der Strömung wird verhindert, dass grosse Teile des Wrasens 4, 104 ausserhalb des Bereiches des Kochfeldes 6, 106 gelangen.

1; 100
Abzugshaube
2; 102
Haube
3; 103
Vorrichtung
4; 104
Wrasen
5; 105
Pfeilrichtung
6; 106
Kochfeld
7; 107
Pfeilrichtung
8; 108
Punkt
9; 109
Austrittsöffnung
10; 110
Luftströmung
11; 111
aerodynamischer Vorhang
12; 112
separate Bereiche
Z
Zuluft
A
Abluft


Anspruch[de]
Abzugshaube zum Sammeln und Entfernen von bei Kochvorgängen entstehenden Wrasen, wobei zum Auffangen und Absaugen des Wrasen mindestens eine Lüftungseinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungseinrichtung eine Einrichtung für die Abluft A und eine Einrichtung für die Zuluft Z umfasst, die beide derart ausgelegt sind, dass die Menge der abgeführten Luft durch zumindest die gleiche Menge an zugeführter Luft bereitgestellt wird. Abzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abzugshaube (1; 100) und einem Kochfeld (6; 106) ein aerodynamischer Vorhang (11; 111) vorgesehen ist, der durch die Zuluft Z gebildet wird. Abzugshaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aerodynamische Vorhang (11; 111) durch im Bereich des Kochfeldes (6; 106) angeordnete Luftströmungen (10; 110) in Richtung der Abzugshaube (1; 100) gebildet wird. Abzugshaube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haube (2; 102) Bereiche (12; 112) vorgesehen sind, die die Luftströmung (10; 110), ausgehend von den äusseren Bereichen des Kochfeldes (6; 106), aufnehmen. Abzugshaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den äusseren Bereichen der Haube (2; 102) Strömungseinrichtungen vorgesehen sind, die den aerodynamischen Vorhang (11; 111) in Richtung des Kochfeldes (6; 106) erzeugen. Abzugshaube nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsgeschwindigkeit des aerodynamischen Vorhangs (11; 111) grösser ist als die Strömungsgeschwindigkeit der Abluft (A) über dem Kochfeld (6; 106). Abzugshaube nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Strömung des aerodynamischen Vorhangs laminar ist. Abzugshaube nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Strömung des aerodynamischen Vorhangs turbulent ist.






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