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Dokumentenidentifikation DE202007012790U1 27.12.2007
Titel Richtantennenparasitärelement mit koaxialem Aufbau für mehrere Frequenzen
Anmelder Szabolcs, Josef, Dr., 84130 Dingolfing, DE
DE-Aktenzeichen 202007012790
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 12.09.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 19/28(2006.01)A, F, I, 20070912, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01Q 19/02(2006.01)A, L, I, 20070912, B, H, DE   H01Q 5/00(2006.01)A, L, I, 20070912, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Gattung

Die Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion eines Parasitärelementes im Richtantennenbereich, welches entweder als Reflektor oder als Direktor ausgelegt ist. Dabei ist es für mindestens zwei oder mehr Frequenzen wirksam. Es kann sowohl nur als Reflektor oder Direktor ausgelegt sein, als auch als Reflektor hinter dem Strahler kombiniert mit einem vor dem Strahler befindlichen Direktor gleicher Bauart eingesetzt werden.

Kritik am Stand der Technik

Bei herkömmlichen Systemen war die Anwendung für mehr als eine Frequenz an das Einfügen von Wellenfallen (sogenannten Traps) geknüpft. Mithilfe dieser wurden gewisse Abschnitte des Parasitärelements abgesperrt und damit Mehrfachresonanzen erzeugt. Diese Wellenfallen wiesen aber eine Leistungsbeschränkung auf, da sie warm wurden. Zudem war die Bandbreite eingeschränkt. Bei Alterung verstimmte sich die Frequenz und die Güte wurde schlechter. zudem waren die Kosten der Herstellung von Traps nicht unerheblich. Sie erhöhten durch ihr Gewicht und ihre Windlast die mechanische Belastung der Antenne. Optisch waren sie auffällig durch ihren im Vergleich zum Elementrohr verdickten Querschnitt.

Aufgabe

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obig genannten Nachteile auszugleichen.

  • a) keine Leistungsbeschränkung
  • b) keine Bandbreiteneinschränkung
  • c) keine alterungsbedingte Verstimmung der Frequenz
  • d) keine alterungsbedingte Verschlechterung der Güte
  • e) günstige Herstellungskosten
  • f) geringes Gewicht und geringe Windlast
  • g) optische Unauffälligkeit

Lösung

Koaxialer Aufbau des Parasitärelements in der Weise, dass zwei oder mehr konzentrische Rohre verschiedener Länge ineinander geschoben werden, ohne sich galvanisch zu berühren. Das längste Element ist zugleich das innerste Element und überragt das zweitlängste Element and den Enden um exakt gleiche Längen und ist von diesem isoliert. Das zweitlängste Element ist konzentrisch um das längste Element angeordnet und von diesem isoliert und überragt das kürzeste Element an beiden Seiten um exakt gleiche Längen, ist als mittensymmetrisch angeordnet.

Das drittlängste und damit kürzeste Element befindet sich ganz außen und umhüllt die beiden anderen Elemente, ohne sie elektrisch zu berühren oder galvanischen Kontakt zu haben.

Das zweitlängste Element kann auch weggelassen werden, falls nur zwei Frequenzen benötigt werden. In diesem Fall ist nur ein kürzeres Element mit größerem Durchmesser mittensymmetrisch über ein längeres mit geringerem Durchmesser übergeschoben, ohne sich gegenseitig galvanisch zu berühren.

Das kürzeste und damit äußerste Element, welches die beiden anderen mitträgt, dient zugleich der mechanischen Befestigung des Gesamtelementes am Boomrohr, welches rechtwinklig zu allen Elementen verläuft und diese mittig trägt.

Die weiter innen befindlichen Elemente werden durch Isolierte Abstandhalter in einem definierten Wandungsabstand zum nächstdickeren Element gehalten. Als Abstandhalter können Kunststoffscheiben, Kunsstoffrohre oder nichtleitende Spiralen verwendet werden. An der Unterseite haben alle Rohre kleine Bohrungen, die gebildetes Kondenswasser ableiten.

Die Länge der einzelnen Rohre bestimmt deren Resonanzfrequenz. Durch Kürzen oder Verlängern kann die Wunschfrequenz eingestellt werden.

Zur Vereinfachung der Frequenzabstimmung kann auch an beiden Ende des kürzeren Rohres eine Dachkapazität aus einem oder mehreren rechtwinklig zum Element verlaufenden Stäben angebracht werden. Dadurch erhöht sich die Bandbreite und durch Längenänderung der Kapazitätsstäbe ist eine Frequenzabstimmung möglich, ohne die Elementlänge ändern zu müssen.

Erreichbare Vorteile gegenüber herkömmlichen systemen.

  • a) Keine Leistungsbeschränkung
  • b) keine Bandbreiteneinschränkung
  • c) keine alterungsbedingte Verstimmung der Frequenz
  • d) keine alterungsbedingte Verschlechterung der Güte
  • e) günstige Herstellungskosten
  • f) geringes Gewicht und geringe Windlast
  • g) optische Unauffälligkeit
  • h) einfache Frequenzabstimmung durch Längenänderung der Endkapazitätsstäbe.


Anspruch[de]
Ein Mehrfrequenzparasitärelement, welches aus mehreren verschiedenlangen Rohren aufgebaut ist, die konzentrisch, also koaxial und elektrisch isoliert übereinandergeschoben sind. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, bei dem die verschiedenlangen Rohre mittensymmetrisch angeordnet sind und auf beiden Seiten gleichlang aus den jeweilig kürzeren Rohre herausragen. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, das aus zwei verschiedenlangen konzentrischen Rohren für zwei verschiedene Frequenzen aufgebaut ist. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, das aus drei verschiedenlangen konzentrischen Rohren für drei Frequenzen aufgebaut ist. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, bei dem die verschiedenlangen Rohre durch elektrisch nichtleitende Abstandhalter in einem definierten lichten Abstand zum nächstdickeren und/oder nächstdünneren Rohr gehalten werden. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, das als Reflektor für zwei oder mehr Frequenzen wirkt. Ein Mehrfrequenzparasitärelement, das als Direktor für zwei oder mehr Frequenzen wirkt. An beiden Enden der jeweils kürzeren Elemente angebrachte Stäbe in Form einer Endkapazität zur Vergrößerung der Bandbreite und vereinfachten Frequenzabstimmung.






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