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Dokumentenidentifikation DE202007013053U1 27.12.2007
Titel Koaxialkabelsteckverbinder
Anmelder YUNG TAI FENG ELECTRONIC TECHNOLOGY CO., LTD., Tainan City, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202007013053
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 18.09.2007
IPC-Hauptklasse H01R 9/05(2006.01)A, F, I, 20070918, B, H, DE

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Koaxialkabelsteckverbinder, der aus einem Mantelträger, einem Isolierkörper, einem ersten Leiterteil und einem zweiten Leiterteil aufgebaut ist. Der erfindungsgemäße Koaxialkabelsteckverbinder wird aus einer verringerten Anzahl von Bauteilen aufgebaut, was zur Senkung der Herstellungskosten sowie zur praktischen und schnellen Montage beiträgt.

2. Beschreibung des Standes der Technik

1, 2, 3 zeigen einen herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinder 1, der einen Steckverbindermantel 10 aufweist, in dem ein erster Isolierhauptkörper 11 und ein zweiter Isolierhauptkörper 12 angeordnet sind. Im ersten Isolierhauptkörper 11 ist ein Hohlraum 110 ausgebildet, an dessen einem Ende ein Steckverbindungsloch 111 angeordnet ist. Im zweiten Isolierhauptkörper 12 ist eine Ausnehmung 120 ausgebildet, wobei an dem zweiten Isolierhauptkörper 12 zwei Kanäle 121, 122 angeordnet sind, durch die ein erstes Leiterteil 13 und ein zweites Leiterteil 14 hindurchgeführt werden und die im Hohlraum 110 des ersten Isolierhauptkörpers 11 angeordnet sind. Am vorderen Ende des ersten Leiterteils 13 ist ein Kontaktteil 130 vorgesehen, das mit der Steckverbindungsklemme 17 des Kabels in Kontakt steht. Beim ersten und zweiten Leiterteil 13, 14 ist jeweils ein Kontaktstück 131, 141 an einer korrespondierenden, angemessenen Stelle in Gegenrichtung von außen nach innen gestanzt. Das elastische Element 15 wird auf den leitenden Stift 160 eines Drückelements 16 aufgesetzt, wobei der leitende Stift 160 und das Drückelement 16 in der Ausnehmung 120 des zweiten Isolierkörpers 12 angeordnet sind. Am vorderen Ende des leitenden Stifts 160 ist eine leitende Platte 161 vorgesehen, die mit den beiden Kontaktstücken 131, 141 des ersten und des zweiten Leiterteils 13, 14 in Kontakt steht, so daß die beiden Leiterteile 13, 14 angeschaltet werden. Am vorderen Ende der leitenden Platte 161 ist ein Kabelschuh 162 vorgesehen, der sich im Hohlraum 110 des ersten Isolierhauptkörpers 11 befindet und mit dem Steckverbindungsloch 111 korrespondiert. Wenn die Steckverbindungsklemme 17 des Kabels in das Steckverbindungsloch 111 des ersten Isolierhauptkörpers 11 im Steckverbindermantel 10 eingesetzt wird, wie aus 3 ersichtlich, wird die Steckverbindungsklemme 17 des Kabels den Kabelschuh 162 der Drückplatte 16 so andrücken, daß sich das Drückelement 16 in Richtung zum zweiten Isolierhauptkörper 12 bewegt, wobei sich die leitende Platte 161 des Drückelements 16 von den Kontaktstücken 131, 141 des ersten und des zweiten Leiterteils 13, 14 lösen wird, was zu einer Ausschaltung des ersten und des zweiten Leiterteils 13, 14 führen wird. Das Drückelement 16 drückt das elastische Element 15 zusammen, so daß das elastische Element 15 elastisch zusammengedrückt bleibt; zugleich drückt die Steckverbindungsklemme 17 des Kabels das Kontaktteil 130 des ersten Leiterteils 13 nach oben, so daß das erste Leiterteil 13 und die Steckverbindungsklemme 17 angeschaltet werden. Dadurch werden die ursprünglich ausgeschalteten Leiterteile 13, 14 angeschaltet, so daß die elektrischen Signale vom Kabel mit der Einrichtung in Verbindung gesetzt werden, um ein automatisches Kurzschließen von Signalen im Steckverbinder zu erzielen. Jedoch ist die Ausführungsform der herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinder insofern nachteilig, als daß sie aus vielen Bauteilen aufgebaut werden, was hohe Herstellungskosten und mehr Aufwand sowie mehr Zeit für die Montage verursacht.

Angesichts der o.g. Probleme der herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinder hat der Erfinder sich dem Studium dieser Technik gewidmet und sich an diesbezügliche Theorien angelehnt und letztendlich die vorliegende Erfindung, die angemessen entworfen und lösungswirksam in bezug auf die o.g. Probleme ist, hervorgebracht.

Zusammenfassung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koaxialkabelsteckverbinder zu schaffen, dessen Herstellungskosten reduzierbar sind und der einfach und schnell montiert werden kann.

Die o.g. Aufgabe wird gelöst durch einen Koaxialkabelsteckverbinder, bestehend aus einem Mantelträger, der mit einem Aufnahmeraum versehen ist; einem Isolierkörper, der im Aufnahmeraum des Mantelträgers angeordnet und mit einem Hohlraum versehen ist, wobei beiderseits des Hohlraums jeweils eine Buchse vorgesehen ist, die mit dem Hohlraum kommuniziert, in dem eine Führungsbahn mit einer Führungsnut angeordnet ist, mit der ein am anderen Ende des Isolierkörpers befindliches Steckverbindungsloch kommuniziert; einem ersten Leiterteil, das in einer der Buchsen des Isolierkörpers angeordnet ist, wobei an einem Ende des ersten Leiterteils zwei Leiterscheiben jeweils von oben und von unten entgegengesetzt gebogen werden, über der oberen und der unteren Seite der Führungsbahn des Isolierkörpers angeordnet werden und sich im Hohlraum des Isolierkörpers befinden; und einem zweiten Leiterteil, das in der anderen Buchse des Isolierkörpers angeordnet ist, wobei an einem Ende des zweiten Leiterteils ein Kontaktteil gebogen ausgebildet ist, das mit den Leitersscheiben des ersten Leiterteils in Kontakt steht.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden werden die zur Lösung der oben dargestellten Aufgabe und im Dienste der Funktionen eingesetzten technischen Mittel anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

1 eine dreidimensionale Explosionsdarstellung eines herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinders;

2 eine Schnittansicht eines herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinders im zusammengesetzen Zustand;

3 eine Darstellung des Gebrauches eines herkömmlichen Koaxialkabelsteckverbinders;

4 eine dreidimensionale Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Koaxialkabelsteckverbinders;

5 eine dreidimensionale perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Koaxialkabelsteckverbinders;

6 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Koaxialkabelsteckverbinders im zusammengesetzen Zustand;

7 eine Darstellung des Gebrauches des erfindungsgemäßen Koaxialkabelsteckverbinders;

8 einen Querschnitt der Erfindung; und

9 eine Querschnittansicht der Erfindung bei der Benutzung.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Wie aus 4, 6, 8 ersichtlich, besteht der erfindungsgemäße Koaxialkabelsteckverbinder aus einem Mantelträger 2, einem Isolierkörper 3, einem ersten Leiterteil 4 und einem zweiten Leiterteil 5, wobei gilt: der Mantelträger 2 ist mit einem Aufnahmeraum 20 versehen; der Isolierkörper 3 ist mit einem Hohlraum 30 versehen, wobei beiderseits des Hohlraums 30 jeweils eine Buchse 31, 32 vorgesehen ist, die mit dem Hohlraum 30 kommuniziert, in dem eine Führungssbahn 33 mit einer Führungsnut 34 angeordnet ist, mit der ein am anderen Ende des Isolierkörpers 3 befindliches Steckverbindungsloch 35 kommuniziert; das erste Leiterteil 4 ist in der Buchse 31 des Isolierkörpers 3 angeordnet, wobei an einem Ende des ersten Leiterteils 4 zwei Leiterscheiben 40 jeweils von oben und von unten entgegengesetzt gebogen ausgebildet sind; das zweite Leiterteil 5 ist in der anderen Buchse 32 des Isolierkörpers 3 angeordnet, wobei an einem Ende des zweiten Leiterteils 5 ein Kontaktteil 50 gebogen ausgebildet ist.

Wie aus 4, 5, 6, 8 ersichtlich, wird beim Aufbau des Koaxialkabelsteckverbinders zunächst der Isolierkörper 3 in den Aufnahmeraum 20 des Mantelträgers 2 eingesetzt, dann wird das erste Leiterteil 4 in die eine Buchse 31 des Isolierkörpers 3 eingesteckt. Die beiden Leiterscheiben 40 des ersten Leiterteils 4 sind über der oberen und der unteren Seite der Führungsbahn 33 angeordnet und befinden sich im Hohlraum 30. Anschließend wird das zweite Leiterteil 5 in die andere Buchse 32 des Isolierkörpers 3 eingesteckt, wobei das Kontaktteil 50 des zweiten Leiterteils 5 mit dem Rand der beiden Leiterscheiben 40 des ersten Leiterteils 4 in Kontakt steht (siehe 6, 8), so daß das erste und das zweite Leiterteil 4, 5 angeschaltet werden. Auf diese Weise wird der Koaxialkabelsteckverbinder einfach und schnell montiert.

Bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Koaxialkabelsteckverbinders, wie in 6 bis 9 gezeigt, wird die Steckverbindungsklemme 6 des Kabels ins Steckverbindungsloch 35 des Isolierkörpers 3 im Mantelträger 2 eingesteckt, wobei die Steckverbindungsklemme 6 in der Führungsnut 34 der Führungsbahn 33 gleitet und das Kontaktteil 50 des zweiten Leiterteils 5 so andrückt, daß das Kontaktteil 50 elastisch nach außen verschoben wird, wodurch das Kontaktteil 50 des zweiten Leiterteils 5 sich von den Leiterscheiben 40 des ersten Leiterteils 4 trennt und in keinem Kontakt mehr steht (siehe 7, 9), so daß das erste und das zweite Leiterteil 4, 5 ausgeschaltet werden. Hingegen steht das Kontaktteil 50 des zweiten Leiterteils 5 mit der Steckverbindungsklemme 6 in Kontakt, die aufgrund der Trennung der Führungsbahn 33 das erste Leiterteil 4 nicht kontaktiert, so daß das ursprünglich ausgeschaltete zweite Leiterteil 5 und die Steckverbindungsklemme 6 angeschaltet werden, wodurch die elektrischen Signale vom Kabel mit der Einrichtung in Verbindung gesetzt werden, um ein automatisches Kurzschließen von Signalen im Steckverbinder zu erzielen. Der erfindungsgemäße Koaxialkabelsteckverbinder ist insofern vorteilig, als daß er aus einer verringerten Anzahl von Bauteilen aufgebaut wird, was zur Senkung der Herstellungskosten sowie zur einfachen und schnellen Montage beiträgt.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition des Anspruchsumfangs der Erfindung dienen. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die unter Anwendung der Beschreibung und der Zeichnungen betreffs der Erfindung vorgenommen werden, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.


Anspruch[de]
Koaxialkabelsteckverbinder, bestehend aus

– einem Mantelträger (2), der mit einem Aufnahmeraum (20) versehen ist;

– einem Isolierkörper (3), der im Aufnahmeraum (20) des Mantelträgers (2) angeordnet und mit einem Hohlraum (30) versehen ist, wobei beiderseits des Hohlraums (30) jeweils eine Buchse (31, 32) vorgesehen ist, die mit dem Hohlraum (30) kommuniziert, in dem eine Führungsbahn (33) mit einer Führungsnut (34) angeordnet ist, mit der ein am anderen Ende des Isolierkörpers (3) befindliches Steckverbindungsloch (35) kommuniziert;

– einem ersten Leiterteil (4), das in der Buchse (31) des Isolierkörpers (3) angeordnet ist, wobei an einem Ende des ersten Leiterteils (4) zwei Leiterscheiben (40) jeweils von oben und von unten entgegengesetzt gebogen werden, über der oberen und der unteren Seite der Führungsbahn (33) des Isolierkörpers (3) angeordnet werden und sich im Hohlraum (30) des Isolierkörpers (3) befinden; und

– einem zweiten Leiterteil (5), das in der anderen Buchse (32) des Isolierkörpers (3) angeordnet ist, wobei an einem Ende des zweiten Leiterteils (5) ein Kontaktteil (50) gebogen ausgebildet ist, das mit den Leitersscheiben (40) des ersten Leiterteils (4) in Kontakt steht.






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