PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60034633T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001078819
Titel Anordnung zur Geräuschverminderung
Anmelder Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha, Toyota, Aichi, JP
Erfinder Ogawa, Atomu c/o Toyota Jidosha Kabushiki K, Aichi-ken, 471-8571, JP;
Mizuno, Toshiyuki c/o Toyota Jidosha Kabushi, Aichi-ken, 471-8571, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60034633
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.05.2000
EP-Aktenzeichen 001112739
EP-Offenlegungsdatum 28.02.2001
EP date of grant 02.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B60R 9/05(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung bzw. Struktur, die für eine verringerte Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist. Die Anordnung ist über einem Dach eines Fahrzeugs entlang der Breite des Fahrzeugs angeordnet.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein Beispiel für eine Anordnung, die auf einem Fahrzeug montiert ist, wie sie im Oberbegriff (opening clause) von Anspruch 1 definiert ist, ist in der JP 09002339A dargestellt.

Wie es in 5 dargestellt ist, ist ein Fahrzeug mit einem Dachspoiler 100 auf einem Dach des Fahrzeugs bei einer vorbestimmten Höhe entlang der Breite des Fahrzeugs ausgestattet. Der Dachspoiler 100 weißt eine Anordnung zum Verringern von Windgeräusch auf. Der Dachspoiler 100 enthält zwei Flächen, welche eine obere Fläche 100A und eine untere Fläche 100B sind. Eine Strömungs-Regulierungsvorrichtung 102 ist an wenigstens einer der beiden Flächen ausgebildet (es ist die untere Fläche im Fall, der in 5 dargestellt ist). Die Strömungs-Regulierungsvorrichtung 102 reguliert eine Richtung des Luftstroms, der entlang der Flächen des Dachspoilers 100 strömt, derart in eine vorbestimmte Richtung, daß zwei Drücke oder zwei Geschwindigkeiten, die entlang der oberen und unteren Fläche 100A bzw. 100B des Dachspoilers 100 erzeugt werden, an der Stelle in der Nähe des hinteren Endabschnitts 1000 nicht im Gleichgewicht befindlich bzw. unausgeglichen sind. Durch den Vorteil dieser Anordnung, ist der Abstand zwischen der vordersten Front und dem hintersten Heck des Dachspoilers 100 nicht unnötig groß. D.h., die Größe des Dachspoilers 100 ist beschränkt (restrained), und ein Karmanwirbel des Luftstroms wird verringert. Demgemäß wird ein Windgeräusch des Dachspoilers 100 verringert.

Bei der Anordnung zum Verringern von Windgeräusch, die in 5 dargestellt ist, könnte jedoch die Differenz zwischen den beiden Drücken oder Geschwindigkeiten der oberen und unteren Luftströme entlang des Dachspoilers 100 nicht hinreichend groß sein, da die Strömungs-Regulierungsvorrichtung 102 wenigstens auf einer der oberen oder unteren Flächen 100A und 100B ausgebildet ist. Es könnte in einem nicht hinreichenden Beseitigen des Karmanwirbels resultieren, welcher der Grund für das Windgeräusch ist. Das bedeutet, daß das Windgeräusch durch die oben genannte Anordnung zum Verringern von Windgeräusch nicht effizient genug verringert werden kann.

DE 40 35 729 A, offenbart eine weitere Anordnung, die an die verringern Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist, wenn sie über einem Dach eines Fahrzeugs entlang der Breite davon angeordnet ist. Die Verringerung des Geräuschs wird durch ein Abwechseln von vertikalen Frontwandbereichen stromaufwärts zur unteren Fläche der Anordnung mit Öffnungen zwischen den vertikalen Wandbereichen erreicht, um ein Querschnittsprofil bereitzustellen, das sich entlang der Breite des Fahrzeugs oder der Länge der Anordnung ändert. Die vertikalen Wandbereiche sind an einem Klemmteil ausgebildet, das über der unteren oder oberen Fläche des Gehäuses bzw. Körpers der Anordnung liegt. Derartige vertikale Wandbereiche als auch geneigte oder konkave Wandbereiche stromabwärts zu den Öffnungen bilden Luftströmungs- bzw. Luftstrom-Verdichtungsflächen aus. Jedoch sind diese Luftströmungs-Verdichtungsflächen von einer spezifischen Konstruktion und wirken nicht mit einem Luftströmungs-Teilungsabschnitt stromabwärts zu einer Strömungs-Führungsfläche an der unteren Fläche der Anordnung zusammen, so daß ein derartiges Zusammenwirken einer Front-Luftströmungs-Verdichtungsfläche und eines stromabwärtsseitigen Strömungs-Teilungsabschnitts mit beiden an der unteren Fläche der Anordnung, um das Windgeräusch weiter zu verringern, nach dem Stand der Technik nicht bekannt ist.

ZUSAMMENFASSUNG DEhR ERFINDUNG

Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Anordnung zum effizienteren Verringern der Erzeugung von Windgeräusch bereitzustellen.

Eine Anordnung, die für eine verringerte Erzeugung von Windgeräuschen angepaßt ist, wenn sie über einem Dach entlang der Breite eines Fahrzeugs angeordnet ist, enthält eine obere Fläche und eine untere Fläche der Anordnung. Die obere Fläche leitet einen anliegenden (attached) Luftstrom ein, der in der Richtung von der Front des Fahrzeugs zum Heck des Fahrzeugs strömt. Die untere Fläche der Anordnung enthält eine Strömungs-Verdichtungsfläche, eine Strömungs-Führungsfläche und einen Strömungs-Teilungsabschnitt. Die Strömungs-Verdichtungsfläche an der Front der unteren Fläche leitet den Luftstrom von der Front des Fahrzeugs ein und verdichtet ihn zu einem erhöhten Luftdruck. Die Strömungs-Führungsfläche in der Mitte der unteren Fläche führt den Luftstrom, der von der Front der Anordnung verdichtet worden ist, zum Heck der Anordnung. Der Strömungs-Teilungsabschnitt am Heck der unteren Fläche teilt den Luftstrom von der Front der Anordnung.

Der untere Luftstrom von der Front des Fahrzeugs und über dem Dach des Fahrzeugs wird zunächst zur Dachseite eingeleitet und durch die Strömungs-Verdichtungsfläche an der Front der unteren Fläche verdichtet. Demgemäß steigt der Druck des Luftstroms an. Als nächstes wird der Luftstrom zum Heck der Anordnung durch die Strömungs-Führungsfläche in der Mitte der unteren Fläche geführt, und der Luftstrom wird von der Anordnung durch den Strömungs-Teilungsabschnitt am Heck der unteren Fläche geteilt. Dann vereinigt sich am Heck der Anordnung der geteilte Luftstrom mit dem Luftstrom entlang der oberen Fläche der Anordnung. Folglich ist die Differenz der Drücke, der Geschwindigkeiten oder etc. zwischen den beiden Luftströmen, die an der unteren und oberen Seite der Anordnung geteilt worden sind, größer. Dann kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch der Anordnung verursacht, vermieden werden, obwohl eine Front-Heck-Länge der Anordnung nicht unnötig lang ist. Auf diese Weise kann das Windgeräusch der Anordnung effizient verringert werden.

Die oben genannte Strömungs-Verdichtungsfläche ist in Richtung des Inneren der Anordnung ausgehöhlt, wobei die Strömungs-Führungsfläche ein sanfter Konvex-Wölbungsbogen eines Kreises als der Querschnitt sein kann, und der Strömungs-Teilungsabschnitt kann schlitz- bzw. spaltförmig (notch shaped) wie eine Stufe sein.

Der untere Luftstrom, der unter der Anordnung, die entlang der Breite des Fahrzeugs von der Front des Fahrzeugs und über dem Dach des Fahrzeugs angeordnet ist, wird zunächst eingeleitet und von der Strömungs-Verdichtungsfläche, die in Richtung des Inneren der Anordnung ausgehöhlt ist, verdichtet. Demgemäß steigt der Druck des Luftstroms. Als nächstes wird der Luftstrom zum Heck der Anordnung durch die Strömungs-Führungsfläche geführt, deren Querschnittslinie der sanfte bzw. glatte Konvex-Wölbungsbogen des Kreises sein kann, und der Luftstrom wird von der Anordnung durch den Strömungs-Teilungsabschnitt, der schlitzförmig wie eine Stufe sein kann, geteilt. Schließlich vereinigt sich der geteilte Luftstrom zusammen mit dem oberen Luftstrom der Anordnung am Heck der Anordnung. Folglich ist, wie es oben erwähnt worden ist, die Differenz zwischen den Drücken, Geschwindigkeiten oder etc. zwischen den beiden Luftströmen, die an der unteren und oberen Seite der Anordnung geteilt worden sind, größer. Dann kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch verursacht, verhindert werden, und das Windgeräusch der Anordnung kann effizient verringert werden.

Ferner, kann die obere Fläche der Anordnung sanft gewölbt und konvex in der oberen Richtung sein.

Die oben erläuterte obere Fläche der Anordnung kann die Teilung des Luftstroms entlang der oberen Fläche der Anordnung hindern bzw. hemmen. Folglich kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch verursacht, hinreichend vermieden werden, und das Windgeräusch der Anordnung kann effizient verringert werden.

Ferner kann im Mittelabschnitt der Breite der Anordnung entlang der Breite des Fahrzeugs die vertikale Mittellinie, die den Mittelpunkt der oberen Fläche aus der Sicht der Front-Heck-Richtung mit dem Mittelpunkt des Querschnitts der Anordnung verbindet, mit der Normallinie (normal line) des Dachs des Fahrzeugs zusammenfallen oder im wesentlichen zusammenfallen.

Dies bedeutet, daß die horizontale Mittellinie der Anordnung parallel oder im wesentlichen parallel mit der Strömungslinie der Luft entlang des Dachs des Fahrzeugs sein kann, und die horizontale Mittellinie kann parallel oder im wesentlichen parallel mit einer Linie sein, welche die Dachlinie als den Querschnitt tangiert. Demgemäß wird der Luftstrom effizient zwischen der Strömungs-Verdichtungsfläche und der Fläche des Dachs verdichtet. Dann wird das Windgeräusch der Anordnung weiter effizient verringert.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die oberen und weiteren Aspekte, Merkmale, Vorteile und technischen und industriellen Bedeutungen dieser Erfindung sind durch Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besser ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung betrachtet werden, in der:

1 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe (crossbar) eines Dachgepäckhalters ist, der eine Anordnung, die zur verringerten Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist, als eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist, und der an der Front eines Dachs des Fahrzeugs montiert ist;

2 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe eines Dachgepäckhalters ist, der eine Anordnung wie die erste Ausführungsform aufweist und der an das Heck eines Dachs des Fahrzeugs montiert ist;

3 eine isometrische Ansicht eines oberen Teils eines Fahrzeugs ist, das mit einem Dachgepäckhalter ausgestattet ist, der eine Anordnung wie die erste Ausführungsform aufweist;

4 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe eines Dachgepäckhalters ist, der eine Anordnung, die zur verringerten Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist, als eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist; und

5 eine Querschnittsansicht eines Dachspoilers ist, der eine herkömmliche Anordnung, die zur verringerten Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist, aufweist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

In der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung in bezug auf spezifische Ausführungsformen detaillierter beschrieben. Ein Anordnung wie die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Verwendung der 1, 2 und 3 erklärt.

Zudem stellt in jeder Figur der Pfeil FR die Frontrichtung eines Fahrzeugs dar, und der Pfeil UP stellt die Aufwärtsrichtung des Fahrzeugs dar.

Mit Bezug auf 3 ist ein Fahrzeug 10 mit einem Dachgepäckhalter 16, der zwei Querstreben bzw. Querbalken 12 bzw. 14 enthält (Ein Querbalken wird ebenfalls eine Anordnung genannt.), über einem Dach 11 des Fahrzeugs 10 ausgestattet. Der Front-Querbalken 12 und der Heck-Querbalken 14 sind jeweils an der Front und dem Heck des Dachs 11 des Fahrzeugs 10 angeordnet. Die Querbalken 12 bzw. 14 sind im wesentlichen parallel zur Breite des Fahrzeugs 10.

1 stellt eine Querschnittsansicht des Front-Querbalkens 12 dar. Wie es in 1 dargestellt ist, ist eine obere Fläche 18 des Front-Querschnittsbalkens 12 wie ein sanftes Aufwärtskonvex (beispielsweise ein Konvex-Wölbungsbogen eines Kreises) ausgebildet, und die obere Fläche 18 führt einen Teil (dargestellt als ein Pfeil W1 in 1) eines Luftstroms (dargestellt als ein Pfeil W) von der Front zum Heck des Fahrzeugs 10. Der Front-Querbalken 12 ist aus einem Kunstharz hergestellt, und eine Verstärkungsrippe 13 ist im Inneren des Front-Querbalkens 12 angeordnet. Ein Dämpfer 15, beispielsweise ein Gummidämpfer, ist am bzw. auf dem Frontquerbalken 12 befestigt. Der Dämpfer 15 ist zum sanften Aufnehmen eines getragenen Gegenstands oder getragener Gegenstände, die auf den Dachgepäckhalter 16 gelegt worden sind.

Ferner ist eine Strömungs-Verdichtungsfläche 22 an der Frontfläche einer unteren Fläche 20 des Front-Querbalkens 12 ausgebildet. Die Strömungs-Verdichtungsfläche 22 ist in Richtung eines Mittelpunkts 12A des Querschnitts des Front-Querbalkens 12 ausgehöhlt. Die Strömungs-Verdichtungsfläche 22 führt einen Teil (dargestellt als ein Pfeil W2 in 1) eines Luftstroms W von der Front zum Dach 11 und verdichtet den Luftstrom W2 zwischen der unteren Fläche 20 und dem Dach 11.

Zudem ist der Mittelpunkt 12A wie nachfolgend beschrieben definiert. Mehrere relativ nahezu horizontale Linien können in 1 gezeichnet werden. Zwei Linien unter diesen Linien sind gewählt. Eine Linie ist tangential zur Querschnitts-Außenlinie bzw. zum Querschnittsumriß (outline) des Front-Querbalkens 12 auf der obersten Seite, und die weitere bzw. andere Linie ist tangential dazu auf der untersten Seite. Derartige zwei Linien sind jeweils parallel zueinander. Auf der oben erläuterten Weise können mehrere Sätze von zwei Linien gewählt werden, wenn die Neigung der nahezu horizontalen Linie variiert wird. Unter diesen Sätzen von zwei Linien wird allein ein Satz gewählt, bei dem der Abstand zwischen den beiden parallelen Linien (die obere horizontale Linie und die untere horizontale Linie) minimal ist. Als nächstes wird eine horizontale Mittellinie 12C zwischen den beiden gewählten Linien definiert. D.h., der Abstand zwischen der Mittellinie und der oberen horizontalen Linie ist gleich dem Abstand zwischen der Mittellinie und der unteren horizontalen Linie. Als nächstes wird eine vertikale Frontlinie und eine vertikale Hecklinie, wie nachfolgend beschrieben ist, definiert. Die vertikale Frontlinie schneidet die horizontale Mittellinie in rechten Winkeln und ist tangential zum Front-Querbalken 12 an der vordersten bzw. äußersten Frontseite. Die vertikale Hecklinie schneidet die horizontale Mittellinie in rechten Winkeln und ist tangential zum Front-Querbalken 12 an der hintersten bzw. äußersten Heckseite. Eine vertikale Mittellinie 12D zwischen den vertikalen Front- und Hecklinien ist dann definiert. D.h., der Abstand zwischen der vertikalen Mittellinie und der vertikalen Frontlinie ist gleich dem Abstand zwischen den vertikalen Mittellinie und der vertikalen Hecklinie. Der Schnittpunkt der horizontalen Mittellinie 12C und der vertikalen Mittellinie 12D ist als der Mittelpunkt 12A definiert. Ferner ist ein Mittelpunkt 18A als ein Schnittpunkt der vertikalen Mittellinie 12D und der oberen Fläche 18 definiert.

Auf dem Front-Querbalken 12 ist eine Strömungs-Führungsfläche 24 in der Mitte der unteren Fläche 20 in der Front-Heck-Richtung des Fahrzeugs 10 ausgebildet. Diese Strömungs-Führungsfläche 24 ist ein glatter Konvex-Wölbungsbogen eines Kreises wie der Querschnitt des Querbalkens 12 und führt den verdichteten Luftstrom zum Heck des Fahrzeugs 10, wie es als ein Pfeil W3 in 1 dargestellt ist.

Ferner ist auf dem Front-Querbalken 12 ein Strömungs-Teilungsabschnitt 26 am Heck der unteren Fläche 20 ausgebildet, und der Strömungs-Teilungsabschnitt 26 ist schlitzförmig wie eine Stufe. Der Strömungs-Teilungsabschnitt 26 teilt den Luftstrom vom Front-Querbalken 12, wie er als ein Pfeil W4 in 1 dargestellt ist.

Bei dieser ersten Ausführungsform ist ein äußerster Frontabschnitt 12B des Frontquerbalkens 12 höher als die horizontale Mittellinie 12C. Demgemäß wird der Luftstrom W in die oberen und unteren Luftströme W1 bzw. W2 durch den äußersten Frontabschnitt 12B geteilt, und die Strömungsmenge des unteren Luftstroms W2 ist größer als die Strömungsmenge des oberen Luftstroms W1.

Im Mittelteil der Breite des Front-Querbalkens 12 entlang der Breite des Fahrzeugs 10 fällt die vertikale Mittellinie 12D, die den Mittelpunkt 18A auf der oberen Fläche 18 mit dem Mittelpunkt 12A des Front-Querbalkens 12 verbindet, mit der Normallinie L1 der Querschnittslinie 11A des Dachs 11 zusammen oder fällt im wesentlichen zusammen (wie es in 1 dargestellt ist). Folglich wird der untere Luftstrom W2 durch die Strömungs-Verdichtungsfläche 22 und das Dach 11 effizient verdichtet.

Zudem ist bezugnehmend auf 2 eine Querschnittsansicht des Heck-Querbalkens 14 des Dachgepäckhalters 16 im wesentlichen dieselbe wie die Querschnittsansicht des Front-Querbalkens 12. Im Mittelteil des Heck-Querbalkens 14, entlang der Breite des Fahrzeugs 10, fällt die vertikale Mittellinie 14D, die den Mittelpunkt 18A auf der oberen Fläche 18 mit dem Mittelpunkt 14A des Heck-Querbalkens 14 verbindet, mit der Normallinie L2 der Querschnitts-Dachlinie 11A des Dachs 11 zusammen oder fällt im wesentlichen zusammen (wie es in 2 dargestellt ist). Folglich wird der untere Luftstrom W2 durch die Strömungs-Verdichtungsfläche 22 und das Dach 11 effizient verdichtet.

Als nächstes wird die Wirkung dieser Ausführungsform erklärt.

Bei der Anordnung wie der ersten Ausführungsform wird der obere Luftstrom (dargestellt als der Pfeil W1 in 1) über dem Front-Querbalken 12 zum Heck des Fahrzeugs 10 entlang der oberen Fläche 18 geführt. Da der untere Luftstrom W2 des Luftstroms W von der Front des Fahrzeugs 10 zunächst in Richtung des Dachs 11 eingeleitet und durch die Strömungs-Verdichtungsfläche 22 verdichtet wird, nimmt der Druck des Luftstroms W2 zu. Folglich wird der Luftstrom W2 durch die Strömungsführungsfläche 24 des Front-Querbalkens 12 in Richtung des Hecks geführt (dargestellt als der Pfeil W3), und der Luftstrom W3 (dargestellt als der Pfeil W4 in 1) löst sich vom Front-Querbalken 12 am Strömungs-Teilungsabschnitt 26 ab. Schließlich vereinigt sich der Luftstrom W4 mit dem oben genannten oberen Luftstrom W1 am Heck 24 des Front-Querbalkens 12.

Folglich nimmt bezüglich der beiden Luftströme (dargestellt als die Pfeile W1 und W2), die am äußersten Frontabschnitt 12B in Richtung der oberen und unteren Seite des Front-Querbalkens 12 geteilt sind, die Differenz zwischen den Drücken oder Geschwindigkeiten der beiden Luftströme zu. Der obere Luftstrom W1 über dem Front-Querbalken 12 kann dann von einer Ablösung vom Front-Querbalken 12 an der oberen Fläche 18, insbesondere am Heck der oberen Fläche 18, gehindert werden.

Wie es oben erläutert worden ist, kann bei der Anordnung der ersten Ausführungsform ein Karmanwirbel der Luftströme, der das Windgeräusch verursacht, durch eine einfache Anordnung hinreichend beseitigt werden, und das Windgeräusch des Fahrzeugs kann effizient verringert werden.

Da der äußerste Frontabschnitt 12B des Front-Querbalkens 12 höher als die horizontale Mittellinie 12 ist, ist die Menge des unteren Luftstroms W2 größer als die Menge des oberen Luftstroms W1 unter den beiden Luftströmen, die am äußersten Frontabschnitt 12B geteilt worden sind. Da die Differenz zwischen den Drücken oder Geschwindigkeiten der beiden Luftströme W1 und W4 ferner größer ist, kann demgemäß das Windgeräusch weiter effizient verringert werden.

Bei der ersten Ausführungsform fällt im Mittelteil des Front-Querbalkens 12 entlang der Breite des Fahrzeugs 10 die vertikale Mittellinie 12D, die dem Mittelpunkt 18A auf der oberen Fläche 18 mit dem Mittelpunkt 12A des Frontquerbalkens 12 verbindet, mit der Normallinie L1 der Querschnittslinie des Dachs 11 zusammen oder fällt im wesentlichen zusammen. D.h., die horizontale Mittellinie des Front-Querbalkens 12 ist parallel oder im wesentlichen parallel zu einer Linie, die tangential zur Querschnitts-Dachlinie 11A des Dachs 11 ist. Folglich wird der Luftstrom zwischen der Strömungs-Verdichtungsfläche 22 und dem Dach 11 effizient verdichtet, und das Windgeräusch wird weiter verringert.

Ferner kann durch Anpassen der vorgenannten Gestalt für den Front-Querbalken 12 nicht nur das Windgeräusch effizient verringert werden, sondern eine Front-Heck-Länge des Front-Querbalkens 12 kann ebenfalls verringert werden, während eine Obenunten-Dicke bzw. vertikale Dicke (up-down thickness) des Front-Querbalkens 12, welche die Festigkeit des Front-Querbalkens 12 beeinflußt, hinreichend sichergestellt ist. Aus der Sicht des Front-Querbalkens 12 von der Front- und Heckseite, sieht der Front-Querbalken 12 in der Oben-unten-Richtung bzw. vertikalen Richtung (up-down direction) aufgrund eines Schatteneffekts der Gestalt schlank aus. Eine gesamte äußere Erscheinung des Dachgepäckhalters 16 wird verbessert.

Zudem kann bezüglich des Heck-Querbalkens 14 derselbe Effekt wie der Front-Querbalken 12 aufgrund derselben Wirkung erhalten werden.

Die spezifizierte Ausführungsform der Erfindung ist oben erläutert, jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, und es ist ersichtlich, daß weitere Ausführungsformen innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung verfügbar sind. Beispielsweise wird die zweite Ausführungsform der Erfindung als nächstes geschildert bzw. dargestellt. Bei der zweiten Ausführungsform wird in 4 ein Querbalken 30 an Stelle des Front-Querbalkens 12 oder des Heck-Querbalkens 14 dargestellt. Eine Gestalt einer oberen Fläche 18' und einer unteren Fläche 20', die eine Strömungs-Verdichtungsfläche 22', eine Strömungs-Führungsfläche 24' und einen Strömungs-Teilungsabschnitt 26' enthält, weisen etwas unterschiedliche Gestalten zu den jeweiligen Gestalten des Front-Querbalkens 12 oder des Heck-Querbalkens 14 auf. Ein derartiger Querbalken 30 der zweiten Ausführungsform ist ebenfalls verfügbar. Ferner ist eine ebene Schräge von der Oberseite und der Front zur Unterseite und dem Heck des Querbalkens 30 (dargestellt als eine doppelt gestrichelte Linie 22'' in 4) an Stelle der ausgehöhlten bzw. hohlen Fläche wie der Strömungs-Verdichtungsfläche 22' ebenfalls verfügbar.

Da die untere Verdichtungsfläche 22' oder 22'' ausgehöhlt bzw. hohl ist oder eine ebene Schräge von der Oberseite und der Front zur Unterseite und dem Heck des Querbalkens 30 ist, wird ein unterer Luftstrom W2', der am vordersten Frontabschnitt 12B' vom Luftstrom W' geteilt worden ist, in Richtung des Dachs 11 eingeleitet und zwischen der Strömungs-Verdichtungsfläche 22' oder 22'' und dem Dach 11 verdichtet. In derselben Weise, wie es bei der Wirkung der ersten Ausführungsform erläutert worden ist, nimmt der Druck des Luftstroms W2' zu. Folglich wird der Luftstrom W2' durch eine Strömungs-Führungsfläche 24' des Querbalkens 30 zum Heck geführt (dargestellt als ein Pfeil W3'), und der Luftstrom W3' löst sich (dargestellt als ein Pfeil W4' in 4) vom Querbalken 30 an einem Strömungs-Teilungsabschnitt 26' ab. Schließlich vereinigt sich der Luftstrom W4' mit einem oberen Luftstrom W1' am Heck des Querbalkens 30.

Da diese Anordnung die Differenz zwischen den Drücken oder Geschwindigkeiten der beiden Luftströme W1' und W4' erhöht, kann der obere Luftstrom W1' über dem Front-Querbalken 30 dann vom Ablösen vom Front-Querbalken 30 an der oberen Fläche 18' gehindert werden, insbesondere am Heck der oberen Fläche 18', wobei der Karmanwirbel, der das Windgeräusch verursacht, durch eine einfache Anordnung hinreichend beseitigt werden, und das Windgeräusch eines Fahrzeugs kann bei der zweiten Ausführungsform effizient verringert werden.

Die Anordnung der Erfindung ist nicht auf einen Querbalken eines Dachgepäckhalters beschränkt, und sie kann ebenfalls für eine Anordnung für einen Dachspoiler, der auf einem Dach eines Fahrzeugs angeordnet ist, oder für weitere Teile angepaßt werden.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden den Fachleuten durch in Betracht ziehen der Spezifikation und Anwendung der hiermit offenbarten Erfindung ersichtlich. Es ist beabsichtigt, daß die Spezifikation und Beispiele nur als beispielhaft betrachtet werden, wobei der wahre Schutzumfang der Erfindung durch die nachfolgenden Ansprüche angegeben wird.


Anspruch[de]
Anordnung (12, 14, 30), die für eine verringerte Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist, wenn sie über einem Dach (11) entlang der Breite eines Fahrzeugs angeordnet ist, wobei die Anordnung (12, 14, 30) enthält:

eine obere Fläche (18, 18') der Anordnung (12, 14, 30), wobei die obere Fläche (18, 18') einen anliegenden Luftstrom, der in der Richtung von der Front des Fahrzeugs zum Heck des Fahrzeugs strömt, einleitet; und

eine untere Fläche (20, 20') der Anordnung (12, 14, 30), wobei die untere Fläche enthält:

eine Strömungs-Führungsfläche (24, 24') in der Mitte der unteren Fläche (20, 20') zum Führen des Luftstroms von der Front der Anordnung (12, 14, 30) zum Heck der Anordnung (12, 14, 30), und

einen Strömungs-Teilungsabschnitt (26, 26') am Heck der unteren Fläche (20, 20'), zum Ablösen der Luft, die von der Front der Anordnung (12, 14, 30) strömt,

dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung (12, 14, 30) ferner eine Strömungs-

Verdichtungsfläche (22, 22', 22'') an der Front der unteren Fläche (20, 20') zum Einleiten und Verdichten des Luftstroms auf einen erhöhten Luftdruck von der Front des Fahrzeugs enthält, wobei die Strömungs-Verdichtungsfläche (22, 22') in Richtung des Inneren des Querschnitts der Anordnung (12, 14, 30) ausgehöhlt ist, oder die Strömungs-Verdichtungsfläche (22'') ist eine ebene geneigte Fläche, die sich von der Front der unteren Fläche (20') nach unten in Richtung der Strömungs-Führungsfläche (24') erstreckt.
Anordnung (12, 14, 30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche (18, 18') der Anordnung (12, 14, 30) sanft gekrümmt und konvex in der oberen Richtung ist. Anordnung (12, 14, 30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungs-Führungsfläche (24, 24') ein sanfter konvexer Wölbungsbogen eines Kreises als ein Querschnitt ist. Anordnung (12, 14, 30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungs-Trennungsfläche (26, 26') schlitzförmig wie eine Stufe ist. Anordnung (12, 14, 30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vorderste Frontabschnitt (12B, 14B, 30B) der Anordnung (12, 14, 30) höher als die horizontale Mittellinie (12C, 14C, 30C) des Querschnitts der Anordnung (12, 14, 30) ist. Fahrzeug, das die Anordnung (12, 14, 30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche enthält, die entlang der Breitenrichtung des Fahrzeugs über dem Fahrzeug installiert ist. Fahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil der Anordnung (12, 14, 30) entlang der Breite des Fahrzeugs die vertikale Mittellinie (12D, 14D, 30D), die den Mittelpunkt (18A, 18A') der oberen Fläche (18, 18') aus der Sicht der Front-Heck-Richtung mit dem Mittelpunkt (12A, 14A, 30A) des Querschnitts der Anordnung (12, 14, 30) verbindet, mit der Normallinie (L1, L2, L3) des Dachs (11) des Fahrzeugs zusammenfällt oder im wesentlichen zusammenfällt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com