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Dokumentenidentifikation DE60313505T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001593225
Titel DIFFERENZIELLE SENDE- UND EMPFANGS-DIVERSITY MIT MEHRFACHER LÄNGE
Anmelder NTT DoCoMo Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder BAUCH, Gerhard, 80799 München, DE
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60313505
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.02.2003
EP-Aktenzeichen 038158242
WO-Anmeldetag 13.02.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/EP03/01439
WO-Veröffentlichungsnummer 2004073247
WO-Veröffentlichungsdatum 26.08.2004
EP-Offenlegungsdatum 09.11.2005
EP date of grant 25.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse H04L 1/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04B 7/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04B 7/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 25/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf differenzielle Übertragungs-Diversity und zugehörigen Diversity-Empfang und im Genaueren auf differenzielle Übertragungs-Diversity und zugehörigen Diversity-Empfang unter Verwendung von Übertragungssymbolvektoren, die multiple Längenwerte aufweisen.

Hintergrundtechnik

Drahtlose Kommunikationsübertragungs-Diversity-Techniken sind eine bekannte Technologie zum Abschwächen der nachteiligen Effekte von Fading. Eine Klasse von Übertragungs-Diversity-Technik verwendet sogenannte Raum-Zeit-Codes. Raum-Zeit-Codes benötigen typischer Weise Information über Kanalkoeffizienten an der Empfängerseite, deren Information von Übertragungskanalabschätzung erhalten werden kann.

Jedoch ist Übertragungskanalabschätzung ein signifikantes Problem in Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs MIMO drahtlosen Kommunikationssystemen, da eine Vielzahl von Unterkanälen abgeschätzt werden muss und die Energie von Pilotsymbolen über eine Vielzahl von Übertragungsantennen verteilt werden muss.

In Anbetracht von dem Oberen wurde differenzielle Übertragungs-Diversity-Schemata, die auf einheitliche Raum-Zeit-Modulierungsschemata basieren, vorgeschlagen in B. Hochwald und W. Swelden: Differential Unitary Space-Time Modulation. IEEE Transactions on Communications, 48(12): 2041–2052, Dezember 2000 und B. L. Hughes Differential Space-Time Modulation. IEEE Transactions on Information Theory 46(7): 2567–2578, November 2000, wo Übertragungssymbole zum Aufbauen von einheitlichen Übertragungssymbolmatrizen verwendet werden.

Als eine andere Alternative wurden differenzielle Übertragungs-Diversity-Techniken, die keine Kanalabschätzung benötigen und auf sogenannten orthogonalen Anordnungen basieren, für zwei Übertragungsantennen vorgeschlagen in V. Tarokh und H. Jafarkhani: A Differential Detection Scheme for Transmit Diversity. IEEE Journal on Selected Areas in Communications, 18(7): 1169–1174, Juli 2000, und ferner wurde diese verallgemeinert auf mehr als zwei Übertragungsantennen in H. Jafarkhani und V. Tarokh: Multiple Transmit Antenna Differential Detection from Generalized Orthogonal Designs. IEEE Transactions on Information Theory, 47(6): 2626–2631, September 2001.

Einen Nachteil von differenziellen Raum-Zeit-Block-Codes von orthogonalen Anordnung ist die Begrenzung auf Einheitslängenübertragungssymbolvektoren. Hier werden Entfernungseigenschaften, die für die erreichbare Fehlerrate relevant sind, bestimmt durch Abstände zwischen Konstellationselementen eines Phasenumtastungs-PSK-Modulierungsschemas, das die Basis für die Einrichtung der differenziellen Raum-Zeit-Block-Codes bildet. Es sollte angemerkt werden, dass die Abstandseigenschaften eines M-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Modulierungsschemas lediglich vorteilhaft sind für M ≤ 8.

Mit anderen Worten wäre es für eine Modulierung einer höheren Ordnung vorteilhaft, Information sowohl in Phase als auch Amplitude zu codieren, z. B. durch Verwendung eines Quadraturamplitudenmodulierungs-QAM-Schemas. Für differenzielle Modulierung mit Bezug auf Einzelübertragungsantennensystemen existieren Vorschläge für Modulierungsschemata, die multiple Amplitudenniveaus verwenden, z. B. in H. Rohling und V. Engels: Differential Amplitude Phase Shift Keying (DAPSK) – a New Modulation Method for DTCB. In International Broadcasting Convention, Seiten 102–108, 1995 und F. Adachi und M. Sawahashi: Decision Feedback Differntial Detection of Differentially Encoded 16 APSK signals. IEEE Transactions on Communications, 44, April 1996, Seiten 416–418. Gemäß dieser Vorschläge ist eine Signalraumkonstellation gebildet bzw. konstruiert von konzentrischen Phasenumtastungs-PSK-Konstellationen. Dies ist der Grund, weshalb das Verfahren Differentialamplituden/Phasenumtastung DAPSK genannt wird.

Ferner existiert ein Vorschlag, der differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Amplitudenniveaus vorschlägt, siehe X.-G. Xia: Differentially En/decoded Orthogonal Space-Time Block Codes with APSK Signals. IEEE Communications Letters, 6(4): 150–152, April 2002. Es wird vorgeschlagen, Übertragungssymbole für die Eingabe in den differenziellen Raum-Zeit-Modulator von einer Amplituden/Phasenumtastung APSK Konstellation auszuwählen, im Genaueren eine konzentrische Phasenumtastung PSK Konstellation, die multiple Phasen und multiple Niveaus von Amplituden aufweist. Daher verwendet dieser Vorschlag lediglich differenzielle Amplituden/Phasenumtastung DAPSK-Signale, wie vorgeschlagen sind in H. Rohling und V. Engels: Differnetial Amplitude Phase Shift Keying DAPSK – a New Modulation Method for DTCB. In International Broadcasting Convention, Seiten 102–108, 1995 als Eingabe für einen einheitlichen Raum-Zeit-Modulator gemäß B. Hochwald und W. Swelden: Differential Unitary Space-Time Modulation. IEEE Transactions on Communications, 48(12): 2041–2052, Dezember 2000.

Ferner ist in Tonello A.M.: „Performance of Space-Time Bit-Interleaved Codes in Fading Channels with Simplified Iterative Decoding", VTC 2001 Spring, IEEE VTS 53-te Fahrzeugtechnologiekonferenz, Rhodos, Griechenland, Mai 6–9, 2001, IEEE Fahrzeugtechnologiekonferenz, New York, NY, IEEE, U.S., Vol. 2 von 4, Konferenz 53, Seiten 1357–1361, eine Performanzanalyse von Raum-Zeit Bit-Verschachtelten Codes in nachlassenden bzw. abnehmenden Kanälen mit vereinfachter iterativer Decodierung offenbart. Decodierung ist basiert auf iteratives inverses Abbilden (Englisch: demapping) und Decodieren, wobei der inverse Abbilder (Englisch: demapper) weiche Information zu dem Decoder liefert und Rückkopplung von dem Decoder akzeptiert.

Zusammenfassung der Erfindung

In Anbetracht des oben gesagten ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung einer differenziellen Übertragungs-Diversity und zugehöriger Diversity-Empfangsschemata, die Übertragungssymbolkonstellationen aufweisen, die sich auf multiple Niveaus erstrecken.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel erreicht durch ein Verfahren zum Erhalten von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen bzw. differenzieller Mehrweg-Übertragung mit multiplen Längen unter Verwendung von mindestens zwei Übertragungsantennen, die Eigenschaften von Anspruch 1 aufweisend.

Dafür überwindet die vorliegende Erfindung Begrenzungen, die impliziert sind durch Einheitslängenvoraussetzungen für zuvor bekannte differenzielle Übertragungs-Diversity-Schemata von orthogonalen Anordnungen. Im Genaueren verbessert die differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen Abstandseigenschaften des Modulierungsschemas, die relevant sind zum Erreichen von Fehlerraten und erweitert Modulierung höherer Ordnung auch auf den Bereich von differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemata von orthogonalen Anordnungen.

Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen einen flexibleren Bereich von Datenraten ermöglicht. Im Genaueren, durch Verwendung von zwei Untergruppen von Übertragungs-Bits, kann die Anzahl von Informations-Bits frei ausgewählt werden vor Zuordnung zu orthogonalen Anordnungen und anschließender Übertragung davon.

Ein weiterer Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform ist eine niedrigere Detektierungskomplexität, da nach der Übertragung der Anzahl der Vergleiche mit möglichen Übertragungssymbolen an der Empfängerseite signifikant reduziert wird verglichen mit differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemata mit Einheitslänge. Im Genaueren, während ein differenzielles Übertragungs-Diversity-Schema mit Einheitslänge einer M-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Konstellation M2 Vergleiche benötigt, benötigt ein differenzielles Übertragungs-Diversity-Schema mit multiplen Längen unter Verwendung einer M1-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Konstellation und log2(M2) Übertragungs-Bits für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits lediglich M21 + 2(M2 – 1) + 1 Vergleiche. Unter der Annahme der Werte von M = 8, M1 = 6, M2 = 4 würde die Anzahl der Vergleiche von 64 auf 23 reduziert werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits in einer Längendifferenz von zwei aufeinanderfolgenden Übertragungsymbolvektoren codiert.

Ein wichtiger Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform ist, dass Codierung in einer Längendifferenz Diversity-Empfang ohne obligatorische Anwendung von Kanalabschätzungstechniken und daher einfache Detektierung unterstütz. Dies betrifft sowohl die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits als auch die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits und die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits ausgewählt, um selektiven Fehlerschutz zu erreichen.

Hier kann die vorliegende Erfindung unterschiedliche Bit-Fehlerwahrscheinlichkeiten für Übertragungs-Bits unterstützen, die codiert sind durch das differenzielle Übertragungs-Diversity-Codierungsschema und die Übertragungs-Bits, die codiert sind durch Skalieren der Länge des Übertragungssymbolvektors. Dies ist von besonderem Vorteil für Anwendungen mit ungleichmäßigen Fehlerschutz, d. h. Anwendungen, wo unterschiedliche Bits unterschiedliche Signifikanz aufweisen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Schritt des Skalierens der Übertragungssymbolvektorlänge erreicht in einer zyklischen Art und Weise als Funktion der Länge eines zuvor übertragenen Übertragungssymbolvektors und der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits.

Zyklische Skalierung ist im Besonderen geeignet für Codieren der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits in eine Längendifferenz des Übertragungssymbolvektors. Ferner ermöglicht zyklische Skalierung eine sehr effiziente Implementierung des Skalierungsschrittes mit einer minimierten Rechenkomplexität und Speicherbedarf.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das Ziel der vorliegenden Erfindung erreicht durch ein Verfahren für differenziellen Diversity-Empfang mit multiplen Längen von Übertragungssymbolen unter Verwendung von mindestens einer Empfangsantenne, die Eigenschaften von Anspruch 7 aufweisend.

In einem ersten Schritt werden empfangene Übertragungssymbole in einer Vielzahl von Empfangsvektoren gemäß einem vorbestimmten Schema organisiert. In einem zweiten Schritt werden die Empfangsvektoren kombiniert zum Bestimmen von mindestens einer ersten Entscheidungsvariable und einer zweiten Entscheidungsvariable in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits und ferner für die Bestimmung einer dritten Entscheidungsvariable in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits. In einem dritten Schritt wird eine erste Detektierungsausgabe bestimmt in Beziehung zu der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits auf der Basis von jeweils der ersten Entscheidungsvariable und der zweiten Entscheidungsvariable. In einem vierten finalen Schritt wird eine zweite Detektierungsausgabe bestimmt in Beziehung zu der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits auf der Basis der dritten Entscheidungsvariablen.

Ein erster Vorteil des differenziellen Diversity-Empfangs-Verfahrens mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung ist, dass es auf eine nicht kohärente Art und Weise betrieben werden kann. Der Grund dafür ist die Codierung der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits unter Verwendung des differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas von einer orthogonalen Anordnung, was die Bestimmung von Entscheidungsvariablen über einen einfachen Kombinationsschritt ermöglicht.

Ein zweiter Vorteil des differentiellen Diversity-Empfangs-Verfahrens mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung ist, dass dieses ermöglicht zu Berücksichtigen, dass für Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen von orthogonalen Anordnungen die Rauschvarianz des Rauschens, das auf der ersten Untergruppe der Übertragungs-Bits überlagert ist, sich von der Rauschvarianz unterscheidet, die auf der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits überlagert ist. Im Genaueren ermöglicht die vorliegende Erfindung eine passende Berechnung von Entscheidungsvariablen in Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits für die Behandlung von Rauschen, das auf Bits in unterschiedlichen Untergruppen von Übertragungs-Bits überlagert ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die unterschiedlichen Entscheidungsvariablen von einer Linearsystemrepräsentierung des Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangskanals und den aufgebauten Empfangsvektoren berechnet.

Der Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von einer sehr kleinen Anzahl von empfangen orthogonalen Anordnungen für Entscheidungsvariablenberechnung, z. B. eine Anzahl von zwei. Daher wird die Ausgabedetektierung mit einer niedrigen Komplexität und niedrigen Verzögerung erreicht. Ferner haben zeitvariierende Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Übertragungskanäle praktisch keinen Einfluss auf die Ausgangsdetektierungsperformanz.

Weiter bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf die Ausgabedetektierung von der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits und von der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits. Hier unterstützt die vorliegende Erfindung entweder feste Ausgabedetektierung oder weiche Ausgabedetektierung, beide für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits. Ferner unterstützt die vorliegende Erfindung jede hybride Form von fester Ausgabedetektierung und weicher Ausgabedetektierung von unterschiedlichen Untergruppen von Übertragungs-Bits.

Ein Vorteil von fester Ausgabedetektierung ist, dass diese mit einer sehr niedrigen Rechenkomplexität implementiert werden kann. In drahtlosen Kommunikationssystemen sind andererseits differenzielle Übertragungs-Diversity-Schemata verbunden mit anderen vorwärtsgerichteten Fehlerkorrektur-FEC-Codes, wobei die Verbindung im Speziellen unterstützt wird durch weiche Ausgangsentscheidungsmechanismen.

Ferner ist jede Hybridform von weicher und fester Ausgabedetektierung besonders geeignet für selektive Fehlerraten und zugehöriger Anwendungen, wo Übertragungs-Bits, für welche eine niedrigere Fehlerrate benötigt wird, behandelt werden durch weiche Ausgabedetektierung, und die übrige Übertragung wird durch feste Ausgabedetektierung behandelt.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beruht weiche Ausgabedetektierung auf der Bestimmung von log-Wahrscheinlichkeitsverhältnissen – entweder für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits oder für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits. Vorzugsweise werden log-Wahrscheinlichkeitsverhältnisse von max-log-Annäherungen berechnet.

Wie oben dargestellt verbessert die Zustellung von weichen Ausgabe-Bit-Entscheidungen, die log-Wahrscheinlichkeitsverhältnisse verwenden, signifikant die Performanz von nachfolgenden Detektierungsphasen, z. B. ein Fehlerkorrekturdecoder, verglichen mit festen aus der Technik bekannten Ausgabedetektoren für Raum-Zeit-Blockcodes. Die Verfügbarkeit von log-Wahrscheinlichkeitsverhältnissen für weiche Ausgabedetektierung basiert auf bestimmten Eigenschaften des differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas, das heißt zugehörige Konstellationspunkte des differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas, auf die ein Satz von Eingangs-Bits von der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits auf der Überträgerseite abgebildet werden, weisen eine Einheitslänge auf.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Schritt des Abschätzen eines Wertes eines resultierenden Kanalkoeffizienten und Varianzen von Rauschen bereitgestellt, das während der Übertragung überlagert ist, unter Verwendung von Einzeleingabe-/Einzelausgabeabschätzungstechniken.

Ferner zu dem oben gesagten, wo nicht kohärente Empfangs-Diversity betont wurde, ermöglicht diese bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, zusätzliche Information zur Erzeugung besonders während des weichen Ausgabeentscheidungsprozesses, der von besonderem Wert für nachfolgende Bearbeitungsstufen sein kann, z. B. Kanaldecodierung, Angleichung oder Turbo-Rückkopplung. Da Einzeleingabe-Einzelausgabekanalabschätzung eine beträchtlich niedrigere Komplexität als Mehrfacheingabe-Mehrfachausgabekanalabschätzung aufweist, benötigt diese weniger Trainingssymbole und kann auch durchgeführt werden unter Verwendung von Standardabschätzungstechniken.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt, das direkt in den internen Speicher eines differenziellen Diversity-Überträgers mit multiplen Längen ladbar ist, der Softwarecodeabschnitte umfasst zum Durchführen der Schritte des Verfahrens zum Erhalten von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung, wenn das Produkt auf einem Prozessor des differenziellen Diversity-Überträgers mit multiplen Längen laufengelassen wird.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt, das direkt in den internen Speicher eines differenziellen Diversity-Empfängers mit multiplen Längen ladbar ist, der Softwarecodeabschnitte umfasst zum Durchführen der Schritte des Verfahrens des nichtkohärenten differenziellen Diversity-Empfangs mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung, wenn das Produkt auf einem Prozessor des differenziellen Diversity-Empfängers mit multiplen Längen laufengelassen wird.

Daher ist die vorliegende Erfindung auch bereitgestellt zum Erreichen einer Implementierung der erfinderischen Verfahrensschritte auf Computer- oder Prozessorsystemen. Zusammenfassend führt eine solche Implementierung zu der Bereitstellung eines Computerprogrammproduktes für die Verwendung mit einem Computersystem oder genauer einem Prozessor, der beispielsweise in einem differenziellen Diversity-Überträger mit multiplen Längen oder einem differenziellen Diversity-Empfänger mit multiplen Längen enthalten ist.

Die Programme, die die Funktion der vorliegenden Erfindung definieren, können einem Computer/Prozessor auf viele Arten und Weisen bereitgestellt werden, umfassend aber nicht begrenzend durch Information, die permanent auf einem nichtbeschreibbaren Speichermedium gespeichert ist, z. B. schreibgeschützten Vorrichtungen, so wie ROM oder CD-ROM Platten, die lesbar sind von Prozessoren oder Computer-I/O-Anfügungen; Information, die auf beschreibbaren Speichermedium gespeichert sind, d. h. Disketten und Festplatten, oder Informationen, die einem Computer/Prozessor über Kommunikationsmedien, so wie einem lokalen Netzwerk und/oder Telefonnetzwerken und/oder Internet oder Schnittstellenvorrichtungen übertragen. Es sollte verstanden werden, dass solche Medien, wenn diese prozessorlesbare Instruktionen aufweisen, die das erfinderische Konzept implementieren, alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung repräsentieren.

Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden werden der beste Modus und bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt.

1 zeigt ein Schemadiagramm eines flachen nachlassenden Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangskanalmodels als Basis für differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen und zugehörigen Diversity-Empfang gemäß der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt ein Schemadiagramm einer Codiereinrichtung für ein differenzielles Übertragungs-Diversity-Schema von orthogonalen Anordnungen unter Verwendung eines differenziellen Raum-Zeit-Blockcodes für nT = 2 Übertragungsantennen gemäß der vorliegenden Erfindung.

3 zeigt ein Schemadiagramm eines Überträgers zum Erhalten von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung.

4 zeigt ein Flussdiagramm des Betriebs für den Überträger, der in 3 gezeigt ist.

5 zeigt ein weiteres detailliertes Schemadiagramm für den Überträger zum Erhalten von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung.

6 zeigt ein Schemadiagramm eines differenziellen Diversity-Empfängers mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung.

7 zeigt ein Flussdiagramm des Betriebs für den differenziellen Diversity-Empfänger mit multiplen Längen, der in 6 gezeigt ist.

8 zeigt eine Implementierung eines linearen Systems, das ein Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangsübertragungskanal formt und zugehöriges Kombinieren der empfangenen Vektoren zum Bestimmen von Entscheidungsvariablen.

9 zeigt ein weiteres detailliertes Schemablockdiagramm des differenziellen Diversity-Empfängers mit multiplen Längen, der in 6 gezeigt ist.

10 zeigt ein weiteres detailliertes Schemadiagramm des ersten Ausgabedetektors, der in 6 gezeigt ist.

11 zeigt ein weiteres detailliertes Schemadiagramm eines zweiten Ausgabedetektors, der in 6 gezeigt ist.

Beschreibung des besten Modus und der bevorzugten Ausführungsformen

Im Folgenden werden der beste Modus und die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt. Anfangs werden einige grundlegende Konzepte, die der differenziellen Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen und der zugehörigen Diversity-Empfang zugrunde liegen, erklärt für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung.

Kanalmodell

1 zeigt ein Schemadiagramm eines flach abnehmenden Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangskanalmodell als Basis für differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen und zugehörigen Diversity-Empfang gemäß der vorliegenden Erfindung.

Wie in 1 gezeigt beschreibt ein flach abnehmender Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-(MIMO)-Kanal ein System mit nT Übertragungsantennen und nR Empfangsantennen. Die Kanalverstärkung der Übertragungsantenne i bis zur Empfangsantenne j zu einer Zeit k ist gekennzeichnet durch h(ij)k. Ferner ist das Symbol, das von der Antenne i zu einer Zeit k übertragen wird, gekennzeichnet durch x(i)k. Der beobachtete Wert an der Empfangsantenne j zu einer Zeit k ist gegeben durch

wobei n(j)k das zusätzliche Rauschen an der Empfangsantenne j ist.

Es ist anzumerken, dass 1 einen flachen Frequenz-Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanal für die Erklärung der differenziellen Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen und zugehörigen Diversity-Empfangs-Schemata im folgenden zeigt. Jedoch sind die unterschiedlichen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auch anwendbar auf frequenzselektive Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanäle, welche aufgespalten sind in einen Satz von flach abnehmenden Kanälen, unter Verwendung von geeigneten Techniken, z. B. Verwenden von orthogonal Multiplexverfahren und einem Schutzintervall.

Prinzip von differenziellen Raum-Zeit-Blockcodes von orthogonalen Anordnungen

Ferner zu der oben gegebenen Erklärung des Kanalmodels werden im Folgenden die Prinzipien von differenziellen Raum-Zeit-Blockcodes von orthogonalen Anordnungen erklärt.

Die Basis für differenzielle Raum-Zeit-Blockcodes von orthogonalen Anordnungen sind nicht differenzielle Übertragungs-Diversity-Techniken, die orthogonale Anordnungen verwenden, z. B. wie vorgeschlagen für zwei Übertragungsantennen in S. Alamouti: A Simple Transmitter Diversity Technique for Wireless Communications. IEEE Journal on Selected Areas of Communications, Special Issue on Signal Processing for Wireless Communications, 16(8): 1451–1458, 1998, durch Bezugnehmen hiermit aufgenommen, und weiter verallgemeinert auf mehr als zwei Übertragungsantennen in V. Tarokh, J. Jafarkhani, und A.R. Calderbank: Space-Time Block Codes From Orthogonal Designs. IEEE Transactions on Information Theory, 45(5): 1456–1467, Juni 1999, auch hier durch Bezugnehmen mitaufgenommen.

Ungeachtet des Typs der Übertragungs-Diversity wird während der Datenübertragung eine Quelle von Informationen eine Sequenz von Eingangs-Bits für einen Modulator erzeugen, der unterschiedliche Eingangs-Bits auf unterschiedliche Konstellationspunkte eines vorbestimmten Modulationsschemas abbilden wird, z. B. ein 8-Phasenumtastungsmodulierungsschema. Für Übertragungs-Diversity vom nichtdifferenziellen Typ werden die erzeugten Konstellationspunkte die Basis für den Aufbau einer sogenannten orthogonalen Anordnung bilden, die repräsentiert werden kann durch eine Matrix gemäß

Hier entspricht die Anzahl der Spalten nT in der orthogonalen Anordnung der Anzahl der Übertragungsantennen, und die Anzahl der Reihen P entspricht der Anzahl der Zeitschlitze, die für die Übertragung verwendet werden. Wie bereits oben ausgeführt wurde, sind die Elemente der orthogonalen Anordnungselemente eines Modulierungskonstellationsschemas komplex Konjugierte von diesen Elementen und lineare Kombinationen davon.

Raum-Zeit-Blockcodierung bedeutet daher Einträge der orthogonalen Anordnung von einer vorbestimmten Anzahl von Konstellationspunkten des Modulierungskonstellationsschemas aufzubauen. Alle Einträge in der gleichen Reihe der orthogonalen Anordnung werden simultan von einer entsprechenden Anzahl von Übertragungsantennen übertragen. Ferner werden Einträge in derselben Spalte der orthogonalen Anordnung von der gleichen Übertragungsantenne in sukzessive Zeitschlitzen übertragen. Daher repräsentieren Spalten in der orthogonalen Anordnung Zeit, während Reihen der orthogonalen Anordnung den Raum repräsentieren. Aufgrund der Orthogonalität der orthogonalen Anordnung ermöglicht an der Empfängerseite eine einfache lineare Kombination die Empfangs-Diversity.

Im Hinblick auf das oben gesagte wurde differenzielle Übertragungs-Diversity-Techniken, die auf orthogonalen Anordnungen basieren, vorgeschlagen für zwei Übertragungsantennen in V. Tarokh und H. Jafarkhani: A differential Detection Scheme for Transmit Diversity. IEEE Journal on Selected Areas in Communications, 18(7): 1169–1174, Juli 2000, welches hier durch Bezugnahme aufgenommen ist, und ferner wurden diese verallgemeinert auf mehr als zwei Übertragungsantennen in H. Jafarkahni und V. Tarokh: Multiple Transmit Antenna Differential Detection from Orthogonal Designs. IEEE Transactions on Information Theory, 47(6): 2626–2631, September 2001, auch durch Bezugnahme hiermit aufgenommen.

2 zeigt ein schematisches Diagramm einer Codiereinheit für ein differenzielles Übertragungs-Diversity-Schema von orthogonalen Anordnungen unter Verwendung eines differenziellen Raum-Zeit-Blockcodes für nT = 2 Übertragungsantennen.

Wie in 2 gezeigt beruht differenzielle Übertragungs-Diversity auf einer Abbildung von Bits

die innerhalb der gleichen orthogonalen Anordnung übertragen werden, die im Folgenden auch als Codematrix oder einfach Matrix bezeichnet wird, zu komplexen Konstellationspunkten Ak und Bk. Der Vektor (x2t+2x2t+1) der in dem Zeitschlitz übertragen wird, weist eine Einheitslänge auf gemäß |x2t+2|2 + |x2t+1|2 = 1.(1)

Es ist anzumerken, dass diese Voraussetzung eingeführt ist aus Gründen der differenziellen Detektierung an der Empfängerseite. Das Abbilden von Bits auf Konstellationspunkte kann erreicht werden startend von einer M-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Konstellation mit Konstellationspunkten

und durch Anwendung von Ak = d2t+1d(0)* + d2t+2d(0)* Bk = –d2t+1d(0) + d2t+2d(0).(3)

Das Referenzsymbol d(0) kann zufälliger Weise ausgewählt werden von der M-stufigen PSK-Konstellation. Da log2(M) Bits abgebildet sind auf jeden der PSK-Konstellationspunkte d2t+1 und d2t+2 gemäß einer beliebigen Abbildung, z. B. eine Grauabbildung, sind die Konstellationspunkte Ak und Bk bestimmt durch 2·log2(M) Bits. Eine wichtige Eigenschaft des Abbildens ist, dass der Vektor [Ak, Bk] eine Einheitslänge aufweist |Ak|2 + |Bk|2 = 1.(4)

Für differenzielle Übertragungs-Diversity wird eine Referenz-Raum-Zeit-Blockcodematrix oder äquivalent eine Referenz-Orthogonalanordnung zuerst übertragen, z. B. gemäß

für eine orthogonale Anordnung, die bereitgestellt ist für zwei Übertragungsantennen und eine Übertragung über zwei Zeitschlitze. Die Referenzorthogonalanordnung enthält beliebige Symbole x1 und x2, die von der M-stufigen PSK-Konstellation genommen werden, so dass für die Codierung der ersten Bits eine Referenz für eine vorangehende Matrix, d. h. die Referenzcodematrix, möglich ist.

Im Folgenden werden Symbole für den Raum-Zeit-Blockcodeabbilder, der Informationen beinhaltet, erhalten von (x2t+1x2t+2) = Ak(x2t-1x2t) + Bk(–x*2tx*2t-1).(6)

In Anbetracht des oben gesagten werden orthogonale Anordnungen über den Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanal übertragen, was es ermöglicht, die Übertragungssymbole, die simultan von unterschiedlichen Antennen übertragen werden, durch einfaches Kombinieren an der Empfangsseite zu trennen.

Differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen

Die differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet differenzielle Einheitslängenübertragungs-Diversity, wie in V. Tarok und H. Jafarkhani: A differential detection scheme for transmit diversity. IEEE Journal on Selected Areas in Communications, 18(7): 1169–1174, Juli 2000 als Startpunkt beschrieben. Im Gegensatz zu dem Einheitslängenübertragungs-Diversity-Schemas, wo eine Einheitslängenbedingung erfüllt sein muss für den Übertragungssymbolvektor (x2t+1x2t+2), wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die Übertragungssymbolkonstellation zu erweitern – oder in anderen Worten die Konstellation von möglichen Übertragungssymbolen – so dass multiple Niveaus für die Längen der Übertragungssymbolvektoren erlaubt sind.

3 zeigt ein schematisches Diagramm des Überträgers 10 zum Erhalten von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung.

Wie in 3 gezeigt umfasst der Überträger eine Aufteilungseinheit 12, eine Abbildungseinheit 14, eine Codierungseinrichtung 16 und eine Skalierungseinrichtung 18.Die Aufteilungseinheit 12 ist mit der Abbildungseinheit 14 verbunden und ist ferner verbunden mit der Skalierungseinheit 18. Ferner ist die Abbildungseinheit 14 mit der Codierungseinheit 16 verbunden, und die Codierungseinheit 16 ist mit der Skalierungseinheit 18 verbunden.

4 zeigt ein Flussdiagramm des Betriebs für den in 3 gezeigten Überträger.

Wie in 4 gezeigt, führt für jede Untergruppe von Übertragungs-Bits die Aufteilungseinheit einen Schritt S10 aus zum Erreichen einer Aufteilung in eine erste Untergruppe von Übertragungs-Bits zum Weiterleiten zu der Abbildungseinheit 14 und in eine zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits zum Weiterleiten zu der Skalierungseinheit 18. In einem folgenden Schritt S12 wird die Abbildungseinheit 14 die erste Untergruppe von Übertragungsbits bearbeiten durch Abbilden dieser auf Konstellationspunkte eines differenziellen Übertragungs-Diversity-Codierungsschemas von einer orthogonalen Anordnung zum Codieren der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits. In einem anschließenden Schritt S14 empfängt die Codierungseinheit 16 operativ das Abbildungsergebnis von der Abbildungseinheit 14 zum Bestimmen der Übertragungssymbole durch differenzielles Codieren der Konstellationspunkte und zuvor übertragener Übertragungssymbole zum Aufbauen bzw. Einstellen eines Übertragungssymbolvektors. Schließlich skaliert die Skalierungseinheit 18 eine Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits in einem Schritt S16. Auf der Basis des Übertragungssymbolvektors wird auch eine verbleibende Reihe oder verbleibende Reihen von orthogonalen Anordnungen eingestellt bzw. aufgebaut.

Im Folgenden werden weitere Details einer differenziellen Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen mit Bezug auf 3 erklärt.

Wie in 3 gezeigt, umfasst die Aufteilungseinheit 12 eine erste Auswahleinheit und eine zweite Auswahleinheit 22.

Operativ wird die in 3 gezeigte Aufteilungseinheit 12 eine Gruppe von 2·log2(M1) + log2(M2) Bits empfangen, wobei M21 eine Anzahl von möglichen Bitsequenzen der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits und M2 die Anzahl von möglichen Längenwerten des Übertragungssymbolvektors ist. Die erste Auswahleinheit 20 wählt eine Anzahl von 2·log2(M1) Bits in der Gruppe der Übertragungs-Bits für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits aus. Ferner wählt die zweite Auswahleinheit 22 eine Anzahl von log2(M2) Bits in der Gruppe von Übertragungs-Bits für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits aus.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die erste Auswahleinheit 20 und die zweite Auswahleinheit 22 angepasst zum Erreichen von selektivem Fehlerschutz, um unterschiedliche Bit-Fehlerwahrscheinlichkeiten für Übertragungs-Bits zu unterstützen. Dies wird erreicht durch Auswählen der Übertragungs-Bits, die eine niedrigere Fehlerrate benötigen, für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und durch Auswählen der verbleibenden Übertragungs-Bits für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits.

Wie in 3 gezeigt empfängt die Abbildungseinheit 14 die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits von der Aufteilungseinheit 12 und bildet operativ die erste Untergruppe von 2·log2(M1) Übertragungs-Bits auf einen Konstellationsvektor [AkBk] des differenziellen Übertragungs-Diversity-Codierungsschemas ab gemäß Ak = d2t+1d(0)* + d2t+2d(0)* Bk = –d2t+1d(0) + d2t+2d(0)(7) wobei

di Konstellationselemente eines M1-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Modulierungsschemas sind, das von der Abbildungseinheit unterstützt wird; und

d(0) ein frei auswählbarer Referenzpunkt des M1-stufigen Phasenumtastungs-PSK-Modulierungsschemas ist.

Wie in 3 gezeigt, wird der Konstellationsvektor [AkBk], der in der Abbildungseinheit 14 erzeugt wird, weitgeleitet zu der Codierungseinheit 16, die operativ differenzielle Codierung durchführt, die erreicht wird gemäß: (s2t+1s2t+2) = Ak(x2t-1x2t) + Bk(–x*2tx*2t-1)(8) wobei

t ein Zeitindex ist; und

(x2t-1x2t) ein Übertragungssymbolvektor gemäß der zuvor übertragenen Matrix ist.

Im Folgenden wird der Betrieb der Skalierungseinheit 18 mit Bezug auf 3 erklärt. Im Genaueren wird dargestellt, dass gemäß der vorliegenden Erfindung die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits in eine Längendifferenz von zwei aufeinanderfolgenden Übertragungssymbolvektoren codiert ist.

Wie in 3 gezeigt umfasst die Skalierungseinheit eine Längenmodfizierungseinheit 24, eine Längenexponenteinstellungseinheit 26, eine Längenexponentberechnungseinheit 28 und optional einen Längenexponentenspeicher 30.

Operativ ist die Längenmodifizierungseinheit 24 angepasst zum Erreichen von Skalierung der Übertragungssymbolvektorlänge auf eine zyklische Art und Weise als eine Funktion der Länge eines zuvor übertragenen Übertragungssymbolvektors und der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits. Im Genaueren wird die Skalierungsübertragungssymbolvektorlänge erreicht gemäß:

wobei a eine Konstante ist; und

qk ∊ {–M2 + 1, –M2 + 2, ..., 0,1, ..., M2 – 1} ein Längenexponent ist.

Daher hat gemäß der vorliegenden Erfindung die quadrierte Länge des Übertragungssymbolvektors M2 mögliche Werte

Daher wird in Abhängigkeit von den log2(M2) Bits in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits die Übertragungsvektorlänge zyklisch erhöht/erniedrigt um einen Faktor von ±1, a, a2, ..., oder

Tabelle 1 gibt ein Beispiel für Grauabbildung von Eingangsbits für den Längenexponenten qk für M2 = 4 an.

Tabelle 1: Längenexponent qk für differentiellen Mehrfachlängen-Raum-Zeit-Blockcode M2 = 4.

Wie oben dargestellt und wie in Tabelle 1 gezeigt hängt der Wert des Längenexponenten qk von der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits

und der Absolutlänge Qk-1 des zuvor übertragenen Übertragungssymbolvektors ab. Wie ersichtlich ist, hängt ein Faktor, der die Erhöhung des Übertragungssymbolvektors charakterisiert – der im Folgenden als &dgr;k bezeichnet wird – von den Bit-Werten in der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits ab.

Für das in Tabelle 1 gezeigte Beispiel ist die Beziehung, die aufgebaut ist zwischen Bit-Mustern, die Bit-Permutationen für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits repräsentiert, und die Werte von &dgr;k: 00→0, 01→1, 10→2, und 11→3. Hier sollte angemerkt werden, dass diese Beziehung frei modifiziert werden kann, solange die Beziehung zwischen den Bit-Permutationen der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits und die Werte von &dgr;k einmalig ist.

Sobald eine weitere Längenerhöhung eines Übertragungssymbolvektors in einer Länge resultieren würde, die die obere Grenze von

übersteigt – z. B. startend von einem Übertragungssymbolvektor der Länge &agr;3 im Hinblick auf ein Bitmuster 11 für die zweite Gruppe von Übertragungs-Bits, wird die Längenmodifizierungseinheit 24 eine Reduzierung der Übertragungssymbolvektorlänge erreichen.

Wie in 3 gezeigt, berechnet die in 3 gezeigte Längenexponenteinstellungseinheit 26 operativ einen Satz von M2 Skalierungsfaktoren &dgr;k ∊ {0, ..., M2 – 1} aus einem Satz von Bit-Mustern

die Permutationen der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits für alle pi ∊ {0,1} abdeckt gemäß:

Ferner baut die Längenexponenteinstellungseinheit 26 operativ eine vorbestimmte Beziehung zwischen Bit-Musters der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits

und dem Satz der Skalierungsfaktoren auf, wobei uk,2,i das i-te Bit in der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits ist.

Es ist anzumerken, dass die Längenexponentanstellungseinheit 26 lediglich einmal aktiviert wird vor dem Start der differenziellen Mehrfachübertragungs-Diversity-Übertragung bei der Vorbereitung der Codierung der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits. Die Ergebnisse, die von der Längenexponenteinstellungseinheit 26 erzeugt werden, können in dem Längenexponentspeicher 30 gespeichert werden für die anschließende Verwendung während der Codierung der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits. Alternativ und unter der Annahme, dass die Anzahl log2(M2) von Bits in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits variieren kann während differenzieller Mehrfachübertragungs-Diversity-Übertragung, kann die Längenexponenteinstellungseinheit 26 aktiviert werden mit jeder Veränderung der Anzahl von log2(M2) von Bits in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits.

Ferner verwendet die in 3 gezeigte Längenexponentberechnungseinheit 28 operativ die Ergebnisse, die erzeugt werden durch die Längenexponenteinstellungseinheit, für Echtzeitcodierung der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits während der differenziellen Mehrfachübertragungs-Diversity-Übertragung. Bis hierhin bildet die Längenexponentenberechnungseinheit 28 Übertragungs-Bits der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits

auf einen Skalierungsfaktor &dgr;k gemäß der vorbestimmten Beziehung ab, die aufgebaut ist zwischen Bit-Mustern der zweiten Gruppe von Übertragungs-Bits
und den Satz von Skalierungsfaktoren, und berechnet dann den nächsten Längenexponenten gemäß qk = &dgr;k – s(Qk-1+ &dgr;k – M2)·M2;(12) wobei

s() eine Stufenfunktion ist, die einen Wert von 1 für nicht-negative Argumente und einen Wert von 0 für negative Argumente aufweist; und

Qk-1 ein Längenexponent ist, der den Absolutwert des Übertragungssymbolvektors repräsentiert, der Übertragen wurde vor der Berechnung des Längenexponenten qk.

5 zeigt ein detailliertes schematisches Diagramm des Überträgers zum Erreichen von differenzieller Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Elemente, die oben mit Bezug auf 3 und 4 erklärt wurden, sind gekennzeichnet mit den gleichen Bezugszeichen, und eine Erklärung dieser wird weggelassen.

Wie in 5 gezeigt, umfasst die Codierungseinheit einen ersten Multiplizierer 32, einen zweiten Multiplizierer 34, einen Addierer 36, einen dritten Multiplizierer und eine Verzögerungseinheit 40.

Operativ ist die Verzögerungseinheit 40 angepasst zum Speichern einer orthogonalen Anordnung gemäß einem vorangehend übertragenen Übertragungssymbolvektor. Die zugehörigen Konstellationselemente bilden die Basis zum Bearbeiten der Gleichung (8) über den ersten Multiplizierer 32, den zweiten Multiplizierer 34 und den Addierer 38.

Ferner wird das erzeugte Zwischenergebnis weitergeleitet zu dem dritten Multiplizierer zum Durchführen der Gleichung (9). Dann wird zur Zeit 2t+1 eine neue orthogonale Anordnung so eingestellt, dass das Symbol x2t+1 übertragen wird von Antenne eins und simultan wird x2t+2 von Antenne zwei übertragen. Im nächsten Zeitschlitz wird –x*2t+2 übertragen von Antenne 1 und x*2t+2 von Antenne zwei. Es sollte angemerkt werden, dass eine Referenz-Raum-Zeit-Blockcodematrix

zum Beginn der Übertagung übertragen wird, die beliebige Symbole x1 und x2 enthält, die von der M1-PSK-Konstellation entnommen sind.

Differenziller Diversity-Empfang mit multiplen Längen Grundlegendes Verfahren des differenziellen Diversity-Empfangs mit multiplen Längen

Im Folgenden werden unterschiedliche Aspekte und eine bevorzugte Ausführungsform des differenziellen Diversity-Empfangs mit multiplen Längen gemäß der vorliegenden Erfindung erklärt. Bisher wurde angenommen, dass Übertragungssymbole Informationen tragen, die codiert sind durch Abbilden einer ersten Untergruppen von Übertragungs-Bits auf Konstellationspunkte eines differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas von einer orthogonalen Anordnung zum Codieren der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits, anschließender differenzieller Codierung der Konstellationspunkte und zuvor übertragener Übertragungssymbole zum Aufbauen eines Übertragungssymbolvektors, und Skalierung einer Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren einer zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits, wie oben dargestellt.

6 zeigt ein Schemadiagramm eines differenziellen Mehrfach-Diversity-Empfängers 42 gemäß der vorliegenden Erfindung.

Wie in 6 gezeigt, umfasst der differenzielle Mehrfach-Diversity-Empfänger 42 eine Vektorerzeugungseinheit 44, eine Kombinationseinheit 46, einen ersten Ausgabedetektor 48 und einen zweiten Ausgabedetektor 50.

7 zeigt ein Flussdiagramm des Betriebs für den differenziellen Mehrfach-Diversity-Empfänger 42, der in 6 gezeigt ist.

Wie in Schritt 7 gezeigt, organisiert in einem Schritt S18 die Vektorerzeugungseinheit 44 Übertragungssymbole in einer Vielzahl von Empfangsvektoren gemäß einem vorbestimmten Schema. In einem Schritt S20 kombiniert die Kombinationseinheit 46 die Empfangsvektoren, die ausgegeben werden über die Vektorerzeugungseinheit 44, zum Bestimmen von mindestens einer ersten Entscheidungsvariablen und einer zweiten Entscheidungsvariablen in Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und ferner zum Bestimmen einer dritten Entscheidungsvariable in Bezug auf die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits. Dann bestimmt in Schritt S22 der erste Ausgabedetektor 48 eine erste Entscheidungsausgabe in Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits auf der Basis von jeweils der ersten Entscheidungsvariable und der zweiten Entscheidungsvariable. Schließlich bestimmt in Schritt S24 der zweite Ausgabedetektor 50 eine zweite Detektierungsausgabe in Bezug auf die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits auf der Basis der dritten Entscheidungsvariablen.

Im Genaueren ist die in 6 gezeigte Vektorerzeugungseinheit 44 angepasst zum Erzeugen von Vektoren gemäß

wobei

t ein Zeitindex ist;

nR die Anzahl der Empfangsantennen ist;

* ein komplex konjugierter Operator ist; und

y (j)i ein Symbol ist, das zur Zeit i an der Empfangsantenne j empfangen wurde.

Unter Berücksichtigung der oben dargestellten Prinzipien der differenziellen Raum-Zeit-Blockcodes werden diese empfangenen Vektoren in Beziehung gesetzt zu den folgenden Übertragungssymbolvektoren:

Ferner kann das Rauschen, das während der Übertragung der Übertragungssymbolvektoren überlagert ist, repräsentiert werden über Rauschvektoren gemäß

Ferner wird im Folgenden ein lineares Systemverhalten, das den Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Übertragungskanal modelliert, repräsentiert durch eine Matrix H~ .

In Anbetracht des oben gesagten wird der Kombinationsschritt S20, der operativ ausgeführt wird über die in 6 gezeigte Kombinationseinheit 46, zum Bestimmen einer ersten Entscheidungsvariablen y^ 1, einer zweiten Entscheidungsvariablen y^ 2 und einer dritten Entscheidungsvariablen y^ 3 erreicht gemäß: y^1 = yHkyk+1;(18) y^2 = yHkyk+1;(19) und

wobei

H der Operator zum Transponieren eines Vektors und Anwenden des konjugiert komplexen Operators * auf alle Vektorelemente ist.

8 zeigt eine Implikation der Linearsystemmodellierung des Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Übertragungskanal und zugehöriger Kombination der empfangenen Vektoren zum Bestimmen von Entscheidungsvariablen.

Für die Detektierung der ersten 2log2(M1) Bits hat die einfache Kombination gemäß der Gleichung (18) und (19), wie in 8 gezeigt, den abnehmenden Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanal in zwei parallele Einzeleingang-Einzelausgang-Kanäle transformiert, wo ein resultierender Kanalkoeffizient gegeben ist durch

wobei

nT die Anzahl der Übertragungsantennen ist;

nR die Anzahl der Empfangsantennen ist;

h(ij) die Kanalverstärkung der Übertragungsantenne i zur Empfangsantenne j ist;

x2t-1, x2t Übertragungssymbole sind, und

der Skalierungsfaktor wie oben dargestellt ist.

Ferner ist zusätzliches Rauschen in den äquivalenten Kanälen

Gauss-verteilt mit einer Varianz
wobei &sgr;2 die Varianz für die reale Dimension des Rauschens an jeder Empfangsantenne ist.

9 zeigt ein weiteres detailliertes Schemablockdiagramm des Differenziellen-Mehrfach-Diversity-Empfängers, der in 6 gezeigt ist.

Wie in 9 gezeigt, sind die empfangenen Vektoren yk+1, yk und yk, die in dem Vektorerzeuger 44 erzeugt sind, in die Kombinationseinheit 46 eingegeben zum Bestimmen der ersten Entscheidungsvariable y^ 1, der zweiten Entscheidungsvariable y^ 2 und der dritten Entscheidungsvariablen y^ 3.

Wie in 9 gezeigt, umfasst die Kombinationseinheit 46 eine erste Einheit, die den Vektor yk+1 an deren Eingang empfängt, und angepasst ist zum Transponieren eines komplexwertigen Vektors und zum Modifizieren jedes Vektorelements zur Komplexkonjugierten davon, die im folgenden kurz als H Einheit 52 bezeichnet wird. Ferner umfasst die Kombinationseinheit 46 eine zweite H-Einheit 54, die den Vektor yk an deren Eingang empfängt. Ferner umfasst die Kombinationseinheit 46 eine dritte H-Einheit 56, die an deren Eingang den Vektor yk empfängt.

Wie in 9 gezeigt, werden die Ausgabe der dritten H-Einheit 56 und der empfangene Vektor yk dem ersten Multiplizierer 58 der Kombinationseinheit 46 zugeführt. Die Ausgabe des ersten Multiplizierers 58 bildet die erste Entscheidungsvariable y^ 1.

Wie in 9 gezeigt, wird die Ausgabe der ersten H-Einheit 54 und der empfangene Vektor yk dem zweiten Multiplizierer 60 der Kombinationseinheit 46 zugeführt. Die Ausgabe des zweiten Multiplizierers 60 bildet die zweite Entscheidungsvariable y^ 2.

Wie in 9 gezeigt, werden der empfangene Vektor yk und die konjugiert Komplexe davon, die von der zweiten H-Einheit 54 ausgegeben wird, multipliziert durch einen dritten Multiplizierer 62 der Kombinationseinheit 46. Ferner werden der empfangene Vektor yk+1 und die konjugiert Komplexe davon, die von der ersten H-Einheit 52 ausgegeben wird, multipliziert durch einen vierten Multiplizierer 64 der Kombinationseinheit 46. Die Ausgabe des vierten Multiplizierers 64 wird durch die Ausgabe des dritten Multiplizierers 62 durch einen Teiler 66 geteilt, dessen Ausgabe die dritte Entscheidungsvariable y^ 3 bildet.

Wie in 9 gezeigt, werden die erste Entscheidungsvariable y^ 1 und die zweite Entscheidungsvariable y^ 2 dem ersten Ausgabedetektor 48, der in 6 gezeigt ist, zugeführt, und werden mit Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits bearbeitet. Hier kann der erste Ausgabedetektor 48 entweder vom festen oder weichen Detektierungstyp sein, wie detailliert im Folgenden dargestellt wird. Im letzten Fall wird der erste Ausgabedetektor 48 einen Vektor L(1)a von a priori log-Wahrscheinlichkeitswerten empfangen, der mit der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits korrespondiert. Der Vektor L(1)a der a priori log-Wahrscheinlichkeitswerte kann bekannt sein beispielsweise von Informationsquellenstatistiken oder erzeugt werden durch Turbo-Rückkopplung. Die Ausgabe des ersten Ausgabedetektors 48 ist eine Anzahl von 2log2(M1) Bit-Entscheidungen, die der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits entspricht.

Wie in 9 gezeigt, wird die dritte Entscheidungsvariable y^ 3 dem zweiten Ausgabedetektor 48, der in 6 gezeigt ist, zugeführt, und wird mit Bezug auf die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits bearbeitet. Hier kann auch der zweite Ausgabedetektor 48 entweder vom festen oder weichen Entscheidungstyp sein, wie detailliert im Folgenden dargelegt wird. In dem letzten Fall wird der zweite Ausgabedetektor 50 einen Vektor L(2)a von a priori log-Wahrscheinlichkeitswerten empfangen, der der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits entspricht. Der Vektor L(2)a von a priori log-Wahrscheinlichkeitswerten kann wieder bekannt sein beispielsweise von Informationsquellenstatistiken oder kann erzeugt werden durch Turbo-Rückkopplung. Die Ausgabe des zweiten Ausgabedetektors 50 ist eine Zahl von log2(M2) Bit-Entscheidungen, die der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits entspricht.

Differenzieller Diversity-Empfang mit mehrfacher Länge

Vor der Erklärung von Details von differenziellen Diversity-Empfang mit mehrfacher Länge gemäß der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden die Ausdrücke, die für die Bestimmung der oberen Entscheidungsvariablen gegeben werden, weiter analysiert. Dies wird die Basis für die folgende Erklärung der Ausgabedetektierung im Sinn der vorliegenden Erfindung bilden.

Unter Verwendung des Linearsystemmodels des Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanals können die empfangenen Vektoren repräsentiert werden gemäß: yk = H~xk + nk,(23) yk+1 = H~xk+1 + nk+1,(24) yk = H~xk + nk.(25)

Die Matrix H~ erfüllt

wobei InT die nT × nT Einheitsmatrix ist.

Aus (23) und (24) ist das Ergebnis der ersten Entscheidungsvariable y^ 1 y^1 = yHkyk+1 = xHkH~HH~xk+1 + xHkH~Hnk+1 + nHkH~xk+1 + nHk nk+1.(27)

Unter Verwendung von (26) und (15) wird der erste Ausdruck in (27)

Um Bk zu detektieren, kann gleichfalls die zweite Entscheidungsvariable y^ 2 repräsentiert werden gemäß y^2 = yHkyk+1 = xHkH~HH~xk+1 + xHkH~Hnk+1 + nHkH~xk+1 + nHknk+1.(29)

Ähnlich wie für y^ 1 wird unter Verwendung von (26) und (15) der erste Ausdruck in (29)

Um die letzten log2(M2) Bits in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits zu detektieren, kann die dritte Entscheidungsvariable y^ 3 repräsentiert werden gemäß

wobei

Im Folgenden wird die Verwendung der Entscheidungsvariablen y^ 3, y^ 3 und y^ 3, wie oben dargestellt, während des Prozesses der Ausgabedetektierung mit Bezug auf 10 und 11 beschrieben.

Wie in 10 gezeigt, umfasst die erste feste Ausgabedetektierungseinheit 68 eine erste Steuerungseinheit 70, eine erste feste Ausgabedetektierungseinheit 72 und eine zweite weiche Ausgabedetektierungseinheit 74.

Wie in 10 gezeigt umfasst die erst feste Ausgabedetektierungseinheit 72 eine Konstellationsanpassungseinheit 76 und eine erste Bit-Demapping-Einheit 78.

Wie in 10 gezeigt umfasst die erste weiche Ausgabedetektierungseinheit 74 eine erste log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 80, die eine erste max-log-Näherungseinheit 82 umfasst. Ferner sind Untereinheiten der ersten weichen Ausgabedetektierungseinheit 74 eine erste Bit-Entscheidungseinheit 84, eine erste Zuverlässigkeitsinformationseinheit 86, eine Einzeleingabe-Einzelausgabe-Kanalabschätzungseinheit 88 und eine erste Näherungseinheit 90.

Wie in 11 gezeigt, umfasst die zweite Ausgabedetektierungseinheit 50 eine zweite Steuerungseinheit 92, eine zweite feste Ausgabedetektierungseinheit 94 und eine zweite weiche Ausgabedetektierungseinheit 96.

Wie in 11 gezeigt umfasst die zweite feste Ausgabedetektierungseinheit 94 eine Skalierungsfaktordetektierungseinheit 98 und eine zweite Bit-Demapping-Einheit 100.

Wie in 11 gezeigt, umfasst die zweite weiche Ausgabedetektierungseinheit 96 eine zweite log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 102, die – gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung – eine zweite max-log-Näherungseinheit 104 umfasst. Ferner sind Untereinheiten der zweiten weichen Ausgabedetektierungseinheit 96 eine zweite Bit-Entscheidungseinheit 106, eine zweite Zuverlässigkeitsinformationseinheit 108 und eine zweite Näherungseinheit 110.

Feste Ausgabedetektierung – Erste Gruppe von Übertragungs-Bits

Operativ wird die erste Steuerungseinheit 70 des ersten Ausgabedetektors 48 entweder die erste feste Ausgabedetektierungseinheit 72 oder die erste weiche Ausgabedetektierungseinheit 74 aktivieren in Abhängigkeit der gewünschten Detektierungsqualität und/oder verfügbaren Berechnungsressourcen. Daher hängt ein erster Operationsmodus des ersten Ausgabedetektors 48 von der harten Ausgabedetektierung mit Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits ab.

Für die feste Entscheidung auf den 2log2(M1) Bits in der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits ist die Konstellationsanpassungseinheit 76 angepasst zum Berechnen des nächsten Konstellationsvektors [A(i), B(i)] zu [y^ 1 y^ 2] gemäß

Ferner ist die erste Bit-Demapping-Einheit 78 angepasst zum Berechnen der Bits

durch inverses Abbilden bzw. Demapping von A^ k und B^ k.

Feste Ausgabedetektierung – Zweite Gruppe von Übertragungs-Bits

Ähnlich wie der erste Ausgabedetektor 48 wird auch die zweite Steuerungseinheit 92 des zweiten Ausgabedetektors 50 entweder die zweite feste Ausgabedetektierungseinheit 94 oder die zweite weiche Ausgabedetektierungseinheit 96 aktivieren, wieder in Abhängigkeit von der gewünschten Detektierungsqualität und/oder verfügbaren Berechnungsressourcen. Daher hängt ein erster Betriebsmodus des zweiten Ausgabedetektors 50 von der harten Ausgabedetektierung mit Bezug auf die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits ab.

Operativ berechnet die Skalierungsfaktordetektierungseinheit 48 eine feste Entscheidung durch Auswählen des Längenfaktors

der am nächsten zu y^ 3 ist, gemäß
wobei {–M2 + 1, ..., M2 – 1} ein Satz von allen Kandidatenlängenexponenten ist, und a eine Konstante ist.

Ferner ist die zweite Bit-Demapping-Einheit 100 operativ angepasst zum Berechnen der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits durch Bestimmen des Wertes qk von

durch Bestimmen der Übertragungs-Bits, die dem Wert von qk entsprechen, und anschließendes inverses Abbilden bzw. Demapping gemäß des Betriebs der Skalierungseinheit 18, die in 3 gezeigt und wie oben beschrieben ist. In anderen Worten kann mit der Kenntnis des Längenexponenten qk der zugehörige Satz von Bits in der zweiten Untergruppe von Eingangsbits invers abgebildet werden als umgekehrte Operation des Abbildungsschemas, das an der Überträgerseite angewendet wird.

Differenzieller Diversity-Empfang mit multiplen Längen – Weiche Ausgabedetektierung Grundlegende Berücksichtigungen

Im Allgemeinen kann in drahtlosen Kommunikationssystemen das differenzielle Übertragungs-Diversity-Schema mit einem äußeren vorwärtsgerichteten Fehlerkorrektur FEC-Code verbunden sein. Daher kann weiche differenzielle Ausgabedetektierung harter Ausgabedetektierung vorzuziehen sein. Wie im Folgenden gezeigt wird, kann weiche Ausgabedetektierung mit Bezug auf differenziellen Mehrfach-Diversity-Empfang zu separaten Entscheidungen auf den ersten 2log2(M1) Bits führen, die den Konstellationsvektor (Ak, Bk) bestimmen, und den übrigen log2(M2) Bits, die die Länge des Übertragungssymbolvektors in nachfolgenden Matrizen bestimmen, vorzugsweise die Differenz davon.

Jedoch kann wie bereits oben dargelegt weiche Ausgabedetektierung, wie im Folgenden dargelegt wird, auch kombiniert werden mit fester Ausgabedetektierung über unterschiedliche Untergruppen von Übertragungs-Bits, um einen hybriden Ausgabedetektierungsansatz zu erreichen. Dies kann von besonderem Vorteil sein, wenn unterschiedliche Untergruppen von Übertragungs-Bits Informationen von unterschiedlicher Relevanz beherbergen, die unterschiedliche Niveaus von Fehlerschutz benötigen.

Ferner ist anzumerken, dass weiche Ausgabedetektierung für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits Kenntnis von Kanalparametern he und

benötigt, wie oben dargelegt, und das weiche Ausgabedetektierung für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits Kenntnis von einem Kanalparameter
benötigt, d. h. eine Messung von zusätzlicher Rauschvarianz in einem äquivalenten Übertragungskanal für die zweite Untergruppe von Eingangsbits. Da für differenzielle Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen die Werte von
sich von
unterscheiden, muss Rauschvarianz geeignet während der weichen Ausgabedetektierung für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits berücksichtigt werden.

Wie im Folgenden gezeigt wird, wird dies gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht über Annäherung der Werte von

und
in Bezug auf &sgr;2 – d. h. die Varianz pro realer Dimension an jeder Empfangsantenne für tatsächliche Übertragungskanäle in Kontrast zu modellierten äquivalenten Kanälen – und ferner in Bezug auf die Entscheidungsvariablen y^ 1, y^ 2 und y^ 3.

Wie auch im Folgenden gezeigt wird, ermöglicht dieser Ansatz nicht-koherente weiche Ausgabedetektierung ohne Anwendung von Kanalabschätzungstechniken. In Anbetracht von differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemata ist die Abschätzung der Varianz pro realer Dimension an jeder Empfangsantenne für tatsächliche Übertragungskanäle nicht obligatorisch, wenn ein äußerer Decoder vom Viterbi Typ mit den weichen Ausgabedetektierungseinheiten verbunden ist. Dies ist so, da die Varianz pro realer Dimension an jeder Empfangsantenne für tatsächliche Übertragungskanäle lediglich ein konstanter Faktor in allen log-Wahrscheinlichkeitswerten ist, die zu dem äußeren Decoder vom Viterbi Typ weitergeleitet werden. Jedoch kann ein solcher konstanter Faktor auf jeden konstanten Wert eingestellt werden und hat keinen Einfluss auf die Ausgabe des äußeren Decoders vom Viterbi Typ.

Über das Obere hinausgehend sollte angemerkt werden, dass während a posteriori Wahrscheinlichkeitswerte des äußeren Decoders vom Viterbi Typ um einen gleichen Faktor selbst mit Anwendung eines Turbo-Schemas skaliert werden, wird dies keine Degeneration verursachen, solange lediglich max-log-Komponenten angewendet werden und keine a priori Information, die außerhalb des Turbo-Schemas erhalten wird, verwendet wird, wie in G. Bauch und V. Franz: A Comparion of Soft-in/Soft-out Algorithm for „Turbo Detection". In International Conference on Telecommunications (ICT), Juni 1998, durch Bezugnahme hiermit aufgenommen, erklärt wurde.

Obwohl nicht obligatorisch sollte angemerkt werden, dass eine weitere Lösung für die oben diskutierte Situation, speziell mit Bezug auf die Werte von he und

die Anwendung von Kanalabschätzungstechniken ist, z. B. auf die Ausgabe, die durch die Kombination von empfangenen Vektoren erzeugt wird. Hier ermöglicht die Bereitstellung von einem differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas in Kombination mit Kombinieren die Reduzierung des Problems der Mehrfacheingangs-Mehrfachausgangs-Kanalabschätzung zu Einzeleingangs-Einzelausgangs-Kanalabschätzung, für die Standardtechniken angewendet werden können, z. B. minimaler Mittelquadratfehler MMSE-Kanalabschätzung oder korerelative Abschätzungstechniken, die Trainingssequenzen verwenden. Ein besonderer Vorteil von diesem Ansatz ist, dass dieser sehr hilfreich für drahtlose Kommunikationssysteme ist, die koherente Detektierung in nachfolgenden Stufen benötigen, z. B. Mehrfach-Träger-Code-Divison-Multiple-Access CDMA drahtlose Kommunikationssysteme.

Weiche Ausgabedetektierung – Erste Gruppe von Übertragungs-Bits

Operativ ist die erste in 10 gezeigte log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 80 angepasst zum Berechnen von log-Wahrscheinlichkeitswerte für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits gemäß

wobei ferner zu den bereits oben gegebenen Definitionen k ein Zeitindex ist;

ein Vektor der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits uk der Dimension 2log2(M1) auf die M21 Konstellationselemente des differenziellen Üertragungs-Diversity-Schemas abgebildet wird, und uk,l ein Übertragungs-Bit bei der Position l in uk ist;

p(uk,l = +1|y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = +1 im Hinblick auf ermittelte Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2 ist; und

p(uk,l = –|1y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l= –1 im Hinblick auf ermittelte Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2 ist; und

L(1)(u^ k,l) eine weiche Ausgabe für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits ist.

Ferner ist die erste Bit-Entscheidungseinheit 84, die in 10 gezeigt ist, angepasst zum Bestimmen einer Bit-Entscheidung für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bit gemäß u^k,l = sign(L(1)(u^k,l)).(36)

Ferner ist die Zuverlässigkeitsinformationseinheit 86, die in 10 gezeigt ist, angepasst zum Bestimmen der Zuverlässigkeitsinformation für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits gemäß |L(1)(u^k,l)|.(37)

Wie in 10 gezeigt, enthält gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die erste log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 80 eine erste max-log-Näherungseinheit 82. Im Folgenden wir die Theorie, die dem Betrieb der ersten max-log-Näherungseinheit 82 zugrunde liegt, erklärt.

Der grundlegende Ausdruck für die Berechnung der log-Wahrscheinlichkeitswert für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits kann umformuliert werden gemäß

wobei ferner zu den oben gegebenen Definitionen

die Summe in dem Zähler genommen wird über alle Konstellationsvektoren (A(i), B(i)), die mit uk,l(i) = +1 assoziiert sind;

die Summe in dem Nenner genommen wird über alle Konstellationsvektoren (A(i), B(i)), die mit uk,l(i) = –1 assoziiert sind;

Pa(uk,l(i)) eine a priori Wahrscheinlichkeit für Bit uk,l(i) ist;

La(uk,l) ein a priori log-Wahrscheinlichkeitsverhältnis für Bit uk,l(i) ist;

u(1)(i) ein Vektorkandidat entsprechend der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits ist; und

L (1)a ein Vektor von a priori log-Wahrscheinlichkeiten entsprechend der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits ist.

Ferner kann diese Gleichung evaluiert werden unter Verwendung des Jacobischen Logarithmus gemäß

Der Ausdruck

ist ein Korrekturterm, der beispielsweise als eine Nachschlagetabelle implementiert werden kann.

Die in 10 gezeigte max-log-Näherung 32 ist angepasst zum Erhalten von max-log-Näherungen von max-Wahrscheinlichkeitswerten für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits durch Vernachlässigen des Korrekturterms fc in (39) gemäß:

wobei ferner zu den oben gegebenen Definitionen

[A(i)B(i)] ein Vektor von zugehörigen Konstellationspunkten des differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas mit i ∊ {1, ..., M1} ist;

der erste max-Operator auf alle Konstellationspunkte [A(i)B(i)] des differenziellen Übertragungs-Diversity-Schemas ist, die zugehörig sind zu Übertragungs-Bits uk,l(i), die einen Wert von +1 aufweisen;

der zweite max-Operator auf alle Konstellationspunkte [A(i)B(i)] des differenziellen

Übertragungs-Diversity-Schemas ist, die zugehörig sind zu Übertragungs-Bits uk,l(i), die einen Wert von –1 aufweisen;

* ein komplex konjugierter Operator ist;

Re ein Realteiloperator ist; und

T ein Transponierten-Operator ist.

Für die weitere Erklärung des Betriebs der in 10 gezeigten ersten max-log-Näherungseinheit 82 kann hier angenommen werden, dass Näherungen für die Werte des resultierenden Kanalkoeffizienten he und zusätzliche Rauschvarianz in einem äquivalenten Übertragungskanal für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits

verfügbar sind durch Betrieb der ersten Näherungseinheit 90 oder durch Betrieb der in 10 gezeigten Einzeleingabe-Einzelausgabe-Kanalabschätzungseinheit 88, deren Operationen im Folgenden Abschnitt erklärt werden.

In Anbetracht der gegebenen Werte für den resultierenden Kanalkoeffizienten he und für die zusätzliche Rauschvarianz in dem äquivalenten Übertragungskanal für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits

und unter der Berücksichtigung, dass solche Werte auch ausgedrückt sind in Ausdrücken von Varianz pro realer Dimension &sgr;2 an jeder Antenne und den Werten der Entscheidungsvariablen – wie oben dargelegt –, kann der Wert L(1)(u^ k,l) modifiziert werden durch Multiplikation mit &sgr;2 und der Verwendung von verfügbaren Näherungswerten zu
für l = 1, ..., 2log2(M1). Es ist anzumerken, dass die log-Wahrscheinlichkeitswerte, die durch diese Repräsentation erreicht wurden, berechnet werden durch die erste max-log-Näherungseinheit 82, die in 10 gezeigt ist. Diese sind um einen Faktor von &sgr;2 verglichen mit den tatsächlichen log-Wahrscheinlichkeitswerten skaliert. Wie oben dargestellt, stellt dies kein Problem dar, da &sgr;2 während der Übertragung eines Rahmens bzw. Frames als konstant angenommen wird.

Annäherung von Kanalparametern – erste Gruppe von Übertragungs-Bits

Wie oben dargestellt, erfordert die Evaluierung von log-Wahrscheinlichkeitsverhältniswerten mit Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits eine Annäherung für Werte des resultierenden Kanalkoeffizienten he und zusätzlicher Rauschvarianz in einem äquivalenten Übertragungskanal für die erste Untergruppe von Eingangs-Bits

Bisher ist die erste Näherungseinheit 90, die in 10 gezeigt ist, angepasst zum Ableiten solcher Näherungswerte auf eine im Folgenden dargestellte Art und Weise.

Das Rauschen vernachlässigend und gemäß der vorliegenden Erfindung können Werte von h2e und

angenähert werden gemäß h2e ≈ |y^1|2 + |y^2|2(42) und

Folglich kann

gemäß (22) angenähert werden durch

Als Alternative zu dem Oberen kann die in 10 gezeigte Einzeleingangs-Einzelausgangs-Kanalabschätzungseinheit 88 Annäherungen des resultierenden Kanalkoeffizienten he und zusätzliche Rauschvarianz in einem äquivalenten Übertragungskanal für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits

über Anwendung von Standardabschätzungstechniken ableiten, z. B. minimale mittlere quadratische Fehler MMSE Kanalabschätzung oder korrelative Kanalabschätzung mit Trainingssequenzen.

Weiche Ausgabedetektierung – Zweite Gruppe von Übertragungs-Bits

Operativ ist die erste in 10 gezeigte log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 80 angepasst zum Berechnen von log-Wahrscheinlichkeitswerte für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits gemäß

wobei k ein Zeitindex ist;

uk,l ein Übertragungsbit an der Position l in einem Vektor u (2)k der Dimension log2(M2) ist, wobei der Vektor uk aufgebaut ist durch die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits;

y^ 3 die dritte Entscheidungsvariable ist;

p(uk,l = +1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = +1 im Hinblick auf die Entscheidungsvariable y^ 3 ist;

p(uk,l = –1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = –1 im Hinblick auf die Entscheidungsvariable y^ 3 ist; und

L(2)(uk,l) die weiche Ausgabe für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits ist.

Ferner ist die erste Bit-Entscheidungseinheit 106, die in 11 gezeigt ist, angepasst zum Bestimmen einer Bit-Entscheidung für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bit gemäß u^k,l = sign(L(2)(u^k,l)).(46)

Ferner ist die Zuverlässigkeitsinformationseinheit 108, die in 11 gezeigt ist, angepasst zum Bestimmen der Zuverlässigkeitsinformation für die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits gemäß |L(2)(u^k,l)|.(47)

Wie in 11 gezeigt, enthält gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die erste log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit 102 eine erste max-log-Näherungseinheit 104. Im Folgenden wir die Theorie, die dem Betrieb der ersten max-log-Näherungseinheit 104 zugrunde liegt, erklärt.

Für die weiche Ausgabedetektierung der log2(M2) Bits in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die Rauschterme n Hk+1 nk+1 und n Hk nk und den Logarithmus von (31) zu nehmen logy^3 = log(xHk+1H~HH~xk+1 + xHk+1HH~Hnk+1 + nHk+1H~xk+1) – log(xHkH~HH~ xk + xHkH~Hnk + nHkH~xk).(48)

Gleichung (48) kann angenähert werden durch die ersten zwei Terme der Taylorreihe

was zu
führt.

Das Rauschen in (50) ist weiß und Gauss-verteilt mit einer Varianz

Daher folgt

Aus den Erklärungen der differenziellen Übertragungs-Diversity mit multiplen Längen, die oben gegeben wurde, sollte klar sein, dass nicht alle q(i) die gleiche Wahrscheinlichkeit aufweisen. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist dies berücksichtigt als a priori Wahrscheinlichkeit Pa(q(i)) in dem a posteriori log-Wahrscheinlichkeitsverhältnis mit Bezug auf Bits uk,l, l = 2log2(M1) + 1, ..., 2log2(M1) + log2(M2) in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits. Es ist auch anzumerken, dass die a priori Wahrscheinlichkeit auch vernachlässigt werden kann, d. h. logPa(q(i)) = 0. Der Wert dieses a posteriori log-Wahrscheinlichkeitsverhältnisses ist gegeben durch

wobei ferner zu den oben gegebenen Definitionen

die Summe im Zähler über alle möglichen Längenexponenten q(i) genommen ist, die mit uk,l(i) = +1 assoziiert sind;

die Summe im Nenner über alle möglichen Längenexponenten q(i) genommen ist, die mit uk,l(i) = –1 assoziiert sind;

Pa(uk,l(i)) a priori Wahrscheinlichkeit log-Wahrscheinlichkeitsverhältnisse für die Bits uk,l(i) in der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits sind;

u(2)(i) ein Vektorkandidat für die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits ist; und

L (2)a ein Vektor von a priori log-Wahrscheinlichkeiten ist, die mit der zweiten Untergruppe von Übertragungs-Bits korrespondiert.

Ferner führt die max-log-Näherung aus (53) zu

Wie oben dargelegt, setzt die Evaluierung von log-Wahrscheinlichkeitsverhältniswerte mit Bezug auf die erste Untergruppe von Übertragungs-Bits eine Näherung von Kanalparametern voraus. Das Gleiche gilt auch für die Evaluierung von log-Wahrscheinlichkeitsverhältniswerten mit Bezug auf die zweite Untergruppe von Übertragungs-Bits, im Besonderen für einen Wert von

Bisher ist die zweite Näherungseinheit 110, die in 11 gezeigt ist, angepasst zum Ableiten einer Näherung gemäß:

Die zweite Näherungseinheit 110 gibt operativ diese Näherung von

zur zweiten max-log-Näherungseinheit 104 aus, die angepasst ist zum Bestimmen von log-Wahrscheinlichkeitsverhältnissen gemäß
jeweils für l = 2log2(M1) + 1, ..., 2log2(M1) + log2(M2).

Es ist anzumerken, dass die log-Wahrscheinlichkeitswerte, die durch diese Repräsentierung und durch die zweite max-log-Näherungseinheit 104, die in 11 gezeigt ist, berechnet sind, um einen Faktor von &sgr;2 verglichen mit den tatsächlichen log-Wahrscheinlichkeitswerten skaliert sind. Wie oben dargelegt, stellt dies kein Problem dar, da &sgr;2 während der Übertragung eines Frames als konstant angenommen wird.


Anspruch[de]
Verfahren zum Erhalten von differentieller Mehrweg-Übertragung mit multiplen Längen aus orthogonalen Anordnungen unter Verwendung von mindestens zwei Übertragungsantennen, die Schritte umfassend:

Aufteilen (S10) einer Gruppe von Übertragungs-Bits in eine erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und eine zweite Gruppe von Übertragungs-Bits;

Abbilden (S12) der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits auf Konstellationspunkte eines differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Codierschemas von einer orthogonalen Anordnung zum Codieren der ersten Untergruppe von Übertragungsbits;

gekennzeichnet durch

Bestimmen von Übertragungssymbolen (S14) durch differentiellen Codieren der Konstellationspunkte und zuvor übertragener Übertragungssymbole für die Einrichtung eines Übertragungssymbolvektors; und

Skalieren (S16) einer Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits; wobei

der Schritt des Abbildens der ersten Untergruppe von Übertragungsbits die Schritte umfasst:

Abbilden (S12) der 2·log2(M1) Übertragungsbits auf einen Konstellationsvektor [AkBk] des differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Codierschemas gemäß: Ak = d2t+1d(0)* + d2t+2d(0)* Bk= –d2t+1d(0) + d2t+2d(0) wobei

di Konstellationselemente eines M1-stufigen Phasenmodulationsschemas PSK sind;

d(0) ein frei wählbarer Referenzpunkt des M1-stufigen Phasenmodulationsschemas PSK ist; und

die Länge des Konstellationsvektors die Einheitslänge |Ak|2 + |Bk|2 = 1 ist;

wobei der Schritt des Bestimmens (S14) der Übertragungssymbole (S2t+1S2t+2) durch differentielles Codieren erhalten wird gemäß: (s2t+1s2t+2) = Ak(x2t-1x2t) + Bk(–x*2tx*2t-1), wobei

t ein Zeitindex ist; und

(x2t-1x2t) ein Übertragungssymbolvektor gemäß einer zuvor übertragenen Matrix ist; und

der Schritt des Skalierens (S16) der Übertragungssymbolvektorlänge erhalten wird gemäß:
wobei a eine Konstante ist; und

qk ∊ {–M2 + 1, –M2 + 2, ..., 0,1, ..., M2 – 1} ein Längenexponent ist.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe der Übertragungsbits 2·log2(M1) + 2·log2(M2) Bits umfasst, wobei

M1 eine Zahl von möglichen Bitsequenzen der ersten Untergruppe von Übertragungsbits ist;

M2 eine Zahl von möglichen Längenwerten des Übertragungssymbolvektors ist, und wobei

der Schritt des Teilens der Gruppe von Übertragungsbits die Schritte umfasst:

– Auswählen einer Zahl von 2·log2(M1) Bits in der Gruppe der Übertragungsbits für die erste Untergruppe von Übertragungsbits; und

– Auswählen einer Zahl von 2·log2(M2) Bits in der Gruppe der Übertragungsbits für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits; und

der Schritt des Skalierens (S16) einer Übertragungssymbolvektorlänge basiert auf:

– Berechnen eines Satzes von M2 Skalierungsfaktoren &dgr;k ∊ {0, ..., M2} aus einem Satz von Bitmustern [p1, ..., plog2(M2)], die Permutationen der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits abdecken für alle pi ∊ {0, 1} gemäß:
und

Erstellen einer vorbestimmten Beziehung zwischen Bitmustern der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] und dem Satz von Skalierungsfaktoren, wobei uk,2,1 das i-te Bit in der zweiten Gruppe von Übertragungsbits ist.
Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Skalierens (S16) den Schritt des Berechnens des Längenexponenten umfasst gemäß:

– Abbilden von Übertragungsbits der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] auf einen Skalierungsfaktor &dgr;k gemäß der vorbestimmten Beziehung, die erstellt wurde zwischen den Bitmustern der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] und dem Satz von Skalierungsfaktoren; und

– Berechnen des nächsten Längenexponenten gemäß qk = &dgr;k – s(Qk-1 + &dgr;k – M2)·M2 wobei

s() eine Stufenfunktion ist, die einen Wert von 1 für nicht negative Argumente und einen Wert von 0 für negative Argumente aufweist; und

Qk-1 ein Längenexponent ist, der die Gesamtlänge des Übertragungssymbolvektors repräsentiert, der vor der Berechnung des Längenexponenten qk übertragen wurde.
Verfahren zum differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Empfang mit multiplen Längen von Übertragungssymbolen unter Verwendung von mindestens einer Übertragungsantenne, wobei Übertragungssymbole Information mitführt, die codiert ist durch Abbilden einer ersten Untergruppe von Übertragungsbits auf Konstellationspunkte eines differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schema von einer orthogonalen Anordnung zum Codieren der ersten Untergruppe von Übertragungsbits, anschließendes differentielles Codieren der Konstellationspunkte und der zuvor übertragenen Übertragungssymbole zum Einstellen eines Übertragungssymbolsvektors, und Skalieren einer Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren einer zweiten Untergruppe von Übertragungsbits, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch die Schritte:

– Organisieren (S18) der Übertragungssymbole in einer Vielzahl von Empfangsvektoren gemäß dem vorbestimmten Schema;

– Kombinieren (S20) der Empfangsvektoren zum Bestimmen von mindestens einer ersten Entscheidungsvariablen und einer zweiten Entscheidungsvariablen in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits, und ferner Bestimmen einer dritten Entscheidungsvariablen in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits;

– Bestimmen (S22) einer ersten Detektierungsausgabe in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits auf der Basis der ersten Entscheidungsvariablen beziehungsweise der zweiten Entscheidungsvariablen; und

– Bestimmen (S24) einer zweiten Detektierungsausgabe in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits auf der Basis der dritten Entscheidungsvariablen; wobei

Organisieren (S18) von Übertragungssymbolen in eine Vielzahl von Empfangsvektoren erhalten wird durch:
wobei

t ein Zeitindex ist;

nR die Anzahl von Empfangsantennen ist;

* ein komplex konjugierter Operator ist; und

yi (j) ein Symbol ist, das zu der Zeit i an der Empfangsantenne j empfangen wurde.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Kombinieren (S20) der Empfangsvektoren zum Bestimmen einer ersten Entscheidungsvariablen y^ 1, einer zweiten Entscheidungsvariabeln y^ 2 und einer dritten Entscheidungsvariablen y^ 3 erreicht wird gemäß: y^1 = yHkyk+1; y^2 = yHkyk+1; und
wobei H ein Operator zum Transponieren eines Vektors und Anwenden des konjugiert komplexen Operators * auf alle Vektorelemente ist.
Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bestimmens (S22) einer ersten Detektierungsausgabe in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits ein fester Ausgabedetektierungsschritt ist; wobei

eine erste Detektierungsausgabe bestimmt (S22) wird als Konstellationsvektor [A(i)B(i)] von dem differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schema, das am nächsten ist zu einem Vektor, der gebildet wurde von der ersten Entscheidungsvariablen und der zweiten Entscheidungsvariablen [y^ 1 y^ 2] gemäß: (A^kB^k) = arg min{|y^1 – A(i)|2 + |y^2 – B(i)|2}.
Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner den Schritt des Erhaltens der ersten Untergruppe von Übertragungsbits durch invertiertes Abbilden von (A^ k B^ k) umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bestimmens (S24) der zweiten Detektierungsausgabe in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits ein fester Ausgabedetektierungsschritt ist; wobei

die zweite Detektierungsausgabe bestimmt wird durch einen Längenexponenten aqk, der am nächsten zu y^ 3 ist gemäß: a^qk = arg min|yy^3 – aq(i)|, q(i) ∊ {–M2 + 1, ..., –1, 0,1, M2 – 1} wobei

{–M2 + 1, ..., –1,0,1, M2 – 1} ein Satz aller Kandidaten-Längenexponenten ist; und

a eine Konstante ist.
Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bestimmens (S22) einer ersten Detektierungsausgabe in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits ein weicher Ausgabedetektierungsschritt ist; wobei

log-Wahrscheinlichkeitsquotienten für die erste Untergruppe von Übertragungsbits bestimmt werden gemäß
wobei k ein Zeitindex ist;

ein Vektor der ersten Untergruppe von Übertragungsbits uk der Dimension 2log2(M1) auf eines der M1 2 Konstellationselemente des differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schemas abgebildet wird, und uk,l ein Übertragungsbit bei Position l in uk ist;

y^ 1 die erste Entscheidungsvariable ist;

y^ 2 die zweite Entscheidungsvariable ist;

p(uk,l = +1|y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = +1 angesichts von bestimmten Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2 ist;

p(uk,l = –1|y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = –1 angesichts von bestimmten Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2 ist ; und

L(1)(u^ k,l) die weiche Ausgabe der Übertragungsbits der ersten Untergruppe ist.
Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bestimmens (S24) einer zweiten Detektierungsausgabe in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits ein weicher Ausgabedetektierungsschritt ist; wobei

log-Wahrscheinlichkeitsquotienten für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits bestimmt werden gemäß
wobei

k ein Zeitindex ist;

uk,l ein Übertragungsbit an einer Position l in einem Vektor uk der Dimension log2(M2) ist, wobei der Vektor uk festgelegt wird von der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits;

y^ 3 eine dritte Entscheidungsvariable ist;

p(uk,l = +1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = +1 in Anbetracht der Variablen y^ 3 ist;

p(uk,l = –1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = –1 in Anbetracht der Variablen y^ 3 ist; und

L(2)(u^ k,l) die weiche Ausgabe für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits ist.
Vorrichtung zum Erhalten von differentieller Mehrweg-Übertragung unter Verwendung von mindestens zwei Antennen, umfassend:

eine Teilungseinheit (12), die angepasst ist zum Aufteilen einer Gruppe von Übertragungs-Bits in eine erste Untergruppe von Übertragungs-Bits und eine zweite Gruppe von Übertragungs-Bits;

Eine Abbildungseinheit (14), die angepasst ist zum Abbilden der ersten Untergruppe von Übertragungs-Bits auf Konstellationspunkte eines differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Codierschemas von einer orthogonalen Anordnung zum Codieren der ersten Untergruppe von Übertragungsbits;

gekennzeichnet durch

eine Codierungseinheit (16), die angepasst ist zum Bestimmen von Übertragungssymbolen durch differentiellen Codieren der Konstellationspunkte und zuvor übertragener Übertragungssymbole für die Einrichtung eines Übertragungssymbolvektors; und

eine Skalierungseinheit (18), die angepasst ist zum Skalieren einer Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits; wobei

die Abbildungseinheit (14) angepasst ist zum

Abbilden der 2·log2(M1) Übertragungsbits auf einen Konstellationsvektor [AkBk] des differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Codierschemas gemäß: Ak = d2t+1d(0)* + d2t+2d(0)* Bk = –d2t+1d(0) + d2t+2d(0) wobei

di Konstellationselemente eines M1-stufigen Phasenmodulationsschemas (PSK) sind;

d(0) ein frei wählbarer Referenzpunkt des M1-stufigen Phasenmodulationsschemas (PSK) ist; und

die Länge des Konstellationsvektors die Einheitslänge |Ak|2 + |Bk|2 = 1 ist;

die Codierungseinheit (16) angepasst ist zum Erhalten der differentiellen Codierung gemäß: (s2t+1s2t+2) = Ak(x2t-1x2t) + Bk(–x*2tx*2t-1), wobei

t ein Zeitindex ist; und

(x2t-1x2t) ein Übertragungssymbolvektor gemäß einer zuvor übertragenen Matrix ist; und

die Skalierungseinheit (18) eine Längenmodifizierungseinheit (24) umfasst, die angepasst ist zum Skalieren der Übertragungssymbolvektorlänge gemäß:
wobei a eine Konstante ist; und

qk ∊ {–M2 + 1, –M2 + 2, ..., 0,1, ..., M2 – 1} ein Längenexponent ist.
Vorrichtung nach Anspruch 11,

dadurch gekennzeichnet, dass die Untergruppe der Übertragungsbits 2·log2(M1) + 2·log2(M2) Bits umfasst, wobei

M1 eine Zahl von möglichen Bitsequenzen der ersten Untergruppe von Übertragungsbits ist;

M2 eine Zahl von möglichen Längenwerten des Übertragungssymbolvektors ist, und

die Teilungseinheit (12) umfasst:

– eine erste Auswahleinheit (2), die angepasst ist zum Auswählen einer Zahl von 2·log2(M1) Bits in der Gruppe der Übertragungsbits für die erste Untergruppe von Übertragungsbits; und

– eine zweite Auswahleinheit (2), die angepasst ist zum Auswählen einer Zahl von 2·log2(M2) Bits in der Gruppe der Übertragungsbits für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits; wobei

die Skalierungseinheit (18) eine Längenexponentenspeichereinehit (30) umfasst, die angepasst ist zum Speichern von mindestens einem Längenexponenten als eine Funktion eines Bitmusters der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits durch:

– Berechnen eines Satzes von M2 Skalierungsfaktoren &dgr;k ∊ {0, ..., M2} aus einem Satz von Bitmustern [p1, ..., plog2(M2)], die Permutationen der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits abdecken für alle pi ∊ {0, 1} gemäß:
und

Erstellen einer vorbestimmten Beziehung zwischen Bitmustern der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] und dem Satz von Skalierungsfaktoren, wobei uk,2,1 das i-te Bit in der zweiten Gruppe von Übertragungsbits ist, die dem Konstellationsvektor [AkBk] entsprechen.
Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalierungseinheit (18) eine Längenexponentenberechnungseinheit (28) umfasst, die angepasst ist zum Berechnen des Längenexponenten durch:

– Abbilden von Übertragungsbits der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] auf einen Skalierungsfaktor &dgr;k gemäß der vorbestimmten Beziehung, die erstellt wurde zwischen den Bitmustern der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits [uk,2,1, ..., uk,2,log2(M2)] und dem Satz von Skalierungsfaktoren; und

– Berechnen des nächsten Längenexponenten gemäß qk = &dgr;k – s(Qk-1 + &dgr;k – M2)·M2 wobei

s() eine Stufenfunktion ist, die einen Wert von 1 für nicht negative Argumente und einen Wert von 0 für negative Argumente aufweist; und

Qk-1 ein Längenexponent ist, der die Gesamtlänge des Übertragungssymbolvektors repräsentiert, der vor der Berechnung des Längenexponenten qk übertragen wurde.
Vorrichtung zum differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Empfang mit multiplen Längen von Übertragungssymbolen unter Verwendung von mindestens einer Übertragungsantenne, wobei Übertragungssymbole Information mitführt, die codiert ist durch Abbilden einer ersten Untergruppe von Übertragungsbits auf Konstellationspunkte eines differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schema zum Codieren der ersten Gruppe von Übertragungsbits, anschließendes differentielles Codieren der Konstellationspunkte und der zuvor übertragenen Übertragungssymbole zum Einstellen eines Übertragungssymbolsvektors, und Skalieren einer Länge des Übertragungssymbolvektors zum Codieren einer zweiten Untergruppe von Übertragungsbits, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch:

– eine Vektorerstellungseinheit (44), die angepasst ist zum Organisieren Übertragungssymbolen in eine Vielzahl von Empfangsvektoren gemäß einem vorbestimmten Schema;

– eine Kombinationseinheit (46), die angepasst ist zum Kombinieren der Empfangsvektoren zum Bestimmen von mindestens einer ersten Entscheidungsvariablen und einer zweiten Entscheidungsvariablen in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits, und ferner zum Bestimmen einer dritten Entscheidungsvariablen in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits;

– einen ersten Ausgabedetektor (48), der angepasst ist zum Bestimmen einer ersten Detektierungsausgabe in Relation zu der ersten Untergruppe von Übertragungsbits auf der Basis der ersten Entscheidungsvariablen beziehungsweise der zweiten Entscheidungsvariablen; und

– einen zweiten Ausgabedetektor (50), der angepasst ist zum Bestimmen einer zweiten Detektierungsausgabe in Relation zu der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits auf der Basis der dritten Entscheidungsvariablen; wobei

die Vektorerstellungseinheit (44) angepasst ist zum Organisieren von Übertragungssymbolen in eine Vielzahl von Empfangsvektoren gemäß:
wobei

t ein Zeitindex ist;

nR die Anzahl von Empfangsantennen ist;

* ein komplex konjugierter Operator ist; und

yi (j) ein Symbol ist, das zu der Zeit i an der Empfangsantenne j empfangen wurde.
Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombinierungseinheit (46) angepasst ist zum Kombinieren der Empfangsvektoren zum Bestimmen einer ersten Entscheidungsvariablen y^ 1, einer zweiten Entscheidungsvariabeln y^ 2 und einer dritten Entscheidungsvariablen y^ 3 gemäß: y^1 = yHkyk+1; y^2 = yHkyk+1; und
wobei H ein Operator zum Transponieren eines Vektors und Anwenden des konjugiert komplexen Operators * auf alle Vektorelemente ist.
Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausgabedetektor (48) angepasst ist zum Arbeiten in einem festen Detektierungsmodus; wobei

der erste Ausgabedetektor (48) eine Konstellationsübereinstimmungseinheit umfasst, die angepasst ist zum Bestimmen der ersten Detektierungsausgabe als Konstellationsvektor [A(i)B(i)] von dem differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schema, der am nächsten ist zu einem Vektor, der gebildet wurde von der ersten Entscheidungsvariablen und der zweiten Entscheidungsvariablen [y^ 1 y^ 2] (A^kB^k) = arg min{|y^1 – A(i)|2 + |y^2 – B(i)|2}.
Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass diese ferner eine erste Inversabbildungseinheit (78) umfasst, die angepasst ist zum Erhalten der ersten Untergruppe von Übertragungsbits durch invertiertes Abbilden von (A^ k B^ k). Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausgabedetektor (50) angepasst ist zum Arbeiten in einem festen Detektierungsmodus; wobei

der zweite Ausgabedetektor (50) eine Skalierungsfaktordetektierungseinheit (98) umfasst, die angepasst ist zum Bestimmen eines Längenexponenten aqk, der am nächsten zu y^ 3 ist gemäß a^qk = arg min|y^3 – aq(i)|, q(i) ∊ {–M2 + 1, ..., –1, 0,1, M2 – 1} wobei

{–M2 + 1, ..., –1,0,1, M2 – 1} ein Satz aller Kandidaten-Längenexponenten ist; und

a eine Konstante ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausgabedetektor angepasst ist zum Arbeiten in einem weichen Detektierungsmodus; wobei

der erste Ausgabedetektor eine erste log-Wahrscheinlichkeitsberechnungseinheit (80) umfasst, die angepasst ist zum Bestimmen von log-Wahrscheinlichkeitsquotienten für die erste Untergruppe von Übertragungsbits gemäß
wobei k ein Zeitindex ist;

ein Vektor der ersten Untergruppe von Übertragungsbits uk der Dimension 2log2(M1) auf eines der M1 2 Konstellationselemente des differentiellen Mehrweg-Übertragungs-Schemas abgebildet wird, und uk,l ein Übertragungsbit bei Position l in uk ist;

y^ 1 die erste Entscheidungsvariable ist;

y^ 2 die zweite Entscheidungsvariable ist;

p(uk,l = +1|y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = +1 angesichts von bestimmten Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2 ist ;

p(uk,l = –1|y^ 1, y^ 2) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l = –1 angesichts von bestimmten Entscheidungsvariablen y^ 1 und y^ 2, ist ; und

L(1)(u^ k,l) die weiche Ausgabe der Übertragungsbits der ersten Untergruppe ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausgabedetektor angepasst ist, in einem weichen Entscheidungsmodus zu arbeiten; wobei

diese eine log-Wahrscheinlichkeitsquotientenberechnungseinheit (102) umfasst, die angepasst ist zum Bestimmen von log-Wahrscheinlichkeitsquotienten für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits gemäß
wobei

k ein Zeitindex ist;

uk,l ein Übertragungsbit an einer Position l in einem Vektor uk der Dimension log2(M2) ist, wobei der Vektor uk festgelegt wird von der zweiten Untergruppe von Übertragungsbits;

y^ 3 eine dritte Entscheidungsvariable ist;

p(uk,l = +1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l= +1 in Anbetracht der Variablen y^ 3 ist;

p(uk,l = –1|y^ 3) eine Bedingungswahrscheinlichkeit für uk,l= –1 in Anbetracht der Variablen y^ 3 ist; und

L(2)(u^ k,l) die weiche Ausgabe für die zweite Untergruppe von Übertragungsbits ist.
Computerprogrammprodukt, das direkt in den internen Speicher einer differentiellen Mehrweg-Übertragungseinheit mit multiplen Längen ladbar ist, umfassend Softwarecode-Abschnitte zum Ausführen der Schritte einer der Ansprüche 1 bis 3, wenn das Produkt auf einem Prozessor der differentiellen Mehrweg-Übertragungseinheit betrieben wird. Computerprogrammprodukt, das direkt in den internen Speicher einer differentiellen Mehrweg-Empfangseinheit mit multiplen Längen ladbar ist, umfassend Softwarecode-Abschnitte zum Ausführen der Schritte einer der Ansprüche 4 bis 10, wenn das Produkt auf einem Prozessor der differentiellen Mehrweg-Empfangseinheit betrieben wird.






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