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Dokumentenidentifikation DE69837586T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000905086
Titel Sauerstoffgenerierende Zusammensetzungen und Anlage und Verfahren zum Tranport von lebenden Fischprodukten
Anmelder Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yoshida, Kiyoshi, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Hiro, Yasuo, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Kokobu, Jun, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Nishizawa, Chiharu, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Watanabe, Susumu, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP
Vertreter Patentanwälte Westphal Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Aktenzeichen 69837586
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.09.1998
EP-Aktenzeichen 983077413
EP-Offenlegungsdatum 31.03.1999
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse C01B 13/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B01J 20/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A01K 63/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A01K 63/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sauerstoff generierende Materialien, ihre Zusammensetzung mit Kohlendioxid absorbierenden Materialien und eine Transportanlage und ein Transportverfahren für lebende Fischprodukte zur Verhinderung von Vitalitätsschädigung und Tod von lebenden Fischprodukten.

Verfahren, lebende Fischprodukte, wie zum Beispiel essbare natürliche Fische, kultivierte Fische, Meeresfrüchte oder Aquarienfische zu transportieren während diese am Leben erhalten werden, können grob aufgeteilt werden in Transport ohne Verwendung von Wasser (was mit „wasserloser Transport" bezeichnet wird), in Transport unter Verwendung eines Tanks (was mit „Tanktransport" bezeichnet wird), und in Transport mit Hilfe eines Beutels aus Kunststofffolie (was mit „Kunstsofftransport" bezeichnet wird).

Der wasserlose Transport ist ein Verfahren, bei dem Fische transportiert werden, ohne Wasser zu verwenden, während sie Luft ausgesetzt sind und wird für Karpfen, Karauschkarpfen, Schmerlen, Garnelen und Ähnliches verwendet. Da es leicht geschieht, dass der Fisch in einen Zustand der Hypoxie verfällt, kann der wasserlose Transport nur für Transporte über kurze Zeiträume verwendet werden.

Der Tanktransport ist ein Transportverfahren, bei dem Sauerstoff aus dem Sauerstoffzylinder in den auf einem Lastkraftwagen installierten Wassertank zugeführt wird, während man den Fisch darin schwimmen lässt, und wird für Transporte von großen Mengen und über relativ lange Distanzen verwendet. Da dieses Verfahren jedoch eine kostspielige spezialisierte Ausrüstung erfordert, ergibt sich ein Problem darin, dass dessen Verwendung beschränkt ist, da die Transportkosten kostspielig werden.

Weiterhin schlägt das offengelegte japanische Patent mit der Nummer Hei 4 (1992)-26808 ein Transportverfahren vor, bei dem Fische, Wasser und Sauerstoff in ein Gefäß eingebracht werden, das auf der Außenseite mit einer Luftpumpe und einem Kohlendioxid absorbierenden Tank bestückt ist, während Luft darin umgewälzt wird. Da dieses Verfahren jedoch auch eine kostspielige spezialisierte Ausrüstung erfordert, ergibt sich ein Problem darin, dass dessen Verwendung beschränkt ist, da die Transportkosten kostspielig werden.

Kunststofftransport ist ein Transportverfahren, bei dem Wasser und lebende Fischprodukte in einen hermetisch versiegelten Beutel aus Kunststofffolie eingebracht werden, während ein Gasraum belassen wird, und dieser weiterhin in einen gewellten Pappkarton oder Ähnliches gestellt wird, und es wird für Transporte von geringen Mengen und begrenzte Zeiträume verwendet. Der Kunststofftransport ist ein einfaches Verfahren mit geringen Kosten und wird häufig für das Transportieren von verschiedenen Arten von kultivierten Fischen, natürlichem Fisch und Aquarienfisch verwendet. Mit dem Kunststofftransportverfahren können jedoch während des Transports die Temperatur des Wassers, die Konzentration des gelösten Sauerstoffs und die Wasserqualität nicht gesteuert werden und führen dadurch zu einem Problem in der Form, dass es sogar innerhalb eines 24-stündigen Transports wahrscheinlich ist, dass eine Vitalitätsschädigung und der Tod von Fischen während des Transports auftreten.

Deshalb sind bei der Abwendung von Kunststofftransport verschiedene Ideen, wie zum Beispiel die Temperatur des Wassers zu senken, das hermetisch zusammen mit dem Fisch versiegelt wird, den Gasraum mit gasförmigem Sauerstoff zu füllen und die Bereitstellung von Futter einzustellen angewendet worden, um Vitalitätsschädigung und den Tod von Fisch während des Transports zu verhindern.

Jedoch ist die Anwendung dieser Verfahren bei der Verhinderung von Vitalitätsschädigung und dem Tod von lebenden Fischprodukten während deren Transports normalerweise immer noch unzulänglich. Besonders während der Sommersaison, wenn die Temperaturen zunehmen, treten Vitalitätsschädigung und der Tod von Fisch ein, wodurch ein Problem darin entsteht, dass der Produktwert von solchen lebenden Fischprodukten wesentlich reduziert wird. In Bezug auf essbaren Fisch ist der Preis von toten Fischen auf weniger als die Hälfte von dem von Lebendfisch reduziert. Dies ist sogar ein ernsteres Problem, wenn es Aquarienfisch betrifft, wobei ein Aquarienfisch, der während des Transports stirbt, wertlos wird. Weiterhin ergibt sich, selbst wenn der Fisch Vitalität verliert oder ein einzelner Fisch im Transportbeutel sterben sollte, ein Problem darin, dass der Produktwert wesentlich reduziert wird.

Besonders Transporte an entfernte Orte, die 24 Stunden oder mehr erfordern, sind mit konventioneller Kunststofftransporttechnologie äußerst schwierig, da es wahrscheinlich ist, dass Vitalitätsschädigung und der Tod von Fisch auftreten.

Außerdem wurde als Sauerstoff generierendes Material zur Verwendung für den Transport oder Ähnliches von lebenden Fischprodukten eine Variante vorgeschlagen, bei der eine wässrige Lösung von Peroxid und einem Aufschlussmittel für dieses mit einer vielschichtigen Verpackung verpackt werden (offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. Hei 1 (1989)-103902), eine Variante, bei der Peroxid und Ähnliches mit einer wasserdurchlässigen Folie bedeckt sind, die eine Schicht aus aktivem Kohlenstoff umfasst (offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. Hei 5 (1993)-306104), und eine Variante bei der eine Zusammensetzung aus einem Adukt des Wasserstoffsuperoxids und Ähnliches und ein verfestigendes Mittel verpackt sind (offen gelegte Patentveröffentlichung Nr. Hei 7 (1995)-289114) usw. Eine Variante jedoch, die alle diese Bedingungen erfüllt, wie zum Beispiel keine Elution von Komponenten der Zusammensetzung in das Wasser bei der Verwendung, leichte Bedienung, stabile Generierung des Sauerstoffs über einen langen Zeitraum hinweg, niedrige Herstellungskosten und hervorragende Stabilität der Konservierung, ist bisher nicht zur Verfügung gestellt worden.

Die JP-A-1051302 beschreibt einen Sauerstoffgenerator, der Natriumpercarbonat, eine organische Säure und aktiven Kohlenstoff umfasst, verpackt in einer dreischichtigen Anordnung, die für Wasser durchlässige interne und externe Beutel umfasst und ein Wasser absorbierendes Material zwischen diesen.

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben genannten herkömmlichen Probleme zu lösen, und ein Ziel davon ist, ein kostengünstiges Sauerstoff generierendes Material und ein kostengünstiges Kohlendioxid absorbierendes Material zur Verfügung zu stellen, ohne dass eine spezielle Ausrüstung oder Maschinerie erforderlich ist, die eine einfache Anordnung aufweisen und deren Betrieb leicht ist, wobei das Sauerstoff absorbiere Material dazu in der Lage ist, Sauerstoff in einer sicheren und stabilen Weise über einen langen Zeitraum zu generieren.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Transportanlage und ein Transportverfahren für lebende Fischprodukte unter Verwendung von solchen Sauerstoff generierenden Materialien und Kohlendioxid absorbierenden Materialien zur Verfügung zu stellen.

Um diese Ziele zu erreichen, haben die Erfinder nach intensivem Studium, um solche Probleme zu lösen, die vorliegende Erfindung erreicht durch die Entdeckung, dass die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung gesteuert werden konnte durch Einstellen des Maßes an Feuchtigkeit, die mit einem spezifischen Sauerstoff generierenden Material in Kontakt kommt.

Außerdem haben die Erfinder festgestellt, dass die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung und die Konservierungsstabilität durch Einstellen des Partikeldurchmessers des aktiven Kohlenstoffs in einem Sauerstoff generierenden Material kontrolliert werden konnten, das durch Verpacken von Peroxid und aktivem Kohlenstoff mit einem gegenüber Wasser beständigen feuchtigkeitsdurchlässigen Material ausgeformt wird.

Weiterhin haben die Erfinder festgestellt, dass ein Kohlendioxid absorbierendes Material, das ausgeformt wird, in dem alkalisches Erdmetallhydroxid und/oder Oxid mit einem gasdurchlässigen Kunststoffmaterial verpackt wird, das eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JS P8117) von 0,1 bis 3000 Sek./100 ml an Gas aufweist für Wasser bei normalem Druck undurchlässig ist, gut Kohlendioxid absorbiert und die Zunahme der Kohlendioxidkonzentration wirksam steuert.

Außerdem haben die Erfinder festgestellt, dass die gemeinsame Verwendung von einem Sauerstoff generierenden Material und einem Kohlendioxid absorbierenden Material zusammen innerhalb eines Transportbeutels eine Vitalitätsschädigung und den Tod von lebenden Fischprodukten verhindert und die Transportzeit von diesen verlängert.

Im Besonderen stellt die vorliegende Erfindung ein Sauerstoff generierendes Material zur Verfügung, das durch Verpacken von festem Peroxid und einem Peroxidaufschlusskatalysator mit einem feuchtigkeitsdurchlässigen Material zubereitet wird, das eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90% RH) von mehr als 20 g/m2/24 Std. aufweist und bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist.

Der Peroxidaufschlusskatalysator kann aus mindestens einer unter Mangandioxid, aktivem Kohlenstoff und Katalase gewählten Variante zusammengesetzt werden.

Weiterhin kann ein aktiver Kohlenstoff verwendet werden, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 25 bis 5000 &mgr;m aufweist.

Das feuchtigkeitsdurchlässige Material kann aus einer multimikroporösen Folie zusammengesetzt werden, die aus einer Kunststofffolie hergestellt ist.

Weiterhin kann das feuchtigkeitsdurchlässige Material aus einem Vliesstoff zusammengesetzt werden, der aus einer Kunststofffolie hergestellt ist, die Mikroporen besitzt.

Festes Peroxid kann zusammengesetzt werden aus mindestens einer Ausführungsform, die unter einem Adukt von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid, Natriumperboratmonohydrat und Natriumperborattetrahydrat ausgewählt wird.

Das Gewichtsverhältnis zwischen dem festen Peroxid und dem Peroxidaufschlusskatalysator kann 100:0,01 bis 100:100 betragen.

Außerdem stellt die vorliegende Erfindung die Verbindung des oben genannten Sauerstoff generierenden Materials mit alkalischem Erdmetallhydroxid und/oder Oxid und einem gasdurchlässigen Material zur Verfügung, das eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 0,1 bis 3000 Sek./100 ml an Gas aufweist, und bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist, und stellt ein Kohlendioxid absorbierendes Material zur Verfügung, welches zubereitet wird durch Verpacken von alkalischem Erdmetallhydroxid und/oder Oxid mit einem gasdurchlässigen Material aus Kunststoff.

Das alkalische Erdmetallhydroxid und/oder Oxid kann aus Kalziumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Kalziumoxid und Magnesiumoxid ausgewählt werden.

Das gasdurchlässige Material kann eine mikroporöse Folie aus Kunststoff sein.

Weiterhin kann das gasdurchlässige Material ein Vliesstoff aus Kunststoff sein.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material zur Verfügung, die durch Verpacken der oben genannten Zusammensetzung aus Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien mit einem Verpackungsmaterial zubereitet wird, das bei normalem Druck von Wasser durchdrungen wird.

Dieses Verpackungsmaterial, das bei normalem Druck von Wasser durchdrungen wird, kann aus hydrophobem Vliesstoff zusammengesetzt werden.

Weiterhin ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, den Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien ein Trocknungsmittel hinzuzufügen. Obwohl es keine besondere Einschränkung bezüglich der Art des Trocknungsmittels gibt, das in der Packung des Sauerstoff generierenden Materials positioniert wird, ist es unter Berücksichtigung der Leistung und der Zweckmäßigkeit bei der Handhabung desselben vorzuziehen, mindestens eine unter Kieselerdegel, aktiviertem Aluminiumoxid und Zeolit ausgewählte Variante zu verwenden. Obwohl es sich entsprechend der Art und dem Prozentsatz des Wassergehalts von festem Peroxid und dem Katalysator, der Art des Trocknungsmittels, der Feuchtigkeitsdurchlässigkeit und der Erhaltungsbedingung des Verpackungsmaterials unterscheiden kann, liegt das am meisten vorzuziehende Gewichtsverhältnis von festem Peroxid und Trocknungsmittel allgemein ausgedrückt innerhalb des Bereichs von 100:0,1 bis 100:100. Durch das Bereitstellen eines Trocknungsmittels in der Einheit des Sauerstoff generierenden Materials wird die Feuchtigkeitskonzentration innerhalb der Einheit niedrig erhalten, die Stabilität des Peroxids bezogen auf die Konservierung wird gesteigert, und ein Zusammenbrechen durch Belastungen, bewirkt durch das Aufblasen des schützenden äußeren Beutels, wird verhindert.

Als Trocknungsmittel, die in der Einheit des Kohlendioxid absorbierenden Materials zu platzieren sind, können die gleichen Trocknungsmittel verwendet werden, die in der Einheit des Sauerstoff generierenden Materials verwendet werden. Durch das Bereitstellen eines Trocknungsmittels in der Einheit des Kohlendioxid absorbierenden Materials wird die Feuchtigkeitskonzentration innerhalb der Einheit niedrig gehalten und die Stabilität des alkalischen Erdmetallhydroxids bezogen auf die Konservierung wird gesteigert.

Es ist vorzuziehen, dass die obige Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material mit dem hinzugefügten Trocknungsmittel innerhalb eines äußeren Beutels aufbewahrt wird, der aus nicht feuchtigkeitsdurchlässigem Material hergestellt ist, das eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90 RH) von weniger als 20 g/m2/24 Std. aufweist. Es ist möglich, als nicht feuchtigkeitsdurchlässiges Material Ausführungsformen wie Aluminiumfolie, mit Aluminium bedampfte Folie, mit Kieselerde bedampfte Folie, Polyvinylalkoholfolie, nicht-durchlässige Nylonfolie und mit Polyvinylidenchlorid beschichtete Folie zu verwenden.

Das Herstellen des aus nicht feuchtigkeitsdurchlässigem Material hergestellten äußeren Beutels als einen hermetisch versiegelten Beutel ist vorzuziehen, da dadurch das Hineinsickern von Feuchtigkeit von der Außenseite zurückgehalten werden kann und sich dadurch wesentliche Vorzüge des Trocknungsmittels innerhalb des Sauerstoff generierenden Materials entfalten. Um die Aufblähung des äußeren Beutels zu vermeiden, wenn Sauerstoff erzeugt wird als Folge dessen, dass ein Teil des Peroxids aufgeschlossen wird, ist es außerdem vorzuziehen, dass ein sehr kleines Loch in dem äußeren Beutel zur Verfügung gestellt wird. Um in einem solchen Fall die geringen Mengen an Feuchtigkeit zu absorbieren, die durch ein solches sehr kleines Loch von der Außenseite durchsickern, kann weiterhin auch ein Trocknungsmittel innerhalb des äußeren Beutels vorhanden sein.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Transportanlage für lebende Fischprodukte zur Verfügung, wobei die oben genannte Zusammensetzung aus Sauerstoff erzeugendem und Kohlendioxid absorbierendem Material in einem Transportbeutel versiegelt ist.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Transportanlage für lebende Fischprodukte zur Verfügung, wobei ein Sauerstoff generierendes Material entsprechend der vorliegenden Erfindung in einem Transportbeutel versiegelt ist.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Transportanlage für lebende Fischprodukte zur Verfügung, wobei eine Zusammensetzung aus Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien entsprechend der vorliegenden Erfindung in einem Transportbeutel versiegelt ist.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Transportanlage für lebende Fischprodukte zur Verfügung, wobei ein Sauerstoff generierendes Material entsprechend der vorliegenden Erfindung in einem Transportbeutel versiegelt ist, der lebende Fischprodukte und Flüssigkeit für solche am Leben zu erhaltende lebende Fischprodukte enthält.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Transportanlage für lebende Fischprodukte zur Verfügung, wobei eine Zusammensetzung aus Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien entsprechend der vorliegenden Erfindung in einem Transportbeutel versiegelt ist, der lebende Fischprodukte und Flüssigkeit für solche am Leben zu erhaltende lebende Fischprodukte enthält.

Ausführungsformen der Erfindung werden jetzt, nur auf dem Weg von Beispielen, mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 eine Ansicht im Querschnitt auf ein Sauerstoff generierendes Material zeigt, das zu der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung gehört;

2 eine perspektivische Darstellung einer Transportanlage für lebende Fischprodukte zeigt, die zu der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung gehört;

3 eine Ansicht im Querschnitt eines Kohlendioxid absorbierenden Materials zur Verwendung in Zusammensetzung mit dem Sauerstoff generierenden Material der vorliegenden Erfindung zeigt; und

4 eine Ansicht im Querschnitt eines Sauerstoff generierenden Materials zeigt, das zu einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gehört.

(Ausführungsform 1)

Ein Sauerstoff generierendes Material 1, das zu der Ausführungsform 1 gehört, umfasst, wie in 1 gezeigt, eine Anordnung, bei der festes Peroxid 2 und ein Peroxidaufschlusskatalysator 4 mit einem feuchtigkeitsdurchlässigen Material 3 verpackt sind. Dieses feuchtigkeitsdurchlässige Material 3 ist dadurch gekennzeichnet, dass die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren bei 40°C, 90% RH mehr als 20 g/m2/24 Std. beträgt und dass es bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist.

Weiterhin umfasst die Transportanlage von lebenden Fischprodukten, die Ausführungsform 1 betrifft, wie in 2 dargestellt, eine Anordnung bei der dieses Sauerstoff generierende Material 1 in einem Beutel aus Kunststofffolie 11 versiegelt ist, der ein Transportbeutel ist, der lebende Fischprodukte 12 und Wasser 13 enthält.

Als festes Peroxid der vorliegenden Erfindung können anorganisches Peroxid, wie zum Beispiel ein Adukt von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid mit Natriumkarbonat und dazu gefügtes Wasserstoffperoxid in einem Molverhältnis von 2:3, Natriumperboratmonohydrat, Natriumperborattetrahydrat, Kalziumperoxid, Bariumperoxid, Kaliumpersulfat, Kaliumwasserstoffpersulfat oder organisches Peroxid verwendet werden. Unter den oben genannten sind, unter Berücksichtigung der Konservierungsstabilität und Ähnlichem, das Adukt von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid, Natriumperboratmonohydrat und Natriumperborattetrahydrat vorzuziehende Wahlmöglichkeiten. Weiterhin kann jedes der oben genannten individuell oder in einer Zusammensetzung von zwei oder mehr Arten verwendet werden.

Besonders das Adukt des Natriumkarbonatwasserstoffperoxids betreffend, existiert eine Vielfalt von Qualitäten auf dem Markt, in denen die Stabilität und Ähnliches durch Hinzufügen von oder Beschichten mit verschiedenen Sorten von Salz usw. verändert werden kann und jedes von diesen kann verwendet werden. Da sich weiterhin die Menge des erzeugten Sauerstoffs oder die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung entsprechend der verwendeten Qualität unterscheidet, kann entsprechend der beabsichtigten Dauer der Sauerstoffgenerierung oder Ähnlichem davon die passende Qualität verwendet werden.

Als Peroxidaufschlusskatalysator kann das Folgende angewendet werden: Hydroxid, Oxid, Chlorid, Sulfat, Acetat, Karbonat, Phosphat, doppeltes Salz und Oxyacidsalz von verschiedenen Metallen; multimikroporöses absorbierendes Material wie Aluminiumoxid, aktiver Kohlenstoff, Zeolit und Kieselerdegel; Enzyme wie Katalase; und organische Säuren wie Fumarsäure. Unter den oben genannten sind, bei kollektiver Berücksichtigung der Leistung beim Peroxidaufschluss und der Verfügbarkeit Mangandioxid, aktiver Kohlenstoff und Katalase vorzuziehende Wahlmöglichkeiten. Weiterhin kann jedes der oben genannten individuell oder in einer Zusammensetzung von zwei oder mehr Arten verwendet werden.

Es gibt keine besondere Beschränkung bezüglich der Art des aktiven Kohlenstoffs gemäß der vorliegenden Erfindung. Als ein typisches Beispiel für solche Waren auf dem Markt gibt es pflanzlichen aktiven Kohlenstoff, wobei Kokosnussschale oder Holz als Rohstoff verwendet werden, und mineralischen aktiven Kohlenstoff, wobei Kohle oder Pech als Rohstoff verwendet werden. Weiterhin ist es auch möglich, den Typ von Katalysator aus aktivem Kohlenstoff zu verwenden, der die Effizienz beim Aufschließen von Wasserstoffperoxid besonders verbessert (Produktname: CENTAUR; hergestellt von Calgon Far East Co., Ltd.). Weiterhin kann jeder der oben genannten einzeln für sich oder in einer Zusammensetzung von zwei oder mehr Arten verwendet werden.

Weiterhin soll die durchschnittliche Partikelgröße, nach dem Bestimmen der Partikelgrößenverteilung entsprechend dem Verfahren gemäß JIS K1474 und dem Erstellen eines Diagramms der kumulierten Partikelgrößen, die Größe der Siebperforation bedeuten, wenn der Prozentsatz des Siebdurchlasses in diesem Diagramm 50% beträgt.

Die durchschnittliche Partikelgröße des bei der vorliegenden Erfindung verwendeten aktiven Kohlenstoffs beträgt 25 bis 5000 &mgr;m und vorzugsweise 45 bis 1000 &mgr;m. Zum Beispiel können auf dem Markt verfügbare Waren verwendet werden, die den Partikeldurchmesser einschränken, und es kann auch auf dem Markt verkaufter körniger aktiver Kohlenstoff verwendet werden, nachdem er pulverisiert und gesiebt wurde.

Wenn die durchschnittliche Partikelgröße mehr als 25 &mgr;m beträgt und weniger als 5000 &mgr;m, wird die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung optimal, und es wird leichter, eine gewünschte Dauer der Sauerstoffgenerierung zu erzielen. Weiterhin wird es leichter, festes Peroxid und aktiven Kohlenstoff gleichmäßig zu mischen. Der am meisten vorzuziehende Bereich des Partikeldurchmessers unterscheidet sich entsprechend den Eigenschaften wie Stabilität des festen Peroxids, Peroxidaufschlussleistung des aktiven Kohlenstoffs, Feuchtigkeitsdurchlässigkeit des Verpackungsmaterials, Gewichtsverhältnis zwischen festem Peroxid und aktivem Kohlenstoff und beabsichtigter Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung.

Bei den Sauerstoff generierenden Materialien der vorliegenden Erfindung gibt es, wenn der Partikeldurchmesser des aktiven Kohlenstoffs besonders klein ist, eine Tendenz, dass die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung anfangs schnell ist, aber mit Fortschreiten der Zeit langsamer wird. Andererseits gibt es, wenn der Partikeldurchmesser des aktiven Kohlenstoffs besonders groß ist, eine Tendenz, dass die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung anfangs langsam ist, aber mit Fortschreiten der Zeit schneller wird. Weiterhin kann durch Wählen eines mittleren Partikeldurchmessers zwischen diesen beiden die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung zum größten Teil vom Anfang bis zum Ende gleichmäßig gehalten werden.

Obwohl sich das Gewichtsverhältnis von festem Peroxid zum Peroxidaufschlusskatalysator entsprechend der Zusammensetzung aus festem Peroxid, Peroxidaufschlusskatalysator und dem Verpackungsmaterial davon unterscheiden wird, ist ein vorzuziehender Bereich 100:0,01 bis 100:100. Im Allgemeinen gilt, je größer der Anteil des Katalysators, desto schneller die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung, und beim Übersteigen eines bestimmten Verhältnisses ändert sich die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung nicht.

Das Verpackungsmaterial für Sauerstoff generierende Materialien gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein feuchtigkeitsdurchlässiges Material, das eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90% RH) von mehr als 20 g/m2/24 Std., vorzugsweise 20 bis 100000 g/m2/24 Std. aufweist, und für Wasser bei normalem Druck undurchlässig ist. Die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90% RH) ist die gemäß JIS Z0208 gemessene Feuchtigkeitsdurchlässigkeit. Weiterhin kann eine nicht gasdurchlässige Folie zusammen mit dem Verpackungsmaterial als Teil eines solchen verwendet werden.

Wenn das Verhältnis des nicht feuchtigkeitsdurchlässigen Materialbereichs des ganzen Verpackungsbereichs groß wird, wird das Maß an Feuchtigkeit, die in das Verpackungsmaterial dringt, gesteigert und steigert dadurch die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung. Weiterhin steigert die Verwendung von feuchtigkeitsdurchlässigem Material mit hoher Durchlässigkeit die Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung ebenfalls. Deshalb ist es wünschenswert, dass der Anteil an feuchtigkeitsdurchlässigem Material und die Art des feuchtigkeitsdurchlässigen Materials gewählt werden, um eine entsprechende Geschwindigkeit der Sauerstoffgenerierung zu erzielen. Für nicht gasdurchlässige Teilbereiche, in denen kein feuchtigkeitsdurchlässiges Material verwendet wird, können zum Beispiel eine mehrschichtige gezogene Kunststofffolie, hergestellt durch Trockenlaminieren von Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalat und nicht feuchtigkeitsdurchlässiges wasserabstoßendes Material wie zum Beispiel bei der Ausformung von Gefäßen verwendet werden. Als ein spezifisches Beispiel für feuchtigkeitsdurchlässiges Material gibt es Ausführungsformen wie eine multimikroporöse Folie, die aus einer Kunststofffolie hergestellt wird, die Mikroporen besitzt, und einen Vliesstoff, der aus einer Kunststofffolie hergestellt wird, die Mikroporen besitzt.

Um multimikroporöse Folien herzustellen, die als feuchtigkeitsdurchlässiges Material gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können zum Beispiel die folgenden Verfahren angewandt werden: Kaltziehen von Folien aus synthetischem Harz, wie zum Beispiel Polyäthylen, Polypropylen und Polyäthylenfluoridharz; Ziehen von Folien, die Fremdstoffe enthalten; Extrahieren von Fremdstoffen aus Folien, die solche Fremdstoffe enthalten; Ziehen von Folien nach dem Extrahieren von Fremdstoffen aus Folien, die solche Fremdstoffe enthalten; oder, Ausführen von Elektronenstrahlbestrahlung auf Folien. Als eine auf dem Markt verfügbare multimikroporöse Folie, die in der vorliegenden Erfindung vorzugsweise verwendet wird, gibt es zum Beispiel Juraguard (U.S.A, hergestellt von der Celanese Corp.), FP-2 (hergestellt von der Asahi Chemical Industry Co., Ltd.), NOP (hergestellt von der Nippon Petrochemical Co., Ltd.), Nitto Flon NTF (hergestellt von der Nitto Denko Corp.), NF Folie (hergestellt von der Tokuyama Corp.), Cellpore NW11 (hergestellt von der Sekisui Chemical Co., Ltd.), Polyflon Papier (hergestellt von der Daikin Industries, Ltd.) und so weiter.

Es ist zu bevorzugen, dass der maximale Mikroporendurchmesser der Öffnungen des Vliesstoffs, der gemäß der vorliegenden Erfindung als das feuchtigkeitsdurchlässige Material verwendet werden kann, weniger als 2 &mgr;m beträgt. Weiterhin können als Vliesstoff zum Beispiel verschiedene Arten von Kunststofffasern, wie zum Beispiel Polyäthylen, Polypropylen, Polyäthylenfluorid, Polyester oder Nylon, die durch Wärme, Druck oder Haftmitteln verbunden werden, als ein solcher Vliesstoff verwendet werden. Es ist jedoch zu bevorzugen, einen Vliesstoff zu verwenden, der durch das Verbinden von langen Fasern durch Wärme oder Druck hergestellt wird. Als ein auf dem Markt verkaufter Vliesstoff, der vorzugsweise bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, gibt es zum Beispiel Tyvek (U.S.A; hergestellt von der Dupont Inc.), Aiel, Spanbond (hergestellt von der Asahi Chemical Industry Co., Ltd.), Axtar (hergestellt von Toray Industries, Inc.) und so weiter.

Die oben genannten multimikroporösen Kunststofffolien und Vliesstoffe können mit anderen Materialien laminiert werden, um die Wärmeversiegelbarkeit zu verbessern und deren Festigkeit zu verstärken. Es wird bevorzugt, als Laminatmaterial zur Verbesserung der Wärmeversiegelbarkeit eine aus Kunststoff hergestellte gelochte Folie („poröse Folie") zu verwenden, die eine Erweichungstemperatur aufweist, die niedriger ist als die Erweichungstemperatur der multimikroporösen Folie oder des Vliesstoffs. Zum Beispiel können solche Materialien wie Polyäthylen, Polypropylen, Äthylenvinylacetatcopolymer (Eva) und Polyäthylenionomer verwendet werden. Beim Verwenden einer porösen Folie ist es möglich, die poröse Folie im Voraus mit der multimikroporösen Folie oder dem multimikroporösen Vliesstoff unter Anwendung von Wärme zu verschweißen, oder das Laminatmaterial und die multimikroporöse Folie oder der Vliesstoff können gesondert vorbereitet werden, und deren Umfang kann mit Wärme versiegelt werden. Weiterhin ist diese poröse Folie vorzugsweise so angeordnet, dass sie sich auf der Innenseite der Packung befindet.

Weiterhin ist es zu bevorzugen, verstärkendes Material zu verwenden, das durch Umspinnen mit Streifen aus von Polyäthylen hergestellten synthetischen Fasern ausgeformt wird. Im Allgemeinen wird verstärkendes Material verwendet, das ausgeformt wird durch Umspinnen mit Streifen kleiner als 10 mm in der Breite in ein schachbrettartiges Muster und durch Verschweißen der senkrechten Streifen und der waagerechten Streifen mit Wärme. Im Besonderen werden vorzugsweise zum Beispiel Nisseki Warif (hergestellt von der Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Ähnliches verwendet. Es ist vorzuziehen, dass das verstärkende Material mit Wärme zwischen der porösen Folie und der multiporösen Folie oder dem Vliesstoff verschweißt wird und es ist vorzuziehen, dass es ausgehend von der äußeren Seite der Packung in der Reihenfolge multimikroporöse Folie oder Vliesstoff, verstärkendes Material und poröse Folie angeordnet wird.

Es gibt keine besondere Beschränkung in der Gestaltung oder dem Herstellungsverfahren des Sauerstoff generierenden Materials der vorliegenden Erfindung. Es ist zum Beispiel möglich, eine Einheit herzustellen durch Einbringen von festem Peroxid und Peroxidaufschlusskatalysator zwischen dem Verpackungsmaterial und durch Versiegeln der vier Seiten dieses Verpackungsmaterials mit Wärme. Bei diesem Verfahren ist es zu bevorzugen, feuchtigkeitsdurchlässiges Material mit einem anderen feuchtigkeitsdurchlässigen Material durch Wärme zu versiegeln, oder feuchtigkeitsdurchlässiges Material mit einem nicht feuchtigkeitsdurchlässigen, wasserabstoßenden Material durch Wärme zu versiegeln.

Weiterhin kann als Verpackungsmaterial, in dem sowohl das obige Sauerstoff generierende Material wie auch das Kohlendioxid absorbierende Material verpackt werden und das für flüssiges Wasser bei normalem Druck durchlässig ist, jedes Material verwendet werden, das für feste Bestandteile des Sauerstoff generierenden Materials und des Kohlendioxid absorbierenden Materials undurchlässig ist, aber für Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid durchlässig ist, wie zum Beispiel Gewebe, Vliesstoff, Papier und Ähnliches. Unter den oben genannten wird es bevorzugt, einen hydrophoben feuchtigkeitsdurchlässigen Vliesstoff zu verwenden in Erwägung der Tatsache, dass dieser die Leistung des Kohlendioxid absorbierenden Materials nicht beeinträchtigt. Weiterhin wird es unter dem Gesichtspunkt der Produktivität bevorzugt, durch Wärme versiegelbares Material zu verwenden.

Obwohl sie sich entsprechend der Zusammensetzung der Sauerstoff generierenden Materialien, der Kohlendioxid absorbierenden Materialien und deren Verpackungsmaterialien oder der beabsichtigten Sauerstofferzeugungs-/Kohlendioxidabsorptionsdauer und den Bedingungen der Verwendung unterscheiden wird, liegt das vorzuziehenden Molverhältnisses der theoretischen Sauerstoff erzeugenden Menge und der theoretischen Kohlendioxid absorbierenden Menge der Einheit der Sauerstoff generierenden/Kohlendioxid absorbierenden Materialien der vorliegenden Erfindung allgemein ausgedrückt innerhalb das Bereich von 3:1 bis 1:3.

Die Absorptionsleistung der Kohlendioxid absorbierenden Materialien ist im Allgemeinen stärker bei Kohlendioxid in Luft verglichen mit im Wasser aufgelöstem Kohlendioxid. Deshalb ist es die Verpackungseinheiten der Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien der vorliegenden Erfindung betreffend besser, das Gewichtsverhältnis des Sauerstoff generierenden Materials und des Kohlendioxid absorbierenden Materials oder die Anzahl der Verpackungseinheiten einzustellen oder ein „Schwimmkissen", hergestellt durch Verpacken von Luft mit einem hermetisch versiegelten Material einzuschließen, so dass die Packung schwimmt.

Das Sauerstoff generierende Material der vorliegenden Erfindung erzeugt Sauerstoff durch in Kontakt Treten mit Wasser oder Feuchtigkeit. Obwohl flüssiges Wasser nicht in die Packung sickert, selbst wenn eine solche Packung mit flüssigem Wasser in Kontakt kommt, wird Sauerstoff von Feuchtigkeit erzeugt, die in einem Gleichgewichtszustand mit flüssigem Wasser ist und durch feuchtigkeitsdurchlässiges Material dringt und mit dem Sauerstoff generierenden Mittel in Kontakt kommt.

Bei der Verwenden der Sauerstoff generierenden Materialien der vorliegenden Erfindung für den Transport oder die Konservierung von lebenden Fischprodukten ist es besser, ein hermetisch versiegeltes Verfahren oder ein Verfahren nahe einem hermetisch versiegelten Verfahren zu verwenden, da sich der erzeugte gasförmige Sauerstoff im Wasser leichter auflöst. Zum Beispiel kann ein Verfahren, lebende Fischprodukte, Wasser, Sauerstoff generierendes Material gemäß der vorliegenden Erfindung und, wenn notwendig, gasförmiger Sauerstoff in einen Polyäthylenbeutel oder Ähnliches zu platzieren und die Mündung eines solchen Beutels mit einem Gummiband zu verschließen angewendet werden. Durch Anwenden eines solchen Verfahrens wird Sauerstoff für eine Periode von 3 bis 5 Tagen innerhalb einer solchen Anordnung stetig erzeugt, und lebende Fischprodukte können am Leben gehalten werden.

Wenn das Sauerstoff generierende Material der vorliegenden Erfindung der Luft ausgesetzt belassen wird, besteht die Gefahr, dass das Peroxid allmählich von der Feuchtigkeit in der Luft zersetzt wird, die in die Packung hinein durchsickert. Deshalb ist es vorzuziehen, dass das Sauerstoff generierende Material der vorliegenden Erfindung dadurch erhalten wird, dass dieses hermetisch mit einem nicht feuchtigkeitsdurchlässigen wasserbeständigen Material versiegelt wird oder durch nebeneinander Bestehen mit einem Trocknungsmittel wie Kieselerdegel. Besonders im Fall einer hoch bewerteten Konservierungsstabilität ist es besser, ein Sauerstoff generierend Material mit einem entsprechend großen Durchmesser der Partikel des aktiven Kohlenstoff zu verwenden.

Ein Kohlendioxid absorbierendes Material für die Verwendung in Verbindung mit dem Sauerstoff generierenden Material der vorliegenden Erfindung umfasst, wie in 3 gezeigt, eine Anordnung, in der alkalisches Erdmetallhydroxid 21 mit einem gasdurchlässigen Material 22 verpackt ist. Dieses gasdurchlässige Material 22 ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren, beschrieben in JIS P8117, 0,1 bis 3000 Sek./100 ml an Gas beträgt und dass es für Wasser undurchlässig ist, aber Gas bei normalem Druck durchlässt.

Kohlendioxid absorbierende Materialien sind bisher für Anwendungen wie die Erhaltung der Frische von Gemüse und Früchten verwendet worden. Da Gemüse und Früchte allmählich Kohlendioxid erzeugen, das den Verlust an Frische verursacht, war es für konventionelle Kohlendioxid absorbierende Materialien erwünscht, dass diese große Mengen an Kohlendioxid absorbieren. Jedoch war es nicht unbedingt gefordert, dass die Absorptionsgeschwindigkeit selbst schnell ist und die Geschwindigkeiten der Kohlendioxidabsorption der Kohlendioxid absorbierenden Materialien auf dem Markt sind im Allgemeinen nicht so schnell. Da jedoch das Maß an pro Stunde im Gasraum während des Transports von lebenden Fischprodukten erzeugtem Kohlendioxid im Vergleich mit Gemüse und Früchten äußerst groß ist, ist es nicht möglich, das in dem Gasraum erzeugte Kohlendioxid mit konventionellen Kohlendioxid absorbierenden Materialien umgehend zu absorbieren. Ein in der Geschwindigkeit der Kohlendioxidabsorption hervorragendes Kohlendioxid absorbierendes Material ist für den Transport von lebenden Fischprodukten notwendig.

Da auf dem Markt verfügbare Kohlendioxid absorbierende Materialen Vorbedingungen zur Verwendung mit Gemüse und Früchten aufweisen, der Aspekt der Wasserbeständigkeit von diesen im Allgemeinen nicht zur Verfügung gestellt wird, können diese deshalb nicht verwendet werden unter den Bedingungen, in denen sie Wasser ausgesetzt werden. Für Kohlendioxid absorbierende Materialien zu verwendende Materialien, die für den Transport von lebenden Fischprodukten innerhalb eines Beutels verwendet werden, der Fisch und Wasser enthält, ist es notwendig, die Leistung der Kohlendioxidabsorption unter scharfen Bedingungen zu veranschaulichen; wie zum Beispiel dabei Wasser daran zu hindern, sogar dann in das Kohlendioxid absorbierende Material zu sickern, wenn es Wasser ausgesetzt wird und alkalische Inhaltsstoffe daran zu hindern, in das Wasser auszutreten. Wenn man weiterhin bedenkt, dass die Kohlendioxid absorbierenden Materialien in einem Beutel versiegelt sind, wenn dieser mit lebenden Fischprodukten gefüllt wird, ist es zu bevorzugen, dass die Kohlendioxid absorbierenden Materialien ihre Leistung aufrecht erhalten, während sie auf der Wasseroberfläche schwimmen, ohne in dass Wasser zu sinken, sogar wenn diese im Inneren des Beutel versiegelt sind, der lebende Fischereiprodukte und Wasser enthält.

Das weiter oben beschriebene Kohlendioxid absorbierende Material ist angemessen für den Transport von solchen lebenden Fischprodukten und zeigt eine hervorragende Leistung der Kohlendioxidabsorption sogar dann, wenn es in einem Beutel verwendet wird, der Fisch und Wasser enthält. Weiterhin ist es, entsprechend einem Kunststofftransport von lebenden Fischprodukten, wobei dieses Kohlendioxid absorbierende Material in einem Transportbeutel versiegelt ist, möglich, Vitalitätsschädigung und den Tod von lebenden Fischprodukten zu verhindern und die Transportzeit von diesen zu verlängern.

Kalziumhydroxid oder Magnesiumhydroxid können als alkalisches Erdmetallhydroxid verwendet werden. Es ist vorzuziehen, dass Kalziumhydroxid oder Magnesiumhydroxid als Pulver oder in körniger Form verwendet werden, um die Geschwindigkeit der Kohlendioxidabsorption sicher zu stellen.

Eine mikroporöse Folie oder ein mikroporöser Vliesstoff, die eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 0,1 bis 3000 sek./100 ml Gas, vorzugsweise 1 bis 1000 sek./100 ml an Gas aufweisen und die bei normalem Druck für Wasser undurchlässig sind, können als das gasdurchlässige Kunststoffmaterial verwendet werden.

Eine mikroporöse Folie ist eine Polyolefinfolie, die Mikroporen in der Größe von 0,1 bis 50 &mgr;m aufweist und wird durch Verfahren hergestellt wie das Ziehen von Folien, die Fremdkörper enthalten oder durch das Ausführen von Bestrahlung der Folien mit Elektronenstrahlen. Weiterhin wird ein Vliesstoff aus langen Fasern hergestellt, die verbunden werden durch das Ausführen einer überkreuzten Verteilung zu einem Bündel von Polyolefinfasern und nachfolgender Verpressung unter Anwendung von Wärme. Mikroporöse Folien und Vliesstoffe können als solche verwendet werden oder dadurch, dass sie mit anderen Folien laminiert werden, um eine Verstärkung oder Versiegelungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen.

Als gasdurchlässiges Kunststoffmaterial gibt es zum Beispiel „NF Sheet" (hergestellt von Tokuyama), „FP-2" (hergestellt von der Mitsubishi Chemical Corp.), „NOP" (hergestellt von Nippon Petrochemical Co., Ltd.), „Cellpore NWOl" (hergestellt von Sekisui Chemical Co., Ltd.), „Tyvek" (hergestellt von Dupont Inc.), „Eleves" (hergestellt von Unitika, Ltd.) und „Luxer" (hergestellt von Asahi Chemical Industry Co., Ltd.) usw.

Das alkalische Erdmetallhydroxid und/oder Oxid kann mit einem gasdurchlässigen Kunststoffmaterial verpackt werden, das eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 0,1 bis 3000 sek./100 ml an Gas aufweist und bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist, und eine nicht gasdurchlässige Folie kann zusammen damit als Teil eines solchen Verpackungsmaterials verwendet werden.

Es ist vorzuziehen, dass das Kohlendioxid absorbierende Material bei der Anwendung mit Klebemittel oder Klebebändern im Gasraum des Transportbeutels fixiert wird. Wenn für das Kohlendioxid absorbierende Material weiterhin ein gasdurchlässiges Material für dessen gesamtes Verpackungsmaterial verwendet wird, das eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 0,1 bis 3000 sek./100 ml an Gas aufweist und bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist, kann es in dieser Form innerhalb des Transportbeutels versiegelt werden und angewendet werden während es auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Obwohl es keine besondere Beschränkung in Bezug auf die Größe des Transportbeutels, die Menge des darin zu versiegelnden Fisches und die Menge an Wasser gibt, ist es notwendig, ein ausreichendes Maß an gasförmigem Sauerstoff in Erwartung des Verbrauchs von diesem gasförmigem Sauerstoff während des Transports zu versiegeln.

(Ausführungsform 2)

Das Transportverfahren für lebende Fischprodukte betreffend die Ausführungsform 2 umfasst eine Anordnung, bei der das in der Ausführungsform 1 erzielte Sauerstoff generierende Material 1 und das weiter oben beschriebene Kohlendioxid absorbierende Material 20 auf eine ähnliche Weise wie in Ausführungsform 1 im Beutel aus Kunststofffolie versiegelt werden, der ein Transportbeutel ist, der lebende Fischprodukte und Wasser enthält.

Während die vorliegende Erfindung nachstehend im Detail beschrieben wird unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Beispiele, Referenzbeispiele und vergleichende Beispiele, versteht es sich, dass es nicht beabsichtigt ist, dass die vorliegende Erfindung auf solche Beispiele beschränkt wird.

(Beispiel 1)

Ein Sauerstoff generierendes Material wurde erzielt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-G; hergestellt durch die Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff (Kuraraycoal PW; hergestellt von Kararay Chemical Co., Ltd.) zwischen zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A.; hergestellt von der Dupont Inc.) und Versiegeln der vier Seiten durch Wärme, so dass die Abmessungen von 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite mit einer versiegelten Breite von 10 mm erzielt wurden.

Ein erzieltes Sauerstoff generierendes Material wurde auf Wasser (1 Liter) schwimmen gelassen innerhalb eines hermetisch versiegelten Glasgefäßes (gesamte Inhaltsmenge: ca. 2 Liter), das mit einem Nassgasmengenmesser verbunden war. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,5 Liter nach 24 Stunden, 3,1 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 2)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass eine Folie aus Polyäthylenvliesstoff mit einer Dicke von 160 &mgr;m und eine Schicht aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminieren von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatenfolie verwendet wurde, an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,1 Liter nach 24 Stunden, 2,4 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 3)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass zwei Folien aus Verpackungsmaterial, hergestellt durch Wärmeverschweißen von drei Schichten, namentlich mikroporöser Polypropylenfolie mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Juraguard; U.S.A; hergestellt von der Celanese Corp.), verstärkendes Polyäthylenmaterial (Nisseki Warif; hergestellt durch die Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Polyäthylenfolie, die kleine Poren aufweist, die einen Durchmesser von 0,3 mm in 7 mm Intervallen in jeder der Richtungen nach links, rechts, oben und unten haben, verwendet wurden an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass sich die poröse Folienschicht auf der Innenseite der Packung befindet.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,7 Liter nach 24 Stunden, 2,0 Liter nach 72 Stunden und 3,2 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 4)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass eine Folie aus laminierten Verpackungsmaterial, hergestellt durch Laminieren einer EVA Folie mit einer Dicke von 40 &mgr;m und mit kleinen Poren, die einen Durchmesser von 0,2 mm in 1 mm Intervallen in jeder Richtung nach links, rechts, oben und unten aufweisen und eine multimikroporöse Folie mit ein Dicke von 150 &mgr;m (Cellpore; hergestellt von der Sekisui Chemical Co., Ltd.) und eine Folie aus Polyäthylenvliesstoff mit einer Dicke von 160 &mgr;m verwendet wurden an Stelle von zwei in 4 gezeigten Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass die EVA Schicht sich auf der Innenseite der Verpackung befand.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,2 Liter, nach 24 Stunden, 2,7 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 5)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 40 g des Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-D; hergestellt durch die Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) verwendet wurde an Stelle von 40 g des Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-G; hergestellt durch die Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.).

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,6 Liter nach 24 Stunden, 1,4 Liter nach 72 Stunden und 2,2 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 6)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 40 g von Natriumperboratmono-hydrat (15% Perbon; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) verwendet wurden an Stelle von 40 g von einem Adukt von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.).

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,4 Liter nach 24 Stunden, 1,5 Liter nach 72 Stunden und 2,3 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 7)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 2,0 g von Mangandioxid (Materialien hergestellt von Aldrich) verwendet wurden an Stelle von 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,4 Liter nach 24 Stunden, 2,9 Liter nach 72 Stunden und 3,4 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 8)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 0,2 g von Katalaselösung (Asc Super 25; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) an Stelle von 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff verwendet wurden.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,0 Liter nach 24 Stunden, 2,1 Liter nach 72 Stunden und 2,8 Liter nach 120 Stunden. Außerdem wurde im Wasser kein Wasserstoffsuperoxid festgestellt.

(Vergleichendes Beispiel 1)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass zwei Folien aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminierung von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie, mit einer Dicke von 160 &mgr;m an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs verwendet wurden.

Sogar nachdem 120 Stunden nach dem Beginn der Zubereitung abgelaufen waren, wurde kein gasförmiger Sauerstoff generiert.

(Vergleichendes Beispiel 2)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 40 g einer 10% wässrigen Lösung von Wasserstoffsuperoxid verwendet wurde an Stelle von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid.

Zwei Komma fünf Liter gasförmiger Sauerstoff wurden in 30 Minuten nach dem Beginn der Zubereitung generiert, aber danach wurde kein gasförmiger Sauerstoff mehr erzeugt.

(Vergleichendes Beispiel 3)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass kein pulverisierter aktiver Kohlenstoff verwendet wurde.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,0 Liter nach 24 Stunden, 0,1 Liter nach 72 Stunden und 0,3 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 9)

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g), 3 Liter Wasser und drei Einheiten von Sauerstoff generierenden Materialien, zubereitet gemäß dem Verfahren des Beispiels 1, wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurde darin hineingepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Alle der Goldfische waren lebendig zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, und 54 Goldfische waren lebendig zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren.

(Vergleichendes Beispiel 4)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 9 wurden angewendet, außer dass die Sauerstoff generierenden Materialien nicht verwendet wurden. Alle der Goldfische waren zu dem Zeitpunkt gestorben, als 48 Stunden abgelaufen waren.

(Beispiel 10)

Ein Sauerstoff generierendes Material wurde hergestellt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m aufwies (hergestellt durch Pulverisieren und Sieben von Kuraraycoal PW; hergestellt von der Kuraray Chemical Co., Ltd.) zwischen zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A.; hergestellt von der Dupont Inc.) und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite mit einer versiegelten Breite von 10 mm erzielt wurden. Ein hergestelltes Sauerstoff generierendes Material wurde auf Wasser (1 Liter) innerhalb eines hermetisch versiegelten Glasgefäßes schwimmen gelassen (gesamtes Inhaltsvolumen: ca. 2 Liter), das mit einem Nassgasmengenmesser verbunden war. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,6 Liter nach 24 Stunden, 3,0 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 11)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass aktiver Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 75 bis 150 &mgr;m aufwies, verwendet wurde an Stelle von aktivem Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m aufwies. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,9 Liter nach 24 Stunden, 3,2 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 12)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass aktiver Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 45 bis 75 &mgr;m aufwies, verwendet wurde an Stelle von aktivem Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m aufwies. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 1,7 Liter nach 24 Stunden, 3,4 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 13)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass aktiver Kohlenstoffkatalysator, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 300 bis 600 &mgr;m aufwies (hergestellt durch Pulverisieren und Sieben von körnigem CENTAUR; hergestellt von der Calgon Far East Co., Ltd.) verwendet wurde an Stelle von aktivem Kohlenstoff, der eine durchschnittliche Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m aufwies (hergestellt durch Pulverisieren und Sieben von Kuraraycoal PW; hergestellt von der Kuraray Chemical Co., Ltd.). Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,3 Liter nach 24 Stunden, 2,8 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 14)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass eine Folie des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m und eine Schicht aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminierung von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie verwendet wurde an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,6 Liter nach 24 Stunden, 2,6 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 15)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass eine Folie aus Verpackungsmaterial, hergestellt durch Wärmeverschweißen von drei Schichten, namentlich mikroporöser Polypropylenfolie mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Juraguard; U.S.A; hergestellt von der Celanese Corp.), verstärkendes Polyäthylenmaterial (Nisseki Warif; hergestellt durch die Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Polyäthylenfolie, die kleine Poren aufweist, die einen Durchmesser von 0,3 mm in 7 mm Intervallen in jeder der Richtungen nach links, rechts, oben und unten haben, und eine Folie aus Verpackungsmaterial, hergestellt durch Laminieren einer EVA Folie mit einer Dicke von 40 &mgr;m und mit kleinen Poren, die einen Durchmesser von 0,2 mm in 1 mm Intervallen in jeder Richtung nach links, rechts, oben und unten aufweisen und eine multimikroporöse Folie mit einer Dicke von 150 &mgr;m (Celipore; hergestellt von der Sekisui Chemical Co., Ltd.) verwendet wurden an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass sich die poröse Folienschicht auf der Innenseite der Packung befindet. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,5 Liter nach 24 Stunden, 2,2 Liter nach 72 Stunden und 3,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 16)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurden angewendet, außer dass 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid (SPC-D; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,8 g von aktivem Kohlenstoff mit einem Partikeldurchmesser von 45 bis 75 &mgr;m verwendet wurde an Stelle von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,4 g von aktivem Kohlenstoff mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,9 Liter nach 24 Stunden, 2,1 Liter nach 72 Stunden und 3,3 Liter nach 120 Stunden.

(Vergleichendes Beispiel 5)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass kein pulverisierter aktiver Kohlenstoff verwendet wurde. Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug 0,0 Liter nach 24 Stunden, 0,1 Liter nach 72 Stunden und 0,3 Liter nach 120 Stunden.

(Vergleichendes Beispiel 6)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass aktiver Kohlenstoff mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von mehr als 5000 &mgr;m verwendet wurde an Stelle von aktivem Kohlenstoff mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 150 bis 300 &mgr;m. Die Menge des erzeugten gasförmigen Sauerstoffs betrug 0,1 Liter, sogar nachdem 120 Stunden seit dem Beginn der Zubereitung abgelaufen waren.

(Vergleichendes Beispiel 7)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass zwei Schichten laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminieren von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie an Stelle von zwei Folien des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m verwendet wurden. Es wurde kein gasförmiger Sauerstoff generiert, sogar nachdem 120 Stunden seit dem Beginn der Zubereitung abgelaufen waren.

(Vergleichendes Beispiel 8)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 10 wurden angewendet, außer dass 40 g von wässriger Lösung mit 10% Wasserstoffsuperoxid verwendet wurde an Stelle von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid. Zwei Komma fünf Liter gasförmiger Sauerstoff wurden in 30 Minuten nach dem Beginn der Zubereitung generiert, danach wurde aber kein gasförmiger Sauerstoff mehr erzeugt.

(Beispiel 17)

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g), 3 Liter Wasser und drei Sauerstoff generierende Materialien, zubereitet gemäß dem Verfahren des Beispiels 10, wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurde darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und dieser wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Alle der Goldfische waren lebendig zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, und 54 Goldfische waren lebendig zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren.

(Vergleichendes Beispiel 9)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 17 wurden angewendet, außer dass die Sauerstoff generierenden Materialien nicht verwendet wurden. Alle der Goldfische waren zu dem Zeitpunkt gestorben, als 48 Stunden abgelaufen waren.

(Referenzbeispiel 1)

Ein Kohlendioxid absorbierendes Material wurde zubereitet durch Herstellung eines kleinen Beutels mit den Abmessungen 8 cm × 10 cm, wobei eine Seite besteht aus Tyvek (hergestellt von der Dupont Inc.; ein Vliesstoff, der eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 30 Sek./100 ml an Gas aufweist und bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist) und die andere Seite eine nicht gasdurchlässige Folie ist, hergestellt aus Polyethylenterephthalat, Polyethylen und Äthylen vinylazetatcopolymer, und Versiegeln von 11 g von pulverisiertem Kalziumhydroxid innerhalb dieses kleinen Beutels. Etwa 10 kg von lebenden Aalen (30 Aale; die Bereitstellung von Futter wurde eingestellt) und etwa 1 Liter Eiswasser wurden in einen 55 cm × 85 cm Polyäthylenbeutel gegeben, ein Kohlendioxid absorbierendes Material wurde mit doppelseitigem Klebeband im Gasraum des Beutels fixiert, der Beutel wurde aufgepumpt, in dem er mit gasförmigem Sauerstoff gefüllt wurde und wurde mit einem Gummiband hermetisch versiegelt. Das Volumen des Gasraums betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 10 Liter. Der hermetisch versiegelte Beutel wurde in einen gewellten, bei 25°C gehaltenen Pappkarton platziert, und die Kohlendioxidkonzentration des Gasraums und die Anzahl an Todesfällen von Aalen wurden 24 Stunden später und 48 Stunden später beobachtet. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.

(Vergleichendes Beispiel 10)

Ein ähnlicher Test wie bei Referenzbeispiel 1 wurde ausgeführt, außer dass kein Kohlendioxid absorbierendes Material verwendet wurde. Die Ergebnisse daraus werden in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

(Referenzbeispiel 2)

Fünfundfünfzig Gramm pulverisiertes Magnesiumhydroxid wurde in einem kleinen Beutel von 10 cm × 15 cm versiegelt, ausgeformt aus einem Verpackungsmaterial (mikroporöse Folie, die eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 100 Sek./100 ml an Gas aufweist und die bei normalem Druck für Wasser undurchlässig ist), hergestellt durch Laminieren einer NF Folie (hergestellt von der Tokuyama Corp.) und einer porösen Polyäthylenfolie, und das Ergebnis daraus wurde als ein Kohlendioxid absorbierendes Material verwendet.

Etwa 2,5 kg Goldfische (250 japanische Goldfische; die Versorgung mit Futter wurde eingestellt) und 12 Liter Wasser wurden in einem 55 cm × 96 cm großen Polyäthylenbeutel platziert und ein Kohlendioxid absorbierendes Material wurde darin versiegelt und schwamm auf der Wasseroberfläche. Danach wurde der Beutel aufgeblasen, in dem er mit gasförmigem Sauerstoff gefüllt und hermetisch mit einem Gummiband versiegelt wurde. Das Volumen des Gasraums zu diesem Zeitpunkt betrug ca. 20 Liter. Der hermetisch versiegelte Beutel wurde in einen bei 25°C gehaltenen gewellten Pappkarton platziert und die Kohlendioxidkonzentration des Gasraums und die Anzahl von Todesfällen der Goldfische wurden 24 Stunden später, 48 Stunden später und 72 Stunden später beobachtet, um den Zustand (die Vitalität) von lebenden Goldfischen zu prüfen. Die Ergebnisse daraus werden in Tabelle 2 gezeigt.

(Vergleichendes Beispiel 11)

Ein ähnlicher Test wie bei Referenzbeispiel 2 wurde ausgeführt, außer dass kein Kohlendioxid absorbierendes Material verwendet wurde. Die Ergebnisse daraus werden in Tabelle 2 gezeigt.

Tabelle 2

Hinweis: Bezüglich des Zustands von lebenden Goldfischen:

  • O bedeutet, dass die Goldfische aktiv sind und ihre Münder nahe der Wasseroberfläche bewegen; und
  • X bedeutet, dass die Bewegungen der Goldfische träge sind, und sich ihre Münder nicht nahe der Wasseroberfläche bewegen.

(Beispiel 18)

Ein Sauerstoff generierendes Material wurde hergestellt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff, (Kuraraycoal PW; hergestellt von der Kuraray Chemical Co., Ltd.) zwischen zwei Folien von Verpackungsmaterial, hergestellt durch Wärmeverschweißen von drei Schichten, namentlich mikroporöser Polypropylenfolie mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Juraguard; U.S.A; hergestellt von der Celanese Corp.), verstärkendes Polyäthylenmaterial (Nisseki Warif; hergestellt durch die Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Polyäthylenfolie, die kleine Poren aufweist, die einen Durchmesser von 0,3 mm in 7 mm Intervallen in jeder der Richtungen links, rechts, oben und unten haben, und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite betrugen mit einer Breite der Versiegelung von 10 mm. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass sich die poröse Folienschicht auf der Innenseite der Packung befindet.

Weiterhin wurde ein Kohlendioxid absorbierendes Material erzielt durch Füllen von 30 g von körnigem Kalziumhydroxid zwischen eine Folie des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A.; hergestellt von der Dupont Inc.) und eine Schicht aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminieren von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite erzielt wurden mit einer versiegelten Breite von 10 mm.

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g), 3 Liter Wasser und drei Sauerstoff generierende Materialien und zwei Kohlendioxid absorbierenden Materialien, zubereitet wie oben beschrieben, wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurden darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 120 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum über 70% und die Kohlendioxidkonzentration wurde unterhalb von 10% gehalten, und alle der Goldfische waren lebendig.

(Vergleichendes Beispiel 12)

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g) und 3 Liter Wasser wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurden darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 24% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 29%, und alle der Goldfische waren gestorben.

(Vergleichendes Beispiel 13)

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g), 3 Liter Wasser und drei Sauerstoff generierende Materialien, zubereitet nach dem Verfahren gemäß Beispiel 18, wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurden darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 77% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 20%, und 70 Goldfische waren lebendig. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 74% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 20%, und 53 Goldfische waren lebendig. Zu dem Zeitpunkt, als 120 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 72% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 20%, und keiner der Goldfische war lebendig.

(Vergleichendes Beispiel 14)

Siebzig Goldfische (gesamtes Gewicht von 650 g), 3 Liter Wasser und zwei Kohlendioxid absorbierende Materialien, zubereitet nach dem Verfahren gemäß Beispiel 18, wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 5 Liter gasförmiger Sauerstoff wurden darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel wurde bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 25% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 6%, und 58 Goldfische waren lebendig. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 20% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 7%, und keiner der Goldfische war lebendig.

(Beispiel 19)

Eine Einheit aus Sauerstoff generierendem Material wurde hergestellt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 0,4 g von pulverisiertem aktivem Kohlenstoff, (Kuraraycoal PW; hergestellt von der Kuraray Chemical Co., Ltd.) zwischen zwei Folien von Verpackungsmaterial, hergestellt durch Wärmeverschweißen von drei Schichten, namentlich mikroporöser Polypropylenfolie mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Juraguard; U.S.A; hergestellt von der Celanese Corp.), verstärkendem Polyäthylenmaterial (Nisseki Warif; hergestellt durch die Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Polyäthylenfolie, die kleine Poren aufweist, die einen Durchmesser von 0,3 mm in 7 mm Intervallen in jeder der Richtungen links, rechts, oben und unten haben, und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite betrugen mit einer Breite der Versiegelung von 10 mm. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass sich die poröse Folienschicht auf der Innenseite der Packung befand.

Weiterhin wurde ein Kohlendioxid absorbierendes Material erhalten durch Füllen von 40 g von körnigem Kalziumhydroxid zwischen einer Folie des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A.; hergestellt von der Dupont Inc.) und einer Schicht aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminieren von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite erzielt wurden mit einer versiegelten Breite von 10 mm.

Außerdem wurde eine Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit hergestellt, in dem vier Sauerstoff generierendes Material enthaltende Einheiten und zwei Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheiten zwischen zwei Folien des hydrophoben Vliesstoffs platziert wurden, der ein hydrophobes Material mit einer Dicke von 90 &mgr;m ist (Melfit I; hergestellt von der Unisel, Ltd.) und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 200 mm in der Länge × 150 mm in der Breite mit einer versiegelten Breite von 10 mm erzielt wurden.

Einhundertfünfzig Goldfische (gesamtes Gewicht: ca. 1 kg), 10 Liter Wasser und die zubereitete Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 20 Liter gasförmiger Sauerstoff wurde darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 87% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 11%. Zu dem Zeitpunkt, als 96 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 80% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 14% und alle der Goldfische waren lebendig. Weiterhin schwamm die Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit, während grob die Hälfte dieser Packung in Wasser untergetaucht war.

(Beispiel 20)

Gleiche Verfahren wie in Beispiel 19 wurden angewendet, außer dass das ein hydrophiler Vliesstoff mit einer Dicke von 90 &mgr;m (Melfit II; hergestellt von der Unisel, Ltd.) verwendet wurde an Stelle von einem hydrophoben Vliesstoff als das hydrophobe Material. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 84% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 15% und alle der Goldfische waren lebendig. Zu dem Zeitpunkt, als 96 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 77% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 18% und ungefähr 90% der Goldfische waren lebendig. Weiterhin schwamm die Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material, während grob die Hälfte dieser Einheit in Wasser versunken war.

(Beispiel 21)

Gleiche Verfahren wurden angewandt wie in Beispiel 19, außer dass 300 Goldfische (gesamtes Gewicht: ca. 2 kg) verwendet wurden an Stelle von 150 Goldfischen. Zu dem Zeitpunkt, als 48 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 84% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 13%. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 82% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 17% und alle der Goldfische waren lebendig. Weiterhin schwamm die Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material, während grob die Hälfte dieser Einheit in Wasser versunken war.

(Beispiel 22)

Eine Einheit aus Sauerstoff generierendem Material wurde hergestellt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.), 2,0 g von Mangandioxid (Material hergestellt von Aldrich) and 2,0 g von aktiviertem Aluminium zwischen zwei Folien von Verpackungsmaterial, hergestellt durch Wärmeverschweißen von drei Schichten, namentlich mikroporöser Polypropylenfolie mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Juraguard; U.S.A; hergestellt von der Celanese Corp.), verstärkendem Polyäthylenmaterial (Nisseki Warif; hergestellt durch die Nippon Petrochemical Co., Ltd.) und Polyäthylenfolie, die kleine Poren aufweist, die einen Durchmesser von 0,3 mm in 7 mm Intervallen in jeder der Richtungen links, rechts, oben und unten haben, und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite betrugen mit einer Breite der Versiegelung von 10 mm. Die Wärmeversiegelung wurde jedoch so ausgeführt, dass sich die poröse Folienschicht auf der Innenseite der Packung befand.

Weiterhin wurde ein Kohlendioxid absorbierendes Material erzielt durch Füllen von 40 g von körnigem Kalziumhydroxid zwischen einer Folie des Polyäthylenvliesstoffs mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A.; hergestellt von der Dupont Inc.) und einer Schicht aus laminierter Folie, hergestellt durch Trockenlaminieren von lochfreier Polyäthylenfolie und Polyäthylenterephthalatfolie und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite erzielt wurden mit einer versiegelten Breite von 10 mm.

Außerdem wurde eine Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit hergestellt, in dem vier Sauerstoff generierendes Material enthaltende Packungen und zwei Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Packungen, wie oben zubereitet, zwischen zwei Folien von hydrophobem Vliesstoff platziert wurden, der ein hydrophobes Material mit einer Dicke von 90 &mgr;m ist (Melfit I; hergestellt von der Unisel, Ltd.) und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 200 mm in der Länge × 150 mm in der Breite mit einer versiegelten Breite von 10 mm erzielt wurden.

Zehn erzeugte Einheiten aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material wurden zwischen zwei Schichten aus geschichteter Folie eingebracht (Feuchtigkeitsdurchlässigkeit gemäß Feuchtbereichverfahren von 1 g/m2/24 Std.), hergestellt durch Laminieren von aluminiumbedampfter Polyesterfolie und Polyäthylenfolie, und die vier Seiten davon wurden mit Wärme versiegelt. Diese Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde hermetisch in einem äußeren Beutel versiegelt und dieser äußerer Beutel wurde zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert, aber es konnte keine Inflation des äußeren Beutels bestätigt werden.

Eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde nach einer solchen Konservierung auf Wasser (1 Liter) schwimmen gelassen innerhalb eines hermetisch versiegelten Glasgefäßes (gesamtes Inhaltsvolumen: ca. 2 Liter), das mit einem Nassgasmeter verbunden war.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug nach 24 Stunden 1,3 Liter, nach 72 Stunden 2,8 Liter und nach 120 Stunden 3,3 Liter.

(Vergleichendes Beispiel 16)

Gleiche Verfahren wurden angewandt wie in Beispiel 22, außer dass kein aktiviertes Aluminiumoxid in die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien oder Kohlendioxid absorbierenden Materialien gefüllt wurde. Danach wurde eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien zubereitet und in einen hermetisch versiegelten äußeren Beutel platziert. Dieser äußere Beutel, der die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien enthielt, wurde zwei (2) Wochen bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert und der äußere Beutel blähte sich auf und zerplatzte in zwei (2) Wochen.

(Beispiel 23)

Eine Einheit aus Sauerstoff generierendem Material wurde hergestellt durch Füllen von 40 g eines Adukts von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid (SPC-G; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.), 0,4 g von aktivem Kohlenstoff, der einen Partikeldurchmesser von 150 bis 300 &mgr;m aufwies (hergestellt durch Pulverisieren und Sieben eines körnigen aktiven Kohlenstoffs Kuraraycoal PW; hergestellt von der Kuraray Chemical Co., Ltd.) und 4,0 g von Kieselerdegel zwischen zwei Folien von Polyäthylenvliesstoff mit einer Dicke von 160 &mgr;m (Tyvek; U.S.A., hergestellt von der Dupont Inc.) und Wärmeversiegeln der vier Seiten, so dass die Abmessungen 120 mm in der Länge × 85 mm in der Breite mit einer versiegelten Breite von 10 mm erzielt wurden. Weiterhin wurde ein Kohlendioxid absorbierendes Material mit einem zu Beispiel 22 gleichen Verfahren erstellt, außer dass 4,0 g von Kieselerdegel verwendet wurde an Stelle von 2,0 g von aktivem Aluminiumoxid.

Eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde durch Verpacken von vier auf gleiche Weise wie oben gemäß Beispiel 22 mit einem hydrophoben Vliesstoff zubereiteten Sauerstoff generierenden Materialeinheiten und zwei Kohlendioxid absorbierenden Materialeinheiten erhalten. Zwei der hergestellten Einheiten aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurden zwischen zwei Schichten aus laminierter Folie (Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren von 4 g/m2/24 Std.), hergestellt durch Laminieren von mit Polyvinylidenchlorid beschichteter gezogener Nylonfolie und Polyäthylenfolie, eingebracht und die vier Seiten davon wurden mit Wärme versiegelt. Ein sehr kleines Loch, das einen Durchmesser von 0,2 mm aufweist, wurde an einem Punkt auf einem äußeren Beutel zur Verfügung gestellt, der diese Einheit des Sauerstoff generierenden Materials/Kohlendioxid absorbierenden Materials enthält und dieser äußere Beutel wurde für zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten konserviert bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% und der Prozentsatz von in dem Peroxid verbleibenden verfügbaren Sauerstoff betrug 95%.

Eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde nach dieser Konservierung auf Wasser (1 Liter) schwimmen gelassen innerhalb eines hermetisch versiegelten Glasgefäßes (gesamtes Inhaltsvolumen ca. 2 Liter), das mit einem Nassgasmeter verbunden war.

Die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung betrug nach 24 Stunden 0,5 Liter, nach 72 Stunden 2,9 Liter und nach 120 Stunden 3,5 Liter.

(Vergleichendes Beispiel 17)

Gleiche Verfahren wurden angewandt wie in Beispiel 23, außer dass kein Kieselerdegel in die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien gefüllt wurde. Der äußere Beutel, der die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien enthielt, wurde zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert, und der Prozentsatz des im Peroxid verbleibenden verfügbaren Sauerstoffs betrug 74%. Weiterhin betrug die kumulative Menge des erzeugten Sauerstoffs ab dem Beginn der Zubereitung 0,4 Liter nach 24 Stunden, 1,5 Liter nach 72 Stunden und 2,4 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 24)

Gleiche Verfahren wurden angewandt wie in Beispiel 23, außer dass 0,2 g von Katalaselösung (ASC Super 25; hergestellt von der Mitsubishi Gas Chemical Co., Inc.) und 1,0 g von knochentrockenem Permutit verwendet wurden an Stelle von 0,4 g an aktivem Kohlenstoff und 4,0 g von Kieselerdegel. Weiterhin wurde ein Kohlendioxid absorbierendes Material mit einem gleichen Verfahren wie in Beispiel 23 erzeugt, außer dass 1,0 g von knochentrockenem Permutit verwendet wurde an Stelle von 2 g von aktiviertem Aluminiumoxid.

Der Prozentsatz des verfügbaren Sauerstoffs, der in dem Peroxid nach der Konservierung erhalten blieb, betrug 92%. Weiterhin betrug die kumulative Menge an erzeugtem Sauerstoff 0,9 Liter nach 24 Stunden, 2,0 Liter nach 72 Stunden und 2,8 Liter nach 120 Stunden.

(Vergleichendes Beispiel 18)

Gleiche Verfahren wurden angewandt wie in Beispiel 24, außer dass kein Permutit die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien oder die Einheit aus Kohlendioxid absorbierenden Materialien gefüllt wurde. Der äußere Beutel, der die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien enthält, wurde zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert und der Prozentsatz des im Peroxid verbleibenden verfügbaren Sauerstoffs betrug 59%. Weiterhin betrug die kumulative Menge an erzeugtem Sauerstoff 0,6 Liter nach 24 Stunden, 1,2 Liter nach 72 Stunden und 1,5 Liter nach 120 Stunden.

(Beispiel 25)

Eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde mit einem zu Beispiel 23 gleichen Verfahren erzielt, außer dass kein Kieselerdegel in die Einheit aus Kohlendioxid absorbierenden Materialien gefüllt wurde. Zwei der hergestellten Einheiten aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien und 40 g von Kieselerdegel wurden zwischen zwei Schichten aus laminierter Folie (Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Napfverfahren von 1 g/m2/24 Std.) eingebracht durch Laminieren von mit Aluminium bedampfter Polyesterfolie und Polyäthylenfolie und die vier Seiten davon wurden mit Wärme versiegelt. Ein sehr kleines Loch, das einen Durchmesser von 0,2 mm aufweist, wurde an einem Punkt auf einem äußeren Beutel zur Verfügung gestellt, der diese Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien enthält und dieser äußerer Beutel wurde zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert, und der Prozentsatz von in dem Peroxid verbleibendem verfügbarem Sauerstoff betrug 93%.

Einhundertfünfzig Goldfische (gesamtes Gewicht: ca. 1 kg), 10 Liter Wasser und die zubereitete Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 20 Liter gasförmiger Sauerstoff wurde darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 86% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 11%. Zu dem Zeitpunkt, als 96 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 79% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 14% und alle der Goldfische waren lebendig.

(Vergleichendes Beispiel 19)

Eine Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien wurde mit einem zu Beispiel 25 gleichen Verfahren erzielt, außer dass kein Kieselerdegel in die Einheit aus Sauerstoff generierenden Materialien gefüllt wurde. Zwei der hergestellten Einheiten aus Sauerstoff generierenden Materialien/Kohlendioxid absorbierenden Materialien und 56 g von Kieselerdegel wurden innerhalb eines äußeren Beutels eingebracht, der ein sehr kleines Loch aufwies und dieser äußere Beutel wurde zwei (2) Monate bei 30°C innerhalb eines Thermohygrostaten mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% konserviert, und der Prozentsatz von in dem Peroxid verbleibendem verfügbarem Sauerstoff betrug 64%.

Einhundertfünfzig Goldfische (gesamtes Gewicht: ca. 1 kg), 10 Liter Wasser und eine solche zubereitete Sauerstoff generierendes Material/Kohlendioxid absorbierendes Material enthaltende Einheit wurden in einen Polyäthylenbeutel platziert, ca. 20 Liter gasförmiger Sauerstoff wurde darin hinein gepumpt, die Mündung des Beutels wurde mit einem Gummiband verschlossen und der Beutel bei einer Temperatur von 25°C belassen. Zu dem Zeitpunkt, als 72 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 83% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 12%. Zu dem Zeitpunkt, als 96 Stunden abgelaufen waren, betrug die Sauerstoffkonzentration im Gasraum 73% und die Kohlendioxidkonzentration betrug 15% und 10% der Goldfische waren gestorben.

Wie oben beschrieben, kann entsprechend der vorliegenden Erfindung die Überlebensrate von lebenden Fischprodukten während eines Kunststofftransports oder der Konservierung gesteigert werden. Weiterhin kann die vorliegende Erfindung vorzugsweise auch auf Notfälle, wie zum Beispiel den Zustand der Hypoxie oder die Entstehung von schädlichen Gasen oder als ein Frischeerhaltungsmaterial für Pflanzen und Ähnliches eingesetzt werden.

Außerdem kann entsprechend dem Verfahren der vorliegenden Erfindung die Vitalitätsschädigung von lebenden Fischprodukten verhindert werden und die Überlebensrate von diesen während des Transports kann auf eine einfache Art gesteigert werden, ohne irgendwelche drastische Änderungen im konventionellen Kunststofftransportverfahren vorzunehmen. Weiterhin wird der Kunststofftransport von lebenden Fischprodukten an entfernte Stellen, der bisher unmöglich war, möglich gemacht, da die Transportzeit als Ergebnis daraus verlängert wird.


Anspruch[de]
Sauerstoff generierendes Material, das nachfolgendes umfasst:

festes Peroxid (2);

Peroxidaufschlusskatalysator (4); und

feuchtigkeitsdurchlässiges Material (3), das eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90% RB, JIS Z0208) von mehr als 20 g/m2/24 h aufweist und für flüssiges Wasser bei normalem Druck undurchlässig ist;

wobei das feste Peroxid und der Peroxidaufschlusskatalysator mit dem feuchtigkeitsdurchlässigen Material verpackt sind.
Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 1, wobei der Peroxidaufschlusskatalysator mindestens eine unter Mangandioxid, aktivem Kohlenstoff und Katalase ausgewählte Ausführungsform aufweist. Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 2, wobei die durchschnittliche Partikelgröße des aktiven Kohlenstoffs 25–5000 &mgr;m beträgt. Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 1, wobei das feuchtigkeitsdurchlässige Material eine multimikroporöse Folie ist, die aus einer Kunststofffolie hergestellt ist. Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 1, wobei das feuchtigkeitsdurchlässige Material ein Vliesstoff ist, der aus einer Kunststofffolie hergestellt ist, die Mikroporen umfasst. Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 1, wobei das feste Peroxid mindestens von einer zwischen einem Adukt von Natriumkarbonatwasserstoffsuperoxid, Natriumperboratmonohydrat und Natriumperborattetrahydrat ausgewählten Ausführungsform ist. Sauerstoff generierendes Material nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis des festen Peroxids und des Peroxidaufschlusskatalysators 100:0,01–100:100 beträgt. Kombination eines Sauerstoff generierenden Materials entsprechend jedem der Ansprüche 1 bis 7 und eines Kohlendioxid absorbierenden Materials, die nachfolgendes umfasst:

Erdalkalimetallhydroxid und/oder -oxid (21); und

gasdurchlässiges Material (22), das eine Gasdurchlässigkeit nach dem Gurley Verfahren (JIS P8117) von 0,1–3000 sec./100 ml an Gas aufweist und für flüssiges Wasser bei normalem Druck undurchlässig ist;

wobei das Erdalkalimetallhydroxid und/oder -oxid mit dem gasdurchlässigen Material verpackt sind.
Kombination nach Anspruch 8, wobei das Erdalkalimetallhydroxid und/oder -oxid unter Kalziumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Kalziumoxid und Magnesiumoxid ausgewählt ist. Kombination nach Anspruch 8, wobei das gasdurchlässige Material aus einer mikroporösen Kunststofffolie hergestellt ist. Kombination nach Anspruch 8, wobei das gasdurchlässige Material aus einem Kunststoffvliesstoff hergestellt ist. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material, zubereitet durch Verpacken einer Kombination von Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien entsprechend jedem der Ansprüche 8 bis 11 mit einem Verpackungsmaterial, das flüssiges Wasser bei normalem Druck durchdringt. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material nach Anspruch 12, wobei das Verpackungsmaterial, das flüssiges Wasser bei normalem Druck durchdringt, aus hydrophobem Vliesstoff hergestellt ist. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material nach Anspruch 12, wobei dem Sauerstoff generierenden Material ein Trocknungsmittel hinzugefügt ist. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material nach Anspruch 12, wobei dem Sauerstoff generierenden Material und dem Kohlendioxid absorbierenden Material ein Trocknungsmittel hinzugefügt ist. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material nach Anspruch 14 oder 15, wobei das Trocknungsmittel mindestens von einer unter Kieselerdegel, aktiviertem Aluminiumoxid und Zeolit ausgewählten Ausführungsform ist. Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material, zubereitet durch Verpacken einer Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material nach Anspruch 14 oder 15 mit einem nicht feuchtigkeitsdurchlässigen Material, das eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit nach dem Feuchtbereichverfahren (40°C, 90% RH) von weniger als 20 g/m2/24 h aufweist. Transportanordnung für lebende Fischprodukte, wobei eine Kombination von Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien entsprechend jedem der Ansprüche 8 bis 11, Wasser und lebende Fischprodukte in einem Transportbeutel versiegelt sind. Transportanordnung für lebende Fischprodukte, wobei ein Sauerstoff generierendes Material entsprechend jedem der Ansprüche 1 bis 7 in einem Transportbeutel versiegelt ist. Transportanordnung für lebende Fischprodukte, wobei eine Kombination von Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien entsprechend jedem der Ansprüche 8 bis 11 in einem Transportbeutel versiegelt ist. Transportanordnung für lebende Fischprodukte, wobei eine Einheit aus Sauerstoff generierendem Material/Kohlendioxid absorbierendem Material entsprechend jedem der Ansprüche 12 bis 18 in einem Transportbeutel versiegelt ist. Transportverfahren für lebende Fischprodukte, wobei ein Sauerstoff generierendes Material gemäß jedem der Ansprüche 1 bis 7 in einem Transportbeutel versiegelt ist, der lebende Fischprodukte und Flüssigkeit für solche am Leben zu erhaltende lebende Fischprodukte enthält. Transportverfahren für lebende Fischprodukte, wobei eine Kombination aus Sauerstoff generierenden und Kohlendioxid absorbierenden Materialien gemäß jedem der Ansprüche 8 bis 11 in einem Transportbeutel versiegelt ist, der lebende Fischprodukte und Flüssigkeit für solche am Leben zu erhaltende lebende Fischprodukte enthält.






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