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Dokumentenidentifikation DE69935696T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000994578
Titel Anpassung der Funkübertragungsparameter eines drahtlosen Kommunikationssystems
Anmelder Canon Europa N.V., Amstelveen, NL
Erfinder Becot, Sylvain, 35650 Le Rheu, FR;
Caillerie, Alain, 35700 Rennes, FR;
Delumeau, Francois, 35000 Rennes, FR;
Visa, Pierre, 35000 Rennes, FR;
Gouache, Stephane, 35700 Rennes, FR
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69935696
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.08.1999
EP-Aktenzeichen 994021277
EP-Offenlegungsdatum 19.04.2000
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse H04B 7/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anpassen von Funkübertragungsparametern entsprechend der Umgebung.

Die Erfindung stellt insbesondere auf Büroausrüstung ab, wie etwa Fotokopierer, Faxgeräte oder Drucker, die mit einer Antenne und einer Vorrichtung zum Übertragen und Empfangen von Funknachrichten ausgestattet ist. Die Befehle zum Drucken von Dokumenten können daher entfernt von einem Computer durchgeführt werden, aber nur unter der Bedingung, dass die Funkstrecke von guter Qualität ist.

In einer Büroumgebung ändern sich die Eigenschaften von Ausbreitung und Dämpfung von elektromagnetischen Wellen fortlaufend. Die Bewegung einer Person in der Nähe einer Antenne ändert die Ausbreitungseigenschaften und verursacht Signaldämpfungen. Dieses Problem ist umso mehr ein Ärgernis bzw. eine Störung, wenn das Gerät mit der Antenne ein Fotokopierer, ein Faxgerät oder ein Drucker ist. Dies ist deshalb so, weil eine große Anzahl von Benutzern regelmäßig nahe an diese Art von Vorrichtung geht und dadurch die Funkstrecke störend beeinflussen, oder sogar jegliche Kommunikation verhindern kann. Solche Vorrichtungen unterliegen daher fortlaufend großen Schwankungen in Empfangsbedingungen über Zeiträume kurzer Dauer.

Eine erste Lösung würde darin bestehen, eine Übertragung mit einer niedrigen Übertragungsrate mit einer sehr hohen Anzahl von Redundanzen auszuführen, um so den Verlust von Informationen in Zusammenhang mit den Änderungen auf dem Kanal zu mäßigen. Diese Methode ermöglicht es jedoch nicht, die Ressourcen bzw. Betriebsmittel des Übertragungskanals vollständig zu nutzen.

Viele Verfahren, wie etwa diejenigen, die in den Patenten WO-9004293 und US-4696027 offenbart sind, beschreiben Vorrichtungen, die den Zustand des Kanals messen, um zumindest einen Funkübertragungsparameter zu modifizieren.

Das Patent WO-9004293 beschreibt ein System, in diesem Fall ein tragbares Telefon, das entsprechend dem geographischen Ort, an dem sich die Vorrichtung befindet, einen der Übertragungsparameter modifiziert. Diese Parameter umfassen unter anderem die Sendeleistung, die Trägerfrequenz, den Modulationstyp, den Modulationsindex und den Abstand der Kanäle. Informationen über den geographischen Aufenthaltsort können mit Hilfe von GPS („Global Positioning System") erhalten werden. In einer Stadt, einem Gebiet, von dem angenommen wird, dass es eine hohe Populationsdichte aufweist, wird zum Beispiel die übertragene Leistung reduziert, um so nicht andere Endgeräte störend zu beeinflussen. Andererseits befindet sich die Leistung in verlasseneren Gebieten auf einem Maximum, um von einer großen Reichweite zu profitieren. Diese Methode ist absolut nicht auf Büroausrüstung anwendbar, die ortsfest ist, und deren Betriebsbedingungen nicht gegenüber bestimmten geographischen Aufenthaltsorten empfindlich sind.

Das Patent US-4696027 beschreibt ein Funksystem, das durch Messung des Pegels des Signals, das von einer ersten Funkvorrichtung ausgeht, eine Information an den Sender übergibt, die die Sendeleistung modifiziert. Diese Art von System überwindet viele Probleme, in besonderem Maße die Probleme von Interferenz zwischen tragbaren Telefonen, aber sie ist aufwendig bzw. kostspielig zu implementieren. Dies ist deshalb so, weil es notwendig ist, eine Einrichtung zum Beurteilen der Empfangsleistung ebenso wie eine Einrichtung zum Modifizieren der übertragenen Leistung hinzuzufügen. Zusätzlich verbessert diese Vorrichtung bei Absenkung der Sendeleistung nicht die Qualität der Funkstrecke, da die empfangene Leistung kleiner wird.

Schließlich betreffen viele Patente die Erfassung von Personen für Alarmsysteme. Außerdem verwenden Erfindungen auch die Sensoren einer Büroausrüstung, aber ausschließlich zum Zweck einer Steuerung der Benutzung einer solchen Ausrüstung (Zählen von Blättern, Prüfen von Zugriffsrechten, usw.). Es ist klar, dass keine dieser Erfindungen das Ziel hat, die Bedingungen einer Funkübertragung zu verbessern.

Die Erfindung ist darauf gerichtet, optimale Übertragungsbedingungen für eine Funkvorrichtung zu gewährleisten, die sich in einem bzw. Bereich befindet, wo die Eigenschaften des Kanals stark variieren. Die Funkvorrichtung besteht aus einem Element einer Büroausrüstung, wie etwa einem Fotokopierer, einem Faxgerät oder einem Drucker.

Das Anpassungsverfahren und die Vorrichtung, die die Gegenstände der vorliegenden Erfindung darstellen, machen es möglich, dieses Problem loszuwerden, indem die Funkübertragungsparameter jedes Mal modifiziert werden, wenn die Präsenz einer Person nahe der Antenne erfasst wird. Der erste Schritt des Verfahrens der Erfindung besteht darin, die Erfassung einer Person mit Hilfe von bestehenden Sensoren an einem Bürogerät zu implementieren (Druck auf der Tastatur, Bewegung der Einschübe oder der Abdeckung, usw.). Als Nächstes passt die Vorrichtung die Funkübertragungsparameter (Sendeleistung, Modulationstyp oder -index, usw.) an, um so eine gute Qualität einer Funkstrecke zu gewährleisten. Eine Implementierung der Erfindung läuft darauf hinaus, jede mögliche Verschlechterung im Zustand des Übertragungskanals vorauszusehen und dadurch zu verhindern.

Die Erfindung ist somit einfach und preiswert bzw. unaufwendig zu implementieren, da sie Sensoren verwendet, die bereits an einem Element einer Büroausrüstung vorhanden sind, und nur eine Modifikation an der Software erfordert, die diese Ausrüstung steuert.

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die eine Büroausrüstung und eine Funkübertragungseinrichtung aufweist, wobei die Büroausrüstung Sensoren aufweist, die umfassen:

  • – zumindest eines von einer Tastatur, einem berührungsempfindlichen Bildschirm, einem Abdeckungspositionssensor, einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Zuführungsfach, einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Blattauswurffach, einem Blattpräsenzsensor in einer Ladeeinrichtung, die zu kopierende Dokumente enthält, und/oder einem Sensor für die Präsenz eines in dem Blattweg eingeklemmten bzw. gestauten Blatts;
  • – eine Einrichtung zum Schätzen der Präsenz eines Benutzers, die angepasst ist, die von den Sensoren kommenden Signale zu berücksichtigen, und
  • – eine Einrichtung zum Modifizieren eines Funkübertragungsparameters der Übertragungseinrichtung gemäß der durch die Schätzeinrichtung ausgeführten Präsenzschätzung.
  • Anhand dieser Vorkehrungen wird, wenn durch eine Folgerung hinsichtlich des Zustands der Sensoren geschätzt wird, dass es wahrscheinlich ist, dass sich ein Benutzer nahe der Funkübertragungseinrichtung befindet, zumindest ein Funkübertragungsparameter angepasst, so dass die durch den Benutzer verursachte Dämpfung, zumindest teilweise, kompensiert wird.
  • Anhand dieser Vorkehrungen ist die Erfindung besonders einfach zu implementieren, da alle vorstehend genannten Sensoren von einem bekannten Typ sind und bereits in einer Büroausrüstung verwendet werden.
  • Gemäß besonderen Ausprägungen weist die Anpassungsvorrichtung wie vorstehend kurz offenbart eine Einrichtung zum Bestimmen einer Zeitdauer auf, die nach. einer Funkübertragungsparametermodifikation durch die Modifikationseinrichtung vergangen ist, wobei die Modifikationseinrichtung angepasst ist, jedem Parameter seinen anfänglichen Wert zu geben, wenn die Zeitdauer abgelaufen ist, wobei sich ein anfänglicher Wert, der der Modifikation vorangegangen ist, aus der Schätzung der Präsenz eines Benutzers ergibt.
  • Anhand dieser Vorkehrungen befinden sich die Funkübertragungsparameter nach einer Zeit, die der Zeit einer wahrscheinlichen Präsenz bzw. Anwesenheit des Benutzers nahe der Büroausrüstung entspricht (das heißt zumindest gleich dieser ist), wieder in ihrem anfänglichen Zustand.
  • Gemäß bestimmten Ausprägungen ist die Übertragungseinrichtung angepasst, so dass:
  • – zumindest eine verwendete Funkübertragungsleistung modifiziert wird,
  • zumindest ein verwendeter Funkfrequenzwert modifiziert wird,
  • – zumindest ein verwendeter Modulationstyp modifiziert wird,
  • – zumindest ein Modulationsindex modifiziert wird,
  • – zumindest ein Spektrumspreizfaktor modifiziert wird,
  • – zumindest eine Frequenzsprungsequenz modifiziert wird,
  • – zumindest eine Entzerrung des Spektrums bei Empfang, eine durch das Filter implementierte Entzerrung, modifiziert wird, und/oder
  • – zumindest ein Typ von Fehlerkorrekturcode modifiziert wird.

Anhand dieser Vorkehrungen ist eine Implementierung der Erfindung besonders wirkungsvoll, und verwendet diese bekannte Funkkomponenten und -systeme.

Entsprechend bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Anfassen von Funkübertragungsparametern einer Vorrichtung, die eine Büroausrüstung und eine Funkübertragungseinrichtung aufweist, wobei die Büroausrüstung Sensoren aufweist, die zumindest eines umfassen von:

  • – einer Tastatur,
  • – einem berührungsempfindlichen Bildschirm,
  • – einem Abdeckungspositionssensor,
  • – einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Zuführungsfach,
  • – einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Blattauswurffach,
  • – einem Blattpräsenzsensor in einer Ladeeinrichtung, die zu kopierende Dokumente enthält, und/oder
  • – einem Sensor für die Präsenz eines in dem Blattweg eingeklemmten bzw. gestauten Blatts.

Gemäß der Erfindung umfasst das Verfahren:

  • – einen Schritt zum Schätzen der Präsenz eines Benutzers, während dessen die von den Sensoren kommenden Signale berücksichtigt werden, und
  • – einen Schritt zum Bestimmen eines Funkübertragungsparameters der Übertragungseinrichtung unter Berücksichtigung der während des Schätzschritts ausgeführten Präsenzschätzung.

Des Weiteren machen die Besonderheiten der Funkübertragungen die Positionierung einer schnurlosen Büroausrüstung für Nichtfachmänner kompliziert.

Die Druckschrift WO-97/34381 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anfordern einer Neupositionierung der Antenne eines Mobiltelefons durch den Benutzer, wenn die Empfangsbedingungen schlecht sind, mit Hilfe eines Tonsignals. Dieses Verfahren arbeitet in Echtzeit und erfordert, dass der Benutzer sogar in dem Fall einer vorübergehenden Verschlechterung des empfangenen Signals selbst eine Neupositionierung durchführt. Dieses Verfahren kann demzufolge nicht auf den Fall eines Fotokopierers angewandt werden, der oft sperrig ist, und von dem gewünscht wird, dass er sich so wenig wie möglich bewegt.

Die Druckschrift US-4 654 867 beschreibt ein tragbares Telefon, das zum Übertragen von Datenpaketen fähig ist. Geht eine Synchronisation mit der Basisstation verloren, löst die Basisstation einen Zeitgeber mit acht Sekunden aus. Hat das Telefon während dieser acht Sekunden keinen Synchronisationsrahmen gesendet, wird die Funkstrecke als definitiv bzw. endgültig verloren gegangen betrachtet. Obwohl dieses Verfahren ermöglicht, den Verlust eines Funkkontakts zu erfassen, ist es unflexibel und stellt es überaus ungenaue Informationen bereit. Dies ist deshalb so, weil in dem Fall eines Faxgeräts oder eines Fotokopierers eine Person für einige Minuten vor der Ausrüstung präsent sein und deren Empfangsbedingungen modifizieren kann, ohne dass dies eine definitive bzw. endgültige Änderung mit sich bringt.

Die Druckschrift US-5 467 341 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Warnen der Benutzer eines lokalen schnurlosen Netzwerks vor der Tatsache, dass sie die Grenze eines Abdeckungsbereichs einer Zelle erreichen. Diese Erfindung umfasst eine Einrichtung zum Messen der Qualität der Funkstrecke und zum Erzeugen von Statistiken. Diese Informationen werden durch einen zentralen Server erhalten, der fortlaufend Informationen von jedem der Mobilgeräte sammelt. Diese Lösung erfordert den Aufbau einer komplizierten und kostspieligen bzw. aufwendigen Client-Server-Architektur.

Das US-Patent 5 722 072 beschreibt ein Verfahren zum Messen der Qualität des Funkkanals basierend auf der Verwendung eines Zeitgebers. In einem schnurlosen Telefonnetzwerk mit teilweise überlappenden Zellen zählt ein Telefon, wie oft das empfangene Signal für jede der benachbarten Zellen größer ist als ein Schwellenwert, und entscheidet es sich gemäß dieser Messung, eine Zelle zu wechseln. Obwohl es diese Lösung ermöglicht, das empfangene Signal für jede der Zellen wirkungsvoll zu messen, ermöglicht sie nicht, die Positionierung von einem der Geräte in einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung zu optimieren.

Eine Optimierungsvorrichtung erfasst anhand eines Zeitgebers die Länge einer anhaltenden Interferenz auf dem Übertragungskanal auf Grundlage von Informationen, die von einem Funkmodul geliefert werden.

Eine solche Optimierungsvorrichtung, die sich in einem Element einer Büroausrüstung befindet, wie etwa einem Fotokopierer, befähigt diesen Fotokopierer, Alarme oder gedruckte Berichte zu erzeugen, um anzufordern, von einem Bediener bzw. Betreiber neu positioniert zu werden.

Um zu schaffen, dass diese Informationen zuverlässiger werden und nicht durch die vorübergehende Präsenz von Personen beeinträchtigt werden, wird dieser Prozess vorzugsweise blockiert, sobald eine Taste oder ein Sensor an der Büroausrüstung aktiviert bzw. betätigt wird.

Dies ist deshalb so, weil in dem besonderen Fall eines Elements einer Büroausrüstung sich Benutzer oft selbst um die Ausrüstung herum positionieren und die schnurlose Kommunikation verschlechtern können. In dieser Situation ist es für die Ausrüstung nicht wünschenswert, diese Verschlechterung als dauerhaft zu betrachten. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird dieses Problem durch die Verwendung von Sensoren, wie etwa dem Ausrüstungsbedienfeld, zum Deaktivieren des Diagnoseprozesses überwunden, wenn die Präsenz eines Benutzers erfasst wird.

Die Optimierungsvorrichtung hat den Vorteil, zuverlässige Diagnosen über die Qualität des Funkkanals zu erzeugen, da diese Diagnosen auf einer über eine lange Zeitdauer durchgeführten Messung beruhen.

Deshalb wird die Positionierung eines schnurlosen Geräts sogar für einen Benutzer ohne technisches Spezialwissen einfach.

Da die Periodizität der Diagnosen der Funkstrecke geändert werden kann, kann die hier beschriebene Vorrichtung sowohl zum Zeitpunkt der Installation als auch während der normalen Benutzung eines schnurlosen Bürogeräts verwendet werden. Vorzugsweise wird die Periodizität der Diagnosen im Rahmen einer Installation jedoch wenige Minuten (typischerweise fünf Minuten) betragen, wohingegen diese Periodizität im Rahmen des normalen Betriebs der Büroausrüstung länger (typischerweise 30 Minuten) sein wird.

Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Netzwerk, einen Computer, einen Kopierer, ein Faxgerät, einen Drucker, einen Scanner, eine Kamera und ein Informations- bzw. Datenendgerät, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie eine Anpassungsvorrichtung wie vorstehend kurz offenbart aufweisen.

Die Erfindung bezieht sich auch auf:

  • – eine Informationsspeichereinrichtung, die von einem Computer oder einem Mikroprozessor gelesen werden kann, wobei sie Anweisungen eines Computerprogramms speichert, dadurch gekennzeichnet, dass sie ermöglicht, das Anpassungsverfahren der Erfindung wie vorstehend kurz offenbart zu implementieren, und
  • – eine Informationsspeichereinrichtung, die teilweise oder vollständig austausch- bzw. entfernbar ist, und die von einem Computer oder einem Mikroprozessor gelesen werden kann, wobei sie Anweisungen eines Computerprogramms speichert, dadurch gekennzeichnet, dass sie ermöglicht, das Anpassungsverfahren der Erfindung wie vorstehend kurz offenbart zu implementieren.

Da die bevorzugten oder besonderen Ausprägungen und die Vorteile von dieser Vorrichtung, diesem Netzwerk, diesem Computer, diesem Faxgerät, diesem Drucker, diesem Scanner, dieser Kamera, diesem Informations- bzw. Datenendgerät und diesen Informationsspeichereinrichtungen identisch zu denjenigen des vorstehend kurz offenbarten Verfahrens sind, werden diese Vorteile hier nicht wiederholt.

Weitere Vorteile, Ziele und Ausprägungen der Erfindung werden sich aus der folgenden Beschreibung ergeben, die mit Bezug auf die begleitende Zeichnung gegeben wird, bei der gilt:

1 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Kopierers und des zugehörigen Funkmoduls,

2 veranschaulicht schematisch eine elektronische Schaltung, die in dem Kopierer und dem Funkmodul gemäß 1 enthalten ist,

3 veranschaulicht schematisch ein schnurloses Kommunikationssystem, das die Erfindung implementiert,

4 veranschaulicht schematisch eine Schaltung, die in dem gemäß 3 veranschaulichten System enthalten ist und in Funkkommunikation mit einer gemäß 2 veranschaulichten Schaltung steht,

5 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm des Unterprogramms, das durch die gemäß 2 veranschaulichte Schaltung implementiert wird, gemäß der Erfindung,

6 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm des Unterprogramms, das durch die gemäß 4 veranschaulichte Schaltung implementiert wird, gemäß der Erfindung, und

7 veranschaulicht ein Betriebsablaufdiagramm der gemäß 1 und 2 veranschaulichten Vorrichtung, die zur Implementierung eines Optimierungsverfahrens angepasst ist.

1 ist eine Gesamtdarstellung eines Multifunktionskopierers 100, der mit einem externen Funkmodul 110 ausgestattet ist, das mit einer Antenne 111 versehen ist. Der Kopierer 100 weist einen Ethernet-Anschluss 108 auf und ist mittels eines Ethernet-Kabels 109 mit dem Ethernet-Anschluss des Funkmoduls 110 verbunden. Die in dieser Vorrichtung enthaltene elektronische Schaltung ist gemäß 2 ausführlicher veranschaulicht.

1 verwendet bekannte Sensoren, die zum Erfassen einer Person eingesetzt werden, die sich nahe dem Kopierer befindet:

  • – eine Tastatur 104,
  • – eine Berührungsbildschirmanzeige 103,
  • – einen Sensor für die Position der Abdeckung 105 (nicht gezeigt),
  • – einen Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Zuführungsfach,
  • – einen Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Blattauswurffach,
  • – einen Blattpräsenzsensor in einer Ladeeinrichtung, die zu kopierende Dokumente enthält, und
  • – einen Sensor für die Präsenz eines in dem Blattweg eingeklemmten bzw. gestauten Blatts, ungeachtet dessen, ob dieser Weg derjenige des Originaldokuments oder derjenige der Kopien ist.

Dies ist deshalb so, weil ein Druck auf einer Taste auf einer Tastatur 104 oder auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm 103, die Öffnung einer Abdeckung 105 oder eines Zuführungsfachs, die Präsenz eines zu kopierenden Dokuments in einem einer manuellen Zuführung 106 entsprechenden Pfad und die Präsenz von Blättern in einer Ladeeinrichtung, die auf der Abdeckung 105 angeordnet ist, direkt die Präsenz einer Person andeuten.

Gleichermaßen deutet die Erfassung eines Papierstaus durch die Sensoren, die innerhalb des Kopierers 100 angeordnet sind, die bevorstehende Präsenz einer Person nahe dem Kopierer 100 an.

Dies ist deshalb so, weil, wenn ein Papierstau während einer Druckarbeit eintritt, eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine Person rasch zu dem Kopierer kommt, um das eingeklemmte bzw. gestaute Blatt zu entfernen. Gleichermaßen gibt der Hinweis auf ein Fehlen von Papier in den Zuführungsfächern durch die entsprechenden Sensoren, sowie die Präsenz der Blätter in dem Auswurffach 102 Aufschluss über die bevorstehende Präsenz einer Person.

Wie gemäß 2 veranschaulicht weist der Kopierer 100 eine Hauptdatenverarbeitungsschaltung 203 auf, die mit einem Festwertspeicher 201 und einem Direktzugriffsspeicher 202 assoziiert ist. Der Festwertspeicher 201 enthält Betriebsprogramme für die Hauptverarbeitungsschaltung 203, während der Direktzugriffsspeicher vorübergehend die Daten speichert, die von dem Funkmodul 110 mit Hilfe der Schnittstellen 211 und 221 empfangen werden, ebenso wie die Daten, die von der Hauptverarbeitungsschaltung 203 verarbeitet werden. Die Hauptverarbeitungsschaltung 203 ist mit der Berührungsbildschirmanzeige 103 verbunden, auf der sie die Anzeige vor Nachrichten anfordert, die den Zustand des Kopierers 100 darstellen.

Die Hauptverarbeitungsschaltung 203 ist auch mit einer Tastatur 104 verbunden, die zumindest einen Schalter aufweist, mit dem der Benutzer Betriebsbefehle an den Kopierer 100 übertragen kann.

Die Hauptverarbeitungsschaltung 203 ist mit Hilfe von Schnittstellen 206, 207 und 208 mit den elektromechanischen Komponenten 210 des Kopierers 100 verbunden.

Die Schnittstelle 208 befähigt die Hauptverarbeitungsschaltung 203, die (nicht gezeigten) Motoren zu steuern, die den Transport der Blätter gewährleisten, und die die beweglichen Teile antreiben, die für das Funktionieren des Kopierers 100 notwendig sind.

Die Schnittstelle 208 ermöglicht es auch, die Hauptverarbeitungsschaltung 203 mit den Sensoren zu verbinden, die ihr Informationen über den Zustand des Kopierers übergeben. Der Kopierer weist ebenfalls auf:

  • – eine Drucksteuerung 206, die die Hauptverarbeitungsschaltung 203 befähigt, die elektromechanischen Komponenten 210 zu steuern, die für das Drucken zuständig sind, und
  • – eine Steuerung 207, die die Hauptverarbeitungsschaltung 203 befähigt, die elektromechanischen Komponenten 210 zu steuern, die für die Erfassung von Bildern zuständig sind.

Schließlich ist die Hauptverarbeitungsschaltung mit einem Zeitgeber bzw. Timer 209 verbunden, der ihr ermöglicht, die Dauer der Verschlechterung in der Qualität des Funkkanals zu messen. Der Wert dieses Zeitgebers 209 wird mit demjenigen der Variablen "Diagnosedauer" 214 verglichen, die die maximale akzeptable Dauer von Interferenz auf einem Funkkanal darstellt. Ein voreingestellter Wert von 30 Minuten ist in dem Festwertspeicher 201 für diese Variable gespeichert. Diese Dauer kann von einem Monteur mit Hilfe der Tastatur 104 vorübergehend durch einen kürzeren Wert ersetzt werden, um eine unverzüglichere Messung der Qualität des Funkkanals zu erhalten.

Der Kopierer 100 empfängt zu druckende Daten anhand einer Funkausrüstung 110.

Diese zwei Geräte haben kompatible Schnittstellen 211 und 221, die miteinander verbunden sind. Hierbei sind die Schnittstellen 211 und 221 Ethernet-Schnittstellen. Diese Schnittstellen ermöglichen ihnen, Daten und Steuernachrichten auszutauschen. Insbesondere kann der Kopierer 100 von der Funkausrüstung 110 den momentanen Wert der Qualität des Funkkanals unter Verwendung von SNMP ("Simple Network Management Protocol") anfordern. Dieser momentane Wert wird mit der Variablen "minimale akzeptable Funkqualität" 213 verglichen, die in dem Direktzugriffsspeicher 202 gespeichert ist, was es ermöglicht, zu bestimmen, ob die Qualität des Funkkanals zu einem bestimmten Zeitpunkt akzeptabel ist.

Die Variable "Fehlernachricht" 212 enthält die Fehlernachricht, die durch Ausführung des Diagnose-Unterprogramms des Funkkanals erzeugt wird, das gemäß 7 beschrieben ist.

Die Funkausrüstung 110 besteht auch aus einer Hauptdatenverarbeitungsschaltung 222, die mit einem Festwertspeicher 226 und einem Direktsuchspeicher 227 assoziiert ist. Der Festwertspeicher 226 enthält Betriebsprogramme für die Hauptverarbeitungsschaltung 222, während der Direktzugriffsspeicher die von einem anderen ähnlichen Funkmodul 302 (3 und 4) empfangenen Daten ebenso wie die von der Hauptverarbeitungsschaltung 222 verarbeiteten Daten vorübergehend speichert.

Insbesondere wird fortlaufend ein als SNMP-Agent bekanntes Programm ausgeführt, das für ein Sammeln von Informationen über die Qualität der Funkstrecke und ein Antworten auf die SNMP-Anforderung zuständig ist.

Die Hauptverarbeitungsschaltung 222 ist mit einem Analog-Digital-Wandler 228 verbunden, der den Pegel des empfangenen Funksignals quantifiziert. Die Hauptdatenverarbeitungsschaltung 222 ist mit einer Modulations- und Demodulationsschaltung 223 verbunden, die die Ströme von binären Informationen in analoge Signale umwandelt. Die Modulations- und Demodulationsschaltung 223 ist mit einer HF-Stufe 224 verbunden, die die Signale verstärkt und sie in Frequenz umsetzt. Schließlich verwendet die HF-Stufe 224 eine Antenne 111 zum Empfangen und Übertragen der Funkquellen.

Der Kopierer 100 und die Funkausrüstung 110, die vorstehend beschrieben sind, sind herkömmlich und einem Fachmann wohl bekannt. Sie werden daher hier nicht ausführlicher dargestellt.

3 veranschaulicht eine Gesamtdarstellung, die ermöglicht, die Erfindung zu implementieren. Zwei ähnliche Elemente von Funkausrüstung 302 und 110 ermöglichen es einem PC 301 und einem Kopierer 100, unter Verwendung eines Funkkanals miteinander zu kommunizieren. Der Datenaustausch kann bidirektional erfolgen, wobei die Elemente von Funkausrüstung abwechselnd Sender oder Empfänger darstellen. Diese Anordnung ermöglicht es, Druckanwendungen zu implementieren.

Mit Bezug auf 3 ist es zweckdienlich, die mit dem PC verbundene Funkausrüstung 302 willkürlich als die Basis zu bezeichnen, und die mit dem Kopierer verbundene Funkausrüstung 110 als die Station.

Gemäß nicht gezeigten Varianten ist die Funkausrüstung 302 in dem Computer 301 enthalten und/oder ist die Funkausrüstung 110 in der Büroausrüstung 100 enthalten.

4 veranschaulicht die Hauptkomponente einer elektronischen Vorrichtung 301, die das Anpassungsverfahren gemäß der Erfindung implementiert. Diese Vorrichtung 301 weist eine in dem Gebiet programmierbarer elektronischer Systeme bekannte Architektur auf, die auf der Verwendung von Komponenten aufgebaut ist, die durch einen Bus 405 und eine Zentraleinheit 401 miteinander verbunden sind.

Diese Elemente sind zum Beispiel gemeinschaftlich in einem Personal-Computer bzw. Arbeitsplatzrechner bekannten Typs assoziiert, zum Beispiel des mit einem PentiumTM-Mikroprozessor 401 von IntelTM arbeitenden Typs, der zumindest einen Direktzugriffsspeicher RAM 403, einen nicht flüchtigen Speicher ROM 402, einen Bildschirm 408, eine Maus 407 und eine Tastatur 406 aufweist.

Ein Eingangs-/Ausgangsport 404 empfängt die von dem Benutzer kommenden digitalen Informationen anhand der Tastatur 406, der Maus 407 oder irgendeiner anderen Kommunikationseinrichtung und überträgt diese unter der Steuerung der Zertraleinheit 401 an einen Direktzugriffsspeicher RAM 403.

Der Eingangs-/Ausgangsport 404 überträgt zusätzlich unter der Steuerung der Zentraleinheit 401 die Daten, die dazu bestimmt sind, angezeigt zu werden, an den Bildschirm 408. Der Eingangs-/Ausgangsport 404 ist auch mit einem Funkmodul 412 assoziiert. Das Letztere ermöglicht es, Daten an die Druckvorrichtung 100 zu senden und von dieser zu empfangen, die ebenfalls ihr eigenes Funkmodul 110 aufweist (3).

Der Direktzugriffsspeicher RAM 403 von bekanntem Typ enthält Register, die dazu bestimmt sind, Parameter, Variablen, digitale Daten und Zwischenverarbeitungswerte zu empfangen.

Der nicht flüchtige Speicher 402 von wohl bekanntem Typ speichert das Programm, das den Betrieb der Anpassungsvorrichtung und insbesondere der Zentraleinheit 401 ermöglicht.

Die Funkausrüstung 302 besteht ebenfalls aus einer Hauptdatenverarbeitungsschaltung 422, die mit einem Festwertspeicher 426 und einem Direktzugriffsspeicher 427 assoziiert ist. Der Festwertspeicher 426 enthält Betriebsprogramme für die Hauptverarbeitungsschaltung 422, während der Direktzugriffsspeicher 427 die von einem anderen ähnlichen Funkmodul 110 (2 und 3) empfangenen Daten ebenso wie die von der Hauptverarbeitungsschaltung 422 verarbeiteten Daten vorübergehend speichert.

Die Hauptdatenverarbeitungsschaltung 422 ist mit einer Modulations- und Demodulationsschaltung 423 verbunden, die die Ströme von binären Informationen in analoge Signale umwandelt.

Die Modulations- und Demodulationsschaltung 423 ist mit einer HF-Stufe 424 verbunden, die die Signale verstärkt und sie in Frequenz umsetzt. Schließlich verwendet die HF-Stufe 424 eine Antenne 425 zum Empfangen und Übertragen der Funkwellen.

5 stellt das Ablaufdiagram des Unterprogramms dar, das in dem Festwertspeicher des Kopierers angesiedelt ist und das Anpassungsverfahren der Erfindung implementiert.

In 5 ist zu sehen, dass der erste Betrieb 501 des Unterprogramms darin besteht, die Werte von allen Sensoren des Kopierers zu lesen, die für die Erfassung einer Person in der Nähe nützlich sind: Druck auf der Tastatur 104 und/oder der Berührungsbildschirmanzeige 103, Fehlernachricht (Papierstau), kein Papier in den Zuführungsfächern, Papier in der Ladeeinheit und in dem Auswurffach (Fotokopierer), offener oder geschlossener Zustand der Einschübe, der manuellen Zuführung oder der Abdeckung.

Diese Werte, die von den Sensoren ausgegeben werden, werden in dem RAM in Form einer Tabelle gespeichert und bilden die Referenzwerte, Betrieb 502. Dieser Betrieb wird dann wiederholt: Neue Werte werden an den Sensoren gelesen, Betrieb 503, und in dem RAM in einer zweiten Tabelle gespeichert, Betrieb 504. Während eines Tests 505 werden die neuen Werte mit den Referenzwerten verglichen.

Zusätzlich stellen die neuen Werte die neuen Referenzen dar, und werden sie während des Betriebs 503 in die erste Tabelle kopiert, bevor das Lesen von weiteren neuen Werten ausgeführt wird.

Ist das Ergebnis von Test 505 negativ, werden Betriebe 503 bis 505 wiederholt, wobei die gemessenen Werte in der zweiten Tabelle gespeichert werden, bis eine Änderung erfasst wird (Ergebnis von Test 505 positiv).

Ändert sich einer der Werte, wenn das Ergebnis des Test 505 positiv ist, bedeutet dies, dass es wahrscheinlich ist, dass sich eine Person nahe dem Kopierer befindet. Wird während eines Test 506 befunden, dass eine Person erfasst wurde, wird bestimmt, ob momentan eine Funkübertragung vorliegt, um zu bestimmen, ob es notwendig ist, die Funkübertragungsparameter zu modifizieren. Ist das Ergebnis von Test 506 negativ, das heißt in Ermangelung von Funkverkehr, werden die Parameter nicht geändert und werden Betriebe 503 bis 506 wiederholt.

Im entgegen gesetzten Fall, Ergebnis von Test 506 ist positiv, wird während eines Betriebs 507 die Anweisung zum Modifizieren der Funkübertragungsparameter und während eines Betriebs 508 die Anweisung zum Informieren der Basis 302 über diese Änderungen an die Station 110 gesendet.

Als Nächstes wird während eines Betriebs 509 ein Zeitgeber mit einer ausreichenden Zeitdauer initialisiert, um zu erwägen, dass sich die Person nicht mehr nahe dem Kopierer befindet (zum Beispiel fünf Minuten). Wird ein Zeitgeberwerttest 510 am Ende des Zeitgebers positiv, das heißt, dass das Abzählen der anfänglichen Anzahl von Taktimpulsen abgeschlossen wurde, wird die Anweisung zum Wiederholen ihrer Funkübertragungsparameter standardmäßig an die Station gesendet, ebenso wie die Anweisung zum Informieren der Basis darüber, Betrieb 511. Die Zeitgeberzählzeitdauer ist eine Zeitdauer von ungefähr zwei Minuten, die die mittlere Dauer der Präsent einer Person nahe dem Kopierer 100 darstellt.

Gemäß einer nicht gezeigten Variante ist jeder Typ von Sensor mit einer vorbestimmten Zeitdauer assoziiert, um die Tatsache zu berücksichtigen, dass eine Person im Fall eines Papierstaus mehr Zeit nahe dem Kopierer verbringt als im Fall des Fehlens von Papier in einem Zuführungsfach.

Schließlich werden während eines Betriebs 512 die Funkübertragungsparameter standardmäßig gesendet, bevor Betrieb 501 wiederholt wird.

6 veranschaulicht das Ablaufdiagram des Unterprogramms, das in dem Festwertspeicher des assoziierten Sende-Empfangs-Systems (Funkausrüstung 302) angesiedelt ist. Dieses Unterprogramm wird ausgeführt, wenn die Funkausrüstung 302 eine Funknachricht oder eine Ethernet-Nachricht empfängt. Es ermöglicht der Funkausrüstung 302, ihre Funkübertragungsparameter zu modifizieren, wenn sie die Anweisung empfangen hat. Es ist hier ein Beispiel angegeben, bei dem der modifizierte Parameter die Sendeleistung ist.

Bei dem beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Sendeleistung in der Tat erhöht, wenn bestimmt wird, dass sich eine Person nahe dem Kopierer 100 befindet.

Sobald die Nachricht während eines der Betriebe 601 (Nachrichten auf dem Ethernet-Port) oder 602 (Funknachricht) empfangen und decodiert wurde, wird während eines Tests 603 bestimmt, ob eine der Nachrichten eine Funkparametermodifikationsnachricht ist. Im Fall einer Anforderung zum Modifizieren der Funkübertragungsparameter als Ergebnis von Test 503 erfolgt während eines Betriebs 504 eine Änderung auf einen Hochleistungsübertragungsmodus (durch Aktivierung eines nicht gezeigten Schalters) und wird dann der Betrieb 601 wiederholt.

Ist das Ergebnis von Test 603 negativ, wird während eines Tests 605 bestimmt, ob eine der Nachrichten eine Nachricht zum Zurückkehren zu den Vorgabe-Funkparametern ist. Ist das Ergebnis von Test 605 negativ, wird Betrieb 601 wiederholt. Ist das Ergebnis von Test 605 positiv, wird die Sendeleistung während eines Betriebs 606 standardmäßig auf den niedrigen Pegel festgelegt (indem zu der ursprünglichen Position des während Betrieb 604 aktivierten Schalters zurückgekehrt wird). Dann wird Betrieb 601 wiederholt.

Bei dem beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Funkkommunikation bidirektional und symmetrisch. Dadurch wird jede Übertragungsparameteränderung an der Basis 302 von der gleichen Änderung begleitet, die an der Station 110 angewandt wird, und umgekehrt.

Bei Varianten, die nicht gezeigt sind, werden andere Funkübertragungsparameter geändert, wenn geschätzt wird, dass sich eine Person nahe der Büroausrüstung befindet, auf die sich die Erfindung bezieht. Diese Parameter sind:

  • – das verwendet Frequenzband,
  • – der Modulationstyp, die Amplitude, die Frequenz oder die Phase,
  • – der Modulationsindex,
  • – der Spektrumspreizfaktor im Fall einer Übertragung mit Spreizspektrum,
  • – die Anzahl von Frequenzsprüngen im Fall einer Übertragung mit Spreizspektrum durch Frequenzsprungverfahren,
  • – die Sequenz von Frequenzsprüngen im Fall einer Übertragung mit Spreizspektrum durch Frequenzsprungverfahren,
  • – eine Entzerrung des Spektrums bei Empfang (durch Verwendung eines adaptiven Filters), und
  • – der Typ von Fehlerkorrekturcode.

Schließlich veranschaulicht 7 das Ablaufdiagram des Unterprogramms, das in dem Festwertspeicher des Kopierers angesiedelt ist und ein Optimierungsverfahren implementiert. Dieses Unterprogramm wird bei jeder Initialisierung des Kopierers ausgeführt.

Der erste Schritt 701 des Unterprogramms besteht darin, den Zeitgeber 209 auf Null zu setzen.

Als Nächstes wird während eines Tests 702 verifiziert, dass der Kopierer momentan gerade nicht genutzt wird. Zu diesem Zweck wird der Zustand der unterschiedlichen Sensoren überprüft (zwischen runden Klammern sind die durch den Zustand der Sensoren dargestellten Eigenschaften gezeigt), nämlich der Tastatur 104 (Gebrauch/Nichtgebrauch) und der Sensoren, die assoziiert sind mit der Abdeckung 105 (Öffnung/Schließung), der manuellen Zuführung 106 (Präsenz/fehlen von Blättern), der Blattfächer 107 (leer/nicht leer und offen/geschlossen), der Blattwege (Präsenz/Fehlen von Informationen über Blattstauungen), nicht gezeigt, und der Blattladeeinrichtung (Präsenz/Fehlen), nicht gezeigt.

Ist einer dieser Sensoren aktiviert, bedeutet dies, dass irgendjemand gerade den Kopierer 100 benutzt oder sich zumindest in der Nähe befindet und die Funkstrecke vorübergehend störend beeinflusst. In diesem Fall wird der Test 702 wiederholt: Es wird keine Messung der Qualität des Funkkanals durchgeführt, sondern gewartet, bis eine Benutzung des Kopierers beendet ist.

Sobald ein Kopierer nicht länger benutzt wird, wobei das Ergebnis des Tests 702 negativ ist, fordert die Zentraleinheit 203 die externe Funkausrüstung 110 während eines Betriebs 703 auf, sie mit dem momentanen Wert der Qualität des Funkkanals zu versorgen. Dies wird unter Verwendung einer als "SNMP GetRequest" bekannten Anforderung getan, auf die die Funkausrüstung 110 mit einer als "GetResponse" bekannten Antwort antwortet, die die geforderten Informationen enthält. Diese Informationen werden mit Hilfe der Ethernet-Schnittstelle 108 des Kopierers und derjenigen der Funkausrüstung 110 anhand des Ethernet-Kabels 109 ausgetauscht.

Während eines Tests 704 bestimmt die Zentrale 203, ob sie eine Antwort von der Funkausrüstung 110 erhalten hat.

Es kann passieren, dass die Funkausrüstung 110 fehlerhaft bzw. gestört ist, oder dass das Ethernet-Kabel 109 versehentlich getrennt wurde. In diesem Fall ist das Ergebnis des Tests 704 positiv und weist der Kopierer 100 der Variablen "Fehlernachricht" 212 während eines Betriebs 705 den Wert "fehlerhafte Funkstrecke" zu, bevor ein Betrieb 708 durchgeführt wird, während dessen der Wert des Zeitgebers 209 inkrementiert wird. Während eines Tests 709 bestimmt die Zentraleinheit 203, ob die maximale Zeit abgelaufen ist oder nicht. Ist das Ergebnis des Tests positiv, wobei der Wert des Zeitgebers 209 gleich demjenigen der Variablen "Diagnosedauer" 214 ist, wird während eines Betriebs 710 der Inhalt der Fehlernachricht, das heißt hier "fehlerhafte Funkstrecke", auf der Anzeige 102 angezeigt und mit Hilfe der Drucksteuerung 206 gedruckt. Als Nächstes wird der Betrieb 701 wiederholt.

Ist das Ergebnis des Tests 704 negativ, wobei der momentane Wert der Qualität des Funkkanals von der Funkausrüstung 110 erhalten wird, wird dieser Wert während eines Tests 706 mit dem Wert der Variablen "minimale akzeptable Funkqualität" verglichen, wobei bestimmt wird, ob die momentane Funkqualität größer als diese Variable ist oder nicht.

Ist der momentane Wert größer als die minimale Qualität, Test 706 ist positiv, wird der Betrieb 701 wiederholt und wird der Zeitgeber 209 auf Null zurückgesetzt.

Ist der momentane Wert der Qualität des Funkkanals kleiner als das geforderte Minimum, Test 706 ist negativ, wird der Variablen "Fehlernachricht" 212 während eines Betriebs 707 der Wert "Neupositionierung notwendig" zugewiesen.

Bei einer ersten nicht gezeigten Variante kann die Fehlernachricht, wenn das Funkmodul 101 und dessen Antenne 111 an dem Kopierer 100 fixiert sind, modifiziert werden, so dass sie zu "Neupositionierung von Kopierer notwendig" wird. Bei einer zweiten nicht gezeigten Variante wird die Nachricht, wenn das Funkmodul unabhängig von dem Kopierer bewegt werden kann, zu "Neupositionierung einer Antenne notwendig".

Als Nächstes wird der Wert des Zeitgebers inkrementiert, Betrieb 708, und wird, wenn dessen Wert gleich demjenigen der Variablen "Diagnosedauer" 214 wird, Test 709 ist positiv, der Inhalt der Fehlernachricht, das heißt "Neupositionierung notwendig", während des Betriebs 710 angezeigt und gedruckt, bevor der Betrieb 701 wiederholt wird.

Mit Bezug auf 1 ist ersichtlich, dass die Diagnosenachrichten über den Zustand der Funkstrecke entweder gedruckt werden können, wobei sie in diesem Fall in dem Auswurffach 102 auftauchen, oder mit Hilfe der Anzeige 103 angezeigt werden können.

Gemäß einer dritten nicht gezeigten Variante wird die Analyse der Übertragungsqualität bewirkt, indem eine Anzahl von Redundanzen bestimmt wird, die für die Korrektur von während einer Kommunikation empfangenen Daten notwendig ist. Dies ist deshalb so, weil diese Anzahl von Redundanzen die Qualität einer Kommunikation zwischen den Kommunikationssystemen darstellt, die sich aus den Funkmodulen 302 und 110 (3) zusammensetzen.

Gemäß einer vierten nicht gezeigten Variante tritt an die Stelle des Tests 709, um zu bestimmen, ob das Übertragungsqualitätsmanko anhält oder nicht, ein Verhältnis einer Zeitdauer schlechter Empfangsqualität (Test 706 positiv) zu einer Gesamtanalysezeitdauer (Dauer des gemäß 7 veranschaulichten Vorgangs) einerseits und ein Grenzwert andererseits. Ist dieses Verhältnis größer als der genannten Grenzwert (zum Beispiel gleich 1/2), wird der Betrieb 710 ausgelöst.

Gemäß einer fünften nicht gezeigten Variante bewirkt die Optimierungsvorrichtung, dass ein Signal übertragen wird, um den Benutzer über den Positionierungsfehler zu informieren. Das Signal kann zum Beispiel elektrisch sein, um ein Computerwartungssystem zu informieren, hörbar oder visuell, um den Benutzer zu alarmieren, selbst wenn er nicht sehr aufmerksam ist.

Es sollte hierbei beachtet werden, dass der Benutzer, wenn eine schlechte Positionierung erfasst wird, wobei die Übertragungsqualität auf anhaltender Basis mangelhaft bzw. gestört ist, die Basis oder die Station wie gewünscht bewegen kann.

Gemäß einer nicht gezeigten Variante wird die Kommunikationsqualität unabhängig von der Präsenz eines Benutzers in der Umgebung der Büroausrüstung bestimmt.


Anspruch[de]
Vorrichtung, die eine Büroausrüstung (100) und eine Funkübertragungseinrichtung (110) aufweist, wobei die Büroausrüstung (100) Sensoren aufweist, die umfassen: zumindest eines von:

– einer Tastatur,

– einem berührungsempfindlichen Bildschirm,

– einem Abdeckungspositionssensor,

– einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Zuführungsfach,

– einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Blattauswurffach,

– einem Blattpräsenzsensor in einer Ladeeinrichtung, die zu kopierende Dokumente enthält, und/oder

– einem Sensor für die Präsenz eines in dem Blattweg eingeklemmten Blatts; und eine Einrichtung (201 bis 203) zum Schätzen der Präsenz eines Benutzers, die angepasst ist, die von den Sensoren kommenden Signale zu berücksichtigen, und eine Einrichtung (201 bis 203) zum Modifizieren eines Funkübertragungsparameters der Übertragungseinrichtung gemäß der durch die Schätzeinrichtung ausgeführten Präsenzschätzung.
Parameteranpassungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einrichtung (201 bis 203) zum Bestimmen einer Zeit aufweist, die nach einer Modifikation an dem Funkübertragungsparameter durch die Modifikationseinrichtung vergangen ist, wobei die Modifikationseinrichtung (201 bis 203) angepasst ist, wenn die Zeitdauer abgelaufen ist, jedem Parameter seinen anfänglichen Wert zu geben, wobei sich der anfängliche Wert, der der Modifikation vorangegangen ist, aus der Schätzung der Präsenz eines Benutzers ergibt. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest eine verwendete Funkübertragungsleistung modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest ein verwendetes Funkfrequenzband modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest ein verwendeter Modulationstyp modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest ein Modulationsindex modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest ein Spektrumspreizfaktor modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest eine Frequenzsprungsequenz modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein adaptives Filter aufweist, und dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest eine Entzerrung des Spektrums bei Empfang, eine durch das Filter implementierte Entzerrung, modifiziert wird. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Parametermodifikationseinrichtung so angepasst ist, dass zumindest ein Typ von Fehlerkorrekturcode modifiziert wird. Verfahren zum Anpassen von Funkübertragungsparametern einer Vorrichtung, die eine Büroausrüstung (100) und eine Funkübertragungseinrichtung (110) aufweist, wobei die Büroausrüstung Sensoren aufweist, die zumindest eines umfassen von:

– einer Tastatur,

– einem berührungsempfindlichen Bildschirm,

– einem Abdeckungspositionssensor,

– einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Zuführungsfach,

– einem Sensor für die Präsenz eines Blatts in einem Blattauswurffach,

– einem Blattpräsenzsensor in einer Ladeeinrichtung, die zu kopierende Dokumente enthält, und/oder

– einem Sensor für die Präsenz eines in dem Blattweg eingeklemmten Blatts;

dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:

einen Schritt (503 bis 505) zum Schätzen der Präsenz eines Benutzers, während dessen die von den Sensoren kommenden Signale berücksichtigt werden, und

einen Schritt (507) zum Bestimmen eines Funkübertragungsparameters der Übertragungseinrichtung unter Berücksichtigung der während des Schätzschritts ausgeführten Präsenzschätzung.
Parameteranpassungsverfahren gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:

einen Schritt zum Bestimmen einer vergangenen Zeit (509, 510) nach einem Funkübertragungsparameter-Modifikationsbetrieb, und, wenn der Schritt zum Bestimmen des Zeitablaufs angibt, dass die Zeit abgelaufen ist,

einen Parameterreinitialisierungsschritt (511, 512), während dessen jedem während des Modifikationsschritts modifizierten Parameter sein anfänglicher Wert gegeben wird, der dem Modifikationsschritt vorangegangen ist.
Netzwerk, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Computer, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Kopierer, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Faxgerät, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Drucker, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Scanner, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Kamera, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Informationsendgerät, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst. Informationsspeichereinrichtung, die von einem Computer oder einem Mikroprozessor gelesen werden kann, wobei sie Anweisungen eines Computerprogramms speichert, dadurch gekennzeichnet, dass sie angepasst ist, das Anpassungsverfahren gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12 zu implementieren. Informationsspeichereinrichtung gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie teilweise oder vollständig austauschbar ist.






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