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Dokumentenidentifikation DE69935704T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001014732
Titel Aufnahme/Wiedergabe-Anlage und Verfahren zur digitalen Fernsehsendung
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Nabeshima, Shinji, Adachi-ku Tokyo 120-0011, JP;
Okamura, Kazuo, Osaka 573-0013, JP;
Takao, Naoya, Kadoma-shi Osaka 571-0063, JP
Vertreter Bucher, R., Dipl.-Ing. Univ., Pat.-Anw., 85521 Ottobrunn
DE-Aktenzeichen 69935704
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.12.1999
EP-Aktenzeichen 993104728
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2000
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse H04N 9/804(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät für digitale Rundfunksendungen.

Aufzeichnungs-/Wiedeggabegeräte für das Aufzeichnen analoger TV-Sendungen zeichnen ein empfangenes NTSC-Signal auf. Bei der Aufzeichnung digitaler Satellitenübertragungen wurden ebenfalls herkömmliche, ein NTSC-Signal aufzeichnende Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräte verwendet. Insbesondere zeichneten sie das NTSC-Signal auf, das durch von einer STB (Set-Top-Box) für den Empfang digitaler Satelliten-Rundfunksendungen durchgeführtes Dekodieren und Umwandeln erhalten wurde.

Jedoch wies dieses Verfahren des Standes der Technik das Problem auf, dass es aufgrund der Verwendung der Aufzeichnung eines NTSC-Signals nicht bei der Wiedergabe von über den digitalen Rundfunk bereitgestellten Diensten implementiert werden konnte.

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät und ein Verfahren etc. bereitzustellen, wodurch das Aufzeichnen/Wiedergeben in einer Weise durchgeführt werden kann, die das oben beschriebene Problem löst und bei der die Merkmale des digitalen Rundfunks verwendet werden.

Aus US-A-5844595 ist bekannt, einen MPEG-kompatiblen, gepackten Datenstrom zu empfangen und unter Verwendung von PID-Detektionsfiltern (Packet Identifier; Identifikationsnummer eines Pakets) einzelne, spezielle Programmkanäle umfassende Pakete für die Speicherung auszuwählen.

Aspekte der vorliegenden Erfindung werden in den angehängten unabhängigen Ansprüchen dargelegt.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät und einem Aufzeichnungs-/Wiedergabeverfahren für digitale Rundfunksendungen wird gemäß einer Ausführungsform ein Transportstrom empfangen, in den eine Vielzahl von Diensten als Pakete gemultiplext ist; Pakete, die sich auf einen gewünschten Dienst beziehen, werden aus dem empfangenen Transportstrom ausgewählt, um einen umgewandelten Strom zu bilden; dieser umgewandelte Strom wird auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet; der auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnete, umgewandelte Strom wird gelesen; und dieser umgewandelte Strom wird für das Wiedergeben und Ausgeben eines Dienstinhalts empfangen und verwendet.

Da das Aufzeichnen in einem in Paketen gemultiplexten Zustand durchgeführt wird, kann dieselbe Funktionalität wie beim Empfang auch bei der Wiedergabe wiedergegeben werden. Auch kann die Aufzeichnungskapazität des Aufzeichnungsmediums effektiv genutzt werden, weil nur Pakete, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, für das Bilden des umgewandelten Stroms ausgewählt und aufgezeichnet werden.

In einem Gerät für das das Aufzeichnen/Wiedergeben gemäß der Ausführungsform erzeugt das Mittel für die Umwandlung einen umgewandelten Strom durch Auswählen eines elementaren Stromes und von PAT- und PMT-Paketen aus sich auf den gewünschten Dienst im Transportstrom beziehenden Paketen.

Dadurch kann die Aufzeichnungskapazität des Aufzeichnungsmediums effektiv genutzt werden, weil das Aufzeichnen mit einem umgewandelten Strom erfolgt, der durch Auswählen von für die Wiedergabe benötigten Paketen erzeugt wird.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß der Ausführungsform liefert das Mittel für die Umwandlung auch die Umgebungsinformation an das Mittel für das Aufzeichnen, wenn der umgewandelte Strom erzeugt wird, und das Mittel für das Aufzeichnen zeichnet dies auf einem Aufzeichnungsmedium als Aufzeichnungsumgebungsinformation zusammen mit dem umgewandelten Strom oder als Teil des umgewandelten Stroms auf, und das Mittel für die Wiederherstellung vergleicht die Wiedergabeumgebung, wenn der umgewandelte Strom von dem Lesemittel wiedergegeben wird, mit der auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Aufzeichnungsumgebungsinformation und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen diesen beiden Umgebungen.

Dadurch kann eine geeignete Wiedergabe unter Berücksichtigung von Unterschieden zwischen der Umgebung bei der Wiedergabe und der Aufzeichnung auf das Aufzeichnungsmedium stattfinden.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß einer Ausführungsform liefert das Mittel für die Umwandlung die Aufzeichnungszeitinformation, welche die Zeit angibt, zu der das Aufzeichnen durchgeführt wurde, als Aufzeichnungsumgebungsinformation an das Aufzeichnungsmittel; und das Mittel für die Wiederherstellung vergleicht die Wiedergabezeitinformation, welche die Zeit angibt, zu der die Wiedergabe erfolgt, mit der auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Aufzeichnungszeitinformation und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit dem Unterschied zwischen diesen beiden.

Somit kann das Aufzeichnen in geeigneter Weise unter Berücksichtigung des Zeitunterschieds zwischen dem Aufzeichnen auf das Aufzeichnungsmedium und der Wiedergabe erfolgen.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß der Ausführungsform ermittelt das Mittel für die Umwandlung Aufzeichnungszeitinformation basierend auf der TDT (time and date table, Tabelle für Zeit und Datum) oder PCR (program clock reference, Zeitreferenz eines Programms) in dem Transportstrom und liefert dieselbe an das Aufzeichnungsmittel. Da eine TDT und PCR, die gleichzeitig von dem Übertragungsende aus übertragen wurden, als Standard betrachtet werden, kann das Aufzeichnen der beiden gemeinsamen Aufzeichnungszeitinformation auf einer Vielzahl von Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräten erreicht werden.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß einer Ausführungsform liefert das Mittel für die Umwandlung auch die Aufzeichnungsortinformation, die den Ort angibt, an dem das Aufzeichnen durchgeführt wurde, als Aufzeichnungsumgebungsinformation an das Mittel für das Aufzeichnen; und das Mittel für die Wiederherstellung vergleicht die Wiedergabeortinformation, die den Ort angibt, an dem die Wiedergabe erfolgt, mit der auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Aufzeichnungsortinformation und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen diesen beiden.

Somit kann die Wiedergabe in geeigneter Weise unter Berücksichtigung des Unterschieds zwischen dem Ort des Aufzeichnens auf das Aufzeichnungsmedium und dem der Wiedergabe erfolgen.

In einem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät gemäß einer Ausführungsform liefert das Mittel für die Umwandlung die Aufzeichnungsgerätinformation, die das Gerät angibt, mit dem das Aufzeichnen durchgeführt wurde, als Aufzeichnungsumgebungsinformation an das Aufzeichnungsmittel; und das Mittel für die Wiederherstellung vergleicht die Wiedergabegerätinformation, die das Gerät, mit dem die Wiedergabe durchgeführt wird, angibt, mit der auf dem dem Aufzeichnungsmittel aufgezeichneten Aufzeichnungsgerätinformation und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit dem Unterschied zwischen diesen beiden.

Somit kann die Wiedergabe in geeigneter Weise unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen dem Aufzeichnungsgerät und einem Wiedergabegerät durchgeführt werden.

In einem Aufzeichnungsmedium gemäß einer Ausführungsform, auf dem als Pakete gemultiplexte PAT- und PMT-Daten und ein elementarer Video- oder Audiostrom oder aus sich auf einen gewünschten Dienst in einem Transportstrom beziehenden Paketen ausgewählte Video-/Audioströme aufgezeichnet sind, wird die PMT konstituiert, indem aus der PMT-Information in dem Transportstrom lediglich Information extrahiert wird, die mit dem elementaren Strom, der sich auf den gewünschten Dienst bezieht, assoziiert ist.

Somit kann die Aufzeichnungskapazität des Aufzeichnungsmediums effektiv genutzt werden, weil Pakete, die für die Wiedergabe erforderlich sind, ausgewählt und aufgezeichnet werden können.

In einem Aufzeichnungsmedium gemäß einer Ausführungsform, auf dem als Pakete gemultiplexte Daten aufgezeichnet sind, wird ferner Aufzeichnungsumgebungsinformation in Paket-gemultiplexter Form aufgezeichnet. Infolgedessen kann eine Wiedergabesteuerung basierend auf der Aufzeichnungsumgebung durchgeführt werden, wenn diese von dem Aufzeichnungsmedium erzeugt wird.

In einem Basisprogramm-Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung, in dem ein Basisprogramm aufgezeichnet ist, ist ein Basisprogramm derart aufgezeichnet, dass die Steuerungseinheit die Verarbeitung so durchführt, dass die Aufzeichnungsumgebungsinformation und die Wiedergabeumgebung, die von dem Aufzeichnungsmedium gelesen werden, verglichen werden und das Steuerungsprogramm oder die in interaktiven Steuerungsdaten enthaltenen Zustandsdaten ausgewertet werden und der Steuerungsinhalt in Bezug auf den Decoder oder die das Signal erzeugende Schaltung oder beide in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen den beiden Umgebungen verändert wird.

Dadurch kann eine geeignete Wiedergabe unter Berücksichtigung des Unterschieds zwischen der Umgebung beim Durchführen der Wiedergabe und der Aufzeichnung auf das Aufzeichnungsmedium stattfinden.

In der vorliegenden Beschreibung bedeutet der Begriff „Mittel für das Empfangen" Mittel für das Empfangen eines Transportstroms und ist nicht auf drahtlose Übertragung beschränkt, sondern stellt einen Begriff dar, der den Empfang mittels drahtgebundener Übertragung einschließt. Empfänger 34 von 10 in der Ausführungsform entspricht diesen.

Der Begriff „Mittel für die Umwandlung" bezieht sich auf Mittel für die Umwandlung eines Transportstroms in einen umgewandelten Transportstrom. In der Ausführungsform entsprechen zum Beispiel Decoder 50 von 10, die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 und CPU 58 (insbesondere Schritte S 24 und S 25) diesen.

Der „umgewandelte Strom" ist ein Begriff, der einen Strom bezeichnet, der dadurch erhalten wird, dass der Transportstrom für das Aufzeichnen auf eine beliebige Art und Weise verarbeitet wird und schließt nicht nur den letztendlich aufgezeichneten Strom ein, sondern auch einen in der Zwischenzeit erzeugten Strom. Zum Beispiel schließt es in der Ausführungsform den für die Ausgabe von Terminal 50a von Transportdecoder 50 ausgewählten Strom ein.

Der Begriff „Mittel für das Aufzeichnen" bezieht sich auf Mittel für das Aufzeichnen auf ein Aufzeichnungsmedium. In der Ausführungsform entspricht die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 diesen.

Das „Mittel für das Lesen" bezieht sich auf Mittel für das Lesen von dem Aufzeichnungsmedium. In der Ausführungsform entspricht Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 diesen.

Der Begriff „Mittel für die Wiederherstellung" bezeichnet Mittel, die einen auf einem Transportstrom oder einem umgewandelten Strom basierenden Dienstinhalt wiederherstellen. In der Ausführungsform entsprechen zum Beispiel TS-Decoder 50 und CPU 58 (insbesondere Schritte S 32 bis S 36) diesen.

Die „Aufzeichnungszeitinformation" bezieht sich auf Information, welche die Zeit betrifft, zu der die Aufzeichnung erfolgte, und ist ein Begriff, der den Zeitpunkt, den Tag, den Monat, das Jahr, den Wochentag und die Unterscheidung zwischen Werktagen und Feiertagen etc. einschließt. Dies stellt des Weiteren einen Begriff dar, der Kombinationen von diesen einschließt.

„Elementarer Strom" bezieht sich auf einen Strom, der durch das Packen von Video- oder Audiodaten oder beiden erhalten wird, die einen Dienstinhalt darstellen.

„Wiedergabesteuerung" ist ein Begriff, der eine Steuerung einschließt, die nicht nur bei der Wiedergabe an sich, sondern auch im Zusammenhang mit der Wiedergabe durchgeführt wird. Zum Beispiel schließt er eine Steuerung ein, durch die bei der Wiedergabe eine Kommunikation nach außen stattfindet.

Das „Übernehmen einer Anweisung als Ausführungsobjekt" ist ein Begriff, der nicht nur das eigentliche Ausführen der jeweiligen Anweisung einschließt, sondern auch den Fall, in dem die Anweisung in Abhängigkeit von einer Bedingung durchgeführt oder nicht durchgeführt wird.

„Basisprogramm" bezeichnet ein Programm für das Auswerten anderer Programme oder Daten und das Ausführen dieser.

„Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Programm aufgezeichnet wird" bezeichnet ein Aufzeichnungsmedium wie etwa ROM, RAM, eine Floppy Disc, CD-ROM, Speicherkarte oder Festplatte, auf der ein Programm aufgezeichnet ist. Dieser Begriff schließt auch Kommunikationsmedien wie etwa Telefonnetze oder Trägerkanäle ein. Dieser Begriff schließt nicht nur Aufzeichnungsmedien wie etwa eine Festplatte, die mit einer CPU verbunden ist, wodurch das aufgezeichnete Programm direkt ausgeführt wird, ein, sondern auch Aufzeichnungsmedien wie etwa CD-ROMs, auf denen ein Programm aufgezeichnet wird, das ausgeführt wird, nachdem es zunächst auf die Festplatte etc. installiert wurde. Auch bezieht sich „Programm" wie hierin verwendet nicht nur auf ein Programm, das direkt ausführbar ist, sondern auch auf ein Programm in Qelltextform oder ein Programm, das komprimiert wurde oder ein verschlüsseltes Programm etc. Auch die „Navigationsdaten" in der Ausführungsform sind in dem Begriff "Programm" enthalten.

Die neuartigen Merkmale der Erfindung werden, sowohl bezüglich des Aufbaus als auch des Inhalts, zusammen mit weiteren Gegenständen und Merkmalen davon in der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen allgemein dargestellt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Ansicht, welche die Übertragungsweise von elektromagnetischen Wellen bei der Satellitenübertragung von Rundfunksendungen zeigt;

2 ist eine Ansicht, welche die Ausgestaltung eines Übertragungsgeräts für die Satellitenübertragung von Rundfunksendungen zeigt;

3 ist eine Ansicht, die einen Transportstrom, der bei der Satellitenübertragung von Rundfunksendungen übertragen wird, zeigt;

4 ist eine Ansicht, welche die Struktur von gepackten Daten zeigt;

5 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Steuerungsdaten PMT 1 zeigt;

6 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Steuerungsdaten PAT zeigt;

7 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Steuerungsdaten NIT zeigt;

8 ist eine Ansicht, die eine typische Ausgestaltung eines Empfangsgeräts zeigt;

9 ist eine Ansicht, welche die allgemeine Ausgestaltung eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt;

10 ist ein Blockschaltbild, das den Fall veranschaulicht, in dem das Empfangs-/Aufzeichnungsgerät von 9 unter Verwendung einer CPU implementiert ist;

11 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Empfangsmodus;

12 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Aufzeichnungsmodus;

13 ist eine Ansicht, die einen auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten umgewandelten Strom zeigt;

14 ist eine Ansicht, welche die Situation zeigt, in der Steuerungsdaten DIT eingefügt werden;

15 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Wiedergabemodus;

16 ist eine Ansicht, welche die allgemeine Ausgestaltung eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform zeigt;

17 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Aufzeichnungsmodus;

18 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Wiedergabemodus;

19 ist eine Ansicht, welche die allgemeine Ausgestaltung eines Empfangs-/Aufzeichnungs-Wiedergabegeräts gemäß einer dritten Ausführungsform zeigt;

20 ist eine Ansicht, die einen Transportstrom einer zweisprachigen Rundfunksendung zeigt;

21 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Empfangsmodus;

22 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Aufzeichnungsmodus;

23 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Wiedergabemodus;

24 ist eine Ansicht, die einen Transportstrom gemäß einer vierten Ausführungsform zeigt;

25 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Steuerungsdaten PMT 1 zeigt;

26 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Steuerungsdaten PAT zeigt;

27 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 1 zeigt;

28 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 2 zeigt;

29 ist eine Ansicht, die ein auf einer TV-Anlage 46 angezeigtes Anzeigebild für das Teleshopping von Gütern des täglichen Bedarfs zeigt;

30 ist eine Ansicht, die ein auf einem Fernsehbildschirm 46 angezeigtes Anzeigebild für das Teleshopping von Gütern des täglichen Bedarfs zeigt;

31 ist eine Ansicht, die ein auf einer TV-Anlage 46 angezeigtes Anzeigebild für das Teleshopping von Gütern des täglichen Bedarfs zeigt;

32 ist eine Ansicht, die ein auf einem Fernsehbildschirm 46 angezeigtes Anzeigebild für das Teleshopping von Bekleidung zeigt

33 ist eine Ansicht, welche die allgemeine Ausgestaltung eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer vierten Ausführungsform zeigt;

34 ist eine Ansicht, die einen Hardwareaufbau für den Fall zeigt, in dem das Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät von 33 unter Verwendung einer CPU implementiert ist;

35 ist eine Ansicht, die Einzelheiten des AV-Decoders 52 zeigt;

36 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Empfangsmodus;

37 ist ein Flussdiagramm eines Programms (Basisprogramm), das Navigationsdaten auswertet und ausführt;

38 ist eine Ansicht, die das Aussehen einer Fernbedienungsvorrichtung 78 zeigt;

39 ist eine Ansicht, die den Inhalt eines in Speicher 60 aufgezeichneten Kommunikationsprotokolls zeigt;

40 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Aufzeichnungsmodus;

41 ist eine Ansicht, die den Inhalt einer Umwandlungs-PMT zeigt;

42 ist eine Ansicht, die den Inhalt einer Umwandlungs-PAT zeigt;

43 ist eine Ansicht, die schematisch einen auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten umgewandelten Strom zeigt;

44 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Wiedergabemodus;

45 ist eine Ansicht, welche die Übertragung eines stehenden Bildes zeigt;

46 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 1 zeigt;

47 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 2 zeigt;

48 ist eine Ansicht, die den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer fünften Ausführungsform zeigt;

49 ist ein Flussdiagramm eines Programms im Aufzeichnungsmodus;

50 ist eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel für ein Skript einer Definitionstabelle eines Steuerungsprogramms zeigt;

51 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 1 zeigt;

52 ist eine Ansicht, die den Inhalt der Navigationsdaten NVT 2 zeigt; und

53 ist eine Ansicht, welche die allgemeine Ausgestaltung eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer sechsten Ausführungsform zeigt;

54 ist eine Ansicht, die Navigationsdaten NVT 1 im HTML-Format bei einer siebten Ausführungsform zeigt;

55 ist eine Ansicht, die Navigationsdaten NVT 2 im HTML-Format bei einer siebten Ausführungsform zeigt;

56 ist eine Ansicht, die den inneren Aufbau von CPU 58 zeigt;

57 ist eine Ansicht, welche die Art und Weise zeigt, auf die der Zeitpunkt im Aufzeichnungsmodus aufgezeichnet wird;

58 ist eine Ansicht, welche die Art und Weise zeigt, auf die der Aufzeichnungszeitpunkt im Wiedergabemodus ermittelt wird; und

59 ist ein Blockschaltbild eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer achten Ausführungsform.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN Inhalt

  • 1. Beschreibung eines Satellitenrundfunksystems
  • 1.1. Übertragung von elektromagnetischen Wellen beim Satellitenrundfunk
  • 1.2. Aufbau einer Übertragungsvorrichtung
  • 1.3. Aufbau eines Transportstroms
  • 1.4. Aufbau einer Empfangsvorrichtung
  • 2. Erste Ausführungsform
  • 2.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 2.1.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 2.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 2.1.3 Weitere Ausführungsformen
  • 3. Zweite Ausführungsform
  • 3.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 3.1.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 3.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 3.1.3 Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung
  • 3.2. Weitere Ausführungsformen
  • 4. Dritte Ausführungsform
  • 4.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 4.1.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-Wiedergabegeräts
  • 4.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 4.1.3 Weitere Wiedergabeumgebungen etc.
  • 4.2. Weitere Ausführungsformen
  • 5. Vierte Ausführungsform
  • 5.1. Beschreibung eines Satellitenrundfunksystems mit interaktiver Funktion
  • 5.2. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 5.2.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 5.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 5.2.3 Weitere Ausführungsformen
  • 6. Fünfte Ausführungsform
  • 6.1. Übertragungsgerät
  • 6.2. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 6.2.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 6.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 6.2.3 Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung
  • 6.3. Weitere Ausführungsformen
  • 7. Sechste Ausführungsform
  • 7.1. Übertragungsgerät
  • 7.2. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät
  • 7.2.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 7.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts
  • 7.2.3 Wiedergabeumgebung
  • 8. Siebte Ausführungsform
  • 9. Achte Ausführungsform
  • 10. Weitere

Ein Fall, in dem die vorliegende Erfindung beim Satellitenrundfunk angewendet wird, ist unten beschrieben. Jedoch könnte sie in jedem beliebigen Rundfunksystem, bei dem die Übertragung in Form von Paketen erfolgt, wie etwa Bodenwellen-Rundfunk oder in drahtgebundenen Sendesystemen, wie etwa Kabelfernsehen, angewendet werden. Bevor die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben werden, soll zunächst eine Beschreibung von Satellitenrundfunksystemen erfolgen.

1. Beschreibung von Satellitenrundfunksystemen 1.1. Übertragung von elektromagnetischen Wellen beim Satellitenrundfunk

1 ist eine Ansicht, welche die Übertragungsweise von elektromagnetischen Wellen beim Satellitenrundfunk zeigt. Elektromagnetische Wellen von einer Bodenstation 2 werden über den Rundfunksatellit 4 zum Boden übertragen. Eine Vielzahl von Transportströmen TS 1, TS 2 und TS 3 werden von Rundfunksatellit 4 aus übertragen. Jeder dieser Transportströme wird anhand der Frequenz oder der Polarisationsebene etc. unterschieden.

In Transportstrom TS 1 wird eine Vielzahl von Diensten (entsprechend den Kanälen des Rundfunks über Bodenwellen) SV 11, SV 12, SV 13 und SV 14 gepackt und Zeit-gemultiplext. In ähnlicher Weise werden in Transportstrom TS 2 Dienste SV 21, SV 22, SV 23 und SV 24 gemultiplext und in Transportstrom TS 3 werden Dienste SV 31, SV 32, SV 33 and SV 34 gemultiplext. In dem Transportstrom werden außer den jeweiligen Anzeigebilddaten oder Stimmdaten etc. des Dienstes auch Steuerungsdaten zur Angabe der Programminformation, Steuerungsdaten zur Angabe der aktuellen Uhrzeit und für die Paketierung erforderliche Steuerungsdaten etc. übertragen. Auch wenn in 1 lediglich drei Transportströme gezeigt werden, würden eigentlich mehr Transportströme übertragen. Des Weiteren würden eigentlich mehr Dienste gemultiplext werden, auch wenn in 1 nur vier Dienste auf jeden Transportstrom gemultiplext sind.

1.2. Aufbau des Übertragungsgeräts

2 zeigt den Aufbau eines Übertragungsgeräts für das Erzeugen und Übertragen der obigen Transportströme. Obwohl diese Figur nur Transportstrom TS 1 zeigt, werden auch die anderen Transportströme TS 2 und TS 3 auf dieselbe Weise erzeugt.

Die Bild-/Stimmdaten ES 11 von Dienst SV 11 werden von Encoder E 1 komprimiert und an Multiplexereinheit 10 geliefert. In ähnlicher Weise werden die Bild-/Stimmdaten ES 12 von Dienst SV 12 mit Hilfe von Encoder E 2 komprimiert und an Multiplexereinheit 10 geliefert, die Bild-/Stimmdaten ES 13 von Dienst SV 13 werden mit Hilfe von Encoder E 3 komprimiert und an Multiplexereinheit 10 geschickt, und die Bild-/Stimmdaten ES 14 von Dienst SV 14 werden von Encoder E 4 komprimiert und an Multiplexereinheit 10 geliefert.

Die die Steuerungsdaten erzeugende Einheit 16 erzeugt Steuerungsdaten für das Multiplexen in Paketen, Steuerungsdaten zur Angabe von Programminformation und Steuerungsdaten zur Angabe der aktuellen Uhrzeit etc. Die Steuerungsdaten für das Multiplexen in Paketen werden bereitgestellt, um eine korrekte Identifizierung der Bild-/Stimmdaten der Vielzahl von Diensten zu gewährleisten, die mit Hilfe von Zeitmultiplexen gepackt sind.

Multiplexereinheit 10 wandelt die Steuerungsdaten, die komprimierten Bild-/Stimmdaten ES 11, ES 12, ES 13 und ES 14 mittels Zeitmultiplexen in Pakete einer festgelegten Länge um und gibt diese als Transportstrom TS 1 aus.

Scrambler 12 verschlüsselt die Ausgabepakete unter Verwendung eines Verschlüsselungsschlüssels, der von Steuerungseinheit für den Verschlüsselungsschlüssel 16 bereitgestellt wird. Der verschlüsselte Transportstrom TS 1 wird in Demodulationseinheit 14 demoduliert und über Rundfunksatellit 4 an den Fernsehzuschauer übertragen.

Der in Scrambler 12 verwendete Verschlüsselungsschlüssel wird in der die ECM erzeugenden Einheit 8 verschlüsselt, um ECM-Daten (ECM, entitlement control message) zu erzeugen. Insbesondere werden ECM-Daten durch weiteres Verschlüsseln des Schlüssels für das Dekodieren der Verschlüsselung erzeugt. Pakete, die diese ECM-Daten beinhalten, werden von Multiplexereinheit 54 erstellt.

1.3. Aufbau des Transportstroms

Wie in 3 gezeigt, sind in dem von dem Übertragungsgerät von 2 erzeugten Transportstrom TS 1 gemultiplexte Videodaten ES (V) 1 und Audiodaten ES (A) 1 des Dienstes SV 11, Videodaten ES M 2 und Audiodaten ES (A) 2 des Dienstes SV 12, Videodaten ES (V) 3 und Audiodaten ES (A) 3 des Dienstes SV 13; und Videodaten ES (V) 4 und Audiodaten ES (A) 4 des Dienstes SV 14 vorhanden.

Des Weiteren sind Steuerungsdaten NIT, PAT, PMT 1, PMT 2, PMT 3 und PMT 4 für das Paketmultiplexen ebenfalls gemultiplext. Die gemultiplexten Video-/Audiodaten der Dienste SV 11, SV 12, SV 13 und SV 14 können mit Hilfe dieser Steuerungsdaten getrennt werden.

Steuerungsdaten ECM 1, ECM 2, ECM 3 und ECM 4 für den Verschlüsselungsschlüssel, Steuerungsdaten EIT 1, EIT 2, EIT 3 und EIT 4 zur Angabe von Programminformation und Steuerungsdaten TDT zur Angabe der aktuellen Uhrzeit etc. sind ebenfalls gemultiplext. Auch wenn dies nicht in der Zeichnung gezeigt ist, werden auch viele weitere Steuerungsdaten gemultiplext.

Die Paketierung wird durchgeführt wie mit Hilfe der vertikalen Linie 18 von 3 gezeigt. Insbesondere wird die Paketierung in folgender Reihenfolge durchgeführt: Steuerungsdaten NIT, PAT, PMT, EIT, TDT, ECM, Videodaten ES (V) und Audiodaten ES (A). Wenn die Paketierung bis zu Audiodaten ES (A) 3 abgeschlossen ist, wird die Paketierung von Steuerungsdaten NIT und den nachfolgenden Punkten erneut wiederholt (siehe vertikale Linie 18b).

4 zeigt den grundlegenden Aufbau der gepackten Daten. Die Steuerungsdaten und Video-/Audio-Daten werden ebenfalls in Form von Paketen mit einem Datenaufbau wie in 4 gezeigt umgewandelt. Eine Paket-ID (PID) wird an den Anfang der gepackten Daten gestellt. Die Paket-ID ist ein Code, der für jedes Paket eindeutig ist, so dass jedes Paket identifiziert werden kann. Die Inhaltsdaten sind die gepackten Objektdaten (Steuerungsdaten, Video-/Audiodaten etc.).

5 zeigt den Dateninhalt von Steuerungsdaten PMT 1 für das Multiplexen als Pakete an. In PMT 1 werden Videodaten ES (V) 1 von Dienst SV 11, die Paket-ID von Audiodaten ES (A) 1 und die Paket-ID von ECM 1 für das Entschlüsseln von diesen bereitgestellt. In PMT 2, PMT 3 und PMT 4 liegen ähnliche Paket-IDs vor, die sich auf die jeweiligen Dienste SV 12, SV 13 und SV 14 beziehen.

Wie in 6 gezeigt, liegen in der PAT in ähnlicher Weise eine Paket-ID der PMT 1 entsprechend Dienst SV 11, eine Paket-ID der PMT 2 entsprechend Dienst SV 12, eine Paket-ID der PMT 3 entsprechend Dienst SV 13 und eine Paket-ID der PMT 4 entsprechend Dienst SV 14 vor.

Wie in 7 gezeigt, beschreibt die NIT für alle Transportströme TS 1, TS 2, TS 3 eine Liste der Übertragungsparameter wie etwa Frequenz und Polarisationsebene und die Dienste, die in den entsprechenden Transportstrom gemultiplext sind. Somit ist es möglich, die Frequenz des Transportstroms zu identifizieren, auf den ein spezifischer Dienst gemultiplext ist.

1.4. Aufbau des Empfangsgeräts

8 zeigt eine Darstellung eines Empfangsgeräts. Ein Transportstrom wird von Empfänger 22 ausgewählt, und die Verschlüsselung wird von Scrambler 24 entschlüsselt, und Video-/Audiodaten ES, die sich auf einen gewünschten Dienst beziehen, werden mit Hilfe von Transportdecoder 26 abgetrennt. Mikroprozessor (MPU) 28 sendet die von ihm ermittelte ECM an IC-Karte 30 und empfängt den Verschlüsselungsschlüssel, der von IC-Karte 30 wiederhergestellt wird. MPU 28 stellt dann diesen Verschlüsselungsschlüssel in Descrambler 24 ein. Die Video-/Audiodaten ES können so entschlüsselt werden.

MPU 28 stellt die Paket-ID der Video-/Audiodaten ES des gewünschten Dienstes in Transportdecoder 26 ein. Dadurch gibt Transportdecoder 26 die Video-/Audiodaten ES des jeweiligen Dienstes aus. In gleicher Weise werden die so abgetrennten Steuerungsdaten an MPU 28 geliefert, wenn die Paket-ID der Steuerungsdaten in Transportdecoder 26 eingestellt ist.

Für den Fall, dass aktuell ein Dienst SV 33 von Transportstrom TS 3 empfangen wird, wird der Vorgang wenn eine Anweisung, zu einem Dienst SV 12 eines Transportstroms TS 1 umzuschalten, an MPU 28 geliefert wird, unten beschrieben. Zunächst erhält MPU 28 die NIT durch das Steuern des Transportdecoders (d.h. durch Einstellen der Paket-ID der Steuerungsdaten NIT). Er sorgt dadurch dafür, dass diese NIT feststellt, dass der Dienst SV 12, den er empfangen soll, auf Transportstrom TS 1 gemultiplext ist (siehe 7)

Anschließend steuert er Empfänger 8 derart, dass Transportstrom TS 1 empfangen wird. Ferner ermittelt er durch Steuerung von Transportdecoder 26 die PAT und PMT 2 und kann so die Paket-ID der Videodaten ES M 2 und Audiodaten ES (A) 2 des gewünschten Dienstes SV 12, sowie die Paket-ID von deren ECM, erhalten.

Anschließend werden die Videodaten ES (V) 2 und Audiodaten ES (A) 2 des gewünschten Dienstes SV 12 von dem Transportdecoder 26 durch das Einstellen dieser Paket-IDs in Transportdecoder 26 ausgegeben. Parallel dazu ermittelt MPU 28 den Verschlüsselungsschlüssel durch Senden der von dem Transportdecoder 26 erhaltenen ECM an IC-Karte 30 und stellt diesen in Descrambler 24 ein. So können entschlüsselte Videodaten ES (V) 2 und Audiodaten ES (A) 2 erhalten werden. Das Umschalten des erhaltenen Dienstes wird wie oben beschrieben durchgeführt.

Auch ermittelt MPU 28 durch Steuerung von Transportdecoder 26 eine EIT, wenn eine Anweisung für das Buchen eines Programms oder das Anzeigen von Programminformation an MPU 28 geliefert wird. Er führt dann die Steuerung derart durch, dass er die Programminformation unter Verwendung der von ihm ermittelten EIT anzeigt.

2. Erste Ausführungsform 2.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 2.1.1 Allgemeiner Aufbau des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

9 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts 32 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die von Antenne 20 erfasste elektromagnetische Welle wird als ein einzelner Transportstrom mit Hilfe von Empfangsmittel 34 demoduliert. Im Empfangsmodus wird der Transportstrom von Empfangsmittel 34 an Wiederherstellungsmittel 40 geliefert. Wiederherstellungsmittel 40 wählt aus diesem Transportstrom Pakete aus, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, und stellt in Übereinstimmung mit dem Inhalt des jeweiligen Pakets das Dienstinhaltssignal wieder her und gibt dieses aus (zum Beispiel ein zusammengesetztes Signal im Falle von NTSC). Video-/Bildausgabemittel 46 empfängt dieses Signal des Dienstinhalts und gibt Videodaten/Bilder aus.

Im Aufzeichnungsmodus wird der Transportstrom von Empfangsmittel 34 an Umwandlungsmittel 36 geliefert. Umwandlungsmittel 36 wandelt diesen Transportstrom in einen als Pakete gemultiplexten Strom in einem für das Aufzeichnen geeigneten Zustand um, und gibt dies als einen umgewandelten Strom aus. Umwandlungsmittel 36 erzeugt einen umgewandelten Strom, indem es aus dem Transportstrom Pakete auswählt, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, und aus diesen Paketen die Pakete auswählt, die bei der Wiedergabe benötigt werden. Aufzeichnungsmittel 38 zeichnet diesen umgewandelten Strom auf einem Aufzeichnungsmedium 44 auf.

Im Wiedergabemodus wird der umgewandelte Strom von Aufzeichnungsmedium 44 durch Lesemittel 42 gelesen. Dieser so gelesene umgewandelte Strom wird an Wiederherstellungsmittel 40 geliefert. Wiederherstellungsmittel 40 stellt in Übereinstimmung mit dem Inhalt dieses umgewandelten Stroms das Signal des Dienstinhalts (zum Beispiel ein zusammengesetztes Signal im Falle von NTSC) wieder her und gibt dieses aus. Video-/Bildausgabemittel 46 empfängt dieses Dienstinhaltssignal und gibt Videodaten/Bilder aus.

In dieser Ausführungsform wird das Aufzeichnen anders als bei der Vorrichtung des Standes der Technik, wo das Dienstinhaltssignal von Wiederherstellungsmittel 40 aufgezeichnet wird, direkt im Paketzustand durchgeführt. Somit kann das Aufzeichnen/die Wiedergabe unter Verwendung der Steuerungsdaten erfolgen, ohne dass die Funktion der Satelliten-Rundfunksendung beeinträchtigt wird, weil die Aufzeichnung die Steuerungsdaten einschließt. Auch kann die Kapazität des Aufzeichnungsmediums effektiv genutzt werden, weil das Aufzeichnen in einem Zustand erreicht werden kann, in dem sowohl Videodaten als auch Audiodaten digital komprimiert sind.

Des Weiteren kann die für das Aufzeichnen erforderliche Kapazität verringert werden, weil nur Pakete, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, aus dem Transportstrom ausgewählt und aufgezeichnet werden. Des Weiteren kann die für das Aufzeichnen erforderliche Kapazität verringert werden, weil die für die Wiedergabe erforderlichen Pakete aus den vorherigen Paketen ausgewählt und aufgezeichnet werden.

2.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

10 zeigt ein Blockschaltbild des Falles, in dem Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 von 9 unter Verwendung einer CPU implementiert ist. Dieses Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 umfasst eine Empfangseinheit 68 und eine Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 CPU 58 steuert alle Einheiten über ein in Speicher 60 gespeichertes Programm.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Die Funktionsweise der einzelnen Modi wird unten beschrieben.

(1) Empfangsmodus

Das Programm für den Empfangsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist, wird mit Hilfe eines Flussdiagramms in 11 gezeigt.

Für den Fall, dass Dienst SV 13 des Transportstroms TS 1 aktuell empfangen wird, wird der Vorgang wenn eine Anweisung, zu einem Dienst SV 11 eines Transportstroms TS 1 umzuschalten, an CPU 58 geliefert wird, unten beschrieben.

Die Anweisung an CPU 58 wird von einem Bediengerät oder einer Fernbedienung geliefert. Die in 10 gezeigte Steuerungseingabeeinheit 54 ist eine Fotodetektoreinheit, die Anweisungen von diesem Bediengerät oder dieser Fernbedienung empfängt.

Zunächst stellt CPU 58 die Paket-ID der PAT in einem Register (nicht gezeigt) von Transportdecoder (TS-Decoder) 50 für die Trennung der Steuerungsdaten ein. Die Paket-ID der PAT wird festgelegt als „0x00". TS-Decoder 50 zeichnet somit (Schritt S 11) den Inhalt der PAT, die so abgetrennt wird, in Speicher 60 auf. Diese PAT enthält eine Tabelle der Dienste, die auf dem Transportstrom TS 1, der aktuell empfangen wird, gemultiplext sind (siehe 6). Dadurch kann CPU 58 feststellen, dass der gewünschte Dienst SV 11 auf den Transportstrom TS 1, der aktuell empfangen wird, gemultiplext ist. Das bedeutet, dass die Verarbeitung durch CPU 58 von Schritt S 12 bei Schritt S 18 fortgesetzt wird.

In Schritt S 18 wird unter Verwendung der ermittelten PAT die Paket-ID der PMT des gewünschten Dienstes SV 11 ermittelt. In diesem Fall wird „0x11" ermittelt (siehe 6). Anschließend stellt CPU 58 die Paket-ID „0x11" der PMT in dem Register von TS-Decoder 50, der verwendet wird, um die Steuerungsdaten zu trennen, ein. PMT 1 von Dienst SV 11 kann so abgetrennt werden und ihr Inhalt in Speicher 60 (Schritt S 19) extrahiert werden.

5 zeigt die PMT 1 von Dienst SV 11. Unter Verwendung dieser PMT 1 kann CPU 58 die Paket-ID „0x21" der ECM-Daten feststellen, um den Verschlüsselungsschlüssel der Video- und Audiodaten zu erhalten. In ähnlicher Weise kann sie die Paket-IDs „0x22" und "0x24" der Video- und Audiodaten ES (V) 1 und ES (A) 1 (Schritt S 20) feststellen.

CPU 58 extrahiert die ECM durch das Einstellen der Paket-ID „0x21" der ECM in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird. Des Weiteren liefert sie diese ECM an IC-Karte 56 und ermittelt den wiederhergestellten Verschlüsselungsschlüssel. Der so ermittelte Verschlüsselungsschlüssel wird in Descrambler 48 (Schritt S 21) eingestellt. Die Pakete der Videodaten ES (V) 1 und Audiodaten ES (A) 1 von Dienst SV 11 werden dadurch in einen entschlüsselten Zustand gebracht.

Auch stellt CPU 58 die Paket-IDs „0x22" und „0x24" der Videodaten ES (V) 1 und Audiodaten ES (A) 1 in dem Register des TS-Decoders 50 für die ES-Trennung (nicht gezeigt) (Schritt S 22) ein. Infolgedessen gibt TS-Decoder 50 die abgetrennten Videodaten ES (V) 1 und Audiodaten ES (A) 1 an AV-Decoder 52 aus.

Wenn der AV-Decoder dies empfängt, dekomprimiert (entfernt) er die Komprimierung und führt eine D/A-Umwandlung durch, um ein zusammengesetztes Videosignal zu erzeugen. Dieses Signal wird an TV-Anlage 46 gesendet, wo es als Video- und Audiodaten ausgegeben wird.

Die Verarbeitung im Empfangsmodus wird wie oben beschrieben durchgeführt. Wenn in Schritt S 12 gefunden wird, dass der gewünschte Dienst nicht in den Transportstrom gemultiplext ist, der aktuell empfangen wird, dann wird die Verarbeitung bei Schritt S 13 fortgesetzt. In Schritt S 13 wird die Paket-ID der NIT, die in der PAT bereitgestellt wird, ermittelt. Dies wird verwendet, um die NIT anhand der festgestellt wird, in welchen Transportstrom der gewünschte Dienst gemultiplext ist (Schritte S 14, S 15), zu ermitteln.

CPU 58 verändert die Einstellungen von Empfänger 34 derart, dass der jeweilige Transportstrom empfangen wird (Schritt S 16). Danach ermittelt sie die PAT des jeweiligen Transportstroms (Schritt S 17). Anschließend können Schritt S 18 sowie die nachfolgenden Schritte ausgeführt werden.

(2) Aufzeichnungsmodus

12 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Aufzeichnungsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Schritte S 11 bis S 22 sind dieselben wie im Empfangsmodus. Aus diesem Grund werden in 12 lediglich Schritt S 23 und die nachfolgenden Schritte gezeigt. Der Aufzeichnungsmodus wird ausgeführt, wenn eine Anweisung für das Aufzeichnen von Steuerungseingabeeinheit 54 geliefert wird.

Zunächst stellt CPU 58 in Schritt 23 in dem Register (nicht gezeigt) des TS-Decoders, der für die Trennung der Aufzeichnungsdaten verwendet wird, die Paket-ID der Video- und Audiodaten ES (V) 1 und ES (A) 1 des gewünschten Dienstes SV 11, die Paket-ID der NIT, die Paket-ID der PAT und die Paket-ID der PMT 1 des gewünschten Dienstes SV 11 ein. TS-Decoder 50 kann so die Video- und Audiodaten ES (V) 1 und ES (A) 1, PAT, PMT 1 und NIT an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 ausgeben, wobei diese Daten nach wie vor gepackt sind.

CPU 58 ermittelt die in Speicher 60 aufgezeichnete PMT 1 und erzeugt eine umgewandelte PMT 1 (Schritt S 24), indem sie aus der darin bereitgestellten Information lediglich Information auswählt, die sich auf den gewünschten Dienst SV 11 bezieht. Zum Beispiel ist von der in PMT 1 enthaltenen Information die Paket-ID der ECM bei der Wiedergabe nicht erforderlich und wird deshalb entfernt. Dadurch wird eine umgewandelte PMT 1 erhalten, aus der von der in PMT 1 enthaltenen Information die Information, die sich nicht auf die Aufzeichnung/Wiedergabe des gewünschten Dienstes SV 11 bezieht, entfernt wurde.

Danach erzeugt CPU 58 Steuerungsdaten SIT (Schritt S 25), die Informationen über die in dem aufgezeichneten umgewandelten Strom enthaltenen Dienste und Ereignisse (Programme) bereitstellen.

CPU 58 liefert an MPU 64 die umgewandelte PMT 1 und SIT, die wie oben beschrieben erzeugt wurden. MPU 64 liefert dies an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62, die einen umgewandelten Strom erzeugt.

Die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 empfängt die PAT von TS-Decoder 50 und erzeugt so eine umgewandelte PAT, die nur Information enthält, die sich auf den gewünschten Dienst SV 11 bezieht und ersetzt die PAT durch diese umgewandelte PAT. An diesem Punkt wird die Paket-ID der NIT, die in der PAT enthalten ist, in die Paket-ID der SIT umgewandelt. Auch wird die PMT von TS-Decoder 50 durch die umgewandelte, von MPU 64 empfangene PMT ersetzt. Des Weiteren wird die NIT von TS-Decoder 50 durch die von MPU 64 empfangene SIT ersetzt.

Ein umgewandelter Strom, in den die Pakete des gewünschten Dienstes ES, die SIT, die umgewandelte PAT und die PMT gemultiplext sind, wird so erhalten.

CPU 58 liefert eine Aufzeichnungsanweisung an MPU 64 (Schritt S 27). Bei Empfang von dieser steuert MPU 64 Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass der umgewandelte Strom auf Magnetband 44 aufgezeichnet wird. 13 zeigt in Form eines Diagramms den umgewandelten Strom, der aufgezeichnet wird.

Wenn eine Anweisung für das Beenden der Aufzeichnung von Steuerungseingabeeinheit 54 geliefert wird, dann leitet CPU 58 diese an MPU 64(Schritt S 28, S 29) weiter. Bei Erhalt dieser Anweisung beendet MPU 64 die von Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 durchgeführte Aufzeichnung.

Es gilt zu beachten, dass in dem umgewandelten, auf dem Magnetband 44 aufgezeichneten Strom Steuerungsdaten aufgezeichnet sind, egal wie oft die Pakete gemultiplext sind, auch wenn der Inhalt der Steuerungsdaten derselbe ist. Die Wiedergabe kann somit an jeder Stelle auf dem Magnetband beginnen.

Auch wenn die Auswahl des Dienstes während des Aufzeichnens verändert wird, wird der neu gewählte Dienst vom Zeitpunkt des Umschaltens an aufgezeichnet. Geschieht dies, detektiert die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 die Informationsdiskontinuität und erzeugt als Antwort darauf (oder als Antwort auf eine Anweisung von CPU 58) Steuerungsdaten DIT (Discontinuity Information Table, Diskontinuitätsinformationstabelle), welche die Stelle der Informationsdiskontinuität angeben. Des Weiteren wird diese DIT, wie in 14 gezeigt, in Paketen an den Anfang des geänderten Dienstes gemultiplext. In ähnlicher Weise wird diese DIT an dessen Anfang gestellt, wenn eine neue Aufzeichnung durchgeführt wird. Eine DIT wird ebenfalls angehängt, wenn verschiedene Programme in demselben Dienst kontinuierlich aufgezeichnet werden.

Obwohl in der obigen Beschreibung die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 in Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 70 bereitgestellt wurde, könnte sie auch in Empfangsgerät 68 bereitgestellt werden. Falls dem so ist, zeichnet Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 70 den umgewandelten Strom auf, der direkt von Empfangsgerät 68 ausgegeben wird.

(3) Wiedergabemodus

15 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Wiedergabemodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Der Wiedergabemodus wird bei Empfang einer Wiedergabeanweisung von Steuerungseingabeeinheit 64 erzeugt.

Zunächst liefert in Schritt S 31 CPU 58 eine Wiedergabeanweisung an MPU 64. Beim Empfang von dieser steuert MPU 64 die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass der umgewandelte Strom von Magnetband 44 gelesen wird. Dieser so gelesene, umgewandelte Strom wird an TS-Decoder 50 geliefert.

Danach stellt er die Paket-ID „Ox00" der umgewandelten PAT in dem Register von TS-Decoder 50 ein, der für die Trennung der Steuerungsdaten bereitgestellt wird; die umgewandelte PAT in dem umgewandelten Strom wird so abgetrennt und in Speicher 60 (Schritt S 32) gespeichert. Die Paket-ID der umgewandelten PMT wird anhand der in der umgewandelten PAT (Schritt S 33) bereitgestellten Beschreibung davon erkannt.

Des Weiteren wird die Paket-ID der umgewandelten PMT in dem Register von TS-Decoder 50 eingestellt, der für die Trennung der Steuerungsdaten bereitgestellt wird, und die umgewandelte PMT wird so von dem umgewandelten Strom abgetrennt und in Speicher 60 gespeichert (Schritt S 34). Die Paket-ID der Videodaten ES (V) und Audiodaten ES (A) wird anhand der Beschreibung in dieser umgewandelten PMT (Schritt S 35) erkannt.

Danach stellt CPU 58 die Paket-ID der Videodaten ES (V) und Audiodaten ES (A) in dem Register von TS-Decoder 50 für die ES-Trennung ein und trennt so diese aus dem umgewandelten Strom ab. Die umgewandelten Videodaten ES (V) und Audiodaten ES (A) werden an AV-Decoder 52 ausgegeben.

Sobald der AV-Decoder diese erhalten hat, dekomprimiert (entfernt) er die Komprimierung und führt eine D/A-Umwandlung durch, um ein zusammengesetztes Videosignal zu erzeugen. Dieses Signal wird an TV-Anlage 46 gesendet, wo es als Video- und Audiodaten ausgegeben wird.

Falls während der Wiedergabe das Vorhandensein einer DIT in dem umgewandelten Strom festgestellt wird, kehrt CPU 58 zu Schritt S 32 zurück und führt die auf die umgewandelte PAT folgende Verarbeitung durch (Schritt S 37). Dies ist so, weil die DIT eine Diskontinuitätsstelle bei den aufgezeichneten Daten angibt.

Wenn eine Anweisung für das Beenden der Wiedergabe von Steuerungseingabeeinheit 54 geliefert wird, dann leitet CPU 58 diese an MPU 64 weiter (Schritt S 38, S 39). Beim Empfang von dieser steuert MPU 64 die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass das Lesen von Magnetband 44 beendet wird.

2.1.3 Weitere Ausführungsformen

In der Ausführungsform von 10 wird Umwandlungsmittel 36 mit Hilfe von TS-Decoder 50, der den umgewandelten Strom erzeugenden Einheit 62 und CPU 58 implementiert (insbesondere Schritte S 24 und S 25). Auch wird Wiedergabemittel 40 durch TS-Decoder 50 und CPU 58 implementiert (insbesondere Schritte S 32 bis S 36). Auf diese Weise kann der Aufbau vereinfacht werden, da TS-Decoder 50 sowohl dem Umwandlungsmittel als auch dem Wiederherstellungsmittel gemeinsam ist.

In der Ausführungsform von 10 führt CPU 58 einen Teil der Erzeugung des umgewandelten Stroms durch (Schritte S 24, S 25), diese Verarbeitung könnte jedoch auch von der den umgewandelten Strom erzeugenden Einheit 62 durchgeführt werden. Ferner werden in TS-Decoder 50 lediglich ausgewählte Pakete an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 geliefert, es wäre jedoch auch möglich, den Transportstrom von Descrambler 48 direkt an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 zu liefern. In diesem Fall führt die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 die Auswahl der benötigten Pakete durch.

Des Weiteren gilt zu beachten, dass obwohl es in 10 als ein Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 gezeigt wurde, das Empfangsgerät auch nur aus einer Empfangseinheit 68 bestehen kann. In diesem Fall kann ein Aufzeichnungsdaten-Ausgabeterminal für das Extrahieren der Ausgabe 50a des TS-Decoders und ein Wiederherstellungsdaten-Eingabeterminal für das Empfangen des umgewandelten Stroms 50b von der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 bereitgestellt werden.

Auch kann das Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät ausschließlich aus Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 bestehen. Ferner kann es aus einem Wiedergabegerät, das lediglich aus der Wiedergabefunktion von Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 und einem Aufzeichnungsgerät, das lediglich aus der Aufzeichnungsfunktion der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 besteht, bestehen.

Auch wäre es möglich, die Daten in verschlüsselter Form aufzuzeichnen, auch wenn in der obigen Ausführungsform die Daten in unverschlüsselter Form aufgezeichnet wurden. In diesem Fall könnten sie zusammen mit den ECM-Daten aufgezeichnet werden. In diesem Fall könnten die ECM-Daten direkt aufgezeichnet werden oder könnten als Teil der EIT-Daten aufgezeichnet werden.

3. Zweite Ausführungsform 3.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 3.1.1 Allgemeiner Aufbau des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

16 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform wird ein Mittel für das Ermitteln der Aufzeichnungsumgebung 72 bereitgestellt, das die Umgebung bei Erzeugung des umgewandelten Stroms ermittelt (d. h. die Umgebung beim Aufzeichnen); Umwandlungsmittel 36 erzeugt einen umgewandelten Strom, der diese Aufzeichnungsumgebung einschließt. Infolgedessen wird ein die Aufzeichnungsumgebung einschließender umgewandelter Strom auf Aufzeichnungsmedium 44 aufgezeichnet.

Das Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 ermittelt die Umgebung bei der Wiedergabe. Wiederherstellungsmittel 40 vergleicht die Wiedergabeumgebung von Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 mit der Aufzeichnungsumgebung, die von dem Aufzeichnungsmedium gelesen wird, und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen diesen beiden Umgebungen.

Die Wiedergabe kann aus diesem Grund in geeigneter Weise in Übereinstimmung mit Unterschieden zwischen der Aufzeichnungsumgebung und der Wiedergabeumgebung erfolgen.

3.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

Das Blockschaltbild von 16 zeigt den zu 10 ähnlichen Fall, in dem Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 unter Verwendung einer CPU implementiert ist.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Der Empfangsmodus ist derselbe wie bei der ersten Ausführungsform, somit werden lediglich die Funktionsweise des Aufzeichnungsmodus und des Wiedergabemodus beschrieben.

(1) Aufzeichnungsmodus

Das Programm für den Aufzeichnungsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist, wird mit Hilfe eines Flussdiagramms in 17 gezeigt. Die grundlegende Verarbeitung ist dieselbe wie in 12. In Schritt S 231 ermittelt CPU 58 die ID ihres eigenen Geräts, die in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Des Weiteren schließt CPU 58 diese Geräte-ID in der Beschreibung der SIT (zum Beispiel in dem Deskriptorbereich) ein, wenn die SIT erzeugt wird (Schritt S 25). Die die Aufzeichnungsumgebung darstellende Geräte-ID ist aus diesem Grund in dem umgewandelten Strom eingeschlossen, der auf Magnetband 44 aufgezeichnet ist.

(2) Wiedergabemodus

18 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Wiedergabemodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Die grundlegende Verarbeitung ist dieselbe wie in 15. In Schritt S 321 ermittelt CPU 58 unter Verwendung der umgewandelten PAT die Paket-ID der SIT. Sie stellt diese in dem Register von TS-Decoder 50 ein, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird und ermittelt so die SIT (Schritt S 322). Danach ermittelt CPU 58 die Geräte-ID, die in der ermittelten SIT angegeben wird (Schritt S 323) Sie liest auch ihre eigene Geräte-ID, die in Speicher 60 aufgezeichnet ist (Schritt S 324).

Des Weiteren stellt sie fest, ob diese Geräte-IDs identisch sind oder nicht (Schritt S 325). Sind sie identisch (d.h. sind das Gerät, welches das Aufzeichnen auf Magnetband 44 durchgeführt hat und das Gerät, das die Wiedergabe dieser Aufzeichnung durchführt, identisch), wird die Wiedergabe mit Ausführungsschritt S 33 und den folgenden Schritten durchgeführt. Sind sie nicht identisch (d.h. sind das Gerät, welches das Aufzeichnen auf Magnetband 44 ausgeführt hat und das Gerät, das die Wiedergabe dieser Aufzeichnung durchführt, nicht identisch), wird eine Meldung über diese Tatsache angezeigt (Schritt S 326), und die Wiedergabe wird beendet.

Mit dieser Ausführungsform kann verhindert werden, dass Bänder, die durch Aufzeichnung von kostenpflichtigen Rundfunksendungen wie etwa Pay-per-View, erhalten wurden, auf anderen Geräten als dem Gerät des Abonnenten wiedergegeben werden.

Es gilt zu beachten, dass es möglich wäre, dass die Wiedergabe mit verändertem Inhalt durchgeführt wird, auch wenn in dieser Ausführungsform die Wiedergabe bei nicht identischen IDs überhaupt nicht ausgeführt wird.

3.1.3 Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung

In der obigen Ausführungsform wurde die Geräte-ID als „Aufzeichnungs- und Wiedergabeumgebung" verwendet. Allerdings könnte auch die ID einer IC-Karte verwendet werden. Des Weiteren könnte sie derart verwendet werden, dass sie den Gerätetyp als „Aufzeichnungsumgebung" aufzeichnet und diesen mit dem bei der Wiedergabe verwendeten Gerätetyp vergleicht und anschließend die Wiedergabe mit dem in Übereinstimmung mit diesem Unterschied umgewandelten Aufzeichnungsdatenformat etc. durchführt.

Es gilt zu beachten, dass in der obigen Ausführungsform das für die Aufzeichnung verwendete Gerät und das für die Wiedergabe verwendete Gerät als Aufzeichnungsumgebung und als Wiedergabeumgebung verwendet wurden. Allerdings könnten die Aufzeichnungszeit und die Wiedergabezeit als die Aufzeichnungsumgebung und die Wiedergabeumgebung verwendet werden. Auch könnten der Aufzeichnungsort und der Wiedergabeort als die Aufzeichnungsumgebung und die Wiedergabeumgebung verwendet werden.

Auch wäre es möglich, dies in der umgewandelten PAT oder der umgewandelten PMT etc. zu beschreiben, auch wenn in der obigen Ausführungsform die Aufzeichnungsumgebung in der SIT beschrieben wurde.

3.2. Weitere Ausführungsformen

In der obigen Ausführungsform ist der von dem Übertragungsgerät gesendete Transportstrom derselbe wie bei der ersten Ausführungsform. Jedoch könnten auch Daten angeben, inwieweit die Aufzeichnungsumgebung und die Wiedergabeumgebung nicht übereinstimmen und der Verfahrensablauf, um dies entsprechend zu bearbeiten, in dem von dem Übertragungsgerät übertragenen Transportstrom enthalten ist; auf diese Weise kann der von dem Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät an dem empfangenden Ende anzuwendende Verfahrensablauf in Übereinstimmung mit der Nicht-Übereinstimmung zwischen Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung verändert werden.

4. Dritte Ausführungsform 4.1. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 4.1.1 Allgemeiner Aufbau des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

19 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß einer dritten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform wird ein Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 bereitgestellt, das die Umgebung bei der Wiedergabe ermittelt. Im Wiedergabemodus gibt Wiedergabemittel 40 geeigneten Wiedergabeinhalt in Übereinstimmung mit der Umgebung unter Berücksichtigung dieser von dem Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 gelieferten Wiedergabeumgebung aus.

4.1.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

Das Blockschaltbild von 19 veranschaulicht den Fall, in dem Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 unter Verwendung einer CPU implementiert ist und ist ähnlich der 10.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Untenstehend werden Empfangsmodus, Aufzeichnungsmodus und Wiedergabemodus zusammen mit deren Funktionsweise beschrieben.

(1) Empfangsmodus

Diese Ausführungsform wird beschrieben, indem das Empfangen einer zweisprachigen Rundfunksendung (zum Beispiel Englisch und Japanisch) beispielhaft beschrieben wird. Im Falle einer zweisprachigen Rundfunksendung gibt es zwei Ströme als Audiodaten, wie in 20 gezeigt: ES (A) 1 J und ES (A) 1 E sind gemultiplext. ES (A) 1 J stellt Audiodaten in japanischer Sprache dar, und ES (A) 1 E stellt Audiodaten in englischer Sprache dar.

21 zeigt mit Hilfe eines Flussdiagramms das Programm des Wiedergabemodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Die grundlegende Verarbeitung ist dieselbe wie in 11. In Schritt S 121 ermittelt CPU 58 die STD durch das Einstellen der PID der SDT in dem Register von TS-Decoder 60 für die Trennung der Steuerungsdaten. In der SDT (Service Description Table, Tabelle zur Beschreibung des Dienstes) werden die Details der verschiedenen Dienste, die auf diesen Transportstrom gemultiplext sind, angegeben. Auch beschreibt die SDT bei der zweisprachigen Übertragung, welcher Paket-ID die jeweiligen Sprachströme entsprechen und welche Sprache als Standardeinstellung verwendet wird. CPU 58 ermittelt die Paket-ID dieser Standard-Audiodaten. In diesem Fall sei angenommen, dass die Paket-ID von ES (A) 1 J festgestellt wird und dies ermittelt wird.

In Schritt S 20 stellt CPU 58 die Paket-ID von ES (V) 1 und die Paket-ID von ES (A) 1 J in dem TS-Decoder 50 ein. Somit wird der Dienst unter Verwendung der Audiodaten in japanischer Sprache ausgegeben.

Der Benutzer kann in den Dienst mit Verwendung von Audiodaten in englischer Sprache umschalten, indem er ES (A) 1 E unter der Steuerung von CPU 58 abtrennt, das heißt, indem er eine Anweisung für das Wechseln der Audiodaten an Steuerungseingabeeinheit 54 sendet.

(2) Aufzeichnungsmodus

22 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Aufzeichnungsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Der grundlegende Verarbeitungsinhalt ist derselbe wie in 12. Allerdings ist in Schritt S 23 die Ausgabe an Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 derart ausgestaltet, dass die Paket-IDs sowohl der Audiodaten in japanischer Sprache ES (A) als auch der Audiodaten ES (A) in englischer Sprache eingestellt sind. Infolgedessen werden sowohl die Audiodaten ES (A) in japanischer Sprache als auch die Audiodaten in englischer Sprache ES (A) auf Magnetband 44 aufgezeichnet. In Schritt S 25 ist CPU 58 derart ausgestaltet, dass sie die Paket-ID der in der SDT angegebenen Audiodaten ES (A) in japanischer Sprache und die Paket-ID der Audiodaten ES (A) in englischer Sprache in der Beschreibung der SIT einschließt.

(3) Wiedergabemodus

23 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Wiedergabemodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Der grundlegende Verarbeitungsinhalt ist derselbe wie in 15.

In den Schritten S 321, S 322 und S 327 ermittelt CPU 58 die Paket-ID der Audiodaten ES (A) in japanischer Sprache und die Paket-ID der Audiodaten ES (A) in englischer Sprache und speichert diese temporär in Speicher 60. Anschließend liest CPU 58 die Information über den Standort, die vorher in Speicher 60 aufgezeichnet wurde (Schritt S 328). Es sei angenommen, dass der Standort des Geräts, das die Wiedergabe ausführt, in den USA ist.

Anschließend wählt CPU 58 unter Verwendung einer Übereinstimmungstabelle (nicht gezeigt) für Standort und Sprache, die in Speicher 60 aufgezeichnet ist, eine geeignete Sprache. Daraufhin wird Englisch ausgewählt und die Paket-ID der Audiodaten ES (A) in englischer Sprache wird als Standardeinstellung gewählt.

In Schritt S 36 stellt CPU 58 in TS-Decoder 50 die Paket-ID dieser Audiodaten ES (A) in englischer Sprache ein. Infolgedessen wird in der Standardeinstellung der Dienst unter Verwendung von Audiodaten in englischer Sprache ausgegeben.

Der Benutzer kann in den Dienst mit Verwendung der Audiodaten in japanischer Sprache umschalten, indem er unter der Steuerung durch CPU 58 die Audiodaten ES (A) in japanischer Sprache abtrennt, das heißt, indem er eine Anweisung für das Umschalten der Audiodaten an Steuerungseingabeeinheit 54 sendet.

4.1.3 Weitere Wiedergabeumgebungen etc.

In der obigen Ausführungsform wurde der Wiedergabeinhalt unter Verwendung des Standorts des Wiedergabegeräts verändert. Allerdings könnte auch der Wiedergabeinhalt in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung, wie etwa der Wiedergabezeit oder dem Wiedergabegerät (Geräte-ID oder Gerätetyp) verändert werden.

Auch wurde in der obigen Ausführungsform die Implementierung des Wiedergabeinhalts in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung durch Bereitstellung eines Mittels für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 erreicht. Allerdings könnte dies auch derart ausgestaltet sein, dass Wiedergabeinhalt, der sich von dem Empfangsmodus unterscheidet als Reaktion darauf, dass sich das Gerät in dem Wiedergabemodus befindet, ausgegeben wird, anstatt ein Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 bereitzustellen.

4.2. Weitere Ausführungsformen

In der obigen Ausführungsform wurden die Wiedergabeumgebung und den in Übereinstimmung damit zu verarbeitenden Inhalt angebende Daten zuvor in Speicher 60 des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gespeichert. Somit kann der Verarbeitungsinhalt des Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts am empfangenden Ende in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung in Übereinstimmung mit diesen Daten verändert werden, indem diese Daten in dem Transportstrom enthalten von dem Übertragungsgerät aus gesendet werden.

5. Vierte Ausführungsform 5.1. Beschreibung eines Satellitenrundfunksystems mit interaktiver Funktion

Bevor die vierte Ausführungsform beschrieben wird, soll eine Beschreibung eines Runkfunksendesystems mit interaktiver Funktion erfolgen.

Die Ausgestaltung des Übertragungsgeräts ist dieselbe wie in 2. Jedoch unterscheidet sie sich insofern davon, dass die die Steuerungsdaten erzeugende Einheit 6 auch Navigationsdaten erzeugt, was noch beschrieben werden soll.

24 zeigt die Datenstruktur eines Transportstroms, der von einem Übertragungsgerät in einem Rundfunksendesystem mit interaktiver Funktion aus gesendet wird. Diese Figur zeigt Videodaten ES (V) 11, ES (V) 12, Audiodaten ES (A) 11 und ES (A) 12 eines Dienstes SV 11; die elementaren Video- und Audioströme der anderen Dienste werden nicht gezeigt. Der Unterschied zur Datenstruktur von 3 besteht darin, dass zwei Video-/Audioströme ES in einem einzigen Dienst SV 11 enthalten sind. Eine interaktive Umschaltung dieser beiden Video-/Audioströme ES kann durch den Benutzer am empfangenden Ende unter Verwendung der Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2, welche die interaktiven Steuerungsdaten darstellen, durchgeführt werden. Auch kann die Hilfsanzeige interaktiv von dem Benutzer am empfangenden Ende unter Verwendung der Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 verändert werden.

25 zeigt den Inhalt der PMT 1 von Dienst SV 11. Die Steuerungsdaten PMT 1 beschreiben die Paket-ID jedes Inhalts (Video-, Audio-, Navigationsdaten) und die Paket-ID der ECM-Daten für das Erhalten des Schlüssels für das Entschlüsseln dieses Inhalts. Da Video-, Audio- und Navigationsdaten allesamt eine Vielzahl von Inhalten aufweisen, wird des Weiteren der Inhalt, der zuerst ausgegeben werden soll, als der Eingabeinhalt angegeben. Die Paket-ID dieser Steuerungsdaten PMT 1 als solches ist „0x0011 ".

26 zeigt den Inhalt der Steuerungsdaten PAT. In den Steuerungsdaten PAT werden die Paket-IDs der PMTs angegeben, die sich auf die Dienste SV 11, SV 12, SV 13 und SV 14 beziehen, die auf diesen Transportstrom TS gemultiplext sind. Dadurch ist es möglich, dass festgestellt wird, dass die Paket-ID von Dienst SV 11 „0x0011" ist. Es gilt zu beachten, dass die Paket-ID dieser Steuerungsdaten PAT selbst als „0x0000" festgelegt ist.

27 und 28 zeigen den Inhalt, der in den Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 angegeben ist. Derselbe Inhalt dieses Satzes von Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 wird wiederholt in vorgeschriebenen Zeitabständen gesendet. Die interaktive Änderung des Dienstinhalts wird wie in 29 bis 32 gezeigt als Reaktion auf eine Eingabe des Benutzers unter Verwendung von Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 durchgeführt Die Einzelheiten werden nachstehend beschrieben.

5.2. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 5.2.1 Allgemeiner Aufbau des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

33 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts 32 gemäß dieser Ausführungsform. Von Antenne 20 erfasste elektromagnetische Wellen werden als ein einzelner Transportstrom über Empfangsmittel 34 demoduliert. Im Empfangsmodus wird der Transportstrom von Empfangsmittel 34 an Wiederherstellungsmittel 40 geliefert. Wiederherstellungsmittel 40 wählt aus diesem Transportstrom Pakete in Übereinstimmung mit dem Inhalt dieser Pakete aus, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, stellt ein Dienstinhaltssignal wieder her und gibt dieses aus (zum Beispiel ein zusammengesetztes Signal wie etwa NTSC). Video-/Bildausgabemittel 46 empfängt dieses Dienstinhaltssignal und gibt Videodaten/Bilder aus.

Auch verändert Wiederherstellungsmittel 40 interaktiv den Inhalt des Dienstsignals, das in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten als Reaktion auf eine Steuerungseingabe von einem Mittel für das Bedienen einer Steuerung 54 ausgegeben wird.

Im Aufzeichnungsmodus wird der Transportstrom von Empfangsmittel 34 an Umwandlungsmittel 36 geliefert. Umwandlungsmittel 36 wandelt diesen Transportstrom in einen als Pakete gemultiplexten Strom in einem Zustand um, der für das Aufzeichnen geeignet ist und gibt dies als einen umgewandelten Strom aus. Umwandlungsmittel 36 erzeugt den umgewandelten Strom, indem es aus dem Transportstrom Pakete auswählt, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen und indem es aus diesen Paketen ausschließlich die Pakete auswählt, die für die Wiedergabe benötigt werden. Wenn der gewünschte Dienst Navigationsdaten einschließt, dann erzeugt Umwandlungsmittel 36 einen umgewandelten Strom, der die Navigationsdaten einschließt. Aufzeichnungsmittel 38 zeichnet diesen umgewandelten Strom auf Aufzeichnungsmedium 44 auf.

Im Wiedergabemodus wird der umgewandelte Strom mit Hilfe von Lesemittel 42 von Aufzeichnungsmedium 44 gelesen. Dieser so gelesene, umgewandelte Strom wird an Wiederherstellungsmittel 40 geliefert. Wiederherstellungsmittel 40 stellt in Übereinstimmung mit dem Inhalt dieses umgewandelten Stroms ein Dienstinhaltssignal wieder her und gibt dieses aus (zum Beispiel ein zusammengesetztes Signal wie etwa NTSC). Video-/Bildausgabemittel 46 empfängt dieses Dienstinhaltssignal und gibt Videodaten/Bilder aus.

Auch verändert Wiederherstellungsmittel 40 als Reaktion auf eine Steuerungseingabe von einem Mittel zur Bedienung einer Steuerung 54 interaktiv den Inhalt des Dienstsignals, das in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten ausgegeben wird.

In dieser Ausführungsform wird das Aufzeichnen, anders als in der Vorrichtung des Standes der Technik, wo das Dienstinhaltssignal von dem Wiederherstellungsmittel 40 aus aufgezeichnet wird, direkt im Paketzustand durchgeführt. Da das Aufzeichnen einschließlich der Steuerungsdaten durchgeführt werden kann, können Aufzeichnung und Wiedergabe infolgedessen unter Verwendung der Steuerungsdaten durchgeführt werden, ohne dass die Funktion der Satelliten-Rundfunksendung negativ beeinflusst wird. Insbesondere kann sogar während der Wiedergabe ein Dienst mit interaktiver Funktion wiederhergestellt werden, weil die Navigationsdaten ebenfalls aufgezeichnet werden.

Mit dem herkömmlichen Gerät kann auch dann, wenn der Dienst eine interaktive Funktion aufweist, bei einem System, in dem das Aufzeichnen mit einem zusammengesetzten Videosignal durchgeführt wird, bei der Aufzeichnung nur festgelegter Inhalt in Übereinstimmung mit der Steuerungseingabe aufgezeichnet werden. Allerdings kann bei dieser Ausführungsform die Aufzeichnung unter Erhaltung der interaktiven Funktion erfolgen.

Auch kann die Kapazität des Aufzeichnungsmediums effektiv genutzt werden, weil das Aufzeichnen in einem Zustand, in dem sowohl Video- als auch Audiodaten digital komprimiert sind, erfolgt. Des Weiteren kann die für das Aufzeichnen erforderliche Kapazität verringert werden, weil nur Pakete, die sich auf den gewünschten Dienst beziehen, für das Aufzeichnen aus dem Transportstrom ausgewählt werden. Zusätzlich kann die für das Aufzeichnen benötigte Kapazität verringert werden, weil aus diesen Paketen nur die Pakete ausgewählt und aufgezeichnet werden, die für die Wiedergabe benötigt werden.

5.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

34 zeigt ein Blockschaltbild des Falles, in dem das in 33 gezeigte Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 unter Verwendung einer CPU implementiert ist. Dieses Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 umfasst eine Empfangseinheit 68 und eine Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70. CPU 58 steuert die verschiedenen Einheiten in Übereinstimmung mit einem Programm, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Die Funktionsweise der einzelnen Modi wird unten beschrieben.

(1) Empfangsmodus

Es sei angenommen, dass ein Transportstrom wie in 24 gezeigt, ankommt. Weiterhin sei angenommen, dass Dienst SV 11 Videodaten ES (V) 11, ES (V) 12, und Audiodaten ES (A) 11 und ES (A) 12 enthält und dass Videodaten ES (V) 11 und Audiodaten ES (A) 11 als Inhalt Teleshopping aufweisen, das sich auf Güter des täglichen Bedarfs bezieht, während Videodaten ES M 12 und Audiodaten ES (A) 12 als Inhalt Teleshopping aufweisen, das sich auf Kleidungsstücke bezieht.

Das Programm des Empfangsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist, wird mit Hilfe eines Flussdiagramms in 36 gezeigt.

Für den Fall, dass Dienst SV 13 aktuell von Transportstrom TS 1 empfangen wird, wird der Vorgang des Sendens einer Anweisung an CPU 58, zu Dienst SV 11 von Transportstrom TS 1 zu wechseln, unten beschrieben. Die Anweisung wird von einem Bediengerät oder einer Fernbedienung aus an CPU 58 gesendet. Die in 34 gezeigte Steuerungseingabeeinheit 54 ist eine Fotodetektoreinheit, die eine Anweisung von diesem Bediengerät oder dieser Fernbedienung empfängt.

Zunächst stellt CPU 58 die Paket-ID der PAT in dem Register (nicht gezeigt) von Transport-Decoder (TS-Decoder) 50 ein, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird. Die Paket-ID der PAT wird festgelegt als „0x0000". TS-Decoder 50 zeichnet somit den Inhalt der abgetrennten PAT in Speicher 60 auf (Schritt S 11). Diese PAT enthält eine Tabelle der Dienste, die auf den Transportstrom TS 1 gemultiplext sind, der aktuell empfangen wird (siehe 26). Somit stellt CPU 58 fest, dass der gewünschte Dienst SV 11 auf den Transportstrom TS 1 gemultiplext ist, der aktuell empfangen wird. Das bedeutet, dass CPU 58 die Verarbeitung von Schritt S 12 mit Schritt S 18 fortsetzt.

In Schritt S 18 wird unter Verwendung der ermittelten PAT die Paket-ID der PMT des gewünschten Dienstes SV 11 ermittelt. Somit wird „0x0011" ermittelt (siehe 26). Anschließend stellt CPU 58 die Paket-ID „0x0011" der PMT in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Steuerungsdaten verwendet wird, ein. Dadurch kann die PMT 1 von Dienst SV 11 abgetrennt werden, und deren Inhalte können in Speicher 60 extrahiert werden (Schritt S 19).

Die PMT 1 von Dienst SV 11 wird in 25 gezeigt. Auf Grundlage dieser PMT 1 stellt CPU 58 fest, ob die Navigationsdaten NVT in dem Dienst SV 11 enthalten sind (d.h., ob dieser Dienst ein Dienst mit interaktiver Funktion ist) (Schritt S 191). Wenn er keine NVT enthält, folgt die gleiche Verarbeitung wie im Falle von 11, und der Inhalt des Dienstes wird an TV-Anlage 46 ausgegeben (Schritte S 20, S 21, S 22).

Wenn, wie in 25 gezeigt, eine NVT enthalten ist, erkennt CPU 58 (Schritt S 192) anhand des Inhalts von PMT 1 den Eingabeinhalt, der sich aus den Video-, Audio- und Navigationsdatenpaket-IDs und den Paket-IDs ihrer ECM zusammensetzt. Somit werden die Paket-ID „0x0096" der Videodaten ES (V) 11, die Paket-ID „0x0098" der Audiodaten ES (A) 11, die Paket-ID „0x0092" der Navigationsdaten NVT 1 und die Paket-ID „0x0082" von deren ECM-Daten erkannt.

Anschließend ermittelt CPU 58 die ECM-Daten, indem sie die Paket-ID „0x0082" der ECM in dem Register des TS-Decoders 50, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird, einstellt. Ferner werden diese ECM-Daten an IC-Karte 56 gesendet, und der mit Hilfe von IC-Karte 56 wiederhergestellte Verschlüsselungsschlüssel wird dadurch ermittelt. Der so ermittelte Verschlüsselungsschlüssel wird in Descrambler 48 eingestellt (Schritt S 193). Dadurch werden die Pakete der Videodaten ES (V) 11, ES (V) 12, der Audiodaten ES (A) 11 und ES (A) 12 und der Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 von Dienst SV 11 in einen entschlüsselten Zustand gebracht.

Auch stellt CPU 58 die Paket-IDs „0x0096" und „0x0098" der Video- und Audiodaten ES (V) 11 und ES (A) 11 in dem Register des für die ES-Trennung verwendeten TS-Decoders 50 (nicht gezeigt) ein (Schritt S 194). TS-Decoder 50 gibt so die getrennten Video- und Audiodaten ES (V) 11 und ES (A) 11 an AV-Decoder 52 aus.

Wenn der AV-Decoder dies empfängt, dekomprimiert (entfernt) er die Komprimierung und führt eine D/A-Umwandlung aus, um ein zusammengesetztes Videosignal zu erzeugen. Dieses Signal wird an TV-Anlage 46 gesendet, wo es als Video- und Audiodaten ausgegeben wird. Das Videodaten des Teleshoppingdienstes für die Güter des täglichen Bedarfs wird angezeigt wie in 29 gezeigt. Die Schaltflächen B0, B1, B2 am rechten unteren Rand des Bildschirms werden von nachfolgenden Navigationsdaten angezeigt und sind nicht in den Video- und Audiodaten ES (V) 11, ES (A) 11 enthalten.

Auch stellt CPU 58 in Schritt S 194 die Paket-ID "0x0092" der Navigationsdaten NVT 1 in dem Register von TS-Decoder 50 für die Trennung der Steuerungsdaten (nicht gezeigt) ein. Auf diese Weise werden die Navigationsdaten NVT 1 temporär in Speicher 60 gespeichert. Nun soll angenommen werden, dass die Navigationsdaten NVT 1 wie in 27 gezeigt, ermittelt werden.

Anschließend werden die so aufgezeichneten Navigationsdaten dekodiert und ausgeführt (Schritt S 195).

37 zeigt ein Flussdiagramm eines Programms, mit dem die in dem Speicher 60 aufgezeichneten Navigationsdaten ausgewertet und ausgeführt werden.

Zunächst wird das Element von Objektindexnummer „0" aus der Objekttabelle von Navigationsdaten NVT 1 von 27 gelesen und auf Grundlage der dort angegebenen Information wird eine Schaltfläche auf dem Bildschirm angezeigt (Schritt S 1001). Das bedeutet, dass Bitmap-Daten, die in der Bitmaptabelle angegeben sind, an der X-Koordinatenposition „500" und der Y-Koordinatenposition „200" angezeigt werden. Dies ist so voreingestellt, dass ein Bitmap des fokussierten Zustands (focus condition) relativ zu dem Objekt von Indexnummer „0" angezeigt wird. Infolgedessen erfolgt die Steuerung nun derart, dass die Daten von Bitmap-Indexnummer „1" (hervorgehobene Anzeige: „Bestellung bei Osaka Center") angezeigt werden.

Insbesondere sendet CPU 58 die Daten von Bitmap-Indexnummer „1" (hervorgehobene Anzeige: „Bestellung bei Osaka Center") an Videosyntheseeinheit 52c von AV-Decoder 52. Auf diese Weise erzeugt Videosyntheseeinheit 52c Bilddaten, in denen eine hervorgehobene Anzeige „Bestellung bei Osaka Center" die Videodaten von ES (V) 11 überlagert. Infolgedessen wird eine Schaltfläche B0 auf der TV-Anlage 46 angezeigt, wie in 29 gezeigt.

Auf dieselbe Weise wird Schaltfläche B1 von 29 in Übereinstimmung mit der Information von Index "1" der Objekttabelle der Navigationsdaten NVT 1 von 27 angezeigt. Das heißt, dass für Objektindizes, die sich von dem Objektindex „0" unterscheiden, die Bitmap-Indexdaten in dem normalen Zustand angezeigt werden. Das bedeutet, die Anzeigeverarbeitung von „Bestellung bei Tokyo Center", die nicht hervorgehoben ist, wird ausgeführt (Schritt S 1002).

Des Weiteren wird in gleicher Weise basierend auf der Information von Index "2" der Objekttabelle die Anzeigeverarbeitung von Schaltfläche B2 "Gehe zu Bekleidungsgeschäft" (nicht hervorgehobene Anzeige) von 29 ausgeführt (Schritt S 1002).

Auf die oben beschriebene Weise wird wie in 29 gezeigt, eine Anzeige mit Schaltflächen B0, B1 und B2, die das Produktbeschreibungsvideo überlagern, erhalten. Wie bei Betrachtung des Bildschirms ersichtlich, erfolgt die Anzeige in einem Zustand, in dem die Schaltfläche B0 "Bestellung bei Osaka Center" ausgewählt ist. Dementsprechend speichert CPU 58 die Information, dass Objektindex „0" das aktuell ausgewählte Objekt ist.

Anschließend empfängt die Steuerungseingabeeinheit 54 dies, wenn Taste 82, die den Cursor nach unten bewegt, auf der in 38 gezeigten Fernbedienung 78 (oder dem Bediengerät selbst) gedrückt wird, und leitet diese Eingabe an CPU 58 weiter. CPU 58 identifiziert die Steuerungseingabe (Schritt S 1003) und fährt, falls dies die „Taste für das Abwärtsbewegen des Cursors" ist, mit Schritt 1004 fort.

In Schritt S 1004 wird die Nummer des aktuell ausgewählten Objekts in Übereinstimmung mit der Objekttabelle von Navigationsdaten NVT 1 erhöht, so dass der Objektindex „1" in den ausgewählten Zustand gebracht wird. Das bedeutet, dass im Bezug auf Objektindex „1" die in der Spalte des fokussierten Zustands gezeigte Bitmap angezeigt wird, während für die anderen Objektindizes „0" und „2" die in der Spalte für den normalen Zustand gezeigte Bitmap angezeigt wird.

Auf diese Weise wird das Anzeigebild von TV-Anlage 46 wie in 30 gezeigt verändert. Dies bedeutet, Schaltfläche B1 „Bestellung bei Tokyo Center" wird in den ausgewählten Zustand gebracht.

Des Weiteren wird die Bildschirmanzeige in einen Zustand gebracht, in dem Schaltfläche B2 „Gehe zum Bekleidungsladen" ausgewählt ist, wenn der Benutzer die Taste 82 drückt, um den Cursor nach unten zu bewegen, wie in 31 gezeigt. Auch kehrt die Bildschirmanzeige in den in 30 gezeigten Zustand zurück, wenn ausgehend von dem Zustand von 31 die Taste 80 für das Aufwärtsbewegen des Cursors gedrückt wird.

Eine Steuerung kann auch erfolgen, indem die rechten und linken Tasten 86 und 88 verwendet werden, wenn die Objektindizes zweidimensional angeordnet sind, auch wenn in der obigen Ausführungsform nur das Betätigen der Cursortasten 80, 82 veranschaulicht wurde.

In dem Zustand von 31 fährt CPU 58 von Schritt S 1003 bei S 1005 fort, wenn die Auswahltaste 84 von Fernbedienung 78 gedrückt wird. In Schritt S 1005 ermittelt CPU 58 unter Bezugnahme auf Navigationsdaten NVT 1 den in der Spalte des Steuerungsprogramms für den Objektindex angegebenen Steuerungsprogrammindex, der sich in dem aktuell ausgewählten Zustand befindet. Somit ermittelt sie den Steuerungsprogrammindex „2" der Spalte des Steuerungsprogramms, weil Objektindex „2" ausgewählt ist.

Des Weiteren ermittelt sie unter Bezugnahme auf die Definitionstabelle des Steuerungsprogramms das dem Steuerungsprogrammindex „2" entsprechende Skript (Schritt S 1006) und führt dieses aus. Dabei ermittelt sie "go to contents (index 1)". „Go to contents ()" ist eine Anweisung, zu Inhalten zu wechseln, welche in der Hyperlinktabelle die in den Klammern () angezeigte Indexnummer aufweisen. Infolgedessen wird eine Umschaltung zu den Inhalten (Teleshopping von Bekleidung) von Hyperlinkindex „1", der in der Hyperlinktabelle angezeigt ist, durchgeführt.

Bei Hyperlinkindex „1" der Hyperlinktabelle werden die entsprechenden Paket-IDs „0x0097", „0x0099" und „0x0093" der Video-, Audio- und Navigationsdaten angegeben, welche die Link-Targets darstellen. CPU 58 stellt die Paket-IDs „0x0097" und „0x0099" in dem Register von TS-Decoder 50 für die ES-Trennung sowie die Paket-ID „0x0093" in dem Register desselben für die Trennung der Steuerungsdaten ein.

Auf diese Weise gibt TS-Decoder 50 Videodaten ES M 12 und Audiodaten ES (A) 12 an den AV-Decoder aus. Infolgedessen zeigt TV-Anlage 46 die in 32 gezeigten Videodaten für das Teleshopping von Bekleidung an und gibt die Audiodaten desselben aus.

Auch werden die in 28 gezeigten Navigationsdaten NVT 2 mit Hilfe von TS-Decoder 50 getrennt und an Stelle der Navigationsdaten NVT 1 in Speicher 60 gespeichert. Die in 37 gezeigte Verarbeitung wird in Bezug auf diese Navigationsdaten NVT 2 durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die Schaltflächen B10, B11 und B12 angezeigt werden, wie in 32 gezeigt.

Wenn der Benutzer die Auswahltaste 84 (siehe 38) in dem Zustand, in dem Schaltfläche B10 „Bestellung bei Osaka Center" ausgewählt ist, wie in 32 gezeigt drückt, kann eine Bestellung eines auf dem Bildschirm angezeigten Produkts erfolgen. Die Verarbeitung hierfür wird unten beschrieben.

Wenn die Auswahltaste 84 gedrückt wird, dann setzt CPU 58 die Verarbeitung von S 1003 mit S 1005 fort. In Schritt S 1005 wird der Steuerungsprogrammindex aus der Spalte des Steuerungsprogramms des Index, der sich aktuell in dem angewählten Zustand befindet, in Übereinstimmung mit der Objekttabelle der Navigationsdaten NVT 2 (siehe 28) ermittelt. Dadurch wird Steuerungsprogrammindex „0" ermittelt, weil Objektindex „0" sich in dem ausgewählten Zustand befindet.

Anschließend führt CPU 58 das dem Steuerungsprogrammindex „0" der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms entsprechende Skript aus. Das bedeutet, sie führt „send_string_(index1, index2)" aus. „Send_string (A, B)" ist eine Anweisung, die Telefonnummer von Index „A" einer Zeichenfolgetabelle anzurufen und die Zeichenfolge von Index „B" zu übertragen. Somit ermittelt CPU 58 dadurch „06-6368-XXXX" entsprechend dem Zeichenfolgenindex „0" der Zeichenfolgentabelle und ruft „06-6368-XXXX" durch Steuerung der in 34 gezeigten Telefoneinheit 76 an. Diese Telefonnummer ist die Telefonnummer der Osaka-Zentrale für die Abwicklung von Bestellungen für diesen Teleshopping-Vorgang. Wenn die Verbindung hergestellt ist, sendet CPU 58 den dem Zeichenfolgenindex „2" entsprechenden "Produktcode: B-133" der Zeichenfolgentabelle. An diesem Punkt ermittelt CPU 58 die ID zur Bestimmung des Käufers des Produkts von IC-Karte 56 oder Speicher 60 und sendet diese ebenfalls.

CPU 58 zeichnet in der Form eines Online-Protokolls in Speicher 60 auf, ob die obige Kommunikation reibungslos abgewickelt wurde oder nicht. Ein Beispiel für eine derartige Aufzeichnung wird in 39 gezeigt. Wenn die Kommunikation erfolgreich war, wird dies durch „0" angezeigt, wenn sie nicht erfolgreich war, wird ein "X" aufgezeichnet. CPU 58 zeichnet den Zeitpunkt auf, zu dem die Kommunikation stattfand, indem in dem Transportstrom oder in einer integrierten Uhr/einem integrierten Kalender etc. enthaltene Steuerungsdaten TDT ermittelt werden.

Es ist möglich, festzustellen, ob eine Bestellung eines Produkts korrekt erfolgte, indem dieses Protokoll angezeigt wird.

Die Verarbeitung in dem Empfangsmodus wird wie oben beschrieben durchgeführt. Auch wenn dies oben nicht beschrieben wurde, ändern sich die Produkte, die mit Hilfe von Videodaten beschrieben werden, in dieser Ausführungsform mit der Zeit. Infolgedessen können entsprechende Navigationsdaten unterschiedlichen Inhalts (zum Beispiel, mit einem unterschiedlichen Produktkode bei Index „2" der Zeichenfolgentabelle) übertragen werden.

(2) Aufzeichnungsmodus

40 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Aufzeichnungsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Schritte S 11 bis S 22 und S 192 bis S 195 sind dieselben wie im Empfangsmodus. Die Verarbeitung beim Aufzeichnen eines Dienstes, der keine Navigationsdaten enthält, d.h., die auf Schritt S 22 folgende Verarbeitung ist wie in 12 gezeigt. 40 zeigt die Verarbeitung für den Fall, in dem ein Dienst aufgezeichnet wird, der Navigationsdaten enthält, d.h., die Verarbeitung der Aufzeichnung, die parallel zu Schritt S 195 erfolgt. In 40 wird die Verarbeitung unter Verwendung der im Empfangsmodus ermittelten Information (Paket-ID) fortgesetzt. Jedoch ist es notwendig, die gewünschte Dienst-PID und Steuerungsdaten-PID etc durch eine mit dem Empfangsmodus identische Verarbeitung zu ermitteln, wenn der Aufzeichnungsmodus unabhängig von dem Empfangsmodus ausgeführt wird.

In Schritt S 23 stellt CPU 58 in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Trennung der aufgezeichneten Daten verwendet wird (nicht gezeigt) die Paket-ID der ES des Dienstes, der aufgezeichnet werden soll, die Paket-ID der Navigationsdaten NVT, die Paket-ID der NIT, die Paket-ID der PAT und die Paket-ID der PMT ein. Wenn Dienst SV 11 aufgezeichnet werden soll, werden die jeweiligen in 25, 26 und 27 gezeigten Paket-IDs eingestellt Für die Videodaten, Audiodaten und Navigationsdaten werden die Paket-IDs sowohl für das Teleshopping von Gütern des täglichen Bedarfs als auch das Teleshopping von Bekleidung eingestellt.

Auf diese Weise gibt TS-Decoder 50 an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 von Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 die Video- und Audiodaten ES (V) 11, ES (V) 12, ES (A) 11, ES (A) 12, die PAT, PMT 1 und NIT direkt im gepackten Zustand aus.

CPU 58 erzeugt eine umgewandelte PMT 1 (Schritt S24) durch Ermitteln der PMT 1, die in Speicher 60 aufgezeichnet ist und durch Auswählen lediglich von Information, die sich auf den gewünschten Dienst SV 11 bezieht, aus der darin bereitgestellten Information. Zum Beispiel ist aus der in PMT 1 enthaltenen Information die Paket-ID der ECM bei der Wiedergabe nicht erforderlich und wird aus diesem Grund entfernt. 41 zeigt die umgewandelte PMT, die so erhalten wird.

Danach erzeugt CPU 58 Steuerungsdaten SIT (Schritt S 25), die Informationen über die in dem aufgezeichneten, umgewandelten Strom enthaltenen Dienste und Ereignisse (Programme) bereitstellen.

CPU 58 liefert die wie oben beschrieben erzeugte, umgewandelte PMT 1 und die SIT an MPU 64. MPU 64 liefert diese an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62, die einen umgewandelten Strom erzeugt.

Die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 empfängt die PAT von TS-Decoder 50 und erzeugt so eine umgewandelte PAT, die nur Information enthält, die sich auf den gewünschten Dienst SV 11 bezieht, und ersetzt die PAT durch diese umgewandelte PAT. An diesem Punkt wird die Paket-ID der NIT, die in der PAT enthalten ist, in die Paket-ID der SIT umgewandelt. Die umgewandelte PAT wird in 42 gezeigt. Auch wird die PMT von TS-Decoder 50 durch die umgewandelte, von MPU 64 empfangene PMT ersetzt. Des Weiteren wird die NIT von TS-Decoder 50 durch die von MPU 64 empfangene SIT ersetzt.

Auf diese Weise wird ein umgewandelter Strom erhalten, in den der gewünschte Dienst ES, Navigationsdaten NVT, die SIT, die umgewandelte PAT und die umgewandelte PMT in Form von Paketen gemultiplext sind.

CPU 58 liefert eine Aufzeichnungsanweisung an MPU 64 (Schritt S 27). Beim Empfang von dieser steuert MPU 64 die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass der umgewandelte Strom auf Magnetband 44 aufgezeichnet wird. 43 ist eine schematische Darstellung des aufgezeichneten, umgewandelten Stroms.

Wenn eine Anweisung für das Beenden der Aufzeichnung von Steuerungseingabeeinheit 54 geliefert wird, dann leitet CPU 58 diese an MPU 64 (Schritt S 28, S 29) weiter. Bei Erhalt dieser Anweisung beendet MPU 64 die Aufzeichnung, die von Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 durchgeführt wird.

Es gilt zu beachten, dass in dem umgewandelten, auf dem Magnetband 44 aufgezeichneten Strom Steuerungsdaten aufgezeichnet sind, egal wie oft die Pakete gemultiplext sind, auch wenn deren Inhalt derselbe ist. Die Wiedergabe kann somit an jedem Punkt auf dem Magnetband durchgeführt werden.

Wenn die Dienstauswahl während der Aufzeichnung verändert wird, wird auch der neu gewählte Dienst vom Zeitpunkt des Umschaltens an aufgezeichnet. Wenn dies geschieht, detektiert die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 die Informationsdiskontinuität und erzeugt als Antwort darauf (oder als Antwort auf eine Anweisung von CPU 58) Steuerungsdaten DIT (Discontinuity Information Table), welche die Stelle der Informationsdiskontinuität angibt. Des Weiteren wird diese DIT, wie in 14 gezeigt, am Anfang des geänderten Dienstes in ein Paket gemultiplext. In ähnlicher Weise wird diese DIT an dessen Anfang gestellt, wenn eine neue Aufzeichnung durchgeführt wird. Eine DIT wird ebenfalls angehängt, wenn verschiedene Programme in demselben Dienst fortlaufend aufgenommen werden.

Das bedeutet, sämtliche in dem Dienst SV 11 enthaltenen Video-, Audio- und Navigationsdaten werden unabhängig von Veränderungen auf dem Empfangsbildschirm, die unter der Steuerung von Navigationsdaten NVT 1, NVT 2 (Veränderungen wie in 29 bis 32 gezeigt) durchgeführt wurden, aufgezeichnet.

Auch wenn in dieser Beschreibung die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 in Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 70 bereitgestellt wurde, könnte sie auch in dem Empfangsgerät 68 bereitgestellt werden. Auf diese Weise kann Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 70 diesen umgewandelten Strom, der direkt von Empfangsgerät 68 ausgegeben wird, aufzeichnen.

(3) Wiedergabemodus

44 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm für den Wiedergabemodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Der Wiedergabemodus wird aktiviert, wenn eine Wiedergabeanweisung von Steuerungseingabeeinheit 54 geliefert wird. In der nachstehenden Beschreibung soll angenommen werden, dass im oben beschriebenen Aufzeichnungsmodus aufgezeichnete Daten wiedergegeben werden.

Zunächst sendet in Schritt S 31 CPU 58 eine Wiedergabeanweisung an MPU 64. Beim Empfang von dieser steuert MPU 64 die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass der umgewandelte Strom von Magnetband 44 gelesen wird. Dieser so gelesene, umgewandelte Strom wird an TS-Decoder 50 geliefert.

Anschließend wird durch Einstellen der umgewandelten PAT-Paket-ID „0x0000" in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird, die umgewandelte PAT von dem umgewandelten Strom getrennt und in Speicher 60 (Schritt S 32) gespeichert. Unter Verwendung der Beschreibung in dieser umgewandelten PAT wird die umgewandelte PMT-Paket-ID „0x0011" erkannt (Schritt S 33).

Ferner wird die umgewandelte PMT-Paket-ID „0x0011" in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird, eingestellt, und die umgewandelte PMT wird so von dem umgewandelten Strom abgetrennt und in Speicher 60 gespeichert (Schritt S 34). Die Beschreibung dieser umgewandelten PMT wird verwendet, um festzustellen, ob Navigationsdaten NVT in dem Dienst, der wiedergegeben werden soll, enthalten sind (Schritt S 341). Die Verarbeitung, wenn keine Navigationsdaten NVT enthalten sind, ist dieselbe wie in 23.

Wenn Navigationsdaten enthalten sind, dann wird die Verarbeitung bei Schritt S 342 fortgesetzt. In Schritt S 342 wird die Beschreibung der umgewandelten PMT verwendet, um die Paket-ID des Eingabeinhalts zu erkennen. Die Paket-IDs „0x0096", „0x0098" und „0x0092" der Videodaten ES (V) 11, Audiodaten ES (A) 11 und Navigationsdaten NVT 1 werden dann erkannt (Schritt S 342).

Anschließend stellt CPU 58 die Paket-IDs der Videodaten ES (V) 11 und Audiodaten ES (A) 11 in dem Register des für die ES-Trennung verwendeten TS-Decoders 50 ein und stellt die Paket-ID der Navigationsdaten NVT1 in dem für die Trennung der Steuerungsdaten verwendeten Register ein.

Dadurch trennt TS-Decoder 50 die Videodaten ES (V) 11 und Audiodaten ES (A) 11 von dem umgewandelten Strom. Die abgetrennten Videodaten ES (V) 11 und Audiodaten ES (A) 11 werden dann an den AV-Decoder 62 ausgegeben (Schritt S 343)

Sobald der AV-Decoder 52 diese erhalten hat, dekomprimiert (entfernt) er die Komprimierung und führt eine D/A-Umwandlung durch, um ein zusammengesetztes Videosignal zu erzeugen. Dieses Signal wird an TV-Anlage 46 gesendet, wo es als Video- und Audiodaten ausgegeben wird. Somit können Videodaten wie in 29 gezeigt erhalten werden.

Auch trennt TS-Decoder 50 Navigationsdaten NVT 1 von dem umgewandelten Strom und speichert sie temporär in Speicher 60 (Schritt S 343). Diese Navigationsdaten NVT1 werden dann ausgewertet und ausgeführt (Schritt S 345). Diese teilweise Verarbeitung ist dieselbe wie im Empfangsmodus von 37. Infolgedessen werden, wie in 29 gezeigt, Schaltflächen B0, B1 und B2 angezeigt, wobei sich Schaltfläche B0 in einem ausgewählten Zustand befindet.

Anschließend wird die ausgewählte Schaltfläche wie in 29, 30 und 31 gezeigt, verändert, wenn die Tasten für die Bewegung des Cursors 80, 82 von Fernbedienung 78 gedrückt werden. Auch wird zu dem Inhalt für das Teleshopping von Bekleidung umgeschaltet, wenn die Auswahltaste 84 in dem Zustand von 31 gedrückt wird, wie in 32 gezeigt. Ferner erfolgt in dem Zustand, wo Schaltfläche B10 von 32 ausgewählt ist, bei Drücken von Auswahltaste 84, ein Telefonanruf an das Osaka Center und eine Bestellung des Produkts geht ein. Das Protokoll für diesen Vorgang ist wie in 39 gezeigt in Speicher 60 aufgezeichnet.

Es gilt zu beachten, dass der Unterschied zwischen einer im Empfangsmodus erfolgen Kommunikation und einer im Wiedergabemodus erfolgen Kommunikation in der „Modus"-Spalte aufgezeichnet ist.

Wie oben beschrieben kann der Inhalt sogar im Wiedergabemodus, genauso wie im Empfangsmodus, mit Hilfe einer Steuerung durch den Benutzer interaktiv verändert werden.

Wenn CPU 58 während der Wiedergabe das Vorliegen einer DIT in dem umgewandelten Strom entdeckt, kehrt sie zurück zu Schritt S 32 und führt die folgende Verarbeitung der umgewandelten PAT aus (Schritt S 37). Dies ist so, weil die DIT eine Diskontinuitätsstelle in den aufgezeichneten Daten angibt. Sie beendet auch die Anzeige des Bildes (Schaltfläche B0 etc.) für Steuerungszwecke, das in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten angezeigt wurde und stellt sicher, dass keine interaktive Verarbeitung basierend auf den aktuell gespeicherten Navigationsdaten durchgeführt wird.

Liegt eine Anweisung zum Beenden der Wiedergabe von Steuerungseingabeeinheit 54, wie etwa Fernbedienung 38, vor, dann sendet CPU 58 diese an MPU 64 (Schritte S 38, S 39). Beim Empfang von dieser steuert MPU 64 die Aufzeichnungs-/Leseeinheit 66 derart, dass der Lesevorgang von Magnetband 44 beendet wird.

5.2.3 Weitere Ausführungsformen

In der Ausführungsform von 34 wurde das Umwandlungsmittel 36 mit Hilfe von TS-Decoder 50, der den umgewandelten Strom erzeugenden Einheit 62 und CPU 58 implementiert (insbesondere Schritte S 24 und S 25). Auch wurde Wiederherstellungsmittel 40 mit Hilfe von TS-Decoder 50 und CPU 58 (insbesondere Schritte S 32, S 33, S 34, S 342, S 343 and S 345) implementiert. Da TS-Decoder 50 somit sowohl dem Umwandlungsmittel als auch dem Wiederherstellungsmittel gemeinsam ist, kann der Aufbau vereinfacht werden.

Auch wenn CPU 58 in der Ausführungsform von 34 einen Teil der Erzeugung des umgewandelten Stroms (Schritte S 24, S 26) durchführte, könnten diese Verarbeitungsschritte auch von der den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 durchgeführt werden. Ferner wäre es auch möglich, dass der Transportstrom von Descrambler 48 direkt auf die den umgewandelten Strom erzeugenden 62 Einheit angewendet wird, auch wenn nur in TS-Decoder 50 ausgewählte Pakete an die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 geliefert wurden. In diesem Fall führt die den umgewandelten Strom erzeugende Einheit 62 die Auswahl der benötigten Pakete durch.

Es gilt zu beachten, dass, obwohl dies in 34 durch ein Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 gezeigt wurde, das Empfangsgerät auch nur aus einer Empfangseinheit 68 bestehen könnte. In diesem Fall kann ein Terminal für die Datenausgabe für das Aufzeichnen bereitgestellt werden, um den Ausgabestrom 50a des TS-Decoders zu extrahieren, sowie ein Terminal für die Dateneingabe für die Wiederherstellung, um den umgewandelten Strom 50b von der Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 zu empfangen.

Auch kann das Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät ausschließlich aus Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 bestehen. Ferner könnte dies ein Wiedergabegerät sein, das ausschließlich aus der Wiedergabefunktion von Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 besteht und ein Aufzeichnungsgerät, das ausschließlich aus der Aufzeichnungsfunktion von Aufzeichnungs-/Wiedergabeeinheit 70 besteht.

Auch könnten Daten in ihrem noch verschlüsselten Zustand aufgezeichnet werden, obwohl in der obigen Ausführungsform entschlüsselte Daten aufgezeichnet wurden. In diesem Fall können die ECM-Daten direkt aufgezeichnet werden oder können als Teil der EIT-Daten aufgezeichnet werden.

Auch wenn in der obigen Ausführungsform der Fall, in dem zwei Sätze von Video-/Audiodaten und zwei Sätze von Navigationsdaten verwendet wurden, veranschaulicht wurde, wäre es auch möglich, drei oder mehr Sätze von Video-/Audiodaten und entsprechend drei oder mehr Sätze von Navigationsdaten zu verwenden. Es wäre auch möglich, einen einzelnen Satz von Navigationsdaten mit Bezug auf eine Vielzahl von Video-/Audio-[Strömen] oder eine Vielzahl von Sätzen von Navigationsdaten mit Bezug auf einen einzelnen Video-/Audio-[Strom] zu verwenden.

In der obigen Ausführungsform wurde die Verlinkung implementiert, indem alle untereinander verlinkten THE-Navigationsdaten in Speicher 60 gespeichert wurden (Aufzeichnungsgerät mit wahlfreiem Zugriff), wenn der Empfang oder die Wiedergabe über wiederholte Übertragung eines einzigen Satzes von Navigationsdaten (wiederholt und aufeinander folgend aufgezeichnet) durchgeführt wurde. Die Kapazität von Speicher 60 kann dadurch verringert werden. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn eine hohe Anzahl von Navigationsdaten verlinkt ist.

Andererseits können alle untereinander verlinkten Elemente der Navigationsdaten in Speicher 60 gespeichert werden, wenn die Anzahl der miteinander verbundenen Navigationsdatenelemente klein ist oder wenn der Speicher 60 über ungenutzte Speicherkapazitäten verfügt. Die Wiederholungsfrequenz, mit der eine wiederholte Übertragung von Navigationsdaten durchgeführt wird, kann so verringert werden. Auch kann die Link-Verarbeitung schnell durchgeführt werden.

Auch wäre es möglich, die Videodaten als statische Bilder zu übertragen und diese zu empfangen, aufzuzeichnen und wiederzugeben, obwohl in der obigen Ausführungsform die Videodaten als Video übertragen wurden und dieses empfangen, aufgezeichnet und wiedergegeben wurde. In diesem Fall wird, wie in

45 gezeigt, ein Satz von stehenden Bildern A, B, C, D wiederholt als Videodaten ES übertragen. Durch Beschreiben der Beziehungen der Verlinkungen dieser Vielzahl von stehenden Bildern A, B, C, D untereinander in der Objekttabelle und Hyperlinktabelle der Navigationsdaten kann ein Dienst mit interaktiver Funktion auf dieselbe Weise wie in dem Falle des oben beschriebenen Videos implementiert werden.

6. Fünfte Ausführungsform 6.1. Übertragungsgerät

Der grundlegende Aufbau eines Übertragungsgeräts in dieser Ausführungsform ist wie in 2 gezeigt. Jedoch sind die mit Hilfe der die Steuerungsdaten erzeugenden Einheit 6 erzeugten Navigationsdaten anders als in der vierten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform beinhalten die Navigationsdaten eine Anweisung, um den Verarbeitungsinhalt in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen den beiden Umgebungen, die gefunden wurden, indem die Aufzeichnungsumgebung am empfangenden Ende während der Aufzeichnung und die Wiedergabeumgebung während der Wiedergabe verglichen wurden, zu verändern.

Betrachtet man die in der vorhergehenden Ausführungsform beschriebenen Navigationsdaten als Beispiel, dann werden in dieser Ausführungsform zum Beispiel Navigationsdaten NVT 1, NVT 2 wie in 46 und 47 gezeigt, von dem Übertragungsgerät aus übertragen. In allen Navigationsdaten NVT 1, NVT 2 unterscheiden sich die Skriptinhalte, die in der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms angegeben sind, von denen von 27 und 28. Die Einzelheiten dieser Skripte werden bei der Verarbeitung des Empfangsgeräts angegeben.

6. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 6.2.1 Allgemeiner Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

48 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß dieser Ausführungsform. In dieser Ausführungsform wird ein Mittel für das Ermitteln der Aufzeichnungsumgebung 72 bereitgestellt, das die Umgebung bei Erzeugung des umgewandelten Stroms ermittelt (d.h. die Umgebung beim Aufzeichnen), und das Umwandlungsmittel 36 erzeugt einen umgewandelten Strom, der diese Aufzeichnungsumgebung einschließt. Infolgedessen schließt der umgewandelte Strom, der auf Aufzeichnungsmedium 44 aufgezeichnet ist, die Aufzeichnungsumgebung ein.

Das Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 ermittelt die Umgebung bei der Wiedergabe. Wiederherstellungsmittel 40 vergleicht die von dem Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 erhaltene Wiedergabeumgebung mit der Aufzeichnungsumgebung, die von dem Aufzeichnungsmedium gelesen wird, und verändert den Inhalt der Wiedergabesteuerung als Reaktion auf die Unterschiede zwischen diesen beiden Umgebungen.

Die Wiedergabe kann aus diesem Grund in geeigneter Weise in Übereinstimmung mit den Unterschieden zwischen der Aufzeichnungsumgebung und der Wiedergabeumgebung erfolgen.

6.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

Ein Blockschaltbild des Falles, in dem das in 48 gezeigte Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 unter Verwendung einer CPU implementiert ist, ist mit 34 identisch.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Untenstehend werden die Funktionsweisen des Empfangsmodus, des Aufzeichnungsmodus und des Wiedergabemodus beschrieben.

(1) Empfangsmodus

Die Verarbeitung im Empfangsmodus ist dieselbe wie in 36. Allerdings unterscheidet sich der Inhalt der in Schritt S 195 ausgewerteten und ausgeführten Navigationsdaten davon.

Für die Beschreibung wird das in den vorherigen Ausführungsformen beschriebene Teleshopping als Beispiel gewählt. Wie in den vorherigen Ausführungsformen kommt ein Transportstrom TS 1 wie in 24 gezeigt, an. Es soll angenommen werden, dass Navigationsdaten NVT 1, NVT 2 wie in 46 und 47 gezeigt, ankommen.

Es soll angenommen werden, dass der Bildschirm sich in dem in 32 gezeigten Zustand befindet und die Auswahltaste 84 von Fernbedienung 78 gedrückt wird. In 32 liegt ein Zustand vor, in dem Schaltflächen in Übereinstimmung mit Navigationsdaten NVT 2 angezeigt werden und Schaltfläche B10 ausgewählt ist. CPU 58 ermittelt aus diesem Grund den Steuerungsprogrammindex „0", der in der Spalte des Steuerungsprogrammindex „0" der Objekttabelle der Navigationsdaten NVT 2 von 47 angegeben ist. Sie erhält dann das dem Steuerungsprogrammindex „0" entsprechende Skript aus der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms und führt dieses aus.

Die erste Zeile dieses Skripts ist eine „If"-Aussage (Falls-Aussage) Ist die Bedingung, die nach der „If"-Aussage folgt, erfüllt, wird das Skript nach „then" ausgeführt, ist sie nicht erfüllt, wird das Skript nach "then" (bis "endif") ignoriert. In diesem Fall lautet die Bedingung, dass Modus=Wiedergabe, d.h., die Bedingung ist, ob das System sich im Wiedergabemodus befindet oder nicht. Die CPU 58 speichert in Speicher 60 den aktuellen Betriebsmodus, der als Reaktion auf eine Steuerungseingabe von Steuerungseingabeeinheit 54 umgeschaltet wird. CPU 58 wertet daraufhin die Bedingung in Übereinstimmung damit aus.

Da sich das System aktuell im Empfangsmodus befindet, ist die „If"-Bedingung der ersten Zeile nicht erfüllt, somit wird die Verarbeitung bei der Ausführung der nächsten "If"-Aussage fortgesetzt. Die Bedingung ist nun, ob das System sich im Empfangsmodus befindet oder nicht. Da sich das System aktuell im Empfangsmodus befindet, wird das Skript nach dem „then" ausgeführt. Das bedeutet, dass send_string (Index 1, Index 2) ausgeführt wird. Dadurch wird ein Telefonanruf bei dem Osaka Center getätigt und eine Bestellung über das Produkt „B133" aufgegeben.

(2) Aufzeichnungsmodus

49 zeigt in Form eines Flussdiagramms das Programm des Aufzeichnungsmodus, das in Speicher 60 aufgezeichnet ist. Die grundlegende Verarbeitung ist dieselbe wie in 40. Bei Schritt S 232 stellt CPU 58 die Paket-ID (in der NIT angegeben) der Steuerungsdaten TDT (time and date table, Zeit- und Datumstabelle), welche die aktuelle Zeit sowie das aktuelle Datum angibt, in dem Register von TS-Decoder 50, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird, ein. Der Inhalt der TDT wird damit in Speicher 60 gespeichert. TDTs werden häufig gesendet und die CPU behält nur die aktuellste TDT in dem Speicher 60 zurück.

Anschließend enthält CPU 58, wenn die SIT erzeugt wird, den Inhalt der TDT, d.h. die aktuelle Zeit und das Datum, in der Beschreibung der SIT (zum Beispiel, dem Deskriptorbereich) (Schritt S 25). Infolgedessen sind die Aufzeichnungszeit und das Datum als Aufzeichnungsumgebung in dem umgewandelten Strom, der auf Magnetband 44 aufgezeichnet ist, enthalten.

Es gilt zu beachten, dass die Aufzeichnungszeit auch über eine in dem Gerät inkorporierte Kalender- oder Uhrvorrichtung extrahiert und aufgezeichnet werden könnte.

(3) Wiedergabemodus

Die Verarbeitung im Empfangsmodus ist dieselbe wie in 44. Allerdings unterscheidet der Inhalt der in Schritt S 345 ausgewerteten und ausgeführten Navigationsdaten davon. Es sei nun angenommen, dass der oben beschriebene Teleshopping-Dienst auf Magnetband 44 aufgezeichnet wird.

Es sei weiterhin genau wie bei der Beschreibung des Empfangsmodus angenommen, dass Auswahltaste 84 der Fernbedienung 78 gedrückt wird, wenn der in 32 gezeigte Zustand wiedergegeben wird. In 32 liegt ein Zustand vor, in dem Schaltflächen in Übereinstimmung mit Navigationsdaten NVT 2 angezeigt werden und Schaltfläche B10 ausgewählt ist. CPU 58 ermittelt aus diesem Grund den Steuerungsprogrammindex „0", der in der Spalte des Steuerungsprogrammindex „0" der Objekttabelle von Navigationsdaten NVT 2 von 47 angegeben ist. Sie erhält dann das dem Steuerungsprogrammindex „0" entsprechende Skript aus der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms und führt dieses aus.

Das System befindet sich zu diesem Zeitpunkt gerade im Wiedergabemodus, so dass die "if"-Bedingung der ersten Zeile erfüllt ist, und das Skript nach dem „then" der zweiten Zeile ausgeführt wird. Zunächst führt CPU 58 "get_record_time Tr" aus. Dies stellt eine Anweisung, die auf dem Magnetband 44 aufgezeichnete Aufzeichnungszeit zu ermitteln und diese in Variable Tr einzusetzen, dar. CPU 58 ermittelt die SIT, indem sie die Paket-ID der SIT in dem Register von TS-Decoder 50 einstellt, der für die Trennung der Steuerungsdaten verwendet wird. Des Weiteren extrahiert sie die Aufzeichnungszeitinformation, die als Inhalt dieser SIT enthalten ist und speichert diese als Variable Tr in Speicher 60.

Anschließend führt sie "get_current_time Tc" aus. Dies ist eine Anweisung, die aktuelle Zeit zu ermitteln und sie in Variable Tc einzusetzen. CPU 58 ermittelt die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum von einer Kalendervorrichtung und einer Uhrvorrichtung (nicht gezeigt), die inkorporiert sind und speichert diese als Variable Tc in Speicher 60.

Ferner wird in der „if"-Aussage der nächsten Zeile eine Entscheidung getroffen, ob nach der Aufzeichnungszeit und dem Datum Tr bis zum aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit Tc 10800 Minuten oder mehr vergangen sind. Wenn nicht mehr als 10800 Minuten vergangen sind, wird „send_string_(index0, index2)" ausgeführt, das Osaka Center angerufen und eine Produktbestellung wird aufgegeben. Wenn mehr als 10800 Minuten vergangen sind, wird "send_string_(index0, index2)" nicht ausgeführt.

Wie oben beschrieben kann mit dieser Ausführungsform erreicht werden, dass auch wenn ein Bestellvorgang für ein Produkt wie etwa beim Teleshopping während der Wiedergabe durchgeführt wird, die Produktbestellung nicht aufgegeben wird, wenn der Bestellzeitraum (10800 Minuten in dem oben beschriebenen Fall) abgelaufen ist.

Dies kann derart ausgestaltet werden, dass eine Nachricht über diese Tatsache auf dem Bildschirm von TV-Anlage 46 angezeigt wird, falls eine Bestellung nicht ausgeführt wurde, obwohl der Bestellvorgang für das Produkt durchgeführt wurde. Dies kann auch durch ein Skript der Navigationsdaten festgelegt werden.

Unter Verwendung eines Skripts wie in 50 gezeigt, ist es möglich, festzulegen, dass, wenn die Beziehung zwischen der Aufzeichnungszeit und dem Aufzeichnungsdatum und der Wiedergabezeit und dem Wiedergabedatum Bedingung A erfüllt, eine Verlinkung mit Inhaltsindex „0" erfolgt; ist sie nicht erfüllt, dann erfolgt die Verlinkung mit Inhaltsindex „1". Das bedeutet, dass, obwohl derselbe Vorgang durchgeführt wird (zum Beispiel die Bedienung des Steuerungsprogramms), es möglich ist, dass die Verlinkung mit einem anderen Inhalt in Übereinstimmung mit dem Unterschied zwischen der Aufzeichnungszeit und dem Aufzeichnungsdatum und der Wiedergabezeit und dem Wiedergabedatum erfolgt. Auf diese Weise kann bei der Wiedergabe geeigneter Inhalt entsprechend der Diskrepanz zwischen Aufzeichnungsdatum und Aufzeichnungszeit ausgegeben werden.

Auch wenn in der obigen Ausführungsform die Ausführungsbedingung in dem Skript als eine "If"-Aussage festgelegt wurde, wäre es genauso möglich, eine Tabelle zu den Ausführungsbedingungen wie in der unten veranschaulichten sechsten Ausführungsform bereitzustellen.

6.2.3 Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung

In der oben beschriebenen Ausführungsform wurden das Datum und die Zeit als die Aufzeichnungs- und Wiedergabeumgebung verwendet. Es wäre jedoch auch möglich, nur das Aufzeichnungsdatum oder die Aufzeichnungszeit zu verwenden. Es wäre auch möglich, den Wochentag oder die Unterscheidung, ob der Tag ein Feiertag ist oder nicht, zu verwenden.

In der obigen Ausführungsform wurden das Aufzeichnungsdatum und die Aufzeichnungszeit sowie das Wiedergabedatum und die Wiedergabezeit als Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung verwendet. Jedoch könnten auch das für das Aufzeichnen verwendete Gerät und das für die Wiedergabe verwendete Gerät als Aufzeichnungs- und Wiedergabeumgebung verwendet werden. Zum Beispiel könnte der Gerätetyp als Aufzeichnungsumgebung aufgezeichnet werden und mit dem Gerätetyp des Aufzeichnungsgeräts und des Wiedergabegeräts in den Navigationsdaten verglichen werden, und es könnte eine Aussage bereitgestellt werden, auf deren Grundlage die Wiedergabe mit dem in Übereinstimmung mit dem Unterschied zwischen diesen umgewandelten Aufzeichnungsdatenformat etc. erfolgt. Auch könnten der Aufzeichnungsort oder der Wiedergabeort als die Aufzeichnungsumgebung oder als die Wiedergabeumgebung verwendet werden.

Auch wenn in der obigen Ausführungsform die Aufzeichnungsumgebung in der SIT angegeben wurde, könnte sie auch in der umgewandelten PAT oder der umgewandelten PMT etc. angegeben werden.

6.3. Weitere Ausführungsformen

In der obigen Ausführungsform wurden Daten, die den Grad der Diskrepanz zwischen der Aufzeichnungsumgebung und der Wiedergabeumgebung und den Verarbeitungsinhalt für die Verarbeitung desselben angeben, in dem Transportstrom von dem Übertragungsgerät übertragen, und das Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät am empfangenden Ende veränderte seinen Verarbeitungsinhalt in Übereinstimmung mit diesen Daten in Übereinstimmung mit der Diskrepanz zwischen der Aufzeichnungsumgebung und der Wiedergabeumgebung. Es ist dadurch möglich, flexibel vom Übertragungsende aus den Grad der Diskrepanz zwischen Aufzeichnungsumgebung und Wiedergabeumgebung zu bestimmen und festzulegen, sodass der Verarbeitungsinhalt dies verarbeiten kann. Allerdings ist es wie bei der zweiten Ausführungsform von 16 möglich, am Empfangs-/Aufzeichnungs/Wiedergabegerät Information bezüglich des Grades der Diskrepanz zwischen Aufzeichnungs- und Wiedergabeumgebung bereitzustellen, die dann mit Hilfe des Verarbeitungsinhalts verarbeitet wird.

In der obigen Ausführungsform wird ein einziger Satz von Navigationsdaten wiederholt übertragen (wiederholt nacheinander aufgezeichnet). Des Weiteren werden in diesen Navigationsdaten Bilder für Steuerungszwecke beschrieben, so dass es möglich wird, zu unterscheiden, welcher Zustand ausgewählt ist, sowie Links oder Anzeigedaten von dem ausgewählten Zustand entsprechenden Video-/Audiodaten. Somit wurde ein Beispiel für einen Dienst mit interaktiver Funktion beschrieben. Allerdings ist das Verfahren für das Implementieren der interaktiven Funktion nicht auf das oben Beschriebene beschränkt und kann für jeden Dienst mit interaktiver Funktion angewendet werden, in welchem der Verarbeitungsinhalt durch Aufzeichnen der Umgebung auf einem Aufzeichnungsmedium während der Aufzeichnung und durch Vergleichen mit der Umgebung bei der Wiedergabe verändert werden kann.

7. Sechste Ausführungsform 7.1. Übertragungsgerät

Der grundlegende Aufbau eines Übertragungsgeräts bei dieser Ausführungsform ist wie in 2 gezeigt. Jedoch sind die mit Hilfe der die Steuerungsdaten erzeugende Einheit 6 erzeugten Navigationsdaten anders als bei der fünften Ausführungsform. In dieser Ausführungsform enthalten die Navigationsdaten eine Aussage, um den Verarbeitungsinhalt in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung bei der Wiedergabe zu verändern.

Betrachtet man beispielhaft das Teleshopping aus den vorherigen Ausführungsformen, dann werden in dieser Ausführungsform Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 wie in 51 und 52 gezeigt, von dem Übertragungsgerät übertragen In allen Navigationsdaten NVT 1, NVT 2 wird eine Bedingungsspalte in der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms bereitgestellt, und eine entsprechende Tabelle zu den Ausführungsbedingungen wird neu hinzugefügt. Die Einzelheiten dieser Ausführungsbedingungen werden bei der Verarbeitung des Empfangsgeräts angegeben.

7.2. Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 7.2.1 Allgemeiner Aufbau des Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

53 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts gemäß dieser Ausführungsform. In dieser Ausführungsform wird ein Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 bereitgestellt, das die Umgebung bei der Wiedergabe ermittelt. Im Wiedergabemodus gibt Wiederherstellungsmittel 40 geeigneten Wiedergabeinhalt in Abhängigkeit von der jeweiligen Umgebung aus und berücksichtigt dabei die über das Mittel für das Ermitteln der Wiedergabeumgebung 74 erhaltene Wiedergabeumgebung.

Infolgedessen kann in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung eine geeignete Wiedergabe erreicht werden.

7.2.2 Spezifisches Beispiel für Aufbau und Funktionsweise eines Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegeräts

Das Blockschaltbild des Falles, in dem das in 53 gezeigte Empfangs-/Aufzeichnungs-/Wiedergabegerät 32 unter Verwendung einer CPU implementiert ist, ist mit 34 identisch.

Dieses Gerät weist drei Modi auf: den Empfangsmodus, den Aufzeichnungsmodus und den Wiedergabemodus. Untenstehend werden die Funktionsweise von Empfangsmodus, Aufzeichnungsmodus und Wiedergabemodus beschrieben.

(1) Empfangsmodus

Die Verarbeitung im Empfangsmodus ist dieselbe wie in 36. Allerdings unterscheidet sich der Inhalt der in Schritt S 195 ausgewerteten und ausgeführten Navigationsdaten davon.

Für die Beschreibung wird das in den vorherigen Ausführungsformen beschriebene Teleshopping als Beispiel gewählt. Es sei angenommen, dass Navigationsdaten NVT 1 und NVT 2 wie in 51 und 52 gezeigt von dem Übertragungsgerät übertragen werden.

Es soll angenommen werden, dass der Bildschirm sich in dem in 32 gezeigten Zustand befindet und die Auswahltaste 84 von Fernbedienung 78 gedrückt wird. In dem Zustand von 32 werden Schaltflächen in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten NVT 2 angezeigt, und die Schaltfläche B10 befindet sich im ausgewählten Zustand. Infolgedessen ermittelt CPU 58 den in der Spalte des Steuerungsprogrammindex „0" der Objekttabelle der Navigationsdaten NVT 2 von 52 angegebenen Steuerungsprogrammindex 0. Anschließend ermittelt sie das Skript und den Zustand, der Programmsteuerungsindex „0" der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms entspricht.

Da „0" in der Bedingungsspalte angegeben wird, wird ein Zustand, der dem Index der Ausführungsbedingung „3" der Tabelle zu den Ausführungsbedingungen entspricht, ermittelt. Das bedeutet, die Zeitbeschränkung „23:59 am 31. August 1998" wird erhalten. CPU 58 ermittelt das aktuelle Datum und die Zeit von der TDT in dem Transportstrom oder der inkorporierten Kalender-/Uhrvorrichtung etc. (Mittel für das Ermitteln der Empfangszeit) und bestimmt, ob die aktuelle Zeit die oben erwähnte Zeitbeschränkung für die Ausführung überschritten hat Falls die Zeitbeschränkung für die Ausführung nicht überschritten wurde, wird das dem Steuerungsprogrammindex „0" entsprechende Skript der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms ausgeführt. Infolgedessen erfolgt ein Telefonanruf bei dem Osaka Center, und eine Bestellung für ein Produkt wird aufgegeben.

Falls die Ausführungszeit überschritten wurde, wird das obige Skript nicht ausgeführt und es erfolgt keine Bestellung.

(2) Aufzeichnungsmodus

Die Verarbeitung im Empfangsmodus ist dieselbe wie in 40.

(3) Wiedergabemodus

Die Verarbeitung im Wiedergabemodus ist dieselbe wie bei 44. Allerdings unterscheidet sich der Inhalt der in Schritt S 345 ausgewerteten und ausgeführten Navigationstabelle davon. Es sei nun für die folgende Beschreibung angenommen, dass der oben beschriebene Teleshopping-Dienst auf Magnetband 44 aufgezeichnet wird.

Es sei weiterhin genau wie bei der Beschreibung des Empfangsmodus angenommen, dass Auswahltaste 84 von Fernbedienung 78 gedrückt wird, wenn der in 32 gezeigte Zustand wiedergegeben wird. In dem Zustand von 32 werden Schaltflächen in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten NVT 2 angezeigt, und die Schaltfläche B10 ist ausgewählt. CPU 58 ermittelt dadurch den Steuerungsprogrammindex „0", der in der Spalte des Steuerungsprogrammindex „0" der Objekttabelle von Navigationsdaten NVT 2 von 47 angegeben ist.

Anschließend erhält sie das Skript und die Bedingung, die Steuerungsprogrammindex „0" der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms entspricht. Da „0" in der Bedingungsspalte angegeben ist, wird ein Zustand, der dem Index der Ausführungsbedingung „3" der Tabelle zu den Ausführungsbedingungen entspricht, ermittelt. Das bedeutet, die Tatsache, dass die Zeitbegrenzung „23:59 am 31. August 1998" ist, wird erhalten. CPU 58 ermittelt das aktuelle Datum und die Zeit aus der TDT in dem Transportstrom oder einer inkorporierten Kalender- oder Uhrvorrichtung etc. (Mittel für das Ermitteln der Empfangszeit) und bestimmt, ob das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit die oben erwähnte Zeitbeschränkung für die Ausführung überschritten haben.

Falls die Beschränkung der Ausführungszeit nicht überschritten wurde, wird das dem Steuerungsprogrammindex „0" entsprechende Skript der Definitionstabelle des Steuerungsprogramms ausgeführt. Dafür erfolgt ein Telefonanruf bei dem Osaka Center, und eine Bestellung eines Produkts wird aufgegeben.

Falls die Ausführungszeit überschritten wurde, wird das obige Skript nicht ausgeführt, und es erfolgt keine Bestellung.

Wie oben beschrieben, kann diese Ausführungsform derart ausgestaltet sein, dass auch wenn der Vorgang für das Aufgeben einer Produktbestellung während der Wiedergabe ausgeführt wurde, keine Produktbestellung erfolgt, wenn die Zeitbeschränkung für das Aufgeben einer Bestellung (23:59 am 31. August 1998 im obigen Fall) überschritten wurde.

Es gilt zu beachten, dass, falls keine Produktbestellung erfolgte, eine Nachricht über diese Tatsache auf dem Bildschirm der TV-Anlage 46 angezeigt werden kann, auch wenn der Vorgang für das Durchführen einer Produktbestellung erfolgt ist. Dies kann auch in dem Skript der Navigationsdaten festgelegt werden.

Auch wenn in der obigen Ausführungsform die Bedingung für das Ausführen in der Tabelle zu den Ausführungsbedingungen festgelegt wurde, wäre es möglich, dass dies in dem Skript als eine „if"-Aussage angegeben wird, wie bei der fünften Ausführungsform.

7.2.3 Wiedergabeumgebung

In der obigen Ausführungsform wurden das Datum und die Zeit als die Aufzeichnungs- und Wiedergabeumgebung verwendet. Es wäre jedoch auch möglich, nur das Aufzeichnungsdatum oder die Aufzeichnungszeit zu verwenden. Es wäre auch möglich, den Wochentag zu verwenden oder die Unterscheidung, ob der Tag ein Feiertag ist oder nicht.

In der obigen Ausführungsform wurden Wiedergabedatum und Wiedergabezeit als Wiedergabeumgebung verwendet und der Ausführungsinhalt wurde bestimmt, indem eine Beurteilung dieses Wiedergabedatums und der Wiedergabezeit in Übereinstimmung mit den Navigationsdaten erfolgte. Jedoch wäre es auch möglich, den Ausführungsinhalt unter Verwendung des für die Wiedergabe verwendeten Geräts als Wiedergabeumgebung sowie der Navigationsdaten zu bestimmen, um eine Entscheidung bezüglich dieses Wiedergabegeräts zu treffen. Auch könnte der Wiedergabeort als Wiedergabeumgebung verwendet werden.

Zum Beispiel war in der obigen Ausführungsform festgelegt, welche Schaltfläche im ursprünglichen Zustand ausgewählt und angezeigt wurde. Jedoch könnten die Navigationsdaten vorschreiben, welche Schaltfläche in Übereinstimmung mit der Wiedergabeumgebung (zum Beispiel dem Standort des Wiedergabegeräts) ausgewählt und in dem ursprünglichen Zustand angezeigt wird. Wenn dies geschehen ist, dann ist die ursprüngliche Bildschirmanzeige, die bei Durchführung der Wiedergabe mit einer in Osaka angeordneten Vorrichtung erhalten wird, die Anzeige von 29, während die ursprüngliche Bildschirmanzeige, die bei Durchführung der Wiedergabe mit einem in Osaka angeordneten Gerät erhalten wird, die Anzeige von 30 ist.

Genauso ist es möglich, die ursprünglichen Audiodaten einer zweisprachigen Rundfunksendung in Übereinstimmung mit der Wiedergabebedingung auszuwählen (zum Beispiel, dem Ort, an dem sich das Wiedergabegerät befindet).

Es gilt zu beachten, dass eine optimale ursprüngliche Bildschirmanzeige in Übereinstimmung mit der Empfangsumgebung durch das Durchführen eines ähnlichen Verfahrens in Übereinstimmung mit der Empfangsumgebung (zum Beispiel dem Standort des Empfangsgeräts) erhalten werden kann.

8. Siebte Ausführungsform

In den obigen Ausführungsformen werden in den 46 und 47 gezeigte Navigationsdaten verwendet. Navigationsdaten können durch HTML (Hyper Text Markup Language) wie in den 54 und 55 gezeigt, beschrieben werden. Da HTML im Internet weit verbreitet ist, sind mit Hilfe von HTML beschriebene Navigationsdaten mit dem Computer kompatibel.

In 54 wird die Anzeigeposition von Schaltfläche B0 mit „Ieft:500; top:200" von Abschnitt 200 angegeben. „normal_bitmap_file: bitmap0" gibt eine Anweisung, die Daten „bitmap0" als nicht-ausgewählten Zustand zu verwenden, und „focused_bitmap_file:bitmap1" gibt eine Anweisung, die Daten „bitmap1" als ausgewählten Zustand zu verwenden. „Ieft:500; top:200" zeigt die Anzeigeposition der Schaltfläche an. "onclick="shopping_osaka0"" gibt eine Anweisung für ein Skript, das ausgeführt werden sollte, wenn eine ausgewählte Schaltfläche ausgewählt und bestätigt wird. Bezüglich der weiteren Schaltflächen B1 und B2 werden ähnliche Anweisungen gegeben.

Abschnitt 210 beschreibt ein Skript „shopping_osaka_(0)", das ausgeführt wird, wenn die Schaltfläche für das Aufgeben der Bestellung in Osaka ausgewählt und bestätigt wird. Abschnitt 220 beschreibt ein Skript „shopping_tokyo_()", das ausgeführt wird, wenn die Schaltfläche für das Aufgeben der Bestellung in Tokyo ausgewählt und bestätigt wird. Der Inhalt des Skripts ist derselbe wie in 46.

Abschnitt 230 beschreibt ein Skript "goto_clothing_store0", das ausgeführt wird, wenn die Schaltfläche für das Bewegen zu dem Bekleidungsgeschäft ausgewählt und bestätigt wird.

In 54 und 55 gezeigte HTML-Skripte entsprechen den in den 46 und 47 gezeigten Skripten und weisen dieselben Ergebnisse auf wie die in den 46 und 47 gezeigten Skripte. Weitere selbstbeschreibende Sprachen wie etwa XML (eXtensible Markup Language) oder BML (Broadcast Markup Language) können anstelle von HTML verwendet werden.

9. Achte Ausführungsform

In den obigen Ausführungsformen wird eine SIT, welche die in der empfangenen neuesten TDT beschriebene Zeit und das Datum einschließt, in dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet, und die Aufzeichnungszeit und das Datum werden erhalten, indem die Zeit und das Datum der SIT von dem Aufzeichnungsmedium gelesen werden. Der Ablauf dieses Verfahren ist zwar einfach, die aufgezeichnete Zeit ist jedoch nicht exakt. Wie in 57 gezeigt, wird die Zeit t1 während der Zeitdauer 301 und die Zeit t2 während der Zeitdauer 302 aufgezeichnet.

Wenn eine exakte Zeitangabe benötigt wird, kann das folgende Verfahren angewendet werden. Unter Bezugnahme auf 56 stellt CPU 58 die Uhr 61 mit dem Kalender unter Verwendung der empfangenen TDT ein. CPU 58 erhält die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum von der Uhr 61 und zeichnet dieselben als Teil der SIT auf, wenn die SIT erzeugt wird. So kann eine exakte Aufzeichnungszeit auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden.

Im Wiedergabemodus erhält man die Aufzeichnungszeit über die Zeit und das Datum, das als ein Teil der SIT von dem Aufzeichnungsmedium wiedergegeben wird. CPU 58 erhält die Aufzeichnungszeit von der SIT und behält die aktuellste Aufzeichnungszeit in dem Speicher 60 bei.

Bei Erhalt der Aufzeichnungszeit ist die erhaltene Aufzeichnungszeit nicht exakt. Timer 63 (innerhalb von CPU 58) kann für das Erhalten einer exakten Aufzeichnungszeit verwendet werden. Unter Bezugname auf 58 wird der Timer 63 erneut eingestellt und erneut gestartet, wenn die Aufzeichnungszeit in der SIT erhalten wird. Wenn die Aufzeichnungszeit erhalten wird, dann wird eine exakte Aufzeichnungszeit, die berechnet wird, indem die Timer-Zählzeit &Dgr;t zu der Zeit t1, die in der aktuellsten SIT gezeigt ist, addiert wird, als t1 + &Dgr;t erhalten. Eine weitere Uhr mit einem Kalender, der mit Hilfe der SIT eingestellt wird, kann anstelle des Timers 63 bereitgestellt werden.

In der obigen Ausführungsform wird die Uhr 61, welche die aktuelle Zeit zeigt, durch die TDT im Empfangs- und im Aufzeichnungsmodus eingestellt, wird jedoch durch die TDT im Wiedergabemodus nicht eingestellt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass TS-Decoder 50 den umgewandelten Strom von dem Aufzeichnungsmedium liest und verarbeitet und die TDT nicht von dem gesendeten Transportstrom erhält. Daher kann ein Fehler in der von der Uhr 61 erhaltenen aktuellen Zeit vorliegen.

Um dieses Problem zu verhindern, wird ein weiterer TS-Decoder 150, der sich von TS-Decoder 50, unterscheidet, bereitgestellt, wie in 59 gezeigt. Im Wiedergabemodus erhält CPU 58 unter Verwendung des TS-Decoders 150 die Aufzeichnungszeit und das Datum von der SIT und speichert die Aufzeichnungszeit und das Datum in dem Speicher 60 und steuert den Timer 63. Andererseits erhält CPU 58 die TDT von dem Transportstrom über TS-Decoder 50 und stellt die Uhr 61unter Verwendung der TDT ein. Durch die Verwendung dieses Verfahrens werden die exakte Aufzeichnungszeit und die exakte aktuelle Zeit erhalten.

Ferner wird in der Ausführungsform von 59 ein Dienst gleichzeitig zu einem weiteren auf TV-Anlage 46 empfangenen und ausgegebenen Dienst aufgezeichnet, da noch ein weiterer Empfänger 134 und Descrambler 148 bereitgestellt werden.

In weiteren Ausführungsformen kann eine TOT (Time Offset Table) anstelle der TDT verwendet werden.

10. Weitere

In sämtlichen oben beschriebenen Ausführungsformen könnten einige oder alle unter Verwendung der CPU implementierten Funktionen mit Hilfe von Hardware implementiert werden. Auch könnten in allen obigen Ausführungsformen einige oder alle unter Verwendung von Hardware implementierten Funktionen unter Verwendung der CPU implementiert werden.

Auch wenn in den obigen Ausführungsformen ein Beispiel beschrieben wurde, in dem Magnetband, auf das sequenziell aufgezeichnet werden kann, als Aufzeichnungsmedium für das Aufzeichnen der umgewandelten Stroms verwendet wurde, wäre es möglich, Aufzeichnungsmedien wie etwa Magnetdisketten, magnetooptische Disketten, Festplatten, Floppy Discs, DVD oder CD-R zu verwenden.

Die hierin offenbarten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung stellen zwar bevorzugte Formen dar, es sollte jedoch beachtet werden, dass jeder Begriff zur Veranschaulichung und nicht zum Zwecke der Einschränkung verwendet wurde, und innerhalb des Schutzumfangs der Ansprüche verändert werden kann, ohne dass von dem Schutzumfang der Erfindung abgewichen wird.


Anspruch[de]
Ein Gerät (32) zum Aufzeichnen und Wiedergeben von digitalen Rundfunksendungen umfassend:

Empfangsmittel (34) zum Empfangen eines Transportstroms, in welchen eine Vielzahl von Diensten als Pakete gemultiplext ist;

Umwandlungsmittel (36) zum Auswählen von Paketen, die sich auf einen gewünschten Dienst beziehen, aus dem empfangenen Transportstrom und Ausgeben dieser als einen umgewandelten Strom;

Aufzeichnungsmittel (38) zum Aufzeichnen des von den Umwandlungsmitteln umgewandelten Stromes auf einem Aufzeichnungsmedium (44);

Lesemittel (42) zum Lesen des umgewandelten Stromes, aufgezeichnet auf dem Aufzeichnungsmedium; und

Wiederherstellungsmittel (40) zum Empfangen des umgewandelten Stromes von den Lesemitteln und zum Wiedergeben und Ausgeben eines Dienstinhalts,

dadurch gekennzeichnet, dass die Umwandlungsmittel ferner bedienbar sind, um die Aufzeichnungsmittel mit einer ersten Information zu versorgen, welche eine Zeit, einen Ort oder ein Gerät repräsentiert, zu der bzw. wo auf dem Aufzeichnungsmedium eine Aufzeichnung durchgeführt wird, zusammen mit dem umgewandelten Strom oder als Teil des umgewandelten Stromes und

dass die Wiederherstellungsmittel bedienbar sind, um die erste Information mit der zweiten Information zu vergleichen, die eine Zeit, einen Ort oder ein Gerät repräsentiert, zu der bzw. wo eine Wiedergabe vom Aufzeichnungsmedium durchgeführt wird, und um den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit Unterschieden zwischen der ersten und zweiten Information zu ändern.
Das Gerät nach Anspruch 1, wobei die Umwandlungsmittel bedienbar sind, um einen umgewandelten Strom zu erzeugen durch Auswählen aus Paketen, die sich auf den gewünschten Dienst im Transportstrom beziehen, eines elementaren Stroms und von PAT- und PMT-Paketen Das Gerät nach Anspruch 2, wobei die Umwandlungsmittel bedienbar sind, um eine Aufzeichnungszeitinformation basierend auf dem TDT, TOT oder PCR im Transportstrom zu ermitteln und dieselbe an die Aufzeichnungsmittel zu liefern Ein Verfahren zum Aufzeichnen und Wiedergeben von digitalen Rundfunksendungen, wobei ein Transportstrom empfangen wird, in welchen eine Vielzahl von Diensten als Pakete gemultiplext ist und Pakete, die sich auf einen gewünschten Dienst beziehen, aus dem empfangenen Transportstrom ausgewählt werden, um einen umgewandelten Strom zu bilden;

dadurch gekennzeichnet, dass der umgewandelte Strom und eine erste Information, die eine Zeit, einen Ort oder ein Gerät repräsentiert, zu der bzw. wo auf dem Aufzeichnungsmedium eine Aufzeichnung durchgeführt wurde, erzeugt und auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden;

der umgewandelte Strom und die erste Information, die auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet sind, gelesen werden; und der umgewandelte Strom und die erste Information empfangen werden und der umgewandelte Strom benutzt wird, um einen Dienstinhalt wieder- und auszugeben, und die erste Information benutzt wird, um den Inhalt der Wiedergabesteuerung in Übereinstimmung mit Unterschieden zwischen der ersten Information und einer zweiten Information, die eine Zeit, einen Ort oder ein Gerät repräsentiert, zu der bzw. wo eine Wiedergabe vom Aufzeichnungsmedium durchgeführt wird, zu ändern.
Ein Speichermedium, das Prozessor-implementierbare Anweisungen zum Steuern eines Prozessors speichert, wenn sie ausgeführt werden zum Steuern eines Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts, um alle der Schritte des Verfahrens wie in Anspruch 4 beansprucht auszuführen.






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