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Dokumentenidentifikation DE05755699T1 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001754054
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR VERBINDUNG VON SCHLÄUCHEN MIT KLEINEM DURCHMESSER
Anmelder New Objective, Inc., Woburn, Mass., US
Erfinder VALASKOVIC, Gary A., Cambridge, MA 02139, US;
SAWDEY, Lee R., Merrimack, NH 03054, US;
MURPHY, James P., Watertown, MA 02472, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.05.2005
EP-Aktenzeichen 057556995
WO-Anmeldetag 27.05.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/US2005/018944
WO-Veröffentlichungsnummer 2005119110
WO-Veröffentlichungsdatum 15.12.2005
EP-Offenlegungsdatum 21.02.2007
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G01N 30/60(2006.01)A, F, I, 20070123, B, H, EP


Anspruch[de]
Verbindungselement zum Verbinden zweier oder mehrerer Teilstücke von Schläuchen oder Glasfasern, umfassend

a) einen elastomeren Kern mit einer oder mehreren linearen oder verzweigten, röhrenförmigen Abschnitten, wobei jeder Abschnitt mit einer Innenbohrung versehen ist, welche bei einer Mehrzahl von röhrenförmigen Abschnitten eine optische oder durch eine Flüssigkeit hergestellte Verbindung mit den Innenbohrungen der anderen röhrenförmigen Abschnitte ermöglicht,

b) einen Verbindungskörper mit einer Durchgangsbohrung für jeden der röhrenförmigen Abschnitte, der diese umgibt, wobei die Größe und Gestalt der Durchgangsbohrung(en) des Verbindungskörpers der Größe und Gestalt des röhrenförmigen Kernabschnittes entsprechen, welcher von diesem umgeben wird, und die Abmessungen der Durchgangsbohrung(en) des Verbindungskörpers dem Außendurchmesser des zugehörigen röhrenförmigen Kernabschnitts im Übermaß annähernd entsprechen, um so eine radial nach außen gerichtete Ausdehnung des röhrenförmigen Kernabschnitts bzw. der röhrenförmigen Kernabschnitte zuverlässig zu verhindern,

c) ein Gehäuse mit mindestens einer Durchgangsbohrung mit einem Einlass und einem Auslass, wobei mindestens eine der Bohrungen durch eine Vertiefung im Gehäuse unterbrochen wird, die sich in Größe und Abmessungen zur Aufnahme und Wiederentnahme des Verbindungskörpers eignet, sodass der Verbindungskörper im Gehäuse frei bewegbar ist, um den elastomeren Kern bzw. die elastomeren Kerne des Verbindungskörpers mit der/den Durchgangsbohrung(en) des Gehäuses fluchten zu lassen, sobald Schlauch- oder Glasfaserteilstücke durch die Durchgangsbohrung(en) des Gehäuses und in röhrenförmige Abschnitte innerhalb des Verbindungskörpers eingeschoben werden,

d) mit dem Gehäuse zu verbindende Kompressionselemente, die beim Fluchten der Durchgangsbohrung(en) des Verbindungskörpers mit den Bohrungen des Gehäuses einen axialen Druck auf den elastomeren Kern des Verbindungskörpers ausüben sollen, wobei beim Einführen von Schlauch- oder Glasfaserteilstücken mit einem Außendurchmesser, der in etwa dem Innendurchmesser der Bohrung(en) des Abschnitts bzw. der Abschnitte des elastomeren Kerns entspricht oder geringfügig kleiner ist, in die Bohrung(en) des elastomeren Kernabschnitts bzw. der elastomeren Kernabschnitte und bei axialer Druckausübung des elastomeren Kernabschnitts bzw. der elastomeren Abschnitte durch die Kompressionselemente zur Vermeidung einer radial nach außen gerichteten Ausdehnung des elastomeren Kernabschnitts bzw. der elastomeren Kernabschnitte durch die Bohrung(en) des Verbindungskörpers ein nach innen gerichteter radialer Druck auf den elastomeren Kernabschnitt bzw. auf die elastomeren Kernabschnitte ausgeübt wird, um die Teilstücke dicht mit dem Schlauch bzw. der Glasfaser zu verbinden.
Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressionselemente als Druckmuttern ausgelegt sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmuttern aus zueinander passenden primären und sekundären Druckmuttern bestehen. Verbindungselement gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Polymerhülsen über mindestens einen Teil der Schlauch- oder Glasfaserteilstücke und durch die Bohrungen der primären und sekundären Druckmuttern geschoben werden. Verbindungselement gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Metallhülsen zwischen den Druckmuttern und dem elastomeren Kernabschnitt bzw. den elastomeren Abschnitten angeordnet sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einige der Druckmuttern über integrierte Metallhülsen verfügen. Verbindungselement gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einige der Druckmuttern über integrierte Metallhülsen verfügen. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper zylindrisch ausgeführt ist. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil bzw. die Teile des elastomeren Kernabschnitts bzw. der elastomeren Kernabschnitte, die von der Durchgangsbohrung des Verbindungskörpers umgeben sind, durch Verklebung mit der Durchgangsbohrung des Verbindungskörpers verbunden ist. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper eine lineare Reihe von Durchgangsbohrungen und elastomeren Kernabschnitten in den Durchgangsbohrungen umfasst, wobei das Gehäuse mehrere Durchgangsbohrungen umfasst und so ausgelegt ist, dass es den elastomeren Kern aufnimmt und bewirkt, dass die jeweiligen Durchgangsbohrungen mit den Durchgangsbohrungen und elastomeren Kernabschnitten des Verbindungskörpers fluchten. Verbindungselement gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper aus mehreren linearen Reihen von Durchgangsbohrungen und elastomeren Kernen besteht. Verbindungselement gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressionselemente in einer linearen Reihe von Druckmuttern auf einer Platte bestehen, die so ausgelegt sind, dass sie mit den Durchgangsbohrungen des Gehäuses fluchten. Verbindungselement gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper sowie das Gehäuse und die Platte durch eine Klemme miteinander verbunden sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper und der elastomere Kern durchsichtig sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens einen Fensterausschnitt aufweist, durch den mindestens ein Teil der Schlauch- oder Glasfaserteilstücke innerhalb des Verbindungskörpers betrachtet werden können. Verbindungselement gemäß Anspruch 15 mit einem auf oder in dem Fensterausschnitt angeordneten Vergrößerungsglas. Verbindungselement gemäß Anspruch 15 mit zusätzlich einer opto-elektronischen Abtastvorrichtung zur Überwachung der Verbindung der Schlauchteilstücke mit dem Gehäuse des Verbindungselements durch die Fensteröffnung. Verbindungselement gemäß Anspruch 17 mit zusätzlich einer opto-elektronischen Lichtquelle samt erforderlichem Fokussierobjektiv, opto-elektronischem Abtaster, Schaltungen zur Erkennung, Verstärkung und Unterscheidung sowie einem elektronischen Indikator, die gänzlich oder teilweise in das Gehäuse des Verbindungselements integriert sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle und der Abtaster an gegenüberliegenden Seiten des elastomeren Kerns des Verbindungselements angeordnet sind. Verbindungselement gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle und der opto-elektronische Indikator jeweils aus einer Leuchtdiode bestehen, und dass der opto-elektronische Abtaster aus einer Fotodiode besteht. Verbindungselement gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung zur Erkennung, Verstärkung und Unterscheidung aus analogen elektronischen Komponenten besteht. Verbindungselement gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung zur Erkennung, Verstärkung und Unterscheidung aus einer Mischung analoger und digitaler elektronischer Komponenten besteht. Verbindungselement gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die Lichtquelle aus einer Laserdiode, der opto-elektronische Indikator aus einer Leuchtdiode und der opto-elektronische Abtaster aus einer Fotodiode besteht. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Schlauchteilstücke einen Filter besitzt. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastomere Kern aus elektrisch leitendem Material hergestellt ist. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement als ein "T", ein Kreuz, ein Stern oder eine Kugel mit einem elastomeren röhrenförmigen Kern gleicher Gestalt ausgeführt ist. Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastomere Kern jeweils an den Enden konisch ausgeführt ist. Verbindungselement gemäß Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmuttern Enden aufweisen, die den konischen Enden des elastomeren Kerns angepasst sind. Verfahren zur Verbindung mindestens zweier Schlauch- oder Glasfaserteilstücke, das in der Verbindung der Teilstücke mittels des Verbindungselements gemäß Anspruch 1 besteht. Verfahren gemäß Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilstücke diejenigen eines Schlauchs sind, der elastomere Kern elektrisch leitend ist, eine Flüssigkeit durch die Teilstücke fließt, der elastomere Kern an eine Stromquelle angeschlossen ist, und eine elektrische Ladung an die Flüssigkeit angelegt wird.






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