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Dokumentenidentifikation DE102006029485A1 03.01.2008
Titel Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung von Waschvorgängen
Anmelder Winkel, Reik, 52074 Aachen, DE;
Augustin, Christian, 78464 Konstanz, DE
Erfinder Winkel, Reik, 52074 Aachen, DE;
Augustin, Christian, 78464 Konstanz, DE
DE-Anmeldedatum 27.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006029485
Offenlegungstag 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G01N 33/36(2006.01)A, F, I, 20060627, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01N 21/88(2006.01)A, L, I, 20060627, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Beurteilung von Waschmitteln und Waschverfahren wird heute fast ausschließlich im Labor anhand komplizierter und hoch normierter Tests durchgeführt. Bisher war es dem Konsument daher nicht möglich, diese in Eigenregie und kostengünstig durchzuführen, um die Waschwirkung unter den ...
Es wird ein geeigneter wasserdurchlässiger Prüfkörper mit Testgewebe bespannt. Die verschiedenen Flächen des Prüfkörpers werden anschließend mit Anschmutzungen versehen, die zuvor in einer eindeutigen Farbe gefärbt wurden. Dieser Prüfkörper kann nun in die Waschmaschine gegeben werden. Die Farbveränderung wird mit einer Farbtafel abgeglichen, um die Reinigungsdimensionen zu bestimmen. Zu den zu erfassenden Dimensionen zählen Bleichen & Aufhellen, Essensrestentfernungsfähigkeit, Waschmechanik und Waschmitteldosierung und weitere.
Beurteilung von Waschmitteln und Waschverfahren.

Beschreibung[de]

Die Wirksamkeit von Waschvorgängen wird von allen großen Waschmittelproduzenten als auch Waschmaschinenherstellern sowie unabhängigen Dritten regelmäßig beurteilt. Dabei kommen künstlich angeschmutzte standardisierte Testgewebe zum Einsatz. (Vergleich EMPA Testmaterialien AG St Gallen: "Beurteilung von Waschmitteln und Waschverfahren mit künstlich angeschmutzten Testgeweben")

Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass sich die verwendeten Testgewebe zum einen frei in der Waschmaschine bewegen und zum anderen mit einer einzigen Mischung angeschmutzt werden. Damit muss für jede Anschmutzung ein eigenes Gewebe verwendet werden. Wird zusammen mit Ballastwäsche gewaschen ist das Widerfinden und zuordnen aufwendig.

Der im Patentanspruch 2 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde dass die gereinigten Testgewebe nach dem Waschgang noch mit den nun ausgeblichenen Verschmutzungsindikatoren verknüpft werden müssen. Dies wird dadurch erleichtert indem Anschmutzungen verwendet werden die eine deutliche natürliche Färbung vorweisen oder künstlich angefärbt werden.

Der in Patentanspruch 3 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass bisher die Beurteilung der Waschwirkungen anhand von teuren Remissionsmessungen mit Spektralphotometern im Labor erfolgt.

Die vorliegende Erfindung ermöglicht es nun, einen kompakten durchströmbaren Prüfkörper (2) in die gefüllte oder leere Waschmaschine zu geben und ermöglicht es dem Konsumenten oder Kleinbetrieben diese Tests ohne ausgebildete Fachkräfte durchzuführen.

Dabei sollen verschiedene Anschmutzmittel/Indikatoren die auf Testgewebe (1) aufgetragen werden dazu dienen, Reinigungswirkungen zu messen. Zu den zu erfassenden Dimensionen zählen Bleichen & Aufhellen, Essensrestentfernungsfähigkeit, Waschmechanik und Waschmitteldosierung.

Zu den geeigneten Anschmutzmitteln die den einzelnen Indikatoren zugeteilt wurden zählen – basierend auf Gleichung natürlicher Farbstoffe basierend auf Tee/Rotwein, Maisstärke/Nutella, Makeup/Lippenstift/Hautfett/Talg, Pigmenten/Ruß.

Die Farbstoffe wurden danach ausgewählt, dass diese nicht das Testgewebe sondern lediglich das Anschmutzmittel färben

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Der Prüfkörper kann dabei verschiedene Formen (Kugel, Würfel, Zylinder, ...) annehmen

Es zeigen

1 Bespannter Prüfkörper

2 Separate Farbtafel

Es folgt die Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichnungen nach Aufbau und ggf. auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Bestimmung der Reinigungswirkung von Waschvorgängen dadurch gekennzeichnet, dass auf einen wasserdurchlässigen Grundkörper (Prüfkörper) Textilgewebe fest aufgespannt wird auf deren Flächen unterschiedliche Verschmutzungsindikatoren nebeneinander aufgebracht werden Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Verschmutzungsindikatoren auf der Vorrichtung (Prüfkörper) natürlich und künstlich gefärbt sind, um die unterschiedlichen Verschmutzungsindikatoren nach dem Waschvorgang noch zuordnen zu können. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswirkung anhand des Abgleichs der Vorrichtung (Prüfkörper) mit Farbtafeln anhand der durch das Auge erkennbaren Helligkeitszunahme bestimmt wird.






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