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Dokumentenidentifikation DE102006060737A1 03.01.2008
Titel Lampenführung mit einem Halter für optische Glieder und eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung mit derselben
Anmelder LG. Philips LCD Co., Ltd., Seoul/Soul, KR
Erfinder Moon, Jeon-Min, Kyonggi, KR;
Kim, Eun-Ju, Kyonggi, KR;
Lee, Jae-Won, Kyonggi, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 21.12.2006
DE-Aktenzeichen 102006060737
Offenlegungstag 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G09F 9/35(2006.01)A, F, I, 20061221, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09F 9/302(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   G02F 1/13357(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   G02B 5/02(2006.01)A, L, I, 20061221, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Hintergrundbeleuchtungseinheit mit verringerter Dicke, die zumindest eine Lampe zum Aussenden von Licht und zumindest eine Lichtdiffusionsplatte aufweist, die das Licht, das von der Lampe ausgestrahlt wird, streut und die über jeder Lampe positioniert ist, wobei die Lampe und die Lichtdiffusionsplatte von einer Lampenführung gehalten werden.

Beschreibung[de]

  • Priorität Rep. Korea (KR) 29. Juni 2006 10-2006-0059962

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gegenstand der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung (LCD), und spezieller, eine LCD-Vorrichtung, die eine verringerte Dicke durch Vorsehen eines Lichtdiffusionsgliedes zwischen einer Lampe und einem optischen Glied einer Hintergrundbeleuchtungseinheit aufweist.

2. Stand der Technik

In letzter Zeit wurde die Wichtigkeit der Anzeigevorrichtungen mit der Entwicklung der Informationskommunikationstechnologie hervorgehoben. In den vergangenen Jahren wurde meistens eine Kathodenstrahlungs-Röhre (CRT) verwendet. Jedoch kann die CRT den neu entstandenen Erfordernissen eines dünnen Profils und leichten Gewichts nicht genügen. Dementsprechend wurden viele Anstrengungen unternommen verschiedene flache Anzeigevorrichtungen zu erforschen und zu entwickeln, beispielsweise eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung (LCD), eine Plasma-Anzeigetafel (PDP) und eine elektrolumineszente Anzeige (ELD), welche den Erfordernissen eines dünnen Profils und leichten Gewichts genügen können.

Unter den oben erwähnten Flachanzeigevorrichtungen wird die LCD-Vorrichtung dank den vorteilhaften Eigenschaften des dünnen Profils, des leichten Gewichts und des niedrigen Energieverbrauchs Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb ist die LCD-Vorrichtung in verschiedenen Gebieten, wie Notebookcomputer, Desktopcomputer und groß dimensionierte Fernseher weit verbreitet und es gibt einen wachsenden Bedarf an LCD-Vorrichtungen.

Generell enthält eine LCD-Vorrichtung eine LCD-Tafel; eine Treibereinheit, die die LCD-Tafel treibt; und eine Hintergrundbeleuchtungseinheit, die das Licht zur LCD-Tafel liefert. Die LCD-Vorrichtung kann das Licht nicht selbst ausstrahlen, so dass die LCD-Vorrichtung notwendigerweise eine zusätzliche Lichtquelle erfordert, beispielsweise eine Hintergrundbeleuchtungseinheit zum Aussenden des Lichts zu der LCD-Tafel.

1 ist eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung einer LCD-Vorrichtung nach dem Stand der Technik.

Wie in 1 gezeigt, enthält die LCD-Vorrichtung nach dem Stand der Technik eine LCD-Tafel 10 und eine Hintergrundbeleuchtungseinheit 20. Die LCD-Tafel 10 umfasst ein erstes und ein zweites Substrat 10a und 10b, die einander gegenüber liegen, und eine Flüssigkristallschicht (nicht gezeigt), die zwischen zwei einander gegenüber angeordneten Substraten 10a und 10b vorgesehen ist. Das untere Substrat 10b enthält einen Dünnfilmtransistor (TFT), welcher als ein Schaltelement funktioniert, wobei der TFT Ein/Aus geschaltet wird um ein Signal anzulegen, wodurch ein Bild angezeigt wird. Die LCD-Tafel 10 ist mit Gate und Source der gedruckten Schaltungen 15a und 15b kontaktiert, welche die Video- und Abtastsignale an die LCD-Tafel ausgeben.

Die Hintergrundbeleuchtungseinheit wird als Lichtquelle der LCD-Vorrichtung verwendet. Die Hintergrundbeleuchtungseinheit kann in einen Randtyp und einen Direkttyp klassifiziert werden, basierend auf der Art der Anordnung der Licht aussendenden Lampe. Bei dem Randtyp ist eine Lampe an einer Seite oder beiden Seiten der Hintergrundbeleuchtungseinheit positioniert, und das von der Lampe ausgesendete Licht wird der LCD-Tafel mittels einer Lichtleiterplatte zugeführt. Bei dem Direkttyp wird eine Lampe in der LCD-Tafel 10 positioniert, wodurch das von der Lampe ausgesandte Licht direkt der LCD-Tafel zugeführt wird. Allgemein wird die Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Randtyp in einer klein dimensionierten LCD-Vorrichtung verwendet und die Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp in einer groß dimensionierten LCD-Vorrichtung.

1 zeigt die Hintergrundbeleuchtungseinheit 20 vom Direkttyp. Bezug nehmend auf die 1 sind eine Vielzahl von Lampen 21 unter der LCD-Tafel 10 positioniert. Sodann werden eine reflektierende Folie 22 und ein Untergehäuse (nicht gezeigt) unter den Lampen 21 positioniert. In diesem Fall wird das von den Lampen 21 ausgesendete Licht zur LCD-Tafel 10 durch optische Folien 23 hindurch geliefert. Zwischen der Lampe 21 und der LCD-Tafel 10gibt es optische Folien 23, um dadurch die Effizienz des zur LCD-Tafel 10 gelieferten Lichts zu verbessern.

2 ist eine Querschnittansicht der Darstellung der Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp. Wie in 2 gezeigt ist die Vielzahl der Lampen 21 parallel angeordnet und die reflektierende Folie 22 ist unter den Lampen 21 vorgesehen. Ebenso sind die optischen Folien 23 über den Lampen 21 ausgebildet. In diesem Fall sind die optischen Folien 23 aus einer Diffusionsfolie, einer Prismenfolie und einer Schutzfolie zusammengesetzt.

Jedoch hat die herkömmliche Hintergrundbeleuchtungseinheit vom direkten Typ folgende Nachteile.

Um das von den Lampen 21 zur LCD-Tafel 23 durch die optischen Folien 23 gesendete Licht gleichmäßig zu liefern, wie in 3 gezeigt, ist es erforderlich den Wert eines Abstands zwischen der Lampe 21 und der LCD-Tafel einzustellen. Das heißt, wenn der Abstandswert zwischen der Lampe 21 und der LCD-Tafel zu klein ist, kann es Bereiche der LCD-Tafel verursachen, in welchen das von der Lampe 21 ausgesendete Licht nicht auftritt. Dadurch können auf der LCD-Tafel Defekte infolge der Ungleichmäßigkeit der Lichtversorgung auftreten. Andererseits, wenn der Abstand zwischen der Lampe 21 und der LCD-Tafel 23 über einen bestimmten Wert ausgebildet wird, wächst die Dicke der LCD-Vorrichtung an.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Hintergrundbeleuchtungseinheit, die eine verminderte Dicke aufweist, und eine die Hintergrundbeleuchtungseinheit verwendende LCD-Vorrichtung bereit zustellen.

Um diese und andere Vorteile zu erreichen, wird erfindungsgemäß eine Hintergrundbeleuchtungseinheit vorgeschlagen, die zumindest eine Lampe, welche das Licht aussendet, und zumindest eine Lichtdiffusionsplatte aufweist, die das von der Lampe ausgesendete Licht streut und über jeder Lampe positioniert ist.

Ebenso enthält die Hintergrundbeleuchtungseinheit eine Lampenführung, welche die Lampe und die Lichtdiffusionsplatte befestigt. Die Lampenführung enthält eine Basis; zumindest einen Lampenhalter, der die Lampe befestigt und in der Basis vorgesehen ist; und zumindest einen Lichtdiffusionsplattenhalter zum Befestigen der Lichtdiffusionsplatte und in der Basis vorgesehen ist. Hierdurch werden die Lampe und die Lichtdiffusionsplatte daran gehindert bewegt zu werden.

Ebenso sind die Vielzahl der Lampenführungen in der Erstreckungsrichtung der Lampe vorgesehen. Der Lichtdiffusionsplattenhalter ist auch über dem Lampenhalter positioniert.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung wird im Folgenden beispielsweise anhand von in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausgestaltungen der Erfindung näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer LCD-Vorrichtung nach dem Stand der Technik;

2 eine Querschnittansicht einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp nach dem Stand der Technik;

3 eine Querschnittansicht der Lichtpfade zwischen einer Lampe und optischen Folien in einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach dem Stand der Technik;

4 eine Ansicht zur Erklärung eines Grundprinzips einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach der vorliegenden Erfindung;

5 eine perspektivische Ansicht einer Lampenführung in einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach der vorliegenden Erfindung;

6A eine perspektivische Ansicht einer Lampe, die in einer Lampenführung einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach der vorliegenden Erfindung montiert ist;

6B eine perspektivische Ansicht der optischen Folien, die in einer Lampenführung einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach vorliegender Erfindung montiert ist;

6C eine perspektivische Ansicht einer Lampe und optischer Folien, die in einer Lampenführung in einer Hintergrundbeleuchtungseinheit nach vorliegender Erfindung montiert sind;

7 eine Querschnittansicht einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp mit einer Lampenführung nach vorliegender Erfindung; und

8A und 8B perspektivische Ansichten einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp mit einer Lampenführung nach vorliegender Erfindung.

DETAILBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Generell können LCD-Vorrichtungen als Lichtquellen eine Kaltkathoden-Fluoreszenzlampe (CCFL), eine Externelektroden-Fluoreszenzlampe (EEFL), eine Leuchtdiode (LED), eine Elektrolumineszenz- (EL) oder eine Heißkathoden-Fluoreszenzlampe (HCFL) verwenden.

Unter den oben erwähnten Lichtquellen wird die CCFL-Lampe am meisten verwendet. Die CCFL wird in einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp dank den vorteilhaften Eigenschaften häufig verwendet. Im Detail sendet die CCFL-Lampe ein Weißlicht aus, welches dem Umgebungslicht gleicht, und erzeugt eine geringe Wärmemenge. Ebenso kann die CCFL-Lampe in zylindrischer Form hergestellt werden, die einen kleinen Durchmesser aufweist.

Die EEFL-Lampe kann auch in einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp dank vorteilhafter Eigenschaften, wie langer Lebensdauer, niedrigem Energieverbrauch und geringer Wärmeerzeugung angewendet werden.

Die vorliegende Erfindung kann generell mit CCFL-Lampen oder mit EEFL-Lampen angewendet werden, aber sie ist nicht auf diese eingeschränkt. Für jeden beliebigen Lampentyp einer Hintergrundbeleuchtungseinheit vom Direkttyp, die eine Lampenführung erfordert, kann die vorliegende Erfindung benutzt werden.

Bei der vorliegenden Erfindung ist eine Lichtdiffusionsplatte zwischen einer Lampe und einem optischen Glied ausgebildet. Das heißt, die Lichtdiffusionsplatte streut das von der Lampe ausgesendete Licht. Die Lichtdiffusionsplatte ist aus einem Licht streuendem Medium gebildet, das Lichtstreuungseigenschaften hat, wodurch die Lichtdiffusionsplatte das einfallende Licht streut. Danach wird das durch die Lichtdiffusionsplatte gestreute Licht noch mal durch das optische Glied gestreut, und dann wird das gestreute Licht zur LCD-Tafel geleitet, so dass die Effizienz der Lichtstreuung wächst. Als ein Ergebnis, obwohl ein Abstandswert zwischen der Lampe und der LCD-Tafel sogar verkleinert wird, ist es möglich die LCD-Tafel mit gleichmäßigem Licht zu versorgen. Dadurch kann eine LCD-Vorrichtung mit einer verminderten Dicke hergestellt werden.

Wie in 4 gezeigt enthält eine Hintergrundbeleuchtungseinheit nach der vorliegenden Erfindung eine Lichtdiffusionsplatte 141, die zwischen einer Lampe 121 und optischen Folien 123 positioniert ist. Die Lichtdiffusionsplatte 141 streut das von der Lampe 121 ausgesendete Licht in einen weiten Winkel. Die Lichtdiffusionsplatte 141 ist aus einem Licht streuenden Material hergestellt, wobei das von der Lampe 121 ausgesendete Licht beim Passieren durch ein Licht streuendes Medium gebrochen und gestreut wird. Im Vergleich mit dem Stand der Technik, in dem das von der Lampe ausgesendete und sich gerade ausbreitende Licht an den optischen Folien auftritt, kann die vorliegende Erfindung mit der Lichtdiffusionsplatte 141 Licht liefern, das breit gestreut wird und auf weiten Bereichen der optischen Folien auftritt.

Dank der Lichtdiffusionsplatte 141 tritt das Licht in weiten Bereichen der optischen Folien auf. Dadurch ist es möglich den Abstand zwischen der Lampe 121 und den optischen Folien 123 zu verkürzen. Außerdem, da das Licht in weite Bereiche gestreut wird, wird die Gleichmäßigkeit des Lichts verbessert. Als ein Ergebnis ist es möglich die Dicke der LCD-Vorrichtung dank der verminderten Dicke der Hintergrundbeleuchtungseinheit zu verkleinern.

Durch die Verwendung der Lichtdiffusionsplatte 141 wird der Auftreffwinkel des Lichts auf die optischen Folien groß, so dass es möglich ist die Anzahl der in der Hintergrundbeleuchtungseinheit benutzten Lampen zu verringern, wodurch die Herstellungskosten und der Energieverbrauch gesenkt werden. Für die vorliegende Erfindung ist die Lichtdiffusionsplatte 141 nicht auf der ganzen Oberfläche der Hintergrundbeleuchtungseinheit ausgebildet, sondern auf oder über der Lampe 121. Das heißt, dass die Lichtdiffusionsplatte 141 an jeder der Lampen 121 vorgesehen ist. Dementsprechend sind eine Vielzahl von Lichtdiffusionsplatten 141 in der Hintergrundbeleuchtungseinheit der vorliegenden Erfindung vorgesehen, wodurch jede Lichtdiffusionsplatte 141 das von der jeweiligen Lampe 121 ausgesendete Licht weitläufig streut.

5 zeigt eine Lampenführung 130, welche die Lampe 121 und die Lichtdiffusionsplatte 141 befestigt.

Wie in 5 gezeigt, ist die Lampenführung 130 mit einer Basis 133; einem Lampenhalter 131, der in der Basis 133 ausgebildet ist, um die Lampe 121 zu befestigen und zu tragen; und einem Lichtdiffusionsplattenhalter 132 ausgestattet, der in der Basis 133 ausgebildet ist, um die Lichtdiffusionsplatte 141 zu befestigen und zu halten.

Der Lampenhalter 131 ist aus einem elastischen Material ausgebildet, wobei der Lampenhalter 131 eine Aufwärtsöffnung zum Befestigen und Halten der Lampe 121 aufweist. Wenn die Lampe 121 in die Aufwärtsöffnung des Lampenhalters 131 eingesetzt wird, wird die Lampe 121 durch die Elastizität des Lampenhalters 131 festgehalten und unterstützt.

Der Lampenhalter 131 in der Zeichnung ist in einer kreisrunden Form ausgebildet. Jedoch kann der Lampenhalter 131 in der Gestalt variieren, basierend auf der Form der Lampe 121, welche in ihm befestigt wird. Ebenso ist die Öffnung aufwärts ausgebildet, aber nicht darauf eingeschränkt. Beispielsweise kann die Öffnung seitlich ausgebildet werden.

Die Hintergrundbeleuchtungseinheit 132 und der Lampenhalter 131 sind an der Basis 133 befestigt und sind als ein Körper mit der Basis 133 ausgebildet. Der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 ist in der Längsrichtung der Lampe 121 ausgebildet, die im Lampenhalter 131 befestigt ist. Entsprechend wie der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 in der Längsrichtung der Lampe 121 ausgebildet ist, ist die Lichtdiffusionsplatte 141, die in dem Lichtdiffusionsplattenhalter 132 festgehalten wird, über der Lampe 121 positioniert, so dass es möglich ist zu verhindern, dass die Lampe 121 und die Lichtdiffusionsplatte 141 falsch ausgerichtet werden. Der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 weist zwei einander gegenüberstehende Pfosten 136 auf, die mit zwei Führungsrillen 136a ausgestattet sind, wobei die Lichtdiffusionsplatte 141 in die zwei Führungsrillen 136a der gegenüberliegenden Pfosten 136 eingesteckt wird. Die zwei Seiten der Lichtdiffusionsplatte 141 sind eingesteckt in und gehalten durch die zwei Rillen 136a der einander gegenüber stehenden Pfosten 136.

Dabei sind die Führungsrillen 136a und 136b in gleicher Richtung, wie die Erstreckungsrichtung der Lampe 121 ausgebildet, die in dem Lampenhalter 131 festgehalten wird, wodurch die Lichtdiffusionsplatte 141, die im Lichtdiffusionsplattenhalter 132 festgehalten wird, gleich über der Lampe 121 positioniert ist. In der Zeichnung hat der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 die Führungsrillen 136a und 136b so angeordnet, dass die Lichtdiffusionsplatte 141 in flacher Gestalt mit einer vordefinierten Dicke ausgebildet ist. Das heißt, die Führungsrillen 136a und 136b haben eine für die Lichtdiffusionsplatte 141 passende Form, die den Querschnitt der Plattenform hat. Wenn die Lichtdiffusionsplatte 141 einen ellipsenförmigen, einen dreieckigen oder einen trapezoid-viereckigen Querschnitt hat, haben die Führungsrillen 136a und 136b des Lichtdiffusionsplattenhalters 132 den gleichen Querschnitt entsprechend dem Querschnitt der Lichtdiffusionsplatte 141, genauer, entsprechend dem Querschnitt auf beiden Seiten der Lichtdiffusionsplatte 141.

Wie oben erwähnt, sind der Lampenhalter 131 und der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 an der Basis 133 ausgebildet, wodurch die Lampe 121 und die Lichtdiffusionsplatte 141 befestigt und gemeinsam gehalten sind. Dadurch wird der Abstand zwischen der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141 stabil bei dem ursprünglich vorgegebenen Wert beibehalten, so dass es möglich ist die Lampe und die Lichtdiffusionsplatte daran zu hindern, sich aus der Originalposition heraus zu bewegen.

Selbst wenn eine externe Kraft oder Wärme auf die Lichtdiffusionsplatte 141 einwirkt ist die Lichtdiffusionsplatte 141 durch den Lichtdiffusionsplattenhalter 132 befestigt oder abgestützt, wodurch die Lichtdiffusionsplatte 141 an einer Deformation gehindert wird.

Obwohl nicht gezeigt, ist die Lampenführung 130 mit einem Untergehäuse der Hintergrundbeleuchtungseinheit verbunden. Der Boden der Lampenführung 130 ist mit einem Befestigungsbeinchen 134 versehen, welches das Untergehäuse und die Lampenführung 130 verbindet. In diesem Fall ist eine reflektierende Platte (nicht gezeigt) unter der Lampe angeordnet, wodurch die reflektierende Platte das von der Lampe ausgesendete Licht reflektiert. Das Befestigungsbeinchen befestigt die Lampenführung 130 gleichzeitig auf der reflektierenden Platte und dem Untergehäuse.

Die 6A zeigt die Lampe 121 befestigt in der Lampenführung 130, die 6B zeigt die Lichtdiffusionsplatte 141 befestigt in der Lampenführung 130 und die 6c zeigt die Lampe 121 und die Lichtdiffusionsplatte 141 befestigt in der Lampenführung 130.

Wie in 6A gezeigt, ist die Lampe 121 in die Öffnung des Lampenhalters 131 eingesteckt, worin die Lampe 121 durch die Elastizität des Lampenhalters 131 befestigt und gestützt ist. Wie in 6B gezeigt, ist die Lichtdiffusionsplatte 141 in die Führungsrille 136a des Lichtdiffusionsplattenhalters 132 eingesteckt, der in der Lampenführung 130 vorgesehen ist. Wie in 6c gezeigt, ist der Lampenhalter 131 an der Lampenführung 130 ausgebildet und die Lichtdiffusionsplatte 141, die in dem Lichtdiffusionsplattenhalter 132 befestigt ist, ist über der befestigten Lampe 121 angeordnet. In diesem Fall, sogar wenn eine externe Kraft daran angelegt wird, werden die Lichtdiffusionsplatte und die Lampe dank der Lampenführung 130 stabil in ihrer Ursprungslage gehalten. Als ein Resultat wird das von der Lampe 121 ausgesendete Licht perfekt durch die Lichtdiffusionsplatte 141 gestreut, da die Lampe 121 entsprechend zur Lichtdiffusionsplatte 141 angeordnet ist.

Eine Vielzahl der Basisteile 133 kann entlang der Erstreckungsrichtung der Lampe 121 vorgesehen werden. Generell besteht eine Notwendigkeit der Bereitstellung von zumindest zwei Basisteilen 133, um eine Lampe 121 und die eine Lichtdiffusionsplatte 141 stabil zu befestigen und zu halten. Als ein Resultat sind zumindest zwei Basisteile 133 entlang der Längsrichtung der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141 ausgebildet, wodurch eine Lampe 121 und eine Lichtdiffusionsplatte 141 durch zumindest zwei Basisteile 133 stabil gehalten werden. Jedoch ist die Anzahl der Lampenhalter 131 und der Lichtdiffusionsplattenhalter 132, die für eine Lampe 121 und eine Lichtdiffusionsplatte 141 benutzt werden, nicht auf diese eingeschränkt. Das heißt, die Anzahl der Basisteile 133, die für eine Lampe 121 und eine Lichtdiffusionsplatte 141 benutzt werden, kann basierend auf der Länge der Lampe 121 und der Länge der Lichtdiffusionsplatte 141 variabel sein.

Bei einer anderen Ausgestaltung kann die Basis von einer Seite der Hintergrundbeleuchtungseinheit bis zur anderen Seite der Hintergrundbeleuchtungseinheit erstreckt werden. Das heißt, die Basis 133 kann quer zur Anordnungsrichtung der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141 verlängert werden, wodurch eine Basis 133 mit einer Vielzahl von Lampenhaltern 131 und Lichtdiffusionsplattenhaltern 132 versehen werden kann, um so die benachbart angeordneten Lampen 121 und Lichtdiffusionsplatten 141 zu befestigen. Ebenso sind eine Vielzahl der Basisteile 133 in der Längsrichtung der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141 ausgebildet.

In 7 ist die Hintergrundbeleuchtungseinheit gezeigt, in der eine Basis 133 der Lampenführung 130 zwei Lampenhalter 131 und zwei Lichtdiffusionsplatten 141 aufweist. Wie in 7 gezeigt, ist die Basis 133 quer zur Anordnungsrichtung der Lampe 121 verlängert. Dadurch fixiert jeder Lampenhalter 131 zwei Lampen 121 und jeder Lichtdiffusionsplattenhalter 132 fixiert zwei Lichtdiffusionsplatten 141. Da die Vielzahl der Lampenhalter 131 und der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 in einer Basis 133 gebildet ist, ist es möglich den Abstand zwischen den benachbarten Lampen 121 stabil und konstant beizubehalten.

Die Bezugskennziffer 135 bezieht sich auf eine Stütze zum Befestigen der optischen Folien 123. Die optischen Folien 123 sind über der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141. Die optischen Folien 123 verbessern die Effizienz des von der Lampe 121 ausgesendeten und durch die Lichtdiffusionsplatte gestreuten Lichts und liefern das Licht zur LCD-Tafel. Dementsprechend sind die optischen Folien 123 in einem vorbestimmten Abstand von der Lampe 121 und der Lichtdiffusionsplatte 141 angeordnet. Jedoch werden die optischen Folien 123 auch größer, wenn die LCD-Tafel größer wird, so dass die optischen Folien 123 durch die Schwerkraft durchhängen. Sogar wenn die optischen Folien 123 in der Hintergrundbeleuchtungseinheit befestigt sind, hängen die Hintergrundbeleuchtungseinheit infolge der groß dimensionierten LCD-Tafel teilweise durch. In diesem Fall verschlechtern sich die optischen Eigenschaften infolge des ungleichmäßigen Abstands zwischen den optischen Folien 123 und der Lampe 121/Lichtdiffusionsplatte 141.

Bei der vorliegenden Erfindung dient eine Stütze 135 zum Befestigen und Abstützen der optischen Folien 123, das heißt, die Stütze 135 verhindert das Durchhängen der optischen Folien 123. Wie in 7 gezeigt, ist die Stütze 135 an der Basis 133 zwischen jedem der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 ausgebildet. Das heißt, das Ende der Stütze 135 ist in Kontakt mit den optischen Folien 123, wodurch die optischen Folien 123 gestützt werden. Die Anzahl der benutzten Stützen 135 kann basierend auf der Größe der optischen Folien 123 oder basierend auf der Größe der Basis 133 variiert werden.

8A und 8B zeigen die Lampenführung 130, welche den Lampenhalter 131, den Lichtdiffusionsplattenhalter 132 und die Stütze 135 enthält. Wie in 8A gezeigt, sind die zwei Lampenhalter 131 und die zwei Lichtdiffusionsplattenhalter 132 in der Basis 133 der Lampenführung 130 vorgesehen. Die Stütze 135 ist zwischen den beiden vorgesehen, wobei die Stütze 135 die optischen Folien 123 abstützt.

Wie in 8B gezeigt, sind zwei Stützen 135, welche die optischen Folien 123 abstützen, auf der Basis 133 ausgebildet, und der Lampenhalter 131 und der Lichtdiffusionsplattenhalter 132 sind zwischen den beiden Stützen 135 ausgebildet.

Generell können der Lampenhalter 131, die Position des Lichtdiffusionsplattenhalters 132 und der Stütze 135 der optischen Folie abhängig von der Größe der LCD-Tafel und der Anzahl der in der Hintergrundbeleuchtungseinheit benutzten Lampen verändert werden.

Wie oben erwähnt, hat die LCD-Vorrichtung nach vorliegender Erfindung folgende Vorteile.

Die LCD-Vorrichtung nach vorliegender Erfindung beinhaltet die Lampenführung, die gleichzeitig die Lampe und das optische Glied befestigt und abstützt, hierdurch wird die Gleichmäßigkeit der Lichtstreuung beibehalten, ein vereinfachter Herstellprozess realisiert und die Bildqualität durch stabile Positionierung der Lampe und des optischen Gliedes verbessert. Ebenso ist es möglich die LCD-Vorrichtung vor Beschädigung durch externe Kraft und Wärme zu schützen, wodurch die Zuverlässigkeit der LCD-Vorrichtung verbessert wird.


Anspruch[de]
Hintergrundbeleuchtungseinheit aufweisend:

– zumindest eine Lampe zum Aussenden von Licht; und

– zumindest eine Lichtdiffusionsplatte zum Streuen des Lichts, das von der Lampe ausgestrahlt wird, wobei jede Lichtdiffusionsplatte über jeder Lampe positioniert ist.
Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 1, wobei die Lampe als CCFL-Lampe oder EEFL-Lampe ausgebildet ist. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 1, ferner aufweisend eine Lampenführung zum Befestigen der Lampe und der Lichtdiffusionsplatte. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 3, wobei die Lampenführung beinhaltet:

– eine Basis;

– zumindest einen Lampenhalter in der Basis zum Befestigen der Lampe; und

– zumindest einen Lichtdiffusionsplattenhalter in der Basis zum Befestigen der Lichtdiffusionsplatte.
Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 4, wobei die Vielzahl von Lampenführungen in der Erstreckungsrichtung der Lampe angeordnet sind. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 4, wobei der Lichtdiffusionsplattenhalter über dem Lampenhalter angeordnet ist. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 4, wobei die Vielzahl der Lampenhalter und der Lichtdiffusionsplattenhalter in der Basis angeordnet sind, um die Vielzahl der benachbarten Lampen und Lichtdiffusionsplatten zu befestigen. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 1, ferner aufweisend optische Folien über der Lichtdiffusionsplatte. Hintergrundbeleuchtungseinheit nach Anspruch 8, wobei die Lampenführung zumindest eine Stütze zum Abstützen der optischen Folien beinhaltet. Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung aufweisend:

– eine Flüssigkristall-Anzeigetafel;

– zumindest eine Lampe, die das Licht für die Flüssigkristall-Anzeigetafel liefert;

– zumindest eine Lichtdiffusionsplatte über der Lampe, um von der Lampe ausgestrahlte Licht zu streuen; und

– optische Folien über der Lichtdiffusionsplatte.
Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 10, ferner aufweisend eine Lampenführung zum Befestigen der Lampe und die Lichtdiffusionsplatte. Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Lampenführung beinhaltet:

– eine Basis;

– zumindest einen Lampenhalter in der Basis zum Befestigen der Lampe; und

– zumindest einen Lichtdiffusionsplattenhalter in der Basis zum Befestigen der Lichtdiffusionsplatte.
Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 12, wobei der Lichtdiffusionsplattenhalter über dem Lampenhalter angeordnet ist. Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Lampenführung zumindest eine Stütze zum Abstützen der optischen Folien beinhaltet.






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