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Dokumentenidentifikation DE102007026655A1 03.01.2008
Titel Gitarre
Anmelder Brunner, Lukas, Lavin, CH
Erfinder Brunner, Lukas, Lavin, CH
Vertreter Säger, M., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80538 München
DE-Anmeldedatum 08.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007026655
Offenlegungstag 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G10D 1/08(2006.01)A, F, I, 20070608, B, H, DE
Zusammenfassung Eine akustische Gitarre mit einem Korpus, an dessem Steg die einen Enden der Saiten festgelegt sind, und mit einem aus einem spielbereiten Zustand in einen Transportzustand versetzbaren Hals, an dessen Kopfplatte die anderen Enden der Saiten lös- sowie mittels Schraubenwirbeln einstellbar festgelegt sind, kennzeichnet sich dadurch aus, dass der Hals an seinem der Kopfplatte entgegengesetzten Verbindungsende eine Platte mit einer Ausnehmung und der Korpus einen in diese einsetzbaren sowie diese nach dem Einrasten hintergreifenden und den Hals in diesem Spielzustand in der Rastlage arretierenden, um eine Kippachse mittels eines Betätigungsgliedes kippbaren Kipphaken aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine gattungsgemässe Gitarre nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs, nämlich eine akustische Gitarre mit einem Korpus, an dessen Steg die einen Enden der Saiten festgelegt sind, und mit einem aus einem spielbereiten in einen Transportzustand versetzbaren Hals, an dessen Kopfplatte die anderen Enden der Saiten lös- sowie mittels Schraubenwirbeln einstellbar festgelegt sind.

Alle Gitarren weisen im spielbereiten Zustand einen starr mit dem Korpus verbundenen Hals auf, auf dessen durch Stege definierten BÜnden bestimmte Saite(n) zum Spielen bestimmter Töne oder Zupfen oder Schlagen von Akkorden mit den Fingern einer Hand gedrückt werden.

Neben gattungsfremden elektrischen Gitarren, deren Korpus wegen der über Tonabnehmer sowie elektrisch verstärkten Schwingungen der Saiten nicht für den Klang benötigt wird, sind gattungsgemässe akustische Gitarren aus Gründen des Transports als Wandergitarren meist zerlegbar mit einem aus dem spielbereiten in einen Transportzustand versetzbaren Hals ausgestaltet, wobei aber Veränderungen des Korpus wegen der Gefahr der Verschlechterung des Klangs der Gitarre stets problematisch sind.

Nach einer ersten bekannten Ausführungsform wird zum vollständigen Separieren vom Korpus der Hals der Gitarre rechtwinklig zur Decke des Korpus in einem dafür vorgesehenen Profil herausgeschoben, was den Nachteil in sich birgt, dass zunächst die Saiten von dem Hals der Gitarre gelöst werden müssen, wobei sie mit den einen Enden an an dem Steg auf der Decke des Korpus festgelegt bleiben.

Eine andere bekannte, gattungsgemässe Gitarre weist im Bereich des Bundes, der an den Korpus angrenzt, am Hals ein Scharnier auf, um das der Hals auf die Decke klappbar ist, nachdem die Saiten zur Verringerung der auf einen Schraubhaltebolzen ausgeübten Spannung gelöst worden sind und dieser dann infolgedessen aus einem Innengewinde herausgeschraubt werden kann, ganz abgesehen davon, dass bei dieser bekannten Wandergitarre die Bünde getrennt sind und zum Teil auf dem Hals und zum anderen Teil im Bereich auf der Decke des Korpus angeordnet sind. Auch hier bleiben die einen Enden der Saiten an dem Steg festgelegt.

Von Nachteil bei all diesen bekannten Gitarren ist das stets notwendige Lösen der Saiten, um die Gitarre in einen zerlegten oder geklappten Transportzustand zu bringen. Daher muss die Gitarre nach dem Zusammensetzen erneut gestimmt werden, was zeitaufwändig und daher unerwünscht ist.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemässe Gitarre nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs so auszubilden, dass deren Saiten zum Zerlegen nicht gelöst werden müssen.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemässen Gitarre nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs erfindungsgemäss durch dessen kennzeichnende Merkmale also dadurch gelöst, dass der Hals an seinem der Kopfplatte entgegengesetzten Verbindungsende eine Platte mit einer Ausnehmung und der Korpus einen in diese einsetzbaren sowie diese nach dem Einrasten hintergreifenden und den Hals in diesem Spielzustand in der Rastlage arretierenden um eine Kippachse mittels eines Betätigungsgliedes kippbaren Kipphaken – oder umgekehrt – aufweist.

Bei der erfindungsgemässen Gitarre kann also nach Lehre der Erfindung der über den eingerasteten Kipphaken an dem Korpus arretierte Hals durch Betätigen des Betätigungsgliedes zur Herstellung des Transportzustandes abgenommen werden, weil der Kipphaken nach dem Kippen um die Kippachse dann die Platte nicht mehr hintergreift und infolgedessen von der Ausnehmung freikommen kann, wobei mit Vorteil dabei nicht mehr das Lösen der Saiten notwendig ist. Bei Herstellung des Spielzustandes durch Ansetzen des Kipphakens in die Ausnehmung und dessen Eindrücken bis zum Einrasten sowie Hintergreifen wird der anfangs etwas winklig zur Decke angesetzte Hals in einfachster Weise unter leichtem Kippen in seinen Spielzustand mit dem Korpus verbunden, womit die Gitarre sofort ohne weitere Massnahmen spielbereit ist.

Besonders einfach gestaltet sich das Betätigungsglied, wenn der Kipphaken das ihn von von seiner Rastlage in eine Freigabelage entgegen der Kraft einer Feder kippbare Betätigungsglied aufweist und als bezüglich seiner Kippachse zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm den eingentlichen Haken bildet und an dessen anderem Arm das Betätigungsglied angreift.

In zweckmässiger Weiterbildung der Erfindung weist das Betätigungsglied an seinem einen Ende ein Schraubgewinde zum Einschrauben in ein an dem anderen Arm des Kipphakens zu dessen Spannen in seiner Rastlage angeordnetes Innengewinde auf. Dabei kann das Betätigungsglied im mittleren Bereich des Betätigungsgliedes zwischen seinen beiden Enden an einer in der Zarge der Gitarre angebrachten Hülse geführt anliegen.

Zum problemlosen Betätigen ist das Betätigungsglied an seinem aussenliegenden anderen Ende mit einem Rändelkopf versehen.

Wenn schliesslich der Rändelkopf mit einer Einschnürung als Halter für den Tragegurt der Gitarre versehen ist, kann das Betätigungsglied nicht nur als Befestigung für den Tragegurt, sondern zugleich sowohl zum Lösen des Halses als auch zum Spannen beim Herstellen des Spielzustandes der Gitarre dienen.

Besonders einfach und robust gestaltet sich die MÖglichkeit der Zerlegung der Gitarre, wenn das Kipplager und das Widerlager leistenförmig ausgebildet sind, das Kipplager auf seinem dem parallel zu der Decke angeordneten Boden der Gitarre abgewandten Bereich einen wulstartigen Vorsprung aufweist und das Widerlager auf seiner den Bünden zugewandten Bereich eine Abschrägung zwecks Anlage an dem wulstartigen Vorsprung aufweist.

Wenn erfindungsgemäss die einen Enden der Saiten an dem Steg lösbar festgelegt sind, lässt sich nicht nur der Hals vom Korpus abnehmen, sondern auch getrennt davon aufbewahren und/oder transportieren.

Hierbei sind zweckmässigerweise die Saiten in einem Riegel festgelegt und ist dieser an dem Steg lösbar festgelegt, wobei der Riegel über Führungsstifte, die in entsprechende Aufnahme- öffnungen in dem Steg einsteckbar sind, lösbar an diesem festgelegt sein kann.

Damit die Saiten nicht aus den Knochen- bzw. Kunststoffsattel bei abgebautem Hals springen können, empfiehlt es sich, die anderen Enden der mittels der Schraubenwirbel an der Kopfplatte des Halses der Gitarre festgelegten Saiten mittels eines im Nullbund angebrachten Saitenniederhalters festzulegen.

Weitere zweckmässige Ausgestaltungen sind in den restlichen Unteransprüchen gekennzeichnet. Ein bevorzugtes Ausführungsbeipiel wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In dieser zeigt:

1 Eine Gitarre, im Spielzustand in Ansicht;

2 die Einzelheit II gemäss 1, in grösserem Massstab;

3 die Einzelheit III gemäss 1, in grösserem Massstab;

4 den Korpus im vom Hals getrennten Transportzustand

5 den Hals im vom Korpus getrennten Transportzustand

6 die Gitarre im spilebereiten Zustand mit an dem Korpus festgelegten Hals und

7 einen Schnit VII-VII gemäss 1, in grösserem Massstab.

Die in 1 dargestellte akustische Gitarre 10 weist einen Korpus 11, an dessen auf seiner Decke 111 angeordneten Steg 12 die einen Enden der Saiten 13 lösbar festgelegt sind, und einen aus einem spielbereiten Zustand in einen Transportzustand versetzbaren, Bünde 141 (3) aufweisenden Hals 14 auf, an dessen Kopfplatte 15 die anderen Enden der Saiten 13 lös- sowie mittels Schraubenwirbeln 16 einstellbar festgelegt sind.

Die einen Enden 131 der Saiten 13 sind in einem Riegel 121 festgelegt sind, der Führungsstifte 122 aufweist. Der Riegel 121 kann mit diesen Führungsstiften 122, die in entsprechend geformte Aufnahmeöffnungen 123 in dem auf der Decke 111 angebrachten Steg 12 einsteckbar sind, lösbar an diesem festgelegt werden.

Die anderen Enden 132 der mittels der Schraubenwirbel 16 an der Kopfplatte 15 des Halses 14 der Gitarre 10 festgelegten Saiten 13 sind mittels eines im Nullbund 140 angebrachten Saitenniederhalters 142 festgelegt, wie in 3 gezeigt ist. Die Bünde sind dabei durch Stege 143, 144 voneinander abgetrennt.

Der Hals 14 weist an seinem der Kopfplatte 15entgegengesetzten Verbindungsende 145 eine Platte 146 mit einer Ausnehmung 147 auf und ist an dieser Stelle von dem Korpus 11 trennbar, wozu dieser einen in diese Ausnehmung 147 einsetzbaren sowie diese nach dem Einrasten hintergreifenden und den Hals 14 in diesem Spielzustand (1 und 6) in der Rastlage arretierenden, um eine Kippachse mittels eines Betätigungsgliedes 113 kippbaren Kipphaken 112 aufweist, das mit einem Rändelkopf 116 versehen ist und in eine in der Zarge 18 der Gitarre 10 angebrachte, im Bereich unterhalb des Halses 14 vorgesehene Hülse 180, die das Holz beim Einsetzen des Kipphakens schützt.

Dieser Rändelkopf 11 ist mit einer Einschnürung 114 als Halterung für den – nicht gezeigten – Tragegurt der Gitarre 10 versehen. Die Decke 111 des Korpus 11 weist dabei unter Einschnitt in die Zarge 18 eine Ausnehmung 115 auf, in der der Kipphaken 112 angeordnet ist.

Das Verbindungsende 145 des Halses 14 weist eine rechtwinklig zu dessen Erstreckung verlaufende sowie eine Fläche 148 auf, über die sich hinaus noch ein Bereich des Halses 14 mit den Bünden 144 erstreckt (5).

Der Hals 14 weist ein rechtwinklig zu dessen Erstreckung sowie parallel zu der Kippachse des Kipphakens 112 im Bereich der Fläche 148 ein leistenförmig ausgebildetes Widerlager 149 und der Korpus 11 ein auch leistenförmiges, sich an dem Widerlager 149 abstützendes Kipplager 117 aufweist, das rechtwinklig zu der Erstreckung des Halses 14 sowie parallel zu der Kippachse angeordnet ist.

Das Kipplager 117 weist ferner auf seinem – dem parallel zu der Decke 111 angeordneten – Boden 119 (6) der Gitarre 10 abgewandten Bereich einen wulstartigen Vorsprung 118 auf. Das Widerlager 149 weist auf seinem den Bünden 143,144 zugewandten Bereich eine Abschrägung 149a zwecks Anlage an dem wulstartigen Vorsprung 118 auf.

Der Kipphaken ist in 7 näher dargestellt. Die Kippachse 190 des Kipphakens 112 verläuft dabei rechtwinklig zur Erstreckung des Halses 14 sowie parallel zu der Decke 111 des Korpus 11. Der Kipphaken 112 ist in Richtung auf die den Hals 14 in dem Spielzustand arretierenden Rastlage mit der Kraft einer Feder 191 belastet, weist das ihn von von seiner Rastlage in die Freigabelage entgegen der Kraft der Feder 191 kippbare Betätigungsglied 113 auf und ist als bezüglich seiner Kippachse 190 zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm 192 den eingentlichen Haken bildet bzw. aufweist und an dessen anderem Arm 193 das Betätigungsglied 113 angreift. Der an dem einen Arm 192 angeordnete Haken ist auf seiner der Kippachse 190 abgewandten Bereich mit einer Rampe 197 versehen, so dass er beim Eindrücken in die Ausnehmung 147 in der Platte 146 an dem Hals 14 selbsttätig gekippt wird, bis er mit seiner Hinterschneidung 198 an der Ausnehmung in seinen spielbereiten Zustand einrastet.

Das Betätigungsglied 113 weist an seinem innenliegenden einem Ende ein Aussengewinde 194 zum Einschrauben in ein Innengewinde 195 des anderen Arms 193 des Kipphakens 112 auf. Ferner liegt das Betätigungsglied 113 an seinem aussenliegenden anderen Ende an der Hülse 180 an.

Bei der erfindungsgemässen Gitarre 10 kann also nach Lehre der Erfindung der über den eingerasteten Kipphaken 112 an dem Korpus 11 arretierte Hals 14 durch das Betätigen des Betätigungsgliedes 113 zur Herstellung des Transportzustandes abgenommen werden, weil der Kipphaken 112 nach dem Kippen um die Kippachse 190 dann die Platte 146 nicht mehr mit seiner Hinterschneidung 198 hintergreift und infolgedessen von der Ausnehmung 147 freikommen kann, wobei mit Vorteil dabei nicht mehr das Lösen der Saiten 13 notwendig ist. Bei Herstellung des Spielzustandes durch Ansetzen des Kipphakens 112 in die Ausnehmung 147 und dessen Eindrücken – unter Kippen wegen der Rampe 197 – bis zum Einrasten sowie Hintergreifen wird der anfangs etwas winklig zur Decke 111 angesetzte Hals 14 in einfachster Weise unter leichtem Kippen in seinen Spielzustand mit dem Korpus 11 verbunden, womit die Gitarre sofort ohne weitere Massnahmen ohne weiteres spielbereit ist.


Anspruch[de]
Akustische Gitarre (10) mit einem Korpus (11), an dessen Steg (12) die einen Enden (131) der Saiten (13) festgelegt sind, und mit einem aus einem spielbereiten Zustand (1 und 6) in einen Transportzustand (4 und 5) versetzbaren Hals (14), an dessen Kopfplatte (15) die anderen Enden (132) der Saiten (13) lös- sowie mittels Schraubenwirbeln (16) einstellbar festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (14) an seinem der Kopfplatte (15) entgegengesetzten Verbindungsende (145) eine Platte (146) mit einer Ausnehmung (147) und der Korpus (11) einen in diese einsetzbaren sowie diese nach dem Einrasten hintergreifenden und den Hals (14) in diesem Spielzustand in der Rastlage arretierenden, um eine Kippachse (190) mittels eines Betätigungsgliedes (113) kippbaren Kipphaken (112) aufweist. Gitarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse (190) des Kipphakens (112) rechtwinklig zur Erstreckung des Halses (14) sowie parallel zu der Decke (111) des Korpus (11) verläuft. Gitarre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphaken (112) in Richtung auf die den Hals (14) in dem Spielzustand arretierenden Rastlage mit der Kraft einer Feder (191) belastet ist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphaken (112) das ihn von von seiner Rastlage in eine Freigabelage entgegen der Kraft der Feder (191) kippbare Betätigungsglied (113) aufweist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das der Kipphaken (112) als bezüglich seiner Kippachse (190) zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm (192) den eingentlichen Haken bildet und an dessen anderem Arm (193) das Betätigungsglied (113) angreift. Gitarre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem einen Arm (192) angeordnete Haken auf seiner der Kippachse (190) abgewandten Bereich mit einer Rampe (197) versehen ist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (113) an seinem innenliegenden einem Ende ein Aussengewinde (194) zum Einschrauben in ein Innengewinde (195) des Kipphakens (112) aufweist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (113) an seinem aussenliegenden anderen Ende an einer an der Zarge (18) angeordneten Hülse (180) anliegt. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (112) an seinem anderen Ende mit einem Rändelkopf (116) versehen ausgebildet ist. Gitarre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (112) mit einer Einschnürung (114) als Halter für einen Tragegurt der Gitarre versehen ist. Gitarre nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Zarge (18) der Gitarre (10) angebrachte Hülse (180) im Bereich unterhalb des Halses (14) vorgesehen ist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (14) rechtwinklig zu dessen Erstreckung sowie parallel zu der Kippachse (190) ein Widerlager (149) aufweist und dass der Korpus (11) ein sich an dem Widerlager abstützendes Kipplager (117) aufweist. Gitarre nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kipplager (117) rechtwinklig zu der Erstreckung des Halses (14) sowie parallel zu der Kippachse (190) angeordnet ist. Gitarre nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kipplager (117) und das Widerlager (149) leistenförmig ausgebildet sind, dass das Kipplager (117) auf seinem dem parallel zu der Decke (111) angeordneten Boden (119) der Gitarre (10) abgewandten Bereich einen wulstartigen Vorsprung (118) aufweist und dass das Widerlager (149) auf seiner den Bünden (143, 144) zugewandten Bereich eine Abschrägung (149a) zwecks Anlage an dem wulstartigen Vorsprung (118) aufweist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (1l1) des Korpus (11) eine Ausnehmung (115) aufweist, in der das Kipplager (117) und der Kipphaken (112) angeordnet sind. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsende (145) des Halses (14) eine rechtwinklig zu dessen Erstreckung verlaufende sowie das Widerlager (149) aufweisende Fläche (148) aufweist. Gitarre nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich über die Fläche (148) hinaus noch ein Bereich des Halses (14) mit den Bünden (144) erstreckt. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Enden (131) der Saiten (13) an dem Steg (12) lösbar festgelegt sind. Gitarre nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Saiten (13) in einem Riegel (121) festgelegt sind und dass dieser an dem Steg (12) lösbar festgelegt ist. Gitarre nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (121) über Führungsstifte (122), die in entsprechende Aufnahmeöffnungen (123) in dem Steg (12) einsteckbar sind, lösbar an diesem festgelegt ist. Gitarre nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die anderen Enden (132) der mittels Schraubenwirbel (16) an der Kopfplatte (15) des Halses (14) der Gitarre (10) festgelegten Saiten (13) mittels eines im Nullbund angebrachten Saitenniederhalters (142) festgelegt sind.






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