PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102007030138A1 03.01.2008
Titel Kommunikationsverfahren und -System
Anmelder General Electric Co., Schenectady, N.Y., US
Erfinder Singh, Smita, Bangalore, Karnataka, IN;
Oruvilakott, Vinayakumar, Kozhakkottur, Kerala, IN;
Sarcar, Shourya, Bangalore, Karnataka, IN
Vertreter Rüger und Kollegen, 73728 Esslingen
DE-Anmeldedatum 27.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007030138
Offenlegungstag 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse H04L 29/10(2006.01)A, F, I, 20070627, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   H04L 12/16(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   A61B 5/00(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   A61B 5/055(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   A61B 6/03(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   A61B 8/00(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   A61B 6/00(2006.01)A, L, I, 20070627, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem (300) und das Kommunikationssystem (300) zur Verfügung gestellt. Das Kommunikationssystem (300) umfasst mindestens eine Bildgebungsstation (305) mit einer Mehrzahl von Netzwerkschnittstellen. Jede Netzwerkschnittstelle der Bildgebungsstation (305) wird durch eine Netzwerkadresse identifiziert. Das Verfahren umfasst die Schritte der Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle (315), die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation (305) verfügbar ist, und die Konfiguration der Bildgebungsstation (305), so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle (315) kommuniziert. Das Verfahren umfasst ferner einen Schritt, bei dem mindestens ein Bildgebungselement von der Bildgebungsstation (305) über die erste Netzwerkschnittstelle (315) übermittelt wird.

Beschreibung[de]
ERFINDUNGSBEREICH

Die Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf die Übertragung von Bildgebungsdaten in einem Kommunikationssystem, und insbesondere auf die Übertragung von DICOM-(Digital Imaging and Communication in Medicine)-kompatiblen Bildgebungsdaten durch ein Kommunikationssystem.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein Kommunikationssystem umfasst verschiedene stationär oder mobil vernetzte Vorrichtungen. Beispiele für solche mobil vernetzten Vorrichtungen sind elektronische Organizer, Notebooks, Laptop-Computer und medizinische Bildgebungsstationen. Viele mobil vernetzte Vorrichtungen umfassen zahlreiche Netzwerkschnittstellen, wie z. B. verkabelte Netzwerkschnittstellen und kabellose Netzwerkschnittstellen. In einer vernetzten Umgebung ist es möglich, dass die zahlreichen Netzwerkschnittstellen über eine einzige Verbindung aneinander angeschlossen sind. Beispielsweise kann eine mobile Bildgebungsstation über ein Kabelnetzwerk, wie z. B. ein lokales Netzwerk (LAN) oder ein kabellosen Zugriffspunkt, mit einem Krankenhausserver verbunden sein.

Unter Telemedizin ist im Allgemeinen die elektronische Übertragung von medizinischen Bildgebungsdaten von einer Bildgebungsstation zur anderen zum Zwecke der Interpretation und Konsultation zu verstehen. Zwei Bildgebungsstationen können innerhalb einer Krankenhausumgebung oder extern platziert werden. Solche Bildgebungsstationen können über LAN, WAN oder eine kabellose Schnittstelle verbunden werden. Die Bildgebungsstation kann die Bildgebungsdaten über DICOM-Kommunikation an eine andere Bildgebungsstation im Kommunikationssystem übertragen. Es wird ein Netzwerkzugang benötigt, damit die Bildgebungsstation die DICOM-Kommunikation durchführen kann. Bei einer Bildgebungsstation mit mehreren Netzwerkschnittstellen für die DICOM-Konnektivität, wie z. B. einem mobilen RAD (Radio Diagnosis) System mit einer Kabelnetzwerkschnittstelle und einer kabellosen Netzwerkschnittstelle, steht für mehrere Netzwerkschnittstellen eine einzige Netzwerkadresse zur Verfügung. Bei einer Standardimplementierung wäre es für den Benutzer notwendig, eine erste Netzwerkschnittstelle manuell abzuschalten und eine zweite Netzwerkschnittstelle zu aktivieren sowie die Bildgebungsstation zu rekonfigurieren, so dass sie wie gewünscht über die zweite Netzwerkschnittstelle kommuniziert.

Wenn man davon ausgeht, dass die Bildgebungsstation eine mobile Bildgebungsstation ist, kann es sein, dass die bedienende Person die Bildgebungsstation im Zuge einer Untersuchungssequenz von Raum zu Raum bewegen muss. Während des Transports kann die bedienende Person beispielsweise DICOM-Operationen an der kabellosen Netzwerkschnittstelle durchführen. Die bedienende Person kann sich dazu entscheiden, auf die Kabelnetzwerkschnittstelle umzuschalten, wenn sie sich entweder außerhalb des kabellosen Bereichs bewegt oder sich entscheidet, den Leistungsvorteil der Kabelnetzwerkschnittstelle zu nutzen. So könnte es erwünscht sein, auf die Netzwerkschnittstelle umzuschalten, da die Netzwerkschnittstellen sich auf derselben Verbindung befinden. Typischerweise wird solch eine Umschaltung manuell durchgeführt, indem die Kommunikation auf einer vorhandenen Netzwerkschnittstelle heruntergefahren wird und die Kommunikation auf einer gewünschten Netzwerkschnittstelle gestartet wird. Der Prozess der Umschaltung ist umständlich und zeitaufwendig, da der bestehende Kommunikationspfad geschlossen und der gewünschte Kommunikationspfad hergestellt werden muss. Ferner besteht das Risiko, die Bildgebungsdaten während des Herunterfahrens des bestehenden Kommunikationspfades zu verlieren.

Daher ist es wünschenswert, dass die Bildgebungsstation einen nahtlosen Übergang zwischen mehreren Netzwerkschnittstellen ermöglicht, so dass von Seiten der bedienenden Person kein Eingreifen notwendig ist. Dadurch könnte ein schnellerer Arbeitsablauf erzielt werden, wie er in Krankenhausumgebungen notwendig ist. Daher besteht die Notwendigkeit, ein Verfahren zum nahtlosen Wechsel der Netzwerkschnittstelle ohne das Eingreifen der bedienenden Person zu liefern.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die oben erwähnten Unzulänglichkeiten, Nachteile und Probleme werden hierin behandelt, was durch das Lesen und Verstehen der folgenden Ausführungen deutlich wird.

In einer Ausführungsform liefert die Erfindung ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem, welches eine Bildgebungsstation umfasst. Die Bildgebungsstation weist mehrere Netzwerkschnittstellen auf. Die Netzwerkschnittstellen sind entweder Kabelnetzwerkschnittstellen oder kabellose Netzwerkschnittstellen. Jede Netzwerkschnittstelle wird durch eine Netzwerkadresse identifiziert. Die Netzwerkadresse besteht aus mindestens einer der folgenden Möglichkeiten: Internet-Protocol (IP)-Adresse, Application Entity Title (AE-Title) oder einer Portnummer. Das Verfahren umfasst den Schritt der Verwaltung einer Konfigurationstabelle an der Bildgebungsstation. Die Konfigurationstabelle umfasst eine Zuordnung jeder Netzwerkschnittstelle zu einer entsprechenden Netzwerkadresse. Das Verfahren umfasst ferner die Schritte der Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle, die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation verfügbar ist, die Konfiguration der Bildgebungsstation zur Kommunikation über die erste Netzwerkschnittstelle und die Übertragung von mindestens einem Bildgebungsdatenelement von der Bildgebungsstation über die erste Netzwerkschnittstelle. Das Verfahren umfasst ferner die Auswahl einer zweiten Netzwerkschnittstelle, die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation verfügbar ist, und die automatische Neukonfiguration der Bildgebungsstation, so dass sie über die zweite Netzwerkschnittstelle kommuniziert. Ferner umfasst das Kommunikationsverfahren die Neuübertragung der Bildgebungsdaten beim Empfangen eines Verarbeitungsunterbrechungs-Signals, wobei das Verarbeitungsunterbrechungs-Signal auf eine fehlgeschlagene Übertragung hinweist.

Eine andere Ausführungsform der Erfindung liefert ein Kommunikationssystem, das eine Bildgebungsstation mit mehreren Netzwerkschnittstellen umfasst. Die Bildgebungsstation ist so konfiguriert, das sie eine Konfigurationstabelle umfasst, die jeder Netzwerkschnittstelle eine dazugehörige Netzwerkadresse zuordnet. Die Bildgebungsstation ist ferner so konfiguriert, dass sie eine erste Netzwerkschnittstelle auswählen kann, welche für die Kommunikation verfügbar ist, sich so konfigurieren kann, dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommunizieren und mindestens ein Bildgebungsdatenelement über die erste Netzwerkschnittstelle übermitteln kann. Die Bildgebungsstation ist ferner so konfiguriert, dass sie automatisch von einer ersten Netzwerkschnittstelle zu einer zweiten Netzwerkschnittstelle umschalten kann, welche für die Kommunikation verfügbar ist. Die Bildgebungsstation ist so konfiguriert, dass sie bei der Konfiguration zur Kommunikation über die zweite Netzwerkschnittstelle automatisch von der Übermittlung von Bildgebungsdaten über die erste Netzwerkschnittstelle zu der Übermittlung von Bildgebungsdaten über die zweite Netzwerkschnittstelle umschaltet. Die Bildgebungsstation kann ferner so konfiguriert werden, dass sie die Bilddaten beim Empfangen eines Verarbeitungsunterbrechungs-Signals neu überträgt. Mindestens eine Bildgebungsstation im Kommunikationssystem ist so konfiguriert, dass sie mit einer anderen Bildgebungsstation über DICOM-Kommunikation kommunizieren kann.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung liefert ein Computerprogrammprodukt, das auf einem oder mehreren computerlesbaren Medien gespeichert ist und der Kommunikation innerhalb eines Kommunikationssystems dient, welches eine Bildgebungsstation mit mehreren Netzwerkschnittstellen umfasst. Das Computerprogrammprodukt umfasst ein Programm zur Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle, die für die Kommunikation innerhalb des Kommunikationssystems verfügbar ist, ein Programm zur Konfigurierung der Bildgebungsstation, so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert, und ein Programm zur Übermittlung von mindestens einem Bildgebungsdatenelement von der Bildgebungsstation über die erste Netzwerkschnittstelle.

Hierin werden Systeme und Verfahren von verschiedenen Reichweiten beschrieben. Zusätzlich zu den in dieser Zusammenfassung beschriebenen Aspekten und Vorteilen werden weitere Aspekte und Vorteile durch die Hinzunahme der Zeichnungen und der folgenden detaillierten Beschreibung verdeutlicht.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein Flussdiagramm von einem Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem in einer Ausführungsform der Erfindung;

2 zeigt ein Flussdiagramm von einem Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

3 zeigt ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems in einer Ausführungsform der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

In der folgenden detaillierten Beschreibung wird auf die dazugehörigen Figuren verwiesen, die einen Teil der Beschreibung bilden und in denen umsetzbare spezifische Ausführungsformen in Form von Illustrationen gezeigt werden. Diese Ausführungsformen werden detailliert genug beschrieben, als dass auf diesem Gebiet fachkundige Personen die Ausführungsformen umsetzen können, und es sei darauf hingewiesen, dass andere Ausführungsformen angewendet werden und dass logische, mechanische, elektrische und andere Veränderungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der Ausführungsformen abzuweichen. So soll die folgende detaillierte Beschreibung nicht in einem einschränkenden Sinne aufgefasst werden.

In verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung werden ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem und ein Kommunikationssystem beschrieben. Allerdings sind die Ausführungsformen nicht eingeschränkt und können in Verbindung mit verschiedenen Anwendungen implementiert werden. Die Anwendung der Erfindung kann auf andere Gebiete ausgedehnt werden, z. B. auf ein DICOM-Kommunikationssystem. Die Erfindung liefert ein weitreichendes Konzept einer nahtlosen Umschaltung eines Netzwerkverkehrs zwischen den Netzwerkschnittstellen einer vernetzten Vorrichtung, die einer ähnlichen Netzwerkumgebung angepasst werden kann. Der Entwurf kann weiterentwickelt und in verschiedenen Formen und Spezifizierungen implementiert werden.

Ein Kommunikationssystem kann eine oder mehrere Bildgebungsstationen umfassen. Die Bildgebungsstationen in einem Kommunikationssystem können über ein Netzwerk wie z. B. ein LAN, ein WAN, PACS oder ein Krankenhausnetzwerk verbunden sein. Jede Bildgebungsstation kann optional Bilddaten erfassen, übertragen, anzeigen, bearbeiten, speichern und/oder drucken. Jede Bildgebungsstation kann entweder einen Bildgebungsserver oder eine Bildgebungsmodalität umfassen. Der Bildgebungsserver kann ein Datenbank-Verwaltungssystem zur Speicherung und Verwaltung von Bildgebungsdaten sein. Die Bildgebungsmodalität kann Bildgebungsdaten erfassen, anzeigen, bearbeiten und speichern. Die Bildgebungsmodalität kann aus einem MRI-System (Magnetresonanzbildgebungs-System), einem CT-System (Computertomographie-System), einem Ultrasonographie (US)-System, einem Nuklearmedizin(NM)-System, einem Digitalfluorographie-System, einem Computerradiographie(CR)-System, einem Digitalradiographie(DR)-System oder aus Datenbild-Erfassungsgerätschaften bestehen, die für die Radiofluoroskopie, Angiographie, wie z. B. Röntgenangiographie und Herzabtastung verwendet werden, sowie aus sekundären Erfassungsvorrichtungen für Video, Endoskopie, Mikroskopie und Photographie, wie z. B. Digitalkameras, Scanner, Elektrokardiogramm(EKG)-Geräte o. Ä. Auf diesem Gebiet fachkundige Personen werden sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Beispiele für die Bildgebungsmodalität nicht auf die oben genannten Beispiele beschränkt sind und die Erfindung unter den vollen Schutzumfang der Ansprüche fällt.

Die Bildgebungsdaten, die von der Bildgebungsmodalität erfasst werden, können zahlreiche Formen annehmen, wozu auch Texte, Bilder, Video, Audiodiktat und Wellenformdaten gehören. Andere medizinische Bildgebungsdaten können 3-D Volumendaten, Seriendaten für alle klinischen Daten in einer medizinischen Serie, z. B. koronare Schnitte vs. axiale Schnitte bei einer CT-Untersuchung oder Echos als T1-Schnitte vs. T2-Schnitte bei einer MRI-Untersuchung, Anmerkungsdaten für Notizen von einem Mediziner, die sich üblicherweise auf klinische Daten beziehen; und Hintergrunddaten wie die Krankengeschichte des Patienten und/oder Informationen zu physischen Untersuchungen umfassen.

Die Bildgebungsdaten, die in der Bildgebungsstation generiert oder gespeichert werden, können an eine andere Bildgebungsstation im Kommunikationssystem übermittelt werden. Bei einem Szenario können eine erste Bildgebungsstation, welche die Bildgebungsdaten überträgt, und eine zweite Bildgebungsstation, welche Bildgebungsdaten empfängt, sich physisch nah beieinander befinden, wie z. B. innerhalb eines lokalen Netzwerks (LAN). Bei einem anderen Szenario können die erste Bildgebungsstation und die zweite Bildgebungsstation kabellos über ein Paar aus Sender und Empfänger verbunden werden. Die Verknüpfung von erster Bildgebungsstation und zweiter Bildgebungsstation kann mit Hilfe einer geeigneten Verbindung erfolgen, z. B. durch ein öffentliches Netzwerk wie ein virtuelles privates Netzwerk oder das Internet. Die Verbindung kann eine Telefonverbindung, ein Serial Line Internet Protocol (SLIP), ein Point-to-Point Protocol (PPP), eine XDSL-Verbindung, eine Satelliten- oder eine andere kabellose Verbindung, ein Kabelmodem, eine ATM-Netzwerkverbindung, eine ISDN-Verbindung, eine DSL-Verbindung oder eine andere Kommunikationsverbindung sein. Auf diesem Gebiet fachkundige Personen werden sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Beispiele für die Kommunikationsverbindung zwischen dem ersten Kommunikationssystem und den zweiten Kommunikationssystem nicht auf die oben genannten Beispiele beschränkt sind, so dass die Erfindung unter den vollen Schutzumfang der Patentansprüche fällt.

Die Bildgebungsstation kann die Bildgebungsmodalität und einen Empfänger zur Übermittlung der Bildgebungsdaten umfassen. Der Empfänger kann eine Vorrichtung wie z. B. ein IP-Host, ein Computer, ein Server, eine Firewall oder ein Router sein. Der Empfänger kann über eine Ethernet-Verbindung, serielle Schnittstellen, parallele Schnittstellen, RS422 und/oder RS432-Schnittstellen, Liverwire-Schnittstellen, IEEE-1394-Serienbusse, einen Token-Ring und/oder andere lokale Netzwerke, universelle Serienbusse, PCI-Busse und kabellose Verbindungen (z. B. Infrarotverbindungen) o. Ä. mit der Bildgebungsmodalität verbunden sein.

Der Empfänger erhält die Bildgebungsdaten von der Bildgebungsmodalität der ersten Bildgebungsstation und überträgt die Bildgebungsdaten durch die Netzwerkverbindung an die zweite Bildgebungsstation. Es sei darauf hingewiesen, dass im Schutzumfang der Erfindung eine beliebige Anzahl von Bildgebungsmodalitäten, Empfängern und Bildgebungsstationen vorgesehen ist, die in Übereinstimmung mit der Erfindung konfiguriert und auf verschiede Weisen angeordnet sind.

Die Bildgebungsdaten können so formatiert werden, dass sie sämtlichen medizinischen Standards entsprechen, z. B. DICOM und HL7-Standards. So kann jede Bildgebungsstation einen DICOM-Wandler umfassen, der die Bildgebungsdaten in DICOM-konforme Bildgebungsdaten umwandelt. Der DICOM-Wandler kann eine eigenständige Vorrichtung oder alternativ auch ein Einbauteil der Bildgebungsstation zur Steuerung der Funktionen der Bildgebungsmodalität sein.

Die Bildgebungsmodalität kann durch den DICOM-Wandler mit dem Empfänger verbunden werden. Der DICOM-Wandler kann die Bildgebungsdaten von der Bildgebungsmodalität empfangen und die DICOM-konformen Bildgebungsdaten an den Empfänger übermitteln. Der Empfänger kann die Bildgebungsdaten verarbeiten und die Bildgebungsdaten über das Netzwerk an die zweite Bildgebungsstation schicken. Es kann sein, dass die Bildgebungsdaten, die den Empfänger verlassen, nicht mehr den DICOM-Standards entsprechen, doch sie können wieder in eine DICOM-konforme Form gebracht werden, indem der Empfänger der zweiten Bildgebungsstation die entsprechende DICOM-Information wiederherstellt, so dass sie wieder den Bildgebungsdaten vor der Übertragung der Bildgebungsdaten an die Bildgebungsmodalität der zweiten Bildgebungsstation entsprechen. Die zweite Bildgebungsstation kann die Bildgebungsdaten optional übertragen, anzeigen, bearbeiten, speichern und/oder drucken.

Der Empfänger jeder Bildgebungsstation kann ferner eine Bestätigungseinheit umfassen, die so konfiguriert ist, dass sie Bestätigungen sendet und/oder empfängt, die zu den übertragenen Bildgebungsdaten gehören. Die Bestätigungseinheit wertet eine innerhalb eines festgelegten Zeitraums empfange Bestätigung dahingehend aus, dass sie auf eine erfolgreiche Übertragung der Bildgebungsdaten hinweist. Alternativ kann eine mit der Bestätigungseinheit verbundene Verarbeitungseinheit ein Verarbeitungsunterbrechungs-Signal generieren, wenn die Bestätigungseinheit innerhalb eines festgelegten Zeitraums keine Bestätigung für die Bildgebungsdaten erhält. Beim Empfang des Verarbeitungsunterbrechungs-Signals geht die Bildgebungsstation davon aus, dass die Bildgebungsdaten verloren sind, und sendet die Bildgebungsdaten noch einmal.

In einer Ausführungsform beschreibt die Erfindung ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem, wie in 1 gezeigt. Genauer gesagt beschreibt die Erfindung ein Verfahren zur Handhabung einer Vielzahl von Netzwerkschnittstellen, die bei einer Bildgebungsstation des Kommunikationssystems eingesetzt werden. Das Verfahren umfasst folgende Schritte: Schritt 105, bei dem eine erste Netzwerkschnittstelle ausgewählt wird, welche für die Kommunikation verfügbar ist, Schritt 110, bei dem die Bildgebungsstation so konfiguriert wird, dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert, und Schritt 116, bei der ein oder mehrere Bilddatenelemente von der Bildgebungsstation über die erste Netzwerkschnittstelle übertragen werden.

Die Bildgebungsdaten, die von der Bildgebungsstation zu übermitteln sind, werden in Reihenform gebracht. Damit die Bildgebungsstation die Bildgebungsdaten übermitteln kann, muss sie sich über die Netzwerkschnittstelle mit der zweiten Bildgebungsstation in Verbindung setzen. Die Bildgebungsstation erkennt eine oder mehrere verfügbare Netzwerkschnittstellen, wobei eine verfügbare Netzwerkschnittstelle eine Netzwerkschnittstelle ist, die für die Kommunikation verfügbar ist, und wählt eine der verfügbaren Netzwerkschnittstellen auf der Grundalge der festgelegten Parameter aus. Die festgelegten Parameter können beispielsweise die Signalstärke, die Kosten oder die Verlässlichkeit betreffen. Eine auf diesem Gebiet fachkundige Person wird sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Beispiele für die festgelegten Parameter nicht auf die oben erwähnten Beispiele beschränkt sind und dass die Erfindung unter dem vollen Schutzumfang der Patenansprüche steht.

Bei der Auswahl der ersten Netzwerkschnittstelle konfiguriert sich die Bildgebungsstation so, dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert. Während sich die Bildgebungsstation selbst so konfiguriert, dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert, holt sie die Netzwerkadresse der ersten Netzwerkschnittstelle aus der Konfigurationstabelle ein. Die Konfigurationstabelle, die in der Bildgebungsstation verwaltet wird, liefert eine Zuordnung jeder Netzwerkschnittstelle zur dazugehörigen Netzwerkadresse. Eine Reihe von Plattformen liefern Verfahren zur Konfigurierung der Vielzahl von Netzwerkschnittstellen gemäß der entsprechenden Netzwerkadresse. Sobald sich die Bildgebungsstation in Übereinstimmung mit der dazugehörigen Netzwerkadresse der ersten Netzwerkschnittstelle konfiguriert hat, übermittelt sie ein oder mehre Bildgebungsdatenelemente an die zweite Bildgebungsstation.

2 zeigt ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem in einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Das Verfahren umfasst einen Schritt zur Verwaltung einer Konfigurationstabelle in der Bildgebungsstation, welcher in Form von Schritt 205 gezeigt wird. Der Schritt zur Verwaltung einer Konfigurationstabelle ist eine einmalige Konfigurierung. Die Konfigurationstabelle kann vor der Aufnahme der Kommunikation in der Bildgebungsstation generiert und auf der Grundlage der Anforderungen aktualisiert werden. Die Anforderungen können auf einer zeitlichen Grundlage eingestellt werden, wie z. B. nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums oder beim Empfang eines Signals, das eine Veränderung der Netzwerkadresse der Netzwerkschnittstelle anzeigt.

Der Schritt 210 zur Erkennung einer verfügbaren Netzwerkschnittstelle, der Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle, wobei die erste Netzwerkschnittstelle für die Kommunikation verfügbar ist, und der Schritt 215 zur Konfigurierung der Bildgebungsstation, so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert, können so lange wiederholt werden, wie die Bildgebungsstation in Betrieb ist. Nach der Konfigurierung der Bildgebungsstation, so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle kommuniziert, können in Schritt 220 ein oder mehrere Datenelemente an eine andere Bildgebungsstation im Kommunikationssystem übermittelt werden.

Das Kommunikationsverfahren umfasst ferner die Auswahl einer zweiten Netzwerkschnittstelle, welche für die Kommunikation in der Bildgebungsstation verfügbar ist (Schritt 225), sowie die automatische Rekonfigurierung der Bildgebungsstation, so dass sie über die zweite Netzwerkschnittstelle kommuniziert (Schritt 230). Im Vorfeld sei darauf hingewiesen, dass die Begriffe „erste" und „zweite" in der Beschreibung und in den angehängten Patentansprüchen so zu verstehen sind, dass sie der Unterscheidung zwischen zwei sich gegenseitig ausschließenden Alternativen dienen.

Das Verfahren zum Umschalten zwischen Netzwerkschnittstellen, z. B. von der ersten Netzwerkschnittstelle zu der zweiten Netzwerkschnittstelle, kann zu einer unvollständigen Übertragung der Bildgebungsdaten an der ersten Netzwerkschnittstelle führen. Die unvollständige Übertragung von Bildgebungsdaten kann ein Verarbeitungsunterbrechungs-Signal an der Bildgebungsstation hervorrufen. Um die unvollständige Übertragung der Bildgebungsdaten auszugleichen, umfasst das Kommunikationsverfahren ferner den Schritt, bei dem die Bildgebungsdaten erneut übertragen werden, sobald das Verarbeitungseichungs-Signal eintrifft, wie dies in Schritt 235 gezeigt wird.

3 zeigt ein Kommunikationssystem 300 in einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Das Kommunikationssystem 300 umfasst eine Mehrzahl von Bildgebungsstationen, die als 305 und 310 gezeigt werden. Das Kommunikationssystem 300 kann zusätzliche Bildgebungsstationen (nicht gezeigt) umfassen. Mindestens eine Bildgebungsstation 305 ist so konfiguriert, dass sie mit einer anderen Bildgebungsstation 310 über DICOM-Kommunikation (Digital Imaging and Communication in Medicine) kommunizieren kann. Die behandelten Kommunikationsformen schließen Sendung/Übertragung von Bildern, DICOM-Speicherung, DICOM-Speicherungsübertragung, DICOM-Modality-Work-List und DICOM-Druck mit ein, sind aber nicht auf diese beschränkt.

Jede Bildgebungsstation 305 und 310 umfasst mehrere Netzwerkschnittstellen 315 und 320. Jede der Netzwerkschnittstellen 315 und 320 kann aus einer Kabelnetzwerkschnittstelle oder einer kabellosen Netzwerkschnittstelle bestehen. Jeder der Netzwerkschnittstellen 315 und 320 ist eine einzige Netzwerkadresse zugeordnet. Die entsprechenden Netzwerkadressen können eine Reihe von verschiedenen Formaten annehmen, wie z. B. AETitle, eine IP-Adresse und eine Portnummer. Es wird eine Zuordnung von jeder Netzwerkschnittstelle 315 und 320 zu einer entsprechenden Netzwerkadresse in Form einer Konfigurationstabelle an der Bildgebungsstation 305 verwaltet. Die Bildgebungsstation 305 ist so konfiguriert, dass sie Veränderungen der Netzwerkadressen von jeder der Netzwerkschnittstellen verwaltet und aktualisiert. Es kann eine unbegrenzte Anzahl von Netzwerkadressen in der Konfigurationstabelle gespeichert werden. So können z. B. zwischen 50 und 100 Netzwerkadressen in der Konfigurationstabelle gespeichert werden.

Die Bildgebungsstation 305 ist so konfiguriert, dass sie eine verfügbare Netzwerkschnittstelle automatisch erkennt, wobei die verfügbare Netzwerkschnittstelle eine Netzwerkschnittstelle ist, welche für die Kommunikation verfügbar ist, und dass sie eine verfügbare Netzwerkschnittstelle auswählt. Nach der Auswahl einer Netzwerkschnittstelle, sagen wir, einer ersten Netzwerkschnittstelle 315, konfiguriert sich die Bildgebungsstation 305 so, dass sie der entsprechenden Netzwerkadresse der ersten Netzwerkschnittstelle 315 entspricht, und übermittelt ein oder mehrere Bildgebungsdatenelemente über die erste Netzwerkschnittstelle 315. Ferner ist die Bildgebungsstation 305 so konfiguriert, dass sie bei Bedarf zwischen den Netzwerkschnittstellen 315 und 320 umschalten kann. Die Bildgebungsstation 305 ist so konfiguriert, dass sie automatisch von einer ersten Netzwerkschnittstelle 315 auf eine zweite Netzwerkschnittstelle 320, welche für die Kommunikation verfügbar ist, umschalten kann, und dass sie, nachdem sie sich so konfiguriert hat, dass sie über die zweite Netzwerkschnittstelle 320 kommuniziert, automatisch von der Übermittlung von Bildgebungsdaten über die erste Netzwerkschnittstelle 315 zu der Übermittlung der Bildgebungsdaten über die zweite Netzwerkschnittstelle 320 umschaltet. Die Erkennung der verfügbaren Netzwerkschnittstelle und die Umschaltung zwischen den Netzwerkschnittstellen 315 und 320 wird so lange durchgeführt, wie die Bildgebungsstation 305 in Betrieb ist. Es kann ein Verarbeitungsunterbrechungs-Signal generiert werden, wenn auf die Umschaltung zwischen den Netzwerkschnittstellen 315 und 320 eine fehlgeschlagene Übertragung der Bildgebungsdaten folgt. Die Bildgebungsstation 305 ist ferner so konfiguriert, dass sie die Bildgebungsdaten erneut überträgt, sofern sie das Verarbeitungsunterbrechungs-Signal empfängt.

In einer anderen Ausführungsform wird ein Computerprogrammprodukt geliefert, welches in einem oder mehreren computerlesbaren Medien gespeichert wird. Das Computerprogrammprodukt umfasst ein Verfahren zur Kommunikation innerhalb eines Kommunikationssystems 300, welches eine Bildgebungsstation 305 mit mehreren Netzwerkschnittstellen 315 und 320 umfasst. Das Computerprogrammprodukt umfasst ein Programm zur Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle 315, die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation 305 zur Verfügung steht, ein Programm zur Konfigurierung der Bildgebungsstation 305, so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle 315 kommuniziert, und ein Programm zur Übermittlung von einem oder mehreren Bildgebungsdatenelementen von der Bildgebungsstation 305 über die erste Netzwerkschnittstelle 315. Das Computerprogrammprodukt umfasst ferner ein Programm zur Auswahl einer zweiten Netzwerkschnittstelle 320, die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation 305 zur Verfügung steht, und ein Programm zur Neukonfigurierung der Bildgebungsstation 305, so dass sie über die zweite Netzwerkschnittstelle 320 kommuniziert. Das Kommunikationsprogramm kann ferner ein Programm zur erneuten Übertragung der Bildgebungsdaten beim Empfang eines Verarbeitungsunterbrechungs-Signals umfassen. Das Computerprogrammprodukt kann ferner ein Programm zur Verwaltung einer Konfigurationstabelle umfassen, welche eine Zuordnung jeder Netzwerkschnittstelle zu einer entsprechenden Netzwerkadresse zeigt.

In verschiedenen Ausführungsform bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem durch das Umschalten zwischen Netzwerkschnittstellen einer vernetzten Vorrichtung wie z. B. einer Bildgebungsstation. Genauer gesagt liefert die Erfindung ein Verfahren zur nahtlosen Umschaltung des Netzwerkverkehrs zwischen den Netzwerkschnittstellen einer vernetzten Vorrichtung. Durch das Verfahren wird die Notwendigkeit für eine bedienende Person aufgehoben, manuell zwischen den Netzwerkschnittstellen umzuschalten und die vernetzte Vorrichtung für eine ausgewählte Netzwerkschnittstelle neu zu konfigurieren. Auf diese Weise wird mit Hilfe des Verfahrens der Arbeitsablauf verbessert, indem das Verfahren einen nahtlosen Übergang und eine automatische Neukonfiguration zwischen den Netzwerkschnittstellen gewährleistet.

Die nahtlose automatische Umschaltung und Konfiguration zwischen den Netzwerkschnittstellen ermöglicht eine durchgehende DICOM-Konnektivität. Der Benutzer kann Vorgänge wie Drucken, Versendung von Bildern, Versendung von Speicherübertragungen etc. durchführen, ohne die Umschaltung zwischen den Netzwerkschnittstellen abwarten zu müssen.

Das Verfahren ermöglicht auch die automatische Neuübertragung der Bildgebungsdaten, die bei der Umschaltung zu einer Netzwerkschnittstelle nicht vollständig übertragen worden sind. So kommt es nicht zum Verlust von Bildgebungsdaten, wenn zwischen Netzwerkschnittstellen umgeschaltet wird. Die zusätzlichen Vorteile des Einsatzes der Erfindung werden für Personen, die auf diesem Gebiet fachkundig sind, offensichtlich sein.

Es wird ein verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem 300 und das Kommunikationssystem 300 zur Verfügung gestellt. Das Kommunikationssystem 300 umfasst mindestens eine Bildgebungsstation 305 mit einer Mehrzahl von Netzwerkschnittstellen. Jede Netzwerkschnittstelle der Bildgebungsstation 305 wird durch eine Netzwerkadresse identifiziert. Das Verfahren umfasst die Schritte der Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle 315, die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation 305 verfügbar ist, und die Konfiguration der Bildgebungsstation 305, so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle 315 kommuniziert. Das Verfahren umfasst ferner einen Schritt, bei dem mindestens ein Bildgebungsdatenelement von der Bildgebungsstation 305 über die erste Netzwerkschnittstelle 315 übermittelt wird.

In dieser schriftlichen Beschreibung werden Beispiele herangezogen, um die Erfindung mitsamt dem besten Modus zu erläutern und auch, um es jeder Person, die auf diesem Gebiet fachkundig ist, die Ausführung und Nutzung er Erfindung zu ermöglichen. Der patentierbare Schutzumfang der Erfindung wird durch die Patentansprüche definiert und kann auch andere Beispiele einschließen, die auf diesem Gebiet fachkundigen Personen möglicherweise einfallen. Es ist vorgesehen, dass derartige andere Beispiele in den Schutzumfang der Patentansprüche fallen, wenn sie strukturelle Elemente aufweisen, die sich nicht von den wörtlichen Formulierungen der Patentansprüche unterscheiden, oder wenn sie gleichwertige strukturelle Elemente enthalten, die nur unwesentliche Unterschiede gegenüber den wörtlichen Formulierungen der Patentansprüche aufweisen.


Anspruch[de]
Verfahren zur Kommunikation in einem Kommunikationssystem (300), welches eine Bildgebungsstation (305) umfasst, wobei die Bildgebungsstation (305) eine Mehrzahl von Netzwerkschnittstellen aufweist und wobei das Verfahren umfasst:

Auswahl einer ersten Netzwerkschnittstelle (315), die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation (305) verfügbar ist, wobei jede Netzwerkschnittstelle durch eine Netzwerkadresse identifiziert wird;

Konfiguration der Bildgebungsstation (305), so dass sie über die erste Netzwerkschnittstelle (315) kommuniziert; und

Übermittlung von mindestens einem Bildgebungsdatenelement von der Bildgebungsstation (305) über die erste Netzwerkschnittstelle (315).
Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner umfassend die Auswahl einer zweiten Netzwerkschnittstelle (320), die für die Kommunikation in der Bildgebungsstation (305) verfügbar ist, und die automatische Neukonfiguration der Bildgebungsstation (305), so dass sie über die zweite Netzwerkschnittstelle (320) kommuniziert. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzwerkschnittstelle aus einer Kabelnetzwerkschnittstelle und einer kabellosen Netzwerkschnittstelle besteht. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzwerkadresse aus mindestens einer der folgenden besteht: Internet-Protocol-(IP)-Adresse, Application Entity Title (AETitle) und Portnummer. Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner umfassend die Verwaltung einer Konfigurationstabelle in der Bildgebungsstation (305), wobei die Konfigurationstabelle eine Zuordnung jeder Netzwerkschnittstelle zu einer entsprechenden Netzwerkadresse umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommunikationsverfahren die Neuübertragung der Bildgebungsdaten beim Erhalten eines Verarbeitungsunterbrechungs-Signals umfasst, wobei das Verarbeitungsunterbrechungs-Signal auf eine fehlgeschlagene Übertragung hinweist. Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner die automatische Umschaltung von der ersten Netzwerkschnittstelle (315) zu der zweiten Netzwerkschnittstelle (320) umfassend, die für die Kommunikation verfügbar ist, und die automatische Umschaltung von der Übertragung von Bildgebungsdaten über die ersten Netzwerkschnittstelle (315) zur Übermittlung von Bildgebungsdaten über die zweite Netzwerkschnittstelle (320). Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommunikationsschritt die Kommunikation über ein DICOM (Digital Imaging and Communication in Medicine)-Protokoll umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildgebungsstation (305) entweder einen Bildgebungsserver oder eine Bildgebungsmodalität umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildgebungsdaten von einem der folgenden Systeme stammen: Magnetresonanzbildgebungs(MRI)-System, Computertomographie(CT)-System, Ultrasonographie(US)-System, Nuklearmedizin(NM)-System, Digitalfluoroskopie(DF)-System, Digitalradiographie(DR)-System und Computerradiographie(CR)-System.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com