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Dokumentenidentifikation DE112004001490B4 03.01.2008
Titel Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten in Kommunikationsnetzwerken
Anmelder Huawei Technologies Co., Ltd., Guangdong, CN
Erfinder Zhou, Xiang, Guangdong, CN
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 80339 München
DE-Anmeldedatum 21.04.2004
DE-Aktenzeichen 112004001490
WO-Anmeldetag 21.04.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/CN2004/000381
WO-Veröffentlichungsnummer 2005018147
WO-Veröffentlichungsdatum 24.02.2005
Date of publication of WO application in German translation 10.08.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse H04L 12/24(2006.01)A, F, I, 20070314, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04L 29/02(2006.01)A, L, I, 20070314, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Bereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft die Bereitstellung und Verwaltung von Diensten in Kommunikationsnetzwerken, und insbesondere ein Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von vielen verschiedenen Arten von Diensten in Kommunikationsnetzwerken.

Hintergrund der Erfindung

Im Bereich der Telekommunikation ist heutzutage die Netzwerkverwaltung für die Telekommunikationsdienste nach und nach ein wichtiger Teil der verschiedenen Netzwerkverwaltungssysteme geworden. Netzwerkverwaltungssysteme gewährleisten die Funktionalität der Dienstverwaltung, wodurch die Belastung derjenigen, die verantwortlich sind für die Bereitstellung und Wartung des Telekommunikationsdienstes, deutlich vermindert wird.

Mit dem Entstehen von mehr und mehr Arten von Telekommunikationsdiensten ist es in der Dienstverwaltung von Netzwerkverwaltungssystemen zu einem dringend zu lösenden Problem geworden, wie die integrierte Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten klar, kompakt und effizient organisiert werden kann. Allerdings gibt es keine Verfahren zur integrierten Dienstbereitstellung und – -Verwaltung in den meisten existierenden Netzwerkverwaltungssystemen. Was normalerweise in existierenden Netzwerkverwaltungssystemen verwendet wird, sind Modi zur Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten, welche getrennt voneinander sind.

In einem solchen Verfahren ist die Bereitstellung und Verwaltung von verschiedenen Arten von Telekommunikationsdiensten getrennt voneinander, es gibt keine Beziehung zwischen ihnen. Vom Standpunkt der Schnittstellen von Netzwerkverwaltungssystemen aus gesehen, gibt es viele Dienstbereitstellungs- und Verwaltungssysteme (jede Art von Dienst hat ihr eigenes unabhängiges Dienstsystem). Für Anwender gibt es keinen vereinheitlichten Zugang zur Dienstverwaltung von Netzwerkverwaltungssystemen. Darüber hinaus ist es notwendig, einige grundsätzliche Parameter der Konfiguration der Ausstattung für jedes Dienstbereitstellungs- und Verwaltungssystem zu wiederholen und sogar für jede Handlung der Dienstbereitstellung und Verwaltung. Dies bedeutet große Unbequemlichkeit für Anwender und resultiert in Unordnung und Dezentralisation in der Hierarchie der Dienstorganisation.

Ein solches Problem ist nicht schwerwiegend, wenn es in einem Netzwerkverwaltungssystem weniger Arten von Diensten gibt; allerdings wird es signifikant, wenn es mehr Arten von Diensten in einem Netzwerkverwaltungssystem gibt. Insbesondere bei einigen integrierten Netzwerkverwaltungssystemen mit einem höheren Integrationsumfang werden solche Probleme schwerwiegend.

Lösungen zur Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten unabhängig voneinander haben folgende spezifische Nachteile:

  • 1. Die verschiedenen Arten von Diensten sind nicht integriert und es gibt keine einheitliche Schnittstelle für Anwender;
  • 2. die Konfiguration einiger grundsätzlicher Ausstattungs- und Umgebungsparameter muss für jede Art von Dienst wiederholt werden, sogar für jede Handlung, was zu einer geringen Effizienz für den Anwender führt;
  • 3. es gibt keine Unterteilung auf der Diensthierarchie und die Dienstorganisation ist in einem verwirrten, grundsätzlich ungeordneten Zustand;
  • 4. da die Dienste nicht integriert sind, ist die Funktionalität gering und weist von der Funktionalität aus betrachtet geringe Unterschiede zu einiger Hauptcomputersoftware wie der Kommandozeile auf.

In ITU „Message handling system and service overview", ITU-T Recommendation F.400/X.400, Juni 1999 wird ein Nachrichten-Handhabungs-Verfahren und System offenbart, bei dem ein Verwaltungsbereich für verschiedene Dienste in Mehrebenen-Verwaltungsunterbereiche unterteilt ist. Den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche sind dabei verbundene Konfigurationsinformationen zugeordnet, wobei angeforderte Dienste gemäß einer vom Absender zur Verfügung gestellten Nummer der Verwaltungsbereiche zur Verfügung gestellt werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Um die oben genannten Nachteile in der Technologie der Bereitstellung und Verwaltung von vielen verschiedenen Arten von Diensten unabhängig voneinander im Stand der Technik zu überwinden, bietet die vorliegende Erfindung daher ein neues Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten an, und bietet dadurch eine Lösung zur vereinheitlichten, zentralisierten Verwaltung von vielen verschiedenen Diensten in integrierten Netzwerkverwaltungssystemen großen Maßstabs an.

Das Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten entsprechend der vorliegenden Erfindung beinhaltet u. a. folgende Schritte: Schaffung eines Verwaltungsbereichs für verschiedene Arten von Diensten und Unterteilung dieses Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche; Verbindung entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen mit den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche; zur Verfügung stellen entsprechender Dienste entsprechend einer Verwaltungsbereichsnummer, die vom Anwender zur Verfügung gestellt wird.

In einer Realisierung der vorliegenden Erfindung ist der Verwaltungsbereich eine Mehrweg-Baumstruktur, vorzugsweise eine binäre Baumstruktur. In solchen Fällen wird der Verwaltungsbereich durch die folgenden Schritte in mehrere Ebenen aufgeteilt: Aufteilung des Verwaltungsbereichs in Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche entsprechend geographischer Faktoren; Aufteilung der Ebene-1-Unterbereiche in Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche entsprechend Telekommunikationsdienstfaktoren. Die grundsätzliche Konfigurationsinformation, welche mit den einzelnen Ebenen der Verwaltungsuntereinheiten verbunden ist, kann sein: verbindende geographische Konfigurationsinformationen der Dienstverwaltung für die Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche, verbindende Konfigurationsinformationen für einzelne Dienstarten für die Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche. Die Konfigurationsinformation kann Netzwerkumgebung, Protokolltyp, oder Bereitstellung von Netzwerksegmenten etc. sein.

In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhalten die Schritte, durch welche der Verwaltungsbereich in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche unterteilt wird, u. a. weiter:

Herstellung einer Korrelation zwischen den Letzte-Ebene-Verwaltungsuntereinheiten und bestimmten Dienstobjekten. Die bestimmten Dienstobjekte übernehmen öffentliche Konfigurationsinformationen in die einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche, zu welchem die bestimmten Dienstobjekte gehören.

Die vorliegende Erfindung hat folgende vorteilhaften Effekte:

  • 1. Da die Dienststruktur in den Lösungen der vorliegenden Erfindung entsprechend einer Baumstruktur unterteilt ist, ist sie klar und daher einfach zu verwalten. Entsprechend können ein höheres Dienstintegrationsniveau und gute Funktionalität erreicht werden.
  • 2. Mit den oben genannten Vorteilen der vorliegenden Erfindung kann die Integration verschiedener Arten von Diensten in beliebiger Weise bewerkstelligt werden, und es kann eine einheitliche externe Schnittstelle für die Anwender zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann das Problem der Unordnung der Dienstorganisation und Verwaltung im Stand der Technik überwunden werden.
  • 3. Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch das einzelne Konfigurieren und Verbinden grundsätzlicher Konfigurationsinformation, dadurch wird die Dienstkonfigurationseffizienz verbessert wird und die Komplexität der Dienstkonfiguration vermindert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Zeichnung, welche die Struktur eines Dienstverwaltungsbereichs entsprechend einer Realisierung der vorliegenden Erfindung zeigt.

Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Realisierungen

Die vorliegende Erfindung verwendet einen integrierten Dienstbereitstellungs- und Verwaltungsmodus mit einem Dienstverwaltungsbereich als Zentrum. 1 ist ein Schema, welches die Struktur des Dienstverwaltungsbereiches entsprechend einer Realisierung der vorliegenden Erfindung zeigt. Der in 1 gezeigte Dienstverwaltungsbereich ist eine Mehrwegebaumstruktur. Der Wurzelknoten des Baumes ist ein vereinheitlichter Zugangspunkt des Dienstverwaltungssystems. Die Konfiguration des Mehr-Ebenen-Dienstverwaltungsbereichs kann unter dem Wurzelknoten nach Bedarf angeordnet werden. Theoretisch kann die Mehrwegebaumstruktur entsprechend spezifischen Dienstbedürfnissen unbeschränkt erweitert werden. Allerdings wird für die praktische Anwendung eine 2-Ebenen- oder 3-Ebenen-Baumstruktur empfohlen.

In solchen Lösungen der vorliegenden Erfindung wird das Prinzip der internen klassifizierten Verarbeitung mit einer vereinheitlichten externen Schnittstelle verwendet, um das Problem zu lösen, dass es nach dem Stand der Technik keinen vereinheitlichten Zugang zur Dienstverwaltung in Netzwerkverwaltungssystemen gibt. Das heißt, in der Mehrwegebaumstruktur des oben erwähnten Dienstverwaltungsbereichs wird der Wurzelknoten als vereinheitlichte externe Schnittstelle verwendet. Dadurch gibt es aus Sicht der Anwender, die der Bereitstellung des Dienstes bedürfen, nur eine Anwenderschnittstelle, d.h. es gibt im gesamten Netzwerkverwaltungssystem nur einen Zugang für Dienstbereitstellung und Verwaltung.

Unter dem Gesichtspunkt der praktischen Dienstverarbeitung werden die Dienste hierarchisch und entsprechend der Dienstart im mehrwegebaumstrukturierten Dienstverwaltungsbereich verarbeitet.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Mehrwegebaumstruktur eine binäre Baumstruktur. Unter dem Wurzelknoten in dieser binären Baumstruktur werden Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche nach geographischen Faktoren unterteilt, so dass nach einer solchen Ebene-1-Aufteilung Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche für verschiedene geographische Regionen gebildet werden; anschließend kann jeder Ebene-1-Verwaltungsbereich nach Telekommunikationsdienstfaktoren unterteilt werden, sodass nach der Ebene-2-Aufteilung Ebene-2-Dienstverwaltungsbereiche für verschiedene Arten von Diensten gebildet werden, basierend auf Ebene-1-Verwaltungsbereichen nach der Ebene-2-Aufteilung.

Ein einfaches Beispiel des Verwaltungsbereichs ist das folgende:

In diesem Beispiel gehören „Guangdong Province" und „Guangzhou City" zu Ebene-1-Dienstverwaltungsbereichen, welche nach geographischen Faktoren unterteilt sind. Zusätzlich können Ebene-1-Dienstverwaltungsbereiche weiter in Schichten nach geographischen Faktoren unterteilt werden, z.B. gehört „Guangzhou City" (natürlich können auch andere Städte und Länder enthalten sein) zu „Guangdong Province". „Dienst A", „Dienst B" und „Dienst C" gehören zu Ebene-2-Verwaltungsbereichen, welche nach Telekommunikationsdienstarten unterteilt sind; wogegen „Gerät 1", „Gerät 2", usw. sich auf gegenwärtig verwaltbare Geräte unter solchen Dienstarten beziehen.

In den Telekommunikationsdienstfaktoren ist eine wichtige Art die Klassifizierung von Telekommunikationsdiensten. Telekommunikationsdienste können auf verschiedene Arten klassifiziert werden. Zum Beispiel können Telekommunikationsdienste wie folgt klassifiziert werden: Sprachdienste, Multimediadienste, Datendienste usw., oder sie können klassifiziert werden in: Typ-A-Gerätedienste, Typ-B-Gerätedienste usw.. Telekommunikationsdienste können zum Beispiel wie folgt klassifiziert werden: IAD(Integriertes Zugangsgerät)-Dienste, UMG (Universelle Medienschnittstelle)-Dienste, AMG (Access Media Gateway)-Dienste usw. entsprechend den Terminalzugangsgeräten.

Natürlich kann der Dienstverwaltungsbereich auf andere Weisen unterteilt werden. Zum Beispiel können Telekommunikationsdienstarten als der Standard für die Unterteilung der ersten Ebene verwendet werden und die Unterteilung der zweiten Ebene kann entsprechend geographischen Faktoren geschehen. Natürlich kann der Unterteilungsstandard auch nach praktischen Bedürfnissen festgelegt werden. Mit anderen Worten kann der Unterteilungsstandard beliebig festgelegt und kombiniert werden. Die Unterteilung kann nach jedem anderen Faktor als geographischen Faktoren oder Telekommunikationsdienstarten geschehen. Es gibt viele andere Unterteilungsstandards, wie Anwendergruppe oder Nummernsegment usw., zusätzlich zum Unterteilungsstandard der Kombination von geographischen Faktoren und Telekommunikationsdienstarten wie oben erwähnt.

Ebene-2-Dienstbereiche können auch mit anderen Faktoren wie Netzwerkumgebung unterteilt werden. Daher hat die Mehrwegebaumstruktur des in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Dienstverwaltungsbereichs eine gute Hierarchie. Sie kann die vereinheitlichte, zentralisierte Verwaltung von verschiedenen Arten von Diensten unterbringen und die Ebenen sind miteinander assoziiert, was Suche und Wartung vereinfacht; darüber hinaus ist dieses Modell hochgradig erweiterbar. Alle neuen Telekommunikationsdienste können in die Verwaltung durch Schaffung von Unterknoten an entsprechenden Positionen im Modellbaum einbezogen werden.

In der vorliegenden Erfindung werden einige grundsätzliche Konfigurationsinformationen für die Dienstbereitstellung und Verwaltung basierend auf Kriterien der einzelnen Konfigurationen mit dem Dienstverwaltungsbereich gekapselt und abgeschirmt, um die Komplexität in der Dienstkonfiguration zu reduzieren und die Effizienz der Dienstkonfiguration zu erhöhen. Das heißt, die grundsätzliche Konfigurationsinformation ist mit den entsprechenden Knoten im Dienstverwaltungsbereich verbunden und es ist nicht notwendig für den Anwender, den konkreten Inhalt der grundsätzlichen Konfigurationsinformation zu kennen oder die grundsätzlichen Konfigurationsinformationen wiederholt zu konfigurieren. Der Anwender muss während der praktischen Dienstbereitstellung und Verwaltung nur den Code (Das könnte der Name sein) des entsprechenden Dienstverwaltungsbereichs kennen und alle grundsätzlichen Konfigurationsinformationen des dem Code entsprechenden Dienstverwaltungsbereichs können direkt erhalten werden. Auf diesem Wege kann die Komplexität der eigentlichen Dienstbereitstellung und -Verwaltung signifikant reduziert werden und die Dienstkonfigurationseffizienz kann verbessert werden.

In obigem Beispiel kann die verbundene grundsätzliche Konfigurationsinformation z.B. sein: Geographische Knoten können mit sich auf geographische Regionen beziehenden Informationen verbunden sein; Telekommunikationsdienstknoten können mit sich auf Telekommunikationsdienste beziehenden Informationen verbunden sein (z.B. Netzwerkumgebung, Protokolltyp, oder Bereitstellung von Netzwerksegmenten usw.); für Knoten auf der gleichen Ebene sind Menge und Arten der grundsätzlichen Konfigurationsinformationen die gleichen, z.B. ist jeder Telekommunikationsdienstknoten auf der gleichen Ebene verbunden mit einer Zusammenstellung von Netzwerkprotokoll, Übertragungsstandard und Informationen über Netzwerkgerätegruppen, auch wenn der spezifische Inhalt der Informationen unterschiedlich ist.

Mit anderen Worten: Im Dienstverwaltungsbereich in der oben beschriebenen binären Baumstruktur kann die grundsätzliche Konfigurationsinformation der Dienstbereitstellung und Verwaltung weiter verbunden werden. D.h. geographische Konfigurationsinformation für Dienstverwaltung ist verbunden bezüglich Ebene-1-Dienstverwaltungsbereichen (d.h. Dienstverwaltungsbereichen unterteilt nach geographischen Faktoren). Zusätzlich ist Konfigurationsinformation jedes spezifischen Diensttyps verbunden bezüglich Ebene-2-Dienstverwaltungsbereichen (d.h. Dienstverwaltungsbereichen unterteilt nach Telekommunikationsdienstfaktoren).

Hierbei bezieht sich die Netzwerkumgebung auf die Netzwerkumgebung, in welcher die Dienste bereitgestellt werden. Wenn z.B. die Bereitstellung eines Dienstes ein zentrales Gerät A sowie Terminalgeräte B und C erfordert, dann bilden A, B und C eine Netzwerkumgebung für die vorliegende Dienstbereitstellung.

Der Protokolltyp zeigt z.B. an, ob das Protokoll, welches für die Kommunikation zwischen Terminalgeräten und dem zentralen Gerät in der Netzwerkumgebung verwendet wird, MGCP (Medienschnittstellen Kontroll-Protokoll) oder ein H.248-Protokoll oder etwas entsprechendes ist. Natürlich können auch andere Protokolle, wie SIP (Sitzungs-Initiierungsprotokoll, welches ein Protokoll auf der Anwendungsebene zum Etablieren, Modifizieren und Beenden von Multimediasitzungen oder -anrufen ist), ein V5-Protokoll oder etwas entsprechendes, einbezogen werden.

Die Bereitstellung von Netzwerksegmenten bezieht sich auf die Bereitstellung von existierenden Netzwerk IP-Ressourcen. Z.B. kann ein Netzwerksegment wie 10.22.1.0 nach den wirklichen Bedürfnissen der Netzwerkplanung konfiguriert werden, 10.22.1.1-10.22.1.100 wird Dienst A zugeordnet und 10.22.1.101-10.22.1.254 wird Dienst B zugeordnet.

Für den Anwender ist es also nur nötig, während der eigentlichen Dienstbereitstellung und Verwaltung den Code des entsprechenden Dienstverwaltungsbereichs zur Verfügung zu stellen und die wiederholte Konfiguration der Menge der grundsätzlichen Konfigurationsinformation kann vermieden werden, wodurch die Effizienz der Dienstbereitstellung und Verwaltung signifikant verbessert werden kann und die Komplexität in der Anwenderdienstkonfiguration vermindert werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können spezifische Dienste durch Erweiterung der oben beschriebenen Mehrwegebaumstruktur weiter berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass spezifische Dienstobjekte unter den Knoten der letzten Ebene im Dienstverwaltungsbereich angefügt werden können. Zum Beispiel können Terminalzugangsgeräteknoten unter dem Knoten der letzten Ebene angebracht werden. Darüber hinaus können Terminalanwenderknoten auch unter den individuellen Terminalbenutzerknoten angefügt werden. Ähnlich wie im obigen Verfahren ist jeder Elternknoten mit öffentlichen Konfigurationsattributen verbunden und jeder Kindknoten (Geräteknoten oder Terminalanwenderknoten) kann diese öffentlichen Konfigurationsattribute von seinem entsprechenden Elternknoten übernehmen, wodurch unnütze wiederholte Konfigurationen vermieden werden können. Darüber hinaus ist auf diese Weise die gesamte Dienstverwaltungs- und Bereitstellungshierarchie vom Wurzelknoten bis zum Kindknoten der letzten Ebene sehr klar und einfach zu verwalten.

Die obige Beschreibung der Realisierung der vorliegenden Erfindung dient dazu, die vorliegende Erfindung für den Fachmann besser verständlich zu machen und nicht dazu, die vorliegende Erfindung einzuschränken. Daher sollen alle Änderungen an den Lösungen der vorliegenden Erfindung, welche nicht vom Geist der vorliegenden Erfindung abweichen, in die Reichweite der Ansprüche der vorliegenden Erfindung fallen.


Anspruch[de]
Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Schaffung eines Verwaltungsbereiches für verschiedene Arten von Diensten und Unterteilung dieses Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche;

Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen für die einzelnen Ebenen von Verwaltungsunterbereichen;

Herstellen einer Korrelation zwischen Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichen und bestimmten Dienstobjekten, wobei die entsprechenden Dienstobjekte öffentliche Konfigurationsinformationen in den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche übernehmen, zu welchen die bestimmten Dienstobjekte gehören, und

Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der von einem Anwender zur Verfügung gestellten Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichsnummer.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verwaltungsbereich eine mehrwegige Baumstruktur ist. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrwegige Baumstruktur eine binäre Baumstruktur ist. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schritte zur Unterteilung des Verwaltungsbereichs in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche enthalten:

Unterteilung des Verwaltungsbereiches in Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche entsprechend geographischen Faktoren;

Unterteilung der Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche in Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche entsprechend Telekommunikationsdienstfaktoren.
Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schritte zum Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen für die einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche enthalten:

Verbinden geographischer Konfigurationsinformationen der Dienstverwaltung für die Ebene-1-Verwaltungsunterbereiche;

Verbinden der Konfigurationsinformationen der einzelnen Dienstarten für die Ebene-2-Verwaltungsunterbereiche.
Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konfigurationsinformation Netzwerkumgebung, Protokolltyp und Bereitstellung von Netzwerksegmenten ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte der Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der vom Anwender zur Verfügung gestellten Nummer des Dienstbereiches enthalten: Senden der grundsätzlichen Konfigurationsinformationen des Verwaltungsbereichs entsprechend der Verwaltungsbereichsnummer an den Anwender. Verfahren nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schritte zur Herstellung der Korrelation zwischen den Letzte-Ebene-Verwaltungsunterbereichen und bestimmten Dienstleistungsobjekten enthalten:

Einrichtung von Terminal-Zugangsgeräteknoten unter den Letzte-Ebene-Dienstverwaltungsbereichs-Knoten;

Anbringung von Terminalanwenderknoten unter den einzelnen Terminalgeräteknoten;

Verbindung entsprechender öffentlicher Konfigurationsattribute für die Terminalanwenderknoten.
Verfahren zur integrierten Verwaltung und Bereitstellung von Diensten in einem Verwaltungsbereich, wobei der Verwaltungsbereich in Mehr-Ebenen-Verwaltungsunterbereiche unterteilt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Verbinden entsprechender grundsätzlicher Konfigurationsinformationen für die einzelnen Ebenen von Verwaltungsunterbereichen;

Herstellen einer Korrelation zwischen Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichen und bestimmten Dienstobjekten, wobei die bestimten Dienstobjekte öffentliche Konfigurationsinformationen in den einzelnen Ebenen der Verwaltungsunterbereiche übernehmen, zu welchen die bestimmten Dienstobjekte gehören, und

Verteilung entsprechender Dienste entsprechend der von einem Anwender zur Verfügung gestellten Letzte-Ebenen-Verwaltungsunterbereichsnummer.






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