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Dokumentenidentifikation DE202005021410U1 03.01.2008
Titel Glasleiste sowie Fenster oder Tür mit einer Glasleiste
Anmelder Hans Peter Katzbeck Privatstiftung, Rudersdorf, AT
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 202005021410
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.01.2008
Registration date 29.11.2007
Application date from patent application 17.10.2005
File number of patent application claimed EP 05 10 9640.2
IPC-Hauptklasse E06B 3/58(2006.01)A, F, I, 20071002, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 3/60(2006.01)A, L, I, 20071002, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Glasleiste zum Halten einer in einem Fenster oder einer Tür eingesetzten Glasscheibe, mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe orientierten, umlaufenden Fortsatz, welcher zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung in eine umlaufende Nut im Rahmen des Fensters oder der Tür einsetzbar ist.

Die Erfindung betrifft weiters ein Fenster oder eine Tür mit einem Rahmen oder mit einer darin eingesetzten Glasscheibe, welche an einer Seite von einer umlaufenden Glasleiste gehalten wird, wobei die Glasleiste eine umlaufenden, im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe orientierten Fortsatz aufweist, welcher Fortsatz zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung in eine umlaufende Nut im Rahmen des Fensters oder der Tür einsetzbar ist.

Glasleisten dienen dazu eine in einem Fenster oder einer Tür eingesetzte Glasscheibe zu halten und den Übergang zwischen der Glasscheibe und dem Fenster- bzw. Türrahmen abzudichten. Darüber hinaus wird das optische Erscheinungsbild des Fensters oder der Tür durch die Glasleiste verbessert. Üblicherweise wird die Glasleiste an der Innenseite des Fensters bzw. der Tür angeordnet und mit Metallklammern am Rahmen des Fensters oder der Tür befestigt.

Zwischen der Glasleiste und dem Rahmen kommt es aufgrund eines Feuchtigkeitsanstiegs häufig zu einer Fugenbildung, welche aus Stabilitätsgründen aber auch aus optischen Gründen vermieden werden soll. Aus diesem Grund wurden verbesserte Verbindungen zwischen der Glasleiste und dem Rahmen geschaffen.

Beispielsweise beschreibt die CH 662 154 A5 einen Fensterflügel mit Holzrahmen, bei dem die Glasleiste durch einen Längssteg, welcher in eine Schrägnut des Fensterflügels einsteckbar ist, durch Klemmwirkung festgehalten wird.

Weiters zeigt die DE 89 13 886 U1 eine Glasleiste, welche über ein Nut-Federverbindung mit dem Rahmen des Fensters oder der Tür verbunden wird und durch Eindrücken eines Dichtprofils zwischen der Glasleiste und der Glasscheibe fixiert wird.

Die GB 2 023 703 A zeigt eine weitere Variante einer Glasleiste, welche ein sägezahnförmige Profilierung aufweist, welche in entsprechende korrespondierende sägezahnförmige Profile einer Nut im Fensterrahmen eingreift.

Unterschiedliche Dicken der Glasscheiben werden durch Einlegen von so genannten Vorlagebändern an der Außenseite des Fensters oder der Tür zwischen der Glasscheibe und dem Rahmen ausgeglichen. Durch diese Vorlagebänder wird jedoch der Aufwand beim Einsetzen der Glasscheibe in das Fenster bzw. die Tür erhöht.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Glasleiste, die für unterschiedlich dicke Glasscheiben ohne Verwendung eines Vorlagebandes eingesetzt werden kann. Die Glasleiste soll möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sein. Nachteile bekannter Konstruktionen sollen vermieden bzw. reduziert werden.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Fensters bzw. einer Tür mit einer solchen oben erwähnten Glasleiste.

Gelöst wird die erste erfindungsgemäße Aufgabe durch eine oben genannte Glasleiste, wobei der im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe orientierte, umlaufende Fortsatz an der Glasleiste im Wesentlichen konstante Dicke aufweist, so dass die Glasleiste in eine Nut mit im Wesentlichen konstanter Breite einsetzbar und in verschiedenen Positionen fixierbar ist. Somit kann die Glasleiste für Glasscheiben in einem gewissen Dickenbereich eingesetzt werden, ohne dass zwischen der Glasscheibe und dem Rahmen an der Außenseite des Fensters oder der Tür ein Vorlageband mit entsprechender Dicke eingesetzt werden muss. Weiters können mit der vorliegenden Glasleiste Toleranzen in der Dicke der Glasscheibe, wie sie bei der Herstellung üblicherweise auftreten, einfach ausgeglichen werden. Erzielt wird dies durch den Fortsatz an der Glasleiste mit im Wesentlichen konstanter Dicke, der in eine entsprechende Nut im Rahmen mit konstanter Breite eingesetzt wird. Die Glasleiste wird also so weit in die Nut eingedrückt, bis die der Glasscheibe zugewandte Fläche der Glasleiste an der Glasscheibe anliegt. Danach erfolgt eine Fixierung der Glasleiste in der entsprechenden Position. Dies kann einerseits durch die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Glasleiste und dem Rahmen selbst oder durch Anwendung zusätzlicher Befestigungselemente erfolgen.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Fortsatz an seinem freien Ende mit einer Abschrägung versehen ist. Durch diese Abschrägung kann einerseits das Einsetzen der Glasleiste mit seinem Fortsatz in die Nut im Rahmen erleichtert und andererseits der Verstellweg, also die Position der Glasleiste senkrecht zur Ebene der Glasscheibe innerhalb der Nut, erhöht werden.

Dabei beträgt der Winkel der Abschrägung zur Ebene der Glasscheibe vorteilhafterweise 5° bis 45°.

Um einen besseren Halt des Fortsatzes der Glasleiste in der Nut im Rahmen zu erzielen, kann zumindest eine Fläche des Fortsatzes, welche eine Fläche der Nut berührt, mit einer Verrippung oder dgl. versehen sein. Dabei kann die Verrippung verschiedenartig ausgebildet sein.

Vorteilhafterweise ist die Verrippung umlaufend an zumindest einer Fläche des Fortsatzes angeordnet.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dicke des Fortsatzes kleiner als die Länge des Fortsatzes ist. Durch diese Maßnahme wird erzielt, dass bei Entfernung der Glasleiste aus dem Rahmen der Fortsatz an der Glasleiste bei zu großer Krafteinwirkung zerstört wird, um zu vermeiden, dass durch ein Verkanten oder dgl. der Glasleiste der Rahmen des Fensters oder der Tür beschädigt wird.

Neben der oben genannten geometrischen Bedingung für den Fortsatz kann dieser auch eine Sollbruchstelle aufweisen, die eine Beschädigung des Rahmens des Fensters oder der Tür bei Entfernung der Glasleiste wirkungsvoll verhindert. Die Sollbruchstelle kann durch eine Materialverjüngung am Fortsatz der Glasleiste an einer geeigneten Stelle einfach und kostengünstig hergestellt werden.

An der, der Glasscheibe zugewandten Fläche der Glasleiste kann eine Dichtung angeordnet sein. Diese Dichtung wird vorzugsweise durch elastisches Kunststoffmaterial gebildet.

Die der Glasscheibe zugewandte Fläche der Glasleiste kann in an sich bekannter Weise eine Abstufung aufweisen, in welcher zusätzliche Befestigungselemente, wie z.B. Nägel, aufgenommen werden können, die von außen nicht sichtbar sind. Zusätzlich kann die Abstufung nach dem Einsetzen der Glasleiste beispielsweise mit Silikon abgedichtet werden.

Die Glasleiste kann aus Holz, Kunststoff oder auch Metall gebildet sein.

Gelöst wird die zweite erfindungsgemäße Aufgabe durch ein oben genanntes Fenster oder eine Tür, bei dem bzw. der der Fortsatz an der Glasleiste im Wesentlichen konstante Dicke aufweist, so dass die Glasleiste in eine Nut mit im Wesentlichen konstanter Breite einsetzbar und in verschiedenen Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe fixierbar ist. In Bezug auf die weiteren Merkmale des Fensters oder der Tür entsprechend den Unteransprüchen 12 bis 24 wird auf die obige Beschreibung der Glasleiste verwiesen.

Zur Befestigung der Glasleiste sind gemäß einem weiteren Merkmal zusätzliche Befestigungselemente, vorzugsweise Nägel, vorgesehen.

Die vorliegende Erfindung wir anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:

1 einen horizontalen Schnitt durch einen Teil eines Fensters mit der erfindungsgemäßen Glasleiste;

2 einen horizontalen Schnitt durch einen Teil eines Fensters, wobei eine gegenüber Rg. 1 dickere Glasscheibe unter Verwendung derselben Glasleiste eingesetzt wurde;

3 das Detail III aus 1 in vergrößerter Darstellung; und

4 das Detail IV aus 2 in vergrößerter Darstellung.

1 zeigt einen Schnitt durch ein Fenster 1, welches in einem Außenrahmen 2 beispielsweise aus Holz eingesetzt wird. Der Rahmen 3 des Fensters 1 kann wie der Außenrahmen 2 aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Über entsprechende Dichtungselemente 4 wird der Zwischenraum zwischen dem Außenrahmen 2 und dem Rahmen 3 des Fensters 1 abgedichtet. Die Glasscheibe 5 mit entsprechender Dicke D wird in den Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt und danach durch eine Glasleiste 6 fixiert.

Bei bekannten Glasleisten muss diese an die Dicke D der Glasscheibe 5 entsprechend angepasst sein. Die erfindungsgemäße Glasleiste 6 ist mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 5 orientierten, umlaufenden Fortsatz 7 mit im Wesentlichen konstanter Dicke d versehen. Dieser Fortsatz 7 wird in eine entsprechende Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt, welche im Wesentlichen konstante Breite b aufweist.

Die Details der erfindungsgemäßen Glasleiste 6 sind der 3 besser zu entnehmen. Durch den Fortsatz 7 mit im Wesentlichen konstanter Dicke d wird eine Verschiebung innerhalb der Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1, welche im Wesentlichen konstante Breite b aufweist, erzielt. Somit kann die Glasleiste 6 senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 5 innerhalb eines gewissen Bereichs verschoben werden, so dass Glasscheiben 5 mit unterschiedlicher Dicke D unter Verwendung derselben Glasleiste 6 ohne Einsatz von Vorlagebändern zwischen dem Rahmen 3 des Fensters 1 und der Glasscheibe 5 eingesetzt werden können. Gemäß einem praktischen Ausführungsbeispiel werden Glasscheiben 5 mit einer Dicke D von 24, 25 oder 26 mm mit ein und derselben Glasleiste 6 und Glasscheibe 5 mit einer Dicke D von 30, 31 oder 32 mm mit einer anderen Glasleiste 6 befestigt. Durch entsprechende Gestaltung des Fortsatzes 7 und der Nut 8 im Rahmen des Fensters 1 können auch größere Bereiche der Dicke D der Glasscheibe 5 mit ein und derselben Glasleiste 6 überbrückt werden. Weiters können Toleranzen in der Dicke D der Glasscheibe 5 mit der erfindungsgemäßen Glasleiste 6 ausgeglichen werden.

Der Fortsatz 7 kann an seinem freien Ende mit einer Abschrägung 9 versehen sein. Diese Abschrägung 9 erleichtert einerseits das Einführen des Fortsatzes 7 in die Nut 8 des Rahmens 3 und vergrößert andererseits den Verstellweg der Glasleiste 6 in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 5. Dabei kann der Winkel &agr; der Abschrägung 9 zur Ebene der Glasscheibe 5 etwa 5° bis 45° betragen.

Um einen besseren Halt der Glasleiste 6 im Rahmen 3 des Fensters 1 zu ermöglichen, kann zumindest eine Fläche des Fortsatzes 7, welche eine Fläche der Nut 8 berührt, mit einer Verrippung 10 oder dgl. versehen sein. Dabei ist diese Verrippung 10 vorzugsweise umlaufend an einer Fläche des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 angeordnet. Üblicherweise wird die Glasleiste 6 in der gewünschten Position durch zusätzliche Befestigungselemente, vorzugsweise Nägel 11, fixiert, welche die Glasleiste 6 durchdringen und teilweise in den Fensterrahmen 3 ragen (siehe 1 und 2). Dabei wird der Nagel 11 bevorzugterweise in eine entsprechende Abstufung 12 in der Glasleiste 6 eingeschlagen, so dass dieser von außen nicht sichtbar ist. Zusätzlich kann in die Abstufung 12 nach der Befestigung der Glasleiste 6 eine Dichtung, beispielsweise aus Silikon (nicht dargestellt), eingebracht werden. Die der Glasscheibe 5 zugewandte Fläche 13 der Glasleiste 6 kann mit einer Dichtung aus elastischem Kunststoffmaterial (nicht dargestellt) versehen sein.

Um eine Beschädigung des Rahmens 3 des Fensters 1 beim Entfernen der Glasleiste 6 zu vermeiden, wird die Dicke d des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 kleiner als die Länge L des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 gewählt, so dass es bei zu großer Krafteinwirkung vor einer Beschädigung des Rahmens 3 zu einem Bruch des Fortsatzes 7 kommt. Zusätzlich oder alternativ dazu kann der Fortsatz 7 auch eine Sollbruchstelle, welche beispielsweise durch entsprechende Materialverjüngung an einer geeigneten Stelle des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 gebildet sein kann, erfolgen.

Die 2 und 4 zeigen das Fenster 1 gemäß 1 und 3 bei Einsatz einer Glasscheibe 5 mit größerer Dicke D. Entsprechend ist die Glasleiste 6 mit ihrem Fortsatz 7 weniger tief in die Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt. Somit kann durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Glasleiste 6 ein Ausgleich verschieden dicker Glasscheiben 5 geschaffen werden, ohne dass verschiedene Glasleisten 6 oder Vorlagebänder zwischen der Glasscheibe 5 und dem Rahmen 3 des Fensters 1 an der Außenseite verwendet werden müssen.

Die erfindungsgemäße Glasleiste ist ebenso bei Türen mit Glasscheiben und bei Fenstern und Türen, welche nicht öffenbar sind, bei so genannten Fixfenstern oder Fixtüren, anwendbar.


Anspruch[de]
Glasleiste (6) zum Halten einer in einem Fenster (1) oder einer Tür eingesetzten Glasscheibe (5), mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) orientierten, umlaufenden Fortsatz (7) welcher zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung in eine umlaufende Nut (8) im Rahmen (3) des Fensters (1) oder der Tür einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine im Wesentlichen konstante Dicke (d) aufweist, so dass die Glasleiste in eine Nut (8) mit im Wesentlichen konstanter Breite (b) einsetzbar und in verschiedenen Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) fixierbar ist. Glasleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) an seinem freien Ende mit einer Abschrägung (9) versehen ist. Glasleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (&agr;) die Abschrägung (9) zur Ebene der Glasscheibe (5) 5° bis 45° beträgt. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fläche des Fortsatzes (7), welche eine Fläche der Nut (8) berührt, mit einer Verrippung (10) oder dgl. versehen ist. Glasleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrippung (10) oder dgl. umlaufend angeordnet ist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) des Fortsatzes (7) kleiner als die Länge (L) des Fortsatzes (7), ist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine Sollbruchstelle aufweist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der, der Glasscheibe (5) zugewandten Fläche (13) eine Dichtung angeordnet ist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Glasscheibe (5) zugewandte Fläche (13) in an sich bekannter Weise eine Abstufung (12) zur Aufnahme zusätzlicher Befestigungselemente aufweist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Holz gebildet ist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Kunststoff gebildet ist. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Metall gebildet ist. Fenster (1) oder Tür mit einem Rahmen (3) und einer darin eingesetzten Glasscheibe (5), welche an einer Seite von einer umlaufenden Glasleiste (6) gehalten wird, wobei die Glasleiste (6) einen umlaufenden, im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) orientierten Fortsatz (7) aufweist, welcher Fortsatz (7) zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung in eine umlaufende Nut (8) im Rahmen (3) des Fensters (1) oder der Tür einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) im Wesentlichen konstante Dicke (d) aufweist, so dass die Glasleiste in eine Nut (8) mit im Wesentlichen konstanter Breite (b) einsetzbar und in verschiedene Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) fixierbar ist. Fenster oder Tür nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) an seinem freien Ende mit einer Abschrägung (9) versehen ist. Fenster oder Tür nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (&agr;) die Abschrägung (9) zur Ebene der Glasscheibe (5) 5° bis 45° beträgt. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fläche des Fortsatzes (7), welche eine Fläche der Nut (8) berührt, mit einer Verrippung (10) oder dgl. versehen ist. Fenster oder Tür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrippung (10) oder dgl. umlaufend angeordnet ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) des Fortsatzes (7) kleiner als die Länge (L) des Fortsatzes (7) ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine Sollbruchstelle aufweist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Glasscheibe (5) zugewandten Fläche (13) eine Dichtung angeordnet ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die der Glasscheibe (5) zugewandte Fläche (13) in an sich bekannter Weise eine Abstufung (12) zur Aufnahme zusätzlicher Befestigungselemente aufweist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Holz gebildet ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Kunststoff gebildet ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Metall gebildet ist. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Befestigungselemente, vorzugsweise Nägel (11), vorgesehen sind.






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