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Dokumentenidentifikation DE202007009978U1 03.01.2008
Titel Aufhängbare Verzierungsstruktur mit Übertragungseinheit
Anmelder Hsiao, Cheng-Chung, Jhonghe City, Taipei, TW
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 202007009978
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.01.2008
Registration date 29.11.2007
Application date from patent application 17.07.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/00(2006.01)A, F, I, 20071022, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A45C 11/24(2006.01)A, L, I, 20071022, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine aufhängbare Verzierung und insbesondere eine solche mit einer Aufnahmeeigenschaft.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Mit dem Fortschritt in Wissenschaft und Technik werden ständig neue, hochtechnologischen Produkte auf den Markt gebracht. Elektronische Geräte, und insbesondere tragbare Computer, Organizer oder Mobiltelefone sind mittlerweile unentbehrlich geworden. Durch die Vielfältigkeit dieser elektronischen Geräte ist die Entwicklung neuer Datenübertragungsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen elektronischen Geräten ein wichtiges Gebiet für Hersteller in der entsprechenden Industrie geworden.

Derzeit finden bei den meisten Datenübertragungen zwischen elektronischen Geräten Übertragungsspezifikationen Anwendung, die sich mehrheitlich als Standard für einen Datenaustausch und für Datenübertragungen zwischen verschiedenen elektronischen Geräten durchgesetzt haben. Der Standard basiert dabei auf einer USB-Schnittstelle (universal serial bus), einer Speicher-Übertragungsschnittstelle (USB-OTG) oder dem IEEE1394-Standard. Da verschiedene elektronische Geräte oft mit verschiedenen Übertragungsschnittstellen oder Übertragungsspezifikationen ausgestattet werden, werden Adapter, im folgenden Übertragungseinheit genannt, mit verschiedenen Anschlüssen als Brücke zum Verbinden zweier elektronischer Geräte eingesetzt.

Normalerweise werden beim Verkauf eines elektronischen Gerätes ein Übertragungskabel und sein Zubehör extra verpackt. Daher schenkt ein Benutzer der Anwendung dieser Übertragungskabel eher weniger oder keine Beachtung. Um die Mitnahme des elektronischen Gerätes so einfach wie möglich zu gestalten, werden diese Übertragungskabel normalerweise beiseite gelegt, so dass der Benutzer sie im Ernstfall nicht auffinden kann. Das hemmt einen schnellen Informationsaustausch und verursacht Unannehmlichkeiten. Außerdem sind bei den meisten Übertragungskabeln die Anschlüsse nicht geschützt. Daher sind sie nicht einfach zu transportieren. Es ist ziemlich schwierig, für diese Kabel eine Ordnung zu finden. Ferner werden die Anschlüsse leicht durch Schmutz und Flüssigkeiten, die ihre Funktion direkt beeinflussen, in Mitleidenschaft gezogen. Daher rückt das Auffinden einer Lösung für die zuvor genannten Nachteile für den Fachmann immer mehr in den Mittelpunkt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Hinsichtlich der zuvor genannten Nachteile entwickelte der Erfinder der vorliegenden Erfindung basierend auf jahrelanger Erfahrung in der entsprechenden Industrie durch Experimente und Modifikationen letztlich eine aufhängbare Verzierungsstruktur mit einer Übertragungseinheit, und zwar gemäß der vorliegenden Erfindung.

Die vorliegende Erfindung soll die zuvor genannten Nachteile beseitigen und existierende Nachteile vermeiden durch den Aufbau einer aufhängbaren Verzierungsstruktur mit einer Übertragungseinheit. Dabei kann die Übertragungseinheit mit Anschlüssen für Übertragungsschnittstellen in der Verzierung zum Aufhängen aufgenommen werden. Die Erfindung ermöglicht nicht nur einen einfachen Transport sondern schützt den Anschluss der Übertragungseinheit auch vor Schaden.

Die vorliegende Erfindung gibt eine aufhängbare Verzierungsstruktur mit einer Übertragungseinheit an. Die Struktur umfasst ein Gehäuse und eine Übertragungseinheit. Das Gehäuse besteht aus zwei hohlen Hemisphären, wobei die Spitze der oberen Hemisphäre ein Durchgangsloch zum Führen einer Aufhängung aufweist. Die Spitze der unteren Hemisphäre weist mindestens ein Loch auf. Zwei Anschlüsse an den Enden der Übertragungseinheit sind entsprechend im Gehäuse aufgenommen. Eine Verbindungsleitung der Übertragungseinheit wird durch ein Loch einer der Halbsphären geführt. Die Erfindung kann die Übertragungseinheit in der Verzierung zum Aufhängen aufnehmen und ermöglicht so einen einfachen Transport.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Merkmale der Erfindung werden als neu angenommenen und im Einzelnen in den angefügten Ansprüchen fortgesetzt. Die Erfindung selbst jedoch kann am besten durch Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung verstanden werden, die eine bestimmte beispielhafte Ausführung der Erfindung erläutert und im Zusammenhang mit den angeführten Zeichnungen zu betrachten ist. Darin zeigen:

1 eine Explosionsansicht der Erfindung;

2 eine perspektivische Ansicht der Erfindung;

3 eine Querschnittsansicht einer Struktur der Erfindung;

4 eine schematische Ansicht der Erfindung im Anwendungsfall;

5 eine schematische Ansicht der Erfindung in einem weiteren Anwendungsfall;

6 eine schematische Ansicht der Erfindung in einem weiteren anderen Anwendungsfall;

7 eine schematische Ansicht einer Struktur einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung; und

8 eine schematische Ansicht einer Struktur einer anderen bevorzugten Ausführung der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die technischen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungen mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen deutlich. Jedoch sind die Zeichnungen lediglich zum Erläuterung und zur Veranschaulichung gedacht und beabsichtigen nicht den Schutzumfang der Erfindung einzuschränken.

1 und 2 zeigen eine Explosionsansicht und eine perspektivische Ansicht der Erfindung. Danach umfasst eine bevorzugte Ausführung einer aufhängbaren Verzierungsstruktur ein Gehäuse 1 und eine Übertragungseinheit 2. Das Gehäuse 1 ist hohl und besteht aus einem oberen Gehäuse 11 und einem Bodengehäuse 12, die identisch und miteinander verbindbar sind. In dieser Ausführung sind das obere Gehäuse 11 und das Bodengehäuse 12 miteinander durch Verschrauben verbunden. Die Spitze des oberen Gehäuses 11 weist ein Durchgangsloch 111 auf, um, wie in 2 gezeigt, eine Aufhängung 3 hindurch zu führen. Die Aufhängung 3 ist in dieser Ausführung eine Schnur. Ferner weist die Spitze des Bodengehäuses 12 ebenfalls mindestens ein Durchgangsloch 121 auf. In dieser Ausführung sind zwei Durchgangslöcher 121 vorgesehen. Auf einer Seite des Bodengehäuses 12 befindet sich eine Öffnung 122 und eine Einrastabdeckung 13, die am Bodengehäuse 12 schwenkbar verbunden ist. Die Einrastabdeckung 13 weist eine Verriegelung 131 zum Verriegeln eines Faches im Bodengehäuse 12 und zum Fixieren der Position der Einrastabdeckung 13 auf. Die Einrastabdeckung 13 kann einstückig mit dem Bodengehäuse 12 verbunden sein. Beide Enden der Übertragungseinheit 2 weisen entsprechend einen ersten Anschluss 21 und einen zweiten Anschluss 22 auf. Der erste Anschluss 21 und der zweite Anschluss 22 sind Anschlüsse derselben Schnittstelle oder verschiedener Schnittstellen. In dieser Ausführungsform ist der erste Anschluss 21 ein USB 2.O-Anschluss und der zweite Anschluss 22 ein USB 1.O-Anschluss. Ein Verbindungskabel 23 verbindet die beiden Anschlüsse 21, 22 beider Enden, wobei die Anschlüsse 21, 22 im Gehäuse 1 aufgenommen werden. Das Verbindungskabel 23 wird durch das Durchgangsloch 121 am Boden des Bodengehäuses 12 gefädelt. Damit ragt das Verbindungskabel 23 so aus dem Gehäuse 1 heraus, dass im Wesentlichen ein kreisförmiges Objekt entsteht, das zum Aufhängen der aufhängbaren Verzierungsstruktur, wie in 2 abgebildet, verwendet werden kann.

3 und 4 zeigen entsprechend eine Querschnittsansicht einer Struktur und eine schematische Ansicht der Erfindung für einen Anwendungsfall. Die erfindungsgemäße Verzierung zum Aufhängen kann durch Anschließen einer Aufhängung 3 an das Gehäuse 1 der Verzierung zum Aufhängen aufgehängt werden. Somit kann die Verzierung zum Aufhängen überall dort befestigt werden, an der die Aufhängung 3 befestigt werden kann. Das kann ein Geldbeutel, das Handgelenk oder eine Lasche 4 eines Mobiltelefons, wie in der Ausführung nach 4 gezeigt, sein.

5 zeigt eine schematische Ansicht der Erfindung für einen weiteren Anwendungsfall. Danach kann ein Anwender die Anschlüsse 21, 22 an beiden Enden der Übertragungseinheit 2 aus der Einrastabdeckung 13 des Bodengehäuses 12 herausziehen und sie direkt an zwei elektronische Geräte wie z. B. einen Computer und ein PDA zum Übertragen von Daten anstecken, vorausgesetzt der Anwender möchte die im Gehäuse 1 der Verzierung zum Aufhängen gelagerte Übertragungseinheit 2 einsetzen. In dieser Ausführung kann das Gehäuse 1 in der Mitte des Gehäuses 1 getrennt und in zwei Hemisphären 11, 12 geteilt werden. Dadurch kann die Übertragungseinheit 2 aus dem Bodengehäuse 12 herausgenommen und mit zwei elektronischen Geräten, wie in 6 gezeigt, verbunden werden.

Ferner weist die Spitze des oberen Gehäuses 11 ein Durchgangsloch 111 zum Durchleiten einer Aufhängung 3 auf. Alternativ kann an der Spitze des oberen Gehäuses 11 ein Hängering 112 zum Führen der Aufhängung 3, wie in einer weiteren Ausführung nach 7 gezeigt, vorgesehen sein.

8 zeigt eine Querschnittsansicht einer anderen bevorzugten Ausführung der Erfindung. Danach ist das Gehäuse 1 der Erfindung einstückig ausgebildet. Eine Oberfläche des Gehäuses 1 weist eine Öffnung 14 auf, durch die eine Übertragungseinheit 2 in das Gehäuse 1 hineingesteckt oder aus dem Gehäuse 1 herausgenommen werden kann. Die Öffnung 14 ist mit einer passenden Einrastabdeckung 13 versehen. Die Einrastabdeckung 13 ist einstückig mit dem Gehäuse 1 der vorliegenden Ausführung ausgebildet und schwenkbar mit dem Gehäuse 1 verbunden, wobei sie eine Verriegelung 31 zum Verriegeln des Gehäuses 1 und zum Sichern der Position der Einrastabdeckung 13 aufweist.

Die vorliegende Erfindung wurde mit Bezug auf bevorzugten Ausführungen beschrieben, wobei es nicht beabsichtigt ist den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung einzuschränken. Verschiedene Substitutionen und Modifikationen können durch die vorangegangene Beschreibung vorgeschlagen werden und weitere werden dem Durchschnittsfachmann offensichtlich sein. Daher sollen all diese Substitutionen und Modifikationen, die in den Schutzbereich der angefügten Ansprüchen fallen, mit abgedeckt werden.


Anspruch[de]
Aufhängbare Verzierungsvorrichtung mit einer Übertragungseinheit, gekennzeichnet durch:

ein Gehäuse, das im Wesentlichen hohl ist und ein oberes Gehäuse sowie ein unteres Gehäuse aufweist, die miteinander lösbar verbunden werden können;

eine Aufhängung, die am oberen Gehäuse befestigt werden kann; und

eine Übertragungseinheit, die im Gehäuse aufgenommen ist und einen ersten Anschluss sowie einen zweiten daran aufweist, wobei der erste Anschluss und der zweite Anschluss durch ein Verbindungskabel verbunden sind.
Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuse und das untere Gehäuse miteinander verschraubbar sind. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuse einen Hängering aufweist, der am Umfang des oberen Gehäuses angeordnet ist, wobei die Aufhängung durch den Hängering durchgeführt ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuse ein Durchgangsloch aufweist, das an der Peripherie des oberen Gehäuses angeordnet ist, wobei die Aufhängung durch das Durchgangsloch geführt ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Gehäuse mindestens ein Durchgangsloch aufweist, das an seinem Boden angeordnet ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungskabel der Übertragungseinheit durch das Durchgangsloch des unteren Gehäuses eingeführt ist und aus dem Gehäuse herausragt. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Gehäuse eine Öffnung und eine Einrastabdeckung aufweist, wobei die Einrastabdeckung auf die Öffnung passt. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastabdeckung schwenkbar mit dem unteren Gehäuse verbunden ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastabdeckung einstückig mit dem unteren Gehäuse ausgebildet ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastabdeckung ferner eine Verriegelung aufweist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hängeelement als String (Schnur, Kette) ausgebildet ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss und der zweite Anschluss USB-Schnittstellen sind. Aufhängbare Verzierungsvorrichtung mit einer Übertragungseinheit

gekennzeichnet durch:

ein Gehäuse, das im Wesentlichen hohl ist und mindestens ein Durchgangsloch, eine Öffnung und eine Einrastabdeckung aufweist, wobei die Einrastabdeckung auf die Öffnung passt;

eine Aufhängung, die mit dem Gehäuse verbunden ist; und

eine Übertragungseinheit, die in das Gehäuse aufgenommen ist und einen ersten Anschluss sowie einen zweiten Anschluss aufweist, wobei der erste Anschluss und der zweite Anschluss durch ein Verbindungskabel miteinander verbunden sind.
Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens ein Durchgangsloch aufweist, das an der Spitze des Gehäuses vorgesehen ist, wobei die Aufhängung durch das Durchgangsloch geführt ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens einen Hängering aufweist, der an der Spitze des Gehäuses vorgesehen ist, wobei die Aufhängung durch den Hängering durchgeführt ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens ein Durchgangsloch aufweist, das am Boden des Gehäuses angeordnet ist, wobei die Verbindungsleitung der Übertragungseinheit durch das Durchgangsloch geführt ist, so dass sie aus dem Gehäuse herausragt. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastabdeckung eine Verriegelung aufweist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hängelement als String (Schnur, Kette) ausgebildet ist. Verzierungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss und der zweite Anschluss USB-Schnittstellen sind.






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