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Dokumentenidentifikation DE202007010084U1 03.01.2008
Titel Haltevorrichtung für elektronische Geräte
Anmelder Fan, Eagle, Chu-Pei City, Hsinchu, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202007010084
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.01.2008
Registration date 29.11.2007
Application date from patent application 19.07.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/11(2006.01)A, F, I, 20070719, B, H, DE

Beschreibung[de]
Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein eine Haltevorrichtung und insbesondere eine Vorrichtung, die leicht verstellbar ist, um elektronische Geräte verschiedener Dicke oder Breite festzuhalten.

Hintergrund der Erfindung

Tragbare elektronische Geräte sind für die meisten Leute Teil des modernen täglichen Lebens geworden, so beispielsweise Mobiltelefone, PDAs, MP4, GPS und dergleichen. Da die meisten elektronischen Geräte für die Mehrzahl der Fahrzeuge nicht zur Grundausrüstung gehören, benötigt der Fahrer üblicherweise eine zusätzliche Haltevorrichtung, die die elektronischen Geräte so an Ort und Stelle hält, daß die Benutzung dieser elektronischen Geräte beim Fahren nicht stört. Herkömmliche Haltevorrichtungen, die sich auf dem Markt befinden, verwenden eine Konstruktion, bei der ein elektronisches Gerät mit Hilfe zweier Klemmarme auf beiden Seiten festgeklemmt wird. Bei dieser Konstruktion sind in dem Haltesitz ein oder zwei bewegliche Klemmen installiert. Die Klemmen lassen sich gegeneinander oder voneinander weg bewegen, um dadurch das elektronische Gerät festzuhalten oder freizugeben. Der Bewegungsmechanismus für die Klemmen besteht üblicherweise aus Zahnrädern, Federn, Verbindungsgestängen oder -stäben und dergleichen. Zu den Nachteilen dieser Arten von Bewegungsmechanismen gehören die Geräusche, wenn sich der Mechanismus bewegt und die höheren Kosten für den Zusammenbau der vielfältigen Elemente des Bewegungsmechanismus.

Herkömmliche Haltevorrichtungen haben eine fixe Gestalt, und diese fixe Gestalt schränkt die Form der elektronischen Geräte ein, die von den Haltevorrichtungen festgehalten werden können. Da die gegenwärtigen elektronischen Geräte in verschiedenen Designs, Formen, Dicken und Breiten zur Verfügung stehen, müssen die Hersteller unterschiedliche Haltevorrichtungsformen für die Aufnahme der verschiedenen elektronischen Geräte erzeugen. Dies ist für den Benutzer nicht nur umständlich, sondern auch teuer. Es ist daher dringend notwendig, eine Haltevorrichtung zu entwickeln, die flexibel genug ist, um sich an die verschiedenen Designs und Formen der elektronischen Geräte, die in einem Fahrzeug benutzt werden, anzupassen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Haltevorrichtung zu schaffen, die mit einer biegbaren Klapp- oder Klemmeinheit versehen ist, um die elektronischen Geräte festzuklemmen. Die Klemmeinheit läßt sich so biegen, daß sie jede beliebige Form annehmen kann, um sich an die Form des elektronischen Gerätes anzupassen, so daß das elektronische Gerät fest an Ort und Stelle gehalten werden kann.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, eine Haltevorrichtung für elektronische Geräte mit vielfältiger Dicke und Breite zu schaffen.

Schließlich besteht noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Haltevorrichtung zu entwickeln, die klein ist, sich bequem benutzen läßt und leicht hergestellt werden kann.

Um die obigen Aufgaben zu lösen, schlägt die vorliegende Erfindung eine Haltevorrichtung vor, die eine Anpassungseinheit, wenigstens eine Klemmeinheit und wenigstens eine Anschlageinheit aufweist. Die Anpassungseinheit ist mit einer Oberfläche versehen, auf der das elektronische Gerät angeordnet werden kann. Die Klemmeinheit ist an den Seiten der Anpassungseinheit angeordnet und ist ein biegbares Element. Die Anschlageinheit befindet sich am unteren Teil der Anpassungseinheitsoberfläche, um das festgehaltene elektronische Gerät daran zu hintern, wegzurutschen.

Die obigen und weitere Aufgaben sowie Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim sorgfältigen Lesen einer detaillierten Beschreibung noch besser verständlich, die im folgenden mit passendem Bezug auf die beigefügten Zeichnungen zu finden ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Details der vorliegenden Erfindung lassen sich durch Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Beispielen und Bezugnahmen auf die beigefügten Zeichnungen verstehen. In der Zeichnung zeigen:

1 eine dreidimensionale, schematische Ansicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine schematische Ansicht der Ausführungsform von 1, nachdem die Klemmeinheiten gebogen worden sind;

3 eine Teilquerschnittsansicht der vorliegenden Erfindung;

4 eine schematische Ansicht der Rückseite der vorliegenden Erfindung und der Anpassungsvorrichtung;

5 eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung, die ein Mobiltelefon haltert; und

6 eine schematische Ansicht der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 zeigt eine dreidimensionale schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung. Eine Haltevorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung weist eine Anpassungseinheit 1, wenigstens eine Klemmeinheit 2 und wenigstens eine Anschlageinheit 3 auf. Die Anpassungseinheit 1 ist eine großflächige Platte mit einer Oberfläche 11, auf der ein Gegenstand plaziert werden kann. Die Oberfläche 11 kann behandelt werden, so daß sie nicht rutschig ist, beispielsweise geschliffen werden, um die Reibung zu erhöhen, oder mit einem Antirutschband versehen werden. Auf die Oberfläche 11 kann aber auch eine Schwammschicht aufgeklebt werden, um die Reibung zu erhöhen, wenn das elektronische Gerät gehalten wird. Die Klemmeinheit 2 befindet sich auf der Seite der Anpassungseinheit 1. Die Ausführungsform von 1 zeigt zwei Klemmeinheiten 2, die auf den gegenüberliegenden Seiten einer Anpassungseinheit 1 liegen. Die Klemmeinheit 2 ist biegbar. Wie in 2 gezeigt, kann die Klemmeinheit 2 gebogen werden, wobei jedoch eine gewisse Steifigkeit vorhanden ist, so daß eine beträchtliche Kraft aufgewendet werden muß, um die Klemmeinheit 2 zu biegen. Sobald die Klemmeinheit 2 in eine bestimmte Form gebogen ist, wählt die Klemmeinheit 2 die Form so lange, bis eine andere Kraft zur Einwirkung gelangt, um die Klemmeinheit 2 zu biegen und dadurch ihre Form zu ändern. Die Anschlageinheit 3 ist im unteren Teil der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet und erstreckt sich auf der Oberfläche 11, um das Abrutschen des gehaltenen Gegenstandes zu stoppen. Die gezeigte Ausführungsform weist zwei Anschlageinheiten auf. Obgleich die Anschlageinheiten bei dieser Ausführungsform an Ort und Stelle fixiert sind, können die Anschlageinheiten auch einstellbar gemacht werden, und zwar durch Biegen oder Bewegen.

Wie aus 3 ersichtlich, ist die Klemmeinheit 2 biegbar, hat jedoch eine ausreichende Steifigkeit, um die Form beizubehalten. Dieses Merkmal des Materials läßt sich durch Verwenden einer Metallschicht 21 erreichen, die im Innern einer Deckschicht 22 eingebettet ist. Die Metallschicht 21 kann ein Aluminiumblech bestimmter Dicke sein. Andere Metalle, so beispielsweise Kupfer, Blei, können ebenfalls Verwendung finden. Die Deckschicht 22 kann Leder, Gummi oder dergleichen sein. Die Aufnahmeeinheit 1 kann ebenfalls eine Metallschicht 12 aufweisen, die in einer Deckschicht 13 eingebettet ist. Die Deckschicht 13 kann aus Leder, Gummi und dergleichen bestehen. Daher kann die Aufnahmeeinheit 1 auch etwas gebogen werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform können zur Herstellungsvereinfachung die Metallschicht 12 und die Metallschicht 21 durch ein Metallblech verbunden sein, und die Deckschicht 13 sowie die Deckschicht 22 und die Metallschicht 21 können auch aus dem gleichen Material bestehen. Daher entspricht das Erscheinungsbild der Haltevorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung einer Aufnahmeeinheit 1, die nahtlos mit den Klemmeinheiten 2 verbunden ist.

Wie aus 4 hervorgeht, kann die Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung des weiteren eine Eingriffseinheit 4 aufweisen, die an dem Rücken der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet ist und von dem Rücken absteht. Die Eingriffseinheit 4 dient der Haltevorrichtung 100 zum Eingriff mit anderen Geräten, so daß die Haltevorrichtung 100 im Inneren des Fahrzeugs befestigt werden kann. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Eingriffseinheit 4 so gestaltet, daß sie mit einem Tragarmsatz 5 mit einer Saugtasse zusammenwirkt. Der Tragarmsatz 5 weist eine Verbindungsstange 51 auf, die mit einer speziell gestalteten Spitze eines Eingriffsblocks 52 ausgestattet ist. Die entsprechende Stelle an der Eingriffseinheit 4 weist eine Eingriffsrinne 41 auf. Im zusammengebauten Zustand greift der Eingriffsblock 52 in die Eingriffsrinne 41 ein, so daß die Eingriffseinheit 4 mit der Spitze der Verbindungsstange 51 fest verbunden ist. Daher kann die Haltevorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung die Eingriffseinheit 4 verwenden, um zur Benutzung in einem Fahrzeug den Tragarmsatz 5 zu ergreifen. Jedoch sind die Form und die Größe der Eingriffseinheit nicht auf die obige Ausführungsform beschränkt. Die Eingriffseinheit kann so gestaltet sein, daß sie zu jeder beliebigen Konstruktion der entsprechenden Tragvorrichtungen paßt.

5 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung, die ein Mobiltelefon haltert. Bei der ersten Benutzung wird auf der Oberfläche 11 der Aufnahmeeinheit 1 ein Mobiltelefon 6 plaziert. Daraufhin werden die Klemmeinheiten 2 zu beiden Seiten umgebogen, so daß sie das Mobiltelefon 6 umfassen. Unter dem Mobiltelefon 6 befinden sich Anschlageinheiten 3 um zu verhindern, daß das Mobiltelefon 6 von der Oberfläche 11 der Aufnahmeeinheit 1 abrutscht. Die gebogene Form der Klemmeinheiten 2 bildet zusammen mit der Aufnahmeeinheit 1 den Halteraum zum Festhalten des Mobiltelefons 6. Da die Klemmeinheiten 2 biegbar sind, kann die Gestalt des Halteraums an die Dicke und Breite des Mobiltelefons angepaßt werden, so daß das Mobiltelefon in der Haltevorrichtung eng umfaßt werden kann.

6 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 6 gezeigt, unterscheidet sich die Gestalt der Klemmeinheiten 2 von derjenigen der vorherigen Ausführungsform. Die Klemmeinheit 2 ist bei dieser Ausführungsform noch zu beiden Seiten der Aufnahmeeinheit 1 angeordnet, jedoch enthält jede Klemmeinheit 2 ein Loch 23. Die Verwendung der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zum Festhalten eines elektronischen Gerätes ist dieselbe wie in der vorherigen Ausführungsform, was bedeutet, daß zum engen Umgreifen des elektronischen Gerätes die Klemmeinheiten umgebogen werden. Es versteht sich, daß die Gestalt der Klemmeinheiten 2 der vorliegenden Erfindung nicht auf irgendeinen speziellen Typ beschränkt ist.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung biegbare Klemmeinheiten zum Festhalten des elektronischen Gerätes benutzt. Da die Klemmeinheiten in jede Form gebogen werden können, läßt sich die Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung zum Festhalten von elektronischen Geräten unterschiedlichster Gestalt benutzen. Dazu kommt, daß aufgrund der Tatsache, daß die Konstruktion der vorliegenden Erfindung einfach ist, die Herstellungskosten reduziert werden können, so daß die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt gegeben ist.

Obgleich die vorliegende Erfindung unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben worden ist, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen Details beschränkt ist. In der obigen Beschreibung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgeschlagen worden, andere sind für die auf diesem Gebiet tätigen Fachleute ohne weiteres erkennbar. Daher sollen alle derartigen Änderungen und Modifikationen vom Schutzumfang der Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, umfaßt werden.


Anspruch[de]
Haltevorrichtung, umfassend eine Aufnahmeeinheit mit einer Oberfläche, auf der ein Gegenstand plazierbar ist; wenigstens eine Klemmeinheit, die auf der Seite der Aufnahmeeinheit angeordnet ist und aus einem biegbaren Material besteht; sowie wenigstens eine Anschlageinheit, die sich auf dem unteren Teil der Aufnahmeeinheit befindet und aus der Oberfläche herausragt. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinheit eine eingebettete Metallschicht aufweist, so daß sie biegbar ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingebettete Metallschicht mit einer Schicht aus Leder oder Gummi bedeckt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht aus Aluminium, Kupfer oder Blei besteht. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinheit eine eingebettete Metallschicht aufweist und daß sich die Metallschicht auf der Seite der Aufnahmeeinheit in die Klemmeinheiten erstreckt. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht mit einer Schicht aus Leder oder Gummi bedeckt ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Anschlageinheit einstellbar ist. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Eingriffseinheit, die auf dem Rücken der Aufnahmeeinheit angeordnet ist, um mit anderen Einrichtungen in Eingriff zu treten.






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