PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007012918U1 03.01.2008
Titel Antriebsvorrichtung für Verschattungsanlagen zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement
Anmelder VKR Holding A/S, Hoersholm, DK
Vertreter von Ahsen, Nachtwey & Kollegen Anwaltskanzlei, 28359 Bremen
DE-Aktenzeichen 202007012918
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.01.2008
Registration date 29.11.2007
Application date from patent application 14.09.2007
IPC-Hauptklasse E06B 9/322(2006.01)A, F, I, 20070914, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Verschattungsanlagen zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement, mit einem schnurähnlichen Zugelement und mit einer Führung für das Zugelement, die eine erste Seite und eine von der ersten Seite abgewandte zweite Seite aufweist, wobei das Zugelement von der ersten Seite auf die zweite Seite geführt ist und das Verschattungselement auf der ersten Seite an dem Zugelement angeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Verschattungsanlage, insbesondere eine Horizontaljalousie, mit mindestens einem Verschattungselement, einem schnurähnlichem Zugelement, einer Montageleiste und einer Antriebsvorrichtung.

Derartige Antriebsvorrichtungen sind im Zusammenhang mit dem Antrieb von Verschattungselementen einer Verschattungsanlage bekannt.

Beispielsweise sind bei einer Horizontaljalousie einzelne Lamellen als Verschattungselemente vorgesehen. Die Lamellen sind an mindestens einem Leiterband angeordnet. Das Leiterband besteht aus zwei parallel verlaufenden Schnüren, die mittels Sprossen aus Schnüren miteinander verbunden sind. Die Lamellen sind auf den Sprossen zwischen den zwei parallel verlaufenden Schnüren angeordnet. Über das Leiterband können die Lamellen verstellt werden, wodurch der Lichteinfall gesteuert werden kann.

Hierbei ist von Nachteil, dass bei der Montage mindestens eine Sprosse an einem Ende des Leiterbandes durchtrennt werden muss, damit die dann losen Enden der zwei Schnüren um eine Achse einer Wickelwelle herum geführt werden können. Die Enden der Schnüre werden letztlich an der Wickelwelle festgeklemmt. Eine solche Montage ist zeit- und somit kostenaufwendig sowie aufwendig in Bezug auf die Justierung.

Durch Drehen der Wickelwelle in eine der beiden möglichen Drehrichtungen, wird jeweils eine Schnur auf die Wickelwelle aufgewickelt und verkürzt, während die andere Schnur abgewickelt und somit verlängert wird. Hierdurch erfolgt das Verstellen der Lamellen, wodurch der Lichteinfall gesteuert wird. Die Wickelwelle ist in einer Montageleiste angeordnet. Nachteilig sind hierbei die durch die Wickelwelle verursachten relativ großen Ausmaße der Antriebsvorrichtung. Dies kann bei beispielsweise sehr schmal ausgeführten Verschattungselementen einer Verschattungsanlage zu einem ästhetisch wenig ansprechenden Ergebnis führen. Die in ihren Dimensionen und im Vergleich zu den Verschattungselementen deutlich größere Antriebsvorrichtung, die in einer entsprechend dimensionierten Montageleiste angeordnet ist, fällt bei der Betrachtung der Verschattungsanlage besonders auf und trägt somit wesentlich zu einem wenig ansprechenden Gesamtbild bei.

Daher ist das der Erfindung zugrunde liegende Problem, eine Antriebsvorrichtung anzugeben, bei der die Ausmaße deutlich reduziert und gleichzeitig die Montage und Justierung erleichtert wird.

Das Problem wird bei einer Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein Schieber auf der zweiten Seite vorgesehen ist, dass das Zugelement an dem Schieber befestigt ist und dass der Schieber quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes verschiebbar ist.

Durch die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung kann auf die Verwendung einer Wickelwelle verzichtet werden. Anstelle der Wickelwelle wird ein Schieber angegeben, der quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes verschiebbar ist. Hierdurch werden die konstruktiv notwendigen Ausmaße der Antriebsvorrichtung deutlich reduziert. Zudem ist das Zugelement direkt am Schieber befestigt, wodurch auch die Montage und auch die Justierung deutlich erleichtert wird. Die erleichterte Montage und Justierung führt zu einem reduzierten Zeitaufwand und damit zu verminderten Kosten bei der Herstellung einer Verschattungsanlage.

Vorteilhafterweise ist der Schieber in einer Montageleiste verschiebbar angeordnet. Hierdurch kann die Antriebsvorrichtung in der Montageleiste vormontiert werden, so dass zum Befestigen der Antriebsvorrichtung bzw. der Verschattungsanlage beispielsweise an einer Gebäudeöffnung nur die Montageleiste selbst befestigt werden muss. Aufgrund der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung kann die sichtbare Bauhöhe der Montageleiste auf mindestens die Hälfte der bisher notwendigen Bauhöhe beispielsweise von zuvor etwa 25 mm auf etwa 12 mm vermindert werden. Damit können ästhetisch wirkende Verschattungsanlagen hergestellt werden, da die Montageleiste beispielsweise gegenüber den Verschattungselementen wenig auffällt und somit zu einem ansprechenden Gesamtbild der Verschattungsanlage beiträgt.

Nach einer Weiterbildung sind zwei voneinander abgewandte Seiten des Schiebers in Führungsstege der Montageleiste einklippbar. Hierdurch ist gewährleistet, dass der Schieber zuverlässig quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes verschiebbar ist. Zudem erfolgt die Montage des Schiebers in der Montageleiste aufgrund des einfachen Einklippens in die Führungsstege auf einfache, schnelle und zuverlässige Weise. Hierdurch können Personal- und Herstellungskosten vermindert werden.

Entsprechend einer weiteren Ausführungsform ist der Schieber mittels eines Antriebsstrangs, insbesondere einer Kugelkette, verschiebbar. Hierbei ist von Vorteil, dass mittels des Antriebstranges auch mehrere Schieber gleichzeitig und Synchron antreibbar sind.

Vorteilhafterweise ist der Antriebsstrang mittels eines Antriebs antreibbar. Die Bedienung der Antriebsvorrichtung wird über einen handbetriebenen oder elektrischen Antrieb erleichtert. Hierbei ist der Antrieb vorzugsweise in der Montageleiste angeordnet, wodurch der Antrieb verdeckt wird und somit den Gesamteindruck nicht stört und zugleich vor möglicherweise störenden Umwelteinflüssen geschützt ist.

Nach einer Weiterbildung weist der Schieber mindestens eine Aufnahme auf, wobei der Antriebsstrang in der Aufnahme mit einem Festsetzmittel festsetzbar ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass der Schieber zuverlässig mit dem Antriebsstrang verbunden ist und über diesen verschoben werden kann.

Vorteilhafterweise ist die Aufnahme mittig zwischen den zwei voneinander abgewandten Seiten des Schiebers angeordnet, und beidseitig neben der Aufnahme und parallel zu einem ersten festgesetzten Teil des Antriebsstrangs ist ein ausreichender Raum für einen weiteren Teil des Antriebsstrangs. Hierdurch wird beispielsweise eine Rückführung des Antriebsstranges ermöglicht, wodurch der Antriebsstrang beispielsweise endlos geführt sein kann. Dies erleichtert die Montage, da lose Enden des Antriebsstranges nicht separat fixiert werden müssen. Des Weiteren wird die Gefahr von Betriebsstörungen durch lose oder gelöste Enden des Antriebsstranges vermindert, die sich irgendwo festsetzen können.

Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Aufnahme Rastelemente auf, wobei in die Rastelemente der Aufnahme korrespondierende Rastelemente des Festsetzmittels formschlüssig festsetzbar sind. Hierdurch ist ein zuverlässiger Halt des Festsetzmittels in der Aufnahme gewährleistet. Die Rastelemente können als eine Zahnung mit Zähnen und Zahnlücken ausgebildet sein. Die Rastelemente des Festsetzmittels oder der Aufnahme können etwas größer dimensioniert sein, als die jeweils korrespondierenden Rastelemente. Dadurch sind die Rastelemente von der Aufnahme und des Festsetzmittels nicht nur formschlüssig, sondern zusätzlich auch kraftschlüssig miteinander verbindbar.

Vorteilhafterweise weist die Aufnahme zu den Rastelementen versetzte weitere Rastelemente auf. Hierdurch ergibt sich eine größere Vielzahl von Möglichkeiten, das Festsetzmittel in der Aufnahme festzusetzen, wodurch eine genaue Justage und Positionierung möglich ist. Zudem kann der Antriebsstrang hierüber mit der gewünschten und/oder notwendigen Spannung versehen werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform weist der Schieber eine erste Aufnahme und eine zweite Aufnahme auf, wobei die Rastelemente von der ersten Aufnahme zu den Rastelementen der zweiten Aufnahme versetzt angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich den Schieber über zwei Aufnahmen mit dem Antriebsstrang zu verbinden und gleichzeitig eine sehr genaue Positionierung des Schiebers an dem Antriebsstrang und/oder in Bezug auf die Montageleiste zu ermöglichen.

Das schnurähnliche Zugelement kann eine geflochtene Schnur sein. Die Verwendung von geflochtenen Schnüren bei Verschattungsanlagen hat sich aufgrund der Langlebigkeit und der Einfachheit bei der Montage bewährt. Die Schnur ist vorzugsweise schrumpf- und/oder reckfrei, wodurch ein ordnungsgemäßer Betrieb begünstigt wird.

Entsprechend einer Weiterbildung ist zusätzlich zu dem schnurähnlichen Zugelement ein zweites schnurähnliches Zugelement angeordnet, wobei das erste Zugelement parallel zum zweiten Zugelement verläuft. Hierdurch ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten für die Antriebsvorrichtung. So kann das zweite Zugelement als Haltemittel für das Verschattungselement vorgesehen sein. Während mittels des ersten Zugelementes das Verstellen der Verschattungselemente erfolgt, dient das zweite Zugelement als Haltemittel für die Verschattungselemente. Des Weiteren kann das erste Zugelement und das zweite Zugelement zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement am Schieber befestigt sein. Hierbei ist von Vorteil, dass beide Zugelemente sowohl als Haltemittel für die Verschattungselemente als auch zum Verstellen der Verschattungselemente dienen.

Vorteilhafterweise weist die Führung eine erste Führung für das erste Zugelement und eine zweite Führung für das zweite Zugelement auf. Dadurch ist der Verlauf der Zugelemente eindeutig festgelegt und die Gefahr, dass sich beide Zugelemente bei der Zuführung zum Schieber gegenseitig behindern, ist deutlich reduziert. Somit ist hierdurch die Betriebszuverlässigkeit erhöht.

Nach einer weiteren Ausführungsform sind die Zugelemente auf der dem Schieber zugewandten zweiten Seite der Führungen voneinander abgewandt in jeweils eine der beiden Bewegungsrichtungen des Schiebers ausgelenkt. Hierdurch wird die Verschiebebewegung des Schiebers quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes derart genutzt, dass nur ein geringer Verschiebeweg notwendig ist, um die Verschattungselemente zu verstellen.

Des Weiteren kann das erste Zugelement mit dem zweiten Zugelement mittels Sprossen nach Art eines Leiterbandes verbunden sein. Hierdurch ist zum einen der parallele Verlauf der beiden Zugelemente zueinander gewährleistet und darüber hinaus können die Sprossen genutzt werden, um hierauf die Verschattungselemente beispielsweise die Lamellen einer Horizontaljalousie anzuordnen.

Vorzugsweise kann eine Sprosse des Leiterbandes auf einer Positionierungsfläche auf dem Schieber eingespannt sein, wobei durch die Positionierungsfläche eine Selbstjustage des Leiterbandes gegeben ist. Aufgrund der Selbstjustage mittels der Positionierungsfläche wird die Montage des Leiterbandes erheblich erleichtert. Beide Zugelemente sind aufgrund der Positionierungsfläche sofort in der gewünschten Lage. Eine aufwendige Nachjustierung der Zugelemente bei der Montage entfällt, wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.

Entsprechend einer Weiterbildung sind die Sprossen des Leiterbandes doppelt ausgeführt, wobei zwischen den doppelt ausgeführten Sprossen je ein Verschattungselement angeordnet ist. Hierdurch werden die Verschattungselemente am Leiterband fixiert, wodurch die Zuverlässigkeit der Verschattungsanlage erhöht wird. Ferner kann eine doppelt ausgeführte Sprosse des Leiterbandes mittels Positionierungsnasen auf dem Schieber eingespannt sein. Hierdurch ist die doppelt ausgeführte Sprosse auf der Positionierungsfläche zusätzlich fixiert, wodurch die Funktionalität der Selbstjustage erhöht und die Gefahr durch ein Verrutschen des Leiterbandes vermindert wird.

Vorteilhafterweise kann der Schieber Ausnehmungen zur Aufnahme des ersten und/oder des zweiten Zugelementes aufweisen. Hierdurch ist die Lage der Zugelemente am Schieber eindeutig definiert und die Zugelemente lassen sich fixieren. Dies erleichtert die Montage und erhöht die Betriebssicherheit.

Entsprechend einer weiteren Ausführungsform ist die Führung als ein Klipp ausgebildet, wobei der Klipp an einer Unterseite der Montageleiste festsetzbar, insbesondere einklippbar, ist. Hierdurch wird die Montage deutlich erleichtert, da die Führung als ein vorgefertigter Klipp lediglich an der Montageleiste befestigt werden muss. Vorzugsweise erfolgt das Festsetzen des Klipps mittels Einklippen, was eine sehr schnelle Montage ermöglicht.

Des Weiteren kann das erste und zweite Zugelement durch diagonal voneinander abgewandte Durchbrüche in jeweils eine erste und eine zweite Führungsöffnung einfuhrbar sein. Hierdurch können die Zugelemente sehr schnell und einfach in die Führungen eingeführt werden, was wiederum die Montage erleichtert. Bei der Verwendung eines Leiterbandes müssen die Sprossen zum Einführen der Zugelemente in die Führungen nicht getrennt werden. Vielmehr kann das Leiterband als solches erhalten bleiben. Durch die diagonal voneinander abgewandten Durchbrüche wird die Betriebszuverlässigkeit erhöht, da es relativ unwahrscheinlich ist, dass beide Zugelemente durch Störungen aus den Führungen in entgegen gesetzte Richtungen rutschen.

Ferner kann der Klipp zwischen den Führungsöffnungen für das erste und zweite Zugelement eine dritte Führungsöffnung für ein drittes schnurähnliches Zugelement aufweisen. Hierdurch wird die Gefahr reduziert, dass sich die Zugelemente gegenseitig stören können, wodurch die Betriebszuverlässigkeit erhöht wird. Des Weiteren kann mittels des dritten Zugelements mindestens ein Verschattungselement zu einem Paket zusammenfahrbar und/oder auseinanderfahrbar sein. Hierdurch ist es möglich beispielsweise eine Gebäudeöffnung im Wesentlichen frei zu geben und einen maximalen Lichteinfall zu ermöglichen.

Nach einer Weiterbildung befindet sich der Schieber in einer ersten Endlage oder einer von der ersten Endlage abgewandten zweiten Endlage, wenn bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein jeweils minimaler Lichteinfall möglich ist. Dadurch ist die insgesamt notwendige Wegstrecke des Schiebers zum Verstellen der Verschattungselemente sowie die jeweilige Endlage eindeutig festgelegt. Ferner kann sich der Schieber in einer Mittenposition zwischen den beiden Endlagen befinden, wenn die Verschattungselemente in einer Durchlassposition angeordnet sind, so dass bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein maximaler Lichteinfall möglich ist. Aufgrund einer solchen Mittenposition muss der Schieber jeweils nur eine minimale Wegstrecke zurücklegen, um eine der Endlagen zu erreichen. Dies erhöht den Bedienkomfort, da beispielsweise bei einem handgetriebenen Antrieb die notwendige Bedienungshandlung auf ein Minimum reduziert wird.

Nach einer Weiterbildung kann eine Mittenöffnung im Schieber vorgesehen sein. Hierdurch können beispielsweise zusätzliche Zugelemente durch den Schieber geführt werden, ohne die Funktionalität der Antriebsvorrichtung zu beeinträchtigen.

Vorteilhafterweise kann zum Positionieren des Schiebers während der Montage eine Montagehilfe vorgesehen sein, wobei die Montagehilfe in die Mittenöffnung des Schiebers eingreift. Hierdurch wird die Lage des Schiebers vorgegeben und der Schieber kann vorzugsweise in einer Mittenposition mittels mindestens einer Aufnahme und einem Festsetzmittel mit dem Antriebsstrang verbunden werden.

Von besonderem Vorteil ist die Verwendung der Antriebsvorrichtung in Verschattungsanlagen.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist für eine Verschattungsanlage, insbesondere ein Plissee oder eine Jalousie, zum mindestens teilweisen Verschatten eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung vorgesehen. Vorzugsweise weist die Verschattungsanlage eine erste Schiene und eine zweite Schiene auf, und zwischen der ersten Schiene und der zweiten Schiene ist ein Verschattungselement angeordnet. Die konstruktiv notwendigen Ausmaße der Schiene mit der Antriebsvorrichtung werden deutlich reduziert. Hierdurch ergibt sich ein ästhetisch gefälligerer Gesamteindruck. Ferner wird das Gewicht der Schienen reduziert, wodurch sich eine größere Vielfalt an möglichen Einsatzzwecken und/oder Konstruktionen ergibt.

Entsprechend einer Weiterbildung sind lang gestreckte Halteelemente vorgesehen, an denen die erste Schiene und die zweite Schiene verschiebbar gehalten sind, wobei die Halteelemente rechtwinklig zur Längsachse der Schienen an den voneinander abgewandten Enden der Schienen angeordnet sind. Somit ergibt sich eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten der Verschattungsanlage, so dass Gebäudeöffnungen, beispielsweise Fenster und/oder Türen, auf unterschiedliche Weise teilweise oder vollständig abgedeckt werden können.

Vorteilhafterweise sind die erste Schiene und die zweite Schiene unabhängig voneinander, insbesondere relativ zueinander, entlang der Halteelemente verschiebbar, wobei eine solche Verschattungsanlage auch ohne die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung als eigenständige Ausführungsform denkbar ist. Es ergibt sich eine besonders hohe Vielfalt an Möglichkeiten, Teile einer Gebäudeöffnung teilweise abzudecken. So kann die Gebäudeöffnung nicht nur auf konventionelle Weise von oben nach unten abgedeckt werden, sondern vielmehr auch von unten nach oben oder nur in einem mittleren Bereich.

Nach einer weiteren Ausführungsform sind Befestigungsmittel für die Halteelemente vorgesehen, und vorzugsweise sind für die Halteelemente, insbesondere vier, Befestigungsmittel den voneinander abgewandten Enden der Schienen zugeordnet und rechtwinklig von den Schienen in Verschieberichtung beabstandet, wobei die Befestigungsmittel vorzugsweise an einer Innenleibung angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich, die Verschattungsanlage weitestgehend vorzumontieren. Dies führt zu einer einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Montage der Verschattungsanlage. Vorzugsweise sind die Halteelemente schnurähnlich, insbesondere als eine Schnur, ausgebildet. Die Verwendung schnurähnlicher Materialien begünstigt eine leichte und schnelle Herstellung und/oder Montage. Ferner ist die Verwendung von Schnüren als Halteelemente bekannt und seit langem bewährt, so dass eine langfristige Funktionstüchtigkeit gewährleistet ist.

Von besonderem Vorteil ist die Verwendung der Verschattungsanlage zum teilweisen Verschatten.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Teilansicht einer Verschattungsanlage mit einer Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen,

2 eine weitere perspektivische Teilansicht der Verschattungsanlage von 1

3 eine Draufsicht eines Schiebers der Antriebsvorrichtung gemäß 1,

4 eine weitere perspektivische Ansicht der Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen,

5 eine Unteransicht des Schiebers gemäß 3,

6 eine seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen, in einer Mittenstellung des Schiebers,

7 eine weitere seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen gemäß 6 in einer ersten Endlage des Schiebers,

8 eine weitere seitliche Schnittdarstellung der Antriebsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen gemäß 6 in einer zweiten Endlage des Schiebers und

9 eine perspektivische Seitenansicht einer Verschattungsanlage mit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung und zwei zueinander verschiebbaren Schienen.

1 zeigt eine Antriebsvorrichtung 10 mit den Erfindungsmerkmalen. Die Antriebsvorrichtung 10 ist in einer Verschattungsanlage 11 angeordnet. Die Verschattungsanlage 11 ist hier als eine Horizontaljalousie ausgeführt. Als Verschattungselemente 12 sind Lamellen vorgesehen, die über ein Leiterband 13 verstellt werden können. Das Leiterband 13 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Zugelementen 14, 15, die mittels Sprossen 16 miteinander verbunden sind. Die Verschattungselemente 12 liegen auf den Sprossen 16 zwischen den beiden Zugelementen 14, 15 und werden dadurch in der gewünschten Lage gehalten.

Die Antriebsvorrichtung 10 ist in einer Montageleiste 17 angeordnet. An einem Ende der Montageleiste 17 ist ein Antrieb 18 angeordnet. Der Antrieb 18 ist hier als handgetriebener Antrieb 18 ausgebildet, der mittels einer Drehstange 19, angetrieben wird. Mittels des Antriebs 18 wird ein Antriebsstrang 20 angetrieben, der hier als eine Kugelkette ausgebildet ist. Der Antriebsstrang 20 ist mit einem Schieber 21 verbunden, an dem auch das Leiterband 13 angeordnet ist. An dem Ende der Montageleiste 10 mit dem Antrieb 18 ist des Weiteren noch ein Verstellmittel 22 vorgesehen. Mittels des Verstellmittels 22 können Zugelemente 23 festgesetzt werden. Die Zugelemente 23 dienen dazu, die Verschattungselemente 12 zusammen oder auseinander fahren zu können.

2 zeigt das von dem Antrieb 18 abgewandte Ende der Montageleiste 17. Ebenfalls zu erkennen ist die Antriebsvorrichtung 10 gemäß der 1. Der Antriebsstrang 20 wird mittels einer Umlenkung 24 um etwa 180° umgelenkt und zurück zum Antrieb 18 geführt, so dass der Antriebsstrang 20 als eine endlos geführte Kugelkette ausgebildet ist.

Die Montageleiste 17 weist Führungsstege 25 auf, in die der Schieber 21 verschiebbar angeordnet ist. Bei der Montage kann der Schieber 21 einfach in die Führungsstege 25 eingeklippt werden.

3 zeigt den Schieber 21 gemäß der 1 und 2 in einer Draufsicht und mit besser erkennbaren Details. Die Sprossen 16 des Leiterbandes 13 sind als doppelt ausgeführte Sprossen 16 ausgebildet. Die Zugelemente 14, 15 des Leiterbandes 13 sind voneinander abgewandt in jeweils eine der beiden Bewegungsrichtungen des Schiebers ausgelenkt. Die Bewegungsrichtungen werden durch die Längsachse des Antriebsstranges 20 vorgegeben. Die Zugelemente 14, 15 sind in Ausnehmungen 26, 27 des Schiebers angeordnet. Eine doppelt ausgeführte Sprosse 16 des Leiterbandes 13 ist auf einer Positionierungsfläche 28 auf dem Schieber eingespannt, wobei durch die Positionierungsfläche 28 eine Selbstjustage des Leiterbandes gegeben ist. Zusätzlich wird die doppelt ausgeführte Sprosse 16 mittels Positionierungsnasen 29 auf dem Schieber eingespannt.

Der Schieber 21 weist eine Aufnahme 30 auf, wobei der Antriebsstrang 20 mittels eines Festsetzmittels 31 in der Aufnahme 30 festgesetzt ist. Die Aufnahme 30 ist mittig zwischen zwei voneinander abgewandten Seiten des Schiebers, die nach 1 oder 2 dazu vorgesehen sind in Führungsstege 25 der Montageleiste 17 eingeklippt zu werden, auf dem Schieber angeordnet. Hierbei ist beidseitig neben der Aufnahme 30 und parallel zu dem ersten festgesetzten Teil des Antriebsstranges 20 ein ausreichender Raum für einen weiteren Teil des Antriebsstranges 20, wie er für die Rückführung des Antriebsstranges 20 gemäß 1 oder 2 notwendig ist.

Die Aufnahme 30 weist Rastelemente 32 auf, die hier als Rastzähne 32 und Rastlücken ausgebildet sind. In die Rastelemente 32 der Aufnahme 30 sind korrespondierende Rastelemente 33 des Festsetzmittels 31 formschlüssig festsetzbar. Hierbei können die Rastelemente 32, 33 auch derart dimensioniert sein, dass beispielsweise die Rastzähne 32 der Aufnahme 30 etwas breiter sind als die Rastlücken des Festsetzmittels 31, wodurch zusätzlich eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Aufnahme 30 und Festsetzmittel 31 erzeugt wird. Des Weiteren weist die Aufnahme 30 zu den Rastelementen 32 versetzte weitere Rastelemente 34 auf. Die Positionierungsgenauigkeit ist durch die Breite der Rastzähne und Rastlücken vorgegeben. Durch die zueinander versetzten Rastelemente 32 und 34 kann die Positionierungsgenauigkeit verdoppelt werden. Hierzu ist es lediglich notwendig das Festsetzmittel 31 um 180° bezogen auf die Längsachse des Antriebsstranges 20 zu drehen. Da der Schieber zudem eine zweite Aufnahme 35 aufweist und die Rastelemente 32, 34 von der Aufnahme 30 zu den Rastelementen 36, 37 der zweiten Aufnahme 35 versetzt sind, kann die Positionierungsgenauigkeit im Vergleich zur Verwendung einer Aufnahme mit nur einem Rastelement 32 um den Faktor 8 verbessert werden.

4 zeigt die Antriebsvorrichtung 10 entsprechend der 1 unter einer anderen Perspektive. Zur besseren Übersicht sind die Verschattungselemente 12 und die Montageleiste 17 weggelassen. Es verbleibt somit lediglich eine Endkappe 38, die auf die Montageleiste steckbar ist und in der der Antrieb 18 sowie das Verstellmittel 22 angeordnet ist. Als Führung 39 ist ein Klipp ausgebildet. Die Führung 39 ist durch einfaches und schnelles Einklippen an der Montageleiste 17 festsetzbar. Der Klipp 39 weist drei einzelne Führungsöffnungen 40, 41, 42 auf. Durch die äußeren Führungsöffnungen 40, 41 sind die Zugelemente 14 bzw. 15 geführt. Durch die zwischen den Führungsöffnungen 40, 41 liegende Führungsöffnung 42 ist ein schnurähnliches Zugelement 23 geführt. Ein weiteres Zugelement 23 ist durch eine Öffnung zwischen dem Schieber 21 und der Führung 39 in Längsrichtung des Antriebsstranges 20 geführt.

5 zeigt eine Unteransicht des Schiebers 21 gemäß 3. Die Führung 39 weist diagonal voneinander abgewandte Durchbrüche 43, 44 auf. Durch die Durchbrüche 43, 44 können die Zugelemente 14, 15 in die Führungsöffnungen 40, 41 eingeführt werden. Der Schieber 21 weist ferner eine Mittenbohrung 45 auf. Die Mittenbohrung 45 kann dazu dienen, eine nicht näher dargestellte Montagehilfe aufzunehmen. Mittels der Montagehilfe kann die Positionierung des Schiebers während der Montage erfolgen, wodurch der Montageaufwand vermindert wird.

6 zeigt die Antriebsvorrichtung 10 in einer seitlichen Schnittdarstellung und als Teilausschnitt der 1. In der dargestellten Mittenposition 46 des Schiebers 21 sind die Verschattungselemente 12 in einer Durchlassposition angeordnet, so dass bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen ein maximaler Lichteinfall möglich ist. 7 entspricht der 6, allerdings ist hier eine erste Endlage 47 des Schiebers 21 dargestellt, bei der bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen 12 ein minimaler Lichteinfall möglich ist. In der Endlage 47 ist der Schieber 21 etwa eine halbe Leiterbandbreite im Vergleich zur Mittenposition 46 verschoben. 8 stellt eine von der ersten Endlage 47 abgewandte zweite Endlage 48 dar, bei der ebenfalls ein lediglich minimaler Lichteinfall möglich ist. Auch zum Erreichen der Endlage 48 muss der Schieber 21 lediglich um etwa eine halbe Leiterbandbreite im Vergleich zur Mittenposition 46 verschoben werden.

9 zeigt eine Verschattungsanlage 11, die hier als eine Horizontaljalousie 11 ausgebildet ist. Die Verschattungsanlage 11 weist neben der is te 17, die hier eine erste Schiene 17 ist, eine zweite Schiene 49 auf. Zwischen der ersten Schiene 17 und der zweiten Schiene 49 ist das Verschattungselement 12 angeordnet. Ferner weist das Verschattungsanlage 11 lang gestreckte Halteelemente 50 und 51 auf, an denen die erste Schiene 17 und die zweite Schiene 49 derart verschiebbar gehalten sind, dass sich die erste Schiene 17 und die zweite Schiene 49 relativ zueinander verschieben lassen. Die Halteelemente 50 und 51 sind hier als Schnüre 50, 51 ausgebildet.

Die Halteelemente 50, 51 sind Befestigungsmitteln 52, 53, 54, 55 zugeordnet, wobei die Schnüre 50, 51 in einer an sich bekannten C-Fädelung zum einen vom Befestigungsmittel 52 zum Befestigungsmittel 54 und andererseits vom Befestigungsmittel 53 zum Befestigungsmittel 55 geführt werden. Die Befestigungsmittel 52, 53, 54, 55 sind an nicht näher dargestellten Glasleisten eines Fensters oder einer Tür auf an sich bekannter Weise befestigt.

In der ersten Schiene 17 sind insgesamt drei Schlitten 21 vorgesehen, wobei jeweils eine Antriebsvorrichtung 10 in einem Randbereich der Schiene 17 und eine dritte Antriebsvorrichtung 10 in einem mittleren Bereich der Schiene 17 angeordnet ist. Ferner ist an jedem der beiden Enden der Schiene 17 ein Antrieb 18 angeordnet. Somit können die Schlitten 21 mittels beider Antriebe 18 gleichzeitig angetrieben werden und/oder die Bedienung der Antriebe 18 kann alternativ von beiden Seiten der Verschattungsanlage 11 aus erfolgen. Des Weiteren kann nur ein Antrieb 18 für das Antreiben der Schlitten 21 verwendet werden, wobei abhängig von der Einbausituation der Antrieb 18 gewählt ist, der für die Bedienung leichter zu erreichen ist, und der andere Antrieb 18 frei mitläuft.

Nachfolgend wird die Wirkungsweise der gezeigten Antriebsvorrichtung anhand der 1 bis 9 näher erläutert:

Durch Drehen der Drehstange 19 wird der Antrieb 18 angetrieben. Über den Antrieb 18 wird wiederum der Antriebsstrang 20 in Bewegung versetzt. Da der Antriebsstrang 18 mittels der Aufnahme 30 und dem Festsetzmittel 31 mit dem Schieber 21 verbunden ist, wird über den Antriebsstrang 18 der Schieber 21, der in Führungsstegen 25 der Montageleiste 17 geführt ist, verschoben.

Sofern sich der Schieber 21 vor dem Verschieben in der Mittenposition 46 befindet, kann die Verschiebung des Schiebers 21 in beide Richtungen längs zur Achse des Antriebsstranges 20 erfolgen. In der Mittenposition 46 befinden sich die Verschattungselemente 12 in einer Durchlassposition für maximalen Lichteinfall. Wird der Schieber 21 nun beispielsweise in Richtung der Endlage 47 verschoben, wird das am Schieber 21 befestigte Ende des Zugelementes 15 von der Führung 39 weg bewegt. Da das Zugelement 15 am Schieber 21 fixiert ist, muss eine der zurückgelegten Wegstrecke entsprechende Menge des Zugelementes 15 über die Führung 39 von der dem Schieber 21 abgewandten Seite der Führung 39 auf die dem Schieber 21 zugewandte Seite der Führung 39 bewegt werden. Das Zugelement 14 dagegen wird bei einer Bewegung des Schiebers 21 in Richtung der Endlage 47 auf die Führung 39 zu bewegt. Hierdurch rutscht eine der zurückgelegten Wegstrecke entsprechende Menge des Zugelementes 14 über die Führung 39 von der dem Schieber 21 zugewandten Seite der Führung 39 auf die dem Schieber 21 abgewandte Seite der Führung 39. Aufgrund dieser gegensätzlichen Bewegungen der Zugelemente 14 und 15 werden die Zugelemente 14, 15 auf der dem Schieber abgewandten Seite der Führung 39 in Längsrichtung und gegenläufig zueinander verschoben. Hierdurch verschieben sich auch die Sprossen 16 zwischen den Zugelementen 14, 15, so dass sich die Verschattungselemente verstellen.

Bei einer Verschiebung des Schiebers 21 in Richtung der Endlage 48 erfolgt die Wirkweise der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung analog aber in entgegengesetzter Richtung.

Mittels der Antriebsvorrichtung 10 kann die Montageleiste 17 derart ausgestaltet werden, dass zwischen der Montageleiste 17 als eine erste Schiene 17 und einer zweiten Schiene 49 das Verschattungselement 12 angeordnet werden kann. Hierbei sind die Schienen 17, 49 relativ zueinander verschiebbar. Aufgrund der niedrigen Ausmaße der ersten Schiene 17 ergibt sich ein ästhetisch ansprechendes Gesamtbild und aufgrund des eingesparten Materialaufwandes und des somit geringeren Gewichtes wird ein störungsfreier Betrieb der Verschattungsanlage 11 begünstigt.

10
Antriebsvorrichtung
11
Verschattungsanlage
12
Verschattungselement
13
Leiterband
14
Zugelement
15
Zugelement
16
Sprosse
17
Montageleiste
18
Antrieb
19
Drehstange
20
Antriebsstrang
21
Schieber
22
Verstellmittel
23
Zugelement
24
Umlenkung
25
Führungssteg
26
Ausnehmung
27
Ausnehmung
28
Positionierungsfläche
29
Positionierungsnase
30
Aufnahme
31
Festsetzmittel
32
Rastelemente
33
Rastelemente
34
Rastelemente
35
Aufnahme
36
Rastelemente
37
Rastelemente
38
Endkappe
39
Führung
40
Führungsöffnung
41
Führungsöffnung
42
Führungsöffnung
43
Durchbruch
44
Durchbruch
45
Mittenbohrung
46
Mittenposition
47
Endlage
48
Endlage
49
Schiene
50
Halteelement
51
Halteelement
52
Befestigungsmittel
53
Befestigungsmittel
54
Befestigungsmittel
55
Befestigungsmittel


Anspruch[de]
Antriebsvorrichtung für Verschattungsanlagen (11) zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement (12), mit einem schnurähnlichen Zugelement (14) und mit einer Führung (39) für das Zugelement (14), die eine erste Seite und eine von der ersten Seite abgewandte zweite Seite aufweist, wobei das Zugelement (14) von der ersten Seite auf die zweite Seite geführt ist und das Verschattungselement (12) auf der ersten Seite an dem Zugelement (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber (21) auf der zweiten Seite vorgesehen ist, dass das Zugelement (14) an dem Schieber (21) befestigt ist und dass der Schieber (21) quer zur auf die erste Seite bezogenen Bewegungsrichtung des Zugelementes (14) verschiebbar ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (21) in einer Montageleiste (17) verschiebbar angeordnet ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander abgewandte Seiten des Schiebers (21) in Führungsstege (25) der Montageleiste (17) einklippbar sind. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (21) mittels eines Antriebsstrangs (20), insbesondere einer Kugelkette, verschiebbar ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsstrang (20) mittels eines Antriebs (18) antreibbar ist und dass der Antrieb (18) in der Montageleiste (17) angeordnet ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (21) mindestens eine Aufnahme (30, 35) aufweist und dass der Antriebsstrang (20) in der Aufnahme (30, 35) mit einem Festsetzmittel (31) festsetzbar ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (30, 35) mittig zwischen den zwei voneinander abgewandten Seiten des Schiebers (21) angeordnet ist und dass beidseitig neben der Aufnahme (30, 35) und parallel zu einem ersten festgesetzten Teil des Antriebsstrangs (20) ein ausreichender Raum für einen weiteren Teil des Antriebsstrangs (20) ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (30, 35) Rastelemente (32) aufweist und dass in die Rastelemente (32) der Aufnahme (30, 35) korrespondierende Rastelemente (33) des Festsetzmittels (31) formschlüssig festsetzbar sind. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (30) zu den Rastelementen (32) versetzte weitere Rastelemente (34) aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (21) eine erste Aufnahme (30) und eine zweite Aufnahme (35) aufweist und dass die Rastelemente (32, 34) von der ersten Aufnahme zu den Rastelementen (36, 37) der zweiten Aufnahme (35) versetzt angeordnet sind. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das schnurähnliche Zugelement (14) eine geflochtene Schnur ist. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem Zugelement (14) ein zweites Zugelement (15) angeordnet ist und dass das erste Zugelement (14) parallel zum zweiten Zugelement (15) verläuft. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Zugelement (15) als Haltemittel für das Verschattungselement (12) vorgesehen ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zugelement (14) und das zweite Zugelement (15) zum Verstellen von mindestens einem Verschattungselement (12) am Schieber (21) befestigt sind. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (39) eine erste Führung (40) für das erste Zugelement (14) und eine zweite Führung (41) für das zweite Zugelement (15) aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (14, 15) auf der dem Schieber zugewandten zweiten Seite der Führungen (39, 40, 41) voneinander abgewandt in jeweils eine der beiden Bewegungsrichtungen des Schiebers (21) ausgelenkt sind. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zugelement (14) mit dem zweiten Zugelement (15) mittels Sprossen (16) nach Art eines Leiterbandes (13) verbunden ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sprosse (16) des Leiterbandes (13) auf einer Positionierungsfläche (28) auf dem Schieber (21) eingespannt ist und dass durch die Positionierungsfläche (28) eine Selbstjustage des Leiterbandes (13) gegeben ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (16) des Leiterbandes doppelt ausgeführt sind und dass zwischen den doppelt ausgeführten Sprossen (16) je ein Verschattungselement (12) angeordnet ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine doppelt ausgeführte Sprosse (16) des Leiterbandes (13) mittels Positionierungsnasen (29) auf dem Schieber (21) eingespannt ist. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (21) Ausnehmungen (26, 27) zur Aufnahme des ersten und/oder des zweiten Zugelementes (14, 15) aufweist. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung als ein Klipp (39) ausgebildet ist und dass der Klipp (39) an einer Unterseite der Montageleiste (17) festsetzbar, insbesondere einklippbar, ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zugelement (14) und das zweite Zugelement (15) durch diagonal voneinander abgewandte Durchbrüche (43, 44) in jeweils eine erste Führungsöffnung (40) und eine zweite Führungsöffnung (41) einführbar sind. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Klipp zwischen den Führungsöffnungen (40, 41) für das erste und zweite Zugelement (14, 15) eine dritte Führungsöffnung (42) für ein drittes schnurähnliches Zugelement (23) aufweist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des dritten Zugelements (23) mindestens ein Verschattungselement (12) zu einem Paket zusammenfahrbar und/oder auseinanderfahrbar ist. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schieber (21) in einer ersten Endlage (47) oder einer von der ersten Endlage (47) abgewandten zweiten Endlage (48) befindet, wenn bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen (12) ein jeweils minimaler Lichteinfall möglich ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schieber (21) in einer Mittenposition (46) zwischen den beiden Endlagen (47, 48) befindet, wenn die Verschattungselemente (12) in einer Durchlassposition angeordnet sind, so dass bei auseinander gefahrenen Verschattungselementen (12) ein maximaler Lichteinfall möglich ist. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittenöffnung (45) im Schieber (21) vorgesehen ist. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch, eine Montagehilfe zum Positionieren des Schiebers (21) während der Montage, wobei die Montagehilfe in die Mittenöffnung (45) des Schiebers (21) eingreift. Verwendung einer Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29 in Verschattungsanlagen. Verschattungsanlage, insbesondere Plissee oder Jalousie, zum mindestens teilweisen Verschatten mit einer Antriebsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. Verschattungsanlage nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschattungsanlage eine erste Schiene (17) und eine zweite Schiene aufweist, und dass zwischen der ersten Schiene (17) und der zweiten Schiene ein Verschattungselement (12) angeordnet ist. Verschattungsanlage nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass lang gestreckte Halteelemente vorgesehen sind, an denen die erste Schiene und die zweite Schiene verschiebbar gehalten sind, wobei die Halteelemente rechtwinklig zur Längsachse der Schienen an den voneinander abgewandten Enden der Schienen angeordnet sind. Verschattungsanlage nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schiene und die zweite Schiene unabhängig voneinander, insbesondere relativ zueinander, entlang der Halteelemente verschiebbar sind. Verschattungsanlage nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel für die Halteelemente vorgesehen sind, und dass vorzugsweise für die Halteelemente, insbesondere vier, Befestigungsmittel den voneinander abgewandten Enden der Schienen zugeordnet und rechtwinklig von den Schienen in Verschieberichtung beabstandet, wobei die Befestigungsmittel vorzugsweise an einer Innenleibung angeordnet sind. Verschattungsanlage nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente schnurähnlich, insbesondere als eine Schnur, ausgebildet sind. Verwendung einer Verschattungsanlage nach einem der Ansprüche 31 bis 36 zum teilweisen Verschatten.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com