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Dokumentenidentifikation DE60127490T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001156677
Titel Tuner
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Maejima, Kazuhiko, Shinagawa-ku, Tokyo, JP;
Yamauchi, Toshiyuki, Shinagawa-ku, Tokyo, JP;
Ohya, Koichi, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 60127490
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.05.2001
EP-Aktenzeichen 013042908
EP-Offenlegungsdatum 21.11.2001
EP date of grant 28.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse H04N 7/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H03J 5/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H03D 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Tuner zum Empfangen von TV-Rundfunk.

Ein aktuell typischer verwendeter Tuner ist so aufgebaut, wie beispielsweise in 1 gezeigt ist. Terrestrische TV-Rundfunkwellen werden durch eine Antenne 11 empfangen, und die empfangenen Rundfunkwellensignale SRX laufen durch ein Eingangsbandpassfilter 12, einen Funkfrequenzverstärker 13, ein Bandpassfilter 14, welche eine Signalleitung bilden, und werden zu einer Mischschaltung 15 geliefert.

Zur Mischschaltung 15 werden Oszillatorsignale in einem vorher festgelegten Frequenzband von einer Oszillatorschaltung 16 geliefert. In der Mischschaltung werden unter Verwendung der Oszillatorsignale die gewünschten Kanalrundfunk-Wellensignale von den Rundfunkwellensignalen SRX in Zwischenfrequenzsignale SIF frequenz-umgesetzt. Diese SIF-Signale werden nach Durchlaufen durch einen Zwischenfrequenzverstärker 17 an einem Anschluss 18 ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Der gleiche Tuneraufbau und Betrieb gelten auch für den CATV-Rundfunk mit der Ausnahme, dass die Rundfunkwellen mittels eines Koaxialkabels anstelle der Antenne 11 zugeführt werden.

Dagegen ist ein Tuner für den digitalen Satelliten-TV-Rundfunk so aufgebaut, wie beispielsweise in 2 gezeigt ist. Dieser Tuner ist ein Doppel-Überlagerungs-Tuner. Rundfunkwellen von einem Satelliten werden über eine Parabolantenne 21 empfangen und in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 in ein vorher festgelegtes Zwischenfrequenzband frequenz-umgesetzt. Die SIF1-Signale laufen durch ein erstes Zwischenfrequenzfilter 22, einen ersten Zwischenfrequenz-Verstärker 23 und ein erstes Zwischenfrequenzfilter 24, welche eine Signalleitung bilden, und werden einer Mischschaltung 25 zugeführt.

Zur Mischschaltung 25 werden Oszillatorsignale in einem vorher festgelegten Frequenzband von einer Oszillatorschaltung 26 zugeführt. In der Mischschaltung werden unter Verwendung der Oszillatorsignale die ersten Zwischenfrequenzsignale als gewünschte Kanalrundfunk-Wellensignale von den SIF1-Signalen in zweite Zwischenfrequenzsignale SIF2 frequenz-umgesetzt. Die SIF2-Signale werden nach Durchlaufen durch ein zweites Zwischenfrequenzfilter 27 und einen zweiten Zwischenfrequenzverstärker 28 zu einer Quadraturdetektorschaltung 31 geliefert.

Zur Detektorschaltung 31 werden Oszillatorsignale zur Quadraturermittlung in einem Frequenzband, welches identisch dem zweiten Zwischenfrequenzband ist, wobei jedoch die Phase um 90° gegenüber der Phase der zweiten Zwischenfrequenzsignale verschoben ist, von einer Oszillatorschaltung 32 geliefert. In der Detektorschaltung 31 werden unter Verwendung der Oszillatorsignale die zweiten Zwischenfrequenzsignale in Basisbandsignale SI und SQ demoduliert, welche ihrer phasengleichen Komponente und Quadraturkomponente entsprechen (Realachsenkomponente und Imaginärachsenkomponente). Diese SI- und Q-Signale werden an Anschlüssen 33I und 33Q ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Eine weitere Art eines Tuners für den digitalen Satelliten-TV-Rundfunk ist beispielsweise so, wie in 3 gezeigt ist. Rundfunkwellen von einem Satelliten werden durch eine Parabolantenne 21 empfangen und in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 in ein vorher festgelegten Zwischenfrequenzband frequenz-umgesetzt. Die ersten SIF1-Signale laufen durch ein erstes Zwischenfrequenzfilter 22, einen ersten Zwischenfrequenzverstärker 23 und ein erstes Zwischenfrequenzfilter 24, welche eine Signalleitung bilden und werden zu einer Quadraturdetektorschaltung 31 geliefert.

Zur Detektorschaltung 31 werden Oszillatorsignale zur Quadraturermittlung in einem Frequenzband, welches identisch dem Frequenzband der ersten Zwischenfrequenzsignale ist, als gewünschte Kanalsignale von den SIF1-Signalen, wobei jedoch die Phase um 90° gegenüber der Phase der ersten Zwischenfrequenzsignale verschoben ist, von einer Oszillatorschaltung 32 geliefert. In der Detektorschaltung werden unter Verwendung der Oszillatorsignale die SIF1-Signale in Basisbandsignale SI und SQ demoduliert, welche ihrer phasengleichen Komponente und Quadraturkomponente entsprechen (Realachsenkomponente und Imaginärachsenkomponente). Diese SI- und SQ-Signale werden an den Anschlüssen 33I und 33Q ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Der Rundfunkwellen-Empfangstuner, welcher in 3 gezeigt ist, wird als Direktumsetzungstuner oder alternativ als Null-IF-Schaltung-Tuner bezeichnet, da die zweite Zwischenfrequenz gleich 0 ist. Der Schaltungsaufbau dieses Tuners ist einfacher als der des Doppel-Überlagerungs-Tuners, der in 2 gezeigt ist.

Dagegen wünscht sich seit einiger Zeit eine ansteigende Anzahl von Leuten, einen einfachen Empfänger zu haben, der in der Lage ist, terrestrischen TV-Rundfunk, CATV-Rundfunk und digitalen Satelliten-TV-Rundfunk zu empfangen.

Wenn ein einzelner Empfänger so aufgebaut ist, in der Lage zu sein, diese drei Arten von TV-Rundfunk zu empfangen, müssen der Tuner, der in 1 gezeigt ist, und der Tuner, der in 2 oder 3 gezeigt ist, zu einem einzigen Empfänger integriert werden. Dies bringt jedoch das Problem mit sich, dass die Herstellungskosten des Empfängers ansteigen und die Baugröße des Empfängers vergrößert wird.

Die vorliegende Erfindung soll dazu dienen, dieses Problem zu lösen.

Die GB 2 325 804 offenbart einen Tuner gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Die vorliegende Erfindung stellt einen Tuner bereit, der aufweist: eine Mischschaltung zum Frequenzumwandeln terrestrischer TV- oder CATV-Funksignale, die von einem terrestrischen TV- oder CATV-Funkempfänger innerhalb der Bandbreite von Zwischenfrequenzsignalen von Satelliten-TV-Funk-Signalen zugeführt werden, die von einem Satelliten-TV-Funkempfänger zugeführt werden, und Ausgeben erster Zwischenfrequenzsignale, eine Phasenverschiebungs-Detektorschaltung, der die Satelliten-TV-Funk-Zwischenfrequenzsignale und die ersten Zwischenfrequenzsignale eingegeben werden, und eine Oszillatorschaltung zum Zuführen von Oszillatorsignalen zu der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung, wobei dann, wenn der Tuner Satelliten-TV-Funksignale empfängt, die Oszillatorschaltung Oszillatorsignale in einem vorbestimmten Frequenzband und mit einer vorbestimmten Phase der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zuführt, wo die Satelliten-TV-Funk-Zwischenfrequenzsignale, die dieser zugeführt sind, unter Benutzung der Oszillatorsignale zu Basisbandsignalen demoduliert werden, wobei dann, wenn der Tuner terrestrische TV-Funksignale oder CATV-Funksignale empfängt, die Oszillatorschaltung Oszillatorsignale in einem vorbestimmten Frequenzband der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zuführt, wo die ersten Zwischenfrequenzsignale, die dieser zugeführt sind, unter Benutzung der Oszillatorsignale in zweite Zwischenfrequenzsignale frequenzgewandelt werden, und wobei dann, wenn der Tuner die Satelliten-TV-Funksignale empfängt, die Zwischenfrequenzsignale, die durch Empfangen der Satelliten-TV-Funksignale gewonnen sind, durch die Mischschaltung der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischschaltung als ein erster Zwischenfrequenzverstärker arbeitet, wenn der Tuner die Satelliten-TV-Funksignale empfängt.

Damit werden die Hauptschaltungen des Tuners als gemeinsame Komponenten verwendet, um es sowohl Satelliten-TV-Rundfunk als auch terrestrischen TV-Rundfunk zu empfangen.

Die Erfindung wird nun weiter beispielhaft mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 ein schematisches Diagramm eines typischen Tuners ist, der dazu dient, die vorliegende Erfindung zu erläutern;

2 ein schematisches Diagramm eines typischen Tuners ist, der zum Erläutern der vorliegenden Erfindung beabsichtigt ist;

3 ein schematisches Diagramm einer typischen Tuners ist, der dazu beabsichtigt ist, die vorliegende Erfindung zu erläutern;

4 ein schematisches Diagramm eines anderen Tuners ist, der nicht gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist;

5 ein schematisches Diagramm ist, welches einen Tuner einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Ein Tuner, der nicht gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, ist in 4 gezeigt und umfasst einen Tunerbereich für digitalen Satelliten-TV-Rundfunk, der als Direktumsetzungstuner aufgebaut ist, und einen Tunerbereich für terrestrischen TV-Rundfunk, der als Doppel-Überlagerungs-Tuner aufgebaut ist.

Wenn der Tuner digitalen Satelliten-TV-Rundfunk empfängt, werden Rundfunkwellen von einem Satelliten durch eine Parabolantenne 41 empfangen und in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 in einem vorher festgelegten Zwischenfrequenzband frequenz-umgesetzt (beispielsweise eine belegte Bandbreite von 950 bis 2150 MHz (in Japan)). Die SIF1-Signale laufen durch ein erstes Zwischenfrequenzfilter 42, einen ersten Zwischenfrequenzverstärker 43 und ein erstes Zwischenfrequenzfilter 44, welche eine Signalleitung bilden und werden einer Quadraturdetektorschaltung 45 zugeführt.

Eine Oszillatorschaltung 46 erzeugt Oszillatorsignale in einem Frequenzband, welches dem Frequenzband der ersten Zwischenfrequenzsignale identisch ist, als gewünschte Kanalsignale von den SIF1-Signalen, wobei jedoch die Phase um 90° gegenüber der Phase der ersten Zwischenfrequenzsignale verschoben ist. Diese Oszillatorsignale werden zur Detektorschaltung 45 geliefert, wo sie unter Verwendung der Oszillatorsignale die SIF1-Signale in Basisbandsignale SI und SQ demoduliert werden, welche der phasengleichen Komponente und der Quadraturkomponente (Realachsenkomponente und Imaginärachsenkomponente) der gewünschten Kanalsignale entsprechen. Diese SI- und SQ-Signale werden an den Anschlüssen 47I und 47Q ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Eine Schaltung einer nächsten Stufe (nicht gezeigt) führt eine vorher festgelegte Signalverarbeitung für die SI- und SQ-Signale aus, welche an den Anschlüssen 47I und 47Q ausgegeben werden, wobei diese Signale in Video- und Audiosignale demoduliert werden.

Dagegen werden, wenn der Tuner terrestrischen TV-Rundfunk empfängt, terrestrische TV-Rundfunkwellen durch eine Antenne 51 empfangen, und die empfangenen Rundfunkwellensignale SRX laufen durch ein Eingangsbandpassfilter 52 und werden zu einer ersten Mischschaltung 53 geliefert.

Eine erste Oszillatorschaltung 54 erzeugt erste Oszillatorsignale in einem vorher festgelegten Frequenzband. Diese ersten Oszillatorsignale werden dem Mischer 53 zugeführt, wodurch unter Verwendung der Oszillatorsignale die gewünschten Kanalrundfunk-Wellensignale von den Rundfunkwellensignalen SRX in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 frequenz-umgesetzt werden. In diesem Fall wählt jedoch die erste Oszillatorschaltung 54 ein erstes Oszillatorfrequenzband aus, so dass die SIF1-Signale in die besetzte Bandbreite der digitalen Satellitem-TV-Rundfunk-SIF1-Signale fallen werden. Beispielsweise wird die besetzte Bandbreite der terrestrischen TV-Rundfunk-SIF1-Signale auf einen Bereich von 950 bis 1625 MHz festgelegt (in Japan).

Die terrestrischen TV-Rundfunk-SIF1-Signale laufen durch ein erstes Zwischenfrequenzfilter 55 und werden einer Quadraturdetektorschaltung 45 zugeführt. Wenn der Tuner terrestrischen TV-Rundfunk empfängt, arbeitet diese Quadraturdetektorschaltung 45 wie eine zweite Mischschaltung. Somit erzeugt die Oszillatorschaltung 46 zweite Oszillatorsignale in einem Frequenzband, welches den ersten Zwischenfrequenzsignalen entspricht, als gewünschte Kanalsignale. Diese zweiten Oszillatorsignale werden zur Quadraturdetektorschaltung (zweite Mischerschaltung) 45 geliefert, wo unter Verwendung der Oszillatorsignale die SIF1-Signale in zweite Zwischenfrequenzsignale SIF2 frequenz-umgesetzt werden (welche anders als 0 sind). Die SIF2-Signale werden am Anschluss 47I oder 47Q ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Eine Schaltung einer nächsten Stufe (nicht gezeigt) führt eine vorher festgelegte Signalverarbeitung für die SIF2-Signale durch, welche am Anschluss 471 oder 47Q ausgegeben werden und diese Signale werden in Video- und Audiosignale demoduliert.

Wenn der Tuner den CATV-Rundfunk empfängt, werden Rundfunkwellensignale des CATV-Rundfunks zum Tuner mittels eines Koaxialkabels, welches damit verbunden ist, anstelle der Antenne 51 geliefert. Der Tuner empfängt die Rundfunkwellensignale auf der gleichen Weise wie er den terrestrischen TV-Rundfunk empfängt.

Damit ist dieser Tuner in der Lage, digitalen Satelliten-TV-Rundfunk und terrestrischen TV-Rundfunk (und CATV-Rundfunk) zu empfangen. Es soll erwähnt werden, dass der größte Teil dieses Tuners wie gemeinsame Komponenten von sowohl dem Tuner zum Empfangen des digitalen Satelliten-TV-Rundfunks als auch dem Tuner zum Empfangen von terrestrischem TV-Rundfunk arbeiten kann. Daher können die Herstellungskosten dieses Tuners so groß sein wie die eines üblichen bekannten Tuners, ohne die Baugröße des Tuners zu vergrößern.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein einfacher Tuner in 5 gezeigt. Wenn der Tuner digitale Satelliten-TV-Rundfunk empfängt, werden Rundfunkwellen von einem Satelliten durch eine Parabolantenne 41 empfangen und in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 in einem vorher festgelegten Zwischenfrequenzband frequenz-umgesetzt. Die SIF1-Signale laufen durch ein erstes Zwischenfrequenzfilter 42 und werden zu einer ersten Mischschaltung 53 geliefert. Da der Tuner digitalen Satelliten-TV-Rundfunk empfängt, wird die erste Mischschaltung 53 nicht mit Oszillatorsignalen beliefert und arbeitet folglich lediglich als erster Zwischenfrequenzverstärker.

Die SIF1-Signale von dieser ersten Mischschaltung (erster Zwischenfrequenzverstärker) 53 laufen über ein erstes Zwischenfrequenzfilter 44 und werden einer Quadraturdetektorschaltung 45 zugeführt.

Eine Oszillatorschaltung 46 erzeugt Oszillatorsignale in einem Frequenzband, welches identisch dem Frequenzband der ersten Zwischenfrequenzsignale ist, als gewünschte Kanalsignale von den SIF1-Signalen, wobei jedoch die Phase um 90° gegenüber der Phase der ersten Zwischenfrequenzsignale verschoben ist. Diese Oszillatorsignale werden zur Detektorschaltung 45 geliefert, wo unter Verwendung der Oszillatorsignale die SIF1-Signale in Basisbandsignale SI und SQ demoduliert werden, welche der phasengleichen Komponente und der Quadraturkomponente (Realachsekomponente und Imaginärachsenkomponente) der gewünschten Kanalsignale entsprechen. Diese SI- und SQ-Signale werden an Anschlüssen 47I und 47Q ausgegeben und einer weiteren Verarbeitung unterworfen.

Eine Schaltung einer nächsten Stufe (nicht gezeigt) führt eine vorher festgelegte Signalverarbeitung für die SI- und SQ-Signale durch, welche an den Anschlüssen 47I und 47Q ausgegeben werden, und diese Signale werden in Video- und Audiosignale demoduliert.

Wenn dagegen der Tuner terrestrischen TV-Rundfunk empfängt, werden die terrestrischen TV-Rundfunkwellen durch eine Antenne 51 empfangen, und die empfangenen Rundfunkwellensignale SRX laufen durch ein Eingangsbandpassfilter 52 und werden einer ersten Mischschaltung 53 zugeführt.

Eine erste Oszillatorschaltung 54 erzeugt erste Oszillatorsignale in einem vorher festgelegten Frequenzband. Diese ersten Oszillatorsignale werden zur Mischschaltung 53 geliefert, wodurch unter Verwendung der Oszillatorsignale die gewünschten Kanalsende-Wellensignale von den Rundfunkwellensignalen SRX in erste Zwischenfrequenzsignale SIF1 frequenz-umgesetzt werden. In diesem Fall jedoch wählt die erste Oszillatorschaltung 54 ein erstes Oszillatorfrequenzband aus, so dass die SIF1-Signale in die besetzte Bandbreite der digitalen Satelliten-TV-Rundfunk-SIF1-Signale fallen werden.

Danach laufen die terrestrischen TV-Rundfunk-SIF1-Signale durch das erste Zwischenfrequenzfilter 44 und werden der Quadraturdetektorschaltung 45 zugeführt. Wenn der Tuner terrestrischen TV-Rundfunk empfängt, arbeitet diese Quadraturdetektorschaltung 45 wie eine zweite Mischschaltung. Somit erzeugt die Oszillatorschaltung 46 zweite Oszillatorsignale in einem Frequenzband, welche den ersten Zwischenfrequenzsignalen entspricht, als gewünschte Kanalsignale. Diese zweiten Oszillatorsignale werden zur Quadraturdetektorschaltung (zweite Mischschaltung) 45 geliefert, wo unter Verwendung der Oszillatorsignale die SIF1-Signale in zweite Zwischenfrequenzsignale SIF2 frequenz-umgesetzt werden (welche anders sind als 0). Die SIF2-Signale werden am Anschluss 47I oder 47Q ausgegeben und weiterer Verarbeitung unterworfen.

Eine Schaltung einer nächsten Stufe (nicht gezeigt) führt eine vorher festgelegte Signalverarbeitung für die SIF2-Signale durch, welche am Anschluss 47I oder 47Q ausgegeben werden, und diese Signale werden in Video- und Audiosignale demoduliert.

Wenn der Tuner CATV-Rundfunk empfängt, werden die Rundfunkwellensignale des CATV-Rundfunks zum Tuner mittels eines Koaxialkabels, welches damit verbunden ist, anstelle von der Antenne 51 geliefert. Der Tuner empfängt die Rundfunkwellensignale in der gleichen Weise wie er terrestrischen TV-Rundfunk empfängt.

Somit ist dieser Tuner in der Lage, digitalen Satelliten-TV-Rundfunk und terrestrischen TV-Rundfunk (und CATV-Rundfunk) zu empfangen. Folgendes ist erwähnenswert. Mit Ausnahme der Filter 42 und 52 können die Schaltungen dieses Tuners als gemeinsame Komponenten arbeiten, um sowohl digitalen Satelliten-TV-Rundfunk als auch terrestrischen TV-Rundfunk zu empfangen, wodurch somit der Aufbau des Tuners einfacher ausgeführt werden kann.


Anspruch[de]
Tuner, der umfasst:

eine Mischschaltung (53) zum Frequenzumwandeln terrestrischer TV- oder CATV-Funksignale, die von einem terrestrischen TV- oder CATV-Funkempfänger innerhalb der Bandbreite von Zwischenfrequenzsignalen von Satelliten-TV-Funk-Signalen zugeführt werden, die von einem Satelliten-TV-Funkempfänger zugeführt werden, und Ausgeben erster Zwischenfrequenzsignale,

eine Phasenverschiebungs-Detektorschaltung (45), der die Satelliten-TV-Funk-Zwischenfrequenzsignale und die ersten Zwischenfrequenzsignale eingegeben werden, und

eine Oszillatorschaltung (46) zum Zuführen von Oszillatorsignalen zu der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung,

wobei dann, wenn der Tuner Satelliten-TV-Funksignale empfängt, die Oszillatorschaltung Oszillatorsignale in einem vorbestimmten Frequenzband und mit einer vorbestimmten Phase der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zuführt, wo die Satelliten-TV-Funk-Zwischenfrequenzsignale, die dieser zugeführt sind, unter Benutzung der Oszillatorsignale zu Basisbandsignalen demoduliert werden,

wobei dann, wenn der Tuner terrestrische TV-Funksignale oder CATV-Funksignale empfängt, die Oszillatorschaltung Oszillatorsignale in einem vorbestimmten Frequenzband der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zuführt, wo die ersten Zwischenfrequenzsignale, die dieser zugeführt sind, unter Benutzung der Oszillatorsignale in zweite Zwischenfrequenzsignale frequenzgewandelt werden, und

wobei dann, wenn der Tuner die Satelliten-TV-Funk-Signale empfängt, die Zwischenfrequenzsignale, die durch Empfangen der Satelliten-TV-Funksignale gewonnen sind, durch die Mischschaltung der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung zugeführt werden,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Mischschaltung als ein erster Zwischenfrequenzverstärker arbeitet, wenn der Tuner die Satelliten-TV-Funksignale empfängt.
Tuner nach Anspruch 1, der ferner umfasst:

einen Satelliten-TV-Funkempfänger (41) zum Empfangen der Satelliten-TV-Funksignale und Ausgeben der Satelliten-TV-Funk-Zwischenfrequenzsignale,

einen terrestrischen TV- oder CATV-Funkempfänger (51) zum Empfangen der terrestrischen TV- oder CATV-Funksignale,

wobei die Mischschaltung erste Oszillatorsignale in einem vorbestimmten Frequenzband benutzt, die durch eine weitere Oszillatorschaltung (54) zugeführt werden.
Tuner nach Anspruch 2, der ferner ein Eingangs-Bandpassfilter (42) enthält, das nach dem Satelliten-TV-Funkempfänger angeordnet ist. Tuner nach Anspruch 2, der ferner ein Eingangs-Bandpassfilter (52) enthält, das nach dem CATV-Funkempfänger angeordnet ist. Tuner nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, der ferner ein erstes Zwischenfrequenzfilter (42, 44) enthält, das zwischen dem Satelliten-TV-Funkempfänger und der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung angeordnet ist. Tuner nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, der ein erstes Zwischenfrequenzfilter (44) enthält, das zwischen der Mischschaltung und der Phasenverschiebungs-Detektorschaltung angeordnet ist.






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