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Dokumentenidentifikation DE602004006061T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001522662
Titel Panik-Stangengriff für Einsteckschlösser
Anmelder Iseo Serrature S.p.A., Pisogne, Brescia, IT
Erfinder Andreoli, Gian Pietro, 25040 Artogne (Brescia), IT
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Aktenzeichen 602004006061
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.2004
EP-Aktenzeichen 040237547
EP-Offenlegungsdatum 13.04.2005
EP date of grant 25.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse E05B 65/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser.

Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere die Art von Anti-Panik-Stangengriff, wo eine horizontale Stange dazu geeignet ist sich zu drehen, wenn man sie drückt um ein Schloss zu öffnen. Panik-Stangengriffe unterliegen strengen Anforderungen was den Maßstab betrifft, insbesondere einem Höchstmass dass die horizontale Stange haben darf wenn das Schloss in geschlossener Position ist um eine Behinderung des Durchgangsverkehr zu vermeiden und einem Mindestmass dass die horizontale Stange haben darf wenn das Schloss in offener Position ist um zu vermeiden, dass die Benutzer dieser Vorrichtung sich nicht ihre Finger oder Hände verletzen.

Derzeit im Stand der Technik bekannte Panik-Stangengriffe für Einsteckschlösser haben Stangengriffspindel-Wirkungsmechanismen die zwar ein hohes Drehmoment aufweisen, aber auch eine extreme innere Reibung erzeugen, die das Arbeitsleben beeinträchtigen und es notwendig machen, Instandhaltungsarbeiten oder einen Austausch nach nur kurzer Zeit vorzunehmen.

Das passiert häufig, weil üblicherweise eine starke Drehkraft auf eine Tangente zum Drehelement, die die Stangengriffspindel miteinbezieht, angesetzt werden muss, um eine hohe Drehverwindung zu erzeugen.

Ein anderer Nachteil der an derzeit auf dem Markt erhältlichen Anti-Panik Stangengriffen für Einsteckschlösser kritisiert wird, hängt damit zusammen, dass sich der Stangengriffspindel-Wirkungsmechanismus ändert, je nachdem ob der Schnappriegel an der rechten oder der linken Seite des Schlosses angebracht ist.

Die Stangengriffspindel-Federrückstellung in geschlossener Position steht infolgedessen auch im Zusammenhang mit der spezifischen Art von Mechanismus und kann deshalb nicht von ihr getrennt werden.

Für die Stangengriffmontage ist es deshalb immer notwendig, zwei Mechanismenarten verfügbar zu haben, eins für die linke und eins für die rechte Ausführung, um in der Lage zu sein die Art zu montieren, die gerade gebraucht wird. Diese Situation bereitet hinsichtlich der Kosten für Stangengriffe natürlich grosse Probleme, da eins von den zwei befestigten Mechanismen nie benutzt werden wird. FR-A-1024836 und DE-A-3533361 offenbaren einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 auf. Das technische Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser zu erstellen der diese technischen Probleme in zum Stand der Technik gehörenden Systemen beseitigt.

Ein Ziel dieser Erfindung ist es im Rahmen dieser technischen Aufgabe einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser zu erzeugen der innerhalb des von gegenwärtigen Anforderungen festgestellten Massstab-Grenzbereich bleibt und trotzdem einen hohen Drehmoment aufweist und auch die innere Reibung aufs mindeste reduziert um das Arbeitsleben zu verlängern und es ermöglicht ein Schloss mit mehreren Sperrstellen, in anderen Worten Schlösser die ein hohes Drehmoment auf die Stangengriffspindel erfordern, zu benutzen.

Ein weiteres Ziel dieser vorliegenden Erfindung ist es einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser zur Verfügung zu stellen, der nur eine Art von Stangengriffspindel-Wirkungsmechanismus benötigt und zwar die Art die betätigt werden kann, egal ob sie an der linken oder rechten Seite des Schlosses angebracht ist und dadurch die Kosten für Stangengriffe beträchtlich reduziert.

Noch ein weiteres Ziel dieser vorliegenden Erkenntnis ist es einen sicheren und verlässlichen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser zu erstellen.

Das letzte, aber nicht unwichtigste, Ziel ist einen Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser zu erstellen, der einen äusserst kompakten und einfachen Mechanismus aufweist und seine Aufgabe für eine lange Zeit erfüllen kann.

Der technische Umfang, als auch diese und andere Ziele gemäss der vorliegenden Erfindung wird durch die Erzeugung eines Anti-Panik Stangengriffes für Einsteckschlösser gemäss Patentanspruch 1, erreicht.

Andere Eigenschaften der vorliegenden Erfindung sind ausserdem in den nachstehenden Patentansprüchen definiert.

Weitere Eigenschaften und Vorteile dieser Erfindung werden durch die Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht exklusiven, Ausführungsform des Anti-Panik Stangengriffes für Einsteckschlösser gemäss der Erfindung verständlich gemacht und in einer bezeichnenden, aber keineswegs begrenzenden, Art von Zeichnungen veranschaulicht, worin:

1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Wirkungsmechanismus einer Anti-Panik Stangengriffspindel für Einsteckschlösser gemäss der vorliegenden Erfindung zeigt, wo das Schloss in geschlossener Position ist;

2 eine Seitenansicht des Mechanismus von 1 zeigt, wo das Schloss in offener Position ist;

3 den Mechanismus von 1 mit dem Schloss in geschlossener Position, in perspektivischer Darstellung zeigt;

4 den Mechanismus von 1 mit dem Schloss in offener Position, in perspektivischer Darstellung zeigt;

5 und 6 den Zylinder mit eingesetzter Stangengriffspindel, in perspektivischer Darstellung zeigen, und

7 eine Vorderansicht des in 5 und 6 gezeigten Zylinders zeigt.

In Bezug auf die beschriebenen Abbildungen, ein Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser ist durchwegs mit der Kennziffer 1 gekennzeichnet.

Stangengriff 1 umfasst einer horizontalen Stange 2, die von zwei Halterungen 3 an gegenüberliegenden Enden gestützt wird. Beide Halterungen 3 sind betrieblich an ein dazugehöriges Befestigungsblech 4 zur Befestigung am Schloss angebracht worden (nicht dargestellt).

Im Besonderen enthält der Stangengriff 1 einen Drehstift 12 der von entgegenstehenden Vorsprüngen 5, die sich beide im rechten Winkel von einem dazugehörigen Befestigungsblech 4 erstrecken, gestützt.

Eines der Befestigungsbleche 4 hat eine Schablone 14, die man auf das Schlüsselloch des Schlosses legen kann, um einen Schlüssel reinzustecken.

Stangengriff 1 umfasst einem Zylinder 6, der an der Spindel (nicht dargestellt) des Stangengriffes 1 angebracht und drehbar ist, sowie ein erstes, bzw. zweites, Bedienungselement für den Zylinder 6, das an den Stangengriff 1 angebracht und drehbar ist und eingeklinkt ist um gegen das erste und zweite Verschlussplatten 8 und 7 jeweils von Zylinder 6, zu wirken.

Zylinder 6 hat eine Aufnahme 10, die axial angebracht ist, für die Einführung der Spindel des Stangengriffes 1.

In der bevorzugten, illustrierten Ausführungsform hat der Zylinder 6 eine zylindrische Form.

Vorteilhaft ist, dass das erste, bzw. zweite Bedienungselement gegen die erste, bzw. zweite Verschlussplatte 8 und 7 von Zylinder 6, mit einer ersten, bzw. zweiten Drehkraft in die gleiche Richtung und auf die gegenüberliegende Seite von Scharnierstift 12 angewandt, wirken.

Auf diese Art erzeugen das erste, bzw. zweite Bedienungselement einen ersten, bzw. zweiten gleichen Drehmoment, der dafür geeignet ist den Zylinder 6 von der geschlossenen Position des Schlosses in die offene Position zu drehen.

Das erste bzw. zweite Bedienungselement wird durch die ersten bzw. zweiten Stifte 11 und 13 die miteinander verbunden sind, gebildet.

Im Besonderen sind die ersten bzw. zweiten Stifte 11 und 13 koplanar mit dem Scharnierstift 12 des Stangengriffes 1 verbunden.

Die erste bzw. zweite Verschlussplatte 8 und 7 wird von einer ersten bzw. zweiten Ausklinkvorrichtung des Schlosszylinders 6 bezogen, worin der erste bzw. zweite Stift 11 und 13 ein Gleitziehen ausführt.

Die erste bzw. zweite Ausklinkvorrichtung ist quer zur Achse des Schlossylinders 6 und erstreckt sich in einem Winkel entlang eines ersten bzw. zweiten Abschnittes der Seitenfläche vom Zylinder 6 auf eine axiale und von der Achse versetzte Weise.

Der Zylinder 6 hat ausserdem eine dritte Ausklinkvorrichtung 9, in welche der Drehstift 12 gleitet.

Die dritte Ausklinkvorrichtung 9 ist auch quer zur Achse des Schlosszylinders angelegt und erstreckt sich in einem Winkel entlang eines dritten Abschnittes der Seitenfläche vom Schlosszylinder 6 und ist axial eingeschoben zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt und zumindest teilweise winkelförmig auf den ersten und zweiten Abschnitt überzogen.

Praktisch ausgedrückt bildet die zweite Ausklinkvorrichtung einen geschlossenen Schlitz entlang der Seitenfläche vom Schlosszylinder 6, die dritte Ausklinkvorrichtung bildet zwei geschlossene, symmetrische Schlitzen entlang der Seitenfläche vom Zylinder 6, während die erste Ausklinkvorrichtung einen offenen Schlitz bildet, die direkt an dem Ende des Zylinders 6 liegt, welches dem Ende das die Spindel einschaltet, gegenüber liegt.

Die bevorzugte Ausführungsform zeigt einen Stangengriff der eine Spindeldrehung von 30° erzeugt. Es ist natürlich klar, dass es auch möglich ist Drehungen zu erzeugen die nicht ausschliesslich 30° betragen.

Der erste bzw. zweite Abschnitt liegt sich winklig und symmetrisch gegenüber, während der dritte Abschnitt winklig und symmetrisch zwischen dem ersten bzw. zweiten Abschnitt überzogen ist.

Im Besonderen erstrecken sich der erste bzw. zweite Abschnitt entlang der Seitenfläche des Schlosszylinders 6 in einem Winkel der grösser als 180° ist, während der dritte Abschnitt einen Winkel von ca. 60° beträgt.

Vorzugsweise sollte das erste bzw. zweite Bedienungselement mit der ersten bzw. zweiten Verschlussplatte an der radial externen Abgrenzung des Zylinders 6 liegen wenn der Stangengriff 1 in geschlossener Position des Schlosses ist, um die höchstmögliche Hebelkraft für die erste bzw. zweite Drehkraft zu erreichen.

Vorzugsweise umfassen die erste bzw. zweite Ausklinkvorrichtung eine erste bzw. zweite ebene Kontaktfläche 17 und 20 mit einem ersten bzw. zweiten abgeflachtem Teil 19, 18 an der Seitenfläche des ersten bzw. zweiten Stiftes 11 und 13.

Das erste bzw. zweite flache Teil 17 und 20 sind mit dem ersten bzw. zweiten abgeflachten Teil 19 und 18 an der Seitenfläche des ersten bzw. zweiten Stiftes 11 und 13 verbunden wenn der Stangengriff 1 in offener Position des Schlosses ist, und nicht verbunden wenn der Stangengriff in geschlossener Position des Schlosses ist.

Es ist vorzugsweise abzusehen, daß die erweiterten ebenen Kontaktflächen zwischen dem ersten und zweiten Stift und den jeweiligen Verschlussplatten, den Kontaktdruck zwischen den Teilen einschränken und damit vor zu schneller Abnutzung bewahren: Es ist auch von Vorteil, dass die Spindel-Einführungsaufnahme 10 eine Mehrzahl an versetzten Spindeleinkerbungen in einem Winkel aufweist, um den Schlosszylinder 6 mit der Spindel auf eine selektive Weise in einem von einer Mehrzahl von jeweiligen winkligen Positionen zu verbinden.

Im genaueren Detail umfasst die Spindel-Einführungsaufnahme 10 mindestens eine erste und eine zweite Einkerbung die, im Vergleich zur ersten Einkerbung, um einen Winkel von 30° gedreht ist.

Stangengriff 1 enthält ausserdem Arretierungsmittel in den geschlossenen und offenen Positionen des Schlosses.

Solche Arretierungsmitel umfassen ein erstes bzw. zweites Paar von gegenüberliegenden Schlitzen 16 und 15 die jeweils in die gegenüberliegenden Vorsprünge geschnitten sind, in welchen die Enden des ersten bzw. zweiten Stiftes 11 und 13 eine Gleitbewegung ausführen und gestützt sind.

Der Sicherheitsaspekt ist für den Stangengriff der vorliegenden Erfindung erheblich. Tatsächlich bieten die oben beschriebenen Arretierungsmittel, im Gegensatz zu traditionellen Anti-Panik Stangengriffen die nur einen einzigen Anschlag für Ende und Anfang des Ablaufs vorsehen, vier verschiedene Anschläge für das Ende des Ablaufs in offener Position des Schlosses und vier verschiedene Anschläge für den Anfang des Ablaufs in geschlossener Position des Schlosses.

Die Funktion des Stangengriffes 1 gemäß der Erfindung wird durch die Beschreibungen und Illustrationen sehr deutlich gemacht, und im Besonderen ist das grundsätzliche Konzept wie folgt bedacht.

Wenn der Benutzer die horizontale Stange 2 drückt, wirken die Stifte 11 und 13, welche in Beziehung zum Scharnierstift 12 am gegenüberliegenden Ende sind, auf den Schlosszylinder 6 mit einer Schubkraft von gleicher Stärke in die Gegenrichtung ein.

Daher wird der Zylinder 6 durch zwei Drehmomente in die gleiche Richtung und von gleicher Stärke aktiviert.

Der Zylinder 6 aktiviert die Drehung der Spindel vom Stangengriff 1, die den Schnappriegel einzieht und dadurch das Schloss öffnet.

Wenn der Benutzer die horizontale Stange 2 loslässt, wirkt eine Rückzugfeder (nicht dargestellt) im Gegenlauf auf die Spindel ein, die den Zylinder 6 aktiviert und dadurch selbigen in die geschlossene Position des Schlosses zurückbringt.

Der Stangengriff setzt die Schubkraft des Benutzers in zwei Drehkräfte um, die eine große Hebelwirkung von der gegenüberliegenden Seite, bezüglich des Drehstiftes, auf so eine Art einsetzen, dass das gesamte Drehmoment sehr stark ist, obwohl die einzelnen Drehmomente eine relativ geringe Stärke aufweisen.

Dadurch ist die innere Reibung auf ein Minimum reduziert, der Stangengriff wird für eine lange Zeit funktionieren und kann für Schlösser mit mehr als einer Sperrstelle eingesetzt werden.

Darüber hinaus kann der gleiche Spindel-Wirkungsmechanismus des Stangengriffes eingesetzt werden, ob der Schnappriegel auf der rechten oder linken Seite des Schlosses angebracht ist.

Bei der Anwendung ist es ausreichend, die Spindel in eine angemessene Einkerbung einzuführen, die man von zwei Einkerbungen, welche in die Einführungsaufnahme des Zylinders eingeschnitten sind, auswählen kann.

Die Spindel wird zum Beispiel in die erste Einkerbung eingeführt, wenn der Schnappriegel auf der rechten Seite des Schlosses angebracht ist, aber sie wird in die zweite, um 30° gegenüber der ersten Einkerbung gedrehte Einkerbung eingeführt, wenn der Schnappriegel auf der linken Seite des Schlosses angebracht ist.

Die Möglichkeit den Wirkungsmechanismus der universellen Spindel, d.h. sie ist identisch egal welche Position des Schnappriegels hat, zu benutzen, erlaubt es zuletzt die Rückzugfeder auf so eine Art vom Wirkungsmechanismus abzutrennen, dass die gesamte Stangengriffstruktur mehr kompakt gemacht wird.

Im Besonderen kann die Spindelrückzugfeder zur geschlossenen Position und der Rest des Mechanismus, an gegenüberliegenden Enden des Stangengriffes angebracht werden.

Der Anti-Panik Stangengriff für Einsteckschlösser der auf diese Art erfasst ist, kann verschiedentlich modifiziert und geändert werden, ohne dabei den Kontext der Erfindung zu verlieren; darüber hinaus können alle Elemente von anderen, technisch gleichwertigen Elementen ersetzt werden.

Im Wesentlichen können die verwendeten Materialien, oder ihre Größe, von jeder Art sein, den Ansprüchen und technischen Bedingungen entsprechend.


Anspruch[de]
Anti-Panik Stangengriff (1) für Einsteckschlösser umfassend einen Schlosszylinder (6) der mit der Spindel des Stangengriffes drehfest befestigt ist, und ein erstes bzw. zweites Bedienungselement des Zylinders (6) die mit der Spindel des Stangengriffes drehfest befestigt sind und gegen die erste bzw. zweite Verschlussplatte (8, 7) des besagten Schlosszylinders (6) mit einer ersten bzw. zweiten Drehkraft in die gleiche Richtung wirken, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte erste bzw. zweite Bedienungselement einen ersten bzw. zweiten Stift (11, 13) umfasst, die parallel zum Scharnierstift (12) liegen und auf der gegenüberliegende Seite des besagten Scharnierstiftes (12) vom besagten Stangengriff vorgesehen sind, um einen ersten bzw. zweiten gleichen Drehmoment zu erzeugen, der dafür geeignet ist den Schlosszylinder (6) von der geschlossenen Position des Schlosses in die offene Position zu drehen und wobei die erste bzw. zweite Drehkraft quer zur Achse des Schlosszylinders (6) orientiert ist. Anti-Panik Stangengriff gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besagten ersten bzw. zweiten Stifte (11, 13) koplanar mit dem besagten Scharnierstift (12) des besagten Stangengriffs sind. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Schlosszylinder (6) eine axial positionierte Einführungsaufnahme für die Spindel aufweist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktpunkt des besagten ersten bzw. zweiten Bedienungselementes mit der besagten ersten bzw. zweiten Verschlussplatte (8, 7) an der radial externen Abgrenzung des besagten Schlosszylinders (6) liegt wenn der Stangengriff in geschlossener Position des Schlosses ist, um die höchstmögliche Hebelkraft für die besagte erste bzw. zweite Drehkraft zu erreichen. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte erste bzw. zweite Verschlussplatte (8, 7) eine erste bzw. zweite Ausklinkvorrichtung aufweisen, in welche jeweils der erste bzw. zweite Stift (11, 13) gleiten, und daß die jeweilige erste bzw. zweite Ausklinkvorrichtung sich quer zur Achse des Zylinders (6) befindet und sich in einem Winkel entlang eines besagten ersten bzw. zweiten Abschnittes der Seitenfläche vom besagten Schlosszylinder (6) auf eine axiale und von der Achse versetzte Weise erstreckt. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Schlosszylinder (6) eine dritte Ausklinkvorrichtung (9) hat, in welche der Drehstift (12) gleitet, und die besagte dritte Ausklinkvorrichtung (9) quer zur Achse des besagten Schlosszylinders (6) angelegt ist und sich in einem Winkel entlang eines dritten Abschnittes der Seitenfläche vom besagten Schlosszylinder erstreckt, der zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt axial eingeschoben ist und zumindest teilweise winkelförmig auf den besagten ersten und zweiten Abschnitt überzogen ist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte erste bzw. zweite Abschnitt sich winklig und symmetrisch gegenüber sind, und der besagte dritte Abschnitt winklig und symmetrisch zwischen dem besagten ersten bzw. zweiten Abschnitt überzogen ist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte erste Ausklinkvorrichtung sich an dem Ende des besagten Schlosszylinders öffnet, welches dem Ende das die besagte Spindel einschaltet, gegenüber liegt. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte erste bzw. zweite Ausklinkvorrichtung jeweils eine erste bzw. zweite ebene Kontaktfläche (17, 20) bilden mit einem ersten bzw. zweiten abgeflachten Teil (19, 18) an der Seitenfläche des besagten ersten bzw. zweiten Stiftes (11, 13). Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte erste bzw. zweite ebene Kontaktfläche (17, 20) mit dem besagten ersten bzw. zweiten abgeflachten Teil (19, 18) an der Seitenfläche des besagten ersten bzw. zweiten Stiftes (11, 13) verbunden sind, wenn der besagte Stangengriff in besagter offenen Position des Schlosses ist, und nicht verbunden wenn der besagte Stangengriff in besagter offenen Position des Schlosses ist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Spindel-Einführungsaufnahme (10) eine Mehrzahl an in einem Winkel versetzten Einkerbungen der besagten Spindel einschliesst, um den besagten Schlosszylinder (6) mit der Spindel auf eine selektive Weise in einem von einer Mehrzahl von jeweiligen winkligen Positionen zu verbinden Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Mehrzahl der Einkerbungen mindestens eine Einkerbung und eine zweite Einkerbung, die um 30° gedreht ist, aufweist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß es Arretierungsmittel für die besagte Spindel in den geschlossenen und offenen Positionen des besagten Schlosses aufweist. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagten Arretierungsmittel ein erstes bzw. zweites Paar von gegenüberliegenden Schlitzen (16, 15) aufweisen, die jeweils in einer dazugehörigen Vorsprung eines Paares von gegenüberliegenden Vorsprüngen geschnitten sind, die sich in rechten Winkeln zu einem dazugehörigen Befestigungsblech von einem Paar von Befestigungsblechen die den besagten Scharnierstift (12) stützen, erstrecken, und das besagte erste bzw. zweite Paar von Aussparungen (16, 15) eine Gleitbewegung von den Enden des besagten ersten bzw. zweiten Stiftes (11, 13) unterstützen und erlauben. Anti-Panik Stangengriff gemäß einem oder mehreren vorherigen Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der besagten Schlosszylinder (6) eine zylindrische Bauform hat.






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