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Dokumentenidentifikation DE60219445T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001368686
Titel VORRICHTUNG ZUR ÖFFNUNG FASEROPTISCHER KABEL
Anmelder Silec Cable, Montereau Fault Yonne, FR
Erfinder DELPECH, Maurice, F-46340 Salviac, FR;
GRELIN, Etienne, F-89340 Villeblevin, FR
Vertreter Patentanwälte BECKER & AUE, 55411 Bingen
DE-Aktenzeichen 60219445
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 12.02.2002
EP-Aktenzeichen 027068485
WO-Anmeldetag 12.02.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/FR02/00533
WO-Veröffentlichungsnummer 2002073279
WO-Veröffentlichungsdatum 19.09.2002
EP-Offenlegungsdatum 10.12.2003
EP date of grant 11.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G02B 6/44(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich eine Vorrichtung zum Auftrennen der Ummantelung eines Glasfaserkabels, grundsätzlich aus mehreren Lagen bestehend, die Hüllen oder Röhren unterschiedlicher Dicke aus unterschiedlichen Materialien bilden.

Die Auftrennvorrichtung dient dazu, zwei sich diametral gegenüberliegende Schnitte am Ende des Kabels CA, wie in 1 dargestellt, auszuführen, um die Enden der im Kabel enthaltenen Glasfasern 12 aufzufächern und sie in einer Verbindungsvorrichtung mit den Enden der Glasfasern eines anderen Kabels oder den Enden der Anschlussfasern in einem Glasfaserkabel-Rangierverteiler zu verbinden. Nach einer anderen in 2 dargestellten Verwendung werden die zwei sich diametral gegenüberliegenden Schnitte mitten im Kabel CA ausgeführt zur Herstellung einer vom Kabel abgehenden Abzweigung von mehreren Glasfasern 12.

Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Auftrennung eines Glasfaserkabels CA, wie in der französischen Patentanmeldung FR 2736730 in Verbindung mit der europäischen Patentanmeldung EP 0468878 beschrieben.

Wie in 3 dargestellt, umfasst das Kabel CA Glasfasern mit einer von einer farbigen Kennzeichnungsschicht 2 umgegebenen Ader 1, die in Module aufgeteilt sind, welche im dargestellten Beispiel aus jeweils vier bis fünf Glasfasern 12 bestehen, obwohl in der Praxis jedes Modul normalerweise 12 Glasfasern umfasst. Das Kabel kann beispielsweise 12 bis 84 Module enthalten. Jedes Modul ist von einer Haltehülle des Typs Microgaine 3 mit geringer Dicke umgeben, die sich leicht aufreißen lässt. Die Haltehüllen 3 sichern so den Zusammenhalt der Module, ergeben kompakte Module und liegen an den Glasfasern 12 an, die sie einschließen, ohne sie zu entkoppeln.

Die Gesamtheit der Module 3 ist von einer Verbundummantelung 4 umgeben, bestehend aus einem vorzugsweise extrudierten inneren Mantel 5, der an den Haltehüllen 3 anliegt, und einem äußeren Mantel 6, der das endgültige Erscheinungsbild des Kabels CA ergibt.

In die Kabelummantelung 4, normalerweise in den inneren Mantel 5, der dicker als der äußere Mantel 6 ist, sind zwei sich diametral gegenüberliegende Gruppen mehrerer Verstärkungselemente 7 eingelassen. Normalerweise wird jede Gruppe von einem Paar von Verstärkungselementen 7 gebildet. Ein Verstärkungselement 7 ist beispielsweise ein Draht oder eine durch ein Harz versteifte Glasfaser- oder Aramidlitze. Die beiden Verstärkungselemente 7 jedes Paares berühren sich und verlaufen in Längsrichtung des Kabels CA.

Derzeit gibt es hauptsächlich zwei Verfahren zum Auftrennen eines solchen Glasfaserkabels.

Das erste Verfahren besteht darin, die Dicke der Kabelummantelung 4 oberhalb der beiden Gruppen Verstärkungselemente über die gewünschte Öffnungslänge abzuhobeln. Dann werden die Verstärkungselemente 7 in den abgehobelten Bereichen der Ummantelung 4 herausgenommen und radial zusammen mit der Ummantelung 4 mittels eines Werkzeugs mit begrenzter Schneidtiefe eingeschnitten. Danach wird die Ummantelung unter Nutzung des Abdrucks der Verstärkungselemente als Ansatzstelle in zwei Teile gerissen. Schließlich werden die überschüssigen Teile der Ummantelung 4 und der Verstärkungselemente 7 mit einer Elektrikerzange abgeschnitten.

Nach dem zweiten Verfahren werden zwei sich diametral gegenüberliegende Einschnitte auf der einen und anderen Seite der Verstärkungselemente 7 des Kabels CA über die gewünschte Öffnungslänge ausgeführt. Die beiden Gruppen Verstärkungselemente werden über eine Länge, die zur Aufhebung ihrer Haftung erforderlich ist, abgelöst. Dann werden die überschüssigen Teile der Ummantelung 4 und der Verstärkungselemente 7 mit einer Elektrikerzange abgeschnitten.

Das zweite Verfahren erzeugt weit weniger Abfälle und Verschnitt, als beim ersten Verfahren durch das Abhobeln entstehen.

Die Auftrennvorrichtung nach der Erfindung nutzt ein Bearbeitungsverfahren, das in die gleiche Kategorie wie das vorstehend genannte zweite Verfahren fällt und bei dem zwei sich diametral gegenüberliegende Einschnitte in der Verbundummantelung 4 des Kabels CA gemacht werden.

Was das zweite Verfahren anbelangt, so offenbart die Patentanmeldung FR 2776395 eine Vorrichtung zum Einschneiden der Ummantelung von Glasfaserkabeln, bestehend aus zwei Bearbeitungswerkzeugen, die jeweils symmetrisch zur Achse des Kabels auf Unterlagen angeordnet sind und von denen jedes ein eigenes Verstellmittel mit Rädchen und Gewindespindel zum Einstellen seiner Eindringtiefe in die Kabelummantelung, unabhängig von der des anderen Werkzeugs, aufweist. Die Einschneidvorrichtung umfasst ebenfalls zwei Paare von Führungen in Form von auswechselbaren Diabolos auf beiden Seiten – in Längsrichtung des Kabels – der Bearbeitungswerkzeuge in ihrer Gesamtheit. Diese beiden Führungspaare umschließen das Kabel, um die Einschneidvorrichtung genau und mühelos bei den mehrfachen Bearbeitungsgängen der Werkzeuge über die gewünschte Öffnungslänge des Kabels zu führen, um die Kabelummantelung nach und nach einzuschneiden.

Die beiden Bearbeitungswerkzeuge mit ihren voneinander unabhängigen Verstellmitteln und die zu den Führungspaaren gehörenden Führungen sind in zwei Einheiten unterteilt, die auf beiden Seiten des Kabels auf den beiden Unterlagen installiert sind, die mittels eines schlecht zu greifenden mittigen Rädchens in gegensätzlichen Richtungen symmetrisch zur Achse des Kabels verschoben werden können.

Folglich hängt der Druck, der von den Führungspaaren auf die Ummantelung des Kabels ausgeübt wird, vom Grad der Annäherung der beiden Unterlagen ab und führt zwangsläufig zu einer Annäherung der beiden Bearbeitungswerkzeuge. Beim Auftrennen des Kabels erzeugen die Bearbeitungswerkzeuge durch das Hobeln Späne, die eingeklemmt werden können und zu Verstopfungen führen können. Außerdem erfordert das Hobeln einen erheblichen Kraftaufwand und ein hohes Maß an Geschicklichkeit seitens des Ausführenden.

Die Bearbeitungstiefe hängt von der Einstellung des Drucks zwischen den Führungen jedes Führungspaars ab und muss dann durch Einzelbetätigung der Rädchen an den Gewindespindeln, auf denen die Werkzeuge sitzen, eingestellt werden. Es gibt keinerlei Begrenzung der Schneidtiefe, was für die Bestandteile unter der Ummantelung, wie z.B. die Glasfasern, gefährlich sein kann.

Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Auftrennen von Ummantelungen von Glasfaserkabeln bereitzustellen, bei der die Einstellung der Schneidtiefe von der Einstellung/Führung des Kabels unabhängig ist und bei der Schneiden und Führen des Kabels vollkommen symmetrisch zu dessen Achse erfolgen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird die erfindungsgemäße Vorrichtung, die in Anspruch 1 definiert ist, eingesetzt.

Die Einstellung der Schneidtiefe durch das erste Mittel ist somit unabhängig von der Einstellung der Klemmkraft zwischen den zu den zweiten Mitteln gehörenden Führungen, obwohl das Kabel dank des symmetrischen Vorschubs der Schneidwerkzeuge entlang der beiden Mantellinien aufgetrennt wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung eignet sich damit für alle bei Ummantelungen von Glasfaserkabeln bekannten Dicken.

Vorzugsweise umfasst jedes der ersten und zweiten Mittel zum Verschieben eine in Querrichtung blockierte Antriebsschraube mit zwei gegenläufigen Gewinden und zwei Muttern, die in Führungsrillen der Trägerplatte gleiten und jeweils auf die Gewinde gesetzt sind und je ein Schneidwerkzeug oder eine Führung tragen.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klarer ersichtlich beim Lesen der folgenden Beschreibung mehrerer bevorzugter Ausführungen der Erfindung unter Bezugnahme auf die entsprechenden beigefügten Zeichnungen, von denen:

die 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines freigelegten Kabelendes ist;

die 2 eine schematische perspektivische Ansicht eines Kabelabschnitts ist, der teilweise aufgetrennt wurde zur Herstellung einer Abzweigung von einzelnen Glasfasern;

die 3 eine Schnittansicht eines bekannten Kabels mit Glasfasermodulen, wie bereits beschrieben, ist;

die 4 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Auftrennen von Kabelummantelungen ist;

die 5 eine Vorderansicht einer mittigen Schneidvorrichtung ist, wie sie zur erfindungsgemäßen Auftrennvorrichtung gehört; und

die 6 eine Vorderansicht einer der beiden Kabelführungsvorrichtungen ist, wie sie zur erfindungsgemäßen Auftrennvorrichtung gehören.

Wie in 4 dargestellt, umfasst die Vorrichtung zum Auftrennen von Ummantelungen von Glasfaserkabeln 10 im Wesentlichen eine Trägerplatte 11 und nacheinander eine erste Führungsvorrichtung 12a, eine mittige Schneidvorrichtung 13 und eine zweite Führungsvorrichtung 12b, die auf der Trägerplatte befestigt sind. Die Vorrichtungen 12a, 13 und 12b sind symmetrisch zur Symmetrieebene der Vorrichtung 10, die senkrecht zur Trägerplatte verläuft und in der die Positionierungsachse des Kabels AA liegt.

Wie in 5 dargestellt, umfasst die Schneidvorrichtung 13 zwei Schneidwerkzeuge in Form von zwei dünnen Schneidscheiben 130. Jede Schneidscheibe 130 sitzt in der Mitte der umlaufenden Einkerbung eines Rades 131 mit Längsprofil in Form – im Wesentlichen – eines stumpfen V, die ebenfalls zur Führung des Kabels CA, insbesondere gegen Ende des Schneidvorgangs, beiträgt, wobei das Kabel CA dasjenige ist, das bereits in 1 beschrieben wurde.

Jedes Rad 131, das eine der Schneidscheiben 130 aufnimmt, sitzt in einem Einschnitt 132 eines quaderförmigen Schlittens 133 und ist frei um eine im Schlitten befestigte Welle 134drehend montiert. Die Drehwellen 134 der Räder 131 sind parallel und liegen in einer Ebene senkrecht zur Achse des Kabels, die mit der Positionierungsachse des Kabels AA identisch ist. Die Schneidscheiben drehen sich somit frei in gegensätzlichen Richtungen in einer Durchmesserebene zum Kabel, wenn die Auftrennvorrichtung 10 entlang des Kabels geführt wird. Der Schneidrand der Scheibe ist so dimensioniert, dass man eine kalibrierte Schneidtiefe erhält.

Die beiden Schlitten 133 mit ihren sich gegenüberliegenden Einschnitten 132 sind wie Muttern in zwei fluchtenden mittigen Querrillen 111 installiert, die senkrecht zur Achse AA in der Trägerplatte 11 ausgespart sind. Um die Schlitten 133 mit den frei drehenden Schneidscheiben 130 gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen zu bewegen, werden sie jeweils auf die gegenläufigen Gewinde 135 und 136 mit gleicher Teilung einer Antriebsschraube geschraubt. Die Enden der Antriebsschraube 135136 sind in Querrichtung im Bereich der zur Achse AA parallelen Laschen 112 blockiert und stehen an den Querenden der Trägerplatte 11 über. Eines der Enden der Schraube 135136, beispielsweise auf der 4 links, hat einen zylindrischen gerändelten Kopf 137 zum Drehen der Schraube 135136.

Die beiden Schlitten 133, die auf die beiden gegenläufigen Gewinde 135 und 136 der Schraube geschraubt sind, gleiten somit in entgegengesetzten Richtungen in den Rillen 111, die ein Mitdrehen verhindern, wenn die Schraube 135136 gedreht wird. Bei der Montage werden die Schlitten 133 so positioniert, dass sie gleich weit von der Achse AA entfernt sind, damit das Drehen in einer Richtung des Greifkopfes 137 der Schraube 135136 eine Annäherung der Schlitten 133 und damit eine symmetrische Annäherung der Schneidscheiben 130 bewirkt und dass die Drehung des Kopfes 137 in der entgegengesetzten Richtung die Entfernung der Schlitten und damit auch der Schneidscheiben voneinander bewirkt. Die Schraube 135136 ermöglicht es so, die Einschneidtiefe der Schneidscheiben in die Ummantelung 4 des Kabels CA einzustellen, wobei sich diese Schneidscheiben in einer Durchmesserebene befinden, die im Wesentlichen senkrecht zur Symmetrie- und Durchmesserebene der Verstärkungselementgruppen 7 verläuft, wie in 5 dargestellt. Eine Mikrometerteilung unter dem Schraubenkopf 137 ermöglicht in Abhängigkeit von der Teilung der Gewinde 135 und 136 je Umdrehung die genaue Einstellung der Eindringtiefe der Schneidscheiben 130 in die Ummantelung.

Beispielsweise ist es mit aufeinanderfolgenden Eindringtiefen von je 0,5 bis 0,6 Millimetern und mehrfachem Hin- und Herbewegen der Vorrichtung 10 über die gewünschte Öffnungslänge der Ummantelung 4 des Kabels CA möglich, zwei sich diametral gegenüberliegende Einschnitte in der Ummantelung 4 in Längsrichtung des Kabels zu erhalten.

Die Führungsvorrichtungen 12a und 12b sind symmetrisch zur Achse der Schraube 135136 der Schneidvorrichtung 13 angeordnet und miteinander identisch. Die Führungsvorrichtung 12a ist nachfolgend im Detail unter Bezugnahme auf die 4 und 6 beschrieben.

Die Führungsvorrichtung 12a umfasst zwei zur Positionierungsachse des Kabel AA symmetrische Führungen. Die Führungen haben die Form von drehenden Rollen 120. Jede Rolle 120 hat die Form von zwei Kegelstümpfen mit kleinen gemeinsamen Sockeln wie im Wesentlichen die Spule eines Diabolo und ist frei um eine Welle 121 drehend oben auf einem kleinen Schlitten 122 montiert. Die Wellen 121 der Rollen 120 sind parallel zueinander und fluchten in einer zur Positionierungsachse AA des Kabels CA senkrechten Ebene.

Wie die Schlitten 133 sind auch die Schlitten 122 gleitend in zwei fluchtenden seitlichen Querrillen 112 installiert, die in der Trägerplatte 11 senkrecht zur Achse AA ausgespart sind. Eine Antriebsschraube mit zwei gegenläufigen Gewinden 123 und 124 mit der gleichen Teilung ist ebenfalls vorgesehen, um die Schlitten 122 gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen zu verschieben und damit auch die Rollen 120 auf beiden Seiten der Positionierungsachse des Kabels AA. Die Schlitten 122 sind wie Muttern jeweils auf den beiden gegenläufigen Gewinden 123 und 124 installiert, damit die Rollen 120 stets gleich weit von der Positionierungsachse des Kabels AA entfernt sind. Die Enden der Schraube 123124 sind ebenfalls in Querrichtung durch die Trägerplattenlaschen 112 blockiert.

Die Schraube 123124 hat ebenfalls einen gerändelten zylindrischen Kopf 125 mit Einteilung zum Drehen der Schraube, um so die Rollen 120 aufeinander zu oder voneinander weg zu bewegen. Vorzugsweise sind die Greifköpfe 125 der Schrauben 123124 der Führungsvorrichtungen 12a und 12b außen an der Trägerplatte 11 auf der Seite einer der Laschen 112 angeordnet, während sich der Greifkopf 137 der mittigen Schraube 135136 der Schneidvorrichtung 13 außen an der Trägerplatte 11 auf der Seite der anderen Lasche 112 befindet. Die wechselseitige Anordnung der Köpfe 125 und 137 verhindert eine Verwechselung zwischen Positionierung der Schneidscheiben 130 und Positionierung der Führungsrollenpaare 120 und macht die Auftrennvorrichtung 10 kompakter.

In jeder Führungsvorrichtung 12a werden die Rollen 120 aneinander herangeführt, um das Kabel CA zwischen den Aussparungen der Rollen 120 zu halten, ohne die Verbundummantelung 4 zusammenzudrücken, so dass jegliche ovale Abflachung der Ummantelung vermieden wird, wie in 6 gezeigt. Dank der kleinen Sockel der die Führungsrollen 120 bildenden Kegelstümpfe, die in der Ebene der Schneidscheiben 130, in der die Positionierungsachse des Kabels AA liegt, angeordnet sind, wird das Kabel CA zwischen den Führungsvorrichtungen 12a und 12b völlig gerade gehalten, und die Eindringung der sich diametral gegenüberliegenden Schneidscheiben 130 in die Ummantelung 4 kann bei jedem Bearbeitungsgang der Schneidvorrichtung 10 genau eingestellt werden, unabhängig von der Klemmung durch die Rollen und ohne Verformung des Kabels. Dann werden die beiden Gruppen Verstärkungselemente 7 abgelöst, und die überschüssigen Teile dieser abgelösten Verstärkungselemente sowie der Ummantelung 4 werden mittels einer Elektrikerzange abgeschnitten. Beispielsweise sind bei einer Auftrennlänge von ca. 3 Metern zwei bis drei Bearbeitungsgänge für jede Schneidtiefe erforderlich.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Auftrennen der Ummantelung (4) eines Glasfaserkabels (CA), in der Positionierungsachse (AA) des Kabels (CA) nacheinander bestehend aus einem Paar Drehführungen (120), jeweils auf der einen und der anderen Seite der Positionierungsachse (AA) des Kabels (CA) angeordnet, zwei Schneidwerkzeugen (130), die dem Kabel (CA) diametral gegenüberliegen, und einem weiteren Paar Drehführungen (120), jeweils auf der einen und der anderen Seite der Positionierungsachse (AA) des Kabels (CA) angeordnet, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Trägerplatte (11), ein erstes Mittel (13), das auf der Trägerplatte befestigt ist und dazu dient, die Schneidwerkzeuge (130) gleichzeitig in entgegensetzten Richtungen senkrecht zur Positionierungsachse (AA) zu verschieben, und zwei zweiten Mitteln (12a, 12b), die auf der Trägerplatte befestigt sind und dazu dienen, unabhängig vom ersten Mittel (13) gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen die zu jedem Paar gehörenden Führungen jeweils senkrecht zur Positionierungsachse (AA) zu verschieben. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der jedes der ersten und zweiten Mittel zum Verschieben eine in Querrichtung blockierte Antriebsschraube (135136; 123124) mit zwei gegenläufigen Gewinden und zwei Muttern (133; 122) umfasst, die in den Führungsrillen (111; 113) der Trägerplatte (11) gleiten und jeweils auf die Gewinde gesetzt sind und je ein Schneidwerkzeug (130) oder eine Führung (120) tragen. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Schraube (135136; 123124) außerhalb der Trägerplatte (11) einen Greifkopf (137; 125) umfasst. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Schraube (135136) des ersten Mittels zum Verschieben der Schneidwerkzeuge einen Greifkopf (137) umfasst, der außen an der Trägerplatte auf einer Seite (112) angeordnet ist, die einer anderen Seite (112) der Trägerplatte gegenüberliegt, an der außen die Greifköpfe (125) der Schrauben (123124) der zweiten Mittel zum Verschieben der Kabelführungen angeordnet sind. Vorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Schneidwerkzeuge Schneidscheiben (130) sind, die auf parallelen Achsen (134) montiert sind, um in einer Durchmesserebene zum Kabel (CA) frei drehen zu können. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der jede Schneidscheibe (130) mittig in einem Rad (131) mit Profil in Form eines stumpfen V untergebracht ist, das um eine der parallelen Achsen (134) frei drehend montiert ist. Vorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 6, zusätzlich ein Glasfaserkabel (CA) umfassend, dessen Ummantelung (4) zwei Gruppen von sich diametral gegenüberliegenden Verstärkungselementen (7) einschließt, wobei das Kabel so positioniert ist, dass sich die Schneidwerkzeuge (130) in einer Durchmesserebene des Kabels befinden, die im Wesentlich senkrecht zur Symmetrie- und Durchmesserebene der Verstärkungselementgruppen (7) verläuft.






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