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Dokumentenidentifikation DE60219568T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001304690
Titel Optisches Abtastgerät und Verfahren zur Justierung der optischen Achse
Anmelder Samsung Electronics Co., Ltd., Suwon, Kyonggi, KR
Erfinder Park, Soo-han, Paldal-gu, Suwon-si, Gyeonggi-do, KR;
Park, Young-soon, -eup, Yongin-si, Gyeonggi-do 449-840, KR;
Lee, Moon-hwan, Yongin-si, Gyeonggi-do 449-529, KR;
Nam, Do-hwan, Suji-eup, Yongin-si, Gyeonggi-do, KR;
Park, Chun-seong, Paldal-gu, Suwon-si, Gyeonggi-do, KR
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60219568
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.09.2002
EP-Aktenzeichen 022564306
EP-Offenlegungsdatum 23.04.2003
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G11B 7/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G11B 7/135(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Abnehmer, der sich einer Lichtquelle bedient, die Licht mit zwei unterschiedlichen Wellenlängen emittiert, sowie auf ein Einstellverfahren zum Ausrichten der optischen Achse.

Die optischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräte für Aufzeichnungsmedien der Gruppe der Digital Versatile Discs (im Folgenden DVD), die in der Lage sind, hochdichte Informationen aufzuzeichnen und/oder wiederzugeben, sollten mit Aufzeichnungsmedien der Gruppe der Compact Discs (im Folgenden CD) sowie mit Medien der DVD-Gruppe kompatibel sein. Optische Abnehmer, die sowohl für den Gebrauch mit CD- als auch mit DVD-Gruppen geeignet sind, werden im Folgenden "kompatible optische Abnehmer" genannt.

Eine herkömmliche CD weist eine Standarddicke von 1,2 mm auf, während eine DVD eine Standarddicke von 0,6 mm aufweist, was bei der Neigungstoleranz der Scheibe und der NA (numerischen Apertur) einer Objektivlinse zu berücksichtigen ist. Lichtquellen für die Wiedergabe von DVD und CD haben unterschiedliche Wellenlängen; ca. 780 nm für CDs und ca. 650 nm für DVDs. Bei einer CD-R, die eine organische Farbschicht als aufzeichnende Schicht aufweist, werden deren Daten beschädigt, wenn Licht mit einer Wellenlänge von 650 nm verwendet wird. Deshalb verwendet ein optisches Gerät für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe einer DVD normalerweise einen kompatiblen optischen Abnehmer, der Licht mit zwei unterschiedlichen Wellenlängen verwendet, um die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf Medien der CD-Gruppe, einschließlich CD-R, auszuführen.

Wie in 1 dargestellt ist, wurde nach dem Stand der Technik ein kompatibler optischer Abnehmer vorgeschlagen, der zwei Lichtquellen verwendet, die unterschiedliche Wellenlängen des Lichts emittieren, sowie ein Fotodetektor.

Mit Bezug auf 1 umfasst der herkömmliche kompatible optische Abnehmer eine erste Lichtquelle 1 für das Emittieren von Licht mit einer Wellenlänge von 650 nm sowie eine zweite Lichtquelle 3 für das Emittieren von Licht mit einer Wellenlänge von 780 nm.

Das von der ersten Lichtquelle 1 emittierte Licht wird verwendet, um Informationen auf eine DVD 10, die eine relativ geringe Dicke aufweist, aufzuzeichnen und/oder von derselben wiederzugeben. Das von der zweiten Lichtquelle 3 emittierte Licht wird verwendet, um Informationen auf eine CD 10b, die eine relativ große Dicke aufweist, aufzuzeichnen und/oder von derselben wiederzugeben.

Das von der ersten Lichtquelle 1 emittierte Licht wird durch einen plattenförmigen Strahlungsteiler 7 reflektiert, durch einen kubischen Strahlungsteiler 9 übertragen und zu einer Scheibe 10 geleitet. Das von der zweiten Lichtquelle 3 emittierte Licht wird durch den kubischen Strahlungsteiler 9 reflektiert und auf die Scheibe 10 geleitet. Eine Objektivlinse 15 fokussiert das von der ersten und der zweiten Lichtquelle 1 bzw. 3 auftreffende Licht, um auf der Scheibe 10 einen Lichtpunkt auszubilden, wobei das von der ersten Lichtquelle 1 emittierte Licht auf der DVD 10a fokussiert wird, die eine relativ geringe Dicke aufweist, und das von der zweiten Lichtquelle 3 emittierte Licht wird auf die CD 10b fokussiert, die eine relativ große Dicke aufweist.

Das von der Scheibe 10 reflektierte Licht wird nacheinander durch die Objektivlinse 15, den kubischen Strahlungsteiler 9 und den plattenförmigen Strahlungsteiler 7 übertragen und wird von einem Fotodetektor 19 empfangen.

In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 5 ein Gitter zum Beugen des Lichts von der zweiten Lichtquelle 3, so dass es zu gebeugten Strahlen 0., +1. und –1. Ordnung wird, um ein Spurfehlersignal durch eine Dreistrahlenmethode während des Aufzeichnens und/oder der Wiedergabe zu erkennen. Das Bezugszeichen 11 bezeichnet eine Kollimatorlinse zum Bündeln des streuenden Lichts von der ersten und zweiten Lichtquelle 1 bzw. 3. Das Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Lichterfassungslinse 17 zum Verdichten des durch den kubischen Strahlungsteiler 9 auftreffenden Lichts, nachdem dieses durch die Scheibe 10 reflektiert wurde, so dass das Licht vom Fotodetektor 19 empfangen wird.

Da der herkömmliche optische Abnehmer, der den oben beschriebenen Aufbau aufweist, zwei Lichtquellen 1 und 3 umfasst, die Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen emittieren, ist er sowohl für die DVD 10a als auch die CD 10b kompatibel. Der herkömmliche kompatible optische Abnehmer, der die beiden Lichtquellen 1 und 3, die getrennt voneinander angeordnet sind, verwendet, erschwert jedoch die Ausrichtung der optischen Achse hinsichtlich der ersten und der zweiten Lichtquelle 1 bzw. 3 sowie den Montageprozess.

Insbesondere werden im kompatiblen optischen Abnehmer, der die beiden Lichtquellen 1 bzw. 3 wie oben beschrieben verwendet, die optischen Elemente für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf der CD 10b für die Ausrichtung der optischen Achse der CD eingestellt, nachdem die optischen Elemente für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf der DVD 10a für die Ausrichtung der optischen Achse der DVD eingestellt wurden. Die optische Achse der ersten Lichtquelle 1 für die DVD 10a wird zuerst eingestellt, und dann wird die optische Achse der zweiten Lichtquelle 3 für die CD 10b eingestellt. Da sich die erste und die zweite Lichtquelle 1 bzw. 3 auf unterschiedlichen Positionen befinden, ist der Einstellpunkt für die erste und die zweite Lichtquelle 1 bzw. 3 unterschiedlich. Nach der Ausrichtung der optischen Achse der DVD wird die zweite Lichtquelle 3 in drei Dimensionen eingestellt, was für die Ausrichtung der optischen Achse der CD schwierig zu steuern ist. Die dreidimensionale Einstellung der zweiten Lichtquelle 3 für die Ausrichtung der optischen Achse der CD wird benötigt, da die optische Achse der CD durch mehrere Parameter beeinflusst wird, wie zum Beispiel die Position und der Winkel der zweiten Lichtquelle 3 und die Position und der Winkel des kubischen Strahlungsteilers 9. Das führt dazu, dass die Verfahren zur Montage und Ausrichtung der optischen Achse für den herkömmlichen kompatiblen optischen Abnehmer einschließlich der beiden Lichtquellen 1 und 3 schwierig sind. Darüber hinaus stimmt eine Neigung der Objektivlinse 15, die schließlich eingestellt wird, so dass sie an der optischen Achse der DVD ausgerichtet ist, nicht mit der optischen Achse der zweiten Lichtquelle 3 für die CD überein.

Der herkömmliche kompatible optische Abnehmer, der zwei Lichtquellen verwendet, die die oben beschriebenen Nachteile aufweisen, reduziert die Wiederholbarkeit des Verfahrens und die Produktivität und erhöht die Herstellkosten.

Die in 1 dargestellten Pfeile veranschaulichen die Richtungen, in die die optischen Geräte für die Ausrichtung der optischen Achse der CD eingestellt werden. Für die Ausrichtung der optischen Achse für die CD wird insbesondere die Lichtquelle 3 in drei Dimensionen ausgerichtet, das Gitter 5, die Objektivlinse 15 und der Fotodetektor 19 werden in zwei Dimensionen ausgerichtet und der kubische Strahlungsteiler 9 sowie die Lichterfassungslinse 17 werden in einer Dimension ausgerichtet.

Wie in 2 dargestellt wird, die ein weiteres Beispiel eines herkömmlichen optischen Abnehmers zeigt, werden gegenwärtig der kompatible optische Abnehmer einschließlich einer Lichtquelle 20 für das Emittieren des ersten und zweiten Lichts I' und II' mit unterschiedlichen Wellenlängen, die getrennt voneinander, in einem vorgegebenen Intervall emittiert werden, sowie ein Hologrammkoppler 27 zum Kompensieren des Abstandes zwischen den optischen Achsen des ersten und des zweiten Lichts I' bzw. II', die unterschiedliche Wellenlängen aufweisen, entwickelt. In 2 geben die gleichen Bezugszeichen wie die in 1 verwendeten die gleichen oder ähnliche Funktionselemente wie die in 1 an, somit wird deren Beschreibung hier nicht wiederholt.

Die Lichtquelle 20 ist ein Laser mit zwei Wellenlängen und emittiert das erste Licht I' mit einer Wellenlänge von ca. 650 nm und das zweite Licht II' mit einer Wellenlänge von ca. 780 nm. Das erste Licht wird für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf einer DVD 10a verwendet, und das zweite Licht II' wird für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf einer CD 10b verwendet.

Wenn der Hologrammkoppler 27 zwischen der Lichtquelle 10 und dem plattenförmigen Strahlungsteiler 27 angeordnet ist, dann ist die Lichtquelle 20 so aufgebaut, dass sie das zweite Licht II' in einem vorgegebenen Winkel in Bezug auf das erste Licht I' emittiert, und der Hologrammkoppler 27 überträgt das erste Licht I', das senkrecht auf seine eine Seite auftrifft, und überträgt einen Großteil des zweiten Lichts II', das in einem Winkel auftrifft, um das erste Licht I' und das zweite Licht II' parallel zueinander weiter zu leiten.

Alternativ dazu kann die Lichtquelle 20 so aufgebaut sein, dass das erste und das zweite Licht I' bzw. II' parallel zueinander, in einem vorgegebenen Abstand zueinander emittiert werden. In diesem Fall ist der Hologrammkoppler 25 zwischen dem plattenförmigen Strahlungsteiler 27 und dem Fotodetektor 19 angeordnet.

Wenn die Lichtquelle 20 zwischen dem plattenförmigen Strahlungsteiler 27 und dem Fotodetektor 19, wie in 3 dargestellt, angeordnet ist, überträgt der Hologrammkoppler 27 das erste Licht I' zwischen dem ersten und dem zweiten Licht I' bzw. II', die parallel zueinander, mit dem vorgegebenen Abstand zueinander dort auftreffen, und beugt und überträgt das zweite Licht II', so dass das erste Licht I' und das zweite Licht II' zusammen auf dem gleichen Abschnitt des Fotodetektors 19 empfangen werden.

In 2 und 3 geben die Pfeile die Richtungen an, in welchen die optischen Elemente eingestellt sind, um die optische Achse für die DVD und die CD auszurichten.

In herkömmlichen kompatiblen optischen Abnehmern, die unter Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben werden, werden das erste und das zweite Licht I' bzw. II', die in einem vorgegebenen Abstand voneinander getrennt weitergeleitet werden, mit Hilfe des Hologrammkopplers 27 so eingestellt, dass sie in der gleichen Achse ausgerichtet sind, um parallel zueinander weitergeleitet oder am Fotodetektor 19 gesammelt zu werden. In diesen Strukturen wird die optische Achse für die DVD, die ausgerichtet wurde, als Ergebnis der Ausrichtung der optischen Achse für die CD geändert. Deshalb muss die Ausrichtung der optischen Achse für die DVD und die CD wiederholt ausgeführt werden.

US 2001/0026525 legt einen kompatiblen optischen Abnehmer offen, bestehend aus einer Lichtquelle, die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium mit einer relativ großen Dicke emittiert; einer Lichtweg-Änderungseinrichtung, die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert; einer Objektivlinse, die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und einem Aufzeichnungsmedium angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium auszubilden; und einem Fotodetektor, der das darauf auftreffende, durch die Lichtweg-Änderungseinrichtung voneinander getrennte, erste und zweite Licht, nachdem es vom Aufzeichnungsmedium reflektiert wurde, empfängt und erfasst.

In Anbetracht der Lösung oder Reduzierung der oben beschriebenen Probleme ist es ein Ziel der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, einen kompatiblen optischen Abnehmer, der keinen Ausgleich der Fehlausrichtung zwischen den beiden Lichtstrahlen, die unterschiedliche Wellenlängen aufweisen und getrennt voneinander von einer Lichtquelle emittiert werden, benötigt, sowie ein Einstellverfahren für das Ausrichten der optischen Achse im kompatiblen optischen Abnehmer zur Verfügung zu stellen.

In einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Einstellverfahren zum Ausrichten der optischen Achse in einem kompatiblen optischen Abnehmer zur Verfügung, bestehend aus: einer Lichtquelle, die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium mit einer relativ großen Dicke emittiert; einer Lichtweg-Änderungseinrichtung, die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert; und eine Objektivlinse, die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und einem Aufzeichnungsmedium angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren umfasst: während die Lichtquelle betrieben wird, um das erste Licht für das erste Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors, der das erste und zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium auszurichten, Einstellen der Lichtquelle und/oder einer Erfassungslinse, die zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und dem Fotodetektor angeordnet ist, in der Richtung der optischen Achse der Lichtquelle und Einstellen der Neigung der Objektivlinse, um die Ausrichtung der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium abzuschließen. Als nächstes, während die Lichtquelle betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium zu emittieren, wird die Lichtquelle in einer Drehrichtung eingestellt, um die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium abzuschließen.

Im oben beschriebenen Einstellverfahren für die Ausrichtung der optischen Achse im kompatiblen optischen Abnehmer umfasst die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium vorzugsweise des Weiteren das Einstellen eines Gitters, das zwischen der Lichtquelle und der Lichtweg-Änderungseinrichtung in Drehrichtung und von der Lichtquelle getrennt angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium des Weiteren ein gleichzeitiges Einstellen eines Gitters, das zwischen der Lichtquelle und der Lichtweg-Änderungseinrichtung und der Lichtquelle in Drehrichtung angeordnet ist. Es ist vorzuziehen, dass das Einstellverfahren weiterhin das Einstellen des Fotodetektors in Drehrichtung umfasst, so dass das zweite Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, an einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor empfangen wird. Das Verfahren kann außerdem das Neuausrichten der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium nach dem Ausrichten der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium umfassen.

In einem dritten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Einstellverfahren für das Ausrichten der optischen Achse in einem kompatiblen optischen Abnehmer zur Verfügung, bestehend aus: einer Lichtquelle, die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium mit einer relativ großen Dicke emittiert; einer Lichtweg-Änderungseinrichtung, die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert; und eine Objektivlinse, die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und einem Aufzeichnungsmedium angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren umfasst: während die Lichtquelle betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors, der das erste und zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium auszurichten, Einstellen der Lichtquelle und/oder einer Erfassungslinse, die zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und dem Fotodetektor angeordnet ist, in der Richtung der optischen Achse der Lichtquelle, um die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium abzuschließen. Als nächstes, während die Lichtquelle betrieben wird, um das erste Licht für das erste Aufzeichnungsmedium zu emittieren, wird die Lichtquelle in einer Drehrichtung eingestellt, um die Ausrichtung der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium abzuschließen.

In der oben genannten Ausführungsform des Einstellverfahrens umfasst die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium vorzugsweise des Weiteren das Einstellen eines Gitters, das zwischen der Lichtquelle und der Lichtweg-Änderungseinrichtung und/oder der Lichtquelle in Drehrichtung angeordnet ist, so dass die Positionen von mindestens drei Lichtstrahlen eingestellt werden, die durch das Gitter am Fotodetektor geteilt wurden. In diesem Fall umfasst das Einstellverfahren weiterhin das Einstellen des Fotodetektors in Drehrichtung, so dass das zweite Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, an einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor empfangen wird.

Alternativ dazu stellt die vorliegende Erfindung ein Einstellverfahren für das Ausrichten der optischen Achse in einem kompatiblen optischen Abnehmer zur Verfügung, bestehend aus: einer Lichtquelle, die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium mit einer relativ großen Dicke emittiert; einer Lichtweg-Änderungseinrichtung, die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert; und eine Objektivlinse, die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und einem Aufzeichnungsmedium angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren die folgenden Schritte umfasst:

  • (a) während die Lichtquelle betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors, der das erste und zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium auszurichten;
  • (b) Einstellen der Lichtquelle in einer Drehrichtung, um mit der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium ausgerichtet zu werden;
  • (c) Ausrichtung der Lichtquelle in der Richtung der optischen Achse und
  • (d) Einstellen der Neigung der Objektivlinse.

In der oben genannten Ausführungsform des Einstellverfahrens ist es vorzuziehen, dass zwischen den Schritten (a) und (c) das Einstellverfahren des Weiteren das Einstellen der Lichtquelle und/oder eines Gitters umfasst, das zwischen der Lichtquelle und der Lichtweg-Änderungseinrichtung angeordnet ist, um die Positionen von mindestens drei Lichtstrahlen einzustellen, die durch das Gitter am Fotodetektor geteilt wurden.

Es ist vorzuziehen, dass das Einstellverfahren weiterhin nach dem Schritt (d) das Einstellen der Lichtquelle in die Richtung der optischen Achse oder in Drehrichtung umfasst, wenn festgestellt wird, dass die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium weit von der ursprünglich eingestellten Position abweicht. In diesem Fall umfasst das Einstellverfahren des Weiteren das Einstellen des Fotodetektors in Drehrichtung, so dass das zweite Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, an einer entsprechenden Position des Fotodetektors empfangen wird.

Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie die Ausführungsformen derselben umgesetzt werden können, wird nunmehr mittels Beispielen Bezug auf die beigefügten grafischen Darstellungen genommen, wobei gilt:

1 zeigt ein erstes Beispiel eines herkömmlichen kompatiblen optischen Abnehmers;

2 zeigt ein zweites Beispiel eines herkömmlichen kompatiblen optischen Abnehmers;

3 zeigt ein drittes Beispiel eines herkömmlichen kompatiblen optischen Abnehmers;

4 zeigt einen kompatiblen optischen Abnehmer nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

5 zeigt einen kompatiblen optischen Abnehmer nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

6 zeigt eine Lichtquelle, die in einem kompatiblen optischen Abnehmer nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

7 zeigt den Lichtweg des Lichts, das auf einen Fotodetektor auftrifft, nachdem es von einem Aufzeichnungsmedium in einem kompatiblen optischen Abnehmer nach den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung reflektiert wurde;

8 zeigt einen Fotodetektor, der in einem kompatiblen optischen Abnehmer nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

9 zeigt einen kompatiblen optischen Abnehmer nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

10 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Halteteils, der in einem kompatiblen optischen Abnehmer verwendet wird.

4 und 5 zeigen die optischen Anordnungen der kompatiblen optischen Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung, insbesondere zeigt 4 eine unendliche optische Anordnung, und 5 zeigt eine endliche optische Anordnung.

Unter Bezugnahme auf 4 und 5 umfasst der kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung eine Lichtquelle 40, die erstes und zweites Licht I bzw. II mit unterschiedlichen Wellenlängen, parallel zueinander mit einem vorgegebenen abstand zueinander emittiert, eine Lichtweg-Änderungseinrichtung, die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert, eine Objektivlinse 55, die das erste und das zweite Licht I bzw. II fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium 30 auszubilden und einen Fotodetektor 60, der das darauf auftreffende, durch die Lichtweg-Änderungseinrichtung voneinander getrennte, erste und zweite Licht I bzw. II, nachdem es vom Aufzeichnungsmedium 30 reflektiert wurde, empfängt und erfasst. Vorzugsweise umfasst der kompatible optische Abnehmer des Weiteren eine Linse, zum Beispiel eine Kollimatorlinse 51, auf einem Lichtweg zwischen der Lichtquelle 40 und der Objektivlinse 55, um das auftreffende streuende Licht zu bündeln. Wenn die Kollimatorlinse 51 wie in 4 dargestellt angeordnet wird, um das streuende Licht, das von der Lichtquelle 40 auftrifft, zu bündeln, dann weist der kompatible optische Abnehmer eine unendliche optische Anordnung auf. Wenn die Kollimatorlinse 51 wie in 5 dargestellt angeordnet wird, um das streuende Licht, das von der Lichtquelle 40 auftrifft, zu bündeln, oder wenn keine Kollimatorlinse verwendet wird, dann weist der kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung eine endliche optische Anordnung auf.

Die Lichtquelle 40 weist den Aufbau eines Lasers mit zwei Wellenlängen auf, wie in 6 dargestellt wird. Das erste Licht I, das von der Lichtquelle 40 emittiert wird, hat eine Wellenlänge von ca. 650 nm und ist für die Ausführung der Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf einem relativ dünnen ersten Aufzeichnungsmedium 30a geeignet, zum Beispiel einem Aufzeichnungsmedium der Gruppe der Digital Versatile Discs (im Folgenden „DVD"). Das zweite Licht II, das von der Lichtquelle 40 emittiert wird, hat eine Wellenlänge von ca. 780 nm und ist für die Ausführung der Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf einem relativ dicken zweiten Aufzeichnungsmedium 30b geeignet, zum Beispiel einem Aufzeichnungsmedium der Gruppe der Compact Discs (im Folgenden „CD"). Das erste und das zweite Licht I bzw. II werden von der Lichtquelle 40 mit einem vorgegebenen Abstand zueinander emittiert, der zum Beispiel im Bereich von zehn bis Hunderten von Mikrometern liegt, sie weisen unterschiedliche Streuwinkel auf, so dass sie die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe auf den ersten und zweiten Aufzeichnungsmedien 30a und 30b mit unterschiedlichen Formaten ausführen können. Der Aufbau der Lichtquelle 40 als Laser mit zwei Wellenlängen ist in dem Bereich gut bekannt, somit wird auf eine detaillierte Beschreibung und Illustration des Aufbaus der Lichtquelle 40 hier verzichtet.

Wie in 4 und 5 dargestellt wird, kann ein plattenförmiger Strahlungsteiler 47 als Lichtweg-Änderungseinrichtung verwendet werden, der das auftreffende Licht in einem vorgegebenen Verhältnis überträgt und reflektiert. Es können mehrere Änderungen der Lichtweg-Änderungseinrichtung vorgenommen werden. So können zum Beispiel ein kubischer Strahlungsteiler oder ein polarisierter Strahlungsteiler und ein Viertelwellenplättchen als Lichtweg-Änderungseinrichtung verwendet werden.

Die Objektivlinse 55 fokussiert das auftreffende erste und zweite Licht I bzw. II, um einen Lichtpunkt auf der Aufzeichnungsoberfläche des entsprechenden ersten und zweiten Aufzeichnungsmediums 30a und 30b auszubilden. Als Objektivlinse 55 kann eine Linse mit einer Einfallsoberfläche, auf die das von der Lichtquelle 40 emittierte Licht auftrifft, und einer Ausfallsoberfläche, die auf das Aufzeichnungsmedium 30 gerichtet ist, verwendet werden, wobei zumindest eine, entweder die Einfalls- oder die Ausfallsoberfläche einen ringförmigen Linsenteil umfasst. Die Objektivlinse 55 mit einem ringförmigen Linsenteil, der mit dem ersten und zweiten Aufzeichnungsmedium 30a und 30b, zum Beispiel einer DVD und einer CD, die unterschiedliche Formate aufweisen, kompatibel ist, ist in dem Bereich gut bekannt, somit wird auf eine detaillierte Beschreibung und Illustration derselben hier verzichtet.

Es ist vorzuziehen, dass der kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung des Weiteren ein Gitter 45 auf dem Lichtweg zwischen der Lichtquelle 40 und der Lichtweg-Änderungseinrichtung umfasst, das das zweite Licht II, das von der Lichtquelle 40 emittiert wird, beugt, um zumindest drei geteilte, gebeugte Strahlen 0., +1. und –1. Ordnung zu erhalten. In diesem Fall, wenn des Weiteren ein Gitter 45 enthalten ist, das das zweite Licht II in mindestens drei Strahlen teilt, kann mittels der Dreistrahlenmethode ein Spurfehlersignal erkannt werden, während die Aufzeichnung und/oder die Wiedergabe auf dem zweiten Aufzeichnungsmedium 30b erfolgt.

7 zeigt die Lichtwege des ersten und des zweiten Lichts I bzw. II, die auf den Fotodetektor 60 auftreffen, nachdem sie vom Aufzeichnungsmedium 30 reflektiert wurden. Wie in 7 dargestellt wird, treffen das erste und das zweite Licht I bzw. II, die von der Lichtquelle 40 parallel und mit einem Abstand zueinander emittiert werden, auf den Fotodetektor 60 auf, und zwar in einem vorgegebenen Intervall voneinander getrennt.

Dementsprechend umfasst der Fotodetektor 60 nach der vorliegenden Erfindung, der das erste und das zweite Licht I bzw. II, das auf ihn getrennt voneinander auftrifft, empfängt, einen ersten und zweiten Licht empfangenden Hauptabschnitt 61 und 63 entsprechend für das erste und zweite Licht I bzw. II, wie in 8 dargestellt ist. Es ist vorzuziehen, dass der erste Licht empfangende Hauptabschnitt 61 einen Querschnittsaufbau aufweist, der mindestens vier Licht empfangende Bereiche G, H, I und J umfasst, die in der Lage sind, das auftreffende Licht unabhängig voneinander fotoelektrisch umzuwandeln. Es ist gleichermaßen vorzuziehen, dass der zweite Licht empfangende Hauptabschnitt 63 einen Querschnittsaufbau aufweist, der mindestens vier Licht empfangende Bereiche A, B, C und D umfasst, die in der Lage sind, das auftreffende Licht unabhängig voneinander fotoelektrisch umzuwandeln.

Wenn das Gitter 45 des Weiteren so enthalten ist, dass es ein Spurfehlersignal durch eine Dreistrahlenmethode während des Aufzeichnens und/oder der Wiedergabe auf dem zweiten optischen Medium 30b erkennt, dann kann der Fotodetektor 60, wie in 8 dargestellt wird, weiterhin ein Paar Licht empfangende Unterabschnitte 65 und 67 auf beiden Seiten des zweiten Licht empfangenden Hauptabschnitts 63 umfassen, um die gebeugten Strahlen 0., +1. und –1. Ordnung zu empfangen, die durch das Gitter 45 geteilt werden. Die Licht empfangenden Unterabschnitte 65 und 67 weisen die entsprechenden einzelnen Licht empfangenden Bereiche E und F auf.

Der kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung kann des Weiteren eine Erfassungslinse 57 zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung und dem Fotodetektor 60 umfassen, die das auftreffende Licht zum Fotodetektor 60 hin verdichtet. Die Erfassungslinse 57 kann auf das unendliche und das endliche optische System angewendet werden, die mit Bezug auf 4 und 5 beschrieben wurden. Die Erfassungslinse 57 weist eine optische Vergrößerung auf und kann einen optischen Versatz ausgleichen, wenn ihre Brennweite zum Fotodetektor 60 eingestellt wird, indem sie in Richtung der optischen Achse verschoben wird.

Wenn der kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung das Gitter 45 und den Fotodetektor 60 mit der in 8 dargestellten Struktur umfasst, werden wie im Folgenden dargestellt ein Fokusfehlersignal, ein Spurfehlersignal und ein Informationen reproduzierendes (Funkfrequenz; RF) Signal erfasst.

Die durch die oben genannten Licht empfangenden Bereiche A bis J erfassten Signale, die mit den gleichen Referenzzeichen A bis J bezeichnet werden, das Fokusfehlersignal (FES), das Spurfehlersignal (TES) und das die Information reproduzierendes Signal (RF-Signal), die während der Reproduzierung jeweils von einem ersten, relativ dünnen Aufzeichnungsmedium 30a, zum Beispiel einer DVD, und dem zweiten, relativ dicken Aufzeichnungsmedium 30b, zum Beispiel einer CD, erfasst werden, werden im Folgenden als Gleichungen (1) und (2) ausgedrückt. FES = Phase (H + J) – Phase (G + I) TES = (H + J) – (G + I) RF-Signal = G + H + I + J(1) FES = Phase (A + C) – Phase (B + D) TES = E – F RF-Signal = A + B + C + D(2)

Nach der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass zumindest ein Element, die Lichtquelle 40 und/oder das Gitter 45, durch ein vorgegebenes Halteteil gestützt wird, um in der Richtung der optischen Achse oder in einer Drehrichtung eingestellt zu werden. Hier bezieht sich die Drehrichtung auf die Richtung, in der ein vorgegebenes Element in Uhrzeigerrichtung oder entgegen dem Uhrzeigersinn in einem vorgegebenen Winkel gedreht wird. Der Fotodetektor 60 kann durch ein vorgegebenes Halteteil gestützt werden, um in Drehrichtung eingestellt werden zu können. In diesem Fall können die Lichtquelle 40 und das Gitter 45 durch separate unterschiedliche Halteteile gestützt werden, so dass sie unabhängig voneinander einstellbar sind, oder sie können durch ein Halteteil gestützt werden, um gemeinsam eingestellt zu werden. 10 zeigt ein Beispiel eines Halteteils 70 zum Stützen sowohl der Lichtquelle 40 als auch des Gitters 45. in 10 umfasst das Halteteil 70 einen ersten Montageabschnitt 71 für die Lichtquelle 40 und einen zweiten Montageabschnitt 73 für das Gitter 45 in der Richtung, in der von der Lichtquelle 40 emittierte Licht verläuft. Das Halteteil 70 ist hohl, um das von der Lichtquelle 40 emittierte Licht zu übertragen. Es ist vorzuziehen, dass das Halteteil 70 eine zylindrische Form aufweist, um die Lichtquelle 40 und das Gitter 45, die von dem Halteteil 70 gestützt werden, in Drehrichtung einzustellen, und dass es des Weiteren zumindest eine Einstellnut 75 umfasst, in die eine Vorrichtung (nicht dargestellt) zum Drücken oder Ziehen des Halteteils 70 in die Richtung der optischen Achse order in Drehrichtung eingeführt wird. Beim Ausrichten der optische Achse zur Montage des kompatiblen optischen Abnehmers nach der vorliegenden Erfindung, wird die Vorrichtung in die Einstellnut 75 eingeführt, um das Halteteil 75 in die Richtung der optischen Achse oder in Drehrichtung einzustellen, und wird nach Beenden der Ausrichtung der optischen Achse wieder entfernt.

Das Halteteil 70 ist nicht auf den in 10 als ein Beispiel des Halteteils 70 zum gemeinsamen Stützen der Lichtquelle 40 und des Gitters 45 dargestellten Aufbaus beschränkt. Wenn die Lichtquelle 40 und das Gitter 45 so gestützt werden, dass sie getrennt voneinander einstellbar sind, dann ist vorzuziehen, dass entweder das Halteteil zum Stützen der Lichtquelle 40 und/oder das Gitter 45, welches in Drehrichtung einstellbar ist, eine zylindrische Form aufweist, ähnlich der des Halteteils 70 in 10.

Es ist des Weiteren vorzuziehen, dass ein Halteteil (nicht dargestellt) zum Stützen des Fotodetektors 60, das in Drehrichtung einstellbar ist, eine zylindrische Form aufweist, ähnlich der des Halteteils 70 in 10. Das Halteteil für den Fotodetektor 60 weist einen ähnlichen Aufbau auf wie das oben beschriebene Halteteil 70, somit wird hier auf die Beschreibung und Darstellung desselben verzichtet.

Die optische Achse des kompatiblen optischen Abnehmers nach der vorliegenden Erfindung, der den oben beschriebenen Aufbau aufweist, wird mit Hilfe des folgenden Einstellverfahrens ausgerichtet. In 4 und 5 geben die Pfeile die Richtungen an, in die die optischen Elemente eingestellt sind, um die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a, zum Beispiel eine DVD, sowie die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b, zum Beispiel eine CD auszurichten.

Nach der vorliegenden Erfindung wird die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a sowie für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b eingestellt, während die Lichtquelle 40 betrieben wird, um jeweils das erste und das zweite Licht I bzw. II zu emittieren.

Während die Lichtquelle 40 betrieben wird, um das erste Licht I für das erste Aufzeichnungsmedium 30a zu emittieren, wird in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Fotodetektor 60 eingestellt, um an der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a ausgerichtet zu werden, und die Lichtquelle 40 wird in die Richtung der optischen Achse eingestellt, um die chromatische Abweichung von der Objektivlinse 55 oder einen Versatz in der Fokusrichtung zu korrigieren, die aufgrund der Form und eines Herstellfehlers der Vorrichtungen für die optischen Elemente auftreten. Wenn, wie in 9 dargestellt, die Erfassungslinse 57 inbegriffen ist, kann anstelle der Lichtquelle 40 die Erfassungslinse 57 in die Richtung der optischen Achse eingestellt werden. Alternativ dazu können sowohl die Lichtquelle 40 als auch die Erfassungslinse 57 in die Richtung der optischen Achse eingestellt werden. Als nächstes wird die Neigung der Objektivlinse 55 in die Richtungen &thgr;x und &thgr;y eingestellt. Als Ergebnis ist die Ausrichtung der optischen Achse für die optischen Elemente, die in die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe der Daten vom ersten Aufzeichnungsmedium 30a einbezogen sind, beendet.

Um als nächstes eine Ausgangsposition der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b zu bestimmten, d. h. die optische Achse für die optischem Elemente, die in die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe der Daten vom zweiten Aufzeichnungsmedium 30b einbezogen sind, während die Lichtquelle 40 betrieben wird, um das zweite Licht II zu emittieren, wird die Lichtquelle 40 in Drehrichtung eingestellt, so dass sie die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b ausrichtet. Wenn das Gitter 45 zusätzlich inbegriffen ist, dann wird das Gitter 45 in Drehrichtung eingestellt, so dass die drei Lichtstrahlen, die durch das Gitter 45 geteilt werden, in den geeigneten Positionen auf dem Fotodetektor 60 empfangen werden. Als Ergebnis ist die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b beendet.

Wenn die Lichtquelle 40 und das Gitter 45 getrennt voneinander durch unterschiedliche Halteteile gestützt werden (nicht dargestellt), wird, nachdem die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a ausgerichtet wurde, das Halteteil für die Lichtquelle 40 in Drehrichtung eingestellt, um das zweite Licht II auf dem Fotodetektor 60 zu positionieren, und das Halteteil für das Gitter 45 wird in Drehrichtung so eingestellt, dass die drei Lichtstrahlen auf geeigneten Positionen auf dem Fotodetektor 60 empfangen werden. Wenn die Lichtquelle 40 und das Gitter 45 gemeinsam durch ein Halteteil 70 gestützt werden, wie unter Bezugnahme auf 10 beschrieben wurde, dann wird alternativ dazu, nachdem die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a ausgerichtet wurde, das Halteteil 70 sowohl für die Lichtquelle 40 als auch für das Gitter 45 in Drehrichtung eingestellt, um gleichzeitig die Lichtquelle 40 und das Gitter 45 einzustellen und somit die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b auszurichten. In diesem Fall ist es vorzuziehen, dass der Fotodetektor 60 in Drehrichtung so eingestellt wird, dass das von der Lichtquelle 40 emittierte zweite Licht II auf einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor 60 empfangen wird.

Wenn sich die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium während des Ausrichtens der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b ändert, wie oben beschrieben, dann kann die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a zusätzlich ausgerichtet werden.

In einer weiteren Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung wird, nachdem die Position des Fotodetektors 60 anfänglich mit Bezug auf die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b eingestellt wunde, die Lichtquelle 40 in die Richtung der optischen Achse eingestellt, um die chromatische Abweichung von der Objektivlinse 55 oder einen Versatz in der Fokusrichtung zu korrigieren, die aufgrund der Form und eines Herstellfehlers der Vorrichtungen für die optischen Elemente auftreten. Wenn die Erfassungslinse 57 des Weiteren inbegriffen ist, kann analog zu der oben genannten Ausführungsform die Erfassungslinse 57 anstatt der Lichtquelle 40 in die Richtung der optischen Achse eingestellt werden. Alternativ dazu können sowohl die Lichtquelle 40 als auch die Erfassungslinse 57 in die Richtung der optischen Achse eingestellt werden. Wenn das Gitter 45 zusätzlich inbegriffen ist, dann werden die Lichtquelle 40 und/oder das Gitter 45 in Drehrichtung eingestellt, um die Positionen der drei Lichtstrahlen, die durch das Gitter 45 geteilt wurden, auf dem Fotodetektor 60 einzustellen und um eine Phasendifferenz zwischen den gebeugten Strahlen +1. und –1. Ordnung, die auf den Fotodetektor 60 auftreffen, einzustellen. In diesem Fall wird das Gitter 45 in Drehrichtung eingestellt, um die Phasendifferenz zwischen den gebeugten Strahlen +1. und –1. Ordnung so einzustellen, dass zum Beispiel die Phasendifferenz zwischen den aufgrund der Formen der Vertiefungen auf dem Aufzeichnungsmedium gebeugten Strahlen +1. und –1. Ordnung 180° beträgt.

Nachdem die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30 beendet ist, wird, wie oben beschrieben, die Lichtquelle 40 in Drehrichtung eingestellt, und die Neigung der Objektivlinse 55 wird in die Richtungen &thgr;x und &thgr;y eingestellt. Als Ergebnis ist die Ausrichtung der optischen Achse für das erste und das zweite Aufzeichnungsmedium 30a und 30b in dem kompatiblen optischen Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung beendet.

In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der Fotodetektor 60 anfänglich so eingestellt, dass er mit der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b ausgerichtet ist. Hier wird ein Versatz in Richtung der optischen Achse nicht eingestellt. Wenn das Gitter 45 inbegriffen ist, wird das Gitter 45 in Drehrichtung eingestellt, um mit der Einstellung der Positionen der drei Lichtstrahlen für ein Spurfehlersignal zu beginnen. Um die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a einzustellen, wird als nächstes die Lichtquelle 40 in Drehrichtung eingestellt, so dass sie mit der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium 30a ausgerichtet ist. Als Nächstes wird die Neigung der Objektivlinse 55 die Richtungen &thgr;x und &thgr;y eingestellt und somit die Ausrichtung der optischen Achse für das erste und das zweite Aufzeichnungsmedium 30a und 30b beendet. Als nächstes wird überprüft, ob sich die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30b geändert hat. Wenn sich die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium 30 sehr von ihrer ursprünglich eingestellten Position verschoben hat, wird eine erneute Feineinstellung der Lichtquelle 40 in die Richtung der optischen Achse oder in Drehrichtung vorgenommen.

Das oben beschriebene Verfahren zum Ausrichten der optischen Achse kann sowohl für unendliche als auch für endliche optische Systeme verwendet werden. Das oben beschriebene Verfahren zum Ausrichten der optischen Achse nach der vorliegenden Erfindung kann auf die in 4, 5 und 8 dargestellten optischen Strukturen sowie eine Reihe optischer Abnehmer mit anderem Aufbau angewendet werden.

Obwohl das Verfahren zum Ausrichten der optischen Achse unter Bezugnahme auf einen optischen Abnehmer beschrieben wurde, bei welchem die Mittelachse der Objektivlinse 55 mit der des von der Lichtquelle 40 emittierten ersten Lichts I übereinstimmt, kann das oben beschriebene Verfahren zum Ausrichten der optischen Achse entsprechend der Struktur der Anordnung des optischen Abnehmers modifiziert werden.

Der oben beschriebene kompatible optische Abnehmer nach der vorliegenden Erfindung braucht nicht die Fehlausrichtung zwischen zwei Lichtstrahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen, die von einer Lichtquelle getrennt voneinander emittiert werden, zu kompensieren, somit kann die optische Achse einfach eingestellt werden.

Während diese Erfindung insbesondere unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsformen derselben dargestellt und beschrieben wurde, werden Kenner der Technik verstehen, dass verschiedene Änderungen in Form und Details hierbei vorgenommen werden können, ohne dass vom Umfang der Erfindung, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, abgewichen wird.


Anspruch[de]
Einstellverfahren zum Ausrichten der optischen Achse bei einem kompatiblen optischen Abnehmer, der umfasst:

eine Lichtquelle (40), die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium (30a) mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium (30b) mit einer relativ großen Dicke emittiert;

eine Lichtweg-Änderungseinrichtung (47), die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert;

und eine Objektivlinse (55), die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) und einem Aufzeichnungsmedium (30) angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium (30) auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren umfasst:

während die Lichtquelle (40) betrieben wird, um das erste Licht für das erste Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors (60), der das erste und das zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium (30) reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium auszurichten, Einstellen der Lichtquelle (40) und/oder einer Erfassungslinse (57), die zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) und dem Fotodetektor (60) angeordnet ist, in der Richtung der optischen Achse der Lichtquelle und Einstellen der Neigung der Objektivlinse (55), um die Ausrichtung der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium abzuschließen; und

während die Lichtquelle (40) betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen der Lichtquelle in einer Drehrichtung, um die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium abzuschließen.
Einstellverfahren nach Anspruch 1, wobei die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium des Weiteren Einstellen eines Gitters (45), das zwischen der Lichtquelle (40) und der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) angeordnet ist, in der Drehrichtung separat von der Lichtquelle umfasst. Einstellverfahren nach Anspruch 1, wobei die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium des Weiteren simultanes Einstellen eines Gitters (45), das zwischen der Lichtquelle (40) und der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) angeordnet ist, und der Lichtquelle (40) in der Drehrichtung umfasst. Einstellverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das des Weiteren Einstellen des Fotodetektors (60) in der Drehrichtung umfasst, so dass das zweite Licht, das von der Lichtquelle (40) emittiert wird, an einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor (60) empfangen wird. Einstellverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das des Weiteren Neuausrichten der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium nach Ausrichten der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium umfasst. Einstellverfahren zum Ausrichten der optischen Achse bei einem kompatiblen optischen Abnehmer, der umfasst:

eine Lichtquelle (40), die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium (30a) mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium (30b) mit einer relativ großen Dicke emittiert;

eine Lichtweg-Änderungseinrichtung (47), die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert;

und eine Objektivlinse (55), die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) und einem Aufzeichnungsmedium (30) angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium (30) auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren umfasst:

während die Lichtquelle (40) betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors (60), der das erste und das zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium (30) reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium auszurichten, Einstellen der Lichtquelle (40) und/oder einer Erfassungslinse (57), die zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) und dem Fotodetektor (60) angeordnet ist, in der Richtung der optischen Achse der Lichtquelle, um die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium abzuschließen; und

während die Lichtquelle (40) betrieben wird, um das erste Licht für das erste Aufzeichnungsmedium zu emittieren, Einstellen der Lichtquelle in einer Drehrichtung, um die Ausrichtung der optischen Achse für das erste Aufzeichnungsmedium abzuschließen.
Einstellverfahren nach Anspruch 6, wobei die Ausrichtung der optischen Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium des Weiteren Einstellen eines Gitters (40), das zwischen der Lichtquelle (40) und der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) angeordnet ist, und/oder der Lichtquelle (40) in der Drehrichtung umfasst, um die Positionen von wenigstens drei Lichtstrahlen, die durch das Gitter (45) geteilt werden, auf dem Fotodetektor (60) einzustellen. Einstellverfahren nach Anspruch 6 oder 7, das des Weiteren Einstellen des Fotodetektors (60) in der Drehrichtung umfasst, so dass das zweite Licht, das von der Lichtquelle (40) emittiert wird, an einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor (60) empfangen wird. Einstellverfahren für Ausrichtung der optischen Achse bei einem kompatiblen optischen Abnehmer, der umfasst:

eine Lichtquelle (40), die erstes und zweites Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen, die um ein vorgegebenes Intervall voneinander getrennt sind, für ein erstes Aufzeichnungsmedium (30a) mit einer relativ geringen Dicke bzw. ein zweites Aufzeichnungsmedium (30b) mit einer relativ großen Dicke emittiert;

eine Lichtweg-Änderungseinrichtung (47), die einen Laufweg von auftreffendem Licht ändert;

und eine Objektivlinse (55), die auf einem Lichtweg zwischen der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) und einem Aufzeichnungsmedium (30) angeordnet ist und das erste sowie das zweite Licht fokussiert, um einen Lichtpunkt auf dem Aufzeichnungsmedium (30) auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellverfahren die folgenden Schritte umfasst:

(a) während die Lichtquelle (40) betrieben wird, um das zweite Licht für das zweite Aufzeichnungsmedium (30) zu emittieren, Einstellen eines Fotodetektors (60), der das erste und das zweite Licht, die darauf auftreffen, voneinander getrennt empfängt und erfasst, nachdem sie von dem Aufzeichnungsmedium (30) reflektiert worden sind, um sie auf die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium auszurichten;

(b) Einstellen der Lichtquelle (40) in einer Drehrichtung, um sie auf die optische Achse für das erste Aufzeichnungsmedium (30a) auszurichten;

(c) Einstellen der Lichtquelle (40) in der Richtung der optischen Achse der Lichtquelle; und

(d) Einstellen der Neigung der Objektivlinse.
Einstellverfahren nach Anspruch 9, das zwischen den Schritten (a) und (c) des Weiteren Einstellen der Lichtquelle (40) und/oder eines Gitters (45), das zwischen der Lichtquelle (40) und der Lichtweg-Änderungseinrichtung (47) angeordnet ist, in der Drehrichtung umfasst, um die Positionen wenigstens dreier Lichtstrahlen, die durch das Gitter geteilt werden, auf dem Fotodetektor (60) einzustellen. Einstellverfahren nach Anspruch 9 oder 10, das nach Schritt (d) des Weiteren Einstellen der Lichtquelle (40) in der Richtung der optischen Achse oder in der Drehrichtung umfasst, wenn festgestellt wird, dass die optische Achse für das zweite Aufzeichnungsmedium (30b) gegenüber ihrer anfänglich eingestellten Position erheblich verschoben ist. Einstellverfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, das des Weiteren Einstellen des Fotodetektors (60) in der Drehrichtung umfasst, so dass das von der Lichtquelle (40) emittierte zweite Licht an einer geeigneten Position auf dem Fotodetektor (60) empfangen wird.






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