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Dokumentenidentifikation DE69334135T2 03.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001020773
Titel Kopiergerät
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Ohnishi, Kazuyuki, Yamatokooriyama-shi, Nara, JP
Vertreter Müller - Hoffmann & Partner Patentanwälte, 81667 München
DE-Aktenzeichen 69334135
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.12.1993
EP-Aktenzeichen 991255472
EP-Offenlegungsdatum 19.07.2000
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.01.2008
IPC-Hauptklasse G03G 15/23(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G03G 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G11B 27/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kopiergerät und insbesondere auf ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus EP-A-2 002 291 bekannt.

Eine Vielzahl von Kopiergeräten wurde bisher vorgeschlagen, wobei jedoch derartige Kopiergeräte, die in der Lage sind, die Seitenzahl eines zu kopierenden Dokuments zu erkennen, nicht vorgeschlagen wurden.

Selbst bei dem in JP-A-62-122375 offenbarten Kopiergerät, bei dem eine so genannte "Seitenzahl" in einem Register eingestellt ist, liegt keine Einrichtung vor, die geeignet ist, um die Seitenzahl auf einem zu kopierenden Dokument zu erkennen. Diese so genannten "Seitenzahlen" sind eher lediglich Identifikationsnummern spezieller Speichergebiete innerhalb einer Speichereinrichtung des beschriebenen Kopiergeräts.

Es gibt kein Kopiergerät, das in der Lage ist, automatisch die Binderänder eines zu kopierenden Bildes einzustellen und die Vorder- und Rückseiten eines Papierblattes derart zu steuern, dass die Vorlagen mit darauf gedruckten Seitenzahlen, insbesondere Seiten eines Buches, genau auf beide Seiten eines Papierblattes in einem zweiseitigen Kopiermodus kopiert werden können, der nicht den Benutzer erfordert, um die Reihenfolge des Kopierens festzulegen oder die Dokumente in einer gewissen Weise anzuordnen.

Es gibt kein Kopiergerät, das in der Lage ist, die Seitenzahl auf einem Vorlagenbild zu löschen oder lediglich einen Seitenzahlteil darauf zu korrigieren, noch die Reihenfolge der zu kopierenden Bilder zu ändern oder die Lieferstrecke eines Papierblattes entsprechend der Seitenzahl des Vorlagenbildes zu wählen.

Die japanische Publikation der geprüften Anmeldung JP-B2-60-26208 beschreibt ein derartiges herkömmliches Zweiseiten-Kopiergerät, das in der Lage ist, kontinuierlich zwei gespreizte Seiten eines Buches oder eines Dokuments zu beleuchten und die beiden Seiten jeweils auf zwei getrennten Papierblättern zu kopieren.

Ein anderes Doppelseiten-Kopiergerät ist in der japanischen Publikation der ungeprüften Anmeldung Nr. JP-A-53-110830 beschrieben, das sich durch die Fähigkeit auszeichnet, den Binderand beim Drucken der Vorderseite und der Rückseite eines Papierblattes so zu steuern, dass auf beiden Seiten eines Papierblattes zwei Bildkopierflächen angepaßt sind.

Beide Bezugsdokumente offenbaren nichts hinsichtlich eines Verfahrens zum Steuern der Operationen eines Zweiseiten-Kopiergerätes gemäß den Ergebnissen der Erkennung von Seitenzahlen auf einem Dokumentenbild.

Jedes herkömmliche Kopiergerät hat die folgenden Nachteile:

Wenn Vorlagen (beispielsweise ein Buch) kopiert werden, die jeweilige Seitenzahlen auf beiden Seiten eines Papierblattes mit dem gleichen Binderand haben, wobei irgendein herkömmliches Kopiergerät benutzt wird, muss ein Bediener die Richtung der Auflage der Vorlagen auf dem Kopiergerät angeben. In ähnlicher Weise muss der Bediener, um eine Kopie zu erhalten, die die gleichen gedruckten Seiten wie die Vorlage hat, die Reihenfolge des Kopierens angeben oder ein einseitiges Kopieren für die erste Seite der Vorlagen wählen. Dies kann die Wirksamkeit des Gerätebetriebs beeinträchtigen und leicht ein Fehlkopieren verursachen.

Wenn Materialien vorbereitet werden, die Kopien der Vorlagen (beispielsweise eines Buches) mit jeweiligen Seitenzahlen enthalten, kann jede Kopie zwei Seitenzahlen haben – die Seitenzahl, die von der Vorlage kopiert ist, und die Seitenzahl auf der Schlußfassung. Ein solches gemischtes Numerieren vermindert die Qualität des Dokuments.

Wenn eine Vielzahl von verschiedenen Seiten, beispielsweise ein Buch, kopiert wird, haben die Kopien diskontinuierliche Nummern bzw. Zahlen, was Probleme beim Anordnen der Dokumente verursachen kann.

Ein Buch wird gewöhnlich so herausgegeben, dass es Kapitel aufweist, von denen jedes auf der rechten Seite beginnt, wobei die linke Seite freigelassen wird, falls das vorangehende Kapitel auf der rechten Seite endet. Folglich kann das herkömmliche Kopiergerät eine leere bzw. freie Seite kopieren, solange der Benutzer von dieser keine Kenntnis hat. Falls dagegen derartige Vorlagenseiten auf beide Seiten der Papierblätter kopiert werden, wobei die leeren Seiten weggelassen werden, können die Kopien nicht genau den Vorlagen entsprechen.

Wenn zusätzlich Vorlagen (beispielsweise Seiten eines Buches) mit Seitenzahlen auf beiden Seiten des Papieres mit der gleichen Reihenfolge wie die Vorlagen kopiert werden, ist es für den Bediener erforderlich zu entscheiden, welche Seite (rechts oder links) der Spreizung des Buches zuerst zu kopieren ist. Dies vermindert die Wirksamkeit des Kopiergerätes.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kopiergerät vorzusehen, das in der Lage ist, automatisch einen Binderand auf einem auf beiden Seiten zu bedruckenden Papierblatt vorzubereiten, ohne besondere Berücksichtigung der Reihenfolge des Kopierens und der Richtungen für ein Anlegen einer Vorlage derart, wie die Spreizung von Seiten eines Buches kopiert wird, und das auch in der Lage ist, die vorderen und hinteren gedruckten Seiten einer Vorlage auf die entsprechenden Seiten eines Papierblattes zu kopieren. Dies steigert die Zuverlässigkeit des Geräts und minimiert die Möglichkeit eines Fehlkopierens.

Zur Lösung dieser Aufgabe gibt die Erfindung ein wie im Patentanspruch 1 beschriebenes Kopiergerät an. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Erfindung steigert die Zuverlässigkeit des Geräts und minimiert die Möglichkeit eines Fehlkopierens.

Wenn Materialien vorbereitet werden, die Kopien von Vorlagen (beispielsweise eines Buches) mit jeweiligen Seitenzahlen enthalten, kann das Kopiergerät gemäß der vorliegenden Erfindung, das wenigstens eine Funktion der folgenden Funktionen besitzt: Löschen des Seitenzahlteiles eines Vorlagenbildes oder Ersetzen der Seitenzahl des Vorlagenbildes durch eine Seitenzahl, die entsprechend der Reihenfolge des erfolgten Kopierens bestimmt ist, oder Korrigieren der Seitenzahl gemäß der Zahl auf einem zu kopierenden Bild, eine Kopie erzeugen, ohne die unnötigen Seitenzahlen zu drucken.

Wenn eine Vielzahl von verschiedenen Arten von Dokumenten kopiert wird, kann das Kopiergerät die Seitenzahl von jedem Vorlagenbild gemäß den Bedienerbefehlen korrigieren. Diese Funktion kann neue Seitenzahlen den Kopien zuordnen, die dann einfach redigiert werden können.

Wenn Vorlagen kopiert werden, die durch Kapitel unterteilt sind, kann das Gerät automatisch ein Kopieren einer leeren Seite von Papier vermeiden, das zwischen die letzte Seite des gegenwärtigen Kapitels und die Seite des nächsten Kapitels eingefügt ist, und es kann die Nummerierung der zu kopierenden Bilder auf beiden Seiten eines Papierblattes korrigieren, um dadurch die korrekte Kontinuität von Kopien zu gewährleisten. Diese Funktion verbessert die Zuverlässigkeit des Gerätes und verhindert ein Fehlkopieren.

Wenn zusätzlich nummerierte Vorlagen kopiert werden, kann das Gerät immer Kopien mit der richtigen Nummerierung erzeugen, wobei keine Hilfe von dem Bediener gefordert ist. Es kann auch ein Doppelkopieren der gleichen Seite verhindern, falls der Bediener unabsichtlich die Vorlage doppelt auf das Gerät legt. Es ist in der Lage, Bilder ohne Überfließen bei beliebigem Kopieren von verschieden nummerierten Vorlagen zu speichern, um die richtige Nummerierung der Kopien und deren einfache Redigierung zu gewährleisten. Diese Funktion macht das Gerät einfacher zu bedienen und steigert die Wirksamkeit des Betriebes mit einem Minimum an Abfall.

Ein Buch hat gewöhnlich an seiner Spreizung ein linksseitiges Blatt, das mit einer geraden Zahl nummeriert ist, und ein rechtsseitiges Blatt, das mit einer ungeraden Zahl nummeriert ist. Wenn beide Seiten der Seiten eines Buches kopiert werden, wird die Seitenzahl des Vorlagenbildes erkannt, und ein Bildschiebewert wird so eingestellt, dass der gleiche Binderand wie derjenige der linksseitigen und rechtsseitigen Seiten eines Buches an richtigen Positionen auf jeweiligen Kopien eingestellt ist. Zusätzlich können die eingelesenen Vorlagenbilder zwischengespeichert werden, so dass beide Seiten eines Blattes des Buches richtig auf die jeweiligen Seiten des Papieres unabhängig davon, welche Seite zuerst kopiert wird, kopiert werden, d. h., die gleiche fertiggestellte Kopie wie das beidseitige gedruckte Blatt des Buches kann automatisch unabhängig von der Reihenfolge des Kopierens erhalten werden.

Wenn Materialien vorbereitet werden, welche Kopien von einigen Seiten eines Buches verwenden, ist es möglich, die Seitenzahl von jeder Vorlage zu erkennen und diese in dem zu kopierenden Vorlagenbild zu löschen. Dies verhindert, dass die vorbereiteten Materialien unnötige Seitenzahlen haben. Es ist auch möglich, die Seitenzahlen der Vorlagenbilder durch Seitenzahlen zu ersetzen, die durch eine Startseitenzahl, wie diese mittels einer Steuereinheit angegeben ist, bestimmt sind, oder Seitenzahlen von Vorlagenbildern durch Seitenzahlen zu korrigieren, die durch die Reihenfolge der zu kopierenden Bilder bestimmt sind. Dies ermöglicht es, korrekt nummerierte Kopien auf einfache Weise zu redigieren.

Bücher können eine leere, zahlenlose Seite zwischen Kapiteln haben. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine solche zahlenlose leere Seite eines Buches mittels eines Alarmes zu erfassen. Der Benutzer kann eine Kopie abtrennen und/oder zeitweise den einseitigen Kopiermodus wählen, um das Bild einer Kapitelkopfseite auf ein Blatt einer rechtsseitigen Seite zu kopieren. Das richtige Numerieren der Kopien ist so gewährleistet.

Wenn die Seiten eines Buches kopiert werden, beispielsweise in der Reihenfolge der Seiten mit den Nummern 3, 2, 5 und 4, so werden Kopien (oder Bilder) mit den Nummern 3 und 2 in einem Zwischentrog (oder Bildspeichereinheiten) gespeichert, bis Seite Nummer 5 erkannt ist, und die Kopien mit der Nummer 2 und der Nummer 3 werden in dieser Reihenfolge ausgeliefert. Nachdem Seite Nummer 4 kopiert ist, werden Kopien mit den Nummern 4 und 5 nacheinander ausgeliefert. Danach wird ein Alarm hervorgehoben, wenn die Diskontinuität der Seitenzahlen der zu kopierenden Bilder auftritt. Ein richtiges Ansammeln von Kopien auf einem Auslasstrog wird unabhängig davon realisiert, welche Seite der Seite eines Buches zuerst kopiert wird.

Die vorliegende Erfindung soll ein Kopiergerät schaffen, das zu Folgendem in der Lage ist: Steuern des Bindens einer Randvorbereitung bei einem zweiseitigem Kopieren gemäß dem Ergebnis der Erkennung einer Seitenzahl auf einem Vorlagendokument; Steuern der Beziehungen zwischen der Vorderseite und der Rückseite eines Papierblattes bei einem Zweiseitenkopieren gemäß dem Ergebnis der Erkennung einer Seitenzahl auf einem Vorlagendokument; Löschen oder Korrigieren einer Seitenzahl auf einem Bild gemäß dem Ergebnis der Erkennung einer Seitenzahlposition oder einer Seitenzahl auf einem Dokument; Erzeugen eines Alarmes, wenn ein Erkennen einer Seitenzahl auf einem zu kopierenden Dokument ausfällt; Erkennen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins einer Seitenzahl auf einem zu kopierenden Dokument und des Kopierens einer zahlenlosen Seite an der Vorder- oder Rückseite eines Papierblattes, wenn beide Seiten von diesem kopiert werden, Ändern von wenigstens entweder der Reihenfolge für ein Ausgeben eines zu kopierenden Bildes oder der Strecke für ein Liefern der Kopie gemäß der Erkennung der Seitenzahl auf einem Dokumentenbild.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine Schnittdarstellung zum Erläutern eines Beispieles eines Kopiergerätes, das gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist.

2 ist ein Blockdiagramm zum Erläutern des Bildverarbeitungsteiles eines Kopiergerätes.

3 ist ein Blockdiagramm zum Erläutern des Bildverarbeitungsteiles eines Kopiergerätes.

4 ist ein Blockdiagramm zum Erläutern des Bildverarbeitungsteiles eines Kopiergerätes.

5 ist ein Blockdiagramm zum Erläutern des Bildverarbeitungsteiles eines Kopiergerätes dieser Erfindung, das in den Ansprüchen 1 und 4 definiert ist.

6 ist eine Darstellung zum Erläutern der Operationen einer Seitenzahl-Erkennungseinheit.

7 ist eine Darstellung zum Erläutern eines Beispieles eines Verfahrens zum Erkennen einer Seitenzahl.

8 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erkennen einer Seitenzahl zeigt.

9 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erkennen einer Seitenzahl zeigt.

10 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erkennen einer Seitenzahl zeigt.

11 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erkennen einer Seitenzahl zeigt.

12 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erkennen einer Seitenzahl zeigt.

13 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur für ein Rand- bzw. Grenzglätten zeigt.

14 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur für ein Rand- bzw. Grenzglätten zeigt.

15 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erfassen eines Mindestwertes von Schwarzpixeln zeigt.

16 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erfassen eines Mindestwertes von Schwarzpixeln zeigt.

17 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Erfassen eines Mindestwertes von Schwarzpixeln zeigt.

18 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Bestimmen der Position einer Seitenzahl gemäß einem isolierten Teil von Schwarzpixeln zeigt.

19 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Bestimmen der Position einer Seitenzahl gemäß einem isolierten Teil von Schwarzpixeln zeigt.

20 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Bestimmen der peripheren Länge eines Schwarzpixel-Teiles einschließlich eines gewissen Punktes von Koordinaten zeigt.

21 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Bestimmen der peripheren Länge eines Schwarzpixel-Teiles einschließlich eines gewissen Punktes von Koordinaten zeigt.

22 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Verarbeiten einer Ziffer einer Seitenzahl durch ein Seitenzahl-Erkennungsverfahren zeigt.

23 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Verarbeiten einer Ziffer einer Seitenzahl durch ein Seitenzahl-Erkennungsverfahren zeigt.

24 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Verändern der Reihenfolge der Ausgabe von Vorlagenkopien zeigt, welche Seitenzahlen gemäß dem Ergebnis der Seitenzahlerkennung dieser wie in den Ansprüchen 1 und 4 definierten Erfindung haben.

25 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur dieser wie in den Ansprüchen 1 und 4 definierten Erfindung zeigt (zum Verändern der Reihenfolge der Ausgabe von Vorlagenkopien die Seitenzahlen gemäß dem Ergebnis der Seitenzahlerkennung haben).

26 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur dieser wie in den Ansprüchen 1 und 4 definierten Erfindung zeigt (zum Verändern der Reihenfolge der Ausgabe von Vorlagenkopien, die Seitenzahlen gemäß einem Ergebnis der Seitenzahlerkennung haben).

27 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur dieser wie in den Ansprüchen 1 und 4 definierten Erfindung zeigt (zum Verändern der Reihenfolge der Ausgabe von Vorlagenkopien, die Seitenzahlen entsprechend dem Ergebnis der Seitenzahlerkennung haben).

28 ist ein Flußdiagramm, das einen Teil der Prozedur zum Verändern der Reihenfolge der Ausgabe von Vorlagenkopien zeigt, die Seitenzahlen entsprechend dem Ergebnis der Seitenzahlerkennung dieser wie in den Ansprüchen 1 und 4 definierten Erfindung haben.

29 ist eine Darstellung, die ein Beispiel eines Aufbaues einer Redigiereinheit zeigt, um es einem Bediener zu ermöglichen, Daten über eine Seitenzahlposition einzugeben.

30 ist eine Darstellung, die ein Beispiel einer Steuertafel für die vorliegende Erfindung zeigt.

31 ist eine Darstellung, die ein Beispiel einer Steuertafel der vorliegenden Erfindung zeigt.

32 ist eine Darstellung, die ein Beispiel einer Steuertafel der vorliegenden Erfindung zeigt.

BEVORZUGTES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL DER ERFINDUNG

Anhand der begleitenden Zeichnungen werden nunmehr bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung in Einzelheiten wie folgt beschrieben:

1 ist eine Schnittdarstellung zum Erläutern eines Beispieles eines digitalen Kopiergerätes, das gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestaltet ist.

Das Kopiergerät hat einen Körper 1 und eine Dokumentenliefervorrichtung 2 zum automatischen Übertragen einer Vorlage 4 von einem Dokumentenliefertrog 3 zu einer spezifizierten Position 5, wo die Vorlage einer Belichtung unterworfen ist.

Gewöhnlich legt ein Bediener die Vorlage 4 an der freiliegenden Stelle 5 auf das Kopiergerät, bevor ein tatsächliches Kopieren erfolgt. Die automatische Dokumentenliefervorrichtung 2 wird in dem Fall des Kopierens eines getrennten Blattes einer Vorlage 4 verwendet. Wenn die Belichtungslampe 6 eine Vorlage 7 beleuchtet, wird das von der Vorlage 7 reflektierte Licht auf einen Spiegel 8 reflektiert, verläuft dann durch eine Linse 9 und tritt in einen CCD-Sensor 22 ein, durch den es in elektrische Signale umgesetzt wird.

Durch den CCD-Sensor 22 aufgenommene Bilddaten werden durch einen in 2 gezeigten Bildprozessor verarbeitet und dann zu einer Laseransteuereinheit 21 geliefert, die ein Laserlicht erzeugt, das gemäß den empfangenen Bilddaten EIN-AUS-gesteuert ist. Das Laserlicht wird mittels eines Spiegels 23 zu einer lichtempfindlichen Trommel 11 gerichtet, die in der durch den Pfeil A gezeigten Richtung drehbar ist. Da die lichtempfindliche Trommel 11 gleichmäßig geladen wird, bevor sie dem Laserlicht durch die Ladevorrichtung 10 ausgesetzt wird, die auf der Stromaufseite der Trommeldrehrichtung bezüglich der belichteten Position der Trommel gelegen ist, wird ein elektrostatisches Latentbild auf der elektrisch geladenen Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 11 durch die Wirkung des Laserlichtes gebildet.

Das auf der lichtempfindlichen Trommel 11 gebildete Latentbild wird mittels des von einem Entwicklerbehälter 13 gelieferten Toners 14 entwickelt, um ein Tonerbild zu erzeugen, das dann durch die Kopiereinheit 17 zu einem Papierblatt 16, das von einer Papierkassette 14 geliefert ist, übertragen und darauf durch eine Fixiereinheit 19 fixiert wird. Das auf einer Seite bedruckte Papierblatt wird zu einem Bildseiteoben-Trog 25 oder einem Bildseite-unten-Trog 26 geliefert. Toner, der auf der lichtempfindlichen Trommel 11 zurückbleibt, wird durch eine Reinigungseinheit 20 abgeführt bzw. gelöscht.

Die 2 bis 5 sind Blockdiagramme zum Erläutern von Beispielen von jeweiligen Bildverarbeitungsteilen von entsprechend der Erfindung ausgebildeten Kopiergeräten. Vorlagenbilddaten, die durch einen CCD-Sensor 22 eingelesen sind, werden in einem A/D-Umsetzer 31 in Digitalsignale umgesetzt, die durch eine Schattenkorrektureinheit 32 korrigiert, durch eine Binärisiereinheit 33 binärisiert und in einem Bildspeicher 34 gespeichert werden.

In dem Ausführungsbeispiel von 2 liest eine Seitenzahl-Erkennungeinheit 37 eine auf die Vorlage gedruckte Seitenzahl aus ihren in dem Bildspeicher 34 gespeicherten Bilddaten unter Verwendung eines Arbeitsspeichers 36 für Bilddaten, der mit der Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 für den Seitenzahl-Erkennungsprozess verbunden ist. Die Bilddaten, die in dem Bildspeicher 34 gespeichert sind, werden zu einer Laseransteuereinheit 31 übertragen, um weiterhin Laserlicht ausgesetzt zu sein. Eine Steuereinheit 38 prüft die Seitenzahl und erzeugt einen Binderand an einer geeigneten Position auf dem gespeicherten Bild. In dem gezeigten Fall ist ein Binderand von etwa 20 mm vorgesehen.

Weiterhin entscheidet die Steuereinheit 38 gemäß der erkannten Seitenzahl, ob ein Blatt auf einer Seite oder beiden Seiten zu bedrucken ist.

In dem Ausführungsbeispiel für 3 liest die Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 die auf die Vorlage gedruckte Seitenzahl aus deren Bilddaten, die in dem Bildspeicher 34 gespeichert sind, mittels des Arbeitsspeichers 36, der mit der Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 für den Seitenzahl-Erkennungsprozess verbunden ist. Die Bilddaten, die in dem Bildspeicher 34 gespeichert sind, werden zu einer Laseransteuereinheit 21 übertragen, um weiter mit Laserlicht belichtet zu sein. Eine Bilddaten-Verarbeitungseinheit 39 führt das Verarbeiten (Löschen-Korrigieren) des Seitenzahlteiles des Bildspeichers 34 gemäß der Erkennung durch, die von der Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 vorgenommen ist.

In dem Ausführungsbeispiel von 4 führt eine Steuereinheit 38 ein Prüfen auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Seitenzahl durch Erzeugen eines Alarmsignales durch einen Summer und die Entscheidung eines Kopierens auf der Vorder- oder Rückseite eines Papierblattes auf der Grundlage des Seitenzahl-Erkennungsergebnisses aus.

In dem Ausführungsbeispiel von 5 hat der Bildspeicher 34 drei Speichereinheiten 34a, 34b und 34c zum Zwischenspeichern von drei getrennten Seiten von Bildern, um die Funktion zum Ändern der Reihenfolge von deren Produktion zu realisieren.

Ein Bildwählerschalter 41, der zwischen der Binärisiereinheit 33 und dem Bildspeicher 34 (Speichereinheiten 34a, 34b und 34c) vorgesehen ist, arbeitet, um eine der drei Bildspeichereinheiten entsprechend den Befehlen von einer Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit zu wählen.

Eine Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 liest die auf die Vorlage gedruckte Seitenzahl aus ihren in dem Bildspeicher 34 gespeicherten Bilddaten unter Verwendung des Arbeitsspeichers 36, der mit der Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 für ein Seitenzahl-Erkennungsverarbeiten verbunden ist.

Die Seitenzahlen, die aus den Bilddaten ausgelesen sind, werden in dem in Tabelle 1 gezeigten Format angeordnet und in dem Seitenzahlspeicher 43 gespeichert, der aus einem Schreib/Lese-Speicherchip, der einen Zugriff von der Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 erlaubt, und der Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit 44 aufgebaut ist. Die Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit 44 prüft die Seitenzahl und wählt einen geeigneten Bildspeicher. Wenn zu dieser Zeit die Vorlagen in aufsteigender Reihenfolge von ihren Seitenzahlen gelesen werden, wird ein Lieferungspfad-Wählerschalter 47 voreingestellt, um Kopien zu einem Bildseiten-unten-Aufnahmetrog 26 zu liefern, wie dies in 1 gezeigt ist. Wenn die Vorlagen in der absteigenden Reihenfolge von ihren Seitenzahlen gelesen werden, wird der Lieferungspfad-Wählerschalter 47 voreingestellt, um Kopien zu dem Bildseiten-oben-Aufnahmetrog 25 zu richten, wie dies in 1 gezeigt ist.

Die Bilddaten von den gewählten Bildspeichereinheiten 34a, 34b und 34c werden zu einer Laseransteuereinheit 21 gesandt, die das Bild durch Laserlicht zu einer elektrisch geladenen umlaufenden lichtempfindlichen Trommel 11 überträgt. Die Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit 44 schaltet den Summer 46 ein, um einen Alarm zu verursachen, wenn das Ergebnis hinsichtlich der Prüfung der Seitenzahlen angibt, dass die zwei Bilder mit der gleichen Seitenzahl in den Bildspeichereinheiten 34a, 34b und 34c gespeichert sind, oder der Bediener versucht, die nächste Vorlage trotz des Nichtvorhandenseins eines leeren Bildspeichers einzugeben. [Tabelle 1] Vorlagen-Nummer Bildspeicher-Nummer Seitenzahl 1 1 10 2 2 11 3 3 9 4 2 8 5 1 6 6 3 7 7 2 4 8 3 5 9 1 3

Die Zahl "n" einer Vorlage gibt an, dass die Vorlage an dem n-ten Platz nach Starten der Kopierarbeit gelesen wurde.

Tabelle 1 zeigt ein Beispiel eines Speicherformates des Seitenzahlspeichers 43, der Speichereinheiten umfaßt. Die Nummer in der linken Spalte "Vorlagen-Nummer" bedeutet die Vorlagenzahl, die abgetastet wurde. In der mittleren Spalte der Tabelle 1 sind die Zahlen bzw. Nummern von Bildspeichereinheiten gezeigt, in welchen jeweils abgetastete Bilder gespeichert sind, und in der rechten Spalte sind erkannte Seitenzahlen der Vorlagen gezeigt. Obwohl Tabelle 1 Vorlagen-Nummern 1 bis 9 enthält, hat der praktische Bildspeicher ausreichend Kapazität, um die zu kopierenden Bilder zu verarbeiten und zu speichern.

Die 6A bis 6E veranschaulichen die Schritte der Verarbeitung durch die Seitenzahl-Erkennungseinheit. In dem dargestellten Fall bestimmt die Seitenzahl-Erkennungseinheit eine schwarze Pixels enthaltende Fläche auf einem Vorlagenbild und erkennt die digitalen oder Ziffermuster in einem spezifischen konvexen Teil der Fläche oder den isolierten Teil der schwarzen Pixels als die Vorlagenseitenzahl. Da Bilddaten, die durch einen CCD-Sensor 22 gelesen sind, binärisiert sind, werden die in dem Bildspeicher gespeicherten Bilddaten zuerst einem Glätten unterworfen, um kleine getrennte schwarze Pixels, die durch die Wirkung von Rauschen oder Störungen erzeugt sind, vor einem Verarbeiten zu entfernen (6A). Da der Hintergrund des Vorlagendokumentes gewöhnlich leer ist, wird eine durch schwarze Pixels auf dem Vorlagenbild eingenommene Fläche bestimmt und gleichzeitig mit schwarzen Pixels gefüllt, und deren Grenze wird geglättet, um das in 6B gezeigte Muster zu erhalten.

Die 6C bis 6E veranschaulichen wie die Lage einer Seitenzahl auf einem Bild nach dem Verarbeitungsschritt von 6B spezifiziert wird. Es gibt zwei Methoden, von denen eine die Lage der Seitenzahl durch Vergleichen der konvexen Teile der Fläche der schwarzen Pixels (6C und 6D) bestimmt, und von denen die andere die Lage der Seitenzahl durch Vergleichen der isolierten Linien von schwarzen Pixels bestimmt (6E). In beiden Fällen wird ein digitales bzw. Ziffermuster in dem gewählten konvexen oder isolierten Teil als die Seitenzahl des Vorlagenbildes erkannt. Da ein digitales oder Ziffermuster der Seitenzahl für jedes Vorlagenbild in einer Fläche einer konstanten Größe eingeschlossen sein kann, wird eine Maske 51, die in der in 6C gezeigten Weise gemessen ist, angenommen und auf jede Grenze der Schwarzpixel-Fläche derart plaziert, dass die Grenzlinie der Fläche die Mitte der Maske 51 passieren kann. In der Maske enthaltene schwarze Pixels werden sodann gezählt. Wenn die Maske 51 eine konvexe Gestalt bedeckt, die in der Abmessung ähnlich ist und eine obere Linie hat, welche auf die Mittenlinie der Maske 51 gelegt ist, wie dies in 6D gezeigt ist, kann sie eine reduzierte Anzahl von schwarzen Pixels enthalten. Alle Grenzteile werden mit der Maske 51 geprüft, und eine Lage (Koordinaten), bei der die geringste Zahl von schwarzen Pixels gezählt wird, wird als die Mitte des konvexen Teiles bestimmt, der die Seitenzahl enthält.

6E veranschaulicht das Verfahren zum Spezifizieren der Lage der Seitenzahl durch Vergleichen der Abmessungen der isolierten (getrennten) Linien von schwarzen Pixels. In diesem Fall wird jede Linie als ein isolierter Block von schwarzen Pixels behandelt, deren Grenz-(Umfangs-)Länge gemessen wird, indem ab einem Punkt darauf abgetastet wird. Diese Operation wird an allen isolierten Blöcken wiederholt. Ein isolierter schwarzer Block von der geringsten Umfangslänge wird als die Seitenzahl enthaltend festgelegt.

Die 7A bis 7C sind eine Darstellung zum Erläutern, wie Zahlen (Seitenzahlen bzw. -nummern) in dem durch die Schritte von 6 bestimmten Teil zu erkennen sind. Die Seitenzahl wird Ziffer für Ziffer erkannt. Eine Fläche, die im Wesentlichen in der Abmessung einem Seitenzahlblock entspricht, der gewöhnlich in einem Buch verwendet wird, wird gleichmäßig in 64 (8 × 8) Blöcke unterteilt, wie dies in 7A gezeigt ist, und ein Verhältnis des Schwarzpixel-Vorhandenseins in jedem Block wird berechnet, wie dies in 7B gezeigt ist. Das Ergebnis der Berechnung wird mit den Daten verglichen, die zuvor durch Berechnen an typischen digitalen oder Ziffermustern erhalten sind. Eine Zahl, deren bekanntes digitales Muster (wie in 7C gezeigt, rechte Seite) am meisten in Korrelation mit dem Rechenergebnis ist, wird als die Seitenzahl oder ein Element hiervon gefunden (7C).

8 bis 12 sind Flußdiagramme, die die Prozedur für das Verarbeiten der 6A bis 6D zeigen.

Es ist angenommen, dass ein Bildspeicher 34 und ein Arbeitsspeicher 36 jeweils 3500 Pixels in einer X-Richtung und 4800 Pixels in einer Y-Richtung haben (6A) und es erlauben, darin das Bild mit einer Auflösung von 16 Pixels je Millimeter zu schreiben. Die in dem Bildspeicher 34 gespeicherten Bilddaten werden in den Arbeitsspeicher 36 kopiert (Schritt 1 von 8).

In dem Arbeitsspeicher 36 wird der Glättungsprozess ausgeführt, um Rauschen oder Störungen zu entfernen (Schritt 2 von 8).

Arrays bzw. Anordnungen BOUND_X1 und BOUND_X2 zum Speichern der Positionen der Grenzlinien von Teilen A bzw. B von 6B werden alle bis 0 gelöscht (Schritt 3). Arrays BOUND_X1, _X2 haben eine Größe von 4800 Pixels entsprechend der Größe der Pixels in der Y-Richtung. Variable X und Y der Koordinaten in dem Arbeitsspeicher 36 werden als 1 angenommen (Schritt 4 und Schritt 5). Ein Bildabtasten wird ausgeführt, um die Grenzlinie zu unterscheiden.

Pixels "X" (startend bei X = 1) werden in der positiven Richtung abgetastet. Eine Position, bei welcher ein Schwarzpixel zuerst gefunden wird, wird in BOUND_X1[Y] (Schritt 6 → Schritt 9) gespeichert. Nach X = 3500 wird ein Abtasten an Pixels X in der negativen Richtung ausgeführt (Schritt 10 bis Schritt 12), und eine Position, bei welcher ein Schwarzpixel zuerst gefunden wurde, wird in BOUND_X2[Y] gespeichert (Schritt 13). Wenn kein Schwarzpixel durch Abtasten von X = 1 bis X = 3500 gefunden wird, wird das Abtasten in der Umkehrrichtung ausgelassen (Schritt 6 → Schritt 7 → Schritt 8 → Schritt 14). Die oben beschriebenen Operationen werden an Pixels von Y = 1 bis Y = 4800 wiederholt (Schritt 14 → Schritt 15 → Schritt 5).

Die Koordinate X wird durch Y ersetzt, und ein ähnlicher Prozess wird an BOUND_Y1[X], BOUND_Y2[X] ausgeführt (Schritt 16 bis Schritt 28 von 9). BOUND_Y1 und BOUND_Y2 sind Arrays zum Speichern von Positionen von Grenzlinien von Teilen C bzw. D von 6B. Jedes Array hat eine Größe von 3500 Pixels entsprechend der Größe des Pixels in einer X-Richtung.

Um die Grenze zu glätten, werden Mittelwerte von Koordinaten eines Pixels und beiden benachbarten Pixels von den Werten von BOUND_X1[Y] in dem Bereich von Y = 1 bis Y = 4800 berechnet, und es wird zu BOUND_X1[Y] zurückgekehrt (Schritt 29 und Schritt 30 von 10). Ein ähnliches Verarbeiten wird an BOUND_Y2, _Y1, _Y2 ausgeführt (Schritt 31 bis Schritt 36).

Die 13 und 14 zeigen Flußdiagramme zum Erläutern einer Glättungsprozedur, die allgemein auf BOUND_X1, _X2, -Y1, Y2 angewandt ist (durch Adressen Bezug genommen). Grundsätzlich wird ein arithmetischer Mittelwert aus den Koordinatenwerten einer gerade bemerkten Position und einer um ein Pixel in positiver Richtung verschobenen Position berechnet.

Eine Variable "i", die eine gerade bemerkte (einseitig gerichtete) Koordinate darstellt, wird initialisiert (Schritt 56 von 13) und ADDRESS[i] wird geprüft. Da ADDRESS[i] 0 für eine Linie ist, in welcher kein schwarzes Pixel bzw. Schwarzpixel erfaßt wird (Schritt 57 bis Schritt 58), wird eine Koordinate, die nicht gleich zu 0 ist, in der negativen Richtung von der bemerkten Koordinate gesucht (Schritt 58 bis Schritt 62, Schritt 63).

Da ein Abtasten in der negativen Richtung von dem Ende der Pixels nicht einen Punkt erfassen kann, der die Koordinate ≠ 0 hat, wird ein Wert 9999, der "außerhalb von Schranken" angibt, in ADDRESS[i] gesetzt (Schritt 60–Schritt 64).

Da ein Punkt mit der Koordinate ≠ 0 nicht durch weiteres Abtasten erfaßt werden kann, wenn ADDRESS[i] 9999 beträgt, wird ein Wert 9999 darin plaziert (Schritt 60 → Schritt 64).

Wenn ADDRESS[i] ≠ 0 von zuerst an vorliegt (Schritt 57) und wenn ein Punkt einer Koordinate ≠ 0 durch Abtasten in der negativen Richtung erfaßt wird (Schritt 63 → Schritt 67), dann werden die jeweiligen Werte in dem Platz "a" gespeichert.

Im Wesentlichen wird die gleiche Prozedur an der Schwelle der nächsten Koordinate ausgeführt. In diesem Fall wird jedoch ein Abtasten in der positiven Richtung vorgenommen, wenn ein bemerktes Pixel bei 0 ist (Schritt 68 bis Schritt 69 von 14). Wenn ein Abtasten das Ende der Grenze oder die voreingestellte Endmarke (= 9999) erreicht, wird die Endmarke gesetzt (Schritt 70, Schritt 71 → Schritt 72). Wenn der Punkt mit einer Koordinate ≠ 0 bestimmt wird, wird der Koordinatenwert in den Platz "b" gesetzt, und der Mittelwert wird berechnet (Schritt 77, Schritt 75 → Schritt 76). Die oben erwähnte Prozedur wird wiederholt, bis "i" den Maximalwert annimmt.

Um Pixels in einem durch BOUND_X1, _X2, _Y1, _Y2 definierter Bereich mit schwarzen Pixels zu ersetzen, wird jedes Pixel (X, Y) in Schwarz unter der Bedingung umgesetzt, dass die Koordinate (X, Y) gegeben ist durch:

BOUND_X1[Y] ≤ X ≤ BOUND_X2[Y] und

BOUND_Y1[X] ≤ Y ≤ BOUND_Y2[X]

(Schritt 39 bis Schritt 41 von 11).

Der oben erwähnte Prozess wird an allen Koordinaten ausgeführt (Schritt 37 bis Schritt 45). Folglich werden Pixels innerhalb der Grenze einer Fläche von schwarzen Pixels mit schwarzen Pixels ersetzt, und die Grenzkoordinaten werden in BOUND_X1, _X2, _Y1, _Y2 geschrieben.

Die Seitenzahl wird zu 100×100 Pixels in der Größe angenommen (Schritt 46 von 12). Ein Verarbeiten wird ausgeführt, indem eine Maske von 100×100 Pixels in der Größe auf jeden Grenzteil plaziert wird und indem die darin enthaltenen schwarzen Pixels gezählt werden (Schritt 47 bis Schritt 54 von 12). Der zählbare Wert wird bei einem Maximalwert (= 100×100) voreingestellt (Schritt 46 von 12). Die Koordinate einer Seitenzahl wird als diejenige eines konvexen Teiles bestimmt, in welchem eine Minimalzahl von schwarzen Pixels gezählt wird (Schritt 55 von 12).

Die 15 bis 17 veranschaulichen allgemein die Prozedur zum Verarbeiten der Erfassung von der kleinsten Zahl der schwarzen Pixels für die Arrays BOUND_X1 bis BOUND_Y2.

Wie in 13 und 14 gezeigt ist, wird der numerische Code 9999 an den Endteil von BOUND_ gesetzt. Der Teil mit ADDRESS[i] ≠ 9999 wird gesucht (Schritt 80 von 15).

Im Fall dX = 0 hat der Bildspeicher ein Koordinatensystem, in welchem ADDRESS[i] die Abszisse ist (x-Achse), und i ist die Ordinate (y-Achse), während in dem Fall von dX ≠ 0 es ein Koordinatensystem aufweist, in welchem ADDRESS[i] die Ordinate (y-Achse) ist, und i ist die Abszisse (x-Achse) (Schritt 81 bis Schritt 83 von 15).

In dem Arbeitsspeicher wird die Zahl von schwarzen Pixels in einem Bereich von ±50 Pixels bezüglich der oben erwähnten Koordinaten gezählt (Schritt 84 bis Schritt 91 von 15 und 16). Ein Zeichen J bezeichnet einen Zähler.

Wenn die Zahl der gezählten schwarzen Pixels kleiner als der in COUNT voreingestellte Wert ist, wird die Zahl in COUNT gesetzt, und gleichzeitig werden die Koordinaten in XX und YY gesetzt (Schritt 93 von 17).

Die oben erwähnte Prozedur wird wiederholt, bis die Endmarke 9999 erfaßt wird (Schritt 95 von 17 → Schritt 81 von 15).

Die 18 und 19 sind Flußdiagramme, die die Prozedur zum Bestimmen der Lage einer Seitenzahl unter den isolierten Blöcken von schwarzen Pixels in dem in 6E gezeigten Bild darstellen.

Der Arbeitsspeicher wird gelöscht, um weiße bzw. Weißpixels zu haben (Schritt 96 von 17).

Wenn ein gewisses Pixel in dem Bildspeicher schwarz ist (Schritt 99 bis Schritt 100), werden ein Pixel mit entsprechenden Koordinaten und 32 Pixels, die darin in dem Arbeitsspeicher vorliegen, in schwarze Pixels umgesetzt (Schritt 100 bis Schritt 106), wodurch sich das Schwarzpixelbild entsprechend einem anfänglichen schwarzen Pixelteil in dem Bildspeicher auf 2 mm im Radius ausdehnt und die relativ nahen schwarzen Pixels aneinandergrenzen, um einen getrennten schwarzen Block zu bilden. Die oben erwähnte Prozedur wird für jede Koordinate wiederholt (Schritt 107, Schritt 108 → Schritt 99 und Schritt 109, Schritt 110 → Schritt 98).

Nach Abschluß des oben erwähnten Prozesses wird die Umfangslänge von jedem separaten Block der schwarzen Pixels ausgeführt. Hierzu wird ein Zähler COUNT zum Zählen einer geringsten Umfangslänge eines Schwarzpixel-Blockes zuerst auf eine Umfangslänge von dem Bildbereich insgesamt gesetzt, und der Speicher der Koordinaten (XX, YY) zum Speichern von Koordinaten des Blockes mit der geringsten Umfangslänge wird bei (1, 1) initialisiert (Schritt 111 und Schritt 112 von 19).

Wenn ein durch Koordinaten XX, YY in dem Arbeitsspeicher definierter Block aus schwarzen Pixels ist, wird dessen Umfangslänge entsprechend einer in 20 und 21 gezeigten Prozedur berechnet, und das Ergebnis wird in dem Platz B gespeichert (Schritt 116 von 19).

Wenn B < COUNT vorliegt, ist der Block gegenwärtig geringer, und seine Umfangslänge und Koordinaten werden gehalten (Schritt 117 bis Schritt 118).

Der oben erwähnte Prozess wird für alle separaten Blöcke von schwarzen Pixels ausgeführt, wodurch die Koordinatenwerte des Schwarzpixel-Blockes einer geringsten Umfangslänge in den Speicherbereich XX, YY gesetzt wird (Schritt 123 von 19).

Die 20 und 21 sind Flußdiagramme zum Erläutern der Prozedur zum Bestimmen der Umfangslänge eines Schwarzpixel-Blockes einschließlich eines gewissen Punktes mit den Koordinaten (X, Y) in einem Bild. Das Bild wird von dem Punkt (X, Y) in der negativen Richtung der Y-Achse abgetastet, bis die Koordinaten eines ersten weißen Pixels erfaßt werden (Schritt 124 bis 126 von 20). Die Koordinaten eines Punktes direkt vor dem erfaßten Punktkoordinaten werden in TX, TY, SX, SY gesetzt. Gleichzeitig wird ein Wert D bei 2 gesetzt und der Wert B zum Zählen einer Umfangslänge wird bei 1 gesetzt (Schritt 127 von 20).

Ein Zeichen D bezeichnet die Richtung eines Abtastens, das aus einem bemerkenswerten Pixel spezifiziert ist, in dem eine der Zahlen 1, 2, 3 und 4 (d. h. eine von vier Richtungen) gesetzt wird, wie dies in 20 gezeigt ist.

Die erforderliche Abtastrichtung D wird bestimmt (Schritt 128 → Schritt 129 Schritt 130, Schritt 131, Schritt 132 von 20).

Ein benachbartes schwarzes Pixel wird bestimmt, wenn der Arbeitsspeicher bei einem Punkt (TX + dX, TY + dY) schwarz ist (Schritt 133 bis Schritt 134 von 21).

TX und TY werden in der gleichen Richtung verschoben. Gleichzeitig wird die Umfangslängenzahl um +1 erhöht, und D wird bei –1 für ein weiteres Abtasten gesetzt. Wenn ein weißes Pixel erfaßt wird (Schritt 133 bis Schritt 133'), wird D bei +1 gesetzt, und ein Abtasten wird erneut ausgeführt. In diesem Fall kehrt D zu 1 zurück, falls D > 4 vorliegt (Schritt 134' und Schritt 135').

Die oben erwähnte Prozedur wird wiederholt, bis TX gleich zu SY wird und TY gleich zu SY wird. Ein Zählerstand, der eine Blockumfangslänge anzeigt, wird in B gesetzt.

Um die Erläuterung zu vereinfachen, wird in dem gezeigten Fall das Verarbeiten an allen Pixels ausgeführt, jedoch ist es auch möglich, Pixel zu maskieren, die einen Block enthalten, dessen Grenze gezählt wurde, um ein Doppelzahlen zu vermeiden, wodurch das Verarbeiten wirksamer ausgeführt werden kann.

Die 22 und 23 sind Flußdiagramme, die anzeigen, wie eine Zahl in der in 7 dargestellten Prozedur zu verarbeiten ist.

64 (8×8) Blöcke, die jeweils aus 10×10 Pixels bestehen, werden auf den Bilddaten angenommen, die durch die Koordinaten X, Y spezifiziert sind, wie dies durch das in 8 bis 17 oder 8 bis 20 gezeigte Verarbeiten definiert ist (Schritt 137 von 22). Die Anzahl von schwarzen Pixels in jedem Block (10×10 Pixels) wird gezählt (Schritt 140 bis 147). 64 (8×8) Blöcke werden in Schritten 138 bis Schritten 139 und Schritt 148 bis Schritt 151 verarbeitet.

Die erhaltenen Daten werden mit den gezählten Daten für jedes Ziffermuster verglichen, das zuvor durch eine ähnliche Methode vorbereitet wurde, um den Koeffizienten der Korrelation dazwischen zu bestimmen (Schritt 153 von 23).

Die Muster von Zahlen 0 bis 10 werden nacheinander verändert und mit den erhaltenen Daten verglichen (Schritt 152 bis Schritt 157 von 23), und die Zahl mit der höchsten Korrelation wird als eine Seitenzahl oder eine Ziffer hiervon gewählt (Schritt 158).

In der Praxis kann eine Seitenzahl aus mehreren Ziffern zusammengesetzt sein. Demgemäß wird der oben erwähnte Block um eine bestimmte Entfernung versetzt, und der gleiche Prozess wird daran wiederholt, um die nächste Zahl zu bestimmen. Eine Vielzahl von bekannten Zahlen, welche Ziffermuster in höchster Korrelation mit den erhaltenen Daten sind, wird als eine Seitenzahl bestimmt. Um die Genauigkeit der Seitenzahlerkennung zu steigern, ist es auch möglich, die Erkennungsoperationen an einer Vielzahl von Teilen (Koordinaten) vorzunehmen, wenn ein Teil, der als eine Seitenzahl enthaltend erkannt ist, sich als eine zu schwache Korrelation mit den bekannten Ziffermustern habend erweist.

Die 24 bis 28 sind Flußdiagramme, um zu erläutern, wie eine Reihenfolge zum Herausstellen von Vorlagenbildern gemäß dem Ergebnis der Seitenzahlerkennung verändert wird, wenn eine mit Seiten versehene Vorlage (beispielsweise ein Buch) in einem digitalen Kopiergerät gemäß der vorliegenden Erfindung kopiert wird (diese Merkmale sind in Patentanspruch 5 beansprucht).

Es wird angenommen, dass 3 oder mehr Vorlagen kopiert werden.

Die Vorlagen Nummern 1 bis 3 werden nacheinander abgetastet und in den Bildspeichereinheiten 34a, 34b bzw. 34c gespeichert (5). Die Seitenzahl-Erkennungseinheit 37 erkennt Seitenzahlen der ersten, zweiten und dritten Vorlagenbilder, beispielsweise 10, 11 bzw. 9 (Schritt 207 von 24). Ein Speicherelement P [x, 1] eines Seitenzahlspeichers 43 zeigt den Bildspeicher für die Vorlagenzahl x, die in Tabelle 1 gezeigt ist, an, und das Speicherelement P [x, 2] gibt die Seitenzahl an.

In dem Zeitpunkt, wenn die drei Vorlagen abgetastet sind, wird P[ ] gesetzt. X[ ] ist ein Indexarray von drei Elementen zum Beziehen auf Speicherelemente des Seitenzahlspeichers 43.

In Schritt 211 wird jedes X[i] gesetzt, um das i-te Element P[ ] des Seitenzahlspeichers anzugeben. N, das die nächste Vorlagenzahl anzeigt, wird zu 5 gesetzt (Schritt 212).

In diesem Zeitpunkt erfolgt eine Prüfung für ein doppeltes Lesen der gleichen Vorlage (Schritt 212 bis 215 von 24). Wenn dieselbe Seitenzahl zweimal erkannt wird, wird ein Alarm durch Einschalten des in 5 gezeigten Summers 46 abgesetzt. Der Prozess kehrt zum Eingeben der ersten Vorlage zurück (Schritt 213, Schritt 214, Schritt 215 → Schritt 218 → Schritt 207). Die Seitenzahl P[1, 2] der ersten abgetasteten Vorlage und die Seitenzahl P[3, 2] der dritten abgetasteten Vorlage werden miteinander verglichen, um zu bestimmen, dass die Vorlagen in aufsteigender Reihenfolge von ihren Seitenzahlen {Schritt 219 → Schritt 220 von 25) oder in der absteigenden Reihenfolge von ihren Seitenzahlen (Schritt 219 → Schritt 223) abgetastet wurden.

Wenn die Vorlagen in der aufsteigenden Reihenfolge von ihren Seitenzahlen abgetastet werden, wird D auf 1 gesetzt, um die aufsteigende Reihenfolge anzuzeigen, und ein Papierlieferpfad-Wählerschalter 47 (wie in 5 gezeigt) wird gesetzt, um den Bildseite-unten-Trog zu wählen (Schritt 220).

Wenn die Vorlagen in der absteigenden Reihenfolge von ihren Seitenzahlen abgetastet werden, wird D auf –1 gesetzt, und der Bildseite-oben-Trog wird gewählt (Schritt 223).

Seitenzahlen P[1, 2] und P[2, 2] der ersten Vorlage und der zweiten Vorlage werden miteinander verglichen, und die Seitenzahl, die der Seitenzahl des Dokuments vorangeht, das zuerst zu kopieren ist, wird in PP gesetzt (Schritt 222 und Schritt 225).

Die Seitenzahlen der Vorlagen X[1]–X[3] werden verglichen, und ein minimaler Indexwert "i" von X[ ] wird gesetzt (Schritt 226 bis Schritt 231 von 26). Die Daten der Vorlage, die durch X[i] spezifiziert sind, sind die als nächstes auszugebenden Bilddaten. Es erfolgt eine Überprüfung, ob die Bildseitenzahl P[x[i], 2] gleich zu dem Wert ist, der bestimmt ist durch Addieren von +1 zu der Seitenzahl der zuletzt ausgegebenen Vorlage (in dem Fall von D = 1) oder durch Subtrahieren von 1 von der Seitenzahl (in dem Fall von D = –1) oder nicht. Wenn die sich ergebende Überprüfung NEIN ergibt, d. h. die Seitenzahl falsch ist, wird ein Alarm angesetzt (durch Betätigen des Summers 46 von 5), und ein weiteres Verarbeiten wird gelöscht (Schritt 232 → Schritt 244 → Schritt 245 von 33).

Wenn die Seitenzahl normal ist, werden die Bildspeicherdaten, die durch P[X[i], 1] bezeichnet sind, ausgegeben (Schritt 232 bis Schritt 233). Die Seitenzahl P[X[i], 2] wird in PP für ein weiteres Überprüfen in Schritt 232 gespeichert (Schritt 234).

Wenn das End- oder Abschlußsignal eingegeben wird, indem eine Buchkopiertaste 66 auf der in 30 gezeigten Steuereinheit nach AUS gedreht wird, sind "i" und "j" bei einem Wert, der von dem gegenwärtigen Wert "i" verschieden ist (Schritt 236–Schritt 237, Schritt, 240 von 27), und Seitenzahlen, die durch "i" und "j" in P[X[i], 2] und P[X[j], 2] angezeigt sind, werden verglichen (Schritt 240).

Wenn die Ausgabereihenfolge von j nach 1 ist, werden i und j miteinander ersetzt (Schritt 241). Die durch "i" und "j" spezifizierten Bildspeicherdaten werden in der bezeichneten Reihenfolge ausgegeben, und die Kopierarbeit wird beendet.

Wenn die Kopierarbeit in Schritt 235 in 26 nicht beendet ist, wird die nächste Vorlagenkopie in den durch P[X[i], 1] definierten Bildspeicher gelesen (Schritt 248 von 28). Da das eingelesene Bild von einer N-ten Vorlage ist, wird die Bildspeicherzahl P[X[i] in P[N, 1] eingegeben, und eine erkannte Seitenzahl wird in P[N, 2] eingegeben (Schritt 247 und Schritt 248 von 28). Eine Überprüfung erfolgt, ob die gleiche Zahl des Bildes in den Bildspeicher gelesen wurde (Schritt 249 bis Schritt 252). Wenn dort die gleiche Seitenzahl ist, geht ein Alarm los (durch Einschalten des Summers 46 in 5), und die Kopierarbeit endet mit einem Alarm (Schritt 250 → Schritt 255, Schritt 256 von 28). Wenn das Überprüfungsergebnis in Ordnung ist (Schritt 252 bis 254) werden X[i] und N gesetzt, und das Verarbeiten kehrt zu Schritt 226 von 26 zurück.

In dem Fall von Tabelle 1 sind die oben erwähnten Verarbeitungsoperationen wie folgt:

Vorlagen-Nummern 1, 2 und 3 werden in die jeweiligen Bildspeichereinheiten 1, 2 und 3 (34a, 34b und 34c von 5) geschrieben, und deren Seitenzahlen werden als 10, 11 bzw. 9 erkannt (Schritt 275 bis Schritt 215 von 24).

Die Seitenzahl der ersten Vorlage ist größer als die der dritten Vorlage, weshalb die Reihenfolge der Ausgabe der Vorlagenbilder als eine absteigende Reihenfolge beurteilt wird.

Folglich wird der Bildseiten-oben-Trog gewählt und D wird auf –1 gesetzt (Schritt 219–Schritt 223 von 25). Da die Seitenzahl der zweiten Vorlage größer als diejenige der ersten Vorlage ist, wird Schritt 225 ausgeführt, um PP = 12 zu setzen.

Die Schritte 226, 228 und 231 (26) werden durchgeführt, um i = 2 zu erhalten. In Schritt 233 von 26 wird das zweite Vorlagenbild von dem Bildspeicher 2 ausgegeben, um PP = P[X[2], 2] = 11 zu erhalten (Schritt 234).

In Schritt 246 von 28 wird die vierte Vorlage in den Bildspeicher 2 geschrieben. Schritt 247 wird durchgeführt, um P[4, 1] = P[2, 1] = 2 zu erhalten. In Schritt 248 wird die erkannte Seitenzahl 8 in P[4, 2] gespeichert.

X[2] = 4 (Schritt 253) und N ≠ 5 (Schritt 254) werden ausgeführt. Folglich wird der Inhalt von X[i] jeweils zu 1, 4 bzw. 3 bei i = 1, 2 und 3. Das Verarbeiten kehrt zu Schritt 226 von 26 zurück, um die Vorlagen-Nummern 1, 4 und 3 zu verarbeiten.

29 veranschaulicht ein Beispiel einer Redigiervorrichtung, die durch einen Benutzer verwendet wird, um die Lage einer Seitenzahl gemäß einem Verfahren einzugeben, das von demjenigen von 6 abweicht.

Bevor die Kopierarbeit begonnen wird, legt der Benutzer ein Dokument auf die Redigiervorrichtung 70 und bezeichnet die Lage von dessen Seitenzahl mittels eines Stiftes 80.

Ein Eingabeteil hat matrixähnliche Leiter, die ein Magnetfeld mittels einer Zeitteilung erzeugen. Ein Spitzenfühler des Stiftes erfaßt eine magnetische Kraft, um die Information über Koordinaten durch Erfassungszeitverlauf zu erzeugen.


Anspruch[de]
Kopiergerät, das in der Lage ist, auf beiden Seiten eines Papierblattes zu kopieren und eine Erkennungseinheit (37) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass

die Erkennungseinheit (37) zum Erkennen einer Seitenzahl eines Vorlagenbildes geeignet ist,

die Erkennungseinheit (37) die Fläche bestimmt, welche vom Hintergrund verschiedene Farbbildelemente aufweist,

die Erkennungseinheit (37) ein in einem konvexen Bereich oder einem isolierten Bereich vorliegendes Muster mit Ziffern als Seitenzahl erkennt, und

das Kopiergerät eine Änderungseinheit (45) aufweist, die wenigstens entweder die Reihenfolge der zu kopierenden Bilder oder den Beförderungspfad eines Blatt Papiers entsprechend der von der Seitenzahl-Erkennungseinheit (37) gemachten Erkennung ändert.
Kopiergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Speichereinheit (43) zum Aufzeichnen von seitens der Seitenzahl-Erkennungseinheit (37) erkannten Seitenzahlen und eine Alarmeinheit (46), die ein Alarmsignal erzeugt, falls eine gegenwärtig abgetastete Seitenzahl mit der bereits in der Speichereinheit (43) gespeicherten Seitenzahl übereinstimmt oder aufeinander folgend abgetastete Vorlagenseiten die Kapazität der Änderungseinheit (45) zum Ändern der Abfolge von zu kopierenden Bildern übersteigt. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenzahl-Erkennungseinheit (37) ein Muster mit Ziffern in der Nähe der Position eines von einer Koordinaten-Eingabeeinrichtung (22) eingespeisten Signals als Seitenzahl erkennt.






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