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Dokumentenidentifikation DE102007025997A1 10.01.2008
Titel Elektrohydraulisches Steuersystem mit Verriegelungsschutz
Anmelder General Motors Corp., Detroit, Mich., US
Erfinder Long, Charles F., Pittsboro, Ind., US;
Oehme, Clifford H., Avon, Ind., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 04.06.2007
DE-Aktenzeichen 102007025997
Offenlegungstag 10.01.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse F16H 61/26(2006.01)A, F, I, 20070928, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16H 61/68(2006.01)A, L, I, 20070928, B, H, DE   
Zusammenfassung Elektrohydraulisches Steuersystem für ein Getriebe, das einen ersten, einen zweiten und einen dritten wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt. Das Steuersystem umfasst eine Fluiddruck-Hauptquelle und ein erstes, ein zweites und ein drittes Trimmventil, die dazu dienen, das Einrücken des ersten, des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Ein Einrastventil steht mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus in Fluidverbindung, und ein Verriegelungsventil steht mit dem Einrastventil in wahlweiser Fluidverbindung. Das erste Trimmventil, das Einrastventil und das Verriegelungsventil stehen mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung. Das erste Trimmventil dient dazu, Fluiddruck wahlweise zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken, während das Verriegelungsventil dazu dient, Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrohydraulische Steuersysteme für ein automatisch schaltbares Getriebe.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Mehrgang-Fahrzeuggetriebe, insbesondere jene, die Planetengetriebeanordnungen verwenden, erfordern ein hydraulisches System, um für ein nach einem gewünschten Plan gesteuertes Einrücken und Ausrücken der Kupplungen und Bremsen oder Drehmomentübertragungsmechanismen, die dazu dienen, die Verhältnisse in der Planetengetriebeanordnung einzurichten, zu sorgen.

Diese Steuersysteme haben sich aus im Wesentlichen rein hydraulischen Steuersystemen entwickelt, wobei hydraulische Vorrichtungen sämtliche der Steuersignale für elektrohydraulische Steuersysteme erzeugen und wobei eine elektronische Steuereinheit mehrere der Steuersignale erzeugt. Eine elektronische Steuereinheit sendet elektrische Steuersignale an Magnetventile aus, die dann gesteuerte hydraulische Signale an die verschiedenen Arbeits- bzw. Stellventile in der Getriebesteuerung ausgeben.

Bei vielen der früheren rein hydraulischen Steuersysteme und der elektrohydraulischen Steuersysteme der ersten Generation verwendete das Leistungsgetriebe mehrere Freilauf- oder Einwegvorrichtungen, die das Schalten oder Wechseln zwischen Verhältnissen des Getriebes sowohl während des Hochschaltens als auch des Herunterschaltens des Getriebes glätten. Dies nimmt dem hydraulischen Steuersystem ab, die Steuerung einer Überlappung zwischen einem Drehmomentübertragungsmechanismus, der kommt, und einem Drehmomentübertragungsmechanismus, der geht, zu besorgen. Wenn diese Überlappung übermäßig ist, empfindet der Fahrer ein Zittern in dem Antriebsstrang, während dann, wenn die Überlappung zu gering ist, der Fahrer ein Motoraufbrausen oder das Gefühl, antriebslos zu fahren, verspürt. Die Freilaufvorrichtung verhindert dieses Empfinden, indem sie schnell einrückt, wenn das auferlegte Drehmoment von einem Freilaufzustand zu einem Übertragungszustand umgestellt wird.

Das Auftauchen elektrohydraulischer Vorrichtungen ließ das entstehen, was als Kupplung-zu-Kupplung-Schaltanordnungen bekannt ist, um die Komplexität des Getriebes und seines Steuersystems zu reduzieren. Diese elektrohydraulischen Steuersysteme werden im Allgemeinen als kostenreduzierend und den für das Steuersystem erforderlichen Raum reduzierend begriffen.

Außerdem haben sich mit dem Auftauchen hochentwickelterer Steuersysteme die Getriebe von Zweigang- oder Dreiganggetrieben zu Fünfgang- und Sechsganggetrieben entwickelt. In wenigstens einem gegenwärtig verfügbaren Sechsganggetriebe werden gerade mal fünf Reibungsvorrichtungen verwendet, um sechs Vorwärtsgänge, einen Neutralzustand und einen Rückwärtsgang bereitzustellen. Die Drehmomentfähigkeit eines an einem Schaltvorgang beteiligten Drehmomentübertragungsmechanismus (kommend oder gehend) kann durch Kombination eines elektrisch betätigten Magnetventils mit einem Druckregelventil oder Trimmventil zweckmäßig gesteuert werden. In einem typischen System wird das Magnetventil durch Pulsweitenmodulation (PWM) bei gesteuertem Arbeitszyklus aktiviert, um einen Pilot- oder Steuerdruck für das Druckregelventil oder Trimmventil zu entwickeln, das seinerseits dem Drehmomentübertragungsmechanismus Fluiddruck im Verhältnis zu dem Arbeitszyklus des Elektromagneten liefert.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es wird ein elektrohydraulisches Steuersystem für ein automatisch schaltbares Getriebe geschaffen, das einen ersten, einen zweiten und einen dritten wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt. Das elektrohydraulische Steuersystem umfasst eine Fluiddruck-Hauptquelle. Ein erstes, ein zweites und ein drittes Trimmventil dienen dazu, das Einrücken des ersten, des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Es ist ein Einrastventil vorgesehen, das mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus in Fluidverbindung steht, wobei ein Verriegelungsventil mit dem Einrastventil in wahlweiser Fluidverbindung steht. Das erste Trimmventil steht mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung. Das Einrastventil und das Verriegelungsventil stehen mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung. Das erste Trimmventil dient dazu, Fluiddruck wahlweise und variabel zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Das Verriegelungsventil dient dazu, Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Das Einrastventil weist vorzugsweise eine Differenzfläche auf, die dazu dient, es in seiner Stellung zu halten, wenn der erste Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist.

Das automatisch schaltbare Getriebe kann ferner einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus umfassen, wobei das elektrohydraulische Steuersystem ein viertes Trimmventil umfassen kann, das dazu dient, das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Das Verriegelungsventil dient dazu, Fluiddruck wahlweise zu dem vierten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken. Außerdem kann das automatisch schaltbare Getriebe einen fünften Drehmomentübertragungsmechanismus umfassen, wobei das elektrohydraulische Steuersystem ein fünftes Trimmventil umfassen kann, das mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht. Das fünfte Trimmventil dient dazu, das Einrücken des fünften Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.

Das Verriegelungsventil ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass es den Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn dem dritten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Andererseits ist das Verriegelungsventil vorzugsweise so ausgestaltet, dass es Fluiddruck für das dritte Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Das Verriegelungsventil kann auch so ausgestaltet sein, dass es Fluiddruck für das zweite Trimmventil sperrt, wenn dem vierten und/oder dem fünften Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Andererseits kann das Verriegelungsventil so ausgestaltet sein, dass es Fluiddruck für das vierte und/oder das fünfte Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist.

Die obigen Merkmale und Vorteile sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung der besten Arten zum Ausführen der Erfindung schnell deutlich, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen aufgenommen wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Darstellung eines Kraftübertragungsstrangs, der ein automatisch schaltbares Getriebe enthält, das durch das elektrohydraulische Steuersystem der vorliegenden Erfindung gesteuert wird; und

2a, 2b geben zusammengenommen und nebeneinander gelegt eine schematische Darstellung des elektrohydraulischen Steuersystems wieder, das von dem Kraftübertragungsstrang aus 1 verwendet wird, wobei sie das elektrohydraulische Steuersystem in einer Neutralbetriebsart mit zugeschalteter elektrischer Leistung zeigen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

In den Zeichnungen, in denen in allen der mehreren Ansichten gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende Teile repräsentieren, ist in 1 ein Kraftübertragungsstrang 10 mit einer Leistungsquelle 12, einem automatisch schaltbaren Getriebe 14 und einem Achsantrieb 16 gezeigt.

Die Leistungsquelle 12 ist vorzugsweise eine Maschine wie etwa eine Brennkraftmaschine. Das automatisch schaltbare Getriebe 14 umfasst eine Planetengetriebeanordnung mit einer Eingangswelle 18, einer Ausgangswelle 20 und drei Planetenradsätzen 22, 24 und 26, fünf Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3, C4 und C5 und ein elektrohydraulisches Steuersystem 28. Die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C2 sind fluidbetätigte Vorrichtungen des Rotationskupplungstyps, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C3, C4 und C5 fluidbetätigte stationäre Kupplungs- oder Bremsvorrichtungen sind. Das wahlweise Einrücken und Ausrücken der Drehmomentübertragungsvorrichtungen C1, C2, C3, C4 und C5 wird durch das elektrohydraulische Steuersystem 28 gesteuert, wovon Einzelheiten in den 2a und 2b gezeigt sind. Zwischen einer Ausgangswelle 31 der Leistungsquelle 12 und der Eingangswelle 18 des automatisch schaltbaren Getriebes 14 ist ein Fluidkoppler oder Drehmomentwandler 30 vorgesehen. Um die Ausgangswelle 31 und die Eingangswelle 18 zugunsten einer einheitlichen Drehung im Wesentlichen zu verriegeln, ist eine Verriegelungs- bzw. Überbrückungskupplung 32 vorgesehen, um dadurch den Drehmomentwandler 30 zu umgehen und die Betriebsleistungsfähigkeit des Kraftübertragungsstrangs 10 unter bestimmten Betriebsbedingungen zu erhöhen.

Eine elektronische Steuereinheit oder ECU 34 stellt für das elektrohydraulische Steuersystem 28 Steuersignale bereit. Die ECU 34 empfängt mehrere elektrische Signale von dem Fahrzeug, der Leistungsquelle 12 und dem automatisch schaltbaren Getriebe 14 wie etwa die Maschinendrehzahl, den Drosselklappenwinkel oder die Fahrzeuggeschwindigkeit, um einige zu benennen. Diese elektrischen Signale werden als Eingangssignale für einen programmierbaren Digitalrechner, der in der ECU 34 aufgenommen ist, verwendet. Die ECU 34 dient dann dazu, die Steuersignale wie erforderlich zu verteilen, um den Betrieb des automatisch schaltbaren Getriebes 14 in gesteuerter Weise zu ermöglichen.

Die Planetengetriebeanordnung, die in 1 gezeigt ist, stellt vier Vorwärtsübersetzungsverhältnisse oder -bereiche zwischen der Eingangswelle 18 und der Ausgangswelle 20 bereit. In dem ersten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C5 eingerückt. In dem zweiten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C4 eingerückt. In dem dritten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C3 eingerückt. In dem vierten Vorwärtsfahrbereich sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C2 eingerückt. Die Getriebeabstufung stellt auch einen Neutralzustand bereit, wenn die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3, C4 und C5 ausgerückt sind. Außerdem ist ein erster Rückwärtsfahrbereich vorgesehen, bei dem die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C5 eingerückt sind. Es ist ein zweiter Rückwärtsfahrbereich vorgesehen, bei dem die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C4 eingerückt sind.

Der Kraftübertragungsstrang 10 besitzt zwei Drehzahlbereiche mit Drivehome-Fähigkeiten innerhalb des elektrisch variablen Hybridgetriebes 14, falls das elektrohydraulische Steuersystem 28 eine Funktionsstörung oder eine Unterbrechung der elektrischen Leistung erfährt. In den Drive-home-Betriebsarten bei abgeschalteter elektrischer Leistung stellt das elektrohydraulische Steuersystem 28 eine Neutralbetriebsart, bei der der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 eingerückt ist, und eine Vorwärtsbetriebsart, bei der der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 eingerückt ist, als Vorgabe ein.

Wie in den 2a und 2b gezeigt ist, umfasst das elektrohydraulische Steuersystem 28 eine Fluiddruck-Hauptquelle 36 wie etwa von einer Hydraulikpumpe, nicht gezeigt. Die Fluiddruck-Hauptquelle 36 dient dazu, einen Hauptkanal 38 mit Druck zu beaufschlagen. Der Hauptkanal 38 steht mit einem Steuer-Regelventil 40, einem Verriegelungskupplungs- bzw. Überbrückungskupplungs-Trimmventil 42, einem Trimmventil 44, einem Trimmventil 46, einem Trimmventil 48, einem Trimmventil 50, einem Trimmventil 52 und einem C1-Einrastventil 54 in Fluidverbindung. Außerdem dienen mehrere Auslasskanäle, wovon jeder in den 2a und 2b mit "EX" bezeichnet ist, dazu, den Fluiddruck auf Außendruck zu bringen oder abzulassen.

Das Steuer-Regelventil 40 dient dazu, den Fluiddruck in dem Hauptkanal 38 auf einen Steuerdruck in einem Steuerkanal 56 zu reduzieren. Das Fluid in dem Steuerkanal 56 wird zu mehreren Magnetventilen 58, 60, 62, 64, 66, 68 und 70 übertragen. Das Magnetventil 70 ist ein Magnetventil des Ein-Aus-Typs, während die Magnetventile 58, 60, 62, 64, 66 und 68 Magnetventile für variablen Druck sind. Die Magnetventile 58 und 62 sind normal hohe oder normal geöffnete Magnetventile, während die übrigen Magnetventile 60, 64, 66 und 68 normal tiefe oder normal geschlossene Magnetventile sind. Wie Fachleuten bekannt ist, verteilt ein normal geöffnetes Magnetventil den Ausgangsdruck bei Ausbleiben eines Steuersignals für das Magnetventil.

Das Magnetventil 58 dient dazu, einen Ausgangsdruck in einem Kanal 72, der den Vorbelastungsdruck auf das Trimmventil 44 steuert, bereitzustellen. Das Magnetventil 60 dient dazu, einen Ausgangsdruck in einem Kanal 74 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil 46 steuert. Das Magnetventil 62 dient dazu, einen Ausgangsdruck in einem Kanal 76 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil 48 steuert. Das Magnetventil 64 dient dazu, einen Ausgangsdruck in einem Kanal 78 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil 50 steuert. Außerdem dient das Magnetventil 66 dazu, einen Ausgangsdruck in einem Kanal 80 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das Trimmventil 52 steuert. Die Trimmventile 44, 46, 48, 50 und 52 werden durch den Fluiddruck in ihren jeweiligen Kanälen 72, 74, 76, 78 und 80 wahlweise in eine zweite Stellung oder mittels Druck eingenommene Stellung vorbelastet. Wenn die Kanäle 72, 74, 76, 78 und 80 über die entsprechenden Magnetventile 58, 60, 62, 64 und 66 entleert werden oder der Druck darin abgelassen wird, bewegen sich die entsprechenden Trimmventile 44, 46, 48, 50 und 52 in eine erste Stellung oder mittels Feder eingenommene Stellung. Außerdem besitzen die Trimmventile 44, 46, 48, 50 und 52 eine Trimm- oder Druckregelungsstellung zugunsten eines sanften Drehmomentübertragungsmechanismuseinrückens. Es sind Akkumulatorventile 82, 84, 86, 88 und 90 vorgesehen, die mit einem jeweiligen Kanal 72, 74, 76, 78 und 80 in Fluidverbindung stehen. Die Akkumulatorventile 82, 84, 86, 88 und 90 dienen dazu, das Drehmomentübertragungsmechanismuseinrücken durch Dämpfen der Fluiddruckschwankungen in den Kanälen 72, 74, 76, 78 und 80 zu steuern.

Das Magnetventil 68 dient dazu, einen Ausgangsdruck in dem Kanal 92 bereitzustellen, der den Vorbelastungsdruck oder Steuerdruck auf das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 steuert. Das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 besitzt eine mittels Druck eingenommene Stellung, eine mittels Feder eingenommene Stellung, wie in 2b gezeigt ist, und eine Trimm- oder Regelungsstellung. Das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 dient dazu, die Verriegelungskupplung 32 wahlweise einzurücken, um unter bestimmten Betriebsbedingungen die Betriebsleistungsfähigkeit des in 1 gezeigten Kraftübertragungsstrangs 10 zu erhöhen. Um die Verriegelungskupplung 32 einzurücken, überträgt das Verriegelungskupplungs-Trimmventil 42 wahlweise und variabel Fluiddruck von dem Hauptkanal 38 durch den Auslasskanal 93 zu der Verriegelungskupplung 32. Außerdem verschafft in der Trimm- oder Regelungsstellung der Auslasskanal 93 eine Rückkopplung zum Steuern des Trimmventils 42.

Das Magnetventil 70 dient dazu, einen Ausgangsdruck in dem Kanal 94 bereitzustellen, der die Druckvorbelastung auf das C1-Einrastventil 54 und ein Verriegelungsventil 96 steuert. Das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 besitzen jeweils eine mittels Druck eingenommene Stellung und eine mittels Feder eingenommene Stellung, wie in 2a gezeigt ist. Das C1-Einrastventil 54 besitzt eine Differenzfläche 98, die dazu dient, das C1-Eirirastventil 54 in die mittels Druck eingenommene Stellung einzurasten. Wenn in einem Auslasskanal 100 Fluiddruck vorhanden ist, wird die Differenzfläche 98 mit der Kraft, die erforderlich ist, um das C1-Einrastventil 54 in die mittels Druck eingenommene Stellung vorzubelasten, versorgt. Das Trimmventil 44 überträgt wahlweise Fluid durch den Auslasskanal 100 zu dem C1-Einrastventil 54. Ein Kanal 102 verbindet das C1-Einrastventil 54 fluidisch mit dem Verriegelungsventil 96. Das Verriegelungsventil 96 überträgt wahlweise Fluiddruck durch den Kanal 104 zu dem Trimmventil 46. Außerdem überträgt das Verriegelungsventil 96 wahlweise Fluiddruck durch den Kanal 106 zu den Trimmventilen 50 und 52.

Es ist ein erster Druckschalter 108 vorgesehen, der mit dem C1-Einrastventil 54 in wahlweiser Fluidverbindung steht und dazu dient, für diagnostische Zwecke die Position des C1-Einrastventils 54 zu signalisieren. Ähnlich ist ein zweiter Druckschalter 110 vorgesehen, der mit dem Verriegelungsventil 96 in wahlweiser Fluidverbindung steht und dazu dient, für diagnostische Zwecke die Position des Verriegelungsventils 96 zu signalisieren. Wenn sich im Betrieb das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befinden, wie in 2a gezeigt ist, lassen der erste und der zweite Druckschalter 108 und 110 ab. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, verhindert oder blockiert ein Steg 112 jegliches Ablassen des ersten Druckschalters 108 und lässt das Kommunizieren des Fluiddrucks in dem Steuerkanal 56 mit dem ersten Druckschalter 108 zu, um dadurch anzugeben, dass sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, verhindert oder blockiert ein Steg 114 jegliches Ablassen des zweiten Druckschalters 110 und lässt das Kommunizieren des Fluiddrucks in dem Steuerkanal 56 mit dem zweiten Druckschalter 110 zu, um dadurch anzugeben, dass sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet.

Das C1-Einrastventil 54 wirkt mit dem Trimmventil 44 zusammen, um durch den Auslasskanal 100 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 zu steuern. Das Trimmventil 46 dient dazu, durch den Auslasskanal 116 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu steuern. Das Trimmventil 48 dient dazu, durch den Auslasskanal 118 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu steuern. Das Trimmventil 50 dient dazu, durch den Auslasskanal 120 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu steuern. Ähnlich dient das Trimmventil 52 dazu, durch den Auslasskanal 122 das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 zu steuern. In der Trimm- oder Regelungsposition liefert jeder der Auslasskanäle 110, 116, 118, 120 und 120 eine Rückkopplung zum Steuern des jeweiligen Trimmventils 44, 46, 48, 50 und 52.

Neutralbetriebsart

Wenn von der ECU 34 die Neutralbetriebsart, wie sie in den 2a und 2b gezeigt ist, angefordert wird, werden das Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird jedes der Trimmventile 44, 46, 48, 50 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. In der Neutralbetriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C3, C4 und C5 ausgerückt. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Erste Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die erste Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird jedes der Trimmventile 44, 48 und 50 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 46 und 52 durch das entsprechende Magnetventil 60 und 66 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der ersten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C3 und C4 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C5 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 durch das Trimmventil 50.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 wird über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 wird über das Trimmventil 52 gesteuert. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 von dem C1-Einrastventil 54 über den Kanal 102 zu dem Verriegelungsventil 96 übertragen. Der Fluiddruck wird anschließend von dem Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließen zu dem Trimmventil 52 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 52 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 122 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 zu bewirken.

Zweite Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die zweite Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Außerdem wird jedes der Trimmventile 44, 48 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 46 und 50 durch das entsprechende Magnetventil 60 und 64 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der zweiten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C3 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C2 und C4 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 wird über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 wird über das Trimmventil 50 gesteuert. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 von dem C1-Einrastventil 54 über den Kanal 102 zu dem Verriegelungsventil 96 übertragen. Der Fluiddruck wird anschließend von dem Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließen zu dem Trimmventil 50 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 50 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 120 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu bewirken.

Erste Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die erste Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile 44, 48 und 50 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 44 und 52 durch das entsprechende Magnetventil 58 und 66 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der ersten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C2, C3 und C4 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C5 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 durch das Trimmventil 50.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil 54 übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt werden, dass der Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt, wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist, das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung hält. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 wird über das Trimmventil 52 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 über das Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil 52 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 52 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 122 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C5 zu bewirken.

Zweite Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die zweite Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile 46, 48 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 44 und 50 durch das entsprechende Magnetventil 58 und 64 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der zweiten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C2, C3 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C4 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil 54 übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt werden, dass der Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt, wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist, das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung hält. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 wird über das Trimmventil 50 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befinden, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 über das Verriegelungsventil 96 zu dem Kanal 106 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil 50 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 50 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 106 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 120 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C4 zu bewirken.

Dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene Stellung vorbelastet. Außerdem wird jedes der Trimmventile 46, 50 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 44 und 48 durch das entsprechende Magnetventil 58 und 62 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der dritten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C2, C4 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C3 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil 54übertragen zu werden. Wenn sich das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird der Fluiddruck in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Außerdem sollte erkannt werden, dass der Fluiddruck, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt, wenn der Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist, das C1-Einrastventil 54 in der mittels Druck eingenommenen Stellung hält. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 wird über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil 48 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 118 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken.

Wenn eine alternative dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, wird das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der mit der Differenzfläche 98 in einen Eingriff gelangt, in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet. Das Verriegelungsventil 96 wird in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, was sich dadurch ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck aus dem Kanal 94 ablässt.

Vierte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart

Wenn von der ECU 34 die dritte Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart angefordert wird, werden das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der mit der Differenzfläche 98 in einen Eingriff gelangt, in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet. Das Verriegelungsventil 96 wird in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, was sich dadurch ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck aus dem Kanal 94 ablässt Außerdem wird jedes der Trimmventile 48, 50 und 52 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, während die Trimmventile 44 und 46 durch das entsprechende Magnetventil 58 und 60 in die Trimmstellung vorbelastet werden. In der vierten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C3, C4 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C2 eingerückt sind. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 entleert sich durch das Trimmventil 48. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil 54 übertragen zu werden. Wenn das C1-Einrastventil 54 in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet ist, wird der Fluiddruck in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 wird über das Trimmventil 46 gesteuert. Wenn sich das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Kanal 104 übertragen, um anschließend zu dem Trimmventil 46 übertragen zu werden. Wenn sich das Trimmventil 46 in der Trimmstellung befindet, wird Fluiddruck in dem Kanal 104 wahlweise und variabel zu dem Auslasskanal 116 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu bewirken.

Erste Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung

Falls eine Unterbrechung von elektrischer Leistung zu dem elektrohydraulischen Steuersystem 28 eintritt und das automatisch schaltbare Getriebe 14 in der ersten oder der zweiten Rückwärtsfahrbereich-Betriebsart oder der Neutralbetriebsart arbeitet, stellt das elektrohydraulische Steuersystem 28 als Vorgabe die erste Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung ein. In dieser Betriebsart befinden sich das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 in der mittels Feder eingenommenen Stellung, da das Magnetventil 70 ein normal geschlossenes Ventil ist.

Die Trimmventile 44 und 48 bewegen sich in die mittels Druck eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 58 und 62 normal geöffnete Ventile sind. Die Trimmventile 46, 50 und 52 bewegen sich in die mittels Feder eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 60, 64 und 66 normal geschlossene Ventile sind. In der ersten Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C1, C2, C4 und C5 ausgerückt, während der Drehmomentübertragungsmechanismus C3 eingerückt ist. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C1 entleert sich durch das C1-Einrastventil 54. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 wird über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil 48 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal 118 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken.

Zweite Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung

Falls eine Unterbrechung von elektrischer Leistung zu dem elektrohydraulischen Steuersystem 28 eintritt und das automatisch schaltbare Getriebe 14 in der ersten, der zweiten, der dritten oder der vierten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart arbeitet, stellt das elektrohydraulische Steuersystem 28 als Vorgabe die zweite Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung ein. In dieser Betriebsart wird das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der mit der Differenzfläche 98 in einen Eingriff gelangt, in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt. Das Verriegelungsventil 96 wird in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt, was sich daraus ergibt, dass das Magnetventil 70 Fluiddruck aus dem Kanal 94 ablässt, da das Magnetventil 70 ein normal geschlossenes Ventil ist.

Die Trimmventile 44 und 48 bewegen sich in die mittels Druck eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 58 und 62 normal geöffnete Ventile sind. Die Trimmventile 46, 50 und 52 bewegen sich in die mittels Feder eingenommene Stellung, da ihre jeweiligen Magnetventile 60, 64 und 66 normal geschlossene Ventile sind. In der zweiten Drive-home-Betriebsart bei abgeschalteter Leistung sind die Drehmomentübertragungsmechanismen C2, C4 und C5 ausgerückt, während die Drehmomentübertragungsmechanismen C1 und C3 eingerückt ist. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C2 entleert sich durch das Trimmventil 46. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Der Drehmomentübertragungsmechanismus C4 entleert sich durch das Trimmventil 50. Außerdem entleert sich der Drehmomentübertragungsmechanismus C5 durch das Trimmventil 52.

Das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C1 wird über das Trimmventil 44 gesteuert. Das Trimmventil 44 dient dazu, Fluiddruck von dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal 100 zu übertragen, um anschließend zu dem C1-Einrastventil 54 übertragen zu werden. Wenn das C1-Einrastventil 54 in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet ist, wird der Fluiddruck in dem Auslasskanal 100 zu dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1 übertragen, um sein Einrücken zu bewirken. Das Einrückten des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 wird über das Trimmventil 48 gesteuert. Wenn sich das Trimmventil 48 in der mittels Druck eingenommenen Stellung befindet, wird Fluiddruck in dem Hauptdruckkanal 38 zu dem Auslasskanal 118 übertragen, um das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C3 zu bewirken. Tatsächlich stell das automatisch schaltbare Getriebe 14 ein Übersetzungsverhältnis, das zu der dritten Vorwärtsfahrbereich-Betriebsart äquivalent ist, bereit.

Das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 wirken zusammen, um Drehmomentübertragungsmechanismen wahlweise zu verriegeln, um ein unbeabsichtigtes Einrücken in verschiedene Betriebsarten zu vermeiden. Wenn beispielsweise in dem ersten, dem zweiten oder dem dritten Vorwärtsbetriebsbereich gearbeitet wird, ist das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 gesperrt. Um den Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu verriegeln, wird der Kanal 104, der mit dem Verriegelungsventil 96 kommuniziert, über das C1-Einrastventil 54 durch den Kanal 102 entleert. Dies wird dadurch möglich, dass das C1-Einrastventil 54 und das Verriegelungsventil 96 durch das Magnetventil 70 in die mittels Druck eingenommene Stellung versetzt werden. Wenn der Kanal 104 entleert ist, ist das Trimmventil 46 nicht in das Lage, das Einrücken des Drehmomentübertragungsmechanismus C2 zu bewirken, falls das Trimmventil 46 in der Trimmstellung oder mittels Druck eingenommenen Stellung festsitzen sollte oder dem Magnetventil 60 unabsichtlich Energie zugeführt werden sollte.

Außerdem wird dann, wenn in dem dritten oder dem vierten Vorwärtsbetriebsbereich gearbeitet wird, das Einrücken der Drehmomentübertragungsmechanismen C4 und C5 gesperrt. Um die Drehmomentübertragungsmechanismen C4 und C5 zu verriegeln, wird der Kanal 106, der mit dem Verriegelungsventil 96 kommuniziert, über das C1-Einrastventil 54 durch den Kanal 102 entleert. Dies wird dadurch möglich, dass das C1-Einrastventil 54 durch den Fluiddruck in dem Drehmomentübertragungsmechanismus C1, der auf die Differenzfläche 98 einwirkt, in die mittels Druck eingenommene Stellung eingerastet wird und das Verriegelungsventil durch das Magnetventil 70 in die mittels Feder eingenommene Stellung versetzt wird.

Obwohl die besten Arten zum Ausführen der Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, erkennen jene, die mit dem Fachgebiet, auf das sich diese Erfindung bezieht, vertraut sind, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen zum Praktizieren der Erfindung im Umfang der beigefügten Ansprüche.


Anspruch[de]
Elektrohydraulisches Steuersystem für ein automatisch schaltbares Getriebe, das einen ersten, einen zweiten und einen dritten wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt, wobei das elektrohydraulische Steuersystem umfasst:

eine Fluiddruck-Hauptquelle;

ein erstes, ein zweites und ein drittes Trimmventil, die dazu dienen, das Einrücken des ersten, zweiten bzw. dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

ein Einrastventil, das mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus in Fluidverbindung steht; und

ein Verriegelungsventil, das mit dem Einrastventil in wahlweiser Fluidverbindung steht;

wobei das erste Trimmventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht;

das Einrastventil und das Verriegelungsventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung stehen;

das erste Trimmventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise und variabel zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken; und

das Verriegelungsventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 1, bei dem das automatisch schaltbare Getriebe einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt und das elektrohydraulische Steuersystem ferner umfasst:

ein viertes Trimmventil, das dazu dient, das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken; und

wobei das Verriegelungsventil wahlweise Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil überträgt, um das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 1, das ferner ein Magnetventil umfasst, das dazu dient, das Einrastventil und das Verriegelungsventil zu steuern. Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 3, bei dem das Einrastventil eine Differenzfläche aufweist, die dazu dient, es festzuhalten, wenn der erste Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist. Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 1, bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es den Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn für das dritte Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es den Fluiddruck zu dem dritten Trimmventil sperrt, wenn für das zweite Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 2, bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es den Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn für das vierte Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es den Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil sperrt, wenn für das zweite Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 2, das ferner ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Akkumulatorventil umfasst, die mit einem entsprechenden des ersten, des zweiten, des dritten und des vierten Trimmventils in Fluidverbindung stehen und dazu dienen, die Steuerung des Einrückens des ersten, des zweiten, des dritten bzw. des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu verbessern. Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 1, bei dem das automatisch schaltbare Getriebe einen fünften Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt und das elektrohydraulische Steuersystem ferner umfasst:

ein fünftes Trimmventil, das mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht;

das fünfte Trimmventil dazu dient, das Einrücken des fünften Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Getriebe, mit:

einem ersten, einem zweiten und einem dritten wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus;

einem elektrohydraulischen Steuersystem, das umfasst:

eine Fluiddruck-Hauptquelle;

ein erstes, eine zweites und ein drittes Trimmventil, die dazu dienen, das Einrücken eines ersten, eines zweiten bzw. eines dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

ein Einrastventil, das mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus in Fluidverbindung steht; und

ein Verriegelungsventil, das mit dem Einrastventil in wahlweiser Fluidverbindung steht;

wobei das erste Trimmventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht;

das Einrastventil und das Verriegelungsventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung stehen;

das erste Trimmventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise und variabel zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken; und

das Verriegelungsventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Getriebe nach Anspruch 9, das ferner umfasst:

einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus;

wobei das elektrohydraulische Steuersystem ferner umfasst:

ein viertes Trimmventil, das betreibbar ist, um das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

wobei das Verriegelungsventil wahlweise Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil überträgt, um das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken.
Getriebe nach Anspruch 9, bei dem das elektrohydraulische Steuersystem ferner ein Magnetventil umfasst, das betreibbar ist, um das Einrastventil und das Verriegelungsventil in eine mittels Druck eingenommene Stellung zu steuern. Getriebe nach Anspruch 11, bei dem das Einrastventil eine Differenzfläche aufweist, die dazu dient, es in der mittels Druck eingenommenen Stellung zu halten, wenn der erste Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist. Getriebe nach Anspruch 9, bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn für das dritte Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem dritten Trimmventil sperrt, wenn für das zweite Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Getriebe nach Anspruch 10, bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn für das vierte Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und bei dem das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil sperrt, wenn für das zweite Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist. Getriebe nach Anspruch 10, das ferner ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Akkumulatorventil umfasst, die mit einem entsprechenden des ersten, des zweiten, des dritten und des vierten Trimmventil in Fluidverbindung stehen und dazu dienen, die Steuerung des Einrückens des ersten, des zweiten, des dritten bzw. des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu verbessern. Getriebe nach Anspruch 9, das ferner umfasst:

einen fünften Drehmomentübertragungsmechanismus;

wobei das elektrohydraulische Steuersystem ferner umfasst:

ein fünftes Trimmventil, das mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht;

wobei das fünfte Trimmventil betreibbar ist, um das Einrücken des fünften Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken
Elektrohydraulisches Steuersystem für ein automatisch schaltbares Getriebe, das einen ersten, einen zweiten und einen dritten wahlweise einrückbaren Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt, wobei das elektrohydraulische Steuersystem umfasst:

eine Fluiddruck-Hauptquelle;

ein erstes, eine zweites und ein drittes Trimmventil, die dazu dienen, das Einrücken eines ersten, eines zweiten bzw. eines dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

ein Einrastventil, das mit dem ersten Drehmomentübertragungsmechanismus in Fluidverbindung steht; und

ein Verriegelungsventil, das mit dem Einrastventil in wahlweiser Fluidverbindung steht;

wobei das erste Trimmventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung steht;

das Einrastventil und das Verriegelungsventil mit der Fluiddruck-Hauptquelle in Fluidverbindung stehen;

das erste Trimmventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise und variabel zu dem Einrastventil zu übertragen, um das Einrücken des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

das Einrastventil eine Differenzfläche aufweist, die dazu dient, es in einer mittels Druck eingenommenen Stellung zu halten, wenn der erste Drehmomentübertragungsmechanismus eingerückt ist;

das Verriegelungsventil betreibbar ist, um Fluiddruck wahlweise entweder zu dem zweiten oder dem dritten Trimmventil zu übertragen, um das Einrücken des zweiten bzw. des dritten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken; und

das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn dem dritten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und wobei das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem dritten Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist.
Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 17, bei dem das automatisch schaltbare Getriebe einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus besitzt und das elektrohydraulische Steuersystem ferner umfasst:

ein viertes Trimmventil, das dazu dient, das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken;

wobei das Verriegelungsventil wahlweise Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil überträgt, um das Einrücken des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu bewirken; und

das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem zweiten Trimmventil sperrt, wenn dem vierten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist, und das Verriegelungsventil so ausgestaltet ist, dass es Fluiddruck zu dem vierten Trimmventil sperrt, wenn dem zweiten Trimmventil Fluiddruck bereitgestellt ist.
Elektrohydraulisches Steuersystem nach Anspruch 17, das ferner ein erstes, ein zweites, ein drittes und ein viertes Akkumulatorventil umfasst, die mit einem jeweiligen aus dem ersten, dem zweiten, dem dritten und dem vierten Trimmventil in Fluidverbindung stehen und dazu dienen die Steuerung des Einrückens des ersten, des zweiten, des dritten bzw. des vierten Drehmomentübertragungsmechanismus zu verbessern.






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