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Dokumentenidentifikation DE202006011994U1 10.01.2008
Titel Luftfiltergehäuse für ein zylindrisches Filterelement
Anmelder Mann + Hummel GmbH, 71638 Ludwigsburg, DE
DE-Aktenzeichen 202006011994
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.01.2008
Registration date 06.12.2007
Application date from patent application 03.08.2006
IPC-Hauptklasse B01D 46/42(2006.01)A, F, I, 20070328, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein Luftfiltergehäuse für ein zylindrisches Filter eleelemment mit einem sich tangential an das Luftfiltergehäuse anschließenden Rohluftstutzen und einem Auslaufstutzen, und mit wenigstens einem an das Luftfiltergehäuse angeformten Fußlagerelement.

Stand der Technik

Solche Luftfiltergehäuse sind bekannt. Sie haben den Vorteil, dass über die angeformten Fußlagerelemente eine Befestigung direkt an einem Trä ger möglich ist. Eine separate Befestigung über Spannbänder oder dergleichen ist nicht mehr notwendig. Das Luftfiltergehäuse kann samt Fußlagerelementen und Ein- bzw. Auslaufstutzen z. B. durch Spritzgießen hergestellt werden. Dabei ist es im Allgemeinen topfförmig ausgebildet, also zu einer Seite offen, um das Filterelement entnehmen zu können. Die offene Seite wird mit einem Deckel verschlossen.

Nachteilig ist jedoch, dass durch die einstückige Ausbildung die Winkelposition des Einlaufstutzens relativ zu den Fußlagerelementen festgelegt ist. Für verschiedene Maschinentypen, in denen unterschiedliche Raumverhältnisse gegeben sind, kann eine Anpassung des tangentialen Winkels zwischen dem Einlaufstutzen und der Aufstandsebene der Fußlagerele mente nur durch eine Veränderung des Spritzgießwerkzeugs bewirkt wer den oder durch ein separates Spritzgießwerkzeug mit entsprechenden Kosten. Bei kleinen Baureihen für Baumaschinen, die nur in geringen Stückzahlen gefertigt werden, ist dies unwirtschaftlich.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, das bekannte Luftfiltergehäuse so zu verbessern, dass eine leichtere Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten des Einbauraums möglich ist.

Offenbarung der Erfindung

Diese Aufgabe wird bei einem Luftfiltergehäuse der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass das Luftfiltergehäuse in ein Zentralgehäuseelement, an dem das Fußlagerelement angeformt ist, und ein Einlaufelement, an das der Rohluftstutzen angeformt ist, geteilt ist, wobei das Zent ralgehäuseelement und das Einlaufelement über eine Schnappverbin dung, insbesondere eine Ringschnappverbindung, miteinander verbunden sind.

Durch die Zweiteilung kann die Winkelstellung zwischen dem Einlaufele ment mit dem tangential anschließenden Einlaufstutzen und dem Zentral gehäuseelement mit dem wenigstens einem Fußlagerelement bei der Montage frei gewählt werden. Es fallen keine Werkzeugkosten an, um unterschiedliche Stutzenpositionen am Gehäuse zu fertigen.

Insbesondere ist eine unlösbare Ringschnappverbindung mit hohen Klemmkräften vorgesehen, die bewirkt, dass ein unbeabsichtigtes Verdre hen des Einlaufelements gegenüber dem Zentralgehäuseelement beim Einbau in ein Fahrzeug oder dergleichen verhindert wird. Durch hohe Klemmkräfte wird auch ein unbeabsichtigtes Lösen der beiden Gehäuseelemente voneinander vermieden. Schließlich kann durch eine entsprechend feste Schnappverbindung auch eine ausreichende Luftdichtigkeit für ein Luftfiltergehäuse bewirkt werden, sodass keine zusätzlichen Abdichtungen an der Verbindungsstelle notwendig sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Figuren zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht:

1 ein montiertes Luftfiltergehäuse,;

2 das Luftfiltergehäuse aus 1 vor dem Zusammenfügen der Gehäuseelemente,;

3, 4 das Luftfiltergehäuse mit weiteren Winkelstellungen des Einlaufstutzens gegenüber den Fußlagerelementen; und

5 Details einer zusätzlichen Rastverbindung.

Ausführungsform(en) der Erfindung

1 zeigt ein Luftfiltergehäuse 10 mit einem Einlaufstutzen 1 und einem zentralen Auslaufstutzen 2.

Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Luftfiltergehäuse für einen an sich bekannten zweistufigen Luftfilter mit Staubvorabscheidung ausgebildet. Luft wird darin an einem Einlaufstutzen 1 tangential eingeleitet und rotiert dann um ein nicht dargestelltes Filterelement, wobei grobe Staubpartikel abgeschleudert und aus dem Gehäuse geleitet werden. Die so vorgefilterte Luft tritt durch das Filtermedium des Filterelements, das in den Innenraum des Luftfiltergehäuses 10 eingesetzt ist, hindurch und strömt an einem zentralen Auslaufstutzen 2 wieder aus dem Luftfiltergehäuse heraus.

Durch die am Außenumfang des Gehäusekörpers angeformten Fußlagerelemente 3 ist eine direkte Montage auf eine Aufstandsebene, die durch Konsolen im Motorraum oder dergleichen gebildet ist, möglich. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft die Mittelachse des Einlaufstut zens 1 senkrecht zu einer durch die Fußlagerelemente 3 vorgegebenen Aufstandsebene.

Dieser Winkel wird, wie insbesondere 2 zeigt, durch eine entsprechende Positionierung des Zentralgehäuseelements 4 und des Einlaufelements 5 voreinander bewirkt, bevor die Teile gefügt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Einlaufelement einen Endabsatz 7 auf, der in einer keilförmig auslaufenden Schnapprippe 6 ausläuft. Das Zentralgehäuseelement 4 weist einen Rastaufnahmebund 8 auf, der im Durchmesser gegenüber den übrigen Abschnitten des im Wesentlichen zylindrischen Gehäusemantels erweitert ist und der an seinem Innenumfang hinterschnitten ist, so dass die Schnapprippe 6 dort eingeschoben werden kann, wo sie verrastet. Ein glatter Übergang zwischen den jeweiligen endseitigen Absätzen 7, 8 der Gehäuseelemente 4, 5 bietet keine An satzpunkte für Hebelwerkzeuge und macht die Ringschnappverbindung zwischen den Gehäuseelementen 4, 5 nahezu unlösbar.

Eine umgekehrte Anordnung von Schnapprippe und Rastaufnahmebund ist möglich.

3 und 4 zeigen jeweils ein Luftfiltergehäuse 10, das aus denselben Gehäuseelementen 4, 5 wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform gebildet ist. Unterschiedlich ist lediglich, dass das Einlaufgehäuseelement 5 mit dem Einlaufstutzen 1 und das Zentralgehäuse 4 mit den Fußelementen 3 einen anderen Winkel zueinander einnehmen, um eine Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten der Maschinen, in der das Luftfiltergehäuse eingebaut werden soll, vorzunehmen. Im Beispiel in 3 ist ein schräger Abgangswinkel des Einlaufstutzens 1 eingestellt; in 4 verläuft der Einlaufstutzen parallel zur Aufstands- bzw. Befestigungsebene.

Die offene Seite des Luftfiltergehäuses 10 kann in an sich bekann ter Weise mit einem Schraubdeckel verschlossen werden oder mit einem Deckel, der mittels seitlich am Luftfiltergehäuse angebrachter Rastverbindungen an das Zentralgehäuseelement angepresst wird.

Möglich ist auch, in regelmäßiger Winkelteilung Rastaufnahmen 12 am Endabsatz 11 vorzusehen, wie sie in den 1 und 2 erkennbar sind und in 5 im Detail dargestellt sind. Am Innenumfang des Deckels 20 sind hierzu kompatible Gegenstücke angeformt, die beispielsweise als zylindrische Vorsprünge 21 ausgebildet sein können und zwischen die im Ausführungsbeispiel der 5 klammerförmig ausgebildeten Rastelemente 12 geschoben werden, wodurch der Deckel 20 am Zentralgehäuseelement 4 durch Einschub in axialer Richtung verrastet wird. Durch eine feine Winkelteilung wird eine große Variabilität bei der Positionierung des Deckels bewirkt, um auch dessen Winkellage im Einbauraum anpassen zu können, zum Beispiel, sofern wenn dies aufgrund von nicht-rotationssymmetrisch ausgebildeten Elementen am Deckel notwendig sein sollte. Durch die Vielzahl der Rastverbindungen entlang des Umfangs sind ausreichend hohe Haltekräfte gegeben, um den Deckel 20 beim Betriebsdruck des Luftfilters sicher an den Gehäuse 10 zu halten.


Anspruch[de]
Luftfiltergehäuse (10) für ein zylindrisches Filterelement, mit einem sich tangential an das Luftfiltergehäuse (10) anschließenden Rohluftstutzen (1) und einem Auslaufstutzen (2), und mit wenigstens einem an das Luftfiltergehäuse (10) angeformten Fußlagerelement (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfiltergehäuse in ein Zentralgehäuseelement (4), an dem das Fußlager-element (3) angeformt ist, und ein Einlaufelement (5), an das der Rohluftstutzen (1) angeformt ist, geteilt ist, wobei das Zentralgehäuseelement (4) und das Einlaufelement (5) über eine Ringschnappverbindung miteinander verbunden sind. Luftfiltergehäuse (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass die Ringschnappverbindung über eine Schnapprippe (6) an einem Endabsatz (7) eines der Gehäuseelemente (4, 5) und einen Rastaufnahmebund (8) an dem jeweils anderen Gehäuseelement (4, 5) gebildet ist. Luftfiltergehäuse (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass der Endabsatz (7) und der Rastaufnahmebund (8) stufenlos ineinander übergehen. Luftfiltergehäuse (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufstutzen (2) zentral von einer Stirnfläche des Einlaufstutzenelements (5) abgeht. Luftfiltergehäuse (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Umfangs eines Endabsatzes (11) eines stirnseitig offenen Gehäuseelements (4) eine Vielzahl von Rastaufnahmen (12) angeordnet sind und dass ein Deckel (20) zum Verschluss des Gehäuses vorgesehen ist, der an seinem Innenumfang mehrere, in den Rastaufnahmen (12) einrastbare Rastvorsprünge (21) aufweist.






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