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Dokumentenidentifikation DE60034267T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001056106
Titel Drucktastenschalter mit kuppelförmigem beweglichem Kontakt welcher eine Umkehrfunktion besitzt
Anmelder ALPS Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ono, Yutaka, Ota-ku, Tokyo, JP;
Iwama, Naoya, Ota-ku, Tokyo, JP;
Yamagata, Takeo, Ota-ku, Tokyo, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60034267
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.05.2000
EP-Aktenzeichen 001098144
EP-Offenlegungsdatum 29.11.2000
EP date of grant 11.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse H01H 13/50(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01H 13/70(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Drucktastenschalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dieser kann als Betätigungsschalter für verschiedene Arten von elektronischen Geräten verwendet werden; im Spezielleren betrifft die Erfindung die Konstruktion eines kuppelförmigen beweglichen Kontakts, der eine Umkehrfunktion aufweist. Ein Drucktastenschalter des vorstehend beschriebenen Typs ist aus der US-A-4 029 916 bekannt. Dieser Schalter weist mehrere Vorsprünge auf, von denen jeder über einem von einer Mehrzahl feststehender Kontakte positioniert ist.

2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik

Als Konstruktionen von herkömmlichen Drucktastenschaltern gibt es Konstruktionen, wie diese in den 5 bis 7 dargestellt sind. 5 zeigt eine Schnittdarstellung eines Drucktastenschalters vom Gehäusetyp, 6 zeigt eine partielle Detailansicht in einem Zustand, in dem sich ein beweglicher Kontakt mit einem feststehenden Kontakt in Kontakt befindet, und 7 zeigt eine partielle Detailansicht des beweglichen Kontakts und der feststehenden Kontakte eines Drucktastenschalters vom Flächenkörpertyp.

In den 5 und 6 ist ein Gehäuse aus einem geformten Material aus einem Kunstharz oder dergleichen kastenförmig ausgebildet, wobei eine obere Oberfläche geöffnet ist, und feststehende Kontakte 22 und 23, die aus einem leitfähigen Metall, wie z.B. Messing oder dergleichen, gebildet sind, sind auf dem inneren Boden des Gehäuses angeordnet. Die feststehenden Kontakte 22 und 23 sind durch ein Einsatzformverfahren oder dergleichen in das Gehäuse 21 eingelassen, und Verbindungsanschlüsse 24 und 25, die sich außen aus dem Gehäuse 21heraus erstrecken, sind an den anderen Endseiten der feststehenden Kontakte 22 und 23 gebildet.

Ein beweglicher Kontakt 26 ist aus einem Federelement, beispielsweise aus rostfreiem Stahl, Phosphorbronze oder dergleichen, mit einer reversiblen Kuppelform gebildet, und der untere Umfangsrand des beweglichen Kontakts 26 ist in dem Gehäuse 21 in Berührung mit einem der feststehenden Kontakte, d.h. dem auf dem inneren Boden des Gehäuses 21 angeordneten feststehenden Kontakt 22, platziert. Ferner ist der Scheitelbereich des beweglichen Kontakts 26 gegenüber von dem anderen feststehenden Kontakt 23 unter Freilassung eines vorbestimmten Intervales dazwischen angeordnet, und ein zylindrischer Vorsprung 26a, der mit einer zylindrischen Formgebung nach oben ragend ausgebildet ist, ist an dem Scheitelbereich des beweglichen Kontakts 26 angeordnet. Der zylindrische Vorsprung 26a ist in integraler Weise mit dem beweglichen Kontakt 26 ausgebildet, wobei sein Boden 26b nach oben weist und sein Umfangsrand 26c nach unten weist.

Ein Schaft 27 ist aus einem Formmaterial aus einem Kunstharz oder dergleichen gebildet und beinhaltet einen Druckbeaufschlagungsbereich 27a für die Druckbeaufschlagung des kuppelförmigen Scheitelbereichs des beweglichen Kontakts 26, einen Verriegelungsbereich 27b, der mit einer Abdeckung 28 verriegelt ist, die durch einen Metallflächenkörper gebildet ist und die Öffnung des Gehäuses 21 überdeckt, sowie einen Betätigungsbereich 27c, der mit einem Finger einer Bedienungsperson von außen her zu betätigen ist.

Im Folgenden wird die Arbeitsweise des vorstehend geschilderten Drucktastenschalters beschrieben. Wenn der Betätigungsbereich 27c des Schafts 27 mit Druck beaufschlagt wird und der Schaft 27 dadurch nach unten gedrückt wird, beaufschlagt der Druckbeaufschlagungsbereich 27a den an dem Scheitelbereich des beweglichen Kontakts 26 angeordneten zylindrischen Vorsprung 26a mit Druck, um dadurch den beweglichen Kontakt 26 umzukehren, so dass der an dem Scheitelbereich angeordnete zylindrische Vorsprung 26a mit dem feststehenden Kontakt 23 in Kontakt gelangt. Als Ergebnis hiervon wird der feststehende Kontakt 22 über den beweglichen Kontakt 26 mit dem feststehenden Kontakt 23 verbunden.

Da in diesem Fall der mit einer zylindrischen Formgebung ausgebildete und nach oben ragende zylindrische Vorsprung 26a an dem Scheitelbereich des beweglichen Kontakts 26 angeordnet ist und der Umfangsrand 26c des zylindrischen Vorsprungs 26a mit dem feststehenden Kontakt 23 in Kontakt steht, befinden sich die genannten Bereiche an einer Stelle miteinander in Kontakt, an der Verunreinigungen 34, die sich tendenziell an dem Zentrum 23a des feststehenden Kontakts 23 ansammeln, vermieden werden. Die Kontaktgabe zwischen den genannten Bereichen wird somit in stabiler Weise hergestellt, und die Zuverlässigkeit des Kontakts ist im Vergleich zu der Konstruktion verbessert, bei der der Scheitelbereich sich in direktem Kontakt mit dem Zentrum 23a des feststehenden Kontakts 23 befindet.

7 zeigt einen Fall, bei dem der bewegliche Kontakt 26 bei einem Drucktastenschalter vom Flächenkörpertyp verwendet wird. In der Zeichnung ist eine Leiterplatte 28 durch einen isolierenden laminierten Flächenkörper aus einem Phenolharz oder dergleichen gebildet, und feststehende Kontakte 29 und 30, die aus einer geätzten Kupferfolie oder dergleichen gebildet sind, sind auf der Leiterplatte 28 angeordnet. Der bewegliche Kontakt 26 ist auf den feststehenden Kontakten 29 und 30 angeordnet, und ferner ist der bewegliche Kontakt 26 mit einem Flächenkörperelement 31 aus PET (Polyethylenterephthalat) oder dergleichen überdeckt. Ein Abstandselement 32 ist aus einem isolierenden Material, wie z.B. PET (Polyethylentherephthalat) oder dergleichen mit einer flächenkörperartigen Formgebung gebildet und zwischen der Leiterplatte 28 und dem Flächenkörperelement 31 eingeklemmt, um dadurch einen Aufnahmebereich 32a zu bilden, in dem der bewegliche Kontakt 26 untergebracht ist. Es ist zwar nicht dargestellt, jedoch ist eine Mehrzahl von feststehenden Kontakten 29 und 30 sowie beweglichen Kontakten 26 auf der Leiterplatte 28 angeordnet.

Während der vorstehend beschriebene Drucktastenschalter vom Flächenkörpertyp direkt mit einem Finger einer Bedienungsperson von oberhalb des Flächenkörperelements 31 her betätigt werden kann, kann ein weiterer Schaft (nicht gezeigt) oder dergleichen auf dem Flächenkörperelement 31 angeordnet sein, und der Drucktastenschalter kann durch den Schaft betätigt werden.

Bei der Konstruktion des beweglichen Kontakts 26 des vorstehend beschriebenen herkömmlichen Drucktastenschalters ist jedoch der nach oben ragende zylindrische Vorsprung 26a an dem Scheitelbereich des kuppelförmigen beweglichen Kontakts 26 angeordnet und in integraler Weise mit dem beweglichen Kontakt 26 gekoppelt, wobei sein Boden 26b nach oben weist und sein Umfangsrand 26c nach unten weist. Da das Innere des von dem zylindrischen Vorsprung 26a umgebenen beweglichen Kontakts 26 als unbeweglicher Bereich wirkt, wenn dieser umgekehrt wird, besteht ein Problem dahingehend, dass das Betätigungsgefühl bei Betätigung des Drucktastenschalters nachteilig beeinflusst wird.

Da ferner bei dem Drucktastenschalter vom Flächenkörpertyp ein Spalt 33 zwischen dem Umfangsbereich des zylindrischen Vorsprungs 26a und dem Flächenkörperelement 31 durch das Vorhandensein des von dem beweglichen Kontakt 26 nach oben ragenden zylindrischen Vorsprungs 26a gebildet ist, ist der innige Kontakt schlecht, und es besteht ein Problem hinsichtlich der Zuverlässigkeit und dem äußeren Erscheinungsbild eines Produkts.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Lösung der vorstehend geschilderten Probleme sowie in der Schaffung der Konstruktion eines kuppelförmigen beweglichen Kontakts mit einer Umkehrfunktion zur Verwendung bei einem Drucktastenschalter, wobei der bewegliche Kontakt mit einem feststehenden Kontakt an einer Stelle mit Ausnahme des zentralen Bereichs von diesem, an dem sich tendenziell Verschmutzungen ansammeln, in Kontakt treten kann, bei dem sich eine hohe Kontaktzuverlässigkeit erzielen lässt, der ein gutes Betätigungsgefühl vermittelt und der einen sehr guten innigen Kontakt mit einem den beweglichen Kontakt überdeckenden Flächenkörperelement erzielt.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Zur Lösung der vorstehend geschilderten Probleme beinhaltet die vorliegende Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1. Mehrere Vorsprünge sind an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts in einem Bereich mit Ausnahme eines kuppelförmigen Scheitelbereichs gebildet, so dass diese mit einem der feststehenden Kontakte in Kontakt gebracht sowie von diesem getrennt werden können.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen angegeben.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der Konstruktion eines Drucktastenschalters vom Gehäusetyp gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,

2 eine partielle Detailansicht zur Erläuterung eines Zustands, in dem der bewegliche Kontakt des Drucktastenschalters vom Gehäusetyp gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem feststehenden Kontakt von diesem in Kontakt tritt;

3 eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konstruktion eines Drucktastenschalters vom Flächenkörpertyp gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

4 eine partielle Detailansicht zur Erläuterung eines beweglichen Kontakts und eines feststehenden Kontakts des Drucktastenschalters vom Flächenkörpertyp gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Schnittdarstellung;

5 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung eines herkömmlichen Drucktastenschalters vom Gehäusetyp;

6 eine partielle Detailansicht zur Erläuterung eines Zustands, in dem der bewegliche Kontakt des herkömmlichen Drucktastenschalters vom Gehäusetyp mit einem feststehenden Kontakt von diesem in Kontakt tritt; und

7 eine partielle Detailansicht zur Erläuterung eines beweglichen Kontakts und eines feststehenden Kontakts bei einer herkömmlichen Konstruktion vom Flächenkörpertyp.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 geschrieben. Die 1 und 2 veranschaulichen die Konstruktion eines Drucktastenschalters vom Gehäusetyp als erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei 1 eine Schnittdarstellung des Drucktastenschalters zeigt und 2 eine partielle Detailansicht zur Veranschaulichung eines Zustands zeigt, in dem ein beweglicher Kontakt mit einem feststehenden Kontakt in Kontakt tritt.

In den Zeichnungen ist ein Gehäuse 1 aus einem Formmaterial, wie z.B. einem Kunstharz oder dergleichen, in kastenförmiger Weise mit einer geöffneten oberen Oberfläche gebildet. Feststehende Kontakte 2 und 3, die aus einem leitfähigen Metallmaterial, wie z.B. Messing oder dergleichen, gebildet sind, sind auf dem inneren Boden des Gehäuses 1 in einem derartigen Zustand angeordnet, dass ihre Oberfläche frei liegt. Ferner erstreckt sich ein Paar Verbindungsanschlüsse 4, die von dem Gehäuse 1 nach außen ragen, von den äußeren Bereichen des Gehäuses 1 weg, wobei diese in elektrischer Verbindung mit den feststehenden Kontakten 2 und 3 im Inneren des Gehäuses 1 stehen. Die feststehenden Kontakte 2 und 3 und die Verbindungsanschlüsse 4 sind durch ein Einsatzformverfahren oder dergleichen in integraler Weise in das Gehäuse 1 eingelassen.

Ein beweglicher Kontakt 5 ist aus einem Metallmaterial mit Federeigenschaften, wie z.B. rostfreiem Stahl, Phosphorbronze oder dergleichen, mit einer kuppelartigen Formgebung gebildet und besitzt einen Scheitelbereich 5a, der bei Druckbeaufschlagung von außen her auf die gegenüberliegende Seite umgekehrt wird. Der untere Umfangsrand 5b des beweglichen Kontakts 5 ist auf einem der feststehenden Kontakte, d.h. dem auf dem inneren Boden des Gehäuses 1 angeordneten feststehenden Kontakt 2, derart angeordnet, dass er elektrischen Kontakt mit diesem herstellt. Ferner ist der Scheitelbereich 5a über dem anderen feststehenden Kontakt 3 unter Freilassung eines vorbestimmten Abstands diesem gegenüberliegend angeordnet.

Eine Mehrzahl von Vorsprüngen 5c, die zu der kuppelförmigen inneren Oberfläche hin vorstehen, sind an dem Scheitelbereich 5a des beweglichen Kontakts in einem verstreuten Zustand ausgebildet und in einem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs 5a auf einer ringförmigen Linie angeordnet. Ferner findet sich der Druckbeaufschlagungsbereich 6a eines im Folgenden zu beschreibenden Schafts 6 in Anlage an der oberen Oberfläche des Scheitelbereichs 5a, und der Betätigungsbereich 6c des Schafts 6 ist durch den Druck einer kuppelförmigen Feder über den Druckbeaufschlagungsbereich 6a in einer Richtung vorgespannt, in der er nach außen aus dem Gehäuse 1 herausragt.

Der Schaft 6 ist aus einem Formmaterial, wie z.B. Kunstharz oder dergleichen, mit einer in etwa zylindrischen Formgebung ausgebildet. Der Schaft 6 beinhaltet den Druckbeaufschlagungsbereich 6a, der in Anlage an dem kuppelförmigen Scheitelbereich 5a des beweglichen Kontakts 5 angeordnet ist und den beweglichen Kontakt 5 in Richtung des feststehenden Kontakts 3 mit Druck beaufschlagt, einen Verriegelungsbereich 6b, der mit einer noch zu beschreibenden Abdeckung 7 verriegelt ist, die in einer Flächenkörperausbildung die Öffnung des Gehäuses 1 überdeckt und damit ein Herausfallen des Schafts 6 nach außerhalb des Gehäuses 1 verhindert, sowie den Betätigungsbereich 6c, der aus dem Gehäuse 1 nach außen heraus ragt und durch einen Finger einer Bedienungsperson oder dergleichen von außen her betätigbar ist.

Die Abdeckung 7 ist aus einem flächigen, pressbearbeiteten Metallflächenkörper gebildet und besitzt in ihrem Zentrum eine Durchgangsöffnung 7a, durch die der Betätigungsbereich 6c des Schafts 6 hindurch geführt ist. Die Abdeckung 7 ist an der Öffnung der oberen Oberfläche des Gehäuses 1 angebracht, um ein Herausfallen des Schafts 6 und des beweglichen Kontakts 5 aus dem Gehäuse 1 heraus nach außen zu verhindern.

Im Folgenden wird die Arbeitsweise des vorstehend beschriebenen Drucktastenschalters erläutert. Wenn der Betätigungsbereich 6c des Schafts 6 mit einem Finger einer Bedienungsperson oder dergleichen gedrückt wird und der Schaft 6 dadurch nach unten gedrückt wird, beaufschlagt der an dem unteren Ende des Schafts 6 angeordnete Druckbeaufschlagungsbereich 6a den Scheitelbereich 5a des beweglichen Kontakts 5 mit Druck. Dabei wird der kuppelförmige bewegliche Kontakt 5 durch den mit Druck beaufschlagten Druckbeaufschlagungsbereich 6a derart umgekehrt, dass die Mehrzahl der Vorsprünge 5c, die an dem inneren Oberflächenbereich des Scheitelbereichs 5a angeordnet sind, mit dem feststehenden Kontakt 3 in Kontakt gelangen. Als Ergebnis hiervon wird der feststehende Kontakt 2 über den beweglichen Kontakt 5 mit dem feststehenden Kontakt 3 elektrisch verbunden.

In dem vorliegenden Fall ist die Mehrzahl der Vorsprünge 5c an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts 5 an dem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs 5a auf einer ringförmigen Linie angeordnet, wobei die Vorsprünge 5c mit dem feststehenden Kontakt 3 in Kontakt treten. Dadurch befindet sich der feststehende Kontakt 3 mit dem beweglichen Kontakt 5 an einer Stelle in Kontakt, an der Verunreinigungen (nicht gezeigt), die sich tendenziell im Zentrum 3a des feststehenden Kontakts 3 ansammeln, vermieden werden. Als Ergebnis hiervon befinden sich die Kontakte in einem stabilen Zustand miteinander in Kontakt, und die Kontaktzuverlässigkeit von diesen ist im Vergleich zu einem Drucktastenschalter mit einer derartigen Konstruktion verbessert, bei der sich der Scheitelbereich 5a in direktem Kontakt mit dem Zentrum 3a des feststehenden Kontakts 3 befindet.

Da ferner die Mehrzahl der Vorsprünge 5c voneinander unabhängig in einem verstreuten Zustand ausgebildet sind, wirkt der innenseitig von den Vorsprüngen 5c gelegene kuppelförmige Scheitelbereich 5a als beweglicher Bereich, wenn der bewegliche Kontakt 5 umgekehrt wird. Bei Betätigung des Drucktastenschalters kommt es somit zu keiner nachteiligen Beeinflussung des Betätigungsgefühls.

Die 3 und 4 veranschaulichen die Konstruktion eines Drucktastenschalters vom Flächenkörpertyp gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei 3 eine Perspektivansicht des Drucktastenschalters zeigt und 4 eine partielle Detailansicht eines beweglichen Kontakts und eines feststehenden Kontakts in einer Schnittdarstellung zeigt.

Es ist darauf hinzuweisen, dass Teile, die in den 1 und 2 beschriebenen Teilen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind und auf eine Beschreibung von diesen verzichtet wird.

In den Zeichnungen ist eine Leiterplatte 8 aus einem isolierenden laminierten Flächenkörper aus einem Phenolharz oder dergleichen gebildet. Eine Mehrzahl von Leitermustern aus feststehenden Kontakten 9 und 10 ist auf der Leiterplatte 8durch Aufdrucken von Kohlenstoffmaterial oder Ätzen einer Kupferfolie oder dergleichen gebildet.

Ein Abstandselement 11 ist aus einem isolierenden Material, wie z.B. PET (Polyethylentherephthalat) oder dergleichen in einer Flächenkörperform gebildet und zwischen der Leiterplatte 8 und einem noch zu beschreibenden Flächenkörperelement 12 derart eingeklemmt, dass es haftend dazwischen angebracht ist. Das Abstandselement 11 ist mit Aufnahmebereichen 11a ausgebildet, in denen eine Mehrzahl beweglicher Kontakte 5 untergebracht und gehalten sind.

Das Flächenkörperelement 12 ist aus PET (Polyethylentherephthalat) oder dergleichen mit einer flächigen Formgebung gebildet und an der Leiterplatte 8 derart haftend angebracht, dass es das auf der Leiterplatte 8 angeordnete Abstandselement 11 sowie die in den Aufnahmebereichen 11a des Abstandselements 11 untergebrachten beweglichen Kontakte 5 überdeckt.

Während der vorstehende Drucktastenschalter vom Flächenkörpertyp mit einem Finger einer Bedienungsperson von oberhalb des Flächenkörperelements 12 betätigt werden kann, kann auch ein weiterer Schaft (nicht gezeigt) oder dergleichen auf dem Flächenkörperelement 12 angeordnet werden und der Drucktastenschalter durch den Schaft betätigt werden.

Auch bei der Konstruktion des Drucktastenschalters des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung sind mehrere Vorsprünge 5c an der inneren Oberfläche von jedem beweglichen Kontakt 5 in einem Bereich mit Ausnahme eines kuppelförmigen Scheitelbereichs 5a auf einer ringförmigen Linie in einem verstreuten Zustand angeordnet, wobei diese Vorsprünge mit dem feststehenden Kontakt 10 in Kontakt gelangen. Dadurch befindet sich der feststehende Kontakt 10 mit dem beweglichen Kontakt 5 an einer Stelle in Kontakt, an der Verschmutzungen, die sich tendenziell im Zentrum 10a des feststehenden Kontakts 10 ansammeln, vermieden sind. Als Ergebnis hiervon befinden sich die Kontakte in einem stabilen Zustand miteinander in Kontakt, und ihre Kontaktzuverlässigkeit ist im Vergleich zu einem Drucktastenschalter mit einer derartigen Konstruktion verbessert, bei der sich der Scheitelbereich 5a in direktem Kontakt mit dem Zentrum 10a des feststehenden Kontakts 10 befindet.

Da die Mehrzahl der Vorsprünge 5c in voneinander unabhängiger Weise in einem verstreuten Zustand ausgebildet ist, wirkt der innerhalb von den Vorsprüngen 5c gelegene kuppelförmige Scheitelbereich 5a als beweglicher Bereich, wenn die Umkehr des beweglichen Kontakts 5 erfolgt. Bei der Betätigung des Drucktastenschalters tritt somit keine Beeinträchtigung des Betätigungsgefühls auf.

Da ferner bei der Konstruktion des Drucktastenschalters gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kein Vorsprung an der Seite der oberen Oberfläche des kuppelförmigen Scheitelbereichs 5a des beweglichen Kontakts 5 nach oben ragt, befindet sich der bewegliche Kontakt 5 in gutem inneren Kontakt mit dem Flächenkörperelement 12, und es entsteht kein Spalt dazwischen, so dass eine zuverlässige Haftwirkung realisiert werden kann und die Zuverlässigkeit sowie das äußere Erscheinungsbild eines Produkts verbessert werden können.

Die Mehrzahl der Vorsprünge 5c ist bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung zwar auf einer ringförmigen Linie angeordnet, jedoch müssen diese nicht immer entlang der ringförmigen Linie angeordnet sein, solange sie in einem Bereich des kuppelförmigen Scheitelbereichs 5a angeordnet sind, wobei sie auch auf einer linearen Linie in einem verstreuten Zustand angeordnet sein können. Ferner kann anstatt einer Mehrzahl von Vorsprüngen auch nur ein einziger Vorsprung 5c vorgesehen sein. Es versteht sich, dass die gleiche Wirkung wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auch in diesem Fall erzielt werden kann.

Da in der vorstehend beschriebenen Weise die Vorsprünge, die mit dem feststehenden Kontakt in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können, bei der Konstruktion des kuppelförmigen beweglichen Kontakts der vorliegenden Erfindung in dem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs ausgebildet sind, gelangt der feststehende Kontakt mit dem beweglichen Kontakt an einer Stelle in Kontakt, in der Staub bzw. Verschmutzungen, die sich tendenziell im Zentrum des feststehenden Kontakts ansammeln, vermieden sind. Auf diese Weise erfolgt die Kontaktgabe in stabiler Weise, und die Kontaktzuverlässigkeit ist im Vergleich zu einer Konstruktion, bei der sich der Scheitelbereich in direktem Kontakt mit dem Zentrum des feststehenden Kontakts befindet, verbessert.

Bei der Konstruktion des Drucktastenschalters vom Gehäusetyp, bei dem der Schaft mit dem kuppelförmigen beweglichen Kontakt der vorliegenden Erfindung versehen ist, sind die Vorsprünge, die mit dem feststehenden Kontakt in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können, an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts in dem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs angeordnet, wobei die mehreren Vorsprünge in voneinander unabhängiger Weise ausgebildet sind. Da der innerhalb von den Vorsprüngen befindliche kuppelförmige Scheitelbereich somit auch als beweglicher Bereich wirkt, wenn der bewegliche Kontakt bei der Betätigung des Drucktastenschalters umgekehrt wird, wird das Betätigungsgefühl nicht dadurch beeinträchtigt, sondern das Betätigungsgefühl lässt sich verbessern.

Bei der Konstruktion des Drucktastenschalters vom Flächenkörpertyp, der mit dem kuppelförmigen beweglichen Kontakt der vorliegenden Erfindung versehen ist, sind die Vorsprünge, die mit dem feststehenden Kontakt in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können, an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts in dem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs angeordnet, und auf der Seite der oberen Oberfläche des kuppelförmigen Scheitelbereichs des beweglichen Kontakts ragt kein Vorsprung in Richtung nach oben. Dadurch befindet sich der bewegliche Kontakt in gutem innigen Kontakt mit dem Flächenkörperelement, und zwischen diesen tritt kein Spalt auf, so dass eine zuverlässige Haftwirkung erzielt werden kann und die Zuverlässigkeit sowie das äußere Erscheinungsbild eines Produkts verbessert werden können.

Da die mehreren Vorsprünge an der kuppelförmigen inneren Oberfläche in einem verstreuten Zustand angeordnet sind, gelangt der bewegliche Kontakt mit dem feststehenden Kontakt an mehreren Stellen in Kontakt, so dass die Kontaktgabe stabilisiert ist und die Kontaktzuverlässigkeit verbessert ist.

Da ferner die mehreren Vorsprünge auf einer ringförmigen Linie angeordnet sind, kann selbst bei einer Verlagerung beispielsweise der Position, an der die Betätigung des kuppelförmigen Scheitelbereichs erfolgt, und bei Druckbeaufschlagung des Scheitelbereichs an einem Rand oder in schräger Weise die Kontaktherstellung in stabiler Weise ausgeführt werden.


Anspruch[de]
Drucktastenschalter, aufweisend:

feststehende Kontakte (2, 3; 9, 10);

einen kuppelförmigen beweglichen Kontakt (5), der über den feststehenden Kontakten angeordnet ist; und

eine Mehrzahl von Vorsprüngen (5c), die an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts (5) in einem Bereich mit Ausnahme eines kuppelförmigen Scheitelbereichs ausgebildet sind,

dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Vorsprünge (5c) derart angeordnet sind, dass sie mit einem (3; 10) der feststehenden Kontakte (2, 3; 9, 10) in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können.
Drucktastenschalter nach Anspruch 1,

aufweisend:

ein Gehäuse (1);

wobei die feststehenden Kontakt (2, 3) an dem inneren Boden des Gehäuses (1) angeordnet sind;

wobei der kuppelförmige bewegliche Kontakt (5) über den feststehenden Kontakten (2, 3) angeordnet ist,

wobei ein Schaft (6) in dem Gehäuse (1) beweglich angeordnet ist; und

wobei die Vorsprünge (5c) an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts (5) in einem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs derart ausgebildet sind, dass sie mit einem (3) der feststehenden Kontakte (2, 3) in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können.
Drucktastenschalter nach Anspruch 1,

aufweisend:

eine Leiterplatte (8);

wobei die feststehenden Kontakte (9, 10) auf der Leiterplatte (8) angeordnet sind;

wobei der kuppelförmige bewegliche Kontakt (5) über den feststehenden Kontakten (9, 10) angeordnet ist;

wobei ein Flächenkörperelement (12) haftend an der Leiterplatte (8) angebracht ist; und

wobei die Vorsprünge (5c) an der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts (5) in einem Bereich mit Ausnahme des kuppelförmigen Scheitelbereichs derart ausgebildet sind, dass sie mit einem (10) der feststehenden Kontakte (9, 10) in Kontakt gebracht und von diesem getrennt werden können;

wobei der bewegliche Kontakt (5) von dem Flächenkörperelement (12) überdeckt ist.
Drucktastenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die mehreren Vorsprünge (5c) an einer kuppelförmigen inneren Oberfläche in einem verstreuten Zustand angeordnet sind. Drucktastenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die mehreren Vorsprünge (5c) entlang einer ringförmigen Linie angeordnet sind.






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