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Dokumentenidentifikation DE60128177T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001148525
Titel Steuerungsvorrichtung mit zumindest einem Wahlschalter
Anmelder Valeo Systemes Thermiques, Le Mesnil Saint-Denis, FR
Erfinder Barat, Didier, 92190 Meudon, FR;
Nash, Andy, 78120 Clairefontaine, FR
Vertreter 24IP Law Group Sonnenberg Fortmann, 80331 München
DE-Aktenzeichen 60128177
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 17.04.2001
EP-Aktenzeichen 011092996
EP-Offenlegungsdatum 24.10.2001
EP date of grant 02.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse H01H 25/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01H 13/70(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Funktionssteuereinrichtung, die zumindest einen Funktionswähler umfasst und insbesondere für die Ausstattung einer Konsole eines Kraftfahrzeugs bestimmt ist.

Heutzutage sind die Fahrzeuge mit einigen Funktionen ausgestattet, die für Komfort und Unterhaltung sorgen, z. B.:

  • – Autoradio, Klimaanlage, Telefon, Telematikdienst (Verkehrsinformationen, Kino/Theaterreservierungen, Wetter,...), Navigationssystem, Intemetzugang, E-Mail, DVD, etc.

Im Allgemeinen werden diese Funktionen in Form einer Serie von elektronischen Geräten (oft entsprechend der DIN-Norm) mit ihrer eigenen Bedien- bzw. Steuerschnittstelle angeboten, die in die Mittelkonsole integriert wird.

Unter Berücksichtigung der Nutzungsergonomie ermöglicht diese Lösung die Eingrenzung der Funktionen durch die Zusammenfassung dieser Funktionen nach Zonen in der Mittelkonsole.

Leider ergeben sich bei dieser Lösungsart Einschränkungen aufgrund der Vervielfachung der neuen Funktionen und dem begrenzten Platz auf der Mittelkonsole.

Außerdem wird das Verständnis durch die Vervielfachung der Tasten erschwert.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, multifunktionale Bedienungs- bzw. Steuerungsschnittstellen mit den folgenden Tasten anzubieten:

  • – Steuertasten
  • – Auswahltaste
  • – Bestätigungstaste
  • – Löschtaste
  • – Zugangstaste zum Menü

Ein solcher Ansatz ermöglicht eine deutliche Reduzierung des auf der Mittelkonsole verwendeten Platzes, aber es ergeben sich dadurch auch beachtliche Zugeständnisse bei der Ergonomie, dem Verständnis der Menüs und der Zugangsgeschwindigkeit zu der Funktion, die man gern steuern möchte.

Außerdem ist man in vielen Fällen verpflichtet, einen Monitor für die Steuerschnittstelle neben den Tasten zu platzieren, um ihre Funktion in Abhängigkeit des Kontextes zu verdeutlichen.

Unter der Bedingung, dass die Steuerung der Funktionen die Aufmerksamkeit des Fahrers so wenig wie möglich beeinträchtigen darf, ist diese Lösung nur in geringem Maße kompatibel mit der Ergonomie, die man in einem Kraftfahrzeug erwartet.

Die Erfindung trägt dazu bei, die oben genannten Nachteile zumindest teilweise zu beheben.

Gemäß EP 0 274 670 weist der Wähler (20) Symbole (CR, AR) auf, die gemäß dem beschriebenen Beispiel den Funktionsmodus der Steuereinrichtung zwischen einem Radio-Modus und einem Kassettenspieler-Modus bestimmt. Die Umschaltung vom ersten in den zweiten Modus erfolgt über eine Drehbewegung des Wählers (20). Der Wähler (20) ist über ein Zahnrad mit einem Rad (17) verbunden. Die Drehbewegung des Wählers, die die Änderung des Modus bezweckt, wird danach auf die Scheiben mit den Symbolen (14, 15, 16) übertragen. Die Scheiben (14, 15, 16) sind jeweils durch Zahnräder verbunden. Sie umschließen auch die Stellglieder (11, 12, 13), die die Funktionen steuern, die durch die zu den Scheiben (14, 15, 16) gehörenden Symbole dargestellt werden

Die Grundidee der vorliegenden Erfindung besteht darin, Funktionssteuerungsmöglichkeiten zu bieten, deren Identifizierung über ein Symbol erfolgt, das entsprechend dem Kontext verändert werden kann.

Die Erfindung betrifft somit eine Steuervorrichtung gemäß Anspruch 1.

Zumindest ein Wähler kann drehbar oder drehend sein.

Die Vorrichtung kann zumindest eine Kippeinrichtung, beispielsweise einen Joystick, aufweisen, der mehrere Stellglieder steuert.

Zumindest eine Kippeinrichtung und zumindest ein Drehwähler sind vorzugsweise koaxial. Dies ist aus ergonomischer Sicht besonders von Vorteil.

Die Einrichtung kann ein koaxiales Rad mit mindestens einer Kippvorrichtung in der Ruheposition aufweisen.

Nach einer bevorzugten Ausführungsvariante weist die Vorrichtung zumindest ein Steuerelement auf, das sowohl kippbar als auch drehend ist, so dass durch die Drehbewegung die Verschiebung mindestens eines besagten Wählers gesteuert werden kann und durch dessen Kippbewegung mehrere Stellglieder gesteuert werden.

Mindestens ein Stellglied kann im Lot eines Betätigungselements, beispielsweise einer Taste, angeordnet sein, das mit zumindest einem Finger eines Bedieners steuerbar ist.

Zumindest ein Symbol kann im Lot eines Betätigungselements angeordnet sein. Für den Fall, dass ein Betätigungselement auch im Lot eines Stellglieds angeordnet ist, kommt es zur Koinzidenz im Bereich zwischen dem visuellen und manuellen Aspekt der Steuerung, was besonders ergonomisch ist.

Wenigstens ein Wähler kann eine von Leuchtelementen unterbrochene Blende aufweisen, wobei die Verschiebung des Wählers die Verschiebung eines Symbole tragenden Teils mit sich bringt, um diese gezielt gegenüber den Leuchtelementen zu platzieren.

Wenigstens ein Wähler kann eine nicht lichtdichte Oberfläche, z.B. eine Folie aufweisen, welche besagte Symbole trägt und durch die Verschiebung des Wählers mitgezogen wird und in den Bereichen, in denen ein Symbol erscheinen soll, hinterleuchtet wird.

Weitere Eigenschaften und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus nachstehend aufgeführter Beschreibung unter Bezugnahme auf die nur als Ausführungsbeispiele ohne Beschränkung aufgeführten Abbildungen, in denen:

  • – die und zwei Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung darstellen;
  • eine Ausführungsform der Erfindung mit Drehwähler darstellt, dessen unterschiedliche Positionen in den bis dargestellt sind;
  • – die und zwei Ausführungsarten der Erfindung darstellen, die eine Kipp- und Drehbewegung bewirken.

Die in dargestellte Ausführungsform zeigt eine Einrichtung gemäß der Erfindung, die eine lichtdichte Blende 1 darstellt, die Öffnungen oder Leuchtelemente 2 und 3, sowie bewegliche bzw. flexible Teilbereiche 4 und 5 aufweist, die dazu bestimmt sind, durch Druck die Stellglieder 14 und 15, beispielsweise Schalter, zu betätigen.

Die Blende 1 überdeckt einen Wähler 10, dessen mittiger zylindrisch oder kegelförmig ausgeformter Bereich 11 die mittige Öffnung 8 der Blende 1 aufnimmt. Der Wähler 10 stellt einen Kranz dar, der eine Reihe von Symbolen 18, hier Piktogramme, aufweist, die derart auf seinem Außenumfang verteilt sind, dass sie entsprechend den unterschiedlichen Stellungen, die der Wähler 10 einnehmen kann, gegenüber den Leuchtelementen 2 und 3 positioniert werden. Wenn die Blende 1 auf dem Wähler 10 abgestützt ist, kann der Benutzer mit Hilfe des Bereichs 11 den Wähler 10 drehen, um ihn gemäß den verschiedenen möglichen Positionen zu stellen. Das durch das Leuchtelement 2 hindurch sichtbare Piktogramm 18 entspricht der Funktion des Schalters 14, während das durch das Leuchtelement 3 angezeigte Piktogramm der Funktion des Schalters 15 entspricht. Das Drehen des Wählschalters in seine verschiedenen Positionen bewirkt entsprechend den Piktogrammen eine Funktionsänderung der Schalter 14 und 15. Zu diesem Zweck hat der Wähler 10 eine allgemein bekannte Funktion, mit der es z.B. über EDV-Programmierung möglich ist, die Funktion der Schalter 14 und 15 zu programmieren. Alternativ hierzu kann der Schalter 10 in seiner Bewegung die Schalter mitverschieben, und in diesem Fall entspricht ein Schalter jeweils einem Piktogramm.

Die in dargestellte Ausführungsform zeigt einen Wähler 10, der aus einem breiten, flachen Drehknopf 25 besteht, welcher in der Öffnung 8 gelagert ist und dessen Oberseite 26 mit Symbolen 19 versehen ist, die von elektrischen Leuchtdioden 20 hinterleuchtet sind. In der Abbildung sind vier Symbole 19, die von vier dieser Dioden 20 beleuchtet werden, sowie vier Schalter 14, 15, 16, 17 dargestellt, die über vier bewegliche bzw. flexible Teilbereiche oder vier Tasten 4, 5, 6, und 7 der Blende 1 betätigt werden können. Man verwendet zum Beispiel eine Polycarbonatfolie, die mit Symbolen 18 bedruckt sind, die nicht sichtbar sind, wenn sie nicht beleuchtet werden. Solche Folien werden häufig für die Herstellung des Hintergrunds von Armaturentafeln und insbesondere für Warnleuchten verwendet.

Es besteht im Rahmen der Erfindung natürlich die Möglichkeit, lineare Wähler in Form eines ausziehbaren Einschubs einzusetzen.

Um die Möglichkeiten dieser Betätigungsart maximal auszunutzen und zur Herstellung einer eingängigeren Ergonomie empfiehlt es sich, jeweils einer Hauptfunktion einen Wähler zuzuordnen.

Für die Mittelkonsole eines Kraftfahrzeugs kann man beispielweise drei Wähler bestimmen:

  • – ein Wähler „Audio";
  • – ein Wähler „Klimatisierung";
  • – ein Wähler „Kommunikation".

Für jeden dieser Wähler gibt es verschiedene Beispiele für Betriebsmodi:

  • – Audio-Funktion

    – CD-Modus

    – Radio-Modus

    – Options-Modus

    – Ausgeschaltet 0 oder „OFF"
  • – Klimatisierungsfunktion

    – Manueller Modus

    – Automatikmodus

    – Ausgeschaltet 0 oder „OFF"
  • – Kommunikationsfunktion

    – Modus Telefonverzeichnis

    – Options-Modus

    – Ausgeschaltet „OFF"

Schließlich stehen durch jede dieser vorgeschlagenen Betriebsmodi mehrere Einstellungen, beispielsweise 4, mit direktem Zugang, zur Verfügung.

Um den Raumbedarf für ein solches System in Grenzen zu halten, benutzt man vorzugsweise den Wähler sowohl als Drehwähler zur Anwahl des Modus als auch als Kippwähler in zwei Achsen (vertikal/horizontal) für die Steuertasten.. Um diese Steuerung kompakter zu machen, kann im übrigen ein koaxialer Rändelknopf zusätzlich zum Wähler für zusätzliche Einstellungen (Lautstärke, etc.) eingebaut werden.. Alternativ hierzu kann die Funktion des Rändelknopfes mittels Betätigung des Wählers durchgeführt werden.

stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der der Wähler durch einen über eine Feder zurückgestellten Knopf 30 gedreht wird.

Um einen Modus zu wählen (Radio, CD, Options-Modus, 0), der für den Benutzer über einen mit dem Wähler 10 verbundenen Index 35 erkennbar ist, drückt der Benutzer den Knopf 30 (Pfeil F') und dreht ihn anschließend (Pfeil F). In der Position RADIO () wird die Lautstärke durch Drehen des (nicht versenkten bzw. nicht eingedrückten) Knopfes 30 geregelt..

Frequenzbandwechsel (AM/FM/OC) werden durch Drücken der Taste T3 gegenüber dem Symbol „BAND" durchgeführt, Frequenzwechsel (in Intervallen auf die gespeicherten Frequenzen oder Frequenzwechsel zwischen gespeicherten Frequenzen) werden mit Hilfe der linken Taste T1 (zur Wahl niedrigerer Frequenzen) und der rechten Taste T2 (zur Wahl höherer Frequenzen) durchgeführt. Die untere Taste T4 dient zur Umschaltung vom manuellen Modus MAN auf den Speichermodus MEM für die Anwahl der Frequenzen.

In der Position CD ( und ) erfolgt die Lautstärkeregelung über den (nicht versenkten) Knopf 30. Ein CD-Track wird mit Hilfe der Tasten T1 und T2 gegenüber den entsprechenden Piktogrammen gewählt. Der Wiedergabemodus (normale Wiedergabe, Wiederholung, zufällige Wiedergabe „Random" oder Intro-Scan) wird durch Betätigen der unteren Taste T4 gewählt.

In der Aus- oder 0-Position () wird kein Piktogramm angezeigt und die Tasten T1 bis T4 sind nicht aktiviert.

In einer anderen Position „OPTION" können die Tasten T3 und T4 benutzt werden, um eine Option (Balance, Tiefe, Höhe, RDS-Funktion, etc.) anzuwählen. Mit Hilfe der Tasten T1 und T2 wird die Option bestätigt oder ausgeschaltet.

stellt eine Vorrichtung dar, die durch eine Art „Joystick" 40, der Verschiebungen mittels Dreh- und Kippbewegungen kombiniert, bedient wird.

Durch Drücken auf diesen Hebel 40 in Pfeilrichtung F' wird der Wähler 10 ausgekuppelt und durch Drehen des Hebels 40 kann der Wähler 10 gemäß einem ausgewählten Modus verstellt werden. Durch Neigen des Hebels in die Pfeilrichtungen F1, F2... können anschließend die Stellglieder des Wählers 10, beispielsweise die Schalter 14...17,. betätigt werden.

In der Ausführungsform gem. hat der Hebel bzw. Rändelknopf 60 ausschließlich eine Drehfunktion, mit der die Modus-Wahl des Wählers 10 gemacht wird. Die Stellglieder (14...17) werden durch Kippen eines ringförmigen Teils 70, das den Sockel 61 des Rändelknopfes 60 umschließt, verstellt.

In der Ausführungsform gem. und sind die Stellglieder vorzugsweise lotrecht zu den Symbolen (18, 19) angeordnet. In dem in dargestellten Fall entspricht dies der Position des Hebels 40, der auf dasjenige gewählte Piktogramm bzw. Symbol ausgerichtet ist (Pfeile F1 und F2), das das der gesuchten Funktion entsprechende Stellglied (14...17) betätigt. In dem in dargestellten Fall kann man das Stellglied betätigen, indem man auf das Piktogramm drückt, das sich auf der Oberseite des kippbaren Teils 70 befindet. In beiden Fällen ist die Ergonomie besonders gut.

Die Vorzüge der Erfindung lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • – das ergonomische Prinzip, nach dem einer Funktion ein Knopf/eine Taste zuzuordnen ist, wird eingehalten;
  • – in jeder Konfiguration besteht direkter Zugriff auf die Basisparameter einer Funktion. Beispiel: Beim Hören einer CD kann ein Track- oder CD-Wechsel über direkten Tastendruck vorgenommen werden;
  • – es werden die richtigen Betätigungen in einer gegebenen Funktionskonfiguration vorgeschlagen: Beispiel: Beim Hören einer CD zeigt das System keine zu betätigenden Tasten an, mit denen das Frequenzband des Radios verändert werden kann. Der Benutzer wird nicht durch unnütze Tasten verwirrt;
  • – durch die Identifizierung eines Parameters direkt auf der Taste erfolgt die Bedienung des Systems intuitiv;
  • – die Beschränkung auf eine geringe Tastenanzahl ermöglicht eine größere Dimensionierung der Tasten. Ein solches Bedienfeld lässt sich auch mit Handschuhen bedienen;
  • – auf Grund der Technologie des hinterleuchteten Polycarbonats können Farbeffekte auf den Tasten erzielt werden. Man kann somit einen Betätigungsmodus aufgrund seiner Farbe erkennen;
  • – die Erfindung ist mit einem von der Bedienoberfläche entfernten Display/Bildschirm kompatibel;
  • – befinden sich die Funktionen in der inaktiven „OFF"-Position, kann eine Monotaste völlig schwarz sein, wodurch die Vorrichtung unaufdringlich wirkt;
  • – die vereinfachte Betätigung, die reduzierte Anzahl der Tasten, die Lesbarkeit des Bedienfeldes, der Einsatz von Farbe verbessern die Sicherheit bei der Betätigung einer solchen Bedienoberfläche;
  • – der multifunktionale Ansatz einer jeden Monotaste ermöglicht es, in den niedrigeren Varianten nicht benutzte Tasten zu vermeiden. Im übrigen ermöglicht der Einsatz von hinterleuchteten Polycarbonatfolien Funktionsoptionen völlig geheim/unsichtbar zu halten, solange sie nicht hinterleuchtet werden;
  • – die Anpassung der Bedienoberfläche durch Verwendung von Symbolen in der richtigen Sprache ist auf Grund des hinterleuchteten Polycarbonats weniger aufwendig. Das Polycarbonat wird nämlich in einem Druckverfahren hergestellt und erfordert keine teuren Spezialarbeitsmittel. Es bietet die Möglichkeit, auf einfache Weise unterschiedliche Versionen in verschiedenen Sprachen zu erhalten;
  • – auf Grund der Einfachheit der Betätigungen bedarf es keiner Hilfe-Taste mit situationsspezifischen Angaben.;
  • – der mögliche Einsatz von hinterleuchtetem Polycarbonat bietet eine einfache Lösung für das Problem der Nachtanzeige;
  • – durch den Options-Modus, der gegebenenfalls auf jeder Monotaste vorhanden ist, lassen sich neue (softwaregesteuerte) Funktionalitäten einfach integrieren;
  • – alle Betätigungstasten können mittels Symbolen derselben Größe benannt werden;
  • – die Erfindung gilt für 1, 2, 3...Monotasten.


Anspruch[de]
Funktionssteuereinrichtung, die einen Wähler (10) verwendet, der zwischen mindestens zwei unterschiedlichen Auswahlpositionen versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung Folgendes umfasst:

– mehrere Stellglieder (14, 15, 16, 17), die von einem Bediener betätigt werden können und von denen zumindest manche unterschiedliche Funktionen für die unterschiedlichen Positionen des Wählers (10) steuern;

– den Wähler (10), der Symbole (18, 19) aufweist, um die Funktion von zumindest manchen der besagten Stellglieder, welche unterschiedliche Funktionen steuern, anzuzeigen, wobei die Verschiebung der Symbole mit jener des Wählers (10) verbunden ist;

und dadurch, dass die Verschiebung des Wählers (10) in die unterschiedlichen Auswahlpositionen eine Programmierung der Funktion der Stellglieder (14, 15, 16, 17) in Übereinstimmung mit der Abänderung der Symbole (18, 19) induziert.
Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein besagter Wähler drehend ist. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest eine Kippvorrichtung (70) aufweist, die mehrere Stellglieder betätigt. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine besagte Kippvorrichtung (40, 70) und zumindest ein Drehwähler (60) koaxial sind. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippvorrichtung (40, 70) ein Joystick ist. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest ein koaxiales Rad aufweist, das zu zumindest einer Kippvorrichtung koaxial ist. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest ein dreh- und kippbares Steuerelement (40) aufweist, dessen kreisförmige Bewegung zumindest einen besagten Wähler (10) verschiebt und dessen Kippbewegung mehrere Stellglieder (14...17) betätigt. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Stellglied (14...17) im Lot eines Betätigungselements (4, 5, 6, 7, T1...T4), das mit zumindest einem Finger eines Bedieners steuerbar ist, angeordnet ist. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein besagtes Betätigungselement eine Betätigungstaste (T1...T4) ist. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Symbol (19) im Lot eines Stellglieds (14...17) angeordnet ist. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Wähler (10) eine Blende (1) mit Lichtöffnungen (2, 3) aufweist, wobei die Verschiebung des Wählers (10) die Verschiebung eines Symbole (18) tragenden Teils (12) mit sich bringt, um diese gezielt gegenüber den Lichtern (2, 3) zu platzieren. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Wähler (10) eine nicht opake, die besagten Symbole (19) aufweisende Oberfläche (26) aufweist, wobei diese Oberfläche von der Verschiebung des Wählers (10) angetrieben wird und in Bereichen, wo ein Symbol (19) erscheinen soll, hinterleuchtet wird.






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