PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004005792T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001515484
Titel System und Verfahren zum optimalen Lastausgleich in einem hybriden drahtgebundenen/drahtlosen Netzwerk
Anmelder Broadcom Corp., Irvine, Calif., US
Erfinder Frank, Edward H., Atherton CA 94027, US;
Martin, Richard, Morgan Hill CA 95037, US
Vertreter Bosch, Graf von Stosch, Jehle Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639 München
DE-Aktenzeichen 602004005792
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.07.2004
EP-Aktenzeichen 040177867
EP-Offenlegungsdatum 16.03.2005
EP date of grant 11.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse H04L 12/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Prioritäten

der Vorläufigen Patentanmeldung US 2004-0053624 A1 mit der Bezeichnung "Method and System für Optimal Load Balancing in a Hybrid Wired/Wireless Network", Veröffentlichungsdatum 18.03.2004;

der Vorläufigen US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 60/411,261 und der Bezeichnung "Communications Systems Software and Protocols", hinterlegt am 17.09.2002;

der Vorläufigen US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 60/411,301 und der Bezeichnung "Method and System for Providing a Scalable Integrated Switch and Wireless Architecture", hinterlegt am 17.09.2002; und

der Vorläufigen US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 60/435,984 und der Bezeichnung "Communication System and Method in a Wireless Local Area Network", hinterlegt am 20.12.2002,

auf die hiermit vollinhaltlich Bezug genommen wird.

GEBIET DER ERFINDUNG

Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung betreffen im Allgemeinen lokale Netzwerke, und im Besonderen ein System und Verfahren für den optimalen Lastausgleich eines hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netzwerkes (WLAN).

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Das von der International Standards Organization (ISO) herausgegebene Open Systems Interconnection (OSI)-Modell wurde entwickelt, um eine Standardisierung für die Verbindung heterogener Computer und Kommunikationssysteme zu erstellen. Das OSI-Modell beschreibt den Informationsfluss von einer Software-Anwendung eines ersten Computersystems zu einer Software-Anwendung eines zweiten Computersystems durch ein Netzwerkmedium. 1a ist ein Blockdiagramm 100 des OSI-Modells. Unter Bezugnahme auf 1a weist das OSI-Modell sieben Schichten mit unterschiedlichen Funktionalitäten auf, nämlich die Schicht 7, eine Anwendungsschicht (application layer) 114; Schicht 6, eine Darstellungsschicht (presentation layer) 112; Schicht 5, eine Sitzungsschicht (session layer) 110; Schicht 4, eine Transportschicht (transport layer) 108, Schicht 3, eine Vermittlungsschicht (network layer) 106; Schicht 2, eine Sicherungsschicht (data link layer) 104; und Schicht 1, eine Bitübertragungsschicht (physical layer) 102. Die Bitübertragungsschicht 102 kann ferner eine Bitübertragungsschicht-Konvergenzprozedur (physical layer convergence procedure; PLCP)-Teilschicht 102b und eine vom physikalischen Medium abhängige Teilschicht 102a umfassen. Die Sicherungsschicht 104 kann auch eine Medienzugangssteuerung (medium access control; MAC)-Schicht 104a umfassen.

Im Allgemeinen beschreibt jede OSI-Schicht bestimmte Aufgaben, die zum Erleichtern des Transfers von Informationen durch über Schnittstellen verbundene Schichten und letztendlich durch das Netzwerk erforderlich sind. Dennoch beschreibt das OSI-Modell keine besondere Implementierung der verschiedenen Schichten. Die OSI-Schichten 1 bis 4 behandeln im Allgemeinen die Netzwerksteuerung sowie die Datenübertragung und den Datenempfang, die allgemein als End-to-End-Netzdienste bezeichnet werden. Die Schichten 5 to 7 behandeln Anwendungsangelegenheiten, die im Allgemeinen als Anwendungsdienste bezeichnet werden. Konkrete Funktionen jeder Schicht können in Abhängigkeit von Faktoren wie etwa Protokoll und/oder Schnittstellenanforderungen oder Spezifikationen variieren, die für die Implementierung einer bestimmten Schicht erforderlich sind. Beispielsweise kann das Ethernet-Protokoll eine Kollisionserfassung und Trägererfassung in der Bitübertragungsschicht zur Verfügung stellen. Schicht 1, die Bitübertragungsschicht 102, ist für die Behandlung aller elektrischen, optischen, opto-elektrischen und mechanischen Erfordernisse für die Schnittstellenverbindung mit Kommunikationsmedien zuständig. Insbesondere kann die Bitübertragungsschicht 102 den Transfer elektrischer Signale erleichtern, welche einen Informations-Bitstrom darstellen. Die Bitübertragungsschicht 102 kann auch Dienste wie etwa Codierung, Decodierung, Synchronisation, Taktdatenwiedergewinnung, sowie das Senden und Empfangen von Bitströmen zur Verfügung stellen.

Die PLCP-Schicht 102b kann dazu konfiguriert sein, von der Bitübertragungsschicht 102 zur Verfügung gestellte Dienste an die von der vorrichtungsspezifischen PMD-Teilschicht 102a zur Verfügung gestellten Funktionen anzupassen und abzubilden (map). Insbesondere kann die PLCP-Schicht 102b dazu ausgelegt sein, PHY-Teilschichtdienstdaten-Einheiten (PDSUs) in ein geeignetes Paket und/oder Rahmenbildungsformat abzubilden, das nötig ist, um Kommunikationsdienste zwischen zwei oder mehr Subjekten zur Verfügung zu stellen, die über das physikalische Medium kommunizieren. Die PMD-Schicht 102a spezifiziert die tatsächliche Methodik und/oder die Protokolle, die zum Empfangen und Senden über das physikalische Medium verwendet werden können. Die MAC-Teilschicht 104a kann beispielsweise dazu ausgelegt sein, alle erforderlichen Treiber zur Verfügung zu stellen, die verwendet werden können, um auf die von der PLCP Teilschicht 102b zur Verfügung gestellten Funktionen und Dienste zuzugreifen. Daher können Dienste höherer Schichten dazu ausgelegt sein, die von der MAC-Teilschicht 104a zur Verfügung gestellten Dienste mit nur geringer oder gar keiner Abhängigkeit von der PMD-Teilschicht 102a zu verwenden.

802.11 ist eine vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) herausgegebene Familie von Spezifikationen, welche Kommunikationsstandards für die MAC- und Bitübertragungs (PHY)-Schicht des OSI-Modells zur Verfügung stellen. Der Standard 801.11 stellt auch Kommunikationsstandards für fest verdrahtete und drahtlose lokale Netzwerke (WLANs) zur Verfügung. Genauer gesagt spezifiziert der Standard 802.11 fünf (5) Typen von Bitübertragungsschichten für WLANs. Diese umfassen Frequenzsprung-Spreizspektrum (Frequency Hopping Spread Spectrum; FHSS), Direktsequenz-Spreizspektrum (Direct Sequence Spread Spectrum; DSSS), Infrarot (IR)-Kommunikation, Hochraten-Direktsequenz-Spreizspektrum (High Rate Direct Sequence Spread Spectrum; HR-DSS) und Orthogonal-Frequenzmultiplex (Orthogonal Frequency Division Multiplexing; OFDM). Der Standard 802.11 stellt auch ein PLCP-Rahmenformat für jede der spezifizierten PHY-Schichten zur Verfügung.

Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts führte der Bedarf nach höheren Datenraten, um Anwendungen wie etwa Streaming Audio und Streaming Video zu unterstützen, zu einer Erhöhung der Ethernet-Geschwindigkeiten von ca. 1-2 Megabit pro Sekunde (Mbps) auf 10 Mbps, auf 100 Mbps, auf 1 Gigabit pro Sekunde (Gbps), und auf 10 Gbps. Gegenwärtig gibt es eine Anzahl von Standards in der Familie von Spezifikationen, nämlich 802.11b, 802.11a und 802.11g, die dazu ausgelegt wurden, den Bedarf nach erhöhten Datenraten zu erleichtern. Der Standard 802.11g stellt beispielsweise eine maximale Datenrate von ca. 54 Mbps bei einem Sender/Empfängerbereich von 19 Meter (m) in einem Frequenzbereich von 2,4 GHz bis 2,4835 GHz zur Verfügung. Der Standard 802.11b stellt beispielsweise eine maximale Datenrate von ca. 11 Mbps bei einem Sender/Empfängerbereich von 57 Meter (m) in einem Frequenzbereich von 2,4 GHz bis 2,4835 GHz zur Verfügung. Der Standard 802.11a schließlich kann beispielsweise dazu ausgelegt sein, eine maximale Datenrate von etwa 54 Mbps bei einem Sender/Empfängerbereich von 12 Meter (m) in einer segmentierten Bandbreite von 300 MHz zur Verfügung zu stellen, die von 5,150 GHz bis 5,350 GHz und von 5,725 GHz bis 5,825 GHz reicht.

Der Standard 802.11 bildet die Grundlage für die anderen Standards in der Familie von Spezifikationen, und die Standards 802.11b, 802.11a und 802.11g stellen verschiedene Verbesserungen und neue Merkmale im Vergleich mit ihren Vorgängerstandards zur Verfügung. Dennoch gibt es bestimmte elementare Baublöcke, die allen Standards in der Familie von Spezifikationen gemeinsam sind. Beispielsweise verwenden alle Standards in der Familie von Spezifikationen das Ethernet-Protokoll und einen Trägererfassung-Mehrfachzugang mit Kollisionsvermeidung (Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance; CSMA/CA) zur Verfügung.

CSMA/CA verwendet eine einfaches Verhandlungsschema, um den Zugang zu einem Kommunikationsmedium zu ermöglichen. Wenn ein sendendes Subjekt Informationen an ein empfangendes Subjekt übertragen möchte, kann das sendende Subjekt das Kommunikationsmedium für den Kommunikationsverkehr erfassen. Falls das Kommunikationsmedium besetzt ist, kann das sendende Subjekt von der Durchführung einer Übertragung absehen und eine Übertragung zu einem späteren Zeitpunkt versuchen. Falls das Kommunikationsmedium nicht besetzt ist, kann das sendende Subjekt Informationen über das Kommunikationsmedium senden. Dennoch kann es einen Fall geben, in dem zwei oder mehr Sendesubjekte erfassen, dass das Kommunikationsmedium nicht besetzt ist, und eine Übertragung in einem gleichen Moment versuchen. Um Kollisionen und Übertragungswiederholungen zu vermeiden, kann beispielsweise ein CSMA/OR- oder RTS (Ready To Send)- und CTS (Clear To Send)-Nachrichtenschema verwendet werden. Immer dann, wenn eine sendende Vorrichtung erfasst, dass das Kommunikationsmedium nicht besetzt ist, kann die sendende Vorrichtung also eine RTS-Nachricht an eine oder mehr empfangende Vorrichtungen senden. Im Anschluss an den Empfang der RTS-Nachricht kann die empfangende Vorrichtung eine CTS-Nachricht senden. Bei Empfang der CTS-Nachricht durch die sendende Vorrichtung kann die sendende Vorrichtung den Datentransfer an die empfangende Vorrichtung initiieren. Bei Empfang von Paketen oder Rahmen von der sendenden Vorrichtung kann die empfangende Vorrichtung die empfangenen Rahmen quittieren.

Der Standard 802.11b, der üblicherweise als Wi-Fi bezeichnet wird, was für Wireless Fidelity steht, besitzt Abwärtskompatibilität für seinen Vorgängerstandard 802.11. Obgleich 802.11 eines von zwei Modulationsformaten einschließlich DSS (Direct Sequence Spread Spectrum) unter Verwendung von differentieller binärer Phasenumtastung (differential binary Phase shift keying) und Frequenzsprung-Spreizspektrum (11 Bit-Barkersequenz) verwendet, verwendet 802.11b eine höhere Datenratenform von DSS, die als Complementary Code Keying (CCK) bezeichnet wird. CCK ermöglicht eine höhere Datenrate und ist insbesondere für Interferenzeffekte wie etwa Mehrwegausbreitungs-Interferenz weniger anfällig als PSK.

802.11a verwendet das OFDM (Orthogonal-Frequenzmultiplex)-Modulations/Codierungsschema, das eine maximale Datenrate von 54 Mbps zur Verfügung stellt. OFDM ist eine digitale Modulationsmethode, die ein Signal in mehrere Schmalbandkanäle aufteilt, wobei jeder Kanal eine andere Frequenz besitzt. Jeder Schmalbandkanal ist so angeordnet, dass die Auswirkungen von Übersprechen zwischen den Kanälen und Symbolen in dem Datenstrom minimiert werden.

Da Einrichtungen, die dazu entworfen sind, Unterstützung für 802.11a zur Verfügung zu stellen, bei Frequenzen in den Bereichen von 5,150 GHz bis 5,350 GHz und 5,725 GHz bis 5,825 GHz arbeiten, können 802.11a-Einrichtungen nicht mit Einrichtungen zusammen arbeiten, die für einen Betrieb mit dem Standard 802.11b entworfen sind, der einen Betrieb im Frequenzband von 2,4 bis 2,4835 GHz definiert. Es ist ein schwerwiegender Nachteil, dass Firmen, die in Einrichtungen und Infrastruktur für 802.11b investiert haben, ihr Netzwerk nicht problemlos ohne beträchtlichen Aufwand aufrüsten können.

Der Standard 802.11g wurde als Erweiterung zum Standard 802.11b entwickelt. Der Standard 802.11g kann ein ähnliches OFDM-Modulationsschema wie der Standard 802.11a verwenden und stellt Geschwindigkeiten zur Verfügung, die denen des Standard 802.11a vergleichbar sind. Da mit 802.11g kompatible Einrichtungen in dem gleichen Abschnitt des elektromagnetischen Spektrums wie mit 802.11b kompatible Einrichtungen arbeiten, besitzt 802.11g Abwärtskompatibilität mit bereits existierenden 802.11b-WLAN-Infrastrukturen. Aufgrund der Abwärtskompatibilität von 802.11g mit 802.11b wäre es wünschenswert, über eine Funkkarte gemäß 802.11b zu verfügen, die in der Lage ist, ummittelbar an einen Zugangspunkt gemäß 802.11g anzukoppeln, und auch über eine Funkkarte gemäß 802.11g, die in der Lage ist, unmittelbar an einen Zugangspunkt gemäß 802.11b anzukoppeln.

Obgleich mit 802.11g kompatible Einrichtungen ferner in dem Frequenzbereich von 2,4 GHz bis 2,4835 GHz arbeiten, verwendet ein typisches Sendesignal eine Bandbreite von annähernd 22 MHz, ungefähr ein Drittel oder 30% der gesamten zugewiesenen Bandbreite. Dies schränkt die Anzahl von nichtüberlappenden Kanälen, die von einem 802.11g-Zugangspunkt verwendet werden, auf drei (3) ein. Ein ähnliches Szenario bietet sich bei 802.11b. Daher können viele der Kanalzuweisungs- und Frequenzwiederverwendungsmethoden im Zusammenhang mit dem Standard 802.11b bei 802.11g zugrunde liegen.

RF-Interferenz kann zusätzliche betriebliche Probleme mit 802.11b- und 802.11g-Einrichtungen aufwerfen, die dazu entworfen sind, im 2,4 GHz-Abschnitt des elektromagnetischen Spektrums zu arbeiten. Der 2,4 GHz-Abschnitt des Spektrums ist ein nicht-lizenzierter Bereich, der eine Zeitlang verwendet wurde und dicht mit potentiell störenden Vorrichtungen besetzt ist. Einige dieser Vorrichtungen umfassen schnurlose Telefone, Mikrowellenöfen, Interkom-Systeme und Babyüberwachungseinrichtungen. Andere potentiell störende Vorrichtungen können Bluetooth-Vorrichtungen sein. Daher erzeugt Interferenz bei den Standards 802.11b und 802.11g Störungsprobleme.

802.11a-kompatible Einrichtungen verwenden acht nichtüberlappende Kanäle gegenüber drei nichtüberlappenden Kanälen, die von 802.11b verwendet werden. Daher können 802.11a-Zugangspunkte dichter als beispielsweise 802.11b-kompatible Einrichtungen eingerichtet werden. Beispielsweise bis zu zwölf Zugangspunkte mit jeweils einer anderen zugewiesenen Frequenz können in einem gegebenen Bereich eingerichtet werden, ohne eine Gleichkanalstörung zu verursachen. In Folge dessen kann 802.11a insbesondere beim Überwinden einiger der Probleme im Zusammenhang mit der Kanalzuweisung nützlich sein, besonders in Bereichen, die eine dichte Anwenderpopulation aufweisen können und in denen ein erhöhter Durchsatz kritisch sein kann. Dennoch verursacht die höhere Betriebsfrequenz von 802.11a mehr Dämpfung, was bei einer gegebenen Datenrate zu einem kürzeren Betriebsbereich führt. Dies kann die Installationskosten beträchtlich erhöhen, da eine größere Anzahl von Zugangspunkten erforderlich ist, um einen gegebenen Dienstleistungsbereich zu bedienen.

In hybriden fest verdrahteten/drahtlosen Netzwerksystemen, die ein oder mehr Protokolle aus der Familie von 802.11-Protokollen verwenden können, kann die Mobilität von Zugangsvorrichtungen durch das gesamte Netzwerk zusätzliche Herausforderungen für herkömmliche Switches und Vermittlungseinrichtungen darstellen. Da Zugangsvorrichtungen ihren Zugangspunkt zu dem Netzwerk ständig ändern, können herkömmliche Switches nicht die Fähigkeit zum Steuern anderer Netzwerkvorrichtungen und/oder Subjekte haben, um eine nahtlose und effiziente Kommunikation durch das gesamte Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Um die Anforderungen der Teilnehmer zu erfüllen, müssen eine bestimmte Qualität und minimale Dienstleistungsstandards von einem Netzwerksystem eingehalten werden. Beispielsweise dürfen Teilnehmer erwarten, in zumindest 99,9% aller Fälle verbunden zu werden, wenn sie eine Verbindung versuchen oder initiieren. Zusätzlich können Teilnehmer willens sein, eine minimale Verzögerung von einigen Millisekunden in Kauf zu nehmen, während sie einen Voice-Anruf durchführen können. Ein Betrieb außerhalb des Rahmens akzeptabler Standards kann jedoch die Zufriedenheit und das Treueverhalten von Kunden erheblich beeinträchtigen. Dennoch kann das Einhalten akzeptabler Standards in einem sich ständig ändernden Netzwerk eine Herausforderung darstellen. Darüber hinaus kann es insbesondere in Netzwerksystemen mit der Fähigkeit zum Behandeln großer Mengen von Zugangsvorrichtungsverkehr vorkommen, dass herkömmliche Vermittlungseinrichtungen nicht die erforderlichen Ressourcen besitzen, um auf effektive Weise akzeptable Standards sicher zu stellen und aufrecht zu erhalten. Da eine Zugangsvorrichtung darüber hinaus ständig durch das gesamte Netzwerk mobil sein kann, können verschiedene Netzwerkvorrichtungen als Folge einer Überbeanspruchung zu Engstellen werden, während andere Netzwerkvorrichtungen, die verfügbare Kapazität aufweisen, unausgelastet bleiben.

Weitere Einschränkungen und Nachteile herkömmlicher und traditioneller Lösungsansätze ergeben sich für den Fachmann durch einen Vergleich solcher Systeme mit einigen Aspekten der vorliegenden Erfindung gemäß der Erläuterung im Rest der vorliegenden Anmeldung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.

Die Schrift EP-A-1 156 623 beschreibt ein Kommunikationssystem mit einer Mehrzahl von Zugangspunkten und Netzwerkstationen, wobei die Kommunikation zwischen diesen mittels eines Drahtlos-Kommunikationsprotokolls durchgeführt wird. Bei diesem Kommunikationssystem wird eine Auswahl einer Kommunikationsverbindung unter Verwendung einer vorgegebenen Kostenfunktion in Verbindung mit einem Übergabevorgang vorgenommen.

Die Schrift WO 03/039054 A beschreibt ein Verfahren, das in einem Kommunikationssystem durchgeführt wird, das Drahtlos-LAN-Zellen umfasst, wobei das Verfahren die Drahtlos-LAN-Zellen in die Lage versetzt, gleiche Chancen für den Aufbau einer Sitzung auf dem Medium zu haben.

Die Schrift FR-A-2 834 606 beschreibt ein Kommunikationsnetzwerk mit einer Mehrzahl von Zugangspunkten und mobilen Zugangsvorrichtungen. Bei diesem Netzwerk wird der Aufbau einer Verbindung von einem Übergabevorgang durchgeführt.

Die Schrift US 2003/139197 A1 beschreibt ein Netzwerk mit mobilen Stationen und Zugangspunkten. Bei diesem Netzwerk wird der Aufbau einer Verbindung auf der Grundlage von Zugangspunkt-Beacon-Signalpegeln und Belastungsniveaus für verschiedene Zugangspunkte durchgeführt.

Die Schrift US 2002/071419 A1 beschreibt ein Verfahren für den Lastausgleich in CDMA/HDR-Netzwerken. Bei diesem Verfahren wird der Aufbau einer Verbindung auf der Grundlage einer Qualität der Vorwärts-Kommunikationsverbindungen und Kapazitätsnutzungen durchgeführt.

Die Schrift US 2003/133420 A1 beschreibt ein Verfahren, das in einem Datennetzwerk mit einer Mehrzahl von Zugangsknoten durchgeführt wird, die mit einem Server verbunden sind. Eine Anzahl von Hosts ist angeordnet, um mit den Zugangsknoten zu kommunizieren. Der Controller steuert die Verteilung von Lasten zwischen den Zugangsknoten.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Roaming-Szenario zwischen Netzwerk-Switches zu verbessern.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß den Angaben in dem neuen nebengeordneten Anspruch 1, einen maschinenlesbaren Speicher gemäß den Angaben in dem neuen nebengeordneten Anspruch 5, und ein System gemäß den Angaben in dem neuen nebengeordneten Anspruch 8 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Aspekte der Erfindung können eine System und Verfahren für den Lastausgleich in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung stellen. Ein beispielhaftes Verfahren für den Lastausgleich in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz kann den Schritt des Empfangens einer Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten umfassen. Im Ansprechen auf die Abfragenachricht wird eine Last an einem oder mehreren der Zugangspunkte bestimmt, und die bestimmte Last wird von einem oder mehreren der Zugangspunkte an die Zugangsvorrichtung gesendet. Einer oder mehrere der Zugangspunkte, die in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung liegen, können die Abfragenachricht interpretieren. Ein Zugangspunkt mit einer geringsten Last kann von einer Zugangsvorrichtung ausgewählt werden, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Das Verfahren kann ferner das Senden der Abfragenachricht von einem oder mehreren Zugangspunkten an einen Switch unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht und das Empfangen mindestens einer Abfragenachricht durch den Switch umfassen. Somit kann eine Last an einem oder mehreren der Zugangspunkte bestimmt werden. Informationen, die der bestimmten Last entsprechen, können unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an einen oder mehrere Zugangspunkte gesendet werden. Eine Last an einem oder mehreren der Zugangspunkte kann daraufhin umverteilt werden, um eine angemessene Lastverteilung unter den Zugangspunkten zur Verfügung zu stellen.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform der Erfindung kann einen maschinenlesbaren Speicher zur Verfügung stellen, auf dem ein Computerprogramm gespeichert ist, das mindestens eine Code-Sektion aufweist, um eine Netzverwaltung für einen Switch in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung zu stellen, wobei die mindestens eine Code-Sektion durch eine Maschine ausführbar ist, um die Maschine zu veranlassen, die vorstehend beschriebenen Schritte durchzuführen.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform der Erfindung kann ein System für den Lastausgleich in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung stellen. Das System für den Lastausgleich kann mindestens einen Empfänger aufweisen, der dazu ausgelegt ist, mindestens eine Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung über mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten zu empfangen. Mindestens ein Controller kann dazu ausgelegt sein, eine Last an jedem von der Mehrzahl von Zugangspunkten im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht zu bestimmen. Mindestens ein Sender kann dazu ausgelegt sein, die bestimmte Last von einem oder mehreren Zugangspunkten an die Zugangsvorrichtung zu senden. Der Controller kann ferner die Fähigkeit besitzen, aus der Mehrzahl von Zugangspunkten einen Zugangspunkt auszuwählen, der die geringste Last aufweisen kann.

Der Controller kann auch dazu ausgelegt sein, die Abfragenachricht für einen oder mehrere Zugangspunkte in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung zu interpretieren. Die Zugangsvorrichtung kann auch einen Zugangspunkt auswählen, der die geringste Last aufweisen kann. Der Sender kann dazu ausgelegt sein, die Abfragenachricht unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht von einem oder mehreren Zugangspunkten an einen Switch zu senden. Der Empfänger, der einem Switch zugeordnet sein kann, kann dazu ausgelegt sein, die Abfragenachricht zu empfangen. Der Controller kann dazu konfiguriert sein, eine Last an einem oder mehreren Zugangspunkten zu bestimmen. Der Controller kann eine Fähigkeit besitzen, Informationen, die der bestimmten Last entsprechen, unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an einen oder mehrere Zugangspunkte zu senden. Falls eine unverhältnismäßige Last unter den Zugangspunkten vorliegt, kann der Controller dazu ausgelegt sein, eine Last unter den Zugangspunkten umzuverteilen. Der Controller kann ein Bandbreitenverwaltung-Controller, ein Betriebsgüte-Controller, ein Lastausgleich-Controller, ein Sitzung-Controller, ein Prozessor und ein Netzverwaltung-Controller sein.

Gemäß einem beispielhaften Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Zurverfügungstellen eines Lastausgleichs in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung gestellt, wobei das Verfahren umfasst:

Empfangen mindestens einer Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten; und

im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht, Bestimmen einer Last an jedem der Mehrzahl von Zugangspunkten.

Gemäß einem beispielhaften Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren zum Zurverfügungstellen eines Lastausgleichs in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz:

Empfangen von mindestens einer Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten;

im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht, Bestimmen einer Last an jedem der Mehrzahl von Zugangspunkten; und

Senden der bestimmten Last eines jeden der Zugangspunkte an die Zugangsvorrichtung.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Interpretieren der mindestens einen Abfragenachricht durch mindestens einen der Mehrzahl von Zugangspunkten, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung liegt.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Auswählen eines Zugangspunktes aus der Mehrzahl von Zugangspunkten mit einer geringsten Last.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Auswählen des Zugangspunktes mit einer geringsten Last durch die Zugangsvorrichtung, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner:

Senden der mindestens einen empfangenen Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten an einen Switch unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht; und

Empfangen der mindestens einen Abfragenachricht durch den Switch.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Bestimmen zumindest einer Last an zumindest einem Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Senden von Informationen entsprechend der bestimmten Last an zumindest einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht.

Auf vorteilhafte Weise umfasst das Verfahren ferner das Umverteilen einer Last auf den zumindest einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten.

Gemäß einem beispielhaften Aspekt der Erfindung wird ein maschinenlesbarer Speicher zur Verfügung gestellt, auf dem ein Computerprogramm gespeichert ist, das mindestens eine Code-Sektion aufweist, um eine Lastverwaltung in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung zu stellen, wobei die mindestens eine Code-Sektion durch eine Maschine ausführbar ist, um die Maschine zu veranlassen, die folgenden Schritte durchzuführen, welche umfassen:

Empfangen mindestens einer Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten;

im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht, Bestimmen einer Last an jedem von der Mehrzahl von Zugangspunkten; und

Senden der bestimmten Last jedes der Zugangspunkte an die Zugangsvorrichtung.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Interpretieren der mindestens einen Abfragenachricht durch mindestens einen von der Mehrzahl von Zugangspunkten, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung liegt.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Auswählen eines Zugangspunktes aus der Mehrzahl von Zugangspunkten mit einer geringsten Last.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Auswählen des Zugangspunktes mit einer geringsten Last durch die Zugangsvorrichtung, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum:

Senden der empfangenen mindestens einen Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten an einen Switch unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht; und

Empfangen der mindestens einen Abfragenachricht durch den Switch.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Bestimmen von mindestens einer Last an zumindest einem Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Senden von Informationen entsprechend der bestimmten Last an mindestens einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht.

Auf vorteilhafte Weise umfasst der maschinenlesbare Speicher ferner Code zum Umverteilen einer Last auf den zumindest einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten.

Gemäß einem beispielhaften Aspekt der Erfindung weist ein System zum Zurverfügungstellen einer Netzverwaltung in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz auf:

mindestens einen Empfänger, der dazu ausgelegt ist, mindestens eine Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung über mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten zu empfangen;

mindestens einen Controller, der dazu ausgelegt ist, eine Last an jedem von der Mehrzahl von Zugangspunkten im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht zu bestimmen; und

mindestens einen Sender, der dazu ausgelegt ist, die bestimmte Last an jedem der Zugangspunkte an die Zugangsvorrichtung zu senden.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, die mindestens eine Abfragenachricht durch mindestens einen der Mehrzahl von Zugangspunkten zu interpretieren, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung liegt.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, einen Zugangspunkt mit einer geringsten Last aus der Mehrzahl von Zugangspunkten auszuwählen.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, den Zugangspunkt mit einer geringsten Last durch die Zugangsvorrichtung auszuwählen, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Sender dazu ausgelegt, die empfangene mindestens eine Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an einen Switch zu senden.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Empfänger dazu ausgelegt, die mindestens eine Abfragenachricht durch den Switch zu empfangen.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, mindestens eine Last an zumindest einem Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten zu bestimmen.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, Informationen entsprechend der bestimmten Last unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an zumindest einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten zu senden.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller dazu ausgelegt, eine Last an dem zumindest einen Teil der Mehrzahl von Zugangspunkten umzuverteilen.

Auf vorteilhafte Weise ist der mindestens eine Controller ein Bandbreitenverwaltung-Controller, ein Betriebsgüte-Controller, ein Lastausgleich-Controller, ein Sitzung-Controller und ein Netzverwaltung-Controller.

Ein besseres Verständnis dieser und weiterer Vorteile, Aspekte und neuer Merkmale der vorliegenden Erfindung sowie von Einzelheiten einer veranschaulichten Ausführungsform davon ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung.

KURZBESCHREIBUNG MEHRERER ANSICHTEN DER ZEICHNUNG

1a ist ein Blockdiagramm des OSI-Modells.

1b ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines allgemeinen PLCP-Rahmens gemäß der Definition durch 802.11.

1c ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens, der von dem Frequenzsprung-Spreizspektrum gemäß der Definition durch 802.11 verwendet wird.

1d ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens für DSSS (Direktsequenz-Spreizspektrum) und HR-DSS (Hochraten-Direktsequenz-Spreizspektrum) gemäß der Definition durch 802.11.

1e ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens für OFDM (Orthogonal-Frequenzmultiplex) gemäß der Definition durch 802.11.

2 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Systems für die Netzverwaltung in einem drahtlosen lokalen Netz gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

3 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Firmen-Drahtlos-LAN mit Switches, die als Kantenmanager dienen, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

4 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Switch gemäß der Darstellung in 2 und 3 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

5 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Vermittlungssystems für die Bandbreitenverwaltung in einem drahtlosen lokalen Netz gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

6 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Sitzungssteuerverfahrens gemäß der Beschreibung für 5, das von dem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann.

7 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Lastausgleichverfahrens hinsichtlich 6, das von dem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann.

8 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften QoS (Quality of Service; Betriebsgüte)-Freigabevorgangs hinsichtlich 8, der von einem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann.

9a ist ein Ablaufdiagramm beispielhafter Schritte für den Lastausgleich gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

9b ist ein Ablaufdiagramm beispielhafter Schritte für den Lastausgleich gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Aspekte der Erfindung können ein System und ein Verfahren für den Lastausgleich in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz zur Verfügung stellen. Ein Verfahren für den Lastausgleich in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz kann den Schritt des Empfangens einer Abfragenachricht von einer Zugangsvorrichtung durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten umfassen. Im Ansprechen auf die Abfragenachricht kann eine Last an einem oder mehreren der Zugangspunkte bestimmt werden, und die bestimmte Last von einem oder mehreren der Zugangspunkte kann von der Zugangsvorrichtung empfangen werden. Einer oder mehrere der Zugangspunkte, die innerhalb eines Betriebsbereichs der Zugangsvorrichtung liegen, können die Abfragenachricht interpretieren. Ein Zugangspunkt mit einer geringsten Last kann von einer Zugangsvorrichtung ausgewählt werden, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen.

1b ist ein Blockdiagramm 120 zur Veranschaulichung eines allgemeinen PLCP-Rahmens gemäß der Definition durch 802.11. Unter Bezugnahme auf 1b sind dort die Präambel 122, der PLCP-Header 124, MAC-Daten 126, und CRC 128 gezeigt. Die Präambel 122 kann Synchronisations (SYNC)-Daten 122a und einen Synchronisationsbegrenzer 122b umfassen. Der PLCP-Header 124 kann beispielsweise das PLCP-Signalfeld (PSF) 124a, Dienstdaten 124b, Länge 124c und andere Felder umfassen. Die Präambel 122 kann von der PHY abhängig sein. Die SYNC-Daten 122a können einen unverwechselbaren Bitstrom umfassen, der dazu ausgelegt sein kann, Taktparameter wie etwa den Beginn eines Rahmens zu signalisieren. Die SYNC-Daten 122a werden für die Bitsynchronisation und Demodulation verwendet. Der SYNC-Begrenzer 122b stellt Rahmentaktinformationen zur Verfügung und kann dazu ausgelegt sein, das Ende der Synchronisationsinformationen zu begrenzen. Der PLCP-Header 124 kann dazu ausgelegt sein, Informationen zu enthalten, die zum Decodieren des Rahmens verwendet werden. Beispielsweise kann das PSF 124a dazu ausgelegt sein, Kommunikationsdatenrate-Informationen zu umfassen. Die Dienstdaten 124b sind im Allgemeinen reserviert, können aber verwendet werden, um eine anwendungsspezifische Funktionalität zur Verfügung zu stellen. Die Länge 124c kann dazu ausgelegt sein, die Länge der MAC-Daten 126 anzugeben. In dieser Hinsicht kann die Länge 124c durch die Zeit ausgedrückt sein, die zum Übertragen der MAC-Daten 126 benötigt wird.

1c ist ein Blockdiagramm 130 zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens, der von dem Frequenzsprung-Spreizspektrum gemäß der Definition durch 802.11 verwendet wird. Unter Bezugnahme auf 1c sind dort SYNC-Daten 132, PLCP-Header 134 und PSDU 136 gezeigt. Der PLCP-Header 134 kann beispielsweise das PSDU-Längenwort (PLW) 134a, das PLCP-Signalisierungsfeld (PSF) 134b, das Headerfehler-Prüffeld oder CRC 134c und andere Felder umfassen. Das PLW 134a kann die Anzahl von Oktetts angeben, die in der PSDU 136 enthalten sind. Das PSF 134 kann 4 Bits lang sein und kann dazu verwendet werden, die Kommunikationsdatenrate anzugeben.

1d ist ein Blockdiagramm 140 zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens für DSSS (Direktsequenz-Spreizspektrum) und HR-DSS (Hochraten-Direktsequenz-Spreizspektrum) gemäß der Definition durch 802.11. Unter Bezugnahme auf 1d sind dort Präambel 142, PLCP-Header 144 und MPDU 146 gezeigt. Die Präambel 142 kann Synchronisations (SYNC)-Daten 142a und den Synchronisationsbegrenzer 142b umfassen. Der PLCP-Header 144 kann das PLCP-Signalfeld (PSF) 144a, Dienstdaten 144b, Länge 144c und das CRC-Feld 144d umfassen. Die SYNC-Daten 142a können 128 Bits sein gegenüber 8 Bits für die SYNC-Daten 132a für Frequenzsprung-Spreizspektrum. Die CRC 144d beträgt 16 Bits, was ähnlich dem CRC 134c für das Frequenzsprung-Spreizspektrum ist.

1e ist ein Blockdiagramm 150 zur Veranschaulichung eines PLCP-Rahmens für OFDM (Orthogonal-Frequenzmultiplex) gemäß der Definition durch 802.11. Unter Bezugnahme auf 1e sind dort die Präambel 152, der PLCP-Header 154 und PSDU 156, Tail 158 und Pad 160 gezeigt. Die Präambel 152 kann Synchronisations (SYNC)-Daten 152a und den Synchronisationsbegrenzer 152b umfassen. Der PLCP-Header 154 kann die Länge 154a, das PLCP-Signalfeld (PSF) 154b, das Reserviert-Feld 154c, die Parität 154d, Tail 154e und Dienst 154f umfassen. Die Länge 154a ist ein 12Bit-Feld, das dazu ausgelegt sein kann, die Länge des Rahmens anzugeben. Das PSF 154b ist ein 4Bit-Feld, das ein verwendetes Modulationsschema und seine zugeordnete Codierrate der PSDU angeben kann. Beispielsweise verwendet die Spezifikation binär 1011 zum Repräsentieren von 6 Mbps, 1111 zum Repräsentieren von 9 Mbps, 1010 zum Repräsentieren von 12 Mbps, 1110 zum Repräsentieren von 18 Mbps, 1001 zum Repräsentieren von 24 Mbps, 1011 zum Repräsentieren von 36 Mbps, 1000 zum Repräsentieren von 48 Mbps, und schließlich 1100 zum Repräsentieren der maximalen standardisierten Rate von 54 Mbps. Das Reserviert-Feld 154c ist ein 1Bit-Feld, das für eine zukünftige Verwendung reserviert ist und für eine anwendungsspezifische Verwendung ausgelegt sein kann. Das Paritätsfeld 154d kann eine gerade oder ungerade Parität angeben. Das Tail-Feld 154e ist ein 6Bit-Feld. Das Dienstfeld 154f ist ein 16Bit-Feld, das dazu ausgelegt sein kann, den Diensttyp anzugeben.

In einem typischen drahtlosen lokalen Netz kann die Kanalkapazität rapide über die Zeit variieren, insbesondere während Zugangsvorrichtungen im gesamten Netz mobil werden. Wenn beispielsweise der Abstand von einer Zugangsvorrichtung zu einem Zugangspunkt aufgrund der Mobilität zu- oder abnimmt, können sich die Kanalkapazität und letztendlich der Kanaldurchsatz aufgrund einer fortwährenden An- und Abkopplung von Zugangsvorrichtungen an Zugangspunkten ändern. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Switch zur Verfügung gestellt, um die Netzverwaltung zwischen einem oder mehreren von einer Mehrzahl von Zugangsvorrichtungen und/oder Zugangspunkten und/oder anderen Switches zu erleichtern. Der Switch kann ein Benachrichtigungsprotokoll verwenden, das dazu ausgelegt sein kann, Aufgaben wie etwa Lastausgleich, Betriebsgüte (QoS)-Steuerung und -verwaltung, Switch-Filtertransfer, Bandbreitenverwaltung und Sitzungssteuerung und -verwaltung zu erleichtern.

Im Hinblick auf die Aufgabe des Lastausgleichs in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen [Netz], in dem sich die Netzkapazität aufgrund der Mobilität von Zugangsvorrichtungen rapide über die Zeit ändern kann, können einige Zugangspunkte mit Verkehr überlastet werden, während andere Zugangspunkte nicht ausgelastet sein können. Folglich stellt ein Aspekt der Erfindung ein Verfahren und ein System zur Verfügung, die dazu ausgelegt sein können, eine Last zwischen diesen Zugangspunkten in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen LAN auf optimale Weise auszugleichen. Die Aufgabe des Lastausgleichs kann Teil einer Netzverwaltungsaktivität sein, die die Durchführung von einer oder mehreren Aktivitäten umfassen kann, einschließlich - aber nicht beschränkt auf - QoS-Verwaltung, Bandbreitenverwaltung einschließlich Verfolgung der Bandbreitennutzung sowie Zuweisung und Rücknahme von Bandbreite, um Anforderungen von Anwendern und/oder Clients zu erfüllen. Die Verwaltung dieser Aktivitäten kann direkt oder indirekt mit dem Zurverfügungstellen von Mobilität und Betriebsfähigkeit in einem gesamten fest verdrahteten oder drahtlosen LAN oder einer hybriden Kombination davon im Zusammenhang stehen.

2 ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Systems für die Netzverwaltung in einem drahtlosen lokalen Netz gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 2 ist dort eine erste Vernetzungsdomäne 214 und eine zweite Vernetzungsdomäne 234 veranschaulicht. Die erste Vernetzungsdomäne 214 kann einen Switch 202 und Zugangspunkte 204, 206, 208, 210, 212 aufweisen. Jeder der Zugangspunkte 204, 206, 208, 210, 212 kann mit dem Switch 202 gekoppelt sein. Die zweite Vernetzungsdomäne 234 kann einen Switch 222 und Zugangspunkte 224, 226, 228, 230, 232 aufweisen. Jeder der Zugangspunkte 224, 226, 208, 230, 232 kann mit dem Switch 222 gekoppelt sein. Der Switch 222 kann mit dem Switch 202 durch ein beliebiges oder mehrere von einem fest verdrahteten und einem drahtlosen Medium gekoppelt sein. Obgleich dies nicht gezeigt ist, können zumindest einige der Zugangspunkte in einer beliebigen der Vernetzungsdomänen 214, 234 miteinander gekoppelt sein. Dennoch kann eine Mehrzahl von tatsächlichen und/oder virtuellen Kanälen zur Verfügung gestellt werden, um die Kommunikation mit den Zugangspunkten und Switches zu erleichtern. Obgleich die Vernetzungsdomänen 214 und 234 als separate Vernetzungssubjekte veranschaulicht sind, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Folglich kann die Vernetzungsdomäne 214, 234 Teil eines einzelnen Vernetzungssubjektes sein, kann aber separate Sicherheitsdomänen innerhalb des einzelnen Vernetzungssubjektes darstellen.

Im Betrieb können ein beliebiger oder mehrere der Switches 202, 222 dazu ausgelegt sein, Informationen und Parameter bezüglich der Netzverwaltung an einen oder mehrere beliebige Zugangspunkte in einer oder mehreren beliebigen der Vernetzungsdomänen 214, 234 zu senden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann der Switch 202 beispielsweise dazu ausgelegt sein, Lastausgleichinformationen an den Zugangspunkt 206 und umgekehrt zu übertragen. Auf ähnliche Weise kann der Switch 202 dazu ausgelegt sein, Informationen bezüglich der Netzverwaltung an einen oder mehrere beliebige der Zugangspunkte 204, 208, 210, 214 zu senden und umgekehrt. Auf ähnliche Weise kann der Switch 222 dazu ausgelegt sein, Informationen im Zusammenhang mit dem Lastausgleich an einen oder mehrere beliebige der Zugangspunkte 224, 226, 228, 230, 232 zu übertragen und umgekehrt. Die Lastausgleichinformationen können von einem Zugangspunkt dazu verwendet werden, auf für an- und/oder abkoppelnde Zugangsvorrichtungen auf effiziente Weise Systemressourcen zuzuweisen, zu verteilen und/oder zurückzunehmen.

Bei einem anderen Aspekt der Erfindung können die Switches 202, 222 dazu ausgelegt sein, den Zugangspunkten beispielsweise Lastausgleichaktivitäten unter Verwendung beispielsweise eines Benachrichtigungsprotokolls zur Verfügung zu stellen. Folglich können einige Aktivitäten wie etwa Lastausgleich, Bandbreitenüberwachung (bandwidth policing), Bandbreitenverwaltung, Roaming und Übergabe (handover) durch Koordinieren eines oder mehrerer Switches und eines oder mehrerer Zugangspunkte gehandhabt werden, beispielsweise unter Verwendung eines Benachrichtigungsprotokolls. Dennoch kann ein Switch, beispielsweise der Switch 222, dazu konfiguriert sein, Regeln aufzustellen, die von den Zugangspunkten 224, 226, 228, 230, 232 bei der Durchführung dieser Aktivitäten angepasst werden können. Die Regeln können von den Switches 222, 202 an die Zugangspunkte 204, 208, 210, 214, 224, 226, 228, 230, 232 weiter gegeben werden, beispielsweise unter Verwendung des Benachrichtigungsprotokolls. Prioritätszuweisung und Verarbeitung können beispielsweise auf akzeptablen Niveaus für Latenzzeit und Bandbreitenverfügbarkeit basieren. Beispielsweise kann einem IP-Telefonanruf eine höchste Wartereihen- und Verarbeitungspriorität zugewiesen werden, um die Latenzzeit zu minimieren. Die Überwachung kann beispielsweise die Durchführung von Aktivitäten umfassen, welche die Nutzung von verfügbarer Bandbreite durch eine bestimmte Zugangsvorrichtung oder einen Typ einer Zugangsvorrichtung beschränken und steuern können. Diese und andere Aufgaben können von dem Switch unter Verwendung des Benachrichtigungsprotokolls gesteuert werden. Obgleich Aktivitäten wie etwa Überwachung und QoS-Verwaltung und Bandbreitenverwaltung unabhängig vom Lastausgleich durchgeführt werden können, können gemäß einem Aspekt der Erfindung Informationen zwischen diesen verschiedenen Aktivitäten ausgetauscht werden, um einen optimalen Lastausgleich sicher zu stellen.

Im Betrieb können einer oder mehrere beliebige der Zugangspunkte in einer oder mehreren beliebigen der Vernetzungsdomänen dazu ausgelegt sein, verschiedene lastbezogene Informationen und Parameter zu bestimmen, die an einen oder mehrere der Switches 202, 222 übertragen werden können. Beispielsweise kann bei einer Ausführungsform der Erfindung der Zugangspunkt 206 dazu ausgelegt sein, verschiedene lastbezogene Informationen zu erfassen und die erfassten Informationen zurück an den Switch 202 zu übertragen. Auf ähnliche Weise können einer oder mehrere beliebige der Zugangspunkte 204, 208, 210, 214 verschiedene lastbezogene Informationen und Parameter erfassen und die erfassten Informationen an den Switch 202 übertragen. Bei einem anderen Aspekt der Erfindung können einer oder mehrere beliebige der Zugangspunkte 224, 226, 228, 230, 232 verschiedene lastbezogene Informationen und Parameter erfassen und die erfassten Informationen an den Switch 222 übertragen.

Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung können einer oder mehrere beliebige der Zugangspunkte 224, 226, 228, 230, 232 verschiedene lastbezogene Informationen und Parameter erfassen und die erfassten Informationen über den Switch 222 an den Switch 202 übertragen. Dies kann beispielsweise bei einem Roaming-Szenario oder Übergabeszenario insbesondere nützlich sein. Sowohl bei dem Roaming-Szenario als auch bei dem Übergabeszenario, bei denen eine bestimmte Zugangsvorrichtung springt (roaming) oder von der Vernetzungsdomäne 234 an die Vernetzungsdomäne 214 übergeben wird (hand-off), kann es vorteilhaft sein, bandbreitenbezogene Informationen hinsichtlich der Vernetzungsdomäne 214 zu erfassen, bevor es einer Zugangsvorrichtung gestattet wird, einen Dienst von einer Vernetzungsdomäne 214 zu erhalten. In diesem Fall kann der Switch 222 eine Anfrage initiieren, die bandbreitenbezogene Informationen vom Switch 202 anfordert. In Folge dessen kann der Switch 214 bandbreiten- und/oder lastbezogene Informationen von einem oder mehreren beliebigen der Zugangspunkte 204, 206, 208, 210, 212 anfordern. Sobald der Switch 202 die bandbreitenbezogenen Informationen von diesen Zugangspunkten empfängt, kann er die Informationen an den Switch 222 übertragen. Folglich kann der Switch 222 in Abhängigkeit von den last- und/oder bandbreitenbezogenen Informationen, die vom Switch 202 empfangen wurden, bestimmen, ob eine Übergabe durchgeführt werden soll oder Roaming gestattet werden soll.

Beispielsweise auf der Grundlage von QoS-bezogenen Informationen, die von einer bzw. einem oder mehreren Zugangsvorrichtungen oder Switches empfangen wurden, kann ein Switch dazu ausgelegt sein, ein Roaming einer Zugangsvorrichtung zu erzwingen. Beispielsweise in einem Fall, in dem der Switch bestimmt, dass eine nicht ausreichende Bandbreite oder Kanalkapazität vorhanden sein kann, um eine minimal akzeptable QoS zur Verfügung zu stellen, kann der Switch dazu ausgelegt sein, ein Roaming von bereits vorhandenen und/oder neu ankommenden Zugangsvorrichtungen auf dynamische Weise zu erzwingen. Bei einem Aspekt der Erfindung kann eine Liste von Vorrichtungen geführt werden, bei denen ein Roaming erzwungen wurde. Wenn also ein Switch bestimmt, dass eine ausreichende Kanalkapazität verfügbar ist, um eine minimal akzeptable QoS zur Verfügung zu stellen, kann der Switch dazu ausgelegt sein, an Vorrichtungen auf der Liste zu signalisieren oder sie davon in Kenntnis zu setzen, die Erstellung des Dienstes erneut zu versuchen, und einen Zugriff auf den Dienst gestatten, der von dem Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. In dieser Hinsicht können einer oder mehrere beliebige der Switches 202, 222 dazu ausgelegt sein, die insgesamt verfügbare Bandbreite oder eine Last für einen oder mehrere beliebige von einer Mehrzahl von Zugangspunkten und/oder Switches zu bestimmen. Folglich können die Switches 202 und/oder 222 eine Kanal/Frequenzverwaltung und QoS (Betriebsgüte)-Verwaltung zur Verfügung stellen, um eine Last optimal zu verteilen und die Bandbreitennutzung für die Zugangsvorrichtungen zu optimieren.

Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann auf der Grundlage verschiedener lastbezogene Informationen eine Zugriff-Prioritätsvergabemethode angepasst und erzwungen werden, z.B. von einem oder mehreren beliebigen der Switches 202, 222. Die Prioritätsvergabemethode kann das Erstellen einer Priorität für jeglichen Netzwerkverkehr umfassen, wobei auf die Einhaltung von Prioritäten aller Clients und/oder die Einhaltung von Priorität für den Verkehr von einigen ausgewählten Clients wie etwa vertrauenswürdigen Clients geachtet wird. Bei einem anderen Aspekt der Erfindung können die Switches 202, 222 dazu ausgelegt sein, den Zugangspunkten bestimmte Lastverwaltungsaktivitäten zur Verfügung zu stellen. Folglich können einige Aktivitäten wie etwa Bandbreitenüberwachung, Bandbreitenverwaltung, Paketprioritätsvergabe und -verarbeitung, und Diensttyp-Warteschlangen von einem Zugangspunkt gehandhabt werden.

Dennoch kann ein Switch dazu ausgelegt sein, Regeln zu erstellen, die von den Zugangspunkten bei der Durchführung dieser Aktivitäten verwendet werden können, um zumindest ein minimal akzeptables Dienstniveau aufrecht zu erhalten. Prioritätsvergabe und -verarbeitung können beispielsweise auf akzeptablen Niveaus für Latenzzeit und Bandbreitenverfügbarkeit basieren. Beispielsweise kann einem IP-Telefonanruf eine höchste Wartereihen- und Verarbeitungspriorität zugewiesen werden, um die Latenzzeit zu minimieren. Die Überwachung (policing) kann beispielsweise Aufgaben umfassen, welche die Verwendung von verfügbarer Bandbreite durch eine bestimmte Zugangsvorrichtung oder einen bestimmten Zugangsvorrichtungstyp begrenzen und steuern. Folglich kann die Bandbreite gerecht auf Zugangsvorrichtungen verteilt werden, um zumindest ein minimal akzeptables Dienstniveau sicher zu stellen.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann der Switch das Benachrichtigungsprotokoll (MP) verwenden, um verbesserte Kommunikationsdienste für eine oder mehrere von einer Mehrzahl von Zugangsvorrichtungen oder mobilen Stationen zur Verfügung zu stellen, beispielsweise in einem Firmen-Wireless-LAN (WLAN). Die verbesserte Kommunikation kann zusätzlich zu einer üblichen WLAN-Vorrichtung-Kommunikation wie etwa Authentisierung, Autorisierung, Schlüsselaustausch, Beacon-Broadcast usw. zusätzliche Netzverwaltungsmerkmale zur Verfügung stellen, die Clients von einem WLAN gegenwärtig nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese zusätzlichen Merkmale können Betriebsgüteverwaltung, Bandbreitenverwaltung, Zugangssteuerung, Lastausgleich und Netzverwaltung umfassen, sind aber nicht hierauf beschränkt. Zusätzlich zu Switches können andere Firmen-WLAN-Vorrichtungen, die Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichttransaktionen verwenden können, drahtlose Zugangspunkte, Firmen-Switches und drahtlose Stationen umfassen, sind aber nicht hierauf beschränkt. Diese Vorrichtungen können in bestimmten Fällen von einem Benachrichtigungsprotokoll freigegeben werden, um die neuen Netzverwaltungsmerkmale zu nutzen.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann eine beispielhafte WLAN-Architektur zur Verfügung gestellt werden. In der Firmen-Wireless-LAN-Umgebung können sich die drahtlosen Vorrichtungen an der Netzwerkkante befinden. Die drahtlosen Vorrichtungen können mit dem Firmennetzwerk über den einen oder mehrere Zugangspunkte verbunden oder gekoppelt sein, die wiederum die Kantenvorrichtungen von beispielsweise einem fest verdrahteten LAN sein können. Die Zugangspunkte können mit dem LAN über Switches verbunden sein. Diese Switches können als Drahtlos-LAN-Switches bezeichnet werden und können in bestimmten Fällen nicht nur Schicht 2-Vermittlung durchführen, sondern können dazu ausgelegt sein, als Wireless-Kantenmanager zu fungieren. Sie können auch zusätzliche Netzverwaltungsfunktionalitäten wie etwa Lastausgleich, Bandbreitenverwaltung, Zugangssteuerung, Firewall-Funktionen und Traffic Privacy sowie Betriebsgüteverwaltung zur Verfügung stellen.

3 ist ein Blockdiagramm 300 eines beispielhaften Firmen-Wireless-LAN mit Switches, die als Kantenmanager dienen, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 3 sind dort ein lokales Netz (LAN) 302, ein Authentisierungsserver 304, Switches 306, 308, Zugangspunkte (APs) 310, 312, 314, 316, 318, 320 und Zugangsvorrichtungen 322, 324, 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 gezeigt. Es sollte verstanden sein, dass die Erfindung nicht auf ein Firmen-WLAN beschränkt ist. Die Erfindung kann auf ein fest verdrahtetes LAN, ein drahtloses LAN und jegliche Kombination von diesen anwendbar sein.

Die drahtlose Übertragung oder Kommunikation zwischen den Zugangsvorrichtungen oder Clients und den Zugangspunkten kann sicher sein. Dies kann auch für die fest verdrahteten Verbindungen zwischen jeglichen der Zugangspunkte 310, 312, 314, 316, 318, 320 und der Switches 306, 308 zutreffen. Die Switches 306, 308 und die Zugangspunkte 310, 312, 314, 316, 318, 320 können dazu ausgelegt sein, beispielsweise unter Verwendung eines Ethernet-Protokolls zu übertragen. Aus der Perspektive des Switch kann der Switch reguläre Schicht 2-Rahmen vermitteln. Innerhalb des Switch kann jedoch Wissen über ein WLAN und seine Verwaltungsintelligenz in erster Linie in Software vorliegen. Dennoch ist die Erfindung nicht in dieser Hinsicht beschränkt.

4 ist ein Blockdiagramm 400 eines beispielhaften Switch 402, der in 2 und 3 veranschaulicht ist, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 4 kann der Switch 402 einen Prozessor 410, einen Sender 404, einen Empfänger 406, einen Generator 408 und einen Controller 412 aufweisen. Der Controller 412 kann einen QoS-Controller 414, einen Bandbreite-Controller 422, einen Lastausgleich-Controller 416, einen Sitzung-Controller 418 und einen Netzverwaltung-Controller 420 aufweisen. Der Sender 404, der Empfänger 406, der Generator 408 und die Komponenten des Controllers 412, nämlich der QoS-Controller 414, der Lastausgleich-Controller 416, der Sitzung-Controller 418 und der Netzverwaltung-Controller 420, können auf vielfältige Weise mit dem Prozessor 410 gekoppelt sein.

Die Komponenten des Switch 402 können eine geeignete Schaltungsanordnung und/oder Software aufweisen, die in der Lage sind, die verschiedenen Netzverwaltungsfunktionen zu implementieren, einschließlich - aber nicht beschränkt auf - Lastausgleich, QoS-Verwaltung, Bandbreitenverwaltung, Sitzungsverwaltung und -steuerung. Obgleich die Komponenten des Switch 402 einzeln gezeigt sind, ist die Erfindung aber in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt. Beispielsweise kann die Funktion des Generators 408 mit geeigneter Software und/oder Logik einzig von dem Prozessor 422 implementiert werden. Auf ähnliche Weise können eine oder mehrere beliebige von Bandbreitenverwaltung, QoS-Verwaltung, Lastausgleich, Sitzungsverwaltung und -steuerung und Netzverwaltung integriert sein, und können mit geeigneter Logik und/oder Software vom Prozessor 410 ausgeführt werden.

Im Betrieb kann der Sender 404 dazu ausgelegt sein, eine erste Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht zwischen einem ersten Switch und einem ersten Zugangspunkt zu senden. Der Empfänger 406 kann dazu ausgelegt sein, eine zweite Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht von dem ersten Zugangspunkt und dem ersten Switch zu empfangen. Im Ansprechen auf die Übertragung der ersten Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht kann eine zweite Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht empfangen werden. Der Controller 412 kann dazu ausgelegt sein, Systemressourcen für eine oder mehrere Vorrichtungen unter Verwendung einer oder mehrerer beliebigen der ersten, zweiten und/oder dritten Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten zuzuweisen. Diese Vorrichtungen können den ersten Switch aufweisen, einen zweiten Switch, den ersten Zugangspunkt, den zweiten Zugangspunkt, und eine oder mehrere Zugangsvorrichtungen, sind aber nicht hierauf beschränkt. Die Systemressourcen können zugewiesen werden, um sicher zu stellen, dass zumindest ein minimal akzeptables Dienstniveau aufrechterhalten wird.

Der Generator 408 kann dazu ausgelegt sein, die erste Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht durch den ersten Switch zu generieren. Der Empfänger 406 kann dazu ausgelegt sein, die zweite Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht von einem zweiten Switch zu empfangen. Der Prozessor 410 kann dazu ausgelegt sein, den Sender 404, den Empfänger 406, den Controller 412 und den Generator 408 zu steuern. Der Prozessor 410 kann eine oder mehrere Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten verwenden, um den Sender 404, den Empfänger 406, den Generator 408, den Bandbreite-Controller 422, den QoS-Controller 414, den Lastausgleich-Controller 416, den Sitzung-Controller 418 und den Netzverwaltung-Controller 420 zu steuern.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann der Switch dazu ausgelegt sein, die Netzverwaltung einschließlich Aktivitäten wie etwa QoS-Verwaltung und Bandbreitenverwaltung durch die Verwendung eines Benachrichtigungsprotokolls zu erleichtern. Das Benachrichtigungsprotokoll kann ein oder mehrere Protokolle verwenden, die einem Vorrichtungskommunikationsprotokoll (DCP)-Schirm (device communication protocol umbrella; DCPU) zugeordnet sind. Das von dem Switch verwendete Benachrichtigungsprotokoll kann dazu ausgelegt sein, über das Übertragungssteuerungsprotokoll (TCP) oder Anwenderdatagramm-Protokoll (UDP) zu laufen, beispielsweise unter Verwendung einer allgemein bekannten Anschlussnummer, die im Rahmen des Vorrichtungskommunikationsprotokolls spezifiziert ist. Von dem DCP-Schirm können mehrere Unterprotokolle abgedeckt sein, die für den Zweck definiert sind, die gemeinsame Betreibbarkeit mit anderen Produkten zu erleichtern. Einige dieser Produkte können Kabelmodems und Kabelmodem-Abschlusssystem (CMTS)-Einrichtungen umfassen, sind aber nicht hierauf beschränkt. Das von dem Switch verwendete Benachrichtigungsprotokoll kann dazu ausgelegt sein, die unter DCP nötigen Protokolle zu umfassen, um die Kommunikation für fest verdrahtete und/oder WLAN-Vorrichtungen zu erleichtern.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann der Switch das Benachrichtigungsprotokoll verwenden, um verschiedene Netzverwaltungsaktivitäten zwischen verschiedenen drahtlosen Vernetzungsvorrichtungen und/oder Clients zu erleichtern. Bei einer Ausführungsform der Erfindung können einer oder mehrere der WLAN-Switches 306, 308 dazu ausgelegt sein, das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um die Kommunikation mit einem oder mehreren der Zugangspunkte 310, 312, 314, 316, 318, 320 von 3 zu erleichtern. Zwischen diesen beiden Vorrichtungen ausgetauschte Informationen können Steuerungs-, Konfigurations- und Statusinformationen der Vorrichtungen und auch Client-Sitzungsinformationen umfassen, sind jedoch nicht hierauf beschränkt. Zumindest einige dieser Informationen können für den Lastausgleich verwendet werden. Die Steuerinformationen können beispielsweise Signalisierungsinformationen umfassen, die in-band oder out-of-band übertragen werden können.

Der Switch kann das Benachrichtigungsprotokoll verwenden, das eine Mehrzahl von Nachrichtentypen umfassen kann. Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann der Switch ein Benachrichtigungsprotokoll verwenden, das beispielsweise sechs (6) Kategorien von Nachrichten oder Nachrichtentypen umfassen kann. Dennoch ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Diese Nachrichten und ihre Verwendung können folgendermaßen veranschaulicht werden:

AP_Status; von AP an Switch oder AP

Eine AP_Status-Nachricht kann werden verwendet, um beispielsweise eine Zugangspunktkapazität, Bandbreitenzuweisung, die Anzahl von angekoppelten Clients, Signalstärke, Leistungspegel usw. anzugeben.

AP_Config: von Switch an AP

Eine AP_Config-Nachricht kann dazu verwendet werden, einen Zugangspunkt zu konfigurieren, um einen Client aufzunehmen. Dies kann 802.11e QoS-, Sicherheitsinformationen usw. umfassen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt

Switch_Status: von Switch an Switch

Eine Switch_Status-Nachricht kann dazu verwendet werden, die Zuordnung eines Switch zu einem oder mehreren Clients anzugeben. Dies kann Client-Sitzungsinformationen, Zugangssteuerung, QoS-Parameter usw. umfassen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.

Switch_Config:von Switch an Switch

Eine Switch_Config-Nachricht kann dazu verwendet werden, einen Switch wie etwa einen WLAN-Switch zu konfigurieren, um einen Client aufzunehmen. Dies kann Zugangssteuerung, QoS-Konfiguration usw. umfassen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.

Client_Status: von AP an Switch

Eine Client_Status-Nachricht kann dazu verwendet werden, eine Client-Information anzugeben. Dies kann Client-Kennung, zugeordnete MAC-Adresse, Sitzungsstatus, Verbindungsstelle usw. umfassen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.

Device_Discovery: jegliche Vorrichtung an jegliche Vorrichtung

In einem Client-Server-Modell von Netzwerkdiensten kann die Device_Discovery-Nachricht von einem Switch und/oder einem Server verwendet werden, um Clients zu entdecken, oder von einem Client, um Server zu entdecken. Die Nachricht kann an einige oder alle Vorrichtungen in dem Teilnetz ausgesendet (broadcast) werden, um Antworten von den gewünschten Vorrichtungen auszulösen.

Bei jedem der vorstehend aufgeführten Nachrichtentypen kann die Nachricht beispielsweise vier (4) Nachrichtenuntertypen umfassen – .request, .data, .alert und .ack. Ein Paar von Nachrichtentyp/-untertyp .request und .data kann die Anforderung von Daten und eine entsprechende Antwort von Daten selbst repräsentieren. Das Untertyp-Paar von .alert und .ack kann die freiwillige Übertragung von Daten und deren Bestätigung repräsentieren. Zusätzlich können zwei Konventionen in einer Nachrichtaustauschsequenz verwendet werden. Wenn also eine Nachrichtaustauschsequenz mit einer Anforderung (.req) beginnt, kann hierauf eine reaktive Übertragung von Daten (.data). folgen. Auf ähnliche Weise, wenn eine Nachrichtaustauschsequenz mit einer proaktiven Übertragung von Daten (.alert) beginnt, ist sie gefolgt von einer Quittierung (.ack). Gemäß einem Aspekt der Erfindung können ein oder mehrere Nachrichtentypen und/oder -untertypen dazu verwendet werden, die Bandbreitenverwaltung zu erleichtern.

Auf die US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen 10/607,094 mit der Bezeichnung "Communication System and Method in a Hybrid Wired/Wireless Local Area Network", hinterlegt am 26.06.2003, die ein Benachrichtigungsprotokoll beschreibt, das von dem Switch gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann, wird hiermit vollinhaltlich Bezug genommen. Beispielhafte gültige Felder und Teilfelder für verschiedene Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten, die von dem Switch gemäß einem Aspekt der Erfindung verwendet werden können, sind dort offen gelegt. Zusätzlich wird auf die US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Aktenzeichen _________(Anwalts-Aktenzeichen Nr. 14178US02) und der Bezeichnung "Method and System for Providing an Intelligent Switch in a Hybrid Wired/Wireless Local Area Network", hinterlegt am 09.09.2003, die ein Benachrichtigungsprotokoll beschreibt, das von dem Switch gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann, hiermit vollinhaltlich Bezug genommen. Der dort offen gelegte Switch kann dazu ausgelegt sein, das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um eine Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zur Verfügung zu stellen.

Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Switch einen Netzverwaltung-Controller aufweisen, der für die Netzverwaltung konfiguriert sein kann und wertvolle Informationen zur Verfügung stellen kann, die für den Lastausgleich verwendet werden können. In dieser Hinsicht kann der Switch dazu ausgelegt sein, beispielsweise das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um Netzwerküberwachung und/oder Statusnachrichten wie etwa SNMP- und RMON-Statistiken von einem alten Ankopplungs- oder Verbindungspunkt an einen neuen Verbindungspunkt zu transferieren. In dieser Hinsicht kann der Switch dazu konfiguriert sein, das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um eine ortsspezifische Verwaltung zumindest von bestimmten Clients und/oder Netzwerkvorrichtungen zu ermöglichen. In dieser Hinsicht kann der Switch Client-Ankopplungsinformationen an eine zentrale Verwaltungseinheit senden, die Kenntnis über den Ort der verschiedenen Zugangspunkte und/oder Switches in dem Netzwerk haben kann. Diese Informationen können beispielsweise an einen QoS-Controller, einen Bandbreite-Controller und/oder einen Lastausgleich-Controller weiter gegeben werden. Folglich kann anschließend eine Entscheidung getroffen werden, um zu bestimmen, ob die Erlaubnis für einen Zugriff von bestimmten Orten aus gewährt oder entzogen werden soll, um die Bandbreitennutzung zu maximieren, eine Last in dem Netzwerk auszugleichen, und/oder eine spezifizierte QoS zur Verfügung stellen.

Beispielsweise können Informationen, die sich auf zumindest einige erfasste Clients beziehen, an den Switch übertragen werden. Folglich kann der in dem Switch befindliche Lastausgleich-Manager und/oder Controller diese Informationen verwenden, um einen effizienten Lastausgleich zu erzielen. In dieser Hinsicht kann der Lastausgleich-Controller eine geeignete Schaltungsanordnung und/oder Software aufweisen, die dazu ausgelegt sein können, verschiedene Client-Informationen zu empfangen und zu bewerten und einen effizienten Lastausgleich zu bewirken. Parameter wie etwa Signalstärke, Zugangsniveau und Vorrichtungstyp können die Informationen anzeigen, die verwendet werden können, um einen optimalen Lastausgleich zu bewirken. Client-Ankopplungs-/Abkopplungs-Informationen können zwischen dem Lastausgleich-Manager und einem oder mehreren Zugangspunkten und/oder Switches übertragen werden, um sicher zu stellen, dass ein akzeptables Dienstniveau von zugreifenden Clients erhalten werden kann. Sobald der Lastausgleich-Manager eine optimale Lastkonfiguration bestimmt, können neue Client- und/oder Zugangspunkt-Ankopplungsinformationen unter Verwendung von Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten an die verschiedenen Zugangspunkte in dem Netzwerk weiter geleitet werden.

Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Switch einen QoS-Controller aufweisen, der dazu konfiguriert sein kann, das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um QoS-Parameter von einem ursprünglichen Switch-Port an einen neuen Switch-Port zu transferieren, um ein Roaming zu erleichtern. Ein oder mehrere Switches in dem Netzwerk können dazu ausgelegt sein, ein Roaming zwischen verschiedenen Zugangspunkten, die sich in dem gleichen Netzwerk befinden, oder zwischen verschiedenen Netzwerken zu erleichtern. Dies kann sich beispielsweise auf die QoS-Behandlung von abwärtsgerichtetem Verkehr beeinträchtigen, der für den springenden Client oder die springende Zugangsvorrichtung bestimmt ist. In dieser Hinsicht kann ein Switch dazu ausgelegt sein, eine oder mehrere Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten zu verwenden, um automatisch verschiedene diesbezügliche zentralisierte Verwaltung zu transferieren, was die Notwendigkeit einer dezentralisierten Verwaltungsschnittstelle beseitigen kann und somit ein robusteres Kommunikationssystem zur Verfügung stellt.

Um ein Roaming zu erleichtern, kann ein Switch bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung dazu ausgelegt sein, das Benachrichtigungsprotokoll zu verwenden, um QoS-Parameter von einem alten Zugangspunkt an einen neuen Zugangspunkt zu transferieren. Dies kann sich auf den aufwärtsgerichteten Verkehr von dem Client zu einem Zugangspunkt auswirken. In dieser Hinsicht kann der Switch eine oder mehrere Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten verwenden, um QoS- und Lastparameter von dem alten Zugangspunkt an den neuen Zugangspunkt zu transferieren. Da dieser Umgang mit QoS- und Lastparametern ähnlich dem Umgang mit Client-Verkehr sein kann, kann das Benachrichtigungsprotokoll dazu verwendet werden, ein nahtloses Roaming zur Verfügung zu stellen, das ein höheres Niveau an akzeptablem Dienst zur Verfügung stellen kann.

5 ist ein Blockdiagramm 500 eines beispielhaften Vermittlungssystems für die Netzverwaltung in einem drahtlosen lokalen Netz. Unter Bezugnahme auf 5 sind dort ein CPU-Block 502 und ein Switching Fabric-Block 804 gezeigt. Der CPU-Block 502 kann einen Betriebsgüte (QoS)-Controllerblock 506, einen Bandbreitenverwaltung-Controllerblock 520, einen Lastausgleich-Controllerblock 508, einen Sitzung-Controllerblock 510 und einen Netzverwaltung-Steuerblock 512 aufweisen. Der Switching Fabric-Block 504 kann einen Filter-Engine-Block 514 aufweisen. Der CPU-Block 502 kann dazu ausgelegt sein, eine Schnittstellenverbindung mit dem Switching Fabric-Block 504 zu bilden. Einer oder mehrere von dem QoS-Controllerblock 506, dem Lastausgleich-Controllerblock 508, dem Sitzung-Controllerblock 510 und dem Netzverwaltung-Steuerblock 512 können eine Schnittstellenverbindung direkt mit dem Filter-Engine-Block 514 bilden.

Im Betrieb können ausgewählte Signalisierungspakete von dem Switching Fabric-Block 504 an einen oder mehrere von dem QoS-Controllerblock 506, dem Bandbreitenverwaltung-Controllerblock 520, dem Lastausgleich-Controllerblock 508, dem Sitzung-Controllerblock 510 und dem Netzverwaltung-Steuerblock 512 übertragen werden. Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten können dazu verwendet werden, die Kommunikation zwischen dem Switching Fabric-Block 504 und einem oder mehreren von dem Bandbreitenverwaltung-Controllerblock 520, dem QoS-Controllerblock 506, dem Lastausgleich-Controllerblock 508, dem Sitzung-Controllerblock 510 und dem Netzverwaltung-Steuerblock 512 zu erleichtern. Die ausgewählten Signalisierungspakete können VoIP-Pakete und Streaming Media-Pakete mit Voice, Video und Daten aufweisen, sind aber nicht hierauf beschränkt. Der Filter-Engine-Block 514 kann dazu ausgelegt sein, von einem oder mehreren von dem QoS-Controllerblock 506, dem Bandbreitenverwaltung-Controllerblock 520, dem Lastausgleich-Controllerblock 508, dem Sitzung-Controllerblock 510 und einem Netzverwaltung-Steuerblock 512 empfangene Informationen zu filtern. In dieser Hinsicht kann der Filter-Engine-Block 514 dazu ausgelegt sein, Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten zu filtern, die dazu verwendet werden, Vermittlungsfunktionen, Netzwerkverkehrstatistik-Nachrichten, Schicht Zwei (2)-Adressen-Aktualisierungsnachrichten und Filter-Aktualisierungsnachrichten zu steuern. Die Filter-Aktualisierungsnachrichten können QoS-Nachrichten, Bandbreitenverwaltungsnachrichten, Zugangssteuerungsnachrichten und Lastausgleichnachrichten umfassen, sind aber nicht hierauf beschränkt.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Sitzungssteuerverfahren dazu ausgelegt sein, mindestens eine Client-Datenbank und Sitzungsinformationen für einige oder alle aktiven Clients zu verwalten und zu steuern. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das Vermittlungssystem für die Netzverwaltung dazu ausgelegt sein, Sitzungsverwaltungs-Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Bandbreitenverwaltung verwendet werden können. Das Sitzungssteuerverfahren kann dazu konfiguriert sein, eine Zugangssteuerung beispielsweise auf der Grundlage einer Client-Sitzung, einem Teilnetz, einer Netzverwaltungsanwendung und Switch-Ports zu erzwingen. Die Zugangssteuerung kann dazu verwendet werden, beispielsweise die QoS-Verwaltung, die Bandbreitenverwaltung und den Lastausgleich in zumindest einem Abschnitt des Netzwerks zu erleichtern. Das Sitzungssteuerverfahren kann auch die Vermittlungsintelligenz steuern und verwalten und die Bandbreitenverfügbarkeit bestimmen, um Aktivitäten wie etwa Roaming zu erleichtern.

6 ist ein Blockdiagramm 600 eines beispielhaften Sitzungssteuerverfahrens hinsichtlich 5, das von dem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann. Unter Bezugnahme auf 6 ist dort ein Sitzungssteuerverfahren 602 gezeigt, das eine Client-Datenbank 604, eine Zugangssteuerungsliste (ACL)-Datenbank 606, einen Sitzungssteuerung-Manager 608 und eine VoIP-Freigabeeinrichtung 610 umfasst. Eine oder mehrere Schnittstellen können dazu ausgelegt sein, eine Kommunikation zwischen dem Sitzung-Manager 608 und der Client-Datenbank 604 und der ACL-Datenbank 606 zur Verfügung zu stellen. Der Sitzung-Manager 608 kann mindestens eine Schnittstelle aufweisen, die dazu ausgelegt sein kann, die Kommunikation mit dem VoIP-Freigabeeinrichtung 610 zu erleichtern.

Die ACL kann dazu ausgelegt sein, einen Verkehr auf der Grundlage identifizierbarer Attribute in einem Rahmen wie etwa einem Ethernet-Rahmen zu filtern. Daten können auf der Grundlage ihrer Quelle, ihres Ziels oder ihrer MAC-Adresse, des verwendeten Protokolls und verschiedener protokollspezifischer Optionen wie etwa FTP, TFTP, HTTP und SNMP gefiltert werden.

Im Betrieb kann der Sitzungssteuerung-Manager 608 dazu ausgelegt sein, beispielsweise Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten, Schicht Zwei (2)-Aktualisierungen und Filteraktualisierungen zu verarbeiten. Der Sitzungssteuerung-Manager 608 kann dazu ausgelegt sein, Informationen von einem oder mehreren von Client-Datenbank 604 und ACL-Datenbank 606 zu empfangen. Die VoIP-Freigabeeinrichtung 610 kann dazu ausgelegt sein, VoIP-Signalisierungspakete zu verarbeiten. Die VoIP-Freigabeeinrichtung 610 kann auch dazu ausgelegt sein, auf verschiedenen Standards basierende VoIP-Signalisierungspakete zu decodieren und Prioritäten für die Filtereinstellung zu vergeben. Informationen vom Sitzungssteuerung-Manager 608 können an den Bandbreitenverwaltung-Controller 520, den QoS-Controller 506, den Lastausgleich-Controller 508 und den Netzverwaltung-Controller 512 übertragen werden, die in 5 veranschaulicht sind.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das Vermittlungssystem 602 ein Lastausgleichverfahren umfassen, das dazu ausgelegt sein kann, eine Zugangspunktlast beispielsweise von einem QoS-Verwaltungsvorgang und einem Bandbreitenverwaltungsvorgang zu erhalten. Das Netzverwaltungsverfahren kann SNMP, RMON, RMON2 und MIB umfassen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Das Lastausgleichverfahren kann dazu ausgelegt sein, eine Zugangspunkt-Datenbank beispielsweise über eine Mehrzahl oder eine Bank von Zugangspunkten zu führen. Das Lastausgleichverfahren kann die benötigte Intelligenz für das Treffen von Lastverteilungsentscheidungen umfassen.

Auf die Zugangspunkt-Datenbank kann von einem oder mehreren von dem QoS-Controller 506, dem Bandbreitenverwaltung-Controller 520, dem Lastausgleich-Controller 508 und dem Netzverwaltung-Controller 512 zugreifbar sein, die in 5 veranschaulicht sind. Zusätzlich kann der Bandbreitenverwaltung-Controller 520 dazu ausgelegt sein, Informationen vom Sitzungssteuerung-Manager 608 und/oder dem Lastausgleichverfahren anzufordern, um Aktivitäten wie etwa die Bandbreitenverwaltung zu erleichtern. Ein Lastausgleich kann eine zusammengesetzte Bandbreite optimieren und kann intelligente Client-Ankopplungen mit einer Zugangsvorrichtung zur Verfügung stellen.

7 ist ein Blockdiagramm 700 eines beispielhaften Lastausgleichverfahrens hinsichtlich 6, das von dem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann. Unter Bezugnahme auf 7 ist dort ein Lastausgleichverfahren 702 mit einer Zugangspunkt-Datenbank 702 und einem Lastausgleich-Manager 706 gezeigt. Mindestens eine Schnittstelle kann dazu ausgelegt sein, eine Kommunikation zwischen der Zugangspunkt-Datenbank 704 und dem Lastausgleich-Manager 706 zur Verfügung zu stellen. Der Lastausgleich-Manager 706 kann dazu ausgelegt sein, mindestens eine Schnittstelle aufzuweisen, die eine Kommunikation mit einem Netzverwaltungsverfahren erleichtern kann.

Im Betrieb kann der Lastausgleich-Manager 706 dazu ausgelegt sein, Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten, Schicht Zwei (2)-Aktualisierungen und Filteraktualisierungen zu verarbeiten. Der Lastausgleich-Manager 706 kann Netzwerkstatistiken von einem oder mehreren Netzverwaltungsverfahren erhalten. Informationen von der Zugangspunkt-Datenbank 704 können vom Lastausgleich-Manager 706 für das Treffen von Lastausgleichentscheidungen verwendet werden.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das Vermittlungssystem für die Netzverwaltung einen Lastausgleich aufweisen und dazu ausgelegt sein, Aktivitäten wie etwa Verkehrsüberwachung, Messfilter und Protokollkonfigurationen zu steuern und zu verwalten. In dieser Hinsicht kann der QoS-Freigabevorgang dazu ausgelegt sein, beispielsweise 8012.11e-basierte Konfigurationen zu verwalten, die an den Zugangspunkt gesendet werden können. Eine VoIP-Freigabeeinrichtung kann dazu ausgelegt sein, auf verschiedenen Standards basierende VoIP-Signalisierungspakete zu decodieren und Prioritäten für die Filtereinstellung zu vergeben.

8 ist ein Blockdiagramm 800 eines beispielhaften QoS-Freigabevorgangs hinsichtlich 8, der von einem Vermittlungssystem für die Netzverwaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet werden kann. Unter Bezugnahme auf 8 ist dort ein QoS-Freigabevorgang 802 mit QoS Policy-Datenbank 804, einem QoS-Manager 806 und einer VoIP-Freigabeeinrichtung 808 gezeigt. Mindestens eine Schnittstelle kann dazu ausgelegt sein, eine Kommunikation zwischen der QoS Policy-Datenbank 804 und dem QoS-Manager 806 zur Verfügung zu stellen. Der QoS-Manager 806 kann dazu ausgelegt sein, mindestens eine Schnittstelle zu umfassen, die eine Kommunikation beispielsweise mit der VoIP-Freigabeeinrichtung 808 erleichtern kann.

Im Betrieb kann der QoS-Manager 806 dazu ausgelegt sein, beispielsweise Benachrichtigungsprotokoll-Nachrichten und Filteraktualisierungen zu verarbeiten. Der QoS-Manager 806 kann VoIP-Signalisierungsinformationen zu und von der VoIP-Freigabeeinrichtung 808 806 senden und empfangen, um QoS-bezogene Entscheidungen zu treffen. In bestimmten Fällen können auf die QoS-Verwaltung bezogene Informationen für die Bandbreitenverwaltung verwendet werden. Unter Bezugnahme auf 4 kann der Bandbreitenverwaltung-Controller 412 folglich dazu ausgelegt sein, relevante QoS-bezogene Informationen vom QoS-Controller 414 zu empfangen.

Bei einem Aspekt der Erfindung können der QoS-Controller 414, der Lastausgleich-Controller 416, der Sitzung-Controller 418, der Netzverwaltung-Controller 420 und/oder der Bandbreitenverwaltung-Controller 412 dazu ausgelegt sein, Informationen in einer Datenbank, beispielsweise der Datenbank 424, zu transferieren und/oder zu speichern. In dieser Hinsicht kann der QoS-Controller dazu ausgelegt sein, zumindest einige seiner diesbezüglichen QoS-bezogenen Informationen in der Datenbank 424 zu speichern. Folglich kann der Lastausgleich-Controller 416 immer dann, wenn sich die Notwendigkeit ergibt, auf die Datenbank 424 zugreifen und jegliche QoS-bezogenen Informationen entnehmen, die für die Bandbreitenverwaltung von Belang sein können.

Bei einem anderen Aspekt der Erfindung kann der Lastausgleich-Controller 416 in bestimmten Fällen dazu ausgelegt sein, diesbezügliche Lastinformationen vom Bandbreitenverwaltung-Controller 422 und/oder QoS vom QoS-Controller 414 anzufordern. Um den Lastausgleich zu erleichtern, können Echtzeit-Informationen, die sich nicht unbedingt in der Datenbank 424 befinden, vom QoS-Controller 414 oder Bandbreite-Controller 422 angefordert werden, wenn sich die Notwendigkeit ergibt. Zusätzlich kann der Lastausgleich-Controller 416 durch diesen Mechanismus dazu ausgelegt sein, auch diesbezügliche Informationen vom Sitzung-Controller 418, dem Netzverwaltung-Controller 420 und/oder der Datenbank 424 anzufordern und zu erhalten. Das Lastausgleichverfahren kann adaptiv ausgeführt werden und in Echtzeit stattfinden.

9a ist ein Ablaufdiagramm 900 von beispielhaften Schritten für den Lastausgleich gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 9a können Zugangspunkte im Anschluss an den Startschritt 902, in Schritt 904, eine Abfragenachricht von der Zugangsvorrichtung empfangen. In Schritt 906 kann jeder Zugangspunkt die Abfragenachricht interpretieren. In Schritt 908 kann jeder Zugangspunkt eine Last an diesem bestimmen. In Schritt 910 kann jeder Zugangspunkt Lastinformationen an die abfragende Zugangsvorrichtung senden. In Schritt 912 kann die abfragende Zugangsvorrichtung den Zugangspunkt mit der geringsten Last auswählen, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss an Schritt 912 können die beispielhaften Schritte mit Schritt 914 enden.

9b ist ein Ablaufdiagramm 920 beispielhafter Schritte für den Lastausgleich gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Unter Bezugnahme auf 9b kann eine Zugangsvorrichtung im Anschluss an den Startschritt 922, in Schritt 924, eine Abfragenachricht aussenden. In Schritt 926 kann jeder Zugangspunkt im Betriebsbereich der abfragenden Zugangsvorrichtung die Abfragenachricht empfangen. In Schritt 928 kann jeder Zugangspunkt die Abfragenachricht interpretieren. In Schritt 930 kann jeder Zugangspunkt Lastinformationen an einen Switch senden. In Schritt 932 kann der Switch die zusammengesetzte Last an den Zugangspunkten bestimmen und einen optimalen Lastausgleich bestimmen. In Schritt 934 kann der Switch Lastinformationen an die Zugangspunkte senden, die ihre Last umverteilen können. In Schritt 936 kann die Zugangsvorrichtung einen Zugangspunkt mit der geringsten Last auswählen, um einen Dienst zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss an Schritt 936 können die beispielhaften Schritte mit Schritt 938 enden.

Ungeachtet der beispielhaften Schritte, die in 9a und 9b veranschaulicht sind, sollte es verstanden sein, dass andere Schritte hinzugefügt, ersetzt oder optional vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Unter Bezugnahme auf 9a kann beispielsweise Schritt 904 ein optionaler Schritt sein. In dieser Hinsicht können ein Zugangspunkt und/oder ein Switch dazu ausgelegt sein, QoS-Informationen beispielsweise auf dynamische Weise unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an den Switch zu senden.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung können in Abhängigkeit von der verwendeten Modulationsmethode einer oder mehrere der in 1b, 1c, 1d und 1e veranschaulichten PLCP-Rahmen dazu ausgelegt sein, Informationen zu enthalten, die verwendet werden können, um eine Kommunikation gemäß verschiedener Ausführungsformen der Erfindung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können die PLCP-Rahmen dazu ausgelegt sein, Informationen für eine oder mehrere beliebige der Betriebsweisen 801.11a, 802.11b und 802.11g zu übermitteln, die gemäß der Ausführungsformen der Erfindung von Zugangspunkten und/oder Zugangsvorrichtungen verwendet werden.

Somit kann die vorliegende Erfindung als Hardware, Software, oder eine Kombination aus Hardware und Software ausgeführt sein. Die vorliegende Erfindung kann auf zentralisierte Weise in einem Computersystem verwirklicht werden, oder auf dezentralisierte Weise, wobei verschiedene Elemente über mehrere untereinander verbundene Computersysteme verteilt sind. Jede Art von Computersystem oder andere Vorrichtung, die geeignet ist, die vorliegend beschriebenen Verfahren auszuführen, ist geeignet. Eine typische Kombination aus Hardware und Software kann ein Allzweck-Computersystem mit einem Computerprogramm sein, das bei seinem Laden oder seiner Ausführung das Computersystem derart steuert, dass dieses die vorliegend beschriebenen Verfahren durchführt.

Die vorliegende Erfindung kann auch in ein Computerprogrammprodukt eingebettet sein, das alle Merkmale umfasst, welche die Implementierung der vorliegend beschriebenen Verfahren ermöglichen, und das in der Lage ist, diese Verfahren auszuführen, wenn es in ein Computersystem geladen wird. Computerprogramm bedeutet in dem vorliegenden Zusammenhang jeglichen Ausdruck - in jeglicher Sprache, jeglichem Code und jeglicher Notation - eines Satzes von Anweisungen, die dazu bestimmt sind, ein System mit Informationsverarbeitungsfähigkeit zum Durchführen einer bestimmten Funktion zu veranlassen, und zwar unmittelbar oder nach einem oder beiden der folgenden: a) Konvertierung in eine andere Sprache, einen anderen Code oder eine andere Notation; b) Reproduktion in einer unterschiedlichen materiellen Form.

Dennoch können die Erfindung und ihre vorliegend offen gelegten erfinderischen Anordnungen in anderen Formen ausgeführt sein, ohne von ihrem Grundgedanken oder ihren wesentlichen Attributen abzuweichen. Für Angaben zum Schutzbereich der Erfindung sollte daher nicht auf die vorstehende Beschreibung, sondern auf die nachfolgenden Ansprüche Bezug genommen werden. In dieser Hinsicht ist die vorstehende Beschreibung nur beispielhaft gedacht und nicht dazu, die vorliegende Erfindung auf irgendeine Weise einzuschränken, außer gemäß der Darstellung in den beigefügten Ansprüchen.

Obgleich die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen beschrieben wurde, dürfte es für den Fachmann verständlich sein, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können und Äquivalente ersetzt werden können, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Zusätzlich können viele Modifikationen vorgenommen werden, um eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Material an die Lehren der vorliegenden Erfindung anzupassen, ohne deren Schutzumfang zu verlassen. Es ist daher beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die besondere beschriebene Ausführungsform beschränkt ist, sondern dass die vorliegende Erfindung alle Ausführungsformen, die im Schutzbereich der beigefügten Ansprüche liegen, mit umfasst.


Anspruch[de]
Verfahren zum Zurverfügungstellen eines Lastausgleichs in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz (200; 300), wobei das lokale Netz (200; 300) einen ersten und einen zweiten Switch (202, 222; 306, 308) aufweist, die eine erste bzw. eine zweite Netzdomäne (214, 234) bedienen, wobei jeder Switch fest verdrahtete Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) in seiner Domäne aufweist, wobei die Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) dazu ausgelegt sind, drahtlose Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangsvorrichtungen (322-338) herzustellen, wobei das Verfahren umfasst:

Empfangen von mindestens einer Abfragenachricht von einer der Zugangsvorrichtungen (322-338) durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232); Senden der mindestens einen empfangenen Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) an seinen entsprechenden Switch (202, 222; 306, 308) unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht; Empfangen der mindestens einen Abfragenachricht durch den entsprechenden Switch; und

im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht, Bestimmen einer Last an jedem der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) von sowohl der ersten als auch der zweiten Netzdomäne (214, 234), wobei die Lastinformation der Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) der ersten und der zweiten Domäne unter Verwendung der Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht zwischen den Switches übertragen wird.
Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner das Senden der bestimmten Last eines jeden der Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) an die Zugangsvorrichtung (322-338) umfasst. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, welches ferner das Interpretieren der mindestens einen Abfragenachricht durch mindestens einen der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) umfasst, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung (322-338) liegt. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches ferner das Auswählen eines Zugangspunktes (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) aus der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) mit einer geringsten Last umfasst. Maschinenlesbarer Speicher, auf dem ein Computerprogramm gespeichert ist, das mindestens eine Code-Sektion aufweist, um eine Lastverwaltung in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz (200; 300) zur Verfügung zu stellen, wobei das lokale Netz (200; 300) einen ersten und einen zweiten Switch (202, 222; 306, 308) aufweist, die eine erste bzw. eine zweite Netzdomäne (214, 234) bedienen, wobei jeder Switch fest verdrahtete Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) in seiner Domäne aufweist, wobei die Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) dazu ausgelegt sind, drahtlose Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangsvorrichtungen (322-338) zur Verfügung zu stellen, wobei die mindestens eine Code-Sektion durch eine Maschine ausführbar ist, um die Maschine zu veranlassen, die folgenden Schritte durchzufüren, welche umfassen:

Empfangen mindestens einer Abfragenachricht von einer der Zugangsvorrichtungen (322-338) durch mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232);

Senden der empfangenen mindestens einen Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) an seinen entsprechenden Switch (202, 222; 306, 308) unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht; Empfangen der mindestens einen Abfragenachricht durch den entsprechenden Switch; und

im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht, Bestimmen einer Last an jedem der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) sowohl der ersten als auch der zweiten Netzdomäne (214, 234), wobei die Lastinformation der Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) der ersten und der zweiten Domäne zwischen den Switches unter Verwendung der Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht übertragen wird.
Maschinenlesbarer Speicher nach Anspruch 5, welcher ferner Code zum Interpretieren der mindestens einen Abfragenachricht durch mindestens einen von der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) aufweist, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung (322-338) liegt. Maschinenlesbarer Speicher nach Anspruch 6, welcher ferner Code zum Auswählen eines Zugangspunktes (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) aus der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) mit einer geringsten Last aufweist. System zum Zurverfügungstellen einer Netzverwaltung in einem hybriden fest verdrahteten/drahtlosen lokalen Netz (200; 300), wobei das lokale Netz (200; 300) einen ersten und einen zweiten Switch (202, 222; 306, 308) aufweist, die eine erste bzw. eine zweite Netzdomäne (214, 234) bedienen, wobei jeder Switch fest verdrahtete Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) in seiner Domäne aufweist, wobei die Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) dazu ausgelegt sind, drahtlose Verbindungen mit einer Mehrzahl von Zugangsvorrichtungen (322-338) herzustellen, wobei das System aufweist:

mindestens einen Empfänger (406), der dazu ausgelegt ist, mindestens eine Abfragenachricht von einer der Zugangsvorrichtungen (322-338) über mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) zu empfangen;

mindestens einen Sender (404), der dazu ausgelegt ist, die empfangene mindestens eine Abfragenachricht von dem mindestens einen von einer Mehrzahl von Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) unter Verwendung einer Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht an seinen entsprechenden Switch (202, 222; 306, 308) zu senden;

wobei der mindestens eine Empfänger (406) ferner dazu ausgelegt ist, die mindestens eine Abfragenachricht durch den entsprechenden Switch zu empfangen; und

mindestens einen Controller (412), der dazu ausgelegt ist, eine Last an jedem von der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) sowohl der ersten als auch der zweiten Netzdomäne (214, 234) im Ansprechen auf die mindestens eine Abfragenachricht zu bestimmen;

wobei der mindestens eine Sender (404) dazu ausgelegt ist, die Lastinformation der Zugangspunkte (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) der ersten und der zweiten Domäne unter Verwendung der Benachrichtigungsprotokoll-Nachricht zwischen den Switches zu übertragen.
System nach Anspruch 8, wobei der mindestens eine Controller (412) dazu ausgelegt ist, die mindestens eine Abfragenachricht über mindestens einen der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) zu interpretieren, der in einem Betriebsbereich der Zugangsvorrichtung (322-338) liegt. System nach Anspruch 9, wobei der mindestens eine Controller (412) dazu ausgelegt ist, einen Zugangspunkt (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) aus der Mehrzahl von Zugangspunkten (204, 206, 208, 210, 212; 224, 226, 228, 230, 232) mit einer geringsten Last auszuwählen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com