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Dokumentenidentifikation DE602004006352T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001526732
Titel Audio/Video-Konferenz mit Anwesenheitsmitteilung unter Verwendung von inhaltsbasiertem Datentransfer
Anmelder SAP AKTIENGESELLSCHAFT, 69190 Walldorf, DE
Erfinder Dorner, Elmar, 76133 Karlsruhe, DE;
Ruggaber, Rainer, 75181 Pforzheim, DE
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 602004006352
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.09.2004
EP-Aktenzeichen 040231599
EP-Offenlegungsdatum 27.04.2005
EP date of grant 09.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse H04N 7/15(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Beschreibung bezieht sich auf Netzwerkkommunikationen, und insbesondere auf eine Audio/Video-Konferenz.

HINTERGRUND

Moderne Technologie hat unsere Welt kleiner gemacht, was es Einzelpersonen ermöglicht, über lange Distanzen zu kommunizieren. Insbesondere erlauben es Konferenzsysteme, Gruppen von Individuen, Echtzeit-Audio- und/oder -Videokonferenzen durchzuführen, trotzdem sie an unterschiedlichen Orten sind.

Konventionelle Audio/Video-Konferenzsysteme erlauben es mehreren Verwendern, sich in einen zentralen Server einzuloggen, um an einer Konferenz teilzunehmen, welche durch einen Host durchgeführt wird. Jedoch erfordern es derartige Systeme, daß die Teilnehmer sich mit dem Server verbinden und daß der Host die Konferenz steuert bzw. regelt oder leitet bzw. bedient. Wenn der Host nicht mehr teilnimmt bzw. sie verläßt, muß die Konferenz enden oder ein anderer Teilnehmer muß den Platz des nicht mehr teilnehmenden Hosts einnehmen. Häufig ist dies in Szenarien in der realen Wert nicht geeignet. Jedoch setzen neue Verfahren und Technologie eine Entwicklung fort, traditionelle Audio/Video-Konferenzsysteme zu ergänzen.

ZUSAMMENFASSUNG

Entwicklungen in Kommunikationstechnologie erlauben es Individuen, billig über lange Distanzen zu kommunizieren. Insbesondere ermöglichen es Konferenzsysteme Gruppen von Individuen bzw. Einzelpersonen, daß sie Echtzeit-Audio- und/oder -Videokonferenzen durchführen, trotzdem sie an verschiedenen Orten sind.

In einem allgemeinen Aspekt der vorliegenden Erfindung, welcher in Anspruch 1, 11, 18 und 28 definiert ist, wird ein Status von einem oder mehreren Konferenzsystembenutzer(n) eines auf Inhalt basierenden bzw. inhaltsbasierten Nachrichten-(CBM-) Netzwerks abonniert, Nachrichten bzw. Botschaften werden empfangen, welche den Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s) entsprechend der Subskription bzw. dem Abonnement von dem CBM Netzwerk enthalten, und der Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s) wird präsentiert.

Der Status kann gezeigt bzw. präsentiert werden, daß ein Benutzer offline, online oder nicht in einer Konferenz engagiert ist, oder online und in einer Konferenz engagiert ist. Ein Präsentieren des Status kann ein Bereitstellen eines Hinweises des Status beinhalten, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung in einer Kontaktliste assoziiert ist, in welchem Fall ein Benutzer eingeladen werden kann, an einer Konferenz teilzunehmen, indem die Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste gewählt wird.

Ein Benutzerstatus kann zu dem CBM Netzwerk publiziert werden, in welchem Fall der Benutzerstatus anzeigen kann, daß der Benutzer offline, online und nicht in einer Konferenz engagiert ist, oder online und in einer Konferenz engagiert ist bzw. daran teilnimmt.

In einem weiteren bzw. anderen allgemeinen Aspekt beinhaltet das System ein inhaltsbasierendes Nachrichtennetzwerk, beinhaltend ein Interface, um Subskriptionen für einen Status für einen oder mehrere Konferenzsystembenutzer des inhaltsbasierenden Nachrichten-(CBM-) Netzwerks zu empfangen und um publizierte bzw. veröffentlichte Information zu empfangen, beinhaltend den Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s); einen Prozessor, um die Subskriptionen zu berechnen, um Nachrichten zu generieren, beinhaltend den Status für den einen oder die mehreren Benutzer, und um die Nachrichten zu Clientvorrichtungen entsprechend den berechneten Subskriptionen zu senden; und eine Ausgabe, um die Nachrichten zu verteilen bzw. weiterzuleiten. Der Status zeigt an, daß ein Benutzer offline, online oder nicht in einer Konferenz engagiert ist, und/oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

Das Benutzer-Interface kann konfiguriert sein, um eine oder mehrere Subskription(en) für einen Benutzerstatus zu generieren bzw. zu erzeugen, um die gelieferten Statusnachrichten bzw. -botschaften zu empfangen und um den Status einem assoziierten Benutzer zu präsentieren. Das Benutzer-Interface kann auch konfiguriert sein, um eine Kontaktliste zu generieren, wobei die Kontaktliste einen Hinweis des Status, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist, basierend auf den gelieferten Statusnachrichten zur Verfügung stellt, und um einen Benutzer einzuladen, um an einer Konferenz teilzunehmen, indem die Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste ausgewählt wird.

Das Benutzer-Interface kann auch konfiguriert sein, um einen Benutzerstatus an das CBM Netzwerk zu publizieren. Der Benutzerstatus zeigt, daß der Benutzer offline, online oder nicht in einer Konferenz engagiert ist, und/oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

In einem anderen allgemeinen Aspekt beinhaltet eine Clientvorrichtung ein Interface, um Nachrichten von einem inhaltsbasierenden Nachrichten-(CBM-) Netzwerk zu empfangen, beinhaltend einen Status von einem oder mehreren Konferenzsystembenutzer(n), einen Prozessor, um die Statusnachrichten zu subskribieren bzw. zu abonnieren und die Statusnachrichten für eine Präsentation zu verarbeiten, und ein Interface, um den Status von dem einen oder den mehreren Konferenzsystembenutzer(n) zu präsentieren. Das Interface ist konfiguriert, um zu präsentieren, daß ein Benutzer online, offline und nicht in einer Konferenz engagiert ist, und/oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

Das Benutzer-Interface kann konfiguriert sein, um eine oder mehrere Subskription(en) für den Benutzerstatus zu generieren, um die verteilten bzw. gelieferten Statusnachrichten zu empfangen und den Status eines assoziierten Benutzers zu präsentieren. Das Benutzer-Interface kann auch konfiguriert sein, um eine Kontaktliste zu generieren, wobei die Kontaktliste einen Hinweis des Status, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist, basierend auf den gelieferten Statusnachrichten zur Verfügung stellt, und um einen Benutzer einzuladen, an einer Konferenz teilzunehmen, indem die Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste ausgewählt wird.

Das Benutzer-Interface kann auch konfiguriert sein, um einen Benutzerstatus zu dem CBM Netzwerk zu publizieren. Der Benutzerstatus zeigt an, daß der Benutzer offline, online und nicht in einer Konferenz engagiert ist, und/oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

In einem anderen allgemeinen Aspekt umfaßt ein Computerprogrammprodukt Instruktionen bzw. Anweisungen, um einen Prozessor zu veranlassen, einen Status für einen oder mehrere Konferenzsystembenutzer eines inhaltsbasierenden Nachrichten-(CBM-) Netzwerks zu subskribieren, Nachrichten zu empfangen, beinhaltend den Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s) entsprechend der Subskription von dem CBM Netzwerk, und den Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s) zu präsentieren. Der Benutzerstatus kann anzeigen, daß der Benutzer offline, online oder nicht in einer Konferenz engagiert ist, und/oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

Das Computerprogrammprodukt kann Instruktionen beinhalten, um einen Prozessor zu veranlassen, in einer Kontaktliste einen Hinweis des Status zu präsentieren, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist. In diesem Fall können Instruktionen beinhaltet sein, um einen Prozessor zu veranlassen, einen Benutzer einzuladen, an einer Konferenz basierend auf einer Auswahl der Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste teilzunehmen.

Instruktionen können beinhaltet sein, um einen Prozessor zu veranlassen, einen Benutzerstatus zu dem CBM Netzwerk zu publizieren, wobei der Benutzerstatus anzeigen kann, daß der Benutzer offline, online und nicht in einer Konferenz engagiert ist, oder online und in einer Konferenz engagiert ist.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Blockdiagramm eines exemplarischen bzw. beispielhaften Audio/Video-Konferenzsystems.

2 ist eine exemplarische Architektur für das Konferenzsystem von 1.

3 illustriert den exemplarischen Datenfluß in der Architektur von 2.

4 ist ein beispielhaftes, graphisches Benutzer-Interface zur Verwendung mit dem Konferenzsystem von 1.

5, 6, 7, 8 und 9 sind exemplarische, graphische Benutzer-Interfaces zum Ausbilden bzw. Aufbauen einer Konferenz.

10, 11, 12 und 13 sind exemplarische, graphische Benutzer-Interfaces zum Auswählen von Optionen für eine Konferenz.

Gleiche Bezugssymbole bzw. -zeichen in den verschiedenen Zeichnungen bezeichnen gleiche Elemente.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG Systemüberblick

Die folgende Beschreibung detailliert ein Audio/Video-Konferenzsystem, welches eine inhaltsbasierte Nachrichten-CBM-Infrastruktur für Multimedia- und zusammenwirkende Anwendungen zur Verfügung stellt. Das Konferenzsystem kann unter Verwendung einer Publikations/Subskriptions-Infrastruktur implementiert sein, welche wenigstens zwei grundlegende bzw. Hauptsubsysteme beinhaltet: ein Mehrfachbenutzer-Audio/Video-Konferenzsystem und ein Benutzermanagementsystem, welches den Status (beispielsweise offline, online oder gegenwärtig in einer Konferenz) von Konferenzsystembenutzern anzeigt. Jedes Unter- bzw. Subsystem ist unten in weiterem Detail beschrieben.

Bezugnehmend auf 1 beinhaltet ein Konferenzsystem 100 zwei oder mehrere Clientvorrichtungen 110 und ein CBM Netzwerk 120. Die Clientvorrichtungen 110 können Datenströme 130 und 135 mit dem CBM Netzwerk 120 unter Verwendung von Informationspfaden 140 austauschen, um Audio- und/oder Videokonferenzen auszuführen.

Die Clientvorrichtungen 110 können durch einen oder mehrere Benutzer betätigt werden, um zu dem CBM Netzwerk 120 zuzugreifen. Ein Beispiel einer Clientvorrichtung 110 ist ein Computer für allgemeine Zwecke, der fähig ist, auf Instruktionen zu antworten und diese in einer definierten Weise auszuführen. Clientvorrichtungen 110 können auch einen Spezialzweckcomputer, einen Personal Computer ("PC"), eine Arbeitsstation, einen Server, einen Laptop, ein webfähiges Telefon, einen webfähigen Personal Digital Assistant ("PDA"), ein interaktives Fernsehset, eine Set-Top-Box, einen Bordcomputer (beispielsweise in einem Fahrzeug montiert), oder eine Kombination von zwei oder mehreren dieser Vorrichtungen beinhalten, die fähig sind, auf Instruktionen zu antworten, diese zu generieren bzw. zu erzeugen und/oder auszuführen. Die Clientvorrichtung 110 kann jegliche Anzahl von anderen Vorrichtungen, Komponenten und/oder Peripheriegeräten beinhalten, wie Speicher/Speicherungsvorrichtungen, Eingabevorrichtungen, Ausgabevorrichtungen, Benutzer-Interfaces und/oder Kommunikations-Interfaces bzw. -Schnittstellen.

Die Clientvorrichtung 110 kann auch eine oder mehrere Softwareanwendung(en) (beispielsweise ein Betriebssystem, eine Browseranwendung, eine Mikrobrowseranwendung, eine Serveranwendung, eine Proxyanwendung, eine Gatewayanwendung, eine Tunnelinganwendung und eine verteilte Konferenzanwendung unter anderem) beinhalten, die auf der Clientvorrichtung 110 geladen ist bzw. sind, um die Clientvorrichtung 110 zu steuern und zu leiten. Anwendungen können ein Computerprogramm, ein Codestück, eine Instruktion bzw. Anweisung oder eine Kombination davon beinhalten, um unabhängig oder kollektiv bzw. gemeinsam die Clientvorrichtung 110 zu instruieren, um wie gewünscht zu interagieren und zu arbeiten.

Die Anwendungen können permanent oder temporär in jeder Art von Maschine, Komponente, physikalischer oder virtueller Einrichtung bzw. Ausrüstung, Speichermedium oder propagiertem bzw. weitergeleitetem Signal oder Welle ausgebildet bzw. verkörpert sein, die bzw. das fähig ist, Instruktionen zu der Clientvorrichtung 110 zur Verfügung zu stellen. Insbesondere können die Anwendungen in einem Speichermedium oder einer Vorrichtung gespeichert sein (beispielsweise einem Nur-Lese-Speicher (ROM), einem Direktzugriffsspeicher (RAM), einem flüchtigen/nicht-flüchtigen Speicher, einer Magnetdiskette oder einem ausgebreiteten bzw. weitergeleiteten Signal), das bzw. die durch die Clientvorrichtung 110 lesbar ist, so daß, wenn das Speichermedium oder die Vorrichtung durch die Clientvorrichtung 110 gelesen wird, der spezifizierte Schritt oder die Instruktionen ausgeführt wird bzw. werden.

Die Clientvorrichtung 110 kann auch ein oder mehrere Kommunikations-Interface(s) beinhalten, welche(s) es der Clientvorrichtung ermöglicht (ermöglichen), Information unter Verwendung der Kommunikationspfade 140 zu senden und zu empfangen, die mit dem Konferenzsystem 100 assoziiert sind.

Die Kommunikationspfade 140 können konfiguriert sein, um Signale (beispielsweise elektrische, elektromagnetische oder optische) zu senden und zu empfangen, welche Datenströme fördern oder tragen (beispielsweise 130 und 135), die verschiedene Arten von analogem und/oder digitalem Inhalt repräsentieren. Beispielsweise können die Kommunikationspfade 140 unter Verwendung von verschiedenen Kommunikationsmedien und einem oder mehreren Netzwerk(en) implementiert sein, umfassend eine oder mehrere Netzwerkvorrichtung(en) (beispielsweise Server, Router, Schalter, Hubs, Repeater und Speichervorrichtungen). Das eine oder die mehreren Netzwerk(e) kann bzw. können ein WAN, ein LAN, ein Breitbandnetzwerk, ein altes Telefonservice-(POTS)-Netzwerk, ein digitales Benutzerleitungs-(DSL)-Netzwerk, ein digitales Netzwerk mit integriertem Service (ISDN) und ein synchrones optisches Netzwerk (SONNET) oder eine Kombination von zwei oder mehreren dieser Netzwerke beinhalten. Zusätzlich können die Kommunikationspfade 140 eine oder mehrere drahtlose Verbindung(en) beinhalten, welche elektromagnetische Signale übertragen und empfangen, wie beispielsweise Radio- bzw. Funk-, Infrarot- und Mikrowellensignale, um Information zu leiten.

Das CBM Konferenzsystem 100 benützt eine Publikations/Subskriptionstechnik, um Datenströme zwischen den Clientvorrichtungen 110 auszutauschen. Gemäß dieser Technik kann jede Clientvorrichtung 110 ein Informationskonsument oder -produzent sein. Als ein Informationsproduzent benutzt die Clientvorrichtung 110 die Konferenzanwendung, um Information (beispielsweise Audio/Videodaten einer Konferenz) zu dem CBM Netzwerk 120 zu publizieren. Als ein Informationskonsument benutzt die Clientvorrichtung 110 die CBM Konferenzanwendung, um eine "Subskription" mit dem CBM Netzwerk 120 für spezifische publizierte bzw. veröffentlichte Information (beispielsweise ein Audio/Videostrom einer Konferenz) zu registrieren. Das CBM Netzwerk 120 stellt Notifikationen bzw. Mitteilungen (d.h. Nachrichten), beinhaltend die publizierte Information, an jene Konsumenten-Clientvorrichtungen 110 zur Verfügung, welche die Information subskribieren bzw. abonnieren.

Das CBM Konferenzsystem 100 kann unter Verwendung einer verteilten Konferenzanwendung implementiert sein, welche eine Anzahl von CBM Konferenzanwendungen beinhaltet, die auf jeder der Clientvorrichtungen 110 läuft. Die CBM Konferenzanwendungen zusammen mit dem CBM Netzwerk 120 stellen CBM Konferenz- und CBM Statusdienste zur Verfügung, welche zu jeder der Clientvorrichtungen 110 zur Verfügung gestellt werden können. Die CBM Konferenzanwendungen codieren die Audio- und/oder Videodatenströme und publizieren entsprechende Konferenzinformation, beinhaltend die Audio- und/oder Videodaten zu dem CBM Netzwerk 120. Die CBM Anwendungen registrieren auch Subskriptionen für die publizierten Konferenzdaten. Die CBM Konferenzanwendungen empfangen Nachrichten entsprechend den Subskriptionen, welche die Konferenzdaten beinhalten, und verarbeiten die empfangenen Nachrichten in ein Datenstromformat für eine Präsentation zu einem Benutzer.

Das CBM Netzwerk 120 kann eine oder mehrere Datenverarbeitungs- und -verteilungsvorrichtung(en) (beispielsweise einen CBM Server, der mit Kommunikationsmedien assoziiert ist, und Datentransportsysteme) beinhalten. Beispielsweise kann das CBM Netzwerk 120 einen oder mehrere Filter CBM Server und Kommunikations-Interfaces beinhalten (die konfiguriert sind, um mit Kommunikationspfaden 140 zu kommunizieren), welche publizierte Information erhalten (beispielsweise, die zu einer Konferenz oder zu einem Status der Systembenutzer gehört) und Nachrichten generieren, welche zu den Konsumenten übertragen werden, die die publizierte Information abonniert bzw. bestellt haben. Der filternde Server kann die registrierten Subskriptionen der Clientvorrichtungen 110 berechnen, welche mit der publizierten Information übereinstimmen, und die Nachrichten senden, die die Daten beinhalten, welche zu den subskribierenden bzw. abonnierenden Kunden bzw. Konsumenten basierend auf den berechneten Subskriptionen gesandt werden. Insbesondere beinhalten die publizierte Information und die Nachrichten Audio- und/oder Videoinhalt zusätzlich zu Benutzerstatusdaten, wie dies im Detail unten erklärt wird.

Bezugnehmend auf 2 kann eine beispielhafte bzw. exemplarische CBM Konferenzarchitektur 200, welche ähnlich zu einer Verbindungs-(ISO)-Architektur eines offenen Systems ist, verwendet werden, um das CBM Konferenzsystem 100 zu implementieren. An der höchsten Schicht (beispielsweise der Anwendungsschicht) stellt die verteilte CBM Konferenzanwendung ein Benutzer-Interface an einer Benutzer-Interfaceschicht 210 zur Verfügung. Die Benutzer-Interfaceschicht 210 erlaubt es einem Benutzer, an einer Audio/Video-Konferenz teilzunehmen und den Status anderer Benutzer des CBM Konferenzsystems 100 zu bestimmen. Die Benutzer-Interfaceschicht 210 präsentiert Multimediadatenströme, die als Nachrichten von dem CBM Netzwerk 120 empfangen sind bzw. werden. Das Benutzer-Interface handhabt Multimediadaten, die von den Datenaufnahme- bzw. -erfassungsvorrichtungen (beispielsweise eine Videokamera und/oder einem Mikrophon) zur Verfügung gestellt sind. Die Benutzer-Interfaceschicht 210 generiert und verarbeitet auch Multimediadatenströme, welche zu dem CBM Netzwerk 120 publiziert sind, mit der Hilfe der zwischenliegenden Schicht 220 und der CBM Adaptierungsschicht 230. Das Benutzer-Interface stellt auch dem Benutzer verschiedene Konferenzmanagementmerkmale zur Verfügung (beispielsweise Ausbilden bzw. Erzeugen einer Konferenz, Vermitteln von Audio- und/oder Videofähigkeiten, Teilnehmen/Verlassen einer Konferenz und Schließen einer Konferenz), wie dies unten erklärt wird.

Die zwischenliegende Schicht 220 stellt ein Interface bzw. eine Schnittstelle zwischen der Benutzer-Interfaceschicht 210 und der CBM Adaptierungsschicht 230 zur Verfügung. Die zwischenliegende Schicht 220 kann unter Verwendung eines Java Media Framework (JMF) implementiert sein bzw. werden. Das JMF ist ein Anwendungsprogramm-Interface (API), welches es Audio-, Video- und anderen zeitbasierenden Medien ermöglicht, zu Java-Anwendungen und Applets hinzugefügt zu werden. Das JMF verwendet ein Echtzeittransportprotokoll (RTP) (beispielsweise RFC 3267) zur Kommunikation zwischen verteilten Komponenten, die für Multimediakommunikationen ausgebildet sind. Das JMF stellt ein Interface zwischen den Datenprotokollen des Benutzer-Interface (und seinen assoziierten Datenaufnahmevorrichtungen) und der CBM Infrastruktur zur Verfügung. Das JMF wandelt den Multimediadatenstrom, der durch die Benutzer-Interfaceschicht generiert ist, in Datenpakete in JAVA unter Verwendung des RTP Protokolls zum Publizieren zu dem CBM Netzwerk 120 um. Das JFM wandelt auch RTP Protokollpakete, die als Nachrichten von der CBM Adaptierungsschicht 230 erhalten sind, in einen Multimediadatenstrom um, der mit der Benutzer-Interfaceschicht 210 und ihren Datenaufnahmevorrichtungen kompatibel ist. Das JMF stellt sowohl "zuverlässige" und "nicht-zuverlässige" Kommunikationsarten bzw. -moden zur Verfügung. Der zuverlässige Modus wird für alle Multimedia-Strommanagementfunktionen verwendet. Der nicht-zuverlässige Modus wird für ein Übertragen der Multimediadatenpakete zu dem CBM Netzwerk 120 verwendet.

Die CBM Adaptierungsschicht 230 ist für ein Aufzeichnen der RTP codierten Multimediapakete auf Nachrichten verantwortlich, die für eine Kommunikation im CBM Netzwerk 120 verwendet werden. Die Adaptierungsschicht 230 kann in JAVA implementiert sein. Die Adaptierungsschicht 230 handhabt auch die notwendigen Subskriptionen bzw. Abonnements, um publizierte Nachrichten zu empfangen, welche die Multimediadatenströme beinhalten. Die Adaptierungsschicht 230 ist für das Aufzeichnen von Java-Programmiersprachaufrufen auf CBM Nachrichten verantwortlich. Das Interface, welches die Implementierungsschicht implementiert, ist betreibbar bzw. betätigbar, um von spezifischen Netzwerk-Infrastrukturen (Nachrichten, http, TCP/IP) zu abstrahieren, um ein Aufzeichnen auf diese Netzwerk-Infrastrukturen zu erleichtern bzw. zu vereinfachen. Dieses abstrakte Netzwerk-Interface ist durch das JMF definiert. Die Adaptierungsschickt 230 ist in Java implementiert. Die Adaptierungsschicht 230 nimmt Information auf, welche durch das Benutzer-Interface durch das JMF zur Verfügung gestellt ist, und zeichnet diese Information auf CBM Nachrichten auf. Kein weiteres Codieren oder Dekodieren ist notwendig. Die Nachrichten-Infrastruktur kann Nachrichten von (grundsätzlich) beliebiger Länge handhaben. Es gibt eine Eins-zu-Eins-Aufzeichnung zwischen Paketen von JMF und den Nachrichten. Die Adaptierungsschicht 230 handhabt auch die Verbindung der Clientvorrichtung 110 mit dem CBM Netzwerk 120 und den notwendigen Subskriptionen, um die geeigneten Nachrichten, die einer Konferenz entsprechen, zu empfangen.

Die Kontaktstatus- und Konferenzmanagementschicht 250 stellt ein Interface zwischen dem Benutzer-Interface 210 und dem CBM Netzwerk 120 zur Kommunikation zur Verfügung und kann unter Verwendung von JAVA implementiert werden. Die Kontaktstatus- und Konferenzmanagementschicht 250 stellt alle Funktionalitäten zur Verfügung, um die Anwesenheitsinformation von Kontakten und Konferenzteilnehmern zu publizieren und zu empfangen. Die Kontaktstatus- und Konferenzmanagementschicht 250 ist für ein Empfangen von Anwesenheitsaktualisierungen von allen konfigurierten Kontakten verantwortlich und um Information betreffend Änderungen des Zustands ihres assoziierten Benutzers zu publizieren. Die Kontaktstatus- und Konferenzmanagementschicht 250 managt auch die notwendigen Subskriptionen, um die geeignete Information zu empfangen, und erzeugt die Nachrichten, um Statusaktualisierungen zu anderen Benutzern zu senden. Die Schicht 250 handhabt auch die Verbindung zu dem CBM Netzwerk 120.

Das CBM Netzwerk 120, wie es in 2 dargestellt bzw. illustriert ist, entspricht der relevanten physikalischen bzw. physischen Schicht zum Implementieren des CBM Konferenzsystems 100. Somit kommuniziert jede verteilte Peer-Anwendung des CBM Konferenzsystems 100 unter Verwendung des CBM Netzwerks 120 und seiner entsprechenden Infrastruktur. Das CBM Netzwerk 120 kann unter Verwendung eines Publikations/Subskriptionssystems implementiert sein, beispielsweise der Elvin-Nachrichtenarchitektur, die durch DSTC in Brisbane, Australien entwickelt ist. Obwohl die Beispiele, die hier beschrieben sind, sich auf Elvin beziehen, können andere CBM Protokolle und Systeme, wie beispielsweise CosNotif, JMS, Keryx und Gryphon, verwendet werden, um Information zu den Clientvorrichtungen 110 unter Verwendung ihrer assoziierten CBM Konferenzanwendungen zu verteilen bzw. zu senden.

Bezugnehmend auf 3 ist der Datenfluß bzw. -strom in bezug auf die exemplarische Konferenzarchitektur von 2 dargestellt. Eine Eingabevorrichtung (beispielsweise ein Mikrophon 301 und/oder eine Videokamera 302) kann verwendet werden, um entsprechende Ströme von Daten 310 bzw. 315 zu generieren. Die Benutzer-Interfaceschicht 210 handhabt die Audio- 310 und/oder Video- 315 Datenströme, indem jegliche notwendige Codierung oder Be- bzw. Verarbeitung zur Verfügung gestellt wird. Die Audio/Videodatenströme werden von dem Benutzer-Interface zu dem JMF 220 zur Verfügung gestellt, welches die Daten in Pakete unter Verwendung von RTP codiert. Die RTP codierten Datenpakete werden der CBM Adaptierungsschicht 230 zum Codieren als CBM Nachrichten zur Verfügung gestellt und werden zu dem CBM Netzwerk 20 publiziert.

In ähnlicher Weise registriert die CBM Adaptierungsschicht 230 eine Subskription für spezifische Konferenzdaten, und erhält Nachrichten entsprechend den Subskriptionen für Konferenzdaten (beispielsweise beinhaltend Audio/Video-Datenpakete), die mit dem CBM Netzwerk 120 registriert sind. Die Nachrichten werden von RTP durch das JMF 220 decodiert und dem Benutzer-Interface zur Darstellung bzw. Präsentation zu dem Benutzer unter Verwendung von einer oder mehreren Datenausgabevorrichtung(en) 325 (beispielsweise einer Anzeige und/oder Lautsprechern) zur Verfügung gestellt.

Die Benutzer-Interfaceschicht 210 stellt auch Benutzerstatusinformation zu der Status/Konferenzmanagementschicht 250 als Datenstrom 330 zur Verfügung. Beispielsweise stellt die Benutzer-Interfaceschicht 210 den Status eines assoziierten Benutzers zu der Status-Konferenzmanagementschicht 250 zur Verfügung, wobei angezeigt wird, ob der Benutzer offline ist, mit dem CBM Netzwerk 120 verbunden ist und fähig ist, an einer Konferenz teilzunehmen bzw. in dieser engagiert zu sein, oder online ist und in einer Konferenz engagiert ist bzw. daran teilnimmt. Die Status-Konferenzmanagementschicht 250 publiziert den Status zu dem CBM Netzwerk 120, wo er anderen subskribierenden Benutzern zur Verfügung gestellt ist, welche den Benutzer als einen Kontakt in ihrer Kontaktliste listen. Der Benutzerstatus wird zu dem CBM Netzwerk 120 publiziert (wo er zu Kontaktlisten Abonnierenden verteilt wird).

Die Status/Konferenzmanagementschicht 250 erhält auch Statusdatenströme 340 entsprechend Kontakten der assoziierten Benutzerinterface-Kontaktliste, welche sie abonniert. Der Statusdatenstrom 340 wird zu der Benutzer-Interfaceschicht 210 geliefert und dem Benutzer der Kontaktliste präsentiert. Auf diese Weise wird, wenn sich der Status eines Benutzers verändert, die Information zu allen Benutzern des CBM Konferenzsystems 100 verteilt, welche einen Benutzer in ihren Kontaktlisten listen.

Wie dies in 3 gezeigt ist, sind jene Teile der Architektur, welche Nachrichten konsumieren (beispielsweise Multimediadaten empfangen, Statusaktualisierungen empfangen) unabhängig zum Ausbilden der geeigneten Subskriptionen in dem CBM Netzwerk 120 verantwortlich. Die Subskriptionen stellen sicher, daß lediglich erforderliche Nachrichten zu den entsprechenden CBM Konferenzanwendungen gesandt werden. Als Ergebnis werden die erforderliche Bandbreite und die Bearbeitungsleistung, die durch das CBM Konferenzsystem 100 erforderlich sind, reduziert.

Indem neuerlich auf 1 Bezug genommen wird, wird ein Beispiel einer Konferenz mit Datenströmen zwischen fünf Peer-Konferenzanwendungen beschrieben. Entsprechend dem Beispiel sind die Peer-Anwendungen A, B und C in einer Konferenz engagiert. Jede der Peers bzw. Teilnehmer tauscht Multimediadaten aus, welche publiziert werden oder als Nachrichten von dem CBM Netzwerk 120 empfangen werden. Die publizierten bzw. veröffentlichten Nachrichten werden einmal von jeder Clientvorrichtung 110 zu dem CBM Netzwerk 120 publiziert. Jede der Peer-Anwendungen, die an der Konferenz teilnimmt, abonniert Datenströme 135, beinhaltend die konferenzspezifischen Datennachrichten, und jede konferenzspezifische Nachricht wird zu jedem der subskribierenden bzw. abonnierenden Teilnehmer übersandt (beispielsweise Teilnehmer- bzw. Peer-Anwendungen A, B und C).

Beispielsweise werden Multimedianachrichten 145, die von A entsprechend der Konferenz publiziert sind bzw. werden, zu dem CBM Netzwerk 120 gesandt. Peers B und C abonnieren die Nachrichten in dem Multimediadatenstrom 135. Die publizierten Nachrichten von A werden durch das CBM Netzwerk mit B- und C-Konferenzabonnements übereingestimmt und sowohl an B als auch C gesandt. In ähnlicher Weise werden eine Nachricht 150 und eine Nachricht 155 entsprechend Multimediaströmen, die durch B und C publiziert sind, zu einem Konferenzabonnement durch A abgestimmt bzw. abgeglichen, und an A durch das CBM Netzwerk gesandt.

Zusätzlich wird gemäß diesem Beispiel jeder der Benutzer, der mit den Peers A, B, C und D assoziiert ist, in den Kontaktlisten von jedem der assoziierten Benutzer-Interfaces gelistet. Daher publizieren die Peers A–D und abonnieren die Statusnachrichten 160 von jedem der Peers, um den Status von jedem der Benutzer in ihrer assoziierten Kontaktliste aufrecht zu erhalten. Beispielsweise zeigen die ausgetauschten Statusnachrichten an, daß A, B und C in einer Konferenz sind und D online ist (jedoch nicht in einer Konferenz). In diesem Fall abonniert lediglich D die Statusnachrichten von den Benutzern, die in seiner Kontaktliste gelistet sind (jedoch nicht jegliche Multimediaströme).

Als Teil dieses Beispiels ist der Peer E nicht in einer Konferenz und gehört nicht zu den Kontakten von A, B, C oder D. Als ein Ergebnis abonniert der Peer E nicht oder publiziert auch nicht irgendwelche Nachrichten.

In einer Implementierung kann ein Quenching-Merkmal (das in Elvin zur Verfügung gestellt wird) verwendet werden, um eine Feedback- bzw. Rückkopplungsinformation zu einem Produzenten betreffend Konsumenten zur Verfügung zu stellen, welche Daten abonnieren, die durch den Produzenten publiziert sind. In dem CBM Konferenzsystem 100 kann ein Quenching verwendet werden, um Information betreffend Peers in einer Konferenz zu bestimmen (beispielsweise wenn irgendwelche Peers in einer Konferenz verbleiben). Wenn der Quenching-Mechanismus eines Produzenten eines Multimediastroms aktiviert ist und bestimmt, daß keine abonnierenden Peers in einer Konferenz verbleiben, stoppt der Produzent ein Publizieren des Datenstroms als Nachrichten zu dem CBM Netzwerk 120. Der Quenching-Mechanismus stellt sicher, daß, wenn immer ein neuer Peer zu der Konferenz hinzugefügt wird, jegliche Produzenten informiert werden, um ein Senden des Multimediadatenstroms zu beginnen, der mit der Konferenz assoziiert ist. Ein Quenching kann unter Verwendung des Optionen-Interface konfiguriert werden, wie dies unten beschrieben ist.

Graphische Benutzer-Interfaces

4 zeigt ein exemplarisches, graphisches Benutzer-Interface 400 eines Konferenzsystems. Das graphische Benutzer-Interface 400 kann einen Menübalken 401, einen virtuellen Knopfbalken 410, ein Kontaktlistenfenster 420, einen Konferenzbereich 440 und einen Statusbalken 450 beinhalten.

Ein Benutzer kann den Menübalken 401 verwenden, um zu Dropdown-Menüs zuzugreifen. Die Dropdown-Menüs können verwendet werden, um CBM Konferenzoptionen, CBM Konferenzbenutzer-Managementmerkmale auszuwählen und das CBM Konferenzbenutzer-Interface und ihre Merkmale zu aktualisieren und zu steuern bzw. zu regeln.

Der virtuelle Knopfbalken 410 kann beispielsweise vier virtuelle Knöpfe beinhalten: Knopf 411, um eine CBM Konferenz mit einem Kontakt auszubilden bzw. zu erzeugen, der aus der Kontaktliste 422 gewählt ist, Knopf 413, um an einer CBM Konferenz teilzunehmen, die bereits abläuft, Knopf 415, um eine Konferenz zu verlassen, und Knopf 417, um ein Vorschaufenster anzuzeigen. Die virtuellen Knöpfe können unter Verwendung einer Eingabevorrichtung (beispielsweise einer Maus) der Clientvorrichtung 110 gewählt werden, um ihre assoziierten Funktionen aufzurufen.

Das Kontaktlistenfenster 420 beinhaltet eine Liste von Benutzerkontakten 422 (beispielsweise Benutzern des Konferenzsystems 100, mit welchen ein Benutzer kommuniziert oder ihren Status überwacht). Die Kontaktliste 422 beinhaltet eine oder mehrere Identifikationseinrichtung(en) (beispielsweise Schirmnamen oder E-Mail-Adressen), die mit Benutzern des Konferenzsystems 100 assoziiert ist bzw. sind. Der gegenwärtige Status der Kontakte, die in der Kontaktliste 422 beinhaltet sind, kann durch ein Ansehen einer visuellen Identifikation bestimmt werden, die mit einer entsprechenden Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist.

In einer Implementierung wird der Status durch die Farbe einer Blasenkontakt-Identifikationseinrichtung angezeigt, die mit jeder Identifikationseinrichtung assoziiert ist. Beispielsweise kann rot verwendet werden, um anzuzeigen, daß ein Kontakt offline ist, grün kann verwendet werden, um anzuzeigen, daß ein Kontakt online und nicht in einer Konferenz ist, und blau kann verwendet werden, um anzuzeigen, daß ein Kontakt online und in einer Konferenz ist.

Das Kontaktlistenfenster 420 kann Folder verwenden, um Gruppen von Kontakten zu organisieren. Beispielsweise können die Folder Benutzer durch ihren gegenwärtigen Status gruppieren, und, wie dies gezeigt ist, einen Folder für Onlinekontakte und einen Folder für Offlinekontakte beinhalten.

Der Konferenzbereich 440 kann verwendet werden, um Information betreffend laufende Konferenzen, beinhaltend Datenströme entsprechend Multimediadatenströme jedes Konferenzteilnehmers zu präsentieren. Der Konferenzbereich 440 kann ein oder mehrere Konferenzfenster (beispielsweise 460) beinhalten, welche(s) Audio/Video-Repräsentationen entsprechend den Konferenzteilnehmern präsentiert (präsentieren). Zusätzlich kann ein Monitorfenster 465 angezeigt werden, um den Datenstrom vorab zu betrachten und zu regeln bzw. zu steuern, der zu anderen Clientvorrichtungen 110 während einer Konferenz gesandt wird.

Jedes Konferenzfenster 460 kann einen Titelbalken 470 beinhalten, enthaltend eine Identifikation bzw. Identifikationseinrichtung eines entsprechenden Konferenzteilnehmers (beispielsweise dominic@bne). Das Konferenzfenster 465 enthält auch einen Statusbalken 475 an dem Boden, der die Zeit anzeigt, zu welcher ein assoziierter bzw. zugehöriger Teilnehmer an einer Konferenz teilgenommen hat. Ein kleines Bild bzw. Ikon oder ein anderer Hinweis 477 (beispielsweise ein "Film"-Symbol) kann gewählt werden, um detaillierte Informationen zu erhalten (beispielsweise Daten-Raten, Frame- bzw. Rahmen-Raten, Codierung des gegenwärtigen Datenstroms und gegenwärtige bzw. laufende Zeitanzeige) betreffend den Audio/Video-Strom, welcher in dem entsprechenden Konferenzfenster dargestellt bzw. präsentiert wird.

Das Monitoring- bzw. Überwachungsfenster 465 kann einen Titelbalken 467 (beispielsweise Vorschau) beinhalten. Das Überwachungsfenster 465 beinhaltet keinen Statusbalken, da die Daten, die in dem Fenster präsentiert werden, lokal und nicht durch das JMF generiert werden. Das Überwachungsfenster 465 kann verwendet werden, um den Datenstrom zu steuern bzw. zu regeln, der durch die Clientvorrichtung 110 publiziert ist, die mit dem Überwachungsfenster 465 assoziiert ist, welches zu den Konferenzteilnehmern gesandt ist.

Der Statusbalken 450 zeigt Information betreffend das Konferenzsystem 100 an. Beispielsweise kann der Statusbalken 450 einen Hinweis beinhalten, daß die Clientvorrichtung 110 entsprechend dem Benutzer-Interface 400 mit dem CBM Netzwerk 120 verbunden ist. Der Statusbalken 450 kann auch Information betreffend einen Speicherverbrauch der entsprechenden Clientvorrichtung 110 anzeigen.

Erzeugen einer Konferenz

Um eine Konferenz zu erzeugen, kann ein Benutzer einen Kontakt von seiner Kontaktliste 422 wählen. Der Benutzer wählt dann den virtuellen Knopf 411 "Erzeugen Konferenz" ("create conference") in dem virtuellen Knopfbalken 410, um das Konferenzverfahren zu starten.

In Antwort kann das graphische Interface 500, wie dies in 5 gezeigt ist, gestartet und verwendet werden, um die Benutzer-Interface/Konfigurationsfestlegungen zu konfigurieren. Wenn eine Änderung gewünscht ist, kann eine Änderungsfestlegungseingabe 510 gewählt werden und ein virtueller Knopf 520 kann gewählt werden, um das Verfahren bzw. den Prozeß fortzusetzen. Wenn nicht, wird eine Konferenz unter Verwendung der Festlegungen eingerichtet, die in einer vorhergehenden Konferenz verwendet wurden, und der virtuelle Knopf 530 (beispielsweise Finish bzw. Ende) kann gewählt werden.

6 und 7 zeigen exemplarische graphische Benutzer-Interfaces, welche verwendet werden können, um Optionen auszuwählen und um die Benutzer-Interfacefestlegungen bzw. -settings (beispielsweise durch JMF verwendet) zu verändern. Wie dies in 6 gezeigt ist, erlaubt das Interface 600 einem Benutzer, Datenaufnahmevorrichtungen auszuwählen, die mit der Clientvorrichtung 110 assoziiert sind, welche verwendet werden können, um eine CBM Audio/Video-Konferenz auszuführen. Ein Tab kann mit jeder Datenaufnahme- bzw. -erfassungsvorrichtung assoziiert sein. Beispielsweise sind ein Videovorrichtungs-Tab 610 und ein Audiovorrichtungs-Tab 620 zur Verfügung gestellt, um Festlegungen bzw. Einstellungen für jede entsprechende Audio- und Videodatenaufnahmevorrichtung auszuwählen und festzulegen.

Ein Videovorrichtungs-Tab 610 kann eine Auswahleingabebox 630 beinhalten, um die Videovorrichtung zu aktivieren, für welche Festlegungen ausgewählt wurden (oder Defaultfestlegungen, die durch das CBM System 100 zur Verfügung gestellt sind). Eine Art von Videovorrichtung kann von einem Dropdown-Menü 638 gewählt werden. Auswahlen für Codierungen, Videogröße, Rahmenrate und Bits pro Bildpunkt bzw.

Pixel können unter Verwendung von Dropdown-Menüs gewählt werden. Beispielsweise kann eine Frame-Rate zwischen 5 und 10 Rahmen/Sekunde unter Verwendung des Interface gewählt werden. Unter Verwendung des Video-Tabs 620 kann die Videogröße reduziert werden, um eine bessere Videoqualität zur Verfügung zu stellen. Ein Videocodierungsschema, wie Video for Windows (d.h. "vfw:...") kann gewählt werden. Virtuelle Knöpfe zum Beenden oder Fortfahren zu anderen Schirmen können zur Verfügung gestellt sein.

In ähnlicher Weise kann, wie dies in 7 gezeigt ist, das Audiovorrichtungs-Tab 620 verwendet werden, um Audiovorrichtungsfestlegungen bzw. -settings auszuwählen. Eine Auswahlbox 720 kann verwendet werden, um die Audiovorrichtung einzuschalten. Dropdown-Menüs 730, 740 und 750 können verwendet werden, um einen Treiber (beispielsweise Java Sound Audioaufnahme), Codierung und Sample- bzw. Datenrate auszuwählen. Radioknöpfe 760 für Bits pro Sample (beispielsweise 8 Bit oder 16 Bit), Kanäle (beispielsweise Mono oder Stereo), Endian (beispielsweise groß oder klein) können gewählt werden.

Nach Klicken des Next-Knopfs 770 erscheint ein Schirm 800, wie dies in 8 und 9 gezeigt ist, um die Ausgabeparameter zu spezifizieren. Ein Dropdown-Menü 810 kann verwendet werden, um ein Format (beispielsweise RAW/RTP) zu wählen. Tabs 820 und 830 spezifizieren Ausgabeparameter für Audio bzw. Video. Beispielsweise können Dropdown-Menüs 840 und 841 verwendet werden, um ein Codieren und eine Samplerate zu spezifizieren. Radioknöpfe 850 für Bits pro Probe bzw. Sample (beispielsweise 8 Bit oder 16 Bit), Kanäle (beispielsweise Mono oder Stereo), Endian (beispielsweise groß oder klein) können gewählt werden.

Wie dies in 9 gezeigt ist, können Ausgabeparameter für Videodaten, die mit dem Tab 830 assoziiert sind, gewählt werden. Eine Auswahlbox 935 kann verwendet werden, um eine Spur zu ermöglichen bzw. einzuschalten. Die Dropdown-Menüs 940, 941, 945 und 950 können verwendet werden, um ein Codieren, Videogröße bzw. Rahmenrate auszuwählen. Ein Finish- bzw. Endknopf 960 kann verwendet werden, um das Parameter- und Einstellverfahren zu beenden.

Nachdem dieses Verfahren für den Initiator der Konferenz beendet ist, wird eine Einladung zu der Konferenz an einen eingeladenen Benutzer gesandt (zuvor ausgewählt unter Verwendung der Kontaktliste, wie dies oben beschrieben ist). Wenn sie mit dem CBM Netzwerk 120 verbindet, registriert die CBM Adaptierungsschicht 230 eine Subskription zu einer Identifikationseinrichtung, die mit ihrem Benutzer-Interface assoziiert ist. Dieses Verfahren erlaubt, daß jegliche publizierte Einladung durch das CBM Netzwerk 120 gesandt wird, daß sie zu dem abonnierenden Benutzer-Interface gesandt wird. Der eingeladene Benutzer kann die Einladung annehmen oder zurückweisen. Wenn die Einladung akzeptiert wird, kann der eingeladene Benutzer durch dasselbe Verfahren eines Konfigurierens der Datenströme, wie oben für den Konferenzinitiator beschrieben, fortfahren und eine Subskription für die Konferenznachrichten registrieren. Nachdem alle Konfigurationen gewählt wurden, kann die CBM Konferenz beginnen.

Installation

Bevor eine Konferenz eingerichtet werden kann, müssen die Clientvorrichtungen 110 die notwendige Software und Treiber installieren (beispielsweise die Kamera und assoziierte Treiber, ein Mikrophon und assoziierte Treiber, Java (beispielsweise 1.3 oder 1.4) und JMF (beispielsweise JMF 2.1)). Nach Installieren des JMF kann der Benutzer die JMF Registrierung (ein Werkzeug, das durch das JMF zur Verfügung gestellt wird, um die Audio- und Videoaufnahmevorrichtungen zu registrieren, die mit dem Benutzer-Interface assoziiert sind) von einem Programmenü des Betriebssystems laufen lassen. Das JMF kann auch verwendet werden, um jegliche Datenaufnahmevorrichtungen zu registrieren und zu detektieren und um die Datenaufnahmevorrichtungen für das JMF und jegliche Anwendungen unter Verwendung des JMF verfügbar zu machen. Eine Registrierung ist nach einer Installation des JMF notwendig und nachdem irgendwelche Änderungen an den Audio- und Videokonfigurationen durchgeführt wurden.

Um eine CBM Konferenz ablaufen zu lassen, muß die Clientvorrichtung 110 auch zu dem CBM Netzwerk 120 zugreifen und jegliche Subskriptionen (Konferenzdaten oder Benutzerstatusdaten) registrieren. Das CBM Netzwerk 120 beinhaltet einen oder mehrere CBM Server und mehrere Clientvorrichtungen 110 (welche beispielsweise Produzenten oder Konsumenten sein können). Damit eine Clientvorrichtung 110 einen Zugriff zu dem CBM Netzwerk 120 aufweist, wird eine Client-Bibliothek verwendet. Die Client-Bibliothek ist von der Programmiersprache und Plattform abhängig. In dieser Implementierung ist eine Client-Bibliothek durch Elvin zur Verfügung gestellt. Die Client-Bibliothek stellt den Laufzeitsupport für Anwendungen unter Verwendung von Elvin zur Verfügung. Die Client-Bibliothek verkapselt das Drahtniveauprotokoll, das durch den Server unter Verwendung von Klassen oder Funktionen in einem für die spezifische Sprache (in diesem Fall Java) geeigneten Stil verstanden wird.

10, 11, 12 und 13 zeigen ein graphisches Benutzer-Interface 1000 für Optionen, welches verwendet werden kann, um Optionen der Konferenzanwendung zu konfigurieren. Das Interface 1000 kann mehrere Tabs beinhalten, um die Konferenzanwendung zu konfigurieren. Beispielsweise können ein allgemeiner Tab 1010, ein Connection- bzw. Verbindungs-Tab 1020, ein Silence- bzw. Stille-Detektions-Tab 1030 und ein Konferenzoptionen-Tab 1040 zur Verfügung gestellt werden. Virtuelle Knöpfe Save 1045 und Cancel 1047 können verwendet werden, um Optionsfestlegungen entsprechend zu sichern bzw. zu speichern oder zu löschen.

Der allgemeine Tab 1010 kann ein Feld beinhalten, um eine Benutzer-Identifikation einzugeben (beispielsweise eine E-Mail-Adresse, einen Schirmnamen oder eine andere System-Identifikationenseinrichtung). Die Identifikation wird verwendet, um einen Benutzer auf dem CBM Netzwerk 120 zu identifizieren, und wird auch in der Kontaktliste von anderen Benutzern verwendet, um den Benutzer zu identifizieren (beispielsweise um eine Konferenz zu initiieren oder einen Benutzerstatus zu bestimmen). Eine Auswahlbox 1042 wird auch zur Verfügung gestellt, um das Quenching-Merkmal zu ermöglichen bzw. einzuschalten.

Bezugnehmend auf 11 kann der Verbindungs-Tab 1020 verwendet werden, um einen CBM Netzwerkserver zu spezifizieren. In einer Implementierung kann die URL des Servers von einem Dropdown-Menü 1050 ausgewählt werden. Radioknopfauswahlen 1054 können verwendet werden, um anzuzeigen, ob ein Server von dem Dropdown-Menü gewählt ist, wenn der Server händisch eingegeben ist (beispielsweise eine URL eines gewünschten Servers eingegeben), oder wenn der Server automatisch detektiert wird. Sobald der Server gewählt ist, kann ein virtueller Knopf 1057 gewählt werden, um die Verbindung der Clientvorrichtung 110 mit dem gewählten Konferenzserver zu überprüfen. Der Benutzer wird dann über erfolgreiche und nicht-erfolgreiche Versuche zu verbinden in dem Statusbalken des Hauptfensters informiert.

Wie dies in 12 gezeigt ist, kann der Stille-Detektions-Tab 1030 verwendet werden, um eine Stille-Detektion auszuwählen. Stille-Detektion wird verwendet, um die erforderliche Bandbreite zu reduzieren. Beispielsweise können Daten nur übertragen werden, wenn der Benutzer spricht. Wenn eine Stille-Detektion erlaubt bzw. eingeschaltet ist, werden keine Daten zu den anderen Konferenzteilnehmern gesandt, wenn das Schall- bzw. Tonniveau unter einem gegebenen Schwellwert liegt. Eine Auswahlbox 1060 kann verwendet werden, um die Stille-Detektion zu ermöglichen. Gleitende Skalen 1062 und 1064 können verwendet werden, um den minimalen Schwellwert und die Anzahl von Stille-Puffer auszubilden bzw. aufzubauen. Die Stille-Puffer spezifizieren die Zeit von fortgesetzter Stille (Eingabeverstärkung unter dem Schwellwert), bevor das System ein Senden von Daten stoppt. Dies bedeutet, daß, nachdem die Eingabegröße bzw. -verstärkung unter dem Schwellwert für eine gewisse Zeit (beispielsweise in Millisekunden) ist, ein Übertragen von Daten gestoppt wird. Zusätzlich ist ein Schirmbereich 1066 zur Verfügung gestellt, um eine Aktivitätsdetektion eines Benutzers anzuzeigen.

In 13 kann der Conference-Options- bzw. Konferenzoptionen-Tab 1040 verwendet werden, um das anfängliche Timeout auszuwählen, das das Konferenz-Interface abwartet, damit Teilnehmer auf eine Einladung antworten. Eine Auswahlbox 1070 kann verwendet werden, um eine offene Konferenz auszuwählen, in welcher irgendein Benutzer des CBM Netzwerks in der Konferenz und/oder an der Administration der Konferenz teilnehmen kann. Eine Auswahlskala 1075 kann verwendet werden, um eine Konferenzzeit zu spezifizieren.

Eine Anzahl von beispielhaften Implementierungen wurde beschrieben. Nichtsdestotrotz wird verstanden, daß verschiedene Modifikationen gemacht werden können. Beispielsweise können geeignete Ergebnisse erzielt bzw. erhalten werden, wenn die Schritte der geoffenbarten Techniken in einer unterschiedlichen Reihenfolge ausgeführt werden und/oder wenn Komponenten in einer geoffenbarten Architektur, Vorrichtung oder Schaltung in einer unterschiedlichen Weise kombiniert werden und/oder durch andere Komponenten ersetzt oder ergänzt werden. Dementsprechend sind andere Implementierungen innerhalb des Rahmens der folgenden Ansprüche.


Anspruch[de]
Verfahren, umfassend die Schritte:

Abonnieren eines Status für einen oder mehrere Benutzer eines Konferenzsystems (100), wobei das Konferenzsystem (100) zwei oder mehrere Clientvorrichtungen (110) und ein auf Inhalt basierendes Nachrichten- bzw. Datentransfer-(CBM-) Netzwerk (120) umfaßt, wobei die Clientvorrichtungen (110) durch einen oder mehrere Benutzer betätigt bzw. betrieben werden können, um auf das CBM-Netzwerk (120) zuzugreifen;

Empfangen von Nachrichten von dem CBM-Netzwerk (120), beinhaltend den Status des einen oder der mehreren Benutzer(s) des Konferenzsystems (100) entsprechend der Subskription bzw. des Abonnements; und

Präsentieren des Status bzw. Zustands des einen oder der mehreren Benutzer(s) des Konferenzsystems (100).
Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Präsentieren des Status ein Präsentieren des Status beinhaltet, daß ein Benutzer offline ist. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein Präsentieren des Status ein Präsentieren des Status beinhaltet, daß ein Benutzer online ist und nicht in einer Konferenz engagiert ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Präsentieren des Status ein Präsentieren des Status beinhaltet, daß ein Benutzer online ist und in einer Konferenz engagiert ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Präsentieren des Status ein Bereitstellen eines Hinweises des Status beinhaltet, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung in einer Kontaktliste assoziiert ist. Verfahren nach Anspruch 5, weiterhin umfassend ein Einladen eines Benutzers, sich in einer Konferenz zu engagieren, durch ein Auswählen der Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, weiterhin umfassend ein Publizieren bzw. Veröffentlichen eines Benutzerstatus an das CBM-Netzwerk. Verfahren nach Anspruch 7, wobei ein Publizieren des Benutzerstatus ein Publizieren beinhaltet, daß der Benutzer offline ist. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei ein Publizieren des Benutzerstatus ein Publizieren beinhaltet, daß der Benutzer online ist und nicht in einer Konferenz engagiert ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei ein Publizieren des Benutzerstatus ein Publizieren beinhaltet, daß der Benutzer online ist und in einer Konferenz engagiert ist. Konferenzsystem (200), umfassend zwei oder mehrere Clientvorrichtungen (110) und ein auf Inhalt basierendes Datentransfer- bzw. Nachrichtennetzwerk (120), wobei die Clientvorrichtungen durch einen oder mehrere Benutzer betätigt werden können, um auf das auf Inhalt basierende Nachrichtennetzwerk (120) zuzugreifen, wobei das Konferenzsystem (200) weiterhin eine Kontaktzustands- und Konferenzmanagementschicht (250) umfaßt, wobei die Kontaktzustands- und Konferenzmanagementschicht (250) beinhaltet:

ein Interface, um Abonnements bzw. Subskriptionen zu einem Status für einen oder mehrere Benutzer von dem Konferenzsystem zu empfangen und um publizierte bzw. veröffentlichte Information, beinhaltend den Status des einen oder der mehreren Konferenzsystembenutzer(s) zu empfangen;

einen Prozessor, um die Subskriptionen zu berechnen, um Nachrichten, beinhaltend den Status für den einen oder die mehreren Benutzer zu generieren und um die Nachrichten zu Clientvorrichtungen entsprechend den berechneten Subskriptionen zu senden; und

eine Ausgabe, um die Nachrichten weiterzuleiten.
System nach Anspruch 11, wobei der Status anzeigt, daß ein Benutzer offline, online und nicht in einer Konferenz engagiert oder online und in einer Konferenz engagiert ist. System nach Anspruch 11 oder 12, weiterhin umfassend ein Benutzer-Interface (210), das konfiguriert ist, um eine oder mehrere Subskription(en) zu dem Benutzerstatus zu generieren, um die übermittelten Statusnachrichten zu empfangen und um den Status eines assoziierten Benutzers zu präsentieren. System nach Anspruch 13, wobei das Benutzer-Interface (210) konfiguriert ist, um eine Kontaktliste zu generieren, wobei die Kontaktliste einen Hinweis des Status, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist, basierend auf den gelieferten Status- bzw. Zustandsnachrichten zur Verfügung stellt. System nach Anspruch 13 oder 14, wobei das Benutzer-Interface (210) konfiguriert ist, um einen Benutzer einzuladen, sich in einer Konferenz zu engagieren, indem die Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste ausgewählt ist. System nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei das Benutzer-Interface (210) konfiguriert ist, um einen Benutzerstatus zu dem CBM-Netzwerk zu publizieren. System nach Anspruch 16, wobei der Benutzerstatus anzeigt, daß der Benutzer offline, online und nicht in einer Konferenz engagiert, oder online und in einer Konferenz engagiert ist. Clientvorrichtung (110), die durch einen oder mehrere Benutzer betätigbar ist, um auf ein auf Inhalt basierendes Datentransfer- bzw. Nachrichtennetzwerk (120) zuzugreifen, das ein Teil eines Konferenzsystems bildet, beinhaltend zwei oder mehrere Clientvorrichtungen, umfassend:

ein Interface, um Nachrichten von dem auf Inhalt basierenden Nachrichtennetzwerk (120) zu empfangen, beinhaltend einen Status von einem oder mehreren Benutzer(n) des Konferenzsystems (100);

einen Prozessor, um die Status- bzw. Zustandsnachrichten zu abonnieren und die Statusnachrichten für eine Präsentation zu bearbeiten; und

ein Interface, um den Status des einen oder der mehreren Benutzer(s) des Konferenzsystems (100) zu präsentieren.
Clientvorrichtung nach Anspruch 18, wobei das Interface konfiguriert ist, um zu präsentieren, daß ein Benutzer offline ist. Clientvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei das Interface konfiguriert ist, um zu präsentieren, daß ein Benutzer online und nicht in einer Konferenz engagiert ist. Clientvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, wobei das Interface konfiguriert ist, um zu präsentieren, daß ein Benutzer online ist und in einer Konferenz engagiert ist. Clientvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, wobei das Benutzer-Interface konfiguriert ist, um eine Kontaktliste und einen Hinweis des Status zu präsentieren, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste assoziiert ist. Clientvorrichtung nach Anspruch 22, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um einen Benutzer einzuladen, sich in einer Konferenz zu engagieren, basierend auf einer Auswahl der Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste. Clientvorrichtung nach Anspruch 18, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um einen Benutzerstatus zu dem CBM-Netzwerk zu publizieren. Clientvorrichtung nach Anspruch 24, wobei der Benutzerstatus anzeigt, daß der Benutzer offline ist. Clientvorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, wobei ein Publizieren des Benutzerstatus anzeigt, daß der Benutzer online und nicht in einer Konferenz engagiert ist. Clientvorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, wobei ein Publizieren des Benutzerstatus anzeigt, daß der Benutzer online und in einer Konferenz engagiert ist. Computerprogrammprodukt, umfassend Instruktionen bzw. Anweisungen, um eine Clientvorrichtung (110) zu veranlassen:

einen Status für einen oder mehrere Benutzer eines Konferenzsystems (100) zu abonnieren, umfassend zwei oder mehrere Clientvorrichtungen und ein auf Inhalt basierendes Datentransfer- bzw. Nachrichtennetzwerk;

Nachrichten von dem auf Inhalt basierenden Nachrichtennetzwerk (120) zu empfangen, beinhaltend den Status des einen oder der mehreren Benutzer(s) des Konferenzsystems (100) entsprechend der Subskription; und

den Status des einen oder der mehreren Benutzer(s) des Konferenzsystems (100) zu präsentieren.
Computerprogrammprodukt nach Anspruch 28, wobei die Instruktionen den Status präsentieren, daß ein Benutzer offline, online und in einer Konferenz engagiert oder online und nicht in einer Konferenz engagiert ist. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 28 oder 29, weiterhin umfassend Instruktionen, um einen Prozessor zu veranlassen, in einer Kontaktliste einen Hinweis des Status zu präsentieren, der mit einer Benutzer-Identifikationseinrichtung assoziiert ist. Computerprogrammprodukt nach einem der Ansprüche 28 bis 30, weiterhin umfassend Instruktionen, um einen Prozessor zu veranlassen, einen Benutzer einzuladen, sich in einer Konferenz zu engagieren, basierend auf einer Auswahl der Benutzer-Identifikationseinrichtung in der Kontaktliste. Computerprogrammprodukt nach einem der Ansprüche 28 bis 31, weiterhin umfassend Instruktionen, um einen Prozessor zu veranlassen, einen Benutzerstatus zu dem CBM-Netzwerk zu publizieren. Computerprogrammprodukt nach Anspruch 32, wobei der Benutzerstatus anzeigt, daß der Benutzer offline, online und in einer Konferenz engagiert oder online und nicht in einer Konferenz engagiert ist.






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