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Dokumentenidentifikation DE602004006392T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001602211
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR DATENKOMMUNIKATION UNTER VERWENDUNG EINES ADAPTIVEN PULSBREITENMODULATOR PROTOKOLLS
Anmelder Electronic Data Systems Corp., Plano, Tex., US
Erfinder LEI, Wanli, Farming Hills, MI 48336, US
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 602004006392
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.03.2004
EP-Aktenzeichen 047179825
WO-Anmeldetag 05.03.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/US2004/006654
WO-Veröffentlichungsnummer 2004082188
WO-Veröffentlichungsdatum 23.09.2004
EP-Offenlegungsdatum 07.12.2005
EP date of grant 09.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse H04L 25/49(2006.01)A, F, I, 20070410, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Datenkommunikationen und insbesondere verbesserte Pulsbreitenmodulations (PWM)-Kommunikationen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

EPO 911 817 offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Wiedergabe mittels optischer Platten. Die Vorrichtung ist eine Vorrichtung mit einer optischen Platte zur Bestrahlung einer optischen Platte mit einem Laserstrahl, auf welcher Platte Adressmarkierungen in Intervallen mit einem Pulsbreitenmodulationsverfahren aufgezeichnet werden.

Es gibt viele verschiedene Datenübertragungsprotokolle, die für die Kommunikationen zwischen einfachen und komplexen Datenverarbeitungsvorrichtungen benutzt werden. Ein verbreitetes Protokoll, das häufig bei Radiofrequenzübertragungen und optischen Übertragungen oder Infrarotübertragungen benutzt wird, ist die Pulsbreitenmodulation (PWM), die auch Pulsdauermodulation genannt wird.

Obwohl dem Fachmann verschiedene und spezifische PWM-Verfahren bekannt sind und deshalb hier nicht wiederholt werden, besteht eine bekannte Begrenzung dieser Verfahren darin, dass sie scharfe Pulsbreiten zur Unterscheidung zwischen Bits erfordert.

Das heißt, dass die PWM-Protokolle zwischen Einsen und Nullen unterscheiden (wobei ein Binärcode als Beispiel benutzt wird) indem Impulse unterschiedlicher Breite in einem Träger benutzt werden, unabhängig davon, ob der Träger verdrahtet, RF, optisch oder infrarot ist. Im Allgemeinen wird als Beispiel ein Ein-Impuls benutzt, um die Daten wiederzugeben, wobei der Aus-Zustand verschiedene Bits unterscheidet. Es wird eine Pulsdauerschwelle vordefiniert und alle Ein-Impulse, die länger als der Schwellenwert dauern (lange Impulse) werden als ein logische „1" behandelt, und alle Ein-Impulse, die kürzer als der Schwellenwert sind (kurze Impulse) werden als logische „0" behandelt. Diese Bezeichnungen können sich natürlich entsprechend den besonderen Implementierungen unterscheiden.

Wenn sich der Schwellenwert für die Dauer auf 500 Mikrosekunden beläuft, werden alle Impulse, wenn eine Serie von Impulsen empfangen wird, mit einer Dauer, die über 500 Mikrosekunden liegt, als logische „1" übersetzt und alle Impulse, deren Dauer unter 500 Mikrosekunden liegt, werden als logische „0" behandelt. Jeder Impuls muss durch einen Aus-Zustand getrennt werden, um die Impulse abzugrenzen. In einigen Implementierungen wird die Dauer des Aus-Zustandes auch gemessen und auch in Daten übersetzt.

Die bekannte Schwache der bekannten PWM-Techniken besteht darin, dass die Dauer des Schwellenwertes sowohl für den Sender als auch für den Empfänger vordefiniert werden muss. Wenn verschiedene Schwellenwerte von jedem benutzt werden, dann werden die Daten korrumpiert oder sind nicht zu benutzen. Wenn der Schwellenwert des Empfängers kleiner ist als der Schwellenwert des Senders, dann können die kurzen Impulse des Senders vom Empfänger als lange Impulse gelesen werden. Im Gegensatz dazu können die langen Impulse des Senders vom Empfänger als kurze Impulse gelesen werden, wenn der Schwellenwert des Empfängers größer ist als der Schwellenwert des Senders ist.

Diese Schwäche erzeugt Kompatibilitätsprobleme zwischen den verschiedenen Vorrichtungen. Für zwei Vorrichtungen, die unter der Benutzung der bekannten PWM-Techniken kommunizieren sollen, muss jede Vorrichtung dieselbe vordefinierte Schwellenwertdauer benutzen. Leider ist diese Schwellenwertdauer nicht standardisiert und deshalb benutzen so viele verschiedene Vorrichtungen unterschiedliche Kommunikationsschwellenwertdauern und können deshalb nicht miteinander kommunizieren. In einer Umgebung mit vielen verschiedenen PWM-Protokoll-Vorrichtungen wie in einem Montagewerk in dem viele Sensoren einen RF-PWM-Datenstring übertragen können, kann jede Vorrichtung einen verschiedenen Empfänger erfordern.

Das heißt, dass deshalb ein technischer Bedarf nach einem System und Verfahren zur leichten Kommunikation mit PWM-Protokoll-Vorrichtungen mit verschiedenen Impulsdauerschwellenwerten besteht.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Um die oben beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen, ist es ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung, verbesserte Datenkommunikationen bereitzustellen. Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, verbesserte Impulsbreitenmodulations (PWM)-Kommunikationen bereitzustellen.

Nach der Erfindung wird Datenkommunikationsverfahren bereitgestellt, umfassend: Empfang einer Reihe von Datenimpulsen mit mindestens einem ersten Datenimpulstyp und mindestens einem zweiten Datenimpulstyp, wobei der erste Datenimpulstyp länger dauert als der zweite Datenimpulstyp; Speicherung der Dauer von jedem empfangenen Datenimpuls; Bestimmung welcher Datenimpuls vom ersten Datentimpulstyp am längsten dauert; Bestimmung welcher Datenimpuls vom zweiten Datentimpulstyp am kürzesten dauert; Berechnung des Mittels aus dem Datenimpuls, der am längsten dauert und dem Datenimpuls, der am kürzten dauert, um einen Schwellenwert zu bestimmen; Interpretation der Impulse, die eine längere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als ersten Datenimpulstyp; Interpretation der Impulse, die eine kürzere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als zweiten Datenimpulstyp.

Die Erfindung stellt auch eine Vorrichtung zur Datenkommunikation bereit, umfassend: Mittel zum Empfang einer Reihe von Datenimpulsen mit mindestens einem ersten Datenimpulstyp und mindestens einem zweiten Datenimpulstyp, wobei der erste Datenimpulstyp länger dauert als der zweite Datenimpulstyp; Mittel zur Speicherung der Dauer von jedem empfangenen Datenimpuls; Bestimmung welcher Datenimpuls vom ersten Datentimpulstyp am längsten dauert; Bestimmung welcher Datenimpuls vom zweiten Datentimpulstyp am kürzesten dauert; Berechnung des Mittels aus denn Datenimpuls der am längsten dauert und dem Datenimpuls der am kürzten dauert, um einen Schwellenwert zu bestimmen; Mittel zur Interpretation der Impulse, die eine längere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als ersten Datenimpulstyp; Mittel zur Interpretation der Impulse, die eine kürzere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als zweiten Datenimpulstyp.

Die Erfindung stellt auch einen computer-lesbaren Datenträger bereit, umfassend einen Computercode, der, wenn auf einem Computer laufend, das Verfahren nach Patentanspruch 1 ausführt, umfassend: Befehle zum Empfang einer Reihe von Datenimpulsen, die mindestens einen ersten Typ von Datenimpulsen und mindestens einen zweiten Typ von Datenimpulsen aufweisen, wobei die Dauer des ersten Datenimpulstyps länger dauert als die Dauer des zweiten Datenimpulstyps; Befehle zum Speichern der Dauer jedes Datenimpulses; Befehle zur Berechnung des Mittels des Datenimpulses mit der längsten Dauer und des Datenimpulses mit der kürzesten Dauer, um einen Schwellenwert zu bestimmen; Befehle zur Interpretation der Impulse die eine Dauer aufweisen die langer dauert als der Schwellenwert als erster Datenwert; und Befehle zur Interpretation der Impulse die eine Dauer aufweisen die kürzer dauert als der Schwellenwert als zweiter Datenwert.

Die bevorzugte Ausführungsform stellt ein System und ein Verfahren für Impulsbreitenmodulations (PWM)-Kommunikationen zur Verfügung, die einen anpassbaren Impulsdauerschwellenwert benutzt. In dieser Ausführungsform analysiert eine PWM-Vorrichtung einen Datenstring aus einer PWM-Übertragung von einer zweiten Vorrichtung und bestimmt auf adaptive Weise einen geeigneten Impulsdauerschwellenwert für diese Kommunikation. Nachdem das ausgeführt ist, kann die PWM-Vorrichtung dann je nach Bedarf Daten mit der zweiten Vorrichtung empfangen und übertragen. Das adaptive PWM-Protokoll kann Kommunikationen mit mehreren Vorrichtungen mit verschiedenen Konfigurationen wirksam ermöglichen.

Im Vorhergehenden sind die Kennzeichen und technischen Vorteile der vorliegenden Erfindung weit und breit beschrieben worden, so dass der Fachmann die folgende ausführliche Beschreibung verstehen kann. Zusätzliche Kennzeichen und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden, was den Gegenstand der Patentansprüche der Erfindung bildet, beschrieben. Der Fachmann wird verstehen, dass die Konzeption und die spezifische Ausführungsform, die als Basis für die Modifizierung und Konstruktion anderer Strukturen zur Ausführung derselben Ziele der vorliegenden Erfindung offenbart worden ist, einfach benutzt werden kann. Der Fachmann wird sich auch bewusst, dass solche äquivalenten Konstruktionen nicht den Geist und den Rahmen der Erfindung in ihrer weitesten Form verlassen.

Bevor die untere AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG angegangen wird, kann es vorteilhaft sein, die Definitionen gewisser Worte oder Sätze, die in diesem Patendokument benutzt werden, niederzulegen: Die Ausdrücke „einschließen" und „umfassen" ebenso wie Ableitungen davon bedeuten ein Einschließen ohne Begrenzung; der Ausdruck „oder" ist inklusiv, was und/oder bedeutet; die Sätze „verbunden mit" und „verbunden damit" ebenso wie Ableitungen davon können bedeuten einschließen, eingeschlossen in, verbunden mit, enthalten, darin enthalten, verbunden mit , gekoppelt mit, in Kommunikation mit, zusammenwirken mit, verschachtelt mit, nebeneinander, in der Nähe sein von, verbunden mit, haben, eine Eigenschaft haben, oder etwas ähnliches; und der Ausdruck „Steuereinheit" bedeutet jede Vorrichtung, jedes System oder Teil davon die bzw. das mindestens einen Vorgang steuert, wenn solch eine Vorrichtung in Hardware, Firmware oder Software oder in einer Kombination von mindestens zwei dieser Komponenten implementiert ist. Es sei bemerkt, dass die mit jeder beliebigen besonderen Steuereinheit assoziierte Funktionalität lokal oder entfernt zentralisiert oder verteilt sein kann. Die Definitionen für gewisse Worte und Sätze dieses Patentdokuments werden durch dieses Patentdokument bereitgestellt und der Fachmann wird verstehen, dass solche Definitionen auf viele wenn nicht die meisten sowohl für vergangene als auch zukünftige Benutzungen solcher definierten Worte und Sätze angewendet werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung und deren Vorteile wird sich nun auf die folgenden Beschreibungen in Zusammenhang mit den im Anhang befindlichen Zeichnungen bezogen, wobei gleiche Nummern die gleichen Gegenstände bezeichnen, und in denen:

Die 1 einen beispielhaften PWM-Datenstring in Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

die 2 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung in Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und

die 3 ein Flussdiagramm eines Verfahrens in Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die unten beschriebenen 1 bis 3 und die verschiedenen Ausführungsformen, die benutzt worden sind, um die Prinzipien der vorliegenden Erfindung in diesem Patentdokument zu beschreiben, dienen nur zur Darstellung und sollten auf gar keine Weise zur Begrenzung des Erfindungsrahmens ausgelegt sein. Der Fachmann wird verstehen, dass die Prinzipien der vorliegenden Erfindung in jeder geeignet angeordneten Vorrichtung implementiert werden können. Die zahlreichen innovativen Lehren der vorliegenden Anmeldung werden unter besonderer Bezugnahme auf die vorliegend bevorzugte Ausführungsform beschrieben.

Die bevorzugte Ausführungsform stellt ein System und ein Verfahren für die Impulsbreitenmodulations-(PWM)-Kommunikationen zur Verfügung, wobei ein anpassungsfähiger Impulsdauerschwellenwert benutzt wird. In dieser Ausführungsform wird eine PWM-Vorrichtung einen Datenstring der PWM-Übertragung von einer zweiten Vorrichtung analysieren und adaptiv einen geeigneten Impulsdauerschwellenwert für diese Kommunikation bestimmen. Nachdem das durchgeführt worden ist, kann die PWM-Vorrichtung dann Daten empfangen und übertragen, wie es mit der zweiten Vorrichtung benötigt wird. Dieses adaptive PWM-Protokoll kann wirksame Kommunikationen mit mehreren Vorrichtungen mit verschiedenen Konfigurationen ermöglichen.

Die 1 zeigt eine Impulswellenform 100 mit einer Reihe von Ein-Impulsen und Aus-Zuständen. Es sollte angemerkt werden, dass es, obgleich dieses Beispiel unter Bezugnahme auf eine verdrahtete Gleichstromwellenform ausgeführt worden ist, hauptsächlich eine beispielhafte Ausführungsform ist und der Fachmann wird erkennen, dass die Ein-Impulse und die Aus-Zustände üblicherweise in RF und Infrarot-/optischen Systemen unter Benutzung intermittierender Übertragungsbursts implementiert werden und so entsprechend der beanspruchten Erfindung implementiert werden können. Auf ähnliche Weise kann das beanspruchte System und Verfahren überall dort implementiert werden, wo immer PWM-Kommunikationen benutzt werden.

In der 1 haben die Ein-Impulse entsprechende Dauern A, B, C und D und werden durch Aus-Zustände getrennt, die entsprechende Dauern X, Y und Z aufweisen. Diese Figur ist nicht in dem Maßstab für die unten benutzten Beispiele gezeichnet.

Das System der bevorzugten Ausführungsform konfiguriert selber adaptiv beim Empfangen eines Datenstrings, wie es in der 1 von einer Zielvorrichtung gezeigt wird. Wenn die Datenimpulse empfangen werden, wird jeder Ein-Impuls als ein getrenntes Datenbit verarbeitet und seine Dauer wird aufgezeichnet. Wenn das System eine spezifische Anzahl von Bits empfangen hat, vier in diesem Beispiel, wird dann die Dauer des Ein-Impulses mit der längsten Dauer und des Ein-Impulses mit der kürzesten Dauer dieser Bits gemittelt.

Das berechnete Mittel wird dann als Dauerschwellenwert für die Bezeichnung eines empfangenen Ein-Impulses als logische 1 oder logische 0 benutzt. Die gespeicherten Bits und alle weiteren Bits werden dann unter Benutzung dieses Dauerschwellenwertes übersetzt. Das System kann jetzt ferner auf kompatible Weise unter Benutzung des Dauerschwellenwertes übertragen.

Auf diese Weise bestimmt das bevorzugte System auf adaptive Weise einen Dauerschwellenwert und ist danach in der Lage, mit der Zielvorrichtung adaptiv zu kommunizieren. Das System der bevorzugten Ausführungsform kann entsprechend wirksam mit mehreren Vorrichtungen unter Benutzung verschiedener PWM-Konfigurationen kommunizieren.

Im Beispiel der 1 wird angenommen, dass die bezeichneten Dauern folgende sind:

  • A = 301 Mikrosekunden
  • B = 511 Mikrosekunden
  • C = 503 Mikrosekunden
  • D = 296 Mikrosekunden
  • X, Y, Z = 200 Mikrosekunden

Diese Figuren können typisch für einen Nominalimpuls von kurzer Dauer mit 300 Mikrosekunden und einen Nominalimpuls von langer Dauer mit 500 Mikrosekunden sein. mit einem angemessenen Fehler. Wenn das System diese Impulse empfangen hat, speichert es diese Werte, mittelt dann die längste Dauer B und die kürzeste Dauer D. Das Mittel 403,5 Mikrosekunden wird dann als Schwellenwert für die PWM-Übertragung benutzt. In diesem Beispiel wird dann der Vier-Bit-Datenstring als „0110" übertragen.

Während dieses Beispiel 4 Bits benutzt, um den Dauerschwellenwert zu bestimmen, benutzt die bevorzugte Ausführungsform 16 Bits für diese Berechnung. Der Fachmann kann natürlich jede beliebige Bitanzahl für diese Berechnung benutzen solange mindestens ein langer und ein kurzer Impuls empfangen werden. Wenn nur lange Impulse oder nur kurze Impulse benutzt werden, ist natürlich jeder berechnete Schwellenwert fehlerhaft. Bei einer typischen Benutzung garantieren 16 Bit oder mehr mindestens einen langen und einen kurzen Impuls.

2 zeigt ein Blockdiagramm der Grundelemente einer Vorrichtung nach der bevorzugten Ausführungsform. Die Vorrichtung 200 umfasst einen Empfänger 210, der ein optischer oder Infrarotlicht-Empfänger, ein RF-Empfänger, ein verdrahteter Eingang oder jeder beliebige Empfänger sein kann, der in der Lage ist, ein PWM-Signal zu empfangen. Der Prozessor 220 kann jeder beliebige Prozessor, d.h. ein Prozessor, der von einem komplexen Datenprozessor bis zu einer einfachen programmierbaren logischen Gatteranordnung gehen kann und direkt oder indirekt so geschaltet ist, dass er Daten vom Empfänger 210 empfangen kann. Der Speicher 240 ist so geschaltet, dass man durch den Prozessor 220 auf ihn schreiben oder von ihm lesen kann, und er speichert typischerweise mindestens einige Befehle für den Prozessor. Der Speicher 240 kann jeder beliebige flüchtige oder permanente Speicher sein.

Außerdem ist ein Sender 230 optisch so geschaltet, dass er PWM-Signale sendet.

Natürlich können mehrere Empfänger oder Sender einbegriffen sein, um PWM-Kommunikationen mit verschiedenen Übertragungsarten zu ermöglichen. Andere optische Elemente umfassen eine Anzeigevorrichtung, einen Bus zum Anschließen anderer Verarbeitungssysteme, einen Drucker und eine herausnehmbare Speichervorrichtung, ohne darauf begrenzt zu sein.

Die 3 stellt ein Flussdiagramm eines Verfahrens entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform dar. Das System empfängt zuerst einen Multibit-PWM-Datenstring (Schritt 310), der mindestens einen kurzen und einen langen Impuls umfasst. Bevorzugt weist der Datenstring mindestens 16 Bits auf, obwohl mehr oder weniger Bits benutzt werden können und es kann ein kontinuierlicher Bitstrom empfangen werden.

Die Dauer der Bits im Datenstring kann gespeichert werden (Schritt 320). Das Bit mit der längsten Dauer und das Bit mit der kürzesten Dauer werden gemittelt um eine mittlere Dauer (Schritt 330) zu bestimmen. Die mittlere Dauer wird als Dauerschwellenwert (Schritt 340) gespeichert. Wenn der Dauerschwellenwert benutzt wird, interpretiert das System die gespeicherten Bits und alle folgenden Bits (Schritt 350).

Das System setzt die Kommunikation, den Empfang und die optische Übertragung unter Benutzung dieser Konfiguration fort (Schritt 360).

Der Prozess wird wiederholt, wenn das System mit einer anderen Vorrichtung kommuniziert, die eine verschiedene PWM-Konfiguration hat oder haben kann.

Der Fachmann wird verstehen, dass nicht alle obigen Schritte in der angegeben Ordnung durchgeführt werden müssen.

Der Fachmann wird verstehen, dass aus Einfachheits- und Übersichtlichkeitsgründen nicht die vollständige Struktur und nicht der vollständige Betrieb aller Datenverarbeitungssysteme, die zur Benutzung mit der vorliegenden Erfindung geeignet sind, dargestellt und beschrieben sind. Stattdessen ist nur das von einem Verarbeitungssystem dargestellt und beschrieben, was einzigartig bei der vorliegenden Erfindung oder für ein Verstehen der vorliegenden Erfindung erforderlich ist. Der Rest der Konstruktion und des Betriebs des Datenverarbeitungssystems kann sich an jedes beliebige der verschiedenen geläufigen, aus dem Stand der Technik bekannten Implementierungen und Verfahren anpassen.

Es ist wichtig, anzumerken, dass der Fachmann versteht, obgleich die vorliegende Erfindung im Kontext eines voll funktionsfähigen Systems beschrieben worden ist, mindestens Teile des Mechanismus der vorliegenden Erfindung in Form von Instruktionen verteilt sein können, die in einem computerbenutzbaren Medium in jeder beliebigen Art von Formen enthalten sein können, und dass die vorliegende Erfindung ebenfalls anwendbar ist; ungeachtet der besonderen Art von Befehlen oder Signalträgermedien, die benutzt werden, um die Verteilung auszuführen. Beispiel für computerbenutzbare Medien umfassen: permanente fest programmierte Medien wie Festwertspeicher (ROMs) oder löschbare elektrisch programmierbare Festwertspeicher (EEPROMs), Speicher die vom Benutzer beschreibbar sind, wie Disketten, Hartplattenlaufwerke, und CD-ROMs oder DVDs und Übertragungsmedien wie digitale und analoge Kommunikationsverbindungen.

Obwohl eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben worden ist, versteht der Fachmann dass verschiedene Änderungen, Substitutionen, Variationen, und Verbesserungen der hierin offenbarten Erfindung durchgeführt werden können ohne die Erfindung in ihrer weitesten Form zu verlassen.

Nichts von der Beschreibung in der vorliegenden Anmeldung sollte so verstanden werden, dass jedes beliebige besondere Element, jeder beliebige Schritt oder jede beliebige Funktion ein wesentliches Element ist, das im Rahmen der Ansprüche zu beanspruchen ist: DER RAHMEN DES PATENTIERTEN GEGENSTANDS WIRD NUR DURCH DIE GENEHMIGTEN PATENTANSPRÜCHE DEFINIERT.


Anspruch[de]
Datenübertragungsverfahren, umfassend:

– Empfang (310) einer Reihe von Datenimpulsen (100) mit mindestens einem ersten Datenimpulstyp und mindestens einem zweiten Datenimpulstyp, wobei der erste Datenimpulstyp länger dauert als der zweite Datenimpulstyp; Speicherung (320) der Dauer von jedem empfangenen Datenimpuls;

– Bestimmung welcher Datenimpuls vom ersten Datentimpulstyp am längsten dauert;

– Bestimmung welcher Datenimpuls vom zweiten Datentimpulstyp am kürzesten dauert;

– Berechnung (330) des Mittels aus dem Datenimpuls, der am längsten dauert und dem Datenimpuls, der am kürzten dauert, um einen Schwellenwert zu bestimmen;

– Interpretation (350) der Impulse, die eine längere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als ersten Datenimpulstyp;

– Interpretation (350) der Impulse, die eine kürzere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als zweiten Datenimpulstyp.
Vorrichtung (200) zur Datenübertragung, umfassend:

– Mittel (210) zum Empfang einer Reihe von Datenimpulsen (100) mit mindestens einem ersten Datenimpulstyp und mindestens einem zweiten Datenimpulstyp, wobei der erste Datenimpulstyp länger dauert als der zweite Datenimpulstyp;

– Mittel (240) zur Speicherung (320) der Dauer von jedem empfangenen Datenimpuls;

– Bestimmung welcher Datenimpuls vom ersten Datentimpulstyp am längsten dauert;

– Bestimmung welcher Datenimpuls vom zweiten Datentimpulstyp am kürzesten dauert;

– Berechnung (330) des Mittels aus dem Datenimpuls der am längsten dauert und dem Datenimpuls der am kürzten dauert, um einen Schwellenwert zu bestimmen;

– Mittel zur Interpretation (350) der Impulse, die eine längere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als ersten Datenimpulstyp;

– Mittel zur Interpretation (350) der Impulse, die eine kürzere Dauer aufweisen als der Schwellenwert als zweiten Datenimpulstyp.
Ein computer-lesbarer Datenträger umfassend einen Computercode, der, wenn auf einem Computer laufend, das Verfahren nach Anspruch 1 ausführt. Verfahren nach Anspruch 1 oder die Vorrichtung nach Anspruch 2 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, wobei die Reihe von Datenimpulsen 16 Impulse umfasst. Verfahren nach Anspruch 1 oder die Vorrichtung nach Anspruch 2 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, wobei die Datenimpulse (100) Infrarotlicht-Signalfolgen sind. Verfahren nach Anspruch 1 oder die Vorrichtung nach Anspruch 2 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, wobei die Datenimpulse (100) Radiofrequenzenergie-Signalfolgen sind. Verfahren nach Anspruch 1 oder die Vorrichtung nach Anspruch 2 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, wobei die Datenimpulse (100) als Änderungen einer Gleichspannung dargestellt werden. Verfahren nach Anspruch 1 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, außerdem umfassend die Übertragung von Impulsbreite-modulierten Signalen entsprechend dem Schwellenwert. Verfahren nach Anspruch 1 oder die Vorrichtung nach Anspruch 2 oder das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 3, wobei jeder Impuls (100) ein Datenbit darstellt. Vorrichtung nach Anspruch 2, umfassend außerdem Mittel zur Übertragung von Impulsbreite-modulierten Signalen entsprechend dem Schwellenwert.






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