PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69737612T2 10.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001253479
Titel Vergrösserungseinstellvorrichtung für ein Bilderzeugungsgerät
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Ishikura, Kaoru, Yamatokoriyama-shi, Nara, JP;
Okamoto, Yuji, Nara-shi, Nara, JP
Vertreter Müller - Hoffmann & Partner Patentanwälte, 81667 München
DE-Aktenzeichen 69737612
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.02.1997
EP-Aktenzeichen 020158689
EP-Offenlegungsdatum 30.10.2002
EP date of grant 11.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.01.2008
IPC-Hauptklasse G03G 15/041(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G03G 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Bilderzeugungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Bilderzeugungsgerät dieser Art ist aus JP-A-5333657 bekannt.

2. Beschreibung der einschlägigen Technik

Bei einem Bilderzeugungsgerät, insbesondere einem Kopiergerät, einem Laserdrucker und dergleichen, das ein elektrofotografisches Verfahren verwendet, wird ein fotoempfindliches Material, das ein Aufzeichnungsträger ist, gleichmäßig elektrisch geladen, so dass nach dem gleichmäßigen elektrischen Laden an einer Vorlage reflektiertes Licht oder Laserlicht, das entsprechend Bildinformation gesteuert wird, auf die Oberfläche des fotoempfindlichen Materials strahlt und auf dieser ein dem Bild entsprechendes elektrostatisches Bild erzeugt, wobei ein Entwicklungsmittel dazu verwendet wird, das elektrostatische Bild zu entwickeln und ein sichtbares Bild zu erzielen. Das entwickelte Bild wird auf ein Blatt Papier übertragen, das geeignet transportiert wird, und das Blatt Papier wird in eine Fixiervorrichtung geführt, damit ein auf das Blatt Papier übertragenes Tonerbild als dauerhaftes Bild fixiert wird und danach nach außen ausgegeben wird.

Nach dem Laden des fotoempfindlichen Materials auf eine vorbestimmte Polarität wird auf der Oberfläche desselben ein Bild mit optionaler Vergrößerung, die vorab eingestellt wird, belichtet. D.h., dass dann, wenn die Vergrößerung einem Äquivalenzwert entspricht, das Bild unter der Bedingung 1:1 belichtet wird, d.h. einer Belichtung unterzogen wird, wohingegen bei Bildverkleinerung ein optisches Bild mit einer Größe unter 1 gegenüber dem Bild mit der Größe 1 belichtet und fokussiert wird.

Z.B. wird bei einem Kopiergerät ein reflektiertes optisches Bild von einer Vorlage unter Verkleinerung oder Vergrößerung durch eine Bilderzeugungslinse oder dergleichen auf ein fotoempfindliches Material verkleinert oder vergrößert. Indessen wird bei einem digitalen Bilderzeugungsgerät wie einem Laserdrucker die Größe eines Laserstrahls nicht entsprechend einem Vergrößerungsverhältnis kontrolliert. Vielmehr wird die Anzahl der Pixel eines Bilds kontrolliert. Z.B. wird die Anzahl von Pixeln entsprechend einer Verkleinerung des Bilds verkleinert, und die Anzahl der Pixel wird für eine Vergrößerung des Bilds erhöht.

Herkömmlicherweise ist es dann, wenn die Größe einer Vorlage und die Größe eines zu verwendenden Papiers feste Größen sind, möglich, ein Bild entsprechend einer voreingestellten Vergrößerung herzustellen. Wenn z.B. die Vorlagengrößen A3, A4, B4 und B5 gemäß den japanischen Industriestandards sind und die Papiergrößen A4, A5, B4 und B5 sind, wird das Bild mit einer Vergrößerung von 1,22x (122 %) auf die Oberfläche eines fotoempfindlichen Materials gestrahlt, wenn die Vorlagengröße A4 ist und die Papiergröße von Papier, auf dem ein Bild herzustellen ist, B4 ist, und das Bild wird mit einer Vergrößerung von 0,86x (86 %) auf die Oberfläche des fotoempfindlichen Materials gestrahlt, wenn die Papiergröße B5 ist.

Wenn die Vorlagengröße B4 ist und die Papiergröße des zu verwendenden Papiers A4 oder B5 ist, wird das Bild mit einer Vergrößerung von 0,81X (81 %) oder 0,70X (70 %) belichtet. Wenn die Vorlagengröße B5 ist und die Papiergröße zu verwendenden Papiers A4 oder B4 ist, wird das Bild mit einer Vergrößerung von 1,15X (115 %) oder 1,41X (141 %) belichtet.

Wie oben beschrieben, wird, wenn eine Vorlage fester Größe und Papier fester Größe verwendet werden, die Bildbelichtung mit einer vorbestimmten Vergrößerung ausgeführt, damit alle auf der Vorlage enthaltene Bilder auf dem Papier erzeugt werden. Eine derartige vorbestimmte Vergrößerung wird als feste Vergrößerung bezeichnet. Um ein Bild mit fester Vergrößerung zu bevorzugen, ist eine Einstelltaste zum Auswählen nur der festen Vergrößerung (d.h. eine Festvergrößerungstaste) vorhanden. Hinsichtlich einer Festvergrößerungstaste existieren mehrere Fälle, wie der Fall, dass so viele Festvergrößerungstasten vorhanden sind, wie oben beschriebene Vergrößerungen vorliegen, ein Fall, gemäß dem nur eine Einstelltaste vorhanden ist, mit der feste Vergrößerungen zyklisch in der Reihenfolge 70 % → 81 % → 86 % → (100 %; manchmal weggelassen) → 115 % → 122 % → 141 % → 70 %, einstellbar sind, ein Fall, in dem nur eine Einstelltaste vorhanden ist, um eine feste Vergrößerung in der Vergrößerungsrichtung (70 % 81 %, ... 141 %) einzustellen sowie eine andere Einstelltaste, um eine feste Vergrößerung in der Verkleinerungsrichtung (141 % → 122 %, ... 70 %) einzustellen.

Getrennt hiervon ist eine Zoomtaste oder dergleichen vorhanden, mit der es möglich ist, die Vergrößerung um 1 % zu ändern. Kurz gesagt, wird diese Taste dazu verwendet, eine optionale Vergrößerung einzustellen, die vom Benutzer bevorzugt wird, nicht um feste Vergrößerungen, wie oben beschrieben, einzustellen. Wenn z.B. die Vorlagengröße A4 ist und die Papiergröße eines Papiers, auf dem ein Bild zu erzeugen ist, B5 ist, ist es unproblematisch, ein Bild mit einer festen Vergrößerung von 86 % zu erzeugen, jedoch wird die Zoomtaste dazu verwendet, ein Bild mit etwas geringerer Vergrößerung (z.B. 83 %) zu erzeugen.

Bei einer herkömmlichen Vergrößerungseinstellvorrichtung, wie sie oben beschrieben ist, existieren eine Taste zum Einstellen einer festen Vergrößerung und eine Zoomtaste zum freien Einstellen einer optionalen Vergrößerung. Daher kann durch Betätigen dieser Tasten ein Bild mit gewünschter Vergrößerung hergestellt werden.

Jedoch kann während des Herstellens einer Vergrößerung, wie oben beschrieben, ein erfahrener Bediener die Handhabung zwar leicht vornehmen, jedoch kann ein unerfahrener Bediener häufig überhaupt nicht verstehen, worum es sich bei einer festen Vergrößerung handelt. D.h., dass zwar ein unerfahrener Bediener verstehen kann, dass die Vorlagengröße B4 ist, dass er es jedoch in keiner Weise versteht, eine Vergrößerung durch Betätigen einer Festvergrößerungstaste oder einer Zoomtaste zum Erzeugen eines Bilds auf A4-Papier einzustellen. Außerdem weist, wenn eine feste Vergrößerung mittels einer Zoomtaste einzustellen ist, ein unerfahrener Bediener die einzustellende feste Vergrößerung nicht, was häufig mit dem Einstellen einer falschen Vergrößerung endet. Um dies zu vermeiden, muss ein unerfahrener Bediener auf ein Vergleichsdiagramm Bezug nehmen, während er eine Vergrößerung einstellt, was sehr mühselig ist.

Ferner wird durch getrenntes Bereitstellen einer Festvergrößerungstaste und einer Zoomtaste, wie oben beschrieben, einfach die Anzahl der durch einen Bediener zu bedienenden Einstelltasten vermehrt, so dass es für den Bediener sehr schwierig ist, zu erkennen, welche Taste zu bedienen ist, um eine gewünschte Vergrößerung auf einfache Weise einzustellen, was den Bediener zu mühseliger Bedienung zwingt. Außerdem kann sich der Bediener, da er eine Vergrößerung einstellen muss sich, während er auf das oben beschriebene Vergleichsdiagramm blickt, wenn er dieses nicht verwendet, auf seine eigene Intuition verlassen, wenn er eine falsche Vergrößerung einstellt, und dies endet im Erstellen einer unerwünschten Kopie.

Mit Ausnahme einer Festvergrößerungstaste und einer Zoomtaste, wie in der Offenlegung Nr. 4-3547 in der Zeitschrift betreffend japanische Patentanmeldungen beschrieben, können häufig verwendete Vergrößerung vorab abgespeichert werden, und Einstelltasten zum Einstellen derartiger Vergrößerungen können gesondert von der Zoomtaste und der Festvergrößerungstaste vorhanden sein. Wenn derartige Einstelltasten vorhanden sind, können die häufig verwendeten Vergrößerungen durch einfache Bedienung eingestellt werden. Jedoch muss ein Benutzer derartige Vergrößerungen vorab abspeichern, und daher fühlt sich ein unerfahrener Benutzer durch die erhöhte Anzahl von Einstelltasten beunruhigt, und er findet das Einstellen einer Vergrößerung sehr belastend.

Um dies zu meistern, können, um feste Vergrößerungen einzustellen, Einstelltasten für jeweils feste Vergrößerungen vorhanden sein, wie es in der Offenlegung Nr. 4-3547 in der Zeitschrift betreffend japanische Patentanmeldungen beschrieben ist, und ein Druckvorgang kann für feste Größen realisiert werden, die den jeweiligen Einstelltasten entsprechen. Z.B. wird betreffend eine Festvergrößerungstaste zum Auswählen von 70 % die optimale Papiergröße angezeigt, die zum Erzeugen eines Bilds, das der Vorlagengröße entspricht, optimal ist, wie B4 → B5, A3 → A4.

Wenn jedoch eine Anzahl von Tasten vorhanden ist, wie Tasten, die jeweils Festvergrößerungstasten, einer Zoomtaste und einer speziellen Festvergrößerungstaste entsprechen, wie oben beschrieben, kann bei der echten Ausführung, vorausgesetzt, dass für die oben genannte Anzeige gesorgt wird, aufgrund des eingeschränkten Raums auf einer Bedienkonsole, die eine Anzahl von Tasten bereitstellt, ein Bedrucken oder Anzeigen mit sehr kleinen Buchstaben nicht vermieden werden. Es ist sehr schwierig, eine derartige Anzeige zu betrachten, was die Bezugnahme auf die Anzeige sehr selten macht. Ferner erfordert, wenn Kombinationen optimaler Bedingungen für alle Vorlagen und alle Papiergrößen, entsprechend jeweiligen festen Vergrößerungen, angezeigt werden, gemeinsam mit dem Problem, dass zwangsläufig eine kleine Anzeige vorliegt, wie oben beschrieben, die Suche nach einer geeigneten Bedingung einen mühseligen Vorgang. Außerdem hinterlässt die Bedienung einen stärkeren Eindruck beim Benutzer und er tendiert zum Gefühl, dass die Bedienung mühselig ist, wenn eine Anordnung einer Anzahl von Tasten vorhanden ist, wie einer Zoomtaste, Festvergrößerungstasten und Vergrößerungsspeichertasten für häufig verwendete Vergrößerungen.

Ferner kann, wenn eine feste Vergrößerung oder eine solche, die nahe bei ihr liegt, durch eine Zoomtaste einzustellen ist, obwohl der Bediener mit der tatsächlichen Vergrößerung sehr vertraut ist, wie oben beschrieben, wenn er unerfahren ist, die einzustellende Vergrößerung nicht leicht erkennen, und die Einstellung ist für ihn sehr schwierig.

Im US-Patent 5,008,709 für Masayuki Shinada et al. ist ein Bilderzeugungsgerät mit einer Vergrößerungseinstellvorrichtung mit Vergrößerungstasten zum Einstellen einer Vergrößerung beschrieben, insbesondere in der Spalte 6, Zeilen 24–30 und in der 2. Es ist ein Anzeigeabschnitt vorhanden, der, gemeinsam mit der ausgewählten Vergrößerung, die Kombination der Vorlagengröße und der Papiergröße anzeigt.

In Patent Abstracts of Japan, Vol. 018, No. 166 (P-1713), 18. März 1994 (1994-03-10) & JP 05333657 für RICOH CO. LTD., 17. Dezember 1993, ist ein Bilderzeugungsgerät mit einer Vergrößerungseinstellvorrichtung mit einer Verkleinerungstaste 7a und einer Vergrößerungstaste 7b beschrieben. Wenn die Verkleinerungstaste 7a eingeschaltet wird, werden (I) A3→B3, (II) A3→A4, (III) A4→B5 und (IV) B5→A4 alle gleichzeitig oder aufeinanderfolgend angezeigt, wenn die Verkleinerungstaste 7a einmal betätigt wird. Andererseits ist bei der Vergrößerung die Anzeige völlig ähnlich.

Im US-Patent 4,763,174 von Makiura et al. ist eine Vergrößerungseinstellvorrichtung in einem Fotokopierer beschrieben, durch die die Geschwindigkeit beim Variieren von Vergrößerungen nur dann verlangsamt wird, wenn diese Vergrößerungen an einer Position nahe der vorbestimmten Vergrößerung liegen. Durch einen Timer wird beurteilt, wann der Inhalt des Vergrößerungszählers nahe an einer vorbestimmten Vergrößerung steht.

Das US-Patent beschreibt einen Verschiebestab, der als Vergrößerungseinstellvorrichtung zu verwenden ist, eine Messeinrichtung zum Anzeigen der dem Verschiebebereich des Verschiebestabs entsprechenden Kopiervergrößerung, einen Vergrößerungsfaktor-Anzeigeabschnitt zum Anzeigen der durch den Verschiebestab eingestellten Kopiervergrößerung durch digitale Ziffern sowie Anzeigeabschnitten für vorgegebene Vergrößerungsfaktoren mit hinzugefügten Untermeldungen entsprechend vorgegebenen Papiergrößen (6 und Spalte 5, Zeile 50 bis Spalte 6, Zeile 9 dieses Dokuments). Beim in der 6 dieses Dokuments dargestellten Messgerät sind die Bereiche, die den Kopiervergrößerungswerten 0,71, 1,00 und 1,41 entsprechen, geschwärzt, und die anderen Bereiche sind weiße Abschnitte ohne Zahlen, die die Kopiervergrößerung anzeigen würden. Entsprechend dem Ziel in diesem Dokument ist die in ihm beschriebene Lösung darauf gerichtet, auf einfache Weise feste Vergrößerungsfaktoren einzustellen, die häufig verwendet werden. Angesichts der letztgenannten Tatsache ist die in diesem Dokument beschriebene Lösung so beschaffen, dass ein fester Vergrößerungsfaktor und ein wahlfreier Vergrößerungsfaktor, der nicht der feste Vergrößerungsfaktor ist, voneinander unterscheidbar am Messgerät angezeigt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Um die oben beschriebenen Probleme zu lösen, ist es eine erste Aufgabe der Erfindung, die Bedienung zum Einstellen einer Vergrößerung zu vereinfachen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vergrößerungseinstellvorrichtung zu schaffen, die nicht nur das Einstellen einer festen Vergrößerung sondern auch einer optionalen Vergrößerung durch eine Taste zum Einstellen einer Vergrößerung erlaubt.

Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung, die Bedienbarkeit einer Zoomtaste so zu verbessern, dass dann, wenn sie zum Einstellen einer Vergrößerung verwendet wird, es ihre Verwendung einfach macht, eine feste Vergrößerung und eine optionale Vergrößerung einzustellen.

Um die obigen Aufgaben zu lösen, ist durch die Erfindung ein Bilderzeugungsgerät zum Herstellen eines Bilds auf einem Aufzeichnungsträger entsprechend einem eingestellten Vergrößerungsfaktor mit Folgendem geschaffen: einer Vergrößerungseinstellvorrichtung mit einer Zoomtaste zum Einstellen eines Vergrößerungsfaktors zum Vergrößern oder Verkleinern um eine vorbestimmte Einheit; einem Anzeigeabschnitt zum Anzeigen des eingestellten Vergrößerungsfaktors entsprechend einer Bedienung der Zoomtaste; und einer Anzeigesteuerungseinrichtung, um dafür zu sorgen, dass der Anzeigeabschnitt mehrere vorbestimmte feste Vergrößerungsfaktoren sowie Untermeldungen auf einmal anzeigt, wobei die Untermeldungen Kombinationen von Papiergrößen und Vorlagengrößen entsprechend den vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren angeben, und um zusätzlich dafür zu sorgen, dass der Anzeigeabschnitt, den durch die Zoomtaste eingestellten Vergrößerungsfaktor anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn ein durch Bedienen der Zoomtaste eingestellter Vergrößerungsfaktor einem der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren entspricht, die gemeinsam mit der Vergrößerung und den Untermeldungen angezeigt werden, die Anzeigesteuerungseinrichtung dafür sorgt, dass der Anzeigeabschnitt eine hervorgehobene Anzeige eines der mehreren vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren und einer diesen entsprechenden Untermeldung ausführt, so dass die Anzeige dieses einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren und der diesem entsprechenden Untermeldung von der Anzeige vorbestimmter fester Vergrößerungsfaktoren, die nicht die einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren bilden, und den Untermeldungen, die nicht die Untermeldung ist, die den einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren entspricht, unterschieden werden kann.

Insbesondere dann, wenn die Beurteilungseinrichtung so aufgebaut ist, dass der Zeitpunkt beurteilt wird, zu dem der Inhalt des Vergrößerungszählers einen Wert erreicht, der dicht bei einem festen Vergrößerungsfaktor liegt, wird, während der Vergrößerungsfaktor mittels der Zoomtaste jedesmal um eine vorbestimmte Einheit, beispielsweise eines Prozents, verstellt wird, eine Untermeldung angezeigt, die eine Kombination aus einer Papiergröße und dergleichen, die entsprechend dem festen Vergrößerungsfaktor spezifiziert sind, anzeigt, was erfolgt, wenn der Inhalt nahe an einem festen Vergrößerungsfaktor liegt. Unter Bezugnahme auf diese Anzeige kann ein Bediener leicht den festen Vergrößerungsfaktor klären, bei dem ein Bild mit einer vorbestimmten Papiergröße erzeugt werden kann, was die Bedienung zum Einstellen des Vergrößerungsfaktors erleichtert, wobei es sich um eine Aufgabe handelt. D. h., dass das Einstellen eines festen Vergrößerungsfaktors selbst dann leicht gemacht ist, wenn die Zoomtaste betätigt wird. Es wird auch, hinsichtlich des Einstellens eines optionalen Vergrößerungsfaktors, die Aufgabe gelöst, die Einstellung eines festen Vergrößerungsfaktors einfach zu gestalten.

Die Anzeigesteuerungseinrichtung beurteilt, ob die Zoomtaste in der Richtung zum Aufzoomen oder zum Abzoomen des Vergrößerungsfaktors betätigt wird, sie wählt aus verschiedenen vorbestimmten Vergrößerungsfaktoren in der Aufwärtszoomrichtung oder der Abwärtszoomrichtung aus, und sie zeigt alles zusammen an. Da die verschiedenen festen Vergrößerungsfaktoren anzeigende Untermeldungen und die entsprechenden spezifizierten Papiergrößen gleichzeitig angezeigt werden, kann ein Bediener sicher einen festen Vergrößerungsfaktor erkennen, der einer gewünschten Papiergröße entspricht, wodurch die Aufgabe zum Vereinfachen eines Bedienungsvorgangs zum Einstellen eines Vergrößerungsfaktors gelöst wird.

Nachdem die Anzeigesteuerungseinrichtung geklärt hat, dass der durch das Bedienen der Zoomtaste eingestellte Vergrößerungsfaktor einen festen Vergrößerungsfaktor überschreitet, ist es, durch Löschen einer Anzeige des überschrittenen festen Vergrößerungsfaktors, möglich, noch sicherer und einfacher einen gewünschten Vergrößerungsfaktor zu erkennen, da die unnötige Anzeige gelöscht wird. Alternativ kann, durch Anzeigen fester Vergrößerungsfaktoren, auf die ein durch Bedienen der Zoomtaste eingestellter Vergrößerungsfaktor sequenziell eingestellt wird, und der restlichen, anderen festen Vergrößerungsfaktoren in voneinander unterscheidbarer Weise, die Beziehung zwischen den festen Vergrößerungsfaktoren und dem eingestellten Vergrößerungsfaktor, der verschiebbar ist, leichter verstanden werden, was es ermöglicht, den gewünschten Vergrößerungsfaktor sicher und einfach einzustellen.

Nun ist es möglich, auf einfache Weise feste Vergrößerungsfaktoren und einen optionalen Vergrößerungsfaktor, der dicht bei den festen Vergrößerungsfaktoren liegt, dadurch einzustellen, dass der Zählzyklus verlängert wird, wenn der Vergrößerungszähler durch Bedienen der Zoomtaste an einem festen Vergrößerungsfaktor oder einem nahe bei einem solchen liegenden Vergrößerungsfaktor anlangt. Insbesondere dann, wenn die Änderung des Vergrößerungsfaktors verlangsamt wird, ist es möglich, fehlerfrei einen eingestellten Vergrößerungsfaktor auf einen gewünschten Vergrößerungsfaktor zu verschieben, wodurch ein Fehlschlag beim Einstellen eines Vergrößerungsfaktors so weit wie möglich, ohne Schwierigkeiten, verringert ist.

Ferner kann eine Bildgröße-Einstelleinrichtung zum Einstellen der Bildgröße einer Papiergröße-Auswähleinrichtung zum Auswählen einer Papiergröße vorhanden sein, wobei die Anzeigesteuerungseinrichtung eine Untermeldung, die Kombinationen von Bildgrößen, die entsprechend einem festen Vergrößerungsfaktor mit für die Bildgrößen spezifizierten Papiergrößen kennzeichnet, oder eine Untermeldung anzeigt, die eine Kombination einer ausgewählten Papiergröße mit einer Bildgröße, die entsprechend der ausgewählten Papiergröße spezifiziert wird, in herunterverkleinerter Form anzeigt. Da dies den Inhalt der Untermeldung verkleinert, fördert dies den Effekt, dass ein gewünschter Vergrößerungsfaktor einfach und sicher erkannt wird.

Wenn die Zoomtaste bedient wird und ein Vergrößerungsfaktor sukzessive entsprechend der vorbestimmten Einheit verstellt wird, kehrt die Anzeigesteuerungseinrichtung zum unmittelbar vorangehenden festen Vergrößerungsfaktor zurück. Wenn der Vergrößerungsfaktor durch die Zoomtaste intermittierend um die vorbestimmte Einheit verstellt wird, hält die Anzeigesteuerungseinrichtung den Zustand des eingestellten Vergrößerungsfaktors aufrecht, ohne zu einem festen Vergrößerungsfaktor zurück zu kehren. Demgemäß zeigt die Anzeigesteuerungseinrichtung, um einen festen Vergrößerungsfaktor selbst dann einzustellen, wenn ein eingestellter Vergrößerungsfaktor durch Bedienen der Zoomtaste verstellt wird und den festen Vergrößerungsfaktor überschreitet, durch Aufheben der Bedienung der Zoomtaste innerhalb der vorbestimmten Periode erneut den unmittelbar vorangegangenen festen Vergrößerungsfaktor an. Ferner wird, wenn ein Vergrößerungsfaktor nahe bei einem festen Vergrößerungsfaktor einzustellen ist, ein derartiger Vergrößerungsfaktor auf einfache Weise dadurch eingestellt, dass die Zoomtaste intermittierend bedient wird. In diesem Fall ist es wirkungsvoller, die vorbestimmte Periode als Bereich hinsichtlich einer Beurteilung in der Nähe eines festen Vergrößerungsfaktors, mittels der oben beschriebenen Beurteilungseinrichtung, zu definieren.

Beim Bilderzeugungsgerät gemäß der Erfindung ist, da nur die Zoomtasten zum Einstellen eines Vergrößerungsfaktors verwendet werden, eine Schwierigkeit hinsichtlich des Auswählens und Bedienens einer Anzahl von Tasten beseitigt, was wiederum die Einstellung des gewünschten Vergrößerungsfaktors durch eine einfache Bedienung erleichtert.

In diesem Fall werden, in der Nähe fester Vergrößerungsfaktoren, Untermeldungen, bei denen es sich beispielsweise um optimale Vorlagen- und Papiergrößen handelt, gemeinsam mit festen Vergrößerungsfaktoren angezeigt. Da es dadurch möglich ist, einen gewünschten Vergrößerungsfaktor einzustellen, während auf die angezeigten Untermeldungen Bezug genommen wird, ist ein Fehler beim Einstellen eines Vergrößerungsfaktors oder dergleichen weniger wahrscheinlich, und die Bedienung ist einfach. D. h., dass es die Bezugnahme auf die Untermeldungen einfach macht, den Vergrößerungsfaktor zu erkennen und einzustellen, wenn es unmöglich ist, zu beurteilen, ob ein gewünschter Vergrößerungsfaktor erreicht ist, da nur ein angezeigter Vergrößerungsfaktor angezeigt wird.

Ferner ist es einfach, da die festen Vergrößerungsfaktoren und die Untermeldungen in der Aufwärts- oder Abwärtszoomrichtung alle auf einmal angezeigt werden, einfach, einen gewünschten Vergrößerungsfaktor zu erkennen, und es ist ferner die Einstellung des gewünschten Vergrößerungsfaktors vereinfacht.

Wenn in diesem Stadium die festen Vergrößerungsfaktoren und die Untermeldungen alle auf einmal angezeigt werden, wird dann, wenn ein gewünschter Vergrößerungsfaktor überstrichen ist, die Anzeige des gewünschten Vergrößerungsfaktors gelöscht, oder alternativ wird ein gewünschter Vergrößerungsfaktor, der als nächster eingestellt wird, unterschiedlich gegenüber anderen gewünschten Vergrößerungsfaktoren angezeigt. Dies macht die Einstellung eines Vergrößerungsfaktors einfacher und sicherer.

Ferner ist es hinsichtlich des Einstellens eines festen Vergrößerungsfaktors durch Zurückkehren zu einem unmittelbar vorangehenden festen Vergrößerungsfaktor, der innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode durchlaufen wurde, möglich, einen festen Vergrößerungsfaktor auf einfache Weise einzustellen und einen optionalen Vergrößerungsfaktor einfach und sicher einzustellen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Andere und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen deutlicher.

1 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Displays zeigt, bei dem entsprechend einer Änderung einer eingestellten Vergrößerung eine Untermeldung angezeigt wird, die eine Kombination von Vorlagen- und Papiergrößen bei optimaler Bedingung in der Nähe jeder Festvergrößerung angibt;

2 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel einer Bedienkonsole zeigt, mit der eine Vergrößerung gemäß der Erfindung eingestellt wird;

3 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Steuerschaltung zum Einstellen einer Vergrößerung, einschließlich einer Steuerung zum Erzeugen eines Bilds, gemäß der Erfindung zeigt;

4 ist eine Schnittansicht, die schematisch die interne Struktur eines digitalen Kopiergeräts zeigt, das über eine erfindungsgemäße Vergrößerungseinstellvorrichtung verfügt;

5 ist eine Schnittansicht, die eine wesentliche Struktur eines anderen Kopiergeräts mit der Vergrößerungseinstellvorrichtung zeigt;

6 ist eine Ansicht, die eine Beziehung zwischen Untermeldungen und festen Vergrößerungen mittels Kombinationen von Vorlagen- und Papiergrößen fester A- und fester B-Reihen zeigt;

7 ist ein Flussdiagramm zum Steuern einer Änderung der Vergrößerung in Aufzoomrichtung mittels der Bedienung einer Aufzoomtaste zum Einstellen einer Vergrößerung;

8 ist ein Flussdiagramm zum Steuern einer Änderung der Vergrößerung in Abzoomrichtung mittels der Bedienung einer Abzoomtaste zum Einstellen einer Vergrößerung;

9 ist ein Flussdiagramm zum Anzeigen einer eingestellten Vergrößerung gemeinsam mit einer Untermeldung gemäß der Erfindung;

10A und 10B sind Ansichten, die Beispiele von Displays zeigen, bei denen gemeinsam mit einer eingestellten Vergrößerung eine Vorlagengröße und eine Papiergröße, die aus Papiergrößen zugeführter Papierblättern ausgewählt wurde, angezeigt werden, wobei die 10A eine Anzeigeform ohne Berücksichtigung von Festvergrößerungen zeigt und die 10B eine Anzeigeform mit einer Untermeldung für eine Vergrößerungseinstellvorrichtung zeigt;

11 ist ein Steuerflussdiagramm zum Anzeigen einer Untermeldung gemeinsam mit einer eingestellten Vergrößerung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

12 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Anzeigeform zum Anzeigen einer Änderung der Vergrößerung und einer Untermeldung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

13 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Anzeigeform zum Anzeigen einer Änderung der Vergrößerung und einer Untermeldung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

14 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Anzeigeform zum Anzeigen einer Änderung der Vergrößerung und einer Untermeldung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

15 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Displays zeigt, bei dem eine Vorlagengröße bei einem Anzeigebeispiel zeigt, bei dem eine Änderung der Vergrößerung und eine Untermeldung angezeigt werden, um eine zweite Ausführungsform der Erfindung zu beschreiben;

16 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Displays zeigt, bei dem insbesondere eine Papiergröße bei einem Anzeigebeispiel ausgewählt wird, bei dem eine Änderung der Vergrößerung und eine Untermeldung angezeigt werden, um die zweite Ausführungsform der Erfindung zu beschreiben;

17 ist eine Ansicht, die ein Beispiel der Anzeige einer Untermeldung in Zusammenhang mit der Papiergröße zuführbarer Papierblätter bei einem Anzeigebeispiel zeigt, bei dem eine Änderung der Vergrößerung und eine Untermeldung angezeigt werden, um die zweite Ausführungsform der Erfindung zu beschreiben;

18 ist eine Ansicht, die eine Bedingung zum Ändern eines Zyklus zeigt, in dem eine Vergrößerung geändert wird, wenn insbesondere eine Beziehung zwischen der Vergrößerung und einer Untermeldung angezeigt wird, um die zweite Ausführungsform der Erfindung zu beschreiben;

19A und 19B sind Ansichten zum Beschreiben der zweiten Ausführungsform der Erfindung, wobei die 19A ein Flussdiagramm ist, das eine Steuerung zeigt, bei der sich ein Zyklus zum Ändern einer Vergrößerung für eine feste Vergrößerung und eine Vergrößerung mit hoher Benutzungshäufigkeit weiter erstreckt, wenn eine Beziehung zwischen der Vergrößerung und einer Untermeldung angezeigt wird, und wobei die 19B ein Steuerflussdiagramm ist, das ein Beispiel zum Einstellen einer Bedingung zeigt, wenn die Benutzungshäufigkeit hoch ist;

20 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Displays für die Änderung der Vergrößerung beim Einstellen einer Vergrößerung zeigt; und

21 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Displays betreffend das Zurückkehren zu einem unmittelbar vorangehenden Zustand mit Festvergrößerung zeigt, wenn insbesondere eine Festvergrößerung übergegangen wird, und zwar für ein Anzeigebeispiel, bei dem eine Änderung der Vergrößerung und eine Untermeldung angezeigt werden, um eine vierte Ausführungsform der Erfindung zu beschreiben.

Als Erstes werden Prinzipien eines Bilderzeugungsgeräts erläutert.

Die 1 ist eine Ansicht, die Vorlagen- und Papiergrößen für eine optimale Bedingung in der Nähe einer Festvergrößerung gemeinsam mit einer eingestellten Vergrößerung als Untermeldung bei einer Vergrößerungseinstellvorrichtung zur Verwendung in einem Bilderzeugungsgerät zeigt. Die 2 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel einer Bedienkonsole zeigt, durch die ein Bediener eine Vergrößerung einstellt. Die 3 ist ein Blockdiagramm, das eine Schaltungsstruktur eines Steuerabschnitts eines Scankonsolenabschnitts der 2 zeigt, mit Steuerung eines Bilderzeugungsvorgangs im Bilderzeugungsgerät. Die 4 ist eine Schnittansicht, die schematisch die innere Struktur eines digitalen Kopiergeräts mit der Bedienkonsole der 2 zeigt. Die 5 ist eine wesentliche Schnittansicht, die ein Beispiel eines Kopiergeräts bei einem anderen Bilderzeugungsgerät zeigt, bei dem ein Bildbelichtungsabschnitt ein analoges Bild, d.h. ein Vorlagenbild, direkt auf ein fotoempfindliches Material, das ein Aufzeichnungsträger ist, fokussiert.

Unter Bezugnahme auf die 4 wird als Erstes ein Bilderzeugungsgerät, insbesondere ein digitales Kopiergerät, beschrieben. In der 4 verfügt eine Kopiergerät-Haupteinheit 1 über einen Scannerabschnitt 2, einen Laserdruckerabschnitt 3 und eine mehrstufige Papierzuführeinheit 4. Abhängig von den Erfordernissen verfügt die Vorrichtung über einen Sortierer 5, der eine Nachverarbeitung von Aufzeichnungspapierblättern, wie sie aus dem Gerät ausgegeben werden, z.B. ein Aufteilen und Sortieren der Aufzeichnungspapierblätter ausführt.

Der Scannerabschnitt 2 besteht aus einer Vorlagenauflage 21 aus transparentem Glas, einem automatischen Vorlageneinzug (RDH) 22 vom Beidseitentyp sowie einer Scannereinheit 23. Die Scannereinheit 23 ist vorhanden, um das Bild einer Vorlage als digitales Bild zu lesen, und sie besteht aus einer Belichtungsbaugruppe 24 zum Bestrahlen einer zu lesenden Vorlage, einem optischem System 24 aus mehreren Spiegeln 25 zum Reflektieren von an der Vorlage reflektiertem Licht zu einem erforderlichen Gebiet sowie aus einer Linse 26, und einem CCD 28, das als Bilderzeugungselement dient, auf das an der Vorlage reflektiertes Licht durch das optische System 27 fokussiert wird und das eine fotoelektrische Wandlung ausführt.

Der RDH 22 besteht aus einem Vorlagenauflageabschnitt (Vorlagenschale, nicht dargestellt), auf den mehrere Vorlagen gleichzeitig aufgelegt werden können, und er führt die auf den Vorlagenauflageabschnitt aufgelegten Vorlage einzeln einer Leseposition zu. In diesem Stadium werden eine Vorderseite und eine Rückseite einer Vorlage, die entsprechend den Erfordernissen zugeführt wird, zur Leseposition transportiert, damit diese Flächen sequenziell gelesen werden. Die Leseposition ist in derselben horizontalen Ebene wie die Vorlagenauflage 21 eingestellt. An der Leseposition ist eine transparente Glasplatte zum Lesen eines Bilds angebracht.

Die Belichtungsbaugruppe 24, das optische System 27 und das CCD 28 sind am selben Halteelement 29 gehalten, das mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit so angetrieben wird, dass es sich parallel zur Unterseite der Vorlagenauflage 21 bewegt. Im Ergebnis wird das Bild einer auf die Vorlagenauflage 21 aufgelegten Vorlage auf das CCD 28 fokussiert, wodurch Bilder sequenziell gelesen werden. Das Halteelement 29 bewegt sich in eine Vorlagenleseposition des RDH 22, es stoppt an dieser Position, und es fokussiert das Bild einer erhaltenen Vorlage durch das optische System 27 auf das CCD 28, so dass Bilder zugeführter Vorlagen sequenziell gelesen werden. Demgemäß kann sich, abhängig davon, ob eine Vorlage auf die Vorlagenauflage 21 oder auf den RDH 22 aufgelegt ist, das Halteelement 29 unter Steuerung entlang der Vorlagenauflage 21 bewegen, oder es wird zur Vorlage bewegt und gestoppt. Anders gesagt, wird durch Auswählen eines Modus zum Erzeugen eines Bilds einer auf die Vorlagenauflage 21 aufgelegten Vorlage und eines Modus zum Erzeugen eines Bilds einer Vorlage unter Verwendung des RDH 22 gesteuert, ob das optische System 27 entlang dem Vorlagenauflage 21 scannen kann, oder ob es zur Vorlage bewegt und an dieser gestoppt wird.

In einer bekannten Bildverarbeitungsvorrichtung, die nicht dargestellt ist, werden gelesene Bilddaten, wie sie erhalten sind, nachdem das Bild einer Vorlage durch das CCD 28 gelesen wurde, unter einer solchen Bedingung verarbeitet, dass sie durch den Druckerabschnitt 3 als Bild auf einem Blatt Papier erzeugt und ausgegeben werden, und sie werden einmal abgespeichert.

Der oben beschriebene Druckerabschnitt 3 verfügt als Hauptelemente über eine Laserschreibeinheit 31, die die in der Bildverarbeitungsvorrichtung verarbeitete Bildinformation empfängt, und die unter Steuerung entsprechend der Bildinformation betrieben wird, einen Bilderzeugungsprozessabschnitt 33 mit einem fotoempfindlichen Material 32, das ein Aufzeichnungsträger ist, auf das Laserlicht von der Laserschreibeinheit 31 gestrahlt wird. Der Druckerabschnitt 3 dient zum Aufzeichnen der Bildinformation auf einem Aufzeichnungspapierblatt, das geeignet transportiert wird. Die Laserschreibeinheit 31 verfügt insbesondere über einen Halbleiterlaser zum Emittieren von Laserlicht (Laserstrahl) entsprechend der Bildinformation, einen Polygonspiegel zum Ablenken des Laserlichts mit konstanter Winkelgeschwindigkeit, eine f&THgr;-Linse zu Korrekturzwecken, so dass das unter konstanter Winkelgeschwindigkeit abgelenkte Laserlicht mit konstanter Winkelgeschwindigkeit auf das fotoempfindliche Material 32 abgelenkt wird usw.

Der Bilderzeugungsprozessabschnitt 33 arbeitet entsprechend einem bekannten Elektrofotografieverfahren. Eine elektrische Ladeeinrichtung zum gleichmäßigen elektrischen Laden des fotoempfindlichen Materials 32 mit vorbestimmter Polarität, eine Entwicklungseinrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen, latenten Bilds, das durch Bestrahlung mit Laserlicht erzeugt wurde, ein Übertragungselement zum Übertragen eines entwickelten Bilds auf ein geeignet transportiertes Aufzeichnungspapierblatt, ein Reinigungselement zum Entfernen von Toner, der nach der Übertragung auf der Oberfläche des fotoempfindlichen Materials verblieb, eine Entfernungseinrichtung für elektrische Ladung zum Entfernen überflüssiger elektrischer Ladungen, die auf dem fotoempfindlichen Material verblieben, in Vorbereitung zur nächsten Bilderzeugung, und dergleichen sind dem fotoempfindlichen Material 32 zugewandt, um dieses herum angeordnet.

Der Druckerabschnitt 3 verfügt ferner über ein Transportsystem 34 zum Zuführen eines Aufzeichnungspapierblatts zu einer Übertragungsposition, die dem Übertragungselement des Bilderzeugungsprozessabschnitts 33 zugewandt ist. Das Transportsystem 34 verfügt über eine manuelle Papierzuführung 35, die so angeordnet ist, dass sie an der rechten Seite des Druckerabschnitts 3 heraussteht, eine Widerstandsrolle zum Steuern des Transportstarts eines Blatt Papiers synchron mit der Drehung des fotoempfindlichen Materials 32 beim Zuführen des an der Papierzuführeinrichtung 35 angebrachten Blatts Papier, einen Fixierabschnitt 37 zum Fixieren eines nicht fixierten Bilds auf dem Aufzeichnungspapierblatt nach der Übertragung sowie einen Pfadumschaltabschnitt 30 zum Umschalten des Transportpfads zwischen einem Pfad 38 zum Ausgeben des Aufzeichnungspapierblatts nach dem Fixieren zur Außenseite des Druckerabschnitts 2 sowie einem Pfad 39 zum erneuten Liefern des Aufzeichnungspapierblatts an den Bilderzeugungsprozessabschnitt.

Andererseits verfügt, getrennt von der manuellen Papierzuführung 35 zum Zuführen von Papier in den Druckerabschnitt 3 die mehrstufige Papierzuführeinheit 4, die vorhanden ist, um Papierblätter einer automatisch ausgewählten Größe aufeinanderfolgend zuzuführen, über eine erste Papierzuführkassette 41, eine zweite Papierzuführkassette 42, eine dritte Papierzuführkassette 43, die alle in der Vorwärtsrichtung der Zeichnung herausgezogen werden können, und eine vierte Papierzuführkassette 44, die ganz rechts angefügt werden kann, falls dies ausgewählt ist. Ferner ist, getrennt von diesen Papierzuführabschnitten, eine Zwischenschale 45 vorhanden, um ein Bild auf der anderen Seite eines Blatt Papiers zu erzeugen, auf dessen einer Seite durch den Druckerabschnitt 3 ein Bild erzeugt wurde. Ferner verfügt die mehrstufige Papierzuführeinheit 4 über einen Verbindungstransportpfad 46 zum Liefern von Papier, das selektiv von der ersten, zweiten, dritten Papierzuführkassette 41, 42, 43 und der vierten Papierzuführschale 44 zugeführt wird, in das Transportsystem 34 des Druckerabschnitts 3, einen Transportpfad 47 zum Liefern von Papier mit darauf erzeugten Bild, das in der Zwischenschale 45 gelagert ist, in das Transportsystem 34 und einen Beidseiten-Transportpfad 48 zum Führen von Papier mit einem darauf erzeugten Bild, das vom Druckerabschnitt 3 geliefert wird, in die Zwischenschale 45, damit das Blatt Papier in dieser gelagert wird.

Der Verbindungstransportpfad 46, der Zuführtransportpfad 47, der Beidseiten-Transportpfad 48 verbinden die beiden Transportpfade miteinander, so dass Papierblätter mit dem im Druckerabschnitt 3 angebrachten Transportsystem 34 ausgetauscht werden können. Im Beidseiten-Transportpfad 48 wird, was jedoch nicht beschrieben wird, Papier in die Zwischenschale 45 geführt und dort gelagert, wenn ein Bild auf beiden Seiten zu erzeugen ist, wohingegen Papier direkt in den Transportpfad 47, nicht über die Zwischenschale 45, geführt wird, wenn ein Bild erneut auf derselben Seite zu erzeugen ist. Demgemäß wird die Zuführrichtung von Papier, das in die Zwischenschale 45 geführt wird, an der Position derselben umgekehrt, und das Papier wird in den Transportpfad 47 geliefert, wobei es mit der Oberfläche mit umgekehrtem Bild zur Widerstandswalze 36 transportiert wird. Wenn Papier direkt vom Beidseiten-Transportpfad 48 in den Transportpfad 47 geliefert wird, wird es so transportiert, dass die Oberfläche mit Bild erneut dem Bilderzeugungsprozessabschnitt 33 zugewandt ist.

Ferner dient der Sortierer 5 zur Aufnahme von Papierblättern, die vom Druckerabschnitt 3 ausgegeben werden, und um die Papierblätter in mehrere Fächer 51 auszugeben und aufzuteilen. Der Sortierer 5 wird selektiv in einem Sortiermodus, bei dem dasselbe Fach Papierblätter mit derselben Seitenzahl aufnimmt, oder in einem Stapelmodus verwendet, in dem dasselbe Fach mehrere Zahlen von Papierblättern, wenn dieselbe Vorlage kopiert wird, aufnimmt.

Beim oben beschriebenen Kopiergerät 1, das ein digitales Kopiergerät ist, wird das Bild einer Vorlage einmal im Pixel zerlegt, als solches gelesen und durch Bildverarbeitung verarbeitet, und sich ergebende Bilddaten werden durch die Laserbestrahlungseinheit 31 auf dem fotoempfindlichen Material 32 des Bilderzeugungsprozessabschnitts belichtet. In diesem Stadium wird ein Bild, das auf das fotoempfindliche Material 32 gestrahlt wird, einer Vergrößerungs- oder Verkleinerungsverarbeitung entsprechend einer eingestellten Vergrößerung durch das oben beschriebene Bilderzeugungsgerät unterzogen, und es wird durch die oben beschriebene Laserbestrahlungseinheit 31 so abgestrahlt, dass auf der Oberfläche des fotoempfindlichen Materials 32 ein elektrostatisches, latentes Bild entsprechend der eingestellten Vergrößerung erzeugt wird. D.h., dass dann, wenn die Größe einer zu lesenden Vorlage A4 ist und die Größe eines für den Kopiervorgang zu verwendenden Papierblatts B4 ist, selbstverständlich, wie es in der 6 dargestellt ist, eine digitale Verarbeitung mit einer Vergrößerung von 1,22X (122 %) ausgeführt wird und dann die Belichtung ausgeführt wird.

Für das oben beschriebene Kopiergerät 1 besteht keine Beschränkung auf ein digitales Kopiergerät, sondern es kann in Übereinstimmung mit einem Verfahren zum direkten Belichten des Bilds einer Vorlage als solchem auf das fotoempfindliche Material 32 arbeiten. In diesem Fall ist das optische System 37 so aufgebaut, wie es in der 5 dargestellt ist, dass reflektiertes Licht von der Vorlage, die auf die Vorlagenauflage 21 aufgelegt ist, durch drei Spiegel 27a, 27b, 27c und danach ferner durch einen festen Spiegel 27e durch eine Bildzoomliste 27d reflektiert wird, um ein Bild auf das fotoempfindliche Material 32 zu strahlen. Zu diesem Zweck wird der Spiegel 27a durch dasselbe Halteelement wie eine Lichtquelle 27f gehalten, und er wird z.B. mit einer Geschwindigkeit V parallel zur Vorlagenauflage 21 angetrieben, während die zwei Spiegel 27b, 27c durch ein anderes Halteelement, das vom ersteren Halteelement verschieden ist, gehalten werden und mit der Geschwindigkeit V/2 parallel zur Vorlagenauflage 21 angetrieben werden.

Die Zoomlinse 27d fokussiert das reflektierte Licht von der Vorlage an einem Brennpunkt, der der eingestellten Vergrößerung entspricht, auf die Oberfläche des fotoempfindlichen Materials 32. Der Spiegel 27a und die Lichtquelle 27f werden unter Steuerung mit einer Geschwindigkeit entsprechend der Vergrößerung bewegt. D.h., dass dann, wenn die eingestellte Vergrößerung m ist, der Spiegel 27a und die Lichtquelle 27f mit der Geschwindigkeit V/m angetrieben werden, während die zwei Spiegel 27b, 27c mit der Geschwindigkeit V/2m angetrieben werden.

Der RDH 22 ist so aufgebaut, dass eine auf eine Vorlagenschale 22a aufgelegte Vorlage durch ein Transportband 22e, das auf der Vorlagenauflage 21 angeordnet ist, durch eine Transporteinrichtung, die durch ein Papierzuführband 22b, eine Umkehrwalze 22c und eine Nachlaufwalze 22d gebildet ist, auf die Vorlagenauflage 21 transportiert wird. Wenn einmal das Bild der Vorlage gelesen ist, d.h., wenn einmal die Belichtung des Bilds abgeschlossen ist, wird die Vorlage durch die Transporteinrichtung aus einer Umkehrwalze 22f und einer Nachlaufwalze 22g besteht, transportiert und über Ausgaberollen 22h, 22i in die oben beschriebene Vorlagenschale 22a zurückgeliefert.

Wenn der RDH 22 im normalen RDH-Modus arbeitet, werden Vorlagen einzeln von der untersten Vorlage zur Position des in der Zeichnung dargestellten optischen Systems 27 transportiert, und während des Transports desselben wird ohne Anhalten desselben ein Bild belichtet, oder alternativ wird die Vorlage so angehalten, dass der Vorderrand derselben (der Hinterrand der Vorlage in der Transportrichtung) an einer Bezugsposition der Vorlagenauflage 21 angehalten wird und ein Bild mit dem oben beschriebenen optischen System 27 belichtet wird, das entlang der Vorlagenauflage 21 scannt. In diesem Fall wird die Vorlage im RDH-Modus, wenn einmal die Belichtung einer Vorlage abgeschlossen ist, in die Vorlagenschale 22a zurückgeliefert. Indessen wird eine Vorlage, wenn der RDH 22 in einem ADF-Modus betrieben wird, in die Vorlagenschale 22a zurückgeliefert, nachdem die Scanbelichtung mehrere Male, wie für den Kopiervorgang eingestellt, abgeschlossen wurde.

Die Vorlagen und die Papierblätter sind rechteckig oder quadratisch, und Längen L1 und L2 zweier rechtwinklig zueinander verlaufender Seiten sind, wie es in der Tabelle 1 angegeben ist, gemäß dem japanischen Industriestandard definiert. Tabelle 1 JIS-Größen Größe L1 (mm) Größe L2 (mm) A3 880/4 625/2 A A4 880/4 625/4 A5 880/8 625/4 B B4 1085/4 765/4 B5 1085/8 765/4

Nun werden ein Vergrößerungsverhältnis E und ein Verkleinerungsverhältnis R beschrieben. Als Beispiel für das Vergrößerungsverhältnis E ist in den Formeln (1) und (2) ein Vergrößerungsverhältnis von 115 % angegeben. Z.B. kennzeichnet E(B5/A4) eine Vergrößerung von der Vorlagengröße B5 auf die Papiergröße A4, und andere Vergrößerungs- und Verkleinerungsverhältnisse werden auf dieselbe Weise angegeben. E(B5/A4) = (880/4)/(765/4) = (625/4)/(1085/8)(1) E(B4/A3) = (880/4)/(765/4) = (625/2)/(1085/4)(2)

Wenn das Vergrößerungsverhältnis E 122 % beträgt, sind die folgenden Arten möglich. E(A5/B5) = (1085/8)/(880/8) = (765/4)/(625/4)(3) E(A4/B4) = (1085/4)/(880/4) = (765/4)/(625/4)(4)

Wenn das Vergrößerungsverhältnis E 141 % beträgt, sind die folgenden Arten möglich. E(A5/A4) = (880/4)/(625/4) = (625/4)/(880/8)(5) E(A4/A3) = (625/2)/(880/4) = (880/4)/(625/4)(6) E(B5/B4) = (765/4)/(1085/8) = (1085/4)/(765/4)(7)

Wenn das Verkleinerungsverhältnis R den Wert 70 % aufweist, sind die folgenden Verkleinerungen möglich. Z.B. gibt R(A3/A5) die Verkleinerung von der Vorlagengröße A3 auf die Papiergröße A5 an, und andere Vergrößerungen werden auf diese Weise angegeben. R(A3/A5) = (880/8)/(625/2) = (625/4)/(880/4)(8) R(A3/A4) = (625/2)/(880/4) = (625/4)/(880/4)(9) R(B4/B5) = (1085/8)/(765/4) = (765/4)/(1085/4)(10)

Wenn das Verkleinerungsverhältnis R den Wert 81 % aufweist, sind die folgenden Verkleinerungen möglich: R(B5/A5) = (880/8)/(1085/8) = (625/4)/(765/4)(11) R(B4/A4) = (880/4)/(1085/4) = (625/4)/(765/4)(12)

Wenn das Verkleinerungsverhältnis R den Wert 86 % aufweist, sind die folgenden Verkleinerungen möglich: R(A4/B5) = (1085/8)/(625/4) = (765/4)/(880/4)(13) R(A3/B4) = (1085/4)/(625/2) = (765/4)/(880/4)(14)

<Ausführungsform>

Als Nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung für eine Ausführungsform, die den Vorgang des Einstellens einer Vergrößerung durch das oben beschriebene Kopiergerät 1 vereinfacht.

Um eine Vergrößerung einzustellen, existiert, zusätzlich zu Vergrößerungseinstelltasten auf einer Bedienkonsole eine Anzahl von Tasten, die dazu vorhanden ist, andere Typen verschiedener Kopierbedingungen einzustellen, und eine Displayvorrichtung oder dergleichen zum sequenziellen Anzeigen der Bedingungen, wie es in der 2 dargestellt ist.

In der 2 verfügt die Bedienkonsole 101 über eine Flüssigkristall-Displayvorrichtung (nachfolgend "LCD", d.h. Flüssigkristalldisplay) 102, die als Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen einer gemäß der Erfindung eingestellten Vergrößerung und anderer erforderlicher Information dient, eine Aufzoomtaste 103 und eine Abzoomtaste 104, die als Tasten zum Einstellen von Vergrößerungen gemäß der Erfindung dienen, und auch Zoomtasten zum jeweiligen Ändern der Vergrößerung um 1 %, eine Bedienerführungstaste 105 zum Führen betreffend Bedienungsbedingungen und dergleichen für das Kopiergerät, falls erforderlich, einen Kopieneinstellzahl-Anzeigeabschnitt 106 zum Anzeigen der Anzahl zu erstellender Kopien, einen Kopierende-Anzeigeabschnitt 107 zum Anzeigen der Anzahl bereits erstellter Kopien, Zehnertasten 108 zum Einstellen der Anzahl zu erstellender Kopien und anderer Zahlen, eine Löschtaste 109 zum Löschen der eingestellten Anzahl zu erstellender Kopien sowie eine Kopierstarttaste (d.h. einen Druckschalter) 110 zum Starten eines Kopiervorgangs. Ferner werden auf der Bedienkonsole 101 folgende Abschnitte angezeigt: ein Sortiererfunktion-Einstellabschnitt 111 zum Spezifizieren einer mit einem Sortierer 51 ausgeführten Verarbeitung wie eines Stapelvorgangs und einer sortierten Ausgabe, ein Kopiermodus-Einstellabschnitt 112 zum Einstellen von Modi wie eines Beidseiten-Kopiermodus, eines Einseiten-Kopiermodus und eines RDH-Modus, ein Funktionseinstellabschnitt 113 zum Gewährleisten eines Binderands eines Aufzeichnungspapierblatts mit darauf erzeugtem Bild und zum Einstellen von Bildverarbeitungsfunktionen wie Zentrierung und Beschneidung usw. Ferner ist mit 114 eine Papierauswähltaste zum Auswählen von Papier gekennzeichnet.

Die oben beschriebene Aufzoomtaste 3 auf der Bedienkonsole 101 wird bedient, um jeweils die Vergrößerung allmählich um 1 % zu erhöhen, d.h. zum Aufzoomen. Die Abzoomtaste 104 wird bedient, um jeweils die Vergrößerung allmählich um 1 % zu verringern, d.h. zum Abzoomen.

Die Bedienkonsole 101 ist mit einer Haupt-CPU 124, die einen Bilderzeugungsvorgang des Kopiergeräts steuert, über eine Kommunikationsschnittstelle verbunden, wie es in der 3 dargestellt ist. Eine Tastenmatrix 152, die durch Verbinden der Zehnertasten 108, der Vergrößerungs-/Verkleinerungstasten 103, 104, der Bedienerführungstaste 105 und anderer verschiedener Bedienungstasten in Form einer Matrix erzeugt ist, ein LED-Anzeigeabschnitt 151 zum Anzeigen einer eingestellten Funktion und dergleichen sowie insbesondere ein LCD 102 gemäß der Erfindung werden durch einen Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 gesteuert.

Der Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 verfügt über einen Programm-ROM 141, einen Daten-ROM 142, eine CPU 143, einen Attribut-RAM 144, V-RAMs 145, 146, einen Zeichengenerator-ROM (nachfolgend "CG-ROM") 147, einen Grafik-ROM 148 zum Anzeigen einer Vergrößerung gemäß der Erfindung, eine Farbpalette 149 und eine LCD-Steuerung 150.

Der oben beschriebene Programm-ROM 141 bildet die Displaysteuereinrichtung gemäß der Erfindung, und zwar gemeinsam mit der CPU 143, der LCD-Steuerung 150 und dergleichen, und er speichert vorab Steuerprogramme, insbesondere ein Programm zum Steuern der Bedienkonsole. Der Daten-RAM 142 speichert Daten, die eine Meldung wiedergeben, die aus Zeichen besteht und eine Reihe von Bedienungsprozeduren bei einem Stau in der Kopiergerät-Haupteinheit 1 und in jedem Abschnitt wie dem RDH 22 beschreibt, Speicheradressen für Daten und Anzeigefarbinformation im Grafik-ROM 148 sowie Information wie eine Untermeldung oder dergleichen, die dazu verwendet wird, eine Vergrößerung gemäß der Erfindung einzustellen, was vorab jeweils in Form eines Codes erfolgt. Die CPU 143 ist mit der Haupt-CPU 124 des Bilderzeugungsgeräts über die Kommunikationsschnittstelle verbunden. Entsprechend einer Eingabe von der CPU 124 wird eine Steuerung auf Grundlage des Programms ausgeführt, das im Programm-ROM 141 abgespeichert ist.

Ferner instruiert, hinsichtlich Anzeigedaten, die in den RAM 144 einzuschreiben sind, der Attribut-RAM 144 die LCD-Steuerung 150 an, ein Blinken, Schwarz-Weiß-Umkehr und dergleichen eines durch das LCD 102 angezeigten Anzeigebilds auszuführen. Die V-RAMs 145, 146 sind Speicher zum Zwischenspeichern von Anzeigedaten, wie einer Vergrößerungsanzeige gemäß der Erfindung, und von Meldungsdaten, die grafisch angezeigt werden, die durch das LCD 102 in Form von Codedaten anzuzeigen sind. Der CG-ROM 147 speichert Zeichensätze für die jeweiligen Zeichen. Der Grafik-ROM 148 speichert vorab Grafikdaten wie eine angezeigte Vergrößerung (die mit großen Buchstaben angezeigt wird) gemäß der Erfindung, eine Vorlagengröße für das Kopiergerät, die ausgewählte Papiergröße usw.

Für ein besseres Verständnis der oben beschriebenen Struktur wird eine einfache Funktion beschrieben. Als Erstes wird die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104, die auf der Bedienkonsole 101 angeordnet sind, bedient, wodurch ein diese Bedienung ausdrückendes Signal über die Tastenmatrix 152 in die CPU 143 des Bedienkonsole-Steuerabschnitts 128 eingegeben wird, dieser Betriebszustand bestätigt wird und das Signal über die Kommunikationsschnittstelle an die Haupt-CPU 124 der Kopiergerät-Haupteinheit geliefert wird. Wenn seitens der Haupt-CPU 124 dieses Bediensignal empfangen wird, wird ein sequenzielles Zählen einer Vergrößerung ausgeführt. D.h., dass dann, wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird, ein Zähler um "1" inkrementiert wird. Dies entspricht jeweils einer Einstellung der Vergrößerung um 1 %. Der Inhalt des Zählers kennzeichnet den Anfangswert, insbesondere 100 % bei Standardgebrauch, wenn eine Spannungsquelle eingeschaltet wird. Z.B. ist "100" voreingestellt.

Seitens der Haupt-CPU 124 werden eine gezählte Kopiervergrößerung (Bildvergrößerung) wiedergebende Daten über die Kommunikationsschnittstelle an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 weitergeleitet. Wenn diese Vergrößerungsdaten in der CPU 143 empfangen werden, werden sie, entsprechend dem Inhalt des Programm-ROM 141, durch den CG-ROM 147 und die Umsetzung durch den Grafik-ROM in Bitdaten oder dergleichen umgesetzt, in den V-RAMs 145, 146 abgespeichert und mittels der LCD-Steuerung 150 durch das LCD 102 angezeigt. In diesem Stadium werden während der Einstellung einer Vergrößerung gemäß der Erfindung in einem Zustand nahe einer Festvergrößerung, um eine Meldung anzuzeigen, z.B. eine Untermeldung gemäß der Erfindung, wie "A4 → B5", was eine Vorlagengröße und eine Papiergröße angibt, die einem optimalen Zustand entsprechen, gemäß dem ein Bild mit dieser Festvergrößerung hergestellt werden kann, gesondert von der angezeigten Vergrößerung, die Daten in die V-RAMs 145, 146 eingeschrieben und durch das LCD 102 angezeigt.

Die LCD-Steuerung 150 liest die gespeicherten Daten mittels des CG-ROM 147, wie oben beschrieben, aus den V-RAMs 145, 146 oder dergleichen aus, und sie steuert das LCD 102 an und sorgt dafür, dass dieses eine Anzeige entsprechend den gelesenen Daten ausführt. In diesem Stadium werden die Daten durch den Grafik-ROM 148 gelesen, wenn das LCD 102 Grafik neben der Vergrößerung und einer Meldung anzeigen soll.

Der Attribut-RAM 144 wird dazu verwendet, dass das LCD 102 teilweise blinkt, invertiert oder auf andere Weise anzeigt, falls dies erforderlich ist, wie bereits beschrieben. Die Farbpalette 149 speichert Farbdaten, wie sie das LCD 102 benötigt, um farbig anzuzeigen, und es wird insbesondere zum farbigen Anzeigen von Daten für einen in den V-RAMs 145, 146 abgespeicherten Farbanzeigebereich verwendet.

Die Haupt-CPU 124 steuert mit dem Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 nicht nur den Bedienkonsoleabschnitt über die Kommunikationsschnittstelle, wie oben beschrieben, sondern auch einen Bilderzeugungsvorgang der Kopiergerät- Haupteinheit 1. Z.B. wird auf das Eingeben von Erfassungssignalen von verschiedenen Erfassungssensoren der Kopiergerät-Haupteinheit 1 und dergleichen hin der Bilderzeugungsprozessabschnitt 33 des Druckerabschnitts 3 gesteuert, während gleichzeitig automatische Auswählvorgänge für Papier, die Zuführung und der Transport von Papier gesteuert werden, wodurch die Erzeugung eines Bilds sequenziell gesteuert wird. Ferner werden auch Signale von verschiedenen Erfassungssensoren des RDH 22 eingegeben, um gleichzeitig den Transport einer Vorlage durch den RDH 22 zu steuern.

Beim unten beschriebenen Bilderzeugungsgerät sind die Zoomtasten nur Vergrößerungseinstelltasten. Es erfolgt eine Beschreibung für eine vereinfachte Einstellung einer optionalen Vergrößerung durch Bedienen der Zoomtasten, insbesondere der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104. Daher können gesondert von den Zoomtasten, entsprechend von den Erfordernissen, wie im herkömmlichen Fall, selbstverständlich Festvergrößerungstasten oder dergleichen vorhanden sein. Bei der Erfindung vereinfacht es die Verwendung von Zoomtasten mehr als bisher möglich, Festvergrößerungen und andere optionale Vergrößerungen einzustellen, und die Bedienbarkeit der Tasten ist verbessert.

Bevor zu einer detaillierten Beschreibung übergegangen wird, erfolgt eine kurze Beschreibung zu Eigenschaften bei der Einstellung einer Vergrößerung. Wenn z.B. eine Festvergrößerung als Bilderzeugungsvergrößerung einzustellen ist, wird entweder die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient. Entsprechend dieser Bedienung wird die beim Start (Anfangsstadium) vorhandene Vergrößerung jedesmal um 1 % erhöht oder verringert und angezeigt. Wenn in diesem Stadium die Vergrößerung nahe an vorbestimmte Festvergrößerungen wie 86 % und 115 % gelangt, zeigt das LCD 102 als Untermeldung eine Kombination einer optimalen Vorlagengröße und einer optimalen Papiergröße mit festen Größen für eine Festvergrößerung von 86 % oder 115 % entsprechend der angezeigten Festvergrößerung an. Wie hier angegeben, betrifft die Vorlagengröße nicht nur die Größe einer blattähnlichen Vorlage sondern auch eine Bildgröße oder dergleichen, wie sie z.B. über einen Scanner und eine Bildeingabeeinrichtung (z.B. einen Textprozessor, einen PC) im Fall eines digitalen Bilds eingegeben wird.

Ein Bediener kann den Zustand einer Festvergrößerung dadurch erkennen, dass er gleichzeitig auf die angezeigte Vergrößerung und die Untermeldung blickt, während er Tasten bedient, um auf die oben beschriebene Weise eine Vergrößerung einzustellen. Demgemäß kann ein Benutzer auf Grundlage des Inhalts, der für jede Festvergrößerung als Untermeldung angezeigt wird, leicht eine Festvergrößerung einstellen. Ferner ist, wenn eine optionale Vergrößerung einzustellen ist, die sich in der Nähe einer Festvergrößerung befindet, die Bedienung zu diesem Zweck einfach, da eine Bezugnahme auf eine angezeigte Untermeldung hilft, eine Vergrößerung einzustellen.

Die 7 und 8 zeigen einen grundlegenden Steuerfluss für eine Bedingung, bei der eine Vergrößerung (Aufzoomen) oder eine Verkleinerung (Abzoomen) jedesmal dann um 1 5 ausgeführt wird, wenn die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird. Unter Bezugnahme auf diese Zeichnungen wird eine Steuerbedingung zum Auf- oder Abzoomen beschrieben. Dies dient lediglich zum Beschreiben eines Beispiels, bei dem eine Vergrößerung jedesmal um 1 % verstellt wird.

Als Erstes wird, wenn die Vergrößerungstaste (Aufzoomtaste) 103 der Bedienkonsole 101 bedient wird, eine Aufzoomsteuerung ausgeführt, bei der die Vergrößerung jedesmal um 1 % erhöht wird, wie es in der 7 dargestellt ist. Nach dem Bedienen der Aufzoomtaste 103 wird diese Betriebsbedingung bestätigt (S1), und es wird geklärt, ob der Inhalt des Zählers "0" ist (S2). Der Zähler, der zum sukzessiven Erhöhen oder erniedrigen der Vergrößerung dient, wenn der Zustand aufrecht erhalten wird, dass die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird (EIN), arbeitet zunächst verlangsamt unter Steuerung des Verstellzyklus beim Erhöhen oder Erniedrigen der Vergrößerung, jedoch beschleunigt er unter Steuerung des Verstellzyklus des Erhöhens oder Erniedrigens der Vergrößerung, wenn die Bedienperiode länger wird, um dadurch die Zeit zu verkürzen, die dazu erforderlich ist, eine gewünschte Vergrößerung einzustellen.

Hierbei ist der Inhalt des Zählers C "0", ein Timer T wird auf 400 ms gesetzt und es wird ein Timervorgang gestartet (S4). Darauf folgend wird der Inhalt des Zählers C um den Zählwert "1" inkrementiert (S4), während der Inhalt eines Vergrößerungszählers M in ähnlicher Weise um den Zählwert "1" inkrementiert wird (S5). Die auf diese Weise eingestellte Vergrößerung wird an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 geliefert (S6).

Andererseits wird seitens der Haupt-CPU 124 zu S1 zurückgekehrt. In diesem Stadium geht die Abfolge auf die Bestätigung im Schritt SO hin, dass die Aufzoomtaste 103 dauernd betätigt wird, von S1 zu S2 weiter, der von "0" abweichende Inhalt des Zählers wird geklärt, es wird geklärt, ob der Timer T, der anfangs eingestellt wurde, 400 ms gemessen hat (S7), und wenn dies nicht bestätigt wird, wird der Vorgang S1 → S2 → S7 wiederholt. Wenn der Timer T 400 ms gemessen hat, wird geprüft, ob der Inhalt des Zählers C kleiner als 5 ist (S8), der Timer T wird erneut auf 400 ms eingestellt (S9) und es wird eine Zeitmessung gestartet, so dass der Inhalt des Zählers C um den Zählwert "1" inkrementiert wird (S4), während der Inhalt des Vergrößerungszählers M um den Zählwert "1" inkrementiert wird (S5), die Inhalte werden an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 übertragen (S6) und sie werden mittels des LCD 102 angezeigt.

Wie oben beschrieben, wird durch Dauerbedienung der Aufzoomtaste 103 alle 400 ms ein Aufzoomen um 1 % ausgeführt. Der Zähler C zeigt bei einem Inkrement von 5 % "5" an, und die Sequenz wird entsprechend S8 → S10 → S11 verstellt, so dass ab dem nächsten Zeitpunkt der Timer T auf 200 ms eingestellt wird (S11), und es wird alle 200 ms jeweils um 1 % hochgezoomt. Nach einer Änderung der Vergrößerung um 10 % wird die Abfolge gemäß S12 → S11 verstellt, und es wird alle 100 ms ein Hochzoomen um 1 % ausgeführt. In S12 ist eine Einstellung einer größeren Vergrößerung unmöglich, wenn der Inhalt des Vergrößerungszählers M bereits "141" erreicht hat. Demgemäß kehrt die Abfolge zu S1 zurück, ohne dass der Vergrößerungszähler und dergleichen inkrementiert werden. Anders gesagt, wird die Aufzoomtaste dauernd bedient (EIN), und wenn die Vergrößerung die Obergrenze erreicht, wird die sich ergebende Vergrößerung beibehalten, um die Einstellung einer größeren Vergrößerung zu verhindern.

Ferner wird, wenn die Abzoomtaste 104 bedient wird, wie es in der 8 dargestellt ist, umgekehrt jedesmal ein Abzoomen um 1 % ausgeführt und der Änderungszustand wird durch das LCD 102 seriell angezeigt. Wenn die Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 beendet wird (AUS), wird der sich ergebende Zustand im Schritt SO (oder im Schritt 500) erkannt, und der Inhalt des Zählers C wird für den sich ergebenden Zustand auf "0" gelöscht (S15 oder S015). Jedoch behält der Vergrößerungszähler M den eingestellten Inhalt bei. Wenn jedoch die Spannungsquelle eingeschaltet wird oder wenn das Kopiergerät für eine vorbestimmte Zeitperiode außer Gebrauch bleibt, wird der Vergrößerungszähler M auf "100" voreingestellt, da die als Anfangswert eingestellte Vergrößerung 100 % ist. Demgemäß wird durch Bedienen der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 in diesem Zustand der Inhalt von 100 % jedesmal um 1 % erhöht oder erniedrigt.

Seitens des Bedienkonsole-Steuerabschnitts werden seitens der Haupt-CPU 124 zugeführte Vergrößerungsdaten durch das LCD 102 angezeigt, wie es bereits beschrieben wurde. Ferner zeigt das LCD 102 gemeinsam mit der Vergrößerung entsprechend den von der Haupt-CPU 124 gelieferten Vergrößerungsdaten eine Untermeldung an.

Dies wird nun unter Bezugnahme auf den in der 9 dargestellten Steuerfluss seitens des Bedienkonsole-Steuerabschnitts beschrieben, wenn die Vergrößerungsdaten von der Haupt-CPU 124 übertragen werden, wobei in einem Schritt S20 die Bedingung geklärt wird, dass Vergrößerungsdaten übertragen werden, so dass die Sequenz gemäß S21 → S22 fortschreitet und geklärt wird, ob sich die übertragenen Vergrößerungsdaten in der Nähe einer Festvergrößerung befinden (S22). Die Festvergrößerungsdaten werden z.B. in den Daten-ROM 124 eingespeichert und mit den auf die oben beschriebene Weise eingestellten Vergrößerungsdaten verglichen.

Wenn es möglich ist, eine Vergrößerung im Bereich zwischen 64 % und 141 % einzustellen, speichert der Daten-ROM 124 70 %, 81 %, 86 %, 115 %, 122 % und 141 % als Festvergrößerungen, wie es in der 6 dargestellt ist. Ferner wird, während des Vergleichs, eine Vergrößerung bei dieser Ausführungsform gegenüber z.B. dem Bereich von ±5 % der obigen Festvergrößerungen geprüft. Z.B. wird zwischen 76 % und 86 % der Wert 81 % im Schritt S22 mit Ja beurteilt. Der Schritt S22 entspricht einer Beurteilungsmaßnahme zum Beurteilen, ob eine gemäß der Erfindung eingestellte Vergrößerung (die durch den Vergrößerungszähler M gezählt wird) eine Festvergrößerung oder eine Vergrößerung in der Nähe einer solchen ist.

Wenn geklärt wird, dass sich die eingestellte Vergrößerung nicht in der Nähe einer spezifizierten Festvergrößerung befindet, wird, in einem Schritt S23, alleine die eingestellte Vergrößerung grafisch in einem vorbestimmten Gebiet des LCD 102 angezeigt. Wenn jedoch geklärt wird, dass sich die eingestellten Vergrößerungsdaten in der Nähe einer spezifizierten Festvergrößerung befinden, wird, in einem Schritt S24, die eingestellte Vergrößerung angezeigt, und gleichzeitig wird eine Untermeldung in normaler Zeichenform angezeigt, insbesondere der im CG-ROM 147 abgespeicherte Inhalt. Als Untermeldung wird eine Kombination aus der optimalen Vorlagengröße und der optimalen Papiergröße bei optimalen Bedingungen verwendet. Z.B. sind, wie es in der 6 dargestellt ist, für eine Festvergrößerung von 70 % die Inhalte die folgenden: A4 (Vorlagen- oder Bildgröße) → A5 (Papiergröße), A3 → A4 und B4 B5.

Es wird erneut auf die 1 Bezug genommen, die, der Einfachheit der Beschreibung halber einen Zustand zeigt, in dem eine Verstellvergrößerung durch das LCD 102 während des Hochzoomens einer eingestellten Vergrößerung ausgehend von einer anfänglichen Vergrößerung von 100 % (Gleichvergrößerung) durch Bedienen der Aufzoomtaste 103 angezeigt wird. Wie es in der 1 dargestellt ist, wird, wenn die Aufzoomtaste 103 im Zustand von 100 % bedient wird und diese Bedienung fortgesetzt wird, die Vergrößerung seriell hochgezoomt, wie 101 %, 102 %, ... Wenn die Vergrößerung bis auf eine solche hochgezoomt ist, die in der Nähe der anfänglichen Festvergrößerung von 115 % liegt, z.B. bei einer Vergrößerung von 110 %, wird die eingestellte Vergrößerung grafisch angezeigt (mit großen Buchstaben), während gleichzeitig eine Untermeldung angezeigt wird, die der Vorlagengröße und der Papiergröße bei optimalen Bedingungen zum Kopieren bei der Festvergrößerung von 115 % entspricht.

Die Untermeldung wird angezeigt, während sich die Vergrößerung zwischen 110 % und 120 % befindet, und wenn sie 121 % oder größer wird, wird die Untermeldung gelöscht und an einer vorbestimmten Position wird nur diejenige Vergrößerung angezeigt, die durch sukzessives Bedienen der Aufzoomtaste 103 eingestellt wird. Obwohl vorstehend beschrieben wurde, dass ±5 % als Bereich um eine Festvergrößerung herum angesehen wird, kann als Bereich ein optionaler Wert eingestellt werden.

Wie oben beschrieben, wird eine Untermeldung dann angezeigt, wenn sich die während des Aufzoomens eingestellte Vergrößerung und die während des Abzoomens eingestellte Vergrößerung in der Nähe einer Festvergrößerung befinden, z.B. bei ±5 % der Festvergrößerung. Umgekehrt wird dann, wenn die Abzoomtaste 104 bedient wird, auf ähnliche Weise, wenn die eingestellte Vergrößerung, wie sie abgezoomt wird, ±5 % der Festvergrößerung erreicht, eine Untermeldung für die Festvergrößerung angezeigt.

Wie oben beschrieben wird, wenn die eingestellte Vergrößerung als Ergebnis einer Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 in die Nähe einer spezifizierten Festvergrößerung gelangt, eine Untermeldung gemeinsam mit der eingestellten Vergrößerung angezeigt. Da ein Bediener diese Anzeigen betrachtet, kann er die angezeigten Größen der Vorlage und der Papierblätter unter optimalen Bedingungen beurteilen, ohne dass er eine eingestellte Vergrößerung beurteilen müsste. Dies vereinfacht die Einstellung einer vom Bediener ausgeführte, erwünschten Vergrößerung. Ferner muss der Bediener nur Kenntnis über die Vergrößerung selbst haben, und er kann leicht einen gewünschten Vergrößerungszustand dadurch bedienen, dass er auf die eingestellte Vergrößerung, nicht auf die Untermeldung schaut. Demgemäß ist die Bedienung für einen erfahrenen und einen unerfahrenen Bediener in ähnlicher Weise einfach.

Wenn sich in der 9 im Schritt S23 oder S24 die eingestellte Vergrößerung nicht in der Nähe oder in der Nähe einer Festvergrößerung befindet, wird gemeinsam mit der Festvergrößerung eine Untermeldung angezeigt. Bei diesen Anzeigen sind, wie es in der 10A oder 10B dargestellt ist, die Vorlagengröße (z.B. B5) einer auf eine Vorlagenschale im Kopiergerät 1 aufgelegten Vorlage und eine ausgewählte Papiergröße (z.B. A4) gleichzeitig grafisch angezeigt. Für eine derartige Anzeige speichert der Daten-ROM 142 Codes und dergleichen zum Bezeichnen des Kopiergeräts, und Bitdaten, die für eine Anzeige entsprechend den Codes benötigt werden, werden durch den Grafik-ROM 148 gelesen und durch die LCD-Steuerung 150 angezeigt. Hinsichtlich der Vorlagen- und der Papiergröße werden entsprechende Daten von der Haupt-CPU 124 an die CPU 143 übertragen, damit diese Anzeigen angezeigt werden.

Die Anzeigen, wie diejenigen, die in der 10 dargestellt sind, werden gemeinsam geliefert, und es ist möglich, die angezeigte Untermeldung und eine Festvergrößerung auf einfache Weise auf Grundlage der aktuellen Vorlagen- und Papiergröße zu erfassen. Demgemäß wird die Festvergrößerung unter Verwendung der Zoomtasten einfacher und sicherer eingestellt. Ferner ermöglicht es, wenn eine optionale Vergrößerung einzustellen ist, die sich in der Nähe der Festvergrößerung befindet, die Bezugnahme auf eine derartige Anzeige, die Vergrößerung genau einzustellen.

Wie beim in der 6 dargestellten Beispiel werden als Festvergrößerungen diejenigen für die Größen A und B veranschaulicht. Jedoch ist dies nicht beschränkend, sondern es ist für in Zoll gemessene Größen ähnlich. Als Festvergrößerungen sind z. B. die Folgenden vorgegeben: 64 % (8,5 × 11 × 5,5 × 8,5, 11 × 17 → 8,5 × 11), 77 % (8,5 × 14 → 8,5 × 11, 11 × 17 → 8,5 × 14), 121 % (8,5 × 14 → 11 × 17). Demgemäß wird auch für Größen, die in Zoll gemessen werden, auf eine Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 hin, wenn die Vergrößerung einen Wert innerhalb eines Bereichs von ±5 % der obigen Festvergrößerungen erreicht, eine Untermeldung für die optimale Bedingung der Vorlagen- und der Papiergröße zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit der Vergrößerung angezeigt.

Wenn, wie oben beschriebene, eine Untermeldung im Bereich von ±5 % (d.h. in der Nähe) einer Festvergrößerung anzuzeigen ist, besteht zwischen den Festvergrößerungen 115 % und 122 % ein Überlappungsgebiet. D.h., dass im Vergrößerungsbereich zwischen 117 % und 120 % eine Vergrößerung in die Nähe der zwei Festvergrößerungen eintritt. In diesem Fall wird die Priorität auf die Festvergrößerung von 115 % gegeben. Wenn die Vergrößerung auf 120 % zu erhöhen ist, wird eine Untermeldung angezeigt, die 115 % angibt, und es wird eine die Festvergrößerung von 122 % anzeigende Untermeldung angezeigt, wenn die eingestellte Vergrößerung 121 % erreicht. Dies macht die Grenze zwischen den Festvergrößerungen 115 % und 122 % deutlich, so dass es möglich ist, auf einfache Weise zwischen den Festvergrößerungen zu unterscheiden.

Alternativ können hinsichtlich des oben angegebenen Überlappungsgebiets zwischen den Festvergrößerungen von 115 % und 122 % Untermeldungen für die beiden Festvergrößerungen gemeinsam angezeigt werden. Anders gesagt, können im Bereich zwischen 117 % und 120 % Untermeldungen für die Festvergrößerungen von 115 % und 122 % angezeigt werden, da sie einander überlappen. In diesem Fall wird, getrennt von der Festvergrößerung von 115 %, für die Festvergrößerung von 122 % eine Untermeldung "A5 → B5" und "A4 → B4" angezeigt. Daher kann ein Bediener eine Verarbeitung unter Verwendung dieser Anzeige als Beurteilungsinformation zum Unterscheiden der Festvergrößerungen voneinander ausführen.

Um eine derartige Überlappung der Vergrößerungsbereiche zu verhindern, die einander in der Nähe der Festvergrößerungen überlappen, kann der Bereich in der Nähe einer Festvergrößerung definiert werden. In diesem Fall kann der Bereich in der Nähe für die Festvergrößerungen von 115 % und 122 % zu = 3 % eingestellt werden, um Überlappung zu vermeiden. Die einander überlappenden Festvergrößerungen sind für die Verkleinerung die Festvergrößerung von 81 % und 86 %. Auch für diese Festvergrößerungen kann für jede derselben auf die oben beschriebene Weise eine Untermeldung angezeigt werden.

Der obige Betrieb entspricht einem Zustand, in dem die Aufzoomtaste 103 dauernd betätigt wird. Wenn die Bedienung im Verlauf derselben aufgegeben wird (AUS), wird die eingestellte Vergrößerung zu diesem Zeitpunkt angezeigt, und in der Nähe einer Festvergrößerung wird auch eine Untermeldung angezeigt. In diesem Fall kann, nachdem eine bestimmte Zeitperiode ab dem Beenden der Bedienung der Aufzoomtaste 103 verstrichen ist, die Untermeldung gelöscht werden, oder sie kann dauerhaft angezeigt bleiben.

Die oben beschriebenen Untermeldungen werden in einer Relativbeziehung im Daten-ROM 142 abgespeichert, wie sie in der 6 dargestellt ist. Der Inhalt des Daten-ROM 142 wird ausgelesen und mittels der V-RAMs oder des CG-ROM durch das LCD 102 angezeigt. Wenn in diesem Stadium eine die Vergrößerung wiedergebende Zahl grafisch anzuzeigen ist, werden entsprechende Anzeigedaten im Grafik-ROM 148 gespeichert, durch diesen ausgelesen und über die LCD-Steuerung 150 durch das LCD 102 angezeigt.

Hinsichtlich der 7 und 8 besteht betreffend die Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 keine Beschränkung, obwohl vorstehend beschrieben wurde, dass eine Vergrößerung anfangs in der Nähe des Beginns der Bedienung alle 400 ms um 1 % aufwärts oder abwärts gezoomt wird, jedoch alle 100 ms im letzten Stadium. D.h., dass die Vergrößerung für jeden vorbestimmten Zeitabschnitt, z.B. ab dem Anfang, aufwärts oder abwärts gezoomt werden kann, solange es die Geschwindigkeit einem Bediener erlaubt, die sich ändernde Vergrößerung beim Einstellen derselben visuell zu erkennen.

Hinsichtlich des Anzeigens der Vergrößerung, wie oben beschrieben, wird, da sich die Vergrößerung mit jedem vorbestimmten Zeitabschnitt ändert, die Zeitperiode zum Verstellen der Vergrößerung beschleunigt, um die Einstellung einer gewünschten Vergrößerung zu beschleunigen. Daher schlägt gelegentlich das Timing zum Beurteilen eines gewünschten Vergrößerungswerts und zum Aufheben einer Tastenbedienung fehl, wodurch der Zustand geschaffen wird, dass die Vergrößerung erst noch die gewünschte Vergrößerung erreichen muss oder sich über dieser befindet.

Um diese Situation zu meistern, wird, wenn auf die obige Weise eine Untermeldung in der Nähe der Festvergrößerungen angezeigt wird, die Änderung der Vergrößerung entsprechend der angezeigten Untermeldung verlangsamt. Z.B. wurde vorstehend beschrieben, dass zu Beginn der Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 das Aufwärts- oder Abwärtszoomen alle 400 ms ausgeführt wird und nach einer Änderung um 10 % das Aufwärts- oder Abwärtszoomen alle 100 ms ausgeführt wird, wodurch die gewünschte Vergrößerung gelegentlich überschritten wird oder nicht ganz erreicht wird. Daher ist es dann, wenn die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 in der Nähe der Festvergrößerung dauernd betätigt wird, insbesondere wenn eine Untermeldung angezeigt wird, möglich, alle 400 ms aufwärts oder abwärts zu zoomen. Wie bereits beschrieben, wird dies einfacher mittels einer durch den Timer T eingestellten Zeit ausgeführt, und dies bildet, gemeinsam mit dem Timer T, den Zählwert-Steuerabschnitt zum Steuern eines Zyklus zum Hochzählen oder herunterzählen des Vergrößerungszählers M, insbesondere eines Änderungszyklus für die Vergrößerung von jeweils 1 %.

Bei dieser Ausführungsform wird während des Aufwärts- oder Abwärtszoomens ein Umschalten zwischen drei Werten vorgenommen; nämlich zunächst 400 ms, als Nächstes 200 ms und schließlich 100 ms. Dies ist nicht beschränkend. Vielmehr ist es während des Aufwärts- oder Abwärtszoomens, wenn dieses jeweils nach einer vorbestimmten Zeit, z.B. 100 ms nach dem Beginn, ausgeführt wird, während einer Periode, in der eine einer Festvergrößerung zugeordnete Untermeldung angezeigt wird, möglich, eine gewünschte Vergrößerung selbst dann einfach einzustellen, wenn die Änderung alle 200 ms erfolgt, wie oben beschrieben. Kurz gesagt, kann, während eine Untermeldung angezeigt wird, eine Vergrößerung während des Aufwärts- oder Abwärtszoomens mit jeweils längerer Zeit, als zunächst ausgeführt, geändert werden.

Jedoch werden, hinsichtlich der anfänglichen Änderung alle 400 ms, da eine Einstellung mit längerer Zeiteinheit ermüdend ist, 400 ms beibehalten, während die Vergrößerung um jeweils 1 % geändert wird. D.h., dass eine längere Zeiteinheit als die längste nicht zulässig ist.

Wie oben beschrieben, wird, da die Änderung verlangsamt wird, mit der die Vergrößerung in der Nähe der Festvergrößerungen eingestellt wird (d.h. die jeweilige Änderung um 1 %), die Einstellung der Vergrößerung in der Nähe der Festvergrößerungen einfach und sicherer durch einmalige Bedienung realisiert. Dies verkürzt die Zeit, die zum Einstellen einer Vergrößerung benötigt wird, und es verbessert die Bedienbarkeit.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen Erste Ausführungsform

Als Nächstes wird eine erste Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die teilweise auf den oben beschriebenen Prinzipien eines Bilderzeugungsgeräts beruht.

Bei der ersten Ausführungsform ist es erforderlich, eine Untermeldung nur in der Nähe der Festvergrößerungen anzuzeigen. Demgemäß kann es, da die Untermeldungen nicht angezeigt werden, solange nicht eine Vergrößerung nahe an den Festvergrößerungen liegt, vorkommen, dass es einem unerfahrenen Bediener nicht gelingt, zu verstehen, auf welche Weise die Vergrößerung einzustellen ist, wenn die Anzeige gelöscht ist. Um dies zu meistern, werden bei der ersten Ausführungsform während des Aufwärts- oder Abwärtszoomens, um eine gewünschte Vergrößerung einzustellen, Untermeldungen, die verschiedenen Festvergrößerungen entsprechen, im Zustand des Aufzoomens ausgehend von einer Anfangsvergrößerung gemeinsam angezeigt.

Z.B. werden, wenn auf die Festvergrößerungen für die Größen A und B Bezug genommen wird, wenn die anfängliche Vergrößerung vor dem Aufwärts- oder Abwärtszoomens 85 % beträgt, durch Bedienen der Aufzoomtaste 103 verschiedene Untermeldungen für die Festvergrößerungen von 85 % oder höher angezeigt. Anders gesagt, sind die Festvergrößerungen über 85 % diejenigen von 86 %, 115 %, 122 %, 141 %, weswegen Untermeldungen, die aus Kombinationen der Vorlagen- und Papiergrößen bei den Festvergrößerungen bei optimalen Bedingungen entsprechen, gemeinsam angezeigt. Unter Bezugnahme auf derartige Anzeigen kann eine Bedienperson die gewünschte Vergrößerung leicht einstellen.

Nun wird die Steuerung zum Realisieren der obigen Bedienung unter Bezugnahme auf den Steuerablauf in der 11 beschrieben. Bevor der in der 11 dargestellte Steuerablauf ausgeführt wird, im in der 7 oder 8 dargestellten Steuerablauf, die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient.

Wenn diese Bedienung klargestellt ist, wird der in der 7 oder 8 dargestellte Steuerablauf ausgeführt, und im Schritt S6 (oder S06) wird eine eingestellte Vergrößerung, die einer anfänglichen Vergrößerung als solche entspricht, um "1" erhöht und an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 übertragen. Nachdem die so übertragenen Vergrößerungsdaten vom Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 empfangen wurden, wird seitens desselben insbesondere durch die CPU 143 der in der 11 dargestellte Steuerablauf ausgeführt.

Demgemäß werden, wenn der Empfang der Vergrößerungsdaten geklärt ist (S30), die empfangenen Daten, die die Vergrößerungsdaten sind, erkannt (S31), die Anfangsvergrößerung (M), wie sie vor dem Bedienen der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 eingestellt war, wird in einem Speicherabschnitt M2 abgespeichert, und die neu eingestellte Vergrößerung, die übertragen wurde (m1), wird in einen Speicherabschnitt M1 eingespeichert (S32, S33). Die anfangs eingestellte Vergrößerung (m) wird unter normalen Umständen im Speicherabschnitt M1 abgespeichert, und der Inhalt des Speicherabschnitts M1 wird an den Speicherabschnitt M2 übertragen und in diesem abgespeichert. Die übertragene, neu eingestellte Vergrößerung (ml) entspricht dem Zählinhalt des Vergrößerungszählers M, der durch Bedienen der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 in der 7 oder 8 eingestellt wurde.

Im nächsten Schritt werden die Inhalte der Speicherabschnitte M1 und M2 miteinander verglichen (S34). Wenn die übertragene Vergrößerung (ml) im Speicherabschnitt M1 größer als die Vergrößerung (m) im Speicherabschnitt M2 ist, ist klargestellt, dass der aktuelle Zustand der Hochzoomzustand durch die Aufzoomtaste 103 ist. Wenn dagegen die Vergrößerung im Speicherabschnitt M1 kleiner als diejenige im Speicherabschnitt M2 ist, wird klargestellt, dass der aktuelle Zustand der Herunterzoomzustand mittels der Abzoomtaste 104 ist.

Wenn die Speicherinhalte in den jeweiligen Speicherabschnitten der Beziehung M2 (m) > M1 (ml) genügen, geht die Abfolge zu einem Schritt S35 weiter, wodurch, gemeinsam mit der eingestellten Vergrößerung und den verschiedenen Festvergrößerungen auf der Herunterzoomseite, das LCD 102 eine Untermeldung anzeigt, die eine Kombination von Vorlagen- und Papiergrößen bei optimalen Bedingungen angibt. Wenn M2 < M1 gilt, geht die Abfolge zu einem Schritt S36 weiter, wodurch, gemeinsam mit der eingestellten Vergrößerung und den verschiedenen Festvergrößerungen auf der Hochzoomseite, das LCD 102 eine Untermeldung anzeigt, die eine Kombination von Vorlagen- und Papiergrößen bei optimalen Bedingungen angibt, wie es in der Zeichnung dargestellt ist.

Während des oben beschriebenen Anzeigevorgangs vereinfacht es eine Bezugnahme auf Untermeldungen für die verschiedenen Festvergrößerungen, die gemeinsam angezeigt werden, einem Bediener, eine gewünschte Vergrößerung einzustellen. In der 10 ist, wenn die Vergrößerungsdaten von der Haupt-CPU 124 an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 übertragen werden, ohne dass die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird, unter Berücksichtigung im Schritt S34, dass die eingestellte Vergrößerung dieselbe ist, die eingestellte Vergrößerung, z.B. die Vergrößerungsdaten "100 %" für den Anfangswert, angezeigt (S37).

Die Untermeldungen werden nur während einer vorbestimmten Zeitperiode nach der Bedienung angezeigt, jedoch können sie danach gelöscht werden, um alleine die Anzeige der eingestellten Vergrößerung zu belassen. Die vorbestimmte Zeitperiode ist eine solche Zeit, die es einem Bediener erlaubt, eine angezeigte Untermeldung zu erkennen, z.B. ungefähr 5 Sekunden. Ferner können, wenn die eingestellte Vergrößerung eine Festvergrößerung oder ein Wert nahe bei einer solchen wird, gelöschte Untermeldungen alle während der vorbestimmten Zeitperiode angezeigt werden. In diesem Fall kann nur eine Kombination der Vorlagen- und der Papiergröße bei optimalen Bedingungen in der Nähe der Festvergrößerungen angezeigt werden, oder es können die Kombination und die eingestellte Vergrößerung gemeinsam angezeigt werden. Demgemäß werden, ab dem Zeitpunkt, zu dem die eingestellte Vergrößerung dicht bei den Festvergrößerungen liegt, die Untermeldungen erneut angezeigt. Demgemäß kann ein Bediener die gewünschte Vergrößerung erneut erkennen, und er kann die gewünschte Vergrößerung fehlerfrei auf einfache Weise mit noch einfacherer Bedienung einstellen.

Zwar wurde vorstehend beschrieben, dass Untermeldungen nach einer vorbestimmten Zeitperiode gelöscht werden, wenn die verschiedenen Festvergrößerungen in der Hochzoomtaste- oder der Herunterzoomrichtung und die Untermeldungen anzuzeigen sind, während die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird, jedoch können gemäß der 11 die Untermeldungen dauernd angezeigt werden, einschließlich der verschiedenen Festvergrößerungen, und wenn eine der Festvergrößerungen, die gemeinsam angezeigt werden, überschritten ist, kann eine Untermeldung für die überschrittene Festvergrößerung gelöscht werden, während die Untermeldungen, die den restlichen Festvergrößerungen entsprechen, angezeigt werden können. Demgemäß kann, da ein unerwünschter Zustand gelöscht wird, die gewünschte Vergrößerung einfacher erkannt werden, und die gewünschte Vergrößerung kann sicherer eingestellt werden.

D.h., dass dann, wenn sich das LCD 102 im in der 12 dargestellten Anzeigezustand befindet und die Aufzoomtaste 103 ausgehend von einem Anfangswert von z.B. 100 % (Äquivalenzvergrößerung) bedient wird, unter der Bedingung, dass diese Bedienung andauert (EIN bleibt aufrecht erhalten), anfangs eine Untermeldung angezeigt, die eine Kombination der Vorlagen- und der Papiergrößen bei optimalen Bedingungen für die Festvergrößerungen von 115 %, 122 %, 141 % angibt. Dieser Anzeigezustand wird bis zu 115 % beibehalten, und wenn die eingestellte Vergrößerung 116 % erreicht, nachdem die Festvergrößerung von 115 % überschritten wurde, wird die der Festvergrößerung von 115 % entsprechende Untermeldung gelöscht.

Ferner werden, bei dauerndem Bedienen der Aufzoomtaste 103, die Festvergrößerung in der Hochzoomrichtung und eine entsprechende Untermeldung dauernd angezeigt, bis die eingestellte Vergrößerung die Festvergrößerung von 122 % erreicht. Wenn die eingestellte Vergrößerung 123 % erreicht, wird nur eine Untermeldung angezeigt, die der verbliebenen Festvergrößerung von 141 % entspricht. Wie oben beschrieben, werden jedesmal dann, wenn eine Festvergrößerung durchlaufen wurde, diese nicht mehr erforderliche Festvergrößerung und die zugehörige Untermeldung gelöscht, und daher ist die Mühe des visuellen Erkennens verringert, die Bedienbarkeit ist verbessert und das Einstellen einer gewünschten Vergrößerung ist vereinfacht, ohne dass ein Fehlschlag auftritt.

Obwohl vorstehend die Heraufzoomrichtung beschrieben wurde, werden auch Festvergrößerungen in der Herunterzoomrichtung und entsprechende Untermeldungen gemeinsam angezeigt. Jedesmal dann, wenn eine angezeigte Festvergrößerung durchlaufen wurde, werden diese angezeigte Festvergrößerung und die zugehörige Untermeldung gelöscht.

Die 12 beschreibt ein Beispiel, bei dem jedesmal dann, wenn eine Festvergrößerung durchlaufen wurde, diese durchlaufene Festvergrößerung gelöscht wird. Davon abweichend werden, wenn Festvergrößerungen und Untermeldungen gemeinsam angezeigt werden, anstatt dass die durchlaufene Festvergrößerung gelöscht wird, die Festvergrößerung, die als Nächstes erscheint sowie die anderen Festvergrößerungen in voneinander verschiedenen Zuständen angezeigt. Dies vereinfacht es, eine gewünschte Vergrößerung einzustellen, und es wird das Ziel erreicht, es zu ermöglichen, einfach zu erkennen, dass die gewünschte Vergrößerung bereits durchlaufen wurde.

Die 13 zeigt das oben beschriebene Beispiel von Anzeigen. Wenn in der 13 die eingestellte Vergrößerung zunächst 100 % (Aquivalenzvergrößerung), wie in der 12, beträgt, wird durch Betätigen der Aufzoomtaste 103 die eingestellte Vergrößerung als solche von 101 % hochgezoomt. In diesem Zustand zeigt das LCD 102 die verschiedenen Festvergrößerungen in der Heraufzoomrichtung ausgehend von 100 % sowie entsprechende Untermeldungen dauernd auf einmal an. In diesem Stadium wird eine Anzeige 102a einer der nächsten Festvergrößerung von 115 % entsprechenden Untermeldung unterschieden von einer Anzeige 102b einer Untermeldung für die Festvergrößerungen von 122 % und 141 % angezeigt.

Wenn die eingestellte Vergrößerung 116 % erreicht, wird alleine die nächste Festvergrößerung von 122 % unterschieden von den anderen Festvergrößerungen angezeigt. Wenn die eingestellte Vergrößerung schließlich 123 % erreicht, wird die Festvergrößerung von 141 % unterschieden von den anderen Festvergrößerungen angezeigt.

Von den verschiedenen Festvergrößerungen, die gemeinsam angezeigt werden, wird die nächste Festvergrößerung, die der eingestellten, durch den Anzeigeabschnitt aktuell angezeigten Vergrößerung entspricht, in der Zeichnung invertiert dargestellt, unterschieden von den Anzeigen der anderen Festvergrößerungen. Dies ermöglicht es, die nächste Festvergrößerung einfach zu erkennen und die gewünschte Vergrößerung einzustellen. Ferner ist, da es möglich ist, auf einfache Weise Beziehungen zwischen den Anzeigezustand der eingestellten Vergrößerung und den Festvergrößerungen zu erkennen, die Beurteilung einfach gemacht, ob die gewünschte Einstellvergrößerung überschritten ist. Wenn die gewünschte Einstellvergrößerung nicht überschritten ist, wird diese Bedienung fortgesetzt, wodurch es möglich ist, garantiert die gewünschte Einstellvergrößerung einzustellen. Wenn der Zustand klargestellt wird, dass die gewünschte Vergrößerung überschritten wurde, wird die Abzoomtaste 104 gesondert von der Aufzoomtaste 103 bedient, so dass die gewünschte Vergrößerung auf einfache Weise eingestellt wird. In diesem Stadium ist, da die Festvergrößerungen in der Herunterzoomrichtung alle auf einmal angezeigt werden und da die anfängliche Festvergrößerung unterschieden von den anderen Festvergrößerungen angezeigt wird, das Einstellen einer Vergrößerung in der Nähe derselben extrem einfach.

Vorstehend wurden Bedienungen mit der Aufzoomtaste 103 beschrieben. Die Bedienungen mit der Abzoomtaste 104 sind ähnlich und werden daher nicht beschrieben.

Für deutliche Anzeige können, neben einer Anzeige mit invertierten Farben, die Farben geändert werden, es können zur Anzeige größere Zeichen verwendet werden, am Beginn einer Anzeige kann eine Markierung wie "→" platziert werden, usw. Wie bereits beschrieben, wird zum Zweck des Anzeigens mit invertierten Farben der Attribut-RAM 144 verwendet. Die Farbpalette 149 oder dergleichen wird zum Ändern der Farben verwendet. Wenn die Farben geändert werden, ist das LCD 102 selbstverständlich eine Farbbild-Anzeigeeinrichtung.

Bei einer anderen Ausführungsform ist, für Anzeigen von Untermeldungen einschließlich Festvergrößerungen, ein Gebiet für eine derartige Anzeige abhängig vom Modus beschränkt, in den das Kopiergerät 1 versetzt ist. Z.B. liest das CCD beim in der 4 dargestellten Kopiergerät ein Bild, und ein auf diese Weise gelesenes digitales Bild wird entsprechend der Vergrößerung verarbeitet, und daher wird ein Scanlesvorgang unabhängig von der eingestellten Vergrößerung immer mit konstanter Lesegeschwindigkeit ausgeführt.

Wenn jedoch das Bild der Vorlage, wie in der 5 dargestellt, direkt auf das fotoempfindliche Material 32 fokussiert wird, ist es erforderlich, die Scangeschwindigkeit des optischen Systems entsprechend der eingestellten Vergrößerung zu steuern. Wenn eine Vorlage auf der Vorlagenauflage 21 angebracht wird und das Bild der Vorlage durch das optische System 27 gescannt und auf dem fotoempfindlichen Material 32 belichtet wird, ist es möglich, mit einer eingestellten Geschwindigkeit optisch zu scannen, um dadurch ein Problem wie eine Änderung der Geschwindigkeit zu lösen. Wenn jedoch von einer Vorlage reflektiertes Licht durch das optische System 27 auf das fotoempfindliche Material 32 zu fokussieren, während die Vorlage im RDH 22 oder dergleichen transportiert wird, ist der Bereich zulässiger Vergrößerungen enger als dann, wenn eine Vorlage auf der Vorlagenauflage 21 gescannt wird. Wenn z.B. die Vergrößerung, mit der das optische System scannen kann, 64 %–141 % beträgt, ist dieser Bereich auf ungefähr 70 %–121 % beschränkt, wenn ein Bild auf das fotoempfindliche Material 32 zu fokussieren ist, während eine Vorlage transportiert ist. Dies dient dazu, zu gewährleisten, dass ein auf das fotoempfindliche Material 32 fokussiertes Bild genau ist.

Demgemäß werden dann, wenn der Modus zum Erzeugen eines Bilds mittels des RDH 22 ausgewählt wird, Festvergrößerungen innerhalb des obigen Bereichs und Untermeldungen gemeinsam angezeigt. Dieser Fall ist dergestalt, wie es in der 14 dargestellt ist.

In der 14 werden, wenn der Anfangswert 69 % beträgt, wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird, gemeinsam mit der eingestellten Vergrößerung von 70 % und Festvergrößerungen in der Heraufzoomrichtung von 70 %, 81 %, 86 %, 115 %, Untermeldungen bei optimalen Bedingungen von Vorlagen- und Papiergrößen zu diesem Zeitpunkt angezeigt. Wenn die Aufzoomtaste 103 weiterhin kontinuierlich bedient wird, wird die Vergrößerung allmählich heraufgezoomt, wobei sie von 71 %, 72 %, ..., 100 % verstellt wird, und die Untermeldungen werden beim Erreichen von 100 % gelöscht. Ferner werden Untermeldungen gelöscht, wenn die Festvergrößerung von 115 % durchlaufen wird, Heraufzoomen wird bis zur Vergrößerung von 121 % ausgeführt, und weiteres Heraufzoomen wird verhindert.

Normalerweise werden, im Kopiermodus, bei dem noch eine Vorlage auf der Vorlagenauflage 21 verblieben ist, abweichend vom RDH-Modus, außer den obigen Festvergrößerungen auch Festvergrößerungen von 122 % und 141 % gemeinsam mit den entsprechenden Untermeldung angezeigt. Im RDH-Modus wird für die Festvergrößerungen von 122 % und 141 %, die außerhalb des Bereichs liegen, keine derartige Anzeige ausgeführt. So werden, insoweit es um das Anzeigen von Untermeldungen geht, Relativbeziehungen zwischen Vorlagen- und Papiergrößen, wie sie für die jeweiligen Modi zulässig sind, als Untermeldungen angezeigt, und demgemäß ist es einem Bediener möglich, eine Festvergrößerung innerhalb des zulässigen Bereichs einzustellen oder eine optionale Vergrößerung auf einfache Weise garantiert einzustellen.

Ein anderer Modus mit einem vorgegebenen Vergrößerungsbereich, der als RDH-Modus bestimmt ist, ist ein 1-Vorlage/2-Kopien-Modus, bei dem eine Vorlage immer noch auf der Vorlagenauflage 21 liegt und ein Bild auf der linken Seite sowie ein solches auf der rechten Seite der aufgelegten Vorlage auf gesonderte Papierblätter kopiert werden. Dies wird dann genutzt, wenn eine Buchvorlage als solche offen auf die Vorlagenauflage 21 gelegt wird und ein Bild auf einer linken Seite und ein solches auf einer rechten Seite auf gesonderte Papierblätter oder auf beide Seiten eines Papierblatts kopiert werden. Daher befinden sich zulässige Vergrößerungen im Bereich von 64 %–100 % (wenn die zulässigen Einstellvergrößerungen im Kopiergerät im Bereich von 64 %–141 % liegen), wodurch eine Vergrößerungskopie verhindert ist. Selbst in einem derartigen Modus werden die verschiedenen, innerhalb des Bereichs liegenden Festvergrößerungen mit Untermeldung angezeigt.

Auch bei dieser Ausführungsform können das gesamte Kopiergerät, Vorlagengrößen, die ausgewählte Papiergröße, die Papiergröße, für die ein Zuführen von Papier möglich ist, gemeinsam mit Untermeldung angezeigt werden, wie es in der 10 dargestellt ist, was selbstverständlich ist.

<Zweite Ausführungsform>

Nun wird eine zweite Ausführungsform beschrieben, d.h. eine solche zum weiteren Vereinfachen der Anzeige von Untermeldungen und zum noch sichereren und einfacheren Einstellen einer gewünschten Vergrößerung als bei der ersten Ausführungsform.

D.h., dass bei Untermeldungen optimale Bedingungen für Kombinationen benutzbarer Vorlagengrößen und benutzbarer Papiergrößen angezeigt werden. Demgemäß ist die Anzahl der Kombinationen um so größer, je größer die Anzahl der Vorlagen und der Papierblätter ist, die verwendbar sind, was umfangreiche visuelle Bestätigung erfordert und zu Fehlern führt. Um dies zu meistern, wird dann, wenn eine Vorlagengröße vorab eingestellt wird, die benutzbare Papiergröße für eine Vergrößerung der Vorlage spezifiziert und angezeigt. Auf diese Weise wird der Inhalt einer Untermeldung spezifiziert, wodurch die Vergrößerung auf einfache Weise garantiert eingestellt wird.

Ferner ist es dann, wenn nicht nur eine Vorlagengröße spezifiziert, d.h. eingestellt wird, sondern auch eine Papiergröße ausgewählt wird, möglich, die Vorlagengröße zu spezifizieren, insbesondere entsprechend einer Festvergrößerung. Außerdem muss Papier, das ausschließlich zugeführt werden kann, spezifiziert werden, selbst wenn die Papiergröße nicht spezifiziert ist, um die Vorlagengröße zu spezifizieren, die dieser Größe entspricht.

<Fall, bei dem die Vorlagengröße eingestellt wird>

Als Erstes wird ein Fall beschrieben, bei dem eine Vorlagengröße für einen Kopiervorgang spezifiziert wird. Die folgenden Fälle werden als Fall betrachtet, bei dem die Vorlagengröße spezifiziert wird. Ein Fall, bei dem die Vorlagengröße einer Vorlage, die auf die Vorlagenauflage aufgelegt ist, automatisch durch einen Erfassungssensor erfasst wird und die Vorlagengröße bei jedem Erfassungsvorgang erkannt wird. Ein Fall, bei dem ein Bediener die Vorlagengröße kennt und sie mittels der Zehnertastatur 108 eingibt. Darüber hinaus ist, da die Vorlage vorab in den RDH oder dergleichen eingelegt wird, eine automatische Erfassung der Größe der angebrachten Vorlage mittels des Erfassungssensors bekannt. Ein Fall, bei dem die erfasste Größe automatisch als Vorlagengröße eingestellt wird, ist ebenfalls enthalten.

Ein automatisches Erfassungsgerät zum Erfassen der Größe einer auf die Vorlagenauflage 21 aufgelegten Vorlage war bereits vor der Anmeldung der Erfindung bekannt, und diejenigen, die in offiziellen Zeitschriften angegeben sind, die eine bekannte Technik beschreiben, und diejenigen, die sich in öffentlichem Gebrauch verwenden, werden nicht beschrieben. Ferner wird, wie bereits angegeben, im RDH 22 oder ADF zum automatischen Transportieren einer Vorlage die Größe einer auf die Vorlagenschale 22a oder dergleichen aufgelegten Vorlage automatisch vorab erfasst.

Wenn einmal die Vorlagengröße für einen Kopiervorgang spezifiziert und auf die oben beschriebene Weise eingestellt ist, wird eine Untermeldung angezeigt, die der gewünschten Vorlagengröße entspricht, wie es in der 15 dargestellt ist. Wenn z.B. die Vorlagengröße als A4 eingestellt ist, wird durch die Aufzoomtaste 103 der Anfangswert von 100 % hochgezoomt, es wird keine Untermeldung hinsichtlich der anfänglichen Festvergrößerung von 115 % angezeigt, sondern es wird eine Untermeldung angezeigt, wenn die Festvergrößerung von 122 % erreicht ist. Diese Untermeldung zeigt die Kombination der optimalen Papiergröße, die zum Kopieren mit einer Vorlagengröße von A4 bei der Festvergrößerung von 122 % verwendet werden kann, d.h. "A4 → B4", an.

Ferner wird, wenn die Aufzoomtaste 103 ferner kontinuierlich bedient wird, wenn die Festvergrößerung von 141 % erreicht wird, eine Untermeldung angezeigt, die eine Kombination "A4 → A3" angibt. Wenn bei der Vorlagengröße A4 die Abzoomtaste 104 bedient wird, wird keine Untermeldung für insbesondere die Festvergrößerung von 81 % angezeigt. Für die Festvergrößerung von 86 % wird als Untermeldung "A4 → B5" angezeigt, während als Untermeldung für die Festvergrößerung von 70 % "A4 → A5" angezeigt wird.

Vorstehend wurde beschrieben, dass mittels der Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 Untermeldungen entsprechend den Festvergrößerungen angezeigt werden. Jedoch dient dies nicht zum Anzeigen von Untermeldungen gemeinsam mit Festvergrößerungen bei ±5 % wie bei der ersten Ausführungsform.

Ferner können gemäß der ersten Ausführungsform die verschiedenen Festvergrößerungen in der Herauf- oder der Herunterzoomrichtung immer gemeinsam mit Untermeldungen angezeigt werden. In diesem Fall werden beim Anfangswert von 100 % auf eine Bedienung der Aufzoomtaste 103 hin gemeinsam mit den Festvergrößerungen 122 % und 141 % entsprechend diesen Festvergrößerungen Untermeldungen "A4 → B4" und "A4 → A3" auf einmal angezeigt. Dagegen werden auf eine Bedienung der Herunterzoomtaste 104 hin beim Anfangswert von 100 % gemeinsam mit den Festvergrößerungen von 86 % und 70 % entsprechend diesen Festvergrößerungen Untermeldungen "A4 → B5" und "A4 → A5" auf einmal angezeigt.

Auf diese Weise kann durch Anzeigen der Festvergrößerungen und der Untermeldungen entsprechend der eingestellten Vorlagengröße eine gewünschte Vergrößerung leicht erkannt und eingestellt werden. Da eine Papiergröße, die einen Kopiervorgang mit der eingestellten Vorlagengröße erlaubt, spezifiziert wird, kann, selbst wenn das Verständnis für die gewünschte Vergrößerung fehlt, die gewünschte Vergrößerung leicht unter Bezugnahme auf die angezeigten Untermeldungen erkannt werden. In diesem Fall dienen die angezeigten Untermeldungen als minimal erforderliche Information, die einfache Erkennung erlaubt.

Die 15 zeigt ein Beispiel einer Anzeige für den Fall von B5, nicht nur A4, als eingestellter Vorlagengröße. Kurz gesagt, sind, wenn die eingestellte Vorlagengröße B5 ist, Festvergrößerungen 115 % und 141 % in der Heraufzoomrichtung, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, jedoch ist 81 % die einzige Festvergrößerung in der Herunterzoomrichtung, wie es in der 6 dargestellt ist. Wenn die Vorlagengröße auf diese Weise eingestellt wird, wird die Papiergröße spezifiziert. Daher wird eine Untermeldung entsprechend den Festvergrößerungen von einer Vorlagengröße auf mehrere Papiergrößen angezeigt, die automatisch aus Untermeldungen ausgewählt wird, die alle Kombinationen mehrerer Vorlagengrößen und mehrerer Papiergrößen beinhalten. Demgemäß kann der Bediener auf einfache Weise eine gewünschte Vergrößerung erfassen.

Da die eingestellte Vorlagengröße (oder Bildgröße) der CPU 143 des Bedienkonsole-Steuerabschnitts 128 von der Haupt-CPU 124 zugeführt wird, kann seitens der CPU 143 eine Kombination für eine Untermeldung spezifiziert werden, wie es bereits beschrieben wurde.

Die eingestellte Vorlagengröße wird so angezeigt, wie es in der 10 dargestellt ist, so dass die ausgewählte Papiergröße (A4) mit einer solchen Papiergröße verglichen werden kann, die in der angezeigten Untermeldung mit der Vorlagengröße kombiniert ist, was es noch einfacher macht, eine Papiergröße auszuwählen und die Vergrößerung einzustellen.

<Fall, bei dem die Papiergröße eingestellt wird>

Vorstehend wurde die Anzeige von Festvergrößerung und entsprechenden Untermeldungen unter der Bedingung beschrieben, dass die Vorlagengröße eingestellt wird und ein Herauf- oder Herunterzoomen ausgeführt wird. Auf ähnliche Weise ist es, für eine eingeengte Anzeige mit einer Festvergrößerung und einer verkleinerten Papiergröße, entsprechend der eingestellten Papiergröße, zu sorgen.

Das Eingeben einer Papiergröße entspricht dem manuellen Eingeben einer gewünschten Papiergröße über die Zehnertastatur 108 durch einen Bediener. D.h., dass ein Bediener eine gewünschte Papiergröße ausgewählt. Abhängig von der ausgewählten Papiergröße wird gemeinsam mit einer Festvergrößerung eine Untermeldung angezeigt, die diese Papiergröße und eine entsprechende Vorlagengröße bei optimalen Bedingungen angibt.

Die Papiergröße wird mittels der Papierauswähltaste 114 der Bedienkonsole 101, wie in der 2 dargestellt, ausgewählt. Kurz gesagt, wird durch Bedienen der Papierauswähltaste 114 eine der Papierzuführkassetten in der Papierzuführeinheit 4 ausgewählt, und es werden Papierblätter innerhalb der Papierzuführkassette zugeführt. In diesem Stadium wird die Papiergröße der in der Papierzuführkassette enthaltenen (eingestellten) Papierblätter durch eine bekannte Größenerfassungseinrichtung erfasst, und die Papiergröße wird bei Auswahl der Papierzuführkassette auf einem spezifizierten Gebiet des LCD 102 angezeigt.

Die 15 zeigt ein Beispiel, bei dem die Papiergröße auf die obige Weise ausgewählt wurde, und unter Bezugnahme darauf erfolgt eine detaillierte Beschreibung. Als Erstes wird, wenn der Bediener A4 als Papiergröße zum Erzeugen eines Bilds auswählt, wobei die Anfangsvergrößerung 100 % beträgt, die Aufzoomtaste 103 bedient.

Daraufhin wird die Vergrößerung jedesmal um 1 % hochgezoomt, entsprechend 101 % ... 115 %. Wenn die Vergrößerung zunimmt und die Festvergrößerung von 115 % erreicht wird, wird mit dieser Festvergrößerung eine Untermeldung "B5 → A4" angezeigt. Wenn die Aufzoomtaste 103 weiterhin kontinuierlich bedient wird, wird keine Untermeldung angezeigt, da die nächste Festvergrößerung von 122 % einem anderen Vergrößerungszustand entspricht, der von der gewünschten Papiergröße B5 verschieden ist. Wenn die Festvergrößerung von 141 % erreicht ist, wird mit der Festvergrößerung die Untermeldung "A5 → A4" angezeigt.

Auf diese Weise wird die Papiergröße ausgewählt. Z.B. wird im Fall A4 keine Untermeldung für die Festvergrößerung von 122 % angezeigt.

Umgekehrt zu einem derartigen Heraufzoomen wird in der Herunterzoomrichtung, wie es aus der 6 erkennbar ist, keine Untermeldung für die Festvergrößerung von 86 % angezeigt, sondern es werden eine Untermeldung "B4 → A4" für die Festvergrößerung von 81 % und eine Untermeldung "A3 → A4" für die Festvergrößerung von 70 % angezeigt.

Hinsichtlich eines Falls, bei dem die ausgewählte Papiergröße 84 ist, werden, wie es in der 16 dargestellt ist, in der Heraufzoomrichtung Untermeldungen "A4 → B4" und "B5 → B4", entsprechend den Festvergrößerungen von 122 % und 141 %, angezeigt. Ferner wird in der Herunterzoomrichtung beim Beispiel der angezeigten Festvergrößerungen und Untermeldungen gemäß der 6 nur "A3 → 84" für die Festvergrößerung von 86 % angezeigt.

In diesem Fall werden, wie bei der ersten Ausführungsform, ähnlich wie beim Einstellen einer Vorlagengröße, bei ±5 % um die Festvergrößerungen herum, dieselben und entsprechende Untermeldungen angezeigt.

Indessen werden bei der ersten Ausführungsform nach dem Bestätigen der Bedienung der Taste 103 oder 104 in der Herauf- oder der Herunterzoomrichtung Untermeldungen angezeigt, die Kombinationen von Festvergrößerungen und Untermeldungen bei optimalen Bedingungen für eine global ausgewählte Papiergröße sind. Wenn z.B. A4 als Papiergröße ausgewählt wird und die Anfangsvergrößerung 100 % beträgt, werden gemeinsam mit den Festvergrößerungen von 115 % und 141 % Untermeldungen "B5 → A4" und "A5 → A4", entsprechend diesen Festvergrößerungen, gemeinsam entsprechend den Festvergrößerungen angezeigt. In der Herunterzoomrichtung werden, gemeinsam mit den Festvergrößerungen von 81 % und 70 %, Untermeldungen "B4 → A4" und "A3 → A4", entsprechend diesen Festvergrößerungen, gemeinsam angezeigt.

Wenn eine Bildgröße eingestellt wird und auch die Papiergröße auf diese Weise ausgewählt wird, sind die Festvergrößerungen und die Vorlagengröße eingeengt, so dass eine gewünschte Vergrößerung einfacher erkannt werden kann. Demgemäß kann ein Bediener nicht nur die gewünschte Festvergrößerung sondern auch eine optionale Vergrößerung leicht einstellen.

Während der Auswahl der Papiergröße kann die Anzeige von Festvergrößerungen und Untermeldungen vergeblich sein, wenn Papierblätter der durch einen Bediener ausgewählten Papiergröße nicht in die Kopiergerät-Haupteinheit 1 eingelegt sind. D.h., dass dann, wenn Papierblätter einer ausgewählten Größe nicht in das Kopiergerät 1 eingelegt sind, dasselbe diese Papierblätter nicht automatisch auswählen und zuführen kann, so dass ein Kopiervorgang unmöglich ist. Demgemäß wird die oben beschriebene Anzeige unter der Bedingung ausgeführt, dass diese Papierblätter ausgewählt werden, nachdem die Existenz von Papierblättern der ausgewählten Größe geklärt wurde.

Zu diesem Zweck werden auch die Papiergrößen, die in die Papierzuführabschnitte einzulegen sind, sequenziell erfasst, wie es herkömmlich bekannt ist, und die erfasste Papiergröße wird an die Haupt-CPU 124 übertragen. Danach erfasst die Haupt-CPU 124 die eingestellte Papiergröße, und sie treibt die Papierzuführkassette der Papierzuführeinheit, die mit der ausgewählten Papiergröße übereinstimmt, auf Grundlage eines Befehls zum Zuführen von Papierblättern selektiv an. Demgemäß wird, wenn Papierblätter der ausgewählten Größe nicht eingelegt sind, dieser Zustand an den Bediener berichtet, um ihn dazu aufzufordern, gewünschte Papierblätter einzulegen. Zu diesem Zweck wird der Betrieb des Kopiergeräts 1 angehalten, bis Papierblätter der ausgewählten Größe eingelegt sind.

Demgemäß wird, wenn der Bediener Papierblätter der ausgewählten Größe einlegt, die obige Anzeige ausgeführt, so dass die Bedienung des Einstellens einer Vergrößerung während einer derartigen Anzeige vereinfacht ist. Hinsichtlich Papierblättern des eingestellten Papierzuführabschnitts wird die Existenz dieser Papierblätter erfasst. Wenn keine Papierblätter vorhanden sind, wird ebenfalls eine Meldung an den Bediener gegeben, die dazu auffordert, Papierblätter dieser Größe einzulegen. Demgemäß wird, wenn keine Papierblätter einer ausgewählten Größe vorhanden sind, diese Bedingung an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 geliefert, und die CPU 143 sorgt für eine Anzeige, die den Bediener dazu auffordert, Papierblätter zuzuführen oder einzulegen. Wenn der Bediener damit fortfährt, eine Vergrößerung einzustellen, ohne der Aufforderung nachzukommen, kann unabhängig von den ausgewählten Papierblättern eine Untermeldung oder dergleichen, wie in Zusammenhang mit der ersten oder ersten Ausführungsform beschrieben, ausgegeben werden.

<Fall, gemäß dem zuführbare Papierblätter nicht spezifiziert werden>

Wenn dagegen ein Bediener, ohne dass er eine Papiergröße auswählt, nach einer Kombination einer Vorlagengröße, die einer Papiergröße zuführbarer Papierblätter, die in das Kopiergerät 1 eingelegt sind, und Festvergrößerungen schaut, kann eine Vergrößerung leicht eingestellt werden. Kurz gesagt, verfügt das Kopiergerät 1, speziell die Haupt-CPU 124, über eine Papiergröße-Erfassungseinrichtung (nicht dargestellt) zum Erfassen der Papiergröße von Papierblättern, die in jede Papierzuführeinheit eingelegt sind, wie oben beschrieben, sie erfasst ein Größensignal und sie erkennt Papierblätter, deren Größe aus einer Papierzuführkassette der Papierzuführeinheit zuführbar ist.

In diesem Fall weist die Haupt-CPU 124, hinsichtlich eines Papierzuführabschnitts, der jeder Papierzuführkassette der Papierzuführeinheit 4 entspricht, nicht nur die Papiergröße der aus dem Papierzuführabschnitt zuführbaren Papierblätter, sondern auch den Zustand eines Papierzuführabschnitts, der wegen einer Fehlfunktion von Papierzuführrollen, gestautem Papier usw. keine Papierblätter zuführen kann. Zur Bedingung, dass eine Papierzufuhr unmöglich ist, gehört die Bedingung, dass die Zufuhr von Papierblättern unmöglich ist, da keine Papierblätter in eine Papierzuführkassette eingelegt sind, wie oben beschrieben, zusätzlich zu einer Störung durch einen Papierzuführfehler im Papierzuführabschnitt und dergleichen.

Demgemäß wird die Papiergröße zuführbarer Papierblätter von der Haupt-CPU 124 an den Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128 übertragen, damit Kombinationen oder dergleichen von Vorlagengrößen und Festvergrößerungen angezeigt werden. Dieses Beispiel ist in der 17 dargestellt.

In der 17 ist angenommen, dass die Papiergrößen der zuführbaren Papierblätter Z.B. A4 und A3 sind. Bei einer Anfangsvergrößerung von 100 % wird, wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird, die Vergrößerung jedesmal um 1 % heraufgezoomt, gemäß 101 %, 102 %, ... Wenn die Festvergrößerung von 115 % erreicht ist, werden als Untermeldungen Kombinationen von Vorlagengrößen angezeigt, die für die Papiergröße bei dieser Festvergrößerung geeignet sind. Beim Beispiel dieser Anzeige sind "B5 → A4" und "B4 → A3" die Untermeldungen. Wenn die Aufzoomtaste 103 weiter bedient wird, wird die Vergrößerung weiter allmählich heraufgezoomt. Wenn die nächste Festvergrößerung von 122 % erreicht ist, werden weder Festvergrößerungen noch Untermeldungen angezeigt, da keine feste Vorlagengröße existiert, die für die Papiergrößen zuführbarer Papierblätter, die A3 und A4 sind, geeignet wäre.

Wenn die Festvergrößerung von 141 % erreicht ist, werden als Untermeldungen Kombinationen der Papiergrößen A3, A4 und der Vorlagengrößen A4, A5, die für die Festvergrößerungen geeignet sind, d.h. "A5 → A4" und "A4 → A3", angezeigt.

Indessen wird, wenn die Papiergrößen der zuführbaren Papierblätter A4 und A5 sind, auf ähnliche Weise beim Erreichen der Vergrößerung von 115 %, entsprechend der dabei vorliegenden Festvergrößerung, eine Kombination der Vorlagengröße 35 und der Papiergröße A4, d.h. die Untermeldung "B5 → A4" angezeigt. Wenn die nächste Festvergrößerung von 122 % erreicht ist, wird eine Kombination der Vorlagengröße A5 und der Papiergröße 35, d.h. die Untermeldung "A5 → B5" angezeigt. Beim Erreichen der Vergrößerung von 141 % wird eine Kombination der Vorlagengröße A5 und der Papiergröße A5, d.h. die Untermeldung "A5 → A4" angezeigt.

Obwohl es nicht dargestellt ist, werden in der Herunterzoomrichtung ausgehend von der Anfangsvergrößerung von 100 % auf ähnliche Weise wie oben dann, wenn die Papiergrößen zuführbarer Papierblätter A4 und A3 sind, da Festvergrößerungen 81 % und 70 % sind, wie es aus der 6 erkennbar ist, Untermeldungen mit den Kombinationen "B4 → A4" und "A3 → A4" entsprechend diesen Festvergrößerungen angezeigt. Indessen wird dann, wenn die Papiergrößen zuführbarer Papierblätter A4 und B5 sind, wie es aus der 6 erkennbar ist, eine Untermeldung "A4 → B5" für die Festvergrößerung von 86 % angezeigt, eine Untermeldung "B4 → A4" wird für die Festvergrößerung von 81 % angezeigt, und Untermeldungen der Kombinationen "B4 → B5" und "A3 → A4" werden für die Festvergrößerung von 70 % angezeigt.

Gemäß der ersten Ausführungsform werden Untermeldungen, die auf einfache Weise den verschiedenen Festvergrößerungen in der Herauf- oder der Herunterzoomrichtung entsprechen, auf einmal angezeigt. Wenn Untermeldungen auf einmal angezeigt werden, die Kombinationen von Festvergrößerungen und Papiergrößen sind, wie oben als zweite Ausführungsform beschrieben, kann das Löschen von Festvergrößerungen, die in der Herauf- oder der Herunterzoomrichtung durchlaufen wurden, mit einer Unterscheidung der nächsten Festvergrößerung und den anderen Festvergrößerungen kombiniert werden. Dies engt Kombinationen für Untermeldungen weiter ein und macht demgemäß das Einstellen einer Vergrößerung noch genauer und einfacher.

<Änderung im Vergrößerungsverstellzyklus>

Nun kann, wie es zu Anfang hinsichtlich der Prinzipien des Bilderzeugungsgeräts beschrieben wurde, während des Einstellens einer Vergrößerung und des Herauf- oder des Herunterzoomens, wenn die Vergrößerung sehr schnell geändert wird, während der Einstellung derselben ein Fehler auftreten. Es erfolgt eine Beschreibung zu einem tatsächlichen Beispiel zum Verlangsamen des Verstellens der Vergrößerung in der Nähe von Festvergrößerungen, um dies zu meistern.

In diesem Fall ist es, da das Verstellen der Vergrößerung in der Nähe einer Festvergrößerung verlangsamt wird, möglich, die Vergrößerung genau einzustellen. Andererseits wird, da eine Änderung der Vergrößerung um den Punkt herum langsam wird, an dem die Vergrößerung eine Festvergrößerung durchläuft, die Bedienzeit zum Einstellen der Vergrößerung länger. Daher wird in der Nähe von Festvergrößerungen während eines Bedienens der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 nur dann, wenn die Vergrößerung gerade eine Festvergrößerung durchläuft, die Änderung der Vergrößerung beschleunigt anstatt verlangsamt, und wenn sich die Vergrößerung der nächsten Festvergrößerung nähert, wird erneut die Änderung der Vergrößerung verlangsamt. Dies verkürzt die zum Einstellen einer Vergrößerung erforderliche Zeit so stark wie möglich.

Die 18 zeigt ein Beispiel, bei dem die Bedienung z.B. der Aufzoomtaste 103 während des Verstellens um die Festvergrößerung von 122 % herum einmal aufgehoben wird (AUS), sie jedoch wieder aufgenommen wird, um eine gewünschte Vergrößerung einzustellen. Dies ist ein Beispiel, bei dem die Vergrößerung alle 100 ms geändert wird. In der Nähe der Festvergrößerung von 122 % wird die Vergrößerung alle 200 ms geändert.

Wenn z.B. die Bedienung der Aufzoomtaste 103 bei einer Vergrößerung von 123 % aufgehoben wird, jedoch bei dieser Vergrößerung wieder aufgenommen wird, wird in normalen Fällen die Vergrößerung alle 200 ms geändert, da sich die Vergrößerung in der Nähe der Festvergrößerung von 122 % befindet. Wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird, während die Vergrößerung bereits die Festvergrößerung von 122 % durchlaufen hat, wird die Vergrößerung alle 100 ms statt alle 200 ms geändert, wobei Entsprechung zu dieser Festvergrößerung besteht.

Die Bedienung der Aufzoomtaste 103 wird fortgesetzt, und wenn sich die Vergrößerung der nächsten Festvergrößerung von 141 % nähert, wird die Vergrößerung alle 200 ms geändert. Z.B. wird der Zyklus der Verstellung ab der Vergrößerung von 136 % verlangsamt, wobei von 100 ms auf 200 ms umgeschaltet wird. Dies verkürzt die Zeit, die dazu erforderlich ist, die gewünschte Vergrößerung einzustellen, da die Änderung der Vergrößerung in der Nähe der Festvergrößerungen, die während des Heraufzoomens durchlaufen werden, nicht verlangsamt wird.

Demgemäß wird die Änderung der Vergrößerung verlangsamt, wenn sich die Vergrößerung den Festvergrößerungen nähert, um die Einstellung der Vergrößerung zu vereinfachen, wie es bereits beschrieben wurde. Das Verlangsamen der Änderung der Vergrößerung, wenn sich diese einer der Festvergrößerungen nähert, erzeugt auf diese Weise bei der ersten Ausführungsform einen großen Effekt, bei der alle Festvergrößerungen auf einmal angezeigt werden. In der 18 wird dann, wenn die Bedienung der Aufzoomtaste 103 bei einer Vergrößerung von 123 % aufgehoben wird, dann jedoch wieder aufgenommen wird, um eine Vergrößerung in der Nähe von 123 % einzustellen, die Aufzoomtaste 103 intermittierend betrieben. D.h., dass zum Einstellen von 125 %, wenn die Aufzoomtaste 103 zweimal intermittierend bedient wird, die gewünschte Vergrößerung ohne jedes Problem innerhalb einer kürzeren Zeitperiode eingestellt wird.

Ferner kann, wenn häufig verwendete Festvergrößerungen vorliegen, eine Änderung der Vergrößerung in der Nähe der sehr häufig verwendeten Festvergrößerungen weiter verlangsamt werden. Wenn z.B. die Festvergrößerung von 122 % sehr häufig verwendet wird, wird, während die Vergrößerung in der Nähe der Festvergrößerungen normal alle 200 ms geändert wird, die Vergrößerung für eine Änderung alle 400 ms eingestellt. Für Vergrößerungen, die sehr häufig verwendet werden, besteht keine Beschränkung auf Festvergrößerungen, sondern es können optionale Vergrößerungen sein.

Die 19 zeigt einen Steuerungsablauf im Bedienkonsole-Steuerabschnitt 128. Wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird, wird in S42 entsprechend dem Zählinhalt des Vergrößerungszählers geklärt, ob die Benutzungshäufigkeit der angegebenen Vergrößerung hoch ist. Davor wird in S40 der Bedienungszustand der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 erfasst, und es wird der Inhalt des Vergrößerungszählers um "1" inkrementiert oder dekrementiert. Wenn in S42 geklärt wird, dass die Verwendungshäufigkeit der durch den Vergrößerungszähler M gezählten Vergrößerung hoch ist, wird als Zeit für den Zähler T. gemäß der sich jeweils die Vergrößerung ändert, 400 ms eingestellt (S43). Wenn die Häufigkeit nicht hoch ist, wird geklärt, ob der Vergrößerungszähler einen Inhalt in der Nähe der Festvergrößerungen aufweist (S44). Wenn sich der Vergrößerungs-Zählwert in der Nähe der Festvergrößerungen befindet, wird die Zeit, mit der sich die Vergrößerung ändert, auf 200 ms eingestellt (S45). Wenn geklärt ist, dass der Vergrößerungs- Zählwert nicht in der Nähe der Festvergrößerungen liegt, wird die Zeit, mit der sich jeweils die Vergrößerung ändert, auf 100 ms eingestellt (S46).

Die 20 zeigt einen Anderungszustand einer durch das LCD 102 angezeigten Anzeige im oben beschriebenen Steuerablauf. In der Zeichnung ist als Vergrößerung mit sehr hoher Verwendungshäufigkeit die Festvergrößerung von 122 % dargestellt. Wenn bei einer Anfangsvergrößerung von 100 % die Aufzoomtaste 103 bedient wird, wird die Vergrößerung gemäß 101 %, 102 %, ... verstellt. Während dieses Prozesses wird die Vergrößerung mit einem Zyklus von 100 ms verstellt, da die Vergrößerung keine Festvergrößerung und keine Vergrößerung mit hoher Verwendungshäufigkeit ist. In der Nähe der ersten Vergrößerung von 115 % wird die Vergrößerung mit einem Zyklus von 200 ms verstellt. Wenn die Vergrößerung einmal 115 % überschritten hat und 116 % erreicht, wird sie danach mit einem Zyklus von 100 ms verstellt. Wenn sich die Vergrößerung 122 % nähert, wird sie mit einem Zyklus von 400 ms verstellt. Wenn die Vergrößerung einmal 123 % erreicht hat, wird sie mit einem Zyklus von 100 ms verstellt.

Auf diese Weise ist es, da die Vergrößerung in der Nähe einer solchen mit hoher Verwendungshäufigkeit langsamer verstellt wird, insbesondere bei alleine der vorigen Bedingung, möglich, eine Vergrößerung mit hoher Verwendungshäufigkeit auf einfache Weise einzustellen und eine Vergrößerung um eine derartige Vergrößerung herum einfach einzustellen.

Hinsichtlich der Frage, ob die Verwendungshäufigkeit hoch ist, wird, wenn die jeweiligen Vergrößerungen eingestellt werden, die Anzahl der Kopiervorgänge mit der eingestellten Vergrößerung gezählt, und die Verwendungshäufigkeit wird als hoch beurteilt, wenn der Zählwert "100" überschreitet.

Zu diesem Zweck wird, wie es in der 19B dargestellt, wenn der Druckschalter bei der eingestellten Vergrößerung bedient wird (S47 → S48), der der Vergrößerung entsprechende Zähler um "1" inkrementiert (S49). D.h., dass jedesmal dann, wenn der Druckschalter bedient wird, der Inhalt der Zähler, die entsprechend den jeweiligen Vergrößerungen vorhanden sind, allmählich hochgezählt wird. Wenn der Inhalt einen vorbestimmten Zählwert überschreitet, wird der Inhalt des Zählers, der der im Schritt S42 der 19A entsprechenden Vergrößerung entspricht, geprüft, und die Verwendungshäufigkeit wird als hoch beurteilt, wenn der Inhalt den vorbestimmten Zählwert überschreitet.

Wenn eine Vergrößerung mit hoher Verwendungshäufigkeit auf eine Festvergrößerung beschränkt ist, können Zähler vorhanden sein, die entsprechend den jeweiligen Vergrößerungen angebracht sind. Um den Zustand zu klären, dass eine optionale Vergrößerung hohe Verwendungshäufigkeit aufweist, sind, gemäß dieser Ausführungsform, z.B. Zähler vorhanden, die den jeweiligen Vergrößerungen zwischen 64 % und 141 % entsprechen.

Optional muss ein vorbestimmter Wert, d.h. ein Zählwert eines Zählers, d.h. nur zum Beurteilen der Verwendungshäufigkeit, angebracht werden. Der Benutzer kann Vergrößerungen mit hohen Verwendungshäufigkeiten vorab registrieren, und im Schritt S42 kann beurteilt werden, ob eine eingestellte Vergrößerung eine auf diese Weise registrierte Vergrößerung ist, und sie kann als Vergrößerung mit hoher Verwendungshäufigkeit benutzt werden. Für diese registrierten Vergrößerungen besteht keine Beschränkung auf Festvergrößerungen, sondern sie können optional eingestellt werden, und es kann eine optionale Anzahl registrierter Vergrößerungen eingestellt werden. Während die 19A Festvergrößerungen als Vergrößerungen mit höheren Verwendungshäufigkeiten als denen optionaler Vergrößerungen, mit Ausnahme der oben beschriebenen Vergrößerungen mit hoher Verwendungshäufigkeit zeigt, besteht für die Festvergrößerungen keine Beschränkung hierauf. Vom Benutzer können in geeigneter Weise derartige Vergrößerungen bestimmt werden, die den nächsten Pegel höherer Verwendungshäufigkeiten aufweisen.

Indessen ist die Bedingung, dass die Vergrößerung sich immer noch ändert, wenn sie auf die oben beschriebene Weise eingestellt wird, nicht auf die erste Ausführungsform beschränkt, sondern es kann viel mehr auch eine Realisierung bei der ersten Ausführungsform erfolgen. Kurz gesagt, wird lediglich die Verstellung der Vergrößerung geändert, wenn eine eingestellte Vergrößerung eine Festvergrößerung oder eine Vergrößerung mit hoher Verwendungshäufigkeit erreicht.

<Dritte Ausführungsform>

Nachfolgend wird eine andere Ausführungsform zum Einstellen einer Vergrößerung durch Herauf- oder Herunterzoomen beschrieben. Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Einstellen unter hauptsächlicher Bezugnahme auf eine Festvergrößerung. Genauer gesagt, muss, wenn die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird, wenn die gewünschte Vergrößerung durchlaufen wird, eine Umkehrzoomtaste bedient werden. In diesem Fall wird, wenn die Bedienung der Zoomtaste innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode ab dem Anzeigen einer Festvergrößerung losgelassen wird, die Anzeige automatisch auf die Festvergrößerung zurückgestellt.

D.h., dass dann, wenn die Aufzoomtaste 103 oder die Abzoomtaste 104 bedient wird, um sukzessive ein Herauf- oder ein Herunterzoomen auszuführen, beim Durchlaufen der gewünschten Vergrößerung die Anzeige auf die Festvergrößerung zurückgestellt wird, die durchlaufen wurde, so dass das Einstellen der Festvergrößerung vereinfacht ist.

Wie hier angegeben, betrifft sukzessive den Zustand, dass die Bedienung einer Taste die Vergrößerung einmal um 2 % oder mehr verstellt. Eine Tastenbedienung, bei der die Vergrößerung auf einmal um 1 % geändert wird, wird nicht als sukzessive bezeichnet, um das Einstellen einer Vergrößerung in der Einheit von 1 % zu ermöglichen.

Als Erstes wird, wenn die Bedienung der Aufzoomtaste 103 oder der Abzoomtaste 104 bestätigt wird, der in der 7 oder 8 dargestellte Steuerablauf ausgeführt, wodurch der Vergrößerungszähler M ausgehend von einer Anfangsvergrößerung, z.B. 100 %, jedesmal um "1" hoch oder heruntergezählt wird. Es erfolgt eine Beschreibung entsprechend dem in der 7 dargestellten Steuerablauf, um die Beschreibung zu vereinfachen, für einen Zustand, dass die Aufzoomtaste 103 bedient wird, wobei diese Tastenbedienung erfasst wird (S0) und bestätigt wird (S1), danach der Vergrößerungszähler M um "1" hochgezählt wird (S5) und der Inhalt desselben an den Bedienkonsole- Steuerabschnitt 128 übertragen wird. Vor einer Rückkehr zum Schritt S1 wird geprüft, ob die Aufzoomtaste 103 kontinuierlich bedient wird (S0). Wenn die hierbei erfolgende Überprüfung herausfindet, dass die Bedienung der Aufzoomtaste 103 aufgehoben wurde (AUS), wird die Vergrößerung um 1 % geändert. Diese Verarbeitung wird später beschrieben.

Wenn dagegen die Aufzoomtaste 103 kontinuierlich bedient wird, wird der Vergrößerungszähler M erneut um "1" hochgezählt. Dies wird als sukzessive Tastenbedienung verarbeitet. Seitens des Bedienkonsole-Steuerabschnitts 128 wird die Vergrößerung mittels des LCD 102, wie in der 1 dargestellt, angezeigt.

Wenn sich die Vergrößerung der ersten Festvergrößerung von 115 %, die in der Nähe von 100 % liegt, annähert, wenn sie z.B. in den Bereich von ±5 % eintritt, wird gemeinsam mit dieser Festvergrößerung eine Untermeldung angezeigt. In diesem Zustand durchläuft, während die Festvergrößerung von 115 % angezeigt ist, während des Einstellprozesses für die Vergrößerung, die Vergrößerung 115 %, und wenn 120 % erreicht sind, wird die Aufzoomtaste 103 losgelassen. In diesem Stadium wird beim Loslassen der Aufzoomtaste 103 innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode, genauer gesagt, innerhalb der Zeit, die erforderlich ist, bis die Vergrößerung ungefähr +5 % durchlaufen hat, die Anzeige zur Festvergrößerung von 115 % zurück. In diesem Fall wird auch der Vergrößerungszähler M auf den Inhalt geändert, der die Festvergrößerung von 115 % anzeigt.

Dies dient zum Zurückstellen auf den Zustand einer Festvergrößerung, wie sie durchlaufen wird, wenn sich die Aufzoomtaste 103 in einem Zustand befindet, in dem zum Einstellen der Vergrößerung eine sukzessive Änderung erfolgt. Wenn jedoch, wie oben beschrieben, die Tastenbedienung aufgehoben wird, nachdem eine Wandlung erfolgte, z.B. ein Heraufzoomen um 1 % mittels der Aufzoomtaste 103, wird ein Änderungszustand für eine Änderung um 1 % aufrecht erhalten.

Die 21 zeigt ein Beispiel einer Anzeige, die während des oben beschriebenen Einstellens einer Vergrößerung geändert wird. Unter Bezugnahme auf dieses Beispiel werden Einzelheiten dieser Ausführungsform beschrieben. In der 21 beträgt die anfängliche Vergrößerung 100 %, jedoch wird die Vergrößerung jedesmal um 1 %, entsprechend 101 %, 102 %, ... verändert, wenn die Aufzoomtaste 103 bedient wird. In der Nähe der Festvergrößerung von 115 %, die als Erste in der Heraufzoomrichtung erscheint, werden eine Untermeldung und die Festvergrößerung von 115 % gemeinsam angezeigt. Wenn die Vergrößerung auf 120 % geändert wird und die Tatsache vorliegt, dass die gewünschte Vergrößerung von 115 % durchlaufen wurde, wird die Bedienung der Aufzoomtaste 103 aufgehoben (AUS). In diesem Stadium wird, unter Berücksichtigung, dass mittels der Aufzoomtaste 103 eine sukzessive Änderung ausgeführt wird, die Anzeige auf die unmittelbar vorangehende Vergrößerung von 115 %, die vor dem Zustand von 120 % liegt, zurückgestellt.

Demgemäß ist es während des Prozesses, bei dem ein Bediener die Vergrößerung sukzessive ändert, obwohl die Einstellung einer gewünschten Vergrößerung durchlaufen wurde, wenn der Bediener dies bemerkt und er die Bedienung innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode aufhebt, insbesondere innerhalb einer Zeit, die für eine Änderung der Vergrößerung um ungefähr 5 % gegenüber einer Festvergrößerung erforderlich ist, möglich, zur gewünschten Festvergrößerung zurückzukehren. Dies vereinfacht die Einstellung einer Festvergrößerung weiter.

Wenn die gewünschte Vergrößerung keine Festvergrößerung sondern eine solche nahe einer Festvergrößerung, wie 118 % ist, wird nach dem Zurückkehren zur Festvergrößerung von 115 % auf die obige Weise die Aufzoomtaste 103 intermittierend um 1 % bedient, um eine optionale Vergrößerung auf einfache Weise einzustellen, die keine Festvergrößerung ist. Die intermittierende Bedienung dient hier zum Bedienen der Aufzoomtaste 103 mit nachfolgendem Aufheben (AUS) der Bedienung der Aufzoomtaste 103 nach dem Heraufzoomen um 1 % auf wiederholte Weise. Demgemäß wird durch intermittierendes dreimaliges Bedienen der Aufzoomtaste 103 (wiederholen von EIN/AUS für dreimal) auf einfache Weise die Vergrößerung von 118 % eingestellt.

Bei der obigen Ausführungsform ist das Einstellen einer Festvergrößerung noch einfacher und sehr leicht. Es ist möglich, eine optionale Vergrößerung auf einfache Weise durch intermittierendes Bedienen der Aufzoomtaste 103 oder dergleichen einzustellen.

Obwohl die obigen jeweiligen Ausführungsformen mit dem Einstellen einer Vergrößerung innerhalb des Kopiergeräts, wie in den 4 und 5 dargestellt, in Zusammenhang steht, ist in ähnlicher Weise die Anwendung bei einem Drucker statt einem derartigen Kopiergerät möglich. D.h., dass es zum Drucken von an einen Drucker gelieferten Bilddaten auf ein Blatt Papier mit optionaler Vergrößerung erforderlich ist, die optionale Vergrößerung vorab einzustellen. Um eine derartige Vergrößerung einzustellen, wird auf einfache Weise das oben beschriebene Einstellen einer Vergrößerung verwendet. Wenn z.B. die Größe von Bilddaten einer festen Größe entspricht, wie es in der 6 dargestellt ist, wird eine Untermeldung, die einer dieser Größe entsprechenden Papiergröße entspricht, angezeigt, damit das Einstellen einer Vergrößerung auf Grundlage dieser Anzeige ausgeführt wird.


Anspruch[de]
Bilderzeugungsgerät zum Erzeugen eines Bilds auf einem Aufzeichnungsträger entsprechend einem eingestellten Vergrößerungsfaktor, mit:

einer Vergrößerungseinstellvorrichtung (128) mit einer Zoomtaste (103, 104) zum Einstellen eines Vergrößerungsfaktors zum Vergrößern oder Verkleinern um eine vorbestimmte Einheit; einem Anzeigeabschnitt (102) zum Anzeigen des eingestellten Vergrößerungsfaktors entsprechend einer Bedienung der Zoomtaste (103, 104 ); und einer Anzeigesteuerungseinrichtung (150), um dafür zu sorgen, dass der Anzeigeabschnitt (102) mehrere vorbestimmte feste Vergrößerungsfaktoren sowie Untermeldungen auf einmal anzeigt, wobei die Untermeldungen Kombinationen von Papiergrößen und Vorlagengrößen entsprechend den vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren angeben, und um zusätzlich dafür zu sorgen, dass der Anzeigeabschnitt (102), den durch die Zoomtaste (103, 104) eingestellten Vergrößerungsfaktor anzeigt,

dadurch gekennzeichnet, dass

dann, wenn ein durch Bedienen der Zoomtaste (103, 104) eingestellter Vergrößerungsfaktor einem der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren entspricht, die gemeinsam mit der Vergrößerung und den Untermeldungen angezeigt werden, die Anzeigesteuerungseinrichtung (150) dafür sorgt, dass der Anzeigeabschnitt (102) eine hervorgehobene Anzeige eines der mehreren vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren und einer diesen entsprechenden Untermeldung ausführt, so dass die Anzeige dieses einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren und der diesem entsprechenden Untermeldung von der Anzeige vorbestimmter fester Vergrößerungsfaktoren, die nicht die einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren bilden, und den Untermeldungen, die nicht die Untermeldung ist, die den einen der vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren entspricht, unterschieden werden kann.
Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1, bei dem dann, wenn ein eingestellter Vergrößerungsfaktor durch Bedienen der Zoomtaste (103, 104) die Gleichheitsvergrößerung erreicht, die Anzeigesteuerungseinrichtung (150) den Anzeigeabschnitt (102) so ansteuert, dass alle vorbestimmten festen Vergrößerungsfaktoren und die diesen entsprechenden Untermeldungen gelöscht werden, und dann, wenn ein eingestellter Vergrößerungsfaktor durch Bedienen der Zoomtaste (103, 104) von der Gleichheitsvergrößerung zu einem Vergrößerungsfaktor für Vergrößerung hin verstellt wird, die Anzeigesteuerungseinrichtung (150) dafür sorgt, dass der Anzeigeabschnitt (102) vorbestimmte feste Vergrößerungsfaktoren für Vergrößerung sowie diesen entsprechende Untermeldungen anzeigt. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 2, bei dem dann, wenn ein eingestellter Vergrößerungsfaktor durch Bedienen der Zoomtaste (103, 104) von der Gleichheitsvergrößerung auf einen Vergrößerungsfaktor für Verkleinerung hin verstellt wird, die Anzeigesteuerungseinrichtung (150) dafür sorgt, dass der Anzeigeabschnitt (102) vorbestimmte feste Vergrößerungsfaktoren für Verkleinerung sowie diesen entsprechende Untermeldungen anzeigt. Bilderzeugungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Anzeigesteuerungseinrichtung (150) als unterscheidende Anzeige für eine Umkehranzeige sorgt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com