PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007013614U1 17.01.2008
Titel Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation
Anmelder ABL SURSUM Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG, 91207 Lauf, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 90402 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 202007013614
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 17.01.2008
Registration date 13.12.2007
Application date from patent application 27.09.2007
IPC-Hauptklasse G06F 3/12(2006.01)A, F, I, 20070927, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 3/00(2006.01)A, L, I, 20070927, B, H, DE   G09F 3/00(2006.01)A, L, I, 20070927, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck von Beschriftungen für einen Verteiler (auch: Schaltschrank, Schaltkasten), insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation.

Bisher ist es üblich, Verteiler (Kleinverteiler, Schaltschränke, Schaltkästen) und deren Bestückung (Modulgeräte) auf den hierfür vorgesehenen Flächen von Hand mit einem Stift zu beschriften. Dies hat zur Folge, dass die Beschriftung häufig schlecht lesbar ist und in einigen Fällen eine exakte Zuordnung zu Modulgeräten im Verteiler nicht möglich ist. Auch kann die Schrift im Laufe der Zeit verblassen bzw. unleserlich werden. In diesen Fällen ist die Bedienung des Verteilers nicht mehr problemlos möglich. Es kommt hinzu, dass handschriftliche Beschriftungen an sich unübersichtlich sind und eine schnelle Lesbarkeit und damit schnelle Auswahl der richtigen Modulgeräte kaum möglich ist. Es besteht die Gefahr von Unfällen bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen, hervorgerufen beispielsweise durch Abschalten falscher Leitungsschutzschalter aufgrund mangelhafter Beschriftung.

Ferner ist die herkömmliche Art der Verteilerbeschriftung eine unbequeme Angelegenheit, da die Beschriftung direkt vor Ort unter engen Raumverhältnissen und in unüblicher Schreibposition erfolgt. Auch ist der Beschriftungsplatz für eine handschriftliche Beschriftung sehr klein und reicht häufig, insbesondere auf den Modulgeräten, nicht für eine umfassende Beschriftung aus, so dass Abkürzungen verwendet werden, wodurch die Übersichtlichkeit des Verteilers vermindert wird. Diese unbequemen Rahmenbedingungen können auch dazu führen, dass der Beschrifter den Überblick verliert und versehentlich falsche Beschriftungen anbringt.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation anzugeben, mittels der sich die vorgenannten Nachteile zumindest weitgehend vermeiden lassen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation umfasst einen Computer zum Ausführen mindestens eines Programms, mindestens eine Anzeige, mindestens eine Eingabevorrichtung für einen Benutzer, und mindestens eine Druckeinrichtung. Das auf dem Computer ausgeführte Programm ist ausgebildet und eingerichtet zur Darstellung einer Verteilerauswahlmaske auf der Anzeige, mittels der ein zu beschriftender Verteiler durch den Benutzer über die Eingabeeinrichtung definierbar oder auswählbar ist, zur Darstellung einer Verteilereinrichtungsmaske, mittels der Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung auswählbar und bestimmten Positionen im Verteiler zuordenbar sind, und mittels der den ausgewählten Modulgeräten durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung Beschriftungen zuordenbar sind, und zur Darstellung einer Druckmaske, mittels der eine Layoutvorschau der zu druckenden Beschriftung oder Beschriftungen auf der Anzeige darstellbar und mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer veränderbar ist. Die Beschriftung oder die Beschriftungen sind durch Eingabe eines Druckbefehls mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer in der Druckeinrichtung ausdruckbar.

Auf diese Weise lassen sich Beschriftungen mit einem ordentlichen, gut erkennbaren bzw. lesbaren Druckbild erzeugen und ausdrucken, die an die Abmessungen der vorgesehenen Beschriftungsfelder des Verteilers bzw. von dessen Komponenten bzw. der Einzelmodulgeräte angepasst sind. Die Anbringung am Verteiler bzw. den Modulgeräten kann durch Aufkleben erfolgen, beispielsweise indem der Ausdruck auf einem selbstklebenden Papier erfolgt.

Die Beschriftung mittels Computer und Druck ermöglicht die Unterbringung von wesentlich aussagekräftigeren Beschriftungen auf den zur Verfügung stehenden Beschriftungsflächen als die handschriftliche Beschriftung. Neben Worten können auch Symbole, beispielsweise Piktogramme, für die Beschriftung eingesetzt werden. Insgesamt kann der Verteiler durch die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr übersichtlich gestaltet werden, wodurch sich zum einen die Sicherheit bei der Bedienung des Verteilers erhöht, zum andern aber auch ein ansprechender optischer Gesameindruck entsteht.

Ferner ermöglicht die fertig ausgedruckte Beschriftung vor Ort für den Beschrifter eine wesentlich einfachere Beschriftung des Verteilers, es müssen lediglich die vorgedruckten Beschriftungen an den vorgesehenen Stellen angebracht werden, beispielsweise mittels Ankleben. Die unbequeme handschriftliche Beschriftung mit ihren Fehlerquellen entfällt.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtungen lassen sich somit die eingangs beschriebenen Nachteile überwinden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht die einfache und übersichtliche Erzeugung und den anschließenden Druck einer Verteilerbeschriftung. Korrekturen in der Erzeugungsphase der Beschriftungen sind problemlos möglich.

Darüber hinaus ermöglicht die Vorrichtung eine einfache und übersichtliche Planung der Verteilerbestückung, auch bereits im Vorfeld der eigentlichen elektrischen Installation.

Auch ist die Vorrichtung flexibel aufgebaut, so dass mittels der Vorrichtung eine Beschriftung für jeden in der Praxis vorkommende Verteiler erzeugbar und druckbar ist.

Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass mittels der Verteilerauswahlmaske eine Verteilergröße anhand von im Programm und/oder einer Datei hinterlegten Standardgrößen und/oder durch Eingabe der Modulgerätereihenanzahl und der Verteilerbreite (beispielsweise durch Eingabe vorgegebener Teilungseinheiten) auswahlbar ist.

Mittels der Verteilerauswahlmaske kann ein leerer, noch nicht mit Modulgeräten bestückter Verteiler und/oder ein Musterverteiler mit einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Modulgerätebestückung auswählbar sein.

Auch können mittels der Verteilereinrichtungsmaske die Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Modulgeräte-Auswahlliste auswählbar sein.

Gemäß einer Variante ist die sich aus der Auswahl und Positionierung der Modulgeräte ergebende Verteilerbestückung in der Verteilereinrichtungsmaske visualisierbar, insbesondere als Grafik darstellbar.

In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass mittels der Verteilereinrichtungsmaske die den Modulgeräten zuzuordnenden Beschriftungen durch den Benutzer frei definierbar und/oder aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Beschriftungs-Auswahlliste auswählbar sind.

Des Weiteren können mittels der Verteilereinrichtungsmaske bereits bestimmten Positionen im Verteiler zugeordnete Modulgeräte an andere Positionen verschiebbar sein, insbesondere unter Beibehaltung der zugeordneten Beschriftung.

Auch kann mittels der Druckmaske ein Beschriftungslayout für die Layoutvorschau auswählbar sein, insbesondere ein Beschriftungslayout für ein oder mehrere Einzelmodulgeräte, für eine oder mehrere Blendleisten des Verteilers, für eine Verteilertür und/oder für ein Verteilerbild.

Gemäß einer bevorzugten Variante sind die zu druckenden Beschriftungen mittels des Programms an die Abmessungen der zu bedruckenden Modulgeräte und/oder Verteilerkomponenten (Blendleiste, Verteilertür) anpassbar.

Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, dass erzeugte Verteilerbestückungen und/oder Beschriftungen mittels des Computers speicherbar und erneut aufrufbar sind.

Nachfolgend werden verschiedene konkrete Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, die jeweils alleine oder in beliebiger Kombination in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen sein können.

Die Verteilerauswahlmaske bietet gemäß einem Ausführungsbeispiel die Möglichkeit, einen leeren Kleinverteiler oder Schaltschrank zur Bearbeitung auszuwählen, oder auch einen bereits bestückten Musterverteiler, oder einen bereits erarbeiteten, d.h. insbesondere zumindest teilweise mit Modulgeräten bestückten, und gespeicherten Verteiler.

Für leere Verteiler stehen übliche Verteilergrößen zur Auswahl. Zur Festlegung leerer Verteiler ist die Anzahl der Reihen und der Teilungseinheiten pro Reihe einzugeben. Musterverteiler geben praktische Hinweise, wie Kleinverteiler im Wohnungsbau installiert werden, sie können anhand von Wohnungsprojekten in verschiedene Kategorien aufgeteilt und entsprechend hinterlegt sein. Sie sind über einen hierzu eingerichteten Auswahlbereich der Verteilerauswahlmaske aufrufbar, ebenso in einer Datei gespeicherte, bereits vorbearbeitete Verteiler.

Gemäß einer vorteilhaften Variante ist die Verteilereinrichtungsmaske in zwei Bereiche gegliedert. Der erste Bereich zeigt eine Auflistung ausgewählter Modulgeräte in Tabellenform, der zweite Bereich zeigt eine Verteilervorschau in bildlicher (grafischer) Darstellung. Diese beiden Bereiche sind über das Programm miteinander verknüpft. Die Verteilervorschau des zweiten Bereichs wird automatisch an die Modulgeräteauswahl in der Tabelle des ersten Bereichs angepasst, und umgekehrt. Änderungen können durch den Benutzer somit sowohl in der Tabelle als auch in der bildlichen Verteilervorschau vorgenommen werden.

Die Modulgeräte-Tabelle im ersten Bereich gibt ferner Informationen über die vorgesehene Beschriftung der einzelnen Modulgeräte und/oder des Verteilers und/oder der Verteilertür und/oder von Verteilerblenden wieder. Die Tabelle ist unterteilt in Wahl- und Pflichtfelder, um sicherzustellen, dass zum einen alle zwingend erforderlichen Informationen eingegeben werden, zum anderen aber auch die Möglichkeit zur Eingabe von nicht zwingenden Zusatzinformationen besteht.

Es kann vorgesehen sein, dass die Breite der einzelnen Modulgeräte in Teilungseinheiten durch den Benutzer selbst eingegeben wird, die Breite kann aber auch fest als vorgegebener Wert eines Modulgeräts im Programm bzw. einer Datei hinterlegt sein. Hierbei können auch automatische Kontrollen und gegebenenfalls automatische Anpassungen durch das Programm vorgesehen sein, die beispielsweise verhindern sollen, dass nachfolgende Plätze ungewollt „überschrieben" werden. Auch soll dadurch die Übersichtlichkeit gewahrt werden. Dies kann beispielsweise durch Sicherheitsabfragen, Warnhinweise und Fehlermeldungen erfolgen.

Ferner kann in der Tabelle im ersten Bereich der Verteilereinrichtungsmaske der dem Gerätemodul zugeordnete Verbraucher in der elektrischen Hausinstallation (z.B. ein Stockwerk, ein Zimmer, eine bestimmte Steckdose oder ein bestimmtes Gerät) angegeben sein bzw. durch den Benutzer eingetragen werden, beispielsweise durch Auswahl aus einer vorgegebenen Zusammenstellung (Text und/oder Grafikelemente). Grafikelemente (Piktogramme) haben den Vorteil, dass Sie von einer Sprache unabhängig sind, d.h. entsprechende Beschriftungen am Verteiler sind auch von fremdsprachigen Benutzern oder Analphabeten problemlos zu verstehen. Es ist auch möglich, zur Beschriftung lediglich Zahlen bzw. Ziffern und/oder Buchstaben zu benutzen, die dann unmissverständlich entsprechend gekennzeichneten Verbrauchern, beispielsweise Steckdosen, im Haushalt zugeordnet werden können.

Die vorgenannte Tabelle kann des Weiteren eine Tabellenspalte umfassen, in der Schutz- und Nullleiter angegeben werden können.

Während der Erstellung der Modulgeräte-Tabelle durch den Benutzer und auch nachträglich nach Aufrufen einer gespeicherten Tabelle können Eingaben gelöscht, geändert und/oder ergänzt werden. Auch können die einzelnen Modulgeräte durch Funktionen „Heranziehen" und „Wegschieben" zwischen den einzelnen Positionen bewegt bzw. verschoben werden. Das Programm sorgt hierbei durch Sicherheitsabfragen und Warnhinweise dafür, dass kein Modulgerät unbeabsichtigt überschrieben oder gelöscht wird.

Durch grafische Hervorhebung, beispielsweise farbliche Markierung, kann der Benutzer in der Verteilervorschau des zweiten Bereichs jederzeit verfolgen, welche Position bzw. welches Modulgeräte er gerade bearbeitet.

Die vorgesehene und zu druckende Beschriftung kann der Benutzer seinen Wünschen und Vorstellungen anpassen, die Beschriftungen können beispielsweise in Ihrer Ausrichtung, Schriftart, Größe und/oder Farbe verändert werden. Auch kann es dem Benutzer ermöglicht sein, vorzugeben, in welcher Reihenfolge die Informationen aus der vorgenannten Modulgeräte-Tabelle in die Beschriftung übernommen und ausgedruckt werden.

Nach Einrichtung des Verteilers mittels der Verteilereinrichtungsmaske kann die auszudruckende Beschriftung in der Druckmaske, und zwar über die Layoutvorschau, für den Ausdruck begutachtet und/oder bearbeitet werden. Hierbei kann auch eine Anpassung an den jeweiligen Zielbeschriftungsgegenstand, beispielweise ein einzelnes Modulgerät (Beschriftung wird direkt am Modulgerät angebracht), eine Blendleiste (Beschriftung mittels eines Beschriftungsstreifens, üblicherweise ein Streifen zur Beschriftung bzw. Kennzeichnung mehrerer Modulgeräte, typischerweise mit einer Länge von 12 Teilungseinheiten), und/oder eine Verteilertür (Beschriftung in Listenform, mit Zuordnung von Positionen (Steckplätzen) im Verteiler zu Verbrauchern bzw. Geräten in der Hausinstallation) erfolgen.

Es kann auch vorgesehen sein, das Verteilerbild als Grafik oder als fotorealistisches Bild auszudrucken. Dies lässt sich nutzen für Projektbesprechungen, zur Projektdokumentation und bei der Anbringung der Beschriftung am Verteiler.

Zwischen Verteilerauswahlmaske, Verteilereinrichtungsmaske und Druckmaske kann während der Bearbeitung durch den Benutzer vor- und zurück- bzw. hin- und hergeschaltet werden.

Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen

1 eine Verteilerauswahlmaske, dargestellt auf einer Anzeige eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,

2 eine Verteilereinrichtungsmaske, dargestellt auf einer Anzeige eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,

3 eine Druckmaske, dargestellt auf einer Anzeige eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, und

4 als Ausschnittsdarstellung aus 3 einen Beschriftungsnavigator.

1 zeigt eine Verteilerauswahlmaske 1, mittels der ein zu beschriftender Verteiler durch den Benutzer über eine Eingabeeinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung definierbar oder auswählbar ist.

2 zeigt eine Verteilereinrichtungsmaske 2, mittels der Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung auswählbar und bestimmten Positionen im Verteiler zuordenbar sind, und mittels der den ausgewählten Modulgeräten durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung Beschriftungen zuordenbar sind.

3 zeigt eine Druckmaske 3, mittels der eine Layoutvorschau der zu druckenden Beschriftung oder Beschriftungen auf der Anzeige darstellbar und mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer veränderbar ist.

Verteilerauswahlmaske 1, Verteilereinrichtungsmaske 2 und Druckmaske 3 sind miteinander über ein Programm, dass auf einem Computer der erfindungsgemäßen Vorrichtung abläuft, miteinander verknüpft. Zu erkennen ist in 1 bis 3 eine einheitliche Navigationsleiste 10, in der durch grafische Hervorhebung angegebene ist, auf welcher Maske 1, 2, 3 der Benutzer gerade arbeitet.

In vier Verteilerfeldern 11 auf der Verteilerauswahlmaske 11 stehen die gebräuchlichsten Verteilergrößen zur direkten Auswahl zur Verfügung, jeweils verdeutlicht durch eine grafische Darstellung 14, die die Reihenanzahl erkennen lässt. Am unteren Ende jedes Verteilerfeldes 11 ist über ein Leerverteilerfeld 12 und ein Musterverteilerfeld 13 auswählbar, ob ein leerer Verteiler bestückt oder ein Musterverteiler aufgerufen und gegebenenfalls verändert werden soll.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Benutzer einen Verteiler individuell vorgibt. Hierzu steht in der Verteilerauswahlmaske 1 das Schaltschrank-Feld 15 zur Verfügung, an dessen unterem Ende in ein Reihenanzahl-Feld 16 die Reihenanzahl und in ein Teilungseinheiten-Feld 17 die Breite in Teilungseinheiten einzutragen ist.

Ferner ist auf der Verteilerauswahlmaske 1 ein Dateifeld 18 vorgesehen, über das sich gespeicherte Verteilerdateien, d.h. bereits frühere erstelle Verteilerkonfigurationen, aufrufen lassen.

Die Verteilereinrichtungsmaske 2 zeigt einen ersten Bereich 21, eine Modulgerätetabelle, und einen zweiten Bereich 29, eine grafische, gegebenenfalls sogar fotorealistische Verteilervorschau. Die Modulgerätetabelle 21 weist mehrere Spalten auf, eine erste Spalte 22 zur Positionsangabe („Platz" in 2) im Verteiler, eine zweite Spalte 23 zur Modulgerätangabe („Gerät" in 2), eine dritte Spalte 24 zur Breitenangabe, beispielsweise in Teilungseinheiten („TE" in 2), eine vierte Spalte 25 zur Verbraucherangabe („Verbraucher" in 2), in der ein dem jeweiligen Modulgerät zugeordneter Verbraucher der elektrischen Hausinstallation anzugeben ist, eine fünfte Spalte 26 zur Angabe eines Kurztextes („Kurztext" in 2), eine sechste Spalte 27 zur Angabe eines Langtextes („Langtext" in 2) und eine siebte Spalte 28 zur Angabe von Schutz- oder Nullleiter („PE/N" in 2). Bei erster Spalte 22 bis vierter Spalte 25 handelt es sich üblicherweise um Pflichtfelder, die auszufüllen sind, bei fünfter Spalte 26 bis siebter Spalte 28 um Wahlfelder, die zu Informationszwecken und/oder zu Beschriftzugszwecken ausfüllbar sind, diese Angaben sind jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die in der Modulgeräte-Tabelle 21 durch den Benutzer bearbeitete Reihe und/oder das bearbeitete Modulgerät wird in der Verteilervorschau 29 durch grafische, insbesondere farbige Hervorhebung gekennzeichnet. Wählt der Benutzer umgekehrt in der Verteilervorschau 29 ein Modulgerät direkt an, so wird dieses Modulgerät automatisch in der Modulgeräte-Tabelle 21 zur Bearbeitung ausgewählt.

Die Verteilereinrichtungsmaske 2 weist ferner ein Löschfeld 30 zum Löschen von Modulgeräten im Verteiler, ein Heranzieh-Feld 31 und ein Wegschieb-Feld 32 zum Verschieben von Modulgeräten und ein Speicherfeld 33 zum Speichern der ausgefüllten Modulgeräte-Tabelle 21 auf.

Die Druckmaske 3 zeigt vier Bereiche, einen Beschriftungsnavigator 35, der untenstehend anhand von 4 näher beschrieben wird, einen Layoutnavigator 36, der verschiedene Layouts zur Auswahl durch den Benutzer bereitstellt, einen Formatnavigator 37, der eine Einstellung bzw. Bearbeitung der Schrift- und der Liniendarstellung durch den Benutzer ermöglicht, und eine Layoutvorschau 38 zur Darstellung des zu druckenden Beschriftungslayouts. Nach Fertigstellung der Bearbeitung kann die erzeugte Beschriftung durch anklicken eines Druckfeldes 34 über eine Druckeinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgedruckt werden.

4 zeigt den Beschriftungsnavigator 35 aus 3 vergrößert. Der Beschriftungsnavigator 35 zeigt den Verteiler 40 in einer dreidimensionalen (räumlichen) Darstellung. Neben dem Verteiler 40 sind mehrere Auswahlfelder 41, 42, 43, 44 angeordnet. Durch Anwählen eines der Auswahlfeldern 41, 42, 43, 44 wird im dargestellten Verteiler 40 das jeweilige Beschriftungslayout symbolisch grafisch, insbesondere farbig, hervorgehoben. Das Auswahlfeld Einzelgerät 41 markiert eine einzelne Position (Schaltplatz) im dargestellten Verteiler 40, das dazugehörige Beschriftungslayout sieht einzelne Beschriftungen für die einzelnen Modulgeräte, die im Verteiler angeordnet sind, vor, d.h. die Beschriftung ist jeweils direkt auf dem Modulgerät anzubringen. Das Auswahlfeld Blendleiste 42 markiert eine im Verteiler 40 mittig angeordnete Blendleiste, das dazugehörige Beschriftungslayout sieht einen Beschriftungsstreifen für die Blendleiste vor, d.h. die Beschriftung ist auf der Blendleiste anzubringen. Typischerweise hat dieser Beschriftungsstreifen eine Länge von 12 Teilungseinheiten. Auf diesem Beschriftungsstreifen sind üblicherweise die Informationen zu den Modulgeräte einer Verteilerreihe angegeben. Das Auswahlfeld Verteilertür 43 markiert die Innenseite der Tür des dargestellten Verteilers 40, das dazugehörige Beschriftungslayout sieht eine Listendarstellung aller im Verteiler vorgesehenen bzw. angeordneten Modulgeräte mit dazugehörigen Informationen, insbesondere über zugeordnete Verbraucher in der elektrischen Hausinstallation, vor, die an der Verteilertür, üblicherweise an deren Innenseite, anzubringen ist. Das Auswahlfeld Verteilerbild 44 markiert im dargestellten Verteiler 40 die Stirnseite des Verteilerkastens, das dazugehörige Beschriftungslayout sieht eine grafische, insbesondere fotorealistische Darstellung des Verteilers mit angeordneten Gerätemodulen, d.h. der Verteileranordnung, vor. Der Ausdruck zeigt entsprechend die grafische, insbesondere fotorealistische Darstellung der Verteileranordnung.

1
Verteilerauswahlmaske
2
Verteilereinrichtungsmaske
3
Druckmaske
10
Navigationsleiste
11
Verteilerfelder
12
Leerverteilerfeld
13
Musterverteilerfeld
14
grafische Darstellung
15
Schaltschrank-Feld
16
Reihenanzahl-Feld
17
Teilungseinheiten-Feld
18
Dateifeld
21
Erster Bereich, Modulgerätetabelle
22
erste Spalte zur Positionsangabe
23
zweite Spalte zur Modulgeräteangabe
24
dritte Spalte zur Breitenangabe
25
vierte Spalte zur Verbraucherangabe
26
fünfte Spalte zur Kurztextangabe
27
sechste Spalte zur Langtextangabe
28
siebte Spalte zur Angabe Schutz-/Nullleiter
29
zweiter Bereich, Verteilervorschau
30
Löschfeld
31
Heranzieh-Feld
32
Wegschieb-Feld
33
Speicherfeld
34
Druckfeld
35
Beschriftungsnavigator
36
Layoutnavigator
37
Formatnavigator
38
Layoutvorschau
40
Verteiler
41
Auswahlfeld Einzelgerät
42
Auswahlfeld Blendleiste
43
Auswahlfeld Verteilertür
44
Auswahlfeld Verteilerbild


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Erzeugung und zum Druck von Beschriftungen für einen Verteiler, insbesondere Kleinverteiler, einer elektrischen Hausinstallation, umfassend

einen Computer zum Ausführen mindestens eines Programms, mindestens eine Anzeige,

mindestens eine Eingabevorrichtung für einen Benutzer, und mindestens eine Druckeinrichtung,

wobei das auf dem Computer ausgeführte Programm ausgebildet und eingerichtet ist

zur Darstellung einer Verteilerauswahlmaske (1) auf der Anzeige, mittels der ein zu beschriftender Verteiler durch den Benutzer über die Eingabeeinrichtung definierbar oder auswählbar ist,

zur Darstellung einer Verteilereinrichtungsmaske (2), mittels der Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung auswählbar und bestimmten Positionen im Verteiler zuordenbar sind, und mittels der den ausgewählten Modulgeräten durch den Benutzer mittels der Eingabeeinrichtung Beschriftungen zuordenbar sind, und

zur Darstellung einer Druckmaske (3), mittels der eine Layoutvorschau (38) der zu druckenden Beschriftung oder Beschriftungen auf der Anzeige darstellbar und mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer veränderbar ist,

wobei die Beschriftung oder die Beschriftungen durch Eingabe eines Druckbefehls mittels der Eingabeeinrichtung durch den Benutzer in der Druckeinrichtung ausdruckbar ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Verteilerauswahlmaske (1) eine Verteilergröße anhand von im Programm und/oder einer Datei hinterlegten Standardgrößen und/oder durch Eingabe der Modulgerätereihenanzahl und der Verteilerbreite auswählbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Verteilerauswahlmaske (1) ein leerer, noch nicht mit Modulgeräten bestückter Verteiler und/oder ein Musterverteiler mit einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Modulgerätebestückung auswählbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Verteilereinrichtungsmaske (2) die Modulgeräte zur Bestückung des Verteilers aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Modulgeräte-Auswahlliste auswählbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sich aus der Auswahl und Positionierung der Modulgeräte ergebende Verteilerbestückung in der Verteilereinrichtungsmaske (2) visualisierbar ist, insbesondere als Grafik darstellbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Verteilereinrichtungsmaske (2) die den Modulgeräten zuzuordnenden Beschriftungen durch den Benutzer frei definierbar und/oder aus einer im Programm oder einer Datei hinterlegten Beschriftungs-Auswahlliste auswählbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Verteilereinrichtungsmaske (2) bereits bestimmten Positionen im Verteiler zugeordnete Modulgeräte an andere Positionen verschiebbar sind, insbesondere unter Beibehaltung der zugeordneten Beschriftung. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Druckmaske (3) ein Beschriftungslayout für die Layoutvorschau auswählbar ist, insbesondere ein Beschriftungslayout für ein oder mehrere Einzelmodulgeräte, für eine oder mehrere Blendleisten des Verteilers, für eine Verteilertür und/oder für ein Verteilerbild. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zu druckenden Beschriftungen mittels des Programms an die Abmessungen der zu bedruckenden Modulgeräte und/oder Verteilerkomponenten anpassbar sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass erzeugte Verteilerbestückungen und/oder Beschriftungen mittels des Computers speicherbar und erneut aufrufbar sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com