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Dokumentenidentifikation DE602005000884T2 17.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001552952
Titel Warmeempfindliches reversibles Aufzeichnungsmedium, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Bildverarbeitung
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Arai, Satoshi, Tokyo 143-8555, JP;
Kutami, Atsushi, Tokyo 143-8555, JP;
Sakurai, Hideo, Tokyo 143-8555, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 602005000884
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.01.2005
EP-Aktenzeichen 050002781
EP-Offenlegungsdatum 13.07.2005
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.2008
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/40(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium, welches nicht nur eine hervorragende Eigenschaft derart besitzt, dass die elektrostatische Ladung auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium verhindert werden kann und das durch wiederholtes Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums zum Drucken und Löschen verursachte Kräuseln auch verhindert werden kann, sondern auch eine hervorragende Transportierbarkeit, die durch Wiederholen der Verwendung des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums und dessen Verwendungsbedingungen nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, und sie betrifft auch ein thermoreversibles Aufzeichnungsetikett, ein thermoreversibles Aufzeichnungselement, eine Bildverarbeitungsvorrichtung und ein Verfahren, welche jeweils das thermoreversible Aufzeichnungsmedium verwenden.

Beschreibung des verwandten Standes der Technik

In den letzten Jahren zieht ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium (auf das hierin nachfolgend manchmal als „reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium" oder „Aufzeichnungsmedium" Bezug genommen wird), auf welchem ein zeitweiliges Bild erzeugt werden kann und das erzeugte Bild auch gelöscht werden kann, wenn das Bild nicht mehr notwendig ist, viel Aufmerksamkeit auf sich. Als ein repräsentatives Beispiel von solchen Aufzeichnungsmedien ist ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gut bekannt, das durch Dispergieren in einer Harzzusammensetzung von einem Farbentwickler, wie einer organischen Phosphorverbindung, aliphatischen Carbonsäureverbindung und Phenolverbindung, welche eine langkettige aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe enthalten, und von einem farbgebenden Mittel, wie einem Leukofarbstoff, hergestellt wird (siehe japanische offengelegte Patentanmeldung (JP-A) Nr. 5-124360 und 6-210954).

Viele dieser thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien umfassen PET-Folie mit einer magnetischen Aufzeichnungsschicht als einen Träger und werden kommerziell als ein Material für hauptsächlich eine Punktekarte verwendet. Andererseits werden viele Verfahren zum Herstellen eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums vorgeschlagen, in denen das thermoreversibles Aufzeichnungsmedium durch Laminieren einer mehrschichtigen Einheit, in welcher eine thermoreversible Aufzeichnungsschicht auf einer Oberfläche eines dünnen Trägers angeordnet ist und eine Klebschicht auf der anderen Seite des Trägers angeordnet ist, auf unterschiedlichen Arten von Substraten durch Aufbringen von Wärme oder Druck hergestellt wird. Eine mehrschichtige Einheit umfasst eine thermoreversible Aufzeichnungsschicht, einen dünnen Träger und eine Klebschicht, wobei eine thermoreversible Aufzeichnungsschicht auf einer Oberfläche des Trägers angeordnet ist und die Klebschicht auf einer anderen, umgekehrten Oberfläche des Trägers angeordnet ist (siehe JP-A Nr. 2000-94866, 2000-251042, 2001-63228 und 2002-103654).

In diesen vorgeschlagenen Beispielen beinhalteten jedoch Beispiele der vorstehend vermerkten Substrate Substrate für optische Speicher, IC's vom Kontakttyp, IC's von Nicht-Kontakttyp und für magnetische Aufzeichnung, und weil diese Substrate zumeist sehr dick waren, war die Größe von Karten, die unter Verwendung dieser Substrate hergestellt wurden, beschränkt und der Anwendungszweck von diesen Karten war auch sehr beschränkt. Mit anderen Worten waren diese Karten für eine Eingangs/Ausgangs-Karte, Aufkleber für Behälter von gefrorenen Gütern, industriellen Produkten und unterschiedlichen Medikamenten, und breite Bildschirme, die unterschiedliche Informationen zur Steuerung von Vorgängen des Vertriebs und der Herstellung von Produkten anzeigen, nicht geeignet.

Daher ist es für die vorstehend vermerkten Anwendungszwecke notwendig, ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium zu verwenden, das eine Größe von „Blattformat" hat, welches größer als das Kartenformat ist. Hier bedeutet „Blattformat" eine Größe, die größer als das Kartenformat (54 mm × 85 mm) ist.

Wenn das vorstehend vermerkte thermoreversible Aufzeichnungsmedium als ein Blatt verwendet wird, wird die Größe des Aufzeichnungsmediums größer als die Größe einer Punktkarte oder einer aus einem dicken Substrat hergestellten Karte. Demgemäß wird das Aufzeichnungsmedium durch den Kontakt des Aufzeichnungsmediums mit einem anderen Aufzeichnungsmedium oder mit einer Transportwalze des Druckers leicht elektrostatisch aufgeladen, wenn ein solches thermoreversibles Aufzeichnungsmedium durch den Drucker transportiert wird, und die auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium angesammelte statische Ladung wird größer, weil eine größere Kontaktfläche des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums mit einem anderen thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium oder mit einer Transportwalze des Druckers gegeben ist. Als ein Ergebnis hängen die thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien aneinander und das thermoreversible Aufzeichnungsmedium kann schwierig durch den Drucker zu transportieren sein. Andererseits wirft ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium mit einer großen Größe das Problem auf, dass auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium Kräuselung verursacht wird, weil das thermoreversible Aufzeichnungsmedium durch Wiederholung des Druckens und Löschens durch Erwärmen schrumpft, und eine große Kräuselung einen Transportfehler des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums verursachen kann.

Es wird über ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium berichtet, in welchem dessen antistatische Wirkung verbessert ist, um das vorstehend vermerkte Problem zu lösen. Zum Beispiel wird in JP-A Nr. 11-254822 ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium mit einem Oberflächen-Widerstand von 1 × 1013 Ohm/Quadrat oder weniger (gemessen bei 20°C und bei einer relativen Feuchtigkeit von 65%) und einem statischen Reibungskoeffizienten der Oberfläche von 0,65 oder weniger vorgeschlagen. Jedoch hat in diesem Vorschlag, bei niedriger Feuchtigkeit gemessen, das thermoreversible Aufzeichnungsmedium einen niedrigeren Oberflächen-Widerstand und insbesondere im Hinblick auf ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium mit einem Oberflächen-Widerstand von 1 × 1011 Ohm/Quadrat oder weniger wird der Nachteil verursacht, dass weil die statische Aufladung bei niedriger Feuchtigkeit nicht in befriedigender Weise von dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium entfernt werden kann und das thermoreversible Aufzeichnungsmedium durch Wiederholung des Druckens und Löschens bei niedriger Feuchtigkeit aufgeladen wird, thermoreversible Aufzeichnungsmedien in dem Drucker zusammen hängen und dann ein Transportfehler des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums verursacht wird. Es wird auch das Problem aufgeworfen dass die Kräuselung des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums durch Wiederholung der Verwendung des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums größer wird und dies ebenfalls einen Transportfehler des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums verursacht.

In JP-A Nr. 10-250239 wird ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium vorgeschlagen, das leitfähige Teilchen mit einem kürzesten Durchmesser von 1 &mgr;m oder weniger umfasst. In diesem Vorschlag haftet eine geringere Menge von Staub an dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium, jedoch wird eine Beschreibung bezüglich der Oberflächenform des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums weder vorgeschlagen noch offenbart, und wenn thermoreversible Aufzeichnungsmedien mit einer in diesem Vorschlag erwähnten Oberfläche in dem Drucker gestapelt werden, können sie nur schwierig durch eine Papierzufuhrwalze in dem Drucker transportiert werden. Als ein Ergebnis können Blätter von thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien nicht zu einem einzelnen Blatt getrennt werden, und dann wird die Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in dem Drucker beeinträchtigt. Überdies stellt das vorgeschlagene thermoreversible Aufzeichnungsmedium das Problem, dass während der Wiederholung des Bedruckens und Löschens des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums durch die Erwärmung zum Drucken und Löschen die Kräuselung verursacht wird und die Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in dem Drucker beeinträchtigt wird.

Ferner wird in JP-A Nr. 11-91243 ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium vorgeschlagen, umfassend mindestens eine Schicht, die Teilchen eines leitfähigen Metalloxid-Halbleiters enthält, wobei das Teilchen ein mit Zinnoxid beschichtetes leitfähiges Pigment ist. Es ist jedoch das Gleiche wie in der vorstehend erwähnten JP-A Nr. 10-250239, dass nämlich in dem Vorschlag keine Beschreibung im Hinblick auf eine Oberflächenform des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums vorhanden ist, und wenn thermoreversible Aufzeichnungsmedien mit einer Oberfläche, welche in dem Vorschlag erwähnt wird, in dem Drucker gestapelt werden, sie durch eine Papierzufuhrwalze in dem Drucker nur schwierig transportiert werden können. Als ein Ergebnis können Blätter von thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien nicht zu einem einzelnen Blatt getrennt werden, und dann wird die Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in dem Drucker beeinträchtigt. Überdies stellt das vorgeschlagene thermoreversible Aufzeichnungsmedium das Problem, dass während der Wiederholung des Bedruckens und Löschens des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums durch die Erwärmung zum Drucken und Löschen die Kräuselung verursacht wird und die Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in dem Drucker beeinträchtigt wird.

Auf anderen Gebieten wird als ein Verfahren, dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium eine antistatische Funktion zu verleihen, zum Beispiel ein Wärmeübertragungs-Empfängerblatt, umfassend einen leitfähigen nadelartigen Kristall, vorgeschlagen (siehe JP-A Nr. 11-78255). Wenn jedoch das Verfahren von diesem Vorschlag auf das thermoreversible Aufzeichnungsmedium angewendet wird, kann eine zufrieden stellende antistatische Funktion des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums nicht erhalten werden, und es wird kein Beispiel dafür berichtet, eine antistatische Schicht auf der äußersten Oberfläche des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums zu erzeugen. In diesem Fall ist die Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums ebenfalls nicht zufrieden stellend. Überdies wird in diesem Vorschlag während der Wiederholung des Druckens und Löschens der Nachteil verursacht, dass thermoreversible Aufzeichnungsmedien aneinander kleben und Mehrfachzufuhr der Aufzeichnungsmedien verursacht wird. Ferner kann in diesem Vorschlag das Kräuseln des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums nicht in zufrieden stellender Weise verhindert werden, und während der Wiederholung des Druckens und Löschens wird das Kräuseln größer. Als ein Ergebnis stellt sich das Problem, dass ein Transportfehler verursacht wird.

Um das Kräuseln zu verhindern, wird ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium vorgeschlagen, das eine Schutzschicht (die Oberfläche) und eine Rückschicht (die umgekehrte Oberfläche) (die beiden Schichten sind aus einem UV-härtbaren Harz hergestellt) umfasst, wobei der kinetische Reibungskoeffizient zwischen der Schutzschicht und der Rückschicht 0,3 oder mehr beträgt und der kinetische Reibungskoeffizient zwischen zwei Schutzschichten 0,3 oder weniger beträgt. (siehe JP-A Nr. 8-187941). Durch diesen Vorschlag kann das Kräuseln auf wirksame Weise verhindert werden; jedoch wird das thermoreversible Aufzeichnungsmedium dieses Vorschlags während der Wiederholung des Druckens und Löschens aufgeladen und thermoreversible Aufzeichnungsmedien hängen aneinander, was einen Transportfehler zur Folge hat. Ferner werden während der Wiederholung des Druckens und Löschens von einem Thermokopf Wärme und Druck auf das thermoreversible Aufzeichnungsmedium aufgebracht und Wärme wird von einer Löscheinheit aufgebracht; demgemäß wird die Oberflächeneigenschaft des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums so verändert, dass ein Transportfehler davon hervorgerufen werden kann. Wenn überdies thermoreversible Aufzeichnungsmedien in den Drucker in einer solchen falschen Einsetzreihenfolge eingesetzt werden, dass die umgekehrte Seite von einem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium der umgekehrten Seite von einem anderen thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium zugewandt ist, unterscheidet sich der kinetische Reibungskoeffizient zwischen der Oberfläche und einer anderen Oberfläche von dem kinetischen Reibungskoeffizienten zwischen einer umgekehrten Seite und einer anderen umgekehrten Seite, und als ein Ergebnis wird der Nachteil verursacht, das ein Mangel in der Transportierbarkeit des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums hervorgerufen werden kann.

Wie vorstehend angemerkt wurde, gibt es jeweils ein Verfahren zum Verhindern der elektrostatischen Aufladung und ein Verfahren zum Verhindern des Kräuselns; ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium jedoch, welches nicht nur eine hervorragende Eigenschaft derart besitzt, dass sowohl die elektrostatische Aufladung wie auch die Kräuselung verhindert werden können, sondern auch eine hervorragende Transportierbarkeit, welche durch Wiederholung der Verwendung des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums und von dessen Verwendungsbedingungen nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, und eine darauf bezogene Technik sind noch nicht erreicht worden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium bereitzustellen, welches nicht nur eine hervorragende Eigenschaft derart besitzt, dass die elektrostatische Aufladung auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium verhindert werden kann und die durch Wiederholung der Erwärmung zum Drucken und Löschen des Aufzeichnungsmediums verursachte Kräuselung des Aufzeichnungsmediums ebenfalls verhindert werden kann, sondern auch eine hervorragende Transportierbarkeit, welche durch Wiederholung der Verwendung des Aufzeichnungsmediums und durch die Verwendungsbedingungen davon nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, und ein thermoreversibles Aufzeichnungsetikett, ein thermoreversibles Aufzeichnungselement, eine Bildverarbeitungsvorrichtung und ein Verfahren, welche jeweils das thermoreversible Aufzeichnungsmedium verwenden.

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen Träger, eine auf dem Träger angeordnete wärmeempfindliche Schicht, welche abhängig von der Temperatur reversibel die Farbe ändert, eine auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnete Schutzschicht, und eine auf der Oberfläche des Trägers angeordnete Rückschicht, welche gegenüber derjenigen Oberfläche des Trägers liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist. In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst die Rückschicht mindestens einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff, so dass die durch die Reibung des Aufzeichnungsmediums mit entweder einer Transportwalze oder einem anderen Aufzeichnungsmedium während des Transports des Aufzeichnungsmediums erzeugte elektrostatische Ladung von dem Aufzeichnungsmedium entladen werden kann, ohne auf dem Aufzeichnungsmedium zu verbleiben. Als ein Ergebnis können die Aufzeichnungsmedien daran gehindert werden, aneinander zu hängen, und das Aufzeichnungsmedium kann die Wirkung aufweisen, keinen Staub anzunehmen, welcher ein mangelhaftes Drucken bei dem Drucken und Löschen nach sich ziehen kann. Da überdies die Rückschicht einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff umfasst, verfilzen sich nicht nur die nadelartigen leitfähigen Füllstoffe miteinander, sodass die durch die Erwärmung während der Wiederholung des Druckens und Löschens verursachte Kräuselung verhindert werden kann, sondern es können auch viele Kantenteile von Füllstoffen auf dem Oberflächengebiet des Aufzeichnungsmediums vorhanden sein und die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums ist uneben, so dass die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums deutlich verbessert werden kann.

Das thermoreversible Aufzeichnungsetikett gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Klebschicht oder eine Verleimungsschicht, die auf einer Oberfläche des Trägers gegenüber einer anderen Oberfläche des Trägers angeordnet ist, auf welcher die Bilderzeugungsschicht des Aufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet ist.

In dem Aufzeichnungsetikett können die elektrostatische Aufladung und die Kräuselung des Aufzeichnungsetiketts verhindert werden und die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsetikett kann deutlich verbessert werden, weil die Rückschicht des vorstehend vermerkten thermoreversiblen Aufzeichnungsmediumteils mindestens einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff umfasst, so dass Bilder mit überlegener Sichtbarkeit erzeugt werden können. Überdies kann wegen der Klebschicht oder Verleimungsschicht das Aufzeichnungsetikett in weitem Umfang beispielsweise auf ein dickeres Substrat, wie eine aus Polyvinylchlorid erzeugte Karte mit einem Magnetstreifen, auf das die direkte Aufbringung der wärmeempfindlichen Schicht schwierig ist, einen Behälter eines Blattformates größer als Kartenformat, einen Aufkleber und einen breiten Schirm aufgebracht werden.

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium umfasst einen Informationsspeicherteil und einen reversiblen Anzeigeteil, der reversible Anzeigeteil umfasst das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung. In dem Aufzeichnungselement umfasst die Rückschicht in dem reversiblen Anzeigeteil mindestens einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff, dadurch können die elektrostatische Aufladung und das Kräuseln verhindert werden und die Transportierbarkeit des Aufzeichnungselementes kann bedeutend verbessert werden, so dass ein gewünschtes Bild mit einem gewünschten Zeitablauf erzeugt und gelöscht werden kann. Daher können Bilder mit einem überlegenen Kontrast, einer überlegenen Sichtbarkeit und dergleichen erzeugt werden.

In dem Informationsspeicherteil werden andererseits wahlweise verschiedene Informationen wie Buchstaben, Bilder, Musik und Abbildungen in der entsprechenden Weise mit den Aufzeichnungsmitteln einer magnetischen wärmeempfindlichen Schicht, eines Magnetstreifens, IC-Speichers, optischen Speichers, Hologramms, einer RF-ID-Kennzeichenkarte, Scheibe, Diskette und Bandkassette aufgezeichnet und gelöscht.

Die Bildverarbeitungsvorrichtung umfasst mindestens eines aus einer Bilderzeugungseinheit und einer Bildlöscheinheit, wobei Bilder auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt werden.

In der Bilderzeugungsvorrichtung erzeugt die Bilderzeugungseinheit Bilder auf dem Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung durch Erwärmen des Aufzeichnungsmediums. Andererseits löscht die Bildlöscheinheit Bilder auf dem Aufzeichnungsmedium gemäß der der vorliegenden Erfindung durch Erwärmen des Aufzeichnungsmediums.

Die Bildverarbeitungsvorrichtung umfasst als das Aufzeichnungsmedium das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung, mit welchem die elektrostatische Aufladung und das Kräuseln des Aufzeichnungsmediums verhindert werden können und die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums bedeutend verbessert werden kann, wodurch das Kräuseln des Aufzeichnungsmediums während der Wiederholung des Druckens und Löschens verhindert werden kann, so dass ein Transportfehler, wie Mehrfacheinzug und Papierstau, verhindert werden kann.

Das Bildverarbeitungsverfahren kann Bilderzeugung und/oder Bildlöschung durch Erwärmen des Aufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung erreichen. In dem Bildverarbeitungsverfahren werden Bilder auf dem Aufzeichnungsmedium durch Erwärmen des Aufzeichnungsmediums erzeugt. Andererseits werden auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugte Bilder durch Erwärmen des Aufzeichnungsmediums gelöscht. Die Bildverarbeitungsvorrichtung umfasst als das Aufzeichnungsmedium das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung, mit welchem die elektrostatische Aufladung und das Kräuseln des Aufzeichnungsmediums verhindert werden können und die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums bedeutend verbessert werden kann, wodurch das Kräuseln des Aufzeichnungsmediums während der Wiederholung des Druckens und Löschens verhindert werden kann, so dass ein Transportfehler, wie Mehrfacheinzug und Papierstau, verhindert werden kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt schematisch die Farbentwicklungs-Farbverminderungs-Eigenschaft (die Phänomene von Entwicklung und Löschung) in einem Beispiel des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt schematisch ein Beispiel von einem RFID-Bezeichnungsschild.

3 zeigt schematisch eine Konfiguration, in welcher ein RFID-Bezeichnungsschild an der Rückseite eines Beispiels von dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium befestigt ist.

4A und 4B veranschaulichen beispielhaft in schematischer Weise ein kommerzielles wiederbeschreibbares Blatt (thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung).

5 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise, wie das kommerzielle wiederbeschreibbare Blatt (thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung) zu verwenden ist.

6 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Ausführungsform, in welcher ein Aufzeichnungsmedium und eine Substratfolie in einem Thermokompressionsvorgang verbunden werden.

7 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine andere Ausführungsform, in welcher ein Aufzeichnungsmedium und eine Substratfolie in einem Thermokompressionsvorgang verbunden werden.

8 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Konfiguration, in welcher ein Aufzeichnungsetikett auf eine MD-Diskette laminiert ist.

9 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Konfiguration, in welcher ein Aufzeichnungsetikett auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) laminiert ist.

10 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Konfiguration in einem Querschnitt, in welcher ein Aufzeichnungsetikett auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) laminiert ist.

11 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Konfiguration, in welcher ein Aufzeichnungsetikett auf eine Videokassette laminiert ist.

12 veranschaulicht beispielhaft einen Schichtaufbau von einem Aufzeichnungsetikett in einem schematischen Querschnitt.

13 veranschaulicht beispielhaft einen anderen Schichtaufbau von einem Aufzeichnungsetikett in einem schematischen Querschnitt.

14A veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise die Vorderseite von einem Aufzeichnungsmedium, in welchem das Aufzeichnungsmedium zu einer Kartenform ausgeformt ist. 14B zeigt in schematischer Weise die Rückseite von 14A.

15A veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise ein anderes Aufzeichnungsmedium, in welchem das Aufzeichnungsmedium zu einer anderen Kartenform ausgeformt ist. 15B zeigt in schematischer Weise einen IC-Chip, der in den Vertiefungsteil zum Einbetten des IC-Chips einzubetten ist.

16A veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise ein Bestandteil-Blockdiagramm von einem integrierten Schaltkreis. 16B zeigt in schematischer Weise, dass das RAM eine Vielzahl von Speichergebieten umfasst.

17 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine für ein Bildverarbeitungsverfahren verwendete Bildverarbeitungsvorrichtung.

18 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine andere für ein Bildverarbeitungsverfahren verwendete Bildverarbeitungsvorrichtung.

19 veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise noch eine andere für ein Bildverarbeitungsverfahren verwendete Bildverarbeitungsvorrichtung.

20A veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Bildverarbeitungsvorrichtung, in welcher die Bildlöschung mit einem keramischen Heizelement durchgeführt wird, beziehungsweise die Bilderzeugung mit einem Thermokopf durchgeführt wird. 20B veranschaulicht beispielhaft in schematischer Weise eine Bildverarbeitungsvorrichtung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN (Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium)

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst mindestens einen Träger, eine Rückschicht, eine Schutzschicht, eine wärmeempfindliche Schicht und gegebenenfalls die anderen Schichten.

<Träger>

Der Träger ist was die Form, die Konfiguration und die Größe anbelangt nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele der Form beinhalten eine Platte und Beispiele der Konfiguration beinhalten eine Einzelschicht und eine laminierte Schicht. Die Größe kann je nach der Größe des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in geeigneter Weise ausgewählt werden.

Die Materialien des Trägers werden summarisch in anorganische Materialien und organische Materialien eingeteilt. Beispiele von dem anorganischen Material beinhalten Glas, Quarz, Silicium, Siliciumoxid, Aluminiumoxid, SiO2 und Metall. Beispiele von dem organischen Material beinhalten Papier, Cellulosederivate wie Triacetylcellulose, synthetisches Papier, Polyethylenterephthalat, Polycarbonat, Polystyrol und Polymethylmethacrylat. Diese Materialien können allein oder in Kombination verwendet werden.

Unter diesen Materialien sind Polyethylenterephthalat und PET-G – Folie mit der Trübung (in JIS K7105 definiert) von 10% oder weniger als der Träger besonders bevorzugt, um ein Blatt mit einer hohen Klarheit der Bilder zu erhalten.

Um die Haftungseigenschaften einer Überzugsschicht zu verbessern, wird der Träger vorzugsweise einer Oberflächenmodifikation mittels Coronaentladungs-Verarbeitung, Oxidationsreaktions-Verarbeitung (mit Chromoxid und dergleichen), Ätzverarbeitung, Klebverarbeitung oder antistatischer Verarbeitung unterworfen. Ferner wird der Träger vorzugsweise weiß gemacht, indem weißes Pigment, wie Titanoxid, eingebracht wird.

Die Dicke des Trägers ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden, und die Dicke beträgt vorzugsweise 10 bis 2000 &mgr;m, bevorzugter 20 bis 1000 &mgr;m.

Der Träger kann eine magnetische wärmeempfindliche Schicht umfassen, die in mindestens einer Weise aus zwei solchen Weisen angeordnet ist, dass die magnetische wärmeempfindliche Schicht auf einer Oberfläche des Träger angeordnet ist, welche einer anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, und einer Weise derart, dass die magnetische wärmeempfindliche Schicht auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist. Ferner kann das thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Verleimungsschicht und dergleichen auf die anderen Medien laminiert sein.

<Rückschicht>

Die Rückschicht ist nicht beschränkt, so lange sie auf einer Oberfläche des Trägers angeordnet ist, welche einer anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, und sie kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Die Konfiguration davon kann eine aus mehreren Schichten laminierte Schicht sein. Insbesondere befindet sich die Rückschicht an der äußersten (innersten) Oberfläche, auf welcher keine Schicht angeordnet ist.

Die Rückschicht umfasst mindestens einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff und sie umfasst ein Bindemittelharz und gegebenenfalls andere Komponenten, wie andere Füllstoffe, Gleitmittel und Pigment.

In der vorliegenden Erfindung umfasst die Rückschicht mindestens einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff, so dass die durch die Reibung des Aufzeichnungsmediums mit entweder einer Transportwalze oder einem anderen Aufzeichnungsmedium während des Transports des Aufzeichnungsmediums erzeugte elektrostatische Ladung von dem Aufzeichnungsmedium entladen werden kann, ohne auf dem Aufzeichnungsmedium zu verbleiben. Demgemäß können die Aufzeichnungsmedien daran gehindert werden, aneinander zu kleben, und das Aufzeichnungsmedium kann die Wirkung aufweisen, keinen Staub anzunehmen, welcher ein mangelhaftes Drucken bei dem Drucken und Löschen nach sich ziehen kann. Durch Einbringen von nadelartigem leitfähigem Füllstoff verfitzen sich diese nadelartigen leitfähigen Füllstoffe miteinander, sodass die durch die Erwärmung während der Wiederholung des Druckens und Löschens verursachte Kräuselung verhindert werden kann. Da ferner der Füllstoff ein nadelartiger Füllstoff ist und viele Kantenteile von Füllstoffen auf dem Oberflächengebiet des Aufzeichnungsmediums vorhanden sein können, ist die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums uneben, so dass die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums verbessert werden kann.

<Nadelartiger leitfähiger Füllstoff>

Der nadelartige leitfähige Füllstoff ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Bevorzugte Beispiele von dem nadelartigen leitfähigen Füllstoff beinhalten einen nadelartigen Kristall, dessen Oberfläche mit einem leitfähigen Mittel behandelt ist.

Beispiele von dem nadelartigen leitfähigen Füllstoff beinhalten Titanoxid, Kaliumtitanat, Aluminiumborat, Siliciumcarbid, Siliciumnitrid. Unter diesem ist unter dem Gesichtspunkt der Leichtigkeit der Steuerung des Kristallwachstums und um einen Kristall von stabiler Größe zu erhalten, Titanoxid am bevorzugtesten. Titanoxid ist auch unter dem Gesichtspunkt bevorzugt, dass Titanoxid eine so hohe Festigkeit hat, dass es während der Dispergierung davon in einer Beschichtungsflüssigkeit zur Herstellung einer Titanoxid umfassenden Beschichtungsflüssigkeit nicht zerstört wird, und Titanoxid kann die Oberfläche einer aus der vorstehenden Beschichtungsflüssigkeit hergestellten Beschichtung aufrauen, so dass die Beschichtung Festigkeit und Härte der Oberfläche behalten kann.

Das leitfähige Mittel ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem leitfähigen Mittel beinhalten Antimon-dotiertes Zinnoxid, Zinn-dotiertes Indiumoxid, Aluminium-dotiertes Zinkoxid und Fluor-dotiertes Zinnoxid. Unter diesen ist unter dem Gesichtspunkt der Stabilität des Oberflächen-Widerstandes, der metallischen elektrischen Leitfähigkeit, der Stabilität und der Kosten Antimon-dotiertes Zinnoxid am bevorzugtesten. Indem ein nadelartiger Kristall mit Antimon-dotiertem Zinnoxid beschichtet wird, geht die Funktion der einen solchen nadelartigen Kristall umfassenden Rückschicht nicht verloren, eine auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugte elektrostatische Ladung ohne die Gegenwart von Wasser zu entladen, so dass die Eigenschaft der Rückschicht unabhängig von der Feuchtigkeit ist.

Noch spezifischer ist der nadelartige leitfähige Kristall am bevorzugtesten Titanoxid, welches mit Antimonzinnoxid beschichtet ist. Der Titanoxid umfassende nadelartige leitfähige Füllstoff besitzt eine erhöhte Festigkeit, so dass die Oberfläche der Rückschicht uneben gemacht wird, ohne dass die Wärme und der Andruck, die von dem Thermokopf während der Wiederholung des Druckens und Löschens erzeugt werden, und die Reibung zwischen einem Aufzeichnungsmedium und entweder der Transportwalze oder einem anderen Aufzeichnungsmedium nachteilige Einflüsse haben.

Unter dem Gesichtspunkt, die Wirkung die elektrostatische Ladung zu entladen zu verbessern, indem er auf wirksame Weise aufgestapelt wird, hat der nadelartige leitfähige Kristall vorzugsweise einen längsten Durchmesser von 1 bis 10 &mgr;m und einen kürzesten Durchmesser von 0,1 bis 0,5 &mgr;m, bevorzugter einen längsten Durchmesser von 2 bis 8 &mgr;m und einen kürzesten Durchmesser von 0,15 bis 0,4 &mgr;m und am bevorzugtesten einen längsten Durchmesser von 3 bis 7 &mgr;m und einen kürzesten Durchmesser von 0,2 bis 0,35 &mgr;m.

Wenn der längste Durchmesser weniger als 1 &mgr;m beträgt, können Füllstoffe ineffektiv aufgestapelt sein, so dass die Wirkung die elektrostatische Ladung zu entladen erniedrigt wird; oder es wird durch die Abwesenheit des Füllstoffs, durch welchen die elektrostatische Ladung entladen wird, die Oberfläche der Rückschicht glatt, so dass ein Mangel bei der Transportierbarkeit wegen Verkleben des Aufzeichnungsmediums verursacht werden kann. Wenn andererseits der längste Durchmesser mehr als 10 &mgr;m ist, kann der Füllstoff in hohem Maß aus der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums herausragen, so dass die angemessene Transportierbarkeit behindert werden kann.

Wenn der kürzeste Durchmesser weniger als 0,1 &mgr;m beträgt, wird die Festigkeit des Füllstoffs erniedrigt und insbesondere der Teil der Füllstoffe, welcher an der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums vorhanden ist, wird während der Wiederholung des Druckens und Löschens weg gerieben, so dass es schwierig werden kann, die anfängliche Wirkung des Füllstoffs zu bewahren. Wenn andererseits der kürzeste Durchmesser mehr als 0,5 &mgr;m beträgt, ist der nadelartige leitfähige Füllstoff so groß, dass die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums in hohem Maß uneben ist und demgemäß die angemessene Transportierbarkeit behindert werden kann.

Der längste und kürzeste Durchmesser des nadelartigen leitfähigen Füllstoffs kann zum Beispiel durch Beobachtung der Oberfläche der Rückschicht unter Verwendung des Abtast-Elektronenmikroskopes (SEM, Scanning Electron Microscope) gemessen werden.

Die Menge von dem nadelartigen leitfähigen Füllstoff in der Rückschicht ist vorzugsweise 10 bis 40 Massen-%, bevorzugter 15 bis 35 Massen-%, noch bevorzugter 17 bis 25 Massen-%, bezogen auf die Masse der Rückschicht.

Wenn die Menge weniger als 10 Massen-% ist, können die nadelartigen leitfähigen Füllstoffe ineffizient aufgestapelt werden, so dass der Wert des elektrischen Oberflächen-Widerstandes des Aufzeichnungsmediums schnell erhöht werden kann und als ein Ergebnis ein Transportierbarkeits-Fehler hervorgerufen werden kann.

Wenn andererseits die Menge mehr als 40 Massen-% ist, kann die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums sehr viel Füllstoffe enthalten und in hohem Maß uneben sein, so dass nicht nur die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums in hohem Maß verschlechtert wird, sondern auch die Transportwalze, der Thermokopf und andere Materialien dem Verschleiß unterliegen können.

Die Menge von dem nadelartigen leitfähigen Füllstoff mit einem längsten Durchmesser von 1 bis 10 &mgr;m und einem kürzesten Durchmesser von 0,1 bis 0,5 &mgr;m in der Rückschicht beträgt vorzugsweise 10 bis 40 Massen-%, bevorzugter 15 bis 35 Massen-%, bezogen auf die Masse der Rückschicht.

<Bindemittelharz>

Das Bindemittelharz ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Bindemittelharz beinhalten ein wärmehärtbares Harz, ein UV-härtendes Harz und ein Elektronenstrahlhärtendes Harz. Unter diesen sind ein UV-härtendes Harz und ein wärmehärtbares Harz besonders bevorzugt.

Ein UV-härtendes Harz, welches bereits gehärtet ist, kann einen extrem harten Film bilden, und eine das UV-härtende Harz umfassende Rückschicht ist hervorragend in der Wiederholungslebensdauer. Die Härte der Oberfläche der das gehärtete wärmehärtbare Harz umfassenden Rückschicht ist geringer als die Härte der Oberfläche der das UV-härtende Harz umfassenden Rückschicht; jedoch ist auch die das gehärtete wärmehärtbare Harz umfassende Rückschicht hervorragend in der Wiederholungslebensdauer.

Das UV-härtende Harz ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise aus herkömmlichen Harzen ausgewählt werden. Beispiele von dem UV-härtenden Harz beinhalten Urethanacrylat-Oligomere, Epoxyacrylat-Oligomere, Polyesteracrylat-Oligomere, Polyetheracrylat-Oligomere, Vinyl-Oligomere, ungesättigte Polyester-Oligomere und Monomere von unterschiedlichen monofunktionellen oder multifunktionellen Acrylaten, Methacrylaten, Vinylestern, Ethylenderivate und Allylverbindungen. Unter diesen sind multifunktionelle Monomere oder Oligomere mit 4 oder mehr Funktionalitäten besonders bevorzugt. Durch Mischen von 2 oder mehr Arten von diesen Monomeren oder Oligomeren können die Härte, der Schrumpfungsfaktor, die Flexibilität und die Festigkeit einer Beschichtung, die aus einem Harz erzeugt ist, welches die vorstehend angemerkte Mischung umfasst, in geeigneter Weise gesteuert werden.

Beispiele von dem multifunktionellen Monomer oder Oligomer beinhalten: Trimethylpropantriacrylat, Pentaerythrittriacrylat, Glycerin-PO-addukt-triacrylat, Triacryloyoxyethylenphosphat, Pentaerythrittetraacrylat, Trimethylolpropanpropylenoxid-3-Mol-addukt-diacrylat, Glycerylpropoxytriacrylat, Dipentaerythritpolyacrylat, (Dipentaerythrit)-caprolactonaddukt-polyacrylat, Propionsäuredipentaerythrittriacrylat, Hydroxypivalylaldehyd-modifiziertes Dimethylolpropantriacrylat, Propionsäuredipentaerythrittetraacrylat, Di-tri-methylolpropantetraacrylat, Propionsäuredipentaerythritpentaacrylat, Dipentaerythrithexaacrylat (DPHA) und DPHA-&egr;-caprolactonaddukt.

Zum Härten der vorstehend vermerkten Monomere oder Oligomere mittels UV ist es nötig, einen Photopolymerisations-Initiator und einen Photopolymerisations-Beschleuniger zu verwenden.

Der Photopolymerisations-Initiator kann summarisch in den radikalreaktiven Typ und den innenreaktiven Typ eingeteilt werden, und ferner kann der radikalreaktive Typ in den Lichtspaltungstyp und den Wasserstoffentzugstyp eingeteilt werden.

Beispiele des Photopolymerisations-Initiators beinhalten Benzoinether, Isobutylbenzoinether, Isopropylbenzoinether, Benzoinethylether und Benzoinmethylether, &agr;-Acyloximester, 1-Phenyl-1,2-propandion-2-(o-ethoxycarbonyl)oxim, 2,2-Dimethoxy-2-phenylacetophenonbenzyl, Hydroxycyclohexylphenylketon, Diethoxyacetophenon, 2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on, Benzophenon, Chlorthioxanthon, 2-Chlorthioxanthon, Isopropylthioxanthon, 2-Methylthioxanthon und Chlor-substituiertes Benzophenon. Diese Photopolymerisations-Initiatoren können allein oder in Kombination verwendet werden, jedoch sollte nicht unterstellt werden, dass sie den Umfang der vorliegenden Erfindung beschränken.

Als der Photopolymerisations-Beschleuniger wird ein Photopolymerisations-Beschleuniger bevorzugt, der die Wirkung hat, im Zusammenhang mit einem Photopolymerisations-Initiator vom Wasserstoffentzugstyp, wie vom Benzophenontyp und Thixanthontyp, die Härtungsgeschwindigkeit des Harzes zu verbessern. Beispiele von dem Beschleuniger beinhalten aromatische tertiäre Amine und aliphatische Amine. Spezifische Beispiele von dem Beschleuniger beinhalten p-Dimethylaminobenzoesäure-Isoamylester und p-Dimethylaminobenzoesäure-Ethylester. Diese Beschleuniger können allein oder in Kombination verwendet werden.

Die Menge von dem Photopolymerisations-Initiator oder -Beschleuniger beträgt vorzugsweise 0,1 bis 20 Massen-%, bevorzugter 1 bis 10 Massen-%, bezogen auf die Gesamtmasse der Harzzusammensetzung in der Rückschicht.

Das wärmehärtbare Harz ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise aus herkömmlichen Harzen ausgewählt werden. Beispiele von dem wärmehärtbaren Harz beinhalten Harz mit einer Gruppe, welche mit einem Vernetzungsmittel reagieren kann, wie einer Hydroxylgruppe und einer Carboxylgruppe, und ein durch Copolymerisieren von einem Monomer mit einer Hydroxylgruppe oder einer Carboxylgruppe und einem anderen Monomer hergestelltes Harz. Spezifische Beispiele von dem vorstehend erwähnten wärmehärtbaren Harz beinhalten Phenoxyharze, Polyvinylbutyralharze, Celluloseacetatpropionatharze, Celluloseacetatbutyratharze, Acrylpolyolharze, Polyesterpolyolharze, Polyurethanpolyolharze. Unter ihnen sind Acrylpolyolharze, Polyesterpolyolharze und Polyurethanpolyolharze besonders bevorzugt.

Das Acrylpolyolharz kann synthetisiert werden, indem ein (Meth)acrylester-Monomer und mindestens ein ungesättigtes Monomer, aus gewählt aus der Gruppe bestehend aus einem ungesättigten Monomer mit Carboxylgruppe, einem ungesättigten Monomer mit Hydroxylgruppe und einem ungesättigten Monomer mit Ethylengruppe gemäß einem herkömmlichen Polymerisationsverfahren, wie Lösungspolymerisation, Suspensionspolymerisation und Emulsionspolymerisation verwendet wird.

Beispiele von dem ungesättigten Monomer mit Hydroxylgruppe beinhalten Hydroxyethylacrylat (HEA), Hydroxypropylacrylat (HPA), 2-Hydroxyethylmethacrylat (HEMA), 2-Hydroxypropylmethacrylat (HPMA), 2-Hydroxybutylmonoacrylat (2-HBA), und 1,4-Hydroxybutylmonoacrylat (1-HBA). Da eine Beschichtung, die aus einem unter Verwendung eines Monomers mit einer primären Hydroxylgruppe hergestellten Harz erzeugt ist, hervorragende Bruchfestigkeit und hervorragende Haltbarkeit aufweist, wird vorzugsweise 2-Hydroxyethylmethacrylat verwendet.

Unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Lebensdauer bei wiederholtem Drucken und Löschen von Bildern kann das Acrylpolyolharz vorzugsweise unter Verwendung eines Vernetzungsmittels vernetzt werden. Die Vernetzung kann mittels Wärme, UV-Strahlung oder Elektronenstrahls durchgeführt werden. Unter diesen ist unter dem Gesichtspunkt der Leichtigkeit der Durchführung bei niedrigen Kosten die Vernetzung durch Wärme oder UV bevorzugt.

Das Vernetzungsmittel ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Vernetzungsmittel beinhalten Isocyanate, Aminoharze, Phenolharze, Amine und Epoxyverbindungen. Unter diesen sind Isocyanate bevorzugt. Ferner sind unter den Isocyanaten Polyisocyanatverbindungen mit mehreren Isocyanatgruppen besonders bevorzugt.

Beispiele der Isocyanate beinhalten Hexamethylendiisocyanat (HDI), Toluylendiisocyanat (TDI), Xylylendiisocyanat (XDI) und modifizierte Formen von diesen Isocyanaten, wie Addukte mit Thrimethylpropan, die Biuret-modifiziere Form, die Isocyanurat-modifizierte Form und die blockierte Form.

Eine bevorzugte Menge von dem Vernetzungsmittel ist eine solche Menge, dass durch die Menge des Vernetzungsmittels das Verhältnis der Anzahl der in dem Vernetzungsmittel enthaltenen funktionellen Gruppen zu der Anzahl der in dem Bindemittelharz enthaltenen aktiven Gruppen 0,01 bis 2 wird. Wenn die Menge des Vernetzungsmittels nicht mehr als die vorstehend vermerkte bevorzugte Menge ist, wird die Wärmebeständigkeit des Aufzeichnungsmediums ungenügend; wenn sie andererseits nicht weniger als die vorstehend vermerkte bevorzugte Menge ist, wird die Farbgebungs- und Entfärbungsleistung des Aufzeichnungsmediums beeinträchtigt.

Als der Vernetzungsbeschleuniger kann ein Katalysator verwendet werden, der allgemein für ähnliche Reaktionen zur Vernetzung verwendet wird. Beispiele des Vernetzungsbeschleunigers beinhalten tertiäre Amine wie 1,4-Diazabicyclo(2,2,2)octan und Metallverbindungen wie Organozinnverbindungen.

Die Gelfraktion eines durch Wärme vernetzten wärmehärtbaren Harzes beträgt vorzugsweise 30% oder mehr, bevorzugter 50% oder mehr, noch bevorzugter 70% oder mehr. Wenn die Gelfraktion weniger als 30% beträgt, kann die Vernetzungswirkung und die Haltbarkeit des vernetzten Harzes ungenügend sein.

Die Hydroxylzahl des wärmehärtbaren Harzes beträgt vorzugsweise 70 KOHmg/g oder mehr, bevorzugter 90 KOHmg/g oder mehr. Wenn die Hydroxylzahl 70 KOHmg/g oder mehr beträgt, können die Haltbarkeit des Harzes, die Oberflächenhärte einer aus dem Harz erzeugten Beschichtung und die Bruchfestigkeit des Harzes verbessert werden.

Die Rückschicht kann neben dem vorstehend erwähnten nadelartigen leitfähigen Füllstoff und dem vorstehend erwähnten Bindemittelharz gegebenenfalls andere Komponenten, wie andere Füllstoffe, Gleitmittel und Pigmente enthalten.

Die anderen Füllstoffe sind nicht beschränkt, so lange der Füllstoff anders als ein nadelartiger leitfähiger Füllstoff ist, und sie können in der Form einer Kugel sein.

Beispiele der anderen Füllstoffe beinhalten anorganische Füllstoffe und organische Füllstoffe.

Beispiele von anorganischen Füllstoffen beinhalten Carbonatsalze, Silicatsalze, Metalloxide, Schwefelsäureverbindungen. Beispiele von organischen Füllstoffen beinhalten Siliconharze, Celluloseharze, Epoxyharze, Nylonharze, Phenolharze, Polyurethanharze, Harnstoffharze, Melaminharze, Polyesterharze, Polycarbonatharze, Styrolharze, Acrylharze, Polyethylenharze, Formaldehydharze und Polymethylmethacrylatharze.

Die Menge des anderen Füllstoffs in der Rückschicht beträgt vorzugsweise 1 bis 20 Massen-%, bezogen auf die Masse der Rückschicht.

Wenn die Menge weniger als 1 Massen-% beträgt, kann die Wirkung, die Oberflächeneigenschaften der Rückschicht durch Einbringen der Füllstoffe zu verbessern, in fataler Weise beeinträchtigt werden. Wenn andererseits die Menge mehr als 20 Massen-% beträgt, kann die Wirkung des nadelartigen leitfähigen Füllstoffs, die elektrostatische Aufladung auf dem Aufzeichnungsmedium zu verhindern, durch das Einbringen des anderen Füllstoffs beeinträchtigt werden.

Beispiele von dem Gleitmittel beinhalten synthetische Wachse, Pflanzenwachse, tierische Wachse, höhere Alkohole, höhere aliphatische Säuren, höhere aliphatische Säureester und Amide. Um es leicht zu machen, die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums von dessen umgekehrter Oberfläche zu unterscheiden, kann die Rückschicht gefärbt werden, indem ein farbgebendes Mittel als das Gleitmittel eingebracht wird. Beispiele von einem bevorzugten farbgebenden Mittel beinhalten Farbstoffe und Pigmente. Da die thermische Hysterese wiederholt auf der Rückschicht hervorgerufen wird, sind Pigmente besonders bevorzugt.

Das Verfahren zum Abscheiden der Rückschicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Verfahren beinhalten ein Verfahren, in welchem die Rückschicht durch Verwendung einer Beschichtungsflüssigkeit abgeschieden wird, welche durch gleichmäßiges Mischen und Dispergieren des nadelartigen Füllstoffs, des Bindemittelharzes und der anderen Additive in einem Lösungsmittel hergestellt wird.

Das Lösungsmittel ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Lösungsmittel beinhalten Wasser, Alkohole, Ketone, Amide, Ether, Glycole, Glycolether, Glycolesteracetate, Ester, aromatische Kohlenwasserstoffe, aliphatische Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Sulfoxide und Pyrrolidone. Spezifische Beispiele von bevorzugten Lösungsmitteln unter den vorstehend vermerkten Lösungsmitteln beinhalten Wasser, Methanol, Ethanol, Isopropanol, n-Butanol, Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon, N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetoamid, Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, 3,4-Dihydro-2H-pyran, 2-Methoxyethanol, 2-Ethoxyethanol, 2-Butoxyethanol, Methylacetat, Ethylacetat, Butylacetat, Toluol, Xylol, Hexan, Heptan, Cyclohexan und Dimethylsulfoxid. Unter diesen sind Wasser, Isopropanol, n-Butanol, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon, Tetrahydrofuran, Ethylacetat, Butylacetat, Toluol und Xylol besonders bevorzugt.

Die Beschichtungsflüssigkeit kann mittels einer herkömmlichen Vorrichtung zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit hergestellt werden, wie einem Lackschüttler, einer Kugelmühle, einem Kollergang, einer Dreiwalzenmühle, einer Keddy-Mühle, einer Sandmühle, einer Dynomill und einer Kolloidmühle

Das Abscheidungsverfahren der Rückschicht durch Beschichten des Trägers ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Zum Beispiel wird der Träger in der Form einer von einer Rolle abgewickelten kontinuierlichen Bahn oder einer geschnittenen Bahn einer Beschichtungsvorrichtung unterworfen, dann wird die Beschichtungsflüssigkeit gemäß einem herkömmlichen Verfahren, wie Rakelbeschichten, Drahtbügelbeschichten, Sprühen, Luftmesserbeschichten, Wulstbeschichten, Vorhangbeschichten, Gravurbeschichten, Kissenbeschichten, Umkehrwalzenbeschichten, Tauchen oder Düsenbeschichten auf eine Bahn aufgebracht. Danach wird die beschichtete Bahn in einen Anblastrockner befördert und bei 30 bis 150°C 10 Sekunden bis 10 Minuten lang getrocknet.

Um den Beschichtungsvorgang ohne Ausschuss durchzuführen, kann vor dem Vorgang oder während der Zufuhr der Beschichtungsflüssigkeit die Flüssigkeit der Filtration mittels eines Netzes, wie von einem Siebgewebe aus rostfreiem Stahl oder Nylon, oder einem Filter aus natürlicher oder synthetischer Faser, wie einem Baumwollfilter und einem Carbonfaserfilter und 1 Minute bis 200 Stunden lang, bevorzugter 10 Minuten bis 80 Stunden lang der Ultraschallschwingung unterworfen werden, um Verschmutzungen und Blasen zu entfernen und die Koagulation der geflockten Dispersion zu verhindern.

Der Beschichtungsvorgang wird vorzugsweise in einem Reinraum der Klasse 10.000 oder weniger durchgeführt. Um den mit der Rückschicht beschichteten Träger zu trocknen, ist es bevorzugt, dass Luft oder ein inertes Gas, wie Stickstoffgas, welches zuvor einem Filter und einem Entfeuchter unterworfen und erwärmt worden war, auf die Oberfläche, die entgegengesetzte Oberfläche oder beide des mit der Rückschicht beschichteten Trägers geblasen wird. Unter diesen Vorbehandlungen der Beschichtungsflüssigkeit sind die Filtration mittels eines Baumwollfilters oder eines Membranfilters und die Ultraschalleinstrahlung bevorzugt. Durch Verwendung einer in geeigneter Weise ausgewählten Vorrichtung aus den vorstehend vermerkten Vorrichtungen kann die Gleichmäßigkeit der beschichteten Schicht auf der Rückschicht verbessert werden.

Wenn die Rückschicht ein wärmehärtbares Harz umfasst, ist es bevorzugt, dass der beschichtete Träger gegebenenfalls nach dem Beschichten und Trocknen einem Härtungsvorgang unterworfen wird. Durch den Härtungsvorgang kann nicht nur die thermische Vernetzung beschleunigt werden, sondern es kann auch die Entfernung von restlichem Lösungsmittel die Qualität der abgeschiedenen Schicht stabilisieren. Der Härtungsvorgang kann mittels eines Thermostaten entweder bei einer relativ höheren Temperatur eine kürzere Zeit lang oder bei einer relativ niedrigeren Temperatur eine längere Zeit lang durchgeführt werden. Die Härtungsbedingung ist vorzugsweise 10 bis 130°C und 1 Minute bis 200 Stunden, bevorzugter 15 bis 100°C und 2 Minuten bis 180 Stunden.

Was nun die Abscheidung der Rückschicht angeht, ist es schwierig, zur Vervollständigung der Vernetzung viel Zeit zu brauchen, da die Produktivität wichtig ist. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Härtungsbedingung vorzugsweise 40 bis 100°C und 2 Minuten bis 120 Stunden. Die Härtung kann durchgeführt werden, indem entweder ein warmer Luftstrom auf die beschichtete Oberfläche des Trägers gerichtet wird, oder indem der beschichtete Träger in der Form einer Rolle oder von geschnittenen Bögen in einen Thermostat gelegt wird. Wenn eine höhere Temperatur unerwünscht ist, kann die Trocknung durch Trocknen unter vermindertem Druck durchgeführt werden. Was die Trocknung angeht, so können durch Erhöhen oder Erniedrigen der Trocknungstemperatur oder durch Wiederholen der Trocknung, nachdem auch die Rückschicht mit einer anderen Schicht beschichtet wurde oder durch Aufteilen der Trocknungszeit in mehrere Zeiten entweder die Eigenschaften der Rückschicht gesteuert werden oder der Wirkungsgrad des Herstellungsvorgangs verbessert werden.

Die Filmbildung mittels UV-Strahlen wird vorzugsweise durch eine Photopolymerisationsreaktion mittels UV-Einstrahlungsvorrichtung nach dem Trocknen der Beschichtung durchgeführt. Die UV-Härtung kann mittels einer herkömmlichen UV-Einstrahlungsvorrichtung durchgeführt werden. Beispiele der UV-Strahlungsquelle beinhalten eine Quecksilberdampflampe, eine Metall-Halogenlampe, eine Galliumlampe, eine Quecksilber-Xenon-Lampe und eine Blitzlampe.

Als die Quelle kann eine Quelle mit einem Spektrum verwendet werden, das der Wellenlänge des UV-Lichtes entspricht, welches von dem Photopolymerisations-Initiator oder dem Photopolymerisations-Beschleuniger absorbiert wird. In Bezug auf die Bestrahlungsbedingungen können die Leistung der Lampe und die Transportgeschwindigkeit der Bahn je nach der zum Vernetzen des Harzes erforderlichen Bestrahlungsenergie festgelegt werden. Wenn die vernetzende Härtung mittels eines Elektronenstrahls durchgeführt wird, kann die Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung je nach dem Zweck, wie der Bestrahlungsfläche und der Bestrahlungsdosis, aus der Gruppe ausgewählt werden, die aus einer Vorrichtung vom abtastenden Typ und einer Vorrichtung vom nicht abtastenden Typ besteht. In Bezug auf die spezifischen Bestrahlungsbedingungen können der elektrische Strom, die Bestrahlungsbreite und die Transportgeschwindigkeit der Bahn je nach der zum Vernetzen des Harzes benötigten Dosis festgelegt werden.

In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung beträgt der Wert des Oberflächen-Widerstandes der Rückschicht (der nackten äußersten Oberfläche) vorzugsweise 1 × 1011 Ohm/Quadrat oder weniger, gemessen bei irgendeiner Temperatur im Bereich von 5 bis 30°C und unter irgendeiner relativen Feuchtigkeit im Bereich von 30 bis 85% r.F. Wenn der Oberflächen-Widerstand 1 × 1012 Ohm/Quadrat oder mehr beträgt, weist die Rückschicht die Eigenschaft auf, aufgeladen zu werden. Wenn der Oberflächen-Widerstand 1 × 1012 Ohm/Quadrat oder weniger beträgt, weist die Rückschicht die Eigenschaft auf, aufgeladen und schnell entladen zu werden. Wenn der Oberflächen-Widerstand 1 × 109 Ohm/Quadrat oder weniger beträgt, weist die Rückschicht nicht die Eigenschaft auf, aufgeladen zu werden. Wenn der Oberflächen-Widerstand eines Beschichtungsfilms mit einem Oberflächen-Widerstand von 1 × 1011 Ohm/Quadrat bei einer niedrigen relativen Feuchtigkeit gemessen wird, kann der gemessene Widerstand 1 × 1012 Ohm/Quadrat oder mehr werden. Das liegt daran, dass sogar wenn ein in der Rückschicht verwendetes Antistatikum von der Feuchtigkeit nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, die Wirkung des Antistatikums beeinträchtigt wird, weil das Bindemittelharz selbst aufgeladen wird. Indem die Rückschicht gemäß einer derartigen Spezifikation hergestellt wird, dass der Oberflächen-Widerstand der Rückschicht einen Wert von 1 × 1011 Ohm/Quadrat oder weniger bei jeder Temperartur in dem Bereich von 5 bis 30°C und bei einer relativen Feuchtigkeit in dem Bereich von 30 bis 85% r.F. behalten kann, kann die elektrostatische Aufladung auf der Rückschicht bei den vorstehen vermerkten Temperaturen und bei den vorstehend vermerkten relativen Feuchtigkeiten verhindert werden, und ein Transportierbarkeitsfehler kann nicht verursacht werden.

Der Oberflächen-Widerstand kann zum Beispiel mittels einer herkömmlichen Vorrichtung zum Messen des Oberflächen-Widerstandes gemessen werden.

<Schutzschicht>

In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet, um die wärmeempfindliche Schicht zu schützen. Die Schutzschicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Ihre Konfiguration kann eine aus einer laminierten Schicht aus mehreren Schichten sein. Insbesondere befindet sich die Schutzschicht vorzugsweise auf der äußersten (innersten) Oberfläche, auf welcher keine Schicht angeordnet ist.

Die Schutzschicht kann einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff oder keinen nadelartigen leitfähigen Füllstoff enthalten; jedoch umfasst die Schutzschicht unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung eines Mangels an Transportierbarkeit, wie Mehrfacheinzug und dem Papierstau des Aufzeichnungsmediums, vorzugsweise den nadelartigen leitfähigen Füllstoff. Als der nadelartige leitfähige Füllstoff für die Schutzschicht kann der gleiche Füllstoff wie der in der Rückschicht verwendete Füllstoff verwendet werden.

Der Oberflächen-Widerstand der Schutzschicht (der nackten äußersten Oberfläche) beträgt vorzugsweise 1 × 1011 Ohm/Quadrat oder weniger, gemessen bei irgendeiner Temperatur im Bereich von 5 bis 30°C und unter irgendeiner relativen Feuchtigkeit im Bereich von 30 bis 85% r. F.

Die Menge des nadelartigen leitfähigen Füllstoffs in der Schutzschicht beträgt vorzugsweise 10 bis 40 Massen-%, bevorzugter 15 bis 35 Massen-%, noch bevorzugter 17 bis 25 Massen-%, bezogen auf die Masse der Schutzschicht.

Die Schutzschicht kann neben dem nadelartigen leitfähigen Füllstoff das Bindemittelharz und andere Komponenten umfassen.

Beispiele von dem Bindemittelharz beinhalten ein wärmehärtbares Harz, ein Ultraviolett(UV)-härtendes Harz und ein Elektronenstrahl-härtendes Harz. Indem die Schutzschicht abgeschieden wird, die entweder das gleiche Ultraviolett(UV)-härtende Harz wie das in der Rückschicht umfasste als das Ultraviolett(UV)-härtende Harz umfasst, oder das gleiche wärmehärtbare Harz wie das in der Rückschicht umfasste als das wärmehärtbare Harz umfasst, kann das Gleichgewicht zwischen der auf der Schutzschicht verursachten Rolltendenz und der auf der Rückschicht verursachten Rolltendenz bewahrt werden. Das heißt, während wiederholtem Drucken und Löschen wird das Aufzeichnungsmedium durch einen Thermokopf, eine Warmwalze und einen Löschbügel erwärmt, wodurch die Schrumpfung des Harzes verursacht wird, und das UV-härtende Harz hat einen besonders hohen Schrumpfungsfaktor, welcher ein wenig kleiner als der Schrumpfungsfaktor des UV-härtenden Harzes ist; daher kann durch Abscheiden der Schutzschicht, die entweder das gleiche Ultraviolett(UV)-härtende Harz wie das in der Rückschicht umfasste als das Ultraviolett(UV)-härtende Harz umfasst, oder das gleiche wärmehärtbare Harz wie das in der Rückschicht umfasste als das wärmehärtbare Harz umfasst, das Gleichgewicht zwischen der auf der Schutzschicht verursachten Rolltendenz und der auf der Rückschicht verursachten Rolltendenz bewahrt werden. Wenn andererseits die Schutzschicht ein anderes Ultraviolett(UV)-härtendes Harz (oder ein anderes wärmehärtendes Harz) als das in der Rückschicht umfasste Ultraviolett(UV)-härtende Harz (oder wärmehärtende Harz) umfasst, wird wegen des Unterschiedes der Harzeigenschaften zwischen den beiden Harzen das Aufzeichnungsmedium leicht aufgeladen, wenn zwei Aufzeichnungsmedien miteinander kontaktiert werden, so dass das Aufzeichnungsmedium die Wirkung des antistatischen Füllstoffs nicht in zufrieden stellender Weise aufweisen kann.

Die Dicke der Schutzschicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Zum Beispiel beträgt die Dicke vorzugsweise 0,1 bis 10 &mgr;m. Wenn die Dicke weniger als 0,1 &mgr;m beträgt, ist der vorstehend vermerkte Effekt, die wärmeempfindliche Schicht durch die Schutzschicht zu schützen, nicht zufrieden stellend. Wenn andererseits die Dicke mehr als 10,0 &mgr;m beträgt, kann das Ansprechen des Aufzeichnungsmediums auf Wärme beeinträchtigt werden.

In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium beträgt der Unterschied der statischen Reibungskoeffizienten zwischen der Rückschicht und der Schutzschicht, zwei Rückschichten oder zwei Schutzschichten vorzugsweise 0,1 beziehungsweise weniger.

Dieser bevorzugte Unterschied dient zum Verhindern eines Mangels an Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums, der verursacht werden kann, wenn die Aufzeichnungsmedien in einer solchen falschen Einsetz-Reihenfolge in den Drucker eingesetzt werden, dass die umgekehrte Oberfläche der umgekehrten Oberfläche eines anderen Aufzeichnungsmedium zugewandt ist. Die in den Drucker eingesetzten Aufzeichnungsmedien werden durch das Trennkissen und die Transportwalze als ein einzelnes Aufzeichnungsmedium transportiert. Wenn der vorstehend vermerkte Unterschied der statischen Reibungskoeffizienten mehr als 0,1 beträgt, wird zwischen zwei Aufzeichnungsmedien eine Reibungskraft verursacht, so dass die Aufzeichnungsmedien durch das Trennkissen und die Transportwalze nicht zu einem einzelnen Aufzeichnungsmedium aufgetrennt werden können. Ideal gesehen ist jeder Unterschied der statischen Reibungskoeffizienten um so bevorzugter, je näher er an 0 liegt.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen der Rückschicht und der Schutzschicht, zwei Rückschichten oder zwei Schutzschichten beträgt jeweils vorzugsweise 0,05 bis 0,3.

Wenn der statische Reibungskoeffizient weniger als 0,05 beträgt, können aufgestapelte Aufzeichnungsmedien leicht verrutschen, so dass es schwierig wird, einen Zustand zu bewahren, in welchem Aufzeichnungsmedien aufgestapelt sind, und dann werden die Aufzeichnungsmedien schwer handhabbar. Ferner können sich aufgestapelte Aufzeichnungsmedium dann leicht bewegen und können sich häufig aneinander reiben, so dass leicht der Nachteil verursacht wird, dass Aufzeichnungsmedium viele Kratzer kriegen. Wenn der statische Reibungskoeffizient mehr als 0,3 beträgt, wird die Reibungskraft zwischen zwei Aufzeichnungsmedien größer, in der Beziehung zwischen der Reibungskraft zwischen der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums und der Transportwalze und der Reibungskraft zwischen der umgekehrten Oberfläche des Aufzeichnungsmediums und dem Trennkissen nähert sich die Reibungskraft zwischen der umgekehrten Oberfläche und dem Trennkissen der Reibungskraft zwischen zwei Aufzeichnungsmedien oder wird größer als die Reibungskraft zwischen zwei Aufzeichnungsmedien, und demgemäß können die Aufzeichnungsmedien nicht transportiert werden. Ferner wird die Spezifikation des Trennkissens eng beschränkt.

<Wärmeempfindliche Schicht>

Die wärmeempfindliche Schicht umfasst ein Material, welches abhängig von der Temperatur reversibel die Farbe wechselt. Die wärmeempfindliche Schicht umfasst mindestens eine farbgebende Elektronendonor-Verbindung und eine Elektronen-Akzeptorverbindung und auch einen Entfärbungsbeschleuniger, Bindemittelharz und gegebenenfalls weitere andere Komponenten.

Das vorstehend vermerkte „abhängig von der Temperatur reversibel die Farbe wechselt„ bedeutet ein Phänomen, in welchem sichtbare Veränderungen auf reversible Weise abhängig von Temperaturveränderung hervorgerufen werden, mit anderen Worten, es bedeutet, dass ein jeweiliger Färbungszustand und ein jeweiliger Löschungszustand je nach der Erwärmungstemperatur und der Abkühlungsgeschwindigkeit nach dem Erwärmen hergestellt werden können. In dieser Bedeutung werden sichtbare Veränderungen summarisch in die Veränderung des Farbzustandes und die Veränderung der Form eingeteilt. In der vorliegenden Erfindung wird hauptsächlich ein Material verwendet, welches die Veränderung des Farbzustandes verursachen kann. Die Veränderung des Farbzustandes beinhaltet Veränderungen der Extinktion, Reflexivität, der Absorptionswellenlänge und des Streuungskoeffizienten. Derzeitige thermoreversible Aufzeichnungsmedien zeigen durch die Kombination dieser Veränderungen Informationen an. Noch spezifischer ist das Material für die wärmeempfindliche Schicht nicht beschränkt, so lange die Transparenz und der Farbton des Materials durch das Erwärmen reversibel verändert werden können, und das Material ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Material beinhalten ein Material, welches bei einer ersten spezifischen Temperatur, die höher ist als Normaltemperatur, in einem ersten Farbzustand ist, und welches in einem zweiten Farbzustand ist, wenn das Material auf eine zweite spezifische Temperatur, die höher als die erste spezifische Temperatur ist, erwärmt und abgekühlt wird. Unter solchen Materialien wird ein Material besonders bevorzugt verwendet, bei welchem das Material bei einer ersten spezifischen Temperatur in einem anderen Farbzustand ist als dem Farbzustand bei dem zweiten spezifischen Farbzustand.

Beispiele von einem Material, welches vorzugsweise wie vorstehend vermerkt verwendet wird, beinhalten ein Material, welches bei einer ersten spezifischen Temperatur in dem transparenten Färbungszustand ist und bei einer zweiten spezifischen Temperatur in einem weißen, undurchsichtigen Farbzustand ist (JP-A Nr. 55-154198), ein Material, welches bei einer zweiten Temperatur in einem gefärbten Zustand und bei einer ersten Temperartur in einem farbgelöschten Zustand ist (JP-A Nr. 4-224996, 4-247985 und 4-267190), welches bei einer ersten spezifischen Temperatur in weißem, undurchsichtigem Farbzustand ist und bei einer zweiten spezifischen Temperatur in einem transparenten Farbzustand ist (JP-A Nr. 3-169590) und ein Material, welches bei einer ersten spezifischen Temperatur in schwarzem, rotem oder blauem Farbzustand ist und bei einer zweiten Temperatur in einem Löschungszustand ist (JP-A Nr. 2-188293 und 2-188294).

Wie vorstehend vermerkt, kann das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung abhängig von der Erwärmungstemperatur und/oder der Abkühlungsgeschwindigkeit nach der Erwärmung in einem relativ gefärbten Zustand und in einem relativ gelöschten Zustand sein. Hierin nachfolgend werden Erklärungen in Bezug auf das wesentliche Phänomen der Entwicklung und Löschung von Farbe der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung gegeben, welche das farbgebende Mittel und Farbentwickler umfasst. 1 zeigt die Beziehung zwischen der entwickelten Farbdichte und der Temperatur im Hinblick auf das thermoreversible Aufzeichnungsmedium. Wenn das Aufzeichnungsmedium in dem anfänglichen Löschungszustand (A) erwärmt wird, wird eine Farbe des Mediums bei der Temperatur T1 entwickelt, bei welcher das Medium beginnt geschmolzen zu werden und in den geschmolzenen und gefärbten Zustand (B) gelangt. Wenn das Medium in dem geschmolzenen und gefärbten Zustand (B) schnell abgekühlt wird, kann die Temperatur des Mediums auf Raumtemperatur erniedrigt werden, während das Medium den farbentwickelten Zustand beibehält, wodurch das Medium in den festen gefärbten Zustand (C) gelangt. Ob das Medium in den festen gefärbten Zustand (C) gelangen kann oder nicht, hängt wie folgt von der Geschwindigkeit der Abkühlung aus dem geschmolzenen und gefärbten Zustand (B) ab. Wenn das Medium in dem geschmolzenen und gefärbten Zustand (B) langsam abgekühlt wird, gelangt das Medium in den Löschungszustand (A) oder in einen Zustand, in welchem die Dichte der entwickelten Farbe relativ niedriger ist als die Dichte der entwickelten Farbe in dem festen gefärbten Zustand (C). Wenn andererseits das Medium in dem festen gefärbten Zustand (C) wieder erwärmt wird, wird die Farbe des Mediums bei der Temperatur T2 gelöscht, welche niedriger ist als die vorstehend vermerkte Farbgebungstemperatur T1 (von D zu E), und von dort (E) kehrt das Medium in den anfänglichen Löschungszustand (A) zurück, wenn das Medium abgekühlt wird. Da tatsächliche farbentwickelte und farbgelöschte Temperaturen sich je nach dem Mengenverhältnis zwischen dem farbgebenden Mittel und dem Farbentwickler unterscheiden, können die Farbgebungs- und Farblöschungstemperaturen je nach dem Verwendungszweck des Mediums in geeigneter Weise ausgewählt werden. Ferner ist die Farbdichte des Mediums in dem geschmolzenen und gefärbten Zustand (B) nicht immer die gleiche wie die Farbdichte des Mediums in dem festen gefärbten Zustand (C).

In dem Aufzeichnungsmedium ist der gefärbte Zustand (C), erhalten durch schnelles Abkühlen aus dem geschmolzenen Zustand, ein Zustand in welchem das farbgebende Mittel und Farbentwickler in einem solchen Zustand gemischt werden, dass sie durch eine molekulare Berührung reagieren können, und der farbentwickelte Zustand kann häufig in einem festen Zustand vorliegen. Es wird angenommen, dass der gefärbte Zustand (C) ein Zustand ist, in welchem das farbgebende Mittel und der Farbentwickler zusammen agglomeriert sind, wodurch eine entwickelte Farbe bewahrt wird und die Bildung des agglomerierten Zustandes den gefärbten Zustand stabilisieren kann. Andererseits sind in dem gelöschten Zustand das farbgebende Mittel und der Farbentwickler in zwei Phasen getrennt. Es wird angenommen, dass der gelöschte Zustand ein Zustand ist, in welchem Moleküle von dem farbgebenden Mittel und/oder dem Farbentwickler aggregiert sind, um einen Bereich zu bilden oder um kristallisiert zu sein und durch die Aggregation oder Kristallisation das farbgebende Mittel und der Farbentwickler auf stabile Weise getrennt werden. In vielen Fällen wird durch eine Reaktion derart, dass das farbgebende Mittel und der Farbentwickler in zwei Phasen aufgetrennt werden und der Farbentwickler kristallisiert ist, ein Zustand erzeugt, in welchem die entwickelte Farbe vollständig gelöscht ist. In einem Löschzustand, der durch langsames Abkühlen aus dem geschmolzenen gefärbten Zustand erzeugt ist, und auch in einem durch das in 1 gezeigte Erwärmen von dem festen farbentwickelten Zustand aus erzeugten farbgelöschten Zustand wird bei dieser Temperatur der Agglomerationszustand verändert, und es wird die Auftrennung in zwei Phasen oder die Kristallisation des Farbentwicklers bewirkt.

In dem Aufzeichnungsmedium kann die Farbgebungsaufzeichnung erzeugt werden, indem auf die Temperatur erwärmt wird, bei welcher das farbgebende Mittel und Farbentwickler mittels des Thermokopfes geschmolzen und gemischt werden, und dann schnell abgekühlt wird. Andererseits beinhalten die Verfahren zum Löschen der Farbe zwei Verfahren derart wie ein Verfahren, in welchem das Aufzeichnungsmedium langsam aus dem geschmolzenen gefärbten Zustand abgekühlt wird, und ein Verfahren, in welchem das Aufzeichnungsmedium auf eine ein wenig niedrigere Temperatur als die Farbentwicklungstemperatur erwärmt wird. Die beiden Verfahren sind in dem Sinn zueinander gleichwertig, dass das Aufzeichnungsmedium zeitweilig auf der Temperartur gehalten wird, bei welcher das farbgebende Mittel und Farbentwickler in zwei Phasen getrennt sind oder mindestens eines von ihnen kristallisiert ist.

Die schnelle Abkühlung bei der Erzeugung des farbentwickelten Zustandes wird so durchgeführt, dass das Aufzeichnungsmedium weder auf der Temperatur für die Phasentrennung des farbgebenden Mittels und des Farbentwicklers noch derjenigen der Kristallisation gehalten wird. Die Ausdrücke „schnelles Abkühlen" und „langsames Abkühlen" stehen für nichts anderes als für eine relative Abkühlungsgeschwindigkeit in Bezug auf eine bestimmte Zusammensetzung, und die tatsächliche Abkühlungsgeschwindigkeit wird je nach der Kombination aus dem farbgebenden Mittel und dem Farbentwickler verändert.

-Elektronen-Akzeptorverbindung-

Die Elektronen-Akzeptorverbindung (der Farbentwickler) ist nicht beschränkt, so lange die Verbindung auf reversible Weise die Farbentwicklung und -Löschung durch das Erwärmen durchführen kann, und sie kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Bevorzugte Beispiele der Elektronen-Akzeptorverbindung beinhalten eine Verbindung, die in dem Molekül mindestens eine Struktur aufweist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, welche besteht aus (i) einer Struktur, die eine farbentwickelnde Funktion hat, um die Farbe einer farbgebenden Elektronendonor-Verbindung (eines farbgebenden Mittels) (zum Beispiel einer phenolischen Hydroxylgruppe, einer Carbonsäuregruppe oder einer Phosphorsäuregruppe) zu entwickeln, und (ii) einer Struktur, welche eine intermolekulare Anziehungskraft steuern kann (einer Gruppe, an welche eine langkettige Kohlenwasserstoffgruppe gebunden ist). Im Hinblick auf die Struktur (ii) kann ein Verbindungsteil zwischen einer Gruppe und einer langkettigen Kohlenwasserstoffgruppe eine zwei- oder mehrwertige Verbindungsgruppe enthalten, die ein Heteroatom und eine langkettige Kohlenwasserstoffgruppe enthält, welche die gleiche Verbindungsgruppe wie die vorstehend vermerkte Verbindungsgruppe und/oder eine aromatische Gruppe enthält. Unter diesen Verbindungen ist eine durch die folgende Formel (1) dargestellte Phenolverbindung besonders bevorzugt.

Formel (1)
wobei „n" eine ganze Zahl von 1 bis 3 darstellt; „X" eine zweiwertige, Stickstoffatom oder Sauerstoffatom enthaltende organische Gruppe darstellt; R1 und R2 jeweils eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe darstellen, welche mit anderen Substituenten substituiert ist.

„R1" stellt eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit zwei oder mehr Kohlenstoffatomen, besonders bevorzugt 5 oder mehr Kohlenstoffatomen dar, welche mit anderen Substituenten weiter substituiert sein kann.

„R2" stellt eine aliphatische C2 bis C24, vorzugsweise C8 bis C18, Kohlenwasserstoffgruppe dar, welche mit anderen Substituenten weiter substituiert sein kann.

Die aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe kann geradkettig oder verzweigt sein und kann eine ungesättigte Bindung enthalten. Beispiele des Substituenten, welcher an die vorstehend vermerkte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe gebunden ist, beinhalten eine Hyroxylgruppe, ein Halogenatom und eine Alkoxygruppe. Wenn die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in R1 und R2 7 oder weniger beträgt, werden die Stabilität und die Löscheigenschaft einer entwickelten Farbe erniedrigt, daher beträgt die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome vorzugsweise 8 oder mehr, bevorzugter 11 oder mehr.

Bevorzugte Beispiele von „R1" beinhalten Gruppen, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden:

wobei q, q', q'' und q''' ganze Zahlen darstellen, welche den vorstehend vermerkten Anzahlen von Kohlenstoffatomen in R1 beziehungsweise R2 entsprechen. Unter diesen Gruppen ist -(CH2)q- besonders bevorzugt.

Beispiele von „R2" beinhalten Gruppen, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden:

wobei q, q', q'' und q''' ganze Zahlen darstellen, welche den vorstehend vermerkten Anzahlen von Kohlenstoffatomen in R1 beziehungsweise R2 entsprechen. Unter diesen Gruppen ist -(CH2)q-CH3 besonders bevorzugt.

„X" stellt eine zweiwertige, ein Stickstoffatom oder ein Sauerstoffatom enthaltende organische Gruppe dar, welche mindestens eine Gruppe ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus den Gruppen enthält, die durch die folgenden Formeln dargestellt werden:

Bevorzugte Beispiele der vorstehend vermerkten zweiwertigen organischen Gruppe beinhalten die durch die folgenden Formeln dargestellten Gruppen.

Beispiele von besonders bevorzugten Gruppen unter den vorstehend beispielhaft genannten zweiwertigen organischen Gruppen beinhaltend die durch die folgenden Formeln dargestellten Gruppen:

Bevorzugte Beispiele der durch die Formel (1) dargestellten Phenolverbindung beinhalten die durch die folgenden Formeln (2) und (3) dargestellten Verbindungen:

Formel (2)
Formel (3)
wobei in den Formeln (2) und (3) „m" eine ganze Zahl aus irgendeiner von 5 bis 11 darstellt und „n" eine ganze Zahl aus irgendeiner von 8 bis 22 darstellt.

Beispiele der durch die Formeln (2) und (3) dargestellten Phenolverbindungen beinhalten die durch die folgenden Formeln dargestellten Verbindungen:

<Farbgebende Elektronendonor-Verbindungen>

Die farbgebende Elektronendonor-Verbindung (das farbgebende Mittel) ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Bevorzugte Beispiele der elektronenspendenden farbgebenden Verbindung beinhalten Leukofarbstoffe.

Bevorzugte der Leukofarbstoffe beinhalten Fluoranverbindungen und Azaphthalidverbindungen. Spezifische Beispiele von Fluoranverbindungen oder Azaphthalidverbindungen beinhalten

2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(di-n-butylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isopropyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isobutyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-amyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-sec-butyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-amyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isoamyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-isopropylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran,

2-(m-Trichlormethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-(m-Trifluormethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-(m-Trichlormethylanilino)-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylamino)fluoran,

2-(2,4-Dimethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-(N-Ethyl-p-toluidino)-3-methyl-6-(N-ethylanilino)fluoran,

2-(N-Ethyl-p-toluidino)-3-methyl-6-(N-propyl-p-toluidino)fluoran,

2-Anilino-6-(N-n-hexyl-N-ethylamino)fluoran,

2-(o-Chloranilino)-6-diethylaminofluoran,

2-(o-Chloranilino)-6-dibutylaminofluoran,

2-(m-Trifluormethylanilino)-6-diethylaminofluoran,

2,3-Dimethyl-6-dimethylaminofluoran,

3-Methyl-6-(N-ethyl-p-toludino)fluoran,

2-Chlor-6-diethylaminofluoran,

2-Brom-6-diethylaminofluoran,

2-Chlor-6-dipropylaminofluoran,

3-Chlor-6-cyclohexylaminofluoran,

3-Brom-6-cyclohexylaminofluoran,

2-Chlor-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran,

2-Chlor-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-Anilino-3-chlor-6-diethylaminofluoran,

2-(o-Chloranilino)-3-chlor-6-cyclohexylaminofluoran,

2-(m-Trichlormethylanilio)-3-chlor-6-diethylaminofluoran,

2-2,3-Dichloranilino)-3-chlor-6-diethylaminofluoran,

1,2-Benzo-6-diethylaminofluoran,

3-Diethylamino-6-m-trifluormethylanilinofluoran,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid,

3-(1-Octyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-7-azaphthalid,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-methyl-4-diethylaminophenyl)-7-azaphthalid,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid,

3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(4-N-n-amyl-N-methylaminophenyl)-4-azaphthalid,

3-(1-Methyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-hexyloxy-4-diethylaminophenyl-)-4-azaphthalid,

3,3-Bis(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid und

3,3-Bis(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-7-azaphthalid.

Beispiele der farbgebenden Elektronendonor-Verbindung (farbgebendes Mittel) beinhalten neben den vorstehend vermerkten Fluoran- und Azaphthalidverbindungen herkömmliche Leukofarbstoffe, wie

2-(p-Acetylanilino)-6-(N-n-amyl-N-n-butylamino)fluoran,

2-Benzylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-Benzylamino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Benzylamino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Dibenzylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran,

2-Dibenzylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-(Di-p-methylbenzylamino)-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-(&agr;-Phenylethylamino)-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-Methylamino-6-N-ethylanilno)fluoran,

2-Methylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran,

2-Methylamino-6-(N-propylanilino)fluoran,

2-Ethylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran,

2-Methylamino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Ethylamino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Dimethylamino-6-(N-methylanilino)fluoran,

2-Dimethylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran,

2-Diethylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran,

2-Diethylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-Dipropylamino-6-(N-methylanilino)fluoran,

2-Dipropylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-methylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-ethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-propylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran,

2-Amino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran,

2-Amino-6-(N-propyl-p-toluidino)fluoran,

2-Amino-6-(N-methyl-p-ethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-ethyl-p-ethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-propyl-p-ethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-propyl-2,4-dimethylanilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-methyl-p-chloranilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-ethyl-p-chloranilino)fluoran,

2-Amino-6-(N-propyl-p-chloranilino)fluoran,

1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran,

1,2-Benzo-6-dibutylaminofluoran,

1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-cyclohexylamino)fluoran, und

1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-toluidino)fluoran.

Diese Verbindungen können allein oder in Kombination verwendet werden. Ferner kann durch Laminieren mehrerer Schichten, welche Farbe jeweils in einem unterschiedlichen Farbton entwickeln, das Bild entweder "mehrfarbig" oder "vollfarbig" sein.

Das Mischungsverhältnis der farbgebenden Elektronendonor-Verbindung (farbgebendes Mittel) zu der Elektronen-Akzeptorverbindung (Farbentwickler) kann nicht freischwebend festgelegt werden, denn der angemessene Bereich des Verhältnisses unterscheidet sich je nach der Kombination eines verwendeten farbgebenden Mittels und eines verwendeten Farbentwicklers. Das Verhältnis des Farbentwicklers auf 1 Mol des farbgebenden Mittels liegt vorzugsweise in dem Bereich von 0,1 bis 20 Mol, bevorzugter 0,2 bis 10 Mol. Sollte das Verhältnis des Farbentwicklers größer oder kleiner als dieser Bereich sein, wird leicht ein Nachteil verursacht, wobei die Dichte der entwickelten Farbe erniedrigt wird. Ferner können das farbgebende Mittel und der Farbentwickler in einer Mikrokapsel verkapselt verwendet werden.

<Löschbeschleuniger>

Wenn in der vorliegenden Erfindung der Farbentwickler in Kombination mit einem Löschbeschleuniger verwendet wird, wie einer Verbindung, die in dem Molekül mindestens eine Gruppe aus Amidgruppe, Urethangruppe und Harnstoffgruppe hat, wird während der Herstellung des Löschzustandes eine intermolekulare Reaktion zwischen dem Löschbeschleuniger und dem Farbentwickler hervorgerufen, so dass die Löschgeschwindigkeit bedeutend erhöht werden kann.

Der Löschbeschleuniger kann eine Verbindung sein, die in dem Molekül mindestens eine Gruppe aus Amidgruppe, Urethangruppe und Harnstoffgruppe hat. Unter den vorstehend vermerkten Verbindungen sind durch die folgenden Formeln (4) bis (10) dargestellte Verbindungen besonders bevorzugt. R4-NHCO-R5 Formel (4) R4-NHCO-R6-CONH-R5 Formel (5) R4-CONH-R6-NHCO-R5Formel (6) R4-NHCOO-R5 Formel (7) R4-NHCOO-R6-OCONH-R5 Formel (8) R4-OCONH-R6-NHCOO-R5 Formel (9)

Formel (10)
wobei R4, R5 und R7 in den Formeln (4) bis (10) eine geradkettige C7 bis C22 Alkylgruppe, eine verzweigtkettige C7 bis C22 Alkylgruppe beziehungsweise eine ungesättigte C7 bis C22 Alkylgruppe darstellen. R6 stellt eine zweiwertige funktionelle Gruppe dar. R8 stellt eine dreiwertige C4 bis C10 Alkylgruppe dar.

Beispiele von R4, R5 und R7 beinhalten eine Heptylgruppe, eine Octylgruppe, eine Nonylgruppe, eine Decylgruppe, eine Undecylgruppe, eine Dodecylgruppe, eine Stearylgruppe, eine Behenylgruppe und eine Oleylgruppe.

Beispiele von R6 beinhalten eine Methylengruppe, eine Ethylengruppe, eine Propylengruppe, eine Butylengruppe, eine Heptamethylengruppe, eine Hexamethylengruppe, eine Octamethylengruppe, eine -C3H6OC3H6- Gruppe, eine C2H4OC2H4- Gruppe und eine C2H4OC2H4OC2H4- Gruppe.

Bevorzugte Beispiele von R8 beinhalten die durch die folgenden Formeln dargestellten Verbindungen:

Bevorzugte spezifische Beispiele der durch die Formeln (4) bis (10) dargestellten Verbindungen beinhalten die durch die folgenden Formeln (1) bis (81) dargestellten Verbindungen:

  • (1) C11H23CONHC12H25
  • (2) C15H31CONHC16H33
  • (3) C17H35CONHC18H37
  • (4) C17H35CONHC18H35
  • (5) C21H41CONHC18H37
  • (6) C15H31CONHC18H37
  • (7) C17H35CONHCH2NHCOC17H35
  • (8) C11H23CONHCH2NHCOC11H23
  • (9) C7H15CONHC2H4NHCOC17H35
  • (10) C9H19CONHC2H4NHCOC9H19
  • (11) C11H23CONHC2H4NHCOC11H23
  • (12) C17H35CONHC2H4NHCOC17H35
  • (13) (CH3)2CHC14H35CONHC2H4NHCOC14H27(CH3)2
  • (14) C21H43CONHC2H4NHCOC21H43
  • (15) C17H35CONHC6H12NHCOC17H35
  • (16) C21H43CONHC6H12NHCOC21H43
  • (17) C17H33CONHCH2NHCOC17H33
  • (18) C17H33CONHC2H4NHCOC17H33
  • (19) C21H41CONHC2H4NHCOC21H41
  • (20) C17H33CONHC6H12NHCOC17H33
  • (21) C8H17NHCOC2H4CONHC18H37
  • (22) C10H21NHCOC2H4CONHC10H21
  • (23) C12H25NHCOC2H4CONHC12H25
  • (24) C18H37NHCOC2H4CONHC18H37
  • (25) C21H43NHCOC2H4CONHC21H43
  • (26) C18H37NHCOC6H12CONHC18H37
  • (27) C18H35NHCOC4H8CONHC18H35
  • (28) C18H35NHCOC8H41CONHC18H35
  • (29) C12H25OCONHC18H37
  • (30) C13H27OCONHC18H37
  • (31) C16H33OCONHC18H37
  • (32) C18H37OCONHC18H37
  • (33) C21H43OCONHC18H37
  • (34) C12H25OCONHC16H33
  • (35) C13H27OCONHC16H33
  • (36) C16H33OCONHC16H33
  • (37) C18H37OCONHC16H33
  • (38) C21H43OCONHC16H33
  • (39) C12H25OCONHC14H29
  • (40) C13H27OCONHC14H29
  • (41) C16H33OCONHC14H29
  • (42) C18H37OCONHC14H29
  • (43) C22H45OCONHC14H29
  • (44) C12H25OCONHC12H25
  • (45) C13H27OCONHC12H25
  • (46) C16H33OCONHC12H25
  • (47) C18H37OCONHC12H25
  • (48) C21H43OCONHC12H25
  • (49) C22H45OCONHC18H37
  • (50) C18H37NHCOOC2H4OCONHC18H37
  • (51) C18H37NHCOOC3H6OCONHC18H37
  • (52) C18H37NHCOOC4H8OCONHC18H37
  • (53) C18H37NHCOOC6H12OCONHC18H37
  • (54) C18H37NHCOOC8H41OCONHC18H37
  • (55) C18H37NHCOOC2H4OC2H4OCONHC18H37
  • (56) C18H37NHCOOC3H6OC3H6OCONHC18H37
  • (57) C18H37NHCOOC12H24OCONHC18H37
  • (58) C18H37NHCOOC2H4OC2H4OC2H4OCONHC18H37
  • (59) C16H33NHCOOC2H4OCONHC16H33
  • (60) C16H33NHCOOC3H6OCONHC16H33
  • (61) C16H33NHCOOC4H8OCONHC16H33
  • (62) C16H33NHCOOC6H12OCONHC16H33
  • (63) C16H33NHCOOC8H16OCONHC16H33
  • (64) C18H37OCOHNC6H12NHCOOC18H37
  • (65) C16H33OCOHNC6H12NHCOOC16H33
  • (66) C14H29OCOHNC6H12NHCOOC14H29
  • (67) C12H25OCOHNC6H12NHCOOC10H21
  • (68) C10H21OCOHNC6H12NHCOOC10H21
  • (69) C8H17OCOHNC6H12NHCOOC8H17

Die Menge des Löschbeschleunigers beträgt vorzugsweise 0,1 bis 300 Massenteile pro 100 Massenteile des Farbentwicklers. Wenn die Menge weniger als 0,1 Massenteile beträgt, kann der Effekt des zugesetzten Löschbeschleunigers beeinträchtigt werden, wenn andererseits die Menge mehr als 300 Massenteile beträgt, kann die Dichte der entwickelten Farbe erniedrigt werden.

Die wärmeempfindliche Schicht kann neben den vorstehend vermerkten Komponenten ein Bindemitteiharz und gegebenenfalls verschiedene Additive zum Verbessern der Beschichtungseigenschaft und der Farbentwicklungs- und Löscheigenschaft der wärmeempfindlichen Schicht umfassen. Beispiele der vorstehend vermerkten Additive beinhalten Vernetzungsmittel, Vernetzungsbeschleuniger, Füllstoff, Gleitmittel, Tensid, leitfähiges Mittel, Ballaststoff, Antioxidationsmittel, Lichtschutzmittel, Farbstabilisator, Weichmacher.

Das Bindemittelharz ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Bindemittelharz beinhalten Polyvinylchloridharze, Polyvinylacetatharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Ethylcellulose, Polystyrolharze, Styrol-Copolymere, Phenoxyharze, Polyesterharze, aromatische Polyesterharze, Polyurethanharze, Polycarbonatharze, Polyesteracrylatharze, Polyestermethacrylat, Acryl-Copolymere, Maleinsäure-Copolymere, Polyvinylalkoholharze, modifizierte Polyvinylalkoholharze, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose und Stärke.

Diese Bindemittelharze dienen dazu, einen Zustand aufrecht zu erhalten, in welchem jedes Material der Zusammensetzung in der wärmeempfindlichen Schicht gleichmäßig in einer Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht dispergiert ist, außer wenn jedes Material durch das Erwärmen zum Wiederholen des Druckens und Löschens in polarisierter Weise dispergiert ist. Demgemäß ist das verwendete Bindemittelharz vorzugsweise ein Harz mit hoher Wärmebeständigkeit. Ferner wird als das Bindemittelharz vorzugsweise ein härtbares Harz, welches ein Vernetzungsmittel umfasst und mittels Wärme, UV oder Elektronenstrahl vernetzt werden kann (worauf hierin nachfolgend manchmal als „vernetzendes Harz" Bezug genommen wird) verwendet. Durch Einbringen eines härtbaren Harzes in die wärmeempfindliche Schicht können die Wärmebeständigkeit und die Beschichtungsfestigkeit der wärmeempfindlichen Schicht und die Wiederholungslebensdauer des Aufzeichnungsmediums verbessert werden.

Das härtbare Harz ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von den härtbaren Harzen beinhalten Harze, die eine mit einem Vernetzungsmittel reaktive Gruppe haben, und Harze, die durch Copolymerisieren eines Monomers mit einer mit einem Vernetzungsmittel reaktiven Gruppe mit einem anderen Monomer hergestellt wurden, wie Acrylpolyolharze, Polyesterpolyolharze, Polyurethanpolyolharze, Phenoxyharze, Polyvinylbutyralharze, Celluloseacetatpropionat und Celluloseacetatbutyrat. Unter diesen Harzen sind Acrylpolyolharze, Polyesterpolyolharze und Polyurethanpolyolharze bevorzugt.

Die Hydroxylzahl des wärmehärtbaren Harzes beträgt vorzugsweise 70 KOHmg/g oder mehr, bevorzugter 90 KOHmg/g oder mehr. Wenn die Hydroxylzahl 70 KOHmg/g oder mehr beträgt, können die Haltbarkeit des Harzes, die Oberflächenhärte einer aus dem Harz erzeugten Beschichtung und die Bruchfestigkeit des Harzes verbessert werden. Die Hydroxylzahl kann die Vernetzungsdichte beeinflussen und als Folge davon die chemische Widerstandsfähigkeit und Eigenschaften der Beschichtung beeinflussen.

Das Acrylpolyolharz kann synthetisiert werden, indem ein (Meth)acrylester-Monomer und mindestens ein ungesättigtes Monomer, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem ungesättigten Monomer mit Carboxylgruppe, einem ungesättigten Monomer mit Hydroxylgruppe und einem ungesättigten Monomer mit Ethylengruppe, gemäß einem herkömmlichen Polymerisationsverfahren, wie Lösungspolymerisation, Suspensionspolymerisation und Emulsionspolymerisation verwendet wird. Beispiele von dem ungesättigten Monomer mit Hydroxylgruppe beinhalten Hydroxyethylacrylat (HEA), Hydroxypropylacrylat (HPA), 2-Hydroxyethylmethacrylat (HEMA), 2-Hydroxypropylmethacrylat (HPMA), 2-Hydroxybutylmonoacrylat (2-HBA), und 1,4-Hydroxybutylmonoacrylat (1-HBA). Da eine Beschichtung, die aus einem unter Verwendung eines Monomers mit einer primären Hydroxylgruppe hergestellten Harz erzeugt ist, hervorragende Bruchfestigkeit und hervorragende Haltbarkeit aufweist, wird vorzugsweise 2-Hydroxyethylmethacrylat verwendet.

Beispiele von dem Vernetzungsmittel beinhalten herkömmliche Isocyanatverbindungen, Amine, Phenole und Epoxyverbindungen. Unter diesen Verbindungen sind Isocyanate bevorzugt. Die Isocyanatverbindung ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von der Isocyanatverbindung beinhalten modifizierte Formen von Isocyanatmonomer, wie die Urethan-modifizierte Form, Allophanat-modifizierte Form, Isocyanurat-modifizierte Form, Biuret-modifizierte Form, Carbodiimid-modifizierte Form und blockiertes Isocyanat. Beispiele des Isocyanatmonomers, welches die vorstehend vermerkte Form bildet, beinhalten Dicyclohexylmethandiisocyanat (HMDI), Isophorondiisocyanat (IPDI), Lysindiisocyanat (LDI), Isopropylidenbis-4-cyclohexylisocyanat (IPC), Cyclohexyldiisocyanat (CHDI) und Tolidindiisocyanat (TODI).

Als der Vernetzungsbeschleuniger kann ein Katalysator verwendet werden, der allgemein für ähnliche Reaktionen zur Vernetzung verwendet wird. Beispiele des Vernetzungsbeschleunigers beinhalten tertiäre Amine wie 1,4-Diazabicyclo(2,2,2)octan und Metallverbindungen wie Organozinnverbindungen. Es ist nicht notwendig, dass die gesamte Menge eines Vernetzungsmittels umgesetzt wird. Das heißt, es kann nicht umgesetztes Vernetzungsmittel zurückbleiben. Eine solche Vernetzungsreaktion kann mit der Zeit fortschreiten; daher zeigt das Vorhandensein von nicht umgesetztem Vernetzungsmittel weder an, dass eine Vernetzungsreaktion überhaupt nicht stattgefunden hat, noch dass kein vernetztes Harz vorhanden ist.

Ferner ist ein Verfahren, um zu beurteilen, ob ein Polymer vernetzt ist oder nicht, ein Verfahren, in welchem die Beschichtung in ein Lösungsmittel mit einem hohen Lösungsvermögen für Polymere eingetaucht wird. Mit anderen Worten, da sich ein unvernetztes Polymer in dem Lösungsmittel auflöst und nicht in dem schwerlöslichen Stoff bleiben kann, wird durch Analysieren der Gegenwart einer Polymerstruktur in dem schwerlöslichen Stoff entschieden, ob ein Polymer in der Beschichtung vernetzt ist oder nicht. Wird eine Polymerstruktur nicht in dem schwerlöslichen Stoff entdeckt, ist ein Polymer in der Lösung noch nicht vernetzt. Zur Entscheidung ob ein Polymer vernetzt ist oder nicht, wird die „Gelfraktion" verwendet.

Die vorstehend vermerkte „Gelfraktion" bedeutet den Prozentsatz des in einem Lösungsmittel erzeugten Gels, in welchem die schwerlöslichen Harze wegen der Wechselwirkung die unabhängige Beweglichkeit in dem Lösungsmittel verlieren und zu einem verfestigten Gel agglomeriert werden. Die Gelfraktion des Harzes beträgt vorzugsweise 30%, bevorzugter 50%, noch bevorzugter 70, am bevorzugtesten 80%. Wenn die Gelfraktion niedrig ist, wird die Wiederholungslebensdauer des Harzes erniedrigt. Um die Gelfraktion zu verbessern, kann entweder ein härtbares Harz, welches mittels Wärme, UV- oder Elektronenstrahl-Bestrahlung gehärtet ist, in das Harz eingebracht werden, oder das Harz selbst kann vernetzt werden.

Die Gelfraktion kann wie folgt bestimmt werden. Ein Stück einer Beschichtung wird zwischen Drahtnetzen der Maschenzahl 400 eingeklemmt und 24 Stunden lang in ein Lösungsmittel eingetaucht, in welchem das Harz, das nicht vernetzt ist, löslich ist. Die Beschichtung wird unter Vakuum getrocknet, dann wird die Masse der Beschichtung nach dem Trocknen gemessen.

Die Gelfraktion kann mit der folgenden Gleichung berechnet werden. Gelfraktion (%) = (Masse nach dem Trocknen)(g))/anfängliche Masse (g) × 100Gleichung (1)

In der Berechnung der Gelfraktion mit der Gleichung sollte die Masse der organischen Substanzen mit einem niedrigeren Molekulargewicht, welche nicht die Harzkomponenten der härtbaren Schicht sind, eliminiert werden. Wenn die Masse der organischen Substanzen mit einem niedrigeren Molekulargewicht nicht definiert ist, kann die Gelfraktion durch eine Betrachtung des Harzquerschnitts mittels eines Transmissions-Elektronenmikroskopes (TEM) oder Abtast-Elektronenmikroskopes (SEM) und durch Messung des Flächenverhältnisses des Harzes und der organischen Substanzen mit einem niedrigeren Molekulargewicht erhalten werden; und aus dem Flächenverhältnis und dem jeweiligen spezifischen Gewicht kann die Masse der organischen Substanzen mit einem niedrigeren Molekulargewicht erhalten werden.

Bei der Berechnung der Gelfraktion kann ferner, wenn die wärmeempfindliche Schicht auf dem Träger angeordnet ist und eine andere Schicht, wie eine Schutzschicht, auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist, oder wenn eine andere Schicht zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist, die Gelfraktion auf ähnliche Weise wie folgt bestimmt werden. Die Schichtdicken der wärmeempfindlichen Schicht und der anderen Schicht werden jeweils durch die Betrachtung mittels TEM oder SEM gemessen, und eine Schicht mit einer Dicke entsprechend der Dicke der anderen Schicht wird abgeschabt, wodurch die wärmeempfindliche Schicht freigelegt wird. Die freigelegte wärmeempfindliche Schicht wird abgezogen und die Gelfraktion davon wird mit dem vorstehend vermerkten Verfahren gemessen.

Wenn bei dem vorstehend vermerkten Verfahren zur Bestimmung der Gelfraktion der wärmeempfindlichen Schicht ferner eine ein UV-härtbares Harz umfassende Schutzschicht auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist, ist es notwendig, um die Probe zur Bestimmung der Gelfraktion der wärmeempfindlichen Schicht vor Verunreinigung durch Eindringen eines abgezogenen Teils der Schutzschicht in die Probe möglichst zu bewahren, dass vor Herstellung der Probe eine Schicht entsprechend der Dicke der Schutzschicht und eines kleinen Teils der wärmeempfindlichen Schicht abgezogen und weggeworfen wird.

Die vorstehend vermerkten Füllstoffe werden summarisch in anorganische Füllstoffe und organische Füllstoffe eingeteilt.

Beispiele von anorganischen Füllstoffen beinhalten Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, wasserfreie Kieselsäure, Aluminiumoxid, Eisenoxid, Calciumoxid, Magnesiumoxid, Chromoxid, Manganoxid, Siliciumdioxid, Talkum und Glimmer.

Beispiele von organischen Füllstoffen beinhalten Siliconharze, Celluloseharze, Epoxyharze, Nylonharze, Phenolharze, Polyurethanharze, Harnstoffharze, Melaminharze, Polyesterharze, Polycarbonatharze, Polystyrolharze, Polystyrol-Isopren, Polystyrol-Vinylbenzol, Acryl-Urethanharze, Ethylen-Acrylharze, Polyethylenharze, Benzoguanamin-Formaldehydharze, Melamin-Formaldehydharze, Polymethylmethacrylatharze und Polyvinylchlorid.

Diese Füllstoffe können allein oder in Kombination verwendet werden. Wenn mehrere Füllstoffe verwendet werden, gibt es keine besondere Beschränkung in Hinsicht auf die Kombination eines anorganischen und eines organischen Füllstoffs. Beispiele von Formen eines Füllstoffs beinhalten Kugel, granular, Plättchen und Nadel. Die Menge von einem Füllstoff beträgt 5 bis 50 Vol.-%.

Das Gleitmittel ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Gleitmittel beinhalten synthetische Wachse, wie Esterwachs, Paraffinwachs und Polyethylenwachs; pflanzliche Wachse wie gehärtetes Rhizinusöl; tierische Wachse wie gehärteten Rindertalg; höhere Alkohole wie Stearylalkohol und Behenylalkohol; höhere Fettsäuren wie Margarinsäure, Laurylsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Behensäure; Ester von höheren aliphatischen Säuren wie aliphatischen Säureester von Sorbitan; und Amide wie Stearylamid, Oleylamid, Laurylamid, Ethylenbisstearylamid, Methylenbisstearylamid und Methylolstearylamid.

Der Gehalt an Gleitmitteln in der wärmeempfindlichen Schicht beträgt vorzugsweise 0.1 bis 95 Vol.-%, bevorzugter 1 bis 75 Gew.-%.

Das Tensid ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Tensid beinhalten ein anionisches Tensid, kationisches Tensid, nichtionisches Tensid und amphoteres Tensid.

Das Verfahren zum Abscheiden der wärmeempfindlichen Schicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Verfahren beinhalten (1) ein Verfahren, in welchem die Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht, hergestellt durch Auflösen oder Dispergieren des Bindemittelharzes, der farbgebenden Elektronendonor-Verbindung und der Elektronenakzeptor-Verbindung in einem Lösungsmittel, auf den Träger beschichtet wird, und entweder während oder nach dem Abdampfen des Lösungsmittels, um den beschichteten Träger in Form einer Folie herzustellen, die wärmeempfindliche Schicht vernetzt wird; (2) ein Verfahren, in welchem die Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht, hergestellt durch Dispergieren der farbgebenden Elektronendonor-Verbindung und der Elektronenakzeptor-Verbindung in einem Lösungsmittel, in welchem nur das Bindemittelharz gelöst ist, auf den Träger beschichtet wird, und entweder während oder nach dem Abdampfen des Lösungsmittels, um den beschichteten Träger in Form einer Folie herzustellen, die wärmeempfindliche Schicht vernetzt wird; und (3) ein Verfahren, in welchem ohne Verwendung eines Lösungsmittels das Bindemittelharz, die farbgebende Elektronendonor-Verbindung und die Elektronenakzeptor-Verbindung durch das Erwärmen geschmolzen werden und gemischt werden, um eine Mischung zu bilden, und nachdem die geschmolzene Mischung zu der wärmeempfindliche Schicht in der Form einer Folie geformt und abgekühlt wurde, die wärmeempfindliche Schicht vernetzt wird.

In diesen Verfahren kann das thermoreversible Aufzeichnungsmedium in der Form einer Folie geformt werden, ohne den Träger zu verwenden.

Das in den Verfahren (1) oder (2) verwendete Lösungsmittel ist nicht freischwebend bestimmt, weil das Lösungsmittel je nach der Art der farbgebenden Elektronendonor-Verbindung und der Elektronenakzeptor-Verbindung bestimmt wird; jedoch beinhalten Beispiele des Lösungsmittels Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Ethanol, Toluol und Benzol.

Ferner wird die Elektronenakzeptor-Verbindung in der Form von Teilchen in der wärmeempfindlichen Schicht dispergiert.

Um zu verursachen, dass die Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht eine hochgradige Qualität als ein Beschichtungsmaterial aufweist, kann die Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht verschiedene Pigmente, Entschäumungsmittel, Farbstoffe, Dispergiermittel, Gleitmittel, Konservierungsmittel, Vernetzungsmittel und Weichmacher enthalten.

Das Beschichtungsverfahren ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Der Vorgang wird mit einem Verfahren durchgeführt, in welchem der Träger als eine von einer Rolle zugeführte kontinuierliche Bahn oder als eine geschnittene Folie transportiert wird und auf den Träger die Beschichtungsflüssigkeit mit einem herkömmlichen Beschichtungsverfahren aufbeschichtet wird, wie Rakelbeschichten, Drahtbügelbeschichten, Sprühbeschichten, Luftmesserbeschichten, Wulstbeschichten, Vorhangbeschichten, Gravurbeschichten, Kissenbeschichten, Umkehrwalzenbeschichten, Tauchbeschichten und Düsenbeschichten.

Die Bedingung zum Trocknen der beschichteten Flüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Zum Beispiel wird die Trocknung bei ungefähr Raumtemperatur bis 140°C 10 Minuten bis 1 Stunde lang durchgeführt.

Die Härtung des Harzes in der wärmeempfindlichen Schicht kann mittels Erwärmen, UV-Bestrahlung oder Elektronenstrahl-Bestrahlung durchgeführt werden.

Die UV-Bestrahlung kann mittels einer herkömmlichen UB-Bestrahlungsvorrichtung durchgeführt werden. Beispiele der UV-Bestrahlungsvorrichtung beinhalten eine Vorrichtung, die mit einer UV-Quelle, dem Vorschaltgerät, einer Spannungsversorgung, einem Kühlgerät und einer Transportvorrichtung ausgerüstet ist.

Beispiele der UV-Quelle beinhalten eine Quecksilberdampflampe, Metall-Halogenlampe, Galliumlampe, Quecksilber-Xenon-Lampe und eine Blitzlampe. Die Wellenlänge der UV-Quelle kann je nach der Wellenlänge des von dem in der Zusammensetzung des Aufzeichnungsmediums enthaltenen Photopolymerisations-Initiators absorbierten UV-Lichtes ausgewählt werden.

Die Bedingung der UV-Bestrahlung ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Zum Beispiel kann die Lampenenergie und die Transportgeschwindigkeit je nach der zum Vernetzen des Harzes erforderlichen Belichtungsenergie ausgewählt werden.

Die Elektronenstrahl-Bestrahlung kann mittels herkömmlicher Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtungen durchgeführt werden. Solche Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtungen können summarisch in den abtastenden Typ und den nicht abtastenden Typ eingeteilt werden, und der Typ kann unter Berücksichtigung der Bestrahlungsfläche und der Bestrahlungsdosis und dergleichen ausgewählt werden. Die Bedingung der Bestrahlung kann aus der folgenden Gleichung (2) je nach der zum Vernetzen des Harzes benötigten Dosis und unter Berücksichtigung des Elektronenstroms, der Bestrahlungsbreite, der Transportgeschwindigkeit und dergleichen berechnet werden. D = (&Dgr;E/&Dgr;R) × &eegr; × I/(W·V)Gleichung (2) wobei „D" die benötigte Dosis (Mrad) darstellt; „&Dgr;E/&Dgr;R" den Elektronenstrom (mA) darstellt „W" die Bestrahlungsbreite darstellt; und „V" die Transportgeschwindigkeit darstellt.

Kommerziell wird die folgend Gleichung (3) empfohlen, welche aus der Gleichung (2) vereinfacht ist, D × V = K × I/WGleichung (3)

Die Leistungsstärke der Vorrichtung wird in „Mrad m/min" aus gedrückt, die Stärke des Elektronenstroms wird aus etwa 20 bis 500 mA ausgewählt.

Die Filmdicke der wärmeempfindlichen Schicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden, zum Beispiel vorzugsweise 1 bis 20 &mgr;m, bevorzugter 3 bis 15 &mgr;m.

Wenn die Dicke übermäßig gering ist, kann der Bildkontrast wegen einer zu niedrigen Färbungsdichte zu niedrig werden, wenn andererseits die Dicke übermäßig groß ist, kann die angestrebte Färbungsdichte nicht erreicht werden, weil die Temperaturverteilung in der Folie zu breit wird, wodurch nicht gefärbte Teile wegen der niedrigeren Temperatur auftreten.

<Zwischenschicht>

In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung kann eine Zwischenschicht zwischen der Schutzschicht und der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet sein, um die wärmeempfindliche Schicht vor einem Lösungsmittel oder einer Harzkomponente in einer Beschichtungsflüssigkeit zum Abscheiden der Schutzschicht zu schützen (siehe JP-A Nr. 1-133781).

Die Zwischenschicht umfasst einen UV-Absorber, ein härtbares Harz und gegebenenfalls andere Komponenten.

Beispiele von dem härtbaren Harz beinhalten ein UV-härtendes Harz und ein wärmehärtbares Harz. Spezifische Beispiele von dem härtbaren Harz beinhalten, neben vorstehend beispielhaft angeführten Materialien für ein Bindemittelharz in der Rückschicht, ein Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyral, Polyurethan, gesättigten Polyester, ungesättigten Polyester, Epoxyharz, Phenolharz, Polycarbonat und Polyamid.

Die Zwischenschicht kann vorzugsweise einen UV-Absorber umfassen. Als der UV-Absorber kann eine anorganische und auch eine organische Verbindung verwendet werden. Beispiele von dem organischen UV-Absorber beinhalten Benzotriazole, Benzophenone, Salicylate, Cyanacrylate und Zimtsäuren. Unter diesen Verbindungen sind Benzotriazole bevorzugt. Ferner sind unter Benzotriazolen solche Benzotriazole, in welchen eine Hydroxylgruppe durch eine benachbarte sperrige funktionelle Gruppe geschützt ist, besonders bevorzugt. Spezifische Beispiele von derartigen Benzotriazolen beinhalten 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazol und 2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol. Ein UV-Absorber kann auch eine Verbindung sein, in welcher ein Grundgerüst mit einer Funktion, um UV-Strahlen zu absorbieren, einem Copolymer zugesetzt ist, wie einem Acrylharz oder einem Styrolharz.

Die Menge des UV-Absorbers beträgt vorzugsweise 0,5 bis 10 Massen-%, bezogen auf die gesamte Masse der Harzzusammensetzung in der Zwischenschicht.

Als ein anorganischer UV-Absorber ist eine Metallverbindung mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 100 nm oder weniger bevorzugt. Beispiele der Metallverbindung beinhalten Metalloxide oder komplexe Metalloxide, wie Zinkoxid, Indiumoxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Zirconiumoxid, Zinnoxid, Ceroxid, Eisenoxid, Antimonoxid, Bariumoxid, Wismutoxid, Nickeloxid, Magnesiumoxid, Chromoxid, Manganoxid, Tantaloxid, Nioboxid, Thoriumoxid, Hafniumoxid, Molybdänoxid, Eisenferrit, Nickelferrit, Kobaltferrit, Bariumtitanat und Kaliumtitanat; Metallsulfide oder Metallsulfate, wie Zinnsulfid und Bariumsulfat; Metallcarbide, wie Titancarbid, Siliciumcarbid, Molybdäncarbid, Wolframcarbid und Tantalcarbid; und Metallnitride, wie Aluminumnitrid, Siliciumnitrid, Bornitrid, Zirconiumnitrid, Vanadiumnitrid, Titannitrid, Niobnitrid und Galliumnitrid. Unter diesen sind ultrafeine Teilchen von einem Metalloxid, wie Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Zinkoxid, Titanoxid und Ceroxid bevorzugter. Außerdem können die ultrafeinen Teilchen von Metalloxiden verwendet werden, deren Oberfläche mit Silicon, Wachs, organischem Silan oder Siliciumdioxid behandelt ist.

Die Menge der UV-Strahlen absorbierenden anorganischen Verbindungen beträgt vorzugsweise 1 bis 95 Vol-%. Diese organischen oder anorganischen UV-Absorber können auch in der wärmeempfindlichen Schicht eingebracht sein.

Die Filmdicke der Zwischenschicht beträgt vorzugsweise 0,1 bis 20 &mgr;m, bevorzugter 0,5 bis 5 &mgr;m. Als die Vorrichtung zum Dispergieren des für die Beschichtungsflüssigkeit der Zwischenschicht verwendeten Lösungsmittels und der Beschichtungsflüssigkeit, als der Beschichtungsvorgang der Zwischenschicht und als die Trocknungs- und Härtungsvorgänge der Zwischenschicht kann ein bei dem Abscheiden der Rückschicht, der wärmeempfindliche Schicht und der Schutzschicht verwendetes herkömmliches Verfahren verwendet werden.

Um die in der vorliegenden Erfindung aufgebrachte Wärme effektiv zu nutzen, kann zwischen dem Träger und der wärmeempfindliche Schicht eine wärmeisolierende Grundschicht angeordnet werden. Ferner kann die Grundschicht aufgebracht werden, indem eine Beschichtungsflüssigkeit aufbeschichtet wird, die ein ultrafeine Hohlteilchen enthaltendes Bindemittelharz umfasst. Es kann eine Grundschicht zu dem Zweck angeordnet werden, die Haftung zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Schicht zu verbessern und die Penetration eines wärmeempfindlichen Materials in den Träger zu verhindern.

Für die Grundschicht kann das gleiche Harz wie ein für die wärmeempfindliche Schicht oder die Schutzschicht verwendetes Harz verwendet werden. Ferner können die wärmeempfindliche Schicht und die Grundschicht nicht nur mindestens einen aus einem anorganischen Füllstoff, wie Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Siliciumoxid, Aluminiumhydroxid, Kaolin und Talkum und einem organischen Füllstoff umfassen, sondern auch Gleitmittel, Tenside und Dispergiermittel.

In dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung ist es zur Verbesserung von dessen visueller Erkennbarkeit bevorzugt, dass zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Schicht eine farbgebende Schicht angeordnet ist. Die farbgebende Schicht kann entweder durch Aufbeschichten einer ein farbgebendes Mittel und ein Bindemittelharz enthaltenden Lösung auf die Oberfläche eines Gegenstandes und Trocknen der abgeschiedenen farbgebenden Schicht, oder nur durch Aufbringen einer farbgebenden Folie auf die Oberfläche eines Gegenstandes abgeschieden werden.

Das Aufzeichnungsmedium kann auch eine Farb-Bedruckschicht umfassen. Beispiele von einem farbgebenden Mittel für die Farb-Bedruckschicht beinhalten verschiedene Farbstoffe und Pigmente, welche in einer für herkömmliches Farbdrucken verwendeten Farbdruckfarbe enthalten sind, und Beispiele von dem Bindemittelharz für die Farb-Bedruckschicht beinhalten unterschiedliche thermoplastische Harze, wärmehärtbare Harze, UV-härtende Harze und Elektronenstrahl-härtende Harze. Die Dicke der Farb-Bedruckschicht wird je nach der Bedruck-Farbdichte in geeigneter Weise verändert und kann je nach der gewünschten Bedruck-Farbdichte in geeigneter Weise ausgewählt werden.

Das Aufzeichnungsmedium kann auch eine Luftschicht als einen Pufferteil zwischen dem Träger und der wärmeempfindliche Schicht umfassen. Der Brechungsindex von dem in der wärmeempfindlichen Schicht verwendeten Polymer beträgt 1,4 bis 1,6, was stark verschieden von 1,0 ist, welches der Brechungsindex von Luft ist. Daher wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Luftschicht umfasst, das Licht an der Grenzfläche zwischen der wärmeempfindliche Schicht und der Luftschicht reflektiert, und wenn die wärmeempfindliche Schicht in einem Zustand der undurchsichtigen Farbe ist, kann die undurchsichtige Farbe verstärkt werden, so dass die visuelle Erkennbarkeit verbessert werden kann. Daher kann die Luftschicht als der Pufferteil vorzugsweise als ein Anzeigeteil verwendet werden.

Außerdem kann die Luftschicht auch als eine wärmeisolierende Schicht wirken, wodurch sie die Ansprechbarkeit des Aufzeichnungsmediums auf Wärme verbessert, und ferner als eine Abfederungsschicht, wodurch sie den Andruck des Thermokopfes verteilt, so dass ein Verziehen oder ein Abgehen der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht durch die mechanische Kraft verhindert werden kann und demgemäß die Wiederholungslebensdauer des Aufzeichnungsmediums verbessert werden kann.

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung kann auch eine Kopfanpassungsschicht umfassen. Beispiele von Materialien für die Kopfanpassungsschicht beinhalten ein wärmefestes Harz und ein anorganisches Pigment. Als das wärmefeste Harz kann vorzugsweise das gleiche wärmefeste Harz wie das für die Schutzschicht verwendete wärmefeste Harz verwendet werden. Beispiele von dem anorganischen Pigment beinhalten Calciumcarbonat, Kaolin, Siliciumdioxid, Aluminiumhydroxid, Aluminiumoxid, Aluminiumsilicat, Magnesiumhydroxid, Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid, Titanoxid, Zinkoxid, Bariumsulfat und Talkum. Diese anorganischen Pigmente können allein oder in Kombination verwendet werden. Der Teilchendurchmesser von dem anorganischen Pigment beträgt vorzugsweise 0,01 bis 10,0 &mgr;m, bevorzugter 0,05 bis 8,0 &mgr;m. Die Menge von dem anorganischen Pigment beträgt vorzugsweise 0,001 bis 2 Massenteile, bevorzugter 0,05 bis 1 Massenteil pro 1 Massenteil des wärmefesten Harzes.

Zwischen dem Träger und der wärmeempfindliche Schicht kann auch eine Licht-Wärme-Konversionsschicht, welche eine Lichtenergie zu einer Wärmeenergie umwandeln kann, indem sie ein Laserlicht absorbiert, ebenfalls angeordnet sein, um dem Aufzeichnungsmedium eine Beschreibbarkeit mit dem Laser zu verleihen.

Um ferner das Aussehen der wärmeempfindlichen Schicht zu verbessern, kann das Aufzeichnungsmedium auch mindestens eine Bedruckschicht umfassen.

Wenn ein in der Schutzschicht, der Farbbedruckschicht oder der Kopfanpassungsschicht enthaltenes Harz mittels Wärme, UV oder Elektronenstrahl gehärtet wird, sind ein Vernetzungsmittel, ein Photopolymerisations-Initiator oder ein Photopolymerisations-Beschleuniger, die verwendet werden, um ein Harz in der Rückschicht oder der wärmeempfindliche Schicht zu vernetzen, vorzugsweise eingebracht.

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium ist nicht beschränkt und kann je nach Anwendung zu verschiedenen Formen ausgestaltet werden, wie einer Karte, einem Blatt oder einer Rolle.

Beispiele der Anwendungen des Aufzeichnungsmediums beinhalten eine vorbezahlte Karte, eine Punktkarte und eine Kreditkarte. Das zu einem Blatt mit einer Größe eines allgemeinen Dokumentes, wie der Größe A4, ausgestaltete Aufzeichnungsmedium kann wegen der breiteren bedruckbaren Fläche als bei Kartengröße, wenn eine Druck-Löschvorrichtung eingeführt ist, in weitem Umfang für Anwendungen der allgemeinen Druckausgabe benutzt werden, wie als normales Dokument, Anweisungsbrief zur Prozesssteuerung, Zirkular und für Konferenzdaten, selbstredend auch für Probedrucke.

Das zu der Form einer Rolle ausgestaltete Aufzeichnungsmedium kann für eine Anzeigetafel, einen Notizblock und ein elektronisches Flipchart verwendet werden, indem es in eine Vorrichtung mit einem Druck-Lösch-Teil integriert wird. Solche Anzeigevorrichtungen können vorzugsweise in einem Reinraum verwendet werden, weil von den Anzeigevorrichtungen keine Stäube und Verunreinigungen emittiert werden.

Das Aufzeichnungsmedium kann auch eine irreversible wärmeempfindliche Schicht umfassen. In diesem Fall kann die von der irreversiblen wärmeempfindlichen Schicht entwickelte Farbe die gleiche oder verschieden von der entwickelten Farbe der reversiblen wärmeempfindliche Schicht sein. Ferner kann auf der Oberfläche der wärmeempfindlichen Schicht oder auf der entgegengesetzten Seite ein Aufdruck, wie Offsetdruck oder Tiefdruck oder eine farbgebende Schicht mit irgendwelchen Mustern ganz oder teilweise mittels eines Tintenstrahldruckers, Wärmeübertragungsdruckers oder Druckers vom Sublimationstyp bereitgestellt werden. Ferner kann auf der gesamten oder einem Teil der farbgebenden Schicht eine auf einem härtbaren Harz basierte Überdruck-Lackschicht bereitgestellt werden. Beispiele von dem vorstehend vermerkten wahlweisen Muster beinhalten Buchstaben, Logo, Figur, Photographie und IR-detektierbare Information. Ferner kann irgendeine der jeweils das Aufzeichnungsmedium aufbauenden Schichten durch einfachen Zusatz von Farbstoffen oder Pigmenten zu den Schichten gefärbt werden.

Überdies kann das Aufzeichnungsmedium zu Sicherheitszwecken mit einem Hologramm versehen sein. Um das Aussehen des Aufzeichnungsmediums zu verbessern, können Designelemente wie ein persönliches Bild, eine Firmenmarke oder eine Symbolmarkierung bereitgestellt werden, indem konkave und konvexe Stellen aus Relief oder Einprägung (abgetragene oder eingetiefte Muster) aufgebracht werden.

Die Erzeugung und Löschung von Bildern auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium kann mittels einer herkömmlichen Bilderzeugungsvorrichtung, vorzugsweise mittels der Bilderzeugungsvorrichtung wie nachstehend erläutert, durchgeführt werden.

Bevorzugte Beispiele der Bilderzeugungsvorrichtung beinhalten Vorrichtungen, die mit einer Bilderzeugungseinheit zum Erzeugen von Bildern auf den Aufzeichnungsmedien und einer Bildlöscheinheit zum Löschen von Bildern auf den Aufzeichnungsmedien ausgerüstet sind. Unter diesen ist unter dem Gesichtspunkt einer kurzen Verarbeitungsdauer eine Vorrichtung bevorzugter, die mit einer kombinierten Einheit zum Erzeugen und Löschen eines Bildes ausgerüstet ist. Spezifische Beispiele davon beinhalten eine Bildverarbeitungsvorrichtung, die mit einem Thermokopf ausgerüstet ist, in welchem die Bilder verarbeitet werden können, indem die auf den Thermokopf aufgebrachte Energie verändert wird, und eine Bildverarbeitungsvorrichtung, in welcher die Bilderzeugungseinheit der Thermokopf ist und die Bildlöscheinheit eine ist, die aus der Gruppe bestehend aus einer Einheit vom Kontaktandrucktyp, die verwendet wird, indem das Aufzeichnungsmedium mit einem Erwärmungselement kontaktiert wird, wie einem Thermokopf, einem keramischen Heizer (ein durch Siebdrucken eines Heizwiderstands-Elementes auf ein Aluminiumsubstrat hergestelltes Element), einem warmen Stempel, einer Warmwalze und einem Wärmeblock und einer Einheit vom Nichtkontakt-Typ unter Verwendung eines Warmgebläses oder von Infrarotlicht ausgewählt ist.

(Thermoreversible Aufzeichnungsmedien)

Die thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen einen Informationsspeicherteil und einen reversiblen Anzeigeteil, und der reversible Anzeigeteil umfasst das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung.

Gemäß dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium sind die reversibel aufzeichenbare wärmeempfindliche Schicht und der Informationsspeicherteil in einer identischen Karte bereitgestellt (integriert), und ein Teil der gespeicherten Information des Informationsspeicherteils wird auf der wärmeempfindlichen Schicht angezeigt, wodurch der Eigentümer der Karte die Bequemlichkeit hat, dass die Information durch bloßes Ansehen der Karte ohne ein besonderes Gerät bestätigt werden kann. Ferner kann in dem Fall, dass der Betrag des Informationsspeicherteils überschrieben wird, das Aufzeichnungsmedium wiederholt verwendet werden, indem die Anzeige des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsteils überschrieben wird.

Das den Informationsspeicherteil und den reversiblen Anzeigeteil umfassende Element kann summarisch in die folgenden beiden Typen eingeteilt werden.

  • (1) Ein Element, bei welchem die wärmeempfindliche Schicht auf dem Träger angeordnet ist, welcher ein Teil eines Elementes mit einem Informationsspeicherteil ist.
  • (2) Ein Element, bei welchem ein Element mit einem Informationsspeicherteil auf eine nackte Oberfläche des Trägers laminiert ist, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht separat auf einer anderen Oberfläche des Trägers angeordnet ist, um das thermoreversible Aufzeichnungsmedium zu bilden.

In den Fällen (1) und (2) ist es notwendig, dass der Informationsspeicherteil und der reversible Anzeigeteil so angeordnet sind, dass sie ihre eigenen Funktionen aufweisen können, und so lange sie ihre eigenen Funktionen aufweisen können, kann der Informationsspeicherteil auf einer Oberfläche des Trägers, welche der anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Schicht oder auf einem Teil der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet sein.

Der Informationsspeicherteil ist nicht beschränkt und kann aus einer magnetischen Aufzeichnungsschicht, einem Magnetstreifen, einem IC-Speicher, einem optischen Speicher, einem RFID-Bezeichnungsschild und dergleichen gebildet sein. Bei dem Blattmedium, dessen Größe über der Kartengröße liegt, wird vorzugsweise ein IC-Speicher–RFID-Bezeichnungsschild verwendet. Nebenbei gesagt ist das RFID-Bezeichnungsschild aus einem IC-Chip und einer mit dem IC-Chip verbundenen Antenne zusammengesetzt.

Die magnetische wärmeempfindliche Schicht kann durch Beschichten auf den Träger abgeschieden werden, indem Beschichtungsmaterialien verwendet werden, die herkömmlich verwendete Metallverbindungen umfassen, wie Eisenoxid und Bariumferrit, und Harze, wie Vinylchloridharze, Urethanharze und Nylonharze, oder mit einem Verfahren wie Dampfabscheidung oder Sputtern ohne Verwendung von Harzen. Die magnetische wärmeempfindliche Schicht kann auf einer Oberfläche des Trägers, welche der anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Schicht oder auf einem Teil der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet sein. Ferner kann das wärmeempfindliche Material zum Anzeigen in der Form eines Strichcodes, eines zweidimensionalen Codes und dergleichen für den Informationsspeicherteil verwendet werden. Ferner werden unter diesen die magnetische Aufzeichnung und der IC bevorzugt.

Was das Hologramm angeht, so wird ein wiederbeschreibbarer Typ bevorzugt. Beispiele von dem Hologramm beinhalten das wiederbeschreibbare Hologramm, bei welchem mit kohärentem Licht auf einen Flüssigkristall-Film aus Azobenzol-Polymer geschrieben wird.

Allgemeine Beispiele des den Informationsspeicherteil umfassenden Elementes beinhalten eine Karte, eine Scheibe, eine Diskette und eine Bandkassette. Spezifische Beispiele des Elementes beinhalten eine dickere Karte, wie eine IC-Karte und eine optische Karte; eine Diskette, die eine mit Information wiederbeschreibbare Scheibe, wie eine magnetooptische Scheibe (MD) und DVD-RAM enthält; eine Scheibe, bei welcher eine Diskette nicht verwendet wird, zum Beispiel eine CD-RW; eine Platte vom beschreibbaren Typ, wie eine CD-R; ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium mit Phasenänderungs-Aufzeichnungsmaterial (CD-RW); und eine Videobandkassette.

Ferner kann das den Informationsspeicherteil und den reversiblen Anzeigeteil umfassende Element eine bedeutend erhöhte Verfügbarkeit aufweisen. Das heißt, in dem Fall einer Karte zum Beispiel kann der Eigentümer der Karte die Information durch bloßes Ansehen der Karte ohne ein besonderes Gerät bestätigen, indem auf der wärmeempfindliche Schicht ein Teil der in dem Informations-Aufzeichnungsteil gespeicherten Information angezeigt wird.

Der Informationsspeicherteil ist nicht beschränkt, so lange die notwendige Information aufgezeichnet werden kann, und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele davon beinhalten eine magnetische Aufzeichnung, einen IC vom Kontakttyp, einen IC vom Nichtkontakt-Typ und einen optischen Speicher.

Die magnetische wärmeempfindliche Schicht kann durch Beschichten eines Beschichtungsmaterials auf einen Träger abgeschieden werden, welches herkömmlich verwendetes Eisenoxid und Bariumferrit, und Harze, wie Vinylchloridharze, Urethanharze und Nylonharze umfasst, oder anders durch Dampfabscheidung oder Sputtern und so weiter ohne Verwendung von Harzen. Ferner kann das wärmeempfindliche Material zum Anzeigen in der Form eines Strichcodes, eines zweidimensionalen Codes und dergleichen für den Informationsspeicherteil verwendet werden.

Noch spezifischer kann das Aufzeichnungsmedium in geeigneter Weise für das thermoreversible Aufzeichnungsmedium, thermoreversible Aufzeichnungselement, die Bildverarbeitungsvorrichtung und das Bildverarbeitungsverfahren verwendet werden. In der vorliegenden Erfindung bedeutet „Oberfläche des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums" die Oberfläche der wärmeempfindlichen Seite, wie die Oberfläche einer Bedruckschicht oder Überdruckschicht, nicht nur der Schutzschicht, sondern der gesamten oder des Teils der Oberfläche, welche mit dem Thermokopf während des Beschreibens und Löschens in Kontakt ist.

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium umfasst eine reversibel anzeigbare wärmeempfindliche Schicht und einen Informationsaufzeichnungsteil, und als ein bevorzugter Informationsaufzeichnungsteil wird ein RFID-Bezeichnungsschild beispielhaft aufgeführt. 2 zeigt schematisch das RFID-Bezeichnungsschild 85. Das RFID-Bezeichnungsschild 85 ist aus einem IC-Chip 81 und einer mit dem IC-Chip verbundenen Antenne 82 zusammengesetzt. Der IC-Chip 81 ist in die vier Teile Speicherteil, Steuerteil für Energieversorgung, Übertragungsteil und Empfangsteil geteilt; dem jeweiligen Teil ist seine individuelle Rolle zugewiesen und es werden Kommunikationen durchgeführt. Die Kommunikationen werden durch Austausch von Daten unter Verwendung elektrischer Wellen mittels der Antennen des RFID-Bezeichnungsschildes und der Schreib-Lese-Vorrichtung erreicht. Spezifisch empfängt die Antenne des RFID elektrische Wellen, um durch Induktion auf Grund eines Resonanzeffektes eine elektromotorische Kraft zu verursachen. Als ein Ergebnis wird der IC-Chip in dem RFID-Bezeichnungsschild aktiviert, die Information in dem Chip wird in Signale verwandelt, gefolgt von der Verbreitung der Signale durch das RFID-Bezeichnungsschild. Die Information wird von der Antenne der Schreib-Lese-Vorrichtung empfangen, um sie mittels der Vorrichtung zur Datenverarbeitung zu erkennen, und dann wird softwareseitig Datenverarbeitung durchgeführt.

Das RFID-Bezeichnungsschild ist zu einer Etiketten-ähnlichen oder Karten-ähnlichen Gestalt ausgebildet. Wie in 3 gezeigt kann das RFID-Bezeichnungsschild 85 auf das thermoreversible Aufzeichnungsmedium 90 laminiert sein. Das RFID-Bezeichnungsschild 85 kann auf die Oberfläche der wärmeempfindliche Schicht oder der Rückschicht laminiert sein, vorzugsweise auf die Oberfläche der Rückschicht. Um das RFID-Bezeichnungsschild und das Aufzeichnungsmedium zusammen zu laminieren, können herkömmliche Kleb- und Verleimungsmittel verwendet werden.

4A und 4B veranschaulichen beispielhaft die auf eine kommerzielle wiederbeschreibbare Folie 90 (thermoreversibles Aufzeichnungsmedium) angewendeten thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien. Wie in 4A gezeigt, ist auf der Seite der wärmeempfindlichen Schicht ein wiederbeschreibbarer Anzeigeteil 86 bereitgestellt, wo ein Strichcode-Aufdruckteil 87 bereitgestellt sein kann. Auf der Seite dahinter (der Rückschicht) kann das RFID-Bezeichnungsschild nicht auflaminiert (88) sein, wie in 4B gezeigt, oder es kann das RFID-Bezeichnungsschild wie in 3 gezeigt auflaminiert sein. Die Aufbringung des RFID-Bezeichnungsschildes ist im Lichte höherer Verfügbarkeit bevorzugt.

5A veranschaulicht beispielhaft die Art, mit welcher das kommerzielle wiederbeschreibbare Blatt, kombiniert mit dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium (dem wiederbeschreibbaren Blatt) und dem RFID-Bezeichnungsschild, verwendet wird. Anfänglich wird eine Information betreffend gelieferte Rohmaterialien, derart wie ein Name und eine Menge eines Artikels, auf dem wiederbeschreibbaren Blatt oder dem RFID-Bezeichnungsschild aufgezeichnet, und die Rohmaterialien werden mit der Information des wiederbeschreibbaren Blattes oder des RFID-Bezeichnungsschildes, die zum Beispiel in einem umlaufenden Behälter enthalten sind, überprüft. In dem nächsten Schritt wird für das angelieferte Rohmaterial eine Arbeitsanweisung erteilt, das wiederbeschreibbare Blatt und das RFID-Bezeichnungsschild mit der aufgezeichneten Information werden zu dem Arbeitsanweisungsschreiben und schreiten fort zu dem Arbeitsschritt. Dann werden das wiederbeschreibbaren Blatt und das RFID-Bezeichnungsschild, die mit der Bestellinformation aufgezeichnet sind, als das Bestellungs-Anweisungsschreiben an dem hergestellten Produkt befestigt. Das wiederbeschreibbare Blatt wird nach dem Versand zurück gewonnen, die Versandinformation wird der Auslesung unterworfen und dann wird das wiederbeschreibbare Blatt wiederum als ein Lieferschein verwendet.

(Thermoreversibles Aufzeichnungsetikett)

Das thermoreversible Aufzeichnungsetikett umfasst mindestens eine aus einer Klebschicht und einer Verleimungsschicht, die auf der Oberfläche des Trägers angeordnet sind, die gegenüber einer anderen Oberfläche des Trägers liegt, auf welcher eine Bilderzeugungsschicht (zum Beispiel die wärmeempfindliche Schicht) des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums angeordnet ist. Wenn gewünscht, umfasst das Aufzeichnungsetikett auch andere Schichten, die je nach Notwendigkeit in geeigneter Weise ausgewählt sind. Ferner ist es in dem Fall, dass der Träger des Aufzeichnungsmediums die Fähigkeit zur Thermofusionsbindung aufweist, nicht notwendig dass die Klebschicht oder Verleimungsschicht auf der Oberfläche des Trägers angeordnet ist.

Die Form, Konfiguration und Größe der Klebschicht oder Verleimungsschicht sind nicht beschränkt und können je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Die Form kann blattartig oder filmartig sein; die Konfiguration kann Einzelschicht oder laminierte Schichten sein; und das Abmass kann größer oder kleiner als die wärmeempfindliche Schicht sein.

Das Material der Klebschicht oder Verleimungsschicht ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Material beinhalten Harnstoffharze, Melaminharze, Phenolharze, Epoxyharze, Polyvinylacetatharze, Vinylacetat-Acryl-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Acrylharze, Polyvinyletherharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polystyrolharze, Polyesterharze, Polyurethanharze, Polyamidharze, chlorierte Polyolefinharze, Polyvinylbutyralharze, Acrylester-Copolymere, Methacrylester-Copolymere, natürlichen Kautschuk, Cyanacrylatharze, Siliconharze. Diese können einzeln oder in Kombination verwendet werden. Ferner kann das Material vom Heißschmelztyp sein und es kann entweder mit einem wegwerfbaren Trennpapier oder ohne ein wegwerfbares Trennpapier verwendet werden.

Das thermoreversible Aufzeichnungsetikett wird allgemein in einer auf ein Substratblatt wie eine Karte laminierten Konfiguration verwendet, in welcher das thermoreversible Aufzeichnungsetikett auf die Gesamtheit oder einen Teil des Substratblattes laminiert sein kann, oder auf eine Seite oder beide Seiten.

Die Form, Konfiguration und Größe des Substratblattes sind nicht beschränkt und können je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Die Form kann eine kleine Platte oder dergleichen sein; die Konfiguration kann aus einer Einzelschicht oder laminierten Schichten bestehen; und die Größe kann je nach der Größe des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Substratblatt beinhalten ein Blatt und eine laminierte Form des Blattes, welche aus einem Chlor-haltigen Polymer, einem Polyesterharz und einem biologisch abbaubaren Kunststoff hergestellt sind.

Das Chlor-haltige Polymer ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von dem Polymer beinhalten Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Copolymere, Vinylchlorid-Acrylat-Copolymere, Polyvinylidenchlorid, Vinylidenchlorid-Vinylchlorid-Copolymere und Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymere.

Beispiele der Polyesterharze beinhalten Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT), alternativ auch kondensierte Ester von Säure-Inhaltsstoffen wie Terephthalsäure, Isophthalsäure und Alkohol-Inhaltsstoffen wie Ethylenglycol, Cyclohexandimethanol (zum Beispiel PETG, Handelsname von Eastman Chemical Co.).

Beispiele von dem biologisch abbaubaren Kunststoff beinhalten natürliche Polymerharze umfassend Polymilchsäure, Stärke, denaturierten Polyvinylalkohol und dergleichen, und Harze die mikrobiologische Produkte sind, einschließlich &bgr;-Buttersäure und &bgr;-Valeriansäure.

Ferner kann das Substrat Folie oder Papier aus synthetischem Harz sein, erzeugt aus Polyacetatharzen, Polystyrol(PS)-Harzen, Epoxyharzen, Polyvinylchlorid(PVC)-Harzen, Polycarbonat(PC)-Harzen, Polyamidharzen, Acrylharzen, Siliconharzen und dergleichen. Diese Materialien können in geeigneter Weise kombiniert oder laminiert sein.

Beispiele der laminierten Form beinhalten eine Form, die eine Kernfolie, gebildet aus zwei laminierten Folien aus weißem Polyvinylchloridharz mit einer Dicke von 250 &mgr;m, und zwei laminierte Deckfolien aus transparentem Polyvinylchloridharz mit einer Dicke von 100 &mgr;m umfasst, wobei eine Deckfolie auf die obere Seite der Kernfolie und eine andere Deckfolie auf die untere Seite der Kernfolie laminiert ist; und eine Form, die eine Kernfolie, gebildet aus zwei laminierten Folien aus weißem PETG mit einer Dicke von 250 &mgr;m, und zwei laminierte Deckfolien aus transparentem PETG mit einer Dicke von 100 &mgr;m umfasst, wobei eine Deckfolie auf die obere Seite der Kernfolie und eine andere Deckfolie auf die untere Seite der Kernfolie laminiert ist.

Im Hinblick auf den Vorgang zum Laminieren der Substratfolie und des thermoreversiblen Aufzeichnungsetiketts, so werden wie in 6 gezeigt das thermoreversible Aufzeichnungsetikett 3 und die Substratfolie 4 umgekehrt aufeinander gelegt und zwischen zwei Spiegelblechen 2 angeordnet und gepresst, wobei sie durch die warme Platte 1 erwärmt werden.

Ferner kann wie in 7 gezeigt das ähnliche Verfahren auf die Substratfolie 4 angewendet werden, welche aus der Kernfolie 6 und der Deckfolie 7, die übereinander gelegt sind, zusammengesetzt ist.

Die Verklebung durch Pressen und Wärme kann mittels einem herkömmlichen Verfahren durchgeführt werden, normaler Weise bei einem Druck von 5 bis 70 kp/cm2, vorzugsweise 10 bis 50 kp/cm2, und bei der Temperatur von 80 bis 170°C, vorzugsweise 90 bis 150°C, mittels einer mit der Heizplatte 1 ausgerüsteten Warmpressvorrichtung (zum Beispiel).

In dem Fall, dass das Laminat aus transparenter PVC-Folie/weißer PVC-Folie/weißer PVC-Folie/transparenter PVC-Folie verwendet wird, beträgt die Heiztemperatur bei dem Warmpressen vorzugsweise 130 bis 150°C. Ferner beträgt in dem Fall, dass das Laminat aus transparentem PETG/weißem PETG/weißem PETG/transparentem PETG verwendet wird die Heiztemperatur bei dem Warmpressen vorzugsweise 100 bis 130°C.

Was nun ein anderes Verfahren zum Laminieren der Substratfolie und des thermoreversiblen Aufzeichnungsetiketts angeht, so werden sie zuerst unter Erwärmen verklebt und dann unter Erwärmen laminiert. Das Verkleben unter Erwärmen kann erreicht werden, indem eine Kautschukwalze gegen sie gepresst wird, gefolgt von Laminieren unter Erwärmen.

Die optimale Bedingung des Verklebens unter Erwärmen ist nicht beschränkt und kann je nach der verwendeten Substratfolie in geeigneter Weise ausgewählt werden, normaler Weise wird es durchgeführt, indem 1 Stunde lang oder weniger bei 90 bis 130°C gehalten wird, vorzugsweise 1 bis 50 Minuten lang.

In dem Fall, dass das thermoreversible Aufzeichnungsetikett eine Schutzschicht umfasst, deren Oberfläche durch Füllstoff und dergleichen aufgeraut ist, und das Aufzeichnungsetikett mittels Erwärmen und Pressen auf ein Etiketten-ähnliches Substrat geklebt wird, treten solche Sachen auf, wie dass der Füllstoff an der Oberfläche der Schutzschicht durch das Erwärmen und Pressen in die Schutzschicht hinein gepresst wird, wodurch wegen der Erniedrigung der Füllstoffwirkung der Oberflächenglanz zunimmt und die Wiederholungslebensdauer abnimmt, und auch, dass wenn unter der Bedingung des erhöhten Oberflächenglanzes Drucken und Löschen wiederholt werden, der Glanz an den gedruckten gelöschten Teilen verringert wird, und als ein Ergebnis davon wird der Glanzunterschied zu den nicht bedruckten gelöschten Teilen als eine Ungleichmäßigkeit wahrgenommen. Die Gegenwart der Schutzschicht in dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium kann solche Sachen beseitigen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Oberflächen-Rauhigkeit des Aufzeichnungsmediums von 0,15 &mgr;m oder weniger bevorzugter, weil so höherer Glanz erhalten werden kann.

Wenn das Aufzeichnungsetikett mindestens eines aus einer Klebschicht und einer Verleimungsschicht umfasst, kann das Aufzeichnungsmedium auf der Gesamtheit oder einem Teil von einem dickeren Substrat befestigt werden, wie einer PVC-Karte mit Magnetstreifen, an welcher das Aufzeichnungsmedium gewöhnlich schwierig anzubringen ist, wodurch ein Teil der magnetisch gespeicherten Information angezeigt werden kann.

Das thermoreversible Aufzeichnungsetikett kann eine Alternative zu einer dickeren Karte, wie einer IC-Karte und optischen Karte, einer flexiblen Scheibe, einer Diskette, die eine wiederbeschreibbare Scheibe, wie eine magnetooptische Aufzeichnungs-Scheibe (MD) und DVD-RAM enthält; einer Scheibe, bei welcher eine Diskette nicht verwendet wird, zum Beispiel einer CD-RW; einer Platte vom einmal beschreibbaren Typ, wie einer CD-R; einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium (CD-RW) auf der Grundlage von Phasenänderungs-Aufzeichnungsmaterial; und zu einem Anzeigeetikett auf einer Videobandkassette sein.

8 zeigt beispielhaft das Aufzeichnungsmedium 10, befestigt an der MD-Diskette 70. In diesem Fall ist eine solche Anwendung gestattet, dass der angezeigte Betrag je nach der Veränderung des in der MD gespeicherten Betrages verändert wird. Ferner kann in einem Fall der Scheibe ohne Diskette, wie der CD-RW, das Aufzeichnungsetikett direkt an der Scheibe befestigt werden.

9 zeigt beispielhaft das Aufzeichnungsmedium 10, befestigt an der CD-RW 71. In diesem Fall ist das Aufzeichnungsetikett an Stelle der CD-RW auf einer nur einmal beschreibbaren Scheibe, wie einer CD-R befestigt, es kann dann ein Teil der in der CD-R gespeicherten Information wieder geschrieben und angezeigt werden.

10 zeigt beispielhaft das Aufzeichnungsmedium 10, befestigt an einem optischen Informations-Aufzeichnungsmedium (CD-RW) mit Phasenänderungs-Aufzeichnungsmaterial vom AgInSbTe-Typ. Der fundamentale Aufbau der CD-RW ist so, dass die erste dielektrische Schicht 110, die optische Informationsspeicherschicht 109, die zweite dielektrische Schicht 108, die reflektierende Wärmeabfuhrschicht 107 und die Zwischenschicht 106 in dieser Reihenfolge auf dem Substrat 111 mit Führungsrillen angeordnet sind. Eine Hartschicht 112 ist auf der Rückseite des Substrates 111 angeordnet. Auf der Zwischenschicht 106 der CD-RW ist das Aufzeichnungsetikett 10 befestigt. Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium 10 ist aus einer Klebschicht oder Verleimungsschicht 105, Rückschicht 104, einem Träger 103, der wärmeempfindlichen Schicht 102 und der Schutzschicht 101 in dieser Reihenfolge zusammengesetzt. Die dielektrische Schicht ist nicht unbedingt auf beiden Seiten der optischen Informationsspeicherschicht erforderlich. Wenn das Substrat aus Material mit niedrigerer Wärmefestigkeit wie Polycarbonatharz gebildet wird, wird vorzugsweise die erste dielektrische Schicht 110 angeordnet.

11 zeigt beispielhaft das Aufzeichnungsmedium 10, befestigt an einer Videokassette 72. In diesem Fall ist eine solche Anwendung gestattet, dass die Anzeige je nach der Veränderung der Speicherinhalte in der Videokassette automatisch verändert wird.

Beispiele der Bereitstellung der Funktion der thermoreversiblen Aufzeichnung auf einer Karte, einer Scheibe, einer Diskette, und einer Bandkassette neben dem Befestigen des Aufzeichnungsetiketts auf der Karte und dergleichen beinhalten das Aufbeschichten der wärmeempfindliche Schicht direkt auf diese und das Übertragen der wärmeempfindlichen Schicht auf die Karte und dergleichen, wobei die wärmeempfindliche Schicht schon vorher auf einem anderen Substrat angeordnet war. Bei dem Übertragen der wärmeempfindlichen Schicht kann die Klebschicht oder Verleimungsschicht vom Warmschmelztyp auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet sein.

Wenn das Aufzeichnungsetikett auf einem steifen Material wie der Karte, der Scheibe, der Diskette, und der Bandkassette befestigt oder die wärmeempfindliche Schicht darauf angeordnet ist, ist es bevorzugt, dass eine elastische und federnde Schicht oder Folie zwischen dem steifen Substrat und dem Aufzeichnungsetikett oder der wärmeempfindlichen Schicht angeordnet ist, um die Kontaktfähigkeit mit dem Thermokopf zu erhöhen und ein gleichmäßiges Bild zu erzeugen.

In einem Aspekt kann das Aufzeichnungsmedium ein Film sein, wie in 12 gezeigt, umfassend die thermoreversible Schicht 13, Zwischenschicht 14 und Schutzschicht 15 auf einem Träger 11, und die Rückschicht 16 auf der Rückseite des Trägers 11. In einem anderen Aspekt kann das Aufzeichnungsmedium ein Film sein, wie in 13 gezeigt, umfassend die thermoreversible Schicht 13 und Schutzschicht 15 auf einem Träger 11, und die Rückschicht 16 auf der Rückseite des Trägers 11.

Die Filme (thermoreversibles Aufzeichnungsmedium) der unterschiedlichen Aspekte können in geeigneter Weise auf die verschiedenen kommerziellen wiederbeschreibbaren Folien einer blattähnlichen Form, versehen mit einem RFID-Bezeichnungsschild 85 wie zum Beispiel in 5 gezeigt, aufgebracht werden. Außerdem können die Filme in einer Konfiguration einer thermoreversiblen Aufzeichnungskarte 21 mit einem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsteil 22 (der thermoreversiblen Schicht des thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung) und einem gedruckten Anzeigeteil 23, wie zum Beispiel in 14A gezeigt, wobei auf der Rückseite der Karte ein magnetischer Aufzeichnungsteil und eine Rückschicht 24 auf dem magnetischen Aufzeichnungsteil angeordnet sind, erzeugt und verwendet werden.

Das in 15A gezeigte thermoreversible Aufzeichnungselement (die Karte) wird erhalten, indem ein Film, der eine wärmeempfindliche Schicht und eine Schutzschicht auf einem Träger umfasst, zu einer Kartenform ausgearbeitet wird und ein vertiefter Teil zum Einhüllen eines IC-Chips erzeugt wird. In dem in 15A gezeigten Aspekt wird ein wiederbeschreibbarer Aufzeichnungsteil 26 durch Einarbeiten des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in Etikett-Konfiguration auf das kartenähnliche Aufzeichnungselement erzeugt, und auf der Rückseite der Karte wird ein Vertiefungsteil 25 zum Umhüllen eines IC-Chips erzeugt.

Ein Wafer 231 wird in den Vertiefungsteil 25 wie in 15B gezeigt eingebracht und befestigt. In dem Wafer 231 ist auf einem Wafersubstrat 232 ein integrierter Schaltkreis 233 bereitgestellt, und eine Vielzahl von elektrisch mit dem integrierten Schaltkreis 233 verbundenen Kontaktenden 234 sind auf dem Wafersubstrat 232 bereitgestellt. Die Kontaktenden 234 liegen auf der Rückseite des Wafersubstrates 232 in einer Konfiguration derart frei, dass ein speziell dafür geeigneter Drucker (Lese-Schreib-Vorrichtung) durch den elektrischen Kontakt mit den Kontaktenden 234 die spezifische Information lesen und schreiben kann.

Die Funktionsweise der thermoreversiblen Aufzeichnungsschicht wird mit Bezug auf 16A und 16B erklärt werden. 16A ist ein schematisches Aufbau-Blockdiagramm, das die integrierte Schaltung 233 zeigt. Zusätzlich ist 16B ein Aufbau-Blockdiagramm, das ein Beispiel gespeicherter Daten von PAM zeigt. Die integrierte Schaltung 233 besteht aus 151, worin die CPU 235, die Steueraktionen in einem vorbestimmten Schritt durchführen kann, ROM 235, welches die Operationsprogramm-Daten der CPU 235 speichern kann, und RAM 237, welches die notwendigen Daten schreiben und lesen kann, beinhaltet sind.

Überdies beinhaltet die integrierte Schaltung 233 die I/O-Schnittstelle 238, welche Eingangssignale empfängt und die Eingangsdaten zu der CPU 235 sendet und die Ausgangssignale von der 235 empfängt und sie nach draußen weiterleitet, und auch (nicht gezeigt) eine Einschalt-Rückstellschaltung, eine Takterzeugungsschaltung, eine impulsuntersetzte Peripherieschaltung (Unterbrecherimpuls-Erzeugungsschaltung), und eine Adressdecodierschaltung.

Die CPU 235 kann in Abhängigkeit von dem Unterbrecherimpuls, der periodisch von der impulsuntersetzten Peripherieschaltung bereitgestellt wird, die Aktion des Unterbrechungs-Steuerungsprogramms durchführen. Ferner kann die Adressdecodierschaltung die Adressdaten von der CPU 235 decodieren und Signale an das ROM 236, RAM 237 und die I/O-Schnittstelle 238 aussenden. Eine Vielzahl von Kontaktenden 234 (acht in 16A) sind mit der I/O-Schnittstelle 238 verbunden, die spezifischen Daten von dem speziell dafür geeigneten Drucker (Lese-Schreib-Vorrichtung) werden über die I/O-Schnittstelle 238 von den Kontaktenden 234 in die CPU 235 eingegeben. CPU 235 spricht auf die Eingangssignale an und vollführt verschiedene Aktionen gemäß den in dem ROM 236 gespeicherten Programmdaten, ebenso wie sie vorbestimmte Daten und Signale über die I/O-Schnittstelle an die Lese-Schreib-Vorrichtung für das Blatt ausgibt.

Wie in 16B gezeigt, umfasst das RAM 237 eine Vielzahl von Speichergebieten 239a bis 239g. Zum Beispiel wird eine Blattnummer in dem Gebiet 239a gespeichert. In dem Speichergebiet 239b werden zum Beispiel Identitätsdaten des Blatteigentümers wie voller Name, Zugehörigkeit, Telefonnummer gespeichert. Speichergebiet 239c ist zum Beispiel als der verbleibende Leerspeicher für den Verwender bereitgestellt, oder es wird dort die Information betreffend die Handhabung gespeichert. Die Information betreffs des vorherigen Troges und des vorherigen Verwenders ist zum Beispiel in den Gebieten 239d, 239e, 239f und 239g gespeichert.

Mindestens eines aus dem thermoreversiblen Aufzeichnungsetikett und dem Aufzeichnungselement ist nicht beschränkt und kann der Bildverarbeitung durch unterschiedliche Bildverarbeitungsverfahren und Bildverarbeitungsvorrichtungen unterworfen werden, und die Bilder können vorzugsweise mit der Bildverarbeitungsvorrichtung wie nachfolgend erklärt erzeugt und gelöscht werden.

(Bildverarbeitungsverfahren und Bildverarbeitungsvorrichtung)

Die Bildverarbeitungsvorrichtung umfasst mindestens eine aus einer Bilderzeugungseinheit und einer Bildlöscheinheit, und die anderen Einheiten, die je nach Notwendigkeit in geeigneter Weise ausgewählt sind, wie Transporteinheit, Steuereinheit und dergleichen.

Das Bildverarbeitungsverfahren führt mindestens eines aus der Bilderzeugung und der Bildlöschung durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums aus, und umfasst auch die anderen Operationen, die je nach Notwendigkeit in geeigneter Weise ausgewählt sind, wie Transportieren und Steuern.

Das Bilderzeugungsverfahren kann vorzugsweise mittels der Bilderzeugungsvorrichtung durchgeführt werden. Mindestens eines aus der Bilderzeugung und der Bildlöschung durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums kann durch mindestens eine aus der Bilderzeugungseinheit und der Bildlöscheinheit durchgeführt werden, und die anderen Operationen können mittels der anderen Einheit durchgeführt werden.

(Bilderzeugungseinheit und Bildlöscheinheit)

Die Bilderzeugungseinheit ist eine Einheit, in welcher durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums Bilder erzeugt werden. Die Bildlöscheinheit ist eine Einheit, in welcher durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums Bilder gelöscht werden.

Die Bilderzeugungseinheit ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele der Bilderzeugungseinheit beinhalten einen Thermokopf und einen Laser. Diese können einzeln oder in Kombination verwendet werden.

Die Bildlöscheinheit ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele der Bildlöscheinheit beinhalten einen warmen Stempel, einen keramischen Heizer, eine Warmwalze, einen Wärmeblock, ein Warmgebläse, einen Thermokopf und eine Laserbestrahlungsvorrichtung. Unter diesen ist der keramische Heizer bevorzugt. Mittels des keramischen Heizers kann die Vorrichtung miniaturisiert werden, die Löschbedingung kann stabilisiert werden und es können Bilder mit hohem Kontrast erhalten werden. Die Arbeitstemperatur des keramischen Heizers ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Die Arbeitstemperatur beträgt vorzugsweise 110°C oder mehr, bevorzugter 112°C oder mehr, am bevorzugtesten 115°C oder mehr.

Durch Verwendung des Thermokopfes kann nicht nur die Vorrichtung noch weiter miniaturisiert werden, sondern es kann auch der Energieverbrauch erniedrigt werden, so dass eine Vorrichtung eines handlichen Typs, welche von einer Batterie betrieben wird, verwendet werden kann. Um die Bilderzeugung und die Bildlöschung durch einen einzigen Thermokopf durchzuführen, werden zwei Systeme bereitgestellt, wie das so genannte gewöhnliche System oder das Überschreibsystem. Bei dem gewöhnlichen System werden alle vorherigen Bilder auf einmal gelöscht und es werden neue Bilder erneut hergestellt. Bei dem Überschreibsystem werden die Bildlöschung eines vorhergehenden Bildes und die Bilderzeugung eines neuen Bildes gleichzeitig durchgeführt, indem die thermische Energie (für die Bilderzeugung beziehungsweise für die Bildlöschung) aus dem Thermokopf alternieren gelassen wird, so dass die Gesamtdauer für die Bilderzeugung und die Bildlöschung verhältnismäßig kurz ist, was Beschleunigung der Aufzeichnung zur Folge hat.

Wenn das thermoreversibles Aufzeichnungselement (die Karte), umfassend die wärmeempfindliche Schicht und einen Informationsspeicherteil, verwendet wird, umfasst die vorstehend vermerkte Vorrichtung eine Leseeinheit und eine Wiederbeschreibeinheit für Speicherinhalte in dem Informationsspeicherteil.

Die Transporteinheit ist nicht beschränkt, so lange die Einheit die Funktion aufweist, die Aufzeichnungsmedien hintereinander zu transportieren, und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele von der Transporteinheit beinhalten ein Förderband, eine Transportwalze und eine Kombination von Förderband und Transportwalze.

Die Steuereinheit ist nicht beschränkt, so lange die Einheit die Funktion aufweist, die vorstehend vermerkten jeweiligen Schritt zu steuern, und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispiele der Steuereinheit beinhalten einen Programmgeber und einen Computer.

Hinsichtlich eines Aspektes der Durchführung des Bildverarbeitungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung mit der Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden Erklärungen mit Bezug auf 17 bis 19 gegeben. Wie in 17 gezeigt, ist die Bilderzeugungsvorrichtung 100 mit einer Warmwalze 96, dem Thermokopf 95 und einer Transportwalze versehen. In der Bilderzeugungsvorrichtung wird das auf der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichnete Bild mittels der Warmwalze 96 erwärmt und gelöscht. Dann wird die verarbeitete neue Information mittels des Thermokopfes 95 auf der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichnet. In 17 stellt 97 einen Papierzufuhrtrog dar und 98 stellt ein wiederbeschreibbares Blatt (thermoreversibles Aufzeichnungsmedium) dar.

Wenn das Aufzeichnungsmedium das RFID-Bezeichnungsschild umfasst wie in 18 bis 19 gezeigt, umfasst die Bildverarbeitungsvorrichtung ferner eine Lese-Schreib-Vorrichtung 99 für RFID-Bezeichnungsschilder. In diesem Fall kann eine Bildverarbeitungsvorrichtung vom Paralleltyp einen Aspekt davon ausmachen, wie in 19 gezeigt.

Wie in 18 und 19 gezeigt, wird in der Bildverarbeitungsvorrichtung 100 zuerst eine Information in dem RFID-Bezeichnungsschild, welches an dem Aufzeichnungsmedium befestigt ist, mittels der Lese-Schreib-Vorrichtung 99 ausgelesen, und nachdem eine neue Information in das RFID eingegeben wurde, werden die in der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichneten Bilder mittels der Warmwalze 96 erwärmt und gelöscht. Je nach der Information, die durch die RFID-Lese-Schreib-Vorrichtung gelesen und geschrieben wurde, wird eine verarbeitete neue Information mittels des Thermokopfes 95 in der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichnet.

Anstelle der RFID-Lese-Schreib-Vorrichtung kann ein Strichcode-Lesegerät und ein Magnetkopf verwendet werden. In dem Fall des Strichcode-Lesegerätes werden, nachdem in der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichnete Strichcode-Information von dem Lesegerät ausgelesen wurde, in der wärmeempfindliche Schicht aufgezeichnete Strichcode-Information und visuelle Information mittels der Warmwalze gelöscht, und eine gemäß der aus dem Strichcode gelesenen Information verarbeitete neue Information wird in der wärmeempfindlichen Schicht als eine Strichcodeinformation und eine visuelle Information mittels des Thermokopfes aufgezeichnet.

In der in 17 bis 18 gezeigten Bildverarbeitungsvorrichtung gibt es einen Trog 97 zum Stapeln der Aufzeichnungsmedien, aus dem die Aufzeichnungsmedien Blatt für Blatt durch ein Blatteinspeisungs-Verfahren, wie vom Reibungskissentyp, aufgenommen werden können. Ein eingespeistes Aufzeichnungsmedium wird durch die Transportwalze zu der RFID-Lese-Schreib-Vorrichtung befördert und hier werden die Daten gelesen und geschrieben. Das Aufzeichnungsmedium wird durch die Transportwalze weiter zu der Warmwalze transportiert, welche die Löscheinheit ist, wo eine in dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnete visuelle Information gelöscht wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium zu dem Thermokopf befördert, wo eine neue Information in dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird. Danach wird das Aufzeichnungsmedium durch die Transportwalze transportiert und aus dem oberen Auslassteil heraus gelassen. 94 stellt einen keramischen Heizer dar.

Es ist bevorzugt, dass die eingestellte Temperatur der Warmwalze auf eine Temperatur geregelt wird, die einer Temperatur entspricht, bei welcher die Information in dem Aufzeichnungsmedium gelöscht wird. Zum Beispiel beträgt die Oberflächentemperatur der Warmwalze vorzugsweise 100 bis 190°C, bevorzugter 110 bis 180°C, noch bevorzugter 115 bis 170°C.

Ferner werden Erklärungen mit Bezug auf 20A und 20B gegeben. Die in 20A gezeigte Bildverarbeitungsvorrichtung ist mit dem Thermokopf 53 als der Erwärmungseinheit, dem keramischen Heizer 38, dem Magnetkopf 34 und Warmwalzen 31, 40 und 47 versehen.

Wie in 20A gezeigt, wird zuerst in der magnetischen wärmeempfindlichen Schicht des Aufzeichnungsmediums gespeicherte Information mittels des Magnetkopfes ausgelesen. Dann wird ein in der wärmeempfindlichen Schicht aufgezeichnetes Bild mittels des keramischen Heizers gelöscht. Ferner wird eine gemäß der von dem Magnetkopf ausgelesenen Information verarbeitete neue Information mittels des Thermokopfes in der wärmeempfindliche Schicht aufgezeichnet. Danach wird die Information in der magnetischen wärmeempfindlichen Schicht wieder zu einer neuen Information geschrieben.

In der in 20A gezeigten Bildverarbeitungsvorrichtung wird das thermoreversible Aufzeichnungsmedium 5, bei welchem die magnetische wärmeempfindlichen Schicht auf einer Oberfläche des Trägers angeordnet ist, welche einer anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist, in der Richtung „von links nach rechts" (gezeigt durch einen Pfeil in Rechtsrichtung) befördert oder in der umgekehrten Richtung (gezeigt durch einen Pfeil in Linksrichtung) befördert. Das Aufzeichnungsmedium 5 wird der magnetischen Aufzeichnung oder Löschung in der magnetischen wärmeempfindlichen Schicht an dem Magnetkopf 34 und der Transportwalze 31 unterworfen, an dem keramischen Heizer 38 und der Transportwalze 40 einer Wärmebehandlung zum Löschen von Bildern unterworfen und an dem Thermokopf 53 und der Transportwalze 47 der Bilderzeugung unterworfen und danach aus der Vorrichtung heraus gelassen. Wie vorstehend erklärt, beträgt die eingestellte Temperatur des keramischen Heizers vorzugsweise 110°C oder mehr, bevorzugter 112°C oder mehr, am bevorzugtesten 115°C oder mehr. Das Wiederbeschreiben einer magnetisch aufgezeichneten Information kann entweder vor oder nach der Bildlöschung mittels des keramischen Heizers durchgeführt werden. Wenn gewünscht, wird das Aufzeichnungsmedium entweder nach dem Durchlaufen zwischen dem keramischen Heizer 38 und der Transportwalze 40 oder nach dem Durchlaufen zwischen dem Thermokopf 53 und der Transportwalze 47 in der umgekehrten Richtung transportiert, so dass das Aufzeichnungsmedium entweder noch einmal dem Erwärmungsvorgang durch den keramischen Heizer 38 oder noch einmal dem Aufzeichnungsvorgang durch den Thermokopf 53 unterworfen werden kann.

Bei der in 20B gezeigte Bildverarbeitungsvorrichtung wird das von dem Einlass 30 aus eingeführte thermoreversible Aufzeichnungsmedium 5 entlang der durch eine gestrichelte Linie angedeuteten Transportroute 50 entweder in Vorwärts- oder in Rückwärtsrichtung transportiert. Das von dem Einlass 30 aus eingeführte Aufzeichnungsmedium 5 wird in der Aufzeichnungsvorrichtung mittels einer Transportwalze 31 und einer Führungswalze 32 transportiert. Wenn das Aufzeichnungsmedium einen Sensor 33 erreicht, welcher das Aufzeichnungsmedium ermittelt, informiert der Sensor 33 eine Steuereinheit 34c von der Existenz des Aufzeichnungsmediums, so dass die magnetische wärmeempfindliche Schicht des Aufzeichnungsmediums der magnetischen Aufzeichnung oder Löschung unterworfen wird, wenn das Aufzeichnungsmedium den Magnetkopf 34 (welcher durch die Information der Steuereinheit 34c gesteuert wird) und die Glattwalze 35 erreicht. Ferner läuft das Aufzeichnungsmedium zwischen einer Führungswalze 36 und einer Transportwalze 37 und zwischen einer Führungswalze 39 und einer Transportwalze 40 hindurch. Wenn das Aufzeichnungsmedium den Sensor 43 erreicht, informiert der Sensor 43 die Steuereinheit 38c für den keramischen Heizer von der Existenz des Aufzeichnungsmediums, und wenn das Aufzeichnungsmedium den keramischen Heizer 38 (welcher durch die Information der Steuereinheit 38c gesteuert wird) und die Glattwalze 44 erreicht, wird das Aufzeichnungsmedium der Bildlöschung durch die Erwärmung unterworfen. Das Aufzeichnungsmedium wird ferner durch die Transportwalzen 45, 46 und 47 entlang der Route 50 geführt. Wenn das Aufzeichnungsmedium den Sensor 51 erreicht, informiert der Sensor 51 die Steuereinheit 53c für den Thermokopf von der Existenz des Aufzeichnungsmediums, und wenn das Aufzeichnungsmedium den Thermokopf 53 (welcher durch die Information der Steuereinheit 53c gesteuert wird) und die Glattwalze 52 erreicht, wird das Aufzeichnungsmedium der Bilderzeugung unterworfen. Danach wird das Aufzeichnungsmedium entlang der Route 56a transportiert und mit der Transportwalze 59 und der Führungswalze 60 durch den Ausgang 61 aus der Vorrichtung heraus getragen. Die eingestellte Temperatur des keramischen Heizers ist nicht beschränkt und kann je nach der Anwendung in geeigneter Weise ausgewählt werden. Wie vorstehend vermerkt, beträgt die eingestellte Temperatur des keramischen Heizers vorzugsweise 110°C oder mehr, bevorzugter 112°C oder mehr, am bevorzugtesten 115°C oder mehr.

Wenn gewünscht, wird das Aufzeichnungsmedium entlang der Transportroute 56b transportiert, indem die Umschalteinheit der Transportroute 55a umgeschaltet wird, und wird mit dem Förderband 58 rückwärts transportiert, welches durch den Grenzwertschalter 57a in Gang gesetzt wird (welcher durch einen Pressdruck des Aufzeichnungsmediums angeschaltet wird), um das Aufzeichnungsmedium in der Rückwärtsrichtung zu transportieren. Wenn das Aufzeichnungsmedium wieder den Thermokopf 53 und die Glattwalze 52 erreicht, wird das Aufzeichnungsmedium wieder der Erwärmung unterworfen. Ferner wird das Aufzeichnungsmedium entlang der Transportroute 49b durch Umschalten der Umschalteinheit 55b der Transportroute und durch den Grenzwertschalter 57b und das Förderband 48 in der Vorwärtsrichtung transportiert. Danach wird das Aufzeichnungsmedium entlang der Transportroute 56a transportiert und mit der Transportwalze 59 und der Führungswalze 60 durch den Ausgang 61 aus der Vorrichtung heraus getragen. Ferner kann in Bezug auf den Gerätesatz der vorstehend vermerkten verzweigten Transportroute und Umschalteinheit für die Transportroute auch ein weiterer Gerätesatz zwischen dem Magnetkopf 34 und dem keramischen Heizer 38 eingebaut werden. In diesem Fall ist es erwünscht, dass auch ein neuer Sensor 43a zwischen der Glattwalze 44 und der Transportwalze 45 eingebaut wird.

Gemäß der Bildverarbeitungsvorrichtung und dem Bildverarbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann das thermoreversible Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung vor der elektrostatischen Aufladung und dem Kräuseln bewahrt werden. Da das Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung eine extrem verbesserte Transportierbarkeit hat, wird während der Wiederholung des Druckens und Löschens das Kräuseln nicht verursacht, und eine Fehlfunktion beim Transportieren des Aufzeichnungsmediums, wie Mehrfachzufuhr und der Papierstau, kann verhindert werden. Überdies kann das thermoreversible Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung mit hoher Geschwindigkeit verarbeitet werden und auf dem Aufzeichnungsmedium kann ein Bild von hohem Kontrast erzeugt werden.

Hierin nachfolgend wird die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die folgenden Beispiele in mehr Einzelheiten beschrieben, die nicht als den Umfang der vorliegenden Erfindung begrenzend missverstanden werden sollten.

(Beispiel 1) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums- (1) Träger

Als der Träger wurde eine undurchsichtige Polyesterfolie (hergestellt und verkauft von Teijin DuPont Films Japan Limited: Handelsname: Tetoron Film U2L98W) mit einer Dicke von 125 &mgr;m verwendet.

(2) Wärmeempfindliche Schicht -Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine wärmeempfindliche Schicht-

3 Gewichtsteile eines durch die folgende Formel dargestellten farbgebenden Mittels, 1 Gewichtsteil Dialkylharnstoff (hergestellt und verkauft von Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.: Handelsname: Hakreen SB), 9 Gewichtsteile einer 50 Gew.-% igen Lösung von Acrylpolyol (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: LR 327) und 70 Gewichtsteile Methylethylketon wurden mit einer Kugelmühle zerkleinert, so dass ein Teilchen einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 1 &mgr;m hatte und in der Lösung dispergiert war.

Als nächstes wurden der Dispersion, in welcher das zerkleinerte farbgebende Mittel dispergiert war, 1 Gewichtsteil 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran und 3 Gewichtsteile Isocyanat (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Colonate HL) zugesetzt und die Dispersion wurde gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Schicht mittels eines Drahtbügels auf den Träger beschichtet, bei 100°C 2 Minuten lang getrocknet und 24 Stunden lang bei 60°C gehärtet, wodurch die wärmeempfindliche Schicht mit einer Filmdicke von 11 &mgr;m abgeschieden wurde.

(3) Zwischenschicht -Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht-

3 Gewichtsteile einer 50 Gew.-%igen Lösung von Acrylpolyol (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: LR 327), 7 Gewichtsteile einer 30 Gew.-%igen Dispersion von feinen Zinkoxidteilchen (hergestellt und verkauft von Sumitomo Cement Co. Ltd.: Handelsname: ZS 303), 1,5 Gewichtsteile Isocyanat (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Colonate HL) und 7 Gewichtsteile Methylethylketon wurden gemischt, und die sich ergebende Mischung wurde gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Zwischenschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Zwischenschicht auf den Träger beschichtet, auf welchem wie vorstehend vermerkt die wärmeempfindliche Schicht angeordnet war, durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet und 2 Stunden lang auf 60°C erwärmt, wodurch die Zwischenschicht mit einer Filmdicke von 2 &mgr;m auf dem Träger, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht angeordnet war, abgeschieden wurde.

(4) Schutzschicht -Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht-

3 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 3 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 3 Gewichtsteile Acrylsäureester von Dipentaerythritcaprolacton (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPCA-120), 1 Gewichtsteil Siliciumdioxid (hergestellt und verkauft von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.: Handelsname: P-526), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 11 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt, und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, so dass die Teilchen einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 3 &mgr;m hatten und in dem Dispersionsmedium dispergiert waren, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Zwischenschicht auf den Träger beschichtet, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht und die Zwischenschicht angeordnet waren, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Schutzschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Schutzschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(5) Rückschicht -Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7,5 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 2,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines leitfähigen Faserkristalls (hergestellt und verkauft von Otsuka Chemical Co., Ltd.: Handelsname: DENTALL WK-200 mit einem längsten Durchmesser von 10 bis 20 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,4 bis 0,7 &mgr;m und einer Zusammensetzung von K2O nTiO2/SnO2Sb2O6), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 13 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 5 &mgr;m abgeschieden wurde.

Wie vorstehend vermerkt, wurde das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 1 hergestellt.

(Beispiel 2) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 2 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 3 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-1000, mit einem längsten Durchmesser von 1,68 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,13 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 13 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 3) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 3 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7,5 Gewichtsteile Urethanacrylat (hergestellt und verkauft von Shin-Nakamura Chemical Co., Ltd.: Handelsname: U-15HA), 2,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-1000, mit einem längsten Durchmesser von 2,86 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,21 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 13 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 4) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 4 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

6,5 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 3,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 3,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184), 0,5 Gewichtsteile Siliciumdioxid (hergestellt und verkauft von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.: Handelsname: P-526) und 14 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 5) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 5 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7,5 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 2,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 13 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 6) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 6 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

8 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 2 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 7 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 17,5 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 7) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 7 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeiten für die Schutzschicht und die Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeiten für die Schutzschicht beziehungsweise Rückschicht verändert wurden, welche in den folgenden Abschnitten vermerkt sind (-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht – und – Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-), und das Verfahren zum Abscheiden der Rückschicht, welches in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde zu dem Verfahren zum Abscheiden der Rückschicht verändert, welcher in dem folgenden Abschnitt vermerkt ist.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht-

3 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 3 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 3 Gewichtsteile Acrylsäureester von Dipentaerythritcaprolacton (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPCA-120), 2,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 11 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, so dass die Teilchen einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser der Rückschicht von 3 &mgr;m hatten und in dem Dispersionsmedium dispergiert waren, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht mittels eines Drahtbügels auf den Träger beschichtet, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht und die Zwischenschicht angeordnet waren, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Schutzschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Schutzschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7,5 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd: Handelsname: KAYARAD DPHA), 2,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 13 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde der Vernetzung der Rückschicht mittels einer UV-Lampe mit einer Strahlungsenergie von 80 W/cm unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Beispiel 8) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Beispiel 8 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeiten für die Schutzschicht und die Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeiten für die Schutzschicht beziehungsweise Rückschicht verändert wurden, welche in den folgenden Abschnitten vermerkt sind (-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht – und – Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-), und die Verfahren zum Abscheiden der Schutzschicht und der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu den Verfahren zum Abscheiden der Schutzschicht beziehungsweise Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt ist.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht-

10 Gewichtsteile einer 50 Gew.-%igen Lösung von Acrylpolyol (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: LR 327), 3 Gewichtsteile Isocyanat (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Colonate HL), 1 Gewichtsteil Siliciumdioxid (hergestellt und verkauft von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.: Handelsname: P-526) und 16 Gewichtsteile Methylethylketon wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht mittels eines Drahtbügels auf den Träger beschichtet, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht und die Zwischenschicht angeordnet waren, und durch 2 Minute langes Erwärmen auf 100°C getrocknet. Der beschichtete Träger wurde 24 Stunden lang bei 60°C der Härtung der Schutzschicht unterworfen, wodurch die Schutzschicht mit einer Filmdicke von 4 &mgr;m auf dem Träger abgeschieden wurde, auf welchem die wärmeempfindliche Schicht und die Zwischenschicht angeordnet waren.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

10 Gewichtsteile einer 50 Gew.-%igen Lösung von Acrylpolyol (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: LR 327), 2 Gewichtsteile Isocyanat (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Colonate HL), 2 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid) und 6 Gewichtsteile Methylethylketon wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 2 Minute langes Erwärmen auf 100°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde 24 Stunden lang bei 60°C der Härtung der Rückschicht unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 9 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Vergleichsbeispiel 1) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 1 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 5 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass der nadelartige leitfähige Füllstoff der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht in Beispiel 5 zu Siliciumdioxid (hergestellt und verkauft von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.: Handelsname: P-526); mit einer unbestimmten Form und einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 3 &mgr;m) verändert wurde.

(Vergleichsbeispiel 2) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 2 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 5 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass der nadelartige leitfähige Füllstoff der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht in Beispiel 5 zu weißem, leitfähigem Titanoxid (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: ET-500 W, mit Kugelform und einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,2 bis 0,3 &mgr;m) verändert wurde.

(Vergleichsbeispiel 3) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 3 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeiten für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in den folgenden Abschnitten vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

7,5 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 2,5 Gewichtsteile Urethanacrylatoligomer (hergestellt und verkauft von Negami Chemical Industrial Co., Ltd.: Handelsname: Art Resin UN-3320HA), 2,5 Gewichtsteile eines transparenten leitfähigen Mittels (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: SNS-10M mit einem Feststoffgehalt von 30 Gew.-%, einem Teilchendurchmesser (den 50% aller Teilchen in dem Mittel haben) von 0.115±0.015 &mgr;m, einer Zusammensetzung aus Antimon-Zinn-Oxid und einer Kugelform), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184) und 24,5 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht wurde gemäß einem herkömmlichen Verfahren hergestellt.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 2 Minute langes Erwärmen auf 100°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde 24 Stunden lang bei 60°C der Härtung der Rückschicht unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 9 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Vergleichsbeispiel 4) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 4 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 8 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 8 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

10 Gewichtsteile einer 50 Gew.-%igen Lösung von Acrylpolyol (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: LR 327), 2 Gewichtsteile Isocyanat (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Colonate HL), 7 Gewichtsteile eines kationischen antistatischen Mittels vom Acryltyp (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Chemical Corporation: Handelsname: Suftomer ST-2100) und 16 Gewichtsteile Methylethylketon wurden gemischt und die Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht wurde gemäß einem herkömmlichen Verfahren hergestellt.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 2 Minute langes Erwärmen auf 100°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde 24 Stunden lang bei 60°C der Härtung der Rückschicht unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 9 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Vergleichsbeispiel 5) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 5 wurde hergestellt, indem die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf im wesentlichen die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, außer dass die Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht und zum Abscheiden der Rückschicht, welche in Beispiel 1 verwendet wurden, zu denjenigen Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht beziehungsweise zum Abscheiden der Rückschicht verändert wurden, welche in dem folgenden Abschnitt vermerkt sind.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

3 Gewichtsteile Pentaerythrithexaacrylat (hergestellt und verkauft von Nippon Kayaku Co., Ltd.: Handelsname: KAYARAD DPHA), 7 Gewichtsteile eines UV-härtenden antistatischen Mittels (hergestellt und verkauft von Shin-Nakamura Chemical Co., Ltd.: Handelsname: U-201PA-60), 0,5 Gewichtsteile eines Photopolymerisations-Initiators (hergestellt und verkauft von Nihon Ciba Geigy Co., Ltd.: Handelsname: Irgacure 184), 1 Gewichtsteil Siliciumdioxid (hergestellt und verkauft von Mizusawa Industrial Chemicals, Ltd.: Handelsname: P-526) und 17,5 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht wurde gemäß einem herkömmlichen Verfahren hergestellt.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 2 Minute langes Erwärmen auf 100°C getrocknet. Der sich ergebende beschichtete Träger wurde 24 Stunden lang bei 60°C der Härtung der Rückschicht unterworfen, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 9 &mgr;m abgeschieden wurde.

(Vergleichsbeispiel 6) -Herstellung eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums-

Das thermoreversible Aufzeichnungsmedium von Vergleichsbeispiel 6 wurde hergestellt, indem sowohl die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht, die Schutzschicht und die Rückschicht auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf dem Träger angeordnet wurden, und auch die leitfähige Schicht und die Rückschicht auf einer Oberfläche des Trägers angeordnet wurden, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet waren.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine leitfähige Schicht-

20 Gewichtsteile Polyurethan (hergestellt und verkauft von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.: Handelsname: Nipporan N-5199), 20 Gewichtsteile eines nadelartigen leitfähigen Titanoxids (hergestellt und verkauft von Ishihara Sangyo Kaisha, Ltd.: Handelsname: FT-3000, mit einem längsten Durchmesser von 5,15 &mgr;m, einem kürzesten Durchmesser von 0,27 &mgr;m und einer Zusammensetzung von mit Antimon-Zinn-Oxid beschichtetem Titanoxid), 25 Gewichtsteile Methylethylketon, 25 Gewichtsteile Toluol und 10 Gewichtsteile Isopropylalkohol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die leitfähige Schicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die leitfähige Schicht mittels eines Drahtbügels auf eine Oberfläche des Trägers beschichtet, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber lag, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht angeordnet sind, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet, wodurch die leitfähige Schicht mit einer Filmdicke von 1,5 &mgr;m abgeschieden wurde.

-Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückschicht-

20 Gewichtsteile Acrylharz (hergestellt und verkauft von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.: Handelsname: BR-85), 0.6 Gewichtsteile Nylonfüllstoff (hergestellt und verkauft von Shinto Paint Co., Ltd.: Handelsname: MW-330), 39 Gewichtsteile Methylethylketon und 39 Gewichtsteile Toluol wurden gemischt und die sich ergebende Mischung wurde in einer Kugelmühle gut gerührt, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht hergestellt wurde.

Als nächstes wurde die wie vorstehend hergestellte Beschichtungsflüssigkeit für die Rückschicht mittels eines Drahtbügels auf die Oberfläche der leitfähigen Schicht beschichtet, welche wie vorstehend vermerkt abgeschieden worden war, und durch 1 Minute langes Erwärmen auf 90°C getrocknet, wodurch die Rückschicht mit einer Filmdicke von 5 &mgr;m abgeschieden wurde.

Als nächstes wurden im Hinblick auf die in den Beispielen 1 bis 8 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 6 hergestellten thermoreversiblen Aufzeichnungsmedien Tests zur Widerholung des Druckens und Löschens und Messungen der Kräuseleigenschaft und des Oberflächen-Widerstandes wie folgt durchgeführt.

<Test zur Widerholung des Druckens und Löschens mittels eines Wiederbeschreib-Druckers für Blätter>

Ein für den Test verwendeter Wiederbeschreib-Drucker für Blätter besteht aus einem Teil zum Löschen und einem Teil zum Drucken. Der Teil zum Löschen besteht aus einer Warmwalze und der Teil zum Drucken besteht aus einem Thermokopf. Die Warmwalze wurde auf 130°C eingestellt, bei welchen das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gelöscht werden kann. Als der Thermokopf wurde ein von Kyocera Corporation gefertigter Thermokopf (Spezifikation: 8 Punkte/mm und für das Format A4) verwendet und das Drucken mit dem Thermokopf wurde bei 24 V (angelegter Spannung) durchgeführt. Das Aufzeichnungsmedium wurde mit einer Transportgeschwindigkeit von 30 mm/sec transportiert.

50 Blatt von jedem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium wurden in einen Papier-Zufuhrtrog gestapelt. Blätter wurden eines nach dem anderen durch eine Reibungskissen-Papiereinspeisungsvorrichtung transportiert und wurden an dem Teil zum Löschen der Löschung eines aufgezeichneten Bildes und an dem Teil zum Drucken dem Drucken eines Bildes unterworfen. Nachdem alle der 50 aufgestapelten Blätter des Aufzeichnungsmediums bedruckt waren, wurden die bedruckten 50 Blätter wieder in den Trog gestapelt und wurden einem Satz aus Löschen und Bedrucken unterworfen. Der Satz aus Löschen und Bedrucken wurde 100 mal wiederholt. Die Ergebnisse des Tests werden in Tabelle 1 gezeigt.

[Testbedingungen]

Der Test auf 100 mal Wiederholen des Druckens und Löschens wurde in Bezug auf die Wiederholungslebensdauer unter 3 Bedingungen wiederholt, wie nämlich den Bedingungen 5°C 30% r.F., 20°C 50% r.F. und 35°C 85% r.F., welche hergestellt wurden, indem ein Wiederbeschreib-Drucker in einen großen Thermostaten/Hygrostaten gesetzt wurde.

[Bewertungskriterien]

Während des Tests auf Wiederholung des Druckens und Löschens unter den vorstehend vermerkten Bedingungen wurde die Transportierbarkeit des Aufzeichnungsmediums visuell gemessen. Die Transportierbarkeit wurde gemäß den folgenden Kriterien gemessen.

„Überlegen" es wurde während des Tests kein Transportfehler (wie Mehrfacheinzug des Aufzeichnungsmediums) verursacht.

„Ordentlich” es wurde kein Mehrfacheinzug, aber eine Verzerrung eines gedruckten Bildes verursacht.

„Mehrfacheinzugfehler" es wurde der Mehrfacheinzug verursacht.

„Papierstaufehler" am Einspeisungsteil des Druckers wurde der Papierstau verursacht, so dass das Aufzeichnungsmedium nicht aus dem Einspeisungsteil heraus befördert werden konnte.

<Bewertung der Kräuseleigenschaft>

Das Ausmaß des Kräuselns wurde in Hinsicht auf ein thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemessen, welches bereits dem Test der 100 mal Wiederholung des Druckens und Löschens unterworfen worden war und auf eine horizontale Oberfläche gelegt wurde, indem das Ausmaß der an den 4 Ecken des vorstehend vermerkten thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums verursachten Kräuselung direkt gemessen wurde. Als ein gemessener Wert für die Bewertung wurde ein Durchschnittswert verwendet.

[Bewertungskriterien]

Die Kräseleigenschaft wurde gemäß den folgenden Kriterien gemessen.

  • A das Ausmaß der Kräuselung war weniger als 5 mm
  • B das Ausmaß der Kräuselung war 5 mm oder mehr und weniger als 10 mm
  • C das Ausmaß der Kräuselung war 10 mm oder mehr und weniger als 15 mm
  • D das Ausmaß der Kräuselung war 15 mm oder mehr

<Messung des Oberflächen-Widerstandes>

Der Oberflächen-Widerstand der Rückschicht (der nackten, äußersten Schicht, die auf einer Oberfläche des Trägers angeordnet ist, welche einer anderen Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist) wurde mittels einer Vorrichtung zur Messung des Oberflächen-Widerstandes (hergestellt und verkauft von Dia Instruments Co., Ltd.: Handelsname: Hiresta UP) bei 10 V (Spannung für die Messung) gemessen. Die Messung wurde unter 3 Bedingungen wiederholt, nämlich 5°C 30% r.F., 20°C 50% r.F. und 35°C 85% r.F. Die Ergebnisse der Messung werden in Tabelle 3 gezeigt. Außerdem sind die Ergebnisse der Messung des Oberflächen-Widerstandes im Hinblick auf das Aufzeichnungsmedium, welches bereits dem Test der 100 mal Wiederholung des Druckens und Löschens unterworfen worden war, ähnlich den in Tabelle 3 gezeigten Ergebnissen. Tabelle 1 Nach 100 mal Wiederholung des Druckens und Löschens 5°C, 30% r.F. 20°C, 50% r.F. 35°C, 85% r.F. Bsp. 1 Ordentlich Überlegen Überlegen Bsp. 2 Ordentlich Ordentlich Ordentlich Bsp. 3 Überlegen Überlegen Überlegen Bsp. 4 Ordentlich Überlegen Ordentlich Bsp. 5 Überlegen Überlegen Überlegen Bsp. 6 Überlegen Überlegen Überlegen Bsp. 7 Überlegen Überlegen Überlegen Bsp. 8 Überlegen Überlegen Überlegen Vergl.-Bsp. 1 Mehrfacheinzugfehler Mehrfacheinzugfehler Mehrfacheinzugfehler Vergl.-Bsp. 2 Papierstaufehler Papierstaufehler Papierstaufehler Vergl.-Bsp. 3 Papierstaufehler Papierstaufehler Papierstaufehler Vergl.-Bsp. 4 Papierstaufehler Papierstaufehler Papierstaufehler Vergl.-Bsp. 5 Papierstau Papierstaufehler Papierstaufehler Vergl.-Bsp. 6 Papierstau Papierstaufehler Papierstaufehler
Tabelle 2 Ausmaß der Kräuselung (mm) Bewertung Bsp. 1 4,5 A Bsp. 2 8,0 B Bsp. 3 5,0 A Bsp. 4 3,0 A Bsp. 5 4,0 A Bsp. 6 8,0 B Bsp. 7 3,0 A Bsp. 8 8,0 B Vergl.-Bsp. 1 5,0 A Vergl.-Bsp. 2 6,0 B Vergl.-Bsp. 3 18,0 D Vergl.-Bsp. 4 25,0 D Vergl.-Bsp. 5 13,0 C Vergl.-Bsp. 6 16,0 D
Tabelle 3 Oberflächen-Widerstand (Ohm/Quadrat) 5°C, 30% r.F. 20°C, 50% r.F. 35°C, 85% r.F. Bsp. 1 2,1 × 108 1,8 × 108 2,8 × 108 Bsp. 2 6,3 × 1010 5,5 × 1010 5,1 × 1010 Bsp. 3 1,9 × 109 1,8 × 109 1,8 × 109 Bsp. 4 3,2 × 1011 1,5 × 1011 1,5 × 1011 Bsp. 5 2,0 × 108 1,8 × 108 1,6 × 108 Bsp. 6 1,3 × 107 1,3 × 107 1,2 × 107 Bsp. 7 2,2 × 108 1,5 × 108 1,4 × 108 Bsp. 8 3,1 × 108 2,5 × 108 2,3 × 108 Vergl.-Bsp. 1 1,0 × 1013 oder mehr 1,0 × 1013 oder mehr 1,0 × 1013 oder mehr Vergl.-Bsp. 2 2,0 × 1012 1,5 × 1011 1,5 × 1011 Vergl.-Bsp. 3 5,4 × 108 3,0 × 108 2,5 × 108 Vergl.-Bsp. 4 2,5 × 1012 3,0 × 109 1,2 × 109 Vergl.-Bsp. 5 1,2 × 1012 5,5 × 109 5,5 × 109 Vergl.-Bsp. 6 1,8 × 1012 2,5 × 1011 2,0 × 1011

Aus in den Tabellen 1 bis 3 gezeigten Ergebnissen der Tests und Messungen geht hervor, dass das in den Beispielen 1 bis 8 hergestellte thermoreversible Aufzeichnungsmedium vor der Kräuselung und dem Transportfehler, wie dem Mehrfacheinzug und dem Papierstau wegen eines Fehlers derart, dass das Aufzeichnungsmedium nicht in dem Papiereinspeisungsteil des Druckers transportiert werden kann, bewahrt wird.

Andererseits wurde in Vergleichsbeispiel 1 während der Wiederholung des Druckens und Löschens die elektrostatische Ladung auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugt und die Aufzeichnungsmedien hingen aneinander, so dass der Mehrfacheinzug verursacht wurde.

In dem Vergleichsbeispiel 2 hingen unter einer Bedingung verhältnismäßig niedriger Temperatur und verhältnismäßig niedriger Feuchtigkeit die Aufzeichnungsmedien aneinander, so dass der Mehrfacheinzug verursacht wurde. Unter den anderen Bedingungen wurde eine Verzerrung des gedruckten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium verursacht.

In den Vergleichsbeispielen 3 und 4 wurde wegen der durch die Wiederholung des Druckens und Löschens erzeugten Wärme die Kräuselung groß, so dass das Aufzeichnungsmedium in dem Papiereinspeisungsteil des Druckers nicht transportiert werden konnte und der Papierstau verursacht wurde.

In den Vergleichsbeispielen 5 und 6 wurde wegen der Kräuselung des Aufzeichnungsmediums ein Transportfehler verursacht und bei einer Bedingung verhältnismäßig niedriger Temperatur und verhältnismäßig niedriger Feuchtigkeit hingen die Aufzeichnungsmedien wegen der elektrostatischen Aufladung aneinander, so dass der Mehrfacheinzug verursacht wurde.

Im Hinblick auf das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein in der Form einer Karte ausgestaltetes Aufzeichnungsmedium in Anwendungen wie einer vorbezahlten Karte, einer Punktekarte und einer Kreditkarte verwendet. Das Aufzeichnungsmedium mit der Blattgröße, welche größer als die Kartengröße ist, hat ein breiteres Druckgebiet und kann dann in Anwendungen einer allgemeinen Druckschrift und einer Anweisung für eine Prozesssteuerung verwendet werden. Daher kann das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Eingangs/Ausgangs-Billet, Aufklebern für Behälter für Tiefkühlkost, Industrieprodukten und verschiedenen Medikamenten und Breitbandschirmen, die unterschiedliche Informationen zur Steuerung der Produktverteilung und des Produktionsvorgangs anzeigen, verwendet werden.


Anspruch[de]
Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium, umfassend:

einen Träger,

eine auf dem Träger angeordnete wärmeempfindliche Schicht,

eine auf der wärmeempfindlichen Schicht angeordnete Schutzschicht, und

eine Rückschicht, angeordnet auf der Oberfläche des Trägers, welche der Oberfläche des Trägers gegenüber liegt, auf welcher die wärmeempfindliche Schicht angeordnet ist,

wobei die wärmeempfindliche Schicht abhängig von der Temperatur reversibel die Farbe ändert und die Rückschicht einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff umfasst.
Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 1, wobei die Schutzschicht einen nadelartigen leitfähigen Füllstoff umfasst. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 2, wobei der nadelartige leitfähige Füllstoff einen längsten Durchmesser von 1 bis 10 &mgr;m und einen kürzesten Durchmesser von 0,1 bis 0,5 &mgr;m aufweist. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der nadelartige leitfähige Füllstoff hergestellt wird durch Behandeln der Oberfläche eines nadelartigen Kristalls mit einem leitfähigen Mittel. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 4, wobei der nadelartige leitfähige Füllstoff Titanoxid ist, dessen Oberfläche mit Antimon-dotiertem Zinnoxid beschichtet ist. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Wert des Oberflächen-Widerstandes der äußersten Schicht des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums 1 × 1011 Ohm/Quadrat oder weniger beträgt. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Menge des nadelartigen leitfähigen Füllstoffs in einer den nadelartigen leitfähigen Füllstoff umfassenden Schicht 10 bis 40 Massen-% beträgt. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Rückschicht und die Schutzschicht ein Bindemittelharz umfassen und das in der Rückschicht enthaltene Bindemittelharz das gleiche Bindemittelharz wie das in der Schutzschicht enthaltene Bindemittelharz ist. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 8, wobei das Bindemittelharz ein wärmehärtbares Harz und/oder ein UV-härtendes Harz ist. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die wärmeempfindliche Schicht eine farbgebende Elektronendonor-Verbindung und eine Elektronenakzeptor-Verbindung umfasst. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 10, wobei die Elektronenakzeptor-Verbindung eine Phenolverbindung mit einer Alkylgruppe ist, welche 8 oder mehr Kohlenstoffatome umfasst. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 10 bis 11, wobei die farbgebende Elektronendonor-Verbindung ein Leukofarbstoff ist. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das thermoreversible Aufzeichnungsmedium eine Zwischenschicht zwischen der wärmeempfindlichen Schicht und der Schutzschicht umfasst und die Zwischenschicht einen UV-Absorber und ein härtbares Harz umfasst. Thermoreversibles Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das thermoreversible Aufzeichnungsmedium in der Form von mindestens einem aus einer Karte, einem Etikett, einem Bogen und einer Rolle ausgebildet ist. Thermoreversibles Aufzeichnungsetikett, umfassend:

eine Haftschicht oder eine Klebschicht auf einer Oberfläche des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14,

wobei die Oberfläche gegenüber der Oberfläche liegt, auf welcher in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedium Bilder erzeugt werden.
Thermoreversibles Aufzeichnungselement, umfassend:

einen Informationsspeicherteil und

einen reversiblen Anzeigeteil,

wobei der reversible Anzeigeteil das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 umfasst.
Thermoreversibles Aufzeichnungselement gemäß Anspruch 16, wobei der Informationsspeicherteil und der reversible Anzeigeteil integriert sind. Thermoreversibles Aufzeichnungselement gemäß irgendeinem der Ansprüche 16 bis 17, wobei der Informationsspeicherteil ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einer magnetischen Aufzeichnungsschicht, einem Magnetstreifen, einem IC-Speicher, einem optischen Speicher, einem RFID-Bezeichnungsschild, einer Diskette und einer Bandkassette. Thermoreversibles Aufzeichnungselement gemäß irgendeinem der Ansprüche 16 bis 18, wobei das thermoreversible Aufzeichnungsmedium einen bedruckbaren Teil umfasst. Bildverarbeitungsvorrichtung, umfassend

mindestens eines aus einer Bilderzeugungseinheit und

einer Bildlöscheinheit,

wobei Bilder auf einem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in der Bilderzeugungseinheit erzeugt werden,

Bilder aus einem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium durch Erwärmen des thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums in der Bildlöscheinheit gelöscht werden,

und das thermoreversible Aufzeichnungsmedium das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 ist.
Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 20, wobei die Bilderzeugungseinheit ein Thermokopf oder eine Laserbestrahlungsvorrichtung ist. Bildverarbeitungsvorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 20 bis 21, wobei die Bildlöscheinheit ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einem Thermokopf, einem keramischen Heizer, einer Warmwalze, einem warmen Stempel, einem Wärmeblock und einer Laserbestrahlungsvorrichtung ist. Bildverarbeitungsverfahren, umfassend:

mindestens eines aus einer Bilderzeugung durch Erwärmen eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums und

einer Bildlöschung durch Erwärmen eines thermoreversiblen Aufzeichnungsmediums,

wobei die Bilderzeugung auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium durchgeführt wird,

die Bildlöschung auf dem thermoreversiblen Aufzeichnungsmedium durchgeführt wird, und

das thermoreversible Aufzeichnungsmedium das thermoreversible Aufzeichnungsmedium gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 ist.
Bildverarbeitungsverfahren gemäß Anspruch 23, wobei die Bilderzeugung durch einen Thermokopf oder eine Laserbestrahlungsvorrichtung durchgeführt wird. Bildverarbeitungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 23 bis 24, wobei die Bildlöschung durchgeführt wird mit Hilfe von einem ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Thermokopf, einem keramischen Heizer, einer Warmwalze, einem warmen Stempel, einem Wärmeblock und einer Laserbestrahlungsvorrichtung. Bildverarbeitungsverfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 23 bis 25, wobei das Erzeugen von neuen Bildern mittels eines Thermokopfes durchgeführt wird, während das Löschen von Bildern mittels eines Thermokopfes durchgeführt wird.






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