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Dokumentenidentifikation DE602005000926T2 17.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001667023
Titel Speichersystem und Speicherauszugs-Erstellungsverfahren eines Speichersystems
Anmelder Hitachi, Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Watanabe, Haruaki Hitachi, Chiyoda-ku Tokyo 100-8220, JP
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602005000926
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.09.2005
EP-Aktenzeichen 052559929
EP-Offenlegungsdatum 07.06.2006
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.2008
IPC-Hauptklasse G06F 11/14(2006.01)A, F, I, 20060509, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die japanische Patent-Offenlegungsschrift 2004-353153 vom 6. Dezember 2004 und beansprucht Priorität nach dieser.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Speichersystem, das Daten mit einer höherrangigen Vorrichtung austauscht, und ein Speicherauszugs-Erstellungsverfahren in diesem Speichersystem.

Üblicherweise ist für Informationsverarbeitungssysteme mit einem Speichersystem ein Vorschlag mit dem Ziel gemacht worden, die Arbeitsbelastung für die Host-Vorrichtungen bezüglich der Steuerung der Speicherauszugsdaten zu verringern und die Geschwindigkeit des Speichersystems zu erhöhen. Wenn eine Host-Vorrichtung die Aufbereitung von Speicherauszugsdaten wünscht, übermittelt nach diesem Vorschlag diese Host-Vorrichtung eine Anweisung für eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage an ein Speichersystem, der Steuerteil (Plattensteuervorrichtung) des Speichersystems liest die Benutzerdaten aus einem Benutzerdatenbereich in dem Plattenlaufwerk des Speichersystems aus, und diese ausgelesenen Benutzerdaten werden in einem Speicherauszugsdatenbereich in dem Plattenlaufwerk gespeichert, so dass die Speicherauszugsdaten aufbereitet werden. Als Ergebnis ist die Last der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten zwischen der Host-Vorrichtung und dem Speichersystem aufgeteilt. Außerdem kann die Datenmenge, die zwischen der Host-Vorrichtung und dem Speichersystem zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten ausgetauscht wird, verringert werden (siehe zum Beispiel die japanische Patent-Offenlegungsschrift 2004-118413).

US 2001/0044807 beschreibt ein Verfahren und ein System zum vollständigen oder teilweise Duplizieren eines Dateisystems unter Aufrechterhaltung konsistenter Kopien des Dateisystems. Der File-Server verwaltet eine Reihe von Speicherauszügen, die jeweils eine Gruppe von Speicherblöcken darstellen, die eine konsistente Kopie des Dateisystems bilden, wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt bekannt war. Jeder Speicherauszug kann für einen anderen Zweck als die Aufrechterhaltung der Kohärenz des Dateisystems verwendet werden, zum Beispiel zum Duplizieren oder Übertragen einer Backup-Kopie des Dateisystems auf ein Zielspeichermedium.

US 2004/0168034 beschreibt eine Speichervorrichtung, die ein Paar von ersten und zweiten Volumes oder Datenträgern unter Verwendung einer logischen Speicherauszugs-Verwaltungstabelle steuert, die angibt, in welchem Volume abzurufende Daten enthalten sind, um dadurch einen direkten Zugriff auf eingefrorenes logisches Abbild zu ermöglichen.

Bekannte Verfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten umfassen unter anderem ein System namens „physikalischer Speicherauszug" (so genanntes „Shadow-Image") und ein System namens „logischer Speicherauszug" (so genannter „Quick-Shadow"). In dem logischen Speicherauszugssystem ist ein Pool-Bereich, bei dem es sich um einen Datenbereich zur Speicherung von Daten vor der Aktualisierung unter den im ersten logischen Volume gespeicherten Originaldaten handelt, auf dem Plattenlaufwerk eingerichtet. Weiter werden ab dem Zeitpunkt, an dem das Backup des ersten (logischen) Volumes eingeleitet wird, Originaldaten vor der Aktualisierung in dem Pool-Bereich nur für den Speicherbereich gespeichert, in dem die Datenaktualisierung des ersten (logischen) Volumes durch Schreiben von neuen Daten oder dergleichen durchgeführt wird. In diesem Zustand, wenn eine Leseanfrage für Speicherauszugsdaten von der Host-Vorrichtung vorliegt, bereitet die Plattensteuervorrichtung die Daten am Backup-Startzeitpunkt durch Synthetisieren der im Pool-Bereich gespeicherten Daten und der nicht aktualisierten Originaldaten im ersten (logischen) Volume auf, und überträgt diese Daten an die Host-Vorrichtung.

In dem logischen Speicherauszugssystem werden nur Originaldaten vor der Aktualisierung unter den im ersten (logischen) Volume gespeicherten Originaldaten in dem Pool-Bereich gespeichert. Daher kann der nachstehende Vorteil erzielt werden: Wenn der Umfang an aktualisierten Daten gering ist, ist auch die Größe des verwendeten Pool-Bereichs gering. Wenn jedoch der Umfang an aktualisierten Daten groß ist, nimmt unvermeidlich auch die Größe des verwendeten Pool-Bereichs im entsprechenden Umfang zu, und insbesondere wenn mehrere Paare von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes gebildet sind und Speicherauszugsdaten von diesen Volumes oder dergleichen aufbereitet werden, ist es schwierig, die Größe des künftig verwendeten Pool-Bereichs vorherzusagen. In einigen Fällen kann darüber hinaus der Pool-Bereich mit gespeicherten Daten aus dem ersten (logischen) Volume gefüllt werden, so dass die Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten fehlerbedingt endet.

Dementsprechend ist es ein bevorzugtes Ziel der vorliegenden Erfindung, wie im Einzelnen in den anliegenden unabhängigen Ansprüchen 1 und 7 festgelegt, zu verhindern, dass der zum Speichern von Daten vor der Aktualisierung verwendete Datenbereich mit gespeicherten Daten aus dem ersten (logischen) Volume gefüllt wird, so dass die Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten in einem Speichersystem fehlerbedingt endet.

Das Speichersystem nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst einen physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt, der Daten, die aktualisiert wurden, sowohl in eine erste Speichervorrichtung als auch in eine zweite Speichervorrichtung schreibt, einen logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt, der Eingabedaten in eine erste Speichervorrichtung schreibt und Differenzdaten zwischen diesen Daten und den zugehörigen Daten vor der Aktualisierung in eine zweite Speichervorrichtung schreibt, einen Aktualisierungsdaten-Suchabschnitt, der eine Suche durchführt, um festzustellen, ob zu aktualisierende Daten in der ersten Speichervorrichtung vorliegen, die in eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involviert ist, wenn eine solche Aufbereitungsanfrage von einer höherrangigen Vorrichtung empfangen wird, einen Datenaktualisierungsumfang-Beurteilungsabschnitt, der feststellt, ob der Umfang aktualisierter Daten in der ersten Speichervorrichtung größer ist als ein spezifizierter Wert, wenn der Aktualisierungsdaten-Suchabschnitt feststellt, dass Aktualisierungsdaten in der ersten Speichervorrichtung vorhanden sind, und einen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt-Auswählabschnitt, der den physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt wahlweise ansteuert, wenn der Datenaktualisierungsumfang-Beurteilungsabschnitt feststellt, dass der Umfang an aktualisierten Daten größer ist als der spezifizierte Wert, und der den logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt wahlweise ansteuert, wenn der Datenaktualisierungsumfang-Beurteilungsabschnitt feststellt, dass der Umfang an aktualisierten Daten geringer ist als der spezifizierte Wert, oder wenn keine Aktualisierungsdaten in der Speichervorrichtung vorliegen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der spezifizierte Wert ein voreingestellter Schwellenwert bezüglich des Umfangs an Aktualisierungsdaten, und dieser Schwellenwert ist ein Vorgabewert.

Bei einer anderen, von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform abweichenden Ausführungsform ist der spezifizierte Wert ein voreingestellter Schwellenwert bezüglich des Umfangs an Aktualisierungsdaten, und dieser Schwellenwert kann von einem Benutzer frei eingestellt oder geändert werden.

Bei einer weiteren, von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform abweichenden Ausführungsform ist das System so eingerichtet, dass vor dem Ansteuern des physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitts oder des logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitts der Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt-Auswählabschnitt die Information bezüglich der Datenaktualisierung der in die Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involvierten Vorrichtung von der Information bezüglich der Aktualisierung von Daten initialisiert, die für die einzelnen Speichervorrichtungen eingestellt ist.

Bei einer weiteren, von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform abweichenden Ausführungsform schließt das Löschen der Speicherauszugsdaten, die durch den physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt oder den logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt erstellt wurden, wenigstens eine Verarbeitung ein, durch die die Information bezüglich der Aktualisierung der Daten der in die Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involvierten Speichervorrichtung initialisiert wird.

Bei einer weiteren, von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform abweichenden Ausführungsform wird die Verarbeitung des Schreibens von Daten in die Speichervorrichtung auf der Grundlage eines Datenschreibbefehls von der höherrangigen Vorrichtung durchgeführt, indem eine Verarbeitung ausgeführt wird, die in der Information bezüglich der Aktualisierung von Daten entsprechend der Speichervorrichtung anzeigt, dass Daten aktualisiert wurden.

Die Merkmale einer oder mehrerer der vorstehenden Ausführungsformen können miteinander kombiniert werden.

Das Speicherauszugs-Erstellungsverfahren in einem Speichersystem nach einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst einen ersten Schritt, in dem ein physikalischer Speicherauszug durchgeführt wird, der Daten, die aktualisiert wurden, sowohl in eine erste Speichervorrichtung als auch in eine zweite Speichervorrichtung schreibt, einen zweiten Schritt, in dem ein logischer Speicherauszug durchgeführt wird, der Eingabedaten in die erste Speichervorrichtung schreibt und Differenzdaten zwischen diesen Daten und Daten vor der Aktualisierung in die zweite Speichervorrichtung schreibt, einen dritten Schritt, in dem eine Suche durchgeführt wird, um festzustellen, ob zu aktualisierende Daten in der ersten Speichervorrichtung vorhanden sind, die in eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involviert ist, wenn eine solche Aufbereitungsanfrage von einer höherrangigen Vorrichtung empfangen wird, einen vierten Schritt, in dem festgestellt wird, ob der Umfang der zu aktualisierenden Daten in der ersten Speichervorrichtung größer ist als ein spezifizierter Wert, wenn Aktualisierungsdaten in der ersten Speichervorrichtung in dem dritten Schritt gefunden wurden, und einen fünften Schritt, in dem die Ausführung des physikalischen Speicherauszugs ausgewählt wird, wenn in dem vierten Schritt festgestellt wird, dass der Umfang der zu aktualisierenden Daten größer ist als der spezifizierte Wert, bzw. in dem die Ausführung des logischen Speicherauszugs ausgewählt wird, wenn festgestellt wird, dass der Umfang der zu aktualisierenden Daten kleiner ist als der spezifizierte Wert, oder wenn keine Aktualisierungsdaten in der Speichervorrichtung gefunden werden.

1 zeigt ein Blockdiagramm mit dem Gesamtaufbau eines Informationsverarbeitungssystems mit einem Speichersystem, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

2 zeigt ein Diagramm mit dem Aufbau des logischen Volumes (LDEV) nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

4 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Aktualisierungsinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

5 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

6 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Schwellenwert-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

7 zeigt ein Diagramm mit dem Aufbau des logischen Speicherauszugssystems, das in einem Informationsverarbeitungssystem mit dem Speichersystem nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Löschen von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für den Schreibbefehl (WR), das in dem Speichersystem nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

11 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine erste Anordnung darstellt, die nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.

12 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die HDD-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das die erste Anordnung darstellt.

13 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem nach der ersten Anordnung durchgeführt wird.

14 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher des Speichersystems gespeichert sind, das eine zweite Anordnung darstellt, die nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.

15 zeigt ein Diagramm mit der Last in der HDD-Gruppe, in der die dem ersten (logischen) Volume zugewiesenen Daten in dem Speichersystem nach der zweiten Anordnung tatsächlich enthalten sind.

16 zeigt ein Diagramm mit den Arten von Informationen, die im Steuerspeicher eines Speichersystems gespeichert sind, das eine dritte Anordnung darstellt, die nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.

17 zeigt ein Diagramm mit Paaren von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes, die im Plattenlaufwerk des Speichersystems gebildet sind.

18 zeigt ein Diagramm des aus einem oder mehreren (logischen) Volumes bestehenden Pool-Bereichs.

19 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen.

20 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Positionsinformationen.

21 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigte Aktualisierungs-Bitmap.

22 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigte Kopier-Bitmap.

23 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Paar-Steuerinformationen.

24 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Befehlsparameter für den Speicherauszug-Erzeugungsbefehl in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung.

25 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Empfangen des Befehls für die Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

26 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Schreiben in das erste (logische) Volume, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

27 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Lesen im Hinblick auf das zweite (logische) Volume, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

28 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Schreiben in das zweite (logische) Volume, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

29 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für die logische Speicherauszugskonvertierung, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

30 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für die physikalische Speicherauszugskonvertierung, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

31 zeigt ein Ablaufdiagramm für das regelmäßige Verarbeitungsverfahren, das in dem Speichersystem nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

Bei der vorliegenden Erfindung wird, wie nachstehend beschrieben, wenn in einem ersten logischen Volume gespeicherte Speicherauszugsdaten von Originaldaten aufbereitet werden, entweder ein physikalisches Speicherauszugssystem (der Einfachheit halber nachstehend als „Shadow-Image" bezeichnet) oder ein logisches Speicherauszugssystem (der Einfachheit halber nachstehend als „Quick-Shadow" bezeichnet) verwendet. Im Falle eines Shadow-Image müssen Datenspeicherbereiche einer Datenspeichervorrichtung wie zum Beispiel eines Festplattenlaufwerks (HDD) oder dergleichen, das heißt ein physikalisches Volume (PDEV), jeweils in einer festen Weise ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes zugewiesen werden, und die ersten (logischen) Volumes und die zweiten (logischen) Volumes müssen auf dieselbe Kapazität eingestellt sein. Wenn zum Beispiel die Kapazität des ersten (logischen) Volumes auf 10 GB eingestellt ist, muss daher auch die Kapazität des zweiten (logischen) Volumes auf 10 GB eingestellt sein, so dass ein Datenspeicherbereich auf einem physikalischen Volume (PDEV) mit einer kombinierten ersten und zweiten Kapazität von 20 GB erforderlich ist.

Auch im Falle des Quick-Shadow ist der Datenspeicherbereich des physikalischen Volumes (PDEV) ersten und zweiten (logischen) Volumes zugewiesen, aber die feste Zuordnung des Datenspeicherbereichs bezieht sich nur auf das erste (logische) Volume. Wenn Daten zur Aktualisierung von der Serverseite an das erste (logische) Volume oder das zweite (logische) Volume übertragen werden, wird außerdem ein Datenspeicherbereich mit der für die Aktualisierung dieser Daten nötigen Kapazität dem zweiten (logischen) Volume von dem Datenspeicherbereich des physikalischen Volumes (PDEV) zugewiesen, und die Daten vor der Aktualisierung werden in diesem zugewiesenen Datenspeicherbereich gespeichert. Daher sind bei einem Umfang an aktualisierten Daten von 1 GB, auch wenn die Kapazität des ersten (logischen) Volumes auf 10 GB eingestellt ist, 11 GB ein ausreichender Datenspeicherbereich des physikalischen Volumes (PDEV), das als das erste (logische) Volume und das zweite (logische) Volume zugewiesen ist.

Weiter werden in Fällen, bei denen ein aus dem ersten (logischen) Volume und dem zweiten (logischen) Volume bestehendes Paar in dem Shadow-Image gebildet ist, alle in dem ersten (logischen) Volume gespeicherten Daten in das zweite (logische) Volume kopiert, und bei der Resynchronisation wird ein Kopieren der Differenzdaten durchgeführt. Folglich kommt es zum Kopieren von unnötigen Daten. Im Falle des Quick-Shadow wird andererseits nur das minimale Kopieren durchgeführt, das erforderlich ist, um die Daten vor der Aktualisierung zu belassen.

In der Zusammenfassung der vorstehend beschriebenen Inhalte bietet der Quick-Shadow die folgenden Vorteile gegenüber dem Shadow-Image:

  • (1) Wenn ein Teilsystem (Speichersystem) aufgebaut wird, kann die Kapazität, die verwendet wird, wenn der Speicherbereich eines physikalischen Volumes (PDEV) wie zum Beispiel einer HDD oder dergleichen als Datenspeicherbereich verwendet wird, verringert werden.
  • (2) Weil die Menge der kopierten Daten gering ist, kann die Belastung des Steuerungsprozessors, des physikalischen Volumes (PDEV) (zum Beispiel eines HDD oder dergleichen), der Datenübertragungsschaltungen und dergleichen verringert werden.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben.

1 zeigt ein Blockdiagramm mit dem Gesamtaufbau eines Informationsverarbeitungssystems mit einem Speichersystem, das eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

In 1 sind die Host-Vorrichtungen, das heißt die Server 1 und 3, Computervorrichtungen mit Informationsverarbeitungsressourcen wie zum Beispiel CPU, Speicher und dergleichen. Die Server 1 und 3 weisen zum Beispiel Informationseingabeeinrichtungen wie etwa eine Tastatur, eine Zeigevorrichtung, ein Mikrofon oder dergleichen (in den Abbildungen nicht gezeigt) sowie Informationsausgabeeinrichtungen wie etwa einen Monitor, einen Lautsprecher oder dergleichen (in den Abbildungen nicht gezeigt) auf. Außerdem weisen die Server 1 und 3 zum Beispiel Anwendungsprogramme (in den Abbildungen nicht gezeigt) wie etwa Datenbank-Software oder dergleichen auf, die einen von dem Speichersystem 5 bereitgestellten Speicherbereich verwenden, sowie einen Adapter (in den Abbildungen nicht gezeigt) zum Zugriff auf das Speichersystem 5 über Kommunikationsnetze 7 und 9.

Je nach Situation kann zum Beispiel ein LAN (lokales Netz), ein SAN (Speichernetz), das Internet, eine Standleitung, eine öffentliche Leitung oder dergleichen entsprechend als das Kommunikationsnetz 7 zur Verbindung von Server 1 und Speichersystem 5 und als das Kommunikationsnetz 9 zur Verbindung von Server 3 und Speichersystem 5 verwendet werden. Hierbei erfolgt zum Beispiel die Datenübertragung über ein solches LAN nach dem TCP/IP-Protokoll (Transmission Control Protocol/Internet Protocol). Wenn die Server 1 und 3 über ein LAN mit dem Speichersystem 5 verbunden sind, fordern die Server 1 und 3 die Dateneingabe und -ausgabe in Dateieinheiten durch Angabe von Dateinamen an. Wenn andererseits die Server 1 und 3 über ein SAN mit dem Speichersystem 5 und dergleichen verbunden sind, fordern die Server 1 und 3 die Dateneingabe und -ausgabe mit Blöcken (bei denen es sich um Datensteuereinheiten für den von mehreren Plattenspeichervorrichtungen (Plattenlaufwerken) bereitgestellten Speicherbereich handelt) als Einheiten entsprechend dem Fiber-Channel-Protokoll an. Handelt es sich bei den Kommunikationsnetzen 7 und 9 jeweils um ein LAN, ist der Adapter (in den Abbildungen nicht gezeigt) (zum Beispiel) eine LAN-Netzwerkkarte. Handelt es sich bei den Kommunikationsnetzen 7 und 9 jeweils um ein SAN, ist der Adapter (in den Abbildungen nicht gezeigt) (zum Beispiel) ein Host-Bus-Adapter (HBA).

Das Speichersystem 5 ist zum Beispiel als ein Disk-Array-Teilsystem aufgebaut. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt; das Speichersystem 5 kann auch als eine hoch funktionale, intelligente Fiber-Channel-Vermittlung aufgebaut sein. Das Speichersystem 5 kann in Hauptabschnitte unterteilt sein, das heißt einen Steuerungsabschnitt (das heißt eine Plattensteuervorrichtung) 11 und einen Speichervorrichtungsabschnitt (das heißt ein Plattenlaufwerk) 13.

Die Plattensteuervorrichtung 11 stellt einen als LDEV bezeichneten virtuellen Datenspeicherbereich (nachstehend als „logisches Volume" bezeichnet) für die Server 1 und 3 bereit, und die in dem logischen Volume gespeicherten Daten sind im Wesentlichen auf einem oder mehreren Festplattenlaufwerken (HDD) (291 bis 295) gespeichert. Die Plattensteuervorrichtung 11 weist zum Beispiel mehrere Kanaladapter (CHA) 15 und 17 (in 1 sind nur zwei gezeigt) und mehrere Laufwerkadapter (DKA) 19 und 29 (in 1 sind nur zwei gezeigt) auf. Zusätzlich zu den jeweiligen Abschnitten weist die Plattensteuervorrichtung 11 außerdem einen gemeinsam genutzten Speicher (SM), das heißt einen Steuerspeicher 23 (in 1 ist nur einer gezeigt), der auf mehreren Cache-Baugruppen (Cache) (in den Abbildungen nicht gezeigt) untergebracht ist, einen Cache-Speicher (CM) 25 (in 1 ist nur einer gezeigt) und einen Serviceprozessor (SVP) 27 auf, der (zum Beispiel) über ein LAN verbunden ist.

Die CHA 15 und 17 sind jeweils über die Kommunikationsnetze 7 und 9 mit den Servern 1 und 3 verbunden; diese CHA 15 und 17 empfangen Befehle von den Servern 1 und 3 und führen diese Befehle aus. Die CHA 15 und 17 weisen jeweils (zum Beispiel) Datenübertragungsanschlüsse (in den Abbildungen nicht gezeigt) auf, die zur Durchführung der Datenübertragung zwischen den Servern 1 und 3 verwendet werden. Darüber hinaus sind die CHA 15 und 17 jeweils als Mikrocomputersysteme mit CPU, Speicher und dergleichen aufgebaut und interpretieren und verarbeiten (zum Beispiel) verschiedene Arten von Befehlen, die sie von den Servern 1 und 3 empfangen. Netzwerkadressen (zum Beispiel IP-Adressen oder WWN (World Wide Names)), die zur Unterscheidung der jeweiligen CHA 15 und 17 verwendet werden, werden den jeweiligen CHA 15 und 17 zugewiesen, und die CHA 15 und 17 sind so ausgelegt, dass diese CHA 15 und 17 sich als NAS (Speicher mit Netzanbindung) verhalten können. Im Einzelnen können, wie in 1 gezeigt, wenn mehrere Server (1 und 3) vorhanden sind, die jeweiligen CHA 15 und 17 einzeln Anforderungen von den jeweiligen Servern (1 und 3) empfangen.

Die DKA 19 und 21 steuern jeweils den Datenaustausch zwischen dem CM 25 und den jeweiligen HDD (291 bis 295), indem sie (zum Beispiel) mit mehreren PDEV (physikalische Volumes), das heißt HDD (Festplattenlaufwerke) in einer RAID-Konfiguration (Redundant Array of Independent Inexpensive Disk), verbunden werden. Insbesondere weisen die DKA 19 und 21 jeweils die Datenübertragungsanschlüsse (in den Abbildungen nicht gezeigt) auf, die für die Verbindung mit den jeweiligen HDD (291 bis 295) bei der Steuerung des Datenaustauschs erforderlich sind. Darüber hinaus sind die DKA 19 und 21 jeweils als Mikrocomputersysteme mit CPU, Speicher und dergleichen aufgebaut, und die CHA 15 und 17 schreiben die von den Servern 1 und 3 empfangenen Daten in angegebene Adressen von angegebenen HDD (291 bis 295) auf der Grundlage von Anfragen (Schreibbefehle) von den Servern 1 und 3. Außerdem lesen die DKA 19 und 21 jeweils Daten aus angegebenen Adressen von angegebenen HDD (291 bis 295) auf der Grundlage von Anfragen (Lesebefehle) von den Servern 1 und 3 und übertragen diese Daten über die CHA 15 und 17 an die Server 1 und 3.

In Fällen, in denen die jeweiligen DKA 19 und 21 Daten im Hinblick auf die HDD (291 bis 295) eingeben oder ausgeben, wandeln die DKA 19 und 21 jeweils logische Adressen in physikalische Adressen um. In Fällen, in denen die HDD (291 bis 295) in Übereinstimmung mit einer RAID gesteuert werden, führen die DKA 19 und 21 außerdem jeweils den Datenzugriff entsprechend der RAID-Konfiguration durch.

Der SVP 27 ist über einen gemeinsamen Bus 31 mit den CHA 15 und 17 und den DKA 19 und 21 verbunden, so dass der SVP 27 (zum Beispiel) als Einrichtung zur Durchführung verschiedener Arten von Einstellungen und zum Nachsehen von Informationen dient, die vom Benutzer in den HDD (291 bis 295), im Steuerspeicher 23 und im CM 25 gespeichert worden sind. Der SVP 27 ist mit einer Steuereinheit (in den Abbildungen nicht gezeigt) verbunden, die verwendet wird, um den gesamten Betrieb des Speichersystems 5 wie eine Bedienkonsole zu überwachen und zu steuern. Der SVP 27 ist so eingerichtet, dass er Störungsinformationen in dem Speichersystem 5, die von der Steuereinheit (in den Abbildungen nicht gezeigt) übertragen werden, auf einem Anzeigeabschnitt (in den Abbildungen nicht gezeigt) anzeigt, und Anweisungen zum Unterbinden der Verarbeitung der HDD (291 bis 295) und dergleichen an die Steuereinheit (in den Abbildungen nicht gezeigt) sendet.

Der CM 25 dient auch zur Zwischenspeicherung der von den Servern 1 und 3 über die jeweiligen CHA 15 und 17 empfangenen Daten und der mit den DKA 19 und 21 aus den HDD (291 bis 295) gelesenen Daten zur Übertragung an die Server 1 und 3 über die CHA 15 und 17 usw.

Steuerinformationen und dergleichen, die für die jeweiligen von den CHA 15 und 17 und den DKA 19 und 21 durchgeführten Steueroperationen erforderlich sind, werden im SM 23 gespeichert. Außerdem sind zusätzlich zu den festgelegten Arbeitsbereichen verschiedene Arten von Tabellen wie (zum Beispiel) Mapping-Tabellen und dergleichen ebenfalls im SM 23 gespeichert. So sind zum Beispiel nicht nur Volume-Steuerinformationen mit dem in 3 gezeigten Aufbau für die jeweiligen logischen Volumes gespeichert, sondern es sind auch Aktualisierungsinformationen mit dem (zum Beispiel) in 4 gezeigten Aufbau in zahlreichen Gruppen im SM 23 gespeichert. Darüber hinaus sind auch Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen mit dem (zum Beispiel) in 5 gezeigten Aufbau und Schwellenwert-Steuerinformationen mit dem (zum Beispiel) in 6 gezeigten Aufbau im SM 23 gespeichert. Die Volume-Steuerinformationen, Aktualisierungsinformationen, Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen und Schwellenwert-Steuerinformationen werden später beschrieben.

Das Plattenlaufwerk 13 weist mehrere HDD (291 bis 295) auf. Zum Beispiel können Vorrichtungen wie Festplatten, Disketten, Magnetplatten, Halbleiterspeicher, optische Platten oder dergleichen als die HDD-Einheiten (291 bis 295) verwendet werden.

2 zeigt ein Diagramm mit dem Aufbau des logischen Volumes nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In der Praxis besteht das in 2 gezeigte logische Volume aus zahlreichen Volumes, die im Plattenlaufwerk 13 eingerichtet sind; zur leichteren grafischen Darstellung und Beschreibung ist hier jedoch nur ein einzelnes logisches Volume gezeigt.

Wie in 2 gezeigt, ist das logische Volume 33 durch die in 1 gezeigte Plattensteuervorrichtung 11 in mehrere als Slots bezeichnete Bereiche (351, 352, ..., 35n) unterteilt, und die einzelnen Slots (351 bis 35n) werden von der Plattensteuervorrichtung 11 gesteuert.

3 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gespeichert sind.

Die in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen beziehen sich zum Beispiel auf Informationen, die für jedes in 2 gezeigte logische Volume 33 eingestellt werden. Im Einzelnen ist in dem Steuerspeicher 23 eine Anzahl von Sätzen von Volume-Steuerinformationen entsprechend der Anzahl der in dem in 1 gezeigten Plattenlaufwerk 13 eingerichteten logischen Volumes enthalten. Wie in 3 gezeigt, sind eine Aktualisierungsinformationen-Nummer 37, die Anzahl der Slots 39 und die Aktualisierungsumfang-Zählerhistorie (1) bis (n) 41 in den jeweiligen Sätzen von Volume-Steuerinformationen als Informationen gespeichert, die zur Steuerung des entsprechenden logischen Volumes 33 verwendet werden.

Hierbei ist die Aktualisierungsinformationen-Nummer eine so genannte Unterscheidungsnummer, die für jeden einzelnen Satz von Aktualisierungsinformationen vorgesehen ist, um die zahlreichen einzelnen Sätze von Aktualisierungsinformationen unterscheiden zu können, die in dem in 1 gezeigten Steuerspeicher 23 gespeichert sind. In 3 besagt der Wert „100", der als Aktualisierungsinformationen-Nummer 37 angegeben ist, dass insgesamt 100 Sätze von Aktualisierungsinformationen in dem logischen Volume 33 entsprechend den in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen gespeichert sind.

Als Nächstes gibt der Wert „10000", der als die Anzahl der Slots 39 gespeichert ist, die Anzahl der Slots in dem logischen Volume 33 an, die von der in 1 gezeigten Plattensteuervorrichtung 11 festgelegt wird. Außerdem geben die als die Aktualisierungsumfang-Zählerhistorien (1) bis (n) 41 gespeicherten Werte „200", ..., „200" alle von dem Aktualisierungsumfang-Zähler gezählten früheren Aktualisierungsumfang-Zählerwerte an.

Die Speicherbereiche der durch das Bezugszeichen 41 angegebenen Aktualisierungsumfang-Zählerhistorien ((1) bis (n)) in dem Steuerspeicher 23 werden jedes Mal vergrößert, wenn die Plattensteuervorrichtung 11 eine Speicherauszugs-Aufbereitungsanfrage vom Server 1 (oder Server 3) über das Kommunikationsnetz 7 (oder das Kommunikationsnetz 9) erhält. Als Ergebnis können die Aktualisierungsumfänge einer Generation oder mehrerer Generationen von Informationen beurteilt werden. Außerdem kann das System im Hinblick auf die Speicherbereiche 41 auch so eingerichtet sein, dass anstelle des Vergrößerns dieser Bereiche bei jedem Empfang der Speicherauszugs-Aufbereitungsanfrage in der Plattensteuervorrichtung 11 durch Löschen einiger der vorhandenen Aktualisierungsumfang-Zählerhistorien ((1) bis (n)) Speicherbereiche zum Speichern neuer Aktualisierungsumfang-Zählerhistorien ((1) bis (n)) sichergestellt werden.

4 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Aktualisierungsinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gespeichert sind.

Wie vorstehend beschrieben, sind zahlreiche Sätze von Aktualisierungsinformationen im Steuerspeicher 23 gespeichert; daher sind die Aktualisierungsinformationen in einzelnen logischen Volume-Einheiten angeordnet, die in dem in 1 gezeigten Plattenlaufwerk 13 eingerichtet sind. Im Einzelnen kann maximal eine Anzahl von Sätzen von Aktualisierungsinformationen, die gleich der Anzahl der logischen Volumes ist, in dem Steuerspeicher 23 vorhanden sein. Eine Aktualisierungsinformationen-Nummer (in 3 und 5 gezeigt), die zur Unterscheidung der jeweiligen Sätze von Aktualisierungsinformationen verwendet wird, wird den einzelnen Sätzen von Aktualisierungsinformationen zugewiesen. Wie in 4 gezeigt, sind die jeweiligen Sätze von Aktualisierungsinformationen aus einer Aktualisierungsbereich-Bitmap 43 und einem Aktualisierungsumfang-Zähler 45 aufgebaut.

Wie in den Abbildungen gezeigt, besteht die Aktualisierungsbereich-Bitmap 43 aus mehreren Bits, und die Bits entsprechen jeweils den Slots (351 bis 35n) des in 2 gezeigten logischen Volumes 33. Die einzelnen Bits geben jeweils an, ob die Daten in den Slots (351 bis 35n) entsprechend diesen Slots aktualisiert worden sind oder nicht. Wenn ein bestimmtes Bit „0" ist, bedeutet dies im Einzelnen, dass die Daten im entsprechende Slots (351 bis 35n) nicht aktualisiert worden sind; ist dieses Bit jedoch „1", bedeutet dies, dass die Daten im entsprechenden Slot (351 bis 35n) aktualisiert worden sind.

Der Aktualisierungsumfang-Zähler 45 gibt die Anzahl der Slots (351 bis 35n) an, in denen Daten aktualisiert worden sind, und enthält die Anzahl der „1" in der Aktualisierungsbereich-Bitmap, das heißt die Anzahl der Slots (351 bis 35n), in denen Daten aktualisiert worden sind. In 4 lautet der Zählerwert des Aktualisierungsumfang-Zählers 45 „200", was bedeutet, dass die Anzahl der Slots (351 bis 35n), in denen Daten aktualisiert worden sind, „200" beträgt.

5 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gespeichert sind.

Die Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen sind definiert als Informationen, die zur Steuerung der in 4 gezeigten Aktualisierungsinformationen verwendet werden, das heißt für alle die zahlreichen Sätze von Aktualisierungsinformationen (eine Anzahl von Sätzen von Aktualisierungsinformationen, die gleich der Anzahl der im Plattenlaufwerk 13 eingerichteten logischen Volumes 33 ist), die im Steuerspeicher 23 des in 1 gezeigten Speichersystems 5 gespeichert sind. Daher weisen, wie in 5 gezeigt, die Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen ein Feld (Aktualisierungsinformationen-Nummer) 47, das eine Aktualisierungsinformationen-Nummer entsprechend der Anzahl aller Sätze von Aktualisierungsinformationen enthält, die im Steuerspeicher 23 gespeichert sind, und ein Feld (Verwendungszustand) 49 auf, dass alle Verwendungszustände der logischen Volumes 33 entsprechend den jeweiligen Aktualisierungsinformationen-Nummern enthalten kann.

Im Feld Verwendungszustand 49 bedeutet der Begriff „nicht verwendet", dass keine der in einem der Slots (351 bis 35n) in den entsprechenden logischen Volumes 33 gespeicherten Daten aktualisiert worden sind. Andererseits bedeutet „in Verwendung", dass mindestens einer der Slots (351 bis 35n) aktualisiert worden ist.

Das in 5 gezeigte Beispiel bedeutet, dass keine Daten in einem der Slots (351 bis 35n) in dem logischen Volume 33, das der Aktualisierungsinformationen-Nummer „0" entspricht, aktualisiert worden sind, und dass in den logischen Volumes 33, die der Aktualisierungsinformationen-Nummer „1" und der Aktualisierungsinformationen-Nummer „2" entsprechen, die Daten in einigen der Slots (351 bis 35n) aktualisiert worden sind.

Darüber hinaus werden die Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen für die Suche nach Volumes verwendet, die Paare mit ersten Volumes bilden können, in denen Originaldaten während der Aufbereitung des Speicherauszugs gespeichert werden.

6 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Schwellenwert-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gespeichert sind.

Die Schwellenwert-Steuerinformationen sind Informationen, die zur Steuerung des Schwellenwerts verwendet werden, der die Grundlage für die Entscheidung bildet, ob das physikalische Speicherauszugssystem (das heißt das Shadow-Image) oder das logische Speicherauszugssystem (das heißt der Quick-Shadow) für die Aufbereitung von Speicherauszugsdaten der in dem ersten (logischen) Volume gespeicherten Originaldaten verwendet werden soll. Im Einzelnen wird in einem logischen Volume 33 mit einer Aktualisierungsinformationen-Nummer, für die auf der Grundlage der in 5 gezeigten Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen entschieden wird, dass der Verwendungszustand „in Verwendung" lautet, eine Prüfung anhand der Anzahl der Slots in den Volume-Steuerinformationen (in 3 gezeigt) entsprechend diesem logischen Volume 33 und des Aktualisierungsumfang-Zählerwerts in den Aktualisierungsinformationen (in 4 gezeigt) entsprechend diesem logischen Volume 33 dahingehend durchgeführt, ob der Anteil der Anzahl der Slots, in denen Daten aktualisiert worden sind, im Verhältnis zur Gesamtanzahl der Slots den Schwellenwert (%) überschreitet oder nicht.

Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass der Schwellenwert überschritten worden ist, wird das physikalische Speicherauszugssystem (Shadow-Image) zur Aufbereitung der Speicherauszugsdaten verwendet. Ist hingegen der Anteil der Slots, in denen Daten aktualisiert worden sind, im Verhältnis zur Gesamtanzahl der Slots kleiner als der Schwellenwert (%) in dem logischen Volume 33, wird das logische Speicherauszugssystem (Quick-Shadow) zur Aufbereitung der Speicherauszugsdaten verwendet.

Bei dem in 6 gezeigten Beispiel ist der Schwellenwert auf 50 % eingestellt. Daher wird in dem logischen Volume 33, wenn der Anteil der Anzahl der Slots, in denen Daten aktualisiert worden sind, im Verhältnis zur Gesamtanzahl der Slots den Schwellenwert (%) überschreitet, das physikalische Speicherauszugssystem verwendet, während das logische Speicherauszugssystem verwendet wird, wenn dieser Anteil kleiner als der Schwellenwert ist Weiter kann der Schwellenwert durch Vorgabe bestimmt werden oder er kann auf einen vom Benutzer gewünschten Wert eingestellt (oder geändert) werden (indem der Benutzer die Tastatur des SVP 27 (in 1 gezeigt) betätigt).

7 zeigt ein Diagramm mit dem Aufbau des logischen Speicherauszugssystems, das in einem Informationsverarbeitungssystem mit dem Speichersystem nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

In dem logischen Speicherauszugssystem sind die Daten vor der Aktualisierung gespeichert, anstelle der Daten, die aktualisiert wurden, so dass eine doppelte Verarbeitung durchgeführt wird; für Daten, die nicht aktualisiert worden sind, wird jedoch keine doppelte Verarbeitung durchgeführt.

In 7 ist das erste Volume 42 ein logisches Volume, das Originaldaten enthält, und das zweite Volume 44 ist ein logisches Volume, das die Speicherauszugsdaten der in dem ersten Volume 42 gespeicherten Originaldaten enthält. Weiter bezeichnet das Bezugszeichen 46 eine HDD-Gruppe, die Daten des ersten Volumes 42 und Daten des Teils des zweiten Volumes 44 enthält, der noch nicht aktualisiert worden ist, und das Bezugszeichen 48 bezeichnet eine HDD-Gruppe, die Daten vor der Aktualisierung anstelle von Daten nach der Aktualisierung enthält.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

Wenn zum Beispiel die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 (oder 17) der Plattensteuervorrichtung 11) in 8 eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage vom Server 1 (oder 3) über das Kommunikationsnetz 7 (oder 9) empfängt, prüft die Plattensteuervorrichtung 11, ob Aktualisierungsinformationen in den logischen Volumes 33 vorliegen, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten sind, indem sie in den Volume-Steuerinformationen (in 3 gezeigt) bezüglich dieser logischen Volumes 33 im SM 23 nachsieht. Hierbei bezieht sich der Ausdruck „logische Volumes, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten sind" auf das erste (logische) Volume, das die Originaldaten enthält, und das logische Volume (zweites (logisches) Volume), auf dem die Speicherauszugsdaten dieser Originaldaten gespeichert werden sollen (Schritt S51).

Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass Aktualisierungsinformationen in den logischen Volumes 33 vorliegen, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten sind (JA in Schritt S51), wird anhand der Anzahl der Slots in den in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen und des Aktualisierungsumfang-Zählerwerts in den in 4 gezeigten Aktualisierungsinformationen geprüft, ob der Anteil (%) des Aktualisierungsumfangs im Verhältnis zur Anzahl der Slots gleich dem oder größer als der Schwellenwert (50 %) in den in 6 gezeigten Schwellenwert-Steuerinformationen ist oder nicht (Schritt S52). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass der Anteil des Aktualisierungsumfangs im Verhältnis zur Anzahl der Slots gleich dem oder größer als der Schwellenwert ist (JA in Schritt S52), wird die Initialisierung der in 4 gezeigten Aktualisierungsinformationen durchgeführt, das heißt die Aktualisierungsbereich-Bitmap 43 in den Aktualisierungsinformationen und der Aktualisierungsumfang-Zähler 45 werden initialisiert (Schritt S53), die Steuerung des physikalischen Speicherauszugs wird gestartet (Schritt S54) und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

Wenn andererseits der Anteil des Aktualisierungsumfangs im Verhältnis zur Anzahl der Slots nicht gleich dem oder größer als der Schwellenwert ist (NEIN in Schritt S52), wird die Initialisierung der in 4 gezeigten Aktualisierungsinformationen in der gleichen Weise wie in Schritt S53 durchgeführt (Schritt S55), die Steuerung des logischen Speicherauszugs wird gestartet (Schritt S56) und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

Wenn keine Aktualisierungsinformationen in den logischen Volumes 33 vorliegen, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten sind (NEIN in Schritt S51), wird weiter auf die in 5 gezeigten Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen Bezug genommen, und eine Suche nach Aktualisierungsinformationen (in 4 gezeigt), die als „nicht verwendet" angesehen werden, wird in diesen Steuerinformationen durchgeführt (Schritt S57). Dann wird in gleicher Weise wie in Schritt S53 und Schritt S55 die Initialisierung der gefundenen Aktualisierungsinformationen durchgeführt (Schritt S58), die Steuerung des logischen Speicherauszugs wird in gleicher Weise wie in Schritt S56 gestartet (Schritt S59) und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Löschen von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem 5 nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

In dem Ablaufdiagramm in 9 wird das Löschen der mit dem in 8 gezeigten Verfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten aufbereiteten Speicherauszugsdaten durchgeführt. Im Einzelnen wird, wenn eine Speicherauszugsdaten-Löschanfrage vom Server 1 (oder 3) über das Kommunikationsnetz 7 (oder 9) übertragen wird, diese Löschanfrage von der Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt dem CHA 15 (oder 17) der Plattensteuervorrichtung 11) empfangen. Dann wird zum Beispiel der Verwendungszustand der Aktualisierungsinformationen der logischen Volumes 33, die Gegenstand des Löschens von Speicherauszugsdaten sind, das heißt die jeweiligen Aktualisierungsinformationen des ersten (logischen) Volumes mit den Originaldaten und des logischen Volumes (zweites (logisches) Volume) mit den Speicherauszugsdaten dieser Originaldaten von „in Verwendung" auf „nicht verwendet" geändert.

Mit anderen Worten, der Verwendungszustand der Aktualisierungsinformationen entsprechend den logischen Volumes 33, die Gegenstand des Löschens sind, unter den in 5 gezeigten Aktualisierungsinformationen-Steuerinformationen (wie vorstehend beschrieben, können diese Aktualisierungsinformationen anhand der in 5 gezeigten Aktualisierungsinformationen-Nummer 47 unterschieden werden) wird von der Plattensteuervorrichtung 11 von „in Verwendung" auf „nicht verwendet" geändert. Als Ergebnis werden die logischen Volumes 33, die Gegenstand des Löschens sind, von der Speicherauszugssteuerung freigegeben (Schritt S60) und das Löschen der Speicherauszugsdaten wird beendet.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für den Schreibbefehl (WR), das in dem Speichersystem 5 nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.

Wenn in 10 ein WR-Befehl vom Server 1 (oder 3) über das Kommunikationsnetz 7 (oder 9) übertragen wird, empfängt die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 (oder 17) der Plattensteuervorrichtung 11) diesen WR-Befehl. Daraufhin wird eine Suche der in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen durchgeführt, die für jedes logische Volume 33 festgelegt sind, so dass geprüft wird, ob Aktualisierungsinformationen in dem logischen Volume 33 vorliegen oder nicht, das Gegenstand der Ausgabe des WR-Befehls ist (Schritt S61).

Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass solche Aktualisierungsinformationen vorliegen (JA in Schritt S61), wird geprüft, ob das Bit für den Slot, der Gegenstand des WR-Befehls ist, in der Aktualisierungsbereich-Bitmap 43 für die Aktualisierungsinformationen entsprechend dem logischen Volume 33 unter den in 4 gezeigten Aktualisierungsinformationen „0" ist oder nicht (Schritt S62). Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass das Bit für den betreffenden Slot des WR-Befehls „0" ist (JA in Schritt S62), wird die Aktualisierung der Daten in dem betreffenden Slot durch die (Schreib-) Daten im Hinblick auf den WR-Befehl erneut durchgeführt. Folglich wird das Bit auf „1" gesetzt (Schritt S63), +1 wird zu dem in 4 gezeigten Aktualisierungsumfang-Zähler 45 addiert (Schritt S64) und die Serie der WR-Befehlsverarbeitungsvorgänge wird beendet.

In Fällen, in denen in Schritt S61 keine Aktualisierungsinformationen vorliegen (NEIN in Schritt S61), und in Fällen, in denen das Bit für den betreffenden Slot des WR-Befehls in Schritt S62 nicht „0" ist (NEIN in Schritt S62), wird die Serie der WR-Befehlsverarbeitungsvorgänge sofort beendet.

Nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird, wie vorstehend beschrieben, das logische Speicherauszugssystem verwendet, wenn festgestellt wird, dass der Umfang an aktualisierten Daten der im ersten (logischen) Volume gespeicherten Originaldaten bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten in dem Speichersystem 5 gering ist, und das physikalische Speicherauszugssystem wird verwendet, wenn festgestellt wird, dass der Umfang an aktualisierten Daten groß ist. Folglich kann eine fehlerbedingte Beendigung der Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten aufgrund dessen, dass der Pool-Bereich (der ein Datenbereich zur Speicherung von Daten vor der Aktualisierung ist) mit gespeicherten Daten aus dem ersten (logischen) Volume gefüllt wird, verhindert werden.

In dem logischen Speicherauszugssystem werden, wie vorstehend beschrieben, dieselben Daten gemeinsam von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes genutzt. Wenn daher- ein so genanntes Blockieren (HDD-Duplex-Störung) in einem ersten (logischen) Volume auftritt, kommt es gleichzeitig auch zum Blockieren in dem zweiten (logischen) Volume, das ein Paar mit dem ersten (logischen) Volume bildet, in dem dieses Blockieren aufgetreten ist; folglich besteht die Gefahr, dass nicht nur die in Verwendung befindlichen Daten, sondern auch die Backup-Daten verloren gehen.

Eine erste Anordnung, die nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist (nachstehend beschrieben), ist vorgeschlagen worden.

11 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Anordnung gespeichert sind. Darüber hinaus weisen das Speichersystem in dieser Anordnung und das Informationsverarbeitungssystem mit diesem Speichersystem denselben Aufbau wie das in 1 gezeigte Speichersystem nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und das Informationsverarbeitungssystem mit diesem Speichersystem auf. Daher wird hier auf eine grafische Darstellung und ausführliche Beschreibung des Speichersystems in dieser Anordnung sowie des Informationsverarbeitungssystems mit diesem Speichersystem verzichtet.

Bei der vorliegenden Anordnung unterscheiden sich die in 11 gezeigten Volume-Steuerinformationen von den in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen darin, dass eine HDD-Nummer 69 anstelle der in 3 gezeigten Aktualisierungsumfang-Zählerhistorie (1) bis (n) 41 gespeichert ist, zusammen mit der Aktualisierungsinformationen-Nummer 65 und der Anzahl der Slots 67. Die HDD-Nummer 69 wird zur Unterscheidung eines oder mehrerer Festplattenlaufwerke (HDD) verwendet, die ein bestimmtes logisches Volume 33 entsprechend den Volume-Steuerinformationen bilden. Mit anderen Worten, die HDD-Nummer 69 ist die Information, die zur Unterscheidung eines oder mehrerer HDD verwendet wird, die tatsächlich die Daten speichern, die einem bestimmten logischen Volume 33 zugewiesen sind, das den Volume-Steuerinformationen entspricht. Weiter wird hier auf eine ausführliche Beschreibung der Aktualisierungsinformationen-Nummer und der Anzahl der Slots verzichtet.

12 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die HDD-Steuerinformationen, die (in mehreren Gruppen) im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der ersten Anordnung gespeichert sind.

Die HDD-Steuerinformationen sind zum Beispiel Informationen, die zur Steuerung der in 1 gezeigten HDD 291 bis 295 verwendet werden, und die für jedes HDD (291 bis 295) eingestellt werden. Die HDD-Steuerinformationen weisen ein Feld (Status) 71, in dem der Status jedes HDD angegeben ist, ein Feld (Häufigkeit behebbarer Fehler) 73, in dem die Häufigkeit des Auftretens von behebbaren Fehlern angegeben ist, und ein Feld (Häufigkeit nicht behebbarer Fehler) 75 auf, in dem die Häufigkeit des Auftretens von nicht behebbaren Fehlern angegeben ist. Der Zustand 71 wird mit „normal" angegeben, was bedeutet, dass das entsprechende HDD lesen/schreiben (RD/WR) kann, oder mit „abnormal", was bedeutet, dass das entsprechende HDD nicht lesen/schreiben kann. Die Häufigkeit behebbarer Fehler 73 ist in den Informationen enthalten, die von dem HDD entsprechend den HDD-Steuerinformationen durch den DKC (19 oder 21) der Plattensteuervorrichtung 11 erfasst werden. Außerdem ist die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler 75 ebenso wie die Häufigkeit behebbarer Fehler 73 in den Informationen enthalten, die von dem HDD entsprechend den HDD-Steuerinformationen durch den DKC (19 oder 21) der Plattensteuervorrichtung 11 erfasst werden.

In den HDD-Steuerinformationen werden die jeweils enthaltenen Informationen für den Status 71, die Häufigkeit behebbarer Fehler 73 und die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler 75 alle zurückgesetzt, wenn die diesen HDD-Steuerinformationen entsprechenden HDD ausgewechselt werden.

13 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem 5 nach der ersten Anordnung durchgeführt wird. Bei der in 13 gezeigten Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten wird das Erfassen von Speicherauszugsdaten durch das physikalische Speicherauszugssystem durchgeführt, wenn infolge der Beurteilung der Zuverlässigkeit der HDD-Gruppe mit den Originaldaten (der Speicherauszugsdaten) festgestellt wird, dass die Zuverlässigkeit gering ist.

Wenn in 13 eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage vom Server 1 oder 3 über das Kommunikationsnetz 7 oder 9 übertragen wird, empfängt die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) diese Aufbereitungsanfrage. Danach wird zum Beispiel in den Volume-Steuerinformationen (in 10 gezeigt) und dergleichen bezüglich der logischen Volumes 33 nachgesehen, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten (aus dem SM 23) sind, so dass die HDD-Nummern gleichmäßig aus diesen Volume-Steuerinformationen erfasst werden. Als Ergebnis werden das eine oder mehrere HDD (291 bis 295), in denen die den logischen Volumes 33 zugewiesenen Daten tatsächlich gespeichert sind, angegeben (Schritt S81). Hierbei bezieht sich der Ausdruck „logische Volumes, die Gegenstand der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten sind" auf das erste (logische) Volume, das die Originaldaten enthält, und das logische Volume (zweites (logisches) Volume), auf dem die Speicherauszugsdaten dieser Originaldaten gespeichert werden sollen, wie bei 8 beschrieben.

Als Nächstes werden der Status, die Häufigkeit behebbarer Fehler und die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler für das eine oder die mehreren angegebenen HDD (-Gruppen) aus den jeweiligen Sätzen von HDD-Steuerinformationen durch Nachsehen in den jeweiligen Sätzen von HDD-Steuerinformationen aus dem SM 23 erfasst (Schritt S82). Danach wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob die jeweiligen HDD blockiert (das heißt ausgefallen) sind oder nicht (Schritt S83). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass keine blockierten HDD vorliegen (NEIN in Schritt S83), wird als Nächstes eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob HDD vorliegen oder nicht, bei denen die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler einen bestimmten Schwellenwert überschreitet (Schritt S84). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass keine HDD vorliegen, bei denen die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert überschreitet (NEIN in Schritt S84), wird als Nächstes eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob HDD vorliegen oder nicht, bei denen die Anzahl behebbarer Fehler einen bestimmten Schwellenwert überschreitet (Schritt S85).

Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass keine HDD vorliegen, bei denen die Anzahl behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert überschreitet (NEIN in Schritt S85), wird entschieden, dass die HDD-Zuverlässigkeit noch hoch ist, wird die Steuerung des logischen Speicherauszugs gestartet (Schritt S86), und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

Weiter dienen in Schritt S84 die Tatsache, ob die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert überschreitet oder nicht, und die Tatsache, ob die Häufigkeit behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert überschreitet oder nicht, als Indikatoren für die Bedingungen des HDD-Ausfalls.

Wenn blockierte HDD in Schritt S83 vorliegen (JA in Schritt S83), wenn HDD vorliegen, bei denen die Häufigkeit nicht behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert in Schritt S84 überschreitet (JA in Schritt S84) und wenn HDD vorliegen, bei denen die Häufigkeit behebbarer Fehler den angegebenen Schwellenwert in Schritt S85 überschreitet (JA in Schritt S85), wird sofort die Steuerung des physikalischen Speicherauszugs gestartet (Schritt S87), und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

Darüber hinaus können Vorgabewerte als der Schwellenwert in Schritt S84 und der Schwellenwert in Schritt S85 verwendet werden, oder es können vom Benutzer eingestellte Werte verwendet werden.

Bei der ersten Anordnung wird, wie vorstehend beschrieben, das physikalische Speicherauszugssystem zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten verwendet, wenn festgestellt wird, dass die Blockierungsrate (Häufigkeit von Störungen) in dem ersten (logischen) Volume hoch ist, und das logische Speicherauszugssystem wird verwendet, wenn festgestellt wird, dass dies nicht der Fall ist. Daher kann nicht nur der Verlust von Daten, die in Verwendung sind, sondern auch der Backup-Daten im Speichersystem 5 verhindert werden.

In dem logischen Speicherauszugssystem werden dieselben Daten gemeinsam von dem ersten (logischen) Volume und dem zweiten (logischen) Volume genutzt. Wenn daher von den Servern 1 und 3, die die höherrangigen Vorrichtungen im Speichersystem 5 sind, gleichzeitig auf das erste (logische) Volume und das zweite (logische) Volume zugegriffen wird, kommt es zu Wettbewerb hauptsächlich in den HDD (291 bis 295); als Folge tritt das Problem auf, dass die Host-Reaktion (das heißt die Reaktion des Speichersystems 5 auf den Zugriff von den Servern 1 und 3, die die höherrangigen Vorrichtungen darstellen) schlechter wird.

Eine zweite Anordnung, die ebenfalls nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist (nachstehend beschrieben), ist vorgeschlagen worden.

14 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Volume-Steuerinformationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der zweiten Anordnung gespeichert sind. Darüber hinaus weisen das Speichersystem in dieser Anordnung und das Informationsverarbeitungssystem mit diesem Speichersystem denselben Aufbau wie das in 1 gezeigte Speichersystem nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und das Informationsverarbeitungssystem mit diesem Speichersystem auf. Daher wird hier auf eine grafische Darstellung und ausführliche Beschreibung des Speichersystems in dieser Anordnung sowie des Informationsverarbeitungssystems mit diesem Speichersystem verzichtet.

Bei der vorliegenden Anordnung unterscheiden sich die in 14 gezeigten Volume-Steuerinformationen von den in 3 gezeigten Volume-Steuerinformationen und den in 11 gezeigten Volume-Steuerinformationen darin, dass ein E/A-Zähler 93, ein laufender Zähler 95 und eine Erfassungsstartzeit 97 anstelle der in 3 gezeigten Aktualisierungsumfang-Zählerhistorie (1) bis (n) 41 und der in 11 gezeigten HDD-Nummer 69 gespeichert sind, zusammen mit der Aktualisierungsinformationen-Nummer 89 und der Anzahl der Slots 91.

Die in 14 gezeigten Volume-Steuerinformationen enthalten mehrere Felder, die zum Zählen der Anzahl von Eingaben/Ausgaben (das heißt der Anzahl von Befehlen von den Servern 1 und 3, die die höherrangigen Vorrichtungen bilden) pro Zeiteinheit (zum Beispiel pro Stunde) erforderlich sind, und steuern den Umfang, in dem solche Eingaben/Ausgaben (E/A) durchgeführt werden. Mit anderen Worten, wie in 14 gezeigt, werden die Volume-Steuerinformationen verwendet, um die IOPS (die Anzahl der verarbeiteten E/A pro Sekunde, eine Einheit zur Angabe der Verarbeitungsleistung des Speichersystems) bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten zu erzeugen.

Der E/A-Zähler 93 zählt die Befehle von den höherrangigen Vorrichtungen (Server 1 und 3) und wird jedes Mal gelöscht (initialisiert), wenn der CHA eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage von einer höherrangigen Vorrichtung (Server 1 oder 3) empfängt. Der laufende Zähler 95 startet zum Beispiel synchron mit dem Start des E/A-Zählers 93, der als erster von mehreren E/A-Zählern 93 startet, und enthält einen numerischen Wert, der angibt, welche der E/A-Zähler 93 gegenwärtig einen Zählvorgang ausführt. Wenn der E/A-Zähler 93, der einen Zählvorgang ausführt, auf den nächsten E/A-Zähler 93 wechselt, ändert auch der laufende Zähler 95 den enthaltenen numerischen Wert auf einen numerischen Wert, der den E/A-Zähler 93 angibt, der als Nächstes den Zählvorgang ausführt. Die Erfassungsstartzeit 97 gibt die Uhrzeit an, zu der die Erfassung der Speicherauszugsdaten gestartet wird.

Die in den Abbildungen gezeigte IOPS bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten wird auf der Grundlage des Zählerwerts erzeugt, der von dem E/A-Zähler 93 ausgegeben wird.

15 zeigt ein Diagramm mit der Größenordnung der Last in der HDD-Gruppe, in der die dem ersten (logischen) Volume zugewiesenen Daten in dem Speichersystem 5 nach der zweiten Anordnung tatsächlich enthalten sind.

In 15 wird die in 15(C) gezeigte Größenordnung der Last in der HDD-Gruppe, in der die dem ersten Volume zugewiesenen Daten tatsächlich enthalten sind, durch Synthetisieren des in 15(A) gezeigten Verlaufs der IOPS für das erste (logische) Volume bestimmt, das heißt die IOPS bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, und des in 15(B) gezeigten Verlaufs der IOPS für das zweite Volume, die ähnlich der IOPS bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten ist. Mit anderen Worten, die Größenordnung der Last in der HDD-Gruppe, in der die dem ersten Volume zugewiesenen Daten tatsächlich enthalten sind, wird aus dem Zählerwert des E/A-Zählers 93 berechnet, der in den in 14 gezeigten Volume-Steuerinformationen enthalten ist; wenn die Größenordnung dieser Last kleiner als ein vorgegebener Schwellenwert ist, wird die Steuerung des logischen Speicherauszugs gestartet, während die Steuerung des physikalischen Speicherauszugs gestartet wird, wenn die Größenordnung dieser Last gleich dem oder größer als der Schwellenwert ist.

Bei der zweiten Anordnung wird, wie vorstehend beschrieben, wenn die Server 1 und 3 bei der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten gleichzeitig auf das erste (logische) Volume und das zweite (logische) Volume zugreifen, das physikalische Speicherauszugssystem verwendet, wenn festgestellt wird, dass die Wettbewerbsrate unter den HDD (291 bis 295) hoch ist, und das physikalische Speicherauszugssystem wird verwendet, wenn festgestellt wird, dass dies nicht der Fall ist. Daher kann eine Verschlechterung der Host-Reaktion in dem Speichersystem 5 verhindert werden.

Im Falle des physikalischen Speicherauszugssystems, wie vorstehend beschrieben, tritt das Problem auf, dass der Pool-Bereich, der ein Datenbereich zur Speicherung von Daten vor der Aktualisierung zusammen mit den Originaldaten ist, die im ersten (logischen) Volume gespeichert sind, mit gespeicherten Daten aus dem ersten (logischen) Volume gefüllt werden kann, so dass die Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten fehlerbedingt endet.

Eine dritte Anordnung, die ebenfalls nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist (nachstehend beschrieben), ist vorgeschlagen worden.

16 zeigt ein Diagramm mit den Arten von Informationen, die im Steuerspeicher 23 des Speichersystems 5 nach der dritten Anordnung gespeichert sind.

Wie in 16 gezeigt, sind Pool-Bereich-Steuerinformationen 101, Positionsinformationen 103, eine Aktualisierungs-Bitmap 105, eine Kopier-Bitmap 107 und Paar-Steuerinformationen 109 im Steuerspeicher 23 gespeichert. Die Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 bestehen aus mehreren Sätzen von Informationen, die entsprechend der Anzahl der Pool-Bereiche (entsprechend jedem einzelnen Pool-Bereich) in Pool-Bereichseinheiten eingerichtet sind. Die Positionsinformationen 103 bestehen aus mehreren Sätzen von Informationen, die entsprechend der Anzahl der (logischen) Volumes 33 (entsprechend den jeweiligen logischen Volumes) in (logischen) Volume-Einheiten eingerichtet sind.

Die Aktualisierungs-Bitmap 105 besteht aus mehreren Sätzen von Informationen; die entsprechend der Anzahl der im Plattenlaufwerk 11 gebildeten Paare (entsprechend den jeweiligen Paaren) in Einheiten von Paaren von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes eingerichtet sind. Wie die Aktualisierungs-Bitmap 105 besteht auch die Kopier-Bitmap 107 aus mehreren Sätzen von Informationen, die entsprechend der Anzahl der Paare (entsprechend den jeweiligen Paaren) in Einheiten von Paaren eingerichtet sind. Darüber hinaus bestehen auch die Paar-Steuerinformationen 109 ebenso wie die Aktualisierungs-Bitmap 105 und die Kopier-Bitmap 107 aus mehreren Sätzen von Informationen, die entsprechend der Anzahl der Paare (entsprechend den jeweiligen Paaren) in Einheiten von Paaren eingerichtet sind.

17 zeigt ein Diagramm mit Paaren von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes, die im Plattenlaufwerk 13 des Speichersystems 5 gebildet sind, und 18 zeigt ein Diagramm des aus einem oder mehreren (logischen) Volumes bestehenden Pool-Bereichs.

In 17 ist das erste (logische) Volume 111 (zum Beispiel) ein Volume, in dem in einem Online-Geschäft verwendete Daten gespeichert sind; wie aus dem bereits beschriebenen Inhalt ersichtlich, ist ein Datenspeicherbereich zugewiesen, der für dieses erste (logische) Volume (konkret die HDD (291 bis 295) oder dergleichen) reserviert ist. Das zweite (logische) Volume 113 ist ein Volume, das die Speicherauszugsdaten der Originaldaten enthält, die in dem ersten (logischen) Volume 111 gespeichert sind, das mit diesem zweiten (logischen) Volume 113 ein Paar bildet); in diesem Fall ist kein Datenspeicherbereich zur Speicherung von Daten zugewiesen. Wenn das zweite (logische) Volume 113 Daten speichern muss, die spezifisch für das zweite (logische) Volume 113 sind, wird ein freier Teil des Pool-Bereichs zugewiesen, und die spezifischen Daten für das zweite (logische) Volume 113 werden in diesem freien Teil des Pool-Bereichs gespeichert.

Der in 18 gezeigte Pool-Bereich 115 ist ein Bereich zur Speicherung von Daten, der aus einem oder mehreren (logischen) Volumes 33 aufgebaut ist.

19 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen 101.

Die Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 in 19 sind Informationen, die zur Steuerung eines Pool-Bereichs 115 verwendet werden, der die spezifischen Daten für das zweite (logische) Volume 113 enthält, und umfassen zwei Arten von Informationen, das heißt eine Volume-Nummer 117 und eine Verwendet/Nicht-verwendet-Bitmap 119. Die Volume-Nummer 117 ist eine Nummer, die jedem logischen Volume 33 zugewiesen wird, um mehrere logische Volumes 33 unterscheiden zu können, die im Plattenlaufwerk 13 eingerichtet sind.

Wie in den Abbildungen gezeigt, besteht die Verwendet/Nicht-verwendet-Bitmap 119 aus mehreren Bits, wobei die einzelnen Bits den jeweiligen Slots (351 bis 35n) des in 2 gezeigten logischen Volumes 33 entsprechen. Die einzelnen Bits geben an, ob die Daten in den Slots (351 bis 35n) entsprechend diesen Bits aktualisiert worden sind oder nicht. Wenn ein bestimmtes Bit „0" ist, bedeutet dies im Einzelnen, dass die Daten in dem entsprechenden Slot (einer der Slots 351 bis 35n) nicht aktualisiert worden sind. Ist dieses Bit hingegen „1", bedeutet dies, dass die Daten in dem entsprechenden Slot (einer der Slots 351 bis 35n) aktualisiert worden sind.

Wie vorstehend beschrieben, besteht ein Pool-Bereich 115 aus einem oder mehreren (logischen) Volumes 33. Daher wird ein Pool-Bereich 115 durch einen oder mehrere Sätze von Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 gesteuert.

20 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Positionsinformationen 103.

Die Positionsinformationen 103 in 20 sind Informationen, die zur Steuerung dessen verwendet werden, wo die einem (logischen) Volume zugewiesenen Daten tatsächlich gespeichert sind; diese Positionsinformationen 103 enthalten drei Arten von Informationen, das heißt eine Slot-Nummer 121 für ein zweites (logisches) Volume, eine (logische) Volume-Nummer 123 und eine Slot-Nummer 125. In dem in 20 gezeigten Beispiel ist angegeben, dass die einer Slot-Nummer „0" in dem zweiten (logischen) Volume zugewiesenen Daten in einem Slot gespeichert sind, dem die Slot-Nummer „100" in dem (logischen) Volume mit der Volume-Nummer „1" zugewiesen ist. Weiter ist angegeben, dass die einer Slot-Nummer „1" in dem zweiten (logischen) Volume zugewiesenen Daten in einem Slot gespeichert sind, dem die Slot-Nummer „100" in dem (logischen) Volume mit der Volume-Nummer „3" zugewiesen ist.

21 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigte Aktualisierungs-Bitmap 105.

Die Aktualisierungs-Bitmap 105 in 21 zeigt, ob die Aktualisierung der Daten in dem ersten (logischen) Volume oder dem zweiten (logischen) Volume nach Empfang eines Speicherauszug-Erzeugungsbefehls von dem Server 1 oder 3 durch die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt den CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) durchgeführt worden ist oder nicht. Ein Bit „0" gibt an, dass in dem diesem Bit entsprechenden Slot keine Aktualisierung der Daten durchgeführt worden ist, während ein Bit „1" angibt, dass die Aktualisierung der Daten in dem diesem Bit entsprechenden Slot durchgeführt worden ist.

22 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigte Kopier-Bitmap 107.

Die Kopier-Bitmap 107 in 22 gibt an, ob die in dem ersten (logischen) Volume gespeicherten Daten nach dem Empfang eines Speicherauszug-Erzeugungsbefehls von dem Server 1 oder 3 durch die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt den CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) in den Pool-Bereich 115 kopiert worden sind oder nicht. Ein Bit „0" gibt an, dass das Kopieren der Daten in dem diesem Bit entsprechenden Slot in den Pool-Bereich 115 abgeschlossen ist, während ein Bit „1" angibt, dass die Daten in dem diesem Bit entsprechenden Slot nicht in den Pool-Bereich 115 kopiert worden sind.

23 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die in 16 gezeigten Paar-Steuerinformationen 109.

Die Paar-Steuerinformationen 109 in 23 sind Informationen, die zur Unterscheidung von ersten (logischen) Volumes und zweiten (logischen) Volumes verwendet werden. Die Paar-Steuerinformationen 109 enthalten drei Arten von Informationen, das heißt eine erste (logische) Volume-Nummer 127, die zur Unterscheidung des ersten (logischen) Volumes verwendet wird, eine zweite (logische) Volume-Nummer 129, die zur Unterscheidung des zweiten (logischen) Volumes verwendet wird, und ein Speicherauszug-Erfassungsverfahren 131, das zur Unterscheidung des verwendeten Speicherauszugsdaten-Erfassungsverfahrens verwendet wird.

Wie in den Abbildungen gezeigt, ist entweder ein logischer Speicherauszug oder ein physikalischer Speicherauszug in dem Speicherauszug-Erfassungsverfahren 131 gespeichert.

24 zeigt ein Diagramm mit einem Beispiel für die Befehlsparameter für den Speicherauszug-Erzeugungsbefehl in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung.

Die Befehlsparameter 133 in 24 für den Speicherauszug-Erzeugungsbefehl umfassen zwei Arten von Informationen, das heißt eine erste (logische) Volume-Nummer 135 und eine zweite (logische) Volume-Nummer 137. Die erste (logische) Volume-Nummer 135 ist eine (logische) Volume-Nummer, die für den Zugriff auf die Originaldaten erforderlich ist, das heißt eine Nummer, die dem (logischen) Volume zugewiesen ist, in dem die Originaldaten gespeichert sind. Andererseits ist die zweite (logische) Volume-Nummer 137 eine (logische) Volume-Nummer, die für den Zugriff auf die Speicherauszugsdaten erforderlich ist, das heißt eine Nummer, die dem (logischen) Volume zugewiesen ist, in dem die Speicherauszugsdaten gespeichert werden sollen.

In dem in 24 gezeigten Beispiel ist „1" als die erste (logische) Volume-Nummer 135 und „3" als die zweite (logische) Volume-Nummer 137 gespeichert.

25 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Empfangen des Befehls für die Aufbereitung von Speicherauszugsdaten, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

Wenn in 25 ein Befehl zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten von dem Server 1 oder 3 über das Kommunikationsnetz 7 oder 9 übertragen wird, empfängt die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) diese Aufbereitungsanfrage. Danach werden die in 20 gezeigten Positionsinformationen 103 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen und initialisiert (Schritt S141). Im Einzelnen werden, sofort nachdem der CHA 15 oder 17 die Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage von dem Server 1 oder 3 empfängt, die in dem zweiten (logischen) Volume zu speichernden Daten in dem ersten (logischen) Volume gespeichert. Daher wird in den Positionsinformationen 103 die Slot-Nummer als die Slot-Nummer 121 für das erste (logische) Volume eingestellt, und die erste (logische) Volume-Nummer in den Befehlsparametern in dem Befehl zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten wird als die Volume-Nummer 123 eingestellt.

Als Nächstes wird die in 21 gezeigte Aktualisierungs-Bitmap 105 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen und initialisiert (Schritt S142). Diese Verarbeitung wird aus folgendem Grund durchgeführt: Weil die Datenaktualisierung nicht sofort nach Empfang der Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage von dem Server 1 oder 3 durch den CHA 15 oder 17 in keinem der Slots des ersten (logischen) Volumes oder des zweiten (logischen) Volumes durchgeführt worden ist, müssen alle Bits auf „aus" (0) gesetzt werden.

Als Nächstes wird die in 22 gezeigte Kopier-Bitmap 107 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen und initialisiert (Schritt S143). Diese Verarbeitung wird aus folgendem Grund durchgeführt: Weil die Daten, die in dem ersten (logischen) Volume gespeichert sind, nicht sofort nach Empfang der Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage von dem Server 1 oder 3 durch den CHA 15 oder 17 in den Pool-Bereich 115 kopiert worden sind, müssen alle Bits auf „aus" (0) gesetzt werden.

Als Nächstes werden die in 23 gezeigten Paar-Steuerinformationen 109 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen und initialisiert (Schritt S144). Im Einzelnen wird die in der ersten (logischen) Volume-Nummer 135 der in 24 gezeigten Befehlsparameter 133 für den Befehl zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten enthaltene Nummer in dem Bereich der in den Paar-Steuerinformationen 109 enthaltenen ersten (logischen) Volume-Nummer 127 gespeichert. Außerdem wird die in der zweiten (logischen) Volume-Nummer 137 der in 24 gezeigten Befehlsparameter 133 für den Befehl zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten enthaltene Nummer in dem Bereich der in den Paar-Steuerinformationen 109 enthaltenen zweiten (logischen) Volume-Nummer 129 gespeichert.

Als Ergebnis wird die Serie der Verarbeitungsvorgänge in Zusammenhang mit dem Empfang von Befehlen zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten beendet.

26 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Schreiben in das erste (logische) Volume, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

Bei der Verarbeitung in 26 für das Schreiben in das erste (logische) Volume führt die Plattensteuervorrichtung 11 zuerst eine Prüfung durch, um festzustellen, ob es nötig ist oder nicht, die in dem ersten (logischen) Volume (in 18 gezeigt) gespeicherten Daten in dem Pool-Bereich 115 zu speichern (Schritt S151). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass das Speichern nötig ist (JA in Schritt S151), wird im Pool-Bereich 115 ein leerer Bereich sichergestellt (Schritt S152). Als Nächstes werden die in dem ersten (logischen) Volume gespeicherten Daten in den leeren Bereich kopiert, der im Pool-Bereich 115 sichergestellt worden ist (Schritt S153).

Danach werden die Bits entsprechend den Slots, in denen Daten in dem ersten (logischen) Volume aktualisiert werden sollen, in der Aktualisierungs-Bitmap 105 auf „ein" (1) gesetzt (Schritt S154), und die Schreibdaten (übertragen von der Seite des Servers 1 oder 3) werden in die Slots (in denen die Datenaktualisierung durchgeführt werden soll) in dem ersten (logischen) Volume geschrieben (Schritt S155). Danach wird die Serie der Verarbeitungsvorgänge beendet, indem die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) an den Server 1 oder 3 meldet, dass das Schreiben der Schreibdaten in das erste (logische) Volume in normaler Weise abgeschlossen worden ist (Schritt S156).

Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass kein Speichern nötig ist (NEIN in Schritt S151), bedeutet dies außerdem, dass die in dem ersten (logischen) Volume gespeicherten Daten bereits gesichert worden sind; daher wird die Verarbeitung sofort mit dem in Schritt S154 gezeigten Vorgang fortgesetzt.

27 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Lesen im Hinblick auf das zweite (logische) Volume, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

Bei der Leseverarbeitung im Hinblick auf das zweite (logische) Volume in 27 liest die Plattensteuervorrichtung 11 zuerst die (zum Beispiel) in 19 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 aus dem Steuerspeicher 23 aus und prüft dann, ob die die Daten des entsprechenden Slots in dem zweiten (logischen) Volume im Pool-Bereich 115 (in 18 gezeigt) vorhanden sind oder nicht (Schritt S161). Wird als Ergebnis der Prüfung festgestellt, dass die Daten in dem Slot nicht im Pool-Bereich 115 vorhanden sind (NEIN in Schritt S161), werden die im ersten (logischen) Volume gespeicherten Daten an die Seite des Servers 1 oder 3 übertragen (Schritt S162). Gleichzeitig meldet die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) an den Server 1 oder 3, dass die Leseverarbeitung im Hinblick auf das zweite (logische) Volume in normaler Weise abgeschlossen worden ist (Schritt S163), und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird beendet.

Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass die Daten in dem Slot im Pool-Bereich 115 vorhanden sind (JA in Schritt S161), werden außerdem die Daten des Pool-Bereichs 115 an die Seite des Servers 1 oder 3 übertragen (Schritt S164), und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird mit den in Schritt S163 gezeigten Verarbeitungsvorgang beendet.

28 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren zum Schreiben in das zweite (logische) Volume, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

Bei der Verarbeitung in 28 für das Schreiben in das zweite (logische) Volume führt die Plattensteuervorrichtung 11 zuerst eine Prüfung durch, um festzustellen, ob die in dem entsprechenden Slot in dem zweiten (logischen) Volume gespeicherten Daten im Pool-Bereich 115 (in 18 gezeigt) vorhanden sind oder nicht (Schritt S171). Wird als Ergebnis der Prüfung festgestellt, dass die Daten in dem Slot nicht im Pool-Bereich 115 vorhanden sind (NEIN in Schritt S171), schreibt die Plattensteuervorrichtung 11 die von der Seite des Servers 1 oder 3 übertragenen Daten in den Pool-Bereich 115 (Schritt S172). Danach meldet die Plattensteuervorrichtung 11 (das heißt der CHA 15 oder 17 der Plattensteuervorrichtung 11) an den Server 1 oder 3, dass das Schreiben in das zweite (logische) Volume in normaler Weise abgeschlossen worden ist (Schritt S173), und damit wird die Serie der Verarbeitungsvorgänge beendet.

Wenn als Ergebnis der Prüfung festgestellt wird, dass die Daten in dem Slot im Pool-Bereich 115 vorhanden sind (JA in Schritt S171), werden außerdem die Daten, die in dem entsprechenden Slot in dem ersten (logischen) Volume gespeichert sind, das mit dem zweiten (logischen) Volume ein Paar bildet, in den Pool-Bereich 115 kopiert (Schritt S174), und die Serie der Verarbeitungsvorgänge wird mit den in Schritt S172 und Schritt S173 angegebenen Verarbeitungsvorgängen beendet.

29 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für die logische Speicherauszugskonvertierung, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

In 29 ändert die Plattensteuervorrichtung 11 zuerst das Speicherauszug-Erfassungsverfahren 131 in den in 23 gezeigten Paar-Steuerinformationen 109 (aus dem Steuerspeicher 23) von »physikalischer Speicherauszug« auf »logischer Speicherauszug« (Schritt S191). Danach wird die Slot-Nummer i in den in 20 gezeigten Positionsinformationen 103 (aus dem Steuerspeicher 23) auf „0" gesetzt (Schritt S192). Als Nächstes wird die in 21 gezeigte Aktualisierungs-Bitmap 105 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen, und Bits entsprechend den Slots, denen eine Slot-Nummer i (= 0) zugewiesen ist (nachstehend als „Aktualisierungs-Bits" bezeichnet), und Bits entsprechend den Slots, denen nach dem Auslesen der in 22 gezeigten Kopier-Bitmap 107 aus dem Steuerspeicher 23 die Slot-Nummer i (= 0) zugewiesen ist (nachstehend als „Kopier-Bits" bezeichnet), werden erfasst (Schritt S193).

Als Nächstes wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob das Aktualisierungs-Bit „0" ist oder nicht und ob das Kopier-Bit „1" oder nicht (Schritt S194). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass das Aktualisierungs-Bit „0" ist und dass das Kopier-Bit „1" ist (JA in Schritt S194), wird die Nummer des (logischen) Volumes mit dem Slot mit der Slot-Nummer i aus den Positionsinformationen 103 erfasst. Danach werden die in 19 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen, die jeweiligen Bits in der Verwendet/Nicht-verwendet-Bitmap 119, die der (logischen) Volume-Nummer entsprechen, werden auf „0" gesetzt und der Pool-Bereich wird in einen nicht verwendeten Status gesetzt (Schritt S195).

Als Nächstes wird die Aktualisierung der Positionsinformationen 103 für die Slot-Nummer i durchgeführt. Im Einzelnen wird in den Positionsinformationen 103 die (logische) Volume-Nummer auf die erste (logische) Volume-Nummer zurückgesetzt, und die Slot-Nummer wird auf i zurückgesetzt (Schritt S196). Danach wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob die zurückgesetzte Slot-Nummer i der letzte Slot (35n) in dem (logischen) Volume 33 ist oder nicht (Schritt S197). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass die Slot-Nummer i nicht der letzte Slot in dem (logischen) Volume 33 ist (NEIN in Schritt S197), wird die Slot-Nummer i auf +1 zurückgesetzt (Schritt S198), und die Verarbeitung wird mit dem in Schritt S193 angegebenen Vorgang fortgesetzt.

Ist das Aktualisierungs-Bit nicht „0" und ist das Kopier-Bit nicht „1" (NEIN in Schritt S194), wird die Verarbeitung mit dem in Schritt S197 angegebenen Vorgang fortgesetzt. Außerdem wird, wenn die Slot-Nummer i der letzte Slot in dem (logischen) Volume 33 ist (JA in Schritt S197), die Serie der Verarbeitungsvorgänge für die Konvertierung des logischen Speicherauszugs beendet.

30 zeigt ein Ablaufdiagramm für das Verarbeitungsverfahren für die physikalische Speicherauszugskonvertierung, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

In 30 ändert die Plattensteuervorrichtung 11 zuerst das Speicherauszug-Erfassungsverfahren 131 in den in 23 gezeigten Paar-Steuerinformationen 109 (aus dem Steuerspeicher 23) von »logischer Speicherauszug« auf »physikalischer Speicherauszug« (Schritt S201). Danach wird die Slot-Nummer i in den in 20 gezeigten Positionsinformationen 103 (aus dem Steuerspeicher 23) auf „0" gesetzt (Schritt S202). Als Nächstes wird die in 22 gezeigte Kopier-Bitmap 107 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen, und die Bits entsprechend den Slots, denen die Slot-Nummer i (= 0) zugewiesen ist (nachstehend als „Kopier-Bits" bezeichnet), werden erfasst (Schritt S203).

Als Nächstes wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob das Kopier-Bit „0" ist oder nicht (Schritt S204). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass das Kopier-Bit „0" ist (JA in Schritt S204), werden die in 19 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 aus dem Steuerspeicher 23 ausgelesen, und die (logische) Volume-Nummer wird aus diesen Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 erfasst (Schritt S205). Danach wird auf die Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 Bezug genommen, die Slot-Nummern der Slots, für die das Bit in der Verwendet/Nicht-verwendet-Bitmap 119 „0" ist, werden erfasst (Schritt S206) und das Bit in der Verwendet/Nicht-verwendet-Bitmap 119 für die Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 der Slots entsprechend den erfassten Slot-Nummern wird auf „1" gesetzt (Schritt S207).

Als Nächstes wird die Aktualisierung der Positionsinformationen 103 für die Slot-Nummer i durchgeführt. Im Einzelnen wird in den Positionsinformationen 103 die (logische) Volume-Nummer auf die (logische) Volume-Nummer zurückgesetzt, die in Schritt S205 erfasst wurde, und die Slot-Nummer wird auf die in Schritt S206 erfasste Slot-Nummer zurückgesetzt (Schritt S208). Danach werden die Daten, die in dem Slot, dem eine Slot-Nummer i zugewiesen ist, in dem ersten (logischen) Volume gespeichert sind, in den Slot mit der in Schritt S206 erfassten Slot-Nummer in dem in Schritt S205 erfassten (logischen) Volume kopiert (Schritt S209). Danach wird das Kopier-Bit in der in 22 gezeigten Kopier-Bitmap 107 auf „1" gesetzt (Schritt S210).

Als Nächstes wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob die in Schritt S208 zurückgesetzte Slot-Nummer i der letzte Slot (35n) in dem (logischen) Volume 33 ist oder nicht (Schritt S211). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass die Slot-Nummer i nicht der letzte Slot in dem (logischen) Volume 33 ist (NEIN in Schritt S211), wird die Slot-Nummer i auf +1 zurückgesetzt (Schritt S212), und die Verarbeitung wird mit dem in Schritt S203 angegebenen Vorgang fortgesetzt.

Ist das Kopier-Bit nicht „0" (NEIN in Schritt S204), wird die Verarbeitung mit dem in Schritt S211 angegebenen Vorgang fortgesetzt. Außerdem wird, wenn die Slot-Nummer i der letzte Slot in dem (logischen) Volume 33 ist (JA in Schritt S211), die Serie der Verarbeitungsvorgänge für die Konvertierung des physikalischen Speicherauszugs beendet.

31 zeigt ein Ablaufdiagramm für das regelmäßige Verarbeitungsverfahren, das in dem Speichersystem 5 nach der dritten Anordnung durchgeführt wird.

In 31 wird zunächst eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob seit der letzten Prüfung darauf, ob eine Verarbeitung für einen physikalischen Speicherauszug oder einen logischen Speicherauszug durchgeführt werden sollte, ein Zeitraum von 1 Sekunde vergangen ist oder nicht (Schritt S221). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass ein Zeitraum von 1 Sekunde oder mehr vergangen ist, wird als Nächstes unter Bezugnahme (zum Beispiel) auf die in 19 gezeigten Pool-Bereich-Steuerinformationen 101 eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob der freie Bereich im Pool-Bereich 115, wie in 18 gezeigt, gleich dem oder kleiner als ein vorgegebener Schwellenwert ist oder nicht (Schritt S222). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass der freie Bereich des Pool-Bereichs 115 gleich dem oder kleiner als der vorgegebene Schwellenwert ist, wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob physikalische Speicherauszugsdaten vorliegen oder nicht (Schritt S223).

Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass physikalische Speicherauszugsdaten vorliegen, wird die Verarbeitung für die physikalische Speicherauszugskonvertierung gestartet (Schritt S224), und es wird eine Prüfung durchgeführt, um festzustellen, ob Volumes mit verringerter Zuverlässigkeit unter den ersten (logischen) Volumes, in denen Originaldaten entsprechend den logischen Speicherauszugsdaten gespeichert sind, vorliegen oder nicht (Schritt S225). Wenn als Ergebnis dieser Prüfung festgestellt wird, dass erste (logische) Volumes mit verringerter Zuverlässigkeit vorliegen, wird die Verarbeitung für die physikalische Speicherauszugskonvertierung gestartet (Schritt S226), und die Verarbeitung wird mit dem in Schritt S221 angegebenen Vorgang fortgesetzt.

Wenn ab dem Zeitpunkt, an dem zuletzt eine Prüfung darauf durchgeführt wurde, ob die Verarbeitung für einen physikalischen Speicherauszug oder einen logischen Speicherauszug durchgeführt werden sollte (Schritt S221), kein Zeitraum von 1 Sekunde oder mehr vergangen ist, wird die Verarbeitung ab Schritt S222 erst fortgesetzt, nachdem ein Zeitraum von 1 Sekunde oder mehr vergangen ist.

Wenn der freie Bereich im Pool-Bereich 115 nicht gleich dem oder kleiner als der vorgegebene Schwellenwert ist (Schritt S222) und wenn keine physikalischen Speicherauszugsdaten vorliegen (Schritt S223), wird die Verarbeitung mit dem in Schritt S225 angegebenen Vorgang fortgesetzt.

Weiter wird, wenn keine Volumes mit verringerter Zuverlässigkeit unter den ersten (logischen) Volumes vorliegen, in denen Originaldaten entsprechend den logischen Speicherauszugsdaten gespeichert sind (Schritt S225), die Verarbeitung mit dem in Schritt S221 angegebenen Vorgang fortgesetzt.

Bei der dritten Anordnung wird, wie vorstehend beschrieben, wenn festgestellt wird, dass der leere Bereich im Pool-Bereich während der Aufbereitung von Speicherauszugsdaten kleiner wird, ein physikalisches Speicherauszugssystem verwendet, während ein logisches Speicherauszugssystem verwendet wird, wenn festgestellt wird, dass dies nicht der Fall ist. Daher kann in dem Speichersystem 5 dieses System so eingerichtet sein, dass eine fehlerbedingte Beendigung der Verarbeitung zur Aufbereitung von Speicherauszugsdaten aufgrund dessen, dass der Pool-Bereich mit gespeicherten Daten aus dem ersten (logischen) Volume gefüllt wird, verhindert wird.

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde vorstehend beschrieben. Diese Ausführungsform ist jedoch lediglich ein Beispiel zur Illustration der vorliegenden Erfindung; der Umfang der vorliegenden Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsform allein beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann in verschiedenen Konfigurationen ausgeführt werden.


Anspruch[de]
Speichersystem (5) mit

einem physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt, der Daten, die aktualisiert wurden, sowohl in eine erste Speichervorrichtung als auch in eine zweite Speichervorrichtung schreibt,

einem logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt, der Eingabedaten in eine erste Speichervorrichtung (42) schreibt und Differenzdaten zwischen den Daten und den zugehörigen Daten vor der Aktualisierung in eine zweite Speichervorrichtung (44) schreibt,

einem Aktualisierungsdaten-Suchabschnitt, der eine Suche durchführt, um festzustellen ob zu aktualisierende Daten in der ersten Speichervorrichtung vorliegen, die in eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involviert ist, wenn eine solche Aufbereitungsanfrage von einer höherrangigen Vorrichtung (1, 3) empfangen wird,

einem Datenaktualisierungsumfang-Beurteilungsabschnitt, der feststellt, ob der Umfang aktualisierter Daten in der ersten Speichervorrichtung größer ist als ein spezifizierter Wert, wenn der Aktualisierungsdaten-Suchabschnitt feststellt, daß Aktualisierungsdaten in der ersten Speichervorrichtung vorhanden sind, und

einem Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt-Auswählabschnitt, der den physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt wahlweise ansteuert, wenn der Datenaktualisierungsumfangs-Beurteilungsabschnitt beurteilt, daß der Umfang an aktualisierten Daten größer ist als der spezifizierte Wert, und der den logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt wahlweise ansteuert, wenn der Datenaktualisierungsumfangs-Beurteilungsabschnitt feststellt, daß der Umfang an aktualisierten Daten geringer ist als der spezifizierte Wert, oder wenn keine Aktualisierungsdaten in der Speichervorrichtung vorliegen.
Speichersystem nach Anspruch 1, wobei der spezifizierte Wert ein voreingestellter Schwellenwert bezüglich des Umfangs an Aktualisierungsdaten ist, und der Schwellenwert ein Vorgabewert ist. Speichersystem nach Anspruch 1, wobei der spezifizierte Wert ein voreingestellter Schwellenwert bezüglich des Umfangs der Aktualisierungsdaten ist, und der Schwellenwert von einem Benutzer frei eingestellt oder geändert werden kann. Speichersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei vor dem Ansteuern des physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitts oder des logischen Speicherauzugs-Ausführungsabschnitts, der Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt-Auswählabschnitt die Information bezüglich der Datenaktualisierung der in die Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involvierten Vorrichtung von der Information bezüglich der Aktualisierung von Daten initialisiert, die für die einzelnen Speichervorrichtungen eingestellt ist. Speichersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Löschen der Speicherauszugsdaten, die durch den physikalischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt oder den logischen Speicherauszugs-Ausführungsabschnitt erstellt wurden, wenigstens eine Verarbeitung einschließt, durch die die Information bezüglich der Aktualisierung der Daten der in die Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involvierten Speichervorrichtung initialisiert wird. Speichersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Verarbeitung des Schreibens von Daten in die Speichervorrichtung auf Grundlage eines Datenschreibebefehls von der höherrangigen Vorrichtung durchgeführt wird, indem eine Verarbeitung ausgeführt wird, die in der Information bezüglich der Aktualisierung von Daten entsprechend der Speichervorrichtung anzeigt, daß Daten aktualisiert wurden. Verfahren zum Erstellen von Speicherauszugsdaten in einem Speichersystem (5), wobei

in einem ersten Schritt ein physikalischer Speicherauszug durchgeführt wird, der Daten, die aktualisiert wurden, sowohl in eine erste Speichervorrichtung (42) als auch in eine zweite Speichervorrichtung (44) schreibt,

in einem zweiten Schritt ein logischer Speicherauszug durchgeführt wird, der Eingabedaten in die erste Speichervorrichtung (42) schreibt und Differenzdaten zwischen diesen Daten und Daten vor der Aktualisierung in die zweite Speichervorrichtung (44) schreibt,

in einem dritten Schritt (S51) eine Suche durchgeführt wird, um festzustellen, ob zu aktualisierende Daten in der ersten Speichervorrichtung vorhanden sind, die in eine Speicherauszugs-Datenaufbereitungsanfrage involviert ist, wenn eine solche Aufbereitungsanfrage von einer höherrangigen Vorrichtung empfangen wird,

in einem vierten Schritt (S52) festgestellt wird, ob der Umfang von in der ersten Speichervorrichtung aktualisierten Daten größer ist als ein spezifizierter Wert, wenn Aktualisierungsdaten in der ersten Speichervorrichtung in dem dritten Schritt gefunden wurden, und

in einem fünften Schritt (S53–S56) die Ausführung des physikalischen Speicherauszugs ausgewählt wird, wenn festgestellt wird, daß der Umfang an Aktualisierungsdaten größer ist als der spezifizierte Wert, während die Ausführung des logischen Speicherauszugs ausgewählt wird, wenn festgestellt wird, daß der Umfang an Aktualisierungsdaten kleiner ist als der spezifizierte Wert, oder wenn keine Aktualisierungsdaten in der Speichervorrichtung gefunden werden.






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