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Dokumentenidentifikation DE602005001209T2 31.01.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0001560456
Titel Anrufsunterbrechnung für ein mobiles Telekommunikationsendgerät
Anmelder Lucent Technologies Inc., Murray Hill, N.J., US
Erfinder Barclay, Deborah L., Winfield Illinois 60190, US;
Banco, David S., Winfield Illinois 60190, US;
Mahajan, Sanjeev, Naperville Illinois 60565-9201, US;
McRoberts, Thomas L., Naperville Illinois 60540-4922, US;
Ruggerio, Raymond L., Glenview Illinois 60025, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 602005001209
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.01.2005
EP-Aktenzeichen 052500667
EP-Offenlegungsdatum 03.08.2005
EP date of grant 30.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.01.2008
IPC-Hauptklasse H04Q 7/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft allgemein drahtlose Kommunikationsnetze, und Prioritätsverbindungen, die bei Benutzern mobiler Kommunikationsvorrichtungen eingehen.

Allgemeiner Stand der Technik

Da die Kosten von mobilen Telefondienstleistungen abgenommen haben, nutzen mehr und mehr Menschen ihr Mobiltelefon als primäres Kommunikationsmittel. Viele Menschen, die ihr Mobiltelefon als primäres Kommunikationsmittel nutzen, benutzen das Mobiltelefon sehr intensiv. Dabei kann ein Prioritätsbenutzer, beispielsweise Einsatzpersonal oder ein Familienmitglied, Schwierigkeiten beim Erreichen eines Zielbenutzers haben, der das Mobiltelefon intensiv als primäres Kommunikationsmittel nutzt. Wenn der Zielbenutzer an einer schon bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist, ist der Prioritätsbenutzer möglicherweise nicht in der Lage, mit dem Zielbenutzer in Kontakt zu treten. Der Prioritätsbenutzer empfängt möglicherweise ein Besetztsignal oder eine Voicemail-Aufforderung, wenn der Zielnutzer nicht leicht erreichbar ist. Es kann sein, dass der Zielbenutzer nicht leicht erreichbar ist, da er beispielsweise den Anruf nicht mit der Wartefunktion entgegennimmt, nicht über eine Wartefunktion verfügt, oder gegenwärtig alle ihm zur Verfügung stehenden Leitungen benutzt. Um den Zielbenutzer zu erreichen, muss der Prioritätsbenutzer zu einem späteren Zeitpunkt erneut anrufen, oder eine Nachricht hinterlassen.

Patet et al. (US-Patentanmeldung 2002/0131397) offenbart einen Ansatz, bei dem eine drahtlose Vorrichtung dazu in der Lage ist, Übertragungsdaten über einen Nutzkanal zu empfangen, der in einem anderen Netz hergestellt ist, und mit der mobilen Vorrichtung direkte Nutzkanäle herzustellen, wenn ein Datenaustausch mit hoher Bandbreite benötigt wird, und in Notfällen eine Aufschaltungsfunktion zu aktivieren, die von dem Verwaltungsnetz gesteuert wird. Pierce et al. (US-Patentschrift 5,666,364) offenbart eine zentrale Besetztliste zum Koordinieren des Empfangs eingehender Verbindungen an einen Teilnehmer, der an den Verbindungsdiensten eines separaten ersten und zweiten Kommunikationsnetzes teilnimmt. Olson (Europäische Patentanmeldung EP 1 322 131) offenbart ein Verfahren zum Einbeziehen einer zusätzlichen Telekommunikationsvorrichtung in eine bestehende Verbindung zwischen einer Anzahl von Telekommunikationsvorrichtungen, die bereits über ein Telekommunikationsnetz miteinander verbunden sind, wobei ein Signal, das anfordert, dass die zusätzliche Telekommunikationsvorrichtung mit einbezogen wird, über eine Kurzstreckenkommunikationsverbindung von einer der Vorrichtungen übertragen wird.

Es besteht also Bedarf an einer Erhöhung der Erreichbarkeit eines Zielbenutzers eines Mobiltelefons, das an einer bereits bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist, durch einen Prioritätsbenutzer.

Kurzdarstellung

Die Erfindung umfasst in einer Implementierung eine Vorrichtung. Die Vorrichtung umfasst eine Mobilvermittlungsstelle, die eine Aufschaltung durchführt, die es einem ersten Benutzer erlaubt, mit einem zweiten Benutzer einer mobilen Kommunikationsvorrichtung zu kommunizieren, die an einer bereits bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist. Die bereits bestehende aktive Verbindung umfasst eine bereits bestehende aktive Verbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung und einer oder mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen. Die Mobilvermittlungsstelle übermittelt eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung an eine oder mehrere zusätzliche Kommunikationsvorrichtungen.

Eine andere Implementierung der Erfindung umfasst ein Verfahren. Es wird eine Aufschaltung durchgeführt, die es einem ersten Benutzer ermöglicht, mit einem zweiten Benutzer einer mobilen Kommunikationsvorrichtung zu kommunizieren, die an einer bereits bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist. Die bereits bestehende aktive Verbindung umfasst eine bereits bestehende aktive Verbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung und einer oder mehreren weiteren Kommunikationsvorrichtungen. Die Mobilvermittlungsstelle übermittelt eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung an eine oder mehrere zusätzliche Kommunikationsvorrichtungen.

Beschreibung der Figuren

Merkmale von Ausführungsbeispielen der Erfindung gehen aus der Beschreibung, den Ansprüchen und den begleitenden Figuren hervor, wobei:

1 eine Darstellung einer Implementierung einer Vorrichtung ist, die eine Mobilvermittlungskomponente, eine Prioritätskommunikationsvorrichtung, eine mobile Kommunikationsvorrichtung, eine oder mehrere zusätzliche Kommunikationsvorrichtungen, ein Heimatregister und ein Besucherregister umfasst, wobei gezeigt wird, dass die mobile Kommunikationsvorrichtung und die zusätzliche(n) Kommunikationsvorrichtung(en) in einer bereits bestehenden aktiven Verbindung beteiligt sind.

2 ist ähnlich wie 1 und zeigt eine Verbindungsstrecke der Prioritätskommunikationsvorrichtung, die von der bereits bestehenden aktiven Verbindung überbrückt wird.

3 ist ähnlich 2 und zeigt eine Verbindungsstrecke zwischen der oder den zusätzlichen mobilen Kommunikationsvorrichtungen, die in die Warteschleife gesetzt wurde.

4 ist ähnlich wie 1 und zeigt eine Prioritätskommunikationsvorrichtung, die in Vertretung einer weiteren Kommunikationsvorrichtung wirkt.

5 ist ein beispielhafter Teil des Nachrichtenablaufs der Implementierung der Vorrichtung aus 1, der die Mobilvermittlungsstelle bei einer Aufschaltung zeigt.

Detaillierte Beschreibung

Bezug nehmend auf 1, umfasst eine Vorrichtung 100 in einem Beispiel eine Mobilvermittlungskomponente 102, eine Prioritätskommunikationsvorrichtung 104, eine mobile Kommunikationsvorrichtung 106, eine oder mehrere zusätzliche Kommunikationsvorrichtungen 108, ein Heimatregister 110, und ein oder mehrere Besucherregister 112. Die Mobilvermittlungskomponente 102 ist mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 synchronisiert. Die Mobilvermittlungskomponente 102 leitet beispielsweise Verbindungen zu und von der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Mobilvermittlungskomponente 102 umfasst in einem Beispiel eine Heimat-Mobilvermittlungsstelle („MSC-H") 114, und eine oder mehrere besuchte Mobilvermittlungsstellen („MSC-V") 116, die zusammenwirken, um Verbindungen zu und von der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zu leiten, wie Fachleute verstehen werden. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 und die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 umfassen in einem Beispiel eine Instanz eines beschreibbaren Datenspeichermediums 118, wie hier beschrieben. Die Mobilvermittlungskomponente 102 überbrückt und/oder unterbricht Verbindungsstrecken der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104, Verbindungsstrecken der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106, und/oder Verbindungsstrecken der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108, wie hier beschrieben.

Die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 umfasst in einem Beispiel ein Handvermittlungsendgerät, ein Einsatzpersonalendgerät oder ein Prioritätsbenutzerendgerät. Ein Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104, beispielsweise ein Handvermittler, eine Einsatzkraft oder ein Familienmitglied, verwendet die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104, um mit einem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zu kommunizieren. Die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 wirkt mit der Mobilvermittlungskomponente 102 zusammen, um es dem Prioritätsbenutzer zu ermöglichen, mit dem Zielbenutzer zu kommunizieren. Beispielsweise umfasst die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 eine Verbindungsstrecke 120 zur Mobilvermittlungskomponente 102. Die Mobilvermittlungskomponente 102 überbrückt und/oder unterbricht die Verbindungsstrecke 120 mit anderen Verbindungsstrecken, wie hier beschrieben.

Die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 sendet in einem Beispiel einen Berechtigungscode an die Mobilvermittlungskomponente 102. Die Mobilvermittlungskomponente 102 führt eine Aufschaltung durch, um es dem Prioritätsbenutzer zu ermöglichen, durch Verwendung des Berechtigungscodes mit dem Zielbenutzer zu kommunizieren. Beispielsweise führt die Mobilvermittlungskomponente 102 die Aufschaltung bei Empfang und/oder Bestätigung des Berechtigungscodes durch. In einem Beispiel umfasst der Berechtigungscode eine oder mehrere ISDN-Benutzerteil-(„ISUP")-Nachrichten, beispielsweise eine Erstadressnachricht (Initial Address Message – „IAM"). Die Erstadressnachricht umfasst in einem Beispiel einen Handvermittlungsdienste-Informationsparameter, beispielsweise einen speziellen Bearbeitungstyp. Die Mobilvermittlungskomponente 102 verwendet den Handvermittlungsdienste- Informationsparameter, um die Aufschaltung durchzuführen. In einem anderen Beispiel umfasst der Berechtigungscode eine gewählte Nummer. Beispielsweise verwendet die Mobilvermittlungskomponente 102 eine Prioritätsnummer, die von dem Prioritätsbenutzer gewählt wird, um die Aufschaltung durchzuführen. Die Prioritätsnummer kann während einer Sprachspeicheraufforderung oder einem Besetztsignal gewählt werden. In einem anderen Beispiel umfasst der Berechtigungscode eine Anruferkategorie, wie z.B. den ISUP-Anruferkategorie-Parameter. Die Mobilvermittlungskomponente 102 verwendet eine Liste von ISUP-Anruferkategorien, die als Prioritätsbenutzer bezeichnet sind, welche mit Aufschaltungsprivilegien ausgestattet sind. In einem weiteren Beispiel verwendet die Mobilvermittlungskomponente 102 eine Liste von Prioritätsbenutzern, die vom Zielbenutzer bezeichnet werden, um zu bestimmen, dass die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt. Die Mobilvermittlungskomponente 102 vergleicht einen Identifikator des Prioritätsbenutzers, beispielsweise eine Anrufernummer, mit der Liste der Prioritätsbenutzer, um zu bestimmen, ob die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 umfasst in einem Beispiel ein Mobiltelefon und/oder einen persönlichen digitalen Assistenten. Der Zielbenutzer verwendet die mobile Kommunikationsvorrichtung 106, um Telefonverbindungen und/oder Daten zu senden und zu empfangen. Die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 wirkt mit der Mobilvermittlungskomponente 102 zusammen, um es dem Zielbenutzer zu ermöglichen, mit dem Prioritätsbenutzer und/oder weiteren Benutzern der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 zu kommunizieren. Beispielsweise umfasst die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 eine Verbindungsstrecke 122 an die Mobilvermittlungskomponente 102. Die Mobilvermittlungskomponente 102 überbrückt und/oder unterbricht die Verbindungsstrecke 122 mit anderen Verbindungsstrecken, wie hier beschrieben.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 übermittelt in einem Beispiel eine oder mehrere bandinterne und/oder bandexterne Anzeigen an den Zielbenutzer, wie hier beschrieben. Beispielhafte bandinterne Anzeigen umfassen Anzeigen, die über einen Sprachkanal an die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 gesendet werden, z.B. Hintergrundrauschen oder Töne. Beispielhafte bandexterne Anzeigen umfassen Anzeigen, die über einen Datenkanal an die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 gesendet werden, z.B. eine Vibrationsaufforderung oder ein Aufleuchten der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106.

Die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 und die Mobilvermittlungskomponente 102 wirken in einem Beispiel zusammen, um eine Benutzerschnittstelle für den Zielbenutzer bereitzustellen. Die Benutzerschnittstelle ermöglicht es dem Zielbenutzer, eine oder mehrere Bezeichnungen für Prioritätsbenutzer einzugeben, die eine Aufschaltung auslösen können. Beispielsweise verwendet der Zielbenutzer die Benutzerschnittstelle, um Familienmitglieder und enge Freunde als Prioritätsbenutzer zu bezeichnen. In einem weiteren Beispiel umfasst die Mobilvermittlungskomponente 102 eine Liste zusätzlicher Prioritätsbenutzer, beispielsweise Handvermittler und Einsatzpersonal, für Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Beim Empfang einer eingehenden Verbindung für den Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 bestimmt die Mobilvermittlungskomponente 102, ob die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt.

Die zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 umfassen in einem Beispiel öffentliche Telefonnetz-(„PSTN")-Endgeräte, Internetprotokoll-(„IP")-Telefonvorrichtungen und/oder andere mobile Kommunikationsvorrichtungen. Die zusätzliche Kommunikationsvorrichtung 108 wirkt mit der Mobilvermittlungskomponente 102 zusammen, um es dem zusätzlichen Benutzer der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 108 zu ermöglichen, mit dem Zielnutzer zu kommunizieren. Beispielsweise umfasst die zusätzliche Kommunikationsvorrichtung 108 eine Verbindungsstrecke 124 zu der Mobilvermittlungskomponente 102. Die Mobilvermittlungskomponente 102 überbrückt und/oder unterbricht die Verbindungsstrecke 124 mit anderen Verbindungsstrecken, wie hier beschrieben.

Das Heimatregister 110 und die Besucherregister 112 wirken zusammen, um einen Verbindungsweg für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 zu bestimmen. Während sich die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 durch die Versorgungsbereiche verschiedener Mobilvermittlungsstellen bewegt, beispielsweise der Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 und der besuchten Mobilvermittlungsstellen 116, geben die Mobilvermittlungsstellen die Synchronisierung mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 weiter. Die Mobilvermittlungskomponente 102 führt eine Identifizierung der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Identifizierung umfasst in einem Beispiel eine Mobilstations-ID, beispielsweise eine Mobilidentifikatornummer (Mobile Identifier Number – „MIN"), eine internationale Mobilteilnehmeridentität (International Mobile Subscriber Identity – „IMSI"), oder eine internationale Roaming-Mobilidentifikatornummer (International Roaming Mobile Identifier Number – „IRM"). In einem Beispiel, in dem die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 mit der Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 synchronisiert ist, bestimmt das Heimatregister 110 durch Verwenden des Identifikators eine vorübergehende Lokalverzeichnisnummer (Temporary Local Directory Number „TLDN") für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106. In einem anderen Beispiel, in dem die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 mit einer besuchten Mobilvermittlungsstelle 116 synchronisiert ist, wirken das Heimatregister 110, das Besucherregister 112 und die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 zusammen, um durch Verwenden des Identifikators die TLDN für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 zu bestimmen, wie Fachleute verstehen werden.

Es soll nun zur Veranschaulichung eine erläuternde Beschreibung eines beispielhaften Betriebs der Vorrichtung 100 gegeben werden. Bezug nehmend auf 1 ist ein Zielnutzer einer mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 an einer bereits bestehenden aktiven Verbindung mit einem oder mehreren zusätzlichen Benutzern der zusätzlichen Vorrichtungen 108 beteiligt. Die Mobilvermittlungskomponente 102 bedient die mobile Kommunikationsvorrichtung 106. Die Mobilvermittlungskomponente 102 überbrückt beispielsweise eine Verbindungsstrecke 122 der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 mit einer oder mehreren Verbindungsstrecken 124 der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 für die bereits bestehende aktive Verbindung.

Ein Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 versucht, eine Verbindung herzustellen, beispielsweise eine über Verbindungsstrecke 120 eingehende Verbindung zu dem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Mobilvermittlungskomponente 102 verwendet einen Berechtigungscode, um zu bestimmen, dass die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt. Fachleute werden auch zu anderen Mittel gelangen, die anzeigen, dass die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt.

Unter Hinwendung zu 2 führt die Mobilvermittlungskomponente 102 in einem Beispiel dann, wenn bestimmt wurde, dass die eingehende Verbindung von einem Prioritätsbenutzer stammt, eine Aufschaltung durch, um es dem Prioritätsbenutzer zu ermöglichen, mit dem Zielbenutzer zu kommunizieren. Beispielsweise überbrückt die Mobilvermittlungskomponente 102 die Verbindungsstrecke 120 der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 mit den Verbindungsstrecken 122 und 124 der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 und der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 108. Der Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 kann dann mit dem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 kommunizieren. Die Mobilvermittlungskomponente 102 erlaubt es in einem Beispiel dem Prioritätsbenutzer, dem Zielbenutzer und dem zusätzlichen Benutzer, miteinander zu kommunizieren.

Die Mobilvermittlungskomponente 102 überträgt in einem Beispiel eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung zum Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. In einem weiteren Beispiel wirkt die Mobilvermittlungskomponente 102 mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zusammen, um die Anzeigen an den Zielbenutzer zu übermitteln. In einem anderen Beispiel übermittelt die Mobilvermittlungskomponente 102 eine oder mehrere Anzeigen an den Zielbenutzer und an einen oder mehrere zusätzliche Benutzer. Die Anzeigen umfassen in einem Beispiel eine Eingangsanzeige und eine Ausgangsanzeige. Beispielsweise übermittelt die Mobilvermittlungskomponente 102 zu Beginn einer Aufschaltung die Eingangsanzeige, und übermittelt die Ausgangsanzeige am Ende der Aufschaltung. In einem anderen Beispiel umfassen die Anzeigen einen Hintergrundton. Beispielsweise wirkt die Mobilvermittlungskomponente 102 mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zusammen, um einen Hintergrundton für die Dauer der Aufschaltung abzuspielen. In einem weiteren Beispiel umfassen die Anzeigen periodische Anzeigen. Beispielsweise übermittelt die Mobilvermittlungskomponente 102 die periodischen Anzeigen für die Dauer der Aufschaltung in vorbestimmten Intervallen.

Die Anzeigen umfassen in einem Beispiel eine oder mehrere bandinterne Anzeigen und/oder eine oder mehrere bandexterne Anzeigen. Beispielhafte bandinterne Anzeigen umfassen Tonanzeigen, beispielsweise den Hintergrundton, der für die Dauer der Aufschaltung abgespielt wird. Beispielhafte bandexterne Anzeigen umfassen Vibrationen und/oder Leuchtanzeigen der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Mobilvermittlungskomponente 102 verwendet in einem Beispiel eine Blank-und-Burst-Signalisierung, um bandexterne Anzeigen an die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 und/oder die zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 zu übermitteln.

Unter Hinwendung auf 3 überbrückt die Mobilvermittlungskomponente 102 in einem anderen Beispiel die Verbindungsstrecke 120 der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 mit der Verbindungsstrecke 122 der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106, und setzt für die Dauer der Aufschaltung eine oder mehrere der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 in die Warteschleife. Beispielsweise unterbricht die Mobilvermittlungskomponente 102 für die Dauer der Aufschaltung vorübergehend die Verbindungsstrecken 124 der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 von der Verbindungsstrecke 122 der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Mobilvermittlungskomponente 102 übermittelt in einem Beispiel eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung an die zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108. Wenn die bereits bestehende aktive Verbindung eine Konferenzverbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 und mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 umfasst, können die zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen 108 in einem Beispiel weiterhin miteinander kommunizieren, während sie von der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 getrennt sind.

Unter Hinwendung auf 4 umfasst die Vorrichtung 100 in einem Beispiel ferner eine zusätzliche Kommunikationsvorrichtung 402. Der Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 wirkt in einem Beispiel in Vertretung eines Benutzers der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402. Beispielsweise versucht der Benutzer der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402, eine eingehende Verbindung zu dem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 herzustellen. Der Zielbenutzer beantwortet den eingehenden Anruf nicht, und der Benutzer der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402 stellt mit dem Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104, beispielsweise einem Handvermittler, eine Sekundärverbindung her. Der Handvermittler der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 sendet eine Anfrage für eine Aufschaltung an die Mobilvermittlungskomponente 102. Während der Aufschaltung unterrichtet der Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 den Zielbenutzer von dem eingehenden Anruf von dem Benutzer der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402. In einem Beispiel unterbricht der Zielbenutzer die bereits bestehende aktive Verbindung und empfängt den eingehenden Anruf des Benutzers der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402. In einem anderen Beispiel leitet der Handvermittler der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 eine Überbrückung zwischen der Sekundärverbindung und der Verbindungsstrecke 120 ein. Der Benutzer der zusätzlichen Kommunikationsvorrichtung 402 kann dann mit dem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 kommunizieren.

Unter Hinwendung auf 5 umfasst ein Nachrichtenablauf 502 in einem Beispiel eine beispielhafte Aufschaltung. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 und die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 wirken zusammen, um Verbindungen zu und von der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zu leiten. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 empfängt Verbindungsanfragen für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106. Die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 ist mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 synchronisiert. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 leitet Verbindungen für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 über die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116, wie Fachleute verstehen werden.

Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 empfängt eine Verbindungsanfrage (SCHRITT 1), beispielsweise eine Erstadressnachricht („IAM") für eine Prioritätsverbindung von der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104. Die IAM-Nachricht umfasst eine Anrufempfängernummer, die der Mobilverzeichnisnummer („MDN") der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 entspricht. Die IAM-Nachricht umfasst ferner einen Handvermittlungsdienste-Informationsparameter, der anzeigt, dass der Benutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 ein Prioritätsbenutzer ist.

Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 bestimmt eine Mobilidentifikatornummer („MIN") der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 identifiziert die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 mit Hilfe des Heimatregisters 110. Beispielsweise verwendet die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 die MIN, um vom Heimatregister 110 einen Standort der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 und/oder eine Weiterleitung an diese anzufordern (SCHRITT 2). Das Heimatregister 110 tritt in Kontakt mit dem Besucherregister 112, in dem die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 zuletzt registriert war, um die Weiterleitung zu der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 anzufordern (SCHRITT 3). Das Besucherregister 112 fordert von der besuchten Mobilvermittlungsstelle 116 eine vorübergehende Lokalverzeichnisnummer („TLDN") für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 an (SCHRITT 4). Die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 bestimmt die TLDN für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106, und sendet die TLDN an das Besucherregister 112. Das Besucherregister 112 gibt die TLDN an das Heimatregister 110 zurück (SCHRITT 6). Das Heimatregister 110 gibt die TLDN an die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 zurück (SCHRITT 7), wie Fachleute verstehen werden.

Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 sendet eine Verbindungsanfrage, beispielsweise eine IAM, an die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 (SCHRITT 8). Die IAM umfasst die TLDN und den Handvermittlungsdienste-Informationsparameter. Die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 bestätigt der Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 und der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 den Empfang der Verbindungsanfrage (SCHRITTE 9 und 10). Beispielsweise sendet die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 eine Adresse-vollständig-Nachricht (Address Complete Message – „ACM") an die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114, und die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 leitet die ACM an die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 weiter, wie Fachleute verstehen werden.

Die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 führt eine Aufschaltung durch, um es dem Prioritätsbenutzer der Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 zu ermöglichen, mit dem Zielbenutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106 zu kommunizieren (SCHRITT 11). Beispielsweise überbrückt die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 die Verbindungsstrecke 120 (1 bis 4) und die Verbindungsstrecke 122 (1 bis 4), um die Prioritätsverbindung herzustellen. Die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 sendet in einem Beispiel ein Leuchtsignal an die mobile Kommunikationsvorrichtung 106, um dem Zielbenutzer eine Aufschaltung anzuzeigen.

Beim Überbrücken der Verbindungsstrecken 120 und 122 sendet die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 eine Bestätigung der Überbrückung an die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 (SCHRITT 12). Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 sendet eine Bestätigung der Überbrückung an die Prioritätskommunikationsvorrichtung 104 (SCHRITT 13). Wenn die Kommunikation zwischen dem Zielbenutzer und dem Prioritätsbenutzer beendet ist, gibt die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 die Prioritätsverbindung frei (SCHRITT 14).

In einem anderen Beispiel ist die mobile Kommunikationsvorrichtung 106 mit der Heimat-Mobilverbindungsstelle 114 synchronisiert. Das Heimatregister 110 bestimmt die TDLN für die mobile Kommunikationsvorrichtung 106, weshalb die SCHRITTE 3 bis 6 wegfallen. Die Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 kommuniziert direkt mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung 106, anstatt eine Weiterleitung über die besuchte Mobilvermittlungsstelle 116 durchzuführen, weshalb die SCHRITTE 8, 9 und 12 wegfallen, und SCHRITT 11 von der Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 ausgeführt wird, wie Fachleute verstehen werden.

Die Vorrichtung 100 umfasst in einem Beispiel mehrere Komponenten, z.B. eine oder mehrere elektronische Komponenten, Hardwarekomponenten, und Computersoftwarekomponenten. Eine Anzahl dieser Komponenten kann in der Vorrichtung 100 kombiniert oder unterteilt werden. Eine beispielhafte Komponente von Vorrichtung 100 verwendet und/oder umfasst einen Satz und/oder eine Serie von Computerbefehlen, die in einer beliebigen Programmiersprache geschrieben oder implementiert sind, wie Fachleute verstehen werden.

Die Vorrichtung 100 verwendet in einem Beispiel ein oder mehrere computerlesbare Signalträgermedien. Beispiele eines computerlesbaren Signalträgermediums für die Vorrichtung 100 umfassen die beschreibbaren Datenspeichermedien 118 der Heimat-Mobilvermittlungsstelle 114 und der besuchten Mobilvermittlungsstelle 116. Beispielsweise umfasst das computerlesbare Signalträgermedium für die Vorrichtung 100 ein magnetisches, elektrisches, optisches, biologisches oder atomisches Datenspeichermedium oder mehrere davon. In einem Beispiel umfasst das computerlesbare Signalträgermedium ein moduliertes Trägersignal, das über ein Netz übertragen wird, das die Vorrichtung 100 umfasst oder mit ihr gekoppelt ist, z.B. ein Telefonnetz, ein lokales Netz („LAN"), das Internet oder ein drahtloses Netz, oder mehrere davon.

Die hier beschriebenen Schritte oder Operationen sind nur beispielhaft. Es können viele Variationen dieser Schritte oder Operationen vorliegen. Beispielsweise können die Schritte in einer anderen Reihenfolge ausgeführt werden, oder es können Schritte hinzugefügt, ausgelassen oder modifiziert werden.


Anspruch[de]
Vorrichtung (100) mit einer Mobilvermittlungsstelle (102), die Verbindungen zu und/oder von einer mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) leitet,

wobei die Mobilvermittlungsstelle (102) eine Aufschaltung durchführt, die einem ersten Benutzer erlaubt, mit einem zweiten Benutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) zu kommunizieren, die an einer schon bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist, wobei die schon bestehende aktive Verbindung eine schon bestehende aktive Verbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) und einer oder mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen umfaßt;

dadurch gekennzeichnet, daß die Mobilvermittlungskomponente (102) eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung zu der einen oder den mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen übermittelt.
Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) eine oder mehrere Anzeigen der Aufschaltung zum zweiten Benutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) übermittelt. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) die Aufschaltung durchführt, um dem ersten Benutzer zu erlauben, an der schon bestehenden aktiven Verbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) und der einen oder den mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen teilzunehmen. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) einen Berechtigungscode vom ersten Benutzer empfängt; wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) den Berechtigungscode vom ersten Benutzer zur Durchführung der Aufschaltung einsetzt. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) eine oder mehrere Prioritäts-Benutzerbezeichnungen vom zweiten Benutzer einsetzt, um eine Bestimmung durchzuführen, daß der erste Benutzer ein Prioritätsbenutzer ist; wobei bei der Bestimmung, daß der erste Benutzer ein Prioritätsbenutzer ist, die Mobilvermittlungskomponente (102) die Aufschaltung durchführt, um dem Prioritätsbenutzer zu erlauben mit dem zweiten Benutzer zu kommunizieren. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente (102) eine Heimat-Mobilvermittlungsstelle (114) für die mobile Kommunikationsvorrichtung (106) umfaßt, wobei die Heimat-Mobilvermittlungsstelle (114) eine Anforderung für die Aufschaltung empfängt, wobei die Vorrichtung (100) weiterhin folgendes umfaßt:

eine besuchte Mobilvermittlungsstelle (116) für die mobile Kommunikationsvorrichtung (106);

wobei die Heimat-Mobilvermittlungsstelle (114) die besuchte Mobilvermittlungsstelle (116) durch Einsatz des Heimatregisters identifiziert;

wobei die Heimat-Mobilvermittlungsstelle (114) und die besuchte Mobilvermittlungsstelle (116) zur Durchführung der Aufschaltung zusammenwirken, um dem ersten Benutzer die Teilnahme an der schon bestehenden aktiven Verbindung mit dem zweiten Benutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) zu erlauben.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Mobilvermittlungskomponente eine Erstadressennachricht vom ersten Benutzer empfängt;

wobei die Erstadressennachricht einen Handvermittlungsdienste-Informationsparameter als Anzeiger für einen besonderen Bearbeitungstypenwert umfaßt;

wobei die Mobilvermittlungsstelle den besonderen Bearbeitungstypenwert zur Durchführung der Aufschaltung einsetzt.
Verfahren zum Erlauben, daß ein erster Benutzer mit einem zweiten Benutzer einer mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) kommuniziert, mit folgendem Schritt:

Durchführen einer Aufschaltung, die dem ersten Benutzer erlaubt, mit dem zweiten Benutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) zu kommunizieren, die an einer schon bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist, wobei die schon bestehende aktive Verbindung eine schon bestehende aktive Verbindung zwischen der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) und einer oder mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen umfaßt;

gekennzeichnet durch Übermitteln einer oder mehrerer Anzeigen der Aufschattung zu der einen oder den mehreren zusätzlichen Kommunikationsvorrichtungen.
Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des Durchführens der Aufschaltung, der dem ersten Benutzer erlaubt, mit dem zweiten Benutzer der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) zu kommunizieren, die an der schon bestehenden aktiven Verbindung beteiligt ist, folgende Schritte umfaßt:

Bestimmen, daß der erste Benutzer ein Prioritätsbenutzer ist; und

Überbrücken eines Verbindungsweges (120) des Prioritätsbenutzers mit einem Verbindungsweg (122) des zweiten Benutzers.
Verfahren nach Anspruch 9, weiterhin mit folgendem Schritt:

Identifizieren einer besuchten Mobilvermittlungsstelle (116), die mit der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106) synchronisiert ist, durch Einsatz eines Heimatregisters;

wobei der Schritt des Überbrückens des Verbindungsweges (120) des Prioritätsbenutzers mit dem Verbindungsweg (122) des zweiten Benutzers den folgenden Schritt umfaßt:

Zusammenwirken mit der besuchten Mobilvermittlungsstelle (116) zum Überbrücken des Verbindungsweges (120) des Prioritätsbenutzers mit dem Verbindungsweg (122) des zweiten Benutzers.
Verfahren nach Anspruch 8, weiterhin mit folgendem Schritt:

Übermitteln von einer oder mehreren Anzeigen der Aufschaltung zu der mobilen Kommunikationsvorrichtung (106).
Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des Bestimmens, daß der erste Benutzer der Prioritätsbenutzer ist, den folgenden Schritt umfaßt:

Empfangen einer Erstadressennachricht vom ersten Benutzer, wobei die Erstadressennachricht einen Handvermittlungsdienste-Informationsparameter als Anzeiger für einen besonderen Bearbeitungstypenwert umfaßt.






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