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Dokumentenidentifikation DE69637129T2 07.02.2008
EP-Veröffentlichungsnummer 0000777398
Titel Erhöhung der Kapazität eines Personenkommunikationssystems durch vielfache Verbindungen mit einzelnen Telefonübertragungsstrecken
Anmelder AT & T Corp., New York, N.Y., US
Erfinder Chavez, David Lee Jr., Thornton, Colorado 80241, US;
Ross, Michael Ray, Westminster, Colorado 80030, US
Vertreter Blumbach Zinngrebe, 65187 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 69637129
Vertragsstaaten DE, ES, FI, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.11.1996
EP-Aktenzeichen 963083597
EP-Offenlegungsdatum 04.06.1997
EP date of grant 13.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.02.2008
IPC-Hauptklasse H04Q 7/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft PCS (Personal Communication Service) -Systeme und insbesondere das Erweitern der Kapazität eines Personal Communication Systems, das an ein Telekommunikationsvermittlungssystem gekoppelt ist.

Hintergrund der Erfindung

Gemäß dem Stand der Technik ist es bekannt, ein PCS (Personal Communication Service) -System unter Nutzung einer so genannten Line Appearance (Leitungserscheinungs) -Verbindung mit einem zentralen Amt (auch als lokale Vermittlungsstelle bezeichnet) oder mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem eines Unternehmens (auch als PBX bezeichnet) zu koppeln. Bei einer Line Appearance-Verbindung besitzt jedes drahtlose Gerät, das sich mit dem PCS-System verbinden kann, eine eindeutige Telefonnummer und eine Telefonverbindung in dem Vermittlungssystem. Das PCS-System schließt jede dieser Telefonverbindungen ab und reagiert auf einen Anruf, der auf einer Telefonverbindung empfangen wird, indem es diesen Anruf mit dem der Telefonverbindung zugeordneten drahtlosen Gerät verbindet. Wenn ein drahtloses Gerät einen Telefonanruf auslöst, löst das PCS-System einen Anruf über das Vermittlungssystem auf der dem auslösenden drahtlosen Gerät zugeordneten Telefonverbindung aus. Der prinzipielle Vorteil des Line Appearance-Verbindungsverfahrens besteht darin, dass sämtliche Telefonfunktionen durch ein bestehendes kommerzielles Vermittlungssystem bereitgestellt werden und der Funkbereich unabhängig von dem lokalen Vermittlungssystem wird. Außerdem stellt das Vermittlungssystem die notwendige Gebührenerfassung und -aufzeichnung für Telefongebühren bereit, die mit den von einem drahtlosen Gerät ausgelösten Anrufen verbunden sind. Das PCS-System erfordert ein kleineres Programm zum Steuern seiner Funktionen, da die komplizierteren Telefonfunktionen und -funktionsvorgänge durch das Vermittlungssystem ausgeführt werden. Das Line Appearance-Verbindungsverfahren ist insbesondere nützlich zum Hinzufügen von PCS-Dienst zu einer PBX, da die Kosten des Steuerteils des PCS-Systems relativ gering im Vergleich zu einem PCS-System sind, das sämtliche Telefonmerkmale und -funktionsvorgänge bietet. Außerdem werden die Administrationsaufgaben, die mit dem Zuordnen von Merkmalen und Telefonnummern zu einem drahtlosen Gerät verbunden sind, von den Administrationseinrichtungen des Vermittlungssystems ausgeführt. Da zudem standardmäßige Telefonverbindungen genutzt werden, um das PCS-System mit dem Vermittlungssystem zu verbinden, macht das Line Appearance-Verbindungsverfahren es möglicht, das PCS-System zu einer großen Anzahl von existierenden PBXs von verschiedenartigen Herstellern hinzuzufügen.

Das Line Appearance-Verbindungsverfahren leidet jedoch an einer Reihe von Problemen. Für eine kleine Anzahl von drahtlosen Geräten funktioniert das Line Appearance-Verbindungsverfahren außerordentlich gut, da das PCS-System klein und relativ kostengünstig ist. Außerdem werden die komplizierteren Vermittlungsvorgänge, z. B. Konferenzschaltung, durch das Vermittlungssystem bereitgestellt. Mit wachsender Anzahl der drahtlosen Geräte ist es jedoch notwendig, die Vermittlungsfähigkeiten des POS-Systems zu erhöhen, damit ein aktives drahtloses Gerät über das PCS-System mit seiner zugehörigen Telefonverbindung verbunden werden kann. Außerdem muss das PCS-System in der Lage sein, eine zu den drahtlosen Geräten proportionale Anzahl von Basisstationen zu steuern. Bei vielen PCS-Systemen kann eine Basisstation maximal zwei bis vier aktive drahtlose Geräte abwickeln. Folglich gibt es für ein großes PCS-System eine große Anzahl von Basisstationen. Durch diese große Anzahl von Basisstationen wird das Problem der Vergrößerung des PCS-Systems mit steigender Anzahl von drahtlosen Geräten noch komplizierter. Tatsächlich kommt das PCS-System für eine große Anzahl von drahtlosen Geräten in seiner Komplexität dem angekoppelten Vermittlungssystem nahe.

Die EP-A-0 661 894 offenbart das Verbinden einer Mehrzahl von drahtlosen Telefonen mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem, das eine Mehrzahl von Telefonverbindungen aufweist, die jeweils einem einzelnen der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen zugeordnet sind.

Was benötigt ist, ist eine Möglichkeit zum Vergrößern eines PCS-Systems, welches das Line Appearance-Verbindungsverfahren nutzt, von einem kleinen System zu einem großen System.

Zusammenfassung der Erfindung

Entsprechend einem Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 zur Verfügung gestellt. Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren gemäß Anspruch 5 zur Verfügung gestellt.

Die vorstehenden Probleme werden gelöst und es wird ein technischer Fortschritt im Fachgebiet erreicht, indem jedem drahtlosen Gerät eine Telefonverbindung zugeordnet wird und jede der zugeordneten Telefonverbindungen mit sämtlichen PCS-Systemen einer Mehrzahl von PCS-Systemen verbunden wird. Jedes der PCS-Systeme weist eine Mehrzahl von Basisstationen auf, an welchen sich drahtlose Geräte registrieren können. Wenn ein eingehender Anruf für ein drahtloses Gerät von einem Vermittlungssystem, das die Telefonverbindungen abschließt, empfangen wird, übermittelt das Vermittlungssystem eine Nachricht NEUER ANRUF auf der dem drahtlosen Gerät zugeordneten Telefonverbindung. Das PCS-System, bei welchem das drahtlose Gerät registriert ist, antwortet auf die Nachricht NEUER ANRUF durch Einrichten einer Verbindung von dem drahtlosen Gerät zu der Telefonverbindung. Die anderen PCS-Systeme überwachen den Status der Rufverbindung, sodass, wenn sich das drahtlose Gerät physisch zu einer Basisstation bewegt, die an ein neues PCS-System angebunden ist, das neue PCS-System die Rufverbindung fortsetzen kann, und zwar ohne Unterbrechung und ohne dass das Vermittlungssystem irgendwelche zusätzlichen Funktionsvorgänge auszuführen braucht. Vorteilhafterweise können die PCS-Systeme relativ klein sein. Wenn zusätzliche drahtlose Geräte hinzugefügt werden, ist es lediglich notwendig, ein weiteres PCS-System hinzuzufügen und sämtliche Telefonverbindungen, die mit drahtlosen Geräten erkannt werden, mit dem neuen PCS-System zu verbinden.

Vorteilhafterweise kann die Telefonverbindung eine Basisratenschnittstelle (BRI)-Verbindung sein. Die mehreren PCS-Systeme werden unter Nutzung des Mehrpunkt/Passivbus-Merkmals des ISDN-Protokolls mit jeder einzelnen BRI-Verbindung verbunden. Außerdem kann die Telefonverbindung vorteilhafterweise eine analoge Verbindung sein.

Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung veranschaulichender Ausführungsformen der Erfindung zusammen mit den Zeichnungen deutlich werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 stellt in Form eines Blockdiagramms eine erste Ausführungsform der Erfindung dar;

2 stellt in Form eines Blockdiagramms eine zweite Ausführungsform der Erfindung dar; die

3 bis 6 stellen Funktionsabläufe dar, die von den Vermittlungsknoten zum Implementieren der ersten Ausführungsform ausgeführt werden; und

7 stellt Funktionsabläufe dar, die von den Vermittlungsknoten zum Implementieren der zweiten Ausführungsform ausgeführt werden.

Detaillierte Beschreibung

1 stellt eine erste Ausführungsform der Erfindung dar. Das Vermittlungssystem 104 stellt ein zentrales Amt (auch als lokale Vermittlungsstelle bezeichnet) oder ein Telekommunikationsvermittlungssystem eines Unternehmens (auch als eine PBX bezeichnet) dar. Der Steuerprozessor 106 stellt eine Gesamtsteuerung für die BRI-Schnittstellen 101, 102 bis 103 und das Vermittlungsnetzwerk 109 dar. Nicht in 1 dargestellt sind die Primärrateschnittstellen (PRI), welche das Vermittlungssystem 104 mit anderen Vermittlungssystemen und dem öffentlichen Telefonnetz verbinden. Außerdem sind auch drahtgebundene Telefongeräte mit dem Vermittlungssystem 104 über analoge oder über BRI-Schnittstellen verbunden, was nicht in 1 dargestellt ist. Das Vermittlungssystem 104 kann vorteilhafterweise das Telekommunikationsvermittlungssystem Definity für Unternehmen, das von der AT&T herstellt wird, darstellen. Die Vermittlungsknoten 121 bis 122 stellen die PCS-Systeme dar. An jeden Vermittlungsknoten ist eine Mehrzahl von Basisstationen gekoppelt, beispielsweise die Basisstationen 115 bis 116, die mit dem Vermittlungsknoten 121 verbunden sind. Der Computer 128 stellt eine Gesamtsteuerung für den Vermittlungsknoten 121 bereit. Die BRI-Schnittstellen 123, 124 bis 126 werden genutzt, um jeweils die BRI-Verbindungen 136, 137 bis 138 abzuschließen. Das Vermittlungsnetzwerk 127 schließt außerdem die Verbindungen ab, welche den Vermittlungsknoten 121 mit den Basisstationen 115 bis 166 verbinden. Diese Verbindungen, welche die Basisstationen verbinden, können eine oder mehr BRI-Verbindungen oder eine PRI-Verbindung darstellen. Für die Schnittstellen zum Verbinden der Verbindungen mit den Basisstationen wird angenommen, dass sie in dem Vermittlungsnetzwerk 127 enthalten sind. Das Vermittlungsnetzwerk 127 weist außerdem Tonerkennungs- und Tonerzeugungsschaltungen auf. Die Elemente 129 bis 134 des Vermittlungsknotens 122 führen analoge Funktionsvorgänge zu den Elementen 128 und 123 bis 127 des Vermittlungsknotens 121 aus. Weitere Einzelheiten zu den Vermittlungsknoten 121 bis 122 sind in US-Patent 5,386,466 angegeben, welches hiermit durch Bezugnahme einbezogen wird.

Das Vermittlungssystem 104 wird derart administriert, dass jedem drahtlosen Gerät eine BRI-Schnittstelle zugeordnet wird. Beispielsweise sind die BRI-Schnittstellen 101, 102 und 103 den drahtlosen Geräten 111, 112 bzw. 113 zugeordnet. In jedem Vermittlungsknoten gibt es eine entsprechende BRI-Schnittstelle, welche die BRI-Verbindung abschließt, die mit einer BRI-Schnittstelle in dem Vermittlungssystem 104 verbunden ist. Beispielsweise schließt die BRI-Schnittstelle 123 die BRI-Verbindung 136 ab, welche mit der BRI-Schnittstelle 101 verbunden ist, und die BRI-Schnittstelle 131 in dem Vermittlungsknoten 122 schließt ebenfalls die BRI-Verbindung 136 ab. Analog schließt die BRI-Schnittstelle 124 des Vermittlungsknotens 121 die BRI-Verbindung 137 ab, die mit der BRI-Schnittstelle 102 des Vermittlungssystems 104 verbunden ist, und die BRI-Schnittstelle 132 des Vermittlungsknotens 122 schließt ebenfalls die BRI-Verbindung 137 ab. Ein ähnlicher Abschluss erfolgt an der BRI-Verbindung 138 durch die BRI-Schnittstellen 126, 133 und 103. Wenn zusätzliche Basisstationen erforderlich sind, um zusätzliche drahtlose Geräte abzuwickeln oder den Verkehr durch bestehende drahtlose Geräte zu erhöhen, wird ein weiterer Vermittlungsknoten hinzugefügt, und dieser Vermittlungsknoten wird ebenfalls die BRI-Verbindungen 136, 137 bis 138 abschließen. Der Computer 128 des Vermittlungsknotens 121 steuert den Betrieb der BRI-Schnittstellen 123 und 124 bis 126 sowie des Vermittlungsnetzwerks 127. Der Computer 128 schließt das ISDN-Protokoll ab, das auf den BRI-Verbindungen genutzt wird.

Die drahtlosen Geräte können eine Reihe von Funkprotokollen nutzen, beispielsweise CT2 oder PHS (das in Japan genutzt wird). Bei dem PHS-Protokoll registrieren sich die drahtlosen Geräte automatisch selbst bei derjenigen Basisstation, deren Signal am stärksten ist. Der Computer 128 unterhält einen Datensatz, welcher definiert, bei welcher Basisstation ein spezielles drahtloses Gerät registriert ist. Bei dem CT2-Protkoll registriert sich das drahtlose Gerät nicht automatisch, und wenn ein eingehender Anruf empfangen wird, kann es notwendig sein, dass der Computer 128 veranlasst, dass die Basisstation das drahtlose Gerät ruft. Die anderen Vermittlungsknoten wie beispielsweise der Vermittlungsknoten 122 sind analog dem Vermittlungsknoten 121 gestaltet.

Das Vermittlungssystem 104 implementiert das Mehrpunkt/Passivbus-Merkmal des ISDN-Protokolls auf den BRI-Verbindungen 136 und 137 bis 138. Dieses Merkmal ermöglicht es, eine BRI-Verbindung durch mehrere ISDN-Endgeräte abzuschließen.

Um die Funktionsweise der in 1 dargestellten Anlage besser zu verstehen, sei das folgende Beispiel betrachtet, bei welchem ein eingehender Anruf für das drahtlose Gerät 111, das an der Basisstation 115 registriert ist, von dem Vermittlungssystem 104 empfangen wird. Da das drahtlose Gerät 111 der BRI-Schnittstelle 101 zugeordnet worden ist, übermittelt der Steuerprozessor 106 auf der BRI-Verbindung 136. unter Ansprechen auf den eingehenden Anruf eine SETUP-Nachricht (Aufbau). Die SETUP-Nachricht wird von der BRI-Schnittstelle 123 des Vermittlungsknotens 121 und der BRI-Schnittstelle 131 des Vermittlungsknotens 122 empfangen. Da das drahtlose Gerät 111 an der Basisstation 115 registriert ist, übermittelt der Computer 128 eine SETUP-Nachricht an das drahtlose Gerät 111 über das Vermittlungsnetzwerk 127 und die Basisstation 115. Außerdem übermittelt der Computer 128 eine ALERT-Nachricht (Alarmierung) zurück an den Steuerprozessor 106 über die BRI-Schnittstelle 123, die BRI-Verbindung 136 und die BRI-Schnittstelle 101. Da das drahtlose Gerät 111nicht an den Basisstationen 117 bis 118 registriert ist, führt der Computer 129 in dem Vermittlungsknoten 122 in Bezug auf die SETUP-Nachricht von dem Vermittlungssystem 104 keinen Vorgang aus. Der Computer 129 unterhält jedoch den Verbindungsstatus des drahtlosen Geräts 111 und zeichnet in einer internen Tabelle, die der BRI-Schnittstelle 131 zugeordnet ist, die Tatsache auf, dass eine SETUP-Nachricht für eine Rufverbindung für das drahtlose Geräte 111 gesendet worden ist. Wenn das drahtlose Gerät 111 den eingehenden Anruf annimmt, baut der Computer 128 einen Gesprächspfad für das drahtlose Gerät 111 über die Basisstation 115, die BRI-Verbindung 136, das Vermittlungsnetzwerk 127, die BRI-Schnittstelle 123 und die BRI-Schnittstelle 101 zu dem Vermittlungsnetzwerk 109 auf. Außerdem sendet der Computer 128 eine CONNECT-Nachricht (Verbindung) zurück an den Steuerprozessor 106. Der Steuerprozessor 106 spricht auf die CONNECT-Nachricht an, indem er die Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE (Verbindungsbestätigung) zurücksendet, welche außerdem angibt, welcher B-Kanal der BRI-Verbindung 136 genutzt werden soll. Der Computer 129 spricht auf die CONNECT ACKNOWLEDGE-Nachricht an, indem er aufzeichnet, dass das drahtlose Gerät 111 in einer Rufverbindung aktiv ist.

Wenn sich das drahtlose Gerät 111 während der Rufverbindung physisch bewegt und eine Kommunikation mit der Basisstation 117 herstellt und eine Authentifizierung bei dieser ausführt, sendet das drahtlose Gerät 111 eine SETUP-Nachricht an den Computer 129 des Vermittlungsknotens 122. Die SETUP-Nachricht definiert, dass das drahtlose Gerät 111 einen Übergabevorgang ausführt. Folglich richtet der Computer 129 einen Gesprächspfad für das drahtlose Gerät 111 über die Basisstation 117, das Vermittlungsnetzwerk 134, die BRI-Verbindung 136 und die BRI-Schnittstelle 131 ein. Außerdem übermittelt der Computer 129 eine INFO-Nachricht an den Steuerprozessor 106, welche angibt, dass an dem drahtlosen Gerät 111 eine Blindtaste betätigt worden ist. Der Steuerprozessor 106 reagiert auf diese INFO-Nachricht, indem er eine INFO-Nachricht übermittelt, die einen Blindindikator, welcher der Blindtaste zugeordnet ist, aktualisiert. Dies geschieht, um den Computer 128 in dem Vermittlungsknoten 121 zu informieren, dass eine Übergabe erfolgt ist. Unter Ansprechen auf die INFO-Nachricht von dem Steuerprozessor 106 entfernt der Computer 128 den Verbindungspfad von der Basisstation 115 zu der BRI-Schnittstelle 123. Außerdem setzt der Computer 128 die BRI-Schnittstelle 123 in einen Freistatus. Man beachte, dass die BRI-Schnittstelle 123 weiterhin Nachrichten von dem Steuerprozessor 106 über die BRI-Verbindung 136 empfängt und weiterhin diese Nachrichten an den Computer 128 übermittelt. Der Steuerprozessor 106 muss derart administriert werden, dass die Blindtaste und der Blindindikator widergespiegelt werden. Da der Steuerprozessor 106 glaubt, dass an die BRI-Verbindung 136 ein ISDN-Gerät mit mehreren Tasten und mehreren Indikatoren angekoppelt ist, stellt das kein Problem dar. Man beachte außerdem, dass die Basisstation 115 weiß, dass das drahtlose Gerät 111 nicht mehr aktiv ist, sobald die Kommunikation zwischen der Basisstation 115 und dem drahtlosen Gerät 111 endet.

Betrachten wir nun den Fall, dass das drahtlose Gerät 111, während es an der Basisstation 117 registriert ist, die Rufverbindung beendet, und dass das drahtlose Gerät 111 sich zu einem späteren Zeitpunkt bei der Basisstation 115 registriert und einen Anruf auslöst. Der Computer 129 des Vermittlungsknotens 122 reagiert auf die Beendigung der Rufverbindung durch das Endgerät 111 an der Basisstation 117, indem er die Nachricht DISCONNECT (Trennen) an den Steuerprozessor 106 des Vermittlungsnetzwerks 109 übermittelt. Der Steuerprozessor 106 reagiert auf die DISCONNECT-Nachricht, indem er eine Nachricht DISCONNECT ACKNOWLEDGE (Trennungsbestätigung) an den Computer 129 über die BRI-Verbindung 136 sendet. Der Computer 128 in dem Vermittlungsknoten 121 überwacht den Austausch dieser Nachrichten und zeichnet in seiner internen Tabelle auf, dass das drahtlose Gerät 111 nun frei ist. Wenn sich das drahtlose Gerät 111 erneut an der Basisstation 115 registriert, zeichnet der Computer 128 diese Registrierung in seiner internen Tabelle auf. Wenn das drahtlose Gerät 111 einen Anruf auslöst, erfasst der Computer 128 die Ziel-Telefonnummer von dem drahtlosen Gerät 111 und übermittelt dann eine SETUP-Nachricht über die BRI-Schnittstelle 123, die BRI-Verbindung 136 und die BRI-Schnittstelle 101 an den Steuerprozessor 106. Der Computer 129 in dem Vermittlungsknoten 122 zeichnet die Übertragung der CALL SETUP-Nachricht und der nachfolgenden Nachrichten auf und zeichnet in seiner dem drahtlosen Gerät 111 zugeordneten internen Tabelle die Tatsache auf, dass das drahtlose Gerät 111 nun in einer Rufverbindung aktiv ist.

2 stellt eine zweite Ausführungsform der Erfindung dar. Die Funktion der Elemente 201 bis 238 ist insgesamt analog den Funktionsvorgängen der Elemente 101 bis 138 aus 1 vorgesehen. Das Vermittlungssystem 204 ist jedoch mit Vermittlungsknoten 221 bis 222 über analoge Verbindungen anstatt BRI-Verbindungen verbunden. Folglich stellen die Verbindungsschnittstellen für 2 analoge Schnittstellen anstatt der BRI-Schnittstellen aus 1 dar.

Um die Funktionsweise der in 2 dargestellten Anlage zu verstehen, sei das Beispiel betrachtet, bei dem das Vermittlungssystem 204 einen Telefonanruf für das drahtlose Gerät 211 empfängt. Ferner sei angenommen, dass das drahtlose Gerät 211 bei der Basisstation 215 registriert ist. Bei Empfang des eingehenden Anrufs legt der Steuerprozessor 206 ein Klingelsignal an die analoge Verbindung 236 über die analoge Schnittstelle 201 an. Die Computer 228 und 229 stellen fest, dass das Klingelsignal an die analoge Verbindung 236 über die analoge Schnittstelle 223 bzw. 231 angelegt werden soll. Da das drahtlose Gerät 211 bei der Basisstation 215 registriert ist, sendet der Computer 228 eine Nachricht ALERT an das drahtlose Gerät 211. Wenn das drahtlose Gerät 211 den Anruf annimmt, bewirkt der Computer 228, dass die analoge Schnittstelle 223 an der analogen Verbindung 236 abnimmt. Die analoge Schnittstelle 201 in dem Vermittlungssystem 204 reagiert auf die analoge Schnittstelle 223, indem sie dem Steuerprozessor 206 signalisiert, die Klingelsignale, die auf der analogen Verbindung 236 übertragen werden, zu beenden. Der Computer 228 richtet dann einen Gesprächspfad zwischen dem drahtlosen Gerät 211 und der analogen Verbindung 236 über die Basisstation 215, das Vermittlungsnetzwerk 227 und die analoge Schnittstelle 223 ein. Der Steuerprozessor 206 richtet einen Gesprächspfad von der anrufenden Seite über das Vermittlungsnetzwerk 209 und die analoge Schnittstelle 201 zu der analogen Verbindung 236 ein. Der Computer 229 erkennt die Übertragung der Klingelsignale auf der analogen Verbindung 236, da das drahtlose Gerät 211 aber nicht an den Basisstationen 217 bis 218 registriert ist, führt der Computer 229 keinen Vorgang aus.

Wenn sich das drahtlose Gerät 211 während der Rufverbindung physisch bewegt und eine Kommunikation mit der Basisstation 217 herstellt, sendet das drahtlose Gerät 211 eine SETUP-Nachricht an den Computer 229 und spezifiziert in der SETUP-Nachricht, dass eine Verbindungsübergabe erfolgt. Der Computer 229 führt dann den Authentifizierungsvorgang in Bezug auf das drahtlose Gerät 211 aus. Der Computer 229 sendet eine Nachricht CALL PROCEEDING an das drahtlose Gerät 211. Der Computer 229 bewirkt dann, dass an der analogen Schnittstelle 231 an der analogen Verbindung 236 abgenommen wird, und richtet einen Gesprächspfad zwischen dem drahtlosen Gerät 211 und der analogen Verbindung 236 ein. Nach dem Ausführen dieser Vorgänge übermittelt der Computer 229 eine CONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät 211 und wickelt die Rufverbindung auf normale Weise ab. Die Basisstation 215 übermittelt an den Computer 228 eine Nachricht KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN. Der Computer 228 reagiert auf diese Nachricht, indem er den Gesprächspfad zwischen der Basisstation 215 und der analogen Schnittstelle 223 entfernt. Der Computer 228 legt außerdem an der analogen Schnittstelle 223 auf.

Betrachten wir nun den Fall, dass das drahtlose Gerät 211 einen Anruf auslöst, während es bei der Basisstation 215 registriert ist. Der Computer 228 reagiert auf die Anrufauslösungsnachricht von dem drahtlosen Gerät 211, indem er an der analogen Schnittstelle 223 abnimmt. Außerdem erzeugt der Computer 228 einen Sprachpfad von dem drahtlosen Gerät 211 über die Basisstation 215, das Vermittlungsnetzwerk 227 und die analoge Schnittstelle 223 zu der anlogen Verbindung 236. Der Steuerprozessor 206 spricht auf den abgenommenen Zustand der analogen Schnittstelle 223 an, indem er einen Wählton von einem Tongenerator in dem Vermittlungsnetzwerk 209 über die analoge Schnittstelle 201 auf die analoge Verbindung 236 sendet. Beim Hören des Wähltons wählt der Nutzer des drahtlosen Geräts 211 die Ziel-Telefonnummer. Der Computer 228 spricht auf diese Zielwahlnummer an, indem er die Nummer in Mehrfrequenz-Wähltöne umwandelt, welche über einen Tongenerator in dem Vermittlungsnetzwerk 227 und die analoge Schnittstelle 223 auf die analoge Verbindung 236 übertragen werden. Der Steuerprozessor 206 nutzt einen Tondetektor in dem Vermittlungsnetzwerk 209, um die Ziel-Telefonnummer wiederzugewinnen, und danach steuert der Steuerprozessor 206 das Vermittlungsnetzwerk 209 in solcher Weise, dass eine Rufverbindung für den Anruf zu der Ziel-Telefonnummer hergestellt wird.

Die 3 bis 6 stellen die Vorgänge dar, die von den Computern in den Vermittlungsknoten aus 1 ausgeführt werden. In 3 wird von Entscheidungsblock 301 festgestellt, ob eine SETUP-Nachricht von einem drahtlosen Gerät empfangen worden ist. Eine SETUP-Nachricht zeigt an, dass das drahtlose Gerät entweder einen Anruf auslöst oder dabei ist, einen Verbindungsübergabevorgang auszuführen. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 301 JA lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 302 übergeben. Der letztere Entscheidungsblock stellt fest, ob die SETUP-Nachricht anzeigt, dass das drahtlose Gerät einen Anruf auslöst. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung an Block 303 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht an das Vermittlungssystem sendet, und zwar unter Nutzung der Zielnummer, die in der SETUP-Nachricht von dem drahtlosen Gerät vorhanden war. Der Anruf wird dann von Block 305 auf normale Weise abgewickelt, bevor die Steuerung wieder an Entscheidungsblock 301 zurückgegeben wird.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 302 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 304 übertragen. Der letztere Entscheidungsblock stellt fest, ob das drahtlose Gerät einen Übergabevorgang ausführt. Wenn die Antwort NEIN lautet, wird die Steuerung an Block 306 übertragen, und zwar zur Fehlerkorrektur. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 304 JA lautet, wird die Steuerung an Block 307 übertragen, welcher dann die Authentifizierungsvorgänge mit dem drahtlosen Gerät ausführt. Danach wird die Steuerung an Block 308 übertragen. Block 308 sendet eine Nachricht CALL PROCEEDING zurück an das drahtlose Gerät, und Block 309 sendet eine INFO-Nachricht an das Vermittlungssystem, welche eine Betätigung einer Blindtaste anzeigt. Entscheidungsblock 311 stellt dann fest, ob eine INFO-Nachricht zur Aktualisierung des der Blindtaste zugeordneten Indikators von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist. Diese INFO-Nachricht zeigt für die anderen Vermittlungsknoten einen Übergabevorgang an. Wenn die Antwort NEIN lautet, lässt Block 313 den Anruf fallen. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 311 JA lautet, sendet Block 314 eine CONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät. Als nächstes baut Block 315 eine Verbindung durch den Vermittlungsknoten auf, um eine Kommunikationsverbindung von dem drahtlosen Gerät zu dem Vermittlungssystem herzustellen. Danach wird die Rufverbindung von Block 316 auf normale Weise abgewickelt, wobei dieser die Steuerung für die Funktionsvorgänge mit anderen drahtlosen Geräten an Entscheidungsblock 301 zurückgibt.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 301 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 317 übertragen. Letzterer Entscheidungsblock stellt fest, ob eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE von dem Vermittlungssystem für eine gemeinsam genutzte Verbindung empfangen worden ist. Eine solche Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE könnte daraus resultieren, dass der Vermittlungsknoten eine CONNECT-Nachricht an das Vermittlungssystem übermittelt hat, oder dass ein anderes Vermittlungssystem die CONNECT-Nachricht gesendet hat. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 317 JA lautet, stellt Entscheidungsblock 318 fest, ob das drahtlose Gerät an einer an den Vermittlungsknoten angebundenen Basisstation aktiv ist. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 318 NEIN lautet, zeichnet Block 319 auf, dass das drahtlose Gerät in einer Rufverbindung an einem anderen Vermittlungsknoten aktiv ist, wobei der andere Vermittlungsknoten in der CONNECT ACKNOWLEDGE-Nachricht spezifiziert worden ist. Während eines Übergabevorgangs kann ein drahtloses Gerät als an zwei Vermittlungsknoten aktiv markiert werden. Die Steuerung wird dann zurück an Entscheidungsblock 301 übertragen. Kehren wir zu Entscheidungsblock 318 zurück, so wird, wenn die Antwort JA lautet, die Steuerung an Block 321 übertragen, der eine normale Abwicklung ausführt.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 317 aus 3 zurück, so wird, wenn keine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist, die Steuerung an Entscheidungsblock 401 aus 4 übertragen. In Entscheidungsblock 401 wird festgestellt, ob eine SETUP-Nachricht für eine gemeinsam genutzte Verbindung von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 402 übertragen. Das drahtlose Gerät, an welches die SETUP-Nachricht gerichtet ist, kann an einem anderen Vermittlungsknoten registriert sein oder kann belegt sein. In Entscheidungsblock 402 wird festgestellt, ob das angerufene drahtlose Gerät durch eine Rufverbindung an einer an diesen Vermittlungsknoten angebundenen Basisstation belegt ist. Lautet die Antwort JA, so wird die Steuerung an Block 406 übertragen, welcher eine REJECT-Nachricht (Rückweisung) an das Vermittlungssystem sendet, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 402 NEIN lautet, wird in Entscheidungsblock 403 festgestellt, ob das drahtlose Gerät momentan an einer an diesen Vermittlungsknoten angebundenen Basisstation registriert ist. Wenn die Antwort NEIN lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3 zurückgegeben. Wenn das drahtlose Gerät nicht an diesem Vermittlungsknoten registriert ist, wird der Vermittlungsknoten warten, bis von dem Vermittlungssystem die Nachricht CALL COMPLETION (Verbindung hergestellt) empfangen wird, um das drahtlose Gerät als an einem anderen Vermittlungsknoten aktiv zu markieren. Wenn das drahtlose Gerät jedoch an diesem Vermittlungsknoten registriert ist, wird die Steuerung an Block 404 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht an das drahtlose Gerät sendet.

Nach Ausführung von Block 404 wartet der Entscheidungsblock 407 auf eine ALERT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät. Wenn keine ALERT-Nachricht empfangen wird, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 417 übertragen, welcher feststellt, ob von dem drahtlosen Gerät eine REJECT-Nachricht (Rückweisung) empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird von Block 418 eine REJECT-Nachricht an das Vermittlungssystem gesendet, bevor die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3 zurückgegeben wird. Wenn von dem drahtlosen Gerät eine ALERT-Nachricht empfangen worden ist, wird die Steuerung an Block 408 übertragen, welcher eine ALERT-Nachricht an das Vermittlungssystem sendet und danach die Steuerung an Entscheidungsblock 409 übergibt. Nach Empfang der ALERT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät stellt Entscheidungsblock 409 fest, ob von dem drahtlosen Gerät eine CONNECT-Nachricht empfangen worden ist. Wenn der Nutzer des drahtlosen Geräts den Telefonanruf annimmt, sendet das drahtlose Gerät eine CONNECT-Nachricht. Wenn in Entscheidungsblock 409 festgestellt wird, dass keine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät empfangen worden ist, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 419 übertragen, dessen Funktionsweise später beschrieben wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 409 JA lautet, sendet Block 411 eine CONNECT-Nachricht an das Vermittlungssystem und Entscheidungsblock 412 stellt fest, ob von diesem Vermittlungssystem eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE empfangen worden ist. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 412 NEIN lautet, stellt Block 419 fest, ob eine Nachricht DISCONNECT (Trennen) von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist. Der Empfang der Nachricht DISCONNECT von dem Vermittlungssystem zeigt an, dass die anrufende Seite die Rufverbindung verlassen hat. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 419 JA lautet, wird die Steuerung an Block 421 übertragen, welcher eine DISCONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät und eine RELEASE-Nachricht (Beenden) an das Vermittlungssystem sendet, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen wird.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 419 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 409 übertragen. Kehren wir zu Entscheidungsblock 412 zurück, so wird, wenn die Antwort JA lautet, Block 413 eine Nachricht CONNECT ACKNOWLEDGE an das drahtlose Gerät senden, und Block 414 aktualisiert den Verbindungsstatus für das drahtlose Gerät auf AN DIESEM VERMITTLUNGSKNOTEN AKTIV. Schließlich richtet Block 416 einen Verbindungspfad durch den Vermittlungsknoten zwischen dem drahtlosen Gerät und dem Vermittlungssystem ein, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen wird.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 401 aus 4 zurück, so wird, wenn die Antwort in Entscheidungsblock 401 NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 501 aus 5 übertragen. Entscheidungsblock 501 stellt fest, ob eine INFO-Nachricht zum Aktualisieren des der Blindtaste zugeordneten Indikators empfangen worden ist. Diese INFO-Nachricht bedeutet, dass das drahtlose Gerät nun an einem anderen Vermittlungsknoten aktiv ist. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 501 JA lautet, aktualisiert Block 502 den Verbindungsstatus für das drahtlose Gerät auf AN ANDEREM VERMITTLUNGSKNOTEN AKTIV. Block 503 entfernt den durch das interne Vermittlungsnetzwerk des Knotens verlaufenden Gesprächspfad, und Block 506 gibt die BRI-Schnittstelle, die dem drahtlosen Gerät zugeordnet ist, frei, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 501 NEIN lautet, stellt Entscheidungsblock 504 fest, ob die Nachricht KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN von der Basisstation empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung an Block 503 übertragen, dessen Funktionsweise bereits diskutiert worden ist.

Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 504 NEIN lautet, stellt Entscheidungsblock 509 fest, ob eine Nachricht DISCONNECT von dem Vermittlungssystem empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, stellt Entscheidungsblock 511 fest, ob das drahtlose Gerät in einer Rufverbindung an diesem Knoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 513 eine RELEASE-Nachricht an das Vermittlungssystem, und Block 514 sendet eine DISCONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät. Block 516 entfernt dann den durch den Vermittlungsknoten verlaufenden Pfad und überträgt die Steuerung an Entscheidungsblock 517. Entscheidungsblock 517 stellt fest, ob festgestellt worden ist, dass das drahtlose Gerät an irgendeinem anderen Vermittlungsknoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen. Wenn die Antwort NEIN lautet, wird die Steuerung an Block 512 übertragen, welcher den Verbindungsstatus für das drahtlose Gerät auf FREI aktualisiert und danach die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3 überträgt. Kehren wir zu Entscheidungsblock 511 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 517 übertragen.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 509 aus 5 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 601 aus 6 übertragen. Letzterer Entscheidungsblock stellt fest, ob von dem drahtlosen Gerät eine DISCONNECT-Nachricht empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 602 eine RELEASE-Nachricht an das drahtlose Gerät und eine DISCONNECT-Nachricht an das Vermittlungssystem, bevor die Steuerung an Entscheidungsblock 301 aus 3 zurückgegeben wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 601 NEIN lautet, stellt Entscheidungsblock 603 fest, ob von dem Vermittlungssystem eine RELEASE-Nachricht empfangen worden ist. Wenn die Antwort NEIN lautet, verarbeitet Block 604 weitere Nachrichten von dem Vermittlungssystem oder dem drahtlosen Gerät auf normale Weise. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 603 JA lautet, stellt Entscheidungsblock 606 fest, ob das drahtlose Gerät an diesem Knoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, sendet Block 607 eine Nachricht RELEASE ACKNOWLEDGE an das Vermittlungssystem, und Block 608 entfernt den durch den Vermittlungsknoten verlaufenden Pfad. Block 609 aktualisiert den Verbindungsstatus des drahtlosen Geräts an diesem Vermittlungsknoten auf FREI, bevor die Steuerung an Entscheidungsblock 611 übertragen wird. Entscheidungsblock 611 stellt fest, ob das drahtlose Gerät an irgendwelchen anderen Knoten aktiv ist. Wenn die Antwort JA lautet, wird die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 301 aus 3 übertragen. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 611 NEIN lautet, wird die Steuerung an Block 612 übertragen, welcher den Verbindungsstatus für das drahtlose Gerät für sämtliche Vermittlungsknoten auf FREI aktualisiert. Kehren wir zu Entscheidungsblock 606 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 611 übertragen.

7 stellt die von den Computern der Vermittlungsknoten aus 2 ausgeführten Funktionsabläufe dar. In Entscheidungsblock 701 wird festgestellt, ob von dem drahtlosen Gerät eine SETUP-Nachricht empfangen worden ist, welche anzeigt, dass der Nutzer des drahtlosen Geräts einen Telefonanruf tätigt oder dass ein Übergabevorgang erfolgt. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 701 JA lautet, wird die Steuerung an Entscheidungsblock 702 übertragen. Wenn der Nutzer des drahtlosen Geräts einen Telefonanruf auslöst, überträgt Entscheidungsblock 702 die Steuerung an Block 703. Letzterer Block nimmt an der mit der analogen Verbindung von dem Vermittlungssystem verbundenen analogen Schnittstelle ab, und es wird ein Pfad zwischen dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung aufgebaut. Block 705 führt dann die normale Abwicklung aus, um dem Nutzer zu gestatten, eine Rufverbindung aufzubauen.

Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 702 NEIN lautet, stellt Entscheidungsblock 704 fest, ob das drahtlose Gerät einen Übergabevorgang ausführt. Wenn die Antwort NEIN lautet, führt Block 706 eine Fehlerkorrektur aus. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 704 JA lautet, führt Block 707 die Authentifizierungsvorgänge mit dem drahtlosen Gerät aus. Block 708 sendet dann eine Nachricht CALL PROCEEDING an das drahtlose Gerät. Block 709 nimmt ab und baut einen Pfad zwischen dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung auf. Block 711 sendet eine CONNECT-Nachricht an das drahtlose Gerät und überträgt die Steuerung an Block 716, welcher die Rufverbindung auf normale Weise abwickelt. Zu diesem Zeitpunkt hört der Nutzer des drahtlosen Geräts den Wählton von dem Vermittlungssystem 209. Der Nutzer wählt die Ziel-Telefonnummer. Das Vermittlungssystem 209 baut die Rufverbindung auf.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 701 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, die Steuerung an Entscheidungsblock 717 übertragen. In Entscheidungsblock 717 wird festgestellt, ob von dem Vermittlungssystem auf der gemeinsam genutzten Verbindung ein Klingelsignal empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, ist ein eingehender Telefonanruf für das drahtlose Gerät vorhanden. Entscheidungsblock 718 stellt fest, ob das drahtlose Gerät mit einer Basisstation an dem vorliegenden Vermittlungsknoten verbunden ist. Wenn die Antwort NEIN lautet, führt dieser Vermittlungsknoten keinen Vorgang aus. Wenn die Antwort auf Entscheidungsblock 718 JA lautet, wird die Steuerung an Block 719 übertragen, welcher eine SETUP-Nachricht an das drahtlose Gerät übermittelt. Wenn die anrufende Seite während des Klingelns auflegt, beendet der Steuerprozessor 206 aus 2 das Klingeln an der zugehörigen analogen Schnittstelle, was von dem Computer in dem Vermittlungsknoten erkannt wird. Die Blöcke 721 und 722 warten auf eine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät oder darauf, dass die anrufende Seite auflegt, wodurch eine Beendigung des Klingelns bewirkt wird. Wenn eine CONNECT-Nachricht von dem drahtlosen Gerät empfangen wird, nimmt Block 723 an der analogen Schnittstelle des Vermittlungsknotens ab und baut einen Pfad zwischen dem drahtlosen Gerät und der analogen Verbindung auf. Wenn die anrufende Seite auflegt, wird die Steuerung an Block 724 übertragen, welcher eine RELEASE-Nachricht an das drahtlose Gerät sendet.

Kehren wir zu Entscheidungsblock 717 zurück, so wird, wenn die Antwort NEIN lautet, Entscheidungsblock 726 feststellen, ob eine Nachricht KOMMUNIKATION MIT DRAHTLOSEM GERÄT VERLOREN von einer Basisstation empfangen worden ist. Wenn die Antwort JA lautet, entfernt Block 727 den durch den Vermittlungsknoten verlaufenden Pfad und bei 728 wird an der analogen Schnittstelle aufgelegt, bevor die Steuerung zurück an Entscheidungsblock 701 übertragen wird. Wenn die Antwort in Entscheidungsblock 726 NEIN lautet, wickelt Block 729 weitere Nachrichten von dem drahtlosen Gerät auf normale Weise ab.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Verbinden einer Mehrzahl von drahtlosen Telefonen (111, 112, 113, 114) mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem (104), wobei das Telekommunikationsvermittlungssystem eine Mehrzahl von Telefonverbindungen (136, 137, 138) aufweist, die jeweils einem einzelnen der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen zugeordnet sind, umfassend:

ein erstes drahtloses System (121) mit einer Mehrzahl von Basisstationen (115, 116);

wobei das erste drahtlose System jede der Mehrzahl von Telefonverbindungen abschließt;

wobei das erste drahtlose System, bei dem ein erstes drahtloses Telefon der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen bei einer der Mehrzahl von Basisstationen des ersten drahtlosen Systems registriert ist, auf eine Nachricht CALL SETUP reagiert, die über eine erste Telefonverbindung der Mehrzahl von Telefonverbindungen empfangen wird, welche dem ersten drahtlosen Telefon zugeordnet ist, indem es eine erste Steuernachricht an das erste drahtlose Telefon übermittelt;

wobei das erste drahtlose System darauf reagiert, dass das erste drahtlose Telefon den Anruf annimmt, indem es eine zweite Steuernachricht auf der ersten Telefonverbindung an das Telekommunikationsvermittlungssystem übermittelt;

wobei das erste drahtlose System auf eine dritte Steuernachricht von dem Telekommunikationsvermittlungssystem reagiert, indem es einen ersten Pfad von dem ersten drahtlosen Telefon zu der ersten Telefonverbindung einrichtet; und

dadurch gekennzeichnet, dass

ein zweites drahtloses System (122) eine Mehrzahl von Basisstationen (117, 118) aufweist und jede der Mehrzahl von Telefonverbindungen (136, 137, 138) abschließt, wobei das zweite drahtlose System (122) auf die dritte Steuernachricht, die von dem Telekommunikationsvermittlungssystem auf der ersten Telefonverbindung übermittelt wird, welche dem ersten drahtlosen Telefon zugeordnet ist, reagiert, indem es einen Verbindungsstatus "aktiv in einem anderen drahtlosen System" für das erste drahtlose Telefon aufzeichnet.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das zweite drahtlose System darauf reagiert, dass das erste drahtlose Telefon zu einer der Mehrzahl von Basisstationen des zweiten drahtlosen Systems wechselt und der Verbindungsstatus für das erste drahtlose Telefon eine aktive Verbindung in einem anderen drahtlosen System anzeigt, indem es eine vierte Steuernachricht an das Telekommunikationsvermittlungssystem auf der ersten Telefonverbindung übermittelt;

wobei das zweite drahtlose System auf eine fünfte Steuernachricht von dem Telekommunikationsvermittlungssystem, die auf der ersten Telefonverbindung empfangen wird, reagiert, indem es einen zweiten Pfad von dem ersten drahtlosen Telefon zu der ersten Telefonverbindung einrichtet; und wobei

das erste drahtlose System auf die fünfte Steuernachricht reagiert, indem es den ersten Pfad entfernt.
Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher das erste drahtlose System ferner auf die fünfte Steuernachricht reagiert, indem es einen Verbindungsstatus "aktiv in einem anderen drahtlosen System" für das erste drahtlose Telefon aufzeichnet. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die mehreren Telefonverbindungen ISDN-Verbindungen sind. Verfahren zum Verbinden einer Mehrzahl von drahtlosen Telefonen (111, 112, 113, 114) mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem (104), wobei das Telekommunikationsvermittlungssystem eine Mehrzahl von Telefonverbindungen (136, 137, 138) aufweist, die jeweils einem einzelnen der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen zugeordnet sind und bei welchem ein erstes drahtloses System (121) eine Mehrzahl von Basisstationen (115, 116) aufweist und jede der Mehrzahl von Telefonverbindungen abschließt und ein zweites drahtloses System (122) eine zweite Mehrzahl von Basisstationen (117, 118) aufweist und jede der Mehrzahl von Telefonverbindungen abschließt, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Übermitteln (404) einer ersten Steuernachricht an ein erstes drahtloses Telefon durch das erste drahtlose System, wobei das erste drahtlose Telefon der Mehrzahl von drahtlosen Telefonen bei einer der Mehrzahl von Basisstationen des ersten drahtlosen Systems registriert ist, und zwar in Reaktion auf eine Nachricht CALL SETUP, die über eine erste Telefonverbindung der Mehrzahl von Telefonverbindungen empfangen wird, welche dem ersten drahtlosen Telefon zugeordnet ist;

Übermitteln (411) einer zweiten Steuernachricht an das Telekommunikationsvermittlungssystem auf der ersten Telefonverbindung durch das erste drahtlose System in Reaktion darauf, dass das erste drahtlose Telefon den Anruf annimmt;

Einrichten (416) eines ersten Pfades von dem ersten drahtlosen Telefon zu der ersten Telefonverbindung durch das erste drahtlose System in Reaktion auf eine dritte Steuernachricht von dem Telekommunikationsvermittlungssystem; und

Aufzeichnen (319) eines Verbindungsstatus "aktiv in einem anderen drahtlosen System" für das erste drahtlose Telefon durch das zweite drahtlose System in Reaktion auf die dritte Steuernachricht, die von dem Telekommunikationsvermittlungssystem auf der ersten Telefonverbindung übermittelt wird, welche dem ersten drahtlosen Telefon zugeordnet ist.
Verfahren nach Anspruch 5, welches ferner folgende Schritte umfasst:

Übermitteln (309) einer vierten Steuernachricht an das Telekommunikationsvermittlungssystem auf der ersten Telefonverbindung durch das zweite drahtlose System in Reaktion darauf, dass das erste drahtlose Telefon zu einer der Mehrzahl von Basisstationen des zweiten drahtlosen Systems wechselt und der Verbindungsstatus für das erste drahtlose Telefon eine aktive Verbindung in einem anderen drahtlosen System anzeigt;

Einrichten (315) eines zweiten Pfades von dem ersten drahtlosen Telefon zu der ersten Telefonverbindung durch das zweite drahtlose System in Reaktion auf eine fünfte Steuernachricht von dem Telekommunikationsvermittlungssystem, die auf der ersten Telefonverbindung empfangen wird; und

Entfernen (503) des ersten Pfades durch das erste drahtlose System in Reaktion auf die fünfte Steuernachricht.
Verfahren nach Anspruch 6, welches ferner den Schritt umfasst, in Reaktion auf die fünfte Steuernachricht ferner einen Verbindungsstatus "aktiv in einem anderen drahtlosen System" für das erste drahtlose Telefon durch das erste drahtlose System aufzuzeichnen (502). Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem die mehreren Telefonverbindungen ISDN-Verbindungen darstellen.






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