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Dokumentenidentifikation DE102006033327A1 14.02.2008
Titel Verfahren zur Abwehr von Roaming-Steering Mechanismen
Anmelder T-Mobile International AG & Co. KG, 53227 Bonn, DE
Erfinder Lebl, Tomas, 53227 Bonn, DE;
Kirsch, Maik, Dipl.-Ing., 53757 Sankt Augustin, DE;
Jessen, Peter, Dipl.-Ing., 53225 Bonn, DE
Vertreter Riebling, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 88131 Lindau
DE-Anmeldedatum 19.07.2006
DE-Aktenzeichen 102006033327
Offenlegungstag 14.02.2008
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.02.2008
IPC-Hauptklasse H04Q 7/20(2006.01)A, F, I, 20060719, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abwehr von Roaming-Steering Mechanismen, wobei das Verfahren eine Einbuchung eines ausländischen Mobilfunkgerätes, wie zum Beispiel ein Handy, in ein national besuchtes Mobilfunknetz ausführt, wenn zwischen dem ausländischen und dem nationalen Mobilfunknetzbetreiber ein "Roaming-Abkommen" zur gegenseitigen Verrechnung von Mobilfunk-Leistungen besteht.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein im national besuchten Mobilfunknetz installierter "Anti-Roaming-Steering-Server" manipulierte Fehlermeldungen erkennt und mittels geeigneten Einflusses auf Signalisierungsabläufe eine gezielte Manipulation des Einbuchungsvorganges von ausländischen Mobilfunkteilnehmern ausführt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abwehr von Roaming-Steering Mechanismen eines Anti-Roaming-Steering-Servers wobei das Verfahren korrupte Fehlermeldungen erkennt und durch einen geeigneten Einfluss auf die Signalisierungsabläufe eine gezielte Manipulation des Einbuchungsvorganges von ausländischen Mobilfunkkunden (Roaming-Steering) neutralisiert.

Es ist bekannt, dass sich zum Beispiel ein Kunde aus einem ausländischen Mobilfunknetz zur Nutzung von Mobilfunkfunktion in eines der Funknetze der nationalen Mobilfunknetzbetreiber seines Aufenthaltortes einbucht.

Allgemein ermöglicht das Roaming-Verfahren die Nutzung eines mobilen Endgerätes, wie zum Beispiel ein Handy in einem fremden mobilen Funknetz.

Dies ist lediglich dann möglich, wenn zwischen dem ausländischen und dem nationalen Mobilfunknetzbetreiber ein sogenanntes Roaming-Abkommen für die gegenseitige Verrechnung der Leistungen besteht.

Weitere Voraussetzung zur Durchführung des Roaming-Verfahrens ist die Erlaubnis zum Einbuchen eines Mobilfunk-Besuchers in ein entsprechendes Mobilfunknetz des besuchten Landes.

Derartige Abkommen sind als „Roaming-Abkommen" bezeichnet.

Ein Mobilfunknetz, welches für das Einbuchen derartiger Mobilfunk-Besucherkunden in ein nationales, zum Beispiel deutsches Mobilfunknetz konfiguriert ist, ist das Mobilfunknetz des Mobilfunknetzbetreibers T-Mobile-International AG.

Jedoch soll das hier beschriebene erfindungsgemäße Verfahren nicht ausschließlich auf das Mobilfunknetz der T-Mobile International AG beschränkt werden.

Vielmehr ist dieses Verfahren auch in anderen bekannten Mobilfunknetzen anwendbar.

Ein Einbuchungsvorgang eines Mobilfunkgerätes mit einem vorzugsweise ausländischen Mobilfunknetz in ein nationales Mobilfunknetz wird in der Fachsprache auch als „Location Update" (Standort-Durchbuchung) bezeichnet.

Hierbei meldet sich ein Kunde aus einem nicht-nationalen Mobilfunknetz eines Mobilfunknetzbetreibers in einem VLR (visitor location register, auch Besucherverzeichnis) an.

Für einen derartigen Einbuchungsvorgang wird eine „Update Location"-Nachricht vom dem besuchten VLR (visitor location register, auch Besucherverzeichnis) zum HLR (home location register (GSM), auch Standortverzeichnis) gesendet.

Diese Nachricht löst dann eine „Update Location"-Prozedur im HLR aus, wodurch der Teilnehmerdatensatz vom HLR in das VLR überfragen wird.

Ist die Prozedur erfolgreich abgeschlossen, wird die „Update Location"-Nachricht vom HLR erfolgreich quittiert.

Ein derartiges „Update-Location"-Verfahren ist zum Stand der Technik bekannt und wird in der Spezifikation 3GPP TS 29.002 für ein Signalisierungsprotokoll „Mobile Application Part" ausführlich beschrieben.

Es ist weiterhin bekannt, dass ein ausländischer Mobilfunknetzbetreiber weitere Roaming-Abkommen national höher priorisiert, wie zum Beispiel Roaming-Abkommen eigener Mobilfunkbeteiligungsgesellschaften.

Selbstverständlich ist der ausländische Mobilfunknetzbetreiber daran interessiert, dass sich seine Kunden vorzugsweise in seine höher priorisierten Mobilfunknetze in dem besuchten Land einbuchen.

Laut den geltenden EU-Richtlinien ist es einem Mobilfunkkunden freigestellt, in welches ausländische Mobilfunknetz er sich einbucht, wenn er sich im Ausland aufhält.

Um das Einbuchen eigener Kunden eines Mobilfunknetzbetreibers in ausländische Mobilfunknetze zu steuern, setzen Mobilfunknetzbetreiber so genannte „Roaming-Steering-Server" ein, welche unmittelbar Einfluss auf die Signalisierung nehmen.

Hierbei wird das Einbuchen in weniger priorisierte Netze erschwert und somit die Wahrscheinlichkeit des Einbuchens in höher priorisierte Netze gesteigert.

Hier setzt nun der Gegenstand der Erfindung ein.

Die Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung besteht darin, das Einbuchen von Mobilfunkteilnehmer in ein eigenes Mobilfunknetz im Ausland zu erhöhen, um den Outbound-Roaming-Verkehr in eigenen Mobilfunkbeteiligungen bei ausländischen Mobilfunknetzbetreiber zu halten.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein im national besuchten Mobilfunknetz installierter „Anti-Roaming-Steering-Server" manipulierte Fehlermeldungen erkennt und mittels geeigneten Einfluss auf Signalisierungsabläufe eine gezielte Manipulation des Einbuchungsvorganges von ausländischen Mobilfunkteilnehmern ausführt.

Die Erfindung wird im folgenden mittels mehrerer Ausführungsbeispiele zum Gegenstand eines Anti-Roaming-Steering-Verfahrens beschrieben, welche die Wirkungsweise des Anti-Roaming-Steering-Servers spezifizieren und verdeutlichen.

Die Erfindung ist jedoch nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele zur Ausführung eines derartigen Verfahrens beschränkt.

Vielmehr werden alle Anti-Steering Verfahren erfindungsgemäß beansprucht, welche sich einzeln oder aus der Kombination der hier beschriebenen Ausführungsbeispiele ergeben.

Wesentlich zur Durchführung eines Anti-Steering-Verfahren ist, dass ein Profil von Maßnahmen in einer Datenbank des Anti-Steering-Servers hinterlegt ist und kontrolliert, ob ein Anti-Steering-Verfahren, zu welcher Zeit und in welcher Form durchgeführt wird.

Das Verfahren weist die nachfolgend beschriebenen, grundlegenden Verfahrensschritte auf:

  • • Das Mobilfunkgerät (Handy) wiederholt vier mal ein Update-Location, sollte eine Abweisung auf der „MAP-Signalisierung" (mobile access protocol) erfolgen.

Eine derartige Abweisung kann zum Beispiel durch Abbruch eines „TCAP abort" (transmission capability applications Part), durch einen „System-Failure" (Systemfehler), durch einen „Unexpected Data Value" (unerwarteter Datenwert) oder durch Ignorieren der Update Location Procedure erfolgen.

Weitere Abweisungsmöglichkeiten sind möglich werden jedoch hier nicht näher benannt.

Eine Ausnahme ist die Abweisung mit einer „Roaming-Not-Allowed"-Meldung.

In diesem Fall erfolgt vom Mobilfunkgerät keine Wiederholung des Update-Location und der abgewiesene „PLMN-Code" (public land mobile network) wird auf die „forbidden-list" (Verbotsliste) in die SIM-Karte eingetragen.

Das Intervall für jeden „Update-Location"-Prozess ist ca. 15 Sekunden.

Hier gibt es jedoch teilweise wesentliche Unterschiede von Ablaufintervallen bei den verschiedenen Lieferanten von Mobilfunkgeräten (Handy).

Wenn keine Abweisung erfolgt, wiederholt das Mobiltelefon den „Update Location"-Prozess nach ca. 30 Sekunden.

Nach insgesamt vier Abweisungen wählt das Mobilfunkgerät ein anderes PLMN, wenn dieses sich in einem Automatic-Mode befindet.

Ist der vierte „Update Location"-Versuch von dem gleichem PLMN erfolglos, wird der Roaming-Steering-Server den fünften Versuch akzeptieren, da die Vermutung besteht, dass sich das Mobiltelefon in der Manuell-Netwerk-Selection befindet.

Erkennt der Anti-Steering-Server, dass das HLR vom roaming-Partner nicht antwortet oder den Update Location abweist, sendet der Anti-Roaming-Steering-Server dreimal eine „Update Location"-Nachricht zum dem Steering-Server im ausländischen Mobilfunknetz.

Diese Nachrichten werden vom dem Steering-Server wahrscheinlich ebenfalls abgewiesen, jedoch gezählt.

Die drei „Update Loaction"-Nachrichten vom Anti-Steering-Server müssen in ca. 20 Sekunden zum ausländischen Mobilfunknetz gesendet werden (abhängig von der Implementierung im Mobilfunkgerät).

In Richtung zum Mobiltelefon sendet der Anti-Steering-Server keine Abweisung.

Ein erstes Ausführungsbeispiel für die Anwendung eines Anti-Roaming-Steering-Verfahrens ist nachfolgend näher beschrieben.

Bisher fängt der Roaming-Steering-Server des ausländischen Mobilfunknetzbetreibers die „Location Update"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz ab und weist den „Location Update"-Versuch mit einer Fehlermeldung zurück.

In der Fehlermeldung ist ein standardisierter Grund hinterlegt, welcher zum Beispiel als „TCAP abort", „System-Failure", „Unexpected Data Value", „Roaming-Not-Allowed", Unknown-Subscriber" (unbekannter Teilnehmer) ausgewiesen wird.

Das Mobilfunkgerät (Handy) versucht daraufhin bis zu viermal ein erneutes „Location Update" im Besucher-Funknetz auszuführen, was wiederum vom Steering-Server des Roaming-Partners mit jeweils einer Fehlermeldung zurückgewiesen wird.

Nach spätestens vier vergeblichen „Location Update"-Versuchen wechselt das Mobilfunkgerät in ein anderes Mobilfunknetz des besuchten Landes. Damit wurde das Einbuchen in das nationale Mobilfunknetz zugunsten eines höher priorisierten Mobilfunknetzes unterbunden.

Ein wesentlicher Bestandteil des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Anti-Roaming-Steering, ist das Erkennen der Fehlermeldungen mit der Meldung: "TCAP abort", „System-Failure", „Unexpected Data Value", „Roaming-Not-Allowed", „Unknown-Subscriber" durch den Einsatz eines Anti-Steering-Servers.

Diese Zurückweisungen des Einbuchungsversuches werden nicht zum Mobilfunkgerät weitergeleitet.

Der Anti-Steering-Server simuliert mehrfache Versuche eines „Location Update" innerhalb einer bestimmten Zeit.

Für das Heimatnetz des ausländischen Mobilfunkteilnehmers wird somit signalisiert, dass der Mobilfunkteilnehmer das nationale Funknetz manuell in seinem Mobilfunkgerät ausgewählt hat.

Da der Heimatnetzbetreiber daran interessiert ist, dass sich sein Kunde in einem besuchten Land einbuchen kann, um mit Telekommunikationsdiensten Gebühren zu erzeugen, wird er nach spätestens drei bis fünf vergeblichen Location Update-Versuchen das Einbuchen in das nationale Mobilfunknetz des besuchten Landes erlauben.

Die erfolgreiche Bestätigung des „Location Update" wird dem Mobilfunknetz des ausländischen Mobilfunkteilnehmers übermittelt. Der Kunde hat sich damit erfolgreich in das nationale Mobilfunknetz eingebucht.

Das Verfahren gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist somit nachfolgende Verfahrensschritte auf:

  • – Die „Update Location"-Nachricht wird über einen Anti-Steering-Server im nationalen Mobilfunknetz geführt.
  • – Vom Steering-Server des Roaming-Operators wird dieser „Location Update"-Versuch abgefangen und mit einer Fehlermeldung in das nationale Mobilfunknetz zurückgewiesen.
  • – Der Anti-Steering-Server erkennt die Fehlermeldung und in einer Datenbasis des Anti-Steering-Servers des nationalen Mobilfunknetzes wird ermittelt, ob und mit welchem Verfahren ein Anti-Steering durchgeführt wird.
  • – Wird ein Anti-Steering durchgeführt, wird die Fehlermeldung vom Steering-Server des Roaming-Operators im Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunknetz abgefangen und nicht zum Mobilfunkgerät weitergeleitet.
  • – Der Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunknetzes sendet zum Roaming-Operator erneut „Update Location"-Nachrichten.
  • – Die Verfahrensschritte 2 bis 5 wiederholen sich entsprechend der Signalisierung vom Steering-Server des Roaming-Operators und dem Anti-Steering-Verfahren des nationalen Mobilfunknetzbetreiber.
  • – Der Transfer der Teilnehmerdaten des ausländischen Mobilfunkteilnehmers vom HLR zum VLR wird transparent durchgelassen.

Erfolgt eine erfolgreiche Bestätigung des „Location Update"-Versuches durch das Heimatnetz des ausländischen Mobilfunkkunden, wird die Bestätigung an das Mobilfunkgerät weitergegeben – der Kunde hat sich somit erfolgreich im Netz des nationalen Mobilfunknetzes eingebucht.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Anti-Steering-Verfahrens ist, dass bei diesem Roaming-Steering-Verfahren der Steering-Server des Roaming-Partners die „Update Location"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz abfängt und keine Nachricht an das nationale Mobilfunknetz zurück sendet.

Das Mobilfunkgerät erhält weder eine Fehlermeldung noch eine Bestätigung. Im Mobilfunkgerät läuft ein Timer ab.

Das Mobilfunkgerät versucht daraufhin ein erneutes Location Update im nationalen Mobilfunknetz, was wiederum vom Steering-Server des Roaming-Partners nicht beantwortet wird.

Nach spätestens vier vergeblichen „Location Update"-Versuchen wechselt das Mobilfunkgerät in ein anderes Mobilfunknetz des besuchten Landes.

Damit wird das Einbuchen in dem nationalen Mobilfunknetz zugunsten eines höher priorisierten Mobilfunknetzes unterbunden.

Ein wesentlicher Bestandteil des vorbenannten, erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles eines Verfahrens zum Anti-Roaming-Steering ist, dass in diesem Verfahren zum Anti-Roaming-Steering das Erkennen des Ausbleibens einer Antwort vom Heimatnetz des ausländischen Mobilfunkkunden durch den Einsatz eines Anti-Steering-Servers ist.

Der Anti-Steering-Server simuliert mehrfache „Location Update"-Versuche innerhalb einer bestimmten Zeit.

Für das Heimatnetz des ausländischen Mobilfunkteilnehmers wird signalisiert, dass der Mobilfunkkunde das nationale Mobilfunknetz manuell in seinem Mobilfunkgerät ausgewählt hat.

Da der Heimatnetzbetreiber interessiert ist, dass sich sein Kunde in einem besuchten Land einbuchen kann um mit Telekommunikationsdiensten Gebühren zu erzeugen, wird er nach spätestens drei bis fünf vergeblichen „Location Update"-Versuchen das Einbuchen in das nationale Mobilfunknetz erlauben.

Die erfolgreiche Bestätigung des „Location Update" wird dem Mobilfunkgerät des ausländischen Kunden übermittelt- der Kunde hat sich damit erfolgreich in das nationale Mobilfunknetz eingebucht.

Das Verfahren gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel weist somit nachfolgende Verfahrensschritte auf:

  • – Die „Update Location"-Nachricht wird über einen Anti-Steering-Server im nationalen Mobilfunknetz geführt.
  • – Vom Steering-Server des Roaming-Operators wird dieser Location Update-Versuch abgefangen. Es wird keine Antwortnachricht in das nationale Mobilfunknetz gesendet.
  • – Der Anti-Steering-Server erkennt das Fehlen der Nachricht. In einer Datenbasis des Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunknetzbetreibers wird ermittelt, ob und mit welchem Verfahren ein Anti-Steering durchgeführt werden soll.
  • – Wird ein Anti-Steering durchgeführt, sendet der Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunkbetreibers zum Roaming-Operator erneute Update Location-Nachrichten.
  • – Die Vorgänge 2 bis 4 wiederholen sich entsprechend der Signalisierung vom Steering-Server des Roaming-Operators und dem Anti-Steering-Verfahren des nationalen Mobilfunkbetreibers.
  • – Der Transfer der Teilnehmerdaten des ausländischen Mobilfunkkunden vom HLR zum VLR wird transparent durchgelassen.

Erfolgt eine erfolgreiche Bestätigung des Location Update-Versuches durch das Heimatnetz des ausländischen Mobilfunkkunden, wird die Bestätigung an das nationale Mobilfunknetz weitergegeben – der Kunde hat sich somit erfolgreich im Netz des nationalen Mobilfunkbetreibers eingebucht.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel zur Anwendung eines Anti-Steering-Verfahrens ist, dass, wie beim ersten Verfahren, der Roaming-Steering-Server des ausländischen Mobilfunknetzbetreibers die „Update Location"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz abfängt und den „Location Update"-Versuch mit einer Fehlermeldung zurückweist.

Ein standardisiertes Protokoll in der Fehlermeldung zur Zurückweisung einer Einbuchung ist zum Beispiel „TCAP abort", „System-Failure", „Unexpected Data Value", „Roaming-Not-Allowed", Unknown-Subscriber".

Wesentlicher Bestandteil dieses erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Anti-Roaming-Steering ist das Erkennen der Fehlermeldungen mit den Gründen: "TCAP abort", „System-Failure", „Unexpected Data Value", „Roaming-Not-Allowed", „Unknown-Subscriber". durch den Einsatz eines Anti-Steering-Servers.

Diese Zurückweisungen des Einbuchungsversuches werden nicht zum Mobilfunkgerät weitergeleitet.

Der Anti-Steering-Server simuliert eine erfolgreiche Bestätigung des „Location Updates" in Richtung des Mobilfunkgerätes.

Somit wird aus der Sicht des Mobilfunkgerätes eine erfolgreiches „Location Update" registriert.

Bei diesem Verfahren werden keine Teilnehmerdaten vom HLR zum VLR übertragen.

Somit kann der Mobilfunkteilnehmer keine Telekommunikationsdienste nutzen, mit Ausnahme von Notrufen.

Es wird lediglich das Einbuchen in andere Mobilfunknetze in einem besuchten Land verhindert, um zum Beispiel eine erhöhte Signalisierungslast zu vermeiden.

Möchte der ausländische Mobilfunkteilnehmer in dem besuchten Land telefonieren, wird erneut eine „Update Location"-Nachricht vom VLR zum Heimatnetz gesendet, welche erneut durch den Steering-Server entsprechend behandelt wird.

Es steht dem ausländischen Mobilfunknetzbetreiber frei seine Roaming-Steering-Verfahren derart anzupassen, dass seine Kunden im Ausland wieder telefonieren können.

Eine erfolgreiche Bestätigung des „Location Update" vom Heimatnetz wird dem Mobilfunkgerät des ausländischen Kunden übermittelt – der Kunde bucht sich erfolgreich in das nationale Mobilfunknetz ein und kann seine abonnierten Telekommunikationsdienste uneingeschränkt nutzen.

Das Verfahren gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel weist somit nachfolgende Verfahrensschritte auf:

  • – Die „Update Location" Nachricht wird über einen Anti-Steering-Server im nationalen Mobilefunknetz geführt.
  • – Vom Steering-Server des Roaming-Operators wird dieser Location Update-Versuch abgefangen und mit einer Fehlermeldung in das nationale Mobilfunknetz zurückgewiesen.
  • – Der Anti-Steering-Server erkennt die Fehlermeldung und in einer Datenbasis des Anti-Steering-Servers des nationalen Mobilfunkbetreibers wird ermittelt, ob und mit welchem Verfahren ein Anti-Steering durchgeführt wird.
  • – Wird ein Anti-Steering durchgeführt, wird die Fehlermeldung vom Steering-Server des Roaming-Operators im Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunknetzbetreibers abgefangen und nicht zum Mobilfunkgerät weitergeleitet.
  • – Der Anti-Steering-Server des nationalen Mobilfunknetzbetreibers sendet zum Mobilfunkgerät des ausländischen Kunden eine simulierte erfolgreiche Bestätigung des Location Update-Versuches.

Es kommt zum „faked Location Update Accept" (gefälschte Einbuchungszulassung).

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Es zeigen:

1: eine schematische Darstellung eines Verfahrens gemäß Ausführungsbeispiel 1

2: eine schematische Darstellung eines Verfahrens gemäß Ausführungsbeispiel 2

3: eine schematische Darstellung eines Verfahrens gemäß Ausführungsbeispiel 3

Das in 1 dargestellte Verfahren zeigt das Anti-Steering Verfahren gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zwischen einem Mobilfunknetz eines ausländischen Mobilfunknetzbetreibers 1 (roaming Operator) und einem nationalen Mobilfunknetzbetreiber 2 (z.B. T-Mobile International AG).

Allgemein ermöglicht das Roaming-Verfahren die Nutzung eines Mobilfunkgerätes 3, wie zum Beispiel ein Handy in einem fremden Mobilfunknetz.

Dies ist lediglich dann möglich, wenn zwischen dem ausländischen und dem nationalen Mobilfunknetzbetreiber 1, 2 ein sogenanntes „Roaming-Abkommen" für die gegenseitige Verrechnung der Leistungen besteht.

Befindet sich zum Beispiel ein Mobilfunkteilnehmer eines nicht-nationalen (fremden) Mobilfunknetzbetreibers 1 mit seinem Mobilfunkgerät 3 im Bereich eines nationalen Mobilfunknetzbetreibers 2, so wird seitens des Mobilfunkgerätes 3 versucht ein Roaming-Verfahren auszuführen.

Hierzu meldet sich das Mobilfunkgerät 3 mittels einem entsprechenden Signal in einem Besucherverzeichnis VLR 4 an.

Für eine derartige Anmeldung wird eine „Update Location"-Nachricht 8a in Form einer Anfrage 9 vom dem Besucherverzeichnis VLR 4 zum Standortverzeichnis HLR 6 gesendet.

Dies „Update Location"-Nachricht löst eine „Update Location"-Prozedur im Standortverzeichnis HLR 6 aus, wodurch ein gespeicherter Teilnehmerdatensatz vom Standortverzeichnis HLR 6 in das Besucherverzeichnis VLR 4 übertragen wird.

Diese „Update Location"-Prozedur wird daraufhin vom Standortverzeichnis HLR 6 quittiert, wenn diese erfolgreich abgeschlossen ist.

Darüber hinaus wird die „Update Location" insgesamt viermal, ausgehend von dem Mobilfunkgerät 3 durchgeführt, sollte eine akzeptierte Einbuchung 13 des ausländischen Mobilfunkgerätes 3 abgewiesen werden.

Derartige Abweisungen werden zum Beispiel durch Abbruch einer Übertragungsleistung einer Anmeldung, durch Systemfehler, durch unerwartete Datenwerte oder durch Ignorieren des Einbuchungs-Ablaufs oder dergleichen ausgelöst.

Ein besonderes Abweisungsmerkmal stellt die Abweisung einer Einbuchung eines Mobilfunkgerätes 3 in ein nicht-nationales Mobilfunknetz mit einer „Roaming-Not-Allowed"(nicht erlaubtes roaming)-Meldung.

Hier erfolgt nach Vorliegen einer derartigen Meldung keine Wiederholung eines „Update Location", wobei ein „PLMN"-Code auf eine Verbotsliste in die SIM-Karte des Mobilfunkgerätes 3 eingetragen wird.

Befindet sich das Mobilfunkgerät 3 im Automatik-Mode der Funknetzwahl wählt dieses nach viermaliger Abweisung ein anderes nationales Mobilnetzwerk 2 für die Einbuchung.

Die „Location Update"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz 2 wird von einem im Funknetz des ausländischen Funknetzbetreibers 1 installierten Roaming-Steering-Server 7 abgefangen und mit einer vorbenannten Fehlermeldung 14a bis 14d zurückgewiesen.

Dieser Vorgang wird insgesamt viermal ausgeführt.

Nach der fünften Anfrage 9 richtet das Mobilfunkgerät 3 seine Anfrage an ein anderes nationales und zugunsten eines höher priorisierten Mobilfunknetzwerkes.

Der Anti-Steering-Server 5 im nationalen Mobilfunknetz 2 simuliert mehrfache Versuche eines „Location Upgrade" innerhalb einer bestimmten Zeit, wodurch das Heimatnetz 1 des ausländischen Mobilfunkteilnehmers eine manuelle Funknetzwahl im Mobilfunkgerät 3 registriert und erlaubt das Einbuchen des Mobilfunkgerätes 3 in dem nationalen Mobilfunknetz 2 des besuchten Landes.

Es folgt daraufhin eine Bestätigung der Einbuchung in das nationale Mobilfunknetz 2 an das ausländische Mobilfunknetz 1.

Das in 2 dargestellte Verfahren zeigt, dass alle vom ausländischen Mobilfunkgerät 3 ausgehenden „Update Location"-Nachrichten 8a bis 8d aus dem nationalen Mobilfunknetz 2 von dem Steering-Server 7 des Roaming-Partners abgefangen und keine Fehlermeldung oder Bestätigung an das nationale Mobilfunknetz 2 zurück sendet, während im Mobilfunkgerät 3 ein Timer abläuft.

Das Ausbleiben von Fehlermeldungen oder Bestätigungen vom Heimatnetz 1 des ausländischen Mobilfunkteilnehmers wird mittels Einsatz eines national installierten Anti-Steering-Server 5 erkannt, wobei dieser wiederum mehrfach „Location Update"-Versuche innerhalb einer bestimmten Zeit simuliert und dem Heimatnetz 1 des ausländischen Mobilfunkteilnehmers eine manuelle Mobilnetzauswahl des Mobilgerätes 3 simuliert.

Somit wird der ausländische Mobilfunkteilnehmer in dem priorisierten Mobilfunknetz des nationalen Mobilfunknetzes 2 eingebucht.

Das in der 3 dargestellte Verfahren zeigt ein ähnlich ablaufendes Verfahren gemäß 1.

Auch hier fängt der Roaming-Steering-Server 7 des ausländischen Mobilfunknetzbetreibers 1 die „Update Location"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz 1 ab und weist den „Location Update"-Versuch mit einer Fehlermeldung 14a bis 14d zurück.

Der Anti-Steering-Server 5 erkennt die entsprechenden Fehlermeldungen 14a bis 14d und simuliert eine erfolgreiche Bestätigung des „Location Updates" in Richtung Mobilfunkgerät 3.

Somit wird aus der Sicht des Mobilfunkgerätes 3 eine erfolgreiches „Location Update" registriert und eine akzeptierte Einbuchung 13 des Mobilfunkgerätes 3 in das nationale Mobilfunknetz 2 erfolgt.

Bei diesem Verfahren werden keine Teilnehmerdaten von dem Standortverzeichnis HLR 6 zu dem Besucherverzeichnis VLR 4 übertragen, wodurch der Mobilfunkteilnehmer keine Telekommunikationsdienste nutzen kann, mit Ausnahme von Notrufen.

Ein Einbuchen in ein nationales Mobilfunknetz 2 in einem besuchten Land werden verhindert, um eine höhere Signalisierungslast zu vermeiden.

Beim dem Versuch eines Mobilfunkverbindungsaufbaus wird erneut eine „Update Location"-Nachricht vom Besucherverzeichnis VLR 4 zum Heimatnetz 1 gesendet und durch den Anti-Steering-Server 5 entsprechend behandelt.

Eine erfolgreiche Bestätigung des „Location Update" vom Heimatnetz 1 wird dem Mobilfunkgerät 3 des ausländischen Kunden übermittelt – der Kunde bucht sich erfolgreich in das nationale Mobilfunknetz 2 ein und kann seine abonnierten Telekommunikationsdienste uneingeschränkt nutzen.

Nach mehrfachen „Location Update"-Versuchen wechselt das Mobilfunkgerät 3 in ein höher priorisiertes nationales Mobilfunknetz 2.

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

1
ausländischer Mobilfunknetzbetreiber (roaming Operator)
2
nationaler Mobilfunknetzbetreiber (z.B. T-Mobile International AG)
3
Mobilfunkgerät
4
Besucherverzeichnis VLR (visitors location register)
5
Anti-(Gegen)Steuerungs-Server
6
Standortverzeichnis HLR (home location register)
7
Steuerungs-Server
8
Einbuchungsvorgang 8a, 8b, 8c, 8d, 8e
9
Anfrage 9a
10
Zurückweisung 10a, 10b, 10c, 10e
11
Datenbank
12
Zeitspanne
13
akzeptierte Einbuchung eines Mobilfunkgerätes in ein nationales Mobilfunknetz
14
Fehlermeldung 14a, 14b, 14c, 14d
15
Rückmeldung


Anspruch[de]
Verfahren zur Abwehr von Roaming-Steering Mechanismen, wobei das Verfahren eine Einbuchung eines ausländischen Mobilfunkgerätes, wie zum Beispiel ein Handy, in ein national besuchtes Mobilfunknetz ausführt, wenn zwischen dem ausländischen und dem nationalen Mobilfunknetzbetreiber ein „Roaming-Abkommen" zur gegenseitigen Verrechnung von Mobilfunk-Leistungen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ein im national besuchten Mobilfunknetz (2) installierter „Anti-Roaming-Steering-Server" (5) manipulierte Fehlermeldungen (14a bis 14d) erkennt und mittels geeigneten Einfluss auf Signalisierungsabläufe eine gezielte Manipulation des Einbuchungsvorganges (8a bis 8d) von ausländischen Mobilfunkteilnehmern ausführt. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einbuchungsvorgang (8a bis 8e) des ausländischen Mobilfunkgerätes (3), welches sich in einem für das Mobilfunkgerät (3) fremden Mobilfunknetz (2) befindet mittels einer Anfrage (9, 9a) über einen im nationalen Mobilfunknetz (2) installierten Anti-Steering-Server (5) ausgeführt ist. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von einem im ausländischen Mobilfunknetz (1) installierten Steering-Server (7) des Roaming-Operators wird dieser „Location Update"-Versuch abgefangen und mit einer entsprechenden Fehlermeldung (8a bis 8d) in das nationale Mobilfunknetz (2) zurückgewiesen. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anti-Steering-Server die Fehlermeldung (8a bis 8d) erkennt, wobei in einer angeordneten Datenbasis (11) des Anti-Steering-Servers (5) im nationalen Mobilfunknetzes (2) ermittelt wird, ob und mit welchem Verfahren ein Anti-Steering durchgeführt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anti-Steering-Server (5) im nationalen Mobilfunknetz (2) „Update Location"-Nachrichten zum Roaming-Operator entsprechend der Signalisierung vom Steering-Server (7) und dem Anti-Steering-Verfahren des nationalen Mobilfunknetzbetreibers (2) sendet. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Standardverzeichnis HLR (6) die Teilnehmerdaten des ausländischen Mobilfunkteilnehmers an das Besucherverzeichnis VLR (4) transparent transferiert. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgreicher Bestätigung des „Location Update"-Versuches durch das ausländische Mobilfunknetz (1) diese an das Mobilfunkgerät (3) weitergeleitet wird und eine Einbuchung des Mobilfunkgerätes (3) in das nationale Mobilfunknetz (2) erfolgt. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steering-Server (7) des ausländischen Mobilfunknetzes (1) die „Update-Location"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz (2) abfängt und das Senden von Fehlermeldungen (14a bis 14d) oder einer Bestätigung an das nationale Mobilfunknetz (2) unterbindet. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Absenden einer ersten „Update-Location"-Nachricht von dem Mobilfunkgerät (3) in diesem ein Timer abläuft, welcher ein wiederholtes Absenden einer „Update-Location"-Nachricht vom Mobilfunkgerät (3) auslöst. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wiederholte Absenden von „Update-Location"-Nachrichten vom Mobilfunkgerät (3) insgesamt viermal innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (12) ausgeführt wird, wobei das Mobilfunkgerät (3) nach diesen Versuchen in ein anderes Mobilfunknetz zugunsten eines höher priorisierten Mobilfunknetzanbieters im nationalen Mobilfunknetz (2) wechselt. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steering-Server (7) des ausländischen Mobilfunknetzbetreiber (1) die „Update-Location"-Nachricht aus dem nationalen Mobilfunknetz (2) abfängt und den „Update-Location"-Versuch mit einem standardisierten Protokoll zurückweist (10), wobei die Weiterleitung der zurückgewiesenen Einbuchungsvorgänge (8a bis 8d) an das Mobilfunkgerät (3) nicht ausgeführt wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Anti-Steering-Server (5) die zurückgewiesenen Einbuchungsvorgänge (8a bis 8d) als erfolgreiches „Location Upgrade" an das im nationalen Mobilfunknetz (2) befindliche Mobilfunkgerät (3) weiterleitet, wodurch ein erfolgreiches „Location Upgrade" von dem Mobilfunkgerät (3) registriert ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass keine Teilnehmerdaten von dem Standardverzeichnis HLR (6) zum Besucherverzeichnis VLR (4) übertragen werden, wodurch Telekommunikationsdienste des Mobilfunkteilnehmers im nationalen Mobilfunknetz (2) nicht ausführbar sind, mit Ausnahme von Notrufen. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren eine akzeptierte Einbuchung (13) in andere Mobilfunknetze verhindert, um ein erhöhte Signalisierungslast zu vermeiden.






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